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Messerschmitt

Messerschmitt

Die Messerschmitt AG war ein deutscher Flugzeug- und Fahrzeughersteller. Die Geschichte der Firma Messerschmitt AG beginnt anfänglich in einem anderen Unternehmen. 1927 tritt Willy Messerschmitt seine Arbeit bei den Bayerischen Flugzeugwerken an und schart dort ein Entwicklungsteam um sich, welches zu dieser Zeit konzeptionell und visionär völlig neue Wege der Flugzeugentwicklung geht. Mit ihren Flugzeugen der Bf 108 Taifun sowie der Bf 109 gewinnt Messerschmitt und sein Team mehrere Entwicklungswettbewerbe bis in die zweite Hälfte der 1930 Jahre hinein. Am 11. Juli 1938 gründet Messerschmitt die nach ihm benannte Messerschmitt AG (Hauptwerk in Augsburg; Zweigwerke in Regensburg und Obertraubling) in der die Bayerische Flugzeugwerke gleichzeitig aufgehen. Willy Messerschmitt wird der Vorstandsvorsitzende des neuen Unternehmens. Die Messerschmitt AG ist im wesentlichen für die Entwicklung einiger zukunftsweisender Flugzeugtypen verantwortlich in der Zeit des 2. Weltkriegs. So baut Messerschmitt mit der Me 262 das erste serienmäßig produzierte Strahltriebwerk-getriebene Flugzeug der Welt sowie die durch ein Raketentriebwerk angetriebene Me 163 Komet. Mit der Gründung der Messerschmitt AG wurden gleichzeitig auch alle von da an entwickelten Flugzeuge mit dem Kürzel „Me“ statt zuvor „Bf“ versehen. Alle bis dato bestehenden Flugzeugtypen behielten offiziell allerdings ihr Kürzel „Bf“, wenngleich es zu Überschneidungen kam, da zum Beispiel die Bf 109 oder Bf 110 teilweise als Me 109 oder Me 110 in Dokumenten auftauchten. 1943 wurden die Werke in Regensburg erstmals von alliierten Bomberverbänden angegriffen (siehe auch Operation Double Strike). Bis dahin wurde die Bf (Me) 109 produziert. Ab 1944 wurde versucht, die Produktion in versteckte Werke auszulagern. 1945 wurde die letzte hergestellte Me 262 nach München ausgeflogen. Nach dem Krieg wurde aus der Messerschmitt AG durch Übernahme der Bölkow GmbH (1968) und Fusion mit der Hamburger Flugzeugbau GmbH (1969), einer Tochter von Blohm & Voss, zu Messerschmitt-Boelkow-Blohm (MBB), dem damals größten deutschen Luft- und Raumfahrtkonzern. 1989 wurde MBB von der Daimler-Benz Aerospace AG übernommen.

Flugzeuge


- M17
- M18
- M19
- M20
- M21
- M22
- M23
- M24
- M26
- M27
- M28
- M29
- M31
- M35
- Me (Bf) 108 Taifun
- Bf (Me) 109
- Bf (Me) 110 Zerstörer
- Me 161
- Me 162 Jaguar
- Me 163 Komet
- Me 209
- Me 210
- Me 261
- Me 262
- Me 264 Amerika-Bomber
- Me 321
- Me 323 Gigant
- Me 410 Hornisse
- P. 1101 Siehe auch: Messerschmitt Kabinenroller, Liste von Flugzeugtypen, Alexander Lippisch

Literatur


- Peter Schmoll: Die Messerschmitt-Werke im Zweiten Weltkrieg, ISBN 3-931904-38-5

Weblinks


- http://www.adlertag.de/
- [http://www.luftarchiv.de Das Archiv der deutschen Luftwaffe 1935-1945 ] Kategorie:Flugzeughersteller Kategorie:Rüstungshersteller Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Deutschland) Kategorie:Unternehmen (Bayern) ja:メッサーシュミット社

1927

Ereignisse


- 1. Januar: Giuseppe Motta wird zum dritten Mal Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Ungarn führt als neue Währung den Pengő ein
- 14. April: Der erste Volvo verlässt das Werk auf der Insel Hisingen
- 14. Mai: Stapellauf der Cap Arcona
- 20./21. Mai: Charles Lindbergh fliegt nonstop von New York nach Paris
- 1. Juni: Der Hindenburgdamm, der die Insel Sylt mit dem Festland verbindet, wird eröffnet
- 15. Juli: In Wien wird im Zuge der so genannten Julirevolte der Justizpalast nach einem Skandalurteil gestürmt und in Brand gesteckt
- 23. August: Sacco und Vanzetti auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet
- Abschaffung der Lanze als offizielle Gefechtswaffe in der britischen Armee

Wissenschaft und Technik


- Juni: Werner Heisenberg veröffentlicht seine Arbeit zur Unschärferelation
- Rundfunksender Nürnberg-Kleinreuth wird errichtet
- Clinton Joseph Davisson und George Paget Thomson führen ihr Experiment zum Nachweis der Elektronenstreuung an Festkörpern, (in: Nature 119 (1927), 558; Physical Review 30 (1927), 705)

Luftfahrt


- März: Erstflug der Fokker F.VIII
- März: Erstflug der Lockheed Vega

Kultur


- 8. Januar: Uraufführung der Oper Penthesilea von Othmar Schoeck an der Staatsoper in Dresden
- 28. Januar: Uraufführung der Oper Angélique von Jacques Ibert in Paris
- 17. Februar: Uraufführung der Oper Hanneles Himmelfahrt von Paul Graener in Dresden
- 21. Februar: Uraufführung der Operette Der Zarewitsch von Franz Lehár am Deutschen Künstler-Theater in Berlin
- 26. Mai: Uraufführung der Operette Märchen im Schnee von Robert Stolz am Johann Strauß Theater in Wien
- 7. Oktober: Uraufführung der Oper Das Wunder der Heliane von Erich Wolfgang Korngold in Hamburg
- 14. November: Uraufführung des Musicals Funny Face von George Gershwin am Alvin Theatre in New York
- 18. November: Uraufführung der Oper La Campana sommersa (Die versunkene Glocke) von Ottorino Respighi an der Hamburgischen Staatsoper
- 25. Dezember: Uraufführung der Operette Die blonde Liselott von Eduard Künneke in Altenburg
- 28. Dezember: Uraufführung der Oper Antigone von Arthur Honegger am Théâtre de la Monnaie in Brüssel

Katastrophen


- 7. März: Erdbeben der Stärke 7,6 in Tango, Japan, mehr als 3.000 Tote
- 22. Mai: Erdbeben der Stärke 7,9 in Tsinghai, Republik China, etwa 200.000 Tote
- 1. Juni: Drei Tornados beschädigen oder zerstören in mehreren niedersächsischen Ortschaften insgesamt über 200 Häuser. 2 Menschen werden getötet und dutzende verletzt
- 8./9. Juli: Eine Hochwasserkatastrophe trifft die Flusstäler im Osterzgebirge und richtet insbesondere in den Tälern der Müglitz (Fluss) und Gottleuba gewaltige Schäden an. Den Fluten fallen insgesamt 145 Menschen zum Opfer, darunter allein 88 in Berggießhübel
- 25. August: Der Torpedobootzerstörer „Warabi“ sinkt nach einer Kollision mit dem Leichten Kreuzer „Jindsu“ (beide Japan) vor Bungo-Suido. 102 Tote
- 30. Oktober: New Brunswick, USA. Ein Flugzeug der Colonial Air Transport Fairchild stürzte ab. 4 Tote
- 17. Dezember: Untergang des U-Bootes S 4 vor Provincetown (Massachusetts) nach einer Kollision mit dem Coast Guard-Zerstörer „Paulding“ (beide USA). Eine Bergung von 7 Eingeschlossenen scheitert, alle 39 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Der Internationale Lawn-Tennisverband nimmt das Deutsche Reich als Mitglied auf

Geboren


- 1. Januar: Maurice Béjart, französischer Choreograf und Leiter des Béjart Ballets
- 1. Januar: Vernon L. Smith, Professor für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
- 2. Januar: Herbert Sczepan, Baptistenpastor und Evangelist († 2004)
- 4. Januar: Claus Jacobi (Journalist), deutscher Journalist
- 4. Januar: Hans Bentzien, SED-Funktionär und Minister für Kultur der DDR
- 6. Januar: Alfred Sirven, französischer Topmanager († 2005)
- 7. Januar: Achille Maramotti, italienischer Unternehmer der Modebranche und Jurist († 2005)
- 8. Januar: Karlheinz Eber, Generalsekretär des CVJM-Landesverband Bayern († 2004)
- 9. Januar: Adolfo Antonio Suárez Rivera, emeritierter Erzbischof von Monterrey und Kardinal
- 10. Januar: Otto Stich, Schweizer Politiker
- 10. Januar: Johnnie Ray, US-amerikanischer Sänger
- 12. Januar: Leslie Orgel, britischer Chemiker
- 12. Januar: Ignatz Bubis, eh. Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland († 1999)
- 13. Januar: Sydney Brenner, britischer Biologe und Nobelpreisträger
- 17. Januar: Eartha Kitt, Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin
- 18. Januar: Werner Liebrich, deutscher Fußballspieler und Trainer († 1995)
- 18. Januar: Rudolf Schlott, deutscher Fußballtrainer
- 19. Januar: Lothar Dräger, deutscher Autor
- 20. Januar: Wolfgang Kasack, deutscher Slawist († 2003)
- 22. Januar: Ernst Huberty, deutscher Sportjournalist und Fernsehmoderator
- 25. Januar: Antônio Carlos Jobim, brasilianischer Sänger und Komponist († 1994)
- 26. Januar: Hans Bardens, deutscher Politiker, MdB († 2003)
- 26. Januar: Erni Mangold, österreichische Schauspielerin
- 27. Januar: Diether Ritzert, Maler und Graphiker († 1987)
- 27. Januar: Arnold Zellner, US-amerikanischer Ökonom
- 28. Januar: Hans Stefan Seifriz, Politiker, MdB
- 30. Januar: Olof Palme, schwedischer Politiker und zweimaliger Premierminister († 1986)
- 1. Februar: Günter Guillaume, DDR-Spion im Bundeskanzleramt 1970–1974 († 1995)
- 1. Februar: Hans Gmür, Schweizer Autor († 2004)
- 2. Februar: Stan Getz, US-amerikanischer Tenorsaxophon († 1991)
- 3. Februar: Kenneth Anger, Filmemacher und Autor
- 4. Februar: Horst Ehmke, deutscher Politiker
- 4. Februar: Rolf Landauer, deutsch-US-amerikanischer Physiker und Informationswissenschaftler († 1999)
- 4. Februar: Arthur Cohn, Schweizer Filmproduzent
- 7. Februar: Laurie Johnson, englischer Komponist
- 7. Februar: Juliette Gréco, französische Chansonsängerin und Schauspielerin
- 7. Februar: Wolodymyr Kuz, Leichtathlet aus der Sowjetunion († 1975)
- 9. Februar: David Wheeler, britischer Computerpionier († 2004)
- 11. Februar: Johannes Menskes, deutscher Chorleiter und Komponist
- 12. Februar: Paul Bühlmann, Schweizer Volksschauspieler († 2000)
- 14. Februar: Lois Maxwell, kanadische Schauspielerin (Miss Moneypenny in James Bond-Filmen)
- 14. Februar: Hans Kann, österreichischer Pianist und Komponist († 2005)
- 15. Februar: Carlo Maria Martini, Erzbischof von Mailand (Italien), Kardinal
- 16. Februar: Botho Prinz zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein, deutscher Politiker
- 16. Februar: Ludwig Averkamp, Theologe und Alterzbischof von Hamburg
- 17. Februar: Juan Almeida, Revolutionär und Politiker
- 19. Februar: Rolf Wilhelm, Film- und Fernsehkomponist
- 19. Februar: Hugo Portisch, österreichischer Journalist
- 20. Februar: Ibrahim Ferrer, kubanischer Musiker († 2005)
- 20. Februar: Carl Damm (Bundestagsabgeordneter), deutscher Politiker und MdB († 1993)
- 21. Februar: Paul Raabe, deutscher Literaturwissenschaftler und Bibliotheksfachmann
- 22. Februar: Florencio Campomanes, philippinischer Schachspieler und -funktionär
- 23. Februar: Robert N. Bellah, US-amerikanischer Soziologe
- 25. Februar: Dieter Ertel, deutscher Journalist und Redakteur
- 26. Februar: Hans Heinz Holz, deutscher marxistischer Philosoph
- 1. März: Rudi Arndt, deutscher Politiker († 2004)
- 1. März: Claude Gensac, französische Schauspielerin
- 1. März: George Ogden Abell, US-amerikanischer Astronom († 1983)
- 1. März: Harry Belafonte, US-amerikanischer Sänger, Schauspieler, Entertainer und Bürgerrechtler
- 2. März: Roger Walkowiak, französischer Radrennfahrer
- 3. März: Pierre Aubert, Schweizer Politiker
- 4. März: Dick Savitt, US-amerikanischer Tennisspieler
- 5. März: Jack Cassidy, US-amerikanischer Schauspieler, Sänger († 1976)
- 6. März: Gordon Cooper, US-amerikanischer Astronaut († 2004)
- 8. März: Harry Thürk, deutscher Schriftsteller
- 8. März: Stanisław Kania, polnischer Politiker, Parteichef von Polen von 1980 bis 1981
- 9. März: Bezerra da Silva, brasilianischer Liedermacher († 2005)
- 9. März: Klaus Dieter Arndt, deutscher Politiker († 1974)
- 9. März: Johannes Hanselmann, Landesbischof der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern († 1999)
- 10. März: Josef Derwall, deutscher Fußballtrainer und -spieler
- 10. März: Paul Wunderlich, deutscher Maler und Zeichner
- 11. März: Joachim Fuchsberger, deutscher Schauspieler und Entertainer
- 11. März: Freda Meissner-Blau, österreichische Politikerin
- 12. März: Raúl Alfonsín, ehemaliger Staatspräsident von Argentinien
- 14. März: Wolfgang Grönebaum, deutscher Schauspieler († 1998)
- 15. März: Rüdiger Klessmann, deutscher Kunsthistoriker
- 15. März: Hanns Joachim Friedrichs, deutscher TV-Moderator († 1995)
- 15. März: Carl Smith, US-amerikanischer Country-Sänger
- 16. März: Wladimir Michailowitsch Komarow, sowjetischer Kosmonaut († 1967)
- 18. März: George Plimpton, US-amerikanischer Schriftsteller und Förderer junger Schriftsteller († 2003)
- 19. März: John Kander, US-amerikanischer Komponist
- 21. März: Hans-Dietrich Genscher, deutscher Politiker, Innenminister und Außenminister
- 21. März: Robert-Alexander Bohnke, Pianist († 2004)
- 21. März: Halton Arp, US-amerikanischer Astronom
- 24. März: Martin Walser, deutscher Schriftsteller
- 25. März: Herbert Fux, österreichischer Schauspieler und Politiker
- 27. März: François Furet, französischer Historiker († 1997)
- 27. März: Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch, russischer Cellist und Dirigent
- 28. März: Harry Tisch, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Vorsitzender des FDGB in der DDR († 1995)
- 28. März: Marianne Fredriksson, schwedische Schriftstellerin
- 29. März: John Robert Vane, britischer Biochemiker († 2004)
- 29. März: Martin Fleischmann, Chemiker
- 29. März: Alfred Neven DuMont, deutscher Verleger
- 31. März: Erich Kirste, deutscher Physiker († 2002)
- 31. März: César Chávez, Gründer der US-amerikanischen Landarbeitergewerkschaft United Farm Workers († 1993)
- 31. März: Eduardo Martínez Somalo, Kardinal
- 31. März: Wladimir Sergejewitsch Iljuschin, sowjetischer Testpilot
- 31. März: Ludwig Polsterer, Zeitungsherausgeber († 1979)
- 1. April: Thomas Holtzmann, deutscher Schauspieler
- 2. April: Ladislav Alster, tschechoslowakischer Schachspieler und Schachjournalist († 1991)
- 2. April: Ferenc Puskás, ungarischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 5. April: Ida Krottendorf, österreichische Schauspielerin († 1998)
- 5. April: Tanin Kraivixien, Premierminister von Thailand
- 6. April: Gerry Mulligan, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist († 1996)
- 7. April: Wolfgang Mattheuer, deutscher Maler, Graphiker und Bildhauer († 2004)
- 7. April: Herbert Pilch, deutscher Sprachwissenschaftler, Keltologe und Politiker
- 11. April: Klaus Harpprecht, deutscher Journalist
- 11. April: Dieter Thoma (Moderator), deutscher Journalist und Moderator
- 14. April: Hans Helmut Dickow, deutscher Schauspieler († 1989)
- 14. April: Alan MacDiarmid, neuseeländischer Chemiker, Nobelpreisträger
- 15. April: Robert L. Mills, US-amerikanischer Physiker († 1999)
- 16. April: Benedikt XVI., 265. Papst, Bischof von Rom, Staatsoberhaupt des Vatikans
- 16. April: Rolf Schult, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 16. April: Claus Arndt, Politiker (SPD)
- 17. April: Margot Honecker, deutsche Politikerin und Ministerin für Volksbildung der DDR
- 18. April: Tadeusz Mazowiecki, ehemaliger Ministerpräsident Polens
- 18. April: Samuel Huntington, US-amerikanischer Politikwissenschaftler
- 19. April: Ernst Lange, deutscher protestantischer Theologe und Kirchenreformer
- 20. April: Phil Hill, ehemaliger US-amerikanischer Rennfahrer
- 20. April: Karl Alex Müller, Schweizer Physiker
- 23. April: Werner Koch (Sachverständiger), Wertermittlungs-Experte († 1993)
- 24. April: Josy Barthel, luxemburger Leichtathlet und Olympiasieger († 1992)
- 25. April: Rosemarie Fendel, deutsche Schauspielerin
- 25. April: Siegfried Palm, deutscher Cellist († 2005)
- 25. April: Werner Jarowinsky, deutscher Politiker († 1990)
- 25. April: Frances Hyland, kanadische Schauspielerin († 2004)
- 25. April: Albert Uderzo, Zeichner der bekannten Comic-Serie Asterix
- 26. April: Roswitha Verhülsdonk, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages
- 28. April: Guy Duijck, belgischer Komponist und Professor
- 29. April: Walter Thirring, österreichischer Physiker
- 1. Mai: Horst Drinda, deutscher Regisseur und Schauspieler († 2005)
- 1. Mai: Gary Bertini, israelischer Dirigent und Komponist († 2005)
- 1. Mai: Walter Zeman, österreichischer Fußballspieler († 1991)
- 2. Mai: Michael Broadbent, britischer Weinkommentator und -kritiker
- 4. Mai: Trude Herr, deutsche Schauspielerin († 1991)
- 4. Mai: Peter Boenisch, deutscher Journalist († 2005)
- 5. Mai: Charles Rosen, US-amerikanischer Pianist und Musiktheoretiker
- 8. Mai: László Paskai, emeritierter Erzbischof von Esztergom-Budapest
- 9. Mai: Manfred Eigen, deutscher Biophysiker
- 9. Mai: Wim Thoelke, deutscher Fernsehmoderator († 1995)
- 13. Mai: Rudolf Marić, Schachmeister und Schachbuchautor aus Jugoslawien († 1990)
- 13. Mai: Herbert Ross, US-amerikanischer Choreograph und Filmregisseur († 2001)
- 14. Mai: Walter E. Richartz, deutscher Chemiker und Schriftsteller († 1980)
- 14. Mai: Herbert W. Franke, deutschsprachiger Science Fiction-Autor
- 16. Mai: Nilton Santos, brasilianischer Fußballspieler
- 17. Mai: Heinz Frieler, deutscher Politiker († 1990)
- 17. Mai: Winnie Jakob, Karikaturistin und Publizistin
- 17. Mai: Hans Koch (DDR), Kulturwissenschaftler und Kulturfunktionär der DDR († 1986)
- 18. Mai: Egon Monk, deutscher Schauspieler, Regisseur, Dramaturg und Autor
- 19. Mai: Varkey Vithayathil, römisch-kath. Erzbischof und Kardinal
- 19. Mai: Serge Lang, US-amerikanischer Mathematiker († 2005)
- 20. Mai: Franciszek Macharski, Erzbischof von Krakau und Kardinal
- 22. Mai: Hubert Luthe, Bischof von Essen
- 22. Mai: Richard Hundhammer, deutscher Politiker
- 22. Mai: Ernst-Otto Czempiel, deutscher Politikwissenschaftler
- 23. Mai: Dieter Hildebrandt, deutscher Kabarettist
- 25. Mai: Robert Ludlum, US-amerikanischer Schriftsteller, Schauspieler und Produzent († 2001)
- 26. Mai: Christian Graf von Krockow, deutscher Politikwissenschaftler, Historiker und Schriftsteller († 2002)
- 27. Mai: Peter Zvi Malkin, israelischer Geheimagent († 2005)
- 30. Mai: Tino Schwierzina, deutscher Politiker († 2003)
- 1. Juni: Herbert Schnoor, deutscher Politiker
- 1. Juni: Willem Scholten, niederländischer Politiker († 2005)
- 3. Juni: Oscar Schneider, deutscher Politiker
- 3. Juni: Manfred Flegel, mehrfacher Minister der DDR
- 4. Juni: Willy Hagara, österreichischer Schlagersänger und Schauspieler
- 6. Juni: Ursula Böttcher, deutsche Dompteuse
- 6. Juni: Herbert Lichtenfeld, deutscher Fernsehautor († 2001)
- 8. Juni: Wolfgang Schieren, deutscher Manager und Vorstandsvorsitzender der Allianz AG († 1996)
- 8. Juni: Jerry Stiller, US-amerikanischer Schauspieler
- 9. Juni: Waltraut Haas, österreichische Schauspielerin und Sängerin
- 9. Juni: Helmut Zilk, österreichischer Journalist, Politiker und Bürgermeister von Wien
- 10. Juni: Eugene N. Parker, US-amerikanischer Astrophysiker
- 13. Juni: Slim Dusty, australischer Sänger und Songwriter († 2003)
- 15. Juni: Hugo Pratt, italienischer Comic-Autor († 1995)
- 17. Juni: Martin Böttcher, deutscher Filmkomponist und Dirigent
- 17. Juni: Lucio Fulci, italienischer Filmregisseur und Produzent († 1996)
- 18. Juni: Lutz Jahoda, deutscher Schauspieler, Entertainer, Sänger und Autor
- 18. Juni: Hans Berentzen, deutscher Spirituosenfabrikant († 2005)
- 20. Juni: Josef Posipal, deutscher Fußballspieler († 1997)
- 22. Juni: Herbert Hisel, fränkischer Humorist
- 23. Juni: Herbert MacKay-Fraser, Rennfahrer († 1957)
- 23. Juni: Bob Fosse, US-amerikanischer Filmregisseur († 1987)
- 24. Juni: Martin L. Perl, US-amerikanischer Physiker
- 26. Juni: Klaus Hornung, deutscher Politikwissenschaftler
- 27. Juni: Otto Herbert Hajek, ungegenständlicher Bildhauer († 2005)
- 28. Juni: Frank Sherwood Rowland, US-amerikanischer Chemiker
- 29. Juni: Henry Jaeger, deutscher Schriftsteller († 2000)
- 29. Juni: Piero Dorazio, italienischer Maler († 2005)
- 30. Juni: Shirley Fry, ehemalige Tennisspielerin
- 1. Juli: Chandra Shekhar, Premierminister Indiens
- 2. Juli: Ruth Berghaus, deutsche Regisseurin des Musiktheaters († 1996)
- 2. Juli: Gerhard Gawliczek, deutscher Fußballspieler
- 2. Juli: Brock Peters, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger († 2005)
- 3. Juli: Ken Russell, Regisseur
- 4. Juli: Watts S. Humphrey, Informatiker
- 4. Juli: Gina Lollobrigida, italienische Schauspielerin
- 4. Juli: Neil Simon, US-amerikanischer Dramatiker und Drehbuchautor
- 5. Juli: Hans Gottfried Bernrath, deutscher Politiker
- 5. Juli: Walter Matthias Diggelmann, Schweizer Schriftsteller († 1979)
- 6. Juli: Georg Gallus, deutscher Politiker
- 6. Juli: Johannes Hendrikus Donner, niederländischer Schachgroßmeister († 1988)
- 7. Juli: Doc Severinsen, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 8. Juli: Alexander May, deutscher Schauspieler
- 8. Juli: John Ashbery, US-amerikanischer Dichter
- 9. Juli: Red Kelly, ehem. Eishockeyspieler und -trainer
- 10. Juli: Paul Wühr, deutscher Schriftsteller
- 11. Juli: Herbert Blomstedt, US-amerikanischer (schwedischer) Dirigent
- 11. Juli: Theodore Maiman, US-amerikanischer Physiker
- 13. Juli: Simone Veil, französische Politikerin und Präsidentin des EU-Parlamentes
- 14. Juli: Fritz Harkort, deutscher Volkskundler und Erzählforscher († 1972)
- 16. Juli: Thomas Ellwein, deutscher Politologe († 1998)
- 16. Juli: Serge Baudo, französischer Dirigent
- 18. Juli: Kurt Masur, deutscher Dirigent
- 18. Juli: Ludwig Harig, deutscher Schriftsteller
- 20. Juli: Michael Gielen, Dirigent und Komponist
- 21. Juli: Willy Moese, deutscher Comiczeichner und Karikaturist
- 21. Juli: Michael Janisch, österreichischer Schauspieler († 2004)
- 23. Juli: Elliott See, US-amerikanischer Astronaut des Gemini-Projekts († 1966)
- 24. Juli: Alex Katz, US-amerikanischer Maler
- 25. Juli: Arminio Rothstein, akademischer Maler, Puppenmacher und Puppenspieler († 1994)
- 25. Juli: Bert Breit, Komponist, Journalist, Filmemacher, Zeichner († 2004)
- 26. Juli: Janet Leigh, US-amerikanische FilmSchauspielerin († 2004)
- 27. Juli: Heinz Wewers, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 27. Juli: Georg Stollenwerk, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 27. Juli: Dawid Rubinowicz, Tagebuch-Verfasser († 1942)
- 28. Juli: Hans Bauer, deutscher Fußballspieler († 1997)
- 29. Juli: Harry Mulisch, niederländischer Schriftsteller
- 30. Juli: Harri Czepuck, deutscher Journalist, ehem. Vorsitzender des Journalistenverbandes der DDR
- 31. Juli: Walter Vogt, Schriftsteller († 1988)
- 1. August: André Cools, belgischer sozialistischer Politiker († 1991)
- 1. August: Gerhard Woitzik, deutscher Politiker
- 2. August: Fredrik Bull-Hansen, norwegischer Offizier und Diplomat
- 9. August: Marvin Minsky, US-amerikanischer Forscher auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz
- 12. August: Porter Wagoner, ist US-amerikanischer Country-Sänger
- 15. August: John Cranko, britischer Tänzer und Choreograf († 1973)
- 15. August: Albin Sättler, deutscher Künstler
- 16. August: Herbert Schäfer, deutscher Fußballtrainer († 1991)
- 23. August: Walter Giller, deutscher Schauspieler
- 23. August: Dick Bruna, niederländischer Autor, Zeichner und Grafikdesigner
- 23. August: Allan Kaprow, US-amerikanischer Künstler und Kunsttheoretiker
- 24. August: Harry M. Markowitz, Ökonom, Nobelpreisträger
- 25. August: Althea Gibson, US-amerikanische Tennisspielerin († 2003)
- 27. August: Liselott Linsenhoff, deutsche Dressurreiterin († 1999)
- 1. September: Joyce King, australische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1. September: Wolfgang Klafki, Pädagoge
- 4. September: Ulrich Finckh, evangelischer Pfarrer
- 4. September: John McCarthy, US-amerikanischer Informatiker, Erfinder der Programmiersprache Lisp
- 5. September: Dionys Jobst, deutscher Politiker und MdB
- 9. September: Eugen Helmlé, deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer († 2000)
- 9. September: Elvin Jones, US-amerikanischer Musiker († 2004)
- 10. September: Gerhard Jahn, deutscher Politiker († 1998)
- 10. September: Johnny Keating, ehemaliger schottischer Jazzmusiker und Orchesterleiter
- 10. September: Yma Sumac, peruanische Sängerin
- 10. September: Albert Benz (Komponist), Schweizer Komponist und Dirigent († 1988)
- 14. September: Markus Egen, ehem. deutscher Eishockeyspieler
- 14. September: Edmund Casimir Szoka, emeritierter Erzbischof von Detroit
- 15. September: Erika Köth, deutsche Kammersängerin und Sopranistin († 1989)
- 15. September: Eberhard Stüber, österreichischer Biologe
- 16. September: Sadako Ogata, japanische UN-Diplomatin und Hoher Flüchtlingskommissarin
- 16. September: Peter Falk, US-amerikanischer Schauspieler, Filmproduzent und Maler
- 17. September: Hein & Oss, deutsche Liedermacher und Sänger
- 20. September: Peter Borgelt, deutscher TV- und Theaterschauspieler († 1994)
- 21. September: Michael Kehlmann, österreichischer Regisseur und Schauspieler
- 22. September: Herwig Blankertz, Pädagoge († 1983)
- 25. September: Colin Davis, britischer Dirigent
- 26. September: Wilhelm Gustav Illbruck, deutscher Unternehmer und Hochseesegler († 2004)
- 27. September: Adhemar Ferreira da Silva, brasilianischer Leichtathlet († 2001)
- 27. September: Werner Fuchs (Archäologe), deutscher Archäologe
- 27. September: Romano Scarpa, italienischer Comiczeichner und -texter († 2005)
- 28. September: Robert Thomas, französischer Schriftsteller († 1989)
- 29. September: Karl Ravens, deutscher Politiker
- 1. Oktober: Sivaji Ganesan, indischer Filmschauspieler († 2001)
- 2. Oktober: Francis Matthews, britischer Theater-, Film- und Fernsehschauspieler
- 2. Oktober: Margot Leonard, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin († )
- 2. Oktober: Uta Ranke-Heinemann, katholische Theologin und Autorin
- 4. Oktober: Karlheinz Blaschke, deutscher Archivar und Historiker
- 4. Oktober: Wolfgang Schmidt-Futterer, Zivilrichter am Landgericht Mannheim († 1978)
- 5. Oktober: Rolf Herricht, deutscher Schauspieler und Komiker († 1981)
- 6. Oktober: Paul Badura-Skoda, österreichischer Pianist
- 7. Oktober: Ronald D. Laing, britischer Psychiater († 1989)
- 7. Oktober: Juan Benet, spanischer Schriftsteller († 1993)
-

Bayerische Flugzeugwerke AG

Die Bayerische Flugzeugwerke AG (BFW) entstand
1916 das erste Mal durch Fusion der Gustav-Otto-Flugzeugwerke und der Karl-Rapp-Flugzeugwerke in München, man fertigte Lizenzbauten der Albatros Flugzeugwerke. 1917 wurde die Firma umbenannt in "Bayerische Motoren Werke GmbH", aus der später die Bayerische Motoren Werke AG (BMW) wurde. Das BMW-Logo symbolisiert noch heute einen Propeller. 1923 eröffnete die Bayerischen Flugzeugwerke AG erneut, diesmal in Augsburg in den Anlagen der Rumpler-Werke. 1927 schlossen die BFW mit der aufstrebenden Messerschmitt Flugzeugbau GmbH aus Bamberg einen Kooperationsvertrag ab. 1928 übernahm eine Finanzgruppe um Freiherr Michel-Raulino zusammen mit Wilhelm Emil Messerschmitt die BFW. In der Wirtschaftskrise 1931, nach einer Reihe von Abstürzen von BFW M20-Flugzeugen, brachen die Bayerischen Flugzeugwerke jedoch erneut zusammen. Die Messerschmitt Flugzeugbau GmbH hielt jedoch den Flugzeugbau solange aufrecht, bis die Bayerischen Flugzeugwerke AG 1933 den Flugzeugbau wieder aufnehmen konnte. Mit den Flugzeugen Bf 108 Taifun sowie der Bf 109 gewinnt Messerschmitt und sein Team mehrere Entwicklungswettbewerbe bis in die zweite Hälfte der 1930er Jahre hinein. Im September 1938 wurden die Bayerischen Flugzeugwerke AG in Messerschmitt AG umbenannt. Mit der Gründung der Messerschmitt AG wurden gleichzeitig auch alle von da an entwickelten Flugzeuge statt „Bf“ mit dem Kürzel „Me“ versehen. Alle bis dato bestehenden Flugzeugtypen behielten offiziell allerdings ihr Kürzel „Bf“, wenngleich es zu Überschneidungen kam, da zum Beispiel die Bf 109 oder Bf 110 teilweise als Me 109 oder Me 110 in Dokumenten auftauchten.

Flugzeugtypen


- BFW M20 Verkehrsflugzeug (1928)
- BFW M21 Schulungsflugzeug (1928)
- BFW M23 Schulungsflugzeug (1928)
- BFW M18 Reiseflugzeug (1929)
- BFW M22 Fernaufklärer, Bomber (1929)
- BFW M27 Schulungsflugzeug (1930)
- Messerschmitt Bf 108 Taifun Reiseflugzeug (1936)
- Messerschmitt Bf 109 Jagdflugzeug (1938) Kategorie:Flugzeughersteller Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Deutschland) Kategorie:Unternehmen (Augsburg)

Messerschmitt Bf 109

Die Messerschmitt Bf 109 bzw. Me 109 war ein einsitziges deutsches Jagdflugzeug der 1930er und 1940er Jahre, das in einer Stückzahl von über 33 000 produziert wurde. Als Antrieb wurde zunächst ein Junkers Jumo 210-Vergasermotor mit 440 - 515 kW (600 - 700 PS), später ein per Kompressor aufgeladener Daimler-Einspritzmotor mit anfangs etwa 736 kW (1000 PS), am Ende des Krieges bis zu 1471 kW (2000 PS) verwendet. Die Konstruktionsarbeiten begannen 1934, als ein moderner Jagdflugzeugtyp gesucht wurde um die Luftwaffe auszurüsten. Der Erstflug fand 1935 statt. Dazu war der erste Prototyp mit dem stärksten damals zur Verfügung stehenden V-12-Motor, einem Rolls-Royce Kestrel V von 511 kW (695 PS) Startleistung ausgerüstet. In einem Vergleichsfliegen gegen die Arado Ar 80, die Focke-Wulf Fw 159 sowie die Heinkel He 112 konnte sich die Bf 109 durchsetzen. Neben den überlegenen Flugleistungen und den besseren Trudeleigenschaften im Vergleich zum Hauptkonkurrenten He 112, sprach auch die gute Eignung zur Massenfertigung für Messerschmitts Entwurf, der mit damals unüblicher Konsequenz für die (seinerzeit ebenfalls unübliche) Großserienproduktion ausgelegt worden war. __TOC__ Von der ursprünglich geplanten Bf 109 A-Serie wurde aufgrund der schwachen Bewaffnung im Vergleich zu der der Hawker Hurricane Abstand genommen. Der erste Kampfeinsatz der Bf 109 erfolgte mit der Legion Condor im Spanischen Bürgerkrieg . Die zuvor eingesetzten Heinkel He 51 Jagd-Doppeldecker hatten die Luftüberlegenheit an die von den Republikanern verwendeten moderneren sowjetischen Eindecker vom Typ Polikarpow I-16 verloren. Mit der Bf 109 wurde die Luftüberlegenheit der Nationalisten wiederhergestellt. I-16 I-16 Die Me 109 wurde von der Luftwaffe als Luftüberlegenheitsjäger, als Abfangjäger gegen Bomber sowie als Jagdbomber (Tiefflieger) gegen Bodenziele eingesetzt. In der Luftschlacht um England erlitt die Luftwaffe eine Niederlage gegen die Royal Air Force, deren wichtigste Jägertypen die Hawker Hurricane sowie in geringerer Zahl die leistungfähigere Supermarine Spitfire waren. In taktischer Hinsicht war die Bf 109 bis 1940 den englischen Jägern überlegen oder zumindest ebenbürtig. In mittleren und großen Höhen war sie schneller als die Spitfire, und in allen Höhen deutlich schneller als die Hurricane. Mit einer Bewaffnung von zwei 20 mm-Kanonen vom Typ MG FF und zwei 7,92 mm-Maschinengewehren MG 17 verfügte sie außerdem über eine größere Feuerkraft als die englischen Jäger mit ihrer Batterie von acht 7,7 mm-MGs. Gegenüber den britischen Jägern Spitfire und Hurricane besaß die Bf 109 E einen größeren Wendekreis. Zwar wies die Bf 109 E einen höheren Auftriebsbeiwert und ein geringeres Gewicht auf als die Spitfire, aber aufgrund ihrer deutlich kleineren Tragfläche hatte sie bei gleicher Geschwindigkeit trotzdem einen ca. 20% größeren Wendekreis. Hinsichtlich der Sturzgeschwindigkeit übertraf die Bf 109 E beide britischen Muster. Ein weiterer Vorteil des Musters war der Daimler-Benz-Motor mit direkter Benzineinspritzung, der es erlaubte, hart in einen Sturzflug zu drücken, ohne dass der Motor aussetzte (Defensivmanöver in der Luftkampftaktik). Die britischen Flugzeuge mit Vergasermotoren mussten den Sturzflug mit einer zeitraubenden halben Rolle einleiten und konnten daher nicht schnell genug folgen. Im späteren Kriegsverlauf konnte die Entwicklung der Bf 109 zunächst mit der Entwicklung der alliierten Jäger Schritt halten. Erst Ende 1943/Anfang 1944 übertrafen die alliierten Jäger, vor allem die North American P-51, die Gesamtleistung der Bf 109 erheblich. Der Leistungsnachteil der Bf 109 war auf ihre veraltete Aerodynamik sowie auf den Mangel an Hochleistungsmotoren zurückzuführen, die diese hätten ausgleichen können. Erst im Herbst 1944 standen wieder dem alliierten Leistungsniveau entsprechende Motoren zur Verfügung, die in den Versionen G-10, G-14 und K-4 zum Einsatz kamen. Besonders hastig ausgebildete Nachwuchspiloten kamen mit dem anspruchsvollen Flugzeug, seinem problematischen Start- und Landeverhalten bedingt durch das schmalspurige Fahrwerk und das Drehmoment des starken Triebwerks nur schwer zurecht. Zudem wies die Bf 109 eine sehr sparsame Instrumentierung auf - so gab es z. B. keinen künstlichen Horizont, ohne den das Fliegen bei schlechter Sicht sehr schwierig ist. Die seitlich angeschlagene Haube konnte zum Absprung in Notsituationen gemeinsam mit dem feststehenden hinteren Haubenteil abgeworfen werden. Der Abwurf der Haube wurde auch vor einer Bauchlandung durchgeführt, um im Falle eines Überschlags aus der Kabine entkommen zu können. künstlichen Horizont Mit keinem anderen Flugzeugmuster wurden so viele Abschüsse erzielt wie mit der Bf 109 bzw. Me 109. So erzielte z.B. Erich Hartmann 352 Luftsiege ausschließlich in verschiedenen Modellen der Bf 109 (auch ein paar P-51 waren darunter). Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Typ weitergebaut, so in der Tschechoslowakei als Avia S.199. Auch Israel setzte den Typ (notgedrungen) nach dem Krieg ein. In Spanien wurde er von Hispano als HA-1109 und HA-1112 hergestellt. Die Produktion lief bis 1957. Die Maschinen waren mindestens bis 1965 im Einsatz. Sie wurden von Rolls-Royce Merlin Motoren angetrieben. Avia S.199 Avia S.199

Versionenübersicht (vereinfacht)

[1] Bei Start-/Notleistung (für 5 min zulässig) [2] Start-/Notleistung war für den DB 601 N gesperrt. 1020 PS waren für 30 min zulässig. [3] Start-/Notleistung war für den DB 601 E gesperrt. [4] Eine Bf 109 E-7 (Werk-Nr. 3523) mit DB 601 Aa (Werk-Nr. 11220) wurde 2003 aus einem russischen See geborgen. Die Leistungsangabe bezieht sich auf den DB 601 A-1. Hinweis: Die Leistungsdaten für die Daimler-Benz-Motore beruhen auf Daimler-Benz-Unterlagen aus dem Zweiten Weltkrieg. Wenn diese von den oft in der Literatur zitierten Werten abweichen, sind die Gründe meist:
- Bezugnahme auf eine größere Höhe als 0 km in der Literatur
- Angabe von im Einsatz nicht zugelassenen Leistungen in der Literatur

Technische Daten

Siehe auch: Liste von Flugzeugtypen, Flugzeuge des Zweiten Weltkrieges

Bf 109 im Verlauf des 2. Weltkriegs

Messerschmitt konstruierte die Bf 109 mit folgenden Merkmalen:
- Waffen, Triebwerk und Armaturenbrett bildeten eine gemeinsame Konstruktionseinheit, der Hinterrumpf war eine unabhängige Baugruppe, jede der beiden Tragflächen ebenfalls.
- Durch die Trennung in unabhängige Baugruppen wurde die Geheimhaltung erleichtert, da die Hersteller der Baugruppen nur einen kleinen Teil der Gesamtkonstruktion kennen mußten.
- Die Fertigung einzelnen Baugruppen konnte ausgelagert und an Unterauftragnehmer vergeben werden, um Produktionskapazitäten außerhalb des Unternehmens zu nutzen oder um die Herstellung zum Schutz gegen Luftangriffe zu dezentralisieren.
- Fast alle Baugruppen konnten unabhängig voneinander weiterentwickelt werden, um das Flugzeug konkurrenzfähig zu halten.
- Die Untereinheiten besaßen für den Transport günstige Maße und konnten daher problemlos verschickt und selbst unter Feldbedingungen schnell wieder aufgerüstet werden.
- Durch die Austauschbarkeit einzelner Baugruppen wurde eine für damalige Verhältnisse gute Wartbarkeit erreicht, die allerdings später durch verbesserte Muster wie die Focke-Wulf Fw 190 übertroffen wurde. Messerschmitt hatte erkannt, daß die damals neu entstehenden Schnellbomber nur durch schnelle Jagdflugzeuge abgefangen werden konnten. Im Gegensatz zu den Konkurrenzentwürfen lag bei der Bf 109 aufgrund von Messerschmitts Konzeption (die im Widerspruch zum ausdrücklichen Wunsch des Reichsluftfahrtministeriums stand) der Schwerpunkt vor allem auf hoher Geschwindigkeit und einer hohen Steigrate (und damit Beschleunigung). Die Manövrierfähigkeit der Bf 109 war gegenüber den Konkurrenzentwürfen daher relativ gering. Die Reichweite der Bf 109 war kurz, da die Rolle des Langstreckenjägers in der Luftwaffe vom Zerstörer ausgefüllt wurde. Die im Rumpf angebrachten Bordwaffen, zwei MG 17 (Kaliber 7,92 mm zu je 1000 Schuß munitioniert) und die Flügelwaffen, zwei MG FF 20 mm, (eine Maschinenkanone mit 60 Schuß - ab Bf 109 E-3), boten gegenüber den bisherigen Jägern eine überlegene Feuerkraft. Die beiden MG 17 wurden von einem elektrischen Schußgeber gesteuert, der die bei Unterbrechergetrieben üblichen Feuerkraftverluste auf ein Minimum beschränkte. Die Maschinenkanone hingegen feuerte triebwerksunabhängig. Die 20 mm-Granat-Munition war in der Lage die tragende Struktur einens Flugzeugziels zu zerstören, ein wichtiger Vorteil gegenüber einer reinen MG-Bewaffnung. Das Einziehfahrwerk wurde hydraulisch betätigt. Die Fahrwerksbeine waren an der Zelle angeschlagen und wurden seitlich hochgeschwenkt, wo sie in den Flügeln in Buchten verschwanden. Dadurch konnte die gesamte Hydraulik im Inneren des Rumpfes verlegt werden, ohne daß Hydraulikleitungen in die Flügel geführt werden mussten. Im Montagewerk wurden die Waffen, der Motor, das Fahrwerk, die Fluginstrumente, etc. in den Rumpf eingebaut und anhand fixer Standards eingestellt. Flügel und Propeller kamen von anderen Fertigungsstätten, wo die gleichen Standards galten. Bei der Endmontage wurde das Flugzeug mit ausgefahrenem Fahrwerk aufgestellt, die Flügel montiert, Befeuerungskabel, Kraftstoffleitungen, Steuerkabel angesteckert (fehlersichere Codierung) und die Seilzüge für die Klappen eingehängt (welche schon vorgetrimmt waren). Einzig die beiden Ölkühler unter dem Tragflächenstumpf mussten angeschlossen, abgedrückt und entlüftet werden. Dadurch war der Radstand bei allen Ausführungen sehr schmal. Bei der Bf 109 musste Leuchtspurmunition eher zurückhaltend eingesetzt werden, da dies sonst zur Verrußung der Windschutzscheibe geführt hätte. Außerdem blendete das Mündungsfeuer den Piloten in der Dämmerung. Außerdem setzte man von Anfang an auf den Einsatz von Sprechfunk, zusätzlich hatten die Piloten langwellige Funkgeräte, um Morsecodes durchzugeben. Die Aerodynamik der Bf 109 war ein tragfähiger Kompromiss, um eine rationelle Fertigung zu ermöglichen. Die Bf 109 bot dem Piloten wie den Treibstofftanks einen guten Schutz nach vorn, nach hinten schützte eine Panzerplatte. Im Kriegsverlauf wurde jedoch ersichtlich, daß die neueren Versionen der Spitfire nicht nur schneller steigen konnten, sondern auch in engen Wenden weniger Fahrt verloren als die deutschen Kampfflugzeuge. Die Sicht nach vorne war für einen Jäger mit V-Motor relativ gut. Durch die tief angebrachten Auspuffkrümmer des hängenden Motors wurde der Pilot nicht so stark durch Flammausstöße geblendet, was die Sicht in Dämmerung verbesserte.

Weblinks


- http://www.jagdgeschwader4.de/Flugzeuge/Me109
- http://www.messerschmitt-bf109.de
- http://www.adlertag.de
- http://www.bf109.com
- http://109lair.hobbyvista.com
- http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/Me109.htm
- http://fiches.fra.free.fr
Messerschmitt Me 109 Messerschmitt Me 109 ja:メッサーシュミットBf109

11. Juli

Der 11. Juli ist der 192. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 193. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 173 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1613 - Michail Fjodorowitsch Romanow wird zum russischen Zaren gekrönt.
- 1804 - In einem Duell tötet US-Vizepräsident Aaron Burr den Finanzminister Alexander Hamilton.
- 1893 - Der Japaner Kokichi Mikimoto gewinnt die erste Zuchtperle
- 1906 - Alfred Dreyfus wird rehabilitiert.
- 1916 - In der Schlacht um Verdun führen die deutschen Truppen einen letzten, erfolglosen Großangriff durch.
- 1916 - Bertrand Russell wird wegen seines Pazifismus von der Universität Cambridge suspendiert.
- 1918 - Herzog Wilhelm II. von Urach wird vom Litauischen Landesrat als Mindaugas II. zum König von Litauen gewählt.
- 1921 - Die Mongolei wird mit der Hilfe der UdSSR von China unabhängig, bleibt aber bis 1990 in starker Abhängigkeit von der Sowjetunion.
- 1951 - Deutschland wird Mitglied in der UNESCO.
- 1960 - Dahomey (heute Benin), Obervolta (heute Burkina Faso) und Niger werden unabhängig.
- 1963 - Bei einer Razzia auf die Liliesleaf Farm im Johannesburger Township Rivonia (Südafrika) werden viele führende Mitglieder des African National Congress, unter ihnen Nelson Mandela, festgenommen.
- 1970 - Johann Hafstein wird neuer Regierungschef Islands.
- 1979 - Die Raumstation Skylab verglüht in der Erdatmosphäre.
- 1987 - Laut den Vereinten Nationen überschreitet die Weltbevölkerung die 5.000.000.000-Marke.
- 1995 - Massaker von Srebrenica
- 2002 - Das verschärfte Gesetz über die Zuwanderung von nicht EU-Bürgern wird in Italien verabschiedet.

Katastrophen


- 1961 - Bei einer Notlandung auf dem Flughafen Stapleton (Denver, Colorado, USA) fängt eine Douglas DC-8 Feuer und überschlägt sich. 17 Menschen sterben, 84 werden verletzt.
- 1973 - Bei einer Bruchlandung 5 km vor dem Zielflughafen Paris sterben 122 Menschen an Bord einer aus Rio de Janeiro kommenden brasilianischen Boeing 707.
- 1978 - Ein mit Propylen beladener Tankwagen explodiert auf dem Campingplatz Los Alfaques in San Carlos de la Rapita/Costa Dorada, Spanien. 216 Menschen sterben und über 300 werden verletzt, davon 64 schwer.
- 1991 - Jeddah, Saudi-Arabien. Eine gecharterte Douglas DC-8 der kanadischen Nationair mit islamischen Pilgern auf dem Rückweg nach Nigeria stürzt kurz nach dem Start ab. Alle 261 Menschen an Bord sterben. Ursache sind beim Start in Brand geratene Reifen.
- 1997 - Kuba. Kurz nach dem Start in Santiago de Cuba verunglückt eine Antonow An-24 der Cubana de Aviacion. Keiner der 44 Personen an Bord überlebt.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1926 - Rudolf Caracciola siegt beim ersten Großen Preis von Deutschland auf der Berliner Avus
- 1972 - Match des Jahrhunderts - Beginn des Kampfes um die Schachweltmeisterschaft 1972 zwischen Boris Spasski und Robert James Fischer
- 1991 - Gérard d'Aboville startet mit seinem Einmann-Ruderboot von Japan aus seine Pazifiküberquerung.

Geboren


- 1274 - Robert I., König von Schottland
- 1657 - Friedrich I., König von Preußen
- 1662 - Maximilian II. Emanuel, Kurfürst von Bayern
- 1683 - Caspar Neumann, deutscher Chemiker und Apotheker
- 1709 - Johan Gottschalk Wallerius, schwedischer Chemiker und Mineraloge
- 1711 - Georg Wilhelm Richmann, deutscher Physiker und Mathematiker
- 1723 - Jean-François Marmontel, französischer Dichter
- 1738 - Albert von Sachsen-Teschen, deutscher Adeliger und Kunstmäzen
- 1767 - John Q. Adams, US-amerikanischer Politiker, 6. Präsident der USA
- 1770 - Ludwig von Westphalen, deutscher Beamter, Mentor von Karl Marx
- 1772 - Pietro Carlo Guglielmi, italienischer Komponist
- 1781 - Bartolomeo Borghesi, italienischer Inschriftenforscher
- 1820 - Friedrich Spiegel, deutscher Orientalist und Kenner des Zendavesta
- 1826 - Franz Grashof, deutscher Ingenieur
- 1826 - John Fowler, englischer Erfinder und Ingenieur
- 1834 - James McNeill Whistler, US-amerikanischer Maler
- 1836 - Carlos Gomes, brasilianischer Komponist
- 1839 - Julius Euting, deutscher Bibliothekar
- 1846 - Léon Bloy, französischer Schriftsteller
- 1857 - Alfred Binet, französischer Pädagoge und Psychologe
- 1860 - Friedrich Oltmanns, deutscher Botaniker
- 1866 - Richard Beer-Hofmann, österreichischer Dramatiker und Lyriker
- 1873 - Louis Pinck, deutscher Geistlicher, Volksliedforscher und -sammler
- 1876 - Max Jacob, französischer Dichter und Maler
- 1882 - Leonard Nelson, deutscherMathematiker und Philosoph mit Arbeitsschwerpunkt Logik und Ethik
- 1888 - Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph
- 1890 - Fritz Elsas, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1892 - Nico Bouvy, niederländischer Fußballspieler
- 1896 - Ludwik Fleck, polnischer Mikrobiologe, Mediziner und Wissenschaftstheoretiker
- 1898 - Gregor Pinke, Widerstandskämpfer gegen das nationalsozialistische Regime unter Adolf Hitler
- 1899 - Wilfrid Israel, deutscher Philanthrop und Geschäftsmann
- 1902 - Samuel Abraham Goudsmit, US-amerikanischer Physiker
- 1903 - Otto Eduard Hasse, deutscher Schauspieler
- 1903 - Rudolf Iwanowitsch Abel, Agent der UdSSR in den USA
- 1905 - Walter Eisfeld, Lagerkommandant vom KZ Sachsenhausen und Lagerführer im KZ Neuengamme
- 1906 - Herbert Wehner, deutscher Politiker
- 1909 - Fritz Leonhardt, deutscher Bauingenieur
- 1910 - Ludwig Stumpfegger, deutscher Arzt, NSDAP
- 1912 - Sergiu Celibidache, rumänischer Dirigent
- 1912 - Alois Lugger, österreichischer Politiker
- 1913 - Paul Linebarger, US-amerikanischer Psychologe
- 1916 - Alexander Michailowitsch Prochorow, sowjetischer Physiker, Nobelpreis 1964
- 1916 - Bill Snyder, US-amerikanischer Musiker
- 1920 - Sverri Djurhuus, färöischer Autor
- 1920 - Yul Brynner, schweizerisch-US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1921 - Ilse Werner, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1922 - Erving Goffman, US-amerikanischer jüdischer Soziologe
- 1923 - Germain Muller, elsässischer Kulturpolitiker, Kabarettist und Dichter
- 1924 - Helga Timm, deutsche Politikerin und MdB
- 1925 - Nicolai Gedda, schwedischer Tenor
- 1928 - Kurt Klinger, österreichischer Schriftsteller und Publizist
- 1929 - Hermann Prey, deutscher Bariton
- 1930 - Harold Bloom, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und -kritiker
- 1930 - Klaus Wagenbach, deutscher Verleger
- 1931 - Hans Klein, deutscher Politiker, Bundesminister
- 1931 - Kurt Batt, deutscher Literaturwissenschaftler
- 1931 - Tab Hunter, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1932 - Gerrit Voges, niederländischer Fußballspieler
- 1934 - Giorgio Armani, italienischer Modeschöpfer
- 1934 - Teuvo Kohonen, finnischer Informatiker, Erfinder der Self-Organizing Maps
- 1935 - Günther von Lojewski, deutscher Journalist
- 1938 - Terry Garthwaite, US-amerikanischer Musiker
- 1939 - Barbara Dittus, deutsche Schauspielerin
- 1941 - Hans Raidel, deutscher Politiker und MdB
- 1942 - Andrae Crouch, Gospelsänger und Komponist
- 1942 - Tomasz Stańko, polnischer Jazz-Trompeter
- 1943 - Rolf Stommelen, deutscher Formel-1-Rennfahrer
- 1944 - Commander Cody, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1944 - Edwin Noël, deutscher Schauspieler
- 1944 - Sali Berisha, albanischer Mediziner, Politiker und Staatspräsident
- 1945 - Jürgen Zöllner, deutscher Politiker
- 1946 - Walter Franz Altherr, deutscher Politiker und MdB
- 1947 - Jeff Hanna, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Liona Boyd, kanadische Gitarristin
- 1952 - Otto Hauser (CDU), deutscher Politiker und MdB
- 1953 - Peter Brown, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1957 - Karl-Josef Laumann, deutscher Politiker und MdB
- 1957 - Peter Murphy, britischer Musiker
- 1959 - Suzanne Vega, US-amerikanische Liedermachein
- 1959 - Tobias Moretti, österreichischer Theater - und Filmschauspieler
- 1964 - Helmut Krausser, deutscher Schriftsteller, Dichter und Bühnenautor
- 1965 - Andreas Fröhlich, deutscher Schauspieler
- 1966 - Debbe Dunning, US-amerikanische Schauspielerin
- 1966 - Kentaro Miura, japanischer Comiczeichner
- 1973 - Konstantinos Kenteris, griechischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1977 - Angelo Barletta, italienisch-deutscher Fußballspieler
- 1978 - Charlotte Engelhardt, deutsche Moderatorin und Schauspielerin
- 1978 - Filiz Polat, deutsch-türkische Politikerin (GRÜNE)
- 1982 - Guðrun Sólja Jacobsen, färöische Sängerin

Gestorben


- 969 - Olga, heilig gesprochene Herrscherin der Kiewer Rus
- 1362 - Anna von Schweidnitz, Königin und HRR-Kaiserin
- 1382 - Nikolaus von Oresme, französischer Bischof, Naturwissenschaftler und Philosoph
- 1451 - Barbara von Cilli, zweite Frau des Kaisers Sigismund von Luxemburg.
- 1535 - Joachim I., Kurfürst von Brandenburg
- 1553 - Moritz von Sachsen, Herzog, später Kurfürst von Sachsen
- 1593 - Giuseppe Arcimboldo, italienischer Maler
- 1681 - Oliver Plunkett, Erzbischof von Armagh und Primas von Irland
- 1688 - Narai, König von Ayutthaya in Thailand
- 1766 - Elisabetta Farnese, Königin von Spanien
- 1774 - William Johnson, britisch-irischer Händler, Politiker und General
- 1781 - Adolf Karl Kunzen, Komponist
- 1793 - Jacques Cathelineau, französischer General der Vendéer
- 1804 - Alexander Hamilton, US-amerikanischer Politiker
- 1807 - George Atwood, britischer Erfinder und Physiker
- 1844 - Jewgeni Abramowitsch Baratynski, russischer Offizier, Schriftsteller und Dichter
- 1856 - Josef Kajetán Tyl, tschechischer Theaterdramatiker
- 1890 - Carl Constantin Heinrich Steffeck, deutscher Maler
- 1892 - Ravachol, französischer Terrorist
- 1903 - Gregor Samarow, deutscher Schriftsteller
- 1908 - Friedrich Adolph Traun, Student aus Dresden, Olympiasieger 1896
- 1914 - Julius Rodenberg, deutscher Journalist, Schriftsteller
- 1920 - Eugénie de Montijo, Ehefrau von Napoleon III., Kaiserin von Frankreich
- 1927 - Ottavio Cagiano de Azevedo, italienischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1937 - George Gershwin, US-amerikanischer Komponist
- 1941 - Arthur Evans, britischer Archäologe
- 1955 - Maria Ansorge, deutsche Politikerin und MdB
- 1963 - Hermann August Korff, deutscher Literaturhistoriker
- 1973 - Robert Ryan, US-amerikanischer Schauspieler
- 1974 - Pär Lagerkvist, schwedischer Schriftsteller und Dichter
- 1975 - Kurt Pinthus, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1979 - Walter Arnold, deutscher Bildhauer
- 1981 - August Berlin, deutscher Politiker
- 1983 - Ross Macdonald, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 1989 - Laurence Olivier, britischer Regisseur, Theater- und Filmschauspieler
- 2004 - Dorothy Hart, US-amerikanische Schauspielerin
- 2004 - Frances Hyland, kanadische Schauspielerin
- 2004 - Lothar Baier, deutscher Schriftsteller, freier Publizist und Übersetzer
- 2004 - Renée Saint-Cyr, französische Schauspielerin

Feier- und Gedenktage


- Namenstage: Benedikt, Olga, Oliver, Rachel
- Sankt Benedikt, Gedenktag zu Ehren des hl. Benedikt
- Weltbevölkerungstag (UNDP, UNFPA) Auf der Erde leben derzeit (2003) 6.313.716.000 Menschen - und die Zahl wächst stetig. In 50 Jahren werden es bereits über neun Milliarden sein.

Siehe auch

:10. Juli - 12. Juli :11. Juni - 11. August :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0711 ja:7月11日 ko:7월 11일 simple:July 11 th:11 กรกฎาคม

Zweiter Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg war der größte und blutigste Konflikt in der Menschheitsgeschichte. Er begann in Asien mit dem Ausbruch des Zweiten Japanisch-Chinesischen Kriegs am 7. Juli 1937 und in Europa am 1. September 1939 mit dem deutschen Angriff auf Polen, der ohne vorherige Kriegserklärung des Deutschen Reiches erfolgte (wird heute in Teilen der Öffentlichkeit auch als militärischer Überfall bezeichnet). Beendet wurde der Zweite Weltkrieg in Europa am 8. Mai 1945 und in Asien mit der Unterzeichnung der Kapitulation Japans am 2. September 1945. Die so genannten Achsenmächte Deutsches Reich, Italien und Japan führten Eroberungsfeldzüge gegen viele Staaten; ihre militärischen Hauptgegner waren anfangs Frankreich, Großbritannien und die Republik China sowie nach dem Bruch des Hitler-Stalin-Pakts die Sowjetunion und nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor auch die USA. Die Haupt-Kriegsschauplätze befanden sich in Asien, dem Pazifik, in Europa und in Nordafrika. Kampfhandlungen gab es z. B. auch in Nordamerika bzw. der Arktis (z. B. Alaska und Grönland), dem Nahen Osten (z. B. Irak und Iran), in Ostafrika (z. B. Äthiopien und Somalia), sogar Militäraktionen in der Antarktis (Operation Tabarin), Südamerika (Besetzung Surinams) und Tibet (Tolstoy-Dolan-Mission). Hatte der Erste Weltkrieg fast 10 Millionen Todesopfer gefordert, forderte der Zweite Weltkrieg ca. 55 Millionen Menschenleben. Der Zweite Weltkrieg war durch eine starke Ideologisierung geprägt, die zu zahlreichen Kriegsverbrechen und zu gewaltsamen, oft systematischen Übergriffen auf die Zivilbevölkerung führte. Kriegsverbrechen Kriegsverbrechen Kriegsverbrechen

Vorgeschichte und Kriegsziele

Hauptartikel: Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges

Vorgeschichte