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Kabelfernsehen
Kategorie:Wikipedia:Qualitätssicherung
Die Diskussion über diesen Antrag findet auf der Qualitätssicherungsseite statt.
Hier der konkrete Grund, warum dieser Artikel auf den QS-Seiten eingetragen wurde: Der Artikel wurde wegen des Überarbeiten-Bausteins auf die QS-Seiten gestellt. Diskussionen über den Überarbeitungsstand des Artikels sollten auf der entsprechenden QS-Seite zwecks gemeinschaftlicher Überarbeitung geführt werden. Gruß -- Thomas S. QS-Mach mit! 23:32, 22. Nov 2005 (CET)
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Beim Kabelfernsehen, auch als Kabelanschluss bezeichnet, werden Bild- und Tonsignale über ein Breitbandkabel bis in die Haushalte übertragen.
Kabelfernsehen im Privathaushalt
Zum Empfang benötigt man ein Antennenkabel, über das man die Antennensteckdose des Fernsehers oder anderer Empfangsgeräte wie Videorekorder oder Digitalreceiver mit der Kabelanschlussdose an der Zimmerwand verbindet. Diese wird gewöhnlich von einem Elektriker oder Fernsehtechniker installiert.
Im Unterschied zum Antennen- und Satellitenfernsehen muss man für das Kabelfernsehen in der Regel Grund- beziehungsweise Anschlussgebühren und außerdem meist monatliche Abonnement-Gebühren bezahlen.
Dazu kommt für den Kunden die Rundfunkgebühr (Deutschland: GEZ; Schweiz: Billag), so dass monatlich leicht bis zu 40 Euro und mehr für Radio und Fernsehen anfallen können.
Kabelfernsehen technisch
Das Kabelnetz ist dabei in mehrere Netzebenen aufgeteilt. In Deutschland gibt es eine klare Trennung der Netzebenen während dies in anderen Ländern wie der Schweiz anders ist.
Moderne Kabelnetze bieten bidirektionale Netze, mit dessen Hilfe eine Rückkanalfähigkeit gegeben ist. Hierdurch lassen sich auch Mehrwertdienste und interaktive Dienste nutzen, wie zum Beispiel Breitband-Internetzugang mittels Kabelmodem über das Fernsehkabel, sofern sie vom Kabelnetzbetreiber angeboten werden. Darüber hinaus ist das Telefonieren über das Kabelnetz in Ausbaugebieten möglich. Diese Funktionen stehen aber in Deutschland noch ziemlich in ihren Anfängen. Die Schweizer Netze bieten diese Funktion, die österreichischen in größeren Städten. Damit kann per Kabel Fernsehen, Radio, Internet und Telefon genutzt werden.
Neben dem analogen Fernsehsignal wird auch ein analoges UKW-Radioangebot im Band II über das Kabel übertragen. In den bis mindestens 450 MHz ausgebauten Netzgebieten wird im so genannten Hyperband (Sonderkanäle beginnend mit S 21) auch ein digitales Zusatzangebot in Form digitaler Senderpakete beziehungsweise Bouquets bereitgestellt. Zum Empfang der in den digitalen Angeboten übertragenen Fernseh- und Hörfunkprogramme wird ein Digitalreceiver benötigt -- in der Regel als Set-Top-Box, bei zukünftigen Fernsehern wohl zunehmend bereits eingebaut --, der die im DVB-C-Standard kodierten Signale für die Wiedergabe umsetzt. Zum Empfang von Bezahlfernsehen wie Premiere, Kabel Digital Home oder KabelKiosk wird zusätzlich eine Dekoder-Karte benötigt. Die vom Betreiber zur Verfügung stehende Signalstärke reicht von 60 dBµV - 80 dBµV, in den meisten Häusern befindet sich nahe dem eigentlichen Anschluss im Keller ein Verstärker, der idealerweise an jeder Anschlussdose 70 dBµV zur Verfügung stellen sollte.
Die verfügbare Kabelbandbreite bietet Platz für mehr Kanäle als bei terrestrischer Ausstrahlung, aber weniger als per Satellit. Jedoch gelangt digitales terrestrische Fernsehen durch Komprimierung was die Kanalzahl betrifft in ähnliche Regionen wie analoges Kabelfernsehen, weshalb Kabel-TV-Anbieter verstärkt dazu gezwungen sind, ihrerseits ihre Netze durch Digitalisierung attraktiver zu machen.
Kabelfernsehen in Deutschland
Kabelfernsehen wird von verschiedenen Netzbetreibern gegen Gebühren bereitgestellt. Heute nutzen etwa 45% der Deutschen Kabelfernsehen, 45% nutzen die Parabolantenne und unter 10% empfangen über die Dachantenne oder verzichten auf das Fernsehen.
In Deutschland sind Anbieter zur Zeit iesy (Hessen), ish (Nordrhein-Westfalen), Kabel BW (Baden-Württemberg), Primacom, Tele Columbus und Kabel Deutschland (übrige 13 Bundesländer, bei weitem größter Anbieter).
Geschichte
In der Bundesrepublik Deutschland kam es erst Anfang der 1960er Jahre zur Einführung einer Form von Kabelfernsehen: Gemeinschafts- und Großantennenanlagen zur Versorgung von Mietshäusern lieferten per Kabel Fernsehen in die einzelnen Wohnungen. Dies war allerdings noch allenfalls eine Vorstufe zum Kabelfernsehen, wie wir es heute verstehen.
Erst 1972 begann die Deutsche Bundespost mit dem Bau von Kabel-Versuchsnetzen in abgeschatteten Gebieten der Städte Hamburg und Nürnberg mit einer Kapazität von je zwölf Fernseh- und Hörfunkprogrammen. Ende 1974 wurden diese Kabelnetze in Betrieb genommen.
In der DDR gründeten örtliche Antennengemeinschaften Ende der 1970er Jahre die ersten Kabelfernsehnetze. Diese Netze verbreiteten neben dem staatlichen Fernsehen der DDR auch das öffentlich-rechtliche Fernsehen der BRD, ab Mitte der 1980er Jahre auch kommerzielle Privatsender (zunächst SAT.1 und RTL plus) und sogar unverschlüsselt den schweizerischen Pay-TV-Sender TeleClub.
Kabelfernsehen wurde in Westdeutschland erstmals am 1. Januar 1984 im Rahmen des Kabelpilotprojekts Ludwigshafen ausgestrahlt. Die Geburtsstunde des Kabelfernsehens war auch gleichzeitig die Geburtsstunde des kommerziellen Privatfernsehens. Die Netze waren damals in der Hand der staatlichen Deutschen Bundespost und gingen später im Rahmen der Aufsplittung und Privatisierung an die Deutsche Telekom, die sie aus kartellrechtlichen Gründen verkaufen musste. Anfang 2004 stand Kabel Deutschland vor der Übernahme anderer großer Mitbewerber, was erneut zu einer Monopolstellung führen könnte; das Bundeskartellamt hat die Übernahme daher fürs erste untersagt. Anfang 2005 streben in einem neuen Anlauf zwei regionale Anbieter - ish (Nordrhein-Westfalen) und iesy (Hessen) - einen Zusammenschluss an.
Kabelfernsehen in der Schweiz
Etwa 93% der Schweizer TV-Haushalte empfangen ihre Programme über einen Kabelnetz-Anbieter, die restlichen Haushalte über eine Dachantenne (in der Regel nur SF1 und SF2) oder über Satellit.
Wichtigster Anbieter ist die Cablecom mit einem Marktanteil von über 50%. Gesamtschweizerisch gibt es 422 Kabelnetzbetreiber. Diese gehören Unternehmen, Genossenschaften oder Gemeinden. Nur 11 Kabelnetzbetreiber haben mehr als 22.000 Kunden. Dies zeigt, wieviele kleinere Anbieter es gibt.
Die Netze sind in der Regel für 862 MHz ausgelegt und dadurch werden oftmals über 50 verschiedene TV-Programme verbreitet. In einigen Kabelnetzen wird auch Digital-TV angeboten. Mit insgesamt 130.000 Kunden ist dieses Angebot jedoch noch nicht erfolgreich.
Erfolgreich ist hingegen der Breitband-Internet-Zugang über das Kabelnetz mittels Kabelmodem mit über 440.000 Anschlüssen (Stand: September 2004). Die Konkurrenz-Technologie ADSL zählt 800.000 Anschlüsse (Stand: Dezember 2004). Cablecom bietet seit Juli 2004 auch das Telefonieren übers Kabelnetz an.
Geschichte
Bereits Mitte der 1950er Jahre entstehen die ersten Kabelnetze. Die PTT (heute Swisscom) verzichtete auf ihr Monopol, da sie noch zahlreiche Telefonanschlüsse in Betrieb nehmen musste und sich deshalb nicht auch noch mit dem Aufbau eines Kabelnetzes beschäftigen wollte. In den folgenden Jahren entstehen an zahlreichen Orten Kabelnetze. Anfangs der 1990er Jahren werden die Kabelnetze oftmals auf 600 MHz oder gar 862 MHz ausgebaut. In einigen Netzen werden bis zu 65 TV-Programme verbreitet. 1994 fusionieren mehrere größere Kabelnetze zur Cablecom. 1995 bieten die ersten Kabelnetze den Internet-Zugang. Voraussichtlich noch im Jahr 2005 wird Swisscom ins Geschäft einsteigen und über ADSL TV-Programme anbieten.
Kabelfernsehen in Österreich
UPC Telekabel (Wien, Baden, Wr. Neustadt, Grat und Klagenfurt)
Kabelsignal (Niederösterreich)
LIWEST (Oberösterreich)
telesystem Tirol (Tirol)
sowie einige regionale Kabelnetzbetreiber.
alle großen Österreichischen kabelnetzbetreiber bieten über Ihre Leitunen auch Internet und Telefonie an.
Kabelfernsehen in den USA und in Kanada
Geschichte
Schon Mitte der 1940er Jahre entstand in den USA vereinzelt eine Form von Kabelfernsehen, allerdings als Notlösung: Um auch Menschen in abgelegenen Gebieten Fernsehempfang zu ermöglichen, wurden in manchen Regionen große Antennen aufgestellt; anschließend wurden von dort Kabel zu den einzelnen Häusern verlegt.
Der Wunsch nach mehr Programmen führte in den USA und in Kanada dann in den 1950er Jahren dazu, dass neben der gewöhnlichen Fernsehversorgung per Funk auch "echtes" Kabelfernsehen eingeführt wurde.
Service: Kanäle und Frequenzen im deutschsprachigen Raum
Kanäle die nur eine Nummer tragen werden auch für das herkömmliche Fernsehen über Antenne verwendet; mit S bezeichnete sogenannte Sonderkanäle sind dagegen im Funkbetrieb für andere Zwecke reserviert, nur im Kabel werden sie für das Fernsehen verwendet. Fersehgeräte von vor ca. 1985 können daher gewöhnlich auch am Kabel nur Sender empfangen, die nicht auf mit S bezeichneten Kanälen liegen, da ihr Empfänger für die Sonderkanäle nicht gebaut ist. Die Tabelle gibt nur die Zuordnungen für den deutschsprachigen Raum an, in anderen Ländern können die gleichen Kanalnummern teilweise ganz andere Frequenzen bezeichnen (siehe hierzu auch Frequenzen der Fernsehkanäle). Angegeben ist jeweils die Frequenz des Bildträgers, zu jedem Kanal gehören aber alle Frequenzen von 1,25 MHz unterhalb der angegebenen Bildträgerfrequenz bis 1,25 MHz unterhalb der Bildträgerfrequenz des nächsten Kanals; der Kanal 2 erstreckt sich z. B. von 47 MHz bis 54 MHz.
Siehe auch
- Satellitenfernsehen
- asiatische TV-Programme (Kabel und Satellit)
Weblinks
- http://www.cablemodem.ch - Informationen zu Breitbandinternet über das Kabelnetz der Schweiz
- http://www.swisscable.ch - Informationen zu den verschiedenen Kabelnetz-Betreibern der Gemeinden
Kategorie:Fernsehtechnik
Kategorie:Rundfunk
ja:ケーブルテレビ
Kategorie:Wikipedia:QualitätssicherungHier werden die Qualitätssicherungskandidaten aufgelistet.
Achtung: Diese Kategorie dient der Übersicht. Sie ersetzt nicht das Eintragen des Artikels in die entsprechende Qualitätssicherungsseite.
Qualitätssicherungskandidaten
Qualitätssicherungskandidaten
BreitbandkabelEin Breitbandkabel ist ein Kabel oder ein Netz von Kabeln, das private Haushalte und Unternehmen mit Dienstanbietern verbindet. Hauptanwendungszweck des Breitbandkabels ist das so genannte Kabelfernsehen, das auch die Übertragung von Radiosendungen umfasst. Neuerdings werden Breitbandkabel aber auch für andere Dienste wie die Anbindung ans Internet sowie zum Telefonieren genutzt.
Die Kabelnetze wurden vor allem in den 1980er Jahren durch die damalige Deutsche Bundespost, später die Deutsche Telekom AG verlegt. Inzwischen wurden sie aber an andere private Kabelnetzbetreiber wie zum Beispiel Kabel Deutschland oder ish verkauft.
Siehe auch: Kabelnetz, Breitbandverteilnetz, Breitbandvermittlungsnetz, Kabelfernsehen
Kategorie:Kommunikationstechnik
Antennenkabel
Koaxialkabel, kurz: Koax-Kabel, bestehen aus einem isolierten Innenleiter (auch Seele genannt), der von einem in konstantem Abstand um den Innenleiter angebrachten Außenleiter umgeben ist. Üblicherweise ist diese Ummantelung ebenfalls nach außen isoliert. Koaxialkabel haben einen Außendurchmesser von 2 bis 15 mm, Sonderformen von 1 mm bis 100 mm.
Kurze Kabel werden für gewöhnlich im Bereich von Fernseh- und Videoanlagen genutzt, längere Kabel zum Verbinden von Radio- und Fernseh- und Computernetzen. In der Hochfrequenztechnik werden Antennen, Sender und Empfangsanlage über Koaxialkabel miteinander verbunden.
Das Kabel wird verwendet, um ein hochfrequentes oder breitbandiges Signal zu übertragen, für gewöhnlich bei Frequenzen im Bereich von 100 kHz bis 10 GHz. Teilweise wird Gleichstrom mit übertragen, um einen Verbraucher am anderen Ende mit Energie zu versorgen. Da das elektrische Feld nur im Inneren des Kabels existiert, kann es kaum mit anderen Feldern interferieren oder durch Interferenzen gestört werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei Koaxialkabeln mit steigender Frequenz die Nebensprechdämpfung zunimmt,während sie bei symmetrischen Kabeln abnimmt.
Parameter
Zu den wichtigen Parametern eines Koaxialkabels gehören:
- die charakteristische Impedanz (Wellenwiderstand), in Ohm gemessen - berechnet aus dem Verhältnis von innerem und äußerem Durchmesser, ist unabhängig von der Frequenz des Signals; dies ermöglicht es, sie an die Geräte an beiden Seiten anzupassen. Meist beträgt der Wellenwiderstand 50 Ohm (allgemeine HF-Technik) oder 75 Ohm (Fernsehtechnik), selten 60 Ohm (alte Systeme) oder 93 Ohm.
- die Dämpfung in Dezibel pro Meter - sie hängt von der Frequenz ab. Verlustarme Koaxialkabel besitzen einen möglichst großen Durchmesser, die Leiter sind versilbert (Skin-Effekt), das Dielektrikum ist aus Teflon oder aus geschäumtem Material. Sehr verlustarme Kabel besitzen eine wendelförmige Spirale um den Innenleiter zu stützen, das Dielektrikum besteht dann vorwiegend aus Luft oder einem Schutzgas (SF6, Schwefelhexafluorid).
- die Kapazität in Picofarad pro Meter - sie ist für niederfrequente Anwendungen wichtig, wenn Signalquelle und Abschluss nicht dem Wellenwiderstand entsprechen.
- Aufbau und äußerer Durchmesser, von dem die verwendeten Anschlussstücke (Steckverbinder) abhängen. Flexible Koaxialkabel besitzen Außenleiter bzw. Innenleiter aus dünnen geflochtenen bzw verseilten Kupferdrähten. Koaxialkabel für sehr hohe Leistungen besitzen einen Mantel aus Kupfer-Wellrohr, beim Semi-Rigid-Kabel für Höchstfrequenzanwendungen besteht der Außenleiter aus einem 1-5 mm dicken biegbaren Rohr aus Kupfer oder Aluminium.
Kabeltypen
für Bus-Topologie im Basisband
- 10Base5: (10 Mbit/s, Baseband (Basisband), 500 meter)
- RG-8 oder RG-11 - Thick Ethernet oder YellowCable
- Impedanz bzw. Wellenwiderstand 50 Ω
- max. Länge 500 m pro Segment
- max. 100 Anschlüsse pro Segment
- min. Abstand der Anschlüsse 2,5 m
- min. Biegeradius 0,2 m
- 5-4-3 Regel:
- max. 5 Segmente
- max. 4 Repeater
- max. 3 Segmente mit Rechner-Anschlüssen (populated segments)
- Durchmesser 0,5 Zoll (1,27 cm)
- Anschluss der Rechner mit Invasivstecker (Vampirklemmentechnik)
- 10Base2: (10 Mbit/s, Baseband (Basisband), ca. 200 meter)
- RG-58 - Thin Ethernet oder CheaperNet
- Impedanz bzw. Wellenwiderstand 50 Ω
- max. Länge 185 m pro Segment
- max. 30 Anschlüsse pro Segment
- min. Abstand der Anschlüsse 0,5 m
- min. Biegeradius 0,05 m (=5 cm)
- 5-4-3 Regel:
- max. 5 Segmente
- max. 4 Repeater
- max. 3 Segmente mit Rechner-Anschlüssen (populated segments)
- Durchmesser 0,25 Zoll (0,64 cm)
- Anschluss der Rechner mit T-Stück
- RG-58 U - Innenleiter massives Kupfer
- RG-58 A/U - Innenleiter Kupferlitze
- RG-58 C/U - Militärische Spez. von RG-58 A/U
für Stern-Topologie im Basisband
- ARCNET:
- RG-62
- Impedanz bzw. Wellenwiderstand 93 Ω
- max. Länge 300 m
Breitband
- z. B. Kabelfernsehen, Sat-TV
- RG-59
- Impedanz bzw. Wellenwiderstand 75 Ω
- Durchmesser 0,25 Zoll (0,64 cm)
- S-Video-Kabel
Siehe auch
- Leitungsgebundene Telekommunikationsverfahren
- Abschlusswiderstand
- Anpassung
- Wellenwiderstand
- Leitungstheorie
- Elektrische Leitung
- Reflexion
- stehende Welle
- Symmetrisches Kabel
- Steckverbinder
Kategorie:Nachrichtentechnik
Kategorie:Elektrische Leitung
ja:同軸ケーブル
ms:Kabel sepaksi
Videorekorder
]
Videorekorder (englisch Video Cassette Recorder; VCR) sind Geräte zur Aufzeichnung und Wiedergabe von Fernsehbildern (Videosignalen) auf magnetisierbaren Bändern (MAZ, Videokassetten).
Technik
Mechanik
Mechanische Aufzeichnung
Bereits in der Anfangszeit des Fernsehens versuchten Bastler die Sendungen aufzuzeichnen. Dies gelang einigen mit Hilfe von modifizierten Schallplatten. Die geringe Bandbreite, die damaliges mechanisches Fernsehen benötigte konnte so aufgezeichnet werden. Einige Aufnahmen verwendeten sogar noch schmalbandigere Formate, wie beispielsweise 30 Zeilen bei 4 Bildern pro Sekunde.
In den 1970ern startete die Firma Telefunken einen neuen Versuch der mechanischen Aufzeichnung.
Magnetische Aufzeichnung
Mit dem Aufkommen von Drahtrekordern und Tonbandgeräten (beides deutsche Entwicklungen) wurden auch Versuche gemacht, Fernsehbilder auf Magnetbändern aufzuzeichnen.
;Lineare Aufzeichnung: Der Versuch der British Broadcasting Corporation nannte sich VERA und benutzte 2 Spuren um ein 405-Zeilen Fernsehsignal aufzuzeichnen. Die Bandbreite wurde in 2 Teile aufgeteilt, die auf beide Spuren verteilt wurden. Gleichzeitig wurden in den USA Versuche unternommen, die Bandbreite auf 12 Spuren zu verteilen.
:Die Probleme lagen darin, dass die hohe Bandbreite zu sehr kleinen "Bandwellenlängen" führte. Man musste sehr hohe Bandgeschwindigkeiten erreichen, um diese Wellenlängen lange genug zu machen. Die Verteilung des Signals auf mehrere Spuren löste zwar dieses Problem teilweise, jedoch traten neue Probleme elektronischer Art auf. Es ist schwierig, ein Signal so aufzutrennen, um es später wieder zusammenzufügen.
:; Festplattenrekorder: Eine Abart der linearen Aufzeichnung sind Festplattenrekorder. Hier wird das Signal von einem stehenden Kopf auf eine runde, sich drehende Scheibe aufgezeichnet. In der Regel dreht sich die Scheibe einmal pro Bild oder einmal pro Halbbild. Der Kopf kann meistens auch noch schrittweise nach innen oder außen bewegt werden, um mehrere Kreise (Spuren) mit unabhängigen Bildern aufzuzeichnen. Die Vorteile dieser Technik liegen im schnellen Zugriff auf jedes beliebige Bild der Platte. Mehrere Platten können diesen Zugriff noch beschleunigen.
::Festplattenrekorder konnten zwischen 30 Sekunden und etwa einer halben Stunde aufzeichnen. Kleinere Systeme wurden für die Zeitlupe bei Sportübertragungen verwendet. Größere Systeme konnten in den 1970ern sogar typische Offlineschnittaufgaben übernehmen.
::Im Photobereich wurde diese Technik bei Still-Video-Kameras verwendet. Dort wurde pro Umdrehung ein Bild auf eine 3-Zoll-Diskette aufgezeichnet. Laserdiscs verwenden ähnliche Verfahren.
::Moderne digitale Festplattenrekorder benutzen digitale Daten und normale Computerfestplatten. Sie eher mit Computern zu vergleichen.
; Andere Aufzeichnungsbewegungen: Um das Problem der hohen Bandgeschwindigkeit zu lösen, kam man unabhängig voneinander auf die Idee, nicht nur das Band, sondern auch den Aufzeichnungskopf zu bewegen. Dadurch erhöhte sich die relative Geschwindigkeit von Band zu Kopf sehr stark, und die "Bandwellenlängen" wurden praktikabel groß.
:; Arcurate scan: Eines der ersten Verfahren wurde von der Firma Ampex Anfang der 1950er vorgestellt. Einige experimentelle Rekorder hatten die Köpfe auf den Deckel eines Zylinders montiert. Das Band wurde nun an diesem Zylinder vorbeigeführt, so dass der Kopf auf dem Band Kreisbögen beschrieb. Dieses Verfahren funktionierte nicht so gut, da es schwierig war, den Bandkontakt sicher herzustellen.
:; Transversal scan: Ein weiteres Verfahren montierte die Köpfe auf der Mantelfläche eines Zylinders, dessen Rotationsachse in Bandrichtung zeigte. Das Band wurde dann gebogen und an diesem Zylinder vorbeigeführt. Dieses Verfahren funktionierte recht gut, und wurde im Quadruplex-Format eingesetzt. Die Spuren standen hierbei fast rechtwinklig zum Band. Pro Spur wurde immer etwa ein Dutzend Bildzeilen aufgezeichnet. Dies führt bei Störungen zu regelmäßigen Störbändern oder Störstreifen.
:;Helical scan (Schrägspuraufzeichnung): Dieses Verfahren zählt wohl zu den heute beliebtesten Verfahren bei Videorekordern. Im Gegensatz zu Transversal scan stand die Rotationsachse des Zylinders beinahe senkrecht zur Bandrichtung. Die sich daraus ergebenden Spuren waren viel flacher. Dies ermöglichte längere Spuren, die Halb- oder sogar Vollbilder halten konnten, sodass die Kopfumschaltung unsichtbar in die vertikale Austastlücke des Bildsignals verlegt werden konnte. Dadurch wurde auch der Bildsuchlauf sowie die Zeitlupe möglich.
::Häufig werden hier auch mehrere Köpfe verwendet, die gegeneinander etwas verdreht sind. Dies führt zu weniger Übersprechen zwischen zwei benachbarten Spuren.
Elektronik
Modulationsverfahren
Magnetische Aufzeichnungen sind häufig sehr frequenzunlinear (nicht konstant). Hohe Frequenzen werden stärker abgespielt als niedrige. Dies muss durch geeignete elektronische Schaltungen ausgeglichen werden.
Natürlich funktioniert dies nur bis zu einem bestimmten Verhältnis zwischen höchster und niedrigster Frequenz. Bei Tonbändern liegt dieses Verhältnis bei etwa 1:1000. Im Videobereich müssen allerdings Frequenzen von wenigen Hertz bis hin zu mehreren Megahertz übertragen werden. Dies entspricht einem Verhältnis von etwa 1:10.000.000, zu viel für die direkte Aufzeichnung.
;Amplitudenmodulation: Frühe Rekorder versuchten dieses Problem mit Hilfe der Amplitudenmodulation (Bearbeitung, d.h. Veränderung der aufgezeichneten Schwingungen) zu lösen. Durch den immer noch verhältnismäßig schlechten Kontakt zwischen den Köpfen und dem Band schwankte auch die Signalstärke, was sich direkt in einem veränderten Kontrast niederschlug. Eine automatische Nachregelung war sehr schwierig.
;Frequenzmodulation: Charles Anderson kam etwa 1954 auf die Idee, das Signal frequenzmoduliert aufzuzeichnen. Dieses Modulationsverfahren ist sehr unanfällig gegenüber wechselnden Signalpegeln und wird auch heute noch verwendet.
Farbaufzeichnung
Farbfernsehen war noch neu, als die ersten Videorekorder auf den Markt kamen. Deshalb wurde die Farbe erst einmal ignoriert.
; Direktfarbe: Später nutzte man die bereits vorhandene hohe Bandbreite der Videorekorder aus, um das gesamte Fernsehsignal inklusive Farbsignal aufzuzeichnen. Das Problem war hierbei die Wiedergabe. Mechanische Toleranzen ließen die Köpfe etwas ungleichmäßig gleiten, so dass eine "Ruckelbewegung" entstand. Diese führte zu einer Phasenverschiebung der hochfrequenten Anteile. Diese war beim Schwarzweiß-Fernsehen kaum wahrnehmbar, führte jedoch zu deutlichen Farbtonfehlern und in ungünstigen Fällen zum Totalausfall des Farbträgers. Um diese Probleme zu lösen, wurden so genannte "Timebase Corrector"(en) eingebaut. Dies waren zunächst Schaltungen aus Kapazitätsdioden und Spulen, die das Signal in einem kleinen Bereich zeitlich variabel verzögern konnten. Später wurde dieses Verfahren durch eine Reihe von Verzögerungsleitungen ergänzt, die je nach gewünschter Verzögerung an- oder ausgeschaltet wurden. In den 1970er Jahren wurde dieses analoge Verfahren durch digitale Speicher ersetzt.
:Direktfarbaufzeichnung war bis vor kurzem im professionellen Umfeld üblich und findet sich auch heute noch in Laserdiscs.
; Herabgesetzter Farbunterträger: Image:Colour_under_spectrum.png
: Da Direktfarbe sehr hochwertige mechanische Bauteile, sowie einen (damals) teueren Timebase Corrector, benötigte, suchte man nach Wegen, Farbe billiger zu realisieren. Eine einfache Möglichkeit war es, den Farbunterträger einfach in seiner Frequenz herabzusetzen (hier rot). Typischerweise liegt seine Frequenz dann bei etwa 600 kHz. Er wird direkt auf das Band aufgezeichnet, ohne nochmals moduliert zu werden. Durch die niedrige Frequenz werden Störungen aus dem Helligkeitssignal, das weiterhin frequenzmoduliert wird, vermieden. Allerdings neigen solche niedrigen Frequenzen zum Übersprechen, weshalb in sehr dicht gepackten Formaten wie VHS standardmäßig eine Rauschreduktion integriert ist, die das Farbrauschen minimieren sollte. Diese führt bei mehreren Generationen zu einem "Ausbluten" der Farben.
:Einige Formate (z.B. S-VHS) verwenden spezielle zusätzliche Köpfe für dieses Farbsignal.
:Praktisch alle analogen Farb-Heimvideorekordersysteme benutzen diese Technik.
; Sequenzielle Farbaufzeichnung: In einigen professionellen Formaten wie Betacam oder MII werden die beiden Farbdifferenzsignale nacheinander aufgezeichnet. Dazu werden beide Signale in einem CCD-Speicher gespeichert, und dann doppelt so schnell und hintereinander wiedergegeben. Dadurch erreicht man eine höhere Bildqualität ohne gegenseitige Störungen durch Farb- und Helligkeitssignal.
CCD)]]
Tonaufzeichnung
;Längsspurton: Ursprünglich wurde der Ton auf getrennten linearen Spuren am Rand des Bandes aufgezeichnet, ähnlich wie bei Tonbändern, wegen der im Vergleich zu Tonbandgeräten meist langsameren linearen Bandgeschwindkeit in Videorekordern setzt dies jedoch der Tonqualität Grenzen, wenn die Bandgeschwindigkeit zu niedrig ist. Bis in die 1980er wurde dieses Verfahren jedoch selbst in professionellen Rekordern ausschließlich verwendet, da hier die Bandgeschwindigkeit höher liegt. Der Vorteil liegt hier besonders darin, dass jede einzellne Spur getrennt nachvertont werden kann.
:In der Regel werden 1 bis 3 Längsspuren für den Ton verwendet.
;Schrägspur (HIFI-)Ton: Später zeichnete man den Ton frequenzmoduliert auf mehreren Frequenzen zusätzlich zu den Bildsignalen in der Schrägspur auf, meist mit speziellen "HIFI"-Köpfen.
:Die Aufzeichnung erfolgt in der Regel auf einem FM-modulierten Träger pro Tonkanal. Dadurch wird der Frequenzgang stark verbessert. Mit diesem Aufzeichnungsverfahren ist allerdings eine Nachvertonung nicht möglich, diese muss auf den, häufig vorhandenen, Längsspuren gemacht werden.
:Allerdings muss die Kopfumschaltung dann sehr genau arbeiten, weil es im Tonsignal im Gegensatz zum Bildsignal keine Austastlücken gibt, in denen man die Umschaltung "verstecken" könnte. HIFI-VHS-Rekorder zeichnen grundsätzlich neben dem HIFI-Tonsignal auch noch ein lineares Tonsignal auf, damit die Kasetten auch auf VHS-Rekordern ohne HIFI-Fähigkeit wieder abspielbar sind.
:In Systemen wie Video 8 ist der HIFI-Ton vorgeschrieben, da er die Mechanik deutlich vereinfacht. Man spart sich hierbei die getrennten Audioköpfe außerhalb des Videokopfes. Dies macht auch das Laufwerk deutlich kleiner.
;Digitaler (PCM-) Ton: In einigen Formaten ist auch digitaler Ton definiert. Dieser wird in der Regel PCM-kodiert auf den Schrägspuren aufgezeichnet.
Timecode Verfahren
Zum Schneiden von Bändern ist es sinnvoll, jedes Bild individuell mit einer Nummer zu versehen, um es wieder zu finden.
;Farbkleckse: Bevor es richtige Timecodes gab, bediente man sich eines sehr einfachen Verfahrens. Der Cutter spielte das Band ab, und machte zum richtigen Zeitpunkt einen Farbklecks auf die Rückseite des Bandes. Später wurde das Band an dieser Stelle geschnitten. Dies funktioniert natürlich nur im Direktschnitt und ist auch relativ ungenau.
;Längsspurtimecode: Später mit dem Aufkommen von Digitaltechnik, zeichnete man das Timecodesignal als eine Sequenz von Tönen auf eine der Tonspuren auf. Die Verfahren wurden in der Regel so gestalltet, so dass auch ein Lesen in erhöhter Geschwindigkeit möglich ist. Außerdem kann dieser einfach nachträglich verändert werden
;Vertical Interval TimeCode: Es besteht auch die Möglichkeit, den Timecode in der Vertikalen Austastlücke aufzuzeichnen. Somit ist er auch im Standbildmodus lesbar. Außerdem ist er somit Teil des Bildes, was es ermöglicht, ihn über alle konventionellen Übertragunsstrecken ohne Zusatzkosten zu übertragen.
Digitale Systeme
Digitale Videorekordersysteme, kodieren Bild- und Tonsignale in unterschiedlichen Verfahren.
Wird das Signal einfach mit der 4-fachen Farbunterträgerfrequenz mit PCM abgetastet, so spricht man vom "Composite"-Verfahren.
Häufig wird allerdings das Signal bereits vor der Kodierung in RGB oder die Farbdifferenzsignale aufgeteilt. Danach werden in der Regel auch diese Signale als PCM-Signale weiterverarbeitet.
Ursprünglich wurden die PCM-Signale ohne jedwede Datenkompression aufgezeichnet. Dies führte zu einer (fast) kompromisslos guten Qualität. Später wurden allerdings allerlei Verfahren angewendet, um die Datenrate um den Faktor 1:2 bis 1:100 zu reduzieren.
Digitale Bandrekordersysteme werden langsam von Festplattenrekordern verdrängt, da die Kosten für Festplatten deutlich schneller sinken als für solche Bänder.
Beschreibung eines VHS-Laufwerks
Das Videorekorderlaufwerk, hier ein VHS-Laufwerk, hat die Aufgabe die Videokassette aufzunehmen, sie einzuzuiehen, das Band einzufädeln und zu transportieren. Dabei ist eine hohe Präzision notwendig. Dies betrifft besonders die Spurlage des Bandes (Tracking) sowie der Bandtransport durch den Bandservo (Capstanmotor) und den Kopftrommelservo (Kopftrommelmotor) der die Kopftrommel, genauer Kopfscheibe mit den Videoköpfen antreibt.
Alle Servos werden durch einen Mikrocomputer drehzahlgesteuert.
Bandservo
Abbildung Videorekorderlaufwerk von oben:
- 1: In diesem Blechkasten ist der Kopfverstärker enthalten. Dieser verstärkt den von den Video- und wenn vorhanden den von den Audioköpfen kommenden FM-Pakete.
- 2: Was hier im Vordergrund zu sehen ist, ist die Kopfscheibe mit den Video- und in unserem Fall auch Audioköpfen. Diese sind drehbar gelagert. Um die Köpfe mit den Kopfverstärker zu verbinden, kann man in diesem Fall keine Drähte oder Schleifkontakte (zu unzuverlässig) verwenden. Deshalb ist in der Kopftrommel für jeden Kopf ein Übertrager enthalten. Die Informationen werden also induktiv übertragen. Der Übertrager besteht aus mehreren ringförmigen Eisenferritkernen unterschiedlichen Durchmessers. Diese Ringe sind inneinandergelegt. Dazwischen sind die Spulen, bestehend aus sehr dünnem Kupferlackdraht (CuL), eingelagert.
Mögliche Anzahl der Köpfe auf der Kopfscheibe:
- 2 Köpfe: Zwei Videoköpfe für Standardplay mit Monoton
- 4 Köpfe: Zwei Videoköpfe für Standardplay und zwei Audioköpfe für HIFI-Stereo.
- 6 Köpfe: Vier Videoköpfe für Long- und Standardplay, sowie besseres Standbild und zwei Audioköpfe für HIFI-Stereo. Nachvertonung nur in Mono.
- 7 Köpfe: Vier Videoköpfe für Long- und Standardplay, zwei Audioköpfe für HIFI-Stereo und einen Löschkopf für Videoschnitt. Nachvertonung in Mono.
- 3: Der Schachtmotor hat die Aufgabe die Kassette einzuziehen und das Band einzufädeln. (Dazu kommt noch die Steuerung zwischen den Modi des Videorekorders wie Play, schneller Vor- und Rücklauf und so weiter. Dazu treibt er einen sogenannten Mod-Schalter an.?). Des Weiteren hat er die Aufgabe die gesamte Mechanik zu steuern.
- 4: Der Löschkopf löscht alle Informationen auf dem Band, wenn man neue Aufzeichnungen vornimmt.
- 5: Die Andruckrolle ist für den Bandtransport zuständig. So eine Andruckrolle ist zum Beispiel bei Kassettenrekordern oder Tonbändern auch vorhanden.
- 6: Der Tonkopf ist zum Aufzeichnen und Abspielen des Monotones zuständig. Eingebaut ist auch der Synchronisationskopf (auch CTL-Kopf genannt). Dieser CTL-Kopf ist für das Tracking beziehungsweise zum Auffinden der Videospuren notwendig. Die vom CTL-Kopf kommenden Rechteckimpulse von 25Hz werden dazu vom Mikrocomputer verarbeitet der den Bandservo entsprechend nachsteuert.
Neben dem Ton- und CTL-Kopf ist der Löschkopf für die Tonspur (schwarz).
- 7: Der Capstan (bei Kassettenrekordern auch Tonwelle genannt) wird von einem Bandservo (hier nicht zu sehen) angetrieben. Er hat die Aufgabe das Band zu transportieren. Beim einfädeln des Bandes drückt die Andruckrolle das Band gegen den Capstan, sodass er das Band antreiben kann.
- 8: IR-Sensor zur Erkennung, ob eine Kassette eingelegt ist. Die 18 ist entsprechend dazu der Sender.
- Die 9 und die 10 (Umlenkrollen) haben die Aufgabe das Band um die Koptrommel zu legen.
Dabei sind die Umlenkrollen für Servicearbeiten höhenverstellbar um das Tracking einzustellen.
Das Band wird so um die Kopftrommel gelegt, dass es etwa 50 % des Umfangs der Trommel bedeckt. Von oben gesehen sieht das Band dann wie ein 'M' aus. Deshalb wird dieses Verfahren auch M-Loading genannt.
- 11: Der Abwickeldorn nimmt eine Bandspule der Videokassette auf. Während des Rückspulens wird er vom Bandservo angesteuert.
- 12: Der Aufwickeldorn nimmt die zweite Bandspule der Videokasste auf. Während des Abspielens des Bandes und während des Vorlaufs und so weiter wird auch dieser Dorn vom Bandservo (Capstanmotor) angetrieben.
- 13: Führungsrillen des Kassettenschachtes.
- 14: Ein Führungsbolzen des Kassettenschachtes.
- 15: Diese Plastenase entriegelt die Kassettenklappe, die das Band schützt.
- 16: Dieser Hebel drückt die 15 nach vorne zur Entriegelung der Kassettenklappe beim einlegen der Kassette. Wenn die Kassette nach unten fährt öffnet dieser Hebel die Kassettenklappe.
- 17: Der Kassettenschacht. Er nimmt die Kassette auf.
- 18: IR-Sender zur Erkennung, ob eine Kassette eingelegt ist. Dieser ist auf einem Plastestift montiert. Dieser Plastestift entriegelt die Bandspulen der Videokassette.
- 19: Je nach Drehrichtung des Bandservos schaltet dieser Hebel zwischen Auf- oder Abwickeldorn um.
Abbildung Videorekorderlaufwerk von unten:
Drehrichtung
- 1: Dieser Schalter startet (und stoppt nach Kassettenauswurf?) den Schachtmotor, wenn man eine Kassette einlegt.
- 2: Getriebe für den Kassetteschacht. Nocheinmal vorhanden auf der anderen Seite des Kassettenschachtes.
- 3: Sensor zur Drehzahlmessung des Bandservos für den Mikroprozessor.
- 4: Vom Bandservo (Capstanmotor) ist hier nur der Rotor erkennbar. Unter diesem Rotor befinden sich Spulen, welche sternförmig angeordnet sind. Angesteuert und geregelt wird der Servo durch eine Pulsbreitenmodulation. Über einen Riemen ist der Servo mit einem Umschalthebel verbunden, der den Auf- und Abwickeldorn umschaltet und antreibt.
- 5: Der Kopftrommelservo ist ähnlich aufgebaut wie der Bandservo. Dieser treibt die Kopscheibe an.
- 6: Getriebe für Umlenkrollen und Bolzen, die das Band um die Kopftrommel legen.
- 7: Ein Bolzen und Umlenkrolle von unten.
- 8: Bremshebel für den Bandservo. Dieser stoppt den Servo sofort, damit beim Abstoppen der Wiedergabe oder Vorlauf und so weiter keine Bandschlaufen entstehen.
Heimvideorekorder
Die ersten Videorekorder für den Heimgebrauch kamen Anfang der 1960er auf den Markt. Ein Beispiel für einen frühen Heimvideorekorder war der Loewe Optacord 500, der auf der Funkausstellung 1961 der Öffentlichkeit vorgestellt. In Europa wurden die Formate VCR von Philips und Video 2000 von Grundig und Philips entwickelt, in Japan Betamax von Sony und
VHS von JVC.
Der erste Rekorder mit dem VHS-Aufzeichnungsformat war der HR-3300 von JVC, der Herbst 1977 vorgestellt wurde.
Die europäischen Formate konnten sich jedoch in den USA und Japan nur schwer durchsetzen. Betamax bot zwar gegenüber VHS eine bessere Bild- und Tonqualität, scheiterte aber an der zu kurzen Laufzeit der Kassetten. Bis Ende der 1980er Jahre hatte VHS die konkurrierenden Systeme vollständig aus dem Einzelkundengeschäft verdrängt.
Weitere, auch professionelle Formate findet man unter dem Begriff Videoformat.
Siehe auch
- Video, Video-Fachbegriffe, Festplattenrekorder, Videoformat
Weblinks
- [http://stsboard.de/forum3.html Videorecoder Reparatur]
- [http://www.tvhistory.tv/VCR%20History.htm Television History - The First 75 Years]
- [http://www.lionlamb.us/quad/theory.html Videotape Systems Theory]
- [http://www.lionlamb.us/quad/format.html Videotape Formats]
Kategorie:Videotechnik
ja:ビデオテープレコーダ
AbonnementEin Abonnement (abgekürzt Abo) ist der regelmäßige Bezug einer Leistung, oftmals gegen ein Entgelt.
Das Wort Abonnement ist seit dem 18. Jahrhundert gebräuchlich und stammt aus dem französischen, bei welcher s'abonner à quelque chose für "eine wiederkehrende Leistung bestellen" steht.
Ein Abonnement kann für eine gewisse Zeit (beispielsweise 12 Monate) oder auf Widerruf abgeschlossen werden. In der Regel ist der Preis für ein Abonnement niedriger als bei einem Einzelbezug.
Beispiele:
- Theater- oder Konzertabonnement
- Abonnement einer Zeitung oder einer Zeitschrift
- Abonnement im Öffentlicher Personennahverkehr (ÖV)
- Abonnement eines Newsletters oder einer Newsgroup
- Lebensmittelabonnements, etwa Obst- oder Gemüsekisten benachbarter Bauernhöfe
- Klingelton-Abo (Begriff geprägt durch die Firma Jamba!)
- Abonnement für Virendefinitionen (Virenschutz) oder Firewall zur Aktualisierung der Programme.
- Probeabonnement für werbetechnische Zwecke
Weblinks
- [http://www.abo-bestseller.de/ Informationen zum Abonnement]
- [http://www.abo-kompass.de/abo.html Wissenswertes zum Abonnement]
Kategorie:Handel
Gez
Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Köln, kurz Gebühreneinzugszentrale oder besser bekannt unter der Abkürzung GEZ, zieht seit 1. Januar 1976 die Rundfunkgebühren nach dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag für die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ein. Ihre Dienstleistungen bestehen aus:
- Teilnehmerbetreuung
- Abwicklung des Zahlungsverkehrs
- Erlangung rückständiger Forderungen
- Verpflichtung neuer Teilnehmer
- Serviceleistungen für die Rundfunkanstalten
- Gebührenplanung: Der GEZ obliegt die Federführung für die Planung der Gebührenerträge. Auf der Basis umfangreicher Vorarbeiten durch die GEZ erfolgt die Planung durch die "Arbeitsgruppe Gebührenplanung" - einer Unterkommission der Finanzkommission der Rundfunkanstalten - grundsätzlich für einen Zeitraum von 5 Jahren bzw. der aktuellen Gebührenperiode (31. Dezember 2009, Stand: Juni 2007). Vorsitzender der "Arbeitsgruppe Gebührenplanung" ist der Geschäftsführer der GEZ Hans Buchholz.
Zuvor war für diese Aufgaben die Deutsche Bundespost zuständig.
Gebühren
Die Gebühren (die eigentlich abgabenrechtlich Beiträge sind) tragen zur Finanzierung des durch den Rundfunk-Staatsvertrag geregelten Auftrags zur Grundversorgung durch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei. Ein Teil der Gebühren wird u. a. zur Finanzierung des Verwaltungsapparates der Aufsichtsbehörden für den privaten Rundfunk (den Landesmedienanstalten) sowie zur Finanzierung der GEZ (2003: 1,97%) verwendet.
Mit einigen Ausnahmen ist prinzipiell jeder, der ein funktionierendes Empfangsgerät (bzw. ein mit geringem Aufwand funktionierend zu machendes Empfangsgerät) besitzt, verpflichtet, Rundfunkgebühren zu entrichten. Rundfunkgebühren werden prinzipiell für jedes einzelne Empfangsgerät erhoben. In Privathaushalten besteht jedoch weitgehende Zweitgerätebefreiung.
Die Rundfunkgebühr besteht aus der Grundgebühr und der Fernsehgebühr. Ihre Höhe wird
durch den Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag festgesetzt. Die Grundgebühr beträgt derzeit (Apr 2005) 5,52 € monatlich, die Fernsehgebühr (auch für den Empfänger im Videorekorder oder in einer TV-Tuner-Karte im Computer) 11,51 €, wobei für das erste Fernsehempfangsgerät auch ohne Besitz eines Radios Grund- und Fernsehgebühr fällig werden. Derzeit (November 2005) sind die Rundfunkgebühren in Deutschland sind nach denen von Dänemark, der Schweiz und Österreich die vierthöchsten Europas.
Landesmedienanstalt
Die Grafik zeigt die inflationsbereinigte Entwicklung der Gebühren seit ihrer Einführung 1953. Demnach lagen die Gebühren 1996 bezogen auf die Kaufkraft unter dem Stand von 1953, sind in den folgenden fünf Jahren aber um etwa 20 Prozent gestiegen.
Nach dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag (RGebStV) gehören zu den anmeldepflichtigen Empfangsgeräten auch nicht in Betrieb befindliche Geräte - alleine das "zum Empfang bereit halten" eines entsprechenden Gerätes verpflichtet somit zur Anmeldung bzw Zahlung der Rundfunkgebühren (Ausnahme: ein außerhalb des Wohnraums, z. B. im Keller oder auf dem Dachboden eingelagertes Gerät gilt nicht als "zum Empfang bereit gehalten"). Computer zählen auch zu den Empfangsgeräten, wenn eine TV- oder Radio-Karte eingebaut ist. Auch Geräte, die allein zum Vorführen aufgezeichneter Videos wie z.B. Produkt- oder Lehrvideos eingesetzt werden, zählen als anmelde- und gebührenpflichtige Empfangsgeräte, wenn sie über ein Empfangsteil (Tuner) verfügen. Einige Fachbetriebe bieten entsprechenden Umbauten zur Entfernung des Empfangsteils an.
Schuldner
Gebührenschuldner ist immer die Person oder die Firma, die die Rundfunkgeräte zum Empfang bereit hält, im Privathaushalt ist das meist der Haushaltsvorstand. Bei Empfangsgeräten in Kraftfahrzeugen ist der Halter des Fahrzeugs der Gebührenschuldner.
Im privaten Haushalt gelten bei Zahlung einer Gebühr alle weiteren Geräte derselben Art als gebührenfreie Zweitgeräte. In der Regel sind daher im privaten Haushalt beliebig viele Fernsehgeräte und Radios durch die monatliche Gebühr von 17,03 € abgedeckt. Keine gebührenfreien Zweitgeräte sind Geräte in Zweit- oder Ferienwohnungen, Geräte in mindestens teilweise beruflich genutzten häuslichen Büros, und Geräte, die von Haushaltsangehörigen (außer Ehemann/Ehefrau des Haushaltsvorstands) mit eigenem Einkommen in deren eigenen Räumen zum Empfang bereit gehalten werden. Auch ein Autoradio in einem Kraftfahrzeug eines privaten Halters gilt dann nicht als gebührenfreies Zweitgerät, wenn dieses KFZ ganz oder teilweise gewerblich oder für eine freiberufliche Tätigkeit eingesetzt wird. Schon ein auffälliger Werbeaufkleber auf einem KFZ kann dessen gewerbliche Nutzung begründen und damit die Gebührenpflicht für das darin befindliche Autoradio.
Ausnahmen
Gebührenbefreiung aus sozialen Gründen
Grundlage für Befreiungen aus sozialen Gründen war bis einschließlich März 2005 die "Verordnung über die Befreiung von der Rundfunkgebührenpflicht", die sich als Landesrecht allerdings von Land zu Land geringfügig unterscheiden konnte. Gemeinsam war den Landesverordnungen, dass das zuständige Sozialamt auf Antrag Personen mit geringem Einkommen (in der Regel mit weniger als dem 1,5-fachen des geltenden Sozialhilfesatzes) und behinderte Personen mit dem im Schwerbehindertenausweise eingetragenen Merkzeichen "RF", die dauerhaft an der Teilhabe des öffentlichen Lebens gehindert sind (vorallem Blinde, Gehörlose, Personen mit äußerer Entstellung oder abstoßenden Gerüchen) von den Rundfunkgebühren befreien konnte. Befreit wurden außerdem einige gemeinnützige Einrichtungen wie Krankenhäuser, Pflegeheime und Schulen usw..
Bei Anträgen auf Gebührenbefreiung, die ab dem 1. April 2005 gestellt werden, ändern sich die Bedingungen drastisch. Der Antrag ist dann an die GEZ zu richten (kann aber auch weiterhin beim Sozialamt abgegeben bzw. ausgefüllt werden). Nicht mehr die Höhe des Einkommens ist für die Befreiung entscheidend, sondern die Vorlage eines Bescheides über eine Sozialleistung (BAföG, ALG II und einige mehr), die man üblicherweise nur bei geringen Einkommen bekommen kann. Ausnahme stellt hier das BAFöG dar, da man den Anspruch auf BAFöG z.B. durch nicht vollständig erbrachte Studienleistungen nach dem 5.Semester oder aber in einigen Fällen auch durch Studienfachwechsel verlieren kann. Dann ist man rundfunkgebührenpflichtig, obwohl das Einkommen sehr gering sein kann. Letzte Möglichkeit besteht laut Rundfunkgebührenstaatsvertrag §6 Abs. 3 nur in "besonderen Härtefällen" über die nach Antrag die jeweilige Rundfunkanstalt entscheidet. Gemeinnützige Einrichtungen und Behinderte mit besonders schweren Behinderungen werden weiterhin auf Antrag befreit.
Händlerpauschale
Unternehmen und Händler, die sich mit der Herstellung und dem Verkauf, dem Einbau oder der Reparatur von Rundfunkempfangsgeräten befassen, sind nach Anmeldung bei der GEZ mit der sog. Händlerpauschale von der Zahlung für weitere Geräte in den Geschäftsräumen ausgenommen, sofern diese nur zu Vorführ- oder Prüfzwecken in den Verkaufsräumen betrieben werden (§5 Abs.3 Rundfunkgebührenstaatsvertrag - RGebStV).
Übertragungsweg Internet
Zunehmend nutzen Rundfunksender weltweit das Internet als Übertragungsmedium, indem sie Rundfunkprogramme ins Internet streamen. Diesem Übertragungsweg wird aufgrund schnell wachsender Übertragungsbandbreiten und verführerischer technischer Möglichkeiten wie z.B. die Rückkanalfähigkeit zukünftig eine stark steigende Bedeutung zukommen.
Computer und andere Geräte, die Rundfunk ausschließlich über das Internet empfangen können, erfüllen eben so wie herkömmliche Radio- und Fernsehgeräte die Definition des Rundfunkgebührenstaatsvertrags für Rundfunkempfangsgeräte. Im Jahr 2001 wurden jedoch wegen der noch sehr geringen Bedeutung dieses Übertragungswegs Computer und andere Geräte, die Rundfunk ausschließlich über Internet zu empfangen vermögen, zunächst befristet bis 2004 von den Rundfunkgebühren befreit. Dieses Moratorium für den Rundfunkempfang über Internet wurde 2003 im Siebten Rundfunkänderungsstaatsvertrag bis zum 31. Dezember 2006 verlängert. Im Rahmen der turnusmäßigen Neuformulierung des RgebStVs hat die Ministerpräsidentenkonferenz am 8. Oktober 2004 beschlossen, diese Frist nicht weiter zu verlängern. Damit werden viele Computer mit Internet-Zugang und UMTS-Handys ab 1.1.2007 prinzipiell gebührenpflichtig.
Dennoch werden auch ab 2007 nur sehr wenige Geräte tatsächlich von der Gebührenpflicht für den Empfang über Internet betroffen sein, denn gleichzeitig wurde die Zweitgerätebefreiung speziell für diese Geräte auf den gewerblichen Bereich ausgedehnt.
Strittig ist aufgrund unklarer Formulierungen im Rundfunkgebührenstaatsvertrag noch, ob für diese "neuartigen" Rundfunkempfangsgeräte eine Grund- bzw Radiogebühr oder eine Fernsehgebühr berechnet wird.
Verfahren
Adressermittlung
Zwecks Adressermittlung und Gebühreneintreibung wurden im Jahr 2002 von den bundesdeutschen Meldebehörden über 12 Mio. Datensätze von Bürgern an die GEZ übermittelt. Nur Sachsen-Anhalt und Thüringen verzichten aufgrund von Datenschutzbedenken auf die Weitergabe von Einwohnermeldeamt-Daten. Zusätzlich erwirbt die GEZ Anschriften von Adressverlagen und Adresshändlern. Damit hat die GEZ eine der vollständigsten Adress-Datenbanken von bundesdeutschen Haushalten überhaupt, wenngleich der Bezug der (teils nicht verifizierten) Anschriften durch Adressenhändler auch zu Fehleinträgen führen kann.
Auskunftspflicht
Nach dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag (RGebStV) sind Rundfunkteilnehmer gesetzlich zur Auskunft gegenüber der Landesrundfunkanstalt oder einem ihrer Rundfunkgebührenbeauftragen beziehungsweise der GEZ verpflichtet, sofern sie ein Empfangsgerät bereithalten. Ebenfalls auskunftspflichtig sind Haushaltsangehörige von Rundfunkteilnehmern ab 16 Jahren und Personen, bei denen tatsächliche Anhaltspunkte die Vermutung nahe legen, dass sie oder Haushaltsangehörige Rundfunkgeräte zum Empfang bereit halten könnten. Als solche "tatsächlichen Anhaltspunkte" werden unter anderem installierte Antennenanlagen, der Bezug von Rundfunkzeitschriften und andere Ermittlungsergebnisse betrachtet. Andere Personen sind dagegen nicht auskunftspflichtig; müssen also auch nicht der GEZ beziehungsweise der Landesrundfunkanstalt mitteilen, dass sie kein Gerät zum Empfang bereit halten.
Die GEZ ist gemäß §3(2) RGebStV ermächtigt, über folgende Daten einer Person, die der Auskunftspflicht unterliegt, Auskunft zu verlangen:
- Vor- und Familienname sowie früherer Name, unter dem ein Rundfunkempfangsgerät angemeldet wurde,
- Geburtsdatum,
- Name und Anschrift des gesetzlichen Vertreters,
- gegenwärtige Anschrift sowie letzte Anschrift, unter der ein Rundfunkempfangsgerät angemeldet wurde,
- Zugehörigkeit zu einer bestimmten Branche,
- Beginn und Ende des Bereithaltens von Rundfunkempfangsgeräten,
- Art, Zahl, Nutzungsart und Standort der Rundfunkempfangsgeräte,
- Rundfunkteilnehmernummer und
- Grund der Abmeldung.
Organisation
Die GEZ ist von der Rechtsform her eine öffentlich-rechtliche, nicht rechtsfähige, durch Verwaltungsvereinbarung errichtete Gemeinschaftseinrichtung der Rundfunkanstalten. Sie ist demzufolge keine juristische Person, sondern Teil der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.
Die GEZ ist jedoch eine Behörde im materiellen Sinne der Verwaltungsverfahrensgesetze, da sie eine Stelle ist, die Aufgaben der öffentlichen Verwaltung wahrnimmt.
Umsätze
Die GEZ nahm im Jahr 2003 für die Rundfunkanstalten 6,79 Milliarden € ein. Dabei werden rund 40,6 Mio Teilnehmerkonten verwaltet (Stand 2003). Zum Vergleich: Das durch Werbung finanzierte Budget aller privaten Rundfunkanbieter in Deutschland betrug zur selben Zeit ca. 4 Milliarden €. In den konjunkturell besseren Jahren 1999 und 2000 allerdings lagen die Werbeeinnahmen des privaten Rundfunks sehr deutlich über den gesamten Einnahmen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Teilnehmer, Kontrollen und Fahndung
Die GEZ unterhält keinen Außendienst, sie gewinnt neue Teilnehmer ausschließlich durch Adressabgleich und Anschreiben. Die "GEZ-Kontrolleure" sind freiberufliche Mitarbeiter der Landesrundfunkanstalten, erhalten in einigen Bundesländern aber auch Ausweise der GEZ. Sie arbeiten auf Provisionsbasis.
Die GEZ darf von Nicht-Teilnehmern keine Daten speichern, so dass Nicht-Teilnehmer und Schwarzseher gleichermaßen immer wieder von der GEZ angeschrieben werden. Jedoch können sich Betroffene an den Datenschutzbeauftragten der GEZ oder ihrer Landesrundfunkanstalt werden und dort die (auch lebenslange) Aufnahme in eine von der GEZ geführten Sperrdatei veranlassen.
Der Außendienst kontrolliert nach und nach alle Haushalte, die keine Geräte angemeldet haben, nicht etwa nur Stichproben. Insgesamt sind deutschlandweit ca. 1000 bis 1500 sog. "Gebührenfahnder" aktiv.
Die "Gebührenbeauftragten" sind von der jewiels zuständigen Landesrundfunkanstalt ermächtigt, die ihr zustehenden Auskünfte bei den Betroffenen einzuholen und sollen auch nicht-angemeldete Rundfunkteilnehmer aufspüren. Dabei haben diese Außendienstmitarbeiter keinerlei hoheitliche Befugnisse, ihre Ermittlungen finden deshalb oft in einer rechtlichen Grauzone statt. Insbesondere dürfen sie eine Wohnung nicht unaufgefordert betreten und müssen sich ausweisen. Gegenüber den Außendienstmitarbeitern kann individuell oder pauschal ein Hausverbot ausgesprochen werden. Dazu ist die zuständige Landesrundfunkanstalt zu kontaktieren, die die Mitarbeiter des Außendienstes informiert. Die Erfahrung zeigt, dass sich die Außendienstmitarbeiter an ausgesprochene Hausverbote halten, da sie andernfalls wegen Hausfriedensbruch und evtl. Nötigung strafrechtlich belangt werden können.
Rundfunkgebühreneinzug in Europa
Die meisten Staaten Europas haben öffentlich-rechtlichen oder ähnlich gestellten Rundfunk, der in Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Malta, Norwegen, Polen, Schweden, Schweiz, Slowenien und Tschechien eben so wie in Deutschland über zwangsweise erhobene Rundfunkgebühren finanziert wird, die an das Bereithalten von Rundfunkempfangsgeräten geknüpft sind. In den meisten dieser Staaten werden die Gebühren entweder von den Rundfunkanstalten selbst oder von beauftragten Unternehmen analog zur deutschen GEZ eingezogen. In der Schweiz ist für den Einzug die Billag zuständig, in Österreich die GIS, in Großbritannien die TV Licensing.
Diskussion über die GEZ
Pro GEZ
Die Kritik gegen die GEZ konkret und die Rundfunkgebührenpflicht allgemein ist sehr diffus und zieht sich über verschiedene Rechtsnormen. Wichtigste Kritikpunkte neben der Gebührenhöhe liegen in falschen Vorstellungen der Begriffe Grundversorgung und Unabhängigkeit und im Vorwurf der unkontrollierten Datenerhebung und Speicherung der Daten begründet.
Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sollen keineswegs unabhängig und neutral sein. Dies gilt sowohl für die Anstalten insgesamt als auch für einzelne Beiträge im Rundfunk. Vielmehr soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk als ein Medium der Bürger die aktuellen politischen Strömungen widerspiegeln, und soll gerade durch eine Vielfalt der Blickweisen auf ein Thema den Bürgern ermöglichen, sich ein eigenes Bild zu machen.
Dies steht nicht in Widerspruch zu einer Kontrolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch mehrheitlich parteipolitisch gebundenene Rundfunkräte. Im Gegenteil sichert die Zusammensetzung dieser im Proporz der jeweiligen Wahlergebnisse die demokratische Legitimation der Kontrollorgane. Es versteht sich von selbst, dass bei einer solchen Konstruktion erst eine breite Vielfalt die gewünschte Ausgewogenheit ermöglicht, die - anders als die schimärenhafte Unabhängigkeit - erst die Lebensverhältnisse und Meinungsvielfalt der Bürger einer föderalen Republik widerspiegelt.
Unter diesem Primat der Vielfalt und Ausgewogenheit ist auch der Begriff Grundversorgung zu prüfen. Darüber hinaus aber ist der Grundversorgungsauftrag auch unter den Verpflichtungen zu sehen, die die Konstruktion des Dualen Systems aus öffentlich-rechtlichen und privaten Rundfunkanstalten begründen. Um die Meinungsherrschaft von Einzelpersonen oder Gruppen zu verhindern, die beim privaten Rundfunk schon aus Gründen der marktwirtschaftlichen Dynamik jederzeit entstehen kann, wurde im Rahmen des Dualen Systems als Existenzberechtigung eines privaten Rundfunks die gesicherte Existenz eines dem privaten Rundfunk mindestens ebenbürtigen öffentlich-rechtlichen Rundfunks festgeschrieben.
Die GEZ erhebt und speichert Daten der Rundfunkteilnehmer, die für die gesetzliche Wahrnehmung des Auftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks notwendig sind. Die GEZ bezieht ihre Daten sowohl aus öffentlichen als auch privaten Datenquellen und unterscheidet sich hierbei von anderen Datensammlern mit gesetzlichem Auftrag, wie etwa den Einwohnermeldeämtern, den Finanzämtern, oder den KFZ-Zulassungsstellen. Das bis dahin ohne gesetzliche Grundlage betriebene Sammeln und Nutzen von Daten zum Zweck der Ermittlung und Aquirierung von Teilnehmern wurde im April 2005 gesetzlich im Sinne der bisherigen Praxis geregelt. Die GEZ unterliegt dabei den Datenschutzgesetzen und hat eigene betriebliche Datenschutzbeauftragte bestimmt, allerdings existiert keine generelle Kontrolle (mit Ausnahme der Daten von Gebührenpflichtigen aus den Ländern Berlin, Bremen, Brandenburg, Hessen) durch unabhängige Instanzen wie etwa den Landes- oder Bundesdatenschutzbeauftragten, wie sie für alle sonstigen Behörden und privaten Unternehmen besteht. Diese Praxis steht nach Auffassung einzelner Datenschutzbeauftragter im Widerspruch zur europäischen Datenschutzrichtlinie und es wurden Vorschläge unterbreitet die Rundfunkstaatsverträge entsprechend abzuändern.
Die GEZ wäre obsolet, wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland aus Steuermitteln alimentiert würde. Es ist jedoch der besonderen Geschichte Deutschlands geschuldet, dass für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland eine möglichst große Staatsferne vorgeschrieben wurde. Diese auch vom Bundesverfassungsgericht bestätigte Verpflichtung zur Staatsferne führt in der Konsequenz zu einem Verbot der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus Steuermitteln. Eine Ausnahme bildet dabei die Deutsche Welle, die als Rundfunkanstalt des Bundesrechts allein aus Steuermitteln alimentiert wird.
Als Fazit sichert die Existenz der GEZ zu, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ein freies Medium freier Bürger sein kann, dessen Bedeutung für unsere freiheitliche Demokratie unverzichtbar ist.
Für die Folgen eines fehlenden unabhängigen Rundfunks wird oft auf das Angebot des US-amerikanischen Rundfunks verwiesen.
Historische Bedeutung bekam der öffentlich-rechtliche Rundfunk für die Entwicklung der Demokratiebewegungen in der DDR, bei den Montagsdemonstrationen und der Maueröffnung. Bereits vorher hatten die öffentlich-rechtlichen Sender Einfluß auf die Meinungsbildung in der DDR.
Kontra GEZ
Die Gebührenerhebung durch die GEZ ist in der Öffentlichkeit und der Rechtsdiskussion umstritten. Der Landesrechnungshof Nordrhein-Westfalen hat im Herbst 2004 die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Anstalten in einem Bericht für ihren Umgang mit Gebührengeldern kritisiert.
Heute werden durch die Gebühren auch Angebote wie Gewinnshows und die dort vergebenen Geldpreise, Übertragungsrechte von Sportereignissen, die für immer neue Rekordsummen den privaten Sendern "abgejagt" werden, und Moderatorengehälter in teilweise mehrstelliger Millionenhöhe sowie zahlreiche Lokal-, Landes- und Auslandsstudios finanziert. Ereignisse wie die Hochzeit Prince Charles' mit Camilla Parker Bowles werden von ARD/ZDF doppelt übertragen; stattdessen wird Schulfernsehen gestrichen. Alleine der Bestand von analoger Satelliten-Übertragungskapazität mit mindestens 15 Transpondern würde das Budget nahezu jedes privaten Senders übersteigen.
Auch die Ausweitung der Verbreitungskanäle auf das Internet und die Finanzierung dieser durch die Rundfunkgebühren sind durch den Rundfunkgebührenstaatsvertrag zwar geregelt, ist allerdings trotzdem umstritten.
Der Grundkonflikt bei der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch staatliche Rundfunkgebühren ist in diesem Zusammenhang die Auslegung des Begriffes "Grundversorgung" und die Frage, ob die öffentlich-rechtlichen Sender mit werbefinanzierten Privatsendern in direkte Konkurrenz treten sollten, beispielsweise beim Erwerb teurer Übertragungsrechte von Sportereignissen.
Die Pflicht, doppelte Gebühren bezahlen zu müssen, ist vielen Menschen nur schwer zu vermitteln. So müssen beispielsweise Gewerbetreibende (egal ob haupt- oder nebenberuflich) das Autoradio zusätzlich anmelden oder Gartenlaubenbesitzer ihr zusätzliches Radio. Viele Menschen empfinden dies als ungerecht, da ja nur eine Nutzung möglich ist. Offensichtlich gelingt es der GEZ bzw. den Landesrundfunkanstalten nicht, die Bemessungsgrundlage der Gebühren (die Zahl der zum Empfang bereit gehaltenen Rundfunkgeräte und nicht, wie oft geglaubt wird, die Nutzung) in ausreichendem Maße zu vermitteln.
Befürworter der GEZ argumentieren, dass nur durch die Rundfunkgebühren unabhängige Rundfunkveranstalter existieren können, da sie dadurch die Inhalte nicht dem Werbemarkt anpassen müssen. Diese Aussage wird inzwischen aber dadurch relativiert, dass ein Teil der Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender durch Werbeeinnahmen und Sponsoring gedeckt wird. Laut Aussage des Verbandes der privaten deutschen Fernsehanbieter führt dies zu Wettbewerbsverzerrungen. Als Hintergrund muss hierzu erwähnt werden, dass derzeit (2004) konjunkturbedingt die Gebühreneinnahmen der öffentlich-Rechtlichen Anstalten die Einnahmen durch Werbung aller privaten deutschen Fernsehanbieter in ihrer Gesamtheit übersteigen.
Für die nach Auffassung des FoeBuD e.V. in Bielefeld z. T. sehr fragwürdigen und rechtlich anzweifelbaren Methoden erhielt die GEZ den Big Brother Award 2003 in der Kategorie Lifetime. Die Preisverleihung wurde damit begründet, dass das Datenschutzrecht von Millionen von Menschen missachtet wird. Laut Laudator Thilo Weichert sammeln die Beauftragten der GEZ dabei "in einem Übermaß Daten, dringen unter Überrumpelung von Menschen in deren Wohnung ein und nötigen die Menschen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zur Offenbarung von eigenen Daten". Üblich sind dabei auch Anrufe durch die GEZ "Marktforschungscallcenter". Durch angebliche Umfragen zum Thema "Radio und Fernsehen" will die GEZ herausbekommen, ob jemand tatsächlich keinen Fernseher hat.
Auch das konsequente Anschreiben jeder irgendwo auffindbaren Adresse (schon die Registrierung einer Internet-Domain führt oftmals zu einem Schreiben an die angeblich hier beheimatete Firma), ob diese Person denn auch ihre Geräte ordnungsgemäß angemeldet habe, ohne die eigenen Datenbestände diesbezüglich abzugleichen, führt zu starker Ablehnung der GEZ. Zusätzlich werden diese Schreiben bei Nichtbeachtung unter Missachtung der (so nichts anzumelden ist) nicht vorhandenen Auskunftspflicht in regelmäßigen Abständen wiederholt und in ihrem Ton verschärft.
Des Weiteren verzichtet die GEZ sowohl in den vorgenannten Briefen, wie auf ihrer Internetseite auf jedweden Hinweis, wann ein Gerät nicht anmeldepflichtig ist, sondern weist nur auf Zahlungsverpflichtungen in unklaren Fällen hin, wie etwa ein Autoradio in dem Fahrzeug eines Gewerbetreibenden zusätzlich angemeldet werden muss. Auch sonst werden immer wieder Fälle diskutiert, in denen die GEZ angeblich selbst dann versucht, Gebühren einzutreiben, wenn sie zu diesen nicht (mehr) berechtigt ist.
Auch wenn die im Volksmund gerne als "GEZ-Fahnder" bezeichneten Gebührenbeauftragten der Landesrundfunkanstalten nicht von der GEZ eingesetzt werden und auch nichts mit der GEZ zu tun haben, überträgt sich das negative Bild der Bevölkerung von diesen Fahndern auch auf die GEZ selbst. Diese Kontrolleure werden von den Landesrundfunkanstalten ausschließlich als freie Mitarbeiter auf Honorarbasis beschäftigt. Es wird befürchtet, dass dieser Druck, den Lebensunterhalt nur durch erfolgreiche Überführung von Schwarzsehern verdienen zu können, Kontrolleure dazu verleiten könnte, ihre Ermittlungen auch außerhalb des gesetzlich gesteckten Rahmens zu führen. Allerdings sind bisher die Gebührenbeauftragten der Landesrundfunkanstalten nicht in einem übermäßigen Ausmaß gerichtsnotorisch geworden, so dass es für diese Befürchtungen keinerlei Anhaltspunkte gibt.
Da die Gebühren nicht auf der Basis der Nutzung, sondern auf "zum Empfang bereitgehaltene Empfangsgeräte" erhoben werden, werden auch diejenigen gezwungen, Gebühren zu zahlen, die beispielsweise Fernsehgeräte verwenden, um Produkt- oder Lehrvideos zu zeigen. Möchte der Betreiber keine Gebühren für das Gerät zahlen, muss er den Empfangsteil entfernen oder unbrauchbar machen. Dadurch entstehen ihm i.d.R. zusätzliche Kosten.
Im Zuge der Sozialreformen der Agenda 2010 wurde die Entscheidungsbefugnis über sozial begründete Rundfunkgebührenbefreiungen direkt der GEZ als geldempfangender Institution übertagen. Damit ist keine neutrale Bewertung solcher Befreiungsanträge mehr möglich.
An- und Abmeldung sind schon durch den Rundfunkgebührenstaatsvertrag verschiedenwertig, werden aber zusätzlich auch von der GEZ ganz verschieden behandelt. Anmeldungen können sehr einfach, so auch durch Rundfunkgebührenbeauftragte ("Fremdanmeldungen") und sogar anonym auf der GEZ-Internetseite und für lange Zeiträume rückwirkend vorgenommen werden. Somit kann praktisch jeder jeden beliebig anmelden - auch zu denunziatorischen Zwecken. Ob solche Anmeldungen rechtlich zulässig sind, ist strittig, sie werden von der GEZ, die sich bei Anmeldungen stets kooperativ zeigt, jedoch entgegengenommen und führen erst einmal zu Zahlungsaufforderungen. Auch in Ihrem neu gestalteten Internetauftritt im Jahre 2005 hat die GEZ nicht auf diese fragwürdige Möglichkeit der Online-Anmeldung verzichtet. Bei Nichtzahlung wird nach erfolgloser Erinnerung der Gebührenbescheid im Auftrag der jeweiligen Landesrundfunkanstalt erteilt, dem in der Regel eine Mahnung und eine 2. Mahnung folgen, bevor die Zwangsvollstreckung betrieben wird. Gegen den Gebührenbescheid ist die Erhebung eines Widerspruchs möglich (der jedoch nahezu regelmäßig abgelehnt wird) oder in einigen Regionen Deutschlands die direkte Einlegung einer Klage vor dem Verwaltungsgericht ohne vorhergehendes Widerspruchsverfahrens.
Abmeldungen hingegen sind schwieriger durchzuführen. Dies liegt zum einen rechtlich darin begründet, dass diese im Gegensatz zu den Anmeldungen laut Rundfunkgebührenstaatsvertrag stets der Schriftform bedürfen und dass für die Abmeldung bestimmte Formalien wie z.B. die Nennung eines zulässigen Abmeldegrunds erforderlich sind, die wohl nicht immer eingehalten werden. Zum anderen werden Abmeldungen von der GEZ oft zusätzlich und rechtswidrig erschwert, indem sie häufig das ihr zustehende Maß überschreitet: Entweder verlangt sie Entsorgungsnachweise, die bei anonymer Entsorgung der Rundfunkempfänger im nachhinein nicht mehr beschaffbar sind, oder sie verlangt die Herausgabe ausführlicher Daten von der Person, an die der Rundfunkempfänger verkauft oder verschenkt wurde (was bei anonymen Geschäften ebenfalls unmöglich ist). Beide Forderungen sind jedoch unzulässig und begründen bzw. berechtigen keine Verzögerung der Abmeldung, wie es jedoch häufig seitens der GEZ geschieht. In einschlägigen Internetforen wurden und werden zudem auffällig oft Klagen geäußert, dass normale Postbriefe, die Abmeldungen enthalten, bei der GEZ angeblich nicht angekommen seien. Deshalb sollten Briefe mit Abmeldungen stets eingeschrieben verschickt werden.
Siehe auch: Internet-PC
Weblinks
- [http://www.gez.de Offizielle Homepage der GEZ]
- [http://www.mdr.de/DL/169039.pdf Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag]
- [http://www.br-online.de/br-intern/organisation/pdf/rundfunkgebuehrenstaatsvertrag.pdf Rundfunkgebührenstaatsvertrag]
- [http://www.bigbrotherawards.de/2003/.life/ Begründung der Verleihung des "Big Brother" - Awards (Kategorie Lifetime) an die GEZ]
- [http://www.heise.de/tp/r4/artikel/19/19745/1.html Telepolis: Wenn der GEZ-Mann zweimal klingelt]
- [http://www.datenschutzzentrum.de/faq/gez.htm Datenschutzzentrum - GEZ]
- [http://www.zeit.de/2004/03/Fernsehen "Die Zeit": Kopfsprung ins Seichte]
- [http://www.einseitig.info/html/content.php?txtid=220 "Der Rundfunk, die Politik und der Empfänger - ein Fanal" - ein Pro-GEZ Artikel von Arno Amian über die (seiner Ansicht nach verfassungsfeindliche) Festlegung der GEZ-Gebühren durch die Ministerpräsidenten]
Kategorie:Öffentliche Finanzen
BillagDie Billag ist die schweizerische Inkassostelle für Radio- und TV-Empfangsgebühren. Ihr gesetzlicher Auftrag besteht darin, dafür zu sorgen, dass sich alle Nutzer von Rundfunkprogrammen registrieren und dass diese ihre Beiträge bezahlen. Die analoge Institution in Deutschland heisst GEZ.
Sie betreibt jährlich 65'000 Menschen und versendet zwei Millionen Mahnungen pro Jahr. Die Empfangsgebühren für Radio und TV betragen für Privathaushalte rund 450 Franken pro Jahr.
Sie kann - was in der Privatwirtschaft relativ einzigartig ist - Verfügungen erstellen, die im Betreibungsverfahren den Charakter eines vollstreckbaren Gerichtsurteils haben. Besitzer von Computern mit schnellem Internetanschluss (z.b. ADSL) müssen ebenfalls Empfangsgebühren berappen.
Weblinks
- http://www.billag.ch
- http://www.admin.ch/ch/d/sr/784_40/index.html Gesetzliche Grundlagen
Kategorie:Unternehmen (Schweiz)
Netzebene (Kabelnetz)Die Netzebenen sind verschiedene Teile des Kabelnetzes für das Kabelfernsehen.
Bei der Konzeption des Kabelnetzes wurde eine technische Trennung des Netzes in vier Ebenen vorgenommen. Die Ebenen 1, 2 und 3 waren dabei ausschließlich den Rundfunkanstalten und der DBP zugeordnet und wurden mit öffentlichen Mitteln finanziert, während die Netzebene 4 von privaten Firmen installiert und betrieben wurde.
::Die heutige Gliederung des Kabelnetzes lässt sich folgendermaßen darstellen:
::Netzebene 1:
::TV- und Hörfunk-Studios
::Netzebene 2:
::# Verteilwege über Rundfunksender, Satelliten, Richtfunk
::# Rundfunkempfangsstelle (Bündelung der Programme)
::Netzebene 3:
::Kabelverteilnetz zu den privaten Haushalten (bis zur Grundstücksgrenze)
::Netzebene 4:
::Private Hausverteilanlagen
Kategorie:Nachrichtentechnik
BidirektionalDas Attribut bidirektional impliziert, dass eine Datenübertragung in beide Richtungen Punkt zu Punkt stattfindet. Beispielsweise besteht ein bidirektionaler logischer Kanal aus einem Paar assoziierter Übertragungswege zwischen zwei Terminals, wobei jeder Kanal nur eine Richtung hat. Eine Punkt-zu-Mehrpunktverbindung (Beispiel Konferenzschaltung) wird nicht als bidirektional bezeichnet. In einem bidirektionalen Ring, der mehrere Netzknoten verbindet, wird der Datenverkehr im Regelfall so gerichtet, daß beide Richtungen einer bidirektionalen Verbindung dieselben Netzknoten durchqueren, aber in umgekehrter Richtung. Im Fehlerfall, bei dem ein Übertragungsweg der beiden ausfällt, kann im Ring eine Protectionumschaltung stattfinden, sodass das unterbrochene Signal den Ring in derselben Richtung durchläuft.
bidirektionale Schnittstelle
Kann man mit einer Schnittstelle sowohl Daten empfangen (Receiver) als auch senden (Transmitter), dann ist diese Schnittstelle bidirektional (Transceiver). Das Gegenteil wäre eine unidirektionale Schnittstelle (enth. nur Receiver oder nur Transmitter).
Je nach Aufbau des Transceiver ist eine Übertragung in beide Richtungen gleichzeitig oder nur in einer Richtung zur Zeit möglich. Werden Daten zur gleichen Zeit in beide Richtungen auf den gleichen Medium übertragen, ist eine Unterscheidungsmöglichkeit nötig
(siehe full-Duplex-Verfahren).
Einfache physikalische Schnittstellen die die Information nur mit beispielsweise einer Größe z.B. 2 verschiedene Spannungspegel übertragen, verwenden häufig ein Zeit-Multiplex Verfahren. Eine Übertragung ist nur in einer Richtung zur Zeit (Halbduplex-Verfahren) möglich.
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Kategorie:Nachrichtentechnik
Breitband
Ein Breitband-Internetzugang ermöglicht z. B. das schnelle Herunterladen von Daten und die Nutzung von Videokonferenzen in guter Qualität. Ein Breitbandzugang funktioniert beispielsweise über das Kabelmodem oder DSL. Ein Modem- und ISDN-Zugang ist kein Breitband-Internetzugang.
Obwohl es keine eindeutige Definition gibt, ab wann eine breitbandige Verbindung beginnt, gibt es folgende Anhaltspunkte:
Entgegen dem Basisband (ein einziges Frequenzband), werden bei Breitbandübertragungen mehrere parallele Frequenzbänder verwendet. Laut ITU ist Breitband als jede Form der Datenübertragung mit einer Datenrate, die über die Primärmultiplexrate von 2048 kBit/s hinausgeht, definiert. Liegt die Primärmultiplexrate darunter, wird es mit Schmalband (narrowband) bezeichnet und liegt sie zwischen 2 und 45 MBit/s als Weitband (wideband).
In Südkorea beginnt eine Breitbandverbindung erst ab 20 MBit/s.
Über Breitbandverbindungen wird zukünftig Triple Play standardmäßig erfolgen.
Siehe auch: Breitbandkommunikation, Breitbandnetz, Breitbandverteilnetz, Breitbandvermittlungsnetz, Schmalbandkommunikation
Kategorie:Elektrotechnik
ja:ブロードバンドインターネット接続
Kabelmodem
Als Kabelmodem bezeichnet man ein Gerät, das Daten über TV-Kabelnetze überträgt. Das Kabelmodem befindet sich beim Endkunden zwischen dem Kabelanschluss und dem Computer. Die Verbindung zum Computer erfolgt entweder über Ethernet oder über den USB-Port. Es gibt auch Kabelmodems, die mit einem Wireless Access Point kombiniert sind und eine Funkverbindung zum Computer aufbauen. Solche Ausführungen werden oft als Wireless Cable Modem Gateway bezeichnet. Das Gegenstück zum Kabelmodem beim Kabelnetzbetreiber wird Cable Modem Termination System (CMTS) genannt. Ein CMTS bedient bis zu 1000 Endkunden.
Verbreitung
Breitbandinternetzugänge über TV-Kabelnetze sind nach ADSL-Anschlüssen die am häufigsten verwendete breitbandige Zugangstechnik. Weltweit gab es Mitte 2004 ca. 38 Millionen Kabelmodems, davon die Hälfte in den USA. In der Schweiz und in Österreich gibt es jeweils ca. 400.000 Kabelmodem-Anschlüsse, etwa ebenso viele wie ADSL-Anschlüsse. Die deutschen Kabelnetze sind aus historischen Gründen in der Mehrzahl nur für Fernsehverteilung ausgebaut, vielerorts können die Signale nicht bidirektional übertragen werden, damit ist die Signalübertragung vom Benutzer zur Kopfstelle, von der aus die Fernsehkanäle ins Kabel eingespeist werden, oft nicht ohne Modernisierung möglich. So gab es in Deutschland Mitte 2005 nur knapp 200.000 aktive Kabelmodem-Anschlüsse.
Kabel
Eigenschaften
Die vom Computer zu übertragenden Daten werden im Kabelmodem vom Ethernet- oder USB-Format in ein mit dem Kabelnetz kompatibles Übertragungsformat umgewandelt. Dabei werden die Frequenzbereiche einiger Kabelfernsehkanäle exklusiv für die Datenübertragung genutzt. Angepasst an die beim "Surfen" im Internet typische Verkehrslast können die Frequenzbereiche so genutzt werden, dass mehr Übertragungskapazität in Richtung zu den Teilnehmern als in Gegenrichtung zur Verfügung steht. Eine optimale Zuordnung der Frequenzen ist auch deshalb wichtig, weil das Kabelnetz eine Baumtopologie aufweist. Ein Kabel von der Kopfstelle verzweigt auf seinem Weg unterhalb der Straßen vielfach und bedient bis zu mehrere hundert Kabelfernsehkunden. Alle an einem Baum angeschlossenen Kabelmodemteilnehmer müssen sich den für den Datenverkehr reservierten Frequenzbereich teilen. Für moderne Kabelnetze existiert diese Baumtopologie und damit der Flaschenhals des Teilens der Gesamt-Bandbreite nur für die letzte Meile (die im Gegensatz zum Telekomnetz aber nicht dereguliert ist), da von der Kabel-Kopfstelle bis zu der letzten Verteilstation das Signal für alle angeschlossenen Teilnetze parallel über Glasfaserkabel-Netze (siehe auch HFC) transportiert werden kann.
Datenverschlüsselung nach dem Data Encryption Standard mit einer Schlüssellänge von 128 bit gewährleistet die Vertraulichkeit der Daten.
Je nach Ausführung können Kabelmodems eine Übertragungsgeschwindigkeit von vier bis zu 36 Mbit pro Sekunde in einer Richtung erreichen. Diese Werte sind jedoch wenig praxisrelevant. Einerseits wird die Maximalgeschwindigkeit vom Dienstanbieter in der Regel per Softwareeinstellung auf niedrigere Werte gedrosselt, um differenzierte Dienstklassen anbieten zu können. Andererseits wäre wegen des gemeinsam genutzten Frequenzbereichs die Maximalgeschwindigkeit nur erreichbar, wenn kein sonstiger Teilnehmer im Teilnetz den Dienst nutzt. Die angebotenen Geschwindigkeiten legen die Netzbetreiber nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten selbst fest. Sie reichen von ISDN-Geschwindigkeit bis zu 10000 Kilobit pro Sekunde zum Teilnehmer und meist deutlich weniger in Gegenrichtung. Es hängt also von der Qualität des Netz-Ausbaus ab, ob die tariflich versprochene Leistung tatsächlich gehalten werden kann.
Meist wird das Modem vom Dienstanbieter dem Endkunden gestellt oder verkauft. Solange sich noch keine einheitlichen Standards für den Zugang durchgesetzt hatten, war es noch nicht möglich, ein unabhängig vom Kabelnetzbetreiber selbst gekauftes Modem zu nutzen um einen Internetzugang über das Kabelnetz zu realisieren. Einige Netzbetreiber erlauben inzwischen die Verwendung selbst gekaufter Modems, wenn das Modem für die eingesetzte DOCSIS-Version zertifiziert ist. In jedem Fall muss das eigene Modem aber beim Netzbetreiber registriert werden, um den Zugang zu erlauben.
Im Haushalt kann das Kabelmodem an jeder Kabelfernseh-Anschlussstelle angeschlossen werden. Lediglich in einigen alten innerhäuslichen Kabelnetzen kann es notwendig sein, das Kabelmodem direkt am Zugangspunkt (meist im Keller) anzuschließen. Dies ist der Fall, wenn in der Hausverteilung noch alte Kabelverstärker installiert sind, die nicht bidirektional verstärken. Man kann diese gegen neue Modelle austauschen, um das Kabelmodem an allen Anschlussstellen im Haus betreiben zu können.
Die Trennung von Kabelfernsehdaten und Internetdaten wird im Kabelmodem selbst vorgenommen (siehe weiter unten). Ein Frequenzsplitter, wie bei DSL-Anschlüssen zur Frequenztrennung von Telefon und Datensignalen eingesetzt, ist also nicht notwendig.
Übertragungsverfahren
Als weltweiter Standard für die Modulationsverfahren und andere Schnittstelleneigenschaften hat sich der in den USA entwickelte DOCSIS-Standard (Data over cable service interface specification) durchgesetzt. In Europa gab es konkurrierende Vorschläge (DVB-RCCL, DAVIC), die sich aber nicht am Markt etablieren konnten. Die Besonderheiten der europäischen Kabelnetze wie Frequenzplan und höhere Kanalbandbreite von acht statt sechs Megahertz werden in einem Anhang zum Docsis-Standard berücksichtigt (EuroDocsis). Es gibt verschiedene Versionen des Standards (1.0, 1.1 und 2.0). Während die Erweiterung von DOCSIS 1.0 auf 1.1 nur aus Softwareanpassungen bestand, enthält DOCSIS 2.0 verbesserte Verfahren für Fehlerkorrektur und Vielfachzugriff (S-CDMA und A-TDMA). Damit wird die nutzbare Datenrate nochmals erhöht, besonders für den Rückkanal.
Die Daten für beide Übertragungsrichtungen werden auf unterschiedliche Frequenzbänder aufmoduliert, um eine bidirektionale Übertragung zu ermöglichen. Für die entsprechende digitale Signalverarbeitung werden hochintegrierte Schaltungen mit digitalen Signalprozessoren eingesetzt.
Wegen der Baumstruktur des Kabel-TV-Netzes werden in Sende- und Empfangsrichtung unterschiedliche Modulationsverfahren angewendet. In Empfangsrichtung werden Kanäle oberhalb von 450 MHz genutzt. Mit aufwändigen QAM-Modulationsverfahren (Quadrature Phase Shift Keying) werden die digitalen Signale auf die Trägerfrequenzen aufmoduliert.
Für gesendete Daten (Rückkanal) wird gemäß Euro-Docsis 2.0 ein Frequenzband von 10 bis 65 MHz genutzt, wobei ein QAM-Verfahren für die Modulation zum Einsatz kommt.
Aufbau und Funktionsweise
QAM
Die wesentlichen Funktionsblöcke eines Kabelmodems sind im Bild gezeigt:
- Der Tuner stellt die für Hin- und Rückkanal zu verwendenden Frequenzen ein. Der Diplexer leitet die Empfangsfrequenzen an den Demodulator und fügt die vom Modulator kommenden Signale in das Kabelnetz ein. Er erfüllt somit eine Funktion, die in der klassischen analogen Fernsprechtechnik durch die Gabelschaltung erfüllt wurde.
- Der Demodulator erzeugt aus dem analogen Signal einen digitalen Datenstrom, der im Media Access Control-Teil fehlerkorrigierend decodiert wird. Die Daten werden in der CPU so aufbereitet, dass sie per Ethernet oder USB-Schnittstelle an den PC geleitet werden können.
- Der Modulator übernimmt den vom MAC-Baustein kommenden Datenstrom und wandelt ihn in das analog übertragene Signal um.
- Der MAC-Baustein (Media Access Controller) hat eine zentrale Funktion. Neben der Kodierung und Dekodierung der Daten steuert er den Zugriff auf den Rückkanal für zu sendende Daten. Er teilt sich diese Aufgaben mit der
- CPU, die außerdem die Gerätesteuerung und den Datenaustausch mit dem PC übernimmt.
Literatur
Laubach, Mark E. / Farber, David J. / Dukes, Stephen D. Delivering Internet Connections over Cable, New York 2001. ISBN 0-471-38950-1
Weblinks
- [http://www.cablemodem.ch Plattform zu Kabelinternet mit Forum, Speedtest und Providerliste.]
- [http://www.teltarif.de/i/tv-anbieter.html Anbieter von Internet über Kabel in Deutschland]
- [http://www.euro-docsis.com/certified_qualifiedproducts.pdf Liste zertifizierter EuroDocsis Kabelmodems]
- [http://www.cable-modems.org/tutorial/07.htm Tutorial zur Funktionsweise eines Kabelmodems] (englisch)
- [http://www.cedmagazine.com/ced/9901/9901a.htm Biografie von Rouzbeh Yassini, Erfinder des Kabelmodems] (englisch)
- [http://www.swisscable.ch/custom/upload/docs/8c8l1xiu4t2qzx3zt05hg20mkgnoqab42g.pdf technische Voraussetzungen für die Hausverteilanlage]
Kategorie:Nachrichtentechnik
Kategorie:Telekommunikation
AnalogDie Analogie, Adjektiv analog (griechisch αναλογία, analogía - die Proportionalität, Entsprechung, Verhältnismäßigkeit) hat je nach Kontext und Verwendung als Substantiv oder Adjektiv unterschiedliche Bedeutungen:
# Etwas verhält sich analog also gleich oder entsprechend, zu etwas anderem, es bildet also eine Analogie, man kann per Analogieschluss Erkenntnisse gewinnen.
# (mathematisch, vor allem adjektivisch) Eine Gleichung oder ein Beweis ist analog, wenn die gleichen mathematischen Beziehungen zu Grunde liegen. Siehe dazu Analogiebeweis.
# Analogie (Philosophie)
# (technisch, nur adjektivisch oder substantivisch in Zusammensetzungen) Von analogen Signalen oder Analogsignalen spricht man, wenn eine wert- und/oder zeitkontinuierliche Zuordnung von einer physikalischen Messgröße zu einer anderen (z.B. Temperatur zu Spannung, aber auch Eingangs- zu Ausgangsspannung) vorgenommen wird (Gegenteil: digital).
# (biologisch, meist adjektivisch) Analoge Strukturen sind funktionsgleiche Strukturen, die sich nicht bis zu einen gemeinsamen Vorfahren zurückverfolgen lassen. Siehe dazu Analogie (Biologie).
# (Rechtswissenschaft) Eine Rechtsnorm wird auf einen Sachverhalt analog angewandt, wenn ihre tatbestandlichen Voraussetzungen zwar nicht vorliegen, das Gesetz aber eine planwidrige Lücke enthält und eine vergleichbare Interessenlage gegeben ist. Siehe dazu Analogie (Recht).
# analog (Kommunikationswissenschaft) nach Paul Watzlawick et al. der Teil der Kommunikation, der sich durch den Bezug auf die Beziehung der Partner zueinander auszeichnet und nicht durch einen Bezug in der Welt.
th:แอนะล็อก
FernsehsignalEinleitung
Bei der Entwicklung der Fernsehtechnik in den 20er Jahren mußte eine Möglichkeit gefunden werden, das Bild, welches eine Kamera aufnimmt, zum Empfänger zu transportieren. Die Verwendung einer parallelen Übertragung der einzelnen Bildpunkte wurde verworfen, da man auf diese Weise für jeden zu übertragenden Bildpunkt einen Sendekanal (z.B. ein Kabel) benötigt hätte. So würde man für ein Fernsehbild mit heutiger PAL-Auflösung ca. 440.000 Sendekanäle benötigen (575 Bildzeilen x 766 Bildpunkte pro Zeile).
Somit wurde eine serielle Übertragung des Fernsehsignales gewählt, bei der das Fernsehbild zeilenweise übertragen wird. Dabei wird nur ein einzelner Sendekanal benötigt. Um dies zu realisieren, gab es verschiedene Ansätze, z.B. die Nipkow-Scheibe. Durchgesetzt hatte sich schließlich die Abtastung mittels einer Videoröhre.
Heute werden Bilder in Fernsehkameras ausschließlich durch CCD-Chips abgetastet.
BAS-Signal
Unter dem BAS-Signal versteht man das komplette Fernsehsignal für die Schwarzweiß-Bildübertragung, das sich aus dem Bildsignal (B), dem Austastsignal (A) und dem Synchonisationssignal (S) zusammensetzt. (Bild-Austast-Synchron-Signal, vulgo "Schwarz-Weiß-Signal"). BAS (Bild-, Austast-, Synchron-Signal) in Fernsehtechnik ist die deutsche Übersetzung für das so genannte VBS (Video Baseband Signal). Darunter versteht man die Komposition von einem Schwarzweiß-Bildsignal, das sich aus Bild- (Video), Austast- (Blanking), und Synchronisation-Information zusammensetzt. In der Farbbildübertragung kommt entsprechend das FBAS (Farb-BAS) bzw. CVBS (Colour Video Baseband Signal) zum Einsatz, das zusätzlich die Farbinformationen enthält.
Zeilenweise Übertragung
Logischerweise werden aufeinanderfolgende Einzelbilder (Frames) bzw. Halbbilder (Fields, Bilder mit halbierter vertikaler Auflösung) nacheinander übertragen. Jedes Bild besteht nun aus mehreren Zeilen, die ebenfalls aufeinanderfolgend gesendet werden. D.h. im Grunde besteht das Fernsehsignal aus der Abfolge der einzelnen Zeilen.
Nun muß der Empfänger jedoch
- zum einen wissen, wann eine neue Zeile anfängt und wann sie aufhört (Horizontale Synchronisation) und
- wann ein neues Bild beginnt und wann es endet (Vertikale Synchronisation).
Hierzu dienen die Synchronsignale. Alle Angaben zum Timing beziehen sich auf das in Deutschland übliche PAL-System.
Horizontale Synchronisationen
Jeder Zeilenbeginn muß einzeln markiert werden, damit sich der Empfänger erneut synchronisieren kann. Dies soll anhand der Darstellung einer Bildzeile gezeigt werden.
Achtung, dies ist schon das modulierte Signal, vielleicht kann man hier nochmal eine unmodulierte Darstellung einer Zeile einfügen, die ja dann noch richtigrum ist.
BAS-Signal
Dieses Bild zeigt eine Zeile eines Fernsehsignals, wie man es mit einem Oszilloskop darstellen könnte, wenn ein Graubalkentestbild verwendet wird. Es zeigt nur die positiven Halbwellen des Trägersignals (rot dargestellt) mit dem aufmodulierten BAS-Signal. Die negativen Halbwellen beinhalten nocheinmal das selbe BAS-Signal. Deshalb müsste man es "herunterklappen".
Der Elektronenstrahl des Empfängers zeichnet zuerst das 1. Halbbild ("ungerade Zeilen" = Zeilen 1, 3, 5, 7,... usw.), danach das 2. Halbbild ("gerade Zeilen" = Zeilen 2, 4, 6,...usw.). Ist er mit dem "zeichnen" des Zeileninhaltes fertig, so wird er von der ansteigenden Flanke des Zeilensynchronimpulses wieder an den Zeilenanfang links gebracht (Zeilenrücklauf). Dies geschieht sehr schnell und der Elektronenstrahl wird dabei dunkelgetastet. Ist das 1. Halbbild fertig, so gibt es einen sogenannten Bildrücklauf (Vertikalrücklauf).
vordere Schwarzschulter:
Ist das Zeilende weiß (Pegel bei 10%), so muss der Pegel sehr schnell auf 75% ansteigen. Dies ist zum Beispiel in unserem Bild der Fall. Dies kostet Zeit und es würde zu einem verzögerten Zeilenrücklauf kommen. Das Ergebnis würde eine falsche Synchronisation zwischen Sender und Fernsehgerät bedeuten. Um die Zeit auszugleichen, fügt man die vordere Schwarzschulter mit einer Dauer von 1,5µs ein. Dies verkürzt aber die sichtbare Zeile um den gleichen Betrag.
hintere Schwarzschulter:
Das Vorhandensein der hinteren Schwarzschulter hat eine schaltungstechnische Ursache.
Nach dem besonders schnellen Zeilenrücklauf treten am Anfang des Zeileninhaltes (Hinlauf) Einschwingerscheinungen auf. Durch die hintere Schwarzschulter sind diese im unsichtbaren Bereich der Zeilenaustastlücke.
Zeilenaustastlücke:
Zeilensynchronimpuls, vorder und hintere Schwarzschulter bilden zusammen die Zeilenaustastlücke. Diese kann sichtbar gemacht werden, wenn man das Fernsehbild nach links verschiebt und die Helligkeit voll aufdreht. Dabei ist die vordere und hintere Schwarzschulter als graue senkrechte Balken und dazwischen der Zeilensychronimpuls als schwarzer senkrechter Balken zu erkennen.
Vertikale Synchronisation
Die Impulse für die vertikale Synchronisation liegen in einem Pegelbereich zwischen 75% und 100% des Trägersignals. Um eine Unterscheidung zwischen Zeilen- und Vertikalimpuls hinzubekommen ist Letzterer von der Dauer her 2,5 Zeilen (2,5 x 64µs) lang. Damit die Horizontalablenkung während des vertikalen Rücklaufes nicht ausfällt ist dieser in 5 Impulse aufgeteilt. Diese 5 Impulse können dabei zur horizontalen Ablenkung eingesetzt werden.
Nun hat man mehrere Impulse für den Vertikalrücklauf, aber man benötigt eigentlich nur einen.
Dies erreicht man durch Integration dieser Impulse zum Beispiel durch ein RC-Glied, welches ein Spannungswert erzeugt, den man als Schaltniveau bezeichnet.
Folgende Impulse sind für die Vertikalablenkung zuständig:
- 5 Vortrabanten
- 5 Hauptimpulse
- 5 Nachtrabanten
Hier möge ein Experte bitte noch etwas über die technischen Details der vertikalen Synchronisation schreiben -- Vor-, Haupt- und Nachtrabanten, deren Timing, Vertikale Schwarzschultern, Unterscheidung zwischen den beiden Halbbildern, etc. Vielen Dank im voraus'
Timing
Vertikales Timing
Es werden 25 Vollbilder je Sekunde übertragen, jedes Vollbild besteht aus 15.625/25=625 Zeilen, von denen jedoch nur maximal 575 Zeilen sichtbar sind; der Rest stellt die "vertikale Austastlücke" dar. Auf den meisten realen Fernsehern sind nur gut 550 Zeilen tatsächlich zu sehen, der Rest der theoretisch sichtbaren Zeilen verschwindet "hinter dem Bildrand".
Jedes einzelne Vollbild besteht aus zwei "Halbbildern" zu je 312,5 Zeilen. Das erste Halbbild enthält nur die ungeradzahligen Zeilen des Vollbildes, das zweite nur die geradzahligen Zeilen. Die beiden Halbbilder werden nacheinander übertragen und angezeigt, wie zwei ineinander verschachtelte Kämme. Diese als Zeilensprung bekannte Maßnahme diente zur Zeit der Entwicklung des Fernsehens dazu, das mit dem damaligen Stand der Technik unvermeidliche Flimmern zu minimieren. Heute hat sie sich leider zu einem Hindernis auf dem Weg zu besserer Bildqualität entwickelt, jedoch müssen die Fernsehanstalten weiterhin mit Zeilensprung senden, da fast alle bisher produzierten Fernseher dies erwarten und mit einem anderen Signal nichts anfangen können. Würden die Anstalten Zeilensprung aufgeben, so würden auf einen Schlag alle bisherigen Fernseher wertlos, was wirtschaftlich gesehen unsinnig wäre.
#Das Bild fängt an mit einem weißen Balken. 10% der Trägeramplitude.
#Daran schließen sich immer dunkler werdende graue Balken an.
#Schwarz ist erreicht bei einer Trägeramplitude von 73%, dahinter liegt die vordere Schwarzschulter des Signals bei 75% des Trägers.
#Der Horizontalsynchronimpuls. Der Spannungspegel liegt noch höher als bei "Schwarz", diese Tatsache wird von einer Synchronisationsschaltung im Empfänger bemerkt, die dann den Rücklauf des Elektronenstrahls zum linken Bildrand bewirkt. Der Horizontalimpuls liegt bei 100% der Trägeramplitude.
#Die hintere Schwarzschulter. Bei 75% der Trägeramplitude. Die Schwarzschulter wird auch "Ultraschwarz" genannt, da der Spannungswert etwas höher als bei Schwarz liegt.
#Anfang der neuen Zeile, wieder mit weiß.
Horizontales Timing
Abhängig von der Fernsehnorm werden in Europa zumeist genau 15.625 Bildzeilen pro Sekunde übertragen, das heißt: eine komplette Bildzeile dauert genau 64µs (Mikrosekunden). Davon werden 52µs lang Bilddaten übertragen, dazu kommen 1,5µs vordere Schwarzschulter, 4,7µs Synchronimpuls und 5,8µs hintere Schwarzschulter. Die beiden Schwarzschultern und der Synchronimpuls werden zusammen als "horizontale Austastlücke" bezeichnet, diese dauert insgesamt 1,5+4,7+5,8=12µs. Die Übertragung des Bursts liegt innerhalb der hinteren Schwarzschulter und beginnt 5,8µs nach dem Anfang des Syncimpulses, also bei korrektem Timing 1.1µs nach dem Anfang der hinteren Schwarzschulter. Der Burst enthält ca. 10 Sinuswellen und dauert 2.25µs. Am Ende der hinteren Schwarzschulter beginnen dann wieder die Bilddaten der nächsten Zeile. Bei Schwarzweiß-Sendungen gibt es keinen Burst; der Empfänger erkennt dieses Fehlen und schaltet seine Farb-Dekodierungs-Schaltkreise ab.
FBAS-Signal
Farb-Bild-Austast-Synchron-Signal, vulgo "Farbfernsehen"; engl. CVBS: Colour Video Blanking Signal. Desweiteren als Composite-Signal bezeichnet.
FBAS-Normbalkenfolge
In diesem Bild sehen wir die Waveform-Darstellung einer Zeile eines PAL-modulierten Fernsehbildes für die Normbalkenfolge mit einer Farbsättigung von 75% (European Broadcasting Union-Testsignal).
#Das Bild beginnt mit einem weißen Balken.
#Daran schließen sich weitere Balken mit den Farben in abnehmender Helligkeit an. Man erkennt, im Bild blau eingefärbt, die übertragene Farbinformation. Die Farbintensität äußert sich in der Stärke des Farbsignals (hier: Höhe des grauen Bereichs im Diagramm), der Farbton in der Phasenlage relativ zu dem Farbträger (im Diagramm nicht dargestellt).
#Schwarz und die vordere Schwarzschulter. Bei Schwarz und bei Weiß ist keine Farbmodulation zu erkennen, Schwarz und Weiß enthält auch nur Helligkeits- und keine Farbinformation. Da bei der von PAL und NTSC verwendeten Quadraturmodulation auch kein Träger übertragen wird, im Gegensatz zu der bei SECAM verwendeten Frequenzmodulation, kann anhand diesen Merkmals PAL/NTSC von SECAM unterschieden werden. Bei SECAM wäre auf dem Helligkeitssignal für Weiß und Schwarz der (unmodulierte) Farbträger zu erkennen, auf dem Oszilloskop würden diese für das bloße Auge genauso wie ein farbiger Balken aussehen.
#Der Synchronimpuls.
#Die hintere Schwarzschulter mit dem PAL-Burst (engl. für "plötzlicher Durchbruch"). Normalerweise ist der Farbträger wie oben erwähnt unterdrückt, nur während dieses kurzen Zeitraums "bricht er durch"; es werden ca. 10 Sinuswellen des Farbträgers direkt übertragen; der Zweck ist folgender: der Schaltkreis, der im Empfänger den Farbträger neu erzeugt, wird während dieses Zeitraums jeweils auf den Farbträger des Senders abgestimmt, für den Rest der Zeile kann er dann auf Basis dieser Abstimmung selbständig arbeiten. Das Bild für SECAM wäre ähnlich, da dort zwecks Erkennung, dass eben SECAM vorliegt und nicht PAL oder NTSC, während dieser Phase unmoduliert der Träger übertragen wird. (In der Anfangszeit von SECAM dienten zur Erkennung spezielle Bildzeilen während der Vertikalaustastlücke, diese wollte man aber später für Videotext, VPS und andere Dienste zur Verfügung haben.)
#Der Anfang der nächsten Zeile.
Spektrum des Fernsehsignals
Spektrum des Fernsehsignals von Sender (oben) und Empfänger
In diesem Bild wird das Frequenzspektrum eines Fernsehsignals dargestellt -- CCIR-Norm für den Bildsender-Amplitudenfrequenzgang (oben) und die Empfänger-Durchlasskurve (unten). Angegebene Frequenzen beziehen sich auf die in Deutschland verwendete PAL B/G-Fernsehnorm und beziehen sich relativ zum Bildträger.
Die Abbildung bezieht sich so nur auf das bereits hochfrequent aufmodulierte Signal, wie es über Antenne oder Fernsehkabel ins Haus kommt. Ein Basisband-Videosignal, wie es z.B. über SCART-Kabel von einem Videorekorder oder einer Spielkonsole zu einem Fernseher übertragen wird, hat keinen Bildträger und der entsprechende Punkt entspricht genau 0 Hz, in diesem Fall sind die angegebenen Frequenzen als absolute Werte zu verstehen. Da es keine negativen Frequenzen gibt, hat ein Basisband-Videosignal natürlich kein unteres Restseitenband. Auch das Tonsignal ist bei Basisband nicht im Videosignal vorhanden, sondern wird ohne Träger über eigene Leitungen geschickt; dadurch kann die Frequenz eines Basisband-Videosignals nach oben theoretisch unbegrenzt sein.
#Das untere Restseitenband. Das Fernsehsignal wird amplitudenmoduliert, wobei von einem Seitenband nur ein Teil übertragen wird. Die ansteigende Flanke ist die Nyquistflanke. Das untere Restseitenband ist ca. 0,75 MHz breit (übertragen werden 1,25 MHz).
#Der Bildträger. Der Punkt, wo die Nyquistflanke den Träger schneidet, heißt Nyquistpunkt. Er sollte höhenmäßig genau mittig liegen.
#Das Helligkeitssignal. Dieses geht bis ca. 5 MHz.
#In den oberen Teil des Helligkeitssignals ist das Farbsignal eingeschachtelt. Der Farbträger liegt bei ca. 4,43 MHz und ist unterdrückt -- er wird im Empfänger neu erzeugt.
#Das Tonsignal. Der Tonträger liegt bei 5,5 MHz. Sein Pegel liegt 12dB niedriger als der des Bildträgers.
#Der zweite Tonträger, falls stereo oder eine Zweikanaltonübertragung vorliegt. Er liegt 250kHz oberhalb des 1. Tonträgers und sein Pegel ist 6dB geringer als dieser.
Beide Tonträger sind mit einem Frequenzhub von 50kHz frequenzmoduliert.
Siehe auch
- Frequenzen der Fernsehkanäle
Weblinks
- [http://www.mediaprofis.net/knowhow-19.html Analoge Übertragungformate / Anschlüsse im Überblick]
http://stshome.de/elektronik/steckerbelegung/fbas/
Kategorie:Fernsehtechnik
Radio
]
Ein Radio (lateinisch radius - der Strahl) ist ein Gerät zum Empfang von Hörfunksendungen, die von einem Radiosender über elektromagnetischen Wellen ausgesendet werden. Die empfangene Information wird im wesentlichen in Schall umgewandelt, zu einem kleinen Teil enthält sie RDS-Daten wie Senderkennung und Radiotext.
Im Hochdeutschen heißt es "das" Radio. Im Südddeutschen, in der österreichischen Umgangssprache und im Schweizerischen ist "der" Radio, abgeleitet vom Radioapparat ebenfalls üblich.
Empfangsgeräte
Ein Rundfunkempfangsgerät im Sinne des Rundfunkgebührenstaatsvertrages ist eine technische Einrichtung, die zur drahtlosen oder drahtgebundenen, nicht zeitversetzten Hör- oder Sichtbarmachung oder Aufzeichnung von Rundfunkdarbietungen (Hörfunk und Fernsehen) geeignet ist.
Anhand der Technik unterscheidet man unter anderem Detektor-Empfänger, Geradeausempfänger und Überlagerungsempfänger.
Neben dem speziellen Radioempfänger, kann der Hörfunk auch mit Computer< | | |