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Iztaccíhuatl

Iztaccíhuatl

Der Iztaccíhuatl (oder Ixtaccíhuatl) ist mit 5.286 Metern der dritthöchste Berg Mexikos nach dem Citlaltépetl und dem Popocatépetl. Der erloschene Vulkan besitzt drei Gipfel, die von der Bevölkerung als Kopf, Brust und Füße einer schlafenden Frau assoziiert werden. In deutscher Übersetzung bedeutet sein Name dementsprechend "Liegende Frau". Er liegt ca. 70 km südöstlich der Hauptstadt Mexiko-Stadt und ist bei guten Sichtverhältnissen von der Stadt aus sichtbar. Die offizielle Erstbesteigung erfolgte 1889 durch James de Salis, jedoch haben archäologische Untersuchungen ergeben, daß der Berg bereits von den Azteken und noch früheren Kulturen bestiegen worden sein muss.

Die Legende von Popocatépetl und Iztaccíhuatl

In der Mythologie der Azteken war Iztaccíhuatl eine Prinzessin, die sich in einen der Krieger ihres Vaters verliebte. Ihr Vater sandte den Krieger in einen Kriegszug in Oaxaca. Der Vater versprach dem Krieger seine Tochter, wenn er zurückkehren würde (was der Vater aber nicht glaubte). Der Tochter wurde erzählt, ihr Geliebter sei tot, woraufhin sie vor Kummer starb. Als der Krieger aber zurückkehrte, starb er wiederum, aus Kummer darüber, sie verloren zu haben. Die Götter bedeckten die beiden mit Schnee und verwandelten sie in Berge. Der Berg Iztaccíhuatl wird deshalb auch „schlafende Frau“ genannt, da er einer auf dem Rücken liegenden Frau ähnelt. Der Krieger wurde zum Vulkan Popocatépetl, der aus Zorn über den Verlust der Geliebten Feuer speit. Kategorie:Fünftausender Kategorie:Vulkan Kategorie:Berg in Mexiko

Mexiko

Die Vereinigten Mexikanischen Staaten (Estados Unidos Mexicanos) oder einfach nur Mexiko (México) sind ein Staat in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an die USA und im Süden an Belize und Guatemala. Westlich liegt der Pazifik, im Osten der Golf von Mexiko sowie das Karibische Meer, beides Randmeere des Atlantiks.

Geographie

Mexiko ist mehr als 5½mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und liegt auf dem nordamerikanischen Kontinent.
- Fläche komplett: 1.972.540 km², davon
- Land: 1.923.046 km²
- Wasser: 49.176 km² Mexiko grenzt im Norden an die USA und im Südosten an Guatemala und Belize. Es besitzt zudem 12.540 km Meeresküste, davon
- 8.300 km Küstenland am Pazifik
- 3.200 km Küstenland am Atlantik Mexiko besitzt auf 200 Seemeilen (370 km) exklusive Nutzungsrechte. Die größten Städte Mexikos sind Mexiko-Stadt, Ecatepec de Morelos, Guadalajara, Puebla, Ciudad Juárez, Tijuana, Ciudad Nezahualcóyotl, Monterrey und León. Siehe: Liste der Städte in Mexiko

Klima

Liste der Städte in Mexiko Mexiko ist ein klimatisch vielgestaltiges Land, das sowohl über subtropisches und alpines Klima als auch über Wüstenklima verfügt. Es gehört somit in den Übergangsbereich der sommerfeuchten äußeren Tropen mit 8–10 humiden Monaten im Südosten des Landes über die ganzjährig ariden Subtropen im Bereich des Wendekreises, bis zum Winterregenklima Kaliforniens, das im äußersten Westen (Baja California) gerade noch wirksam wird.

Räumliche Gliederung

Kalifornien Der größte Teil Mexikos besteht aus einem Hochlandblock, der an markanten Bruchlinien im Osten und Westen herausgehoben wurde. Die Randgebirge sind sehr unterschiedlich gestaltet: die Sierra Madre Oriental im Osten setzt sich aus parallel streichenden Faltenzügen und steil aufragenden Schichtrippen der Jura- und Kreideformation zusammen. Dagegen baut sich die Sierra Madre Occidental im Westen aus flach lagernden vulkanischen Decken des Tertiärs auf. Beide erscheinen von den hügeligen Küstentiefländern aus als hohe Gebirgsmauern. Tertiär Das Hochland ist in weite Beckenlandschaften gegliedert. Diese erreichen an der Grenze zu den USA 1.200 m Meereshöhe. An die Sierra Madre Occidental schließt sich südlich die Cordilliera Neo Volcanica an, die aus vulkanischen Ablagerungen aus der Zeit des Pliozän bis Quartär besteht und nicht nur durch Riesenvulkane, sondern zusätzlich durch eine Vielzahl von vulkanischen Kegeln und Kratern geprägt ist. Sie bildet den Südrand des Hochlandblocks, der in einer Bruchstufenzone rund 1.000 m tief zur Senke des Río Balsas abbricht. Im Süden befindet sich die Sierra Madre del Sur westlich der Sierra Madre de Chiapas. Nordöstlich vorgelagert ist die Halbinsel Yucatán. Sie besteht aus einer Kalksteintafel, die seit dem Tertiär aus dem Meer herausgehoben wurde. Die höchsten Vulkane des Landes sind der Citlaltépetl (auch Pico de Orizaba genannt), der mit 5.700 m gleichzeitig der höchste Berg in Mexiko ist, der derzeit aktive Popocatépetl mit 5.452 m und der Iztaccíhuatl mit 5.286 m.

Name

Der Staat ist nach seiner Hauptstadt benannt, deren Name auf ihre aztekischen Vorläuferin »Mexico-Tenochtitlan« zurückgeht. Dabei stammt der Teil »Mexi« vom Kriegsgott »Mexitli«, dessen Name sich wiederum aus »metztli« (Mond) und »xictli« (Nabel) zusammensetzt (»Mondkind«). Das »co« bzw. »ko« im Deutschen ist einfach ein Ortssuffix. Alle diese Wörter sowie viele weitere geographische Namen basieren in ihrer lateinischen Schreibweise auf der (kastilischen) Transkription der Spanier, der ersten Europäer dort. Sie schrieben den -Laut (deutsch: sch) der Nahuatl-Sprache wie damals bei ihnen üblich als x. Seither hat sich die Aussprache des Spanischen allerdings gewandelt und das alte x wird (deutsch: ch (nach a, o, u)) ausgesprochen – ebenso wie j und g (vor e, i), die einstmals (französisch: j) lauteten. In der Folge werden nun alle diese Worte mit j oder g geschrieben (z. B. Don Quixote -> Don Quijote) und x klingt ähnlich wie im Deutschen. Namen wurden allerdings wie auch bei anderen vergleichbaren Vorgängen anderswo nur teilweise (vgl. z. B. Celle) an die neue Buchstaben-Laut-Zuordnung angepasst. Trotzdem findet sich in spanischen Texten auch die Schreibweise Méjico statt México. In Mexiko selbst wird meist Wert auf die Schreibung mit x gelegt, da sie als eigene, nicht koloniale Schreibung gilt. Die königlich-spanische Akademie (Real Academia Española), die für die Festlegung der spanischen Orthographie zuständig ist, lässt beide Schreibweisen zu. Daneben wird das x teilweise, etwa in »Xochimilco«, als ausgesprochen (etwa »Schotschimilko«). Auf deutsch müsste es vom Original (heute: Mexihco, ) her also eher »Meschiko«, »Meeschiko« oder »Mehschiko« und von der aktuellen Aussprache eher »Mechiko« (oder »Mehchiko«) heißen, obwohl im Deutschen ch nach e üblicherweise gesprochen wird. Beide spanischen Schreibweisen (México und Méjico) erfordern von den meisten nicht spanischsprachigen Lesern zusätzliches Wissen zur Aussprache, da x und j in den meisten Sprachen für andere Laute stehen.

Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 75 % Mestizen, indigenen Völkern (unter anderem Maya, Azteken) und Europäischstämmigen (meist Spanier). Ein Teil der Mexikaner hat auch afrikanische Vorfahren, allerdings zu einem sehr geringen Prozentsatz. Die Mehrheit der schwarzen Mexikaner ging in den letzten 200 Jahren innerhalb der Mestizenbevölkerung auf. Im Bundesstaat Veracruz und an der Westküste sind jedoch noch einige von ihnen zu finden. Das einzige auf mexikanischem Boden gesprochene Kreol ist das Gullah. Es wird von den Angehörigen der Schwarzen Seminolen in der kleinen Gemeinde Nacimiento de los Negros (in der Nähe von Muzquiz, Coahuila) gesprochen.

Religion

90 % der Mexikaner sind Katholiken. Daneben gibt es eine wachsende protestantische Minderheit (7 %) sowie Anhänger traditioneller Religionen (3 %). Im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern, spielt die Religion in Mexiko und in anderen Lateinamerikanischen Ländern noch eine große Rolle.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Mexikos In den Jahren 1507 und 1574 erreichen die ersten spanischen Expeditionen unter Francisco Hernández de Córdova und Juan de Grijalva die Halbinsel Yucatán. Die neu „entdeckten“ Hochkulturen und die reichlichen Goldgegenstände machen die tierra firme, das Festland, für die Spanier interessant. In den Jahren 1519 bis 1521 gelingt es Hernán Cortés, das so genannte Azteken-Reich mit Hilfe zahlreicher indigener Verbündeter zu stürzen. Das heutige Mexiko wird zum Vizekönigreich Neuspanien. Im Jahre 1815 wurde die Unabhängigkeit von Spanien erklärt, die einen langen Krieg nach sich zog, der 1821 zur endgültigen Unabhängigkeit führte. Danach verlor das mexikanische Gebiet an Größe, durch Verkauf an und durch die Invasion der USA (siehe auch Mexikanisch-Amerikanischer Krieg). Mexikanisch-Amerikanischer Krieg In den 1860ern stand das Land unter der Besetzung durch Frankreich, das in dieser Zeit den Kaiser Maximilian von Mexiko einsetzte. Der von den Franzosen vertriebene Präsident Benito Juarez beendete die Kaiserzeit durch die Hinrichtung Maximilians. Die lange Diktatur Porfirio Díaz' führte 1911 zur Mexikanischen Revolution. Die revolutionären Kräfte besiegten die Armee, verloren sich aber in internen Streitereien, die das Land zwanzig Jahre lang in ständiger Unruhe hielten. Am Ende der Revolution kontrollierte die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) das Land bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Siehe auch: Liste der Präsidenten Mexikos

Politik

Mexiko ist seit 1917 eine präsidiale Bundesrepublik. Die Verfassung von 1917 wurde zuletzt im Jahr 1994 geändert. Der Präsident steht im Mittelpunkt des mexikanischen Institutionensystems und wird für eine einzige Amtszeit von sechs Jahren, sexenio genannt, direkt gewählt. Das Parlament (Congreso de la Unión) besteht aus Abgeordnetenhaus (Cámara Federal de Diputados) (500 Mitglieder) und Senat (Senado) (128 Mitglieder). Die Wahl erfolgt alle drei beziehungsweise sechs Jahre. Mexiko wurde von 1929 bis 2000 von ein und der selben Partei regiert: der Partido Revolucionario Institucional (PRI). Seit Dezember 2000 ist Vicente Fox Quesada (PAN) Präsident von Mexiko. Während der Regierungszeit der PRI bestand lange Zeit keine klare Trennung zwischen den Institutionen des Staates und jenen der “offiziellen Partei”, das heißt der PRI. So unterstand etwa auch die Organisation von Wahlen der PRI. Dies führte zu zahlreichen Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der Wahl wie beispielsweise Fälschung von Wahllisten, mehrfacher Stimmabgabe, Stimmenkauf, Kontrollen der Stimmabgabe, Wahlurnenraub und unkorrekter Stimmenauszählung. Seit 1990 ist das überparteiliche Instituto Federal Electoral (IFE) für die Vorbereitung und Durchführung von Wahlen zuständig. Im Land werden Demokratiedefizite beklagt. So finden Maßnahmen gegen die Opposition statt. Als Beispiel sei die Aufhebung der Immunität (im Zuge eines fragwürdigen Amtsmissbrauchsverfahrens) des populären Bürgermeisters von Mexiko-Stadt Andrés Manuel López Obrador im April 2005 genannt, womit nicht zuletzt seine Präsidentschaftskandidatur verhindert werden sollte. Erst unter dem Druck von Massenprotesten wurde die Anklage fallen gelassen. Mexiko erlangte während des Faschismus in Europa große Bedeutung als Exilland [http://www.literaturepochen.at/exil/multimedia/pdf/mexikoveranstchronikpatka.pdf].

Grenzpolitik

Der Grenzübergang zwischen Mexiko und den USA steht aufgrund des Wohlstandsgefälles zwischen den beiden Staaten im besonderen Blickpunkt der Behörden. Bei einem Treffen zwischen Präsident Vicente Fox und dem US-Präsidenten George W. Bush am 7. März 2004 wurde vereinbart, dass Mexikaner, die häufig in die USA reisen, von den strengen Grenzkontrollen (Fingerabdrücke, Fotografien) bei der Einreise in die USA teilweise ausgenommen werden. Diese Bestimmungen wurden von Washington vor allem zum Schutz vor terroristischen Anschlägen eingerichtet. Die USA kämpfen seit langem gegen illegal im Land lebende Mexikaner. Ein weiterer Streitpunkt mit den USA ist die Auslieferung von Gefangenen: die mexikanische Verfassung nennt in ihrem Artikel 18 als zulässigen Zweck von Bestrafung einzig die Rehabilitation von Kriminellen. Der mexikanische oberste Gerichtshof hat daher die Auslieferung von Gefangenen an Länder verboten, in denen ihnen die Todesstrafe oder eine lebenslängliche Haft ohne Aussicht auf Freilassung droht. Dies ist in den meisten Bundesstaaten der USA der Fall, wodurch der alte „Brauch“ von in den USA gesuchten Verbrechern, nach Mexiko zu fliehen, einen neuen Auftrieb erhalten hat. Karte Mexikos

Bundesstaaten

Karte Mexikos Mexiko besteht aus 31 Bundesstaaten (Estados) und einem Bundesdistrikt (Distrito Federal), der die Hauptstadt umfasst: Siehe auch: Liste mexikanischer Staaten nach Einwohnerzahl und Fläche

Wirtschaft

Mexikos Wirtschaft wurde in den letzten Jahren stark dereguliert und privatisiert. Die Dominanz privater Firmen wächst ständig und die Privatisierung von Eisenbahn, See- und Flughäfen geht ihrem Ende entgegen, ebenso wie die weitere Privatisierung der Banken. Die Liberalisierung des Energiesektors schreitet weiter voran. In den Bereichen Telekommunikation und Petrochemie stehen noch Reformen aus. Mexiko ist das wirtschaftlich stärkste Land Lateinamerikas und belegt momentan Rang 8 der Export-Weltrangliste. Mittlerweile hat Mexiko zwölf Freihandelsabkommen mit über 40 Ländern, unter anderem mit der EU (seit 2000), Japan, Guatemala, Honduras und El Salvador. Seit dem 1. Januar 1994 ist Mexiko Mitglied des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA). In den ersten Jahren nach dessen Inkrafttreten hatte sich die wirtschaftliche Situation des Landes nur unwesentlich verbessert. Seit Beginn des Freihandels sind die Ausfuhren bis heute um das Dreifache gestiegen, so entfallen mittlerweile 90 % der Exporte auf Freihandelsabkommen. Der höchste Zuwachs wird bei den Erdölausfuhren verzeichnet. Bedingt durch die stark gestiegenen Ölpreise konnte ein Wachstum von 27,3 % verzeichnet werden. Die Haushaltslage ist fast ausgeglichen und die Verschuldung konstant. Der Außenhandel weist ein Defizit von ca. 7,1 Mrd. Euro auf. Das wirtschaftliche Wachstum liegt bei 4,9 % (BIP 2004) und die Arbeitslosenquote bei 4,3 %. Es besteht jedoch eine starke Unausgewogenheit in der Reallohn-Verteilung. So leben ca. 40 % (2003) der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und die Inflationsrate beträgt 4,0 % (2004). Inflationsrate Das Bruttoinlandsprodukt (571 Milliarden Euro, bei 37,73 Millionen Beschäftigten im Jahr 2004) teilt sich auf in:
- Landwirtschaft: 4 % des BSP werden erwirtschaftet durch 18 % der Beschäftigten
- Industrie: 27,2 % des BSP werden erwirtschaftet durch 24 % der Beschäftigten
- Dienstleistung: 68,9 % des BSP werden erwirtschaftet durch 58 % der Beschäftigten Quelle: http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/mx.html#Econ http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=111

Kultur

Essen und Trinken

Hauptartikel: Mexikanische Küche Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Synthese von aztekischen und spanisch-kolonialen, im Süden auch Maya-Traditionen aus. Regional gibt es in Mexiko große Unterschiede zwischen Küste und zentralem Hochland, chiliverliebtem Süden und rindfleischorientiertem Norden. Die wichtigste Mahlzeit am Tag ist das Mittagessen, entsprechend lang ist auch die Mittagspause eines üblichen Arbeitstages. Abends wird dann meist nur noch ein kleiner Imbiss verzehrt, ein paar Früchte, ein Taco oder ähnliches. In einem heißen, tropischen Land mit großenteils üppiger Vegetation spielen Früchte und bestimmte Gemüsesorten eine dominante Rolle. Das Trinkwasser wird in Wasserflaschen oder Kanistern verkauft, da das Wasser aus den Wasserleitungen verschmutzt ist. Gerne getrunken wird die von den Spaniern eingeführte Horchata, ein süßliches Reis/Zimt-Getränk, das gekühlt serviert wird. Die üblichen alkoholischen Getränke sind Bier, Tequila, Mezcal und Pulque.

Feiertage


- Día de los Muertos
- Día de la Independencia
- Guadalupana
- Día de la Revolución Mexicana

Literatur


- Octavio Paz
- Juan Rulfo
- Carlos Fuentes
- Alfonso Reyes
- José Vasconcelos
- Angeles Mastretta
- Laura Esquivel
- Mariano Azuela
- Paco Ignacio Taibo II

Malerei


- Diego Rivera (muralismo)
- Frida Kahlo
- Jesús de la Helguera
- Rufino Tamayo (muralismo)
- José Clemente Orozco (muralismo)
- David Alfaro Siqueiros (muralismo)
- José Luis Cuevas
- Dr. Atl
- Juan O'Gorman

Musik


- Mariachi
- Danzón
- Carlos Santana
- El Tri
- Lila Downs
- Lhasa de Sela
- Maná
- Molotov
- Control Machete
- Luis Miguel
- Cristian Castro
- Vicente Fernández
- Alejandro Fernández
- Thalia
- Paulina Rubio
- Café Tacuba
- Panteón Rococó
- Julieta Venegas
- Cri Cri
- Jorge Negrete
- Juan Gabriel
- José José
- Los Panchos
- Silvestre Revueltas
- Manuel M. Ponce
- Pablo Moncayo
- Diego Torres

Nationalhelden


- Emiliano Zapata
- Benito Juárez
- Miguel Hidalgo
- Francisco "Pancho" Villa
- Francisco I. Madero
- José María Morelos y Pavón
- Ignacio Zaragoza

Schauspieler


- Jay Hernandez
- Salma Hayek
- Anthony Quinn
- Diego Luna
- Gael García Bernal
- Cantinflas
- Pedro Infante
- Ricardo Montalban
- Rosita Quintana
- Jorge Negrete
- Germán Valdés Tin-Tan
- Verónica Castro
- Victoria Rufo
- Maria Félix
- Dolores del Rio
- Victor Pereira Ucha

Weitere Themen


- Desert Cultures
- Piñata

Literatur


- Dario/Kanzleiter, Boris (Hrsg.): Nach Norden. Mexikanische ArbeitsmigrantInnen zwischen neoliberaler Umstrukturierung, Militarisierung der US-Grenze und dem amerikanischen Traum. Verlag: Schwarze Risse, 1999, ISBN 3-924737-47-9
- John Ross: Mexiko. Geschichte-Gesellschaft-Kultur. Unrast, ISBN 3-89771-018-8 [http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,140,4.html]
- Hans W. Tobler: Die mexikanische Revolution. Aktualisierte Taschenbuchausgabe. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3518384880
- William Prescott: Die Eroberung von Mexiko. Parkland Verlag, ISBN 3-88059-993-9

Weblinks


- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=111 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.mexiko-lexikon.de Mexiko-Lexikon] (Umfangreiches Lexikon basierend auf Wikimedia, auf Mexiko spezialisiert)
- [http://www.mexico-mexiko.com Mexico Community] (Diskussionsforum und Informationsplattform)
- [http://www.mexiko-mexico.de Mexico-Portal] (Mexiko-Portal von Oliver Koch, von Reisen bis Wirtschaft)
- [http://www.mexiko-lindo.de Mexiko Lindo y Querido] (Homepage von Jürgen Fröhler, umfassendes Angebot)
- [http://www.mexico-info.de Mexico-Info] (Deutschsprachige Homepage von Monika Horvat, mit Schwerpunkt Reise und Kultur)
- [http://www.willgoto.com/categories.aspx?Destination=329&Langue=3 Mexiko] Reiseführer und Reiseverzeichnis
- [http://www.femexfut.org.mx Mexikanischer Fußballbund]
Kategorie:Staat ! ja:メキシコ ko:멕시코 ms:Mexico simple:Mexico th:ประเทศเม็กซิโก zh-min-nan:México

Popocatépetl

Der Popocatepetl ist einer der sogenannten Zwillingsvulkane in Zentralmexiko. Sein kleiner Bruder ist der Iztaccíhuatl mit 5.286 m. Iztaccíhuatl Iztaccíhuatl Mit einer momentanen Höhe von 5.462 m ist er Nordamerikas zweithöchster Vulkan und nach dem Citlaltépetl der zweithöchste Berg Mexikos. Der Ausbruch am 21. Dezember 1994 beendete eine ca. fünfzig Jahre lange Ruhephase. Der Name ist aztekischen Ursprungs und ist das Nahuatl-Wort für „rauchender Berg“. Einer aztekischen Sage zufolge war Popocatépetl Söldner des Königs und verliebt in die Prinzessin Iztaccíhuatl. Als er von einem Feldzug lange nicht zurückkehrte, nahm sich Ixtaccíhuatl das Leben, in der Annahme, er sei gefallen. Als Popocatépetl jedoch triumphierend aus dem Krieg zurückkam, kehrte er heim zu einer Toten. In seiner Trauer legte er den Leichnam seiner Geliebten auf einen Berg und wacht seitdem mit seiner rauchenden Fackel an seiner Seite.

Weblinks


- [http://www.cenapred.unam.mx/mvolcan.html Monitoring der UNAM (Universidad Nacional Autóno4a de México] mit Webcam
- [http://www.m-klueber.de/Fotografie/Galerie-Berge/Berge03-Mexico-Vulkan-Popocatepetl.htm Bild auf Marco Klüber Fotografie]
- [http://www.photo-background.de/wallpaper.php?lang=g&number=212 Der Popocatépetl als Bildschirmhintergrund]
- [http://www.naturgewalten.de/popocatepetl.htm Popocatépetl-Seite bei naturgewalten.de] Kategorie:Berg in Mexiko Kategorie:Vulkan Kategorie:Fünftausender simple:Popocatépetl

1889

Ereignisse


- 1. Januar: Die elektrische Hinrichtung wird eingeführt. Im Staat New York tritt ein Gesetz in Kraft, das die Hinrichtung von zum Tode verurteilten Verbrechern durch Benutzung des elektrischen Stuhls vorsieht. Diese, zuvor an Tieren erprobte, gegenüber dem Erhängen als „menschlicher“ empfundene Todesart kommt am 6. August 1890 erstmals zum Einsatz
- 8. Januar: Herman Hollerith meldet das Patent für ein System zur Verarbeitung von Lochkarten an und begründet so die maschinelle Datenverarbeitung
- 11. Februar: Japan gibt sich eine neue Verfassung nach europäischem Muster
- 1. April: Der Berliner Zeitungsverleger Rudolf Mosse gründet die „Berliner Morgen-Zeitung
- 6. Mai: Die Weltausstellung in Paris, Frankreich wird eröffnet
- 24. Mai: Der Reichstag in Deutschland gibt seine Zustimmung zur Renten- und Invaliditätsversicherung
- 18. August: Erster Deutscher Philatelistentag in Mainz
- 15. November: Sturz der Monarchie und Ausrufung der Republik in Brasilien. König Pedro II. wird gestürzt
- 23. November: In San Francisco kommt erstmals ein umgebauter Edison-Phonograph als Musikautomat mit Münzeinwurf öffentlich zum Einsatz.
- In Paris, Frankreich wird der Eiffelturm zum hundertjährigen Jubiläum der Französischen Revolution erbaut
- In Worpswede wird die Künstlerkolonie gegründet
- Bertha von Suttner veröffentlicht „Die Waffen nieder!“
- South Dakota wird 40. Bundesstaat der USA
- König Umberto von Italien auf Staatsbesuch in Berlin
- Die Firth-of-Forth-Brücke wird in Queensferry, Schottland fertiggestellt
- Erstbesteigung des Kilimandscharo durch den Leipziger Geografen Hans Meyer (Afrikaforscher) (1858–1929)
- Die Elfenbeinküste (später Côte d'Ivoire) wird offiziell französisches Protektoratsgebiet
- Bergarbeiterstreik im Ruhrgebiet
- „Fräulein Julie“ von August Strindberg wird uraufgeführt

Katastrophen


- 31. Mai: Nach einem Dammbruch der South-Fork-Talsperre bei Johnstown (Pennsylvania) sterben mehr als 2.200 Menschen

Kultur


- 2. März: Uraufführung der Operette Capitain Fracassa von Rudolf Dellinger am Carl Schultze Theater in Hamburg
- 21. April: Uraufführung der Oper Edgar von Giacomo Puccini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 15. Mai: Uraufführung der Oper Esclarmonde von Jules Massenet an der Opéra-Comique in Paris
- Der deutsche Archäologe Friedrich von Duhn und der deutsche Bauforscher Louis Jacobi finden bei Ausgrabungen in Pompeji einen dorischen Tempel aus dem 6. Jahrhundert v. Chr..

Geboren


- 1. Januar: Götz Briefs, Katholischer Sozialethiker, Sozialphilosoph und Nationalökonom († 1974)
- 2. Januar: Tito Schipa, italienischer Tenor und Komponist († 1965)
- 7. Januar: Philippe Henriot, französischer Politiker († 1944)
- 10. Januar: Joseph Santley, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent († 1971)
- 15. Januar: Walter Serner, Essayist, Schriftsteller und Dadaist
- 17. Januar: Giuseppe Beltrami, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1973)
- 17. Januar: Ralph Howard Fowler, britischer Physiker († 1944)
- 19. Januar: Sophie Taeuber-Arp, Künstlerin, Malerin und Bildhauerin († 1943)
- 20. Januar: Lois Welzenbacher, österreichischer Architekt († 1955)
- 21. Januar: Edith Mary Tolkien, Ehefrau von J. R. R. Tolkien († 1971)
- 21. Januar: Hermann Glöckner, deutscher Maler († 1987)
- 22. Januar: Guido Kisch, Jurist und Rechtshistoriker († 1985)
- 22. Januar: Henri Pélissier, französischer Radrennfahrer († 1935)
- 22. Januar: Hermann Troppenz, deutscher Politiker und MdB († 1964)
- 22. Januar: Willi Baumeister, deutscher Maler († 1955)
- 23. Januar: Rikard Long, färöischer Dichter und Literaturkritiker († 1977)
- 26. Januar: Rudolf Mauersberger, deutscher Komponist und Kreuzkantor († 1971)
- 29. Januar: Leadbelly, US-amerikanischer Blues-Sänger († 1949)
- 1. Februar: Karl Gaul, deutscher Politiker († 1972)
- 3. Februar: Carl Theodor Dreyer, dänischer Filmregisseur († 1968)
- 7. Februar: Harry Nyquist, US-amerikanischer Physiker († 1976)
- 8. Februar: Siegfried Kracauer, Journalist, Publizist, Soziologe und Filmhistoriker († 1966)
- 12. Februar: Anton Hoppe, deutscher Politiker († 1968)
- 16. Februar: Pawel Jefimowitsch Dybenko, russischer Revolutionär und Marineoffizier († 1938)
- 18. Februar: Aloysius Muench, US-amerikanischer Kurienkardinal und erster Nuntius der BRD († 1962)
- 18. Februar: Gerhard Marcks, Bildhauer († 1981)
- 19. Februar: Ernest Marsden, englischer Physiker
- 22. Februar: Olave Baden-Powell, Mitbegründerin der Pfadfinderinnenbewegung († 1977)
- 23. Februar: Victor Fleming, Regisseur († 1949)
- 24. Februar: Kuni Tremel-Eggert, († 1957)
- 25. Februar: Albin Stenroos, Marathonläufer und Olympiasieger
- 29. Februar: Kobuk, Schriftsteller († 1951)
- 4. März: Hans Dirscherl, deutscher Politiker († 1962)
- 7. März: Heinrich Studer, Schweizer Verleger († 1961)
- 14. März: Firmin Lambot, belgischer Radrennfahrer († 1964)
- 21. März: W. S. Van Dyke, US-amerikanischer Filmregisseur († 1943)
- 23. März: Yukichi Chuganji, galt eine Zeitlang als ältester Mann der Welt († 2003)
- 24. März: Albert Hill, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 24. März: Joseph Massolle, Ingenieur († 1957)
- 26. März: Václav Kaprál, tschechischer Komponist († 1947)
- 27. März: Yakup Kadri Karaosmanoglu, türkischer Romanschiftsteller († 1974)
- 31. März: Adolf Jäger, deutscher Fußballspieler († 1944)
- 31. März: Muriel Hazel Wright, US-amerikanische Historikerin († 1975)
- 5. April: Mestre Pastinha, brasilianischer Sportler († 1981)
- 7. April: Gabriela Mistral, chilenische Dichterin und Diplomatin († 1957)
- 7. April: Peter August Böckstiegel, Maler († 1951)
- 8. April - Adrian Boult, englischer Dirigent († 1983)
- 8. April: Blanche Stuart Scott, die erste US-Amerikanerin, die ein Flugzeug flog
- 14. April: Arnold J. Toynbee, britischer Kulturtheoretiker († 1975)
- 14. April: Efim Bogoljubow, ukrainisch-deutscher Schachgroßmeister († 1952)
- 14. April: Karl Schworm, Autor und Heimatdichter († 1956)
- 16. April: Charlie Chaplin, britischer Regisseur, Schauspieler und Komiker († 1977)
- 17. April: Joseph Georg Oberkofler, österreichischer Jurist, Erzähler und Lyriker († 1962)
- 19. April: Otto Georg Thierack, Präsident des Volksgerichtshofs, Reichsminister der Justiz († 1946)
- 20. April: Adolf Hitler, deutscher Reichskanzler und Diktator († 1945)
- 20. April: Tonny Kessler, niederländischer Fußballspieler († 1960)
- 21. April: Paul Karrer, Schweizer Chemiker († 1971)
- 22. April: Ludwig Renn, deutscher Schriftsteller († 1979)
- 22. April: Richard Glücks, Leiter der Inspektion der Konzentrationslager († 1945)
- 23. April: Karel Willem Frederick Marie Doorman,niederländischer Konteradmiral
- 24. April: Johanna Kirchner, deutsche Widerstandskämpferin († 1944)
- 24. April: Stafford Richard Cripps, britischer Politiker und Diplomat († 1952)
- 26. April: Ludwig Wittgenstein, österreichischer Philosoph († 1951)
- 28. April: António de Oliveira Salazar, Ministerpräsident von Portugal († 1970)
- 29. April: Jan van der Sluis, niederländischer Fußballspieler († 1952)
- 3. Mai: Gottfried Fuchs, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 4. Mai: Francis Joseph Spellman, Erzbischof des Erzbistums New York und Kardinal († 1967)
- 18. Mai: Jakob Levy Moreno, Begründer des Psychodramas († 1974)
- 18. Mai: Thomas Midgley, US-amerikanischer Ingenieur († 1944)
- 23. Mai: Hermann Gieseler, Gewerkschaftsfunktionär († 1948)
- 25. Mai: Igor Iwanowitsch Sikorski, ukrainisch-amerikanischer Luftfahrtpionier († 1972)
- 28. Mai: Richard Réti, berühmter Schachspieler († 1929)
- 1. Juni: Sigrid Onegin, deutscher Opern- und Konzertsängerin († 1943)
- 19. Juni: Enrico Celio, Schweizer Politiker und Bundespräsident († 1980)
- 19. Juni: Wera Ignatjewna Muchina, russische Bildhauerin († 1953)
- 23. Juni: Anna Andrejewna Achmatowa, russische Dichterin und Schriftstellerin († 1966)
- 24. Juni: Leopold Reitz, deutscher Schriftsteller († 1972)
- 1. Juli: Hans Peter von Heydebreck, deutscher Reichstagsabgeordneter und Nationalsozialist († 1934)
- 2. Juli: Erik Jan Hanussen, Hellseher († 1933)
- 5. Juli: Jean Cocteau, französischer Schriftsteller, Regisseur, Choreograph, Maler († 1963)
- 10. Juli: Noble Sissle, afro-amerikanischer Sänger und Liedtext-Lyriker
- 13. Juli: Adam Scharrer, deutscher Schriftsteller († 1948)
- 17. Juli: Erle Stanley Gardner, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller († 1970)
- 20. Juli: Erich Pommer, deutscher Filmproduzent († 1966)
- 20. Juli: John Reith, Generaldirektor der BBC († 1905)
- 29. Juli: Ernst Reuter, deutscher Politiker († 1953)
- 30. Juli: Frans Masereel, belgischer Maler und Graphiker
- 30. Juli: Wladimir Kosmitsch Sworykin, russischer Ingenieur, Physiker und Erfinder († 1982)
- 31. Juli: Erwin von Beckerath, deutscher Ökonom und Widerstandskämpfer († 1964)
- 1. August: Walther Gerlach, deutscher Physiker († 1979)
- 5. August: Lotte Neumann, deutsche Schauspielerin († 1977)
- 9. August: Anton Fränznick, katholischer Priester († 1944)
- 10. August: Cecil Armstrong Gibbs, englischer Komponist († 1960)
- 14. August: Walter Freitag, deutscher Politiker († 1958)
- 19. August: Arthur Waley, britischer Sinologe († 1966)
- 20. August: Wilhelm August Flitner, deutscher Philosoph und Pädagoge, († 1990]])
- 21. August: Hermann-Bernhard Ramcke, deutscher General († 1968)
- 31. August: Anna Ebert, deutsche Lokalpolitikerin († 1947)
- 3. September: Friedrich Gottlob Nagelmann, fiktiver deutscher Verfassungsjurist
- 7. September: Albert Plesman, niederländischer Luftfahrtpionier († 1953)
- 14. September: Johannes Degener, deutscher Politiker († 1959)
- 16. September: Ludwig Tügel, deutscher Schriftsteller († 1972)
- 16. September: Mercédès Jellinek, Tochter des österreichisch-ungarischen Diplomaten Emil Jellinek († 1929)
- 20. September: Charles Reidpath, US-amerikanischer Stadtbaumeister, Leichtathlet und Olympiasieger († 1975)
- 24. September: Eberhard von Mackensen, deutscher General († 1969)
- 26. September: Martin Heidegger, deutscher Philosoph († 1976)
- 28. September: Hans Behrendt, deutscher Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler († 1942)
- 3. Oktober: Carl von Ossietzky, deutscher Schriftsteller und Herausgeber († 1938)
- 6. Oktober: Maria Dabrowska, polnische Schriftstellerin († 1965)
- 7. Oktober: Heinrich Eduard Jacob, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1967)
- 10. Oktober: Henricus Antonius van Meegeren, niederländischer Maler und Kunstfälscher († 1947)
- 11. Oktober: Charles F. Wennerstrum, US-amerikanischer Richter bei den Nürnberger Prozessen († 1986)
- 12. Oktober: Heinrich Lersch, deutscher Arbeiterdichter († 1936)
- 14. Oktober: Max Hoelz, deutscher Politiker († 1933)
- 16. Oktober: Reinhold Maier, Ministerpräsident von Baden-Württemberg († 1971)
- 17. Oktober: Nestor Machno, Anführer einer anarchistischen Volksbewegung in der Ukraine († 1905)
- 25. Oktober: Peter Etzenbach, deutscher Politiker († 1976)
- 27. Oktober: Rudolf Leonhard, deutscher Schriftsteller und Kommunist; († 1953)
- 1. November: Hannah Höch, Collagekünstlerin des Dadaismus († 1978)
- 1. November: Philip John Noel-Baker, britischer Politiker und Nobelpreisträger († 1982)
- 3. November: Heinrich Campendonk, deutscher Maler und Grafiker († 1957)
- 6. November: Gabriel Hanot, französischer Fußballspieler und Journalist
- 7. November: Wilhelm Friedle, Betriebsdirektor der Daimler-Benz AG
- 9. November: Umberto Malchiodi, Erzbischof und Bischof emeritus von Piacenza († 1974)
- 10. November: Boris Nikolajewitsch Jurjew, sowjetischer Hubschrauberkonstrukteur und -pionier († 1957)
- 10. November: Claude Rains, englischer Schauspieler († 1967)
- 14. November: Jawaharlal Nehru, indischer Jurist und Regierungschef († 1964)
- 14. November: Taha Hussein, arabischer Schriftsteller († 1973)
- 15. November: Emanuel II. (Portugal), letzter König von Portugal († 1932)
- 16. November: George Simon Kaufman, US-amerikanischer Autor († 1961)
- 18. November: Hannes Meyer, Schweizer Architekt und Urbanist († 1954)
- 19. November: Wassili Konstantinowitsch Blücher, General der Roten Armee und Marschall der Sowjetunion († 1938)
- 20. November: Edwin Hubble, US-amerikanischer Astronom († 1953)
- 20. November: Otto Koehler, deutscher Zoologe und Ethologe († 1974)
- 22. November: Erwin Stresemann, deutscher Ornithologe († 1972)
- 23. November: Jakob Altmaier, deutscher Politiker und MdB († 1963)
- 23. November: Klement Gottwald, tschechoslowakischer Politiker, Staatspräsident
- 24. November: Johannes Heckel, deutscher Kirchenrechtler († 1963)
- 25. November: Fritz Cockerell, Pionier des Automobilbaues († 1965)
- 26. November: Heinrich Mitteis, deutscher Rechtshistoriker († 1952)
- 30. November: Edgar Douglas Adrian, britischer Anatom und Physiologe († 1977)
- 9. Dezember: Hannes Kolehmainen, finnischer Langstreckenläufer († 1966)
- 9. Dezember: Johan Petteri Kolehmainen, finnischer Langstreckenläufer († 1966)
- 12. Dezember: Otto Scheff, österreichischer Freistil-Schwimmer († 1956)
- 21. Dezember: Sewall Wright, US-amerikanischer Biologe, Genetiker († 1988)
- 23. Dezember: Emil Brunner, Schweizer reformierter Theologe († 1966)
- 25. Dezember: Hermann Conrad, deutscher Heimatforscher († 1959)
- 30. Dezember: Georg von der Vring, deutscher Schriftsteller († 1968)
- 31. Dezember: Adolf Grimme, deutscher Politiker († 1963)
- 31. Dezember: Marcel Pilet-Golaz, Schweizer Politiker († 1958)
- Oktober: José Maza, chilenischer Politiker (†1964)

Gestorben


- 1. Januar: Johann Kravogl, Büchsenmacher und Mechaniker (
- 1823)
- 5. Januar: Frank Hommeel, österreichischer Diktator (
- 1810)
- 15. Januar: Melchior Josef Martin Knüsel, Schweizer Politiker (
- 1813)
- 23. Januar: Alexandre Cabanel, französischer Maler (
- 1823)
- 30. Januar: Maria von Vetsera, österreichische Adlige (
- 1871)
- 30. Januar: Rudolf von Österreich, Erzherzog und Thronfolger von Österreich-Ungarn (
- 1858)
- 31. Januar: Joseph Gungl, ungarischer Komponist (
- 1810)
- 3. Februar: Belle Starr, Räuberbraut (
- 1848)
- 4. Februar: Carl Leverkus, erfolgreicher Chemieunternehmer (
- 1804)
- 14. Februar: Ernst Heinrich Carl von Dechen, Mineraloge und Geologe, Professor für Bergbaukunde (
- 1834)
- 26. Februar: Carl Davidoff, russischer Komponist, Dirigent, Cellist und Musikpädagoge (
- 1838)
- 8. März: Anton Romako, österreichischer Maler (
- 1832)
- 8. März: John Ericsson, schwedischer Ingenieur (
- 1803)
- 9. März: Paolo Ferrari, italienischer Lustspieldichter (
- 1822)
- 11. März: Benjamin Franklin Baker, US-amerikanischer Komponist (
- 1811)
- 12. März: Johannes IV. (Äthiopien), Kaiser von Äthiopien (
- 1831)
- 16. März: Ernst Wilhelm Leberecht Tempel, Astronom und Lithograf (
- 1821)
- 26. März: Wilhelm von Breithaupt, deutscher Offizier (
- 1809)
- 27. März: John Bright, britischer Politiker (
- 1811)
- 4. April: Gisela von Arnim, deutsche Schriftstellerin (
- 1827)
- 9. April: Michel Eugène Chevreul, französischer Chemiker (
- 1786)
- 15. April: Damian de Veuster, Mitglied der Kongregation von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariä (
- 1840)
- 29. April: Josef Werndl, österreichischer Waffenproduzent (
- 1831)
- 1. Mai: Heinrich Adolph Meyer, deutscher Meeresforscher und Fabrikant (
- 1822)
- 10. Mai: Michail Jewgrafowitsch Saltykow-Schtschedrin, russischer Schriftsteller und Satiriker (
- 1826)
- 17. Mai: Marie Friederike Franziska Hedwig von Preußen, Königin von Bayern (
- 1825)
- 8. Juni: Gerard Manley Hopkins, britischer Lyriker und Jesuit (
- 1844)
- 15. Juni: Mihai Eminescu, rumänischer Dichter (
- 1850)
- 28. Juni: Maria Mitchell, US-amerikanische Astronomin und Frauenrechtlerin (
- 1818)
- 1. Juli: José Joaquín Pérez Mascayano, chilenischer Politiker (
- 1801)
- 13. Juli: Robert Hamerling, österreichischer Schriftsteller (
- 1830)
- 14. Juli: P. G. Berg, schwedischer Verleger (
- 1805)
- 18. Juli: Domingo Santa María González, chilenischer Politiker und Präsident (
- 1824)
- 31. Juli: Hugo von Ritgen, deutscher Architekt (
- 1811)
- 5. August: Fanny Lewald, deutsche Schriftstellerin (
- 1811)
- 10. August: Jan Jonker Afrikaner, Afrikaner-Häuptling (
- 1820)
- 15. August: Theodor Christlieb, evangelischer Theologe (
- 1833)
- 23. September: Wilkie Collins, britischer Schriftsteller und Verfasser der ersten Mystery Thriller (
- 1824)
- 23. September: William Wilkie Collins, britischer Autor (
- 1824)
- 24. September: Daniel Harvey Hill, General der Konföderierten Staaten von Amerika (
- 1821)
- 6. Oktober: Jules Dupré, französischen Landschaftsmaler (
- 1812)
- 10. Oktober: Adolf von Henselt, deutscher Komponist und Klaviervirtuose (
- 1814)
- 11. Oktober: James Prescott Joule, britischer Physiker (
- 1818)
- 19. Oktober: Ludwig I. (Portugal), König von Portugal (
- 1838)
- 28. Oktober: Gustav Rümelin, deutscher Pädagoge, Statistiker und Politiker (
- 1815)
- 28. November: Richard von Volkmann, deutscher Chirurg und Schriftsteller (
- 1830)
- 6. Dezember: Jefferson Davis, US-amerikanischer Politiker der Südstaaten (
- 1808)
- 7. Dezember - Antoni Kątski, polnischer Komponist und Pianist (
- 1817)
- 10. Dezember: Ludwig Anzengruber, österreichischer Dichter, Erzähler und Dramatiker (
- 1839)
- 12. Dezember: Robert Browning, britischer Dichter (
- 1812)
- 12. Dezember: Viktor Jakowlewitsch Bunjakowski, russischer Mathematiker (
- 1804)
- 14. Dezember: Cölestin Joseph Ganglbauer, Erzbischof von Wien (
- 1817)
- 27. Dezember: Eduard Bendemann, deutscher Maler (
- 1811)
- 27. Dezember: Ernst Christian Friedrich Schering, Gründer der späteren Schering AG

Staatsoberhäupter

Afrika


- Äthiopien: Menilek II., Kaiser (1889–1909)

Amerika


- Mexiko: Porfirio Diaz, Präsident (18841911)

Asien


- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (18671912)

Europa


- Deutsches Kaiserreich: Wilhelm II., Deutscher Kaiser (18881918)
- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (1861–1889)
- Schweiz: Bernhard Hammer, Bundespräsident der Schweiz, (1889) ko:1889년 th:พ.ศ. 2432

Archäologie

Die Archäologie (von griech. ἀρχη: Anfang und λòγος: Lehre, also Lehre vom Anfang) gehört zu den Geisteswissenschaften. Im Gegensatz zur Geschichte befasst sich die Archäologie mit den Sachzeugnissen abgeschlossener Geschichtsepochen. Früher auf das Altertum begrenzt existiert heute keine Zeitgrenze. Der behandelte Zeitraum reicht somit vom ersten Auftreten des Menschen bis in die Neuzeit. Selbst die jüngste Geschichte u.a. Konzentrationslager und Bunkerlinien aus dem 2.Weltkrieg, werden archäologisch ausgewertet. Die Archäologie hat sich dabei weltweit zu einem Verbund unterschiedlichster theoretischer und praktischer Forschungen entwickelt. __TOC__

Geschichte der Archäologie

Die in der Renaissance einsetzende Wiedergeburt klassisch-antiker Gelehrsamkeit führte im 15. und 16. Jahrhundert zu einem gesteigerten Interesse an den griechischen und römischen Altertümern und zu einer Welle der Sammelleidenschaft antiker Kunstgegenstände. Doch auch die weniger reisefreudigen Gelehrten begannen sich zunehmend für die vorhandenen Zeugnisse vergangener Zeiten zu interessieren. In Skandinavien wurden Bodendenkmäler schon sehr früh beachtet. Bereits 1588 grub man einen Dolmen bei Roskilde aus. 1662 erhielt Uppsala (Schweden) einen Lehrstuhl der Altertumskunde. In England veröffentlichte William Camden (1551-1632) im Jahre 1586 seine Britannia, einen Katalog der sichtbaren Altertümer. Bemerkenswert ist, dass er bereits Bewuchsmerkmale in einem Kornfeld bemerkte und als solche interpretierte. 1685 wird in Cocherel (Frankreich) eine neolithische Grabkammer entdeckt und ausgegraben. Hierbei wurde einer der erster Grabungsberichte erstellt. Trotz einiger „Highlights“ hatte die Archäologie als Wissenschaft noch keinen wirklichen Stellenwert, denn es herrschte die Ansicht vor, dass ausschließlich historische Quellen und die Bibel zur Interpretation der Vergangenheit geeignet seien. So war es ein Faktum, dass - aus der Bibel abgeleitet - die Menschheit im Oktober 4004 v. Chr. entstanden war. 1655 wagte es Isaac de la Peyrère die sogenannten „Donnerkeile“ (Steinzeitartefakte) Menschen zuzuordnen, welche vor Adam lebten (Prä-Adamiten-These). Nach einer Intervention der Inquisition wiederrief er seine Theorie. Michele Mercati (1541-1593) gilt als der Erste europäische Gelehrte, der Steinwerkzeuge eben als solche einstufte. Sein Werk wurde jedoch erst 1717 veröffentlicht. Festzuhalten ist, dass sich archäologische Forschungsmethoden jeweils sukzessive und allmählich durchsetzten. Oftmals haben einzelne Gelehrte schon früh bahnbrechende Schlussfolgerungen getroffen, da diese jedoch nicht zeitgemäß waren blieben sie weitgehend unbeachtet. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Stratigraphie, die sich erst mit Charles Lyell (1797-1875) und seiner Principles of geology durchsetzte, obwohl andere lange vor ihm, die Gleichzeitigkeit von Funden in einer Schicht erkannten. Charles Lyell Die ersten großen Ausgrabungen fanden in den antiken Städten Pompeji und Herkulaneum statt. Beide waren am 24. August 79 n. Chr. durch einen Ausbruch des Vesuvs ausgelöscht worden. Pompeji wurde Ende des 16. Jahrhunderts beim Bau einer Wasserleitung wiederentdeckt. 1748 begannen die Grabungen. In Herkulaneum wurde erstmals 1709 gegraben, 1738 ließ Karl IV von Neapel gezielt ausgraben. 1768 konnte das Theater, die Basilika und die Villa der Papyri freigelegt werden. Johann Joachim Winckelmann schrieb 1764 seine berühmte Beschreibung Monumenti antichi inediti und wird vielfach als Vater der Archäologie bezeichnet. Die Ägyptischen Baudenkmäler, allen voran natürlich die Pyramiden, waren bereits im Altertum beliebte Reiseziele (siehe Weltwunder). Im 17. Jahrhundert hatte sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass es sich hierbei um Königsgräber handelt. Die Ägyptologie nahm mit Napoleons Ägypten-Feldzug 1798 ihren Anfang. In Begleitung des Heeres befanden sich auch Wissenschaftler. Von besonderer Bedeutung war der Fund des Stein von Rosetta, welcher 1822 Jean-François Champollion die Entzifferung der Hieroglyphen ermöglichte. Im Laufe des 19. Jahrhunderts entwickelt sich die Archäologie zunehmend zur Wissenschaft. Unterscheiden sich die Ausgräber bisher nur unwesentlich vom Grabräuber, werden nun die Grabungstechniken verfeinert, die Dokumentation und Einordnung der Funde wichtiger. Der Däne Christian Jürgensen Thomsen ordnete die Funde nach ihren Rohstoffen (Stein, Bronze und Eisen) und schuf damit das Dreiperiodensystem. In Schweden entwickelte Oscar Montelius das System der differenzierten Typologie zur Einordnung (Periodisierung) von Fundstücken. (Siehe auch: Liste der Keramikstile) Mit dem Fund des Neandertalers wird 1856 der Grundstein der Prähistorische Archäologie gelegt. 1869 glaubt Heinrich Schliemann das homerische Troja gefunden zu haben. Er löst damit zahlreiche Grabungen im ägäischen Raum aus. Gustaf Kossinna stellt 1920 seine siedlungsarchäologischen Methoden vor und gilt als Pionier der Siedlungsarchäologie. Thor Heyerdahl fährt 1947 mit einem Floß von Südamerika nach Polynesien und kann als Begründer der Experimentellen Archäologie betrachtet werden. Im 20. Jahrhundert greift die Archäologie vermehrt auf Techniken anderer Wissenschaften zurück. Als Beispiel sei die 1949 entwickelte C-14-Methode zur Datierung von organischen Stoffen genannt. Die Archäologie hat sich zur Verbundwissenschaft entwickelt. Die Erforschung der 1991 in den Ötztaler Alpen gefundenen vorgeschichtlichen Leiche (Similaun-Mann/Ötzi) ist hierfür beispielshaft. (Siehe auch: Liste bekannter Archäologen)

archäologische Meilensteine


- 1738 Ausgrabungen in Herkulaneum
- 1748 Ausgrabungen in Pompeji
- 1799 Entdeckung des Stein von Rosetta
- 1802 Entzifferung der altpersischen Keilschrift durch Georg Friedrich Grotefend
- 1820 Ein Bauer findet die Venus von Milo in Melos auf einem Feld.
- 1824 Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen durch Jean-François Champollion
- 1853/54 führt das Niedrigwasser im Zürcher See zur Entdeckung der Pfahlbauten
- 1856 Entdeckung des Schädelfragments von Neandertal
- 1869-73 Heinrich Schliemann gräbt in Troja
- 1876 Schliemann gräbt in Mykene
- 1879 In der Höhle von Altamira (Spanien) werden Höhlenmalereien entdeckt.
- 1911 Hiram Bingham legt die Inkastadt Machu Picchu frei
- 1922 Howard Carter entdeckt das Grab Tutanchamuns
- 1947 Thor Heyerdahl fährt mit dem Floß Kon-Tiki von Südamerika nach Polynesien
- 1958 Entdeckung von Çatal Hüyük durch James Mellaart
- 1964-68 Der Tempel von Abu Simbel wird versetzt.
- 1974 Entdeckung des Grabes des chinesischen Kaisers Qin Shi Huang Di bei Xi'an
- 1985 In Schweden gelingt die Klonierung von Erbsubstanz einer altägyptischen Mumie
- 1991 Fund einer vorgeschichtlichen Leiche (Similaun-Mann) mit fast vollständig erhaltenem Körper in einem Gletscher der Ötztaler Alpen

Fachgebiete

Archäologie ist ein Sammelbegriff vieler archäologischer Disziplinen, welche beispielsweise bestimmte Zeitabschnitte oder Regionen bezeichnen. Die einzelnen Disziplinen unterscheiden sich dabei nicht nur im Gegenstand der Forschung, sondern auch in den verwendeten Methoden. Daneben gibt es einige archäologische Spezialgebiete, welche Themenschwerpunkte oder spezielle archäologische Techniken behandeln. Teilweise ist die Archäologie wiederum nur ein Teilaspekt einer eigenständigen Wissenschaft beispielsweise der Altamerikanistik. (Siehe auch: :Kategorie:Archäologisches Fachgebiet)

... nach Epochen und Regionen

Die Bezeichnung der Unterdisziplinen sind nicht immer eindeutig; so kann ein Studiengang an der einen Universität mit „Ur- und Frühgeschichte“, an der nächsten jedoch mit Prähistorische Archäologie bezeichnet sein.
- Prähistorische Archäologie oder Ur- und Frühgeschichte
- Vorderasiatische Archäologie und Biblische Archäologie
- Ägyptologie
- Klassische Archäologie
- Provinzialrömische Archäologie
- Christliche Archäologie
- Mittelalterarchäologie oder Mittelalter- und Neuzeitarchäologie
- Altamerikanistik oder Archäologie der Neuen Welt

... nach Spezialgebiete

Altamerikanistik
- Musikarchäologie
- Montanarchäologie
- Industriearchäologie
- Siedlungsarchäologie
- Unterwasserarchäologie
- Luftbildarchäologie
- Experimentelle Archäologie

Nachbardisziplinen

Für die archäologische Forschung werden oft andere Spezalisten benötigt, wie z.B. Geologen, Biologen oder Chemiker. Aus der Beschäftigung dieser naturwissenschaftlichen Fächer mit archäologischem Material und archäologischen Fragestellungen haben sich eigene Spezialgebiete entwickelt.
- Geoarchäologie
- Archäogeometrie
- Archäozoologie
- Archäobotanik
- Archäoinformatik
- Archäoastronomie oder Astro-Archäologie oder Paläoastronomie
- Paläopathologie und Anthropologie
- Epigraphik
- Numismatik
- Papyrologie

Forschungsmethoden

Die Ausgrabung ist zwar die bekannteste Forschungsmethode, jedoch nur ein Teilbereich der archäologischen Arbeit. Da jede Ausgrabung auch eine Zerstörung der Fundsituaton beinhaltet ist sie oft nur das letzte Mittel, wenn der Befund beispielsweise durch Überbauung zerstört werden soll. Die Prospektion umfasst hingegen zerstörungsfreie Methoden, mit deren Hilfe eine Untersuchung potentieller oder bekannter Fundplätze ermöglicht wird. Teilbereiche sind die Oberflächenbeobachtung, die Luftbildarchäologie und geophysikalische Methoden (Geoelektik, Elektromagnetische Induktion, geomagnetische Kartierung, Bodenradar). Die Dokumentation, Auswertung, Konservierung und Archivierung der Funde stellt den weitaus größten Teil der archäologischen Tätigkeit dar. (Siehe auch: Kategorie:Archäologische Forschungsmethode)

Grabungstechnik

Kategorie:Archäologische Forschungsmethode (Hauptartikel: Ausgrabung) Eine moderne Grabung ist befundorientiert, d.h. die einzelnen Funde werden in ihrer räumlichen und zeitlichen Einbettung auf Befunde bezogen. Die meisten Fundplätze werden heute durch Baumassnahmen entdeckt. Über Notgrabungen versucht die Archäologie diese Befunde vor ihrer Zerstörung auszuwerten. Einzelne Fragestellungen können aber auch gezielt zur Fahndung eines Fundplatzes führen. Bevor mit dem Graben begonnen wird ist eine Archäologische Voruntersuchung nötig: Suchgräben, magnetische Sondierung, Bodenwiderstandsmessung, Luftbildarchäologie etc. kommen hier zum Einsatz. Jede Methode dient dazu sich ein Bild der potentiellen Grabungsstelle zu machen, um die eigentliche Grabung besser planen zu können. Da jede Ausgrabung zur Zerstörung des Befundes führt, soll eine exakte Dokumentation den Fundplatz, zumindest auf dem Papier, auch später bis ins Detail rekonstruierbar machen. Das wichtigste Arbeitsmittel der Ausgrabung ist deshalb, neben der Kelle, "Papier und Bleistift".

Altersbestimmung

(Hauptartikel: Altersbestimmung) Altersbestimmung Ein Schwerpunkt der archäologischen Forschung ist die Datierung der Befunde (z.B. Grab) anhand der Funde (z.B. Grabbeigabe). Bei der Altersbestimmung wird zwischen absoluter Chronologie
- C14-Datierung (für organische Stoffe)
- Thermolumineszenzdatierung
auch: TL-Datierung (für Keramik)
- Dendrochronologie (für Holz)
- Kalium-Argon-Methode (für Gestein) und relativer Chronologie
- Fundkombination von geschlossenen Funden (
Siehe auch: Seriation und Korrespondenzanalyse)
- Chorologie
- Stratigrafie
- Phosphatanalyse
- Photogrammetrie unterschieden.

Funde

(Siehe auch: :Kategorie:Archäologischer Fundplatz) (Siehe auch: :Kategorie:Archäologischer Fund)

Archäologie in Deutschland

In Deutschland gehört die Archäologie zu den Aufgaben der Bundesländer (=Landesarchäologie), meist als Bereich des Denkmalamtes als Bodendenkmalpflege organisiert. Größere Städte haben oft eine eigene Stadtarchäologie. Deutsche Grabungen im Ausland werden hingegen vom Deutschen Archäologischen Institut durchgeführt.

Literatur


- J. Rychener:
Was ist Archäologie? Annäherung an einen Traum. Augster Museumshefte 24. 2001
- J. Bergemann:
Orientierung Archäologie: was sie kann, was sie will. 2000
- P. Bahn (ed.):
Archaeology. Cambridge Illustrated History. 1996
- B. Cunliffe:
Illustrierte Vor- und Frühgeschichte Europas. Campus Verlag 1996
- H. J. Eggers:
Einführung in die Vorgeschichte. Piper Verlag 1986
- M. K. H. Eggert:
Prähistorische Archäologie. Konzepte und Methoden. UTB 2001
- T. Hölscher:
Klassische Archäologie. Grundwissen. Theiss 2002
- M. Kuckenburg:
Siedlungen der Vorgeschichte in Deutschland, 300 000 bis 15 v. Chr. Dumont 1993
- G. P. Fehring:
Einführung in die Archäologie des Mittelalters. 1992
- Trigger, Bruce. 1990. "A History of Archaeological Thought". Cambridge: Cambridge University Press. ISBN 0521338182

Kataloge


- W. Menghin / D. Planck (Hrsg.):
Menschen Zeiten Räume Archäologie in Deutschland
- U. v. Freeden / S. v. Schnurbein (Hrsg.):
Spuren der Jahrtausende. Archäologie und Geschichte in Deutschland

Aufbereitung für die Öffentlichkeit

Museen mit einem Schwerpunkt auf die Darstellung archäologischer Funde werden als Archäologische Sammlung bezeichnet. (Siehe auch: Kategorie:Archäologische Sammlung) Als Archäologische Wanderung wird die Verbindung oberirdisch sichtbarer Bodendenkmäler durch einen Wanderlehrpfad bezeichnet. Ein Archäologischer Park dient in Form eines Reservats der langfristigen Konservierung eines Fundplatzes, indem das Gelände vor einer Überbauung geschützt wird. Rekonstruktionen oder der Wiederaufbau sind wissenschaftlich sehr umstritten, da eine Rekonstruktion immer spekulativ ist und nur den aktuellen Wissensstand wiederspiegelt. Zudem oftmals gefärbt durch den herrschenden Zeitgeist. Es ergeben sich jedoch auch Schnittstellen zur Experimentellen Archäologie, indem die Machbarkeit und der Praxisbezug einer Theorie überprüft werden können.

Weblinks


- [http://www.archaeologie-online.de Online-Forum zur Archäologie mit Linksammlung]
- [http://archaeologieforum.at Forum zur Archäologie in Österreich]
- [http://www.ausgraeberei.de Nützliches für Grabungstechnik und Archäologie]

Zeitschriften


- [http://farch.net Forum Archaeologiae - Zeitschrift für klassische Archäologie]
- [http://www.archaeologie-in-deutschland.de Zeitschrift "AiD Archäologie in Deutschland"]

Vereine und Organisationen


- [http://www.dainst.org/index.php Deutsche Archäologische Institut]
- [http://www.landesarchaeologen.de Liste aller Landesämter für Archäologie in Deutschland]
- [http://www.dguf.de Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte] mit einer [http://www.dguf.de/link-frames.htm Liste archäologischer Vereine in Deutschland]
- [http://www.ag-caa.de AG Computeranwendungen & quantitative Methoden in der Archäologie]
- [http://www.araf.de Archäologie (AR) Afrikas (AF)]
- [http://www.exarc.org/links_portal.html EXARC European EXchange on Archaeological Research and Communication] Zusammenschluß europäischer Institutionen zur Experimentellen Archäolgoie. !AAArchäologie Kategorie:Geisteswissenschaft Kategorie:Kulturwissenschaft Kategorie:Geschichtswissenschaft als:Archäologie ja:考古学 ko:고고학 ms:Arkeologi simple:Archaeology th:โบราณคดี


Azteken

Die Azteken waren eine mesoamerikanische Kultur in Zentralmexiko mit einer reichhaltigen Mythologie. Der Begriff "Aztek" bedeutet auf Nahuatl, der Sprache der Azteken, „jemand der aus Aztlán kommt“. Die Azteken bezeichneten sich oft auch selbst als die Mehika oder Meshika oder 'Mexica' - der Ursprung des heutigen Ländernamens Mexiko. Die moderne Verwendung der Bezeichnung Azteken wurde durch Alexander von Humboldt vorgeschlagen.

Gründungsmythos und Herkunft

Alexander von Humboldt Die aztekischen Mythen beschreiben vier große Zeitalter, die der bestehenden Welt vorangingen und in Katastrophen endeten. Das fünfte Zeitalter wurde eingeläutet durch das Opfer eines Helden, der sich in die Sonne verwandelte. Nach der Legende wanderten die Azteken, wohl im 14. Jahrhundert, von einem Ort im Norden namens Aztlán zum Lago de Texcoco in Zentralmexiko, angeführt von ihrem Gott Huitzilopochtli. Als sie bei einer Insel im See ankamen, konnten sie einen Adler beobachten, der, auf einem Feigenkaktus (spanisch Nopal) sitzend, eine Schlange fraß. Gemäß der Prophezeiung war dieses Ereignis dazu bestimmt, ihnen den Platz zu zeigen, an dem sie sich niederlassen sollten. Die Azteken erbauten ihre Stadt Tenochtitlan an dieser Stelle, an der sich das heutige Mexiko-Stadt befindet. Der Adler auf dem Kaktus mit der Schlange aus der Legende ist heute auf der mexikanischen Flagge abgebildet. Der Adler trug nicht, wie von den spanischen Eroberern angenommen und auf der mexikanischen Flagge abgebildet, eine Schlange im Mund, sondern die aztekischen Wortbilder für Rauch und Flammen (gelbes und rotes Band), die den Krieg, einen wichtigen Bestandteil der aztekischen Geschichte, darstellten.

Der Aufstieg der aztekischen Nation

Es gab zwölf Herrscher über Tenochtitlán:
- Der legendäre Gründer: Ténoch
- 1375: Acamapichtili
- 1395: Huitzilíhuitl
- 1417: Chimalpopoca
- 1427: Itzcóatl
- 1440: Moctezuma I. (eigtl. Motecuhzoma I.) Ilhuicamina
- 1469: Axayacatl
- 1481: Tízoc
- 1486: Auítzotl (manchmal auch „Ahuitzotl“)
- 1502: Moctezuma II. Xocoyotzin (eigt. Motecuhzoma II., der berühmte „Montezuma“)
- 1520: Cuitláuac
- 1521: Cuáutemoc Zu Beginn heuerten die Mexica als Söldner in den Kriegen zwischen den Tolteken an, bis sie schließlich genug Ruhm geerntet hatten, um sich in die königlichen Familien einzuheiraten. Die Mexica-Herrscher Acamapichtili, Huitzilíhuitl und Chimalpopoca waren Vasallen des Tepaneken-Herrschers Tezozomoc in der Zeit von 1372 bis 1427. Als Tezozomoc starb, ermordete sein Sohn Maxtla Chimalpopoca. Dessen Onkel Itzcoatl verbündete sich nun mit dem ehemaligen Herrscher von Texcoco, Nezhualcouyotl, und belagerte Maxtlas Hauptstadt Azcapotzalco. Maxtla gab nach 100 Tagen auf und ging ins Exil. Tenochtitlán, Texcoco und Tlacopan formten eine Allianz, die das Tal von Mexiko dominierte und die Macht schließlich jenseits der Grenzen des Tals ausdehnte. Mit der Zeit wurde Tenochtitlán die beherrschende Kraft innerhalb der Allianz. Itzcoatls Neffe Motecuhzoma I. erbte 1449 den Thron und erweiterte sein Herrschaftsgebiet. Sein Sohn Axayacatl übernahm die Kontrolle über Mixteken und Zapoteken. 1481 übernahm sein Sohn Tizoc kurz die Herrschaft, bis er durch seinen jüngeren Bruder Ahuitzotl ersetzt wurde, der die Armee neu organisierte. Das Imperium erreichte während seiner Regentschaft das größte Ausdehnungsgebiet. Sein Nachfolger war Motecuhzoma II. (besser bekannt als "Moctezuma" oder "Montezuma").

Das Imperium

Montezuma Das Aztekische Imperium ist nicht direkt vergleichbar mit den Imperien der europäischen Geschichte und war ethnisch sehr differenziert aufgebaut. Allerdings war es (theoretisch) ein Städtebund, ähnlich wie auch das Römische Reich lange Zeit (theoretisch) ein Städtebund war. Der Städtebund setzte sich zusammen aus Tenochtitlan, Texcoco und Tlacopan. Der wichtigste Beamte der Regie