:: wikimiki.org ::
| Los Angeles County |
Los Angeles County
Los Angeles County ist ein County mit insgesamt 9.519.338 Einwohnern (2000). Es ist das bevölkerungsreichste kalifornische und amerikanische County. Der County Seat befindet sich in Los Angeles.
Die Küstenregion des Countys ist stark städtisch geprägt. Daneben besteht im Hinterland, im Santa Clarita Valley und nahe Kern County, nördlich vom L. A. County, eine stark desertifizierte Gegend.
Geografie
Mit 10.517 Quadratkilometern grenzt dieses County an den Pazifischen Ozean, im Landesinneren fließen folgende Flüsse: der Los Angeles River, der Rio Hondo, der San Gabriel River und der Santa Clara River. Als Gebirgserhebungen heben sich von den Rocky Mountains die Santa Monica Mountains und die San Gabriel Mountains ab. Zum County gehören noch die Inseln San Clemente Island und Santa Catalina Island.
Parks und andere Sehenswürdigkeiten
Der größte Park des Countys ist Griffith Park. Das County ist ebenfalls bekannt für die Rose Parade in Pasadena sowie dem jährlichen Los Angeles County Fair in Pomona.
Angrenzende Countys
- Ventura County
- Kern County
- San Bernardino County
- Orange County
Städte
Geschichte
Los Angeles County war eines der ersten Countys in Kalifornien. Geschaffen wurde es 1850. Teile des Countys kamen später an das San Bernardino County (1853), an das Kern County (1866) und an das Orange County (1899).
Weblinks
- [http://lacounty.info/ L.A. County Online (englisch)]
Kategorie:Los Angeles
Kategorie:County in den USA
CountyCounty ['Kaunti] (engl.) ist eine Verwaltungseinheit in englischsprachigen Ländern und findet sich dort als Namenbestandteil von Gebietsbezeichnungen (Beispiel: Los Angeles County).
Etymologie und Schreibung
Der Begriff County bezeichnete ursprünglich das Gebiet, das der Rechtsprechung eines Count bzw. eines Earl unterstand. Beide Adelstitel werden im deutschen üblicherweise mit "Graf" übersetzt, wobei Earl die Bezeichnung für einen englischen und Count für einen nicht-englischen Grafen ist. County ist daher auch der englische Begriff für deutsche Grafschaften und die 1790 abgeschafften französischen comtés. Zudem ist County die im englischen gängige Übersetzung für die schwedischen Län, die japanischen gun, die norwegischen fylker und die polnischen powiat.
Auch deutschsprachige Wörterbücher verzeichnen den Begriff. Der Duden legt die Pluralbildung Countys (im Gegensatz zu engl. Counties) und den Genus die fest. Im Langenscheidt wird das englische County sächlich und der amerikanische County männlich eingeordnet. In deutschsprachigen WWW-Dokumenten findet sich (Ende 2005) die Schreibung Counties etwa 16-mal-häufiger als Countys. Die Genusverteilung für County: der: 55%, die: 10%, das: 35%.
Großbritannien
England war seit der Zeit der Angelsachsen in shires aufgeteilt. Diese Steuerbezirke hatten meist eine befestigte Hauptstadt, die shire town. Die normannischen Eroberer Englands führten dann ab dem 11. Jahrhundert das Grafschaftssystem ein; die Grenzen der so geschaffenen Countys deckten sich meist mit denen der bisherigen Shires.
Die Anzahl, die Grenzen und der rechtliche Status der englischen Countys haben sich über die Jahrhunderte oft geändert. Im Mittelalter erhielten einige Städte wie London oder Coventry den Status einer Grafschaft, viele von ihnen wurden aber ab 1844 wieder mit ihrem Umland vereinigt.
Die Countys waren nur Rechtsprechungsbezirke; erst ab 1889 wurden sogenannte Administrative Counties (engl.) geschaffen, denen eine begrenzte legislative und exekutive Autorität auf lokaler Ebene zugestanden wurde. In den 1970er Jahren wurde die britische Verwaltungsstruktur wiederum reorganisiert; so wurden etwa in London und anderen Großstädten sog. Metropolitan Counties (engl.) geschaffen, die aber 1986 wieder abgeschafft wurden.
Briten identifizieren sich bis heute mit den historischen Traditional Counties (engl.), auch wenn diese als politische Einheiten nicht mehr bestehen mögen.
Auch Wales, Schottland und Irland wurden nach englischem Muster in Countys eingeteilt, später auch englische Kolonien.
Hauptartikel: Grafschaft (England)
England wird traditionell in 39 Countys eingeteilt. 1974 wurde die Kommunalverwaltung Englands neu organisiert, infolgedessen sich auch die Zahl der Countys veränderte. Man unterschied danach zwischen Metropolitan Counties (engl.) und Non-Metropolitan Counties (engl.). Sie alle gliederten sich in Districts. Ab 1996 wurde die Zahl der Countys erneut verändert und es entstanden aus verschiedenen Districts neue Gebietskörperschaften, die so genannten Unitary Authorities, die seither neben den Countys bestehen.
Schottland wird traditionell in 34 Grafschaften eingeteilt. Siehe hierzu: Traditionelle Grafschaften Schottlands.
1975 wurden diese zugunsten von Regionen mit untergliederten Districts aufgegeben, welche 1996 erneut aufgehoben wurden. Seither gibt es nur noch so genannte Unitary Authorities.
Wales wird traditionell in 13 Grafschaften aufgeteilt. Siehe hierzu: Traditionelle Grafschaften von Wales.
1975 wurden diese neu gegliedert und sie unterteilten sich danach in Districts. 1996 wurden die Countys und Districts zugunsten von so genannten Unitary Authorities aufgehoben. Doch führen einige dieser neuen Gebietskörperschaften bis heute die Bezeichnung "County". Zur aktuellen Verwaltungsgliederung von Wales siehe auch Verwaltungsgliederung von Wales.
Siehe auch: Bedeutung der Namen der Countys im Vereinigten Königreich
Die englischen Besatzer übertrugen das Grafschaftssystem auch auf Irland. Die traditionelle Einteilung Irlands in 32 Countys stammt allerdings erst aus dem 19. Jahrhundert. Die heutige Republik Irland umfasst 26 dieser Countys, Nordirland 6.
Siehe Liste irischer Grafschaften
USA
In den USA heißen die den deutschen Landkreisen oder österreichischen Bezirken vergleichbaren Verwaltungseinheiten, die in 48 Bundesstaaten bestehen, Countys. In Louisiana werden sie Parishes genannt. Alaska ist nicht in Countys eingeteilt, sondern in 15 Boroughs, die zum Teil die Funktion einer Gemeinde, die einer Township und die einer County einnehmen. Darüber hinaus ist als einzige Stadt in Alaska Anchorage zu keinem Borough zugehörig. Der restliche Gebiet von Alaska, außerhalb der Boroughs und der Stadt, ist in 11 weitere statistischen Gebieten (Census Areas) aufgeteilt, die jedoch keine politische oder Verwaltungsfunktion haben. Insgesamt gibt es in den USA 3141 Countys oder äquivalente Einheiten.
Je nach Bundesstaat sind ihre Befugnisse sehr unterschiedlich, sie fungieren aber meist als Verwaltungs- und Rechtssprechungsbezirke. Die Polizeigewalt ist in den USA auf verschiedenen Ebenen angesiedelt; auf der Ebene der Countys wird sie von einem Sheriff und seinen Hilfskräften ausgeübt. Es kommt vor, dass in vielen Bundesstaaten die Zuständigkeit der Countys und der Sheriffs jedoch nur außerhalb der Grenzen von inkorporierten Städten und Gemeinden gilt. In Connecticut wurden die County-Verwaltungen 1960 abgeschafft; dort funktionieren sie nur noch als statistische und geografische Bezeichnungen. In Rhode Island haben die Countys nur noch die Funktion von Gerichtsbezirken. In Massachusetts verfügen nur noch 5 der 14 Countys über eine eigene Verwaltung; in den anderen Countys wurden diese Funktionen von den Townships übernommen.
Im allgemeinen sind die östlichen, dichter besiedelten Staaten in mehr und auch kleinere Countys eingeteilt als die westlichen Bundesstaaten. Delaware hat aufgrund seiner kleinen Fläche mit nur drei die wenigsten, Texas aufgrund seiner großen Fläche mit 254 die meisten Countys. In Virginia gibt es zudem 39 Independent Cities, vergleichbar den kreisfreien Städten Deutschlands. Auch die Städte Baltimore (Maryland), Carson City (Nevada) und St. Louis (Missouri) haben einen ähnlichen Sonderstatus.
Liste der Countys geordnet nach Staaten
Kanada
St. Louis (Missouri)
Fünf von Kanadas zehn Provinzen sind aufgeteilt in Countys.
In Ontario, Nova Scotia, New Brunswick werden diese als lokale Verwaltungseinheiten genutzt, wogegen in Quebec und Prince Edward Island sie nur noch geographische Einteilungen darstellen.
Viele Countys bestehen aus mehreren Stadtbezirken, mit Ausnahme einiger weniger, die nur aus einer einzigen großen Stadt bestehen.
In dünn besiedelten Gebieten, wie dem nördlichen Ontario oder Quebec werden diese Verwaltungseinheiten District anstatt County genannt. Dagegen werden in stark bevölkerten Gegenden, wie im südlich-zentralen Ontario, neue Stadtbezirke (regional municipalities) gegründet und diese anstatt der Countys als regionale Verwaltungseinheiten genutzt.
Siehe auch: Übersicht über die Provinzen und Territorien Kanadas
Kategorie:Politische Geographie
simple:County
zh-cn:县
Kalifornien
Kalifornien (englisch California) ist ein US-Bundesstaat im Westen der USA, der an den Pazifischen Ozean, Oregon, Nevada, Arizona und den mexikanischen Staat Baja California auf der Halbinsel Niederkalifornien grenzt.
__TOC__
Der Name Kalifornien
Der Name Kalifornien hat einen mythischen Ursprung. 1510 veröffentlichte der Spanier Montalvo einen Roman, in dem eine Insel voller Gold namens Kalifornien vorkommt, bewohnt von wunderschönen Amazonen, die von Königin Califia beherrscht werden. Als Cortes' Soldaten 1535 nach Baja California kamen, glaubten sie, es sei eine Insel, und benannten sie nach Montalvos Buch.
Städte
Die Hauptstadt Kaliforniens ist seit 1854 Sacramento. Die bedeutendesten Städte sind Los Angeles, die zweitgrößte Stadt der USA und mit dem umliegenden Ballungsraum eine der größten Metropolregionen der Erde, und San Francisco, das Zentrum des Ballungsgebietes San Francisco Bay Area um die Bucht von San Francisco, die San Francisco Bay.
Weitere wichtige Städte sind San Diego, San Jose, Oakland, Santa Barbara, Ventura, Anaheim, Santa Ana, Newport Beach und San Bernardino.
Geographie
Kalifornien liegt an der Nahtstelle zweier tektonischer Platten, der so genannten San-Andreas-Verwerfung, weshalb es in der gesamten Region häufig zu Erdbeben kommt.
Zwei mächtige Gebirgszüge durchziehen Kalifornien von Nordosten nach Südwesten: das Küstengebirge im Westen und die Sierra Nevada im Osten. Dadurch wird das Land in sechs physisch unterschiedliche Teile aufgeteilt:
- Zwischen den beiden Gebirgszügen liegt das Sacramento- und San Joaquinbecken, das nach seinen beiden Hauptflüssen benannt ist und zwischen 35° und 40°40' nördlicher Breite liegt; das Gebiet ist etwa 77.000 km² groß
- Der Küstenstrich umfaßt etwa 109.000 km²; die in den Küstenketten entspringenden Flüsse sind kurz und meist auch nur zur Regenzeit vorhanden: am bedeutendsten ist der bei Monterey mündende Salinas, der Gayama (oder auch Santa Maria) und der Santa Ana
- Das etwa 100.000 km² große Gebiet der Sierra Nevada im Osten des Staates, das nach Westen zu allmählich und nach Osten zu steil abfällt
- Das etwa 20.000 km² umfassende Flussbecken des Klamath, nördlich des 41. Breitengrads gelegen, das rauh und von tiefen Canyons durchzogen ist
- Das Gebiet des großen, zwischen dem Columbia, dem Colorado und der Sierra Nevada liegenden Beckens auf der Ostseite, dessen kalifornischer Teil etwa 50.000 km² groß ist; es stellt eine ausgedörrte, wildzerklüftete Hochebene dar, in der im County Inyo das Todestal (Death valley) liegt.
- An der südwestlichen Grenze die Coloradowüste, die etwa 39.000 km² umfasst und der Rest einer ursprünglichen Meeresbucht ist, die jetzt bis zu 100 m unter dem Meeresspiegel liegt.
Der Tularesee liegt im Sacramento- und San Joaquin-Becken, das er gleichzeitig im Süden abschließt. Zur Regenzeit ist er etwa 150 km lang, jedoch so flach, dass man ihn überall durchwaten kann.
Kalifornien ist auch bekannt als der Fruchtgarten Amerikas, dessen Klima ideal für den Anbau von Trauben, Orangen, Zitronen und Avocados ist.
Der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas, der Mt. Whitney (4.418 m), liegt in Kalifornien. Am Fuß des Berges befindet sich der Ort Lone Pine, in dem jährlich ein bekanntes Filmfestspiel stattfindet. In etwa 170 Kilometer Entfernung befindet sich das Wüstengebiet Death Valley (Tal des Todes), das seinen Namen in der Zeit der ersten Siedler an der Westküste bekommen hat, die nicht selten die Qualen von Hitze und Durst erleben mussten, wenn sie das "Tal des Todes" durchquerten. Es gibt zahlreiche Naturparks und Strände unterschiedlichster Beschaffenheit. Zu den bekanntesten Parks zählt der Yosemite-Nationalpark.
Nahe dem Yosemite-Park befindet sich das Wintersportgebiet Mammoth Mountain. Es entstand aus riesigen Vulkankratern, wodurch sich zahllose heiße und auch kalte Quellen und Geysire betrachten lassen. Nicht weit entfernt von Mt. Whitney gibt es einige salzhaltige Seen, unter anderem den Mono Lake.
Geschichte
Nach Landungen von Juan Rodríguez Cabrillo im Jahre 1542 und Sir Francis Drake im Jahre 1579 (er erhob im Namen der englischen Krone Anspruch auf das Gebiet Kaliforniens, das er "Nova Albion" nannte) verloren die europäischen Kolonialmächte das Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Kalifornien wieder weitestgehend aus den Augen. Danach war Kalifornien als Oberkalifornien (Alta California) der Nordteil der spanischen Kolonie Kalifornien (die als Teil Neuspaniens verwaltet wurde), wurde aber erst viel später als der Südteil besiedelt. Erst ab dem Jahre 1769 wurden unter der Leitung des Paters Junipero Serra die ersten der 21 spanischen Missionsstationen von Franziskanermönchen erbaut.
Mit den Missionaren kamen auch die ersten der wenigen spanischen Siedler ins Land. Trotz einiger Erfolge beim Aufbau der Missionsstationen und der Christianisierung der Indianer blieb das Land eine verschlafene Provinz Spanisch-Amerikas. Mit der Unabhängigkeit Mexikos wurde das Land dann ein Teil Mexikos.
1812 wurde im heutigen Sonoma County im nördlichen Kalifornien mit Fort Ross ein russischer Stützpunkt als Fortsetzung und Abrundung der russischen Besitzungen in Alaska errichtet.
Erst Johann August Sutter brachte nach seiner Ankunft im Jahre 1839 Dynamik in die Entwicklung des Landes. Zu diesem Zeitpunkt zählte das Land ganze 30.000 Indianer und 5.000 Europäer als Einwohner. Sutter erhielt die Bewilligung, eine Niederlassung zu bauen, der er den Namen "Nueva Helvecia" gab. Schnell wurde daraus eine florierende Kolonie mit 20.000 Stück Vieh, drei Pferdemühlen, zwei Wassermühlen, einer Sägemühle, einer Gerberei und über 50 Häusern. Sutter herrschte wie ein kleiner "Kaiser" über sein kleines "Imperium", das auf Landwirtschaft, Rinderzucht, Holzhandel und Jagd aufgebaut war. 1841 erwarb er Fort Ross von Russland.
Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges proklamierte eine spanisch-oberkalifornische Junta in Monterrey 1846 die Unabhängigkeit von Mexiko. Doch noch während um die Frage des Anschlusses an die USA oder einen europäischen Staat gestritten wurden, riefen US-amerikanische Siedler eine Gegenrepublik aus, die mit Hilfe 1846 eingedrungener US-Truppen das ganze Land unterwarf.
Doch im Jahre 1848, das Land war gerade durch den Vertrag von Guadalupe Hidalgo den Mexikanern genommen worden, ereignete sich ein Goldfund. Sutter versuchte, dies geheim zu halten, doch die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Sofort machte sich ein Treck von Glücksrittern auf den Weg und überschwemmte das Land. Es trat ein völliges Chaos im Lande ein, in dem jetzt nur noch das Recht des Stärkeren galt. Sutters Arbeiter liefen ihm weg, die Glücksritter vergriffen sich an seinem Gut. Hunderttausende durchwühlten die Erde, das Tal des Sacramento war zum "goldenen" Westen geworden. Alle Versuche Sutters, seine rechtmäßigen Ansprüche auf das Land geltend zu machen, scheiterten. Letztendlich erkannte die Regierung die unrechtmäßigen Zustände an, da so die USA plötzlich zu einem wichtigen Goldexportland geworden waren. Die Indianer wurden fast völlig ausgerottet, und Sutter verließ 1865 verbittert das Land, ohne seine Ansprüche durchgesetzt zu haben, lediglich eine kleine Rente von 285 $ im Jahr wurde ihm gewährt. Sutter verstarb 1880 fast völlig verarmt.
1854 wurde Sacramento zur Hauptstadt von Kalifornien ernannt.
Bevölkerung
Kalifornien ist mit 35.484.453 Einwohnern (Stand: 2003) der bevölkerungsreichste und flächenmäßig der drittgrößte Bundesstaat der USA. Die Bevölkerungsstruktur setzt sich wie folgt zusammen: 46,7 % Weiße, 32,4 % Hispanics, 10,9 % Asiaten, 6,7 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 1,0 % Indianer, 0,3 % Hawaiianer. Es gibt 11.502.870 Haushalte. Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt 29.707 US-Dollar (Stand: 2002).
Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Los Angeles - 3.845.541 - (17.542.279 im Ballungsraum)
- San Diego - 1.263.756
- San Jose - 904.522
- San Francisco - 744.230
- Long Beach - 476.564
- Fresno - 457.719
- Sacramento - 454.330
- Oakland - 397.976
- Santa Ana - 342.715
- Anaheim - 333.776
- Riverside - 288.384
- Bakersfield - 283.936
- Stockton - 279.888
- Modesto - 206.769
- Chula Vista - 204.879
- Fremont - 202.373
- Glendale - 201.326
- San Bernardino - 198.406
- Huntington Beach - 195.305
- Oxnard - 183.587
- Irvine - 178.317
- Ontario - 170.057
- Oceanside - 167.438
- Garden Grove - 167.347
- Moreno Valley - 166.290
- Santa Clarita - 164.800
- Rancho Cucamonga - 159.346
- Fontana - 158.715
- Pomona - 155.448
- Santa Rosa - 153.636
- Salinas - 148.183
- Corona - 145.398
- Pasadena - 144.068
- Torrance - 142.841
- Hayward - 140.795
- Escondido - 135.462
- Orange - 133.819
- Fullerton - 133.439
- Palmdale - 131.153
- Lancaster - 128.928
- Sunnyvale - 128.012
- Thousand Oaks - 125.054
- Concord - 124.328
- El Monte - 122.123
- Simi Valley - 118.893
- Vallejo - 118.349
- Inglewood - 115.313
- Costa Mesa - 110.411
- Downey - 110.318
- West Covina - 108.668
- Norwalk - 106.683
- Visalia - 104.655
- Burbank - 104.114
- San Buenaventura - 104.068
- Santa Clara - 104.001
- Fairfield - 103.949
- Roseville - 103.609
- Richmond - 102.318
- Berkeley - 101.517
- Antioch - 100.923
- Elk Grove - 100.760
- Daly City - 100.620
Politik
Gouverneur des Bundesstaates ist seit 2003 der aus Österreich stammende Filmschauspieler Arnold Schwarzenegger, der der Republikanischen Partei angehört.
Wirtschaft
Republikanischen Partei)]]
Republikanischen Partei
Mit 14% des jährlich erwirtschafteten Bruttoinlandprodukts (gross domestic product) der USA stellt Kalifornien einen der wichtigsten Wirtschaftsstandorte des Landes dar. Als von den USA losgelöster Einzelstaat wäre Kalifornien weltweit die sechstgrößte Wirtschaftsmacht (2003) noch vor Kanada. Insbesondere der für die industrielle Landwirtschaft wetterbegünstigte Süden und das dortige Einzugsgebiet billiger mexikanischer Landarbeiter verhilft Kalifornien zu diesem Wohlstand.
Große Anstrengungen erfordert jedoch die Wasserversorgung. Gewaltigen Stauseen an den Flüssen im Nachbarstaat Arizona, den Kanalbauten (mit Längen wie zwischen Hamburg und München) von Nord nach Süd und den Aquädukten von den östlich der Sierra Nevada (USA) gelegenen Seen und Schmelzwasser liefernden Bergschneegletschern kommt hier große Bedeutung zu. Da die Nachbarstaaten (Arizona, Nevada) ebenfalls von den ihnen zustehenden Naturressourcen schöpfen wollen, gerät die Landwirtschaft zunehmend unter Druck. Naturschutzauflagen vergrößern diesen weiter.
Siehe auch
- Nordkalifornien, Südkalifornien
- Universitäten in Kalifornien
- Liste der Städte in Kalifornien
- Liste der Countys in Kalifornien
- Liste der Gouverneure von Kalifornien
Weblinks
- [http://www.ca.gov/state/portal/myca_homepage.jsp Offizielle Seite Kaliforniens]
Kategorie:US-Bundesstaat
ja:カリフォルニア州
ko:캘리포니아 주
simple:California
th:มลรัฐแคลิฟอร์เนีย
County SeatDer County Seat ist die Stadt, die als Hauptort und Verwaltungssitz eines County (ursprünglich Grafschaft) in den USA fungiert. Im County Seat ist auch regelmäßig der County Court, das Bezirksgericht, angesiedelt.
In Großbritannien und Irland wird der Begriff County Town verwendet.
Besonderheiten in den einzelnen US-Staaten
- In Virginia sind die County Seats in der Regel nicht Teile des Countys, da nach dem örtlichen Recht alle größeren Städte unabhängig sind.
- In New York City bestehen fünf Counties: New York County (Manhattan), Kings County (Brooklyn), Bronx County (The Bronx), Queens County (Queens) und Richmond County (Staten Island).
- In einigen Staaten Neuenglands wie Connecticut, Massachusetts und Rhode Island bestehen Counties nur aus geographischen Gesichtspunkten. Entweder werden die Gemeinden selbst oder die Staatsverwaltung selbst tätig.
- In Kalifornien hat San Francisco neben der städtischen Verwaltung auch eine County-Verwaltung . Neben der städtischen Polizei besteht auch der County Sheriff.
- In Louisiana wird statt County der Begriff Parish verwendet. Der County Seat wird daher auch als Parish Seat bezeichnet.
- In Alaska wird der Name Borough Seat verwendet.
- In Vermont heißt der County Seat Shire Town.
Die unterschiedlichen Begriffe sind aus der historischen Entwicklung heraus zu erklären.
Kategorie:USA
ja:郡庁所在地
Wüste
Als Wüste bezeichnet man ein Gebiet, in dem auf Grund seiner extremen Trockenheit oder Kälte keine oder nur wenig hochspezialisierte Vegetation existieren kann und welches dadurch zur Anökumene zählt. Die Araber bezeichnen die Wüste auch als Meer ohne Wasser.
Wüstenarten
Trockenwüsten
Trockenwüsten verhindern durch ihren Wassermangel das pflanzliche Wachstum. Einige Arten von Trockenwüsten sind:
- Die Sandwüste - eine Wüste, deren Oberfläche großteils aus Sand besteht. Sie entstehen durch Erosion von Kieswüsten, wenn das Gestein hauptsächlich aus Quarz besteht. Ein wesentliches Merkmal sind die Dünen, die vielfach auch Wanderdünen sind. Von allen Wüsten sind die Lebensbedingungen in Sandwüsten am härtesten. Die weltweit größte solcher Wüsten ist die Rub al-Chali in Arabien.
- Kieswüsten - sie entstehen durch Erosion von Stein- oder Felswüsten (Akkumulation von gröberen Korngrößen durch Ausblasung der feineren Korngrößen), oder durch die Ablagerung von Kiesen im Vorfeld von Gletschern.
- Stein- und Salzwüsten (Salztonebenen) - sie entstehen meist in ariden, abflusslosen Sedimentbecken durch starke Verdunstung. Viele Wüsten dieses Typs liegen in Persien und Mittelasien.
- Die Halbwüste stellt eine Vegetationszone dar, die geringfügig feuchter als die echte Wüste, aber immer noch trockener als die Dornsavanne ist. Sie befindet sich meist am Rand (in der Übergangszone) einer solchen "Vollwüste" - siehe auch Sahelzone.
- Relif- oder Binnenwüsten - sie befinden sich im Inneren der Kontinente oder hinter hohen Gebirgsketten befinden sich ebenfalls ausgedehnte Wüstengebiete. Dort fällt nur geringer Niederschlag, weil sie in zu großer Meeresferne oder in Regenschatten von Randgebirgen liegen. Die feuchten Luftmassen sind vor den Gebirgen zum aufsteigen gezwungen. Oben auf der Gebirgskette ist die Luft zu kühl. Kalte Luft kann nicht so viel Wasser speichern deshalb sind die feuchten, kalten Luftmassen dazu gezwungen abzuregnen. Auf der anderen Seite der Gebirgskette wird die Luft erwärmt und die warmen, trockenen Luftmassen sinken. Dort wo die Luftmassen gesunken sind bilden sich aufgrund der Wärme und Trockenheit die Relif- oder Binnenwüsten. Die berümtesten solcher Wüsten ist die Wüste Gobi und Takla Makan.
Die 'Subtropischen Trockenwüsten, liegen bei einer geografischen Breite bis zu etwa 30° beidseits des Erdäquators. Sowohl auf der nördlichen als auch auf der südlichen Halbkugel werden die Luftmassen vom Urpassat kommend gezwungen abzusteigen. Dies bewirkt eine zunehmende Erwärmung der Luftmassen, wodurch die relative Luftfeuchtigkeit abnimmt und es zu trockenen, wolkenlosen Klimaverhältnissen kommt. Beispiele für solche Wüsten sind die größten Teile der Sahara, die Gobi und die Kalahari.
Darüber hinaus gibt es die Küstenwüsten, die durch spezielle Meeresströmungen entstehen. Das kalte aufsteigende Wasser des Meeres führt zur Kondensation der in der Luft enthaltenen Feuchtigkeit an der Meeresoberfläche. Dadurch nimmt die relative Luftfeuchtigkeit ab und eine Wolkenbildung und folglich auch Niederschlag wird verhindert." So nah am Wasser und doch so arm an Wasser", hatte der berühmte Forscher Alexander von Humbold einmal die Küstenwüste der Atacama beschrieben. Die bekanntesten küstennahen Wüsten sind die Atacama, die Namib und die Nullarbor-Wüste. Aber auch meeresnahe Teile der Sahara stehen unter dem Einfluss kühler Meeresströme.
Weiterhin gibt es Nebelwüsten in den Subtropen.
Vegetation und Regen
In der Wüste ist Vegetationsarmut bzw. Vegetationslosigkeit, es sind nur 1/4 aller Wüstenflächen bewachsen. Auch herrscht in der Wüste Wasserarmut.Es gib nur wenig Regenschauer in der Wüste doch wenn es einmal Regnet dann oft sehr heftig. Nach den Regenschauern blüt die Wüste auf. Es Wachsen bunte Wüstenpflanzen die aber wegen des fehlenden Wassers nicht lange überleben. Wenn Regen fällt, dann ca. 250mm pro Quadratmeter, durch die Hitze, Tagsüber verdunstet das Wasser schon bevor es den Boden berührt.
Weitere Trockenwüsten und der Mars
Weitere Trockenwüsten liegen in isolierten Gebirgsbecken wie das Great Basin oder die Schattenwüsten an den windabgewandten Abhängen (d.h. im Lee, dem Regenschatten) von Gebirgen wie die Wüste Juda.
Die Böden der Trockenwüste zählen zu den Aridosolen.
Auch am Planeten Mars herrscht eine Art Wüstenklima, weil die äußerst dünne CO2-Atmosphäre kaum Wasserdampf enthält und freies Wasser sofort verdunsten würde. Trotzdem fegen oft langandauernde Winde über weite Gebiete, weil der Mars ähnliche Jahreszeiten wie die Erde und auch merkliche Temperaturgradienten aufweist. Sie erodieren den braunen und grauen Marsboden und rufen oft globale Sandstürme hervor. Dies hat auch dazu geführt, dass die 1877 entdeckten "Canali" (Marskanäle) jahrzehnelang als natürliche oder künstliche Wasserrinnen gedeutet wurden, die der Sand zeitweilig bedeckt, danach aber der vermutete Bewuchs wieder ein Ergrünen bewirkt hätte.
Edaphische Wüsten
In edaphischen (bodenbedingten) Wüsten werden zugeführte Niederschläge im stark wasserdurchlässigen Boden sehr schnell abgeführt. Wasser kann nicht oder nur sehr schlecht im Boden gespeichert werden, steht für pflanzliches Wachstum also nicht zur Verfügung. So bilden die riesigen Schotterflure im Isländischen Hochland trotz erheblicher Niederschlags- und Schmelzwassermengen eine Wüstenlandschaft.
Isländischen Hochland
Kältewüsten
Kältewüsten sind Wüsten in polaren Gebieten (Eiswüsten) und im Hochgebirge, deren extrem niedrige Temperaturen die Ausbreitung von Vegetation verhindern. Zum Beispiel: Wright Valley in der Antarktis.
Kulturgeschichte
In kulturhistorischer Hinsicht spielte die Wüste seit der Antike eine wichtige Rolle in der europäischen Historiographie und Literatur. Einerseits symbolisierte die Wüste seit Herodot das Fremde und Andersartige, das sich dem europäischen Zugriff entzog. Andererseits bot die Wüste aber auch Rückzugsmöglichkeiten, die es sonst nirgendwo gab. Insbesondere durch die Bibel (Exodus der Israeliten, Versuchungen Christi) und die spätere hagiographische Literatur (Eremiten) wurde ein Bild der Wüste nach Europa transportiert, das im Kern bis heute fortwirkt. Durch die Domestizierung des Dromedar gelang es dem Menschen, tiefer in die großen Wüsten vorzudringen oder sie zu durchqueren. Dadurch konnte die Wüste zum Lebensraum des Menschen werden.
Die UN Organisation UNCCD kämpft gegen die weitere Ausbreitung der Wüsten.
Die größten Wüsten
# 8.700.000 km² - Sahara (Afrika)
# 1.560.000 km² - Australische Wüsten (Australien)
# 1.300.000 km² - Arabische Wüsten (Asien)
# 1.040.000 km² - Gobi (Asien)
# 715.000 km² - Kalahari (Afrika)
# 330.000 km² - Takla Makan (Asien)
# 312.000 km² - Sonora (Nordamerika)
# 273.000 km² - Karakum (Asien)
# 273.000 km² - Tharr und Cholistan (Asien)
Alle Wüsten bedecken ein Siebtel der ganzen Erdfläche.
Tägliche Temperaturschwankung in Wüsten
In Sand- und Felswüsten existiert nur wenig Wasser - weder in der Luft noch im Boden. Wasser kann etwa sechs mal soviel Energie speichern wie Sand. Da es in Wüsten weitgehend fehlt, können diese keine größeren Wärmemengen speichern. Außerdem isoliert sandiger Boden sehr gut. Sand besteht in der Hauptsache aus Quarz, einem schlechten Wärmeleiter. Die einzelnen Sandkörner sind überwiegend locker geschichtet (siehe auch Wanderdünen), in den Zwickeln befindet sich Luft, die ebenfalls gut isoliert. Das hat zur Folge, dass der Boden die Hitze des Tages nicht sehr tief in sich aufnehmen kann und nur oberflächlich erhitzt. Daher kann er nur geringe Wärmemengen speichern.
Hinzu kommt die geringe Wolkenbildung. Wolken wirken als Isolierungsschicht sowohl vom Weltall zur Erde als auch umgekehrt. Durch das Fehlen dieser Isolierschicht dringt tagsüber Wärmestrahlung ungedämpft zu Boden und erhitzt diesen sehr stark (bis zu etwa 70°). Nachts hingegen strahlt die wenige gespeicherte Wärme ungehindert ins Weltall ab, was Temperaturunterschiede von 50° und mehr hervorrufen kann. Dieser Effekt ermöglicht allerdings auch in den trockensten Wüsten bescheidenes Leben, weil ein niedriger Taupunkt die starke Abkühlung ermöglicht, wobei bodennah der Taupunkt erreicht werden kann. Pflanzen oder Insekten leben dann von den gebildeten Tautropfen.
Die starken Temperatureffekte machen übrigens auch den Unterschied zwischendem Kontinentalklima und einem maritimen Seeklima aus. Am Meer oder in der Nähe von Ozeanen wirkt die Wärmespeicherung des Wassers und macht das Klima sehr viel ausgeglichener als im Inneren der Kontinente. Man denke nur an den klimatischen Unterschied etwa zwischen Moskau - heiße Sommer und bitterkalte Winter - und Kopenhagen, welches etwa am selben geografischen Breitengrad liegt. In Europa werden diese Unterschiede noch durch den Golfstrom verstärkt.
Wüsten-Glossar
- Arroyo (Südamerika und US-Westen). Identisch mit > Wadi.
- Barchan ist eine bewegliche Sicheldüne
- Chott (Schott)(arab.) Weitgespannte Senken mit Salzwüsten; auch Salzsee, Salzpfanne, Salzsumpf
- Churd (a) (arab.) Grosse Wanderdüne
- Djebel (Dschebel) (arab. = Berg)
- Draa (arab. = Arm ) Langgestrecktes Dünengebiet
- Enneri (arab.) Trockenfluss, trockenes Bachbett
- Erg (arab. = Ader) Riesige Dünengebiete; aber auch allgem. für Staubwüste
- Fata Morgana (arab. Bacher-el-Alfrid = Wasser des Satans). Luftspiegelungen als Folge von Reflexionen von Lichtstrahlen an der Grenzfläche zwischen Luftschichten von unterschiedlicher Temperatur und unterschiedlicher optischer Dichte.
- Fulgurit (lat. fulgur Blitz) Blitzröhre: Durch Blitzschlag gebildete Röhren aus zu Kieselglas verschmolzenem feinkörnigem Sediment
- Hammada (arab.) Stein-Geröllwüste
- Harra (arab.) Lava-Wüste
- Kavir (persisch); identisch mit > Chott
- Sahara (arab. = von gelber Farbe ; syn. für Wüste)
- Sebhka (Sebkra) (arab.) Salztonpfannen, in welchen Salz und Gips an der Oberfläche über Tonablagerungen kristallisieren.
- Seif(s) (arabisch = Schwert) sind Längsdünen, welche besonders schmal und scharfgratig sind.
- Serir (berb.) Kieswüste
- Oase (arab. - berberisch uau) Stellen an denen Grundwasser zutage tritt
- Reg (arab.) Kies-Kieselwüste
- Wadi (arabisch Oued = syn. für Trockenbett, Rinne). Bei Abtragung bis zur Schuttsedimentierung eines Gebirges werden die Reste erodiert. Ruckartig einsetzender Regen fliesst an der Oberfläche ab, wobei er Fliessrinnen in den Wüstenboden schneidet. (spanisch: Arroyo)
- Wüstenglas, ein diaplektisches Glas, wahrscheinlich vor 20 Mio. Jahren durch einen Meteoriten-Impakt in der libyschen Wüste gebildet
- Wüstenlack Infolge starker Verdunstung gebildeter Überzug aus Eisen- seltener Manganverbindungen, auch der durch Windschliff hervorgerufene matte Firnisglanz auf Steinen und anderen Oberflächen
- Yardang durch Windschliff hervorgerufene Erosionsform
Literatur
- Uwe Lindemann: Die Wüste. Terra incognita - Erlebnis - Symbol. Eine Genealogie der abendländischen Wüstenvorstellungen in der Literatur von der Antike bis zur Gegenwart. Heidelberg 2000
- [http://www.michael-martin.de Michael Martin]: Die Wüsten der Erde. - Dieses Buch bietet einen Überblick über sämtliche Wüsten der Erde
Siehe auch
- Desertifikation
Weblinks
Kategorie:Klimazonen und Vegetation
ja:砂漠
ko:사막
Pazifik
Der bis 11.034 m tiefe Pazifische Ozean bzw. Pazifik (auch Stiller Ozean, zu lat. pacificus = Frieden schließend, oder auch Großer Ozean genannt) ist mit 179,7 Mio km² Fläche der größte Ozean der Erde.
Geografie
Der Pazifik, der sich auf der West- und Osthalbkugel der Erde befindet, liegt zwischen der Arktis im Norden, Nordamerika im Nordosten, Mittelamerika im Osten, Südamerika im Südosten, der Antarktis im Süden, Australien im Südwesten, Ozeanien im Westen und Asien im Nordwesten. Im Norden grenzt er an das Nordpolarmeer, im Süden an das Südpolarmeer.
Daten
Die Fläche des Pazifischen Ozeans beträgt 179,7 Mio. km², was rund 35 Prozent der gesamten Erdoberfläche und die Hälfte der Meeresfläche der Erde ausmacht. Das Wasservolumen beträgt 723,7 Mio. km³. Während seine mittlere Tiefe 4.028 m (andere Angaben siehe hier) beträgt, liegt seine tiefste Stelle bei 11.034 m unter NN (s.u.).
Tiefste Stelle des Weltmeeres
Im Pazifik liegt die tiefste Stelle des Weltmeeres, die sich im Marianengraben befindet; dies ist die 11.034 m unter NN liegende Witjastief 1.
Meeresboden
Innerhalb des Pazifiks bzw. auf dessen Meeresboden befinden sich teils hohe und langgestreckte Mittelozeanische Rücken, viele niedrigere Schwellen, riesige Tiefseebecken, Tiefseerinnen, verschiedene Meerestiefs und der Pazifische Feuerring.
Pazifische Feuerring]
Zu den Mittelozeanischen Rücken gehört insbesondere der Ostpazifische Rücken, der sich durch den Südosten des Stillen Ozeans zieht. Zu den Tiefseerinnen bzw. Meerestiefs gehört der Marianengraben mit seiner 11.034 m unter NN liegenden Witjastief 1, welche die tiefste Stelle des Pazifiks darstellt. Zu den Tiefseebecken gehört das äußerst große Nordpazifische Becken, das den Großteil des nördlichen Pazifiks ausmacht, in Richtung Süden sogar über den Äquator hinaus reicht und nur wenig von Mittelozeanischer Rücken und Schwellen durchzogen ist.
Am Pazifischer Feuerring (Ring of Fire), ein weitausgedehnter bzw. um den Ozean verlaufender Ring von aktiven Vulkanen verbunden mit Tiefseerinnen (Grabenbruchzonen - siehe Plattentektonik), fanden bezeichnenderweise einige der gewaltigsten Erdbeben des 20. Jahrhunderts statt (z. B. in Chile 1960 und 1923 in der japanischen Stadt Kobe). Eine weitere Gefahr sind die Seebeben, die meterhohe Flutwellen mit vernichtender Wirkung auslösen können, die Tsunamis.
Inseln
Die zahllosen Inseln der Südsee werden mehr nach kulturellen als nach geographischen Gesichtspunkten in die Archipele Melanesien, Polynesien und Mikronesien unterteilt.
Nebenmeere
Die meisten Randmeere des Pazifiks liegen vor der asiatisch-australischen Seite und werden zum Ozean hin durch eine Kette von Inseln und Tiefseegräben getrennt.
Randmeere des Pazifik sind: Beringmeer, Ochotskisches Meer, Japanisches Meer/Ostmeer, Ostchinesisches Meer, Südchinesisches Meer (ein Teil des Australasiatischen Mittelmeers), Tasmansee, Golf von Kalifornien, Golf von Alaska, Korallenmeer.
Küstenstaaten
Die am Pazifik und an seinen Randmeeren liegenden Küstenstaaten sind:
Russland, Japan, Nordkorea, Südkorea, Volksrepublik China, Taiwan, Philippinen, Vietnam, Thailand, Kambodscha, Malaysia, Singapur, Brunei, Indonesien, Palau, Mikronesien, Marshallinseln, Australien, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Salomonen, Vanuatu, Nauru, Tuvalu, Kiribati, Fidschi, Tonga, Samoa, Chile, Peru, Ecuador, Kolumbien, Panama, Costa Rica, Nicaragua, Honduras, El Salvador, Guatemala, Mexiko, USA, Kanada.
Siehe auch
- Globales Förderband
- Meerestief
- Meerestiefe
- Pazifischer Feuerring
- Plattentektonik
- Tiefseebecken
- Tiefseerinne
- Wasser
Kategorie:Ozean
ja:太平洋
ko:태평양
simple:Pacific Ocean
th:มหาสมุทรแปซิฟิก
zh-min-nan:Thài-pêng-iûⁿ
Rocky MountainsDie Rocky Mountains [] (dt. "Felsengebirge"), umgangssprachlich auch Rockies genannt, sind ein ausgedehntes Faltengebirge im westlichen Nordamerika, in dem sich auch einige Vulkane befinden. Die felsigen Berge erstrecken sich über 4800 km von Mexiko, durch die kontinentalen Vereinigten Staaten bis nach Kanada und Alaska. Der höchste Berg ist der Mount Elbert in Colorado mit 4399 m über dem Meeresspiegel. Mount Robson (3954 m) ist die höchste Spitze der kanadischen Rockies. Sie beheimaten beliebte Nationalparks wie den Yellowstone-Nationalpark und Wintersportzentren.
Geologie
Wintersport
Die Rocky Mountains entstanden während der von Geologen "Laramidische Orogenese" genannten Periode, die vor etwa 70 Millionen Jahren begann und vor 30 Millionen Jahren endete. Nachdem die Berge etwa so hoch waren, wie der Himalaya heute ist, begannen sich Teile in Nordwestamerika zu strecken und große Teile im Südwesten der Gebirgshochebene brachen in Gebirgsketten und Täler auf. Dieses Gebiet wird heute die Basin and Range Province genannt.
Entdeckung
Am 24. Juli 1832 leitete Benjamin Bonneville den ersten Wagenzug über die Rocky Mountains, indem er Wyomings Nordpass nutzte.
Flüsse
Die Flüsse, die in den Rocky Mountains entspringen, münden schließlich in drei der fünf Ozeane der Welt: den Atlantischen Ozean, den Pazifischen Ozean und das Nordpolarmeer. Dazu gehören:
Tourismus und Industrie
Nordpolarmeer
Die wichtigste wirtschaftliche Nutzung erfolgt durch den Bergbau und durch den Tourismus.
Mit durchschnittlich vier Einwohnern pro Quadratkilometer ist die Bevölkerungsdichte der Rocky Mountains ziemlich niedrig und es gibt nur wenige Städte mit mehr als 50.000 Einwohnern. Dennoch handelt es sich bei dem Gebirge um ein beliebtes Urlaubsziel für Menschen aus den gesamten Vereinigten Staaten, die entweder die Landschaft genießen oder sich sportlich betätigen möchten. Im Sommer sind die beliebtesten Attraktionen in den USA Pikes Peak, Royal Gorge, Rocky-Mountain-Nationalpark, Yellowstone-Nationalpark, Grand-Teton-Nationalpark und der Glacier-Nationalpark und in Kanada Waterton-Lakes-Nationalpark, Banff-Nationalpark, Jasper-Nationalpark, Yoho-Nationalpark, Kootenay-Nationalpark, Mount-Revelstoke-Nationalpark und Glacier-Nationalpark sowie der Mount-Robson-Provinzpark. Mount-Revelstoke-Nationalpark und Glacier-Nationalpark liegen westlich der Rocky Mountains in den Columbia Mountains, getrennt durch den breiten Rocky Mountain Trench, welcher vom Columbia River durchflossen wird. Im Winter dagegen ist Skisport der wichtigste Anziehungspunkt. Die wichtigsten Skigebiet sind Aspen, Vail, Keystone, Breckenridge, und Copper Mountain in Colorado; Alta and Snowbird in Utah; Sun Valley in Idaho; Big Mountain und Big Sky in Montana; Lake Louise und Sunshine Village in Alberta und Fernie in British Columbia. (Die angrenzenden Columbia Mountains in British Columbia und Idaho beinhalten wichtige Urlaubsorte wie Schweitzer, Panorama und Kicking Horse.)
Das Climax-Bergwerk nahe Leadville, Colorado war über 100 Jahre (1879-1986) lang der weltgrößte Hersteller von Molybdän. Molybdän wird als hitzeresistenter Stahl beispielsweise in Autos und Flugzeugen eingesetzt. Die Mine in Climax beschäftigte einst über 3.000 Arbeiter. Die Coeur d'Alene Mine in Nordidaho produziert Silber, Blei, und Zink. Kanadas größte Kohleminen sind im Crowsnest Coal Field in der Nähe von Sparwood und Elkford in British Columbia, darüber hinaus gibt es Kohleminen nahe Hinton in Alberta.
Klima
Das Klima der Rocky Mountains ist für das Bergland typisch. Die Durchschnittstemperatur beträgt rund 6 Grad Celsius. Mit 28 Grad Celsius ist der Juli der heißeste Monat, der Januar mit Minus 14 Grad Celsius der kälteste. Der Jahresniederschlag liegt bei schätzungsweise 36 cm.
Die Sommer in den Rockies sind mit 15 Grad Celsius und 15 cm Niederschlag warm und trocken. Der Winter ist dagegen sehr kalt und nass mit Minus 2 Grad Celsius und 29 cm Niederschlag.
Weblinks
- [http://wrgis.wr.usgs.gov/docs/parks/province/rockymtn.html U.S. Geological Survey website on the Rocky Mountains]
- [http://www.nationalparksgallery.com/parks/Rocky-Mountain-National-Park Bilder des Rocky Mountain National Park]
Kategorie: Gebirge in den USA
Kategorie:Gebirge in Amerika
Kategorie:Geographie (Nordamerika)
Kategorie:Geographie (Kanada)
Kategorie:Nordamerika
ja:ロッキー山脈
th:เทือกเขาร็อกกี
zh-min-nan:Rocky Soaⁿ-lêng
San Bernardino County
San Bernardino County ist das flächengrößte County in Kalifornien und in den USA überhaupt.
Das County liegt im Südosten Kaliforniens und besteht fast ausschließlich aus Wüste und Gebirge. Es erstreckt sich vom Stadtrand von Los Angeles bis zur Grenze von Nevada und zum Colorado-Fluss. 2000 lebten 1.709.434 Menschen in dem County. Der County Seat ist San Bernardino. Das County gehört zum Gebiet des Greater Los Angeles.
Geschichte
San Bernardino County wurde aus dem Los Angeles County 1853 gebildet. Teile dieses Countys wurden 1893 an das Riverside County gegeben.
Sankt Bernard ist der Patron der Gebirgspässe. Der Name Bernardino bedeutet "stark wie ein Bär". Die Spanier gaben den Erhebungen im Süden Kaliforniens mit ihren Schneekappen den Namen San Bernardino zu Ehren des Heiligen.
Geografie
Das County erstreckt sich auf einer Fläche von 52.073 km².
Das County hat drei große Regionen: Die Mojave-Wüste, die San Bernardino Berge und das San Bernardino Valley.
Orte:
- Zzyzx
Geschichte
1810 benannte Pater Francisco Dumetz den San Bernardino.
1853 wurde das San Bernardino County geschaffen.
1893 wurde das Riverside County aus dem südlichen Teil des Countys ausgegliedert.
Weblinks
- [http://www.co.san-bernardino.ca.us/ San Bernardino County (englisch)]
Kategorie:County in den USA
1850
Politik
- 1. Januar: Henri Druey wird Bundespräsident der Schweiz
- 24. Juli und 25. Juli: In der Schlacht bei Idstedt sterben circa 1400 Menschen
- 29. November: Preußen und Österreich schließen die Olmützer Punktation. Preußen muß seine Unionspolitik aufgeben
- Offizielle Einführung der Brailleschrift in Frankreich an Blindenschulen
- Die zwei kroatischen Städte Gradec und Kaptol werden zur Stadt Zagreb vereint und mit der Unterstadt verbunden
Wirtschaft
- 18. März: American Express wird von Henry Wells und William Fargo gegründet
- 1. Juni: Einführung der Briefmarke in Österreich
Wissenschaft und Technik
- 11. Oktober: Die Universität von Sydney nimmt den Lehrbetrieb auf. Sie ist die älteste Hochschule auf dem Fünften Kontinent
- Es wird erstmals ein Seekabel von England nach Frankreich verlegt
- Rudolf Clausius fasst die Gedanken von Julius Robert von Mayer und Nicolas Léonard Sadi Carnot in den ersten beiden Hauptsätzen der Thermodynamik zusammen
Katastrophen
- 16. April: Einsturz der Hängebrücke von Angers (Frankreich) aufgrund der Resonanz, welche durch 730 im Gleichschritt marschierende Soldaten verursacht wurde. Dabei starben 226 Menschen
Kultur
- 25. Juni: Uraufführung der Oper Genoveva von Robert Schumann in Leipzig
- 28. August: Uraufführung der Oper Lohengrin von Richard Wagner in Weimar unter Leitung von Franz Liszt
- 28. Dezember: Uraufführung der komischen Oper La Dame de pique von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 2. Januar: Elisabeth Gnauck-Kühne, deutsche Frauenrechtlerin († 1917)
- 3. Januar: Sonja Kowalewski, russische Mathematikerin († 1891)
- 4. Januar: Paul D'Abrest, böhmischer Schriftsteller († 1893)
- 5. Januar: Gottlob Krause, Afrikareisender
- 6. Januar: Eduard Bernstein, deutscher Theoretiker und Politiker († 1932)
- 14. Januar: Pierre Loti, französischer Marineoffizier und Schriftsteller († 1923)
- 15. Januar: Mihai Eminescu, rumänischer Dichter († 1889)
- 17. Januar: Joaquim Arcoverde de Albuquerque Cavalcanti, Erzbischof von Rio de Janeiro und Kardinal († 1930)
- 22. Januar: Karl Litzmann, deutscher General der Infanterie im Ersten Weltkrieg († 1936)
- 24. Januar: Giuseppe Mori, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1934)
- 24. Januar: Hermann Ebbinghaus, deutscher Psychologe († 1909)
- 27. Januar: Edward John Smith, Kapitän der „Titanic“ († 1912)
- 27. Januar: Marie Fillunger, österreichische Sängerin († 1930)
- 17. Februar: Alexander Mell, Blindenlehrer († 1931)
- 22. Februar: Fjodor Alexandrowitsch Wassiljew, russischer Maler († 1873)
- 6. März: Victoria Benedictsson, schwedische Schriftstellerin († 1888)
- 11. März: Eduard Züblin, Pionier des Eisenbetons znd Unternehmer-Ingenieur († 1916)
- 26. März: Edward Bellamy, US-amerikanischer SF-Autor († 1898)
- 9. April: Hermann Zumpe, deutscher Dirigent († 1903)
- 16. April: Sidney Thomas, bedeutender britischer Metallurg († 1885)
- 25. April: Louise Adolpha Le Beau, deutsche Pianistin und Komponistin († 1927)
- 10. Mai: Thomas Lipton, britischer Selfmademan, Händler und Schöpfer der Lipton Tee Marke († 1931)
- 17. Mai: Antonio Scontrino, italienischer Komponist († 1922)
- 18. Mai: Oliver Heaviside, britischer Mathematiker und Physiker († 1925)
- 21. Mai: Gustav Lindenthal, Brückenbauingenieur († 1935)
- 26. Mai: Carl Klönne, Bankier († 1915)
- 5. Juni: Pat Garrett, US-amerikanischer Sheriff von Lincoln County († 1908)
- 6. Juni: Ferdinand Braun, deutscher Physiker († 1918)
- 6. Juni: Karl Ferdinand Braun, deutscher Physiker († 1918)
- 18. Juni: Richard Heuberger, österreichischer Komponist († 1914)
- 24. Juni: Horatio Herbert Kitchener, britischer General und Politiker († 1916)
- 29. Juni: Jacob Adolf Hägg, schwedischer Komponist († 1928)
- 6. Juli: Emil Kränzlein, Fabrikant und Geheimer Kommerzienrat († 1936)
- 16. Juli: Carl Roman Abt, Schweizer Maschinen-Ingenieur, Erfinder, Unternehmer († 1933)
- 19. Juli: Ferdinand Schrey, Mitbegründer der Stenografie († 1938)
- 5. August: Guy de Maupassant, französischer Schriftsteller († 1893)
- 25. August: Charles R. Richet, französischer Mediziner und Nobelpreisträger († 1935)
- 30. August: Karl Junker, Maler, Bildhauer und Architekt († 1912)
- 6. September: Léon-Adolphe Amette, Erzbischof von Paris und Kardinal († 1920)
- 11. September: Bernhard Howaldt, deutscher Unternehmer und Ingenieur († 1908)
- 16. September: Ottmar von Angerer, deutscher Mediziner († 1918)
- 17. September: Franziskus von Bettinger, Kardinal († 1917)
- 21. September: Hans Sitt, deutscher Komponist († 1922)
- 23. September: Richard Hertwig, deutscher Zoologe († 1937)
- 8. Oktober: Henry Le Chatelier, französischer Chemiker, Metallurge und Physiker († 1936)
- 12. Oktober: Pellegrino Matteucci, italienischer Afrikareisender († 1881)
- 19. Oktober: Annie Smith Peck, US-amerikanische Bergsteigerin († 1935)
- 21. Oktober: Hermann Müller (Thurgau), Schweizer Botaniker († 1905)
- 6. November: Remmer Janssen, ostfriesischer Erweckungsprediger († 1931)
- 12. November: Michail Iwanowitsch Tschigorin, russischer Schachspieler († 1908)
- 12. November: Therese von Bayern, deutsche Ethnologin, Zoologin, Botanikerin und Anthropologin († 1925)
- 13. November: Robert Louis Stevenson, schottischer Schriftsteller († 1894)
- 16. November: Federico Errázuriz Echaurren, chilenischer Politiker († 1901)
- 19. November: Hans Heinrich Julius Brendicke, Berliner Turnlehrer und Redakteur († 1925)
- 22. November: Georg Dehio, deutscher Kunsthistoriker († 1932)
- 27. November: Helene von Mülinen, Kämpferin um das schweizerische Frauenstimmrecht († 1924)
- 5. Dezember: Alexander Girardi, österreichischer Schauspieler († 1918)
- 9. Dezember: Emma Abbott, US-amerikanische Opernsängerin († 1891)
- 13. Dezember: Iver Holter, norwegischer Komponist († 1941)
- 21. Dezember: Francesco Ragonesi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1931)
- 25. Dezember: Wilhelm Viëtor, deutscher Sprachwissenschaftler und Neuphilologe († 1918)
- Leylâ Saz, türkische Komponistin († 1936)
- John Collier (Maler)
- 1. Januar: Heinrich Friedrich Link, deutscher Naturwissenschaftler ( - 1767)
- 20. Januar: Adam Oehlenschläger, dänischer Nationaldichter der Romantik ( - 1779)
- 22. Januar: Vinzenz Pallotti, katholischer Priester und Ordensgründer ( - 1795)
- 27. Januar: Johann Gottfried Schadow, preußischer Bildhauer und Grafiker ( - 1764)
- 20. Februar: Hermann Biow, bedeutender deutscher Fotograf des 19. Jahrhunderts ( - 1804)
- 25. Februar: Daoguang, chinesischer Kaiser (Qing-Dynastie) ( - 1782)
- 26. März: Wilhelm Ernst Weber, deutscher Pädagoge und Philologe ( - 1780)
- 27. März: Wilhelm Beer, deutscher Bankier und Astronom ( - 1797)
- 3. April: Johann Wenzel Tomaschek, Böhmischer Musiklehrer und Komponist ( - 1774)
- 9. April: William Prout, britischer Mediziner und Chemiker ( - 1785)
- 16. April: Johann David Heegewaldt, Geheimer Hofrat ( - 1773)
- 21. April: Johann Heinrich Cassebeer, Botaniker, Geologe, Landwirtschafts- und Weinbaufachmann, Politiker ( - 1784)
- 21. April: Nikolaus Wesselényi, ungarischer Politiker, Großgrundbesitzer ( - 1796)
- 23. April: William Wordsworth, britischer Dichter ( - 1770)
- 25. April: Karl Ernst Wilhelm Freiherr von Canitz und Dallwitz, preußischer General und Staatsmann ( - 1787)
- 10. Mai: Joseph Louis Gay-Lussac, französischer Chemiker und Physiker ( - 1778)
- 21. Mai: Christian Friedrich Ammon, deutscher protestantischer Theologe ( - 1766)
- 2. Juli: Robert Peel, britischer Staatsmann und Politiker ( - 1788)
- 4. Juli: William Kirby, englischer Pfarrer und Entomologe ( - 1759)
- 7. Juli: Carl Rottmann, deutscher Landschaftsmaler ( - 1797)
- 8. Juli: Adolph Friedrich, Herzog von Cambridge, britischer Feldmarschall ( - 1774)
- 9. Juli: Bab, persischer Religionsstifter, Gründer der Religion des Babismus ( - 1819)
- 9. Juli: Jean-Pierre Boyer, Präsident von Haiti ( - 1776)
- 9. Juli: Zachary Taylor, US-amerikanischer General und 12. Präsident der USA ( - 1784)
- 15. August: Johann Werner Henschel, Bildhauer ( - 1782)
- 17. August: José de San Martín, südamerikanischer Revolutionär ( - 1778)
- 18. August: Honoré de Balzac, französischer Schriftsteller ( - 1799)
- 22. August: Nikolaus Lenau, österreichischer Schriftsteller ( - 1802)
- 1. September: Karl Friedrich von Gärtner, deutscher Botaniker und Arzt ( - 1772)
- 7. September: Julius Minding, deutscher Arzt und Schriftsteller ( - 1808)
- 21. September: Friedrich Robert Fählmann, deutsch-estnischer Philologe ( - 1798)
- 22. September: Johann Heinrich von Thünen, deutscher Autor ( - 1783)
- 23. September: José Gervasio Artigas, uruguayischer Offizier und Freiheitskämpfer ( - 1764)
- 2. Oktober: Josef Madersperger, Schneidermeister und einer der Erfinder der Nähmaschine ( - 1768)
- 12. Oktober: Pedro de Sousa Holstein, portugiesischer Politiker ( - 1781)
- 4. November: Gustav Schwab, deutscher Pfarrer, Schriftsteller und Herausgeber ( - 1792)
- 5. November: Ferdinand Karl von Österreich-Este, Generalgouverneur von Galizien und Siebenbürgen ( - 1781)
- 6. November: Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg, preußischer General der Kavallerie und Staatsmann ( - 1792)
- 10. November: Sir Phineas Riall, britischer General ( - 1775)
- 18. November: Stephan Metz, Mainzer Bürgermeister ( - 1789)
- 22. November: Lin Zexu, Chinesischer Beamter, 1. Opiumkrieg ( - 1785)
- 24. Dezember: Claude Frédéric Bastiat, Französischer Ökonom und Journalist ( - 1801)
- 24. Dezember: Frédéric Bastiat, französischer Ökonom und Journalist ( - 1801)
- 25. Dezember: Heinrich Stephani, Pädagoge und Schulreformer ( - 1761)
- 28. Dezember: Heinrich Christian Schumacher, dänisch-deutscher Astronom ( - 1780)
ko:1850년
simple:1850
1853
Politik
- 1. Januar: Wilhelm Matthias Naeff wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. April: Die erste deutsche Flotte wird aufgelöst
- 8. Juli: Der amerikanische Admiral Matthew C. Perry läuft mit einem Flottenverband in den Hafen von Uraga in Japan ein und fordert die Öffnung des seit zweihundert Jahren in Isolation lebenden Landes
- 4. Oktober: Beginn des Krimkrieges (bis 1856)
Wirtschaft
- Gründung der Darmstädter Bank für Handel und Industrie, aus der später die Darmstädter und Nationalbank hervorging
- Öffnung der japanischen Häfen für den Handel mit dem Westen
Wissenschaft
- William John Macquorn Rankine führt den Begriff der Energie in die Thermodynamik ein
- Heinrich Barth erreicht am 7. September Timbuktu
Kultur
- 1. September: Uraufführung der komischen Oper Le Nabab von Fromental Halévy an der Opéra-Comique in Paris
- 20. November: Uraufführung der Oper Giulia oder die Corsen von Peter Joseph von Lindpaintner in Stuttgart
- Erbauung des Stadttheater Heidelberg
- Gründung der Neuen Pinakothek München
- 1. Januar: Karl von Einem, preußischer Kriegsminister († 1934)
- 11. Januar: Gustav Falke, deutscher Schriftsteller († 1916)
- 12. Januar: Gregorio Ricci-Curbastro, italienischer Mathematiker († 1925)
- 28. Januar: Carl Ulrich, deutscher Politiker und erster Ministerpräsident des Volkstaates Hessen († 1933)
- 28. Januar: José Martí, kubanischer Nationaldichter und Unabhängigkeitskämpfer († 1895)
- 31. Januar: Maria Belpaire, belgische Schriftstellerin († 1948)
- 1. Februar: Johann Gottlieb Schoch, Gartenarchitekt und Gartendirektor († 1905)
- 9. Februar: Leander Starr Jameson, britischer Arzt und Politiker († 1917)
- 13. Februar: Pierre de Ségur, französischer Schriftsteller († 1916)
- 15. Februar: Max Wilhelm Meyer, deutscher Astronom, Naturforscher und Schriftsteller († 1910)
- 19. Februar: Jacques Doucet, französischer Modeschöpfer († 1929)
- 25. Februar: Karl von Weizsäcker, württembergischer Politiker († 1926)
- 28. Februar: Albert Koebele, deutsch-amerikanischer Entomologe († 1924)
- 5. März: Arthur Foote, US-amerikanischer Komponist († 1937)
- 14. März: Ferdinand Hodler, Schweizer Maler († 1918)
- 29. März: Hans Bußmeyer, deutscher Komponist († 1930)
- 30. März: Vincent van Gogh, niederländischer Maler († 1890)
- 6. April: Emil Jellinek, deutscher Geschäftsmann und Konsul († 1918)
- 17. April: Arthur Moritz Schönflies, Mathematiker († 1928)
- 22. April: Alphonse Bertillon, französischer Kriminalist und Anthropologe († 1914)
- 26. Mai: John Wesley Hardin, US-amerikanischer Revolverheld († 1895)
- 28. Mai: Carl Larsson, schwedischer Maler († 1919)
- 3. Juni: William Matthew Flinders Petrie, Ägyptologe († 1942)
- 18. Juni: Mato Kosyk, sorbischer Dichter († 1940)
- 20. Juni: Erich Schmidt, deutscher Literaturhistoriker († 1913)
- 30. Juni: Adolf Furtwängler, deutscher klassischer Archäologe († 1907)
- 4. Juli: Ernst Otto Beckmann, deutscher Chemiker († 1923)
- 5. Juli: Cecil Rhodes, Gründer des Staates Rhodesien († 1902)
- 14. Juli: Eduard Franz Ludwig Kullmann, Handwerker, Attentäter († 1892)
- 18. Juli: Hendrik Antoon Lorentz, niederländischer Mathematiker und Physiker († 1928)
- 19. Juli: Ernst von Stubenrauch, Landrat des südlich Berlins gelegenen Kreis Teltow († 1909)
- 22. Juli: Alfred Messel, Architekt († 1909)
- 24. Juli: Henri-Alexandre Deslandres, französischer Astronom († 1948)
- 19. August: Siegmund Seligmann, deutscher Kaufmann und Unternehmer († 1925)
- 21. August: Émile Mayade, französischer Autopionier und Rennfahrer († 1898)
- 2. September: Wilhelm Ostwald, balten-deutscher Chemiker und Nobelpreisträger († 1932)
- 4. September: Hermann von Wissmann, Reichskommissar und Gouverneur in Deutsch-Ostafrika († 1905)
- 9. September: Hanns von Zobeltitz, deutscher Journalist und Schriftsteller († 1918)
- 11. September: Katharina Schratt, österreichische Schauspielerin († 1940)
- 14. September: Marc-Emile Ruchet, Schweizer Politiker († 1912)
- 16. September: Albrecht Kossel, deutscher Mediziner und Physiologe († 1927)
- 20. September: Rama V., König von Siam († 1910)
- 21. September: Heike Kamerlingh Onnes, niederländischer Physiker († 1926)
- 16. Oktober: Willibrord Benzler, Bischof, Mönch († 1921)
- 12. November: Oskar Panizza, deutscher Arzt und Schriftsteller († 1921)
- 13. November: Arnold von Siemens, deutscher Industrieller († 1918)
- 23. November: Leo Anton Carl de Ball, deutscher Astronom († 1916)
- 2. Dezember: Teresa Carreño, venezolanische Pianistin und Komponistin († 1917)
- 14. Dezember: Errico Malatesta, italienischer Anarchist († 1932)
- 21. Dezember: Isolde Kurz, deutsche Schriftstellerin († 1944)
- 22. Dezember: Jewgraf Stepanowitsch Fjodorow, russischer Kristallograph und Mineraloge († | | |