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| Madison (Fluss) |
Madison (Fluss)Der Madison River ist ein Fluss in den US-Bundesstaaten Wyoming und Montana. Er ist einer von drei Gewässern, aus deren Zusammenfluss bei Three Forks der Missouri entsteht.
Der Madison River ist 295 km lang und hat seine Quelle im Yellowstone-Nationalpark.
Er fließt nach Westen und Norden und bildet bei Three Forks durch den Zusammenfluss mit dem Jefferson und dem Gallatin den Missouri. Durch ein schweres Erdbeben entstand 1959 unterhalb des Hebgen Dams ein See, der Quake Lake genannt wird.
Der Madison River wurde 1805 von Lewis und Clark benannt, zu Ehren des damaligen Außenministers und späteren US-Präsidenten James Madison.
Kategorie:Fluss in den USA
Fluss (Gewässer)
Ein Fluss (althochdeutsch.: fluz zu fliozan «fließen») ist ein größerer natürlicher Wasserlauf, ein Fließgewässer.
Im Alpenraum werden Flüsse oft auch als Achen (zu althochdeutsch aha [st. f.], «Fluss») bezeichnet.
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Ein Fluss wird aus Niederschlägen gespeist und entwickelt sich aus dem Zufluss mehrerer Bäche oder anderer Flüsse.
Ein Fluss hat mindestens zwei Ufer. Die meisten Flüsse haben eine Quelle und eine Mündung.
An flachen Wasserscheiden können Gabelungen, so genannte Bifurkationen gebildet werden.
Große Flüsse, die nicht Nebenfluss eines größeren Flusses sind, sondern im offenen Meer münden, werden auch als Strom bezeichnet. Sie bilden als Mündung entweder einen Ästuar oder ein Flussdelta.
Manche Flüsse versickern auch in der Wüste oder in anderen porösen Gesteinsschichten. Andere gehen nach der Mündung unter dem Meer noch als Flussrinne (bekannteste Kongo-Rinne) weiter. Bisweilen bilden Flüsse Staatsgrenzen. Oftmals durchfließen Flüsse mehrere Staaten.
Man unterscheidet hinsichtlich des zeitlichen Bestehens perennierende (beständige, ausdauernde), episodische (manchmal, in unregelmäßigen Abständen) und periodische (manchmal, in regelmäßigen Abständen) Flüsse.
Stürzt ein Fluss über eine Felskante hinab, so bildet sich dabei ein Wasserfall oder eine Kaskade.
Ein Fluss wird in vier Regionen aufgeteilt (siehe Flussregionen).
Flora, Fauna und menschliche Nutzung
Die meisten Flüsse führen Süßwasser und sind somit der Lebensraum einer besonderen Süßwasserflora und -fauna.
Wirtschaftlich werden Flüsse vor allem für den Transport (siehe auch: Transportweg), zur Trinkwassergewinnung, zur Elektrizitätserzeugung in Laufkraftwerken und zur Kühlung von konventionellen und nuklearen Elektrizitätswerken genutzt. Oft werden sie als Abwasserkanal missbraucht.
Die 10 längsten Flüsse der Erde
# 7.250 km - Amazonas: Apurimac-Ene-Tambo-Ucayali-Amazonas - (Südamerika). Länge seit Bestätigung des Río Apurímac als Quellfluss (2001).
# 6.671 km - Nil: Luvironza-Ruvuvu-Ruvusu-Kagera-Weißer Nil-Nil - (Afrika)
# 6.300 km - Cháng Jiāng - (Asien)
# 6.051 km - Mississippi-Missouri - (Nordamerika)
# 5.940 km - Jenissei-Angara-Selenga-Ider - (Asien)
# 5.410 km - Ob-Irtysch - (Asien)
# 5.052 km - Amur-Argun-Kerulen - (Asien). Der Amur-Argun-Kerulen entsteht nur in niederschlagsreichen Jahren.
# 4.845 km - Huáng Hé (Gelber Fluss) - (Asien)
# 4.500 km - Mekong - (Asien)
# 4.374 km - Kongo - (Afrika)
Weitere "Längste Flüsse" siehe: Die längsten Flüsse der Erde
Die 10 längsten Flüsse, die durch Deutschland fließen
# 2.852 km - Donau
# 1.320 km - Rhein
# 1.165 km - Elbe
# 866 km - Oder
# 545 km - Mosel
# 524 km - Main
# 510 km - Inn
# 433 km - Weser
# 413 km - Saale
# 343 km - Spree
Weitere "Deutsche Flüsse" siehe: Liste der Flüsse in Deutschland
Die 5 längsten Flüsse, die durch die Schweiz fließen
# 1.320 km - Rhein (davon 375 km in der Schweiz) - mündet in die Nordsee
# 812 km - Rhône (davon 264 km in der Schweiz) - mündet ins Mittelmeer
# 510 km - Inn (davon 104 km in der Schweiz) - mündet in die Donau
# 291 km - Aare - mündet in den Rhein
# 248 km - Ticino - mündet in den Po
Weitere Schweizer Flüsse siehe: Liste der Flüsse in der Schweiz, :Kategorie:Fluss in der Schweiz
Orografie
Blickt man von der Quelle zur Mündung, dann kann man das rechte und linke Ufer als orografisch rechtes oder linkes Ufer eindeutig festlegen.
Siehe auch
- Die längsten Flüsse der Erde
- Flussbegradigung
- Hydrologie, Limnologie
- Liste der Flüsse (weltweit), Liste der Flüsse in Deutschland, Liste der Flüsse in der Schweiz, Liste europäischer Flüsse
- Wadi
- Flussordnungszahl
- Fluss des Jahres
Kategorie:Hydrologie
Kategorie:Limnologie
Kategorie:Physische Geographie
Kategorie:Geomorphologie
Kategorie:Biotop
Kategorie:Fluss
ja:川
ko:강
ms:Sungai
simple:River
th:แม่น้ำ
zh-min-nan:Hô
Wyoming
Wyoming [] ist mit knapp 500.000 Einwohnern der bevölkerungsmäßig kleinste Bundesstaat der USA. Er liegt im Westen der Vereinigten Staaten und steigt von den Prärien Ost-Wyomings zu den Rocky Mountains hin an. Er grenzt im Norden an Montana, im Osten an South Dakota und Nebraska, im Süden an Colorado und im Westen an Utah und Idaho. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Wyomings zählen der Yellowstone-Nationalpark und der Grand-Teton-Nationalpark.
Geschichte
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war Wyoming zu einem großen Teil von Indianern folgender Stämme bewohnt:
- Absarokee
- Arapaho
- Bannock
- Cheyenne
- Lakota
- Pawnee
- Nördliche Shoshone
- Ute
Früher pflegten auch die Comanche, Kiowa und Kiowa-Apachen im heutigen Wyoming zu jagen.
Kiowa-Apachen
Das Wyoming-Territorium (aus dem der Staat später entstand) führte 1869 als erstes Gebiet der USA das Frauenwahlrecht ein. Der Staat wählte später auch die erste weibliche Abgeordnete ins US-Parlament und hatte noch später die erste Gouverneurin (Ministerpräsidentin) der USA.
Die Kleinstadt Cody liegt ungefähr 40 km östlich des Yellowstone-Nationalparks. Sie beherbergt ein Buffalo-Bill-Museum, das dem Andenken an William Frederick 'Buffalo Bill' Cody (1846 - 1917) dient. William F. Cody war Ende des 19. Jahrhunderts Mitbegründer der Stadt Cody.
Politik
Die Verfassung Wyomings ist immer noch die erste aus dem Jahre 1890. An der Spitze der Exekutive ist der Gouverneur, der für vier Jahre gewählt wird. Die Legislative Wyomings besteht aus einem Senat mit 30 und einem Parlament mit 60 Mitgliedern. Der Bundesstaat schickt einen Abgeordneten in das US-Repräsentantenhaus und (wie alle Bundesstaaten) zwei Senatoren in den US-Senat. Bei Präsidentenwahlen stellt er somit drei Wahlmänner.
Wyoming gilt als einer der konservativsten, und auf nationaler Ebene gesehen einer der am zuverlässigsten republikanisch wählenden Staaten der Vereinigten Staaten von Amerika. Seit 1964 hat Wyoming nicht mehr für einen demokratischen Präsidentschaftskandidaten gestimmt. In der Präsidentschaftswahl 2004 hat der später wiedergewählte George W. Bush den drittgrößten Wahlerfolg mit 69% der Stimmen verbuchen können. Der derzeitige Vizepräsident Dick Cheney stammt aus Wyoming und hat den Staat von 1979 - 1990 im Kongress vertreten.
Allerdings haben die Demokraten seit 1975 lediglich 8 Jahre nicht den Gouverneursamt besetzt. Der derzeitige Gouverneur Dave Freudenthal, wurde 2002 gewählt und hat eine der höchsten Zustimmungsraten des ganzen Landes.
Statistik
Größte Städte
Siehe auch
- Liste der Gouverneure von Wyoming
- Liste der Städte in Wyoming
- Liste der Countys in Wyoming
Kategorie:US-Bundesstaat
ja:ワイオミング州
ko:와이오밍 주
Montana
Montana ist ein Bundesstaat im Nordwesten der USA. Der Name „Montana“ leitet sich wahrscheinlich von dem spanischen Wort montaña, vielleicht aber auch aus dem lateinischen montanus (beides zu deutsch: „Berg-“, „bergig“, „gebirgig“) her. Mit 380.700 km² ist Montana der viertgrößte Bundesstaat der USA und geringfügig größer als Deutschland aber mit rund 909.453 Einwohnern (2002) viel dünner besiedelt. Montana zählt zu den so genannten Mountain States, die von den Rocky Mountains durchzogen werden. Die Hauptstadt von Montana ist Helena. Sein Spitzname Treasure State („Staat der Schätze“) begründet sich durch die Vielzahl an Bodenschätzen und natürlichen Ressourcen (Erdöl, Kohle, Kupfer, Silber und Gold).
Politik
Helena
Der gegenwärtige Gouverneur ist Brian Schweitzer ( - 4. September 1955,Demokrat). Der Gouverneur ist das Regierungsoberhaupt, wird alle vier Jahre von den Wahlberechtigten gewählt und kann unbegrenzt oft wiedergewählt werden. Weitere durch Wahl bestimmte Posten sind die des Vizegouverneurs, der Staatsminister und des Oberstaatsanwalts. Der Senat (50 Mitglieder gewählt auf 4 Jahre) und das Abgeordnetenhaus (100 Mitglieder gewählt auf zwei Jahre) bilden zusammen das Zweikammernsystem der Legislative. Auf nationaler Ebene wird Montana durch zwei Senatoren und einen Abgeordneten des Repräsentantenhauses vertreten. Als dünnbesiedelter Bundesstaat hat Montana bei den Präsidentenwahlen nur drei Wahlmännerstimmen. Die zwei gegenwärtigen US-Senatoren aus Montana sind Max Baucus (Demokrat) und Conrad Burns (Republikaner). Am 7. November 2000 stimmen 240.178 Bürger Montanas für den Präsidentschaftskandidaten George W. Bush, während nur 137.126 Wähler Al Gore ihre Stimme gaben. Somit gingen die drei Wahlmännerstimmen Montanas an das Team von George W. Bush und Dick Cheney.
Traditionell werden in Montana bei den Präsidentschafts- und Gouverneurswahlen eher die Republikaner bevorzugt, während die Demokraten bei den Wahlen zum Kongress mehr Stimmen erhalten. Herausragende politische Persönlichkeiten aus Montana waren Michael Joseph Mansfield ( - 1903, †2001) und Jeannette Rankin ( - 1880, †1973). Michael Joseph Mansfield war von 1961 bis 1977 demokratischer Mehrheitsführer im US-Senat und später Botschafter in Japan. Jeannette Rankin war die erste Frau die in das Repräsentantenhaus gewählt wurde, dort vertrat sie konsequent ihre pazifistische Einstellung und stimmte sowohl während des Ersten als auch während des Zweiten Weltkrieges gegen den Kriegseintritt der USA.
Siehe auch:
- Gouverneure des Bundesstaates Montana (1889-heute), oder
- Gouverneure des Territoriums Montana (1864-1889)
Verwaltung und Gliederung
Gouverneure des Territoriums Montana (1864-1889)
Der Bundesstaat gliedert sich in 56 einzelne Counties (vergleichbar mit den deutschen Landkreisen). Der Kreis mit der größten Bevölkerungszahl ist mit über 129.000 Einwohnern der Yellowstone County im Süden des Staates.
Siehe: Liste der Countys in Montana
Wirtschaft
Montana ist ein Bundesstaat reich an Bodenschätzen und anderen natürliche Ressourcen. Zu den wichtigsten Vorkommen an Rohstoffen zählen Kupfer, Gold, Silber, Edelsteine, Vermiculit, Talkum, Tonerden, Antimon, Kalkstein, Phosphat, Gips, Steine, Sand und Kies. Von ebenso großer Bedeutsamkeit sind die großen Vorkommen an Erdöl, Erdgas und Kohle. So basiert der Großteil der Industrieproduktion auf der Verarbeitung der geförderten Rohstoffe (Erdöl- und Kohleprodukte, Erzverhüttung, chemische Erzeugnisse, Metallprodukte). Die Landwirtschaft ist jedoch der wichtigste Erwerbszweig. Im Nordosten und im Zentrum von Montana wird Weizen, Mais und Gerste angebaut während im Süden die Rinder- und Viehzucht betrieben wird. Die Forstwirtschaft floriert vor allem im Nordwesten des Landes, wenn sich auch große Teile der Nutzwälder in staatlicher Hand befinden.
Bevölkerung
Montana ist mit 909.453 (2002) Einwohnern einer der bevölkerungsärmsten und dünnstbesiedelten Bundesstaaten der USA. Zu 90,6 % besteht die Bevölkerung aus "Weißen" mit weitem Abstand gefolgt von den Amerikanischen Ureinwohnern (Indianern) mit 6,2 % und den Lateinamerikanern mit 2,0 %.
Die bedeutendsten Indianerstämme sind die Assiniboine, Blackfoot, Cheyenne, Absarokee, Flathead und Anishinabe. Circa zwei Drittel von ihnen leben heute in Reservaten. Zwischen 1990 und 2000 ist die Bevölkerung um insgesamt 12.9 % gewachsen.
Anishinabe
Indianerreservationen in Montana
Es gibt sechs verschiedene Indianerreservate in Montana:
- Fort-Peck-Reservation
- Northern-Cheyenne-Reservation
- Crow-Reservation
- Rocky-Boys-Reservation
- Blackfeet-Reservation
- Flathead-Reservation
Bevölkerungsentwicklung
Die Einwohnerentwicklung zwischen 1880 und 2003. Die Zahlen für die Jahre 1880 - 2000 entstammen den jeweiligen Volkszählungen. Die Zahl für das Jahr 2003 ist eine Schätzung.
Flathead-Reservation
Flathead-Reservation
Geographie
Im Norden grenzt Montana an die kanadischen Provinzen British Columbia, Alberta und Saskatchewan, im Osten liegen die US-Bundesstaaten North Dakota und South Dakota, im Süden Wyoming und im Südwesten und Westen Idaho. Der Westen Montanas besteht aus hohen, zerklüfteten Bergen (siehe Rocky Mountains), während der Osten durch weite Tiefebenen (siehe Great Plains) geprägt ist. Mit 89.847 Einwohnern ist Billings die größe Stadt in Montana. In Montana liegt der Glacier-Nationalpark sowie ein kleiner Teil des Yellowstone National Parks. Der Missouri, Milk, Flathead und Yellowstone sind die vier Hauptflüsse. Der kürzeste Fluss der Welt, der Roe River, fließt ebenfalls durch Montana.
Größte Städte
(Einwohner 1. Juli 2004)
- Billings - 96.977
- Missoula - 61.790
- Great Falls - 56.503
- Butte-Silver Bow - 32.393
- Bozeman - 32.414
- Helena - 27.196
- Kalispell - 17.381
Siehe auch: Die 25 größten Städte in Montana oder Liste der Städte und Ortschaften in Montana
Sehenswürdigkeiten
Herausragende Sehenswürdigkeiten sind vor allem die beiden Nationalparks, der Glacier National Park im Norden und der Yellowstone National Park im Süden. Andere Touristenattraktionen sind das Little Bighorn Battlefield National Museum, die frühere Hauptstadt von Montana Virginia City, die Geisterstadt Nevada City, die Grant-Kohr's Ranch National Historic Sites und das Museum für die Geschichte der Prärieindianer in Browning.
Nationalparks, Gedenkstätten und Denkmäler
- Big Hole National Battlefield
- Bighorn Canyon National Recreation Area
- Glacier National Park
- Grant-Kohrs Ranch National Historic Site
- Lewis & Clark National Historic Trail
- Little Bighorn Battlefield National Monument
- Yellowstone National Park
Geschichte
Zwischen 1864 - 1889 wurde Montana als Territorium organisiert, es entstand aus der Umbildung des größeren Idaho Territory. Im ersten Jahr als Territorium war Bannack die Hauptstadt, Bannack wurde jedoch etwas später (1865) von Virginia City als Capitol City abgelöst. 1875 wurde der Hauptstadtsitz noch einmal, in die heutige Hauptstadt Helena, verlagert. Die Aufnahme in die Vereinigten Staaten von Amerika erfolgt im Jahr 1889 - Montana wird somit 41. Bundesstaat der USA.
Zeitleiste
- 1743 Die beiden Händler Louis-Joseph und Francois Vérendrye erreichen als erste Europäer das Gebiet des heutigen Montanas
- 1803 Im Zuge des Louisiana Purchase gelangt das Gebiet des heutigen Ost-Montana in die Hände der USA
- 1805-1806 Erkundung Montanas durch die Lewis-und-Clark-Expedition
- 1846 Das heutige Nordwest-Montana wird von Großbritannien im Zuge des Oregon-Vertrages den USA überlassen
- 1861-1864 Teil des Dakota Territory
- 1862 Beginn des Goldrausches am Grasshopper Creek und später in Virginia City
- 1864 Montana wird zu einem eigenständigen US-Territorium (erste Hauptstadt: Bannack) Siehe auch: Montana Territory
- 1865-1875 Virginia City ist Hauptstadt des Montana Territory
- 1875 Helena wird neue Hauptstadt
- 1876, 25. Juni Schlacht am Little Bighorn River zwischen einem Regiment der 7. Kavallerie unter George Armstrong Custer und Indianern
- 1889 Montana wird als 41. Bundesstaat in die Vereinigten Staaten aufgenommen.
- 1910 Gründung des Glacier National Park
- 1911 Fertigstellung des State Capitol in Helena
- 1916 Die Republikanerin Jeanette Rankin zieht als erste Frau in das Repräsentantenhaus ein
- 1972 Überarbeitung der Verfassung
- 1973 Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 1988 Dürrekatastrophe, schwerste Dürre seit den dreißiger Jahren
Siehe auch: Indianer Nordamerikas der Sioux und Cheyenne
Flagge
Die Flagge von Montana zeigt das Siegel des Bundesstaates auf blauem Grund. Sie entstand aus einer Truppenfahne, die ursprünglich von Freiwilligenverbänden im Spanisch-Amerikanischen Krieg von 1898 benutzt wurde. Die Flagge in ihrer jetzigen Form stammt aus dem Jahr 1905, der Name "Montana" wurde jedoch erst 1981 hinzugefügt.
Siehe auch: Hymne von Montana; Siegel Montanas
Persönlichkeiten
- Gary Cooper, Schauspieler und Oskarpreisträger
- A.B. Guthrie Jr., Schriftsteller
- Plenty Coups, Indianerhäuptling
- Phil Jackson, Basketballtrainer
- David Lynch, Regisseur und Drehbuchautor
- Jeannette Rankin, Politikerin und Pazifistin
- Charles M. Russell, Maler
- Evel Knievel, Stuntman
- Myrna Loy, Schauspielerin
- Mike Mansfield, Politiker
- Martha Raye, Schauspielerin
- Lester C. Thurow, Wirtschaftswissenschaftler
Weblinks
- [http://www.state.mt.us Seite des US-Bundesstaats Montana]
- [http://visitmt.com Offizielle Tourismus-Seite]
Kategorie:US-Bundesstaat
ja:モンタナ州
ko:몬태나 주
Three ForksThree Forks ist eine Ortschaft in den USA, im Bundesstaat Montana. Der Ort liegt an dem Punkt, wo die drei Quellflüsse des Missouri (Jefferson, Madison und Gallatin River) zusammenfließen.
Der Ort hatte im Jahr 2000 1.728 Einwohner und nimmt eine Fläche von 3,4 km² ein. Three Forks liegt an den geografischen Koordinaten 45°53'29" Nord und 111°33'6" West. Bozeman befindet sich etwa 45 km östlich.
Geschichte
1805 erforschte die Lewis-und-Clark-Expedition das Quellgebiet des Missouri, indem bereits seit Jahrhunderten Indianerstämme umherzogen. Im Jahr 1810 gründeten 32 Männern der Missouri Fur Company bei Three Forks einen Pelzhandelsposten. Unter Ihnen waren John Colter, der bereits zwei Jahre vorher als Trapper die Region besucht hatte und von Blackfeet-Indianern gefangen genommen wurde, und George Drouillard. Der Handelsposten wurde aber aufgrund von Angriffen durch Indianer und Grizzly-Bären wieder aufgegeben.
In den Folgejahren zogen weitere Trapper durch die Region, unter anderem Jim Bridger und Kit Carson. Pater DeSmet begann seine Missionsarbeit 1840 bei den Absarokee- und Flathead-Indianern. Ab 1862 wurden mehrere Siedlungen in der Umgebung gegründet.
Three Forks entstand 1908, als die Eisenbahngesellschaft Milwaukee Railroad eine Eisenbahnlinie baute.
Weblinks
- [http://www.threeforksmontana.com/ Offizielle Webseite der Handelskammer] (engl.)
Kategorie:Ort in Montana
Missouri (Fluss)
Der Missouri River, der wegen seines hohen Schlammanteils auch den Spitznamen "Big Muddy" trägt, ist mit 4.130 km der längste Nebenfluss des Mississippi und der längste Fluss der USA, denn er ist länger als der Strom, in den er mündet.
Mit diesem Strom bildet der Missouri als Missouri-Mississippi den längsten Strom in Nordamerika.
Flusslauf
Der Verlauf des Flusses folgt zum Großteil grob dem Rand der Vereisung während des letzten Eiszeit.
Die Quellflüsse des Missouri entspringen in den felsigen Bergen des südwestlichen Montana, nahe der Hauptwasserscheide. Sie formen die Flüsse Jefferson, Madison und Gallatin River, die bei Three Forks in Montana den Missouri bilden.
Der längste dieser 3 Flüsse ist der Jefferson, der aus dem Beverhead und dem Red Rock hervorgeht; die Quelle des Red Rocks und damit der eigentliche Ursprung des Missouris liegt etwa 60 km westlich von West Yellowstone im südwestlichen Montana. Deswegen erfolgt die Kilometrierung des Missouris über die Red Rock-Beaverhead-Jefferson-Missouri Linie.
Vom Zusammenfluss der 3 genannten Flüsse bei Three Forks fließt der Missouri nordwärts durch gebirgige Canyons und taucht nahe Great Falls aus den Bergen auf, wo große Stromschnellen historisch die schiffbare Grenze des Flusses markieren. Danach fließt er ostwärts durch die Ebenen von Montana. In dessen äußerstem Westen mündet der Yellowstone in den Missouri; tatsächlich ist dieser dort breiter als der Missouri. Im Lake Sakakawea, wo diese beiden Flüsse zusammenfließen, überquert der Missouri die Grenze nach North Dakota. Er fließt dann südostwärts durch diesen Staat und durch South Dakota sowie entlang des nördlichen und östlichen Rands von Nebraska und bildet danach die natürliche Grenze zwischen South Dakota und Iowa. Er fließt weiter an Sioux City und Omaha vorbei und bildet die Grenze zwischen Nebraska und Missouri und den nördlichen Teil der Grenze zwischen Kansas und Missouri. Bei Kansas City wendet sich der Strom östlich durch Missouri, bis er nördlich von Saint Louis an der Grenze zu Illinois in den Mississippi mündet.
Geschichte
Der Missouri war sehr wichtig für die Ausdehnung der damals noch jungen USA nach Westen. Durch den Louisiana Purchase wurde der Fluss Teil der Vereinigten Staaten und wurde von der Expedition von Lewis und Clark erfolgreich bei der Suche nach einem Weg zum Pazifischen Ozean genutzt.
Im Jahr 1829 fand der deutsche Naturforscher Herzog Paul Wilhelm von Württemberg (1797-1860) als erster die Quellen des Missouri. Offiziell wird die Entdeckung Henry Schoolcraft zugeschrieben, der aber erst 1831 hierher kam.
Während des späten 19. Jahrhunderts war der Fluss vor dem Auftreten der Eisenbahnen ein wichtiger Transportweg für Waren und Passagiere.
Die Verwendung von Paddeldampfern auf der oberen Flusshälfte erleichterte die weiße Besiedlung von Dakota und Montana.
Im 20. Jahrhundert wurde der obere Missouri zum Zweck der Flutkontrolle, Bewässerung und Wasserkraft aufgestaut.
Einzugsgebiet
Sein Einzugsgebiet umfasst ein Sechstel der gesamten Fläche der USA und bildet kombiniert mit dem Mississippi das viertlängste Flusssystem der Welt. Dieses weitreichende System von Nebenflüssen bedeckt beinahe die gesamten halbtrockenen nördlichen großen Ebenen (Great Planes) der Vereinigten Staaten sowie, durch den Milk River, einen kleinen Teil von Alberta, Kanada. Die längeren Nebenflüsse erstrecken sich von dieser Kante weg in Richtung Westen und entwässern Teile der östlichen Rocky Mountains:
Nebenflüsse
- Yellowstone
- Platte
Literatur
- Siegfried Augustin (Hg.): Herzog Paul Wilhelm von Württemberg, Reise nach dem nördlichen Amerika in den Jahren 1822 bis 1824. München 1978.
- Monika Firla: Herzog Paul Wilhelm von Württemberg. Naturforscher, Ethnograph, Reisender, Sammler und Museumsgründer. In: Gerhard Thaddey/Joachim Fischer (Hg.): Lebensbilder aus Baden-Württemberg. Band 20. Stuttgart 2001. S. 226-257.
Siehe auch
- Die längsten Flüsse der Erde
Kategorie:Fluss in den USA
ja:ミズーリ川
ko:미주리 강
simple:Missouri River
Three ForksThree Forks ist eine Ortschaft in den USA, im Bundesstaat Montana. Der Ort liegt an dem Punkt, wo die drei Quellflüsse des Missouri (Jefferson, Madison und Gallatin River) zusammenfließen.
Der Ort hatte im Jahr 2000 1.728 Einwohner und nimmt eine Fläche von 3,4 km² ein. Three Forks liegt an den geografischen Koordinaten 45°53'29" Nord und 111°33'6" West. Bozeman befindet sich etwa 45 km östlich.
Geschichte
1805 erforschte die Lewis-und-Clark-Expedition das Quellgebiet des Missouri, indem bereits seit Jahrhunderten Indianerstämme umherzogen. Im Jahr 1810 gründeten 32 Männern der Missouri Fur Company bei Three Forks einen Pelzhandelsposten. Unter Ihnen waren John Colter, der bereits zwei Jahre vorher als Trapper die Region besucht hatte und von Blackfeet-Indianern gefangen genommen wurde, und George Drouillard. Der Handelsposten wurde aber aufgrund von Angriffen durch Indianer und Grizzly-Bären wieder aufgegeben.
In den Folgejahren zogen weitere Trapper durch die Region, unter anderem Jim Bridger und Kit Carson. Pater DeSmet begann seine Missionsarbeit 1840 bei den Absarokee- und Flathead-Indianern. Ab 1862 wurden mehrere Siedlungen in der Umgebung gegründet.
Three Forks entstand 1908, als die Eisenbahngesellschaft Milwaukee Railroad eine Eisenbahnlinie baute.
Weblinks
- [http://www.threeforksmontana.com/ Offizielle Webseite der Handelskammer] (engl.)
Kategorie:Ort in Montana
Gallatin (Fluss)Der Gallatin River ist ein Fluss in den US-Bundesstaaten Wyoming und Montana. Er ist einer von drei Wasserläufen, aus deren Zusammenfluss bei Three Forks der Missouri entsteht.
Der Gallatin River ist 193 km lang und hat seine Quelle im Yellowstone-Nationalpark in den Rocky Mountains.
Er fließt nach Nordwesten durch den Gallatin National Forest und vorbei an Big Sky. Er bildet bei Three Forks durch den Zusammenfluss mit dem Jefferson und dem Madison den Missouri.
Lewis und Clark benannten 1805 den Gallatin River zu Ehren des damaligen Finanzministers der USA, Albert Gallatin.
Kategorie:Fluss in den USA
1805
- 11. April: Bündnis Russland-Großbritannien gegen Frankreich
- 9. Mai: Uraufführung der Oper Délia et Verdikan von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 15. Mai: In der Auslage des Fleischerladens von Johann Georg Lahner in Wien hängen die neu kreierten Wiener Würstchen
- 9. August: Beitritt Österreichs zur antifranzösischen Koalition
- 8. September: Dritter Koalitionskrieg gegen Frankreich
- 25. September: Napoléon Bonaparte überquert mit seiner Armee den Rhein
- 17. Oktober: Karl Mack von Leiberich kapituliert in Ulm mit den Resten der geschlagenen österreichischen Armee im dritten Koalitionskrieg gegenüber französischen Truppen unter Napoleon Bonaparte
- 21. Oktober: Schlacht von Trafalgar, Sieg Admiral Nelsons über die französisch-spanische Flotte
- 25. Oktober: Zar Alexander I. in Berlin
- 2. November: Mehmed Ali wird Statthalter von Ägypten
- 3. November: Preußisch-russisches Bündnis (Vertrag von Potsdam)
- 11. November: Schlacht bei Loiben-Dürnstein. Die Russen und Österreicher kämpfen gegen die Franzosen
- 13. November: Koalitionskrieg: Die Armee von Napoléon Bonaparte nimmt Wien ein. Die Truppen rücken kampflos in die Stadt ein
- 2. Dezember: In der Dreikaiserschlacht bei Austerlitz siegt Napoleon über die Österreicher unter Kaiser Franz II. und die Russen unter Zar Alexander I.
- 26. Dezember: Frieden von Pressburg zwischen Österreich und Frankreich
- 28. Dezember: Napoleon kommt nach Passau
- Joseph-Marie Jacquard stellt in Paris seine Lochkartengesteuerte Webmaschine vor, was sich als entscheidender Auslöser der Industriellen Revolution erweist
- Gründung der Dorfbauern Schützengesellschaft Emsdetten
- Dominica. Frankreich erobert die Insel zum zweiten Mal
- Russische Hilfstruppen unter General Kutusow ziehen durch Schrattenthal in Niederösterreich
Kultur
- 7. April: Uraufführung der 3. Sinfonie (Eroica) von Ludwig van Beethoven
- 20. November: Uraufführung der Oper Fidelio von Ludwig van Beethoven in Wien
- 5. Januar: P. G. Berg, schwedischer Verleger († 1889)
- 23. Januar: Tommaso Vallauri, italienischer Philologe und Professor der Rhetorik († 1897)
- 27. Januar: Samuel Palmer, britischer Maler († 1881)
- 27. Januar: Sophie von Österreich, Tochter von König Maximilian I. von Bayern († 1872)
- 2. Februar: Johann Baptist Sonderland, deutscher Maler und Radierer († 1878)
- 3. Februar: Otto Theodor von Manteuffel, preußischer Politiker († 1882)
- 13. Februar: Peter Gustav Lejeune Dirichlet, deutscher Mathematiker († 1859)
- 16. Februar: Heinrich von Hofstätter, Bischof von Passau († 1875)
- 3. März: Jonas Furrer, Schweizer Politiker († 1861)
- 5. März: Theodore Labarre, französischer Harfenvirtuose und Komponist († 1870)
- 16. März: Peter Ernst von Lasaulx, Philosoph und Philologe († 1861)
- 2. April: Hans Christian Andersen, dänischer Schriftsteller († 1875)
- 8. April: Hugo von Mohl, deutscher Botaniker († 1872)
- 20. April: Franz Xaver Winterhalter, deutscher Portraitmaler und Lithograf († 1878)
- 24. April: Johannes Zeltner, Ehrenbürger in Wittenberg († 1882)
- 1. Mai: Johann Jacoby, preußischer Politiker und führender deutscher Radikaldemokrat († 1872)
- 6. Mai: Ferdinand Sauter, österreichischer Mundartdichter († 1854)
- 10. Mai: Alexander Braun, deutscher Botaniker († 1877)
- 11. Mai: Friedrich Heinrich Eduard Kochhann, Berliner Politiker († 1890)
- 14. Mai: Johann Peter Emilius Hartmann, dänischer Komponist († 1900)
- 20. Mai: Georg Gottfried Gervinus, Historiker und nationalliberaler Politiker († 1871)
- 23. Mai: Heinrich Buff, deutscher Physiker und Chemiker († 1878)
- 5. Juni: Jacob Niclas Ahlström, schwedischer Kapellmeister und Komponist († 1857)
- 10. Juni: Victor Baltard, französischer Architekt († 1874)
- 17. Juni: Christian Friedrich Ludwig Buschmann, deutscher Musikinstrumentenbauer
- 22. Juni: Ida von Hahn-Hahn, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin († 1880)
- 22. Juni: Giuseppe Mazzini, italienischer Nationalund Gründer des „Jungen Italiens“ († 1872)
- 29. Juni: Charles-Laure-Hugues-Théobald de Choiseul-Praslin, französischer Adliger und Mörder († 1847)
- 5. Juli: Robert FitzRoy, britischer Marineoffizier und Meteorologe († 1865)
- 16. Juli: Johann Christoph Blumhardt, deutscher Pfarrer und evangelischer Theologe († 1880)
- 17. Juli: Karl Georg Ludwig Guido, Graf von Usedom, preußischer Diplomat († 1884)
- 26. Juli: Claude Félix Abel Niepce de Saint-Victor, französischer Chemiker, Erfinder und Fotograf († 1870)
- 29. Juli: Alexis de Tocqueville, französischer Publizist und Politiker († 1859)
- 4. August: William Rowan Hamilton, irisch-englischer Mathematiker und Physiker († 1865)
- 10. August: Franz Toldy, ungarischer Literaturhistoriker († 1875)
- 23. August: Anton von Schmerling, österreichischer Politiker und Jurist († 1893)
- 11. September: Friedrich von Bothmer, bayerischer General der Infanterie († 1886)
- 2. Oktober: Carl Theodor Barth, deutscher Jurist und demokratischer Publizist († 1837)
- 11. Oktober: Gustav von Struve, deutscher Politiker, Rechtsanwalt, Publizist und Revolutionär († 1870)
- 23. Oktober: Adalbert Stifter, österreichischer Heimatdichter, Maler und Pädagoge († 1868)
- 14. November: Fanny Hensel geb. Mendelssohn, deutsche Komponistin († 1847)
- 19. November: Ferdinand Vicomte de Lesseps, französischer Diplomat und Ingenieur († 1894)
- 19. November: Johann Friedrich Hermann Albers, deutscher Mediziner und Pathologe († 1867)
- 21. November: Wilhelm Friedrich Christian Gustav Krafft, deutscher Politiker († 1854)
- 28. November: Carl Overweg, deutscher Politiker und Industrieeller († 1876)
- 28. November: John Lloyd Stephens, Forschungsreisender, Amateurarchäologe, Autor, Anwalt und Diplomat († 1852)
- 29. November: Friedrich Wilhelm Kasiski, preußischer Infanteriemajor und Kryptograph († 1881)
- 7. Dezember: Jean Eugène Robert-Houdin, französischer Magier († 1871)
- 10. Dezember: Karl Ferdinand Sohn, Maler († 1867)
- 12. Dezember: William Lloyd Garrison, US-amerikanischer Schriftsteller († 1879)
- 20. Dezember: Thomas Graham, britischer Chemiker († 1869)
- 23. Dezember: Joseph Smith, Gründer und erster Prophet der Mormonen († 1844)
- 13. Januar: Franz Anton Ernst, böhmischer Komponist ( - 1745)
- 16. März: Franz Xaver Freiherr von Wulfen, Physiker, Mathematiker, Botaniker und Mineraloge ( - 1728)
- 26. März: Gabriel Gruber, Ordensgeneral ( - 1740)
- 3. Mai: Heinrich Zimmermann, deutscher Reisender und Reiseschriftsteller ( - 1741)
- 9. Mai: Friedrich Schiller, deutscher Dichter und Dramatiker ( - 1759)
- 28. Mai: Luigi Boccherini, italienischer Komponist und Cellist ( - 1743)
- 10. Juli: Thomas Wedgwood, Pionier der Fototechnik ( - 1771)
- 21. Oktober: Horatio Nelson, britischer Admiral ( - 1758)
ko:1805년
simple:1805
James Madison
James Madison ( - 16. März 1751 in Port Conway, Virginia; † 28. Juni 1836 in Montpelier, Virginia) war der 4. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (1809-1817).
James Madison ist neben Thomas Jefferson und Alexander Hamilton einer der wichtigsten geistigen Führer der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung, er gilt auch als Vater der Verfassung. Mit Hamilton und John Jay verteidigte er das Verfassungskonstrukt öffentlich unter dem Pseudonym Publius in den Federalist Papers.
Auf ihn geht nicht nur das System der checks and balances (gegenseitige Kontrolle der staatlichen Instanzen Exekutive, Legislative und Judikative) zurück, sondern vor allem der Grundrechtskatalog in den ersten zehn Verfassungszusätzen, die zum entscheidenden Vorbild für alle folgenden Deklarationen der Menschenrechte geworden ist.
Von 1801 bis 1809 war er Außenminister unter Jefferson, danach wurde er selbst Präsident. Das einzige bemerkenswerte Ereignis seiner Präsidentschaft ist der Krieg mit Großbritannien 1812-1814 (Krieg von 1812). Der unter Verweis auf zahlreiche britische Übergriffe zur See begonnene Krieg zielte auf eine Eroberung Kanadas. Trotz großer zahlenmäßiger Überlegenheit - die Briten konnten, bedingt durch die gleichzeitigen Napoleonischen Kriege, wenig Truppen aufbieten - erlitt die US-Armee bei ihren wiederholten Invasionsversuchen eine Reihe teils demütigender Niederlagen, die 1814 in der Zerstörung der öffentlichen Gebäude der Hauptstadt Washington durch an der Chesapeake Bay gelandete britische Truppen gipfelten. Madison war durch die Auswahl meist inkompetenter Generäle für diese Rückschläge mit verantwortlich. Es war neben einzelnen fähigen Offizieren wie Andrew Jackson und William Henry Harrison vor allem der wesentlich professioneller agierenden US Navy zu verdanken, dass dieser Krieg kein Desaster für die USA wurde. Die US-Kriegsschiffe konnten zwar nicht die wirtschaftlich verheerend wirkende Blockade der amerikanischen Küste durch die britische Marine durchbrechen. Es gelang jedoch eine Reihe von psychologisch wichtigen Erfolgen in Gefechten zwischen einzelnen Schiffen. Kriegsentscheidend waren v.a. aber Siege in der Schlacht auf dem Eriesee und in der Schlacht bei Plattsburg auf dem Champlainsee, mit denen die Briten von einem Teil der Großen Seen vertrieben und 1814 eine bedrohliche Invasion im Bundesstaat New York abgewehrt wurde. Angesichts des militärischen Patts und der zunehmenden Bedrohung für den Zusammenhalt der Union - Teile der Neuenglandstaaten drohten mit einer Sezession - schloss Madison Ende 1814 mit den Briten den Frieden von Gent ab, in dem die USA keines ihrer Kriegsziele erreichen konnte. Der nach der Unterzeichnung des Friedensvertrags von General Andrew Jackson erkämpfte und deshalb militärisch bedeutungslose Sieg in der Schlacht bei New Orleans ermöglichte es Madison, den Krieg trotzdem als amerikanischen Erfolg darzustellen, eine Meinung, die bis heute verbreitet ist. Trotz des unbefriedigenden Verlaufs gewannen die USA insbesondere durch die Erfolge ihrer Marine an internationalem Ansehen und konnten durch die Bereinigung der Grenzstreitigkeiten mit Kanada ungestört nach Westen expandieren.
Madison, die Hauptstadt von Wisconsin ist nach ihm benannt. Madison, der anders als seine Vorgänger körperlich vollkommen gesund war, war als Hypochonder davon überzeugt an einer unheilbaren Krankheit zu leiden.
Weblinks
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Madison
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Madison, James
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Madison, James
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Madison, James
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ja:ジェームズ・マディスン
ko:제임스 매디슨
Johnny Polo
Scott Levy (born September 8, 1964), better known as Raven, is an American professional wrestler, currently performing for Total Nonstop Action Wrestling. He has enjoyed considerable success in every major promotion in the United States.
Career
Early career
Scott started wrestling as Scotty the Body in the NWA's "Pacific Northwest" territory in 1988. He was the main heel for three years there, winning all of the titles and feuding heavily with Steve Doll.
He next spent a little time in Memphis' "Mid-Southern Wrestling" where he was the boy-toy of Missy Hyatt, who used him to her and Eddie Gilbert's advantage.
His first national TV exposure was in the Global Wrestling Federation as Scotty Anthony. He was a member of The Cartel with Cactus Jack, Rip Rogers and Makhan Singh. GWF was aired on ESPN.
He got his first major exposure as a wrestler in 1991 in World Championship Wrestling under the name Scotty Flamingo, and won the short lived WCW Light Heavyweight Title (also known as the first incarnation of the WCW Cruiserweight Championship) in 1992. He had feuds with Brian Pillman, Brad Armstrong and Johnny B. Badd. He won a "boxing" match over the former Golden Gloves champion Badd at the Clash of Champions on November 18, 1992 when his ring corner men, Diamond Dallas Page and Vinnie Vegas, loaded his gloves with water so he could KO Badd. He left later that year.
In early 1993, Levy joined the then-World Wrestling Federation as the manager Johnny Polo, a spoiled, rich kid, and was placed with Adam Bomb. More famously, he was also the manager of the Quebecers tag team, whom he led to a few reigns as WWF World Tag Team Champions. He occasionally wrestled, worked as a color commentator, and, behind the scenes, worked as a producer for the WWF's Monday Night RAW TV program, before leaving in 1994. He would then start to make his impact in professional wrestling.
Extreme Championship Wrestling
In 1995, now bulked up to approximately 230 lb (104 kg), Levy debuted in Extreme Championship Wrestling under the name Raven (a reference to the poem by Edgar Allan Poe). In a dramatic departure from his former characters, Levy began portraying a depressed, nihilistic misanthrope. Levy enjoyed two reigns as ECW World Heavyweight Champion during his tenure in ECW. He started a legendary feud with Tommy Dreamer that lasted for the next two years, before Dreamer finally defeated him at the ECW Arena in Philadelphia, Pennsylvania in June 1997.
1997
World Championship Wrestling
In 1997 Levy left ECW and rejoined WCW, leading The Flock. He would enjoy some moderate success in WCW, but never reaching main event status like he did in ECW. He won the WCW Tag Team Championship with fellow Flock member Perry Saturn and the WCW U.S Heavyweight Championship. After the disintegration of the Flock, Raven was reunited with his former valet Chastity, who WCW claimed was his sister, and later joined with Vampiro, The Great Muta, and the Insane Clown Posse in a short-lived stable called The Dead Pool. Dissatisfied with WCW's creative direction, Raven left the company in 1999.
Extreme Championship Wrestling
Raven rejoined ECW and teamed up with his old enemy, Tommy Dreamer. A reluctant tag team, Raven and Dreamer reigned as ECW World Tag Team Champions for several months. When they lost those belts, they feuded once again before Levy left for the WWF in the summer of 2000.
World Wrestling Entertainment
Levy's WWF/WWE run was not a success. Despite a large reaction from fans to his early appearances, the WWF showed little interest in pushing him beyond the Hardcore division. Like many other former ECW wrestlers, Raven lost his ECW look and switched to the more uniform WWF style of dress. This eventually led to him wearing a kilt, and then to a standard pair of trunks and boots. Raven made the latter change on his own initiative, hoping that this would win the WWE's attention. Still, the WWE kept him lower on the card, to the point where he became something of a joke (Color commentator Jerry Lawler would point out that Raven spent most of his time on Sunday Night HEAT). Raven could not advance beyond midcard status and was used mainly on the "B" shows or in the Hardcore division. He won the WWE Hardcore Championship a total of 26 times before being released in early 2003.
Total Nonstop Action Wrestling
Levy's main exposure since then has been for Total Nonstop Action Wrestling (Then NWA-TNA), and in Europe for the Frontier Wrestling Alliance, where he reverted to his original grunge image. He also appeared in Ring of Honor that year, battling CM Punk in one of the company's most famous feuds which was based around Punk's straight-edge lifestyle as opposed to Raven's years of drug and alcohol abuse during the height of his fame in the late nineties.
On September 17, 2003, Raven lost his trademark long hair after he was defeated by Shane Douglas in a hair versus hair match. He later regrew it. While in TNA, he formed a stable known as The Gathering, though they would later turn on him.
On June 19, 2005, Raven won the NWA World Heavyweight Championship at the TNA Slammiversary PPV, defeating A.J. Styles, Abyss, Sean Waltman and Monty Brown in a five way King of the Mountain match. This concluded a long-running "destiny" storyline.
After successfully defending the title at No Surrender on July 17, 2005, against Abyss in a brutal Dog Collar Match, he was gored by Rhino, who aligned with Jeff Jarrett in yet another effort to get Jarrett into the title picture. Jarrett would get a title shot if he pinned Raven in a tag-team match at TNA Sacrifice on August 14, where Raven teamed with Sabu and Jarrett teamed with Rhino. Ultimately Rhino got the pin on Raven after goring him through a table, and was given the title shot at TNA Unbreakable on September 11.
September 11
At Unbreakable, Raven made the request of making the match a "Raven's Rules Match", to which Rhino agreed. Raven's Rules means no-disqualification, with Raven pushing a shopping cart to the ring containing various nominally-illegal foreign objects. In the match, Rhino got sliced in the face by a pizza cutter, while Raven was split open by a shot from a garbage can and shot in the forehead twice with a staple gun. In the end, after unsuccessful interference by Jeff Jarrett, Rhino suffered the Raven Effect DDT, and Raven retained the NWA World Heavyweight Championship once more.
On September 15, 2005 Raven lost the NWA Title to Jeff Jarrett in Oldcastle, Ontario, Canada, at a special event of Border City Wrestling. America's Most Wanted ("Wildcat" Chris Harris and "Cowboy" James Storm) came out and made and interfered on Jarrett's behalf. TNA Director of Authority Larry Zbyszko was immediately contacted by BCW officials, who declared the title change official. [http://www.tnawrestling.com/fullnews.php?home=206]
Raven was enraged by this acceptance, and went on the rampage backstage during the weeks leading up to Bound For Glory. As a result, when challenger Kevin Nash went down to illness and forfeited his title shot, Larry Zbyszko refused to grant Raven a rematch. Rhino came out and berated Raven, asking where the sick person that crucified The Sandman in ECW went, and saying Raven now was pathetic.
During this, and a segment with Cassidy Riley on the following episode of iMPACT, it has been hinted that Raven has "gone soft" as a result of his involvement with an as-yet unrevealed woman. On the December 3 addition of TNA he will have a " Raven House Of Fun Match".
In wrestling
Quotes
- "Quoth the Raven, Nevermore!"
- "Quote the Raven..."
- "What about me? What about Raven?!"
- "So it is written, so it shall come to pass."
- "I think you hear me knocking, I think I'm coming in!"
- "Welcome to Raven's Clockwork Orange House of Fun."
- "Being crazy was the only thing that kept me from going insane."
- "I am a human cancer!"
- "Welcome to the Terrordome"
- "The world is full of kings and queens, who will blind your eyes and steal your dreams"
Managers
Finishing and signature moves
- Raven Effect DDT / Evenflow DDT (Snap DDT)
- Drop toe-hold onto a chair
- Russian legsweep to a vertical surface
- One hand bulldog
- Clothesline
- Ankle lock
Trivia
- Levy is reportedly responsible for the creation of many types of wrestling matches including the Raven's Rules Match, the Hangman's Horror Match and the Clockwork Orange House of Fun Match (Raven's House of Fun Match, Bowery Death Cage Match).
- Levy has a reported IQ of 143, and is a member of Mensa International.
- Levy is the only wrestler to have an action figure of himself made in ECW, WCW, WWE and TNA, arguably the four most prominent promotions in North America of the 1990s and early 2000s. In addition, Levy was featured in video games produced by ECW, WCW and WWE, with TNA also set to release a video game in the future, and has won championships in all four promotions, placing him among a select few.
- Levy, along with Brian Azzarello, wrote Issue #14 of Spider-Man's Tangled Web, entitled "The Last Shoot". The comic was based around the professional wrestler who Peter Parker defeated in the character's first appearance in Amazing Fantasy. Levy's influence is clearly seen by the insider's take on professional wrestling within the issue, including the use of kayfabe terminology.
- During his WCW career, Levy's theme music was at one point quite similar to an instrumental version of Nirvana's Come As You Are.
- Levy is an alumnus of Theta Chi Fraternity, which he joined during his days at the University of Delaware.
- In Wizard Magazine's May 1999 issue Levy is quoted as saying "I love the Marvel Knights line. I'm a big Kevin Smith fan, and his work on Daredevil is the best on that book since Frank Miller's stuff. Inhumans is also great. It could be the break-out book of the year because they're finally treating them as real characters instead of just freaks and monsters with no personality." The article goes on to say that he is a big fan of Watchmen, Swamp Thing, and especially Sandman and that he has a tattoo of Neil Gaiman's Sandman character on his back.
- Levy has had the most ever title runs in the WWF/E - 39 reigns as Hardcore Champion. It was believed to have been 27 reigns, but in an interview with Powerslam Magazine in the May 2005 edition, he confirmed the actual number to be 39. He is quoted as saying, "It was actually 39 times! Everyone says it was 27, but it was 39."
Championships and accomplishments
- Extreme Championship Wrestling
: - 2-time ECW World Heavyweight Champion
: - 4-time ECW World Tag Team Champion (2-time with Stevie Richards, 1-time with Tommy Dreamer, 1-time with Mike Awesome)
- Heartland Wrestling Association
: - 1-time HWA Tag Team Champion (with Bill DeMott)
- Mid-Eastern Wrestling Federation
: - 1-time MEWF Mid-Atlantic Heavyweight Champion
- NWA Central States Wrestling
: - 1-time NWA Central States Heavyweight Champion
- NWA: Pacific Northwest
: - 3-time NWA Pacific Northwest Heavyweight Champion
: - 1-time NWA Pacific Northwest Television Champion
: - 3-time NWA Pacific Northwest Tag Team Champion (1-time with Top Gun, 1-time with The Grappler, 1-time with Steve Doll)
- National Wrestling Federation
: - 1-time NWF Heavyweight Champion
- Pro Pain Pro Wrestling
: - 1-time 3PW Heavyweight Champion
- Pro Wrestling Illustrated
: - PWI ranked Levy # 168 of the 500 best singles wrestlers during the PWI Years in 2003
- Total Nonstop Action Wrestling
: - 1-time NWA World Heavyweight Champion
- USA Pro Wrestling
: - 2-time USA Pro Heavyweight Champion
- United States Wrestling Association
: - 1-time USWA Tag Team Champion (with Brian Christopher)
- World Championship Wrestling
: - 1-time WCW United States Heavyweight Champion
: - 1-time WCW World Light Heavyweight Champion
: - 1-time WCW World Tag Team Champion (with Perry Saturn)
- World Wrestling Entertainment
: - 39-time WWE Hardcore Champion
Job titles
- WWE Sunday Night Heat commentator
- WWE Manager
References
- [1] - http://university.imdb.com/name/nm0506610/ - IMDB biography
- [2] - http://www.tnawrestling.com/raven/bio/bio.html - TNA biography
- [3] - http://www.100megsfree4.com/wiawrestling/wiamain.htm - Wrestling Information Archive
- [4] - http://www.solie.org/titlehistories/ - Solie's Title Histories
External links
- [http://www.theraveneffect.com Official site]
- [http://www.tnawrestling.com/raven/index.html TNA website]
- [http://www3.telus.net/start/wrestlingupdate/bios/raven.htm Wrestling Update's Raven biography]
- [http://raven-dedication.net/ Raven-Dedication Fansite]
- [http://www.angelfire.com/wrestling/RavenECW1/ Old official site]
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