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Metallica

Metallica

Metallica ist eine US-amerikanische Thrash-Metal-Band, die 1981 in San Francisco gegründet wurde. Metallica ist eine der erfolgreichsten Bands der 90er Jahre.

Bandgeschichte

Metallica wurde offiziell am 15. Oktober 1981 in Los Angeles, Kalifornien durch den Rhythmusgitarristen und Sänger James Hetfield und den Schlagzeuger und ehemaligen Nachwuchs-Tennisspieler Lars Ulrich gegründet. Unabhängige Gesuche in einer Zeitschrift namens "The Recycler" führten zu diesem Zusammenschluss. Die Band erhielt ihren Namen, als Schlagzeuger Ulrich einem Freund, Ron Quintana, half, einen Namen für ein neu zu erscheinendes Metal-Magazin zu finden. Nach längerem Überlegen standen zwei Namen zur Auswahl: "Metal Militia" und "Metallica". Quintana entschied sich für "Metal Militia", Ulrich bekam "Metallica". Auf ihrem späteren Debüt-Album "Kill'em all" (1983) erwiesen Metallica Quintana mit dem Song "Metal Militia" dann die Ehre. Zur gleichen Zeit machten Hetfield und Ulrich Bekanntschaft mit Brian Slagel. Dieser gab ein Magazin namens "New Heavy Metal Review" heraus und hatte - was viel wichtiger war - mit Metal Blade Records eine eigene Plattenfirma gegründet. Slagel war damit beschäftigt die erste Veröffentlichung seines Labels zu organisieren. Es sollte ein Sampler mit Bands aus Los Angeles werden und Metallica sollten ebenfalls einen Beitrag leisten. Das scheiterte aber beinahe daran, dass es sich bei der Band immer noch um ein Duo handelte. Letztendlich nahmen Ulrich und Hetfield fast im Alleingang ein 3-Track-Demo auf, welches neben den Cover-Versionen "Let It Loose" von Savage und "Killing Time" von Sweet Savage auch die erste Eigenkomposition Hit The Lights enthielt. Lloyd Grand spielte zunächst die Gitarrensoli ein, diese wurden durch Dave Mustaine (später Frontmann bei Megadeth) ergänzt. Im Frühjahr 1982 wurde die Band durch Ron McGovney am Bass komplettiert. Die Wege von Slagel und Metallica sollten sich jedoch bald trennen, obwohl der Band angeboten wurde, ein komplettes Album für Metal Blade einzuspielen. Die Band lehnte dieses und vergleichbare Angebote jedoch ab, weil der Vertrieb und die Promotion im wesentlichen auf Südkalifornien beschränkt gewesen wäre. Die Dinge entwickelten sich für Metallica zunächst wenig erfreulich, da sie in Los Angeles mit ihrem harten Sound kaum bei den Leuten ankamen. Doch die Band nahm vier Stücke für ein neues Demo auf: Eine neue Version von Hit The Lights (welche dann auch auf der zweiten Pressung von "Metal Massacre 1" zu hören ist), The Mechanics, Motorbreath und Jump in the fire. Zu dieser Zeit waren Metallica noch zu fünft, da Hetfield sich auf das Singen beschränkte. Die Rhythmus-Gitarre bediente Jeff Warner, der sich allerdings ständig mit Mustaine in die Haare kriegte. Außerdem fand sein Verhalten auf der Bühne bei den anderen Bandmitgliedern keine Gnade und er wurde kurzerhand aus der Band geschmissen. Die restlichen Vier arbeiteten im Juni 1982 an einem neuen Demo: No Life 'Till Leather. Es erreichte im Underground der San Francisco Bay Area enorme Popularität. Neben Neuaufnahmen von den vier Songs des Vorgänger-Demos gab es drei neue Stücke zu hören: Seek And Destroy, Phantom Lord sowie Metal Militia. Diese Aufnahmen (von "Metal Massacre" bis zu "No Life 'Til Leather") sind die einzigen veröffentlichten Aufnahmen mit Mustaine an der Lead-Gitarre. Den ersten Auftritt außerhalb von Los Angeles hatte die Band am 18. September 1982 in San Francisco. Wenige Wochen später spielten Metallica erneut in San Francisco im Vorprogramm von Laaz Rockit. Deren Manager vermittelte ihnen weitere Gigs in der Stadt. Am 29. November hatten Metallica ihre erste Headliner-Show auf fremden Terrain. Dieses Konzert wurde mitgeschnitten und später unter dem Titel "Metal Up Your Ass" als Live-Tape veröffentlicht. Supportet wurde Metallica bei diesem Auftritt von Exodus, wo Kirk Hammett Lead-Gitarre spielte. Ende des Jahres 1982 wurde der professionellere Cliff Burton offizieller Bassist von Metallica, nachdem die Band auf Wunsch von Burton nach San Francisco umgezogen war. Dieser hatte auf dem College einen Musiktheorie-Kurs belegt und hat zu großen Teilen die Instrumentals Call of Ktulu, Orion und To Live Is To Die geschrieben. Man feuerte nach dessen letztem Gig mit Metallica am 9. April 1983 Mustaine - da dieser ständig betrunken war und auch immer mehr Probleme bekam, seine Finger halbwegs koordiniert über das Griffbrett zu bewegen - und ersetzte ihn am 16. April 1983 durch Hammett. Obwohl Mustaine auf keinem Metallica-Album zu hören ist und kaum offiziell als Komponist aufgeführt ist, sind seine songwriterischen Beiträge zumindest auf der Debutscheibe "Kill 'em All" und auf den folgenden zwei Alben nicht zu überhören. Burton starb am 27. September 1986 in Ljungby, Schweden bei einem Unfall mit dem Tourbus auf der Master of Puppets-Tour. Der Tourbus kam, so der offizielle Bericht, auf einer vereisten Straße ins Schleudern. Gerüchten zufolge war der Busfahrer betrunken, als der Unfall geschah. Als der Bus von der Straße abkam, wurde Burton aus dem Fenster geschleudert und unter dem Bus begraben. Hammett hatte ein geplatztes Blutgefäß im Auge, Ulrich einen gebrochenen Zeh, nur der 24jährige Burton starb bei dem Unglück. Noch kurz vorher spielten Hammett und Burton um den tragischen Fensterplatz. Die Band suchte einen neuen Bassisten und wurde mit Jason Newsted fündig. Über den Tod von Burton kam die Band aber nur schwer hinweg. Laut Band und Fans war er ein "Genie am Bass" und wird noch heute oft als „god of bass“ gelobt. Umso schwerer war es für den neuen Bassisten, in seine Fußstapfen zu treten. Man nimmt an, dass Newsted lange Zeit schlecht von den anderen Bandmitgliedern behandelt worden ist. Die Anerkennung von den Fans bekam Newsted jedoch schnell. Vor seinem Einstieg bei Metallica war er Mitglied und treibende Kraft der Speed/Thrash-Combo Flotsam And Jetsam, mit denen er 1986 den Klassiker „Doomsday For The Deceiver“ aufnahm. Die Band entschloss sich wieder auf Tour zu gehen und veröffentlichten nebenbei noch die EP "Garage Days Re-Revisited" welche Coversongs von unter anderem Diamond Head beinhaltete. Nachdem Jason vorgestellt worden war, machte sich die Band an die Arbeit zum vierten Metallica-Album: "...and Justice For All", das im August 1988 veröffentlicht wurde. Das Album erreichte Platz 6 in den US-Charts und wurde für einen Grammy nominiert. Aus dem Album wurden zwei Singles veröffenlicht und zu One drehte Metallica den ersten Videoclip der Bandgeschichte. In diesem Video verwendet Metallica Ausschnitte aus dem Anti-Kriegsfilm "Johnny Got His Gun" (deutscher Titel: "Johnny zieht in den Krieg"). Nach der Veröffenlichung des Albums ging die Band wieder auf Tour. 1991 dann veröffentlichten Metallica das nach sich selbst benannte Album "Metallica" (auch "Black Album" genannt). Mit Bob Rock wurde auch erstmals ein Topproduzent ins Studio geholt, er betreute u.a. schon Bon Jovi. Das Album "Metallica" unterschied sich bedeutend von seinen Vorgängern. Die Songs wurden kürzer, was das Album recht abwechslungsreich machte und die gemäßgte Härte öffnete der Band den weiteren Weg in den Mainstream. Das Album steuerte in den relevanten Charts überall Platz 1 an und verblieb dort für mehrere Wochen. Es gab einige Singleauskopplungen (Enter Sandman, Sad but True, Nothing Else Matters, The Unforgiven und Wherever I may Roam) und es wurden auch Musikvideos gedreht, was viele Fans vor den Kopf stieß. "Metallica" verkaufte sich bis zum heutigen Tag fast 30 Millionen mal und ist noch immer das erfolgreichste Album der Band. 1996 veröffentlichten Metallica das Album "Load" und nur ein Jahr später 1997 wurde "Reload" nachgereicht. Die beiden Alben sollten ursprünglich als Doppelalbum auf den Markt kommen, aber wegen zeitlicher Probleme entschloss sich die Band, die Alben getrennt auf den Markt zu bringen. Die zeitlichen Probleme entstanden dadurch, dass die Band möglichst schnell wieder auf Tour gehen wollte. Man entschloss sich deshalb, erst "Load" auf den Markt zu bringen, dann wieder auf Tour zu gehen und zuletzt an "ReLoad" weiter zu arbeiten. Bevor die Band 2001 erneut ins Studio ging, um "St. Anger" aufzunehmen, verließ Newsted die Band. In der ersten Stellungnahme begründete er diesen Schritt mit einem körperlichen Schaden, den er sich über die Jahre zugefügt habe, während er die Musik spielte, die er liebte. Später wurde jedoch aus unabhängigen Interviews mit Newsted und Hetfield deutlich, dass die Band Newsted während der Studiopause ein eigenes Soloprojekt untersagte und er daher die Band verließ. Weiterhin führte Newsted in Interviews an, dass ihm die anderen Bandmitglieder keine kreative Freiheit im Studio ließen, insbesondere sei hier Hetfields Rolle ausschlaggebend gewesen. So war er in den 15 Jahren bei Metallica gerade zweimal am Songwriting beteiligt: Blackened („...And justice for all“) und Where the wild things are („ReLoad“). Der Song My friend of misery kam zwar auf das „Black Album“, war aber von Newsted als Instrumental-Song vorgesehen. 2003 kam als Ersatz für Newsted mit Robert Trujillo der vierte Bassist in der Bandgeschichte dazu. Trujillo hatte vorher bei Suicidal Tendencies, Black Label Society und Ozzy Osbourne gespielt. Jason Newsted ist seitdem Mitglied der kanadischen Thrash-Metal-Band Voivod, veröffentlichte mit seinem zwischenzeitlichen Nebenprojekt Echobrain eine Platte und spielt zeitweise bei Ozzy Osbourne.

Mitgliederhistorie

James Hetfield, Lars Ulrich und Kirk Hammett haben bis 2004 zusammen auf allen Metallica-Alben gespielt, mit drei verschiedenen Bassisten: Cliff Burton („Kill 'em All“, „Ride The Lightning“, „Master of Puppets“), Jason Newsted („Garage Days Re-Revisited“, „...And Justice for All“, „Metallica“, „Load“, „Re-Load“, „Garage Inc.“, „S&M“), und als Ersatz für einen Band-Bassisten Produzent Bob Rock (St. Anger) Dieses Album wurde jedoch später mit dem neuen Bassisten Robert Trujillo veröffentlicht, da Bob Rock nur vorübergehend als Bassist "angestellt" war. Alle Metallica-Mitglieder und sonstige Personen, die zur Bandgeschichte gehören, in chronologischer Reihenfolge:
- James Alan Hetfield (Gesang, (Rhythmus-)Gitarre) – 28. Oktober 1981 bis heute (Bandgründer)
- Lars Ulrich (Schlagzeug) – 28. Oktober 1981 bis heute (Bandgründer)
- Kirk Lee Hammett ((Lead-)Gitarre) – 16. April 1983 bis heute (Zweiter Leadgitarrist)
- Robert Trujillo (Bass) – Anfang 2003 bis heute (Vierter Bassist) früher:
- Lloyd Grant (Leadgitarre) – „Metal Massacre“-Demo – Sommer 1981 (nie Mitglied)
- Ron McGovney (Bass) – 1981 bis 30. November 1982 (1. Bassist)
- Dave Mustaine (Leadgitarre) – 1981 bis 09. April 1983 (1. Leadgitarrist), heute bei "Megadeth"
- Jeff Warner (Gesang) – sang am 28. Mai 1982 eine Show für Metallica, war aber nie offizielles Mitglied
- Clifford Lee Burton (Bass) kam von "Trauma" – Anfang 1983 bis 27. September 1986 † (Tourbusunglück) (2. Bassist)
- John Marshall (Rhythmusgitarre) – Hetfields Roadie übernahm Gitarrenarbeit 1986 (18x) und 1992 (18x) bei 36 Konzerten für den verletzten Hetfield
- Jason Curtis Newsted (Bass) – 28. Oktober 1986 bis 17. Januar 2001 (3. Bassist), vorher Flotsam and Jetsam, danach: Echobrain, Voivod bzw. Ozzy Osbourne
- Bob Rock (Bass) – Aufnahmesession zu "St. Anger" 2003 (Produzent seit Anfang der 90er und Session-Bassist)
- Joey Jordison (Slipknot) - spielte beim Download-Festival 2004 folgende Songs für den aufgrund akuter Erschöpfungserscheinungen im Krankenhaus liegenden Ulrich: For Whom The Bell Tolls, Creeping Death, Seek and Destroy, Sad But True, Wherever I May Roam, Last Caress, Nothing Else Matters und Enter Sandman
- Dave Lombardo (Slayer) - spielte beim Download-Festival 2004 als Ersatz für den im Krankenhaus liegenden Ulrich: Battery und The Four Horsemen
- Flemming Larsen (Lars Ulrichs Drumtechniker) - spielte beim Download-Festival 2004 den Song Fade To Black

Fakten

Bis heute haben Metallica offiziell über 90 Millionen Alben verkauft, davon über 50 Millionen in den Vereinigten Staaten von Amerika. Vier Alben standen an Nummer eins der Billboard Charts; keine Band verkauft mehr aus ihrem Backkatalog als Metallica. Die letzten sechs Metallica-Alben toppten in Deutschland die Charts über einen Zeitraum von 12 Jahren. Alle Metallica-Alben erreichten weltweit Multi-Platin-Status. Das meistverkaufte Album ist das „Black Album“ mit ca. 30 Mio. verkauften Einheiten und 14 mal Platin. Das letzte Album „St. Anger“ erreichte sofort in 30 Ländern Nummer eins der Charts. Dies geht aus Metallicas neuestem Pressebericht hervor. Metallica war die erfolgreichste Band der 90er Jahre und gehört zu den erfolgreichsten amerikanischen Künstlern aller Zeiten. Allein in den letzten 10 Jahren spielten sie in den Vereinigten Staaten von Amerika vor über 12 Millionen Zuschauern. Unzählige Tourneen mit etwa 1500 Konzerten vor dutzenden Millionen Zuschauern machen Metallica zu einem der erfolgreichsten Live-Acts und zu einer der einflussreichsten Metal-Bands aller Zeiten. Der erfolgreichste Metallica-Song, die Ballade "Nothing else matters" aus dem Black Album gehört zu den Klassikern der Rockmusik. Metallica hat bis heute 7 Grammys gewonnen und mehrere andere Preise, darunter der MTV-Award, der VH1-Award und der American Music Award. Als Vorbilder gibt die Band oft Diamond Head, Black Sabbath und andere Bands der Anfang der 1980er aufkommenden New Wave Of British Heavy Metal an.

Inhalt der Musik

Die Musik von Metallica behandelt gesellschaftliche Themen, wie Drogensucht (Master of Puppets), Krebsleiden (Until It Sleeps), Religion (Leper Messiah, The God That Failed, Creeping Death), Selbstmord (Fade to Black), die amerikanische Justiz (...And Justice for All), Krieg (Fight Fire with Fire, Blackened, Disposable Heroes, One) die Überwachungsgesellschaft (Eye of the Beholder), elterliche Unterdrückung (Dyers Eve), Geisteskrankheit (Welcome Home (Sanitarium), The frayed ends of sanity), unvergebene Sünde (The Unforgiven, The Unforgiven II) und die Todesstrafe (Ride the Lightning) oder aber ihr eigenes Tourleben (Whiplash, Hit the Lights, Turn the Page). Die Texte der Alben schrieb größtenteils Hetfield, jedoch brachte vor allem Ulrich viele Anregungen und Ideen zu den Texten. St. Anger ist das einzige Album, in dem sich alle Mitglieder in die Texte einbrachten (ausgenommen Trujillo (Bass)). Die teils aggressive Musik untermalt die Wut auf die besungenen Missstände aus alten Zeiten.

Die Napster-Kontroverse

Metallica war eine der ersten Bands, die in der Blütezeit der Tauschbörse Napster (Anfang 2000) rechtlich gegen deren Nutzer vorgingen; die Musikgruppe sah in dem Tausch ihrer Songs eine Verletzung des Digital Millennium Copyright Act (DMCA) und klagte damals auch gegen drei große amerikanische Universitäten. Die Band bezog damit eindeutig Stellung gegen Napster und vergleichbare Peer-to-Peer-Angebote: : „Es kränkt uns zu wissen, dass unser Gut mehr wie eine Massenware und weniger als die Kunst, die es eigentlich ist, behandelt wird. Vom geschäftlichen Standpunkt aus ist es reine Piraterie, etwas zu nehmen das einem nicht gehört. Der Austausch solcher Informationen, ob es Musik, Videos oder Fotos sind, ist nichts Anderes als der Handel mit gestohlenen Waren.“ (Lars Ulrich, April 2000 in [http://www.mpex.net/news/archiv/00201.html]). Napster begann darauf ab März 2001, Benutzer und Metallica-Songs durch Aktivierung von Filtern anhand von Listen mit IP-Adressen zu sperren; im Juli zog die Band darauf ihre Copyright-Klage zurück und erklärte: „Wir hatten nie ein Problem mit dem Tausch von Musik. Unser Problem war, dass Napster uns niemals gefragt hat, ob wir an dem Geschäft teilhaben wollen.“ Im Yahoo-Chat (2000) erklärte Ulrich, dass die Band „Napster“ ausschließlich wegen der Verbreitung ihrer Studioalben verklagt hat. Sie wollen aber weiterhin den Tausch von selbst gemachten Live-Aufnahmen, so genannten „Bootlegs“, erlauben. [http://www.zdnet.de/news/tkomm/0,39023151,2091258,00.htm Quelle]. Professionelle Liveaufnahmen bietet die Band seit März 2004 im Internet zum kostenpflichtigen Download an. Es stehen verschiedene Klangqualitäten und Preismodelle zur Auswahl. Die Dateien sind nicht kopiergeschützt oder verschlüsselt. Die Band bittet aber darum – wissend, dass sie es nicht verhindern kann –, dass diese Dateien nicht weitergegeben werden.

Diskografie

siehe auch :Kategorie:Album (Metallica)

Studioalben


- Kill 'em All (Juli 1983)
- Ride The Lightning (Juni 1984)
- Master of Puppets (Februar 1986)
- ...And Justice for All (August 1988)
- Metallica (auch bekannt als "The Black Album") (August 1991)
- Load (Juni 1996)
- ReLoad (November 1997)
- St. Anger (Juni 2003)

Livealben, Compilations & Box Sets


- Live Shit: Binge & Purge (Live Box Set) (1993)
- Garage Inc. (Cover-Album) (November 1998)
- S&M (Live mit dem San Francisco Symphony Orchestra) (November 1999)

Singles, EPs & Demos


- No Life til' Leather (erstes Demo-Tape 1982)
- Jump In The Fire (1984)
- Creeping Death (1984)
- Garage Days Re-Revisited (Cover EP) (August 1987)
- Harvester Of Sorrow (1988)
- Eye Of The Beholder (1988)
- One (1989)
- Enter Sandman (1991)
- The Unforgiven (1991)
- Sad But True (1992)
- Nothing Else Matters (1992)
- Wherever I May Roam (1992)
- Until It Sleeps (1996)
- Hero Of The Day (1996)
- The Memory Remains (1997)
- Mama Said (1997)
- Fuel (1998)
- The Unforgiven II (1998)
- Turn The Page (1998)
- Whiskey In The Jar (1999)
- Die Die My Darling (1999)
- Nothing Else Matters (Live) (1999)
- No Leaf Clover (1999)
- I Disappear (2000)
- St.Anger (2003)
- Frantic (2003)
- The Unnamed Feeling (2004)
- Some Kind of Monster EP (2004)
- es sind weiterhin vereinzelte Lieder veröffentlicht worden wie z.B.:
  - I Disappear (2000) - Soundtrack zu "Mission Impossible 2"
  - 53rd & 3rd (2003) - (Ramones-Tributalbum "We're A Happy Family - A Tribute To Ramones")
  - We Did It Again (2002) - (Co-Arbeit mit Ja Rule)

Extern


- The Ecstacy of Gold: Ennio Morricone ist der Komponist des Songs "The Ecstasy of Gold", den Metallica bei ihren Liveshows als Intro benutzen. Der Song ist aus dem Film "The Good, The Bad and The Ugly" (dt.: Zwei Glorreiche Halunken) von dem Regisseur Sergio Leone, mit Clint Eastwood, Eli Wallach und Lee van Cleef in den Hauptrollen. Von ihm gibt es zusätzlich eine S&M-Version.

Videos & DVDs


- Home-Video Cliff'em All (VHS 1987)
- 2 of One (VHS 1989)
- A Year and a Half in the life of Metallica, zweiteilig (VHS 1992)
- Live Shit: Binge & Purge (VHS 1993)
- Cunning Stunts (1999)
- S&M (2-DVD , 2000)
- Metallica - Metallica (DVD 2001)
- Neu-Veröffentlichung von Live Shit: Binge & Purge (DVD 2003)
- St. Anger Rehearsals (Als Beilage zum Album St. Anger) (DVD 2003)
- Neu-Auflage von Cunning Stunts (DVD 2004, 2005)
- Some Kind of Monster (DVD 2005)
- Metallica - Live at San Diego 1992 (DVD 2005)
- Metallimania (DVD 2005) (inoffiziell)

(Extern) Video & DVDs


- Guitar Method - In the Style of Metallica

Kinofilm


- Some Kind Of Monster (2004)

Bücher


- Nothing Else Matters. ISBN 3854450834, (1993)
- So What!. ISBN 3453120043, (2004)
- Hit the Lights. Die Story zu Ihren größten Songs. ISBN 3927638153, (2004)
- Metallica, Talking. ISBN 3896024965, (2004)
- Justice for All, Die Wahrheit Über Metallica. ISBN 386543035X, (2005)

Literatur


- Jürgen Seibold, Metallica, ISBN 3552050892, (1993)
- Janko Röttgers: Mix, Burn und R.I.P. Das Ende der Musikindustrie. Heidelberg 2003. ISBN 3936931089

Weblinks


- [http://www.metallica.com metallica.com] Offizielle Website (englisch)
- [http://www.livemetallica.com livemetallica.com] Live-Aufnahmen (englisch)
- [http://www.metallicaworld.co.uk www.metallicaworld.co.uk] Britische Metallica-Site: History, Bandmitglieder, Fotos, Tourdaten
-
- Kategorie:Metal-Band Kategorie:US-amerikanische Band Kategorie:1980er Band Kategorie:1990er Band Kategorie:2000er Band als:Metallica ja:メタリカ ko:메탈리카

Wikipedia:Formatvorlage Band

Allgemeines

Beim Anlegen neuer Artikel für Musikgruppen sollte man sich, soweit sinnvoll anwendbar, an das hier verfasste Muster halten, damit eine gewisse Einheitlichkeit entsteht. Den grauen Kasten nebenan kann man per Copy & Paste rausschnippseln und als Vorlage verwenden. Hier wurde anschaulich eingearbeitet, wie eine Biografie mit den unten folgenden Anmerkungen aussehen sollte. Weiter unten kann man sich das Beispiel als möglichen Artikel ansehen. Bei Artikeln zu Solomusikern oder einzelnen Gruppenmitgliedern bitte die Formatvorlage Biografie beachten, bei der Diskografie, Literatur, Weblinks aber nach dieser Vorlage arbeiten. Bitte auch die Ratschläge ganz am Ende beachten! Zunächst aber die Anmerkungen:

Bearbeitungsschritte


- Nachschauen, ob der Artikel in anderen Wikipedias schon existiert, und verlinken, siehe Internationalisierung.
- Beitrag schreiben.
- In die entsprechende Rubrik in Musik eintragen.
- Evtl. bei der Neuigkeitenliste eines entsprechenden Portals (Portal:Musik, Portal:Rockmusik, ...) eintragen.
- In die entsprechende Unterkategorie der :Kategorie:Band einsortieren (Genre: muss, Jahr und Land: kann)
- Für Chartplatzierungen kann die Wikipedia:Chartbox benutzt werden. Und so schaut es dann aus: ---- Die Mustergruppe ist eine Musterland-Gruppe aus Musterstadt. Musterstadt Die Gruppe wird den Stilrichtungen der Musik zugerechnet, wobei sie das Kunststück fertig brachten, Eier mit Tomaten zu kombinieren. Der Name bezieht sich übrigens auf den mustergültigen Haarschnitt des Sängers. "Gegründet wurde die Mustergruppe von Tom Mustermann (Instrument/Gesang), Lotte Musterfrau (Instrument/Gesang), Felix Mustersohn (Instrument/Gesang) und Lola Mustertochter (Instrument/Gesang). Inspieriert durch die damalige Zeit/von ihrem großen Idol Led Zeppelin, spielten sie anfangs als Coverband, bevor sie von Kalle Kunz oder Stefan Raab entdeckt wurden." ... "Eine hohe Fluktuation herrschte unter den Gruppenmitgliedern" oder "Alte Mitglieder gingen, neue kamen." ... "Der Durchbruch kam mit Album Total, das sich zig Millionen mal verkaufte." ... "Bei einem Unfall mit dem Tourbus starb Felix Mustersohn, was das Ende der Gruppe bedeutete" ... "2000 startete Mustergruppe ein Comeback mit dem neuen Instrumentalisten/Sänger Frodo Beutlin" ...
- Album Total (1999; Plattenfirma), Bemerkungen
- NocheinAlbum (2017; Plattenfirma), Noch mehr Bemerkungen
- 1989: ECHO und drei Grammys für Album Mei, san mir guad
- 1991: Goldene Kamera für Mir san Besser (Bestes Video) Rockmusik, Stilrichtungen der Musik, Portal:Musik und weitere
- Erna Mustermannforscherin: Standardwerk über unsere Gruppe. Verlag, Erscheinungsort Jahr
- http://www.mustergruppe.de – Offizielle Webpräsenz Kategorie:Rockband
Kategorie:Isländische Band
Kategorie:2010er Band



Band

USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik. Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht. Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, (populär)kulturell und militärisch führende Macht. In all diesen Gebieten prägen sie die Gegenwart in einem Maße wie kein anderes Land der Welt.

Geographie

Hauptartikel: Geographie der USA Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten und dem District of Columbia (D.C.), die innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Inklusive der beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii, die außerhalb dieses Kernlandes liegen, zählen die USA 50 Bundesstaaten. Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der Ostküste, Mangrovenwälder im subtropischen Florida, die Flusssysteme von Mississippi und Missouri, weite Ebenen im Zentrum des Landes, große Gebirgszüge wie die Rocky Mountains, trockene Wüsten im Südwesten, gemäßigte Regenwälder im Nordwesten und Küstengebirge an der Westküste der USA. Hinzu kommen die arktische Region der Tundra in Alaska und die tropischen Inseln von Hawaii mit dem 4.170 Meter hohen Vulkan Mauna Loa. Das Kernland der USA liegt zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad und zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in vier Zeitzonen eingeteilt. Alaska und Hawaii sowie die politisch an die USA angeschlossenen Außengebiete (beispielsweise Puerto Rico und Guam) liegen außerhalb dieser Zone. Im Norden grenzt das Kernland an Kanada, im Süden an Mexiko und an den Golf von Mexiko. Im Osten liegt der Atlantische Ozean und im Westen der Pazifische Ozean. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 2.500 km. Zwischen Atlantik und Pazifik liegen rund 4.500 km. Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Alaska liegt nordwestlich von Kanada und ist durch die Beringstraße von Russland getrennt.
- Grenze zu Kanada: 8.895 km (davon 2.477 km zwischen Alaska und Kanada)
- Grenze zu Mexiko: 3.326 km
- Küstenlinie: 19.924 km

Fläche

Die Vereinigten Staaten sind der flächenmäßig drittgrößte Staat der Erde nach Rußland und Kanada.
- Fläche der 50 Bundesstaaten (inkl. District of Columbia): 9.629.891 km²
- Landmasse: 9.158.453 km²
- Wasserfläche: 47.356 km² Siehe auch: Liste der US-amerikanischen Staaten nach Fläche sortiert

Bevölkerung

Bevölkerungsgruppen

Die USA gelten traditionell als Schmelztiegel (melting pot) der Völker. Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer; anfänglich vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutscher und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem aus Italien, Skandinavien und Osteuropa. Die europäischstämmigen US-Amerikaner bilden heute 74 % der Bevölkerung der USA. deutscher Afro-Amerikaner, Nachfahren der afrikanischen Sklaven, stellen etwas mehr als 13 % Bevölkerungsanteil. Sie leben vor allem im Süden der USA und in den großen Industriestädten des Nordens, wie z. B. Detroit. Asiatische Einwanderer, z. B. aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen bilden noch eine relativ kleine Gruppe (ca. 4 %). Die Einwanderungspolitik war Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber Asiaten besonders restriktiv. Heute zeigen sich weiterhin sozialstrukturell große Unterschiede zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung: Schwarze haben im Durchschnitt ein geringeres Einkommen, eine kürzere Lebenserwartung, eine schlechtere Ausbildung und eine höhere Kriminalitätsrate. Die Ursachen dafür und mögliche Wege der Problembehebung sind innerhalb der USA heftig umstritten. Nicht nur in den Südstaaten sind Wohngegenden und nicht-öffentliche Einrichtungen - wie die sozial wichtigen Kirchen oder private Organisationen - oft faktisch noch nach Rassen getrennt, wenn auch die formale Trennung inzwischen ungesetzlich und verpönt ist. Vielfach liegt dies ebenfalls an den ökonomischen Unterschieden. Vor allem im Südwesten der USA und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer (hispanischer) Herkunft. Sie werden in den Statistiken separat geführt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13 %), da viele Lateinamerikaner vor der wirtschaftlichen Not ihrer Heimatländer in den Norden fliehen. Sie leben oft als illegale Einwanderer und halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest. Die Indianer ("Native Americans") (siehe auch Indianer Nordamerikas) bilden heute eine kleine, jedoch langsam wieder wachsende Minderheit; nur in Alaska erreichen sie eine zweistellige Prozentzahl der Bevölkerung. Ebenfalls relativ viele Indianer leben in South Dakota und Oklahoma.

Sprachen

Die am meisten gesprochene Sprache in den USA ist historisch bedingt amerikanisches Englisch. Daneben werden aber auch noch vereinzelt die vielen Sprachen der amerikanischen Ureinwohner und zunehmend die Sprachen anderer immigrierter Ethnien gesprochen, insbesondere Spanisch, aber auch Koreanisch, Chinesisch und Vietnamesisch. Französisch, Polnisch und Deutsch, die aufgrund früherer Migrationswellen in bestimmten Regionen einst eine wichtige Rolle spielten, werden heute fast nur noch als Fremdsprache gesprochen. Die USA als Ganzes haben keine Amtssprache, jedoch werden alle amtlichen Schriftstücke auf Englisch verfasst. In einigen Bundesstaaten ist Englisch Amtssprache, einzelne Staaten und Territorien definieren sich jedoch als zwei- oder dreisprachig. Siehe auch:

- Gesellschaft der USA
- Deutsche Sprache in den USA
- Deutsche in den USA
- Das amerikanische Spanisch der USA
- Französisch in Louisiana
- Französisch in Neuengland
- Liste US-amerikanischer Persönlichkeiten

Religion

Im Jahr 2004 bezeichneten sich 54 % der Bevölkerung als protestantisch, 25 % als römisch-katholisch, 10 % gaben keine religiöse Überzeugung an (aber nur 0,3 bis 0,5 % waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 % waren Mormonen, 2 bis 3 % Juden und weniger als 2 % moslemisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0,5 %, bezeichneten sich als Buddhist, Hindu oder hingen dem Unitarismus an. Die größte einzelne Konfession war die Römisch-Katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention, der United Methodist Church und den Mormonen. Die Zahl der praktizierenden Christen ist im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern sehr hoch. Allerdings hat auch hier der Bevölkerungsanteil, der sich zum Christentum bekennt in den Jahren von 1990 (86,2 %) bis 2004 (81 %) abgenommen

Geschichte

Hauptartikel Geschichte der USA Das Gebiet der heutigen USA wurde vor Jahrtausenden durch die Vorgänger der späteren Indianerstämme besiedelt. Die schriftliche Geschichtsschreibung beginnt jedoch erst mit der Ankunft der europäischen Siedler im 16. Jahrhundert. Die erste europäische Siedlung auf dem heutigen US-Gebiet war von den Spaniern in St. Augustine, Florida, im Jahr 1565. Die politische Geschichte der USA geht jedoch aus den 13 britischen Kolonien hervor, deren Besiedlung mit der Gründung von Jamestown, Virginia im Jahr 1609 anfing. Der Ankunft der Mayflower in Plymouth Colony (später mit Massachusetts Bay Colony zu Massachusetts zusammengefügt) 1620 ist ebenfalls für viele US-Amerikaner ein wichtiges symbolisches Datum. Schwedische Kolonien an der Delaware-Bucht und niederländische Siedlungen um New York (damals Nieuw Amsterdam) waren nicht von Dauer bzw. wurden von den englischen Siedlern assimiliert. Französische Siedlungen entlang der Mississippi- und St.-Lorenz-Flüsse fielen 1763 an Großbritannien oder (westlich des Mississippi) an Spanien, das auch eigene Kolonien im Südwesten und in Florida hatte. Die spanischen Gebiete nahmen an der Revolution, die durch die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 ausgelöst wurde, nicht teil. Nach dem Unabhängigkeitskrieg, der im Vertrag von Paris 1783 endete, wurden die USA durch Großbritannien als eigenständiger Staat anerkannt. Zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges lebten etwa zwei Millionen Weiße und 500.000 versklavte Schwarze in den ursprünglichen 13 Kolonien. Jenseits der Appalachen erstreckte sich bis zum Mississippi-Fluss ein weiteres, großes Gebiet, das etwa zehn Millionen Ureinwohner („Indianer“) bewohnten. Diese Konstellation ergab zwei wichtige Themen für die kommende Entwicklung der Nation: Die weitere Landnahme Richtung Westen zu Lasten der Indianer sowie die Auseinandersetzung um die Sklaverei, die später den Kampf um die Bürgerrechte der Nachkommen der ehemaligen Sklaven bestimmte. Nördlich des Ohio-Flusses, im sogenannten Northwest Territory, aus der die späteren Bundesstaaten Ohio, Indiana, Michigan, Illinois, und Wisconsin hervorgingen, wurde die Sklaverei verboten. Ein Vermessungssystem von Quadraten ("Sections"), die eine Quadratmeile groß sind, wurde eingeführt, was noch heute für das Verkehrsnetz und die kommunalen Gemeindegrenzen dieses Gebiets prägend ist. Um die öffentlichen Schulsysteme zu finanzieren, wurde vereinbart, dass der Verkaufserlös von der 16. Section einer jeden Township (36 Sections) zugunsten der Schulen ging. Nachdem sich die 1777 verabschiedeten und 1781 ratifizierten Konföderationsartikel als zu schwach erwiesen hatten, um das Überleben des jungen Staatenbundes zu gewährleisten, wurde 1787 in Philadelphia eine Verfassung geschrieben, welche die modernste Verfassung der damaligen Zeit war, und die heute die älteste noch gültige geschriebene Staatsverfassung der Welt ist.

Indianerpolitik

Die US-Indianerpolitik wurde bis etwa 1820 von einer vorsichtigen Erweiterung der europäischen Siedlungen geprägt, die im wesentlichen die vormalige Politik der europäischen Mächte in den USA fortsetzte. Mit der Präsidentschaft Andrew Jacksons und dem Trail of Tears begann eine verstärkte Landnahme und Besiedlungspolitik, die zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte. Die Indianer-Kriege zogen sich mit größeren Unterbrechungen bis zum Massaker von Wounded Knee in South Dakota 1890 hin. 1900 wurden nur noch 237.000 Indianer gezählt, wobei nicht nur Krieg, sondern auch Krankheiten, gegen die sich die Ureinwohner keine Immunität entwickelt hatten, und ethnische Vermischung mit den Neuankömmlingen zu diesem Rückgang geführt haben. Bis die Ureinwohner des Kontinents volle Bürgerrechte erhielten, dauerte es bis 1924.

Sklaverei und Rassentrennung

South Dakota]] Obwohl die Einfuhr von weiteren Sklaven aus Übersee 1808 verboten wurde, hatte sich die Zahl der Sklaven bis 1860 auf etwa vier Millionen erhöht. Die Sklavenfrage entzweite zunehmend die Süd- von den Nordstaaten, da in den Nordstaaten die Industrialisierung einsetzte, dagegen die Südstaaten mit ihren riesigen Baumwollplantagen auf die Sklaverei angewiesen zu sein glaubten. Im Norden gewannen Bewegungen wie die Abolitionists, die die Abschaffung der Sklaverei forderten, starken Zulauf, stand doch diese in deutlichem Widerspruch zur Verheißung der Unabhängigkeitserklärung "all men are created equal" (alle Menschen sind gleich geschaffen). Der Krieg gegen Mexiko (1846-48) verstärkte diese Spannungen, da viele im Nordosten des Landes in diesem Krieg eine ungerechtfertigte Landnahme zugunsten der Ausbreitung der Sklavenstaaten sahen. Nachdem 1860 Abraham Lincoln für die neu gegründeten Republikaner zum Präsidenten gewählt wurde, traten elf Südstaaten aus der Union aus. Dies bedeutete den Beginn des Sezessionsskrieges (1861–1865). Die Nordstaaten gingen als Sieger daraus hervor, und die Sklaverei wurde abgeschafft. Die Schwarzen erhielten mit dem Civil Rights Act von 1866 und dem 14th Amendment von 1868 formal das volle Bürgerrecht. Nach dem Ende der militärischen Besetzung der Südstaaten durch die Nordstaaten (Reconstruction) 1876 haben erstere schnell (Jim-Crow-)Gesetze erlassen, welche die Bürgerrechte der Schwarzen wieder einschränkten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Bürgerrechtsbewegung konnten die letzten formellen Ungleichbehandlungen aufgehoben werden. Ein sehr wesentlicher Schritt dahin war die Aufhebung der Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen durch den Supreme Court 1954 (Brown v. Board of Education), das ein Urteil des gleichen Gerichts (Plessey vs. Ferguson) aus dem Jahr 1896 aufhob. Der Schulbesuch von Schwarzen in "weißen" Schulen musste teilweise mit Hilfe der Nationalgarde durchgesetzt werden; im öffentlichen Leben (insbesondere im Süden) herrschte bis in die 1960er Jahre hinein Rassentrennung. In Louisiana zum Beispiel war es nicht ungewöhnlich, dass Ku-Klux-Klan-Mitglieder ins Parlament gewählt wurden. Martin Luther King war die Galionsfigur der gewaltlosen Bürgerrechtsbewegung, und 1963 hielt er anlässlich eines Protestmarschs in Washington seine berühmte Rede „I have a Dream...“. 1968 wurde er in Memphis ermordet. Auch in den folgenden Jahrzehnten kam es gelegentlich zu Rassenunruhen. Dennoch wurde auf Ebene der Bundesgesetzgebung schon in dieser Zeit Antidiskriminierungsregelungen (Civil Rights Act, das Restaurants, Hotels und Verkehrsunternehmen die ethnische Diskriminierung verbot) erlassen, vierzig Jahre vor den analogen Regelungen in der EU. Auch das Bewusstsein für Konzepte wie "Diversity" und die gegenseitige Rücksichtnahme sind zwischenzeitlich weiterentwickelt als in Ländern, die weniger Erfahrungen mit multikulturellen Gesellschaften haben.

Industrialisierung

1890 wurde die frontier für geschlossen erklärt: die Gebiete im Osten und im Westen des Kontinents waren faktisch zusammengewachsen. Der "Wilde Westen" war somit Geschichte. Als Folge der nach dem Sezessionskrieg einsetzenden stürmischen Industrialisierung bildeten sich riesige Trusts (Kartelle), die in ihrer Machtentfaltung auch die Regierungsgewalt beeinflussten. Daher wurde 1890 der Antitrust Act verabschiedet, als dessen Folge viele Großkonzerne zerschlagen wurden. Prominentes Beispiel: Standard Oil von John D. Rockefeller. Populistische Bewegungen, die von Bauern unterstützt wurden, setzten auch eine Regulierung der Eisenbahntarife durch und forderten (erfolglos) einen Wechsel vom Goldstandard auf eine bimetallische (Gold und Silber) Währung. Ein prominenter Vertreter dieser Bewegung war der erfolglose Präsidentschaftskandidat aus Illinois, William Jennings Bryan. Zwischen 1880 und 1910 wurde die riesige Zahl von 18 Millionen Einwanderern in die USA aufgenommen, und die USA wurden zur größten Industrienation der Welt.

Börsenkrach und New Deal

Auf den New Yorker Börsenkrach im Oktober 1929 folgte die Weltwirtschaftskrise, welche die USA in die bisher größte innenpolitische Krise stürzte. 1932 waren etwa 15 Millionen US-Amerikaner arbeitslos. Präsident Franklin D. Roosevelt legte daraufhin das Sozial- und Investitionsprogramm New Deal auf, das den Social Security Act von 1935 sowie zahlreiche öffentliche Projekte wie Straßen, Brücken, Flughäfen oder zum Beispiel auch das Tennessee-Valley-Staudamm-Projekt enthielt. Dennoch dauerte es bis Ende der 1930er Jahre, bis die Krise überwunden war.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor traten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein, und im August 1945 gingen sie siegreich aus dem Krieg hervor. Der sich kurz darauf abzeichnende Kalte Krieg führte dazu, dass viele US-Amerikaner den Kommunismus als Feindbild betrachteten. Eine innenpolitische Folge des Kalten Krieges nach 1945 war die "McCarthy-Ära". Der republikanische Senator Joseph McCarthy profilierte sich im Senatsausschuss für unamerikanische Aktivitäten (HUAC) dadurch, dass er eine paranoide Hexenjagd auf angebliche Kommunisten veranstaltete, die er besonders unter Filmschaffenden, Politikern und Militärs vermutete. Die zu diesem Zweck inszenierten Anhörungen wurden auch oft im Fernsehen übertragen. Wer die Aussage verweigerte, musste mit Berufsverbot rechnen. Als McCarthy sogar den Präsidenten Eisenhower verdächtigte, wurde er 1954 vom Senat entmachtet.

Gesellschaftlicher Umbruch: 1960er und 1970er

Die 1950er und 1960er Jahre waren geprägt von ökonomischer Prosperität sowie dem Auftreten der Bürgerrechtsbewegung der Afro-Amerikaner. Im Zuge eines gesamtgesellschaftlichen Umbruchs entwickelte sich in den 1960er Jahren auch eine starke Bewegung gegen den Vietnamkrieg und um 1970 auch eine starke Frauenrechtsbewegung und eine wachsende Schwulenbewegung, die (anders als in Europa) schnell gemeinsam von und für Schwule und Lesben gekämpft wurde. Durch diese Bewegungen modernisierten sich die gesellschaftlichen Werte der Vereinigten Staaten. Der Versuch einer Verfassungsänderung, welche die Gleichheit von Mann und Frau vorschreiben sollte, scheiterte jedoch. Sodomiegesetze, die bis 1962 die Praxis der männlichen Homosexualität in jedem Bundesstaat verboten hatten, wurden teilweise zurückgenommen, aber 1987 als der Supreme Court sie bestätigte, existierten sie noch in der Mehrheit der Bundesstaaten und wurden erst mit einer gegenteiligen Gerichtsentscheidung 2003 aufgehoben. Die Watergate-Affäre um einen Einbruch in den Watergate-Gebäudekomplex der Demokratischen Partei, von dem Präsident Richard Nixon wahrscheinlich gewusst hat, und bei dem er die FBI-Ermittlungen zu behindern versuchte, entwickelte sich zum größten Skandal der US-amerikanischen Nachkriegsgeschichte. Um der drohenden Amtsenthebung zu entgehen, trat Nixon 1974 zurück. Die Ölkrise 1974, die 200-Jahresfeier der Unabhängigkeit 1976 und die iranische Geiselkrise 1979 waren prägende Ereignisse für die 1970er Jahre.

1980er

In den 1970er und 1980er Jahren war ein Konjunkturabschwung und ein Verfall der Bausubstanz infolge von Kriminalität und Verwahrlosung zu verzeichnen. Zum Teil wurde auf die Kriminalität mit drakonischen Gesetzen wie dem kalifornischen „Three strikes and you are out“ geantwortet, das für das dritte Delikt (auch bei Bagatelldelikten) 25 Jahre Haft vorsieht. Die Haltung zur der in 38 der 50 Bundesstaaten gesetzlich vorgesehenen und von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung befürworteten Todesstrafe spielt bei der Volkswahl von Politikern, Richtern, Staatsanwälten und Sheriffs eine wichtige Rolle.

Politik

Hauptartikel: Politisches System der USA Die USA haben ein präsidiales Regierungssystem mit einem Präsidenten (seit 2001 George W. Bush, 2004 wiedergewählt, Sohn von George Herbert Walker Bush, Präsident von 1989-1993) an der Spitze der Exekutive. Die Legislative ist der Kongress. Er setzt sich aus gewählten Repräsentanten aller 50 Bundesstaaten zusammen. Laut Verfassung hat der aus zwei Kammern bestehende US-Kongress die Budgethoheit sowie das Recht zur Gesetzesinitiative. Der Kongress hat unter anderem infolge des ihm zustehenden Budgetrechts wesentlichen Einfluss auf die US-amerikanische Politik. Allein dem Kongress kommt das Recht zu, Bundesgesetze zu erlassen und Kriegserklärungen auszusprechen. Verträge mit fremden Ländern werden vom Exekutiv unterzeichnet, bedürfen aber der Ratifizierung durch die obere Kammer des Kongresses, den Senat. Bei wichtigen Ernennungen (z. B. zu Kabinettsposten oder Richterämtern des Bundes, insbesonders dem Obersten Gericht) muss der Senat den Vorschlag des Präsidenten ebenfalls bestätigen. Die Mitglieder des Repräsentantenhauses werden für zwei Jahre gewählt. Jeder Repräsentant vertritt einen Wahlbezirk seines Bundesstaates. Die Anzahl der Wahlbezirke wird durch eine alle zehn Jahre durchgeführte Volkszählung festgelegt. Senatoren werden für sechs Jahre gewählt. Ihre Wahlen finden gestaffelt statt, das heißt alle zwei Jahre wird ein Drittel des Senats neu gewählt. Die Verfassung sieht vor, dass der Vizepräsident dem Senat vorsteht. Er hat dabei kein Stimmrecht, außer bei Stimmengleichheit. Für den Fall der Abwesenheit des Vizepräsidenten benennt der Senat einen "Pro-Tempore-Vorsitzenden", einen Vorsitzenden auf Zeit. Die Mitglieder des Repräsentantenhauses wählen ihren eigenen Vorsitzenden, den "Speaker of the House". Der Sprecher (das Amt wird derzeit von Dennis Hastert bekleidet) und der Pro-Tempore-Vorsitzende (zur Zeit Senator Ted Stevens) sind Mitglieder der jeweils stärksten Partei ihrer Kammer. Bevor eine Gesetzesvorlage zum Gesetz wird, muss sie sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat durchlaufen haben. Die Vorlage wird zunächst in einer der beiden Kammern vorgestellt, von einem oder mehreren Ausschüssen geprüft, abgeändert, im Ausschuss abgelehnt oder angenommen und danach in einer der beiden Kammern diskutiert. Sobald sie in dieser Kammer angenommen ist, wird sie an die andere Kammer weitergeleitet. Erst wenn beide Kammern die gleiche Version der Gesetzesvorlage angenommen haben, wird sie dem Präsidenten zur Zustimmung vorgelegt. An der Spitze der Judikative steht als oberster Gerichtshof der Supreme Court. Die 1787 in Kraft getretene Verfassung, deren Bestimmungen einklagbar sind, hat eine große Bedeutung im politischen System der USA. Es spricht für den Erfolg und die Stabilität dieser Verfassung, dass sie bislang nur 27 Änderungen (Amendments) erfahren hat. In den USA hat sich, durch das einfache Mehrheitswahlrecht begünstigt, ein Zweiparteiensystem gebildet. Diese Parteien sind die Demokraten und die Republikaner. Sie stellen bereits Koalitionen von unterschiedlichen Strömungen dar. Neue politische Strömungen versuchen eher, Einfluss auf die Abgeordneten beider Großparteien zu nehmen, als selbstständige Parteien zu gründen. Ein Beispiel hierfür sind die American Civil Liberties Union (Demokraten) oder die fundamental-christliche Moral Majority (Republikaner). Kleinere Parteien wie die Grünen oder die Libertäre Partei sind unbedeutend, wenn auch bei Präsidentschaftswahlen mitunter die für den Kandidaten der Grünen abgegebenen Stimmen als – womöglich entscheidender – Nachteil für den demokratischen Kandidaten wahrgenommen werden. Einer der Hauptexponenten der Grünen Partei der USA ist Ralph Nader, der im In- und Ausland einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Siehe auch: Gesellschaft der USA, US-Präsidentschaftswahlen 2004, Gerichtsorganisation in den USA

Innenpolitik

In den 1990er Jahren erlebten die USA unter dem demokratischen Präsidenten Bill Clinton (19932001) einen länger anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung ("New Economy"). Die weitere Verwahrlosung der Städte wurde aufgehalten - so erwachten die New Yorker Stadtteile Bronx und Harlem zu neuem Leben. Einen wesentlichen Eingriff in die Sozialgesetzgebung gab es 1996, als der Bezug von Sozialhilfe auf zwei Jahre in Folge und insgesamt fünf Jahre verkürzt wurde. So kam es zu einem beträchtlichen Rückgang der Anzahl der Sozialhilfe-Empfänger. Wichtige innenpolitische Themen sind auch in den USA der Strukturwandel der Wirtschaft und der Umbau der Sozialsysteme insbesondere der Gesundheitsfürsorge. Zudem spielen überwiegend moralisch-ethische Fragen wie das Recht auf Abtreibung, die Berechtigung der Todesstrafe, die politische Anerkennung von Homosexualität oder die Frage welche Rolle christliche Werte im öffentlichen Leben spielen sollen, eine wichtige Rolle. Seit 1913 übernimmt das Federal Reserve System (Fed) die Aufgaben einer staatlichen Notenbank. Vorsitzender des Fed ist zur Zeit Alan Greenspan.

Gesundheitssystem

Das Gesundheitssystem der USA ist teilweise Weltspitze, in anderen Teilen aber in einem desolaten Zustand. Es werden jährlich etwa 1,8 Billionen US-Dollar für Gesundheit aufgewendet. Das ist im Vergleich zu Deutschland nahezu das Doppelte pro Kopf. Die Versorgungslage ist aber unzureichend: über 41 Millionen der ca. 293 Millionen US-Amerikaner sind nicht krankenversichert. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer an illegalen Einwanderern, die ebenfalls keine Krankenversicherung haben. Viele derjenigen, die versichert sind, müssen bei sämtlichen ärztlichen Leistungen zuzahlen, andere, die in einer HMO sind, müssen bürokratische Papierkriege und lange Wartezeiten bei einer Einschränkung der Arztauswahl erdulden. 1993 scheiterte Präsident Bill Clinton mit dem Versuch der Einführung einer gesetzlichen Krankenkasse.

Außenpolitik

Die Außenpolitik der USA ist von drei großen Traditionen geprägt, die wechselnd an Einfluss gewinnen: Dem Isolationismus, der Überzeugung, ein Vorreiter für Demokratie und Menschenrechte zu sein und diese auf der Welt zu verbreiten, sowie einer seit dem Zweiten Weltkrieg offenen Betonung der Rolle als Supermacht im Sinne des politischen Realismus.

Früher Isolationismus

Die frühe US-amerikanische Außenpolitik wurde von der 1823 verkündeten Monroe-Doktrin des Präsidenten James Monroe geprägt, die verkürzt auf den Nenner „Amerika den Amerikanern“ gebracht wurde. Sie postulierte, dass sich die europäischen Mächte aus dem amerikanischen Kontinent heraushalten sollten, bei gleichzeitiger Nicht-Einmischung der USA in die Angelegenheiten anderer Staaten. Ende des 19. Jahrhunderts waren die USA jedoch zur Großmacht aufgestiegen und die frontier, das heißt die Grenze zum "unzivilisierten" Westen, war 1890 für geschlossen erklärt worden.

Frühes 20. Jahrhundert

Der erste Schritt in Richtung einer imperialistischen Außenpolitik war der spanisch-amerikanische Krieg von 1898, der den USA die Philippinen, Puerto Rico, Hawaii und Kuba einbrachte. Eine offen interventionistische Politik betrieb Präsident Theodore Roosevelt (1901–1909), der das Recht der USA beanspruchte, sich in den lateinamerikanischen Staaten als „internationaler Polizist“ zu betätigen. Diese big stick policy äußerte sich zum Beispiel darin, dass die USA 1903 Panama aus Kolumbien herauslösten, um sich von dem neu gebildeten Staat die Souveränität über die Panama-Kanal-Zone abtreten zu lassen. Während der Zeit der Weltkriege betrieben die USA die längste Zeit eine isolationistische Politik und traten erst nach der Verkündung des uneingeschränkten deutschen U-Boot-Krieges (1917) in den Ersten Weltkrieg ein. Das industrielle Gewicht der USA entschied den Krieg. Präsident Woodrow Wilson (1913–1921) reiste nach Europa, um dort eine Nachkriegsordnung zu etablieren. Sein 14-Punkte-Programm sah unter anderem die Beachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker sowie die Bildung eines Völkerbunds vor. Wilson konnte sich mit seinen Ideen bei Engländern und Franzosen aber nicht durchsetzen und der US-Senat verweigerte sogar den Beitritt zum Völkerbund.

1920 bis zur Nachkriegszeit

Während der nächsten zwei Jahrzehnte betrieben die USA wieder eine isolationistische Politik. Auch bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs blieben die USA zuerst neutral, jedoch wurde die formale Neutralität von Präsident F. D. Roosevelt schon ab März 1941 unterlaufen, da im Rahmen des Leih- und Pachtgesetzes (lend-lease bill) England massiv mit Waffenlieferungen unterstützt wurde. Am 7. Dezember 1941 traten die USA nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor in den Krieg ein. Kurz darauf erklärte das mit Italien und Japan verbündete Hitler-Deutschland den USA den Krieg. Wie schon im Ersten Weltkrieg brachte das industrielle Potenzial der USA die Entscheidung. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 beendeten den Zweiten Weltkrieg. Bis heute heftig umstritten ist die Frage, ob die Atombomben-Abwürfe tatsächlich notwendig waren zur Erzwingung der japanischen Kapitulation. Japan hatte zu diesem Zeitpunkt den USA militärisch nichts mehr entgegenzusetzen, jedoch hätte eine US-amerikanische Invasion der japanischen Hauptinseln noch zu schweren Verlusten führen können. Die USA waren maßgeblich an der Gründung der UNO am 26. Juni 1945 in San Francisco beteiligt, die noch im Einvernehmen mit der Sowjetunion stattfand. Bald jedoch zeichnete sich eine Konfrontation mit Stalin ab, die schließlich in den Kalten Krieg mündete. Durch den Präsidenten Harry S. Truman wurde eine Politik des „roll back“, das heißt der Zurückdrängung des Kommunismus verkündet, die in der „Truman-Doktrin“ ihren Ausdruck fand. Die sagte allen Ländern zur Bewahrung ihrer Unabhängigkeit Militär- und Wirtschaftshilfe zu. Dies war eine klare Abkehr von der isolationistischen Monroe-Doktrin und fand seinen Ausdruck in der Unterstützung von Griechenland und der Türkei, sowie dem Marshall-Plan, der Westeuropa wirtschaftlich auf die Beine helfen sollte. Der Kalte Krieg erreichte einen ersten Höhepunkt mit der sowjetischen Berlin-Blockade 1948/49, auf die die USA mit der Berliner Luftbrücke antworteten. 1949 wurde die NATO als Militärbündnis zwischen den USA, Kanada und Westeuropa gegründet.

Kalter Krieg

Es kam in den folgenden Jahrzehnten zu einem atomaren Wettrüsten zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt, das beiden Seiten ab den 1960er Jahren eine mehrfache „Overkill-Kapazität“ verschaffte. Gefährliche Konfrontationen des Kalten Krieges waren der Korea-Krieg (1950-53) und die Kuba-Krise (1962), bei der die Welt nur knapp einem Dritten Weltkrieg entging. Durch den Kernwaffen-Sperrvertrag (1968) und die SALT-Verhandlungen (1969) wurde versucht, die gefährliche Situation zu entschärfen. Der Vietnam-Krieg, in den die USA 1964 (Tongking-Zwischenfall) offen eingriffen, nachdem sie zuvor schon Militärberater entsandt hatten, entwickelte sich zu einem militärischen und moralischen Fiasko, und die Niederlage wurde mit dem Abzug der US-Truppen 1973 besiegelt. Der beherrschenden Maxime der US-Außenpolitik, den kommunistischen Machtbereich einzudämmen, wurde in den 1960er und 1970er Jahren oft die Glaubwürdigkeit als Verbreiter demokratischer Werte geopfert. Es wurden Militärdiktatoren und Kleptokraten wie Somoza in Nicaragua, Pinochet in Chile, Marcos auf den Philippinen oder Mobutu in Zaire unterstützt, so lange sie nur antikommunistisch waren. Nach dem Vietnam-Krieg zeigte sich eine Desorientierung und Ratlosigkeit der US-Außenpolitik, die im Schwanken zwischen einer Abkehr von Interventionismus und Demonstration militärischer Stärke (Carter-Administration) und dessen Gegenteil (nach der sowjetischen Invasion in Afghanistan) ihren Ausdruck fand. Unter der Reagan-Administration (1981-89) wurde (wie vor dem Vietnam-Krieg) wenig Rücksicht darauf genommen, ob die strategischen Verbündeten die Menschenrechte respektierten. Auch stellt sich die Frage nach einem hinreichenden Verständnis fremder Kulturkreise durch die US-Außenpolitik. Deren mangelnde Voraussicht zeigte sich auch darin, dass die US-Unterstützung oft den aus heutiger Sicht falschen Leuten zugute kam: So wurde nach dem Ausbruch des ersten Golfkriegs zwischen Iran und Irak (1980–88) aus Angst vor den Mullahs in Teheran der irakische Diktator Saddam Hussein (hauptsächlich durch Satelliten-Aufklärung) unterstützt, was sich später als schwerer Fehler erweisen sollte. In diesen Zusammenhang gehört auch ein Vorgang, der sich zum größten Skandal der Reagan-Ära entwickelte, die Iran-Contra-Affäre: 1986 verkauften die USA nach Vermittlung durch Sicherheitsberater Robert McFarlane und Oberst Oliver North Waffen (hauptsächlich Panzerabwehrraketen) auch an den Iran. Das daraus erlöste Geld wurde zur Unterstützung der Gegner der Sandinisten in Nicaragua, der so genannten Contras verwendet. Auch die Geld- und Waffenlieferungen an die Mujaheddin in Afghanistan erwiesen sich als zweischneidig: Das Ziel, die Sowjetunion in die Knie zu zwingen, wurde zwar erreicht, aber so auch radikal-islamische Gruppen gestärkt. Unter Präsident Ronald Reagan (1981–89) strebte die ideologische Auseinandersetzung mit der Sowjetunion dem Finale zu. Reagan bezeichnete die Sowjetunion wiederholt in Anlehnung an religiöse Terminologie als „Reich des Bösen“ (evil empire), das es zu Tode zu rüsten gelte. Die Rüstungsausgaben wurden erhöht und ein so genanntes „Star-Wars-Programm“ (SDI-Projekt, Krieg der Sterne) aufgelegt. 1985 und 1986 traf er sich jedoch auch mit seinem sowjetischen Amtskollegen Gorbatschow zu Abrüstungsverhandlungen unter der Bezeichnung START (Strategic Arms Reduction Talks). Letztlich war diese Politik erfolgreich, denn mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion (1991) war der Kalte Krieg beendet. Die USA sind seither die einzige Supermacht und nach eigener Auffassung Ordnungsmacht der Welt.

Die Außenpolitik der Regierung Clintons

Präsident Clinton zeichnete verantwortlich für die US-Außenpolitik zwischen dem Ende des Kalten Krieges und dem Regierungsantritt von George W. Bush, und zwar mit der Hilfe von Außenminister Warren Christopher (erste Amtszeit) und Madeleine Albright (zweite Amtszeit), der ersten Außenministerin in der Geschichte der USA. Beobachter haben von der Außenpolitik Clintons behauptet, er habe wohl das Ziel "die Sozialarbeit der Welt" zu übernehmen, da viele der Aktivitäten sich auf Werteänderungen in eher ärmere, strategisch nebensächlichen Ländern konzentrierten, darunter auch Somalia, Haiti, und Bosnien. Das Engagement in Somalia, unter George Bush sen. begonnen, hatte als Ziel die Entmachtung der Warlords, besonders Mohammed Aidids. Nachdem US-Fernsehsender Bilder übertrugen, die den Leichnam eines US-Soldaten zeigten, der durch die Straßen von Mogadischu geschleppt wurde, überließen die Sondereinsatztruppen das Land seinem Schicksal. Mit der Invasion Haitis 1994 wurde der demokratisch gewählte Jean-Bertrand Aristide an die Macht gebracht und der Militärdiktator Raoul Cedras abgesetzt; die weiteren Probleme des Landes, das 1915 bis 1934 unter US-Besatzung gelebt hatte und unter Cedras von einem Embargo der USA betroffen war, wurden nicht gelöst. Nachdem sich die europäischen Staaten als unfähig erwiesen hatten, nach dem Zerfall Jugoslawiens den Balkan zu befrieden, griffen US-Truppen 1995 und 1999 im Rahmen der Nato in Bosnien und Serbien ein, was den Sturz des Diktators Milosevic zur Folge hatte. Versuche, im Nahen Osten einen Frieden zwischen Israel und Palästina zu erreichen, erlitten mit dem Attentat auf Jitzhak Rabin einen großen Rückschritt und waren letztlich erfolglos. Clinton reagierte auf Provokationen des irakischen Diktators Saddam Hussein mit sporadischen Luftschlägen, sowie Vergeltungsschlägen gegen Einrichtungen im Sudan und Afghanistan nach Terroranschlägen auf die US-Botschaft in Nairobi und ein US-Kriegsschiff im Jemen, die man dem damals schon bekannten Al-Qaida-Netzwerk des Osama bin Laden zur Last legte. Diese Einzelaktionen, die zumeist im Kontext von UNO- oder NATO-Resolutionen stattfanden und bei den westeuropäischen Verbündeten zu keinen oder nur geringen diplomatischen Differenzen führten, wurden nicht vor der Öffentlichkeit als Teil eines dauernden Kriegszustands gerechtfertigt, wie es später mit George W. Bushs Krieg gegen den Terrorismus der Fall war.

Die Außenpolitik der Regierung George W. Bush und die Terroranschläge am 11. September 2001

Schon bald nach Amtsantritt von Präsident George W. Bush am 20. Januar 2001 zeigte sich dessen Neigung zum Unilateralismus, die im Misstrauen gegenüber multinationalen und multilateralen Institutionen ihren Ausdruck findet. Bush ist kritisch gegenüber der UNO eingestellt, der er die Unterstellung von US-Soldaten verweigert. Außerdem glaubt Bush, durch verbindliche Verpflichtung zur Einhaltung von multinationalen Verträgen die außenpolitische Handlungsfähigkeit der USA aufs Spiel zu setzen (Beispiel: Kyoto-Protokoll). Anklänge an diese neue republikanische Außenpolitik fanden sich schon Mitte der 1990er Jahre in Reden und Anträgen von Newt Gingrich und Jesse Helms. Weder bei "traditionelleren" Republikanern, wie Bob Dole, John McCain, oder Richard Lugar, noch bei den Demokraten fand diese Politik Zustimmung. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York sowie das Pentagon in Washington, die von radikalen Islamisten durchgeführt wurden, verkündete George W. Bush einen weltweiten Krieg gegen den Terrorismus, was zunächst auch in weiten Teilen der Bevölkerung Zustimmung fand. Bush erfand in Anlehnung an Ronald Reagan die Formel von einer "Achse des Bösen" (axis of evil), der er so genannte Schurkenstaaten (rogue states) zurechnet. Zu diesen zählt er den Iran, den Irak, Kuba und Nord-Korea. Im Oktober 2001 wurde durch einen Feldzug in Afghanistan das radikal-islamische Taliban-Regime verjagt, das den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge, Osama bin Laden, beherbergt hatte. Ebenfalls im Namen des Krieges gegen den Terrorismus begann im März 2003 der Krieg (sog. Dritter Golfkrieg) gegen den Irak mit dem Ziel, den Diktator Saddam Hussein zu stürzen. Die USA warfen dem Irak u. a. vor, Massenvernichtungswaffen zu besitzen und Kontakte zu Bin Laden zu unterhalten, wodurch der Irak eine Bedrohung für die Welt gewesen sei. Insbesondere der Krieg gegen den Irak ist völkerrechtlich umstritten, da er ohne ein explizites UNO-Mandat erfolgte und einige der Kriegsbegründungen (insbesondere der Verdacht auf den Besitz von Massenvernichtungswaffen und Kontakte zu Bin Laden) sich im Nachhinein als unzutreffend herausstellten, womit sich die Frage nach einer bewussten Täuschung der Weltöffentlichkeit durch die Bush-Administration erhebt. Dem US-amerikanischen Militär gelang es schnell, den Irak militärisch zu besiegen und das Regime Saddam Husseins zu stürzen. Dennoch konnte der Irak bislang nicht befriedet werden. Zahlreiche zum Teil von Selbstmordattentätern durchgeführte Sprengstoffanschläge forderten auf Seiten der US-Truppen inzwischen mehr Todesopfer als die eigentlichen Kampfhandlungen bis Mai 2003, was dazu führte, dass sich einige Staaten der Koalition der Willigen bereits im Frühling 2004 wieder aus dem Irak zurückzogen. Im Juni 2004 wurde die Regierungsgewalt an eine irakische Übergangsregierung übergeben. George W. Bushs Hinwendung zu einem strategischen Konzept der Präemption kann als Abkehr von der bisherigen US-amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik gewertet werden, die auf Abschreckung, Eindämmung sowie der Einwirkung der so genannten soft power (d. h. der Attraktivität ökonomischer und kultureller Einflussnahme) basiert hatte. Unter George W. Bush beträgt der Verteidigungsetat etwa 400 Milliarden US-Dollar, was bedeutet, dass das US-Militär-Budget so hoch ist wie das der in der Liste nachfolgenden neun Staaten zusammen. Der Haushaltsansatz für Entwicklungshilfe betrug im Haushaltsjahr 2003/04 fast 20 Milliarden US-Dollar, ohne die Aufbauhilfe für Irak, die wiederum ebenfalls so groß ist. Als Anteil am Bruttosozialprodukt ist diese Summe relativ gering im Vergleich zu anderen Industrienationen, als absolute Summe jedoch das größte einer Nation auf der Welt. Von den 20 Milliarden US-Dollar gehen etwa die Hälfte an Israel und Ägypten (seit den Camp-David-Verträgen 1979). Andere Schwerpunkte sind Kolumbien, Bolivien, Peru, Afghanistan, Pakistan, Indonesien, die Türkei und Jordanien, unter anderem wegen des "Kriegs gegen den Drogenanbau" und des Kriegs gegen den Terrorismus. Siehe auch: Außenpolitisches System der USA | :Kategorie:US-Außenpolitik | US-Interventionen im Ausland Literatur:
- Christian Hacke: Zur Weltmacht verdammt, die amerikanische Außenpolitik von J.F. Kennedy bis G.W. Bush, Ullstein ISBN 3-548-36722-4
- Michael R. Beschloss / Strobe Talbott:
Auf höchster Ebene, das Ende des Kalten Krieges und die Geheimdiplomatie der Supermächte 1989-91, ECON, ISBN 3-612-26166-5
- [http://usinfo.state.gov/usa/infousa/trade/files/98-916.pdf Congressional Research Service, Bericht an den Kongress zum Thema Entwicklungshilfe, 2004]

Gliederung

US-Interventionen im Ausland Im Jahr 2002 gab es laut Zensus- und Volkszählungsbüro 87.900 lokale Regierungseinheiten in den Vereinigten Staaten, einschließlich Ortschaften, Kreise, Siedlungen, Schul- und andere Bezirke. Mehr als drei Viertel der Bürger der Vereinigten Staaten leben in großen Städten oder deren Vorstädten (Liste der Städte in den USA). Liste der Städte in den USA Ein County ist eine Untereinheit der meisten Bundesstaaten. In Louisiana heißen sie "Parishes" und in Alaska gibt es sie nicht, sondern lediglich statistische Unterteilungen. In Virginia und Missouri gibt es zudem Städte, die keinem County zuzuordnen sind. Bei Großstädten (z. B. Philadelphia) kommt es vor, dass die Grenzen von Stadt und County gleich sind; die Stadt New York nimmt sogar 5 Counties ein, die jeweils ein Borough sind. Es ist nicht selten, dass Städte und sogar Dörfer eine County-Grenze überschreiten. Die Regierungsformen der Counties und auch deren Befugnisse sind von Staat zu Staat sehr unterschiedlich, manchmal sogar innerhalb eines Staates, wenn der Landtag verschiedene Formen zur Auswahl vorgegeben hat. Manche erlassen Steuern, fast alle nehmen Kredite auf und treiben Steuern ein. Sie haben Angestellte, sind sehr oft für die Beaufsichtigung von Wahlen zuständig und bauen und unterhalten Straßen und Brücken (manchmal im Auftrag des Bundes oder Landes). Sozialhilfeprogramme werden teilweise von ihnen durchgeführt, aber teilweise von den Townships, die, insbesonders im Mittleren Westen nicht deckungsgleich mit den Kommunen sind, sondern aus 36 Quadratmeilen, die in der Landesvermessung aus dem 18. Jahrhundert bestimmt worden sind, bestehen. Ein besonderer Aspekt bei manchen kleineren Städten, der selten und überwiegend in den Neuenglandstaaten vorkommt, ist das "town meeting". Einmal im Jahr – bei Bedarf auch häufiger – kommen alle registrierten Wähler einer Stadt zu einer öffentlichen Versa


Thrash Metal

Thrash Metal (englisch to thrash - dreschen/prügeln) entstand Anfang der 1980er Jahre als schnellere und extreme Spielart des Metal. Oftmals wird der Thrash Metal als eine Verschmelzung der Energie und Geschwindigkeit des Hardcore Punk und den Techniken des New Wave of British Heavy Metal bezeichnet. Beim Thrash Metal sollen die Gitarren brutal klingen und werden daher speziell darauf abgemischt. Der ursprüngliche Thrash Metal zeichnet sich vor allem durch schnelles und präzises Riffing aus. Oftmals wurde nur die offene E-Saite in Verbindung mit Powerchords verwendet. Ein weiteres Kennzeichen ist konsequentes Double-Bass-Drumming. Thrash Metal wird allgemein als Ausgangspunkt für die extremen Metalstile, besonders Death Metal, angesehen. Die Vorgeschichte des Thrash reicht in die späten 70er Jahre zurück. Besonders zwei Bands werden allgemein als größte Einflüsse betrachtet, nämlich Kreator und Exodus. Allgemein gilt "Kill 'em All" von Metallica aus dem Jahr 1983 als erstes richtiges Thrash Metal Album. Neben Metallica stammen auch viele andere wichtige Thrash-Bands aus der San Francisco Bay Area, darunter Exodus, Testament und Death Angel. Grob lässt sich sagen, dass Bands wie Exodus, Slayer, Dark Angel einen eher brachialeren und weniger melodiösen Stil verfolgten, während Bands wie Metallica, Megadeth oder Death Angel vielfältiger, melodiöser und etwas experimentierfreudiger waren. Wegen der hohen Geschwindigkeit und des technischen Anspruchs wurden verschiedene Thrash-Richtungen bald sehr technisch. Manchmal spricht man nach der 2nd Wave Of Thrash auch von Technical-Thrash oder Progressive-Thrash. Der Höhepunkt der Thrash Metal Bewegung war zweifellos zwischen 1986 und 1988 erreicht. Manchmal wird von 1988 oder 1989 zumindest bezüglich Bay Area Thrash als Thrash Metal Depression gesprochen, da der Enthusiasmus in der Szene damals etwas abflaute. Die Bands Anthrax, Megadeth, Metallica und Slayer werden als "Big Four" des Thrash bezeichnet. Eine weitere blühende Underground-Szene bildete sich in Deutschland mit Gruppen wie Destruction, Kreator, Tankard und Sodom. In neuerer Zeit auch mehrere jüngere Bands, bspw. Desaster, Blizzard, Witchburner, Runamok, Epidemic Disease, Delirium Tremens, Humand Paranoid,Repent, Trap Jaw, Sacriles und Genetic Disorder (s. hier auch Power Metal).

Bands und Alben

Als Kernpunkte der Thrash-Geschichte gelten die beiden 1986er Alben
- Reign in Blood von Slayer und
- Master of Puppets von Metallica Wichtige Bands (bekannteste Alben):
- Slayer (Show No Mercy, Hell Awaits, Reign In Blood, South Of Heaven)
- Metallica (Kill 'em All, Ride The Lightning, Master of Puppets, ...And Justice for All)
- Exodus (Bonded By Blood)
- Megadeth (Peace Sells...But Who's Buying, Rust In Peace)
- Flotsam And Jetsam (Doomsday For The Deceiver, No Place For Disgrace)
- Anthrax (Spreading The Disease, Among The Living)
- Testament (The Legacy, The New Order)
- Sepultura (Shizophrenia, Beneath The Remains, Arise, Chaos A.D., Roots)
- Overkill (Feel The Fire, Taking Over)
- Death Angel (The Ultra-Violence, Act III)
- Dark Angel (Darkness Descends, Time Does Not Heal)
- Destruction (Infernal Overkill, Release From Agony)
- Kreator (Pleasure To Kill, Terrible Certainity)
- Sodom (Persecution Mania, Agent Orange)
- Pantera (Cowboys From Hell)
- Annihilator (Alice in Hell, Never, Neverland)
- Holy Moses (Too drunk to fuck)
- Venom (Black Metal)
- Machine Head (Burn My Eyes, The More Things Change..., Through The Ashes Of Empires) Metallica spielten anfangs zwar noch Thrash Metal, allerdings änderte sich dieser stilistische Kurs mit dem Erscheinen des 1991er Albums "Metallica" (auch bekannt als "The Black Album").

Revival

Anfang 2000 startete ein Thrash-Revival, sprich eine Art Wiederauferstehung, welche sich bis heute fortsetzt. Bands wie Destruction oder auch Exodus haben sich wieder zusammen gefunden und knüpfen an ehemalige Erfolge an.
Bedingt dadurch ist natürlich auch wieder vermehrt das Augenmerk auf den Underground gerichtet, welcher zwar auch vor dem Revival sehr aktiv war, aber erst seitdem wieder die Beachtung erfährt, die er verdient. So wären z.B. Bands wie Reflection (http://www.reflection-metal.de), Contradiction (http://www.contradiction.de), Mortal Remains (http://www.mortalremains.de) oder Soul devoured (http://www.souldevoured.com) zu nennen. Auch die ehemals deutschen Thrash-Metaller Accuser haben, ebenso wie die "legendären" Iron Angel, wieder einen Neuanfang gestartet.

Schreibweise

Durch die fortlaufende Verbreitung des Thrash Metals unter Leuten, die dem musikalischen Obergenre "Metal" weitestgehend fremd sind, wird das erste H in dem Wort "Thrash" (eng. to thrash: ver- ,prügeln) gelegentlich ausgelassen, was grundsätzlich falsch ist. Das durch diesen Fehler hervorgerufene Wort "Trash" (eng. Müll) wird in der Metalszene als Beleidigung verstanden und auch als solche verwendet. Siehe auch: Thrashcore Kategorie:Metal Kategorie:Subkultur Kategorie:Musikgenre als:Thrash Metal ja:スラッシュメタル

Musikgruppe

Band oder Musikgruppe

Eine Musikgruppe ist ein Zusammenschluss von Musikern, den man aufgrund des großen Einflusses, den die US-amerikanische und britische Popularmusik seit dem 20. Jahrhundert ausübte, auch als Band bezeichnet. Besonders bezieht sich der Begriff Band auf Musikgruppen, die seit etwa 1960 direkt oder indirekt auf der Stilform Rock (oder Rockmusik) basieren, der seither popularmusikalisch dominiert, und davor besonders auf dem seinerzeit alles dominierenden Jazz, z. B. die Swing Big Bands der 1930er Jahre. Ein etwas aus der Mode gekommener deutscher Begriff für Band ist Kapelle. Die deutsche popularmusikalische Fachsprache, z. B. der GEMA, leidet etwas unter ihrer veraltet anmutenden Begrifflichkeit.

Arrangement, Bandleistung oder -produkt

Wesentlich an Bands ist, dass sie in der Regel erst mit zunehmender Größe von etwa fünf Musikern an mit und nach Noten spielen müssen. Sonst wird die Entscheidung, wer wann was spielt (Arrangement), zu kompliziert. Bei solch großen Bands hängt das Gelingen des Bandklanges vom Arrangeur, der für die einzelnen Instrumente die einzelnen Stimmen in Noten schreibt, und viel weniger vom Komponisten des betreffenden Stückes ab. Unterhalb jener Größe reicht meist die unmittelbar vorherige Absprache aus, wann was kommt (Head Arrangement). Solch kleine Bands erarbeiten Musikstücke besonders dadurch, dass sie die Stücke sich kollektiv (möglichst immer in und mit der ganzen Band) erspielen und zurecht spielen (wie es speziell klingen soll). Die Leistung einer Band besteht in der Darbietung oder Aufführung von Musik (Live-Musik), speziell Popularmusik (im Gegensatz zu Klassischer oder Ernster oder Kunst-Musik) und hier besonders von Rock oder Jazz, aber auch Folk-Musik, volkstümlicher Musik, Marschmusik, Weltmusik, usw. Eine Bandleistung oder genauer ein fassbares -produkt besteht weiter in zeitlich und räumlich trennbarer Produktion eines Tonträgers (CD, MC, Video, DVD, usw) in einem Studio (hohe Klangqualität) oder durch Mitschschnitt von Live-Musik (meist geringere Klangqualität als im Studio). Live-Musik als auch Tonträger können getrennt als auch gemeinsam angeboten werden, z. B. CDs nur in einem speziellen Vertrieb oder Shop oder aber während eines Auftritts. Oder für eine CD wirbt die Band auf einer an die CD-Produktion anschließenden Tour mit vielen Auftritten. Nur begrenzt gehört Moderation (überleitende Ansage), eine spezielle Show, Performance, usw, im Weiteren als Entertainment bezeichnet, zur Band-Darbietung, fördert diese aber, ist eigentlich jedoch eine gesonderte Leistung sowie unter Umständen durch besondere Künstler erbracht (Schauspieler, Ansager, usw).

Bandgrößen und Status der Bandmitglieder

Typische oder häufige Bandgrößen sind: das Trio (drei Musiker), das Quartett (vier Musiker), das Quintett (fünf Musiker), bis hierhin oft, besonders im Jazz, 'Combo' genannt; ab da Big Band, so die kleine Big Band (acht bis zehn Musiker) und die (eigentliche) Big Band (12–18 Musiker). Ein Duo (zwei Musiker) gilt zumeist noch nicht als Band. Bands unterscheiden sich nach Profi- (hauptberufliche Musiker), Semiprofi- (nebenberufliche Musiker) und Amateur-Bands (Hobby-Musiker, die nicht oder gelegentlich nebenberuflich tätig sind). Eine Band baut sich in der Regel auf aus Gesang (engl. vocals, Hauptstimme und Backgroundstimmen), Melodie- (z. B. Saxophon oder Lead-Gitarre), Rhythmus- (z. B. Keyboard oder Rhythmus-Gitarre), Bass-Instrument (meist Bass-Gitarre, Kontrabass oder Bass-Synthesizer) und Schlagzeug (inklusive Percussion) sowie den nicht unmittelbar musikalisch Tätigen, z. B. dem Mischer (inklusive Beleuchtung), den Roadies (Transport, Auf-, Abbau) und dem Agenten oder Manager (Auftrittsbeschaffung, Studioproduktionen organisieren, Musiker verpflichten, usw.). Je kleiner eine Band ist, desto mehr fallen diese Funktionen zusammen (auf eine Person); und umgekehrt.

Bands und DJs

Bands haben durch DJs im Zuge der Computerisierung der Popularmusik seit besonders etwa 1990 (Techno usw) eine große Konkurrenz bekommen. Die 'Partys' mit DJs machen heute bereits ein Vielfaches von Veranstaltungen mit Bands aus, ohne dass diese quasi aussterben. Mit DJs sind hier nicht solche gemeint, die selbst Mitglied einer Band und dort als Musiker tätig sind.

Equipment

Das so genannte Equipment oder die Bandausrüstung umfasst Instrumente, Verstärker, Effekte, Mikrofone und Lichtanlage. Nicht direkt dazu zählen Notenmaterial und Tonträger, Bühnenkleidung oder Transportmittel. Bei kleineren Konzerten oder Clubauftritten genügt geringes Equipment wie ein tragbarer Koffer-Verstärker, z. B. für E-Gitarre oder Keyboard unter hundert Watt, für Bass-Gitarren über hundert Watt. Bei größeren Veranstaltungen (Saal, Halle, Festplatz, Open Air, Stadion, usw) wird eine so genannte PA (Public Address System), ein sehr leistungsfähiges Verstärkersystem für die ganze Band zusammen eingesetzt. Eqipment wird je nach Bandgröße vom einzelnen Musiker im eigenen Auto oder von der Band im Band-Bus bis hin zu mehreren Sattelschleppern (The Rolling Stones in den 1980ern-90ern, u.a.) transportiert zu den Auftrittsorten. Bei größerem Umfang (Stadtfeste, Stadien, Open Airs, usw) wird Equipment, besonders PA, Lichtanlagen, sogar Bühnenaufbauten, Bestuhlung, usw, angemietet von speziellen Unternehmen für Veranstaltungs- und Lichttechnik sowie von diesen bedient und gewartet. In gebauten Auftrittsstätten (Säle, Konzerthallen, usw) und Studios ist PA und Beleuchtungsanlage oft fest installiert. Equipment hat wie manche Spitzenbands Preise angenommen, die mittlerweile Großinvestitionen und exakte groß-betriebliche Planung erfordern sowie entsprechend zahlungsfähige Nachfrage und gewinnträchtige Marktchancen.

PA

Bei größeren Veranstaltungen (Hallen, Festplatz, usw) werden PA-Anlagen (Public Address System) eingesetzt. Das sind sehr starke Verstärkungs-Systeme bis zu hunderten, miteinander verbunden bis zu tausenden von Watt. Eine PA besteht aus dem Mischpult (Mixer), dem Rack mit allen zusätzlichen Geräten (besondere Effekte, usw), den Endstufen, den Frequenzweichen, dem Kabelsystem und vor allem strapazierfähigen, sehr leistungsstarken Lautsprecher-Boxen. Über eine PA werden Mikrofone und manche Instrumente, deren besonderer Klang nicht durch einen speziellen Verstärker entsteht, direkt angeschlossen (Line). Oder Verstärker, die erst den typischen Klang eines Instrumentes erzeugen, z. B. ein Kofferverstärker bei einer E-Gitarre, nimmt man mit Mikrofon ab. Ab Beschallung mit PA wird es in der Regel nötig, auch das Schlagzeug zu verstärken. Das geschieht in der Regel mit mehreren Mikrofonen direkt über PA. Instrumente und Mikrofone der ganzen Band werden über Kabel oder Bühnensender zum Mischpult geleitet. Das steht am optimalen akustischen Platz und wird vom Mixer (Tontechniker, -ingenieur) bestmöglich eingestellt gehalten in Richtung Publikum als auch Band (extra PA oder Monitoranlage). Das Mischpult ergänzen die zur Klangregelung angeschlossen Zusatzgeräte, die Effekte (z. B.: Filter, Equalizer, Hall, Echo, usw). Vom Mischpult gehen die geregelten Klangsignale zu den Endstufen, wo die Verstärkung stattfindet. Die Frequenzweichen teilen den verstärkten Klang nach Bass-, mittleren und hohen Frequenzen. Von dort werden die Klangfrequenzen zu den entsprechenden Lautsprecherboxen geleitet.

Musikindustrie und soziale Situation

Je größer die Investitionen in eine Band (in ihr Equipment, in neue Band-Mitglieder, usw) sind, desto größer wird die Vernetzung der Bandaktivitäten mit verwandten Aktivitäten, mit der Musikindustrie im weitesten Sinn und mit ihr kooperierender Industrien, um die Investitionen plus Gewinn wieder einzuspielen. Solche anderen Aktivitäten sind: die Band trägt Kleidung einer bestimmten Marke und fördert damit deren Verkauf; die Band spielt unter dem auffällig prangernden Logo einer Automarke; oder ein Song der Band ist Werbemelodie im Fernsehen; Bands treten kostenlos auf, spenden ihre Einnahmen Benachteiligten und fördern damit indirekt größere Absatzchancen ihrer CDs; usw. Hier den Erfolg einer Band genau errechnen zu wollen wie sonst bei industriellen Leistungen, scheitert jedoch an dem im Vergleich zu anderen Branchen plötzlichen Modewandel des Show-Business. Trotz sozial sehr großer Unterschiede zählt die Musikindustrie weltweit zu den Schlüsselindustrien, in denen sich neue Technologien, z. B. Computer und Internet, am schnellsten, aber auch sozial am brutalsten durchsetzen: Es gibt wenige, sehr erfolg- und 'steinreiche' Bands sowie viele sozial kaum abgesicherte Bands und Musiker. Bands dienen unpolitischem Freizeitvergnügen, als Wirtschaftsfaktor, als Bestandteil so genannter Jugendkultur und bis hin zum Mittel der Politik und sogar leider politischem Missbrauch (Gewalt-, Rassenverherrlichung), d.h.  haben eine Schlüsselstellung in gesellschaftlicher und politischer Kommunikation. !

1981

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1981 ist „Internationales Jahr der Behinderten“ von den Vereinten Nationen
- Der Schwarzspecht (lat. Dryocopus martius) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Kurt Furgler wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Das Steuerentlastungsgesetz tritt in Deutschland in Kraft
- 1. Januar: Der ECU (European Currency Unit) als einzige EG-Verrechnungseinheit in der Europäischen Gemeinschaft eingeführt
- 1. Januar: Griechenland wird EG-Mitglied
- 1. Januar: Abdou Diouf wird Präsident des Senegal
- 20. Januar: Ronald Reagan wird als 40. Präsident der USA vereidigt
- 29. Januar: Spanien. Ministerpräsident Adolfo Suárez tritt zurück
- 30. Januar: Großdemonstration gegen Atomkraftwerke in der BRD in Brokdorf nahe Itzehoe
- 23. Februar: Spanien. Putschversuch von Teilen der Guardia Civil und des Offizierskorps
- 27. Februar: Spanien. Leopoldo Calvo Sotelo wird neuer Ministerpräsident
- 30. März: Attentat auf US-Präsident Ronald Reagan in Washington, D. C.
- 3. April: Samoa wird Mitglied in der UNESCO
- 12. April: erster Start eines Space Shuttle
- 23. April: Bahamas wird Mitglied in der UNESCO
- 1. Mai: Der Wiener Stadtrat Heinz Nittel wird von einem Palästinenser erschossen
- 10. Mai: Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin. Klarer Sieger wird die CDU mit ihrem Spitzenkandidaten Richard von Weizsäcker. Damit ist nach dem Scheitern des Senats von Dietrich Stobbe (SPD) auch sein Nachfolger Hans-Jochen Vogel (SPD) gescheitert
- 13. Mai: Attentat auf Papst Johannes Paul II.
- 25. Mai: Kuwait. Gründung des Golfkooperationsrates (GCC) gemeinsam mit Saudi-Arabien, Oman, Bahrain, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten
- 30. Mai: Bangladesch. Ziaur Rahman, Nachfolger von Mujibur Rahman wurde ermordet
- 7. Juni: Israelischer Luftangriff auf Osirak
- 15. Juni: Abkommen über wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeit zwischen Portugal und Deutschland
- 17. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Kanada
- 29. Juli: Hochzeit von Prinz Charles und Lady Diana Spencer (Prinzessin Diana)
- 19. August: Das Bundesgesundheitsamt verbietet das Stärkungsmittel „Frauengold“, da es möglicherweise krebsfördente Substanzen (Aristolochiasäuren) enthält
- 25. August: Die amerikanische Raumsonde Voyager 2 fliegt an Saturn vorbei und liefert viele Fotos von Saturn, seinen Ringen und Monden
- 15. September: Vanuatu wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 21. September: Belize wird unabhängig
- 21. September: Deutschland erkennt Belize als unabhängigen Staat an
- 22. September: Einweihung des