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| Jürgen Möllemann |
Jürgen MöllemannJürgen Wilhelm Möllemann ( - 15. Juli 1945 in Augsburg; † 5. Juni 2003 in Marl-Loemühle) war ein deutscher Politiker (FDP).
FDP
Er war von 1987 bis 1991 Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, von 1991 bis 1993 Bundesminister für Wirtschaft und von 1992 bis 1993 auch deutscher Vizekanzler.
Ausbildung und Beruf
Jürgen W. Möllemann wuchs am linken unteren Niederrhein in Appeldorn, heute ein Ortsteil von Kalkar, auf. Nach dem Abitur 1965 am Amplonius-Gymnasium in Rheinberg leistete Möllemann zunächst bis 1966 seinen Wehrdienst bei den Fallschirmjägern ab. Danach absolvierte er ein Studium der Fächer Deutsch, Geschichte und Sport an der Pädagogischen Hochschule in Münster, welches er 1969 mit dem ersten und 1971 mit dem zweiten Staatsexamen für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen beendete. Seit 1993 war Möllemann Inhaber der Beratungsfirma WEB/TEC - Wirtschafts- und Exportberatung.
Familie
Möllemann war in zweiter Ehe verheiratet mit Carola Möllemann-Appelhoff und hatte drei Kinder: Anja Möllemann aus erster sowie zwei Töchter aus zweiter Ehe.
Partei
Von 1962 bis 1969 war er Mitglied der CDU.
Von 1970 bis zu seinem Austritt am 17. März 2003 war er Mitglied der FDP.
Von 1975 bis 1982 gehörte Möllemann dem Landesvorstand der nordrhein-westfälischen FDP an, von 1982 bis 1983 war zunächst stellvertretender Vorsitzender und schließlich von 1983 bis 1994 sowie von April 1996 bis Oktober 2002 Landesvorsitzender der FDP Nordrhein-Westfalen. Möllemann musste bereits 1994 als Landesvorsitzender zurücktreten, da er sich mit dem damaligen FDP-Bundesvorsitzenden und Außenminister Klaus Kinkel überworfen hatte und in seiner Kritik sowohl in seinem eigenen Landesverband wie in der Bundespartei keinen ausreichenden Rückhalt fand.
Von 1981 bis 1997 sowie von Mai 1999 bis März 2002 war er Mitglied im FDP-Präsidium. Vom Mai 2001 bis September 2002 war er Stellvertretender Bundesvorsitzender. Bei der Landtagswahl 2000 in Nordrhein-Westfalen gelang der FDP unter seiner Führung nach fünf Jahren Abwesenheit mit einem Ergebnis von 9,8 % der Stimmen der Wiedereinzug in den Landtag.
Abgeordneter
Von 1972 bis 2000 sowie ab Oktober 2002 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Im Februar 2003 trat er aus der FDP-Bundestagsfraktion aus. Jürgen Möllemann war zuletzt (15. Wahlperiode 2002) über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Deutschen Bundestag eingezogen. Seit 2000 war er außerdem Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen. Hier war er bis Oktober 2002 Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion. Im März 2003 schied er auch hier aus der FDP-Fraktion aus.
Öffentliche Ämter
Nach dem Regierungswechsel im Oktober 1982 wurde er zum Staatsminister im von Hans-Dietrich Genscher geleiteten Auswärtigen Amt ernannt. Nach der Bundestagswahl 1987 wurde er dann am 12. März 1987 als Bundesminister für Bildung und Wissenschaft in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen.
Nach der Bundestagswahl 1990 übernahm er am 18. Januar 1991 die Leitung des Bundesministeriums für Wirtschaft. Nach dem Rücktritt von Hans-Dietrich Genscher wurde er dann zusätzlich am 18. Mai 1992 zum Stellvertreter des Bundeskanzlers ernannt. Nach der sog. Briefbogen-Affäre schied er aus beiden Ämtern am 21. Januar 1993 aus.
Gesellschaftliche Ämter
Von 1981 bis 1991 sowie seit 1993 war Möllemann Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft. Seit 1998 war er Mitglied im Aufsichtsrat des Fußballvereins FC Schalke 04. Daneben war er auch Präsident des Fallschirmclubs Münster.
Politisches
Die Karriere des Politikers Jürgen W. Möllemann war von extremen Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Neben zahlreichen Erfolgen und Anerkennungen, z. B. als Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, gab es einige politische Skandale. Vom Amt des Bundesministers für Wirtschaft musste er zurücktreten, da er dessen offizielles Briefpapier verwendet hatte, um in einem Brief für die Geschäftsidee seines Schwagers zu werben. Der Skandal wurde als Briefbogen-Affäre bekannt.
Möllemann verstand es wie kein anderer Politiker, Themen zu positionieren, die Medien für sich zu nutzen und die Menschen zu begeistern. 1994 trat der komplette NRW-Landesvorstand der FDP zurück, um auch den Vorsitzenden Möllemann zum Rücktritt zu zwingen. Doch schon zwei Jahre später war er wieder im Amt und führte die Landespartei im Wahlkampf 2000 zu einem ungewöhnlichen Erfolg. Möllemann war Vater des Projekt 18, für das er bald auch in der Bundespartei gefeiert wurde.
Medienberichte brachten Möllemanns Firma WebTec mit Waffengeschäften im arabischen Raum in Verbindung. Anfang April 2004 berichtete die Süddeutsche Zeitung, dass laut einem internen Aktenvermerk des LKA Nordrhein-Westfalen das Unternehmen vorwiegend Geschäfte mit Briefkastenfirmen in Liechtenstein und Monaco gemacht habe.
Im Zuge der Eskalation des Israel-Palästina-Konfliktes übte er im Jahr 2002 scharfe Kritik am kriegerischen Vorgehen der Israelis und äußerte sogar ein gewisses Verständnis für die Selbstmordattentate der Palästinenser. Jamal Karsli (damals noch bei den Grünen) hatte von einem "Vernichtungskrieg" des Ariel Scharon gegen die Palästinenser gesprochen und eine seiner Meinung nach diskussionsverhindernde "zionistische Lobby" zugunsten dieser Kriegspolitik kritisiert. Als Karsli auf Betreiben Möllemanns in die FDP-Fraktion NRWs aufgenommen wurde, gab es dagegen starken Widerstand vor allem der jüdischen Gemeinschaft und nahestehender FDP-Persönlichkeiten wie Hildegard Hamm-Brücher.
Möllemann attackierte bei der Zurückweisung dieser Angriffe insbesondere Michel Friedman, den damaligen Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, in einem ZDF-Interview: "Ich fürchte, dass kaum jemand den Antisemiten, die es in Deutschland leider gibt und die wir bekämpfen müssen, mehr Zulauf verschafft hat als Herr Scharon und in Deutschland ein Herr Friedman mit seiner intoleranten und gehässigen Art, überheblich. Das geht so nicht, man muss in Deutschland Kritik an der Politik Scharons üben dürfen, ohne in diese Ecke geschoben zu werden."
Viele Medien sahen in dieser Charakterisierung Friedmans eine Aufwärmung antisemitischer Klischees. Politiker anderer Parteien nutzten dies im Wahlkampf und warfen Möllemann Antisemitismus vor. Möllemann und viele FDP-Mitglieder wiesen diesen Vorwurf zurück.
Kurz vor der anstehenden Bundestagswahl 2002 gipfelte der Konflikt in einem umstrittenen Flugblatt, welches Möllemann an alle Haushalte in Nordrhein-Westfalen verteilen ließ. Nach dem für die FDP bundesweit enttäuschenden Wahlergebnis drohten die erbitterten Diskussionen zwischen den Gegnern und den Befürwortern Möllemanns, die Partei zu spalten (siehe auch Antisemitismus-Debatte).
Als Details der fragwürdigen und wahrscheinlich rechtswidrigen Finanzierung des Flugblattes bekannt wurden, nahm der Konflikt eine andere Richtung: Möllemann verlor immer mehr Rückhalt in der FDP und schließlich drohte sogar ein Parteiausschlussverfahren. Nach der gebrochenen Zusicherung, sein 2002 gewonnenes Bundestagsmandat wieder aufzugeben, kam er dem vom Parteivorstand beschlossenen Ausschluss zuvor und trat daraufhin im März 2003 aus der FDP aus.
Todesumstände
Möllemann war ein erfahrener und leidenschaftlicher Fallschirmspringer und hatte seine Absprünge auch häufig für Wahlkampfauftritte in Szene gesetzt. Am 5. Juni 2003 kam er bei einem Fallschirmsprung unter nicht völlig geklärten Umständen in Marl-Loemühle ums Leben. Jürgen Mölleman soll zu einem anderen Fallschirmspringer gesagt haben: „Heute spring ich einen Einzelstern!“
Der am 9. Juli des Jahres vorgelegte Abschlussbericht der untersuchenden Staatsanwaltschaft Essen schloss Fremdverschulden als Todesursache aus, es konnte aber nicht abschließend geklärt werden, ob es sich um einen Unfall oder um Suizid gehandelt hatte. Festgestellt wurde, dass Möllemann nach kurzer Fahrt am geöffneten Hauptfallschirm diesen zwar abgeworfen, das Reservesystem aber nicht ausgelöst hatte. Ein mitgeführtes elektronisches Sicherheitssystem, das den Reservefallschirm automatisch hätte auslösen können, war abgeschaltet. Allgemein wird daher von Suizid ausgegangen.
Weniger als eine Stunde vor dem tödlichen Sprung hatte der Deutsche Bundestag Möllemanns Immunität aufgehoben, woraufhin Ermittler der Polizei und die Staatsanwaltschaft im Rahmen von Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung sowie Verstoßes gegen das Parteiengesetz Liegenschaften und Geschäftsräume in verschiedenen Ländern durchsuchten.
Im Dezember 2004 wurde ein Insolvenzverfahren über seinen Nachlass eröffnet.
Jürgen W. Möllemann wurde auf dem Zentralfriedhof in Münster (Westfalen) bestattet.
Siehe auch
- Kabinett Kohl III
- Kabinett Kohl IV
Pressespiegel
- Stern: [http://www.stern.de/politik/deutschland/index.html?id=509297&nv=emdl_rt_al Obduktionsergebnis - Möllemann tötete sich selbst]
- [http://www.zeit.de/2003/25/Gesch_8afte Jürgen und die Detektive] Die Zeit 25/2003 (12. Juni 2003) - Gibt einen Überblick über die Ermittlungen und Verdachtsmomente gegen Möllemann zum Zeitpunkt seines Todes
Werke
- Klartext. Für Deutschland. C. Bertelsmann Verlag, München, 2003, ISBN 3-570-00755-3
Weblinks
- Deutscher Bundestag: [http://www.bundestag.de/mdb15/bio/M/moellju0.html Jürgen W. Möllemann]
- [http://www.mynetcologne.de/~nc-lauberma/moellemann_friedmann_karsli.html revisited - Möllemann, Friedman und Karsli - Texte zur Auseinandersetzung]
Möllemann, Jürgen
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15. JuliDer 15. Juli ist der 196. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 197. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 169 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1099 - Jerusalem wird während des Ersten Kreuzzugs durch ein Kreuzfahrerheer erobert.
- 1410 - Die Niederlage der Kreuzritter des Deutschen Ordens unter Hochmeister Ulrich von Jungingen gegen das polnisch-litauische Heer unter König Wladyslaws II. in der am 14. Juli begonnenen Schlacht bei Tannenberg in Masuren stellt das vorläufiges Ende der deutschen Ostexpansion dar.
- 1799 - Der Stein von Rosetta wird im Niltal bei Rosetta von einem Offizier Napoleons entdeckt.
- 1927 - Nach einem Skandalurteil wird in Wien der Justizpalast gestürmt und in Brand gesteckt.
- 1933 - Deutschland. Unterzeichnung des Viererpakts in Rom.
- 1955 - In Kassel wir die erste "documenta" eröffnet.
- 1955 - Im kalifornischen Anaheim wird das Disneyland Resort eröffnet.
- 1962 - Algerien erhält seine Unabhängigkeit.
- 1973 - Der 17jährige Paul Getty III. wird in Rom entführt.
- 1974 - Militärputsch auf Zypern
- 1982 - Antigua und Barbuda wird Mitglied in der UNESCO.
- 1992 - Kasachstan wird Mitglied im IWF (Internationaler Währungsfonds).
- 1999 - China erklärt, dass es über die notwendige Technik zum Bau einer Neutronenbombe verfügt.
- 1999 - Großbritannien nimmt den mit dem Falklandkrieg unterbrochenen Linienluftverkehr mit Argentinien wieder auf.
- 1999 - In Belgien wird der mit dem Fall Marc Dutroux betraute Staatsanwalt Hubert Massa tot aufgefunden.
- 2002 - Kasachstan. Ein neues Parteiengesetz tritt in Kraft. Jede Partei muss sich neu registrieren lassen und braucht dazu mindestens 50.000 Unterschriften.
- 2003 - Kuwait. Erstmals Trennung des Amtes des Kronprinzen und des Regierungschefs
- 2003 - Revolte in São Tomé und Príncipe durch unzufriedene Söldner.
Politik
- 1963 - Egon Bahr hält in der Evangelischen Akademie Tutzing seine berühmte Rede "Wandel durch Annäherung" (Link zur Rede: http://www.fes.de/archiv/_stichwort/tutzinger_rede.pdf ).
Wirtschaft
- 1869 - Der französische Chemiker Hippolyte Mège-Mouriés erhält ein Patent für Butterersatz: Margarine.
- 2000 - Japan. Der 170 Jahre alte Konzern Sogo muss mit etwa 20 Milliarden Schulden Konkurs anmelden.
Wissenschaft und Technik
- 1975 - Das erstes gemeinsame Raumfahrtunternehmen der USA und der Sowjetunion wird gestartet.
Kultur
- 1735 - Uraufführung der Oper The Honest Yorkshireman von Henry Carey in London.
Religion
Katastrophen
- 1957 - Indonesien. Eine Lockheed L-1049C stürzt ins Meer. 58 der 68 Passagieren sterben bei diesem Unfall.
- 1982 - Der Lawn-Lake-Staudamm in den Rocky Mountains in Colorado, USA versagt. Durch die Flutwelle sterben 3 Menschen und es gibt einen Sachschaden von 21 bis 31 Mio. US $.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1997 - Jan Ullrich gewinnt bei der Tour de France die Pyrenäen-Etappe nach Andorra-Arcalis und übernimmt die Führung in der Gesamtwertung. Damit legt er den Grundstein für den ersten Toursieg eines Deutschen.
- 2000 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Monte Barrett in der London Arena in London, durch technischen KO.
- 2000 - Bei derselben Veranstaltung verteidigt Lennox Lewis seinen Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Francois Botha durch technischen KO.
Geboren
- 980 - Ichijō, 66. Kaiser von Japan
- 1606 - Rembrandt van Rijn, niederländischer Maler (Rembrandt)
- 1573 - Inigo Jones, englischer Architekt
- 1638 - Giovanni Buonaventura Viviani, italienischer Komponist
- 1750 - Franz (Sachsen-Coburg-Saalfeld), Herzog von Sachsen-Coburg-Saalfeld
- 1812 - Benno Adam, deutscher Tiermaler
- 1817 - Sir John Fowler, britischer Ingenieur und Erfinder
- 1823 - Alexander von Hessen-Darmstadt, Begründer des neuzeitlichen Hauses Battenberg
- 1831 - Reinhold Begas, deutscher Bildhauer und Maler
- 1848 - Vilfredo Pareto, italienischer Nationalökonom und Soziologe
- 1862 - Ludwig Fulda, deutscher Germanist, Philosoph und Autor
- 1865 - Alfred Harmsworth, britischer Verleger
- 1874 - Wilhelm von Scholz, deutscher Schriftsteller und Dramatiker
- 1876 - Carl Sonnenschein, deutscher Theologe
- 1884 - Enrique Soro Barriga, chilenischer Komponist
- 1891 - Adolph Wurmbach, deutscher Schriftsteller
- 1892 - Walter Benjamin, deutscher Schriftsteller, Kunst- und Literaturkritiker und Philosoph
- 1899 - Hugo Decker, deutscher Politiker und MdB
- 1901 - Nicola Abbagnano, italienischer Philosoph
- 1902 - Jean Rey, belgischer Politiker und Präsident der Europäischen Kommission
- 1904 - Rudolf Arnheim, deutsch-amerikanischer Kunstpsychologe
- 1913 - Cowboy Copas, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1914 - Hammond Innes, britischer Schriftsteller
- 1914 - Prince Bira, thailändischer Rennfahrer
- 1918 - Bertram Brockhouse, kanadischer Physiker, Nobelpreis 1994
- 1919 - Iris Murdoch, angloirische Schriftstellerin
- 1921 - Jack Beeson, US-amerikanischer Komponist
- 1921 - Robert Bruce Merrifield, US-amerikanischer Biochemiker, Chemienobelpreisträgerin
- 1922 - Leon Max Lederman, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreis 1988
- 1926 - Carl Melles, österreichischer Dirigent ungarischer Herkunft
- 1926 - Leopoldo Galtieri, argentinischer General und de facto Präsident Argentiniens
- 1928 - Peter-Klaus Budig, Minister für Wissenschaft und Technik der DDR
- 1930 - Jacques Derrida, französischer Philosoph
- 1931 - Clive Cussler, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1933 - Julian Bream, britischer Gitarrist
- 1935 - Ken Kercheval, US-amerikanischer Schauspieler
- 1937 - Robert Wohlleben, deutscher Lyriker, Essayist, Übersetzer und Verleger
- 1938 - Enrique Figuerola, kubanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 1939 - Aníbal Cavaco Silva, portugiesischer Politiker und Premierminister
- 1940 - Tommy Dee, US-amerikanischer Sänger und DJ
- 1943 - Frank Glaubrecht, deutscher Synchronsprecher und Schauspieler
- 1944 - Jan-Michael Vincent, US-amerikanischer Schauspieler
- 1944 - Rosemarie Bauer, österreichische Politikerin
- 1945 - Jürgen Möllemann, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1946 - Achim Mentzel, deutscher Volksmusiker
- 1946 - Dieter Herzog, deutscher Fußballspieler
- 1946 - Hassanal Bolkiah, Sultan von Brunei, gilt als reichster Mann der Erde
- 1946 - Linda Ronstadt, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 1948 - Artimus Pyle, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Jan Campbell, britischer Musiker
- 1949 - Carl Bildt, schwedischer Politiker und Premierminister
- 1949 - Heinrich Peuckmann, deutscher Schriftsteller
- 1949 - Richard Russo, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1949 - Trevor Horn, britischer Musiker und Produzent
- 1950 - Geoffrey Richardson, britischer Musiker
- 1951 - Jesse Ventura, 38. Gouverneur von Minnesota
- 1952 - David Pack, US-amerikanischer Musiker
- 1953 - Alicia Bridges, US-amerikanische Sängerin
- 1953 - Jean-Bertrand Aristide, katholischer Priester und Staatspräsident Haitis
- 1956 - Ian Curtis, englischer Sänger
- 1956 - Marky Ramone, US-amerikanischer Rock-Musiker
- 1958 - Jörg Kachelmann, Schweizer Meteorologe und Fernsehmoderator
- 1958 - Peter Torberg, ist Lektor und Übersetzer
- 1961 - Christoph Matschie, deutscher Politiker SPD
- 1961 - Forest Whitaker, US-amerikanischer Schauspieler
- 1963 - Brigitte Nielsen, dänische Schauspielerin
- 1963 - Monika Forstinger, Österreichische Politikerin
- 1973 - Buju Banton, Ragga-Sänger
- 1973 - John Dolmayan, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 1973 - Brian Austin Green US-amerikanischer Schauspieler
- 1976 - Diane Kruger, deutsche Schauspielerin
- 1976 - Fredrick Canon, nauruischer Leichtathlet
- 1979 - Alex Frei, schweizerischer Fußballer
- 1982 - Tobias Müller, deutscher Bodybuilder
Gestorben
- 842 - Saga (Kaiser), 52. Kaiser von Japan
- 1115 - Mathilde von Tuszien, Markgräfin auf der Burg Canossa
- 1274 - Johannes Bonaventura, italienischer Kirchenlehrer
- 1291 - Rudolf von Habsburg römisch-deutscher König
- 1299 - Erik II. (Norwegen), König von Norwegen 1280-1299
- 1406 - Wilhelm von Habsburg, Herzog von Österreich
- 1410 - Ulrich von Jungingen, Hochmeister des Deutschen Ordens
- 1609 - Annibale Carracci, italienischer Maler
- 1660 - Johann Kasimir von Anhalt-Dessau, deutscher Fürst
- 1758 - Ambrosius Stub, dänischer Dichter
- 1764 - Iwan VI., russischer Zar
- 1782 - Farinelli, italienischer Sänger (Kastrat)
- 1782 - Isaak Iselin, schweizerischer Geschichtsphilosoph
- 1798 - Gaetano Pugnani, Italienischer Violinist und Komponist
- 1828 - Jean-Antoine Houdon, französischer Bildhauer
- 1830 - Gottlob Heinrich von Lindenau, königlich-sächsischer Kammerherr
- 1844 - Claude Charles Fauriel, französischer Historiker
- 1868 - William Thomas Green Morton, US-amerikanischer Arzt, Wegbereiter der Anästhesie
- 1873 - Fjodor Iwanowitsch Tjutschew, russischer Dichter
- 1885 - Rosalía de Castro, spanische Dichterin
- 1890 - Gottfried Keller, Schweizer Schriftsteller und Dichter
- 1904 - Anton Pawlowitsch Tschechow, russischer Schriftsteller und Dramatiker
- 1915 - Josef Thyssen, deutscher Industrieller
- 1916 - Ilja Iljitsch Metschnikow, ukrainischer Zoologe, Anatom und Bakteriologe
- 1919 - Hermann Emil Fischer, deutscher Chemiker und Nobelpreisträger
- 1929 - Hugo von Hofmannsthal, österreichischer Schriftsteller und Begründer der Salzburger Festspiele
- 1930 - Leopold Auer, ungarischer Violinist, Violinpädagoge und Dirigent
- 1936 - Charles-Henri-Joseph Binet, Erzbischof von Besançon und Kardinal
- 1939 - Eugen Bleuler, Schweizer Psychiater
- 1941 - Max Kretzer, deutscher Schriftsteller
- 1941 - Walter Ruttmann, deutscher Filmregisseur
- 1948 - John Pershing, US-amerikanischer Soldat und General
- 1953 - Erik Nölting, deutscher Politiker
- 1957 - Willy de Vos, niederländischer Fußballspieler
- 1959 - Ernest Bloch, schweizerisch-amerikanischer Komponist jüdischer Abstammung.
- 1969 - Peter van Eyck, deutscher Schauspieler
- 1970 - Eric Berne, kanadischer Arzt und Psychiater
- 1971 - Bernward Vesper, deutscher Schriftsteller
- 1971 - Petra Schelm, RAF-Mitglied
- 1976 - Eva Schulze-Knabe, Malerin, Widerstandskämpferin
- 1977 - Konstantin Alexandrowitsch Fedin, russischer Schriftsteller und Schauspieler
- 1979 - Gustavo Díaz Ordaz , mexikanischer Politiker und Präsident von Mexiko
- 1982 - Bill Justis, US-amerikanischer Musiker
- 1982 - Otto von Rohr, deutscher Opernsänger
- 1984 - Magdalena Montezuma, deutsche Schauspielerin
- 1989 - Josef Bauer, deutscher Politiker und MdB
- 1990 - Margaret Lockwood, britische Filmschauspielerin
- 1992 - Hammer DeRoburt, Gründungspräsident der Republik Nauru
- 1993 - Clarence Melvin Zener, US-amerikanischer Physiker
- 1995 - Robert Coffy, Erzbischof von Márseille und Kardinal
- 1996 - Erwin Fischer, deutscher Jurist
- 1997 - Gianni Versace, italienischer Designer und Modeschöpfer
- 2000 - Paul Bühlmann, Schweizer Volksschauspieler
- 2003 - Adi Preißler, deutscher Fußballspieler
- 2003 - Roberto Bolano, chilenischer Schriftsteller
- 2004 - Charles W. Sweeney, General und Pilot des Bombers der die Atombombe auf Nagasaki abwarf.
Feier- und Gedenktage
- Zwölfbotentag
Siehe auch
:14. Juli - 16. Juli
:15. Juni - 15. August
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0715
ja:7月15日
ko:7월 15일
simple:July 15
th:15 กรกฎาคม
1945
2. Februar: Mühlviertler Hasenjagd
Politik
- 1. Januar: Eduard von Steiger wird Bundespräsident der Schweiz
- 16. Januar: Schwerer Luftangriff der britischen Luftwaffe auf Magdeburg: 90 % der Magdeburger Altstadt versinkt in Schutt und Asche
- 24. Januar: In Aachen erscheint mit den Aachener Nachrichten die erste deutsche Nachkriegszeitung
- 27. Januar: Befreiung des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee
- 30. Januar: Durch ein sowjetisches U-Boot wird der Dampfer „Wilhelm Gustloff“ versenkt. Von ca. 10.000 Menschen (Flüchtlinge aus Ostpreussen) an Bord überlebten nur etwa 1.200 Menschen; es handelt sich um die größte Schiffskatastrophe der Weltgeschichte
- 4. Februar: 11. Februar: Konferenz von Jalta
- 12. Februar: Abkommen von Varkiza, Entwaffnung und Demobilisierung der Griechischen Volksbefreiungsarmee ELAS
- 4. April: Befreiung Ungarns durch sowjetische Truppen und Beginn der stalinistischen Zeit
- 20. April: Vorübergehende Schließung der Technischen Hochschule Berlin (Vorgänger der Technischen Universität)
- 25. April: Elbe Day, in Torgau feiern sowjetische und US-amerikanische Soldaten das erstmaliges Zusammentreffen ihrer Kampfverbände auf reichsdeutschem Boden
- 27. April: Befreiung des KZ-Kommandos Kaufering/Landsberg durch die amerikanische Armeeverbände und französische Truppen de Gaulles - 28. April: In der Penzberger Mordnacht ermorden NS-Schergen kurz vor Kriegsende 16 Zivilisten
- 30. April: Die Rote Armee hisst die sowjetische Fahne auf dem Reichstagsgebäude, Adolf Hitler, der Diktator des Dritten Reiches, begeht Selbstmord
- 5. Mai: Dänemark. Ende der Besetzung durch die Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 5. Mai: Waffenstillstand und Befreiung der Niederlande
- 6. Mai: Der von Kurt Schumacher initiierte Ortsverein Hannover der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands wird ins Leben gerufen und ist erste Keimzelle für den Wiederaufbau der SPD
- 7. Mai: Um 2.41 Uhr unterzeichnet Generaloberst Alfred Jodl in Reims die Gesamtkapitulation der Wehrmacht des Deutschen Reiches
- 8. Mai: Norwegen. Ende der Besatzung durch deutsche Wehrmachtstruppen
- 8. Mai: Bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht; Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa
- 9. Mai: Um 0.01 Uhr tritt die Gesamtkapitulation der deutschen Wehrmacht in Kraft
- 9. Mai: Wilhelm Buhl wird Ministerpräsident in Dänemark
- 23. Mai: Verhaftung der Reichsregierung unter Großadmiral Karl Dönitz in Flensburg
- 24. Mai: Die fast ausschließlich deutschen Bewohner werden aus Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí) vertrieben
- 5. Juni: Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt im besetzten Deutschen Reich
- 10. Juni: Marschall Schukow ordnet in seinem Befehl Nr. 2 in der sowjetischen Besatzungszone an, „die Bildung und Tätigkeit antifaschistischer Parteien zu erlauben“
- 11. Juni: Die „Gruppe Ulbricht“ gründet in Berlin die Kommunistische Partei Deutschlands neu
- 15. Juni: Neugründung der SPD in Berlin, eine zweite SPD-Keimzelle entsteht
- 21. Juni: Der tschechoslowakische Präsident Eduard Benes verfügt die Enteignung des Grundbesitzes der Sudetendeutschen (Benes-Dekrete)
- 1. Juli: Einrichtung der Volkspolizei in der sowjetischen Besatzungszone
- 16. Juli: beim Trinity-Test in New Mexico (USA) explodiert die erste Atombombe
- 17. Juli–2. August: Konferenz von Potsdam über das besiegte Deutschland
- 26. Juli: Winston Churchill, britischer Premierminister, gibt nach einer verlorenen Unterhauswahl seinen Rücktritt bekannt
- 27. Juli: Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premiers von Winston Churchill
- 1. August: Die Frankfurter Rundschau erscheint als erste deutsche Lizenz-Zeitung nach dem Zweiten Weltkrieg
- 2. August: Polen. Potsdamer Abkommen
- 6. August: Abwurf der ersten offiziellen Atombombe über Hiroshima, etwa 200.000 Tote
- 9. August: Abwurf einer Atombombe über Nagasaki
- 15. August: Bedingungslose Kapitulation Japans durch Kaiser Hirohito
- 17. August: Indonesien wird unabhängig
- 26. September - Bei Göttingen wird das Aufnahmelager Friedland für Flüchtlinge und Vertriebene aus Ostdeutschland und Osteuropa geschaffen.
- 10. Oktober - Auf Anordnung des Alliierten Kontrollrats werden alle NS-Organisationen aufgelöst.
- 11. November - Das Großherzogtum Luxemburg erhält eine eigene Besatzungszone in Deutschland mit den Städten Bitburg und Merzig.
- 14. November: Eröffnung der Nürnberger Prozesse
- 27. Dezember: Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird gegründet
- Wiederaufnahme der Arbeit der Kommunalverbände in getrennter institutioneller Form (Deutscher Städtetag, Deutscher Städte- und Gemeindebund, Deutscher Landkreistag)
Kultur
- 1. Februar: Uraufführung der Oper Lycksalighetens ö von Hilding Rosenberg an der Königlichen Oper in Stockholm
- 19. April: Uraufführung das Musical Carousel von Richard Rodgers am Majestic Theatre in New York
Katastrophen
- 12. Januar: Erdbeben der Stärke 7,1 in Mikawa, Japan, etwa 1.900 Tote
- 9. Februar: Das deutsche Passagierschiff „General von Steuben“ wird mit über 4000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste von einem sowjetischen U-Boot torpediert und sinkt. Etwa 3500 Tote
- 23. Februar: Zerstörung von Pforzheim
- 3. Mai: Die Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe fordert ca. 7.000 Tote
- 28. Juli: New York, USA. Ein B-25 Bomber krachte in das Empire State Building zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. 13 Tote, davon 10 Zivilisten
- 27. November: Erdbeben der Stärke 8,2 im Iran, etwa 4.000 Tote
- 15. Dezember: Zusammenstoß zwischen einer S-Bahn und einem Güterzug zwischen den Berliner Bahnhöfen Spindlersfeld und Betriebsbahnhof Schöneweide. 4 Tote, 9 Schwerverletzte. Der zuständige Fahrdienstleiter wird im Januar 1946 von der sowjetischen Besatzungsmacht zum Tode verurteilt und hingerichtet
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. November - Fußball: Die süddeutsche Oberliga nimmt ihren Spielbetrieb mit Punktspielen auf.
Vereinte Nationen
- Gründung der Vereinten Nationen am 26. Juni in San Francisco als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes
- 24. Oktober: Argentinien, USA, Großbritannien, Türkei, Ukraine, Syrien, Saudi-Arabien, Neuseeland, Nicaragua, Paraguay, Philippinen, Polen, Sowjetunion, Kuba, Libanon, Luxemburg, Iran (Islamische Republik), Dominikanische Republik, El Salvador, Frankreich, Haiti, Brasilien, Chile, China, Dänemark, Argentinien, Belarus werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 25. Oktober: Griechenland wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 30. Oktober: Indien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 31. Oktober: Peru wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1. November: Australien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 2. November: Liberia und Costa Rica werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 5. November: Kolumbien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 7. November: Südafrika und Mexiko werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 9. November: Kanada wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 13. November: Panama und Äthiopien werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 14. November: Bolivien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 15. November: Venezuela wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. November: Guatemala wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. November: Norwegen wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. November: Jugoslawien wird zur „Sozialistischen Föderativen Republik“
- 10. Dezember: Niederlande wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 17. Dezember: Honduras wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 18. Dezember: Uruguay wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. Dezember: Irak und Ecuador werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen
- 27. Dezember
- : Belgien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- : Gründung des IWF (Internationaler Währungsfond)
Militärisch
- 2. Januar: Nürnberg wird in einem alliierten Luftangriff weitgehend, die historisch wertvolle Altstadt vollständig zerstört
- 16. Januar: Magdeburg durch Luftangriff schwer zerstört
- 30. Januar: Versenkung der Wilhelm Gustloff durch ein sowjetisches U-Boot, mehr als 9.000 Tote
- 13.–15. Februar: Luftangriff auf Dresden (min. 35.000 Tote)
- 23. Februar: Zerstörung Pforzheims durch Luftangriff
- 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben auf Basel und Zürich
- 16. März: Würzburg wird durch einen Luftangriff zu 75 % zerstört
- 18. März: Berlin: 1250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff
- 19. März: Zerstörung Hanaus durch britischen Luftangriff
- 16. April: Versenkung der Goya durch sowjetisches U-Boot, etwa 6.500 Tote
- 26. April: Letzter größerer deutscher Panzerangriff des 2. Weltkriegs: Bautzen wird zurückerobert
- 3. Mai: Versenkung der Cap Arcona, der Thielbek und der Deutschland durch britische Luftangriffe, etwa 7.000 Tote
- 4. Mai: Die 2. französische Panzerdivision unter General Leclerc erreicht Hitlers Berghof auf dem Obersalzberg in Berchtesgaden
- 14. Juni: Das Fraternisierungsverbot wird gelockert. Demzufolge erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen
- 6. August: Erster Atombombenabwurf Hiroshima
- 9. August: Zweiter Atombombenabwurf Nagasaki
- 17. August: Das (letzte) deutsche U-Boot U 977 erreicht auf der Flucht aus Deutschland Argentinien
Technik
- 24. Januar: In Peenemünde wird eine geflügelte Version der A4/V2-Rakete die A4b erstmals erfolgreich gestartet. Sie soll die doppelte Reichweite der A4 erreichen, stürzt allerdings wegen eines Flügelbruchs vorzeitig ab. Es kommt zu keinem weiteren Start dieses Flugkörpers mehr
- 1. März: Der Pilot des ersten senkrecht startenden bemannten Raketenflugzeugs, einer Natter von den Bachem-Werken kommt beim Start ums Leben
- 6. April: Das höchste Holzbauwerk aller Zeiten, der 190 Meter hohe Holzsendeturm des Senders Mühlacker, wird von der SS gesprengt
- 16. Juli: Erste Atombombentestexplosion bei Los Alamos: „Trinity-Test“, 20 Kilotonnen TNT
- Oktober: In der Nähe von Cuxhaven wird Vertretern der alliierten Besatzungsmächte an Hand von drei Versuchsstarts die Technik der „Vergeltungswaffe“ V2 demonstiert (Operation Backfire)
1. Halbjahr
- 1. Januar: Jacky Ickx, belgischer Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer
- 1. Januar: Rüdiger Safranski, deutscher Schriftsteller
- 3. Januar: Stephen Stills, amerikanischer Musiker
- 3. Januar: Frank Laufenberg, verheiratet mit Irene Laufenberg
- 3. Januar: Luigi Blau, österreichischer Architekt und Möbeldesigner
- 7. Januar: Dave Cousins, britischer Sänger und Songwriter
- 8. Januar: Heinrich-Wilhelm Ronsöhr, deutscher Politiker und MdB
- 8. Januar: Terry Sylvester, britischer Musiker
- 9. Januar: Levon Ter-Petrosyan, erste Präsident von Armenien
- 10. Januar: Rod Stewart, britischer Sänger aus Schottland
- 11. Januar: Christine Kaufmann, deutsche Filmschauspielerin
- 12. Januar: Maggie Bell, britische Sängerin
- 14. Januar: Hubertus Schmoldt, Vorsitzender der Gewerkschaft IG BCE
- 14. Januar: Anselm Grün, Benediktinermönch in der Abtei Münsterschwarzach bei Würzburg
- 15. Januar: Christian Anders, Schlagersänger
- 17. Januar: Ib Michael, dänischer Schriftsteller
- 17. Januar: William Hart, US-amerikanischer Sänger
- 18. Januar: Isabell Allende, Tochter von Salvador Allende
- 19. Januar: Rod Evans, britischer Sänger
- 20. Januar: Eric Stewart, britischer Sänger, Gitarrist und Songschreiber
- 21. Januar: Martin Shaw, britischer Schauspieler
- 22. Januar: Christoph Schönborn, österreichischer Bischof und Kardinal
- 23. Januar: Renate Kern, deutsche Schlagersängerin († 1991)
- 26. Januar: Peter Rauen, deutscher Politiker und MdB
- 26. Januar: Jacqueline du Pré, britische Violoncellistin
- 29. Januar: Manfred Lehmann, deutscher Schauspieler
- 29. Januar: Tom Selleck, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Januar: Steve Marriott, britischer Rockmusiker († 1991)
- 31. Januar: Matthias Beltz, deutscher Kabarettist und freier Autor († 2002)
- 1. Februar: Gerhard Welz, deutscher Fußballspieler
- 2. Februar: Robert Atzorn, deutscher Schauspieler
- 6. Februar: Bob Marley, jamaikanischer Musiker († 1981)
- 7. Februar: Fredric Kroll, amerikanischer Komponist und Schriftsteller
- 8. Februar: Erich Rutemöller, deutscher Fußballtrainer
- 8. Februar: Kinza Clodumar, nauruischer Politiker und Präsident
- 9. Februar: Mia Farrow, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. Februar: Karin Radermacher, deutsche Politikerin und MdL
- 11. Februar: Ralph Doubell, australischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Februar: Jann-Peter Jansen, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Uwe Göllner, deutscher Politiker und MdB
- 14. Februar: Hans Adam II., Regent von Liechtenstein
- 15. Februar: Douglas R. Hofstadter, Physiker, Informatiker, Kognitionswissenschaftler und Philosoph
- 19. Februar: Thomas Brasch, Autor, Dramatiker und Lyriker
- 20. Februar: Johannes Biebl, deutscher Rockmusiker
- 21. Februar: Walter Momper, deutscher Politiker
- 23. Februar: Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
- 24. Februar: Helmut Rauber, deutscher Politiker und MdB
- 27. Februar: Daniel Olbrychski, polnischer Schauspieler
- 4. März: Dieter Meier, Schweizer Künstler
- 5. März: Friedrich Bohl, deutscher Politiker
- 8. März: Anselm Kiefer, deutscher Maler und Bildhauer
- 13. März: Anatolij Timofejewitsch Fomenko, russischer Mathematiker und Dozent
- 14. März: Herman van Veen, niederländischer Sänger, Schriftsteller, Liedertexter und Liederkomponist
- 15. März: Volker Kröning, deutscher Politiker und MdB
- 16. März: Polo Hofer, schweizerischer Rock-Sänger
- 26. März: Michail Woronin, russischer Turner († 2004)
- 26. März: Joachim Hörster, deutscher Politiker und MdB
- 27. März: Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator
- 30. März: Eric Clapton, Rock- und Blues-Gitarrist
- 3. April: Petra Kappert, Professorin für Turkologie († 2004)
- 4. April: Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker
- 12. April: Sigrid Skarpelis-Sperk, deutscher Politiker und MdB
- 13. April: Lowell George, US-amerikanischer Rockmusiker (Little Feat)
- 14. April: Uwe Beyer, deutscher Leichtathlet († 1993)
- 14. April: Ritchie Blackmore, britischer Hardrock-Gitarrist/Deep Purple
- 20. April: Naftali Temu, kenianischer Leichtathlet und Langstreckenläufer († 2003)
- 25. April: Björn Ulvaeus, schwedischer Sänger, Mitglied der Gruppe ABBA
- 26. April: Winfried Glatzeder, deutscher Schauspieler
- 6. Mai: Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Singer-Songwriter
- 8. Mai: Keith Jarrett, US-amerikanischer Jazz-Pianist
- 9. Mai: Gamal Al-Ghitani, ägyptischer Autor und Journalist
- 9. Mai: Jupp Heynckes, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 14. Mai: Wladislaw Ardzinba, abchasischer Politiker
- 16. Mai: Martha Beatriz Roque Cabello, kubanische Wirtschaftswissenschaftlerin
- 19. Mai: Pete Townshend, britischer Musiker und musikalischer Kopf der Rockband The Who
- 20. Mai: Anton Zeilinger, Professor, führte Experimente zur Quantenteleportation durch
- 21. Mai: Ernst Messerschmid, Physiker und Astronaut
- 24. Mai: Bärbel Bohley, Bürgerrechtlerin und Malerin
- 24. Mai: Priscilla Presley, amerikanische Schauspielerin
- 24. Mai: Driss Jettou, marokkanischer Politiker und Premierminister
- 25. Mai: Klaus Zaczyk, deutscher Fußballspieler
- 28. Mai: Leo Pleysier, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien
- 31. Mai: Rainer Werner Fassbinder, deutscher Regisseur, Filmproduzent und Bühnenautor († 1982)
- 31. Mai: Laurent Gbagbo, Präsident des afrikanischen Staates Côte d'Ivoire
- 2. Juni: Richard Long, britischer Künstler
- 3. Juni: Gerda Eichhorn, deutsche Politikerin
- 5. Juni: John Carlos, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 6. Juni: Theo Zwanziger, deutscher Sportfunktionär und Schatzmeister des DFB
- 7. Juni: Wolfgang Schüssel, österreichischer Bundeskanzler
- 9. Juni: Luis Ocaña, spanischer Profi-Radfahrer († 1994)
- 10. Juni: Kurt Neumann, deutscher Politiker
- 10. Juni: Regula Schmidt-Bott, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Ernst Bahr, deutscher Politiker und MdB
- 11. Juni: Roger Schawinski, Schweizer Medienpionier und Fernsehmoderator
- 14. Juni: Alfred Worm, österreichischer Journalist
- 14. Juni: Jörg Immendorff, deutscher Maler und Bildhauer
- 17. Juni: Ken Livingstone, Oberbürgermeister von London
- 17. Juni: Eddy Merckx, belgischer Radrennfahrer
- 19. Juni: Aung San Suu Kyi, Politikerin in Birma
- 21. Juni: Philippe Sarde, französischer Komponist
- 22. Juni: Rainer Brüderle, deutscher Politiker
- 25. Juni: Carly Simon, amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 29. Juni: Chandrika Bandaranaike Kumaratunga, Präsidentin von Sri Lanka
- 30. Juni: Sean Scully, irischer Maler und Grafiker
2. Halbjahr
- 2. Juli: Dieter Grasedieck, deutscher Politiker und MdB
- 7. Juli: Beatrix Philipp, deutsche Politikerin und MdB
- 8. Juli: Herbert Schirmer, war Minister für Kultur der DDR
- 8. Juli: Micheline Calmy-Rey, Schweizer Politikerin
- 9. Juli: Dean Koontz, US-amerikanischen Schriftsteller
- 12. Juli: Hans Jochen Henke, deutscher Politiker
- 12. Juli: Gerald Weiß, deutscher Politiker und MdB
- 14. Juli: Uwe Küster, deutscher Politiker und MdB
- 15. Juli: Jürgen Möllemann, deutscher Politiker († 2003)
- 19. Juli: Barbara Alms, Museumsleiterin
- 19. Juli: Christian Feest Ethnologe, Direktor des Völkerkundemuseums, Wien
- 23. Juli: Roland Ertl, Chef des Generalstabes des Österreichischen Bundesheeres
- 23. Juli: Herbert Frankenhauser, deutscher Politiker und MdB
- 30. Juli: Patrick Modiano, französischer Schriftsteller
- 7. August: Reinhard Rack, ÖVP-Politiker und Mitglied des Europäischen Parlaments
- 8. August: Wolfgang Dreher, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 12. August: Ute Mora, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 12. August: Jean Nouvel, französischer Architekt
- 14. August: Steve Martin, US-amerikanischer Schriftsteller, Produzent, Schauspieler, Musiker und Komponist
- 14. August: Wim Wenders, deutscher Regisseur und Fotograf
- 15. August: Alain Juppé, französischer Politiker
- 23. August: Carmen-Maja Antoni, deutsche Schauspielerin
- 26. August: Suzette Pirsch, Künstlerin
- 27. August: Marianne Sägebrecht, deutsche Schauspielerin
- 31. August: Van Morrison, irischer Rocksänger und Songschreiber
- 31. August: Ernst-Reinhard Beck, deutscher Politiker und MdB
- 31. August: Itzhak Perlman, israelischer Musiker
- 8. September: Christiane Krüger, deutsche Schauspielerin
- 8. September: Vinko Puljić, Erzbischof von Sarajevo und Kardinal
- 9. September: Ingrid Matthäus-Maier, deutsche Politikerin
- 11. September: Franz Beckenbauer, deutscher Fußballnationalspieler
- 12. September: Norbert Berger, deutscher Sänger
- 13. September: Alain Louvier, französischer Komponist
- 13. September: Gertrude Mongella, erste Präsidentin des Afrikanischen Parlaments
- 14. September: Jürgen Koppelin, deutscher Politiker und MdB
- 14. September: Lutz Brockhaus, deutscher Bildhauer
- 15. September: Hans-Gert Pöttering, deutscher Politiker
- 17. September: Phil Jackson, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 22. September: Ursula Stenzel, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 22. September: Klaus Reichenbach, Minister im Amt des Ministerpräsidenten der DDR
- 23. September: Igor Iwanow, Sekretär des Sicherheitsrats Russlands
- 26. September: Gal Costa, brasilianischer Sänger
- 28. September: Marielle Goitschel, französische Skirennläuferin
- 29. September: Michael Bella, deutscher Fußballspieler
- 29. September: Nadeschda Tschischowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 30. September: Ralph Siegel, deutscher Musiker, Komponist und Musikproduzent
- 1. Oktober: Donny Hathaway, US-amerikanischer Musiker († 1979)
- 2. Oktober: Martin Hellman, Kryptologe
- 2. Oktober: Don McLean, US-amerikanischer Sänger und Komponist
- 5. Oktober: Brian Connolly, Schottischer Sänger der Gruppe The Sweet († 1979)
- 7. Oktober: Manfred Ruge, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt
- 21. Oktober: Michael Kraus, deutscher Künstler und Grafiker aus Olpe/Biggesee († 1978)
- 22. Oktober: Detlef Pirsig, deutscher Fußballspieler
- 27. Oktober: Arild Andersen, norwegischer Jazz-Bassist
- 27. Oktober: Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark
- 27. Oktober: Luiz Inácio Lula da Silva, brasilianischer Politiker und Präsident
- 29. Oktober: Wilfried Lieck, erfolgreicher deutscher Tischtennisspieler
- 3. November: Gerd Müller, Deutscher Fußballspieler und Rekordtorschütze
- 6. November: Rita Pavone, italienische Schlagersängerin
- 9. November: Jos van Immerseel, belgischer Cembalist
- 11. November: Daniel Ortega, Präsident von Nicaragua
- 12. November: Neil Young, kanadischer Rockmusiker
- 15. November: Anni-Frid Lyngstad, schwedische Popsängerin, Mitglied der Popgruppe ABBA
- 20. November: Johnny Dyani, südafrikanischer Jazz-Bassist und -Komponist
- 21. November: Goldie Hawn, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. November: Dennis Nilsen, bezeichnete sich selbst als „Englands größten Serienmörder“
- 28. November: Georg Volkert, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 30. November: Roger Glover, englischer Bassist und Musikproduzent
- 30. November: Radu Lupu, rumänischer Pianist
- 9. Dezember: Andrew Birkin, britischer Drehbuchautor und Regisseur
- 18. Dezember: Matthias Weisheit, deutscher Politiker († 2004)
- 20. Dezember: Peter Criss, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 20. Dezember: Arno Schmidt (Bundestagsabgeordneter), war vom
- 22. Dezember: Konrad Beikircher, ist Kabarettist und Musiker
- 22. Dezember: Ursula Haubner, österreichische Politikerin und seit dem
- 24. Dezember: Lemmy Kilmister, britischer Rockmusiker
- 25. Dezember: Rick Berman, ist Produzent der Star Trek Serien und Filme
- 28. Dezember: Birendra, König von Nepal († 2001)
- 30. Dezember: Paola Cacchi, italienische Leichtathletin und Olympionikin
- 31. Dezember: Leonard Adleman, Professor für Computerwissenschaften und Molekularbiologie
- 5. Januar: Hans Christiansen, deutscher Maler und Kunsthandwerker ( - 1866)
- 5. Januar: Julius Leber, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1891)
- 10. Januar: Rudolf Borchardt, deutscher Schriftsteller und Übersetzer ( - 1877)
- 22. Januar: Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer ( - 1888)
- 22. Januar: Else Lasker-Schüler, deutsche Dichterin ( - 1869)
- 23. Januar: Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1881)
- 23. Januar: Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer ( - 1896)
- 23. Januar: Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer ( - 1907)
- 27. Januar: Gideon Klein, tschechischer Komponist und Pianist ( - 1919)
- 29. Januar: Hans Conrad Leipelt, Mitglied der Weißen Rose ( - 1921)
- 1. Februar: Johan Huizinga, niederländischer Kulturhistoriker ( - 1872)
- 2. Februar: Alfred Delp, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus ( - 1907)
- 2. Februar: Carl Friedrich Goerdeler, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer ( - 1884)
- 2. Februar – Friedrich Schirmer, Bürgermeister von Bunzlau und Oberbürgermeister von Wittenberg ( - 1859)
- 3. Februar:
5. Juni
Der 5. Juni ist der 156. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 157. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 209 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 8498 v. Chr. - Nach einer Berechnung begann damals der Maya-Kalender.
- 719 - Bonifatius erhält in Rom von Papst Gregor II. den Missionsauftrag. Er reist in der Folgezeit durch Friesland, Thüringen, Sachsen, Hessen und Bayern und predigt.
- 754 - Bonifatius stirbt den Märtyrertod an der friesischen Nordseeküste bei Dokkum.
- 774 - Nach erfolgreichem Feldzug gegen Desiderius ernennt sich Karl der Große zum "rex Francorum et Langobadorum" (dt.: König der Franken und Langobarden).
- 1288 - Schlacht von Worringen, veränderte das Machtgefüge im gesamten Nordwesten Mitteleuropas
- 1305 - Bertrand de Got wird zum Papst gewählt und nimmt den Namen Clemens V. an.
- 1654 - Christina I. verzichtet auf den schwedischen Thron und konvertiert heimlich zum Katholizismus.
- 1783 - Die Brüder Montgolfier führen ihren Heißluftballon erstmals öffentlich vor.
- 1837 - Houston wird die provisorische Hauptstadt von Texas, verliert 2 Jahre später aber diesen Status.
- 1849 - Dänemark wird eine konstitutionelle Monarchie und erhält eine Verfassung.
- 1900 - Im Burenkrieg nehmen die Briten Pretoria ein.
- 1942 - Schlacht um Midway zwischen Japan und USA
- 1944 - Zur Vorbereitung der Invasion werfen 1000 britische Bomber 5000 Tonnen Bomben auf deutsche Stellungen in der Normandie.
- 1945 - Der Alliierte Kontrollrat übernimmt die oberste Regierungsgewalt in Deutschland.
- 1947 - US-Außenminister Marshall gibt vor der Harvard-Universität die Grundlagen des Marshall-Planes zur Unterstützung Europas bekannt.
- 1953 - Der dänische König Frederik IX. setzt eine Verfassungsreform in Kraft.
- 1966 - Willy Brandt wird zum Vorsitzenden der SPD gewählt.
- 1967 - Beginn des Sechs-Tage-Kriegs zwischen Israel und seinen Nachbarn
- 1968 - Ermordung von Robert Kennedy
- 1972 - Eröffnungstag der ersten Weltumweltkonferenz in Stockholm, wird seitdem alljährlich als Weltumwelttag gefeiert
- 1977 - Staatsstreich auf den Seychellen, France-Albert René wird Staatspräsident
- 1981 - Erste Fälle der Imunschwächekrankheit AIDS entdeckt.
- 1984 – Im Konflikt zwischen Sikhs und der indischen Zentralregierung um Pandschab gibt Indira Gandhi den Befehl zur Erstürmung des Goldenen Tempels.
- 1991 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Namibia. In Kraft seit dem 28. Januar 1994
- 1992 - Albanien wird in den NATO-Kooperationsrat aufgenommen.
- 1993 - Guatemala. Ramiro de León Carpio wird zum neuen Staats- und Regierungschef gewählt.
- 1995 - Zum ersten Mal gelingt die Herstellung eines Bose-Einstein-Kondensats, wofür die beteiligten Forscher 2001 den Physik-Nobelpreis erhalten.
- 1998 - Beiderseitige Luftangriffe zwischen Eritrea und Äthiopien.
- 2002 - Osttimor wird Mitglied in der UNESCO
- 2003 - Der EU-Ministerrat beschließt die Gründung der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA).
Kultur
- 1843 - Uraufführung der Oper Maria di Rohan von Gaetano Donizetti am Theater am Kärntnertor in Wien.
- 1851 - Harriet Beecher Stowe veröffentlicht Onkel Toms Hütte als Fortsetzungsroman in einer Zeitung.
- 1918 - Uraufführung der Oper Theophano von Paul Graener in München.
- 1920 - Eröffnung der von George Grosz, Raoul Hausmann, und John Heartfield veranstalteten Dada-Messe in Berlin.
- 2003 - Unterzeichnung des Kulturabkommens zwischen Kasachstan und Deutschland
Katastrophen
- 1950 - Florida, USA. Ein Flugzeug stürzt etwa 200 Meilen vor der Küste von Florida in den Atlantik. Für 28 der 65 Menschen kommt jede Hilfe zu spät.
- 2000 - Indonesien. Erdbeben der Stärke 7,9 auf Sumatra. Über 100 Tote.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1998 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Jose Ribalta in Hamburg, Deutschland, durch technischen KO
Geboren
- 1455 - Johann I. (Dänemark), dänischer König
- 1676 - Marco Ricci, italienischer Maler
- 1695 - Johann Conrad Schlaun, deutscher Baumeister
- 1718 - Thomas Chippendale, englischer Möbeldesigner
- 1723 - Adam Smith, britischer Philosoph und Ökonom
- 1760 - Johan Gadolin, finnischer Chemiker
- 1771 - Ernst August I. (Hannover), König von Hannover
- 1805 - Jacob Niclas Ahlström, schwedischer Komponist
- 1819 - | | |