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| Landeplatz |
LandeplatzFlugplatz, früher Aerodrom, ist ein Begriff für eine Örtlichkeit, die für den Start, die Landung und das Abstellen von Luftfahrzeugen vorgesehen ist. In der Bundesrepublik Deutschland herrscht für Luftfahrzeuge und Luftsportgeräte eine generelle Flugplatzpflicht.
Flugplatzpflicht
Arten von Flugplätzen
Der deutsche Gesetzgeber unterscheidet Flugplätze in
- Flughäfen (Verkehrsbauwerk)
- Landeplätze
- Segelfluggelände
Die Errichtung von Flugplätzen unterliegt einem formalen Genehmigungsverfahren. Abhängig von der Art des Flugplatzes und des Flugbetriebes können Bauschutzbereiche, in denen Erstellung und Veränderung von Bauwerken (Gebäude, aber auch Antennen, Windkraftanlagen, etc.) besonders genehmigungspflichtig und ggf. Beschränkungen (Höhenbegrenzung, vorgeschriebene Farbmarkierungen und Beleuchtung) unterworfen sind, festgelegt werden.
Flugplätze für zivilen Flugbetrieb werden im Sprachgebrauch als Zivilflugplatz bezeichnet, während die für militärischen Flugbetrieb zugelassenen Flugplätze Militärflugplatz genannt werden. Es gibt auch einige Flugplätze mit gemischtem zivilen und militärischen Flugbetrieb (z.B. Flughafen Köln/Bonn, (noch) Rhein-Main-Flughafen, Flugplatz Trier-Föhren oder Flughafen Rostock-Laage).
Flughäfen
Flughäfen sind große Flugplätze, in der Regel für den Betrieb mit Passagier- und Frachtflugzeugen zugelassen. Sie verfügen in der Regel über eine die dazu notwendige Infrastruktur und liegen meist innerhalb einer Kontrollzone und dürfen daher nur kontrolliert angeflogen werden. Verkehrsflughäfen haben eine Betriebspflicht, d.h. sie müssen 24 Stunden am Tag das ganze Jahr lang anfliegbar und erreichbar sein.
Sonderflughäfen sind durch die Abkürzung PPR (Prior Permission Required) gekennzeichnet. Vor der Benutzung eines Sonderflughäfen ist die Genehmigung des Platzbetreibers einzuholen. Flughäfen besitzen einen Bauschutzbereich nach § 12 LuftVG. Bauschutzbereich bedeutet, das Bauvorhaben, die die Flächen des Bauschutzbereiches durchstoßen neben der Baugenehmigung noch eine luftrechtliche Genehmigung bedürfen.
Landeplätze
Landeplätze unterscheidet man in Verkehrslandeplätze für die allgemeine Luftfahrt und Sonderlandeplätze (mit beschränkter Genehmigung z.B. für Sportflugzeuge oder Hubschrauber).
Landeplätze haben eine festgelegte, in der AIP VFR veröffentlichte Betriebspflicht, d.h. Zeiten, zu denen sie geöffnet und anfliegbar sein müssen. Sonderlandeplätze sind durch die Abkürzung PPR (Prior permission Required) gekennzeichnet. Vor der Benutzung eines Sonderlandeplatzes ist die Genehmigung des Platzbetreibers einzuholen.
Landeplätze sollten einen Bauschutzbereich nach §17 LuftVG besitzen.
Segelfluggelände
Segelfluggelände dürfen uneingeschränkt nur von Segelflugzeugen genutzt werden. Motorflugzeuge dürfen nur starten und landen wenn sie dort stationiert oder im Besitz einer Außenstart- und Landegenehmigung für diesen Flug sind.
Gelände für Seeflugzeuge
Gelände für Seeflugzeuge gibt es in Deutschland nur wenige und sind fest definierte Wasserflächen, auf denen Wasserflugzeuge starten und landen dürfen. Der Wasserflug wird in Deutschland insofern erschwert, dass nur auf diesen Geländen gestartet und gelandet werden darf (Flugplatzpflicht) und dass ein Wasserflugzeug auf dem Wasser rechtlich als Boot gilt, was den Besitz eines entsprechenden amtlichen Befähigungszeugnisses für das Führen von Wasserfahrzeugen (z.B. ein Sportbootführerschein) voraussetzt.
Alle diese Flugplätze können eine separate Genehmigung für den Betrieb von Luftsportgeräten erhalten, womit dann zum Beispiel auch Ultraleichtflugzeuge auf Segelfluggeländen starten und landen dürfen.
Gelände für Luftsportgeräte
Gelände für Luftsportgeräte wie Hängegleiterstartplätze, Gleitschirmstartplätze, Ultraleichtflugplätze gibt es in Deutschland sehr zahlreich, weil die Flugplatzpflicht auch für Luftsportgeräte gilt.
Die Infrastruktur eines Flugplatzes ist abhängig vom Verwendungszweck und reicht von riesigen Flugbetriebsflächen mit kilometerlangen Startbahnen bei Verkehrsflughäfen bis zu einer Graspiste oder einem Helipad.
Kontrollierte und unkontrollierte Flugplätze
Flugplätze mit IFR-Flugverkehr verfügen entweder über eine Platzkontrollstelle oder haben zeitweise aktivierten, speziellen, unkontrollierten Luftraum für IFR-Verkehr (Luftraum F) und einen "Beauftragen für Luftaufsicht" (BfL), während der Betrieb an Landeplätzen durch einen durch die Landesluftfahrtbehörde bestellten BfL oder einen vom Platzhalter beauftragten Flugleiter überwacht wird. Sie unterscheidet man in unkontrolliert und kontrolliert, je nach dem, ob eine Kontrollzone (Luftraum D (CTR))vorhanden ist oder nicht.
Siehe auch
- Liste der Verkehrsflughäfen (weltweit), Liste deutscher Flugplätze, Luftfahrzeug, Landebahn, Gesetze zum Luftverkehr in Deutschland
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Kategorie:Verkehrsbauwerk
ja:空港
LandungDer Ausdruck Landung (v. "landen") bezeichnet das Aufsetzen eines
Raum-, Luft- oder Wasserfahrzeuges auf dem Boden oder auf einer dafür vorgesehenen Landestelle.
Landung eines Raumfahrzeugs
In der Raumfahrt unterscheidet man
- bei rückkehrenden Flugkörpern die Landung von der Wasserung
- die harte Landung (mit Zerstörung des Flugobjektes) und die weiche Landung, bei der das Flugobjekt funktionsfähig bleibt
Landung eines Luftfahrzeuges
Als Landung bezeichnet man die Flugphasen vom Landeanflug bis zum Stillstand oder langsamen Rollen. Die Landung eines Flugzeuges besteht aus Anfliegen, Abfangen, Ausschweben, Aufsetzen und Ausrollen. Unter dem Abfangen versteht man den Übergang aus dem Anflug (Anfluggeschwindigkeit) in einen parallelen Flug entlang dem Boden (Abfangbogen). Im anschließenden Ausschweben wird die sichere Anfluggeschwindigkeit allmählich reduziert und das Flugzeug setzt mit Mindestfahrt auf. Mit abnehmender Fluggeschwindigkeit wird der Auftrieb durch Erhöhung des Anstellwinkels erhöht. Da sich gleichzeitig der Widerstand an den Flügeln vergrößert, muss mit abnehmender Fahrt der Anstellwinkel schneller vergrößert werden.
Durch das Ausschweben reduziert sich bei jedem Flugzeug die Geschwindigkeit während des Abfangens. Der Vortrieb eines Flugzeuges (ohne Motor) hängt vom Gewicht und dem Winkel zwischen Flugzeuglängsachse und dem Gewichtsvektor ab. Verfügt ein Flugzeug zusätzlich über einen Antrieb, wird der Vortrieb sowohl durch das Gewicht als auch den Antrieb beeinflusst.
Bei Flugzeugen mit Turbinentriebwerken kann die nach dem Aufsetzen u.U. noch sehr hohe Rollgeschwindigkeit zusätzlich zu üppig dimensionierten und gekühlten Bremsen durch Schubumkehr reduziert werden. Bei der Landung eines Militärflugzeuges auf einem Flugzeugträger gibt es kein Abfangen und kein Ausschweben. Der Anflug endet am Aufsetzpunkt und geht direkt in das Ausrollen über. Ein Fangseil, in das sich der Fanghaken des Trägerflugzeuges einhakt, verzögert die hohe Geschwindigkeit bis zum Stillstand.
Eine Landung kann (außer bei Segelflugzeugen) in jeder Phase abgebrochen werden. Man spricht dann vom Durchstarten ( Missed Approach ). Auch nach dem Aufsetzen während des Ausrollens kann noch durchgestartet werden. Als Flugmanöver spricht man dann vom Aufsetzen und Durchstarten. Auf einem Flugzeugträger heißt ein verpasstes Fangseil und ein damit verbundenes notwendiges Durchstarten Bolter (Niete).
Als optimale Anfluggeschwindigkeit gilt bei Motorflugzeugen die Überziehgeschwindigkeit mal Faktor 1,3. Diese Geschwindigkeit nennt man Referenzgeschwindigkeit. Dazu addiert wird die halbe Windgeschwindigkeit und eventuelle Windböen. Die Geschwindigkeit darf aber nicht höher sein als die maximale Geschwindigkeit für ausgefahrene Landeklappen und Fahrwerk. Diese Geschwindigkeit nennt man Zielgeschwindigkeit. In der Verkehrsluftfahrt werden diese Geschwindigkeiten vor jedem Landeanflug in der sogenannten Anflugbesprechung festgelegt, da die Überziehgeschwindigkeit gewichtsabhängig ist und immer aktuell bestimmt werden muss. Bei Kleinflugzeugen begnügt man sich mit einer stets gleichen Referenzgeschwindigkeit. Bei Segelflugzeugen ist die Landegeschwindigkeit die Geschwindigkeit des besten Gleitens plus 10% (bei Gegenwind oder Turbolenzen plus 20%). Da bei Segelflugzeugen kein Durchstarten möglich ist, dient die erhöte Geschwindigkeit als Sicherheitsreserve.
Zum Anflug werden bei Motorflugzeugen die Triebwerke gedrosselt. Propellergetriebene Flugzeuge fliegen ggf. im Leerlauf an. Düsengetriebene Flugzeuge fliegen mit etwas Triebwerksleistung an, da sie mit einem positiven Anstellwinkel (Nase nach oben) angeflogen werden und das einen sehr hohen Widerstand hervorruft. Zudem benötigen Turbinentriebwerke erhebliche Zeit, bis sie aus dem Leerlauf hochgefahren sind. Daher werden sie im Anflug nicht im Leeflauf betrieben, um jederzeit durchstarten zu können. Nach dem Aufsetzen vernichten Spoiler oder Luftbremsen den noch bestehenden Auftrieb an den Tragflächen.
Man erkennt bei Flugzeugen das Auschweben nach dem Abfangbogen durch das erhöhte Bugrad oder bei Spornradflugzeugen durch das Aufsetzen mit dem Sporn. Der Vorteil des Ausschwebens bis zur Überziehgeschwindigkeit besteht darin, dass das Flugzeug nach der Landung nicht mehr irrtümlich abheben kann. Außerdem ist eine geringe Geschwindigkeit zugleich eine geringere Belastung für die Konstruktion des Flugzeuges.
Bei hohen Anfluggeschwindigkeiten kann die Landestrecke (Strecke vom Beginn des Abfangens bis zum Aufsetzen) erheblich größer sein als die Landerollstrecke (Strecke vom Aufsetzpunkt bis zum Stillstand). Dies hängt nicht nur von der Geschwindigkeit, sondern auch vom Gewicht und dem Wind ab. Piloten, die mit sehr kleinen Flächen auskommen müssen (Buschpiloten), wenden besondere Kurzlandetechniken an. In der Regel bedeutet das eine Reduzierung der Referenzgeschwindigkeit bis knapp über die Mindestfahrt. Eine Unachtsamkeit im Landeanflug bedeutet starkes Durchsacken und im schlimmsten Fall Abkippen über eine der beiden Tragflächen. Kurzlandungen erfordern hohe Konzentration und nicht zu unsteten Wind.
Bei Seitenwindlandungen muss zudem noch die Ausrichtung zur Landebahn und das Verbleiben auf der Landebahngrundlinie beachtet werden.
Für Starts und Landungen aller Luftsportgeräte und Luftfahrzeuge besteht in Deutschland Flugplatzpflicht.
Eine Ausweichlandung ist die normale Landung eines Luftfahrzeuges, die nicht am Zielflughafen durchgeführt wird. Gründe dafür können eine kurzfristige Sperrung des Zielflughafens, oder eine Wetterverschlechterung sein. Für den Fall einer eventuellen Ausweichlandung wird bei kommerziellen Flügen gesetzlich vorgeschriebener Reservetreibstoff mitgeführt. Die Ausweichlandung ist nur selten eine Notlandung, welche eine Luftnotlage während des Fluges voraussetzt.
Von einer Außenlandung spricht man, wenn ein Segelflugzeug oder ein Fallschirmspringer nicht auf einem Flugplatz, sondern im Gelände landet. Bei den letzteren sind widrige Windbedingungen dafür verantwortlich, dass das Zielfeld nicht erreicht werden kann. Beim Fallschirmspringen gibt es aber auch geplante Außenladungen die allerdings im voraus angemeldet sein müssen. Im Segelflug ist eine Außenlandung vollkommen normal, da der "Motor" für Segelflugzeugzeuge in der Erwärmung der Luft durch die Sonne besteht. Fehlt die Sonneneinstrahlung, kann meist ein Flugplatz nicht mehr erreicht werden. Eine solche Außenlandung hängt nicht von widrigen Winden ab! Eine Außenlandung ist keine Notlandung.
Der Pilot entscheidet sich für eine Sicherheitslandung, wenn die äußeren Umstände ihn zum Landen zwingen, aber dennoch keine Notlandung vorliegt.
Hierbei hat der Pilot noch Zeit zu Handeln und kann sich ein geeignetes Landefeld aussuchen.
Beispiele für eine Sicherheitslandung sind:
- Unerwartete Wettererscheinungen, die ein Weiterfliegen bzw. Umkehren unmöglich machen;
- Lose Teile wie vergessene Schraubendreher fliegen im Inneren umher;
- Hilfeleistung im Krankheitsfall
Eine Sicherheitslandung darf nicht behindert werden. Eine Zustimmung der Luftahrtbehörden für einen Wiederstart ist explizit nicht notwendig. Der Grundstückeigentümer darf den Wiederstart nicht behindern. Der Pilot hat gegenüber dem Grundstückeigentümer eine Auskunftspflicht (Angaben zum Halter, Versicherungsnachweis). (LuftVG § 25)
Eine Notlandung eines Flugzeuges kann durchgeführt werden, wenn während eines Fluges zu einer Luftnotlage führt. Gründe dafür können sein:
- Mängel oder Beschädigungen am Flugzeug, die während des Fluges festgestellt werden.
- Treibstoffmangel
- Unwetter und Turbulenzen
- Instrumentenausfall
- Triebwerksprobleme (eventuell auch Triebwerkausfall)
- Schlechtergehen eines Passagiers
während der Flugausbildung (und auch danach) führen Piloten auch die Ziellandung durch. Dies ist eine Übung für Außen- und Notlandungen. Die Übung beginnt (zumeist) 2000ft über der Landebahnschwelle und wird ohne Motorleistung durchgeführt. Dabei wird vor allem die Einschätzung und Einteilung der zur Verfügung stehenden Höhe für einen Gleitflug geübt. In der Prüfung zum Flugzeugführer muss die Ziellandung innerhalb eines festgelegen 150m-Bereiches der Landebahn erfolgen. Die Durchführung einer Ziellandung beinhaltet das Fliegen von vier 90°-Kurven, die alle in die gleiche Richtung führen.
Die Notlandung erfolgt auf einem Flugplatz, oder im ungünstigsten Fall auf freiem Gelände oder als Notwasserung. Sie wird durch umfangreiche Maßnahmen des Rettungsdienstes am Boden begleitet.
Nach einer Notlandung ist ein Wiederstart nur nach Genehmigung durch die zuständige Landesluftfahrtbehörde zulässig.
Eine Bauchlandung ist eine Landung mit eingefahrenem Fahrwerk, welche zur erheblichen Beschädigung der Flugzeugunterseite führt. Sie kann bei beschädigtem Fahrwerk oder defekter Fahrwerksbetätigung durchgeführt werden.
Eine Zwischenlandung ist ein temporärer Aufenthalt zwischen einem Ausgangs- und einem Zielflughafen.
Sie dient entweder zum Umsteigen der Flugpassagiere, zum Umladen von Frachtgut oder zum Auftanken von Treibstoff.
Manche Fluggesellschaften unterbrechen ihre Flüge regelmäßig, um kostengünstig Kerosin zu tanken, z.B. SriLankan Airlines beim Dubai International Airport.
Siehe auch: Start- und Landebetrieb auf einem Flugzeugträger Fliegersprache
Landung eines Wasserfahrzeugs
Als Landung eines Wasserfahrzeugs bezeichnet man das Anlegen eines Wasserfahrzeuges am Ufer, Hafen oder einer sonstigen für die Landung vorgesehen Stelle (Landungsbrücke, Landungssteg), sowie das dort stattfindende Abladen von Passagieren und Ladung.
Siehe auch:
- Wasserung
- Landungsfahrzeug
- Landung in der Normandie
- Luftverkehrsgesetz
Weblinks
- [http://bundesrecht.juris.de/bundesrecht/luftvg/index.html Luftverkehrsgesetz]
Kategorie:Luftfahrt
LuftfahrzeugEin Luftfahrzeug ist eine Maschine, die zum gesteuerten atmosphärischen Flug fähig ist und damit Grundlage der Luftfahrt. Luftfahrzeuge können in zwei große Kategorien unterteilt werden:
- Schwerer-als-Luft: Flugzeuge
- Leichter-als-Luft: Ballone und Luftschiffe
In Deutschland werden Luftfahrzeuge in Artikel Eins des Luftverkehrsgesetzes definiert und in Luftfahrzeugklassen unterteilt.
Luftfahrzeugklasse]
Prinzip „schwerer als Luft“ (Fliegen)
Herkömmliche Flugzeuge mit starren Tragflächen erzeugen Schub mit Hilfe von Propellern oder Luftstrahltriebwerken, wodurch das Flugzeug nach vorne durch die Luft geschoben wird. Durch den speziellen Querschnitt der Tragflächen (Wölbung) und die Anströmsituation (Anstellwinkel, Geschwindigkeit) entsteht ein Druckunterschied zwischen der Flügelober- und der Unterseite. Dadurch entsteht ein Sog nach oben, der proportional zur Flügelfläche ist und dessen Auftriebskraft das Flugzeug in der Luft trägt.
Segelflugzeuge haben keinen eigenen Antrieb und müssen ihre Antriebsenergie aus Aufwinden gewinnen, um der Schwerkraft entgegen zu wirken. Gelingt dies nicht, so muss das Segelflugzeug relativ zur Luft sinken, um seine Vorwärtsgeschwindigkeit beizubehalten. Dennoch können Segelflugzeuge Höhe halten oder gewinnen, wenn sie in genügend starken Aufwinden fliegen oder in ihnen kreisen („Bart“). Sie werden zum Starten von einem Motorflugzeug oder einer Motorwinde auf eine ausreichende Ausgangshöhe geschleppt.
Hängegleiter und Gleitschirme fliegen nach demselben Prinzip, nur ist ihr Gleitwinkel ungünstiger. Dafür erlauben sie ein etwas unmittelbareres Naturerlebnis als im Segelflugzeug.
Hubschrauber haben einen drehenden Rotor (einen Drehflügel), der sowohl Auftrieb als auch Vorwärtsschub liefert. Tragschrauber haben ebenfalls einen Rotor, der jedoch passiv im Luftstrom mitrotiert, und brauchen daher ebenfalls mindestens ein konventionelles Triebwerk.
Raketen fliegen in Folge des Rückstoßantriebs, der alle zum Fliegen nötigen Kräfte liefert. Ein Geschoss bewegt sich ohne Antrieb durch den Raum. Es erhält seine Geschwindigkeit in der Startphase, entweder in einem Katapult, in einem Rohr, in dem sich zum Beispiel durch eine Sprengladung schnell ausdehnendes Gas befindet oder durch eine elektromagnetische Beschleunigung. Geschosse und Raketen können im Unterschied zu anderen Luftfahrzeugen sich auch im Vakuum bewegen.
Eine noch im Versuchsstadium befindliche Form des Fliegens ist das elektrostatische Fliegen nach dem Prinzip des Biefeld-Brown-Effekts. Es wird beim Lifter ausgenutzt, der bisher nur in Form einiger kleiner Flugmodelle realisiert wurde.
Prinzip „leichter als Luft“ (Fahren)
Luftfahrzeuge, die leichter als Luft sind, schweben in der Luft aus dem gleichen Grund, aus dem auch ein Schiff im Wasser schwimmt, nämlich Auftrieb durch Verdrängung. Die Luft wird durch ein leichteres Traggas wie Helium, Wasserstoff oder Heißluft verdrängt. Der Auftrieb entsteht aus dem Gewichtsunterschied der Gase.
Gasballons und Heißluftballons haben keinen Antrieb und treiben mit dem Wind. Luftschiffe sind aerodynamisch geformt, mit Motoren und Propellern ausgestattet und dadurch steuerbar.
Sonstige Luftfahrzeuge
Daneben werden im deutschen Luftrecht auch Flugmodelle und Fallschirme und Drachen als Luftfahrzeug definiert.
Luftfahrzeugbestand in Deutschland
Nach Angaben des Luftfahrt-Bundesamtes gab es 2000 insgesamt 12272 motorisierte Luftfahrzeuge (ohne Luftschiffe) für den zivilen Luftverkehr.
Darunter:
- 9950 Flugzeuge mit einem Startgewicht bis 2 Tonnen
- 907 Flugzeuge mit einem Startgewicht von 2 bis 20 Tonnen
- 595 Flugzeuge mit einem Startgewicht von über 20 Tonnen, darunter 556 mit Strahlturbinen.
- 820 Hubschrauber
Liste von Luftfahrzeugen
Siehe hierzu die Liste von Flugzeugtypen und Liste der Hubschrauber.
Leichter als Luft
- Ballon (speziell Freiluftballon, da Fesselballon ortsfest)
- Gasballon
- Heliumballon
- Wasserstoffballon
- Heißluftballon
- Luftschiff
- Prallluftschiff (auch Blimp genannt)
- Halbstarres Luftschiff
- Starrluftschiff (z.B. Zeppelin)
- Militärluftschiff
- Verkehrsluftschiff
Verkehrsluftschiff
Schwerer als Luft
- Drehflügler
- Hubschrauber oder Helikopter
- Tragschrauber, auch Gyrocopter oder Autogyro
- Senkrechtstarter (VTOL-Flugzeug)
- Heckstarter
- Verwandlungsflugzeug
- Kippflügelflugzeug
- Kipprotorflugzeug
- Strahlschweber
- Flugzeug
- Muskelkraft-Flugzeug
- Segelflugzeug
- Hochleistungssegler
- Motorsegler
- Motorflugzeug (Propellerflugzeug)
- Sportflugzeug
- Ultraleichtflugzeug
- Wasserflugzeug
- Flugboot
- Amphibienflugzeug
- Zivil-Flugzeug, s. auch Zivile Luftfahrt (General Aviation)
- Düsenflugzeug (Jet)
- Verkehrsflugzeug, s. auch Kommerzielle Luftfahrt
- Passagierflugzeug
- Frachtflugzeug
- Militär-Flugzeug
- Jagdflugzeug
- Bomber
- Tankflugzeug
- Schulflugzeug, Trainer
- Transportflugzeug
- Aufklärungsflugzeug
- Drohne
- Hängegleiter (Gleitflug)
- Gleitschirm (Paragleiter)
- Drachenflieger, Drachen
- Rakete (Rückstoßantrieb)
- Raketenflugzeug
- Geschoss
- Lifter (Biefeld-Brown-Effekt)
Literatur
- Andreas Venzke: Pioniere des Himmels. Artemis & Winkler. Düsseldorf und Zürich 2002
Weblinks
- [http://www.erklaert.de Fliegen erklärt]
- [http://www.geocities.com/flugzeugfiles/index.html Flugzeug Index]
- [http://www.lba.de Deutsches Luftfahrt-Bundesamt]
- [http://www.aviation.admin.ch/ Schweizerisches Bundesamt für Zivilluftfahrt]
- [http://www.austrianaviation.net Austrian Aviation Net]
ja:航空機
simple:Aircraft
LuftfahrzeugEin Luftfahrzeug ist eine Maschine, die zum gesteuerten atmosphärischen Flug fähig ist und damit Grundlage der Luftfahrt. Luftfahrzeuge können in zwei große Kategorien unterteilt werden:
- Schwerer-als-Luft: Flugzeuge
- Leichter-als-Luft: Ballone und Luftschiffe
In Deutschland werden Luftfahrzeuge in Artikel Eins des Luftverkehrsgesetzes definiert und in Luftfahrzeugklassen unterteilt.
Luftfahrzeugklasse]
Prinzip „schwerer als Luft“ (Fliegen)
Herkömmliche Flugzeuge mit starren Tragflächen erzeugen Schub mit Hilfe von Propellern oder Luftstrahltriebwerken, wodurch das Flugzeug nach vorne durch die Luft geschoben wird. Durch den speziellen Querschnitt der Tragflächen (Wölbung) und die Anströmsituation (Anstellwinkel, Geschwindigkeit) entsteht ein Druckunterschied zwischen der Flügelober- und der Unterseite. Dadurch entsteht ein Sog nach oben, der proportional zur Flügelfläche ist und dessen Auftriebskraft das Flugzeug in der Luft trägt.
Segelflugzeuge haben keinen eigenen Antrieb und müssen ihre Antriebsenergie aus Aufwinden gewinnen, um der Schwerkraft entgegen zu wirken. Gelingt dies nicht, so muss das Segelflugzeug relativ zur Luft sinken, um seine Vorwärtsgeschwindigkeit beizubehalten. Dennoch können Segelflugzeuge Höhe halten oder gewinnen, wenn sie in genügend starken Aufwinden fliegen oder in ihnen kreisen („Bart“). Sie werden zum Starten von einem Motorflugzeug oder einer Motorwinde auf eine ausreichende Ausgangshöhe geschleppt.
Hängegleiter und Gleitschirme fliegen nach demselben Prinzip, nur ist ihr Gleitwinkel ungünstiger. Dafür erlauben sie ein etwas unmittelbareres Naturerlebnis als im Segelflugzeug.
Hubschrauber haben einen drehenden Rotor (einen Drehflügel), der sowohl Auftrieb als auch Vorwärtsschub liefert. Tragschrauber haben ebenfalls einen Rotor, der jedoch passiv im Luftstrom mitrotiert, und brauchen daher ebenfalls mindestens ein konventionelles Triebwerk.
Raketen fliegen in Folge des Rückstoßantriebs, der alle zum Fliegen nötigen Kräfte liefert. Ein Geschoss bewegt sich ohne Antrieb durch den Raum. Es erhält seine Geschwindigkeit in der Startphase, entweder in einem Katapult, in einem Rohr, in dem sich zum Beispiel durch eine Sprengladung schnell ausdehnendes Gas befindet oder durch eine elektromagnetische Beschleunigung. Geschosse und Raketen können im Unterschied zu anderen Luftfahrzeugen sich auch im Vakuum bewegen.
Eine noch im Versuchsstadium befindliche Form des Fliegens ist das elektrostatische Fliegen nach dem Prinzip des Biefeld-Brown-Effekts. Es wird beim Lifter ausgenutzt, der bisher nur in Form einiger kleiner Flugmodelle realisiert wurde.
Prinzip „leichter als Luft“ (Fahren)
Luftfahrzeuge, die leichter als Luft sind, schweben in der Luft aus dem gleichen Grund, aus dem auch ein Schiff im Wasser schwimmt, nämlich Auftrieb durch Verdrängung. Die Luft wird durch ein leichteres Traggas wie Helium, Wasserstoff oder Heißluft verdrängt. Der Auftrieb entsteht aus dem Gewichtsunterschied der Gase.
Gasballons und Heißluftballons haben keinen Antrieb und treiben mit dem Wind. Luftschiffe sind aerodynamisch geformt, mit Motoren und Propellern ausgestattet und dadurch steuerbar.
Sonstige Luftfahrzeuge
Daneben werden im deutschen Luftrecht auch Flugmodelle und Fallschirme und Drachen als Luftfahrzeug definiert.
Luftfahrzeugbestand in Deutschland
Nach Angaben des Luftfahrt-Bundesamtes gab es 2000 insgesamt 12272 motorisierte Luftfahrzeuge (ohne Luftschiffe) für den zivilen Luftverkehr.
Darunter:
- 9950 Flugzeuge mit einem Startgewicht bis 2 Tonnen
- 907 Flugzeuge mit einem Startgewicht von 2 bis 20 Tonnen
- 595 Flugzeuge mit einem Startgewicht von über 20 Tonnen, darunter 556 mit Strahlturbinen.
- 820 Hubschrauber
Liste von Luftfahrzeugen
Siehe hierzu die Liste von Flugzeugtypen und Liste der Hubschrauber.
Leichter als Luft
- Ballon (speziell Freiluftballon, da Fesselballon ortsfest)
- Gasballon
- Heliumballon
- Wasserstoffballon
- Heißluftballon
- Luftschiff
- Prallluftschiff (auch Blimp genannt)
- Halbstarres Luftschiff
- Starrluftschiff (z.B. Zeppelin)
- Militärluftschiff
- Verkehrsluftschiff
Verkehrsluftschiff
Schwerer als Luft
- Drehflügler
- Hubschrauber oder Helikopter
- Tragschrauber, auch Gyrocopter oder Autogyro
- Senkrechtstarter (VTOL-Flugzeug)
- Heckstarter
- Verwandlungsflugzeug
- Kippflügelflugzeug
- Kipprotorflugzeug
- Strahlschweber
- Flugzeug
- Muskelkraft-Flugzeug
- Segelflugzeug
- Hochleistungssegler
- Motorsegler
- Motorflugzeug (Propellerflugzeug)
- Sportflugzeug
- Ultraleichtflugzeug
- Wasserflugzeug
- Flugboot
- Amphibienflugzeug
- Zivil-Flugzeug, s. auch Zivile Luftfahrt (General Aviation)
- Düsenflugzeug (Jet)
- Verkehrsflugzeug, s. auch Kommerzielle Luftfahrt
- Passagierflugzeug
- Frachtflugzeug
- Militär-Flugzeug
- Jagdflugzeug
- Bomber
- Tankflugzeug
- Schulflugzeug, Trainer
- Transportflugzeug
- Aufklärungsflugzeug
- Drohne
- Hängegleiter (Gleitflug)
- Gleitschirm (Paragleiter)
- Drachenflieger, Drachen
- Rakete (Rückstoßantrieb)
- Raketenflugzeug
- Geschoss
- Lifter (Biefeld-Brown-Effekt)
Literatur
- Andreas Venzke: Pioniere des Himmels. Artemis & Winkler. Düsseldorf und Zürich 2002
Weblinks
- [http://www.erklaert.de Fliegen erklärt]
- [http://www.geocities.com/flugzeugfiles/index.html Flugzeug Index]
- [http://www.lba.de Deutsches Luftfahrt-Bundesamt]
- [http://www.aviation.admin.ch/ Schweizerisches Bundesamt für Zivilluftfahrt]
- [http://www.austrianaviation.net Austrian Aviation Net]
ja:航空機
simple:Aircraft
FlugplatzpflichtDie Flugplatzpflicht bezeichnet in Deutschland die Pflicht von Luftsportgeräte- und Luftfahrzeugführern, nur auf für sie vorgesehenen Geländen zu starten und zu landen. Von dieser Flugplatzpflicht sind nur außenlandende Segelflugzeuge und Ballone generell befreit.
Die angeflogenen Flugplätze müssen nur in Deutschland ferner in Betrieb sein, das heißt, sie müssen im Flugfunk für den Piloten erreichbar sein und von einer Person mit Flugfunkzeugnis, Funkgerät und einem Festnetz-Telefon besetzt sein.
Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, gilt der Flugplatz als geschlossen. Nach einer Landung auf einem geschlossenen Flugplatz muss für das Luftfahrzeug immer eine Wiederstartgenehmigung bei der zuständigen Luftfahrtbehörde eingeholt werden, diese wird jedoch nach einer Sicherheitslandung auf einem Acker oder Feldweg nicht benötigt.
Spezielle deutsche Sonderregeln, wie die Öffnungszeiten von Flugplätzen und Wiederstartgenehmigungen sind immer wieder Anlass zur Kritik und zur Forderung nach Deregulierung.
Siehe auch
- LuftVG
- Landung
Kategorie:Luftverkehr
VerkehrsbauwerkEin Verkehrsbauwerk ist eine bauliche Anlage, die zur Abwicklung eines Personen- oder Güterverkehrs dient.
Verkehrsbauwerke sind vielfältig und in fast allen Verkehrsformen üblich:
Straßenverkehr
Autobahn, Autobahnraststätte, Mautportal, Parkplatz, Garage, Parkhaus, Tiefgarage, Automatisches Parkhaus,
Automatisches Parkhaus
Schienenverkehr
Bahnhof, Bahnstrecke/Schienenstrang, Bahnübergang
Bahnübergang
Schiffsverkehr
Hafen, Containerbrücke, Schleuse, Trogbrücke, Leuchtfeuer, Wasserstraßenkreuz, Schiffshebewerk, Kanal (Wasserbau), Flusskanal
Flusskanal
Flugverkehr
Flugplatz, Hangar, Tower (Flugplatz), Hubschrauberlandeplatz
übergreifend
Brücke/Viadukt, Unterführung, Tunnel, Tankstelle, Düker
Siehe auch
- Verkehr
- Verkehrswesen
- Verkehrsbauwesen
- Verkehrsweg
- Straßen- und Wegebau
- Verkehrsinfrastruktur
Kategorie:Verkehrstechnik
Kategorie:Verkehr
-
Beleuchtung-Scheinwerfern bei der Feuerwehr]]
Das Wort Beleuchtung bezeichnet meist eine optische Belichtung und Erhellung von einem Raum oder Objekt.
Man unterscheidet die
- natürliche Innenbeleuchtung mit Fenstern und Bullaugen.
- künstliche Innen- und Aussenbeleuchtung mittels Leuchten, heutzutage elektrische Beleuchtung, früher Gasbeleuchtung, Kerzen oder Öllampen. Die Beleuchtung des vorderen Teils einer Bühne bezeichnet man auch als Rampenlicht. (Umgangssprachlich werden Leuchten auch Lampen genannt, wobei Lampen im Eigentlichen die Leuchtmittel sind.
Leuchten zählen zum Mobiliar.
Transportable Beleuchtung bietet die Fackel, das Windlicht (Kerze, Öllampe), die Taschenlampe, die Beleuchtungsaggregate (z.B. bei der Feuerwehr, auf Touristenbooten) und letztlich auch die Beleuchtung von Fahrzeugen.
Im Außenbereich spielt die Straßenbeleuchtung (Laterne), sowie die Stadion-, Industrie- und Werbebeleuchtung eine Rolle.
Mit der modernen Beleuchtung geht die so genannte Lichtverschmutzung einher.
Die Fahrzeugbeleuchtung besteht aus Frontscheinwerfer und Rücklicht.
Rücklicht
Arbeitsplatzbeleuchtung
Die Beleuchtung von Arbeitsplätzen ist ein Thema des Arbeitsschutz
Die einschlägigen Bestimmungen finden sich z.B. in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), der Arbeitsstättenrichtlinie, DIN 5035 und in der Bildschirmarbeitsplatzverordung
Bei der Beurteilung der Arbeitsplatzbeleuchtung spielen folgende Faktoren eine Rolle:
- Reflexionsgrad von Decke, Wand, Boden und Arbeitsfläche
- Beleuchtungsstärke in Lux (lx)
- Leuchtdichte und Leuchtdichteverteilung (z.B. heller Bildschirm und dunkler Raum)
- Farbwiedergabe (z.B. in Druckereien)
- Lichtfarbe (An Arbeitsplätzen sollten die Farben: neutralweiß (nw), tageslichtweiß (tw), warmweiß (ww) eingesetzt werden)
- Blendung und Reflexion
- Sehaufgabe (z.B. Blickwechsel zwischen Bildschirm und Vorlage, Lesen, Feinmechanische Arbeiten)
- Lampe und Beleuchtungsart (direkt, indirekt)
Probleme mit der Arbeitsplatzbeleuchtung:
- Störung der Akkommodation durch Glanz und Reflexion
- Asthenoptische Beschwerden bei falscher Leuchtsichtenverteilung
- Überanstrengung der Augen, Nackenbeschwerden, Kopfschmerz usw.
Schutzmaßnamen:
- Richtige Beleuchtungsstärke (beim Bildschirmarbeitsplatz 500 lx)
- Blendfreie Beleuchtung (Zugelassene Lampen, Lichtschutzvorrichtungen, wie (Lamellen-)Vorhänge, Jalousien usw.)
- Richtige Beleuchtung (an die Sehaufgabe angepasst...)
Außenbeleuchtungen
Bei elektrischen Beleuchtungsanlagen im Freien besteht für Menschen auf Grund der feuchten Umgebungsbedingungen ein höheres Risiko als in der trockenen Umgebung, z. B. von Innenräumen, durch elektrische Anlagen und Einrichtungen gefährdet zu werden. Deswegen gelten besondere Anforderungen für die elektrischen Anlagen in diesen Bereichen. Sie sind Gegenstand der Normen/Sicherheitsbestimmungen DIN VDE 0100-714 (VDE 0100-714) und DIN VDE 0100-737 (VDE 0100-737). Eine ausführliche Erläuterung zur Ausführung der elektrischen Beleuchtungsanlagen nach DIN VDE 0100-714 (VDE 0100-714)und/oder DIN VDE 0100-737 (VDE 0100-737) mit Bildern und Lösungen von Praxisproblemen ist in Band 67B der VDE-Schriftenreihe enthalten. Sowohl die genannten Normen als auch der erläuternde Band 67B der VDE-Schriftenreihe können vom VDE-Verlag bezogen werden. Eine detaillierte und praxisorientierte Übersicht aller für die Bühnenbeleuchtung relevanten Vorschriften ist im Handbuch Lichtdesign zu finden.
Formen von Außenbeleuchtungen sind:
- Bogenlaternen
- Wandleuchten
- Bodenstrahler
- Lampen mit Erdspieß
- Bodenlichtbänder
Siehe auch
- Fachgruppe Beleuchtung des THW (Technisches Hilfswerk)
- Fördergemeinschaft Gutes Licht (FGL)
- Glühlampe
- Lavalampe, Kronleuchter
- Licht, Rampenlicht
- Lichtdesign
- Lichtquelle
- Lichttechnik
- Neonlicht
Literatur
- Marie-Luise Lehmann: Lichtdesign. ISBN 3-49601252-8
Weblinks
- [http://www.schorsch.com/de/kbase/glossary/ Glossar der Lichtplanung]
- [http://www.licht.de www.licht.de – alles über gute Beleuchtung]
Kategorie:Lichttechnik
ja:照明
Flughafen Köln/Bonn
Der Flughafen Köln/Bonn "Konrad Adenauer", auch Flughafen Köln-Wahn oder neuerdings Köln Bonn Airport genannt, ist ein deutscher Verkehrsflughafen und liegt am südöstlichen Stadtrand von Köln und zu einem kleinen Teil im Rhein-Sieg-Kreis. Das Flughafengelände gehört zum Naturschutzgebiet Wahner Heide
Fluggesellschaften und Ziele
Das Angebot an Flugzielen lässt sich auf vier wesentliche Bereiche aufteilen:
- die meisten deutschen Verkehrsflughäfen werden mehrmals täglich angeflogen
- europäische Großstädte wie London, Stockholm oder Nizza werden mehrmals pro Woche, oft täglich bedient
- Urlaubsziele im Mittelmeerraum und auf den Kanarischen Inseln
- wöchentliche bis tägliche Verbindungen in viele Osteuropäische Großstädte
Langstreckenflüge werden ab Köln/Bonn nur saisonweise zu Urlaubsdestinationen angeboten, Continental Airlines plant ab Mai 2006 eine tägliche Verbindung nach New York Newark und damit nach 15 Jahren die ersten Linienflüge in die USA ab Köln/Bonn.
Zu den bedeutendsten Fluggesellschaften gehören die beiden Low-Cost Airlines Germanwings und Hapag-Lloyd Express (HLX) sowie die Deutsche Lufthansa, deren Flüge zum Großteil von Partnerunternehmen wie Lufthansa CityLine durchgeführt werden. Weitere Flüge werden von Gesellschaften wie Air Berlin, LTU, Condor und Hapagfly, aber auch von diversen kleineren Unternehmen und vielen ausländischen Fluglinien angboten.
Das Luftfracht-Unternehmen UPS nutzt Köln/Bonn als seinen Europa-Hub.
Bedeutung
Im Jahre 2004 war er der viertgrößte Flughafen in Deutschland – im Frachtbereich die Nummer 2, bei den Passagierzahlen die Nummer 7. Für eine Rangliste europäischer und deutscher Flughäfen siehe unter Flughafen. Neben Leipzig/Halle ist Köln/Bonn der einzige Flughafen ohne Nachtflugverbot. Somit verfügt man hier über die größten Reserven an deutscher Luftverkehrskapazität. Aus diesem Grund haben viele Expressdienste wie UPS, FedEx, DHL und Lufthansa Cargo Köln/Bonn als Heimatflughafen gewählt und nutzen den Flughafen als Luftfahrt-Drehkreuz. So starten und landen hier auch nachts Frachtmaschinen im Minutentakt. Erst 2015 muss erneut über das Nachtflugverbot verhandelt werden.
Vorläufer des heutigen Flughafens
Nach dem "Deutschen Ballonsportclub" 1889 gründete sich 1906 der "Kölner Klub für Luftschiffahrt", der seine Fahrten am Aachener Weiher begann. 1909 wurde das Luftschiffer-Bataillon 3 im linksrheinischen Köln-Ossendorf stationiert; Flugwettbewerbe fanden auf der Rennbahn in Weidenpesch statt. 1912 kam zum Gelände in Ossendorf der angrenzende Butzweilerhof hinzu, der Flugplatz wurde danach zivil und militärisch genutzt. Nach dem Ersten Weltkrieg besetzte die Royal Air Force den Butzweilerhof, der 1926 wieder der Stadt Köln übergeben wurde. Bis zum Zweiten Weltkrieg wurde Köln einer der größten deutschen Flughäfen und unter anderem von Imperial Airways, Air France, Swissair, Sabena und Luft Hansa bedient. Nach dem Krieg entsprach der "Butz", obwohl nur gering beschädigt, nicht mehr den Anforderungen eines internationalen Flughafens. 1957-1980 wurde er von Sportfliegern genutzt, seit 1988 stehen die Gebäude unter Denkmalschutz.
Geschichte
Im Ersten Weltkrieg war das Gebiet des jetzigen Flughafens Truppenübungsplatz. 1938 baut die deutsche Luftwaffe einen Fliegerhorst auf dem ehemaligen Schießplatz in Köln-Wahn. Es entsteht die erste Startbahn, ein Tower und mehrere Hallen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz von der englischen Armee ausgebaut und eine Bahn mit 1.866 m Länge angelegt. Ab 1949 gab es Gespräche, den Flughafen auch zivil zu nutzen, um Köln und die neue Bundeshauptstadt Bonn anzuschließen, was aber nur in sehr geringem Umfang geduldet wurde.
1954 wurde die 2.460 m lange Querwindbahn (07/25) fertiggestellt.
1957 wurde der Flughafen in zivile Verwaltung übergeben. Das Abfertigungsgebäude war ein einfacher Bau am westlichen Ende der Querwindbahn, dessen üppige Blumenbeete den Beinamen "Flower Airport" bescherten.
Nach der Fertigstellung der großen Bahn 1961, die eine Länge von 3.800 m hat, fand der erste Langstreckenflug ab Köln/Bonn statt.
1965 begann mit der Grundsteinlegung für das neue Terminal und dem Bau des Radarturmes der Ausbau im Nordwest-Teil.
1968 wurde die Flugsicherung mit dem neuen Tower eingeweiht, 1970 das heutige "Terminal 1" eröffnet.
1978 kann man zum ersten Mal 2 Millionen Passagiere abfertigen.
1981 wurde der erste Tower abgerissen, 1984 der "Flower Airport".
1983 Pfingsten besucht eine NASA-Delegation Köln/Bonn mit dem Space-Shuttle "Enterprise". Mehr als 300.000 Besucher beobachten die Landung, bzw. besichtigen die Raumfähre, die auf dem Rücken einer Boeing 747 montiert ist.
1986 entscheidet sich UPS bei der Einrichtung ihres Europa-Drehkreuzes für den Flughafen Köln/Bonn.
Mit TNT richtet 1988 ein weiterer Fracht-Carrier seinen Europa-Hub in Köln ein.
1991-1994 entstand der heutige Tower neben dem Gebäude der Flugsicherung.
1994 wurde er in "Flughafen Köln/Bonn - Konrad Adenauer" umbenannt.
1996 übernahm Köln/Bonn nach einem Großbrand am Flughafen Düsseldorf fast den gesamten Verkehr. Bau und Eröffnung von Terminal West, Errichtung einer zusätzlichen Etage und Kanzel auf dem Dach der Halle B-C für die neue Vorfeldkontrolle.
1998 stellte TNT den Betrieb am Flughafen Köln/Bonn ein, um nach Lüttich umzuziehen. Eröffnung von Parkhaus 2.
1999 Eröffnung von Parkhaus 3.
2000 wurde für 325 Mio. Euro "Terminal 2" fertiggestellt, Baubeginn der Eisenbahnanbindung, Abriss des Towers von 1968.
2002 starteten die Billigflieger Germanwings und Hapag-Lloyd Express, Umbenennung in "Köln Bonn Airport" und Einführung eines neuen Corporate Designs.
2004 wurde bei einem Unfall im Terminal 2 ein 18 Monate altes Kind in einer Drehtür eingeklemmt und tödlich verletzt, anschließend wurden alle Drehtüren stillgelegt und gegen Schiebetüren ausgetauscht. Im Juni wurde der Flughafenbahnhof als Teil der Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main fertiggestellt, EasyJet eröffnet drei Routen nach Großbritannien, im Dezember wird die Erweiterungshalle "Starwalk" eingeweiht.
Expansion
Der Flughafen wird ständig ausgebaut und erweitert. Die beiden Terminals verfügen über eine Abfertigungskapazität von 12 Millionen Passagieren im Jahr. Im Herbst 2002 kamen die Billigflieger Germanwings und Hapag-Lloyd Express nach Köln/Bonn und bescherten dem Flughafen 2003 einen Zuwachs von 43%. Zur Zeit ist eine Lager- und Sortierhalle für FedEx im Bau, die bald den Betrieb aufnehmen soll. FedEx will fünfmal wöchentlich eine Transatlantik-Frachtverbindung nach Memphis (Tennessee) einrichten, auf der ab 2007 auch der Airbus A380 eingesetzt werden soll.
Passagiereinrichtungen
Terminal 1
Der Auftrag für den Flughafen Köln Bonn wurde dem Architekten Paul Schneider-Esleben direkt von der nordrhein-westfälischen Landesregierung erteilt, nachdem dieser den Großen Kunstpreis des Landes gewonnen hatte. Schneider-Esleben konzipierte für Köln/Bonn einen fünfeckigen Parkplatz mit einem zentralen Turm, durch den die Frischluft für die Klimaanlage angesaugt wird, sowie einem als Teich angelegten Rückkühlbecken zwischen der Zu- und der Ausfahrt. Der Platz wurde an drei Seiten vom Hauptgebäude mit den Bauteilen A, B/C und D umschlossen, an deren Ecken jeweils ein Gang zu einem der sternförmigen Satelliten auf dem Vorfeld führt. Im Erdgeschoss befindet sich der Bereich für ankommende Passagiere mit einer eigenen Vorfahrt, im 1. Obergeschoss die Haupthalle mit Verkaufsschaltern und die Satelliten, in denen auch die Gepäckabfertigung und Sicherheitskontrolle durchgeführt wird, darüber, in einem Zwischengeschoss, ein Transitgang, die übrigen Etagen wurden für das Besucherrestaurant und die Aussichtsterrassen sowie Büroräume genutzt.
Paul Schneider-Esleben
Wichtige Kriterien beim Entwurf des Abfertigungsgebäudes waren kurze Wege vom Parkplatz zum Flugzeug wie auch beim Transit, eine großzügige, kreuzungsfreie Straßenführung und überschaubare Wege im Gebäude. Einen teleskopartigen Tunnel als Wetterschutz auf dem Weg zum Flugzeug hatte man erstmals 1936 in London-Gatwick am "Bienenstock"-Terminal ausprobiert, sie hatten sich in Europa aber noch nicht allgemein durchgesetzt. Genf-Cointrin war 1968 der erste europäische Flughafen mit sogenannten Vorfeld-Satelliten, die man vom Hauptgebäude aus durch einen Fußgängertunnel erreichen konnte, der jedoch als unpraktisch empfunden wurde, zumal Flugzeuge nicht an die Satelliten andocken konnten und Passagiere beim Einsteigen weiterhin dem Wetter ausgesetzt waren.
Wesentliches Merkmal der Anlage war die dezentrale Abfertigung direkt am Flugzeug statt in einer zentralen Halle. Jede der sechs Abfertigungspositionen an einem Satelliten besaß eigene Check-In Schalter, dahinter einen eigenen Warteraum mit Sicherheits-und Passkontrollstelle, Toiletten und Fluggastbrücke. Ankommende Passagiere gelangten entweder auf gleicher Ebene in die Halle und von dort zur Gepäckausgabe im Erdgeschoss oder, falls es sich um einen internationalen Flug handelte, über eine Treppe zum darüberliegenden Transitgeschoss, einem balkonartigen Netz von Verbindungsgängen zwischen den Warteräumen, auf dem sich auch die Duty-Free Shops und
der Zugang zum Transitrestaurant befanden. (Die Treppe zum Restaurant ist heute noch sichtbar in der Halle B-C zwischen Burger King und dem Zeitschriftenladen, wird aber schon lange nicht mehr benutzt). Die seinerzeit innovative Wegführung trennte den Flugscheinverkauf in der Halle vom Check-In in den Satelliten, machte separate Gebäudeflügel für nationalen und internationalen Verkehr überflüssig und die Fehlleitung von Gepäckstücken und Passagieren fast unmöglich, da der Check-In direkt vor dem Flieger stattfand.
Das Gebäude besteht zu weiten Teilen aus unverputzten Betonplatten und wirkt bei der Anfahrt wie ein fensterloses Gebirge. Tatsächlich werden die großen Fensterflächen der Haupthalle von aussen lediglich durch die Brüstungen der balkonartigen Gänge auf der Zwischenetage verdeckt, von innen hatte man einen sehr guten Ausblick auf das Vorfeld, Lichthöfe neben den Treppenhäusern sorgen für zusätzliches Tageslicht.
Von den ursprünglich 4 geplanten Satelliten wurden allerdings bei der Eröffnung nur die beiden mittleren gebaut.
Für die Anbindung des Flughafens an das Netz der KBE bzw. der späteren Stadtbahn Rhein-Sieg war im Rohbau ein Endbahnhof vorgesehen, diese Strecke wurde aber nie gebaut.
Umbauten und Erweiterungen
1972/73 wurde der zentrale Parkplatz um eine Etage aufgestockt, die Gepäcktunnel von den Satelliten zum Hauptgebäude stillgelegt und in den Ankunftbereichen größere Ausgabebänder, die vom Vorfeld beschickt wurden, eingebaut.
1974 entstanden die zusätzlichen Check-In Schalter C7-C10 in der Haupthalle C-D.
1989/90 Umbau der Halle A in einen Check-In-Bereich für die Lufthansa mit Senator- und Frequent Traveller Lounge. Gepäcksortierhalle in Leichtbauweise auf dem Vorfeld A, Abfertigung mit Vorfeldbussen. Umbau der Halle D in einen Check-In-Bereich für Charterflieger.
1996 wurde auf der ehemaligen Besucherterrasse auf dem Dach der Halle B-C eine zusätzliche Etage und eine Kanzel für die neue Vorfeldkontrolle errichtet.
Das Rückkühlbecken der Klimaanlage, der "Teich" zwischen der Zufahrt zum Parkdeck, wurde trockengelegt und vorübergehend luftgekühlte Wärmetauscher darin aufgestellt, im Rahmen der Bauarbeiten für den Bahnhof und Parkhaus 2 wird es mit der Zufahrt abgerissen.
Seit Eröffnung des neuen Bereich D im "Terminal 2" gehört die ehemalige Halle D im Terminal 1 zum Bereich C. Ab 2001 wurden die Check-In Anlagen im Satelliten C abgebaut, der Check-In wurde zentral an den Schaltern C7-C10 durchgeführt.
2004 werden mit den Schaltern im Satelliten B die letzten dezentralen Abfertigungseinrichtungen abgebaut, der Check-In erfolgt zentral für Lufthansa in der Halle A und für Germanwings an neuen Schaltern in der Halle C am Übergang zum Terminal 2. Die Schalter C7-C10 werden aufgegeben, da sie nicht an eine automatische Gepäcksortieranlage angeschlossen sind.
Im Dezember 2004 eröffnet, nach knapp einjähriger Bauzeit, die neue Halle "Starwalk" zwischen den Satelliten B und C, um auch im Terminal 1 die gleichen Einkaufsmöglichkeiten wie im
Terminal 2 zu bieten und zusätzliche Busgates zu schaffen. Zu der gläserne Halle mit einem Tonnendach aus Blech führt eine Brücke in der Mitte der Halle B-C, in der auch die Sicherheitskontrollen durchgeführt werden, weiter Brücken führen zum Satelliten B (zwischen den Gates B5 und B6) und C (zwischen C1 und C2). Die Fluggastbrücken B6 und C1 mussten abgebaut werden, da sie nach dem Umbau in Innenhöfen liegen würden, am Starwalk wurde Platz für drei neue Fluggastbrücken geschaffen, aber bisher (Stand 2005) aus Kostengründen keine montiert.
Im Februar 2005 verklagte Prof. Schneider-Esleben, der Architekt des Terminal 1, die Flughafengesellschaft, weil er sein architektonisches Urheberrecht durch den Starwalk missachtet sah. Für 175.000 Euro trat er der Flughafengesellschaft die Rechte an dem Bauwerk ab.
Schwachpunkte der Anlage
Der Flughafen Köln/Bonn wurde wegen seiner Architektur und der ausgeklügelten Wege oft gewürdigt und diente als "Virus Coloniensis" als Wegbereiter für spätere Bauten wie Hannover-Langenhagen oder Berlin-Tegel. Es wurden aber auch bald Schwächen des Konzeptes deutlich: Für die aufkommenden Großraumjets waren die Brücken wie auch die Warteräume zu klein, zwei Check-In Schalter pro Gate zu wenig. Ankommendes Transitgepäck musste aufwändig von Hand aussortiert werden, zudem waren die Gepäckausgabebänder zu klein. Beim Flughafen Frankfurt, der Anfang der 60er Jahre ähnlich entworfen wurde, verzichtete man daher auf die dezentrale Abfertigung und erweiterte noch während der Bauzeit Hallen, Gänge und Warteräume, was in Köln nicht mehr möglich war. Inzwischen hat sich auch der Kölner Flughafen von der einst gefeierten Idee der dezentralen Abfertigung verabschiedet.
Die ehemals umfassenden Aussichtsmöglichkeiten wurden stark eingeschränkt, nachdem die Hauptterasse überbaut wurde, das Besucherrestaurant geschlossen und Blicke aus der Haupthalle durch den Starwalk und Snackbars verstellt werden. Die dominanten Betonmassen werden von vielen Besuchern als schlechte 70er-Jahre-Architektur wahrgenommen.
Terminal West
Im Juli 1996 eröffnete man das "Terminal West", ein zusätzliches Abfertigungsgebäude mit 8 Gates im Frachtbereich. Seit der Eröffnung von "Terminal 2" wird es auch für Sonderveranstaltungen und gelegentliche Konzerte genutzt, beim Papstbesuch 2005 diente es als Pressezentrum. Terminal West liegt abseits der beiden Hauptterminals und ist nur mit dem Auto durch einen Straßentunnel erreichbar, es liegt im Sicherheitsbereich und ist nicht öffentlich zugänglich.
Terminal 2
Als in den 90er Jahren absehbar wurde, daß das alte Gebäude nicht mehr die steigenden Passagierzahlen bewältigen konnte, wurde ein Architekturwettbewerb für ein zweites Terminal ausgeschrieben. Während der Flughafen jedoch eine "würdevolle" Erweiterung des bestehenden Gebäudes erwartete, lieferten die durchaus renomierten Architekten entweder Standardware (Murphy & Jahn, JSK, Behnisch und Partner) oder teilweise utopische Fantasiegebäude mit eingebauten Biotopen (Christoph Ingenhofen), einen pompösen "Barockgarten" (Entwurf Zeidler Roberts Partnership) oder gar einen in Käfigen eingezäunten Wald mit ausufernden Parkhäusern (Büro Nouvel/Cattani).
Ein erster Preis wurde nicht vergeben und die Kritiken umschreiben mitunter wenig schmeichelhaft die Ablehnung der Juroren ("der Entwurf krankt an allen Prinzipien seiner Konzeption"). Die Ideen von Murphy & Jahn sowie JSK sollten daher zu einem geeigneten Entwurf überarbeitet werden.
Helmut Jahn, der mit seinem Terminal in Chicago O'Hare für Aufsehen gesorgt hatte, realisierte eine gläserne Halle mit 8 Gates, die später noch verlängert werden kann, in der verlängerten Flucht der Halle D. Im Obergeschoss befinden sich 40 Check-In Schalter, Snackbars und Zeitschriftenläden, darunter eine Zwischenetage mit Reisebüros und im Erdgeschoss, welches vom Niveau her allerdings dem Kellergeschoss des alten Terminals entspricht, die Gepäckausgabehalle mit den Ausgängen West und Ost, sowie weiteren Snackbars. Im Kellergeschoss wurde der Zugang zum unterirdischen Bahnhof vorgesehen, der auch als Verbindung zu einem später geplanten ähnlichen Erweiterungsterminal an der Halle A genutzt werden könnte.
Umbauten und Erweiterungen
Seit 2004 erreicht man den unterirdischen DB- und S-Bahn-Bahnhof durch das Kellergeschoss des Terminals 2.
2005 wurde der Eingangsbereich zu den Warteräumen vergrößert, um Platz für zusätzliche Sicherheitskontrollstellen zu schaffen. Als zweite Baustufe kann das Gebäude nach Westen verlängert werden, als dritte Stufe ist langfristig ein ähnliches, jedoch kürzeres Gebäude als Verlängerung der Halle A geplant.
Schwachpunkte der Anlage
Gemessen an den skurrilen Entwürfen des Wettbewerbes ist Terminal 2 wenig spektakulär und kann in Details nicht überzeugen, wird aber allgemein als modern und zeitgemäß-funktional empfunden. Sowohl das modulare Raster wie auch die Konstruktion der Dachelemente erinnert stark an Norman Fosters Terminal in London-Stansted. Die neuen Gates sind zwar für Großraumjets geeignet, es gibt aber im neuen Gebäude nur 8 Stück. Die Check-In Schalter wurden als Durchgänge konzipiert, so daß es keine Kreuzung zwischen wartenden und bereits abgefertigten Passagieren gibt, der Platz für Warteschlangen ist aber kurz geraten, so daß oft der Durchgang versperrt wird. Trotz der großen Glasflächen wirkt das Terminal (im Gegensatz zu Stansted) dunkel, weil die Deckenkonstruktion dunkelgrau gestrichen wurde und die Fenster der unteren Etagen vom Parkhaus 2 und der Vorfahrt beschattet werden. Die gläsernen Fußbodenelemente, die eigentlich für mehr Licht sorgen sollten, sind den Belastungen nicht gewachsen und müssen oft ausgetauscht werden.
Im Terminal gibt es nur 3 Aufzüge, die am Ende des Gebäudes hinter den Rolltreppen liegen. Nur auf der Abflugebene und der Zwischenetage ist ein Übergang zum Terminal 1 möglich, bei letzterer muss man das Gebäude hinter der Mietwagenstation verlassen und 50 m weiter im
Ankunftsbereich C wieder betreten. Die beliebten Trolleykoffer mit eingebauten Rollen produzieren zudem auf dem genoppten Blechfußboden der Verbindungsgänge ein dröhnendes Rumpelgeräusch.
Parkhaus 2+3
Terminal 2 wurde auf dem Gelände des früheren Parkplatz Nord erichtet, so daß neue Parkhäuser für die wegfallenden Stellplätze errichtet werden mussten.
Nach dem Entwurf von Murphy & Jahn entstand das weitläufige Parkhaus 2 mit 4.862 Stellplätzen vor dem Terminal 2, sowie das etwas weiter entfernte Parkhaus 3 mit 4.223 Plätzen für Langzeitparker. Beide sind mit einer elektronischen Stellplatzerfassung ausgerüstet und weisen mit LED-Anzeigen den Weg zum nächsten freien Platz.
Die "rigorose Form" der ausufernden Garagen wurde zwar von der Wettbewerbsjury beklagt, allerdings ohne Erfolg, so daß man heute bei der Zufahrt anstelle des Flughafengebäudes hauptsächlich Parkhäuser sieht. Die elektronischen Wegweiser verursachen Irrfahrten, wenn viele Autos gleichzeitig unterwegs sind, die Parkgebühren sind seit dem Bau der Parkhäuser deutlich gestiegen.
ICE-Bahnhof
London-Stansted
Am 13. Juni 2004 wurde der Flughafenbahnhof für ICE und S-Bahn eröffnet, im Rahmen der neugebauten Schnellfahrstrecke Köln-Rhein/Main. Von der bequemen Schienenanbindung erhoffen sich die Betreiber weitere Zuwächse. Der Bahnhof wurde nicht, wie im Wettbewerbsentwurf, als geschlossener Tunnel, sondern mit einem großen Glasdach gebaut. Unter dem gewölbten Deckel befinden sich zwei Bahnsteige mit je zwei Gleisen zwischen glatten, unverputzten Betonwänden. Eine große gläserne Treppe in der Mitte der Bahnsteige dient als Notausgang, die Treppen zu den Terminals befinden sich an den Enden der Bahnsteige im Tunnelstutzen. Rolltreppen und Aufzüge führen an den Enden der Bahnsteige zu einem Raum mit je zwei Fahrscheinautomaten für den Nah- und den Fernverkehr. Der nördliche Aufgang führt zum Kellergeschoss des Terminal 2, der südliche endet in einer Baracke an der Zufahrt zum Terminal 1. Der Höhenunterschied zwischen Schiene und Bahnsteigkante beträgt an den äußeren Gleisen 76 cm und an den inneren 96 cm, da die inneren Gleise tiefer verlegt wurden, um bei unterschiedlichen Wagen einen niveaugleichen Einstieg zu ermöglichen.
Während durch das Glasdach viel Tageslicht einfällt, wirken die kargen Wände wenig originell, durch eindringendes Wasser kommt es außerdem zu Kalkausblühungen und Flecken. Aus betrieblichen Gründen halten die hohen S-Bahn Wagen auch am niedrigen Bahnsteig, wodurch wieder die lästige Trittstufe entsteht. An den Fahrscheinautomaten bilden sich oft Warteschlangen, zudem gibt es neben einigen wenigen ICE zwar regelmäßige Züge in Richtung Köln, nicht aber nach Bonn oder Siegburg.
Trotz neuer Schilder suchen immer wieder Reisende den Weg, da die große Nottreppe einladender wirkt als die wahren Ausgänge. Zwar ist der Zugang zum Terminal 2 recht einfach, zum Terminal 1 gelangt man aber entweder über den Umweg durch Terminal 2 oder einen nicht überdachten und nur mäßig ausgeschilderten provisorischen Fußweg.
Orientierung
Seit der Eröffnung von Terminal 1 werden am Flughafen Köln/Bonn Buchstaben für die Bezeichnung der Flugsteige und später auch für die separaten Check-In Schalter benutzt, jedoch nicht für die Verkaufsschalter der Fluggesellschaften oder Ladengeschäfte. Aus den ursprünglich geplanten Satelliten A, B, C und D wurden bis 1999 die Satelliten B und C, die Hallen A und D und eine "namenlose" Halle zwischen B und C. 2000 übernahm Terminal 2 den Buchstaben D, die ehemalige Halle D im Terminal 1 gehört seitdem zum Bereich C, Halle A behält jedoch vorerst ihren Buchstaben.
2004 wurden mit der Eröffnung des Starwalks die Satelliten B und C praktisch zu einem Bauteil mit gemeinsamen Eingang zusammengelegt, der Check-In für B findet jedoch in Halle A statt.
Nur auf der Abflugebene sind alle Abschnitte durchgehend verbunden, auf den übrigen Etagen muss man zwischen den Terminals das Gebäude verlassen.
Die Erscheinung der Wegweiser und Hinweisschilder wurde mehrfach geändert. Im Terminal 1 war die Beschilderung zunächst noch nicht einheitlich, überwiegend wurden silberne Aluminiumschilder mit schwarzen Großbuchstaben eingesetzt oder die Bezeichnungen der Flugsteige mit schwarzer Farbe auf den Beton gestrichen. Es folgten die international üblichen gelben Leuchtschilder mit schwarzer Schrift und einfachen Symbolen, wie sie von Andreu und Frutiger 1974 für Paris-Roissy entworfen wurden. Im Terminal 2 wurden 2000 modernere Schilder mit gelber Schrift auf dunkelblauem Hintergrund und mit überarbeiteten Symbolen eingesetzt, bevor 2003 im Rahmen der neuen Corporate Identity eine Schriftart ähnlich der OCR-A und bunte, teilweise abstrakte Symbole eingeführt wurden. Die neue Schrift wurde in großen halbtransparenten Folienbuchstaben auf die Fassade des Terminal 2 aufgebracht, erwies sich dort allerdings als schlecht lesbar. Es folgten Tests mit verschiedenfarbigen Folien (vier große gelbe "t" am westlichen Ende von Terminal 2) und Leuchtbuchstaben. 2005 wurden im Terminal 1 Wegweiser im neuen Design montiert.
Literatur
- Paul Schneider-Esleben und Heinrich Klotz: Entwürfe und Bauten 1949 - 1987, Vieweg-Verlag 1987
- Friedrich Franke: Flughafen Köln/Bonn, Greven Verlag Köln 1970
- Edward Blankenship: The Airport - Architecture, urban integration, ecological problems, Praeger New York, 1974 (durchgehend zweisprachig englisch/deutsch, in Deutschland erschienen unter dem Titel „Der Flughafen“)
- Flughafen Köln/Bonn GmbH: Architekten-Wettbewerb Terminal-Erweiterung (36 seitige Sonderveröffentlichung)
Weblinks
- [http://www.koeln-bonn-airport.de http://www.koeln-bonn-airport.de] - Offizielle Website des Flughafens Köln/Bonn
- [http://www.koeln-bonn-airport.de/main.php?id=175&lang=1 http://www.koeln-bonn-airport.de/main.php?id=175&lang=1] - Offizielle Informationen zum Fluglärm und passiver Schallschutz
- [http://www.fluglaerm.de/koeln/ http://www.fluglaerm.de/koeln/] - Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn)
Köln-Bonn
Kategorie:Verkehr (Nordrhein-Westfalen)
Kategorie:Unternehmen (Köln)
Kategorie:Verkehr in Köln
Kategorie:Bonn
Rhein-Main-Flughafen
|-
| bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | 07L/25R / PCN 74
| bgcolor="#FFFFFF" valign="top" |4.000 x 60 m
|-
| bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | 07R/25L / PCN 74
| bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | 4.000 x 45 m
|-
| bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | 18 / PCN 105 (nur Abflug)
| bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | 4.000 x 45 m
|{
Flughafen Rostock-Laage
Der Flughafen Rostock-Laage ist der Regionalflughafen der mecklenburgischen Stadt Rostock.
Er liegt im nördlichen Landkreis Güstrow zwischen dem Laager Ortsteil Kronskamp und der Gemeinde Weitendorf.
Fluggesellschaften und Ziele
Im Sommer 2005 fliegt Cirrus nach Köln und München. Daneben gibt es Flüge nach Nürnberg.
Im Charterbereich zählt der Flughafen jährlich steigende Passagierzahlen. 2004 waren es etwa 160.000 Passagiere.
Geschichte
Der zivile Luftverkehr begann 1992. Möglich machte dies ein Mitbenutzungsvertrag mit der Bundeswehr vom Januar 1992. Dieser besagt, dass der vorher ausschließlich militärisch genutzte Flughafen auch der zivilen Nutzung freigegeben wurde.
Weblinks
militärisch genutzte Flughafen
- [http://www.rostock-airport.de Flughafen Rostock-Laage]
Siehe auch: Liste der Verkehrsflughäfen, Flugplatz
Rostock-Laage
Kategorie:Verkehr (Mecklenburg-Vorpommern)
Laage
Kategorie:Luftwaffe (Bundeswehr)
PassagierflugzeugEin Verkehrsflugzeug ist ein Flugzeug, das von Fluggesellschaften im öffentlichen Verkehr betrieben wird und dessen hauptsächlicher Einsatzzweck der kommerziell ausgerichtete Transport von Passagieren oder Frachtgut ist. Die Kapazität kann dabei von etwa vier Personen (kleine Geschäftsflugzeuge) bis zu mehreren hundert Personen reichen.
Die in einem Verkehrsflugzeug vorhandene Ausstattung und der angebotene Komfort richtet sich nach der Art der Fluggesellschaft (siehe auch Billigfluggesellschaft) und der gebuchten Beförderungsklasse (First, Business und Economy).
Moderne Verkehrsflugzeuge sind meist mit einer Druckkabine ausgerüstet, um den Luftdruck im Inneren der Kabine auch in großen Flughöhen auf ein für Menschen normales Niveau halten zu können.
In Passagierflugzeugen ist das Mitführen von Rettungswesten für jeden Passagier Pflicht.
QC-Verkehrsflugzeug
Ein QC-Verkehrsflugzeug (QC aus dem Englischen für quick change, also Schnellumrüstung) ist die Bezeichnung für Verkehrsflugzeuge, die durch schnelles Umrüsten der Kabinenausstattung für Passagier-, Fracht- oder Postbeförderung eingesetzt werden können.
Siehe auch
- Verkehrsluftschiff
- Flugreise
- Liste von Flugzeugtypen
- Portal: Luftfahrt
Kategorie:Flugzeugtyp
Kategorie:Verkehr
Frachtflugzeug in Frachtausführung]]
Ein Frachtflugzeug (kurz Frachter) ist ein Flugzeug zum Transport von (kommerzieller) Fracht. Sitze sind daher nicht eingebaut, sondern meist nur ein Transportsystem für Paletten und Flugzeugcontainer. Frachtflugzeuge verfügen über eine seitliche oder eine Bug- oder Heckklappe, über die das Flugzeug be- und entladen wird.
Oftmals werden ältere Maschinen, die als Passagierflugzeug ausgedient haben, zu Frachtflugzeugen umgebaut. Die Flugzeughersteller bieten aber auch als Neuflugzeug Versionen ihrer Modelle als Frachtflugzeuge an oder als Kombi (sowohl mit Passagiersitzen als auch Frachtraum auf dem Hauptdeck), z.B. die Boeing 747-400.
Spezielle Frachtflugzeuge für große Lasten sind der Superguppy, der Airbus Beluga (A300-600ST) oder die Antonow An-124. Eines der größten Frachtflugzeuge wird die Frachtversion des Airbus A380 sein.
Ein militärisches Frachtflugzeug erfüllt weitere Aufgaben und wird daher Transportflugzeug genannt.
Siehe auch: Liste von Flugzeugtypen
Kategorie:Flugzeugtyp
Kategorie:Güterverkehr
PPRPPR steht für
- Politieke Partij Radicalen, Partei in den Niederlanden
- Polska Partia Robotnicza, Polnische Arbeiterpartei, Vorgängerin der PZPR
- Produktionsplanung und -steuerung
- Prior Permission Required, Möglichkeit einer Erlaubnis oder Luftraumaktivierung nach Anfrage in der Luftfahrt
- Pflegepersonal-Regelung
Kategorie:Abkürzung
SportflugzeugEin Sportflugzeug ist ein Ein- oder mehrmotoriges Leichtflugzeug zur Ausübung einer sportlichen Tätigkeit, entweder zur Erholung oder bei einem sportlichen Wettkampf. Diese Maschinen besitzen meist 1-6 Sitze. Die Maschinen sind speziell für ihren Einsatzzweck hin konstruiert:
- Schulflugzeuge sind besonders gutmütig, also aerodynamisch stabil
- Reiseflugzeuge ermöglichen ein individuelles, bequemes Reisen
- Kunstflugzeuge aerodynamisch indifferent und hoch belastbar
Ebenfalls für den sportlichen Einsatz vorgesehen sind Segelflugzeuge, Ultraleichtflugzeuge und Motorsegler.
Kategorie:FlugzeugtypKategorie:Luftsport
Prior Permission RequiredDer Begriff Prior Permission Required (PPR) stammt aus der Luftfahrt und besagt, dass z.B. vor der Landung eines Flugzeugs auf einem Sonderlandeplatz eine Genehmigung zum Anfliegen des Flugplatzes eingeholt werden muss. Dies geschieht in der Regel telefonisch, kann aber auch per Funk erfolgen.
SegelflugzeugEin Segelflugzeug ist ein für motorloses Fliegen (Steigen im Aufwind beziehungsweise Gleiten mit geringem Höhenverlust) konstruiertes Luftfahrzeug. In Deutschland werden Segelflugzeuge luftrechtlich als eigene Luftfahrzeugklasse gewertet und dürfen maximal 750 kg wiegen.
Um fliegen zu können, muss es Höhe (d. h. Energie) in Flugstrecke umwandeln. Im Prinzip kann man aber jedes Flugzeug als Segelflugzeug verwenden (was in Notfällen auch gelegentlich gemacht wird), wobei darauf hinzuweisen ist, dass sich der Segelflug bei Motorflugzeugen in der Regel auf einen stabilen Gleitflug beschränkt. Ausnahmen hierzu bieten Motorsegler, die durch ihre spezielle Konstruktion auch die Möglichkeit reinen Segelfluges nutzen können. Auch die Raumfähre Space Shuttle landet als Gleitflugzeug, das private Raumschiff Space Ship One ist sogar offiziell als „nicht eigenstartfähiges Segelflugzeug mit Hilfsantrieb“ zugelassen.
Im engeren Sinne bezeichnet man nur Flugzeuge als Segelflugzeuge, bei denen ein besonders gutes Verhältnis zwischen verbrauchter Höhe und zurückgelegter Strecke besteht. Moderne Segelflugzeuge haben ein Gleitverhältniszwischen 1:20 und 1:40 oder mehr, können also mit nur 1 km Höhenverlust bis zu 40 km weit fliegen.
Hochleistungssegelflugzeuge erreichen zurzeit Gleitverhältnisse von 1:50 bis 1:60. Das derzeit (2005) leistungsfähigste Segelflugzeug, die ETA hat mit ihren über 30,90 m Spannweite sogar ein Gleitverhältnis von über 1:70.
Flugeigenschaften
ETA
Um gute Segelflugeigenschaften erbringen zu können, muss ein Segelflugzeug nach bestimmten Kriterien gebaut werden. Ein geringes Gewicht kann dabei sogar hinderlich sein: Zwar ermöglicht eine geringe Flächenbelastung ein schnelles Steigen in der Thermik, jedoch verringert sich die Fluggeschwindigkeit des optimalen Gleitens durch die geringere potentielle Energie erheblich. Viele Leistungssegelflugzeuge verfügen zusätzlich über Wassertanks (bis zu 240 l), um die eigene Masse zu vergrößern. So können die Flugeigenschaften durch Ablassen des Wasserballasts während des Fluges an die Wetterbedingungen angepasst werden: hohe Flächenbelastung und damit hohe „Reisegeschwindigkeit“ bei guter Thermik, nach Leerung der Ballasttanks niedrige Flächenbelastung für optimale Nutzung schwacher Aufwinde. Eine sichere Landung ist bei den meisten Flugzeugen nur mit leeren Ballasttanks möglich.
Da hohe Geschwindigkeit bei gutem Gleitwinkel nur mit relativ hoher Flächenbelastung möglich ist, wird bei Segelflugzeugen auf extremen Leichtbau verzichtet. Deshalb sind einsitzige Segelflugzeuge mit Hilfsmotor wesentlich schwerer als Ultraleichtflugzeuge.
Eine hohe Wendigkeit ist nötig, da die Aufwindströme mitunter „eng“ sind, das heißt, dass das Flugzeug einen engen, langsamen Kreis fliegen muss, damit der Aufwind genutzt werden kann. Moderne Segelflugzeuge müssen so konstruiert werden, dass sie in einem großen Geschwindigkeitsbereich stabil und sicher fliegen. Geschwindigkeiten von 80 km/h bis 275 km/h sind mittlerweile die Regel. Ein geringer Luftwiderstand ist nötig, da andernfalls zu viel Energie durch Reibung verloren geht. Bei modernen Segelflugzeugen gehört deshalb ein Einziehfahrwerk zur Grundausstattung.
Um den induzierten Luftwiderstand zu verringern, haben die Flügel von Segelflugzeugen im Vergeich zu Motorflugzeugen eine hohe Spannweite und eine geringe Profiltiefe (hohe Flügelstreckung). Aus Gründen der Festigkeit und Oberflächengüte werden Flügel als auch Rumpf und Leitwerk moderner Segelflugzeuge aus faserverstärkten Kunststoffen aufgebaut.
Nicht nur wegen der hohen Geschwindigkeiten müssen Segelflugzeuge stabil gebaut sein; auch eine Außenlandung, etwa auf Äckern und ungeerntetem Getreide, muss das Flugzeug aushalten und dabei dem Piloten bestmöglichen Schutz bieten.
Im Falle einer Außenlandung ist es nicht möglich, das Flugzeug wieder zu starten. Es muss abgebaut und in einem Transportanhänger zu einem Flugplatz gebracht werden. Aus diesem Grund sind Segelflugzeuge so gebaut, dass sie sich in wenigen Minuten in ihre Bestandteile (Flügel, Rumpf, Leitwerke) zerlegen lassen.
Ausführungen der Segelflugzeuge
Segelflugzeuge gibt es in verschiedenen Ausführungen:
- Sie können aus Holz, in Gemischtbauweise (Stahlrohr und Holz), Ganzmetall oder aus Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoffen hergestellt sein, letzteres ist heute die Regel. Die Spannweiten betragen in der Regel 15 bis 25 m (die Spannweite des größten Segelflugzeugs beträgt 30 m).
- Sie können ein-, zwei- oder dreisitzig (nur 1 amerikanischer Flugzeugtyp, Schweizer SGS-232) sein. Doppelsitzige Flugzeuge werden für die Schulung und Passagierflüge eingesetzt.
- Sie können mit einem Hilfsmotor ausgerüstet sein – dann werden sie als Motorsegler oder, falls sich Propeller und Motor komplett in den Rumpf klappen lassen, als eigenstartfähige Segelflugzeuge oder Segelflugzeuge mit Hilfsmotor bezeichnet.
- Eine Sonderform waren die Lastensegler im zweiten Weltkrieg, die zum Transport von Soldaten und Material in Feindesland eingesetzt wurden. (Holzbauweise ist unsichtbar für Radar, und die Ausführungs als Segelflugzeug extrem leise)
Wettbewerbsklassen
Die meisten Segelflugzeuge zum Streckensegelflug können in verschiedene internationale Wettbewerbsklassen eingeteilt werden:
- FAI-Standard-Klasse (starres Flügelprofil, 15 m Spannweite, variable Flächenbelastung, max. 525kg Abflugmasse)
- FAI-15m-Klasse, auch Rennklasse genannt (15 m Spannweite, Profil durch Wölbklappen veränderbar, variable Flächenbelastung, max. 525kg Abflugmasse)
- FAI-18m-Klasse, (18 m Spannweite, Profil durch Wölbklappen veränderbar, variable Flächenbelastung, max. 600kg Abflugmasse)
- Offene Klasse (max. 850kg Abflugmasse, sonst keine Einschränkungen)
- Doppelsitzerklasse (zweisitzig, maximal 20 m Spannweite)
- World Class (Einheitsflugzeug PZL PW-5)
- Club-Klasse (ältere Flugzeuge bis zu einem bestimmten Leistungsindex, konstante Flächenbelastung)
Beim Segelfliegen gibt es nationale und internationale Wettbewerbe in den Disziplinen Strecken-Segelflug und Segel-Kunstflug.
Neben diesen sog. „zentralen Wettbewerben“ (alle Teilnehmer starten vom gleichen Flugplatz) werden die „dezentralen Wettbewerbe“ immer beliebter. Der in Europa wichtigste Wettbewerb ist der Online-Contest (OLC), bei dem die Teilnehmer ihre standardisierten GPS-Logger-Dateien einreichen und in einer Einzel- sowie einer Vereinswertung gewertet werden.
Bei den zentralen Wettbewerben wird die geflogene Strecke und die dabei erreichte Schnittgeschwindigkeit in der Wertung berücksichtigt, während bei den dezentralen Wettbewerben ausschließlich die geflogene Gesamtstrecke zählt. Einen bestimmten Bonus erhält man für die vorhergehende Ansage der geflogenen Strecke und einer Streckenführung, die einem gleichseitiges Dreieck ähnelt. Um die unterschiedlichen Flugzeugtypen innerhalb der Wettbewerbsklassen vergleichbar zu machen, wurden Handycapfaktoren eingeführt.
Typen nach Hersteller
- Alexander Schleicher
- DG Flugzeugbau
- Rolladen-Schneider
- Scheibe-Flugzeugbau
- Schempp-Hirth
Siehe auch
Hängegleiter, Paraglider, Ultraleichtflugzeug, Aerodynamik, Gleitzahl, Außenlandung, Segelfluglizenz, Fliegersprache, Sicherheitslandung, Flächenbelastung
Weblinks
- http://home.arcor.de/hschoettler/segel.html – Auftrieb, Gleitzahl etc.
- http://www.segelflug.de/ – Der deutsche Segelflug Server, hier kann man sich sehr ausgiebig über das Segelfliegen informieren. Es gibt unter anderem eine Liste mit Segelflugvereinen in Deutschland.
- http://www.segelfliegen.ch/ – Der Server des Segelflugverbandes der Schweiz, mit vielen Links zu Clubs in der Schweiz.
- http://www.max.avionic-solutions.de – Ausbildung, Fotos, Forum und vieles mehr.
Kategorie:Flugzeugtyp
Kategorie:Segelflug
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ja:グライダー
FlugplatzpflichtDie Flugplatzpflicht bezeichnet in Deutschland die Pflicht von Luftsportgeräte- und Luftfahrzeugführern, nur auf für sie vorgesehenen Geländen zu starten und zu landen. Von dieser Flugplatzpflicht sind nur außenlandende Segelflugzeuge und Ballone generell befreit.
Die angeflogenen Flugplätze müssen nur in Deutschland ferner in Betrieb sein, das heißt, sie müssen im Flugfunk für den Piloten erreichbar sein und von einer Person mit Flugfunkzeugnis, Funkgerät und einem Festnetz-Telefon besetzt sein.
Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, gilt der Flugplatz als geschlossen. Nach einer Landung auf einem geschlossenen Flugplatz muss für das Luftfahrzeug immer eine Wiederstartgenehmigung bei der zuständigen Luftfahrtbehörde eingeholt werden, diese wird jedoch nach einer Sicherheitslandung auf einem Acker oder Feldweg nicht benötigt.
Spezielle deutsche Sonderregeln, wie die Öffnungszeiten von Flugplätzen und Wiederstartgenehmigungen sind immer wieder Anlass zur Kritik und zur Forderung nach Deregulierung.
Siehe auch
- LuftVG
- Landung
Kategorie:Luftverkehr
Wasserflugzeug
Ein Wasserflugzeug ist ein ziviles oder militärisches Motorflugzeug, das für Start und Landung auf Wasserflächen konstruiert ist.
Es hat meist unter jeder der beiden Tragflächen einen leichten, bootartigen Schwimmer, der innen Luft oder Schaumstoff enthält und sich durch seine Form schon bei geringer Geschwindigkeit aus dem Wasser hebt. Bei Stillstand schützt er das Flugzeug vor dem Kentern.
Einsatz von Wasserflugzeugen
"Sea- or Hydroplanes" werden oft zwischen Inseln oder in unwegsamen Ländern eingesetzt (Russland, Kanada; Fotos rechts) - bzw. in den Tropen und für Rettungsflüge. Es gibt sie seit 1910 (z.B. Boeing 1916), sie sind aber heute im Betrieb teurer als Land-Flugzeuge.
Trotz Unabhängigkeit von Flugplätzen gelten allgemeine Flugregeln und ist Funkkontakt auf 121.5 MHz üblich. Bei manchen Typen sind die Schwimmer relativ einfach gegen ein übliches Fahrwerk austauschbar.
Bekannte Typen sind z.B. Cessna 172 und Cessna 195 (Bericht: WaterFlying Magazine 9.2003), de Havilland, HU Albatros, Piper PA 12 und 14 (WaterFlying 2003/02), Seamaster, Twin Bee und Zenair CH.
Der erste - wenn auch kurze - "Wasserflug" war jener von Wilhelm Kress vom 3. Oktober 1901 am Wienerwaldsee. Obwohl fast nur Fachleuten bekannt, gebührt ihm gewisse Priorität für den ersten Motorflug vor den Wrights und anderen Flugpionieren.
Am 28. März 1910 gelang dem Franzosen Henri Fabre der erste richtige Flug mit seinem Wasserflugzeug Hydravion.
Das erste Wasserflugzeug im Linienverkehr flog bei der K. und K. Marine (österreichische Monarchie) ab Standort Pula im Frühling 1915 (Bild: [http://www.spaa.at/images/lohna.gif]).
Die Flagge am Seitenruder ist typisch für die Zeit von August 1914 bis Januar 1916. Die Flügelspitzen und das Seitenruder tragen die rotweißroten Streifen des Marinefluglinienverkehres, im weißen Streifen befand sich das Österreich-Ungarische Wappen (Quelle: [http://www.spaa.at/geschichte.htm] [Autor Gustav Z. HOLDOSI Klosterneuburg, Österreich]]
Deutschlands erste Wasserfluglinie wurde am 10. August 1925 in Deutschland eröffnet: Sie führte entlang der Elbe und verband die damals noch selbständige Stadt Altona mit Dresden; die Wasserflughäfen lagen in A.-Neumühlen bzw. D.-Johannstadt. Im Einsatz waren 2 Maschinen vom Typ Junkers F13, die täglich in beiden Richtungen verkehrten und bis zu 4 Passagiere sowie Sendungen der Deutschen Reichspost beförderten; die planmäßige Flugzeit betrug etwa 4 Stunden, einschließlich einer Zwischenlandung in Magdeburg.
Nachdem sich bereits im Winter 1925/26 herausstellte, dass die Strecke (auch wegen Eisgangs auf der Elbe) nicht rentabel betrieben werden konnte, übernahm die neugegründete Deutsche Lufthansa AG im Januar 1926 die Linie und legte sie im Sommer des gleichen Jahres zugunsten einer regelmäßigen Landfluglinie Dresden-Hamburg still. Die beiden Wasserflugzeuge wurden auf Fahrwerke umgestellt.
Bei der Überquerung des Atlantik behielten die Wasserflugzeuge noch länger seine Bedeutung. Zahlreiche Fluglinien verbanden mit ihnen in den 30er Jahren Amerika und Europa. Zur Überwindung der langen Distanz eigente sich der sichere Hafen von Horta auf den Azoren als Zwischenstopp zum Auftanken. Die Geschichte als Wasserflughafen begann für Horta mit dem Erkundungsflug des Amerikaners Albert C. Read, der bereits 1919 dort landete.
Das erste Wasserflugzeug mit Düsenantrieb war der Saunders-Roe SR.A/1-Jäger. Er wurde in Großbritannien im Jahre 1947 entwickelt und hatte eine Maximalgeschwindgkeit von 824 km/h.
Wasserflugzeuge seltener Bauart
Außer den Schwimmerflugzeugen gibt es auch Flugboote, deren Unterseite wie ein Bootsrumpf geformt ist. Damit sie direkt auf dem Wasser starten/ landen können, haben sie gegen das Kentern seitliche Stützschwimmer.
Ähnlich - nur relativ höher gebaut - sind Wasserflugzeuge mit Zentralschwimmer. Sie haben hohe Stabilität beim Wassern auf unruhiger See. Dieser Typ wurde aber selten, weil das Anlegen am Steg mit 3 Schwimmern schwieriger als mit zwei ist.
Zu Beginn der Fliegerei gab es auch 3-Schwimmer-Typen mit Spornschwimmer (wie beim Segelflugzeug hinten) oder Bugschwimmer, doch hatten sie hohen Luftwiderstand.
Sogar einzelne Typen mit Hydroflügel oder Schikufen gab es, sie haben sich aber nicht durchgesetzt.
Schikufe
Siehe auch:
Amphibienflugzeug, Flugboot, Verkehrsflugschiff
Weblinks
- Flugzeug-Foto Québec: http://www.50links.de/kanada/kanada_fotos14.htm
- Wasserflugzeug +Bären: http://www.stefan-gossner.de/Urlaub/Kanada2001/19-Jul-2001.html
- US-Broschüre: http://www.seaplanes.org/advocacy/booklet.pdf
- näheres zu seltenen Bauarten: http://www.kdkuehn.de/modellwasserfliegen_flugzeug-klassen.htm
Kategorie:Flugzeugtyp
ja:水上機
BefähigungszeugnisDas Befähigungszeugnis ist die staatliche Bescheinigung (seemännisches Patent) für den nautischen oder den technischen Schiffsoffizier, dass er Schiffe bestimmter Größe oder Machinenleistung in einem bestimmten Fahrtgebiet als Wachoffizier, als Leiter der Maschinenanlage oder als Kapitän führen darf.
Die Ausbildung findet hauptsächlich an Seefahrtsschulen oder (Fach-)Hochschulen statt.
Seefahrt
Im Bereich der Seeschifffahrt gab es vor Einführung der STCW 95 folgende nautische Patente:
- Für die Kleine Fahrt
- :- Patent für den Nautischen Dienst auf Kauffahrteischiffen mit einer Bruttoraumzahl bis zu 500 in der nationalen Fahrt (einschl. Fahrgastschiffahrt); ehemals Wachoffizier auf kleiner Fahrt (AKW, A1)
- :- Kapitän auf Kauffahrteischiffen mit einer Bruttoraumzahl bis zu 500 in der nationalen Fahrt (einschl. Fahrgastschiffahrt); ehemals Kapitän auf kleiner Fahrt (AK, A2)
- Für die Mittlere Fahrt gibt es keine Ausbildung mehr, die alten Patente
- :- Wachoffizier auf Mittlerer Fahrt (AMW, A3), und
- :- Kapitän auf Mittlerer Fahrt (AM, A4)
wurden ersetzt durch die Patente
- Für die Große Fahrt
- :- Patent für den Wachoffizier auf Kauffahrteischiffen aller Größen, aller Fahrtgebiete; ehem. Wachoffizier auf Großer Fahrt (AGW, A5)
- :- Patent für den Ersten Offizier auf Kauffahrteischiffen aller Größen, aller Fahrtgebiete
- :- Patent für den Kapitän auf Kauffahrteischiffen aller Größen, aller Fahrtgebiete; ehem. Kapitän auf Großer Fahrt (AG, A6)
Die Befähigung im technischen Betrieb richtet sich nicht nach Fahrtgebiet und Raumgehalt des Schiffes, sondern nach der Antriebsleistung der Motoranlage, und wird über folgende Patente nachgewiesen:
- :- Schiffsmaschinist an Maschinenanlagen mit einer Leistung bis 750 kW auf Fracht- und Fahrgastschiffen
- :- Technischer Wachoffizier für den technischen Dienst auf Schiffen jeder Antriebsleistung (ehem. CIW)
- :- Zweiter technischer Wachoffizier für den technischen Dienst auf Schiffen jeder Antriebsleistung
- :- Leiter der Maschinenanlage auf Schiffen jeder Antriebsleistung (ehem. CI)
Binnenschiffer- und regionale Patente
Es gibt weitere regionale Patente: das Bodenseeschifferpatent, das Rheinschifferpatent (drei Strecken), das Donau-Kapitänspatent, Schifferpatent Donau das Elbschifferpatent, das Untere Elbe-Patent, das Untere-Ems-Patent usw. sowie Berechtigungsscheine: "Berechtigungsschein für Leda, Ems, Ilmenau und Emdener Hafen" usw.
Weblinks
- [http://www.vdks.org Verband deutscher Kapitäne und Schiffsoffiziere]
- [http://www.jobpilot.de/content/journal/studium/beruf/kapitaen.html Ausführlicher Artikel des Portals jobpilot]
- [http://berufenet.arbeitsamt.de/bnet2/K/kurz_B7211101.html Berufsbeschreibung der Bundesagentur für Arbeit]
- [http://www.fh-oow.de/fbs/ Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven - Fachbereich Seefahrt]
- [http://www.hs-wismar.de/531+M54a708de802.html Hochschule Wismar Studium Nautik - Verkehrsbetrieb]
- [http://www.trainingpilot.net/ Maritime Training Pilot - Nautisches Ausbildungsportal]
Siehe auch
Kapitän
Kategorie:Dienstleistungsberuf
Kategorie:Schifffahrt
LuftsportgerätDie Luftsportgeräte umfassen eine Gruppe von Luftfahrt | | |