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Konstantinos Karamanlis

Konstantinos Karamanlis

Konstantin[os] Karamanlis (griechisch Κωνσταντίνος Καραμανλής;
- 8. März 1907 in Proti/Griechenland; † 23. April 1998 in Athen) war ein griechischer Politiker. Konstantin Karamanlis wurde nach dem damals in Griechenland noch gültigen julianischen Kalender am 23. Februar 1907 – also nach dem heutigen Kalender am 8. März 1907 – in Proti (Serres), einem kleinen Dorf im Osten von Makedonien, geboren. Er war von 1955 bis 1963 und von 1974 bis 1980 griechischer Ministerpräsident, in seiner zweiten Amtszeit gelang ihm der Übergang von der Militärdikatur zur Demokratie, was ihm große internationale Anerkennung einbrachte. 1978 erhielt Karamanlis den Karlspreis der Stadt Aachen. Von 1980 bis 1985 und von 1990 bis 1995 war er Staatspräsident von Griechenland. Der heutige Ministerpräsident Griechenlands, Kostas Karamanlis, ist sein Neffe. Karamanlis, Konstantinos Karamanlis, Konstantinos Karamanlis, Konstantinos Karamanlis, Konstantinos Karamanlis, Konstantinos Karamanlis, Konstantinos Karamanlis, Konstantinos ja:コンスタンディノス・カラマンリス

Griechische Sprache

Griechisch (griechisch ελληνικά) ist eine indogermanische Sprache, die einen eigenen Zweig dieser Sprachfamilie darstellt. Eine nähere Verwandtschaft scheint nur zur antiken makedonischen Sprache bestanden zu haben. Griechisch wird von ca. 16 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, von denen ca. 10,5 Millionen in Griechenland leben, wo es Amtssprache ist. Die anderen Muttersprachler sind auf 35 andere Staaten verteilt. Auf Zypern ist Griechisch ebenfalls Amtssprache, offiziell neben dem Türkischen. Außerdem ist in einigen südalbanischen und süditalienischen Gemeinden, in denen Angehörige der griechischen Minderheit leben, das Griechische als lokale Amts- und Schulsprache zugelassen. Siehe: Griko in Italien Eine Vielzahl von altgriechischen Wörtern werden darüber hinaus auch in diversen Fachsprachen verwendet und haben Eingang in viele moderne Sprachen gefunden. Die Sprachcodes nach ISO 639 für Neugriechisch (ab 1453) sind el bzw. ell oder gre und für Altgriechisch (bis 1453) grc.

Geschichte

1453 Die ältesten schriftlichen Zeugnisse der Sprache sind in Linearschrift B geschrieben. Sie begegnen ab dem 14. Jahrhundert v. Chr. - also in mykenischer Zeit - als sehr kurze Texte auf Transportamphoren, wo sie den Inhalt bezeichnen. Längere Texte auf zahlreichen Tontäfelchen, ebenfalls rein praktischer Natur, wurden in den Archiven einiger mykenischer Paläste gefunden. Sie stammen aus dem Beginn des 12. Jahrhundert v. Chr.. Nach Zerstörung der meisten bisher bekannten mykenischen Paläste im 12. Jh. ging die Linearschrift B und damit die Schriftlichkeit der ägäischen Welt nach herrschender Meinung verloren. Zumindest gibt es bisher keine Schriftfunde aus der Zeit der dunklen Jahrhunderte. Gegen Ende der dunklen Jahrhunderte, vermutlich um 800 v.Chr., übernehmen die Griechen das phönizische Schriftsystem, das sie im Grunde auch heute noch benutzen. Eines der bekanntesten frühen Beispiele der neuen alphabetischen Schrift zeigt der sog. Nestor-Becher. In klassischer Zeit ist eine Vielzahl von Dialekten feststellbar, zu den wichtigsten zählen das (noch heute in den Schulen als Altgriechisch gelehrte) Attische, das Ionische, das Dorisch-Nordwestgriechische, das Aeolische und das Arkadisch-Kyprische. Die am Anfang der schriftlichen Überlieferung stehenden homerischen Epen, die Ilias und die Odyssee, sind zum Beispiel in einer künstlerischen Sprachform verfasst, die Worte aus verschiedenen Dialekten benutzte, oft nach den Anforderungen des Metrums, im ganzen jedoch Ionisch mit äolischer Prägung ist. Die politische, wirtschaftliche und kulturelle Vormachtstellung Athens im 5. Jahrhundert v. Chr. machte den dort gesprochenen attischen Dialekt zur Grundlage einer überregionalen Gemeinsprache (Koiné, griechisch κοινή, die Gemeinsame oder Allgemeine), die durch die Eroberungen Alexanders des Großen im 4. Jahrhundert v. Chr. zur Weltsprache und lingua franca aufstieg. Auch im Römischen Reich blieb Griechisch neben Latein Amtssprache, dies auch aufgrund der kulturellen Abhängigkeit der Römer von den Griechen. In der Osthälfte des Reiches war Griechisch bereits seit dem Hellenismus die dominierende Sprache. Der Einfluss fremder Sprachen und der fortbestehenden Dialekte führte immer wieder, insbesondere im 2. Jahrhundert, zu Bemühungen um eine Reinigung der griechischen Sprache unter Rückgriff auf das klassische Attisch. Eine solche bereinigte Form des Altgriechischen wurde nach der Teilung des Römischen Reiches (395) zur Amts- und Literatursprache des oströmischen Reiches, das nach der Abschaffung der lateinischen Amtssprache um 630 endgültig vom römischen zum byzantinischen Reich wurde. Spätestens zu diesem Zeitpunkt versiegt die Produktion literarischer Werke auf Altgriechisch; die Sprache des byzantinischen Reiches weist da schon deutliche Unterschiede in Grammatik und Aussprache auf. Nach der arabischen Eroberung Syriens und Ägyptens blieb Griechisch dort zunächst noch für einige Jahrzehnte Amtssprache, bevor es diese Funktion ab etwa 700 an das Arabische verliert. Während der Besetzung Griechenlands durch das osmanische Reich war der Unterricht in griechischer Sprache offiziell verboten. Jedoch lebte sie im Alltag der Griechen (und vielfach von Priestern heimlich gelehrt) fort, veränderte sich aber aufgrund geringer Schriftkenntnis und mangelnder Gelehrsamkeit relativ stark. Nach der modernen Staatsgründung wurde die so genannte Katharévousa (griechisch καθαρεύουσα, Reinsprache; die Grundlagen wurden von Korais geschaffen) offizielle Unterrichts- und Amtssprache, eine „künstlich“ geschaffene Standardsprache, die den Wortschatz der am klassischen Attisch orientierten Koiné abermals künstlich konservierte, jedoch innerhalb weitgehend neugriechisch geprägter Aussprache- und Grammatikstrukturen. Erst 1976 wurde die Volkssprache (Dimotikí, griechisch δημοτική) endgültig zur Sprache der staatlichen Verwaltung und der Wissenschaft; allerdings sind viele Katharévousa-Worte im Laufe der Zeit wieder in die Dimotikí zurück übernommen worden. Im Verlauf der Jahrtausende hat sich die griechische Sprache vielfach in der Aussprache geändert, die Orthographie blieb jedoch dank vielerlei Bemühungen um eine Reinhaltung der Sprache weitgehend konstant. Die in hellenistischer Zeit in die griechische Schriftsprache eingeführten Akzente und Symbole für Hauchlaute wurden noch bis vor kurzem verwendet. Durch Erlass Nr. 297 des griechischen Präsidenten vom 29. April 1982 wurden der Akzent Gravis, der Akzent Zirkumflex sowie die Hauchzeichen Spiritus asper und Spiritus lenis abgeschafft. Es gibt seitdem in der griechischen Schriftsprache nur noch den Akzent Akut, der die betonte Silbe anzeigt. Die griechische Sprache und Schrift hatte auf die Entwicklung Europas immensen Einfluss: Sowohl das lateinische als auch das kyrillische Alphabet wurde auf der Basis des griechischen Alphabets entwickelt. Die Rückbesinnung auf das im Westen fast vergessene Griechisch, ausgelöst unter anderem durch die Flucht vieler Byzantiner in den Westen nach dem Fall Konstantinopels 1453, war eine der Hauptquellen der Renaissance und des Humanismus (siehe hierzu auch: Philhellenismus). Noch heute werden wissenschaftliche Fachbegriffe gerne unter Rückgriff auf griechische (und lateinische) Wörter geprägt. Das Neue Testament wurde ursprünglich in hellenistischem Griechisch geschrieben und das erste Mal von Erasmus von Rotterdam gedruckt.

Grammatik

Altgriechisch

Die ersten Grammatiken des Abendlandes wurden zu hellenistischer Zeit in der philologischen Schule von Alexandria abgefasst. Aristarch von Samotrake schrieb eine tékhne grammatiké des Griechischen. Die vermutlich erste autonome grammatische Schrift ist die tékhne grammatiké des Dionysios Thrax (2. Jh. v.Ch.), welche die Phonologie und Morphologie einschließlich der Wortarten umfasst. Die Syntax ist Gegenstand eines sehr systematischen Werks des zweiten bedeutenden griechischen Grammatikers, des Apollonios Dyskolos (2. Jh. n.Ch.). Angeblich im Jahre 169/8 "importierten" die Römer die griechische Grammatik und adaptierten sie. Die Grammatik des Altgriechischen ist auf den ersten Blick recht ähnlich zum Lateinischen, was Partizipialkonstruktionen und sonstige grammatische Phänomene (AcI etc.) anbelangt, so dass Lateinkenntnisse beim Erlernen des Altgriechischen sehr hilfreich sind – und umgekehrt. Gutes Verständnis der deutschen Grammatik hilft allerdings auch; in vielen Fällen ist das Altgriechische dem Deutschen strukturell ähnlicher als dem Lateinischen, beispielsweise sind die bestimmten Artikel im Griechischen vorhanden, während sie im Lateinischen fehlen. Es gibt auch Fälle, in denen die Ähnlichkeit mit dem Lateinischen eher oberflächlicher Art ist und mehr Verwirrung stiftet als hilft – beispielsweise werden die Zeitformen der Verben im Griechischen oft anders verwendet als im Lateinischen. Im Westen und auch in diesem Artikel werden gewöhnlich lateinische Begriffe (wie Substantiv, Dativ, Aktiv, Person … ) zur Bezeichnung von altgriechischen grammatischen und semantischen Kategorien verwendet, die direkte Übersetzungen der griechischen Definitionen darstellen. In Griechenland werden dagegen bis heute die griechischen Originalbegriffe aus der tékhne grammatiké des Dionysios Thrax verwendet.

Nominale Wörter

Hierzu zählen die Wortarten Substantiv, Adjektiv und Pronomen, die alle dekliniert werden. Auch Partizipien, Verbaladjektive und Infinitive werden dekliniert, sie gelten aber als Zwischenformen (sogenannte Nominalformen des Verbs). Hinsichtlich der Deklination ist folgendes zu benennen:
Numeri

- Singular
- Plural
- Dual (als Schwundform)
Genera

- (allgemeine) Regeln:
  - Maskulinum: bei Bezeichnungen für männliche Wesen, Winde, Flüsse und Monate
  - Femininum: bei Bezeichnungen für weibliche Wesen, Länder, Inseln und Städte
  - Neutrum: dient unter anderem zur Verkleinerung oder Verächtlichmachung von Wörtern männlichen und weiblichen Geschlechts.
- Für den sonstigen Gebrauch lassen sich keine eindeutigen Regeln aufstellen.
- Besonderheit des Neutrums: Bei Neutrum-Subjekten steht das Verb, auch wenn das Subjekt im Plural steht, in der 3. Person Singular. Diese Besonderheit besteht deswegen, weil das Griechische im Fall des Neutrums einen echten Plural nicht gebildet hat. Der Plural des Neutrums ist eigentlich ein aus dem Indogermanischen ererbter "kollektiver Singular", d.h. ein Sammelbegriff, der formal ein Singular ist, von der Funktion her aber einem Plural entspricht (wie im Deutschen: der Busch, das Gebüsch). Ferner haben im Neutrum – wie in allen indogermanischen Sprachen – Akkusativ und Nominativ identische Formen. Im Griechischen tritt noch die Form des Vokativs den beiden anderen Kasus als identisch hinzu.
Kasussystem
Von den acht Kasus des Indogermanischen haben sich im Griechischen fünf erhalten: Nominativ, Akkusativ, Genitiv, Dativ und Vokativ. Die Funktionen der nicht erhaltenen Kasus des Indogermanischen haben sich im Griechischen auf den Dativ und den Genitiv verteilt. Die Aufteilung ähnelt der der deutschen Sprache. Grundfunktionen der Kasus:
- Akkusativ
  - echter Akkusativ (direktes Objekt)
  - adverbial: Lativ (Richtung, Ausdehnung, Dauer)
- Genitiv
  - echter Genitiv (Bereich)
  - Separativ (Herkunft)
- Dativ
  - echter Dativ (indirektes Objekt)
  - Soziativ (Gemeinschaft)
  - Instrumental (Mittel)
  - Lokativ (Ort, Zeit)

Verben

Tempussystem
Es gibt im Altgriechischen vier Tempusstämme: Präsensstamm, Aoriststamm, Perfektstamm, Futurstamm; wovon die ersten drei ein System bilden. Das Altgriechische besitzt aber kein ausgebildetes Tempussystem. Die Tempusstämme drücken Aspekte aus; – die subjektive Betrachtungsweise, das heißt die Art, wie der Sprechende den Verbalinhalt auffasst. Deswegen ist der Begriff Tempusstamm genaugenommen nicht richtig; besser zu sagen wäre Aspektstamm. Der Aspekt des Präsensstamms ist durativ (linear, iterativ oder konativ). Das bedeutet, es wird mit diesem Aspekt der Verlauf oder das Andauern einer Handlung ausgedrückt. Beispiele:
- νοσειν = (krank sein = ) krank darniederliegen
- (απο)θνησκειν = sterben ( = im Sterben liegen) Der Aspekt des Aoriststamms ist punktuell. Das bedeutet, es wird der bloße Vollzug einer Handlung vermeldet. (Die Bezeichnung punktuell wird benutzt, um den Gegensatz zum linearen Präsensstamm auszudrücken. Der Aoriststamm ist die Normalform und benennt eine Handlung oder ein Ereignis, ohne ausdrücken zu wollen, ob diese Handlung in Wirklichkeit punktuell oder linear war/ist.) Bei diesem Aspekt wird in der Sprachpraxis gern ein bestimmter Punkt des Verbalbegriffs ins Auge gefasst, nämlich der Abschluss (effektiv) oder der Beginn (ingressiv) einer Handlung. Beispiele:
- ingressiv: νοσησαι = krank werden oder erkranken
- effektiv: (απο)θανειν = sterben (als Moment des Dahinscheidens) Der Aspekt des Perfektstamms ist resultativ. Das bedeutet, es wird mit diesem Aspekt ein (erreichter) Zustand oder einfach ohne jede nähere Bestimmung die Qualität einer Sache ausgedrückt. Beispiele:
- τεθνηκεναι (τεθναναι) = (gestorben und nun) tot sein
- πεποιθεναι = vertrauen Mit der Handhabung dieser drei Aspekte stellt der Griechischsprechende aber die zeitlichen Bezüge her, die von den Aspekten selbst nicht ausgedrückt werden. Die Aspekte gelten nun generell, während es eine direkt zeitliche Bedeutung nur im Indikativ gibt (bis auf das Futur. siehe unten). Die Vergangenheit wird mit Hilfe der Nebentempora, die nur im Indikativ auftauchen, gebildet. Das sind im Präsensstamm das Imperfekt, im Perfektstamm das Plusquamperfekt und im Aoriststamm der Aorist. (Der Aoriststamm ist der älteste Tempusstamm und hat ein Haupttempus im Indikativ nie ausgebildet.) Der vierte Tempusstamm des Altgriechischen, der Futurstamm, ist eine jüngere Entwicklung und hat in der Tat in allen Modi zeitliche Bedeutung. Übersicht über die Tempusformen im Indikativ:
Modussystem
Es gibt im Altgriechischen vier Modi: Indikativ, Optativ, Konjunktiv, Imperativ. Die Funktionen, die diese Formen syntaktisch erfüllen, sind sehr vielfältig. Hier kann nur eine grundsätzliche Bestimmung ihrer Bedeutung vorgenommen werden. Der Modus bringt die geistige Einstellung des Sprechenden gegenüber dem Verbalinhalt zu Ausdruck. Mit dem Indikativ drückt der Sprecher aus, dass ihm ein Vorgang oder Zustand als wirklich (real) erscheint. In den anderen Modi drückt der Sprecher aus, dass ihm der Vorgang oder Zustand nur als vorgestellt gilt. Der Imperativ drückt einen Befehl aus. Der Konjunktiv drückt einen Willen (Voluntativ) oder eine Erwartung (Prospektiv) aus. (Er hat also leicht futurische Bedeutung, was umgekehrt für das Futur in Bezug auf den Konjunktiv auch gilt). Der Optativ drückt einen Wunsch (Kupitiv) oder eine Möglichkeit (Potentialis) aus.
Genera Verbi (eigentlich und für das Griechische besser: Diathese)
Von den drei Genera Verbi sind zwei (Aktiv und Medium) aus dem Indogermanischen geerbt. Das Passiv ist eine jüngere Entwicklung. Das Aktiv drückt einfach eine Tätigkeit aus. Das Medium drückt aus, dass das Subjekt an der Handlung beteiligt ist, oder an ihr interessiert ist, dass also eine nähere Beziehung zwischen Subjekt und Handlung besteht (transitives Medium). Ferner kann es ausdrücken, dass das Subjekt von seiner eigenen Handlung betroffen ist (intransitives Medium). Der Begriff Medium soll in etwa ausdrücken, dass diese Form zwischen Aktiv und Passiv stehe. Das ist jedoch weder sprachgeschichtlich, noch morphologisch richtig. Das Passiv ist im Griechischen der Grenzfall des Mediums, denn: Das Passiv drückt die Wirkung einer Handlung auf das Subjekt aus, die nicht von ihm ausgeht. Insofern die Handlung nur noch auf das Subjekt wirkt, ohne von ihm auszugehen, bildet es den Grenzfall des Mediums. (Außerhalb des Futur- und Aoriststamms hat das Passiv keine eigenständige Form. Formal übernimmt dort das Medium neben der eigenen Funktion auch die des Passivs, was nur aus dem syntaktischen Zusammenhang, oder bei genauer Kenntnis der Beschaffenheit des entsprechenden Verbums zu unterscheiden ist.) Beispiele: Aktiv: er löst (etwas) transitives Medium: er löst (etwas) für sich intransitives Medium: er löst sich, er lässt sich lösen Passiv: er wird gelöst (von jdm.)
Numeri

- Singular
- Plural
- Dual (als Schwundform)
Personen
Erste Person (ich / wir), zweite Person (du / ihr), dritte Person (er, sie, es, Substantiv im Singular / sie, Substantiv im Plural). Die Personalpronomen des Nominativ werden wie in vielen anderen indogermanischen Sprachen meist ausgelassen, wenn sie nicht besonders betont werden sollen. Es muss also nicht zwangsläufig ein das Subjekt ausdrücklich nennendes Bezugswort (Pronomen oder Substantiv) beim Verb stehen – die Endung reicht aus, um die Person und damit das Subjekt zu identifizieren.

Neugriechisch (Dimotiki)

Die neugriechische Sprache hat einen Großteil der altgriechischen Grammatik vereinfacht, ist aber immer noch eine stark flektierende Sprache. Sie ist eine der wenigen indogermanischen Sprachen, die eine synthetische (also nicht mit Hilfsverben konstruierte) Diathese behalten hat. Der Dativ ist bis auf wenige Formen wie εν τάξει (en táxei //) ("in Ordnung") verloren gegangen und wird meist durch die Konstruktion eis (eigentl. in... hinein) + Akkusativ ersetzt. Andere wichtige Änderungen der Grammatik sind der Verlust des Optativs (wird durch den Konjunktiv ersetzt), des Infinitivs (wird durch Nebensätze ersetzt "Ich will kaufen" -> "Ich will, dass ich kaufe") und des Duals (wird durch den Plural ersetzt), die Verkleinerung der Anzahl von Deklinationen und der verschiedenen Formen in jeder Deklinaton, der neue Modalpartikel θα (aus θέλω να ("ich will, dass...") > θε' να > θα) für das Futur und Konditional, die Einführung von Hilfsverben, die Reduzierung der Partizipien auf zwei, ein aktives und ein passives, die Erweiterung des Futurs auf die Aspektunterscheidung zwischen Präsens/Imperfekt und Aorist, der Verlust der dritten Person Imperativ, außer in Archaismen wie ζήτω! ('Lang lebe!'); neue Pronomen für die 2. Person Plural, da die alten wegen der Lautveränderung akustisch nicht mehr von denen der 1. Person Plural zu unterscheiden waren; und der Vereinfachung des Systems der Präfixe, wie bei der Augmentation und Reduplikation. Das Phonemsystem der neugriechischen Sprache: Vokale geschlossen halbgeschlossen offen Alle Vokale werden kurz ausgesprochen. laut IPA Konsonanten p t k b d g v δ z γ f θ s χ m n l r

Siehe auch


- Griechisches Alphabet
- Liste griechischer Präfixe
- Liste griechischer Suffixe
- griechische Präpositionen
- Liste griechischer Magischer Quadrate
- Namenforschung
- Griechische Zahlen
- griechische Zahlwörter
- Griechische Phrasen und Redewendungen

Literatur


- Geschichte:
  - Francisco R. Adrados: Geschichte der griechischen Sprache von den Anfängen bis heute. Tübingen/Basel 2002
  - Hans Eideneier: Von Rhapsodie zu Rap. Aspekte der griechischen Sprachgeschichte von Homer bis heute. Tübingen 1999
- etymologische Wörterbücher (altgriechisch):
  - Pierre Chantraine: Dictionnaire étymologique de la langue grecque : histoire des mots. 4 Bände. Paris 1968-80 (Neuauflage 1999)
  - Hjalmar Frisk: Griechisches etymologisches Wörterbuch. 3 Bände. Heidelberg 1973
  - Alois Vanicek: Griechisch-lateinisches etymologisches Wörterbuch. Leipzig 1877 (Nachdruck 1972)
- Wörterbücher (altgriechisch):
  - Wilhelm Gemoll: Griechisch–Deutsches Schul- und Handwörterbuch bei Oldenburg Schulbuchverlag. ISBN 3-486-13401-9
  - Wilhelm Pape: Handwörterbuch der griechischen Sprache in 4 Bänden. Braunschweig 1842 ff. (3. Aufl. 1880; Nachdruck 1954)
- Grammatiken (altgriechisch):
  - Eduard Bornemann (u. Mitw. v. Ernst Risch): Griechische Grammatik. Frankfurt a.M. 1978
  - Adolf Kaegi: Kurzgefasste griechische Schulgrammatik. Berlin 1884 (seither ständig nachgedruckt), ISBN 3-615-70100-3
- Historische Grammatik:
  - Helmut Rix: Historische Grammatik des Griechischen. Laut- und Formlehre. Darmstadt 1992

Weblinks


- [http://www.geocities.com/kurogr/ Wörterbuch Mykenisches Griechisch - klassisches Altgriechisch - Englisch (PDF)]
- [http://www.fh-augsburg.de/~harsch/graeca/Auctores/g_alpha.html griechische Texte in der Bibliotheca Augustana]
- [http://info.uibk.ac.at/c/c6/c604/pdf/Hajnal/Griech.Dial.pdf Die Vorgeschichte der griechischen Dialekte] - Ein Aufsatz über Entstehen und Geschichte der altgriechischen Dialekte.
- [http://kypros.org/LearnGreek/ Online-Kurs vom zypriotischen Rundfunk CyBC, 105 Lektionen à 30 Min., engl., Real Audio]
- [http://www.kreienbuehl.ch/lat/ Latein und Altgriechisch Site]
- [http://www.chairete.de/ Materialen zum Altgriechischen, Autoren]
- [http://www.altesprachen.de/heureka/heureka.htm Altesprachen.de]
- [http://www.geocities.com/Athens/Agora/6594/inhalt.html Altgriechisch] (Ziemlich umfangreicher Einstiegskurs)
- [http://www.combib.de/infoseiten/griechisch/griechisch.html Aussprachehilfe zum neutestamentlichen Griechisch] (Deutsche Schulaussprache, nicht Originalaussprache!)
- [http://www.gottwein.de/grueb/gr000.htm Altgriechischer Online-Sprachkurs]
- [http://www.gottwein.de/ Navicula Bacchi] (exzellente Seite rund um die Klassische Philologie mit sehr vielen Unterrichtsmaterialien)
- [http://www.archiv-vegelahn.de/nachschlagwerke_griechisch.html Bibliographie - Griechisch]
-
Kategorie:Indogermanisch Kategorie:Einzelsprache als:Griechische Sprache ja:ギリシア語 ko:그리스어 ms:Bahasa Greek simple:Greek language th:ภาษากรีก

1907

Ereignisse


- 1. Januar: Das Rentenzuschussgesetz tritt in Frankreich in Kraft
- 1. Januar: Das Antikorruptionsgesetz Prevention of Corruption Act tritt in Kraft
- 1. Januar: Eduard Müller wird neuer Bundespräsident in der Schweiz
- 2. Januar: In Frankreich tritt das bereits 1905 verabschiedete Gesetz über die Trennung von Kirche und Staat in Kraft
- 6. Januar: Maria Montessori eröffnet ihre erste Schule und Kindertagesstätte in Rom (Casa dei Bambini in San Lorenzo)
- 8. Februar: Im rumänischen Teil Moldawiens kommt es zu blutigen Bauernaufständen gegen Grossgrundbesitzer und Juden. Wegen der schnellen Ausbreitung auf andere Regionen wird im März der Belagerungszustand über das ganze Land verhängt. Bei der Niederschlagung des Aufstandes kommen ca. 11.000 Bauern um
- 23. Februar: Bei den ersten Parlamentswahlen im britischen Transvaal erringen die Buren einen überwältigenden Sieg
- 21. März: Das Vereinigte Königreich lehnt Vorschläge zu einem Tunnelbau unter dem Ärmelkanal ab, da es trotz der Entente cordiale eine französische Invasion fürchtet
- 10. Juni: In Frankreich kommen erstmals Farbfotos der Brüder Louis Jean und Auguste Lumière an die Öffentlichkeit
- 1. Juli: Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien verlängern ihren Dreibund um weitere sechs Jahre
- 19. Juli: Vertrag zwischen Russland und Japan: Japan annektiert Korea und den südlichen Teil der Mandschurei, Russland die Nordmanschurei
- 1. August: Erstes Pfadfinderlager der Welt unter Leitung von Robert Baden-Powell auf Brownsea Island beginnt. Es endet am 9. August
- 6. Oktober: Der Deutsche Werkbund wird in München gegründet
- 31. Oktober: Entente cordiale wird durch Russland zur Triple Entente erweitert
- 13. Dezember: Der größte Schoner der Welt, die Thomas W. Lawson, sinkt vor den Scilly-Inseln
- 17. Dezember: Bhutan. Krönung des 1. Königs Ugyen Wangchuk, Urgroßvater des heutigen Königs
- Gründung des Tierparks Hagenbeck
- Der König von Siam auf Staatsbesuch in Berlin
- Kongress der Zweiten Internationale in Stuttgart
- Fertigstellung des Hamburger Wasserturms Sander Dickkopp
- Mit der Krankenschwester Florence Nightingale wird zum ersten Mal Frau in Grossbritannien mit einem königlichen Orden ausgezeichnet
- Die preußische Kreisstadt Iserlohn im Sauerland wird kreisfrei, bleibt jedoch Kreisstadt des Kreises Iserlohn

Kultur


- 17. Januar: Uraufführung der Oper La Maschere von Pietro Mascagni am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 20. Februar: Uraufführung der Oper Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesh und der Jungfrau Fewronija (Orig.: Skasani je o newidimom grade Kiteshe i dewe Febronii) von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow an der Hofoper in Sankt Petersburg
- 21. Februar: Uraufführung der komischen Oper Romeo und Julia auf dem Dorf von Frederick Delius an der Komischen Oper Berlin
- 2. März: Uraufführung der Operette Ein Walzertraum von Oscar Straus am Carl-Theater in Wien
- 15. April: Uraufführung der Oper Gloria von Francesco Cilea am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 10. Mai: Uraufführung der Oper Ariane et Barbe-bleu (Blaubart) von Paul Dukas an der Opéra-Comique in Paris
- 27. Juli: Uraufführung der Operette Der fidele Bauer von Leo Fall in Mannheim
- September: Die erste Volkssternwarte Europas wird in Zürich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht
- 26. Oktober: Uraufführung der Oper Die rote Gred von Julius Bittner in Frankfurt am Main
- 2. November: Uraufführung der Operette Die Dollarprinzessin von Leo Fall am Carl-Theater in Wien
- 22. Dezember: Uraufführung des Balletts Der sterbende Schwan in St. Petersburg
- Das Alpine Museum in München wird eröffnet

Katastrophen


- 14. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 6,5 in Kingston, Jamaika, etwa 1.600 Tote
- 21. Februar: Das britische Fährschiff Berlin strandet im Sturm vor Hoek van Holland. 176 Tote
- 21. Oktober: Ein Erdbeben der Stärke 8,1 in Zentralasien, etwa 12.000 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Februar: Gründung des Sportvereins Vogelheim, dem heutigen Rot-Weiss Essen
- Gründung des SV 07 Neuhaus, vorgänger des heutigen SC Paderborn 07

Geboren


- 4. Januar: Arnold Dannenmann, evangelischer Theologe († 1993)
- 4. Januar: Willy Busch, deutscher Fußballspieler († 1982)
- 12. Januar: Sergej Koroljow, sowjetischer Raketenkonstrukteur († 1966)
- 12. Januar: Tex Ritter, US-amerikanischer Musiker und Schauspieler († 1974)
- 13. Januar: Bruno Mathsson, Architekt und Designer († 1988)
- 15. Januar: Janusz Kusocinski, polnischer Leichtathlet († 1940)
- 16. Januar: Paul Nitze, US-amerikanischer Politiker, Abrüstungsunterhändler unter Ronald Reagan († 2004)
- 18. Januar: Werner Jacobi, deutscher Politiker († 1970)
- 19. Januar: Lilian Harvey, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 1968)
- 20. Januar: Manfred von Ardenne, deutscher Naturwissenschaftler († 1997)
- 20. Januar: Paula Wessely, österreichische Film- und Theaterschauspielerin († 2000)
- 21. Januar: Dixie Dean, englischer Fußballspieler († 1980)
- 23. Januar: Hideki Yukawa, japanischer Physiker († 1981)
- 26. Januar: Hans Selye, kanadischer Mediziner († 1982)
- 1. Februar: Günter Eich, deutscher Lyriker und Hörspielautor († 1972)
- 4. Februar: Otto Ohlendorf, SS-General, Amtschef im Reichssicherheitshauptamt († 1951)
- 4. Februar: Walter Seuffert, deutscher Jurist und Politiker († 1989)
- 5. Februar: Hans Bender (Psychologie), Psychologe und Professor († 1991)
- 5. Februar: Pierre Pflimlin, französischer Politiker und Mitglied des EU-Parlaments († 2000)
- 6. Februar: Hansjochem Autrum, Zoologe († 2003)
- 6. Februar: Paul Lemmerz, Räderfabrikant, Unternehmer und Mäzen († 1977)
- 9. Februar: H. M. S. Coxeter, britisch-kanadischer Mathematiker († 2003)
- 11. Februar: Käthe Gold, österreichische Schauspielerin († 1997)
- 15. Februar: Jean Langlais, französischer Komponist und Organist († 1991)
- 16. Februar: Jean Burger, französischer Kommunist und Widerstandskämpfer († 1945)
- 16. Februar: Rudolf Braune, deutscher Schriftsteller und Journalist († 1932)
- 20. Februar: Erich Klabunde, deutscher Politiker und MdB († 1950)
- 20. Februar: Ernst Schellenberg, deutscher Politiker († 1984)
- 21. Februar: W. H. Auden, englischer Schriftsteller († 1973)
- 21. Februar: Wystan Hugh Auden, englischer Schriftsteller († 1973)
- 22. Februar: Heinrich Schneider, deutscher Politiker im Saarland († 1974)
- 23. Februar: Hans-Jürgen Graf von Blumenthal, deutscher Widerstandskämpfer († 1944)
- 4. März: Heinrich Draeger, deutscher Politiker und MdB († 1991)
- 5. März: Rosemarie Clausen, deutsche Theaterfotografin († 1990)
- 8. März: Konstantin Karamanlis, griechischer Politiker († 1998)
- 9. März: Mircea Eliade, rumänischer Religionshistoriker, Essayist und Romancier († 1986)
- 10. März: Rudolf Sühnel, deutscher Philologe und Professor
- 11. März: Georg Maurer, deutscher Lyriker, Essayist und Übersetzer († 1971)
- 11. März: Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist, Widerstandskämpfer († 1945)
- 13. März: Ludwig Biermann, deutscher Physiker († 1986)
- 15. März: Zarah Leander, schwedische Schauspielerin († 1981)
- 19. März: Hans Mayer, deutscher Literaturwissenschaftler, Jurist, Sozialforscher († 2001)
- 20. März: Helmut Allardt, deutscher Diplomat († 1987)
- 20. März: Helmut Echternach, Pastor, protestantischer Theologe (Dogmatiker) und Bischof († 1988)
- 22. März: Lucia dos Santos, Zeugin einer Marienerscheinung († 2005)
- 22. März: Oskar Rudolf Schlag, deutscher Psychotherapeut, Schriftsteller († 1990)
- 23. März: Daniel Bovet, italienischer Pharmakologe († 1992)
- 29. März: Alfred Rasser, schweizerischer Kabarettist und Schauspieler († 1977)
- 8. April: Walter Czollek, († 1972)
- 9. April: Paul Wessel, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR († 1967)
- 11. April: Erwin Levy, deutscher Psychologe († 1991)
- 12. April: Eugène Chaboud, französischer Formel 1- und Sportwagenrennfahrer († 1983)
- 12. April: Imogen Holst, englische Musikschriftstellerin, Komponistin und Dirigentin († 1984)
- 14. April: François Duvalier, haitianischer Arzt, Politiker, Präsident und Diktator († 1971)
- 15. April: Nikolaas Tinbergen, niederländischer Verhaltensbiologe († 1988)
- 17. April: Paul Eliasberg, deutsch-französischer Grafiker († 1983)
- 18. April: Lars Valerian Ahlfors, finnisch-US-amerikanischer Mathematiker († 1996)
- 18. April: Miklós Rózsa, Filmkomponist († 1995)
- 23. April: Fritz Wotruba, österreichischen Bildhauer († 1985)
- 26. April: Leo Kofler, deutscher Philosoph († 1995)
- 26. April: Theun de Vries, niederländischer Schriftsteller († 2005)
- 29. April: Fred Zinnemann, US-amerikanischer Filmregisseur († 1997)
- 30. April: Ludwig Rödl, deutscher Schachmeister († 1970)
- 6. Mai: Yasushi Inoue, japanischer Schriftsteller († 1991)
- 9. Mai: Baldur von Schirach, deutscher Politiker und Reichsjugendführer († 1974)
- 11. Mai: Albert Großhans, deutscher Schuhkaufmann und Politiker
- 11. Mai: Eva Schulze-Knabe, Malerin, Widerstandskämpferin († 1976)
- 11. Mai: Hermann Behrends, Generalleutnant der Polizei und SS-Gruppenführer der Waffen-SS († 1948)
- 12. Mai: Katharine Hepburn, US-amerikanische Schauspielerin († 2003)
- 13. Mai: Daphne du Maurier, englische Schriftstellerin († 1989)
- 16. Mai: Arturo Uslar Pietri, Venezolanischer Schriftsteller, Diplomat und Politiker († 2001)
- 16. Mai: Hans Dichgans, deutscher Politiker und MdB († 1980)
- 18. Mai: Carl Mydans, US-amerikanischer Fotograf († 2004)
- 18. Mai: Clifford Curzon, britischer Pianist († 1982)
- 19. Mai: Heinrich Eckstein, deutscher Politiker († 1992)
- 20. Mai: Franz Jägerstätter, Kriegsdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg († 1943)
- 20. Mai: Hedda Zinner, deutsche Schriftstellerin, Schauspielerin († 1994)
- 21. Mai: Karl Graf von Spreti, deutscher Politiker und Diplomat († 1970)
- 22. Mai: Georges Remi, belgischer Comic-Autor und Zeichner († 1983)
- 22. Mai: Hergé, belgischer Comic-Autor und Zeichner († 1983)
- 22. Mai: Laurence Olivier, britischer Regisseur, Theater- und Filmschauspieler († 1989)
- 25. Mai: U Nu, myanmarischer Politiker († 1995)
- 26. Mai: Georgi Filippowitsch Baidukow, sowjetischer Pilot und Autor († 1996)
- 26. Mai: John Wayne, US-amerikanischer Schauspieler († 1979)
- 27. Mai: Rachel Carson, US-amerikanische Zoologin und Biologin († 1964)
- 30. Mai: Elly Beinhorn, berühmte Fliegerin des 20. Jahrhunderts
- 1. Juni: Frank Whittle, englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann († 1996)
- 4. Juni: Rosalind Russell, US-amerikanische Schauspielerin († 1976)
- 5. Juni: Rudolf Peierls, deutsch-britischer Physiker († 1995)
- 6. Juni: Jascha Brodsky, legendärer Geigenlehrer († 1997)
- 7. Juni: Karl Bergmann, deutscher Politiker, MdB († 1979)
- 7. Juni: Mascha Kaléko, deutschsprachige Dichterin († 1975)
- 8. Juni: Georges Speicher, französischer Radrennfahrer († 1978)
- 10. Juni: Artur Stegner, deutscher Politiker († 1986)
- 10. Juni: Fabio Metelli, Psychologe († 1987)
- 14. Juni: Chico Landi, brasilianischer Rennfahrer († 1989)
- 14. Juni: Paul Klinger, deutscher Schauspieler († 1971)
- 14. Juni: René Char, französischer Dichter († 1988)
- 22. Juni: Eberhard Koebel, Autor, Gründer der Jungenschaft († 1955)
- 23. Juni: James Edward Meade, britischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger († 1995)
- 24. Juni: Vitaliano Brancati, italienischer Schriftsteller († 1954)
- 25. Juni: J. Hans D. Jensen, deutscher Physiker und Nobelpreisträger († 1973)
- 1. Juli: Fabian von Schlabrendorff, deutscher Offizier und Widerstandskämpfer gegen Hitler († 1980)
- 2. Juli: Kurt Birrenbach, deutscher Politiker und MdB († 1987)
- 5. Juli: Ethel Smith, kanadische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 6. Juli: Frida Kahlo, mexikanische Malerin († 1954)
- 7. Juli: Robert A. Heinlein, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller († 1988)
- 8. Juli: Otto Kranzbühler, Verteidiger von Karl Dönitz bei den Nürnberger Prozessen († 2004)
- 12. Juli: Hans Lenz, deutscher Politiker († 1968)
- 16. Juli: Barbara Stanwyck, US-amerikanische Schauspielerin († 1990)
- 19. Juli: George de Mestral, Schweizer Ingenieur, Erfinder des Klettverschlusses († 1990)
- 19. Juli: Günter Bialas, deutscher Komponist († 1995)
- 23. Juli: Käte Strobel, deutsche Politikerin († 1996)
- 25. Juli: Karl Höller, deutscher Komponist († 1987)
- 28. Juli: Dolf Sternberger, deutscher Politikwissenschaftler und Journalist († 1989)
- 29. Juli: Herbert Turnauer, österreichischer Industrieller († 2000)
- 1. August: Marga von Etzdorf, deutsche Fliegerin († 1933)
- 3. August: Ernesto Geisel, Präsident Brasiliens († 1996)
- 8. August: Benny Carter, Jazzsaxophonist († 2003)
- 9. August: Theodor Teriete, deutscher Politiker und MdB († 1971)
- 13. August: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, Leiter des Krupp-Konzerns († 1967)
- 14. August: Ernst Waldbrunn, österreichischer Schauspieler und Kabarettist († 1977)
- 16. August: Alexander Uriah Boscovich, israelischer Komponist († 1964)
- 17. August: Roger Peyrefitte, französischer Schriftsteller und Diplomat († 2000)
- 21. August: Hans Welker, Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft († 1968)
- 21. August: Kurt Gregor, Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel der DDR († 1990)
- 23. August: Ludwig Hoelscher, deutscher Cellist († 1996)
- 2. September: Fritz Szepan, deutscher Fußballspieler († 1974)
- 5. September: Else Quecke, deutsche Schauspielerin († 2004)
- 5. September: Jürgen Spanuth, Altphilologe und Pastor († 1998)
- 5. September: Wolfram Dörinkel, deutscher Politiker und MdB († 1975)
- 7. September: Ahmed Adnan Saygun, türkischer Komponist († 1991)
- 12. September: Roger Bonvin, Schweizer Politiker († 1982)
- 15. September: Alfred Delp, deutscher Jesuit und Widerstandskämpfer († 1945)
- 15. September: Fay Wray, US-amerikanische Schauspielerin († 2004)
- 18. September: Edwin Mattison McMillan, US-amerikanischer Physiker († 1991)
- 18. September: Leon Askin, österreichischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent († 2005)
- 20. September: Arthur Emmerlich, deutscher Widerstandskämpfer († 1942)
- 23. September: Pauline Réage, französische Autorin († 1998)
- 23. September: Werner Bockelmann, deutscher Jurist und Politiker († 1968)
- 26. September: Anthony Blunt, britischer Kunsthistoriker und Spion († 1983)
- 27. September: Maria Treben, österreichische Kräuterkundige und Autorin († 1991)
- 28. September: Jewgeni Konstantinowitsch Sawoiski, russischer Physiker († 1976)
- 29. September: Gene Autry, Country-Sänger und Schauspieler († 1998)
- 29. September: Helmut Lemke, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein († 1990)
- 29. September: Leslie Holdridge, US-Amerikanischer Botaniker und Klimatologe († 1999)
- 2. Oktober: Alexander Todd, britischer Chemiker und Nobelpreisträger († 1997)
- 2. Oktober: Emilie Schindler, Ehefrau von Oskar Schindler († 2001)
- 2. Oktober: Ria Deeg, deutsche Widerstandskämpferin († 2000)
- 2. Oktober: Victor Estenssoro, bolovianischer Politiker und Staatspräsident († 2001)
- 8. Oktober: Pierre Bertaux, französischer Germanist († 1986)
- 9. Oktober: Horst Wessel, SA-Sturmführer und Student der Rechtswissenschaft († 1930)
- 12. Oktober: Wolfgang Fortner, deutscher Komponist, Kompositionslehrer und Dirigent († 1987)
- 17. Oktober: Herbert Böhme, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1971)
- 18. Oktober: Mihail Sebastian, rumänischer Schriftsteller und Dramaturg († 1945)
- 24. Oktober: Albert Hoffmann, deutscher Kaufmann und Gauleiter († 1972)
- 27. Oktober: Helmut Walcha, Organist und Cembalist († 1991)
- 27. Oktober: Willi Bleicher, deutscher IG-Metall Bezirksleiter († 1981)
- 28. Oktober: Thomas Hampson, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1965)
- 2. November: Max Spangenberg, Funktionär des Politbüros des ZK der SED inn der DDR († 1987)
- 4. November: Fritz Buri, Pfarrer und Professor für Theologie († 1995)
- 9. November: Erich Wustmann, deutscher Völkerkundler und Reiseschriftsteller († 1994)
- 9. November: Louis Ferdinand von Preußen, preußischer Prinz († 1994)
- 10. November: Hedwig Bollhagen, Keramikerin und Mitbegründerin der HB-Werkstätten für Keramik († 2001)
- 12. November: Ernst Albrecht, deutscher Fußballspieler († 1976)
- 14. November: Astrid Lindgren, schwedische Kinderbuchautorin († 2002)
- 14. November: Pedro Arrupe, spanischer Ordensgeneral († 1991)
- 14. November: William Steig, US-amerikanischer Cartoonzeichner († 2003)
- 15. November: Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Widerstandskämpfer gegen Adolf Hitler († 1944)
- 17. November: Israel Regardie, Okkultist († 1985)
- 17. November: James Moody, irischer Komponist († 1995)
- 18. November: Compay Segundo, kubanischer Musiker und Sänger († 2003)
- 28. November: Alberto Moravia, italienischer Schriftsteller († 1990)
- 30. November: Fritz Eckhardt, österreichischer Schauspieler, Autor und Regisseur († 1995)
- 3. Dezember: Connee Boswell, US-amerikanische Blues- und Jazz-Sängerin und Schauspielerin († 1976)
- 8. Dezember: Tony Aubin, französischer Komponist († 1981)
- 12. Dezember: Ilse Fürstenberg, deutsche Schauspielerin († 1976)
- 13. Dezember: Ebba-Margareta von Freymann, erste Übersetzerin einiger Gedichte von J.R.R. Tolkien ins Deutsche († 1995)
- 14. Dezember: Georg Frank, deutscher Fußballspieler († 1944)
- 14. Dezember: Alfred Gütgemann, Professor für Chirurgie († 1985)
- 15. Dezember: Oscar Niemeyer, brasilianischer Architekt
- 16. Dezember: Angelos Tersakis, griechischer Schriftsteller († 1979)
- 18. Dezember: Christopher Fry, britischer Dramatiker und Schauspieler († 2005)
- 22. Dezember: Fermin Rocker, Maler († 2004)
- 27. Dezember: Johann Wilhelm Trollmann, deutscher Boxer († 1943)
- 27. Dezember: Sebastian Haffner, deutscher Buchautor und Journalist; ein früher Gegner Hitlers († 1999)
- 28. Dezember: Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit der DDR († 2000)

Gestorben


- 9. Januar: Marie von Sachsen-Altenburg, Königin von Hannover, Ehefrau Georgs V. (
- 1818)
- 25. Januar: René Pottier, französischer Radrennfahrer (
- 1879)
- 2. Februar: Dmitri Iwanowitsch Mendelejew, russischer Chemiker (
- 1834)
- 4. Februar: Anton Wilhelm Laurenz Karl Marie Bödiker, erster Präsident des Reichsversicherungsamtes (
- 1843)
- 8. Februar: Alfred Kirchhoff, deutscher Geograph (
- 1838)
- 16. Februar: Giosuè Carducci, italienischer Dichter und Redner (
- 1835)
- 16. Februar: Gustav Hertzberg, lehrte alte Geschichte an der Universität Halle (
- 1826)
- 17. Februar: Henry Steel Olcott, Mitbegründer der Theosophischen Gesellschaft (
- 1832)
- 20. Februar: Henri Moissan, französischer Chemiker (
- 1852)
- 5. März: Friedrich Blass, deutscher Philologe (
- 1843)
- 6. März: Karl Heinrich von Bötticher, deutscher Staatsmann (
- 1833)
- 18. März: Marcellin Berthelot, französischer Chemiker und Politiker (
- 1827)
- 25. März: Ernst von Bergmann, deutscher Chirurg und Professor der Medizin (
- 1836)
- 3. April: Theodor Aufrecht, deutscher Indologe und Sanskritist (
- 1822)
- 6. April: Bernhard Hammer, schweizerischer Politiker (
- 1822)
- 10. April: Ignaz Auer, deutscher Politiker (
- 1846)
- 14. April: Adolf Stern, deutscher Schriftsteller und Literaturhistoriker (
- 1835)
- 24. April: Patápio Silva, brasilianischer Flötist und Komponist (
- 1880)
- 30. April: Julius Langbehn, deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker (
- 1851)
- 2. Mai: Rudolf Baier, erster Stralsunder Museumsdirektor (
- 1818)
- 3. Mai: Hermann Tietz, deutscher Kaufmann, Begründer einer Kaufhauskette (
- 1837)
- 12. Mai: Joris-Karl Huysmans, französischer Schriftsteller (
- 1848)
- 17. Mai: Albert Clément, französischer Rennfahrer (
- 1883)
- 19. Mai: Benjamin Baker, englischer Bauingenieur (
- 1840)
- 25. Mai: Franz Freiherr von Roggenbach, badischer Politiker (
- 1825)
- 30. Mai: Ottomar Anschütz, deutscher Fotograf, Pionier der Fototechnik (
- 1846)
- 25. Juni: Hubert Stier, deutscher Architekt (
- 1838)
- 29. Juni: Siegfried Czapski, deutscher Physiker, Optiker, Unternehmer (
- 1861)
- 5. Juli: Kuno Fischer, deutscher Philosoph (
- 1824)
- 14. Juli: William Henry Perkin, britischer Chemiker (
- 1838)
- 21. Juli: Nicolae Grigorescu, rumänischer Maler (
- 1838)
- 1. August: Ernesto Rodolfo Hintze Ribeiro, portugiesischer Politiker (
- 1849)
- 11. August: Theobald Kerner, deutscher Arzt und Dichter (
- 1817)
- 13. August: Hermann Karl Vogel, deutscher Astronom und Physiker (
- 1842)
- 14. August: Anacleto de Medeiros, brasilianischer Musiker und Komponist (
- 1866)
- 15. August: Joseph Joachim, ungarischer Violinist, Dirigent und Komponist (
- 1831)
- 18. August: John Kerr, britischer Physiker und Theologe (
- 1824)
- 30. August: Ilia Tschawtschawadse, georgischer Schriftsteller und Politiker (
- 1837)
- 4. September: Edvard Grieg, norwegischer Komponist (
- 1843)
- 7. September: Sully Prudhomme, französischer Dichter (
- 1839)
- 17. September: Ignaz Brüll, österreichischer Komponist und Pianist (
- 1846)
- 17. September: Jakobus Morenga, namibischer Minenarbeiter, Nama-Führer und Guerillakämpfer (
- um 1875)
- 28. September: Friedrich I. von Baden, badischer Großherzog (
-  1826)
- 11. Oktober: Adolf Furtwängler, deutscher klassischer Archäolog

23. April

Der 23. April ist der 113. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 114. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 252 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1516 - Wilhelm IV., Herzog von Bayern, erlässt ein bayerisches Reinheitsgebot für Bier.
- 1916 - Dublin, Irland. Osteraufstand der Sinn Féin Bewegung und Ausrufung der irischen Republik.
- 1933 - Einführung der Gestapo.
- 1945 - Insassen des Zellengefängnisses Lehrter Straße, darunter Klaus Bonhoeffer und Rüdiger Schleicher, werden ermordet.
- 1948 - Berliner Studenten fordern eine Freie Universität Berlin.
- 1971 - Sirimawo Bandaranaike, die Ministerpräsidentin von Ceylon, gelingt es durch eine Amnestie für die linksextremen Aufständischen für den Fall deren Kapitulation die schweren Unruhen auf der Insel zu beenden, die mehr als 10.000 Menschenleben gekostet haben.
- 1982 - Conch Republic wird ausgerufen und wieder in die USA eingegliedert, alles an einem Tag.
- 1990 - Nach jahrelangen Spannungen zwischen den beiden Ländern trifft Li Peng als erster chinesischer Ministerpräsident seit 1964 zu einem offiziellen Besuch der Sowjetunion in Moskau ein.
- 1990 - Karl-Marx-Stadt erhält nach einer Bürgerbefragung seinen alten Namen Chemnitz zurück. 76 % sind dafür.
- 1990 - Namibia wird das 160. Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1991 - Der sowjetischen Präsidenten Gorbatschow verhandelt mit neun Sowjetrepubliken ein Abkommen, das deren Souveränität anerkennt ohne den Bestand der Sowjetunion zu gefährden.
- 1991 - Johnny Thunders stirbt in New Orleans wahrscheinlich an einer Überdosis.
- 1992 - General Than Shwe wird Staatsoberhaupt in Myanmar
- 1998 - In Belgien kann der Kindermörder Marc Dutroux aus einem Gerichtsgebäude fliehen, nach einem Großeinsatz der Polizei jedoch wieder in Gewahrsam genommen werden. Als Konsequenz dieser Vorfälle müssen der belgische Innen- und Justizminister sowie der Polizeichef von ihren Ämtern zurücktreten.
- 2005 - In Österreich übernimmt Heinz Christian Strache die FPÖ -Obmannschaft von Hilmar Kabas.

Wirtschaft


- 2001 - Intel bringt den Pentium 4 auf den Markt.
- 2002 - Argentinien. Wirtschaftsminister Jorge Remes Lenicov tritt zurück.

Wissenschaft und Technik


- 1967 - Start der sowjetischen Raumkapsel Sojus 1, der Kosmonaut Wladimir Michailowitsch Komarow stirbt, als die Kapsel bei der Rückkehr zerschellt.
- 1994 - Physiker am Fermilab (USA) entdecken das Top-Quark.

Kultur


- 1597 - Uraufführung von William Shakespeares 'Die lustigen Weiber von Windsor' in Anwesenheit von Königin Elisabeth I.
- 1766 - Uraufführung der komischen Oper Les Pêcheurs von François-Joseph Gossec am Comédie-Italienne in Paris.
- 1830 - Uraufführung der Oper Danilowa von Adolphe Adam an der Opéra-Comique in Paris.
- 1962 - Uraufführung der Oper König Nicolo von Hans Chemin-Petit in Aachen.

Religion


- 1834 - Gründung der ersten deutschen Baptistengemeinde durch Johann Gerhard Onckenin Hamburg.
- 2005 - Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. im Vatikan

Katastrophen

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1954 - Einen Meilenstein in der Geschichte des Basketballs stellt die Einführung der Wurfuhr durch die NBA dar.

Geboren


- 1185 - Alfons II. (Portugal), König von Portugal
- 1508 - Georg Sabinus, Gründungsrektor der Universität zu Königsberg
- 1516 - Georg Fabricius, deutscher Dichter, Historiker und Archäologe
- 1564 - William Shakespeare, englischer Schriftsteller (vermuteter Geburtstag)
- 1598 - Maarten H. Tromp, niederländischer Admiral
- 1708 - Friedrich von Hagedorn, bürgerlicher Rokokodichter
- 1715 - Johann Friedrich Doles, deutscher Komponist und Thomaskantor Thomaskantor
- 1775 - William Turner, englischer Maler
- 1778 - Sir John Harvey, britischer General und Kolonialadministrator
- 1791 - James Buchanan, 15. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
- 1823 - Abdülmecid I., Sultan des Osmanischen Reiches
- 1825 - Emil Welti, schweizerischer Politiker
- 1827 - Johann Friedrich von Schulte, Professor für Zivil- und Kirchenrecht sowie Rechtsgeschichte
- 1828 - Albert I. (Sachsen), von 1873 bis 1902 König von Sachsen
- 1858 - Ethel Smyth, englische Komponistin
- 1858 - Max Planck, deutscher Physiker und Nobelpreisträger
- 1861 - Edmund Allenby, britischer Soldat und Hochkommisar von Ägypten
- 1867 - Johannes Fibiger, dänischer Pathologe, Medizin-Nobelpreisträger
- 1873 - Arnold van Gennep, französischer Ethnologe
- 1879 - Emil Barth, deutscher Politiker
- 1879 - Lucius D. Clay, US-amerikanischer General, Militärgouverneur der amerikanischen Besatzungszone in Deutschland 1947-1949
- 1889 - Karel Willem Frederick Marie Doorman,niederländischer Konteradmiral
- 1891 - Sergej Prokofjew, ukrainischer Komponist
- 1892 - Richard Huelsenbeck, deutscher Schriftsteller
- 1893 - Adolf Cillien, deutscher CDU-Politiker und MdB
- 1893 - Allen Welsh Dulles, Direktor der CIA
- 1893 - Frank Borzage, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1896 - Charlie Rivel, spanischer Clown
- 1897 - Lester B. Pearson, kanadischer Politiker
- 1897 - Lucius D. Clay, Stellvertreter von Dwight D. Eisenhower
- 1898 - Edwin Erich Dwinger, deutscher Schriftsteller
- 1899 - Bertil Ohlin, schwedischer Ökonom
- 1899 - Vladimir Nabokov, US-amerikanischer Schriftsteller russischer Abstammung
- 1902 - Halldór Kiljan Laxness, isländischer Schriftsteller
- 1902 - Rudolf Stadelmann, deutscher Historiker
- 1903 - Karl Larenz, deutscher Zivilrechtler und Rechtsphilosoph
- 1907 - Fritz Wotruba, österreichischer Bildhauer
- 1909 - Margot Kalinke, deutsche DP- und CDU-Politikerin und MdB
- 1915 - Christine Busta, österreichische Lyrikerin
- 1919 - Yoshitaro Nomura, japanischer Filmregisseur
- 1920 - Friedrich Schadeberg, deutscher Unternehmer und Miteigentümer der Krombacher Brauerei
- 1924 - Ruth Leuwerik, deutsche Schauspielerin
- 1928 - Shirley Temple, US-amerikanische Schauspielerin und Politikerin
- 1929 - Max Bolliger, schweizerischer Schriftsteller
- 1932 - Hansl Krönauer, deutscher Komponist und Sänger
- 1936 - Roy Orbison, US-amerikanischer Country- und Rock-Sänger
- 1938 - Helmut Illert, deutscher Fernsehjournalist
- 1939 - Lee Majors, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1939 - Ray Peterson, US-amerikanischer Rock 'N' Roll Sänger
- 1940 - Dietrich Schwanitz, deutscher Literaturprofessor und Autor
- 1941 - Paavo Tapio Lipponen, finnischer Politiker und Regierungschef
- 1942 - Sandra Dee, US-amerikanische Schauspielerin
- 1949 - John Miles, britischer Musiker
- 1950 - Maria Böhmer, deutsche CDU-Politikerin und MdB
- 1954 - Michael Moore, US-amerikanischer Autor und Dokumentarfilmer
- 1955 - Sissy Höfferer, dt. Fernsehschauspielerin
- 1957 - Neville Brody, Grafikdesigner, Schriftentwerfer und Art Director
- 1960 - Steve Clark, Ex-Gitarrist der englischen Band Def Leppard
- 1961 - Andrej Kurkow, russischsprachiger Schriftsteller aus Kiew
- 1961 - Dirk Bach, deutscher Schauspieler, Moderator und Comedian
- 1961 - Frank Lippmann, deutscher Fußballspieler
- 1963 - Rolf Wouters, niederländischer Moderator
- 1964 - Torsten Fenslau, deutscher Disc Jockey und Musikproduzent
- 1978 - Gezahegne Abera, äthiopischer Marathonläufer und Olympiasieger
- 1979 - Lauri Johannes Ylönen, Sänger und Songwriter von The Rasmus
- 1980 - Nils Döring, deutscher Fußballspieler
- 1983 - Daniela Hantuchová, slowakische Tennisspielerin

Gestorben

Daniela Hantuchová Daniela Hantuchová
- 997 - Adalbert von Prag, Glaubensbote in Ungarn und Preußen
- 1124 - Alexander I. (Schottland), König von Schottland
- 1616 - William Shakespeare, englischer Schriftsteller (nach dem seinerzeit in England noch geltenden julianischen Kalender!)
- 1616 - Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller
- 1625 - Moritz von Oranien, Statthalter von Holland, Zeeland, Utrecht, Geldern und Overijssel
- 1691 - Jean-Henri d'Anglebert, französischer Komponist, Cembalist und Organist
- 1728 - Tomás de Torrejón y Velasco, peruanischer Komponist
- 1780 - Maria Antonia Walpurgis, Kunstmäzenin und Komponistin, Malerin und Dichterin
- 1796 - Theodor Gottlieb von Hippel, preußischer Schriftsteller
- 1821 - Pierre Riel de Beurnonville, französischer General, Pair und Marschall von Frankreich
- 1825 - Maler Müller, deutscher Maler, Kupferstecher und Dichter des Sturm und Drang
- 1845 - Johann Rudolf Czernin, österreichischer Verwaltungsbeamter
- 1847 - Erik Gustaf Geijer, zählt zu den wichtigsten schwedischen Schriftstellern der Romantik
- 1850 - William Wordsworth, britischer Dichter
- 1851 - Michail Petrowitsch Lasarew, russischer Marineoffizier und Admiral
- 1866 - Charles Grant, schottischer Politiker
- 1873 - Wolfgang Menzel, deutscher Dichter der Spätromantik
- 1877 - Adolphe van Soust de Borkenfeldt, belgischer Dichter und Kunsthistoriker
- 1923 - Luise Marie Elisabeth von Preußen, Großherzogin von Baden
- 1924 - Karl Helfferich, deutscher Politiker und Bankier
- 1925 - Armand Marseille, deutsch-russischer Puppenfabrikant
- 1938 - Elisabeth Tombrock, Ordensgründerin
- 1939 - Maria Gabriella Sagheddu, italienische Trappistin
- 1941 - Erich Basarke, deutscher Architekt
- 1945 - Albrecht Graf von Bernstorff, deutscher Diplomat und Widerstandskämpfer
- 1945 - Klaus Bonhoeffer, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1945 - Otto Hübener, deutscher Widerstandskämpfer
- 1945 - Rüdiger Schleicher, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
- 1952 - Elisabeth Schumann, deutsch-US-amerikanische Sopranistin
- 1952 - Wilhelm Paschek, deutscher Politiker
- 1958 - Wolfgang Klausner, deutscher Politiker
- 1959 - Egon Reinert, deutscher Politiker
- 1966 - Otto Baer, Oberbürgermeister von Magdeburg
- 1969 - Krzysztof Komeda, polnischer Jazzmusiker und Komponist
- 1970 - Adeline Genée, dänische Ballett-Tänzerin
- 1972 - Walter Czollek, Leiter des Verlages Volk und Welt in der DDR
- 1978 - Ludwig Schneider, deutscher Politiker
- 1986 - Harold Arlen, US-amerikanischer Komponist, Oscar für "Somewhere Over the Rainbow"
- 1986 - Otto Preminger, österreichisch-US-amerikanischer Filmregisseur
- 1989 - Hamani Diori, nigerianischer Politiker und erster Präsident
- 1992 - Satyajit Ray, indischer Filmregisseur
- 1992 - Rosemary Sutcliff, englische Autorin
- 1993 -