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KüstengebirgeDas Küstengebirge (engl. Coast Mountains) ist eine Gebirgszug in Kanada. Es erstreckt sich nördlich der Kaskadenkette, etwa in Höhe von Vancouver, überwiegend entlang der kanadischen Pazifikküste bis ins südöstliche Alaska. Zwischen dem südlichen Teil des Gebirges und dem Pazifik liegt die Vancouver-Insel, die noch zur Küstenkette gehört. Die dichtbewaldete und von zahlreichen Fjorden unterbrochene Bergkette ist rund 1.600 km lang und 50 bis 200 km breit. Höchste Erhebung ist der Mount Waddington mit etwa 4.016 Metern.
Das Küstengebirge wird vom längsten Fluss Britisch-Kolumbiens, dem Fraser River, in einer tiefen Schlucht durchquert.
Kategorie:Gebirge in Amerika
Kategorie:Geographie (Kanada)
GebirgszugUnter Gebirgszug versteht man eine Folge hoher Berg-Gipfel oder eine zusammenhängende Bergkette innerhalb eines größeren Gebirges.
Ihre kettenförmige Anordnung ist eine Folge der gemeinsamen Entstehung durch gebirgsbildende Kräfte und hängt oft mit Störungszonen der Erdkruste zusammen, die zwischen einzelnen Bergketten in der Nähe größerer Flusstäler verlaufen.
Gebirgszüge haben im Wesentlichen ein einheitliches geologisches Alter, können aber aus mehreren Gesteinsarten bestehen. Manchmal besitzen sie Teile aus später angelagerten Gesteinen, z.B. Kalkstein von Korallenriffen (Dachstein, Leithagebirge, Westerwald).
Den Übergang von einer Bergkette zur nächsten bildet meist ein durch Straßen erschlossener Pass oder Sattel -- z. B. der Brenner zwischen den Tiroler Gebirgszügen der Zillertaler- und der Stubaier Alpen. Zwischen den einzelnen Bergen oder Berggruppen einer Kette sind die Übergänge merklich höher und werden regional verschieden benannt (Joch, Scharte, Lucke usw.)
Durch Erosion bilden Gebirgszüge oft sehr charakteristische Formen aus - je nach Gestein, Schichtung, Hangneigung, Gewässertypen und Geologie. Bekannt sind z.B. die Schuttkegel und schroffen Berge der Dolomiten in den südlichen Kalkalpen von Ost- und Südtirol, die aus dem kalkähnlichen Dolomit bestehen. Im Gegensatz dazu bilden sich bei Flysch oder Schiefer sanfte Bergformen, weil das Gestein weniger wasserdurchlässig ist.
Siehe auch: Gebirgsbildung, Hochgebirge, Plattentektonik, Tektonik, Vulkanismus,
Liste der größten Gebirge der Erde nach Ausdehnung
Kategorie:Physische Geographie
Kaskadenkette
Die Kaskadenkette (engl. Cascade Range), auch Kaskadengebirge, ist ein Gebirgszug vulkanischen Ursprungs an der Westküste Nordamerikas. Er verläuft parallel zur Küste von Vancouver (Kanada) bis Medford (USA), und setzt sich südlich dieser Stadt unter dem Namen Sierra Nevada bis Los Angeles fort.
Der höchste Kaskadengipfel ist der Mount Rainier bei Seattle mit 4.394 Metern über NN. Der bekannteste Vulkan des Gebirges ist der Mount St. Helens (2.549 m), der im Jahre 1980 ausbrach. Bei diesem spektakulären Ereignis verlor der Berg seinen gesamten Gipfel und es bildete sich ein gewaltiger Krater.
Die tektonische Aktivität der Kaskaden hängt mit der Verschiebung der Kontinentalplatten, namentlich dem San-Andreas-Graben zusammen, der entlang der westamerikanischen Küste im Pazifik verläuft. Die Region ist stark erdbebengefährdet.
Zwischen der Kaskadenkette und der Meeresküste verläuft die Küstenkette.
Geschichte
Indianer lebten auf dem Gebiet der Kaskaden seit tausenden von Jahren und entwickelten Mythen und Legenden über die Berge. Nach einigen dieser Geschichten dienten Mount Baker, Jefferson und Shasta als Zuflucht bei einer großen Flut. Andere Geschichten, wie die von der Bridge of Gods machten aus den hohen Kaskaden gottgleiche Anführer, die Krieg führten indem sie sich mit Feuer und Steinen bewerfen. Mount St. Helens, mit seinem vor dem Ausbruch 1980 anmutigen Aussehen, galt als junge Schönheit, um die Mount Hood und Mount Adams kämpften.
1980
Im Frühjahr 1792 segelte George Vancouver Puget Sound hinab und gab den Bergen ihre heutigen englischen Namen. Die Bergkette selbst wurde von dieser Expedition allerdings nicht benannt. 1805 durchquerte die Lewis-und-Clark-Expedition die Kaskaden auf dem Columbia River, die Expedition und die ihr folgenden Siedler trafen als letztes Hindernis auf die Cascades Rapids in der Columbia River-Schlucht, einem Gebiet mit Wasserfällen das heute unter dem Stausee des Bonneville Damm liegt. Binnen kurzer Zeit wurden die Gipfel, die sich über den Fällen erhoben, als "mountains by the cascades" (dt. Berge bei den Wasserfällen) bezeichnet, voraus später die Kurzform "the Cascades" wurde (die erste belegte Verwendung dieses Namens findet sich in den Schriften von David Douglas). 1845 wurde mit dem Barlow-Trail der erste Landweg durch die Kaskaden erschlossen.
Nach fast einem Jahrhundert relativer Ruhe, ausgenommen der Ausbruch des Lassen Peak 1915, lenkte am 18. Mai 1980 die dramatische Eruption des Mount St. Helens die Aufmerksamkeit der Welt auf den Gebirgszug. Geologen waren besorgt, dass der Ausbruch auch die anderen Vulkane erwachen lassen würde, wie im letzten Jahrhundert, als von 1800 bis 1857 acht von ihnen ausbrachen. Es herrschte allerdings Ruhe, bis der Mount St. Helens am 1. Oktober 2004 wieder aktiv wurde, weitere Ausbrüche sind bisher ausgeblieben.
Die höchsten Gipfel
2004
(von Norden nach Süden)
- Mount Garibaldi, (British Columbia)
- Mount Baker, höchster Gipfel in Nord-Washington.
- Glacier Peak
- Mount Rainier, der höchste Gipfel der Kaskaden.
- Mount St. Helens, ausgebrochen 1980
- Mount Adams, zweithöchster in Washington.
- Mount Hood, höchster Gipfel in Oregon und der meistbestiegene des Kaskadengebirges.
- Mount Jefferson (Oregon) - Der zweithöchste Berg Oregons.
- Three Sisters
- Broken Top
- Newberry Volcano und Newberry Caldera
- Mount Bachelor
- Mount Bailey
- Mount Thielsen
- Mount Mazama (Crater-Lake-Nationalpark)
- Mount McLoughlin
- Medicine Lake Volcano
- Mount Shasta
- Lassen Peak
Kategorie: Gebirge in den USA
Kategorie:Geographie (USA)
Kategorie:Gebirge
Kategorie:Vulkanismus
ja:カスケード山脈
Vancouver
Vancouver ist eine Stadt in Britisch-Kolumbien an der Westküste Kanadas.
Der Großraum Vancouver ist mit 2,16 Mio. Einwohnern (2004) die größte Stadt im westlichen Kanada und die insgesamt drittgrösste des Landes. Wenn man das Umland (z. B. West Vancouver) der Stadt nicht mit einbezieht, hat sie jedoch nur 550.000 Einwohner. Bürgermeister ist derzeit (2002-2005) Larry W. Campbell.
Vancouver erhielt seinen Namen nach dem britischen Offizier George Vancouver, der die Region 1792 vermessen hatte.
Geschichte
Der spanische Kapitän José María Narvaez war 1791 der erste Europäer, der die Küsten in der Gegend des heutigen Vancouver erkundete. Ein Jahr später schloss sich der britische Kapitän George Vancouver der spanischen Expedition an, die mittlerweile ein Basislager am Nootkasund aufgeschlagen hatte. Man erkundete die Straße von Georgien sowie Puget Sound.
Es war die Holzindustrie, die sich als erstes in der näheren Umgebung des heutigen Vancouver ansiedelte. Die erste Sägemühle nahm 1863 ihren Betrieb in Moodyville (1915 umbenannt in "North Vancouver") auf. Zwei Jahre später - 1865 - folgte die Sägemühle "Stamp's Mill". Aus ihr sollte die Stadt Vancouver entstehen.
Bis zum Jahr 1870 war direkt westlich angrenzend von "Stamp's Mill" die Gemeinde Granville entstanden. Verwaltet wurde sie von der Kolonialverwaltung von British Columbia. Der geläufigere Name für Granville war allerdings "Gastown" - eine Bezeichnung, die sich bis heute für diesen Teil Vancouvers gehalten hat.
Das Jahr 1885 bedeutete einen wichtigen Fortschritt für Granville, denn die "Canadian Pacific Railway" wählte den Ort als westlichen Endbahnhof für die transkontinentale Eisenbahn. Die Eisenbahn entschied außerdem, den Namen des Ortes in "Vancouver" zu ändern, nicht zuletzt, weil "Vancouver Island" als bekannte Landmarke helfen sollte, den Menschen von der Ostküste eine Orientierung zu geben, wo sich die Stadt befindet.
Am 6. April 1886 wurde die Umbenennung amtlich und die Stadt erhielt ihren heutigen Namen.
Am 13. Juni 1886 zerstörte ein Brand große Teile der Stadt, aber dank des von der Eisenbahn ausgelösten wirtschaftlichen Aufschwungs erholte sich Vancouver schnell und wuchs stetig.
Im Jahr 1986 fand die Expo 86 (Weltausstellung) in Vancouver statt.
Einwohner
Vancouver zeichnet sich durch eine sehr vielfältige Bevölkerung aus. Es leben Menschen vieler ethnischer Herkünfte und verschiedenster Religionen in der Stadt. So finden sich in Vancouver neben der zweitgrößten "Chinatown" in Nordamerika (nach San Francisco) auch Gegenden, die von indischen ("Little India"), japanischen ("Japantown") oder griechischen ("Greektown") Einflüssen dominiert werden.
Vancouver erlebte 1997 einen enormen Boom und Bevölkerungszuwachs, der durch die Wiedereingliederung Hongkongs an China verursacht wurde. Dies hat zu einem starken zahlenmäßigen Anstieg der chinesischstämmigen Bevölkerung in Vancouver geführt.
Derzeit leben im Großraum Vancouver ca. 2 Millionen Menschen. Die Stadt Vancouver im engeren Sinne zählte 2004 ca. 580.000 Einwohner.
Klima
In Vancouver herrscht ein ausgeglichenes Klima, das wesentlich durch den Pazifik beeinflusst wird. Die Sommer sind warm, aber nicht besonders heiß, und die Winter sind mild. Es muss aber immer mit teils starken Niederschlägen gerechnet werden (auch Nebel), insbesondere im Winter. Es ist jedoch nur selten mit Frost zu rechnen. Bei einem Besuch von Vancouver empfiehlt es sich, trotzdem immer warme Sachen und entsprechende Regenkleidung dabei zu haben.
Bildung
- Universität von Vancouver
Sehenswürdigkeiten
Universität von Vancouver
Universität von Vancouver
- Gastown, die Altstadt mit seltener Dampfuhr (Steam Clock) - Ecke Water- und Cambie-Street
- Chinatown, die direkt an Gastown angrenzt, die zweitgrößte chinesische Enklave nach San Francisco
- Queen Elizabeth Park, ein berühmter botanischer Garten
- Stanley Park u.a. mit Totempfählen
- Aquarium Marine Science Centre
- Grouse Mountain. Der Ausblick von dessen Gipfel auf Vancouver, die umliegenden Berge und die Pazifikküste ist einzigartig. Zu erreichen per Seilbahn oder über den berüchtigten "grouse grind", einen steil ansteigenden Pfad, der auf 3 km Länge 800 Höhenmeter umfaßt.
- Capilano Suspension Bridge. In Vancouvers Norden gelegene, spektakuläre Hängebrücke, die als Touristenattraktion vermarktet wird.
- Cypress Mountain, Grouse Mountain und Mount Seymour sind die Skigebiete direkt vor der Haustür
Mehr als nur einen Ausflug wert ist die Insel Vancouver Island mit der Hauptstadt von British Columbia Victoria.
Sehenswert in Vancouver ist auch das Planetarium, dass einen sehr hohen Wissensstand vermittelt und immer aktuell ist. Auch eine Fahrt mit dem Skytrain bietet ein besonderes Erlebnis.
Sport
- Vancouver ist die Heimatstadt des NHL-Teams Vancouver Canucks, des Footballclubs BC Lions und des Fußballklubs Vancouver Whitecaps. Außerdem hatte die Stadt bis 2001 auch ein Basketballteam namens Vancouver Grizzlies, das jedoch aufgrund schwacher Zuschauerresonanz und andauernder Erfolgslosigkeit nach Memphis im US-amerikanischen Bundesstaat Tennessee wechselte.
- In Vancouver finden die Olympischen Winterspiele 2010 statt, ein Teil der Wettbewerbe auch in Whistler.
- Sport betreiben ist eine der Lieblingsbeschäftigung der Einheimischen. Daher gibt es auch ein reichhaltiges Angebot: gut ausgebautes Radwegenetz, Beachvolleyballplätze, Kajakverleihstationen, ausgezeichnete Schwimmbäder (Pool am Strand von Kitsilano hat 137m!) und in der nahen Umgebung gibt es viele Möglichkeiten zum Wandern, Klettern, Mountainbiken und Skifahren (Whistler und die drei Local Mountains: Cypress Mountain, Mount Seymour und Grouse Mountain)
Söhne und Töchter der Stadt
- Hayden Christensen, Schauspieler
- David Seven Deers, kanadisch-indianischer Bildhauer
- James Doohan, kanadischer Schauspieler
- Stephen Fearing, kanadischer Sänger und Songwriter
- Don Francks, kanadischer Schauspieler und Musiker
- Ian Hacking, kanadischer Wissenschaftstheoretiker und
- John Howe, kanadischer Illustrator|Buchillustrator
- Mike Jackel, Basketballspieler
- Joshua Jackson, kanadischer Schauspieler
- Britt Janyk, Kanadische Skirennläuferin
- Michael Janyk, Kanadischer Skirennläufer
- Kid Koala, DJ, Musikproduzent
- Kristin Kreuk, kanadische Schauspielerin und Model
- Mercedes McNab, kanadische Schauspielerin
- David McTaggart, Greenpeace-Aktivist und Funktionär
- Carrie-Anne Moss, kanadische Schauspielerin
- Peter Newell, kanadischer Basketballtrainer
- Ross Rebagliati, kanadischer Snowboarder
- Teryl Rothery, kanadische Schauspielerin
- Michael Shanks, kanadischer Schauspieler
- Dorothy Stratten, kanadisches Playmate und Schauspielerin
- Devin Townsend, kanadischer Sänger und Gitarrist
- Percy Williams, kanadischer Leichtathlet
Weblinks
- en:[http://www.city.vancouver.bc.ca/ City of Vancouver]
- en:[http://www.portvancouver.com/media/port_facts.html Port of Vancouver]
- en:[http://www.vec.ca/English/4/vancouver_360_tours.CFM Virtual Tours of Vancouver Canada]
- en:[http://wikitravel.org/en/article/Vancouver Vancouver travel guide at Wikitravel]
- en:[http://www.discovervancouver.com Discover Vancouver]
- dt:[http://www.usa-sondershausen.de/vancouver.php Touristinformationen Vancouver]
Kategorie:Ort in Britisch-Kolumbien
Kategorie:Ort mit Seehafen
ja:バンクーバー市
ko:밴쿠버
simple:Vancouver, British Columbia
Kanada
Kanada (engl./frz.: Canada) ist ein Staat in Nordamerika. Der einzige unabhängige Nachbarstaat sind die USA, mit denen Kanada rege Wirtschaftsbeziehungen pflegt. Ferner grenzt Kanada an das zu Dänemark gehörende Grönland und an das zu Frankreich gehörende St. Pierre und Miquelon. Kanada ist ein Flächenstaat, dessen Bevölkerung zum Großteil auf wenige städtische Zentren konzentriert ist. Um die ethnische, sprachliche und kulturelle Vielfalt der einzelnen Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten, ist Kanada politisch als Föderation organisiert; ein Mosaik der Kulturen ist (im Gegensatz zum Modell des Schmelztiegels) politisch gewollt. Die Unabhängigkeitsbestrebungen Québecs, die Rechte der französischsprachigen Bevölkerungsgruppe und die Rechte der indianischen Völker prägen zentrale Konfliktlinien innerhalb der kanadischen Gesellschaft.
Geographie
Québec
Kanada ist mit einer Fläche von 9.984.670 Quadratkilometern nach Russland das zweitgrößte Land der Erde. Davon sind 9.093.507 km² Landmasse und 891.163 km² Wasserfläche. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung über Landfläche beträgt 4.634 Kilometer von Kap Columbia auf den Ellesmere-Inseln, Nunavut nach Mittelinsel auf dem Eriesee in Ontario, die größte Ost-West-Entfernung beträgt 5.514 Kilometer von Kap Spear in Neufundland und Labrador bis zur Grenze des Yukon-Territoriums mit Alaska.
Die Gesamtlänge der Grenze zwischen Kanada und den USA beträgt 8.890 Kilometer. Kanada hat mit 202.080 Kilometern die längste Küstenlinie der Welt.
Es grenzt an die USA (im Süden und im Westen (Alaska)), den Pazifischen Ozean, das Nordpolarmeer, Grönland (Seegrenze) und den Atlantischen Ozean. Die größte Insel ist die Baffininsel. Der Osten des Landes wird vom Sankt-Lorenz-Strom dominiert, der Norden von der Hudson Bay. In Mittelkanada schließen sich – als nördliche Fortsetzung des US-amerikanischen „Mittleren Westen“ – weitläufige Ebenen an. Westlich davon liegen die Rocky Mountains und die Pazifikküste. Die größte Stadt ist Toronto, gefolgt von Montréal, Vancouver und Calgary.
Der Nordteil wird vom kanadisch-arktischen Archipel geprägt. Die nördlichste Halbinsel ist Boothia.
Klima
Kanada umfasst unterschiedliche Klimazonen (vom Polarklima bis zum gemäßigten Klima). Hauptsächlich bestimmt jedoch das Boreale Klima mit langen kalten Wintern (bis zu –35 °C) und kurzen heißen Sommern (bis zu 35 °C) den überwiegenden Teil Kanadas. Aufgrund der Größe des Landes ist das Klima in den einzelnen Bundesstaaten sehr unterschiedlich. So wurden z.B. im Winter 2004 / 2005 Temperaturen von -58 °C in Burwash Landing / Yukon Territory gemessen.
An der Westküste findet man angenehmes Seeklima mit hohen Niederschlägen, da sich die feuchte vom Ozean kommende Luft am Westrand des Küstengebirges abregnet. Die Jahreszeiten sind in den Provinzen Quebec und Ontario am deutlichsten zu entdecken. Hier gibt es kalte Winter, angenehme Frühjahre und Herbstmonate und von Juli bis September den oft sehr schwül-heißen Sommer mit Durchschnittstemperaturen um 25 °C.
Bevölkerung
Die Bevölkerung Kanadas beträgt geschätzte 32 Millionen. Der letzte Census-Report von 2001 gibt die kanadische Bevölkerung mit 30.007.094 an. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von ca. 3,2 Einwohner/km², welche damit eine der geringsten der Welt ist.
Der Großteil der Bevölkerung lebt in den Provinzen Québec und Ontario entlang des Sankt-Lorenz-Stromes, d. h. rund um Toronto, Montréal, Québec, Ottawa, London und Hamilton.
11,4 Millionen leben in Ontario, 7,2 Millionen in Québec, 3,9 Millionen in British Columbia und 3 Millionen in Alberta. Die restlichen Provinzen und Territorien haben jeweils weniger als 1 Million Einwohner, wobei Nunavut mit knapp 27.000 Einwohnern das bevölkerungsärmste Territorium Kanadas ist.
Sprachen
Landessprachen sind Englisch und Französisch. In Nunavut ist auch Inuktitut Amtssprache.
Alle Provinzen mit Ausnahme von Québec (frz.) und Neubraunschweig (bilingual engl./frz.) sind englischsprachig, im Volksmund auch genannt English Canada. Alle Regionen haben nicht-englischsprachige Minderheiten, in der Hauptsache Nachkommen der ursprünglichen Bewohner, Inuit (im Norden) und Indianervölker (siehe auch Indianer Nordamerikas). In Neuschottland gibt es eine Minderheit, die Schottisches Gälisch spricht.
Demographische Struktur und Entwicklung
Schottisches Gälisch
Kanada ist ein klassisches Einwandererland. Große Einwanderergruppen kamen in der Vergangenheit aus dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Deutschland, der Ukraine, Polen und aus den USA. Heutzutage wächst die Bedeutung der Einwanderer aus Fernost, vor allem aus der Volksrepublik China.
Die Geburtenrate betrug 2003 10,99 Geburten pro 1000 Einwohner, die Sterberate 7,61 Todesfälle pro 1000 Einwohner. Das Bevölkerungswachstum betrug 0,94 %.
Die durchschnittliche Lebenserwartung in Kanada liegt bei 73,6 Jahren. 26 % der Kanadier sind 19 Jahre oder jünger, 13 % 65 Jahre oder älter. Das mittlere Alter der erwerbsfähigen Bevölkerung liegt bei 42 Jahren, die Schätzung für 2011 bei 43,7.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Kanadas
Der erste Versuch einer europäischen Besiedlung erfolgte durch die Wikinger unter Leif Eriksson um 1000. Die Siedlung hatte jedoch nicht lange Bestand. Die erste dauerhafte Siedlung gründeten, mit Québec, die Franzosen 1608. Nach mehreren Kriegen zwischen Frankreich und England fielen alle nordamerikanischen Kolonien 1763 an die englische Krone.
1812 bis 1814 kam es zwischen den unabhängigen USA und Großbritanniens verbliebenen Kolonien in Kanada zu einem Krieg. 1867 erhielten die britischen Kolonien eine Verfassung und eine gewisse Eigenständigkeit gegenüber Großbritannien.
Formal erhielt Kanada erst 1982 die vollständige Unabhängigkeit.
Politik
Kanada ist eine Föderation mit zehn Provinzen und drei von der Regierung verwalteten Territorien.
Kanada ist eine repräsentative parlamentarische Demokratie mit einer symbolischen konstitutionellen Monarchie innerhalb des Britischen Commonwealth of Nations.
Das symbolische Staatsoberhaupt ist die britische Königin Elizabeth II., sie wird durch einen Generalgouverneur vertreten.
Der Premierminister ist der liberale Paul Martin.
Das Parlament besteht aus dem demokratisch gewählten Unterhaus und dem Senat, dessen Mitglieder ernannt werden. Die Legislaturperiode dauert fünf Jahre, aber der Premierminister kann das Unterhaus vorzeitig auflösen und Neuwahlen ausrufen.
Außenpolitik
Militär
Hauptartikel: Kanadische Streitkräfte
Provinzen und Territorien
Kanadische Streitkräfte
Hauptartikel: Provinzen und Territorien Kanadas
Kanada ist in 10 Provinzen und 3 Territorien gegliedert. Das sind von West nach Ost:
- Yukon-Territorium (Whitehorse), Territorium
- Nordwest-Territorien (engl. Northwest Territories, fr. Territoires du Nord-Ouest, Yellowknife), Territorium
- Nunavut (Iqaluit), Territorium
- Britisch-Kolumbien (engl. British Columbia, fr. Colombie-Britannique, Victoria)
- Alberta (Edmonton)
- Saskatchewan (Regina)
- Manitoba (Winnipeg)
- Ontario (Toronto)
- Québec (Québec)
- Neubraunschweig (engl. New Brunswick, fr. Nouveau-Brunswick, Fredericton)
- Prinz-Eduard-Insel (engl. Prince Edward Island, fr. Île-du-Prince-Édouard, Charlottetown)
- Neuschottland (engl. Nova Scotia, fr. Nouvelle-Écosse, Halifax)
- Neufundland und Labrador (engl. Newfoundland and Labrador, fr. Terre-Neuve-et-Labrador, Saint John's)
Der Unterschied zwischen kanadischen Provinzen und Territorien besteht darin, dass die Bundesregierung eine direktere Macht auf die Territorien ausübt, während die Provinzen durch eigene Provinzregierungen verwaltet werden.
Wirtschaft
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug im Jahr 2003 preisbereinigt 756,25 Mrd. Euro gegenüber 727,42 Mrd. Euro im Jahr 2002. Damit ist Kanada gemessen am BIP pro Kopf mit 23.909 Euro an achter Stelle in der Welt. Real wuchs das BIP im Jahr 2003 um 2,2 %, ein Jahr zuvor waren es noch 3,4 %. Die Inflationsrate betrug 2003 2,6 %.
Kanada ist Mitglied im NAFTA (North-American Free Trade Agreement) zwischen Kanada, den USA und Mexiko.
Kultur
Das heutige Kanada wird überwiegend durch die europäischen Einflüsse der Pioniere, Forscher, Händler und Fischer aus Großbritannien, Frankreich und Irland geprägt, die ab 1497 den nördlichen Teil des Kontinents erforscht und bald besiedelt haben. Viele ihrer Traditionen bleiben weiterhin Teil von Kanada, etwa ihre Nahrung, Sprache, Erzählungen, Geschichte, Feiertage und Sport. Viele Kanadier können ihre Wurzeln zurück zu diesen Ländern verfolgen und sind stolz auf ihre Herkunft.
Kanada und Großbritannien teilen eine gemeinsame Geschichte und arbeiten durch viele Organisationen wie den Commonwealth, die G-8 und die NATO zusammen. Die beiden Länder teilen das gleiche Staatsoberhaupt und zählen zu den ältesten parlamentarischen Demokratien in der Welt. Großbritannien ist Kanadas drittgrößter Handelspartner und nach den USA auf Platz zwei der ausländischen Touristen, die Kanada besuchen.
Vielfältig sind die kulturellen Überlieferungen der kanadischen Indianer oder der first nations, wie sie sich selbst nennen. Jedes Volk hat seine eigene Kultur, Sprache und Geschichte. Ihre Kultur wurde ausschließlich mündlich übertragen. Verschiedene Stämme schufen einzigartige Kunstwerke wie geflochtene Körbe, gemalte Abbildungen und geschnitzte Tier-Skulpturen. Eine besondere Rolle spielen die Inuit (auch Eskimos genannt) im Norden des Landes. Ihre Kultur ist in besonderem Maße von der Anpassung an die widrigen Klimaverhältnisse geprägt.
Viel dieses kulturellen Vermächtnis wird bis heute in Kanada gefeiert. Das Emblem der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver ist ein inukshuk (Steinmand'l) aus aufeinander gestapelten Steinen in menschlicher Form, als Symbol für die Inuitkultur.
Seit den 1990er Jahren sind in Kanada viele Asiaten, vorwiegend aus Hongkong, China und Korea, eingewandert. Insbesondere in Vancouver und Toronto bilden sie eine starke nationale Minderheit.
Kanada hat viele namhafte Künstler der Rock- und Popmusik hervorgebracht, z.B. Joni Mitchell, Bryan Adams, Michael Bublé, Leonard Cohen, Céline Dion, Shania Twain, Nelly Furtado, Avril Lavigne, Alanis Morissette, Nickelback, NoMeansNo, Rush, Simple Plan, Skye Sweetnam, Smashing Pumpkins, Sum 41 und Neil Young. Populäre Jazzmusiker sind u. a. Oscar Peterson und Diana Krall.
Zu den bekannten kanadischen Schauspielern gehören Keanu Reeves, Carrie-Anne Moss, Pamela Anderson, Jim Carrey, Michael J. Fox, William Shatner und Mike Myers.
Auf dem Gebiet der klassischen Musik ist der bekannteste Kanadier sicherlich Glenn Gould (1932–1982), der einer breiteren Öffentlichkeit als begnadeter Interpret vor allem der Werke Bachs bekannt ist. Berühmtheit erlangte der damals 22-Jährige im Jahr 1955 mit einer aufsehenerregenden Einspielung der Goldberg-Variationen.
Kanada verfügt über eine reiche, wenn auch junge literarische Tradition. Insbesondere seit den 1960er Jahren genießen Autoren wie Leonard Cohen, Margaret Atwood und Michael Ondaatje auch außerhalb ihrer Landesgrenzen erhebliche Bekanntheit.
Der eigentliche Nationalsport ist Lacrosse, jedoch ist in Kanada auch Eishockey sehr beliebt, was nicht nur den US-amerikanischen Mannschaften in der NHL beim Kampf um den begehrten Stanley Cup bestens bekannt sein dürfte, sondern auch weit über die Grenzen Kanadas hinaus. Außerdem erfreut sich auch Curling großer Beliebtheit.
Siehe auch: Kanadische Literatur, Liste kanadischer Schriftsteller
Umwelt
Der Kohlenstoffdioxidausstoß pro Kopf des Landes gehört zum weltweit höchsten, was an der wirtschaftlichen Ausrichtung und der Größe des Landes liegt. Zum einen wird dort viel geflogen, zum anderen baut die Wirtschaft vor allem auf Holzhandel und Fischfang auf.
Ein großes Problem stellt der Lachsfang auf dem Yukon River dar. In der Vergangenheit waren immer genügend große Lachsbestände vorhanden, mittlerweile musste jedoch der Lachsfang zum Teil schon saisonell verboten werden (Saison 2002). Schuld für das Fehlen der Fischzüge zu den Quellen des Yukon sind US-amerikanische Fischtrawler, welche vor der Mündung des Yukon River großzügig alles abfischen und somit die Rückwanderung und das Ablaichen der Lachse erschweren. Ein Einspruch der Kanadischen Regierung ist nicht zu erwarten, da gefürchtet wird, dass sonst die amerikanischen Kreuzfahrtschiffe auf dem Weg nach Alaska nicht mehr an der kanadischen Küste halt machen. Der Tourismus würde somit in den betroffenen Regionen stark geschädigt.
Ein noch nicht gelöster Konflikt zwischen Interessenvertretern von Naturschutz und Industrie ist die teilweise recht rabiate Tötung von Robben zur Fell- und Fleischgewinnung. Hier gerät Kanada einerseits unter den moralischen Druck der Weltöffentlichkeit, andererseits unter den Druck der neufundländischen Bevölkerung, für welche die Robbenjagd einen notwendigen Nebenverdienst darstellt.
In Kanada gibt es eine Reihe bekannter Nationalparks und Provinzparks (Provicial Parks, z. B. Algonquin Park, Ontario). Siehe Nationalparks in Kanada
Nach einer Studie der Simon Fraser Universität, die auf Betreiben der David Suzuki Foundation durchgeführt wurde, gehört Kanada zu jenen Industrienationen mit der schlechtesten Umweltschutz-Bilanz. So liegt Kanada auf dem 28. Platz von 30 untersuchten Staaten auf dem Gebiet der Ökonomischen Zusammenarbeit und Entwicklung. Auch teilt sich das Land den 30. Rang bei der Produktion von Atommüll und der Kohlenmonoxidemission. Außerdem nimmt man beim Wasserverbrauch den 29. Platz ein. Europäische Staaten wie Schweden, die Schweiz, Dänemark und Deutschland rangieren an der Spitze dieser Umweltbilanz, während Kanada, Belgien und die USA an derem unteren Ende stehen. „The ability of other high-income countries, such as Sweden, to achieve much lower levels of pollution shows it can be done,“ teilte einer der Wissenschaftler in einer Stellungsnahme dazu mit. „There's no excuse - all it requires is a strong commitment from government.“
Portal Kanada
In unserem Portal Kanada findet man weitere Artikel zu Kanada nach Themen sortiert. Auch aktuelle Nachrichten aus Kanada sowie Hinweise, wie man sich an der Arbeit im Wikipedia-Bereich Kanada engagieren kann, sind vorhanden.
Weblinks
- [http://www.canada.ca Offizielle Homepage von Kanada]
- [http://www.kanada.de Die Kanadische Botschaft in Deutschland]
- [http://www.travel-images.com/canada.html Kanada-Bilder]
- [http://www.kanada-studien.de/ Gesellschaft für Kanada-Studien]
- [http://www.weltkarte.com/nordamerika/landkarte-kanada.htm Landkarten und Stadtpläne von Kanada]
Kategorie:Staat
Kategorie:Monarchie
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Alaska
Alaska [] (aleut. alyeska: Großes Land) ist der flächenmäßig größte (etwa 20 %) und nördlichste und westlichste Bundesstaat der USA sowie die größte Exklave der Erde.
Geographie
Lage
liegt als geographisch getrennter US-Bundesstaat im äußersten Nordwesten Nordamerikas. Es grenzt im Osten an das kanadische Territorium Yukon, im Süden an den Golf von Alaska im Pazifischen Ozean, im Westen an das Beringmeer, die Beringstraße und den Tschuktschensee sowie im Norden an die Beaufortsee im Nordpolarmeer.
Landesgestalt / Gebirge / Berge
Im Südwesten von Alaska liegt die schmale Alaska Peninsula, an die sich die Alëuten anschließen; sowohl auf der Halbinsel als auch auf der langgestreckten Inselkette befindet sich die Alëutenkette, die im Mount Redoubt bis 3.109 m hoch aufragt. Im nördlichen Mittelteil des US-Bundesstaats befinden sich die Berge der Alaskakette, zu der auch der Mount McKinley - mit 6.194 m der höchste Berg dieser Kette und Nordamerikas - gehört. Im arktischen Norden erhebt sich die Brookskette, die bis 2.749 m hoch aufragt. Im Südwesten ragen die Wrangell Mountains im Mount Blackburn bis 4.996 m, die Waxell-Barkley Ridge bis 3.261 m und die an Kanada grenzenden Saint Elias Mountains mit dem in Alaska liegenden Mount Saint Elias bis 5.489 m hoch auf. Im äußersten Südosten liegt der Alaska Panhandle (Landzipfel), ein schmaler Streifen entlang des Pazifiks, westlich der kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien, dessen Orte größtenteils nur per Schiff/Flugzeug zu erreichen sind. Dort liegt auch die Hauptstadt Juneau. Die restlichen Gebiete Alskas sind von teils sehr dicht bewaldeten Hügelländern und zahllosen Fjorden an der Küste gekennzeichnet.
Alaska besteht aus drei landschaftlichen Großräumen: der Gebirgskette entlang der gesamten südlichen Pazifikküste, der Yukon-Niederung mit seinem Berg- und Hügelland sowie der Küstenebene am Nordpolarsee.
Das Gebirgssystem entlang der Pazifikküste ist ein geologisch instabiles Gebiet, in dem es gelegentlich zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben kommt. Die Südseite dieses Gebirgssystems ist stark vergletschert: Der Malaspina im Südosten Alaskas nahe der Küste am Golf von Alaska ist mit 4.275 km² der größte außerpolare Gebirgsgletscher der Erde. An seiner dicksten Stelle weist der etwa 100 km lange und bis 65 km breite Gletscher eine Mächtigkeit von mehr als 600 m auf. Zum mittleren Teil des Bundesstaates gehören die Niederungen des Yukon und des Kuskokwim River. Die Küstenebene im Norden fällt von der Brookskette allmählich zum Nordpolarmeer ab.
Auf dem Gebiet von Alaska befinden sich Tausende Seen, die größten davon (Becharof, Iliamna, Naknek und Ugashik) befinden sich auf der Alaska Peninsula bzw. am Übergang des Festlands zu dieser Halbinsel.
Der größte Fluss
Der größte Fluss bzw. Strom des Landes ist der Yukon, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt und die Mitte Alaskas in Richtung Westen fließend durchschneidet und in das Beringmeer mündet.
Die größten Städte
Neben der Hauptstadt Juneau sind Anchorage und Fairbanks wichtige Städte.
- Liste der Städte in Alaska
Zucht und Anbau
Nur in den Flusstälern (beispielsweise am Yukon) sind Anbaugelegenheiten möglich. Angebaut werden Getreide, Gemüse und Futterpflanzen, wobei es nur sehr wenige Anbauflächen gibt. Gezüchtet werden vorwiegend Pelztiere.
Industrie und Wirtschaft
Wegen der großen Waldgebiete ist die Holz- und Papierindustrie eine wichtige Einnahmequelle. In den Bergen wird Gold, Kupfer, Silber, Blei, Zinn und Eisen abgebaut. In der Fischerei wird überwiegend Lachs und Kabeljau exportiert. In gibt es Kohlevorkommen und eine 1968 entdeckte Erdöllinie. Dies lässt Alaska und der Trans-Alaska-Pipeline eine wichtige Rolle auf dem Welt-Rohölmarkt zukommen.
Bevölkerung
hat 655.435 Einwohner (Stand: 2004), davon sind 69,3 % Weiße, 15,6 % Indianer, ca. 50.000 Inuit, Aleuten und Indianer (höchster Prozentsatz in den USA), 4,1% Hispanics, 4,0 % Asiaten, 3,5 % Afroamerikaner, 0,5 % Hawaiianer und von anderen Pazifkinseln. Es gibt 221.600 Haushalte.
Verkehr
Nur sehr wenige befestigte Straßen erschließen den riesigen Bundesstaat. Seit 1942 gibt es den Alaska Highway, der Alaska mit dem US-amerikanischen Festland verbindet. Ebenfalls von Bedeutung ist der Alaska-Marine-Highway - eine Fährverbindung von Bellingham im US-Bundesstaat Washington bis zu den Aleuten - der zahlreiche Ortschaften entlang der Inside Passage // ansteuert.
Ökologie
siehe Arctic National Wildlife Refuge
Geschichte
Besiedlung und Ureinwohner
Arctic National Wildlife Refuge]
Alaska war der erste Teil des amerikanischen Kontinents, der von Menschen besiedelt wurde. Aus Sibirien kommend, erreichten die ersten Nomaden die Gegend vor etwa 16.000 bis 12.000 Jahren über die damals noch bestehende Beringia, eine Landbrücke zwischen Asien und Nordamerika. Erst mit dem Ende der Eiszeit hob sich der Meeresspiegel, und vor rund 10.000 Jahren wurden die beiden Kontinente durch die heutige Beringstraße getrennt. Zunächst verhinderte noch eine Eisbarriere ein weiteres Vordringen, erst nach einer zwischenzeitlichen Warmzeit öffnete sich ein Korridor und ermöglichte die Besiedlung des amerikanischen Doppelkontinents.
Die heutigen Indianerstämme der Südostküste (Tlingit, Haida, Tsimshian) und des Inlandes (Athabasca) sind Nachfahren dieser ersten Siedler, die Inuit (Inupiat, Yupik) stammen von einer späteren Siedlungswelle ab. Die Vorfahren der heutigen Unangan besiedelten die Aleuten vor rund 4000 Jahren von Sibirien aus. Diese Völker gehören verschiedenen Kulturarealen an und haben entsprechend erheblich verschiedene Sozialstrukturen, religiöse und kulturelle Eigenheiten. Einige Stämme der Pazifikküste sind vor allem für ihre reichhaltige Schnitzkunst bekannt, die sie sich bis in die heutige Zeit bewahrt haben.
Russische Kolonisation
Der erste Europäer, der Alaska sichtete, war möglicherweise der russische Entdecker Semjon Iwanowitsch Deschnjow, der 1648 die Tschuktschenhalbinsel umschiffte und so die These widerlegte, dass Amerika und Asien zusammenhängen. 1728 und 1729 scheiterte der im Auftrag des russischen Zaren segelnde Däne Vitus Bering bei dem Versuch, Alaska zu erreichen. Erst 1741 gelang das Unterfangen im Ramen der Zweiten Kamtschatka-Expedition. Den ersten Landgang unternahm am 15. Juli des Jahres allerdings der Russe Aleksei Tschirikow, Kapitän der St. Paul, des zweiten Schiffs von Berings Expedition, in der Nähe des heutigen Sitka. Bering erreichte tags darauf die Küste rund 600km weiter nördlich - die Schiffe waren zuvor bei einem Sturm getrennt worden. Auf der Rückfahrt musste die St. Peter, das Schiff Berings auf der später nach ihm benannten Insel anlanden, wo er am 19. Dezember 1741 verstarb. Der Rest der Besatzung kam im August 1742 wieder im Ausgangshafen, dem heutigen Petropawlowsk auf Kamtschatka, an. Von Bedeutung waren bei dieser Expedition auch die Beobachtungen des Botanikers und Zoologen Georg Wilhelm Steller, der einige amerikanische Tier-und Pflanzenarten erstmals beschrieb, darunter auch die nach ihm benannte und heute ausgerottete Stellersche Seekuh.
Ab 1745 ergründeten die Russen ihre spätere Kolonie Russisch-Alaska auf der Suche nach Seeottern und ihren wertvollen Pelzen. Weil Alaska aber allzu unerschlossen und abgelegen war, waren diese Unternehmungen kaum profitabel. 1783 landete Grigori Iwanowitsch Schelikow mit zwei Schiffen auf der Insel Kodiak. Nach feindlichen Übergriffen der Koniag-Indianer ließ er das Feuer auf sie eröffnen und tötete und verwundete Hunderte. Nachdem er so seine Autorität sichergestellt hatte, gründete er die erste permanente Siedlung in Alaska an der heutigen Three Saints Bay. 1792 wurde die Siedlung an die Stelle der heutigen Stadt Kodiak verlegt, die sich zum Hauptumschlagsplatz für Pelze auch vom Festland entwickelte. Nach einiger Zeit gestaltete sich auch das Zusammenleben von Einheimischen und Russen halbwegs harmonisch.
Der russischen Expansion traten bald Spanien und Großbritannien entgegen. Spanien erhob Anspruch auf die gesamte amerikanische Pazifikküste. Um diese zu verdeutlichen, entsandte König Karl III. zwischen 1774 und 1791 mehrere Expeditionen zu deren Erkundung. Eines von zwei Schiffen der zweiten Expedition erreichte unter Francisco de la Bodega y Quadra 1775 auch Alaska, 1791 gelang dies auch Alessandro Malaspina, der im Auftrag der Krone nach der Nordwestpassage suchte. Letztlich erscheinen den Spaniern die Anstrengungen im Nordpazifik jedoch zu kostspielig, und 1819 gab es seine Ansprüche auf. Das Erbe der Spanier beschränkt sich auf einige Ortsnamen, darunter der Malaspina-Gletscher und die Ortschaft Valdez.
1778 kartografierte der Brite James Cook den Verlauf der Pazifikküste von Kalifornien bis zur Beringstraße und entdeckte dabei den nach ihm beannten Cook Inlet, George Vancouver setzte diese Unternehmungen 1791-1795 fort. Zunehmend drängten in den nächsten Jahren auch britische Felljäger und -händler nach Alaska. Die englische Hudson Bay Company unterhielt im gesamten frühen 19. Jahrhundert Handelsposten in Fort Yukon, am Stikine River und in Wrangell.
1795 gründete Alexander Baranow rund 10km nördlich des heutigen Sitka die erste Niederlassung auf dem Festland, um den russischen Alleinanspruch zu verdeutlichen. Schelikow gründete gemeinsam mit Nikolai Rezanov die Russisch-Amerikanischen Kompanie, eine Handelsgesellschaft, die 1799 von Zar Paul I. auf zwanzig Jahre das Monopol für den Pelzhandel in Alaska erhielt. Rezanov schmiedete Pläne, die gesamte Pazifikküste Nordamerikas für Russland in Besitz zu nehmen, nachdem er 1805 die Bucht von San Francisco erreicht hatte, musste er dieses Vorhaben aber auf spanischen Druck hin aufgeben. Noch 1812 errichtete seine Kompanie jedoch einen Handelsposten in Kalifornien - Fort Ross bestand bis 1841.
Die Aktivitäten der Kompanie waren kaum profitabel, und so übernahm 1818 die russische Regierung die Kontrolle über sie und setzte Ferdinand von Wrangel als Gouverneur ein.
Der Ver-/Ankauf von Alaska
Alaska war für die aufstrebende Weltmacht Russland die einzige Übersee-Kolonie, die aber kaum rentabel und schwierig zu verwalten war. Da die Passage durch das Eismeer zu gefährlich war, führte der einzige Weg dorthin von der damaligen russischen Hauptstadt Sankt Petersburg rund um das Kap der Guten Hoffnung und dauerte mehr als ein halbes Jahr.
Mit der Zeit wurden die Pelztiere, insbesondere der Seeotter, in Folge der Bejagung immer seltener und das Territorium für Russland immer schwieriger zu unterhalten. Zudem machten die einheimischen Indianer, vornehmlich die Tlingit, den Russen immer wieder Schwierigkeiten. Um die Staatskasse nach dem verlorenen Krimkrieg wieder aufzufüllen, stimmte Zar Alexander II. einem Vertrag zu, den sein Botschafter in den USA, Baron Eduard von Stoeckl, am 30. März 1867 mit US-Außenminister Seward in Washington unterzeichnet hatte. Danach verkaufte das Zarenreich Alaska für 7,2 Millionen Dollar an die Vereinigten Staaten. Der Ankauf war in den USA sehr umstritten. Der Senat stimmte dem Kaufvertrag mit nur einer Stimme Mehrheit zu, und Spötter nannten das erworbene Land Seward's ice box ("Sewards Gefriertruhe") oder auch "Johnsons Eisbärengehege". Am 18. Oktober 1867 ging Alaska offiziell in amerikanischen Besitz über; in Sitka wurde die russische Fahne eingeholt und die Flagge der USA gehisst. die Datumsgrenze wurde gen Westen verschoben und der gregorianische Kalender in Alaska eingeführt. So kam es auch, dass die Bewohner Alaskas am 6. Oktober 1867 (nach dem julianischen Kalender) zu Bett gingen und tags darauf am 18. Oktober 1867 aufwachten. Der 18. Oktober ist als "Alaska Day" bis heute ein Feiertag und wird vor allem in der alten Hauptstadt Sitka gefeiert.
1867-77 wurde Alaska von der US-Armee, 1877-79 vom Finanzministerium und 1879-1884 von der Kriegsmarine verwaltet. Bis 1884 war der Name des Gebiets Department of Alaska.
Erst danach entdeckte man das erste Gold, was zum bekannten Goldrausch führte. Besonders die Goldgewinnung im Klondikegebiet von 1896 war bis etwa 1945 sehr wichtig.
Am 3. Januar 1959 wurde Alaska der 49. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika.
Politik
Am 19. Oktober 2005 tritt im US-Bundesstaat Alaska ein Waffengesetz in Kraft, das sowohl den Waffenbesitz von Handfeuerwaffen, als auch ihr Mitführen im PKW liberalisiert. Das Bundesgesetz war auf Betreiben der National Rifle Association verabschiedet worden, um den restriktiveren lokalen Grundsätzen der Kommunen und Counties zuvor zu kommen. Alaska soll nach dem Willen der NRA Vorbild für die anderen Bundesstaaten werden.
- Liste der Boroughs und Census Areas in Alaska (Verwaltungseinheiten)
- Liste der Gouverneure von Alaska
Literatur
Sachbücher
- Littke, Peter: Vom Zarenadler zum Sternenbanner. Die Geschichte Russisch-Alaskas. Magnus-Verlag, Essen, 2003, ISBN 3884000195.
Romane
- Boyle, Thomas Coraghessan: "Drop City". Auseinandersetzung mit einer Hippie-Kommune und einer Trappergesellschaft in Alaska. Hanser Verlag, München.
- Krakauer, Jon: "In die Wildnis". Die Geschichte des Top-Studenten Christopher McCandless, der sein ganzes Vermögen einer Hilfsorganisation spendet, aufbricht und in Alaska verhungert. Piper Verlag, München. ISBN 3-492-22708-2
Spiel
Es existiert ein Brettspiel des englischen Spieleerfinders Eric Solomon mit dem Namen Alaska. Siehe dazu auch Alaska (Spiel).
Weblinks
- [http://www.state.ak.us/ Homepage Alaskas]
- [http://www.alaska-info.de/ Deutschsprachige Infos]
- [http://www.dot.state.ak.us/amhs/ Alaska Marine Highway System]
- [http://www.hicker.de/alaska-bilder.html Alaska Bilder]
Kategorie:US-Bundesstaat
Kategorie:Ehemalige Kolonie
ja:アラスカ州
ko:알래스카 주
ms:Alaska
simple:Alaska
th:มลรัฐอะแลสกา
Vancouver Island
Vancouver Island, früher auch Quadra, ist eine nach dem Seefahrer George Vancouver benannte Insel an der Westküste Kanadas. Sie gehört zur Provinz Britisch-Kolumbien. Vancouver Island beherbergt noch große zusammenhängende Stücke gemäßigten Küstenregenwaldes (vor allem am Clayoquot Sound), die jedoch von der Holzindustrie bedroht sind. Dort leben auch noch Schwarzbären, Pumas und Wölfe. Die Provinzhauptstadt Victoria liegt ebenfalls auf der Insel.
Die indigenen Einwohner Vancouver Islands sind unter anderem die Haida.
- Größe: 454 km lang, 100 km breit
- Fläche: 32.134 km²
- Geographische Koordinaten: 49° 57 min N, 125° 16min W
- Einwohner: ca. 750.000
Energieversorgung
Zwischen Vancouver Island und dem kanadischen Festland sind mehrere Hochspannungs-Seekabel verlegt, u.a. zwei für Gleichstrom (HGÜ Vancouver-Island)
Bekannte Geschichte
- 1774 - spanische Seefahrer erreichen Vancouver Island
- 1792 - George Vancouver umfährt die Insel
- 1790 treten die Spanier und 1846 die USA ihre Ansprüche auf die Insel an Großbritannien ab
- 1849-1858 - die Insel gehört zur Hudson Bay Company
- 1866 - zu Britisch Kolumbien
Kategorie:Insel (Kanada)
Kategorie:Britisch-Kolumbien
Weblinks
- [http://www.hickerphoto.com/vancouver-island-pictures-cat.htm Vancouver Island Fotos]
ja:バンクーバー島
Fjord
Ein Fjord (skandinavisch: altnordisch fjorðr, englisch fiord) ist ein weit ins Festland hineinreichender Meeresarm, der durch seine Entstehungsgeschichte charakterisiert wird. Fjorde sollten nicht mit Förden oder Rias verwechselt werden.
Entstehung
Fjorde entstehen durch Talgletscher, die von ihrem Ursprungsgebiet, dem Kar durch bereits bestehende Flusstäler fließen. Die ursprüngliche Talform wird dabei vom Gletscher überprägt, indem das Eis verwittertes Gestein mitreißt (Detraktion) und dieses das anstehende Gestein weiter erodiert.
Das entstehende Tal hat eine typische U-Form mit sehr steilen Hängen und wird auch Trogtal genannt. Da die Gletscher zu Beginn der Warmzeit wieder abtauten und sich der Meeresspiegel erhöhte, wurden die küstennahen Trogtäler der letzten Eiszeit vom ansteigenden Wasser überflutet. Diese überfluteten, meist tiefen Trogtäler nennt man Fjorde.
Lokale Besonderheiten
In Norwegen kommt noch hinzu, dass sich das Land durch die Last des Eises während der sogennanten "Eiszeit" gesenkt hatte, so dass die Bodenflächen der Gletschertäler weit tiefer lagen als das Meer. Nach Abtauen des Eises hob sich das Land nur sehr langsam (noch heute hebt sich Norwegen um etwa 1 cm pro Jahr), und die Fjorde sind deshalb wesentlich tiefer als die umgebende Nordsee; so ist der "Sognefjord" mehr als 1300 Meter tief, die Nordsee aber im Schnitt nur etwa 94, und selbst an ihrer tiefsten Stelle nicht mehr als 775 Meter.
Vorkommen
Die Fjordküste mit ihren steilen Uferhängen ist nur schwer zu besiedeln, landschaftlich aber sehr reizvoll. Insbesondere Norwegen ist berühmt für seine attraktive Fjordküste im Westen des Landes, aber auch Neuseeland, Feuerland, Schottland, Alaska und Neufundland sind reich an Fjorden.
Norwegens Fjorde (Auswahl)
- Aurlandsfjord
- Eidfjord
- Geirangerfjord
- Hardangerfjord
- Lysefjord
- Nærøyfjord
- Oslofjord
- Sognefjord
- Trondheimfjord
- Trollfjord
Islands Fjorde (Auswahl)
- Borgarfjörður
- Borgarfjörður Eystri
- Breiðafjörður
- Breiðdalsvík
- Eskifjörður
- Eyjafjörður
- Faxaflói
- Fiskifjörður
- Gilsfjörður
- Héraðsflói
- Hvalfjörður
- Hvammsfjörður
- Hrútafjörður
- Húnaflói
- Ísafjarðardjúp
- Kollafjörður
- Mjóifjörður
- Öxarfjörður
- Reyðarfjörður
- Seyðisfjörður
- Skagafjörður
- Skjálfandi(bucht)
- Steingrímsfjörður
- Stöðvafjörður
- Vopnafjörður
siehe auch 'Isländische Westfjorde'
Färöer Fjorde (Auswahl)
- Skálafjørður
Grönlands Fjorde (Auswahl]
- Kaiser-Franz-Joseph-Fjord
- Scoresby Sund
Siehe auch
Ria, Förde, Sund, Fjordpferd
Kategorie:Geographischer Begriff
ja:フィヨルド
Britisch-Kolumbien
Britisch-Kolumbien (englisch British Columbia, französisch Colombie-Britannique, Abkürzung BC) ist die westlichste kanadische Provinz. Sie ist nach dem Fluss Columbia benannt und kam 1848 im Zuge des Oregon-Kompromisses, bei dem die Grenze zwischen den USA und dem damaligen Britisch-Nordamerika festgelegt wurde, endgültig zu Großbritannien. Es heißt, Königin Victoria habe den Namen persönlich ausgewählt.
Die Provinz grenzt im Westen an den Pazifischen Ozean, im Norden an Alaska (USA) und das Yukon-Territorium, im Osten an Alberta und im Süden an die USA. Der Kanadischen Föderation trat Britisch-Kolumbien am 20. Juli 1871 bei.
Britisch-Kolumbien verfügt über eine Gesamtfläche von 948.596 km² und hat ca. 4,2 Millionen Einwohner (Stand 1. Juli 2004). Etwa 165.000 Menschen sind indigener Herkunft. Jährlich wächst die Bevölkerung um etwa 40.000 Menschen durch Zuwanderung vor allem aus Asien und anderen Teilen Kanadas.
Die Hauptstadt Britisch-Kolumbiens ist Victoria auf Vancouver Island, die größte Stadt ist Vancouver im Südwesten der Provinz.
Größte Städte
¹ inklusive District Municipality
Siehe auch
- Liste der Gemeinden in Britisch-Kolumbien
Weblinks
- [http://www.gov.bc.ca Regierung von Britisch-Kolumbien (englisch)]
- [http://www.hickerphoto.com/british-columbia-pictures-cat.htm Fotos aus Britisch Kolumbien / Pictures of British Columbia]
Kategorie:Kanadische Provinzen und Territorien
ja:ブリティッシュコロンビア州
ko:브리티시컬럼비아 주
simple:British Columbia
zh-min-nan:British Columbia
Fraser River
Der Fraser River ist der längste Fluss in der kanadischen Provinz British Columbia. Er entspringt in der Nähe des Mount Robson in den Rocky Mountains und mündet nach 1.368 km bei der Stadt Vancouver in den Pazifik.
Der Fluss entwässert ein Gebiet von 220.000 km². Die Quelle liegt am Mount Edith Cavell. Zuerst fliesst der Fraser in Richtung Nordwesten am Mount Robson vorbei. Bei 54°N macht er eine scharfe Biegung in Richtung Süden. und fließt dann fast bis zur Grenze zu den USA. Die Coast Mountains durchquert er in einem tiefen Canyon. Danach biegt der Fluss in Richtung Westen ab und passiert Chiliwack. Wenige Kilometer südlich von Vancouver bildet er ein Delta und mündet in die Georgsstraße zwischen dem Festland und Vancouver Island. An der Mündung beträgt die jährliche Wassermenge 112 Kubikkilometer und es werden 20 Millionen Tonnen Sedimente in den Ozean getragen.
Der Oberlauf des Fraser River wurde durch Alexander Mackenzie im Jahr 1793 erforscht. Simon Fraser bereiste 1807 den Fluss auf seiner gesamten Länge und bestätigte, dass er nicht mit dem Columbia River verbunden ist.
Weblinks
- [http://www.aquatic.uoguelph.ca/rivers/fraser.htm Landkarte und Fotos]
Kategorie:Fluss in Kanada
ja:フレーザー川
ko:프레이저 강
Kategorie:Gebirge in AmerikaKategorie:Gebirge
Kategorie:Geographie (Amerika) NLP
NLP är en förkortning för Neuro Linguistic programing (neuro lingvistisk programmering) vilket är en metodik som grundades av Richard Bandler och John Grinder i mitten av 1970-talet.
NLP bygger på beteendemodellering vilket är en metod som lämpar sig då man vill förstå hur någon gör något där de själva inte är medvetna om hur de gör, d.v.s. då det rör sig om omedveten kompetens. Modelleringen sker i två faser; först genom förutsättningslös imitation tills man kan reproducera det förelagan gör och därefter en fas av medvetandegörande som bl.a. består i att man renodlar beteendet (och "skalar bort" onödiga komponenter).
I dag kan man säga att NLP, förutom modellering, består av en stor mängd applikationer. Dessa applikationer är sådana mönster man modellerat och lär ut. Många applikationer är inom området kommunikation (terapi, försäljning, retorik m.m.). Eftersom man först modellerade skickliga teurapeuter (Fritz Perls, Virginia Satir, Milton Erickson m.fl.) så är många applikationer lämpade för terapi.
NLP präglas också till stor del av influenser från Gregory Bateson (systemteori), Korzybski (semantik), Chomsky (lingvistik) m.fl.
Efter att Bandler och Grinder modellerat Milton Erickson, som var en väldigt skicklig hypnosterapeut, så kom NLP också att till stor del bestå av hypnos.
NLP ligger närmare ingenjörskonst än vetenskap, eftersom den enbart bryr sig om vad som fungerar utan att nödvändigtvis veta exakt hur. Lilienfeld et al (2003), Levelt (1995), Drenth (2003), och Williams (2000), menar att NLP är en pseudovetenskap.
- Drenth, J.D. (2003) Growing anti-intellectualism in Europe; a menace to science. Studia Psychologica, 2003, 45, 5-13
- Levelt W. (1995) Hoedt u voor Neuro-Linguistisch Programmeren! Intermediair 17 Nov pp113
- Lilienfeld S.O, Steven Jay Lynn, and Jeffrey M. Lohr (Eds.) (2003) Science and Pseudoscience in Clinical Psychology. Guilford Press, New York. ISBN 1-57230-282-1,
- Williams, W F. general editor.(2000) Encyclopedia of pseudoscience. Publisher Facts On File New York.
Kategori:Akronymer
ja:神経言語プログラミング
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