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James LovelockJames Ephraim Lovelock CBE ( - 26. Juli 1919 in Letchworth Garden City, England) ist Chemiker, Mediziner, Biophysiker und Erfinder und Mitbegründer der Gaia-Hypothese und Physiologie der Erde (Geophysiologie). Zur Zeit ist er "Honorary Visiting Fellow" am "Green College" der Universität Oxford. Seine Autobiographie hat er 2000 veröffentlicht.
Arbeitschwerpunkte
James Lovelocks Interesse gilt der Wissenschaft des Lebens, ursprünglich in der medizinischen Forschung des Menschens, dann der Erde. Spezialgebiete sind die Geophysiologie und die Systemwissenschaft der Erde. Sein zweites Interessensgebiet ist das der Instrumentenentwicklung. Lovelock hat den Elektroneneinfangdetektor (ECD) entwickelt, der in der Umweltanalytik von großer Bedeutung ist. Erst mit dem ECD wurde es möglich, chlorierte Umweltgifte wie PCBs und chlorierte Pestizide wie DDT empfindlich nachzuweisen.
Studium
Lovelock machte seinen Bachelor in Chemie an der Universität Manchester (1941). 1948 promovierte er an der London School of Hygiene and Tropical Medicine in Medizin "Ph.D." und 1959 an der Universität London in Biophysik.
Lebensweg
- 1954 Auslandsstipendium in Medizin ("Rockefeller Travelling Fellowship") an der "Harvard University Medical School" in Boston
- 1954-55 Rockefeller Travelling Fellowship in Medicine at Harvard University
- 1958 Visiting Scientist, Yale University Medical School, USA
- 1961 bis 1964 Professor für Chemie am "Baylor University College of Medicine" in Houston, Texas
- 1964 führte er ein unabhängiges wissenschaftliches Labor, seine ehrenamtliche akademische Tätigkeiten als Gastprofessor behielt er jedoch bei, zuerst an der Universität Huston, dann an der Universität Reading in U.K.
- 1982 Vorstandmitglied der "Marine Biological Association at Plymouth"
- 1986 bis 1990 Präsident der "Marine Biological Association at Plymouth"
Auszeichnungen
- 1974 Mitglied der Royal Society
- 1975 Tswett Medal for Chromatography
- 1980 American Chemical Society's award for Chromatography
- 1986 Silbermedaille und den Preis des "Plymouth Marine Laboratory"
- 1988 "Norbert Gerbier Prize" der Welt Meteorologie Organisation
- 1990 Amsterdam Prize for the Environment vergeben durch die Königliche Niederländische Akademie für Kunst und Wissenschaft
- 1990 Ernennung zum C.B.E. durch die Königin von England
- 1993 Ehrendoktor der University of Edinburgh
- 1996 Nonino Prize und Volvo Environment Prize
- 1996 Ehrendoktor der University of Kent
- 1996 Ehrendoktor der University of East London
- 1997 Ehrendoktor der University of Colorado
- 1997 Japan's Blue Planet Prize
Veröffentlichungen
James Lovelock hat über 200 wissenschaftliche Veröffentlichungen in Medizin, Biologie, Instrumentenforschung und Geophysiologie verfasst und über 50 Patente angemeldet, zumeist für Detektoren die in der chemischen Analyse ihre Anwendung finden.
- Das Gaia-Prinzip. Die Biographie unseres Planeten. 1981
- The Ages of Gaia, (W. W. Norton, 1988)
- Gaia: the practical science of planetary medicine, (Gaia Books, 1991), deutsch Gaia: Die Erde ist ein Lebewesen. Anatomie und Physiologie des Organismus Erde 1991
- Homage to Gaia (Oxford University Press, 2000).
Weblinks
-
Lovelock, James
Lovelock, James
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Lovelock, James
Lovelock, James
Order of the British EmpireThe Most Excellent Order of the British Empire, gegründet 1917 durch den britischen Monarchen Georg V., ist ein britischer Ritterorden.
Stufen
# Knight Grand Cross / Dame Grand Cross (G.B.E)
# Knight Commander (K.B.E.) / Dame Commander (D.B.E.)
# Commander (C.B.E.)
# Officer (O.B.E.)
# Member (M.B.E.)
Nur die obersten beiden Stufen beinhalten die Ritterwürde (knighthood). Das Adelsprädikat „Sir“ oder „Dame“ dürfen jedoch nur Bürger des Vereinigten Königreiches oder Bürger der Commonwealth-Staaten führen, die den britischen Monarchen als ihr Staatsoberhaupt anerkennen (sogenannte Commonwealth Realms).
Ordensträger (Auswahl)
KBE / DBE
- Shirley Bassey DBE 1999
- Tim Berners-Lee KBE 2004
- George Bush (sen.) KBE, ehrenhalber
- Antonia S. Byatt CBE 1990, DBE 1999
- Charlie Chaplin KBE 1975
- Agatha Christie DBE 1971
- Nicolae Ceauşescu KBE 1978, ehrenhalber - aberkannt 22. Dezember 1989
- Sean Connery KBE 2000
- Hammer DeRoburt KBE 1982, ehrenhalber
- Stephen Fry KBE 1994
- Bill Gates KBE 2005, ehrenhalber
- Bob Geldof KBE, ehrenhalber
- Rudolph Giuliani KBE 2002, ehrenhalber
- Alan Greenspan KBE 2002, ehrenhalber
- Bob Hope KBE 1998, ehrenhalber
- Elton John KBE 24. Februar 1998
- Ellen MacArthur DBE 2005
- Paul McCartney MBE 1965, KBE 1997
- Ian McKellen KBE 1990
- Robert Mugabe KBE 1994, ehrenhalber
- Nursultan Nasarbajew KBE 2002, ehrenhalber
- Maggie Smith DBE 1990
- Steven Spielberg KBE, ehrenhalber
- Simon Wiesenthal KBE 2004, ehrenhalber
CBE
- Petula Clark CBE 1998
- Roger Daltrey CBE 2004
- Ron Dennis CBE
- David Gilmour CBE 2003
- Zaha Hadid CBE 2002
- Stephen Hawking CBE 1982
- Ian Holm CBE 1989
- Michael Palin CBE 1. Januar 2000
- Sting CBE 2003
- Billy Wright CBE 1959
OBE
- David Beckham OBE
- Steve Davis OBE 2001
- Steve Grand OBE 2000
- Emlyn Hughes OBE 1980
- Peter Molyneux OBE 2005
- Olivia Newton-John OBE 1979
- John Peel OBE 1998
- Terry Pratchett OBE 1998
- Patrick Stewart OBE 2001
- Bert Trautmann OBE 2004, ehrenhalber
- Midge Ure OBE 2005
MBE
- George Harrison MBE 1965
- Stephen Hendry MBE
- John Lennon MBE 1965 - 1969 zurückgegeben
- Jamie Oliver MBE 2003
- John Parrott MBE 1996
- Ringo Starr MBE 1965
- Jimmy White MBE 1999
- Mark Williams MBE 2004
Weblinks
- [http://www.royal.gov.uk/output/Page498.asp Offizielle Site bei The Monarchy Today] (englisch)
British Empire
1919
Politik
- Während der Friedensverhandlungen in Versailles tritt der englische Delegierte Keynes aus Empörung über die Höhe der Reparationsforderungen an Deutschland zurück
- 1. Januar: Die Tschechoslowakei besetzt Preßburg, Ungarn
- 1. Januar: Die bereits am 25. Dezember 1918 proklamierte Sowjetrepublik Weißrussland wird gegründet
- 1. Januar: Gustave Ador wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Der Achtstundentag tritt als Folge des Stinnes-Legien-Abkommens im Deutschen Reich in Kraft
- 1. Januar: Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Leo Jogiches gründen die KPD als selbständige Partei
- 4. Januar: Parade der Eisernen Garde vor Gustav Noske und Friedrich Ebert in Berlin
- 15. Januar: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden von Soldaten der Garde-Schützen-Kavallerie-Division in Berlin ermordet; ihre Leichen im Landwehrkanal versenkt
- 19. Januar: Wahlen zur Nationalversammlung in Deutschland. Zum ersten Mal sind Frauen stimmberechtigt und auch wählbar
- 23. Januar: Beginn des Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkrieges um das Olsa-Gebiet
- 6. Februar: Eröffnung der Weimarer Nationalversammlung durch Friedrich Ebert
- 11. Februar: Friedrich Ebert wird von der Nationalversammlung zum ersten Reichspräsident der Weimarer Republik gewählt und bleibt dies bis 1925
- 21. Februar Der bayrische Ministerpräsident Kurt Eisner wird ermordet
- 6. März: Das Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr tritt in Kraft
- 21. März: Gründung der Ungarischen Räterepublik
- 13. April: Bildung der zweiten kommunistischen Münchner Räterepublik
- 14. April: Der Vollzugsrat der Betriebs- und Soldatenräte ruft in München zur Bewaffnung auf
- 2. Mai: Reichswehrtruppen des Obersten von Epp besetzen nach heftigen Kämpfen gegen Kommunisten und Anarchisten München
- 7. Juni: Arbeiteraufstand auf Malta
- 22. Juni: Jens Olivur Lisberg hisst die erste Flagge der Färöer
- 23. Juni: Schlacht von Wenden
- 23. Juni–1. Juli: Sülzeunruhen in Hamburg. In ihrer Folge besetzen Reichswehr und Freikorps die Stadt
- 28. Juni: Unterzeichnung des Versailler Vertrages
- 1. August: Auflösung der Ungarischen Räterepublik
- 10. August: Vertrag von Rawalpindi. Afghanistan wird unabhängig von Großbritannien
- 11. August: Die Weimarer Nationalversammlung gibt Deutschland eine demokratisch-parlamentarische Verfassung
- 17. August: Beginn des ersten polnischen Korfanty-Aufstandes in Oberschlesien
- 4. September -Beginn des Sivas Kongress in der Türkei
- 10. September: Annahme des Friedensvertrags von Saint-Germain-en-Laye durch die österreichische Nationalversammlung. Dadurch wird Südtirol italienisch
- Rote Garden besetzen den Münchner Hauptbahnhof
- Max Brauer (SPD) wird unter dem liberalen Oberbürgermeister Bernhard Schnackenburg Bürgermeister von Altona
- November: Der Berliner Stadtkommandant Otto Wels bildete Soldatenwehren zum Schutz vor Plünderungen und Bürgerkrieg in Berlin
Wissenschaft und Technik
Luftfahrt
- Gründung der IATA
- Februar: Erstflug der Farman F.60 Goliath
- März: Erstflug der De Havilland DH 16
- Juni: Erstflug der Junkers F13
- 14./15. Juni: Erster Nonstop-Flug über den Atlantik durch John Alcock und Arthur Whitten-Brown
- 7. September: Die Koninklijke Luchtvaart Maatschappij: KLM wird gegründet und ist somit die älteste noch existierende Fluggesellschaft der Welt
- Oktober: Erstflug der Fokker F II
- Dezember: Erstflug der Handley Page W.8
Wissenschaft
- Ernest Rutherford wandelt künstlich Stickstoff in Sauerstoff um: 147N + 42He → 178O + 11H
- Francis William Aston entdeckt, dass Isotopie eine über das ganze Periodensystem verbreitete Erscheinung ist
- Arthur Eddington beobachtet während einer Sonnenfinsternis in Brasilien am 29. Mai, dass das Schwerefeld der Sonne Licht genau so ablenkt, wie es die allgemeine Relativitätstheorie vorhersagt
Chemie
- Ernst Späth gelingt die Strukturaufklärung und Synthese des Meskalins
Kultur
- 21. Februar: Uraufführung der Oper Absalom i Eteri von Sacharij Paliaschwili in Tiflis
- 18. März: Uraufführung der Oper Gaudeamus von Engelbert Humperdinck in Darmstadt
- 10. April: Uraufführung der musikalischen Komödie Masques et bergamasques von Gabriel Fauré in Monte Carlo
- 16. April: Uraufführung der Oper Don Ranudo de Colibrados von Othmar Schoeck in Zürich
- 6. Oktober: Uraufführung der Operette Apple Blossoms von Fritz Kreisler am Globe Theatre in New York
- 21. Oktober: Uraufführung der Oper Fennimore und Gerda von Frederick Delius am Opernhaus in Frankfurt am Main
- Die Künstlervereinigung „Die Kugel“ wird in Magdeburg gegründet
Katastrophen
- Ende der Influenza-Pandemie („Spanische Grippe“), die 1918 begonnen hatte
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 18. März: Gründung des Fußballclubs FC Valencia
- 1. Januar: Karl Otto Dehnert, Bürgermeister von Wuppertal († 2004)
- 1. Januar: Jerome David Salinger, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2. Januar: Josef Moser (Bautenminister), Bautenminister († 2003))
- 9. Januar: Hans Lebert, österreichischer Schriftsteller und Opernsänger († 1993)
- 12. Januar: Hans Richter (Schauspieler), Schauspieler
- 13. Januar: Ludwig Janda, ehemaliger deutscher Fußballspieler († 1981)
- 15. Januar: Heinz Bethge, deutscher Physiker († 2001)
- 18. Januar: Anton Turek, deutscher Fußballspieler, († 1984)
- 22. Januar: Victor Futter, US-amerikanischer Anwalt und Professor († 2005)
- 23. Januar: Hans Hass, Biologe und Ichthyologe
- 26. Januar: Bill Nicholson, britischer Fußballspieler († 2004)
- 27. Januar: David Seville, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber († 1972)
- 29. Januar: Konrad Hesse, deutscher Rechtswissenschaftler, Richter am Bundesverfassungsgericht († 2005)
- 31. Januar: Hans Katzer, deutscher Politiker († 1996)
- 1. Februar: Eugen Stadelmann, österreichischer Lehrer und Heimatdichter († 1998)
- 2. Februar: Lisa Della Casa, Schweizer Opern- und Operettensängerin
- 4. Februar: Widukind Lenz, deutscher Humangenetiker († 1995)
- 5. Februar: Robert R. Merhige Jr., US-amerikanischer Jurist und Bundesrichter († 2005)
- 8. Februar: Leopold Neumer, deutscher und österreichischer Fußballspieler († 1990)
- 11. Februar: Gretchen Frazer, ehemalige US-amerikanische Skifahrerin († 1994)
- 12. Februar: Ernst-Joachim Gießmann, Minister für Hoch- und Fachschulwesen der DDR († 2004)
- 13. Februar: Willi Bars, deutscher Fußballspieler
- 13. Februar: Tennessee Ernie Ford, US-amerikanischer Country- und Gospel-Sänger († 1991)
- 17. Februar: Kathleen Freeman, US-amerikanische Schauspielerin († 2001)
- 17. Februar: Joseph Hunt, US-amerikanischer Tennisspieler († 1945)
- 18. Februar: Jack Palance, US-amerikanischer Schauspieler
- 20. Februar: Jesco von Puttkamer (Publizist), deutscher Politiker und Diplomat († 1987)
- 22. Februar: Henri Arnoldus, niederländerischer Autor († 2002)
- 26. Februar: Mason Adams, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 27. Februar: Roman Haubenstock-Ramati, Komponist († 1994)
- 1. März: Ludwig Volkholz, Politiker († 1994)
- 2. März: Tibor Flórián, ungarischer Schachspieler, Problemkomponist, Autor und Funktionär († 1990)
- 2. März: Jennifer Jones, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. März: Hannelore Schmidt, Ehefrau von Helmut Schmidt
- 7. März: Juanita Kidd Stout, Richterin († 1998)
- 12. März: Christian Broda, österreichischer Politiker († 1987)
- 17. März: Nat King Cole, US-amerikanischer Sänger und Jazz-Musiker († 1965)
- 19. März: Josef Stingl, deutscher Politiker († 2004)
- 19. März: José Alí Lebrún Moratinos, Erzbischof von Caracas und Kardinal († 2001)
- 19. März: Peter Abrahams, südafrikanischer Schriftsteller
- 19. März: Lennie Tristano, US-amerikanischer Jazzmusiker (Pianist und Komponist) († 1978)
- 20. März: Gerhard Barkhorn, deutscher Jagdflieger im 2. Weltkrieg († 1983)
- 20. März: Ernst Topitsch, österreichischer Philosoph und Soziologe († 2003)
- 24. März: Robert Heilbroner, US-amerikanischer Volkswirtschaftler († 2005)
- 29. März: Robert Lowry (Schriftsteller), Schriftsteller († 1994)
- 29. März: Eileen Heckart, US-amerikanische Schauspielerin († 2001)
- 1. April: Joseph Edward Murray, US-amerikanischer Chirurg
- 2. April: Delfo Cabrera, argentinischer Marathonläufer († 1981)
- 3. April: Reno Nonsens, deutscher Satiriker und Theaterleiter († 2001)
- 9. April: John Presper Eckert, US-amerikanischer Computerpionier († 1995)
- 10. April: Richard Bergmann, österreichischer Tischtennisspieler († 1970)
- 13. April: Howard Keel, US-amerikanischer Schauspieler und Musical-Darsteller († 2004)
- 14. April: Raúl Francesco Primatesta, Erzbischof von Córdoba und Kardinal
- 14. April: Karel Berman, tschechischer Komponist und Opernsänger († 1985)
- 16. April: Liesel Christ, Frankfurter Volksschauspielerin († 1996)
- 16. April: Merce Cunningham, US-amerikanischer Tänzer und Choreograf
- 18. April: John Taras, Choreograf und Ballettmeister († 2004)
- 21. April: Michael Thomas Mann, deutscher Musiker und Literaturwissenschaftler († 1977)
- 21. April: Licio Gelli, Gründer der Geheimloge Propaganda Due
- 21. April: Don Cornell, US-amerikanischer Sänger der 1940er und 1950er († 2004)
- 23. April: Silja Walter, Benediktinerin und Schriftstellerin
- 23. April: Yoshitaro Nomura, japanischer Filmregisseur († 2005)
- 24. April: César Manrique, Künstler, Architekt, Bildhauer und Umweltschützer von Lanzarote († 1992)
- 24. April: Axel von dem Bussche, Offizier des Heeres während des 2. Weltkrieges († 1993)
- 24. April: Wolfgang Panofsky, US-amerikanischer Teilchenphysiker
- 25. April: Heinz Wunderlich, deutscher Organist und Komponist
- 29. April: Alla Rakha, indischer Musiker (Tabla) († 2000)
- 1. Mai: John Meredyth Lucas, US-amerikanischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmproduzent († 2002)
- 3. Mai: Pete Seeger, US-amerikanischer Folk-Musiker
- 5. Mai: Georgios Papadopoulos, griechischer Offizier und Politiker († 1999)
- 8. Mai: Lex Barker, US-amerikanischer Schauspieler († 1973)
- 8. Mai: Leon Festinger, US-amerikanischer Sozialpsychologe († 1989)
- 10. Mai: Daniel Bell (Soziologe), US-amerikanischer Soziologe
- 11. Mai: Dan O'Herlihy, irischer Schauspieler († 2005)
- 11. Mai: John Michael Hayes, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 15. Mai: Eckhard Reith, ehemaliges CDU-Bundestagsmitglied
- 16. Mai: Albert Osswald, Ministerpräsident des Landes Hessen († 1996)
- 16. Mai: Liberace, US-amerikanischer Entertainer († 1987)
- 18. Mai: Margot Fonteyn de Arias, britische Tänzerin († 1991)
- 26. Mai: Rubén González, kubanischer Pianist († 2003)
- 30. Mai: Benno Hoffmann, deutscher Ballettmeister und Schauspieler († 2005)
- 3. Juni: Hans Reiser (Schauspieler), deutscher Schauspieler († 1992)
- 4. Juni: Fedora Barbieri, italienische Opernsängerin (Mezzosopran) († 2003)
- 8. Juni: Grete Wurm, deutsche Schauspielerin († 2002)
- 8. Juni: Erwin Lehn, deutscher Orchesterleiter
- 9. Juni: Gerd Oswald, deutscher Filmregisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Drehbuchautor († 1989)
- 9. Juni: Isaak Boleslawski, sowjetischer Schachspieler († 1977)
- 12. Juni: Uta Hagen, deutsch-amerikanische Bühnenschauspielerin († 2004)
- 15. Juni: Phaolo-Giuse Pham Dinh Tung, Erzbischof von Hanoi und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 15. Juni: Alberto Sordi, italienischer Filmschauspieler († 2003)
- 19. Juni: Mario Revollo Bravo, Erzbischof von Bogotá und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1995)
- 19. Juni: Pauline Kael, Filmkritikerin († 2001)
- 19. Juni: Louis Jourdan, französischer Schauspieler
- 21. Juni: Paolo Soleri, italienischer Architekt
- 23. Juni: Gerda Gmelin, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 23. Juni: Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer († 1986)
- 24. Juni: Eugen Oker, deutscher Schriftsteller und Spielekritiker
- 29. Juni: Ernesto Corripio y Ahumada, römisch-katholischer Erzbischof und Kardinal
- 29. Juni: Slim Pickens, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1983)
- 1. Juli: Hans Bender (Schriftsteller), deutscher Schriftsteller
- 2. Juli: Albert Batteux, französischer Fußballtrainer und Fußballspieler († 2003)
- 6. Juli: Oswaldo Guayasamín, ecuadorianischer Maler und Bildhauer († 1999)
- 8. Juli: Walter Scheel, deutscher Politiker, 1974–1979 Bundespräsident der BRD
- 13. Juli: David Nillo, US-amerikanischer Tänzer, Choreograf und Arrangeur († 2005)
- 16. Juli: Hermine Braunsteiner-Ryan, Aufseherin in den KZs Ravensbrück und Majdanek († 1999)
- 16. Juli: Edith Schneider, Schauspielerin und Synchronsprecheirn
- 16. Juli: Choi Kyu-ha, südkoreanischer Premierminister und Präsident
- 18. Juli: Josef Müller (CDU), deutscher Politiker († 1997)
- 19. Juli: Robert Pinget, Schweizer Schriftsteller († 1997)
- 20. Juli: Edmund Hillary, Bergsteiger, Expeditionsleiter
- 24. Juli: Ferdi Kübler, Schweizer Radrennfahrer
- 26. Juli: James Lovelock, Chemiker, Mediziner, Biophysiker und Erfinder
- 26. Juli: Elinborg Lützen, erste färöische Grafikerin († 1995)
- 26. Juli: Angelo Felici, Kardinal
- 31. Juli: William F. Quinn, erster Gouverneur von Hawaii
- 31. Juli: Primo Levi, italienischer Schriftsteller und Chemiker († 1987)
- 4. August: Emmy Lopes Dias, niederländische Schauspielerin († 2005)
- 6. August: Pauline Betz, ehemalige Tennisspielerin
- 8. August: Dino De Laurentiis, italienischer Filmproduzent
- 9. August: Joop den Uyl, niederländischer Politiker († 1987)
- 11. August: Ginette Neveu, französische Violinistin († 1949)
- 13. August: George Shearing, Jazzpianist
- 14. August: Ingrid Leodolter, österreichische Politikerin und Gesundheitsministerin (1971–1979) († 1986)
- 21. August: Tommy Reilly, kanadischer Musiker († 2000)
- 24. August: Egon Hartmann, deutscher Architekt und Stadtplaner
- 24. August: Niels Viggo Bentzon, ein dänischer Komponist und Pianist († 2000)
- 24. August: Benny Moré, kubanischer Sänger († 1963)
- 25. August: George Wallace, Gouverneur von Alabama († 1998)
- 28. August: Godfrey Hounsfield, englischer Elektrotechniker († 2004)
- 29. August: János Rácz, Mathematiker, Lehrer, Author († 2005)
- 30. August: Wolfgang Wagner, deutscher Regisseur und Festspielleiter
- 30. August: Jiří Orten, tschechischer Dichter († 1941)
- 2. September: Karl-Ernst Maedel, Journalist († 2004)
- 2. September: Lance Macklin, Rennfahrer († 2002)
- 4. September: Howard Morris, US-amerikanischer Komiker († 2005)
- 5. September: Albert Häberling, Schweizer Komponist und Dirigent
- 6. September: Trudi Gerster, Märchenfee der deutsche Sprache|deutschsprachigen Schweiz
- 7. September: Michael Guttenbrunner, österreichischer Dichter und Schriftsteller († 2004)
- 7. September: Andreas Maurer (Politiker), österreichischer Politiker und Landeshauptmann von Niederösterreich
- 8. September: Maria Lassnig, Künstlerin
- 11. September: Ota Šik, tschechisch-Schweizer Wirtschaftswissenschaftler und Maler († 2004)
- 15. September: Fausto Coppi, italienischer Radrennfahrer († 1960)
- 16. September: Sven-Erik Bäck, schwedischer Komponist († 1994)
- 17. September: Horst Krüger, deutscher Schriftsteller († 1999)
- 18. September: Marga Petersen, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin († 2002)
- 19. September: Alberic Schotte, belgischer Radrennfahrer († 2004)
- 19. September: Juan Barjola, spanischer Maler († 2004)
- 22. September: Franz Peter Wirth, deutscher Regisseur († 1999)
- 23. September: Heinz Kreutzmann, deutscher Politiker
- 24. September: Václav Nelhýbel, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 27. September: James Hardy Wilkinson, Mathematiker († 1986)
- 28. September: Helmut Pigge, Philosoph, Dramaturg und Spielleiter
- 29. September: Margot Hielscher, deutsche Sängerin und Filmschauspielerin
- 1. Oktober: Hans Schiefele, deutscher Journalist und Sportfunktionär († 2005)
- 2. Oktober: Alfred Mallwitz, deutscher Bauforscher und Architekt und Archäologe († 1986)
- 3. Oktober: Jean Lefebvre, französischer Schauspieler († 2004)
- 3. Oktober: James M. Buchanan, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften
- 7. Oktober: Annemarie Renger, deutsche Politikerin
- 11. Oktober: Art Blakey, US-amerikanischer Schlagzeuger († 1990)
- 12. Oktober: Gerhard Kienbaum, deutscher Politiker († 1998)
- 13. Oktober: Hans Hermann Groër, römisch-katholischer Bischof, Kardinal († 2003)
- 17. Oktober: Zhao Ziyang, Politiker der Volksrepublik China († 2005)
- 18. Oktober: Pierre Trudeau, kanadischer Politiker (Ministerpräsident) († 2000)
- 18. Oktober: Anita O'Day, US-amerikanische Jazzsängerin
- 22. Oktober: Doris Lessing, britische Schriftstellerin
- 22. Oktober: Walter Bauer, deutscher Politiker
- 23. Oktober: Manolis Andronikos, griechischer Archäologe († 1992)
- 25. Oktober: Beate Uhse, deutsche Pilotin und Günderin des gleichnamigen Sex-Shops († 2001)
- 26. Oktober: Mohammad Reza Pahlavi, Schah von Persien († 1980)
- 28. Oktober: Johannes Braun, deutscher Bischof der Apostolischen Administratur Magdeburg († 2004)
- 28. Oktober: Bernhard Wicki, österreichischer Schauspieler und Filmregisseur († 2000)
- 29. Oktober: Alexandre Hay, Schweizer Anwalt († 1991)
- 1. November: Hermann Bondi, britischer Mathematiker und Kosmologe († 2005)
- 3. November: Joachim Seyppel, deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
- 5. November: Félix Gaillard, ehemaliger französischer Premierminister († 1970)
- 6. November: Emil Bücherl, deutscher Wissenschaftler und Herzchirurg († 2001)
- 7. November: Helmuth Hoffmann, deutscher Tischtennisspieler
- 9. November: Werner Eberlein, deutscher Kommunist und Politbüro-Mitglied († 2002)
- 10. November: Kurt Schmücker, deutscher Politiker († 1996)
- 10. November: Willi-Peter Sick, deutscher Politiker und MdB
- 10. November: Rudi Adams, deutscher Politiker und MdB
- 10. November: Michail Timofejewitsch Kalaschnikow, russischer Erfinder
- 11. November: Wolfgang Döring, deutscher Politiker († 1963)
- 14. November: Lisa Otto, deutsche Opern-Sopranistin
- 14. November: Günther Eckerland, deutscher Politiker
- 14. November: Veronica Lake, Hollywood-Schauspielerin († 1973)
- 14. November: Ludwig Mecklinger, Minister für Gesundheitswesen der DDR († 1994)
- 14. November: Stephan Koren, österreichischer Politiker († 1988)
- 16. November: Gemini Ganesan, indischer Schauspieler († 2005)
- 16. November: Christoph Probst, Mitglied der Weißen Rose († 1943)
- 20. November: Alan Brown, Formel-1-Rennfahrer († 2004)
- 20. November: Henryk Tomaszewski (Schauspieler), polnischer Schauspieler und Pantomime († 2001)
- 23. November: Jupp Schlaf, deutscher Tischtennisfunktionär und -spieler († 1989)
- 24. November: David Kossoff, Schauspieler († 2005)
- 26. November: Marie Schlei, deutsche Politikerin († 1983)
- 26. November: Ryszard Kaczorowski, letzter Staatspräsident von Polen im Exil
- 26. November: Vera Salvequart, Personal des Konzentrationslagers Ravensbrück († 1947)
- 27. November: Siegfried Naumann, schwedischer Komponist und Professor († 2001)
- 28. November: José María Pinilla Fábrega, 34. Staatspräsident von Panama († 1979)
- 29. November: Adolf Brockhoff, katholischer Priester († 1997)
- 3. Dezember: Hans Bunge, deutscher Dramaturg, Regisseur und Autor († 1990)
- 3. Dezember: Helmut Wunderlich, Minister für Allgemeinen Maschinenbau der DDR († 1994)
- 4. Dezember: Heinz Spundflasche, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 4. Dezember: Inder Kumar Gujral, Premierminister von Indien
- 5. Dezember: Hennes Weisweiler, deutscher Fußballtrainer († 1983)
- 6. Dezember: Gideon Klein, Komponist († 1945)
- 8. Dezember: Mieczysław Weinberg, russischer Komponist polnischer Abstammung († 1996)
- 9. Dezember: Ilse Decho, deutsche Glas- und Porzellangestalterin († 1978)
- 10. Dezember: Alexander Courage, US-amerikanischer Komponist, vor allem von TV- und Filmmusik
- 11. Dezember: Jockel Fuchs, deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Mainz († 2002)
- 12. Dezember: Fritz Muliar, österreichischer Kammerschauspieler und Regisseur
- 12. Dezember: Hermann Neuberger, Präsident des deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bundes († 1992)
- 13. Dezember: Hans-Joachim Marseille, deutscher Jagdflieger, Hauptmann und Fliegerass im 2. Weltkrieg († 1942)
- 14. Dezember: Agnes Fink, deutsch-Schweizer Schauspielerin († 1994)
- 14. Dezember: Alfred Fischer (Richter), Richter am Bundesverwaltungsgericht († 2004)
- 15. Dezember: Gustav Niermann, deutscher Politiker († 1989)
- 17. Dezember: Tomáš Špidlík, Kardinal
- 19. Dezember: Edda Seippel, deutsche Schauspielerin († 1993)
- 19. Dezember: Giancarlo De Carlo, italienischer Architekt († 2005)
- 21. Dezember: Ove Sprogøe, dänischer Schauspieler, bekannt durch die Rolle des Egon Olsen († 2004)
- 21. Dezember: Ivan Blatný, tschechischer Dichter und Schriftsteller († 1990)
- 22. Dezember: Gerd Pfeiffer, Von 1977 bis 1987 Präsident des Bundesgerichtshofs
- 23. Dezember: Ludwig Poullain, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV)
- 24. Dezember: Pierre Soulages, französischer Maler und Grafiker
- 4. Januar: Georg von Hertling, deutscher Reichskanzler ( - 1843)
- 6. Januar: Theodore Roosevelt, Vizepräsident der USA ( - 1858)
- 8. Januar: Peter Altenberg, österreichischer Schriftsteller ( - 1859)
- 15. Januar: Rosa Luxemburg, Politikerin ( - 1871)
- 15. Januar: Karl Liebknecht, Politiker ( - 1871)
- 22. Januar: Carl Larsson, Künstler und gilt als bekanntester Maler Schwedens ( - 1853)
- 29. Januar: Franz Mehring, marxistischer Publizist und Politiker ( - 1846)
- 2. Februar: Xavier Leroux, französischer Komponist ( - 1863)
- 17. Februar: Wilfrid Laurier, kanadischer Premierminister ( - 1841)
- 21. Februar: Kurt Eisner deutscher Politiker und Schriftsteller ( - 1867)
- 22. Februar: Perito Moreno, argentinischer Geograph, Anthropologe und Entdecker ( - 1852)
- 25. März: Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland.
Fälschlicherweise wird England oft als Synonym für den Staat des Vereinigten Königreichs oder die Insel Großbritannien gebraucht.
Geografie
England umfasst die südlichste Hälfte der Insel Großbritannien, grenzt im Norden an Schottland und im Westen an Wales und die Irische See. Im Osten grenzt England an die Nordsee, im Süden liegt England am Ärmelkanal.
Politik
Die Regierung des Königreichs hat, ebenso die königliche Familie, ihren Sitz in der englischen Hauptstadt London. England hat - im Gegensatz zu Schottland, Wales oder Nordirland - kein Landesparlament oder eine Landesregierung. Deren Aufgaben werden vom Parlament und der Regierung des Vereinigten Königreiches wahrgenommen. Dabei ist es heute üblich, dass sich bei Abstimmungen im Parlament, die nur England betreffen, die Abgeordneten der anderen Landesteile ihrer Stimme enthalten. Jedoch ist in Planung, England in verschiedene administrative Regionen mit eigener Verwaltung aufzuteilen (Devolution).
Siehe auch: Liste der britischen Premierminister.
Heraldik
Liste der britischen Premierminister
Die englische Flagge, bekannt als St. Georgs-Kreuz, ist ein rotes Kreuz auf einem weißen Hintergrund.
Weitere heraldische Symbole sind die Tudor-Rose und die Drei Löwen.
> Konstitutionelle Demokratie
Geschichte Sport Verwaltungsgliederung
Die 39 historischen Grafschaften (engl. Counties)
Diese 39 historischen Grafschaften bestehen seit dem hohen Mittelalter. In ihrer Funktion als Verwaltungsbezirke sind sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts mehrmals neu gegliedert worden, jedoch bestehen die historischen Grafschaften im Bewusstsein der Bevölkerung weithin fort. Größere Städte galten als Teil der Grafschaften, wurden jedoch als Boroughs eigenständig verwaltet.
- Siehe Traditionelle Grafschaften Englands
Die gegenwärtige Verwaltungsgliederung
Traditionelle Grafschaften Englands
Traditionelle Grafschaften Englands
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Verwaltungsgliederung teilweise den neu entstandenen Ballungsgebieten angepasst. Dadurch veränderten sich auch die Grenzen der oben genannten 39 (historischen) Grafschaften (Counties). So wurde z.B. 1965 die Verwaltungseinheit Greater London eingerichtet. 1974 entstanden 6 Metropolitan Counties und die so genannten Non-Metropolitain Counties, darunter auch einige kleinere neue Grafschaften wie Avon, Humberside und Cleveland, die jedoch in den 1990er Jahren zum Teil wieder aufgelöst wurden (so auch Rutland oder Westmorland). Die Counties untergliedern sich in Bezirke (Metropolitain Districts bzw. Districts), die aufgrund ihrer Aufgabenstellung etwa den Stadtverwaltungen Deutschlands entsprechen. Diese Distrikte bestehen meist aus einer Vielzahl von Städten und kleineren Siedlungen, die jedoch keine eigene Verwaltung haben. Man spricht von einer "zweistufigen Verwaltung" (1. Stufe Grafschaften; 2. Stufe Districs)
1986 wurden die Grafschaftsräte bzw. -verwaltungen der Metropolitain Counties aufgelöst. Ihre Aufgaben wurden an die untergliederten Metropolitain Districts delegiert, so dass diese alle Aufgaben der Grafschaften und der Districs erledigen ("einstufige Verwaltung"). In ihrer Funktion können die Metropolitain Districts seither als "Unitary Authorities" bezeichnet werden. Dennoch wurde die Bezeichnungen der 6 Metropolitain Counties beibehalten und ist seither aber nur noch für die Beschreibung der geografischen Lage bzw. für statistische Zwecke von Bedeutung.
Zahlreiche Non-Metropoltain Distrikts wurden Mitte der 1990er Jahre als Unitary Authorities aus den Grafschaften ausgegliedert. Sie erledigen seither die Verwaltungseinheiten der Grafschaften mit und sind somit den Metropolitain Districts vergleichbar.
Die Grafschaften und Unitary Authorities Englands sind heute zu 9 Regionen zusammen gefasst. Zur Untergliederung der Regionen und Grafschaften siehe Verwaltungsgliederung Englands und Verwaltungsgrafschaften Englands.
Großstädte
Verwaltungsgrafschaften Englands
In der englischen Sprache macht man einen Unterschied zwischen den Begriffen City und Town, was, ins Deutsche übersetzt, beides "Stadt" bedeutet.
Das Recht, als "City" bezeichnet zu werden, besiegelt eine königliche Ernennungsurkunde, die so genannte Royal Charter. Meist orientierte man sich dabei daran, ob die betreffende
Ansiedlung eine Kathedrale besitzt. Während beispielsweise das kleine Hereford mit nicht einmal 60.000 Einwohnern eine "City" darstellt, ist Stockport mit seinen 285.000 Einwohnern "Town".
Die folgende Liste der "Großstädte" Englands beinhaltet auch die so genannten Metropolitan Boroughs. Manche dieser einzelnen Verwaltungsbezirke bestehen aus mehren Städten ("Town" oder "City"). So besteht der Metropolitan Borough Salford aus der City of Salford und anderen Städten, die man als "Town" bezeichnet, während der Metropolitan Borough Manchester lediglich aus der City of Manchester besteht. Diese Metropolitan Boroughs sind einstufige Verwaltungseinheiten, die man mit unseren kreisfreien Städten vergleichen kann.
Metropolitan Boroughs fasst man in England zu Metropolitan Counties zusammen, die allerdings als Gebietskörperschaften keine Rolle mehr spielen. (Mehr dazu siehe: Verwaltungsgliederung Englands).
Siehe auch: Greater London, Unitary Authority
Die größten städtischen Verwaltungsbezirke in England mit mehr als 200 000 Einwohner (gemäß dem UK Census 2001 in tausend) sind:
- London (7 172)
- Birmingham (977)
- Leeds (715)
- Sheffield (513)
- Bradford (468)
- Liverpool (439)
- Manchester (393)
- Kirklees (389)
- Bristol (381)
- Wakefield (315)
- Wirral (312)
- Dudley (305)
- Wigan (301)
- Coventry (301)
- Doncaster (287)
- Stockport (285)
- Sefton (283)
- Sandwell (283)
- Sunderland (281)
- Leicester (279)
- Nottingham (266)
- Bolton (261)
- Newcastle-upon-Tyne (260)
- Walsall (253)
- Rotherham (248)
- Kingston upon Hull (244)
- Stoke-on-Trent (241)
- Plymouth (240)
- Wolverhampton (237)
- Derby (222)
- Barnsley (218)
- Southampton (217)
- Oldham (217)
- Salford (216)
- Tameside (213)
- Trafford (210)
- Milton Keynes (210)
- Rochdale (205)
- Solihull (200)
Kultur
Das Gärtnern ist eine englische Leidenschaft; es stehen auch eine Vielzahl von Gärten für die Besichtigung offen.
Weblinks
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zh-min-nan:England
Gaia-HypotheseDie Gaia-Hypothese wurde von der Mikrobiologin Lynn Margulis und dem Chemiker, Biophysiker und Mediziner James Lovelock Mitte der 1960er Jahre entwickelt.
Die Hypothese besagt, dass die Erde selbst ein lebender Organismus ist. Begründet wird dies damit, dass die Gesamtheit aller lebenden Organismen und aller nichtlebendigen Teile der Erde Teile eines dynamischen Systems sind, das die gesamte Biosphäre durch Rückkopplung stabil hält.
Ob die Erde als Lebewesen angesehen wird, oder nicht, ist nach der Argumentation der Gaia-Befürworter eine Definitionsfrage des Begriffes „Lebewesen“.
Die Ausmalung des Sinnbildes „Lebewesen“ wird unterschiedlich weit genutzt. Verschiedentlich gehört ebenso zur Gaia-Hypothese, dass ein Planet durch kooperative Effekte zur Homöostase befähigt sei.
Aus der Gaia-Hypothese ist die Physiologie der Erde (Geophysiologie) entstanden.
Der Name leitet sich von Gaia, der Erdgöttin und großen Mutter der griechischen Mythologie, ab.
Beispiel Sauerstoff
Molekularer Sauerstoff ist eine hoch-reaktive Substanz, die in kurzer Zeit Verbindungen mit anderen Elementen eingeht und so verschwindet. Eisen rostet, Holz verbrennt. Das erstaunliche ist nun aber, dass der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre konstant ist: Egal, wieviel Eisen rostet und wieviel Holz verbrennt, bleibt der globale Sauerstoffgehalt unverändert. Besonders spannend wird dies, wenn man berücksichtigt, dass "fossile Luft" aus Eisbohrkernen oder Bernstein eine sehr ähnliche, oft die gleiche Zusammensetzung aufweist wie die heutige. Offensichtlich hat sich, seit das Leben auf dem Land aktiv ist, der Sauerstoffgehalt der Luft nur unwesentlich verändert. Die Gaia-These sagt, dass das System "Leben" selbst den Prozentsatz stabil hält. (Eine Konsequenz dieser Überlegung ist, dass ein anderer Planet mit einer Sauerstoffatmosphäre Leben beherbergen muss - bislang ist keiner entdeckt.)
Geschichte
Die Erforschung der Funktionsweise der Biosphäre, die mit der chemischen Zusammensetzung der Luft, der Temperatur auf der Erde und viele andere Aspekte der planetarischen Umwelt zu regeln scheint, hat die beiden Hypothesen-Gründer zur Überzeugung gebracht:
...diese Phänomene sind nur verständlich wenn der Planet als ein einziger lebender Organismus angesehen wird.
Im Zuge der Ökologiebewegung hat die Gaia-Hypothese viele Anhänger in der Hippie- und New Age-Bewegung und ist teilweise mit diesem Zeitgeist verbunden.
Die Gaia-Hypothese in der Diskussion
Seit ihrer Aufstellung steht die Hypothese in der Diskussion zwischen Kritik und Faszination für das Bild das sie transportiert.
Sie wird immer wieder stark angegriffen, oder belächelt. Einen Grund kann man darin sehen, dass hier ein moderner Mythos geschaffen wurde. - Zwar haben viele Verfechter der Hypothese den Anspruch naturwissenschaftliche Argumente vorzubringen. Doch erinnert die Sprachwahl und die Wahl der Bilder für die Hypothese an antike Geschichten und Mythen aus einer Zeit, die gerade mal in Ansätzen auf die Grundlagen der heutigen Wissenschaft zurückgreift. Diese Vermischung, die ähnlich auch in Religionen vorkommt, lädt u.a. zum Widerspruch und Diskurs ein, wenn Mythen als überholt angesehen werden. Von Befürwortern der These wird eingewandt, dass man trotzdem wissenschaftliche Fragen zu stellen versucht.
Der Begründer der Gaia-Hypothese, James Lovelock, bemerkt dazu:
„Aber wenn ich von einem lebendigen Planeten spreche, soll das keinen animistischen Beiklang haben; ich denke nicht an eine empfindungsfähige Erde oder an Steine, die sich nach eigenem Willen und eigener Zielsetzung bewegen. Ich denke mir alles, was die Erde tun mag, etwa die Klimasteuerung, als automatisch, nicht als Willensakt; vor allem denke ich mir nichts davon als außerhalb der strengen Grenzen der Naturwissenschaften ablaufend. Ich achte die Haltung derer, die Trost in der Kirche finden und ihre Gebete sprechen, zugleich aber einräumen, daß die Logik allein keine überzeugenden Gründe für den Glauben an Gott liefert. In gleicher Weise achte ich die Haltung jener, die Trost in der Natur finden und ihre Gebete vielleicht zu Gaia sprechen möchten.“
Angreifbar wird die Gaia-Hypothese insbesondere dort, wo die Erde, entgegen den Intentionen Lovelocks (siehe oben), als „beseelter“ Organismus dargestellt wird, der – wie eine Erdgöttin – bestraft und belohnt. Damit wird Prozessen eines Ökosystems eine Bedeutung gegeben, die zu teleologischen Erklärungsversuchen führt.
Was ist ein Lebewesen?
Im Gegensatz dazu stehen jedoch Definitionen des lebendigen Organismus, die keinen Bezug zur Frage der Seele und des Bewußtseins benötigen: Ist ein System dadurch als Lebewesen definiert, dass es ein offenes und Entropie produzierendes System ist, welches sich reaktiv und selbstorganisierend in einer Weise an seine Umgebung anpassen kann, dass es durch Entropie-Export seine Entropie dynamisch unterhalb seiner maximalen Entropie zu halten vermag, dann ist zum Beispiel Erwin Schrödingers Definition des Lebens anwendbar. Dabei sind die Systemgrenzen des Untersuchungsgegenstandes, welcher auf seine Eigenschaft als Lebewesen hin zu untersuchen ist, sorgfältig zu wählen. So könnte auch nur die im Vergleich zum Erddurchmesser sehr dünne und somit sich als Biofilm zwischen Planetenkörper und Weltraum darstellbare Biosphäre als das Lebewesen „Gaia“ einzugrenzen sein. Ob dieses Ökosystem ein Lebewesen sei, bleibt letztendlich aber eine Definitionsfrage. Zu bedenken ist, dass aus der Sicht der Darmbakterien wohl auch der Mensch nicht mehr als ein Ökosystem wäre.
Die Vorstellung, dass Planeten wie die Erde als Ganzes ein Lebewesen seien, weist Bezüge zu religiösen und esoterischen Vorstellungen auf, die davon ausgehen, dass der Mikrokosmos ein Abbild des Makrokosmos sei.
Literatur
- A. Kleidon, R. D. Lorenz: Non-Equilibrium Thermodynamics and the Production of Entropy - Life, Earth, and Beyond ; Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, 2004, ISBN 3540224955
- James Lovelock: Gaia - a new look at life on Earth; 1979
- Erwin Schrödinger: What is life?; 1943, ISBN 0521427088 (Was ist Leben?; 1998, ISBN 3492211348)
Siehe auch
- Gleichgewicht
- Alleinheit
- Viele-Welten-Interpretation
- Monade nach Gottfried Wilhelm Leibniz
Weblinks
- http://www.bitoek.uni-bayreuth.de/~Holger.Lange/lehre/gaia/
- http://www.g-o.de/index.php?cmd=focus_detail2&f_id=155&rang=2
- [http://www.glue.umd.edu/~akleidon/ Biogeoscience (Axel Kleidon, University of Maryland)]
- [http://dieoff.com/page150.htm Erwin Schrödinger: What is Life?; chapter 6]
Kategorie:Umwelt- und NaturschutzKategorie:Systemtheorie
Universität OxfordIn Oxford gibt es mit der im 13. Jahrhundert entstandenen Universität Oxford (englisch: University of Oxford) nicht nur die älteste Universität Großbritanniens, sondern eine der ältesten Universitäten Europas überhaupt. Hervorgegangen ist die Universität aus den bereits im 12. Jahrhundert nachgewiesenen Klosterschulen. Der älteste Nachweis wird sogar mit 1096 datiert. Das älteste College ist das University College (1249).
Die Universität wuchs schnell, nachdem im Jahre 1167 König Henry II den Engländern verbot, die Universität von Paris zu besuchen. Die Universität wurde 1209 aufgelöst, nachdem zwei Studenten, denen Vergewaltigung vorgeworfen wurde, ermordet wurden. Dieser Zwischenfall führte zur Gründung der Universität Cambridge. Im Jahre 1214 kam die Universität aber wieder zurück nach Oxford. Der Universitätsstatus wurde 1571 im Act for the Incorporation of Both Universities formell bestätigt.
Seit der Entstehung der Universität Cambridge prägen diese beiden Universitäten, zusammenfassend auch Oxbridge genannt, das geistige Leben Großbritanniens. Die Rivalität zwischen ihnen läßt sich wohl am besten an dem berühmten Boat Race erkennen, einem auf der Themse seit 1829 jährlich ausgetragenen Achterrennen (Boat Race) der beiden Universitätsmannschaften.
Organisation
Die Universität ist in Colleges unterteilt. Die Colleges üben wichtige Funktionen aus, so wie Tutoring der Studenten vor dem Bachelor-Abschluss oder stellen auch Unterkunft zur Verfügung.
Der Oxford University Library Service (OULS) besteht aus mehr als 30 Bibliotheken. Die älteste und bekannteste ist die Bodleian Library, die vor 400 Jahren als erste öffentliche Bibliothek Englands gegründet wurde.
öffentliche Bibliothek
Die Colleges (mit Gründungsjahr) sind:
Bekannte Oxforder
Die Universität hat eine stattliche Anzahl von Berühmtheiten hervorgebracht. Insgesamt haben 6 Könige, 5 Staatspräsidenten und Premiers, 46 Nobelpreisträger und 25 Britische Premierminister an der Universität studiert. Außerdem kann die Universität 6 Heilige (drei werden nur von der Katholischen, nicht aber von der Anglikanischen Kirche anerkannt), 86 Erzbischöfe, 18 Kardinäle ausweisen.
Tony Blair, Bill Clinton, Lord Denning, Tim Berners-Lee, Hieronymus von Prag, Richard von Weizsäcker, König Abdullah von Jordanien, Malcolm Fraser, Clement Attlee, Margaret Thatcher, Walter Raleigh, Oscar Wilde, J.R.R. Tolkien, Lewis Carroll, William Penn, Álvaro Uribe Vélez.
Weblinks
- [http://www.ox.ac.uk/ Website der Universität Oxford] - auf Englisch
- [http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_notable_Oxford_students List of notable Oxford students] - in der englischen Wikipedia
- [http://www.coimbra-group.be Coimbra Group]
Oxford
Oxford
Kategorie:Oxford
ja:オックスフォード大学
ElektroneneinfangdetektorDer Elektroneneinfangdetektor, kurz ECD (für englisch electron capture detector), wird in Kombination mit der Gaschromatographie vor allem in der Umwelt- und Spurenanalytik zum Nachweis von schwefelhaltigen, nitrierten und halogenierten ( wie z.B. PCB, DDT, Lindan) Verbindungen eingesetzt.
Der Detektor besteht aus einer Ionisationskammer mit einer Kathode und einer Anode. Des Weiteren verfügt dieses Gerät über einen Einlass und einen Auslass für den Gasstrom.
Als ß-Strahler dient eine radioaktive Quelle in Form einer dünnen Metallfolie, die mit dem radioaktiven Nickelisotop Ni63 beschichtet ist. Die Elektronenquelle stellt gleichzeitig die Kathode dar. Der ß-Zerfall führt zur Emission von Primärelektronen, die mit den N2-Molekülen des Trägergases kollidieren. Es entstehen positiv geladene N2-Molekülionen und freie Sekundärelektronen. Durch Anlegen einer Spannung entsteht ein elektrisches Feld, durch das sich die freien Sekundärelektronen zur Anode bewegen. Den auf diese Weise entstehenden Strom von wenigen Nanoampere (nA) bezeichnet man als Ionisationsgrundstrom.
Wird im Trägergas eine Probensubstanz mit hoher Elektronenaffinität mitgeführt, dann wird von diesem Stoff ein Teil der freien Elektronen eingefangen, wodurch sich der Ionisationsgrundstrom verringert. Diese Verringerung stellt das Detektorsignal dar. Das bedeutet in der Praxis, dass der ECD auf Substanzen reagiert, die eine Affinität zu Elektronen haben (z.B. halogenierte Verbindungen wie bestimmte Pestizide oder POPs).
Da diese klassische Betriebsart mit dem Nachteil eines geringen linearen Bereichs behaftet ist, arbeiten moderne Geräte aufwändiger. Dabei wird ein Spannungsimpuls in einer variablen Frequenz angelegt. Während des Moments (0,5 bis 1μs), in dem die Spannung anliegt, werden die Elektronen, die nicht mit den Substanzen des Trägergasstrom reagiert haben, von der Anode eingesammelt. Die Pulszeit ist so kurz gewählt, dass die durch Aufnahme von Elektronen entstandenen schweren Ionen die Anode nicht erreichen können. Die Frequenz wird nicht konstant gehalten, sondern zielt darauf ab, eine immer gleichbleibende Stromstärke zu erzeugen. Werden dem Gerät also eine große Anzahl an elektrophilen Molekülen über den Gasstrom zugeführt, erhöht sich zum Ausgleich die Frequenz, da weniger Elektronen die Anode erreichen und damit die Stromstärke abnimmt. Als Detektorsignal dient jetzt nicht mehr die Verringerung des Ionisationsgrundstromes, sondern die Frequenz, mit der die Spannung angelegt wird, um die Stromstärke konstant zu halten. Die Impulsfrequenz verhält sich damit proportional zur Konzentration der elektroneneinfangenden Moleküle.
Durch die Variation der pulsfreien Zeit ist die Zahl der freien Elektronen weitgehend konstant. Das bedeutet, dass auch bei hohen Analyt-Konzentrationen genügend Elektronen zur Ionisation bereitstehen. Die Elektronenzahl passt sich der Analytkonzentration an, wodurch der lineare Bereich deutlich erweitert wird.
Zu erwartende Detektorempfindlichkeiten für verschiedene Klassen von organischen Verbindungen:
Die Tabelle liefert nur angenäherte Werte. Die Empfindlichkeit variiert abhängig von der Verbindungsstruktur stark innerhalb jeder Gruppe der Verbindungen.
Kategorie:Physikalisches Analyseverfahren
UmweltgiftDer Begriff Umweltgift bezeichnet weitläufig Belastungen, deren Vorkommen in der Umwelt durch Eingreifen des Menschen (anthropogen) entstanden sind bzw. gefördert wurden.
Umweltgifte werden oft als begünstigend für Krankheiten oder Artensterben angeführt, beschränken sich jedoch nicht auf Schadstoffe im herkömmlichen Sinn. Eine klare Differenzierung zwischen den Begriffen "Umweltchemikalie" und "(Umwelt)schadstoff" findet sich weder in der Fach- noch in der allgemeinwissenschaftlichen Literatur.
Ursprünglich wurden Umweltchemikalien im ersten Umweltaktionsprogramm der deutschen Bundesregierung beschrieben als "Stoffe, die durch menschliches Zutun in die Umwelt gebracht werden und in Mengen und Konzentrationen auftreten können, die geeignet sind, Lebewesen, insbesondere den Menschen, zu gefährden. Hierzu gehören chemische Elemente oder Verbindungen organischer oder anorganischer Natur, synthetischen oder natürlichen Ursprungs [...]". Diese Definition entspricht jedoch nicht mehr dem heutigen Verständnis von Schadstoffen.
Beispiele
- Blei [Pb]
- Cadmium [Cd]
- Quecksilber [Hg]
Chemische Verbindungen
- Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT)
- Ozon in Bodennähe
- Polychlorierte Biphenyle (PCB)
- Pentachlorphenol (PCP)
- Propenal
- Schwefeltrioxid
Sonstige
- Feinstaub
- Lärm
- Radioaktivität
Siehe auch
- Umweltchemie
- Umweltmedizin
- Schadstoff
- REACH-System
- Chemikaliengesetz
Literatur
- Dt. Bundestag, 6. Wahlperiode (Hrsg.): Umweltprogramm der Bundesregierung 1971. Umweltplanung. Dt. Bundestag, Bonn 1979, Drucks. VI/2719
- Helmut Greim: Chemikalien mit endokrin wirksamen Potenzial: eine Gefährdung für die menschliche Gesundheit? Angewandte Chemie 117(35), S. 5704 -5711 (2005), ISSN 0044-8249
Links
- [http://www.wwf.de/naturschutz/umweltgifte/ WWF-Seite zu Umweltgiften]
Kategorie:Umweltschutz
PestizidPestizide (auch Biozide), Schädlingsbekämpfungsmittel sind Substanzen, die Schädlinge töten sollen. Oftmals werden sie als „Pflanzenschutzmittel“ eingesetzt.
Als Schädlinge können z.B. angesehen werden: Insekten, Gräser, Vögel, Nagetiere, Fische, Pilze. Da sie überwiegend nicht zielartspezifisch wirken, wird die Artenvielfalt auf Wirtschaftsflächen gemindert. Für den Anwender stellt der Einsatz ein Risiko dar. Akute Wirkungen auf Organismen sind gut untersucht, große Wissensdefizite existieren bei den chronischen Wirkungen. So wird über die Rolle von Pestiziden beim Anstieg der Allergierate, bei Krebs und bei anderen Störungen des Immunsystems diskutiert.
Die deutsche Bundesregierung will den in Deutschland seit jeher restriktiven Pestizideinsatz über die Agrarreform weiter reduzieren. Diesem Anspruch widerspricht jedoch, dass laut Greenpeace "seit Einrichtung des Verbraucherministeriums im Jahr 2001 [...] bei insgesamt 126 Pestizid-Wirkstoffen die für pflanzliche Lebensmittel geltenden Grenzwerte" angehoben wurden [http://www.greenpeace.de/themen/chemie/presseerklaerungen/artikel/weniger_schutz_vor_pestiziden_in_lebensmitteln/]. Entsprechende Tests zeigen auch, dass "immer höhere Konzentrationen an Pestiziden, die häufig sogar die erlaubten Grenzwerte überschreiten" vorrangig in konventionell angebauter Ware gefunden werden [http://de.einkaufsnetz.org/ratgeber/16599.html]. Produkte aus dem Biolandbau weisen hier eine deutlich geringere Belastung auf, wie auch eine aktuelle Untersuchung der Lebensmittelüberwachung des Landes Baden-Württemberg zeigt, welche konstatiert: "Die Rückstandsgehalte in Lebensmitteln aus ökologischem Landbau unterscheiden sich von konventionell erzeugten Lebensmitteln signifikant. Während in konventionellen Lebensmitteln häufig Rückstände nachgewiesen werden (im Jahr 2002 75 %), waren Öko-Lebensmittel zu 93 % [...] ohne Befund." [http://www.untersuchungsaemter-bw.de/index2.html?http://www.untersuchungsaemter-bw.de/seiten/lm_pest_oekomonitoringbericht2002.html] .
Häufig gibt es jedoch keine Alternativen zu Pflanzenschutzmitteln, da sonst die Schädlinge überhand nehmen und die Produktivität fallen würde (Beispiel: Heuschreckenplage in Afrika); die Nahrungsmittelgrundlage für die Menschen würde entzogen. Zumindest aber im lokalen Maßstab und als Ergänzung zum konventionellen Anbau zeigt der Biolandbau eine Pflanzenschutzmittel-freie Alternative auf.
Einteilung der Pestizide:
- Akarizide gegen Milben
- Algizide gegen Algen
- Bakterizide gegen Bakterien
- Fungizide gegen Pilze, bzw. Pilzkrankheiten
- Herbizide gegen Pflanzen
- Insektizide gegen Insekten
- Molluskizide gegen Schnecken
- Nematizide gegen Fadenwürmer (Nematoden)
- Rodentizide gegen Nagetiere
- Virizide gegen Viren
- Wuchsstoffe wie Entlaubungsmittel und Wachstumsregulierer
Weblinks
- [http://www.iva.de Industrieverband Agrar e.V.]
- [http://www.umweltinstitut.org/frames/all/m102.htm Umweltinstitut München e.V.: Unabhängige Infos zu Pestiziden in Lebensmitteln]
- [http://www.verbraucherministerium.de Verbraucherministerium]
- [http://www.einkaufsnetz.org Orientierung zu pestizidfreiem Nahrungsmitteleinkauf des Greenpeace-Verbandes]
Kategorie:Pestizid
ja:農薬
Harvard University
Die Harvard-Universität (Harvard University) ist eine US-amerikanische Universität in Cambridge, Massachusetts (Ostküste), die 1636 gegründet wurde. Sie ist damit die älteste Hochschule der Vereinigten Staaten von Amerika und hat den Rang einer so genannten Eliteuniversität.
Überblick
1636 als College gegründet, eröffnete die Institution zwei Jahre später ihren Lehrbetrieb und wurde 1639 nach dem englischen Geistlichen John Harvard aus Charlestown benannt. John Harvard vererbte der Universität nach seinem Tod 1638 seine vollständige Bibliothek und die Hälfte seines Grundbesitzes.
1780 wurde das College zur Universität. Die Harvard University verfügt über eigene Studentenwohnheime und ein Wahlsystem, durch das Studenten ihre Kurse teilweise selbst bestimmen können. Daneben existiert ein Pflichtprogramm zur Begabtenförderung. Zu den Präsidenten der Hochschule gehörte der Chemiker und Bildungspolitiker James Bryant Conant.
Außerdem studierten die Theologen Increase und Cotton Mather, die Philosophen William James, Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau sowie die Schriftsteller James Russell Lowell, Robert Frost, Wallace Stevens und T. S. Eliot in Harvard.
Unter den zahlreichen US-Präsidenten, die die Universität besuchten, waren beispielsweise John Adams, John Quincy Adams, Rutherford B. Hayes, Theodore Roosevelt, Franklin D. Roosevelt, und John F. Kennedy.
Zu den prominenten deutschen Absolventen gehört der politische Journalist Josef Joffe.
Auf dem Harvard-Gelände befinden sich auch verschiedene Museen und Sammlungen, unter ihnen das Fogg Art Museum, das europäische und amerikanische Gemälde, Skulpturen und Drucke des 18. und 19. Jahrhunderts enthält.
Harvards Bibliothekssystem ist das älteste in den Vereinigten Staaten. Zusammen mit dem angegliederten Institut bildet es den größten universitären Bibliothekskomplex der Welt. Augenblicklich umfasst die Harvard-Bibliothek mehr als 14,5 Millionen Bände, Manuskripte und Mikrofilme. Das Hauptgebäude ist die Widener Library
Zu den ausländischen Harvard-Institutionen gehört etwa die [http://www.itatti.it/ Villa I Tatti] in Settignano (Italien), der ehemalige Wohnsitz des Kunstkritikers Bernard Berenson (heute ein Universitätszentrum für Studien der Renaissance). Auch das internationale Salzburg Seminar mit Sitz in Schloss Leopoldskron, Salzburg, wurde 1947 von Harvard-Studenten ins Leben gerufen.
Im Harvard-Stadion mit mehr als 38.000 Sitzplätzen finden Spiele in American Football statt. Der traditionelle Sportkonkurrent von Harvard ist die Universität Yale. Die Harvard University gehört zu der sog. "Ivy League" wie mehrere Universitäten im Nordosten der USA.
Die Universität gilt mit einem Stiftungsvermögen von 25,9 Milliarden Dollar als reichste Universität der Welt. Ihren Wohlstand verdankt sie den Investmentstrategien des Jack R. Meyer, Präsident und CEO der Harvard Management Company (HMC).
Zur Universität Harvard gehören u. a. Fakultäten für Geistes- und Naturwissenschaften, Zahnmedizin, Theologie, Pädagogik, Recht und Medizin. Außerdem sind Institute angegliedert, die spezielle Studiengänge etwa für Ostasienstudien oder Russlandstudien anbieten.
Fakultäten
Am Harvard College, der ältesten Abteilung der Universität, kann man den Abschluss des Bachelor of Arts (B. A.) erhalten. Außerdem existiert eine Studieneinrichtung nur für Frauen, das Radcliffe College. Erst 1975 schaffte Harvard die Zulassungsbeschränkung für weibliche Studenten ab. Seitdem wählt eine gemeinsame Behörde die Studienwilligen aus. Die Zulassungskriterien zählen zu den härtesten der USA: Weniger als 20 Prozent der Bewerber werden angenommen.
Im ersten Jahr wohnen die Studenten in den Sälen des Harvard Yard, einem umgrenzten Gebäudekomplex des frühen 18. Jahrhunderts. In den zwölf Wohnheimen der Universität wohnen Studenten des zweiten, des vorletzten und des letzten Studienjahres. Jedes Haus wird nach einem herausragenden ehemaligen Studenten oder Verwalter benannt. Hier leben annähernd 350 Studenten und eine Gruppe von Tutoren, die Einzelunterricht erteilen. So sollen der soziale Kontakt und geistige Austausch zwischen den Studenten und dem Lehrkörper gefördert werden.
Es gibt zehn [http://www.harvard.edu/academics/ Fakultäten] mit 160 verschiedenen Fachrichtungen:
Literatur (Auswahl)
- John T. Bethell: Harvard Observed. An Illustrated History of the University in the Twentieth Century. Harvard University Press, Cambridge Massachusetts 1998, ISBN 0-674-37733-8
- John Trumpbour (Hrsg.): How Harvard Rules. Reason in the service of empire. South End Press, Boston 1989, ISBN 0-89608-284-9
Weblinks
- [http://www.harvard.edu/ Homepage der Harvard University]
- [http://www.haa.harvard.edu/haa/index.html Homepage der Harvard Alumni]
- [http://www.cia-on-campus.org/harvard.edu/harvard.html Harvard in Service to the National Security State]
Kategorie:Universität in Massachusetts
ja:ハーバード大学
ko:하버드 대학교
th:มหาวิทยาลัยฮาร์วาร์ด
Yale UniversityDie Yale University ist eine private Universität in New Haven | | |