Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Metalurgs Liepāja

Metalurgs Liepāja

Metalurgs Liepājas, gegründet 1909 als Olimpija Liepāja, nach mehreren Umbenennungen seit 1997 Metalurgs Liepājas, ist ein lettischer Fußballverein. Namenspatron ist das größte metallverarbeitende Unternehmen des Baltikums.

Sportliche Erfolge

Im Jahr 2005 gelang es Metalurgs als erstem Verein, die Vorherrschaft von Skonto Riga zu durchbrechen, das bis dato seit der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Lettlands in ununterbrochener Reihenfolge die lettische Meisterschaft gewonnen hatte. Zuvor war Metalurgs bereits viermal lettischer Vizemeister (1998, 1999, 2003, 2004) und stand dreimal im lettischen Pokalfinale, das jeweils gegen Skonto Riga verloren wurde. International kam Metalurgs bisher nie über die zweite Runde der europäischen Pokalwettbewerbe hinaus.

Bekannte Spieler

Bekanntester Spieler ist Maris Verpakovskis, der die lettische Nationalmannschaft mit 6 Treffern in der Qualifikation praktisch im Alleingang zur Endrunde der Europameisterschaft 2004 in Portugal schoss. Er begann seine Karriere bei Metalurgs, bevor er über Skonto Riga Ende 2003 zu Dynamo Kiew in die ukrainische Liga wechselte. Liepaja, Metalurgs

1997

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Der Frauentäubling (Russula cyanoxantha) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Buntspecht (Dendrocopos major) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Eberesche (Sórbus aucupária) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Wanzen-Knabenkraut (Orchis coriophora) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Alpensteinbock (Capra ibex) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)

Politik


- 1. Januar: Arnold Koller wird Bundespräsident der Schweiz
- 15. Januar: Andorra wird in die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgenommen
- 16. Januar: Yahya A.J.J. Jammeh wird Staats- und Regierungspräsident in Gambia
- 19. Januar: Bulgarien. Petar Stojanov wird Staatspräsident
- 21. Januar: Deutschland und Tschechien unterzeichnen die deutsch-tschechische Aussöhnungserklärung
- 3. Februar: Pakistan. Erneute Auflösung des Parlaments
- 4. Februar: Südafrika bekommt eine neue Verfassung
- 8. Februar: Vorgezogene Parlamentswahlen in Nauru
- 13. Februar: Vorgezogene Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Kinza Clodumar
- 17. Februar: Bulgarien stellt den Antrag auf Vollmitgliedschaft in der NATO
- 21. Februar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Lettland
- 1. März: Albanien: Die Regierung unter Präsident Sali Berisha tritt zurück
- 14. März: Evakuierungsmaßnahme der Bundeswehr in AlbanienOperation Libelle
- 1. April: Konteradmiral Rudolf Lange wird Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr, nachdem sein Vorgänger wegen der Roeder-Affaire um den Auftritt des bekannten Geschichtsrevisionisten Manfred Roeder zurücktreten musste
- 9. April: Erstmals tagen die Abgeordneten in Angola
- 11. April: Bildung der Regierung in Angola
- 11. April: Entsendung einer internationalen Schutztruppe nach Albanien im Auftrag der OSZE
- 13. April: Präsidentschaftswahlen in Mali
- 27. April: Zweite demokratische Wahlen im Jemen
- 1. Mai: Abkommen über kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Slowakei
- 1. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Slowakei. In Kraft seit dem 28. Mai 1998
- 21. Mai: Bulgarien. Ivan Kostov wird Ministerpräsident
- 21. Mai: Unterzeichnung der Versöhnungserklärung zwischen Polen und Ukraine
- 23. Mai: Regierungspräsident im Iran wird Hodschatoleslam Seyed Mohammad Khatami
- 27. Mai: Die NATO-Russland-Grundakte wird in Paris, Frankreich, unterzeichnet
- 2. Juni: Bundeswahlen in Kanada
- 6. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Finnland
- 11. Juni: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Thüringen
- 20. Juni: Natsagiin Bagabandi wird Staatspräsident der Mongolei
- 29. Juni: Albanien. Erste Neuwahlen nach den Unruhen
- 1. Juli: Großbritannien wird wieder Mitglied in der UNESCO
- 1. Juli: Rückgabe von Hongkong an die Volksrepublik China
- 5. Juli: Staatsstreich in Kambodscha. Viele Politiker gehen ins Exil
- 6. Juli: Bundeskongresswahlen in Mexiko
- 8. Juli: Unterzeichnung der NATO-Ukraine-Charta
- 9. Juli: Mazedonien. Unruhen in Gostivar und Tetovo
- 12. Juli: Berlin. Als Protest gegen musikalische Ausgrenzung und Kommerzialisierung der Love Parade kommt es zur Hateparade, aus der sich später die Demonstration Fuckparade entwickelt
- 14. Juli: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Polen. In Kraft seit dem 4. Januar 1999
- 22. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 23. Juli: Laos wird Mitglied der ASEAN (Assoziation südostasiatischer Staaten]
- 25. Juli: In Indien wird mit Kocheril Raman Narayanan erstmals ein Kastenloser Staatspräsident
- 6. August: Bolivien. Hugo Banzer wird Präsident
- 28. August: Armenien und Russland unterzeichnen Freundschaftsvertrag
- 28. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Turkmenistan. In Kraft seit dem 19. Juni 2002
- 1. September: Finnland. Veränderung der Verwaltungsstrukturen
- 1. September: Eröffnung des Deutschen Gymnasiums Tallinn, Estland
- 16. September: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Mongolei. In Kraft seit dem 15. Juni 1998
- 18. September: Terroranschlag auf Touristen vor dem Ägyptischen Museum in Kairo, Ägypten
- 21. September: Parlamentswahlen in Polen
- 7. Oktober: Inkrafttreten der neuen Verfassung in Polen
- 12. Oktober: Kamerun. Paul Biya wird im Amt als Staatspräsident bestätigt
- 16. Oktober: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Mazedonien. In Kraft seit dem 13. Januar 1999
- 17. Oktober: Neue Verfassung in Polen
- 29. Oktober: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verhängt Sanktionen gegen Angola
- 30. Oktober: Mary McAleese wird Staatspräsidentin von Irland
- 31. Oktober: Lesotho. Letsie III. wird als König gekrönt
- 7. November: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Australien. In Kraft seit dem 15. Juni 2000
- 17. November: Terroranschlag auf Touristen vor dem Hatschepsut-Tempel in Luxor, Ägypten
- 26. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Kasachstan
- 1. bis 10. Dezember: In Kyoto (Japan) findet eine internationale Klimakonferenz statt, auf der sich die Industrieländer verpflichten, ihre Treibhausgas-Emissionen zu senken
- 10. Dezember: Kasachstan. Umbenennung der Hauptstadt Akmola in Astana
- 10. Dezember: Kasachstan. Akmola wird neue Hauptstadt
- 17. Dezember: Chile wird assoziiertes Mitglied des Mercosur
- 19. Dezember: Parlamentswahlen in Dschibuti
- 22. Dezember: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Mecklenburg-Vorpommern
- 27. Dezember: Oman, Einführung des Oamnischen Rates

Katastrophen

Oman
- 9. Januar: Detroit, USA. Absturz einer Embraer EMB 120 beim Anflug. Alle 29 Menschen starben
- 21. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 5,9 in der Provinz Xinjiang, Volksrepublik China. 12 Tote
- 1. Februar: Bei Tambacoumba, Senegal stürzte ein Flugzeug der Air Senegal ab. Von den 52 an Bord befindlichen Menschen kamen 23 ums Leben
- 2. Februar: Angola. Eine CASA 212 der Angolanischen Luftwaffe verunglückte auf einem Inlandsflug, wobei alle 37 Insassen starben
- 4. Februar: Israel. Kollision zweier Militär-Hubschrauber. Alle 73 Menschen starben
- 24. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 6,5 in Turkmenistan und Iran. 100 Tote
- 27. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 7,1 in Pakistan. 60 Tote
- 28. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 6,1 in Armenien und Aserbaidschan; ca. 1.100 Tote
- 13. März: Iran. Bei Dezful stürzte eine Lockheed C-130 Hercules der Iranischen Luftwaffe ab. 86 Menschen kamen dabei um
- 18. März: Der Rumpf einer russischen Antonow An-24-Chartermaschine bricht während eines Fluges in die Türkei auseinander. 50 Personen sterben, und der Flugzeugtyp erhält Flugverbot
- 8. Mai: Shenzhen, Volksrepublik China. Notlandung einer Boeing 737 der China Southern Airlines bei schlechtem Wetter. 35 der 74 Personen an Bord starben
- 19. März: Ein Erdbeben der Stärke 4,9 in Pakistan. 15 Tote
- 10. Mai: Erdbeben der Stärke 7,5 im Iran, 1.560 Tote
- 21. Mai: Ein Erdbeben der Stärke 5,8 im Süden Indiens. 38 Tote
- 6. Juni: Kinshasa, Demokratische Republik Kongo. Absturz einer Vickers Viscount direkt nach dem Start. 23 Menschen starben
- 9. Juli: Ein Erdbeben der Stärke 7,0 in der Nähe der Küste von Venezuela. 81 Tote
- 17. Juli: Bandung, Indonesien. Eine Fokker F-27, auf dem Flug nach Jakarta, stürzte etwa 12 km nach dem Start ab. 28 Menschen starben, 22 wurden gerettet
- 21. Juli: Ein Erdbeben der Stärke 5,0 in Südafrika. 15 Tote
- 6. August: Agana, Guam. Absturz einer Boeing 747 der Korean Air, etwa 5 km vor dem Flughafen. 228 Menschen starben, 26 konnten gerettet werden
- 3. September: Phnom Penh, Kambodscha. Eine Tupolew Tu-134 der Vietnam Airlines stürzte ab. 65 Menschen starben. Ein Baby hat überlebt
- 13. September: Namibia. Kollision einer Tupolew Tu-154 der Deutschen Luftwaffe mit einer Lockheed C-141 Starlifter der US-Luftwaffe über dem Atlantik, rund 120 km westlich von Namibia. Alle 24 Menschen an Bord der Tupolew und alle 9 der Starlifter starben
- 26. September: Nähe Medan, Sumatra, Indonesien. Absturz eines Airbus A300 der Garuda Indonesia. Alle 234 Menschen an Bord starben
- 26. September: Zwei Erdbeben der Stärke 5,4 und 5,6 in Umbrien und Marken (Italien). Betroffene Städte: Assisi und Perugia. 11 Tote
- 28. September: Ein Erdbeben der Stärke 5,9 auf Sulawesi, Indonesien. 18 Tote
- 10. Oktober: Uruguay. Absturz einer argentinischen Douglas DC-9 bei Gewitter. Alle 74 Menschen starben
- 21. November: Ein Erdbeben der Stärke 6,1 in Indien und Bangladesch. 23 Tote
- 5. Dezember: Irkutsk, Russland. Eine Antonow An-124-Frachtmaschine stürzte unmittelbar nach dem Start in ein Wohngebiet. Mehrere Häuser wurden durch das anschließende Feuer vernichtet. 85 Menschen starben
- 15. Dezember: Sharjah, Vereinigte Arabische Emirate. Absturz einer Tupolew Tu-154, aus Tadschikistan kommend. Von den 86 Insassen überlebte nur einer
- 17. Dezember: Griechenland. Absturz einer ukrainischen Jakowlew Jak-42. Alle 70 Menschen an Bord starben
- 19. Dezember: Sumatra, Indonesien. Absturz einer Boeing 737 der Silk Air aus Singapur. Alle 104 Menschen an Bord starben

Wissenschaft/Technik


- 24. Februar: Das im vergangenen Sommer geborene geklonte Schaf Dolly wird der Öffentlichkeit vorgestellt
- 9. März: Totale Sonnenfinsternis im Osten Sibiriens
- 4. Juli: Die Sonde Pathfinder mit dem Geländewagen Sojourner landet auf dem Mars
- 18. September: Der erste Zeppelin NT belebt nach fast 60 Jahren die Zeppelin-Luftschifffahrt am Bodensee neu

Gesellschaft

Luftschiff
- 6. September: Am Trauerzug für die tödlich verunglückte Lady Di nehmen in London zwei bis drei Millionen Menschen teil
- Oktober: In Bilbao eröffnet das Guggenheim-Museum
- Dezember: Höhepunkt des bundesweiten Studentenstreiks

Kultur


- Joanne K. Rowling: Harry Potter und der Stein der Weisen
- Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel feiert 50. Geburtstag
- 21. November: Ein Niederländer zerstört im Stedelijk-Museum in Amsterdam das Gemälde „Cathedra“ von Barnett Newman mit einem Messer
- Gründung der Transport Protocol Experts Group

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Borussia Dortmund gewinnt das Endspiel der UEFA Champions League am 28.Mai in München durch Tore von Karl-Heinz Riedle (2) und Lars Ricken mit 3:1 Toren gegen die italienische Mannschaft von Juventus Turin
- Der FC Schalke 04 gewinnt den UEFA-Cup im Elfmeterschießen im Giuseppe-Meazza-Stadion gegen Inter Mailand mit 3:1 Toren, nachdem die beiden vorherigen Spiele nach 90 bzw. 120 Minuten jeweils 1:0 von der gastgebenden Mannschaft für sich entschieden wurden
- Jan Ullrich gewinnt als erster Deutscher die Tour de France. Er war mit 23 Jahren zugleich einer der jüngsten Sieger des härtesten Radrennens der Welt

Sonstiges


- 30. November: Das Funknavigationssystem OMEGA wird abgeschaltet

Geboren


-

Gestorben


- 1. Januar: Hans-Martin Majewski, deutscher Komponist (
- 1911)
- 1. Januar: Aenne Brauksiepe, eine deutsche Politikerin (
- 1912)
- 1. Januar: Caspar Diethelm, Schweizer Komponist und Dirigent (
- 1926)
- 1. Januar: Townes Van Zandt, US-amerikanischer Songwriter (
- 1944)
- 2. Januar: Randy California, US-amerikanischer Gitarrist (
- 1951)
- 3. Januar: Karl Mewis, SED-Funktionär und Vorsitzender der Staatlichen Plankommission in der DDR (
- 1909)
- 5. Januar: André Franquin, belgischer Comiczeichner (
- 1924)
- 5. Januar: Vero Wynne-Edwards, britischer Zoologe, Begründer der Ökologie (
- 1906)
- 8. Januar: Melvin Calvin, US-amerikanischer Chemiker und Biochemiker (
- 1911)
- 9. Januar: Edward Osóbka-Morawski, polnischer Politiker und Ministerpräsident (
- 1909)
- 10. Januar: Alexander Robert Todd, britischer Chemiker, Nobelpreisträger (
- 1907)
- 12. Januar: Charles Brenton Huggins, kanadisch-US-amerikanischer Chirurg (
- 1901)
- 15. Januar: Helenio Herrera, argentinischer Fußballtrainer (
- 1916)
- 16. Januar: Juan Landázuri Ricketts, Erzbischof von Lima und Kardinal (
- 1913)
- 17. Januar: Clyde Tombaugh, US-amerikanischer Astronom und Entdecker des Planeten Pluto (
- 1906)
- 20. Januar: Albín Brunovský, slowakischer Grafiker und Maler (
- 1935)
- 28. Januar: Mikel Koliqi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1902)
- 31. Januar: Heiner Carow, deutscher Regisseur und Vizepräsident der Akademie der Künste der DDR (
- 1929)
- 2. Februar: Erich Eliskases, österreichischer und argentinischer Schachmeister (
- 1913)
- 2. Februar: Martin Mußgnug, deutscher Politiker (
- 1936)
- 3. Februar: Alfons Bauer, deutscher Komponist volkstümlicher Musik und Zitherspieler (
- 1920)
- 3. Februar: Bohumil Hrabal, tschechischer Schriftsteller (
- 1914)
- 9. Februar: Brian Connolly, schottischer Musiker (
- 1945)
- 13. Februar: Thies Christophersen, gehörte der Gruppe der Revisionisten an (Holocaustleugner) (
- 1918)
- 16. Februar: Chien-Shiung Wu, chinesisch-amerikanische Physikerin (
- 1912)
- 17. Februar: Bärbel Inhelder, Schweizer Entwicklungspsychologin (
- 1913)
- 17. Februar: Amha Selassie I., Kronprinz von Äthiopien (
- 1916)
- 17. Februar: Darcy Ribeiro, brasilianischer Anthropologe, Politiker, und Schriftsteller (
- 1922)
- 19. Februar: Deng Xiaoping, chinesischer Politiker (
- 1904)
- 19. Februar: Dieter Hasselblatt, Hörspielredakteur, Autor (
- 1926)
- 21. Februar: Josef Posipal, deutscher Fußballspieler (
- 1927)
- 23. Februar: Tony Williams, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger (
- 1945)
- 25. Februar: Ugo Poletti, Erzbischof von Spoleto und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1914)
- 27. Februar: Fritz Eschmann, deutscher Bundestagsabgeordneter (
- 1906)
- 4. März: Carey Loftin, US-amerikanischer Schauspieler und Stuntman (
- 1914)
- 6. März: Cheddi Jagan, Politiker, Guyana (
- 1918)
- 7. März: Martin Kippenberger, deutscher Maler und Installationskünstler (
- 1953)
- 7. März: Edward Mills Purcell, US-amerikanischer Physiker (
- 1912)
- 9. März: Vera Ferra-Mikura, österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin (
- 1923)
- 9. März: The Notorious B.I.G., US-amerikanischer Rapper (
- 1972)
- 10. März: LaVern Baker, schwarze Rhythm and Blues-Sängerin (
- 1928)
- 14. März: Fred Zinnemann, US-amerikanischer Filmregisseur (
- 1907)
- 14. März: Jurek Becker, deutscher Schriftsteller (
- 1937)
- 15. März: Victor Vasarely, französischer Maler und Grafiker (
- 1908)
- 18. März: Wladimir Lindenberg, russischstämmiger Arzt (
- 1902)
- 19. März: Jacques Foccart, französischer Politiker (
- 1913)
- 20. März: Carlo Fassi, Eiskunstläufer und Trainer (
- 1929)
- 26. März: Otto John, erster Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (
- 1909)
- 27. März: Ella Maillart, Schweizer Sportlerin und Reiseschriftstellerin (
- 1903)
- 28. März: Helmut Grashoff, langjähriger Manager von Borussia Mönchengladbach (
- 1928)
- 31. März: Lyman Spitzer, US-amerikanischer Astronom und Physiker (
- 1914)
- 31. März: Friedrich Hund, deutscher Physiker (
- 1896)
- 4. April: Alparslan Türkeş, türkischer Soldat und Politiker (
- 1917)
- 6. April: Stephan Hermlin, deutscher Schriftsteller (
- 1915)
- 6. April: Jack Kent Cooke, kanadischer Unternehmer, Besitzer diverse Profiteams (
- 1912)
- 9. April: Yank Rachell, US-amerikanischer Blues-Musiker (
- 1910)
- 10. April: Toshiro Mayuzumi, japanischer Komponist und Professor (
- 1929)
- 10. April: Erik Blumenfeld, deutscher Kaufmann und Politiker der CDU (
- 1915)
- 10. April: Martin Schwarzschild, US-amerikanischer Astrophysiker (
- 1912)
- 14. April: Gerda Christian, Privatsekretärin von Adolf Hitler (
- 1913)
- 16. April: Roland Topor, französischer Autor, Schauspieler und Maler (
- 1938)
- 17. April: Chaim Herzog, Präsident Israels (
- 1918)
- 18. April: Herbert Czaja, deutscher Politiker (
- 1914)
- 20. April: Otto Wilhelm von Vacano, Klassischer Archäologe mit Schwerpunkt Etruskologie (
- 1910)
- 24. April: Werner Metzen, deutscher Unternehmer (
- 1946)
- 25. April: Brian May (Australien), ein Komponist für Filmmusik (
- 1934)
- 27. April: Dulce Maria Loynaz, kubanische Dichterin (
- 1903)
- 28. April: Peter Murray Taylor, Lord Chief Justice of England and Wales (1992–1996) (
- 1930)
- 2. Mai: Heinz Ellenberg, Biologe, Botaniker, Landschaftsökologie (
- 1913)
- 2. Mai: Paulo Freire, Pädagoge, Jurist, Historiker, Philosoph (
- 1921)
- 2. Mai: John Carew Eccles, australischer Physiologe (
- 1903)
- 2. Mai: Alfred Day Hershey, US-amerikanischer Biologe (
- 1908)
- 3. Mai: Narciso Yepes, klassischer Gitarrist (
- 1927)
- 8. Mai: Joachim Angermeyer, deutscher Politiker (
- 1923)
- 8. Mai: Kai-Uwe von Hassel, deutscher Politiker (
- 1913)
- 19. Mai: Troy Ruttman, Rennfahrer (
- 1930)
- 20. Mai: Virgilio Barco Vargas, Politiker und Präsident der Republik Kolumbien (
- 1921)
- 20. Mai: Richard Leising, deutscher Lyriker (
- 1934)
- 23. Mai: James Lee Byars, US-amerikanischer Künstler (
- 1932)
- 24. Mai: Edward Mulhare, Schauspieler (
- 1923)
- 26. Mai: Manfred von Ardenne, deutscher Naturwissenschaftler (
- 1907)
- 28. Mai: Ronald V. Book, US-amerikanischer Informatiker (
- 1937)
- 29. Mai: Jeff Buckley, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist (
- 1966)
- 29. Mai: Victor Kirst, Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestages von 1969 bis 1976 (
- 1925)
- 30. Mai: Béla Barényi, Konstrukteur des VW Käfer, Nestor der passiven Sicherheit im Automobilbau (
- 1907)
- 1. Juni: Nikolai Alexandrowitsch Tichonow, sowjetischer Politiker (
- 1905)
- 1. Juni: Fred Rauch, Sänger, Texter sowie Radio-moderator (
- 1909)
- 2. Juni: Helen Jacobs, US-amerikanische Tennisspielerin (
- 1908)
- 3. Juni: Marta Schanzenbach, deutsche Politikerin (
- 1907)
- 11. Juni: Kurt Stöpel, deutscher Radrennfahrer (
- 1908)
- 12. Juni: Bulat Schalwowitsch Okudschawa, russischer Dichter und Liedermacher (
- 1924)
- 14. Juni: Helmut Fischer, deutscher Schauspieler (
- 1926)
- 18. Juni: Lew Sinowjewitsch Kopelew, russischer Schriftsteller (
- 1912)
- 20. Juni: John Akii-Bua, Leichtathlet (
- 1949)
- 22. Juni: Peter Woydt, Berliner Sportjournalist
- 23. Juni: Betty Shabazz, Witwe von Malcolm X (
- 1936)
- 25. Juni: Adolf Kabatek, Geschäftsführer Ehapa (
- 1931)
- 25. Juni: Jacques-Yves Cousteau, französischer Meeresforscher (
- 1910)
- 28. Juni: Helmut Leherbauer, österreichischer Maler (
- 1933)
- 1. Juli: Robert Mitchum, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1917)
- 1. Juli: Gerd Wiltfang, deutscher Springreiter, WM-Sieger 1978 (
- 1946)
- 3. Juli: Johnny Copeland, US-amerikanischer Bluesmusiker (
- 1937)
- 5. Juli: Miguel Najdorf, Schachgroßmeister (
- 1910)
- 7. Juli: Heino Jaeger, deutscher Maler, Graphiker und Satiriker (
- 1938)
- 11. Juli: Erwin Seeler, deutscher Fußballspieler (
- 1910)
- 12. Juli: Raimund Weissensteiner, österreichischer Priester und Komponist (
- 1905)
- 12. Juli: François Furet, französischer Historiker (
- 1927)
- 18. Juli: Eugene Shoemaker, US-amerikanischer Astronom (
- 1928)
- 21. Juli: Ernst Majonica, deutscher Politiker (
- 1920)
- 23. Juli: Chuhei Nambu, japanischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1904)
- 24. Juli: Frank Parker, US-amerikanischer Tennisspieler (
- 1916)
- 25. Juli: Ben Hogan, US-amerikanischer Golfspieler (
- 1912)
- 26. Juli: Kunihiko Kodaira, japanischer Professor der Mathematik (
- 1915)
- 27. Juli: Gerhard Baumgärtel, Oberbürgermeister von Weimar und Minister der DDR (
- 1931)
- 28. Juli: Seni Pramoj, thailändischer Premierminister (
- 1905)
- 30. Juli: Bao Dai, letzter Kaiser von Vietnam (
- 1913)
- 1. August: Swjatoslaw Teofilowitsch Richter, sowjetischer Pianist. (
- 1915)
- 2. August: Paul Kurzbach, deutscher Komponist (
- 1902)
- 2. August: James Krüss, deutscher Schriftsteller und Dichter (
- 1926)
- 3. August: William S. Burroughs, US-amerikanischer Schriftsteller (
- 1914)
- 4. August: Jeanne Calment, Mensch mit der bisher (wissenschaftlich bestätigt) längsten Lebensspanne (
- 1875)
- 6. August: Jürgen Kuczynski, deutscher Historiker und Wirtschaftswissenschaftler (
- 1904)
- 6. August: Elisabeth Höngen, deutsche Sängerin (Mezzosopran) (
- 1906)
- 10. August: Conlon Nancarrow, mexikanischer Komponist US-amerikanischer Herkunft (
- 1912)
- 12. August: Luther Allison, US-amerikanischer Blues-Gitarrist (
- 1939)
- 16. August: Nusrat Fateh Ali Khan, pakistanischer Musiker (
- 1948)
- 24. August: Werner Abrolat, deutscher Schauspieler (
- 1924)
- 24. August: Luigi Villoresi, Formel-1-Rennfahrer (
- 1909)
- 25. August: Robert Pinget, Schweizer Schriftsteller (
- 1919)
- 27. August: Eduard Heilingsetzer, österreichischer Politiker und Minister (
- 1905)
- 28. August: Frank Bencriscutto, US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge (
- 1928)
- 30. August: Dodi Fayed, Millionärssohn (
- 1955)
- 30. August: Ernst Willimowski, deutsch-polnischer Fußballspieler (
- 1916)
- 31. August: Diana Frances Spencer, Ehefrau des englischen Thronfolgers Prince Charles (
- 1961)
- 1. September: Karl Berg (Erzbischof), österreichischer Erzbischof (
- 1908)
- 2. September: Viktor Frankl, Neurologe und Psychiater, Begründer der Logotherapie und der Existenzanalyse (
- 1905)
- 4. September: Aldo Rossi, Architekt und Designer im 20. Jahrhundert (
- 1931)
- 5. September: Georg Solti, ungarischer Dirigent (
- 1912)
- 5. September: Mutter Teresa, Gründerin einer Hilforganisation (
- 1910)
- 7. September: Mobutu Sese Seko, Präsident von Zaire (
- 1930)
- 17. September: Red Skelton, US-amerikanischer Schauspieler und Komiker (
- 1913)
- 17. September: Jan Peder Syse, norwegischer konservativer Politiker (
- 1930)
- 20. September: Gerhard Menzel, Enkel von Carl Menzel und Unternehmer in der Glasindustrie (
- 1911)
- 20. September: Kurt Gloor, Schweizer Filmregisseur (
- 1942)
- 25. September: Jean Françaix, französischer Pianist und Komponist (
- 1912)
- 27. September: Rolf Ulrici, deutscher Schriftsteller (
- lettisch Latvija) liegt in Nordeuropa, im Zentrum des Baltikums. Lettland grenzt im Süden an Litauen, im Südosten an Weißrussland, im Osten an Russland, im Norden an Estland und im Westen an die Ostsee.

Geographie

Ostsee Lettland besteht im Wesentlichen aus den vier historischen Regionen Kurland (Kurzeme) im Westen, Livland (Vidzeme) im Nordosten, Semgallen (Zemgale) als schmaler Streifen zwischen Daugava und der litauischen Grenze sowie Lettgallen (Latgale) im Südosten, und ist zum größten Teil ein bewaldetes (40 % der Fläche) Moränen-Hügelland mit zahlreichen Seen und einer langen, wenig gegliederten Küstenebene. Es ist mit knapp 64.600 km² etwas kleiner als Bayern. Längste Flüsse sind die Daugava und die Gauja. Die Hauptstadt Riga ist auch in geographischer Hinsicht das Zentrum des dünn besiedelten Landes.

Natur

Neben Hirschen, Rehen und Füchsen kommen auch Elche, Wölfe und Biber vor. Die vier längsten Flüsse in Lettland sind:
- mit 452 km Länge in
- mit 357 km Länge (auf lettischem Territorium) vorwiegend in
- mit 119 km Länge in
- mit 95 km Länge in

Größte Städte

Siehe auch: Liste der Städte in Lettland

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Lettlands

Politik

Lettland ist eine parlamentarische Präsidialrepublik. Die Führung der Staatsgeschäfte,vor allem jedoch die internationale Repräsentation sind die wichtigsten Aufgaben des Präsidentenamtes, das die gewählte Regierung ernennt und entlässt. Die amtierende Präsidentin bzw. der amtierende Präsident fungiert zugleich als Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Die Regierungsaufgaben und die Führung des Kabinetts übernimmt jedoch der Premierminister,den die jeweils stärkste Fraktion im Parlament (Saeima) stellt und der von den 100 Abgeordneten gewählt wird. Dieses Parlament wird im Verhältniswahlrecht in freien, gleichen und geheimen Wahlen gewählt. Neben den Direktkandidaten der 26 Wahlkreise in 5 Provinzen fallen an die stärksten Fraktionen noch weitere Mandate, die dann aus der Parteiliste besetzt werden. Das Kabinett besteht aus 17 Ministerien, den Vorsitz führt der Premierminister, außerdem gehören dem Kabinett die jeweiligen Staatssekretäre sowie die Fraktionsvorsitzenden der regierenden Parteien an, die jedoch über kein Stimmrecht verfügen. Die Präsidentin bzw. der Präsident nimmt regelmäßig an Sitzungen des Kabinetts und auch der Saeima teil. Die amtierende Regierungskoalition nahm als dritte Regierung seit 2004 im Dezember 2004 ihr Amt an. Das von Ministerpräsident Aigars Kalvitis geführte Kabinett setzt sich aus den Fraktionen der Volkspartei (TP), der Neuen Zeit (JL), Lettlands Erster Partei (LPP) und der Grüne/Bauern-Union (LZPB) zusammen. Lettland ist nach der Entscheidung auf dem EU-Gipfeltreffen am 13. Dezember 2002 in Kopenhagen zum 1. Mai 2004 mit neun weiteren ost-, mittel-, nordost- und südosteuropäischen Staaten in die Europäische Union aufgenommen worden. In einem Referendum am 20. September 2003 stimmte die wahlberechtigte lettische Bevölkerung diesem Vorhaben mit knapp 67 % zu. Im Zuge der NATO-Osterweiterung wurde Lettland Mitglied der NATO. Siehe auch: Liste der politischen Parteien in Lettland, Kabinett Kalvitis

Verwaltungsgliederung

Hauptartikel: Verwaltungsgliederung Lettlands

Wirtschaft

BIP

Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts Lettlands liegt seit der Überwindung der Russlandkrise (also ab 2000) stets über 6 %, 2004 waren es 8,5 %. Das war die höchste Wachstumsrate aller EU-Staaten. Das BIP belief sich für 2004 auf knapp 11 Mrd. €, das sind pro Kopf 4.742 € und damit (in Euro gerechnet) das Dreifache des Wertes von 1995. Dennoch liegt Lettland damit auf dem letzten Rang in der EU (zum Vergleich: Deutschland 26.400 €) - der Aufholbedarf ist also weiterhin groß.

Direktinvestitionen

Die Summe der ausländischen Direktinvestitionen belief sich bis zur Jahresmitte 2004 auf 3,1 Milliarden Euro. Deutschland belegt mit Gesamtinvestitionen von 435 Mio. Euro (I. Quartal 2004; entspricht 15 %) den ersten Rang vor Schweden, Finnland, Dänemark, Norwegen und den USA. Diese Position begründet sich ganz wesentlich in der Expansion der Nord/LB auch nach Lettland (eigene Tochter). Daneben sind folgende Unternehmen große Investoren in Lettland:
- Telekommunikation: TeliaSonera (S/SF, Anteile an Lattelekom und LMT (Mobilfunk)), Tele2 (S)
- Energie: Ruhrgas/eon und Gazprom (D und RU/Anteile an Latvijas Gaze), Den Norske Stats (N/Erdöl (Statoil)), Shell (UK-NL/Erdöl), Transneftegaz (RU/Erdöl), Nefte (SF/Erdöl)
- Bankwesen: SEB (S/Anteile an Unibanka), Hansabanka (EE-SF), Vereins- und Westbank (D)
- Immobilien und Einzelhandel: LinstowWarner (N/Immobilien), Preatoni Group (I/u. a. Domina Hotels), Polarbek (USA/Radisson Hotel), Stockmann (SF), Kesko (SF)
- diverse: Rinzai (HKG-SGP/ Acot Industries (Modellbau aus Metall)), SAS (S/DK; Anteile an airbaltic)

Währung und Preise

Die nationale Währung Lettlands ist der Lats (int. Kürzel LVL), der ab März 1993 eingeführt wurde und den Lettischen Rubel ablöste, der als Übergangswährung ein Jahr lang im Umlauf gewesen war. Ein Lats sind 100 Santims. Die Preisentwicklung in Lettland ist seit der wirtschaftlichen Depression (Russlandkrise 1998/99) moderat, schritt aber mit Inflationsraten zwischen 2,5 und 3 % stets schneller voran als in den Nachbarstaaten Estland und Litauen. Mit dem EU-Beitritt und durch das starke Wirtschaftswachstum hat sie sich deutlich erhöht und lag für 2004 bei 6,2 %. Mit Wirkung vom 1. Januar 2005 wurde der Lats fest an den Euro zu einem Wechselkurs von 1 EUR = 0,702804 LVL gekoppelt. Die lettische Zentralbank hält den Lats-Wechselkurs in einer Bandbreite von +/- 1 % gegenüber dem Euro bis zur Euroeinführung (geplant: 2008/2009).

Staatsbudget und -defizit

Das Staatsbudget lag 2004 bei 3,9 Mrd. Euro, das Defizit bei 162 Mio. Euro, das sind 1,5 % des BIP. Den wechselnden Regierungen ist es somit gelungen (unterstützt vom starken Wirtschaftswachstum) die Neuverschuldung, die 1999 auf dem Höhepunkt der Russlandkrise noch bei 8,3 % des BIP gelegen hatte, kontinuierlich zu verringern.

Außenhandel

Die Exporte beliefen sich 2004 auf gut 3,15 Mrd. Euro, die Importe auf gut 5,7 Mrd. Euro. Das Defizit in der Handelsbilanz beträgt damit beachtliche 2,55 Mrd. Euro, das sind gut 80 % des Exportwertes oder bald ein Viertel des BIP. Durch positive Bilanzen bei Dienstleistungen sowie bei Direktinvestitionen und sonstigen Transferleistungen reduziert sich dieses Defizit in der Zahlungsbilanz zwar, bleibt aber bei knapp 1,35 Mrd. Euro weiterhin hoch bzw. hat sich in den letzten Jahren noch verstärkt. Insgesamt hat sich der Außenhandel in gut vier Jahren verdoppelt. 2004 hat sich insbesondere der Warenaustausch mit den unmittelbaren Nachbarstaaten (Estland, Litauen, Russland, Belarus, Polen) intensiviert. Hauptexportländer sind (2004) Großbritannien (13 %), Deutschland (12 %) und Schweden (10 %), Hauptexportprodukte Holz und Holzprodukte (über 30 % der Exporte), Metalle und Metallprodukte (14 %) sowie Textilien (11 %). Hauptimportländer sind Deutschland (14,5 %), Litauen (12,5 %) und Russland (9 %), Hauptimportgüter Maschinen und Elektrogeräte (20 %), Mineralprodukte (v. a. Erdöl, 13 %) und Fahrzeuge (11 %).

Produktionszweige

Das verarbeitende Gewerbe trägt ein Viertel zum BIP Lettlands bei. Wichtige Industriezweige sind:
- Maschinen- und Fahrzeugbau: Waggons, Omnibusse, Waschmaschinen
- Nahrungsmittelindustrie
- Metalle und Metallprodukte
- Textilindustrie
- Holzverarbeitung und Papier
- Dünger Siehe auch: Tourismus in Lettland

Energie

Lettland erzeugt Elektrizität zu gut zwei Dritteln aus Wasserkraft, die aus drei Wasserkraftwerken an der Daugava stammt. Die restliche selbst erzeugte Elektrizität stammt aus zwei großen Verbrennungskraftwerken bei Riga (TEC-1 und TEC-2), die ein Gemisch aus Schweröl, Erdgas und Torf verbrennen. Torf ist (neben Holz) der einzige primäre Brennstoff, den Lettland selbst produziert, und trägt ein gutes Fünftel zur Energie aus fossilen Brennstoffen bei. Erdöl, Erdgas und Kohle müssen vollständig (meist aus Russland) importiert werden. 40 % des Energiebedarfs wird durch importierten Strom aus Estland (Strom aus Ölschieferkraftwerken bei Narva) und Litauen (Atomstrom aus Kernkraftwerk Ignalina) gedeckt. Die deutsche Firma Preußen Elektra hat zwar bereits 1995 einen Pilot-Windpark an der Grenze zu Estland bei Ainazi errichtet, dem ein größeres Projekt bei Liepaja gefolgt ist, doch ist die Einspeisung von Windenergie noch vernachlässigbar gering. Neben dem eigenen Energieverbrauch ist Lettland auch ein bedeutendes Transitland für Energie. Von Polock in Belarus verlaufen zwei Erdöl-Pipelines nach Ventspils an der Ostsee sowie eine über lettisches Territorium nach Mažeikiai in Litauen. Betreiber ist das lettisch-russische Joint-Venture LatRosTrans. Die Endstation der Pipeline, Ventspils, ist (noch) der größte Verladehafen für Erdöl und Erdölprodukte in der Ostsee. Allerdings hat Russlands staatliches Öltransportunternehmen Transneft, das auch an LatRosTrans beteiligt ist (siehe Direktinvestitionen), aus wirtschaftspolitischen Gründen seit 2003 die Pipeline trocken gelegt, um eigene Ölhäfen in Russland (Primorsk bei St. Petersburg, Kaliningrad) zu bevorzugen. Der Ersatztransport über die Schiene konnte diesen Verlust naturgemäß nicht auffangen.

Verkehr

Eisenbahn

Größte Eisenbahngesellschaft ist die Latvijas Dzelzceli. Sie betreibt ein sternförmig auf Riga ausgerichtetes Streckennetz in 1.524mm Spurweite. Im Personenverkehr wird der S-Bahn-ähnliche Vorortzugverkehr im Großraum Riga und die Verbindungen über Daugavpils nach Russland, Weißrussland und Litauen bedient, im Güterverkehr kommen noch einige Strecken nach Ventspils und Liepaja hinzu. Die Strecken im Großraum Riga sind elektrifiziert.

Flugverkehr

Wichtigste Fluggesellschaft ist AirBaltic, die vor allem Ziele in Nord-, Mittel- und Westeuropa anfliegt. Sie hat ihren Sitz am Flughafen Riga, dem größten der drei Flughäfen des Landes.

Straße

Das Straßennetz ist - wie das Eisenbahnnetz - sternförmig auf Riga ausgerichtet. Im Großraum Riga sind die Fernstraßen autobahnartig ausgebaut. Ein großer Teil des Personenverkehrs wird mit Überlandbussen abgewickelt. Der Individualverkehr besitzt zunehmende Bedeutung. Lettland hat eine der geringsten Straßenverkehrsdichten in Europa, hält aber den Spitzenplatz bei den Verkehrstoten.

Schiffsverkehr

Wichtigste Seehäfen sind Riga, Liepaja und Ventspils. Von hier aus wird unter anderem russisches Erdöl verschifft. Daneben bestehen Fährverbindungen nach Schweden und Deutschland.

Bevölkerung

Im Jahre 2001 hatte Lettland 2.385.231 Einwohner. Davon waren 59% Letten, 29% Russen, 4% Weißrussen, 3% Ukrainer, 2,5% Polen, 1% Litauer und 1,5% sonstige (darunter Esten, Deutsche und wenige Liven).

Sprache

Hauptartikel: Lettische Sprache

Kultur und Gesellschaft

Lettland wird kulturell vor allem nordeuropäisch beeinflusst. Die Altstädte weisen die typischen im Raum der Hanse verbreiteten Elemente auf. Auch die aktuelle lettische Kultur besitzt vielfache Beziehungen zu Schweden und Finnland, vor allem aber zum norddeutschen Kulturraum. Die Religion ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch, außer im mehrheitlich katholischen Lettgallen; die Zahl regelmäßiger Kirchenbesucher ist jedoch heute extrem gering, vermutlich eine der niedrigsten in Europa. Die lettische lutherische Kirche ist sehr konservativ und lehnt Frauen als Pfarrer ab. Damit begibt sie sich in eine gegensätzliche Position zu der lettischen Exil-Kirche zum Beispiel in Schweden. In der Folklore spielen auch die Vorstellungen und Lieder der altlettischen Religion noch eine große Rolle. Der wichtigste Feiertag in Lettland ist Jānis (der Johannistag) am 23. Juni, um den sich viele alte Bräuche ranken. Lettland ist besonders bekannt für seine Volksmusik-Kultur. Von den typischen Dainas — meist vierzeiligen, nicht gereimten Lieder zu allen nur erdenklichen Themen von der Mythologie bis zu den Niederungen des Alltags — sind inzwischen über eine Million gesammelt worden, was im Verhältnis zur Bevölkerungszahl Weltspitze sein dürfte. Die Niederschrift dieser bis dahin mündlichen Überlieferung wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Krišjānis Barons begonnen; sein eigens dafür gefertigter Daina-Schrank gilt heute als eine Art Nationalheiligtum. In Rīga (während der Sowjetzeit an verschiedenen Orten im Ausland) findet alle fünf Jahre ein großes Sängerfest statt, an dem mehrere tausend lettische, exil-lettische und internationale Chöre teilnehmen. Wie bei den meisten sehr kleinen Völkern findet sich auch bei den Letten ein sehr ausgeprägtes Nationalgefühl. Wie auch in Estland war die Stadtkultur und der Großgrundbesitz deutschsprachig - und damit auch für Jahrhunderte die Intelligenz des Landes. Während des Zweiten Weltkrieges wurde diese Minderheit ausgesiedelt. Ebensowenig ist die kulturell bedeutende jüdisch-jiddische Minderheit im öffentlichen Leben mehr existent (siehe auch unter Jiddische Sprache).

Russische Minderheit

Neben der lettischen Mehrheitsbevölkerung (59 %(Y. 2005.)) gibt es eine starke russische Minderheit (28,6 %(Y. 2005.)) und kleine, meist russischsprachige Gruppen wie Weißrussen (3,9 %) und Ukrainer (2,6 %) sowie Polen (2,4 %) und Litauer (1,4 %) (Lettisches Amt für Staatsbürgerschafts- und Migrationsangelegenheiten, Januar 2005). Dazu kommt die Minderheit der ca. 1.500 Liven, vor allem in Riga und einigen Küstendörfern (siehe auch Livische Sprache, Kurland). Insbesondere sorgt der von der russischen Minderheit als Diskriminierung empfundene Umgang der lettischen Regierung mit der Staatsbürgerschaft seit Jahren für andauernde Konflikte, da nach Lettlands Unabhängigkeit nur diejenigen die lettische Staatsbürgerschaft erhielten, die entweder vor 1940 auf lettischem Boden geboren worden waren oder direkte Nachkommen solcher Personen sind. Das für alle Übrigen seit 1. Februar 1995 gültige Einbürgerungsverfahren ("Naturalisierung") besteht aus einem Sprachtest und Examen in lettischer Geschichte und Verfassungskunde. Das gilt auch für Personen, die schon seit Jahrzehnten in Lettland leben oder gar dort geboren wurden. Im Gegensatz zu den Letten, von denen etwa 80% zweisprachig leben, also sowohl ihre Muttersprache als auch Russisch verstehen, sprechen und schreiben, lebt nach offiziellen Angaben etwa die Hälfte der russischen Minderheit in Lettland einsprachig, was bedeutet, dass sie die lettische Sprache weder sprechen noch lesen können. Teils wegen der komplizierten Sprachtests und anderen Tests, teils aus Desinteresse, teils aus prinzipiellem Protest haben sich viele Russischsprachige (Russen, Weißrussen, Ukrainer) bis heute nicht einbürgern lassen (über die Hälfte). Sie erhalten als so genannte "Nicht-Staatsbürger" eigene Pässe, die ihnen zwar ein uneingeschränktes Aufenthalts- und Arbeitsrecht in Lettland sowie den Schutz durch den lettischen Staat sichern, andererseits bleiben sie von Wahlen (bislang auch Kommunalwahlen, allerdings umstritten) ausgeschlossen und brauchen für Reisen in die EU ebenso wie nach Russland ein Visum. Großen Aufruhr unter der russischsprachigen Bevölkerung verursachte die Einführung lettischsprachigen Unterrichts auch an den russischen Schulen: beginnend mit den 10. Klassen müssen seit dem Schuljahr 2004/5 in der Oberstufe mindestens 60 % des Unterrichts auf Lettisch abgehalten werden. Zahlreiche Mahnungen seitens des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte haben in den letzten Jahren zu verstärkten Bemühungen seitens des Staats geführt, die Einbürgerungsraten zu erhöhen. Durch den EU-Beitritt ist die Attraktivität des lettischen Passes (Reisefreiheit) für Russen ebenfalls gestiegen. Dennoch stehen den bisher knapp 100.000 Einbürgerungen seit 1995 gut 400.000 "Nicht-Staatsbürgern" gegenüber - 17 Prozent der lettischen Bevölkerung. Ein weiterer Streitpunkt ist die vor allem bei älteren Letten vorzufindende Verklärung der deutschen Besetzung Lettlands im 2. Weltkrieg, die in Paraden von lettischen Waffen-SS-Veteranen mündet und die das Geschichtsverständnis insbesondere der Russen provoziert, die in den Deutschen die "Faschisten" und in der Roten Armee die "Befreier" Lettlands sehen.

Sport

In Lettland wird gerne Eishockey gespielt. Daneben ist Basketball beliebt, während Fußball erst seit der erstmaligen EM-Qualifikation 2004 eine größere Beachtung findet, besonders das Nationalteam. Siehe auch: Fußball in Lettland

Literatur

Hauptartikel: Lettische Literatur, siehe: Liste lettischer Schriftsteller

Besonderes

In Lettland stand nach Ansicht einiger Forscher im Jahre 1510 der erste Weihnachtsbaum der Welt. Andere legen diese Erfindung jedoch ins elsässische Straßburg.

Weitere Themen


- Portal:Lettland

Weblinks


- [http://www.osteuropa-netzwerk.de/lettland/index.htm Linksammlungen zu Lettland, zusammengestellt vom Osteuropa-Netzwerk]
- [http://www.made-in-latvia.info www.made-in-latvia.info] - Waren, Produkte und Dienstleistungen aus Lettland
- [http://www.getting-around.de/Reisebericht_Land_Lettland.html Reisebericht aus Lettland als Teil einer Weltreise]
- [http://www.li.lv/old/ger/links.htm Linksammlung des Lettland-Instituts] zu lettischen Behörden, diplomatischen Missionen, Regierungs- und Nichttregierungsorganisationen, lettischen Suchmaschinen, Nachrichtenagenturen, Medien, wissenschaftlichen Einrichtungen und Kirchen.
Kategorie:Land in der EU Kategorie:Staat !Lettland fiu-vro:Läti ja:ラトビア ko:라트비아 ms:Latvia roa-rup:Letonia simple:Latvia th:ประเทศลัตเวีย zh-min-nan:Latvia

Baltikum

Das Baltikum ist ein östlich gelegener Teil Nordeuropas an der Ostsee. Es umfasst die Länder Litauen, Lettland und Estland sowie die zu Russland gehörende Oblast Kaliningrad, den nördlichen Teil des früheren Ostpreußen. Ostpreußen

Geschichte

Die Frühgeschichte des südlichen und zentralen Baltikums ist geprägt von den indogermanischen Balten, deren Siedlungsgebiet anfangs weit über das Baltikum hinaus bis nach Zentralrussland reichte, und im Norden von finno-ugrischen Jägern und Sammlern. Schon in der Vendelzeit bestand ein reger Austausch mit Skandinavien, ab dem 8. Jahrhundert kam es dann zu Handels- und Siedlungszügen der Wikinger ins Baltikum und die Flüsse entlang nach Russland. Während des ganzen Frühmittelalters bestanden enge Kontakte zwischen den baltischen Stämmen und der Kiewer Rus. Im Hochmittelalter nach dem Ende der Kreuzzüge geriet das Baltikum unter die Kontrolle des Deutschen Ordens, Dänemarks und Polen-Litauens, später auch Schwedens.. Damals wurde die Gegend – als letzter verbliebener heidnischer Teil Europas – christianisiert. Im nördlichen und südlichen Teil des Baltikums (deutsche und schwedische Gebiete) wurde im 16. Jahrhundert die Reformation eingeführt, Litauen, das zu Polen gehörte, blieb katholisch. Viele der baltischen Hafenstädte sind alte Hansestädte und kulturell stark von Dänemark, Deutschland oder Schweden beeinflusst. Außerdem lebten in den baltischen Ländern bis zum Zweiten Weltkrieg viele Deutsche, die mit dem Hitler-Stalin-Pakt von 1939 planmäßig nach Deutschland ausgesiedelt wurden, eine große russische und eine jüdische Bevölkerungsgruppe. Auch heute noch besteht ein enger Kontakt mit Skandinavien, z.B. über rege genutzte Fährlinien. Im 18. Jahrhundert geriet das Baltikum unter die Herrschaft des russischen Zarenreichs. Nach dem Ersten Weltkrieg entstanden infolge des auf Druck des Deutschen Reiches und seiner Verbündeten mit der Sowjetunion geschlossenen Friedensvertrages von Brest-Litowsk unabhängige Republiken. Teile Litauens wurden allerdings von Polen annektiert. 1940 wurden infolge des Hitler-Stalin-Paktes Litauen, Estland und Lettland von der Sowjetunion annektiert. Es folgte eine Phase von Terror und Massendeportationen gegen die baltischen Völker durch die sowjetischen Besatzer. Im Kriegsverlauf des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebiet von Wehrmachtstruppen besetzt. Viele Letten, Esten und Litauer kollaborierten mit den deutschen Besatzern, wobei es zur Beteiligung an schwersten Kriegsverbrechen u.a. gegen baltische Juden kam. 1944 wurden die 3 baltischen Republiken schließlich von der Sowjetunion zurückerobert. Außerdem wurde das ehemalige deutsche Ostpreussen von der Sowjetunion und von Polen besetzt. Es folgte wieder eine Phase von schwerstem Terror und Massendeportationen gegen die Baltischen Völker. Von 1944 bis 1991 waren Lettland, Estland und Litauen Teilrepubliken der Sowjetunion. Es siedelten sich hier in dieser Zeit viele Russen und andere Nationalitäten der Sowjetunion an, die heute bedeutende Minderheiten in den baltischen Staaten bilden, besonders in Lettland und Estland. 1991 entstanden die unabhängigen Staaten nach Referenden neu. Vor allem in Lettland und Estland entstanden nationalistische Regierungen, die die Minderheiten unterdrücken und einem gewissen Assimilationszwang aussetzen. Viele diskriminierende Gesetze wurden erst auf massiven Druck des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, der OSZE und der Nato aufgehoben. Wegen ihrer SS-Denkmäler wurden Lettland und Estland bereits mehrfach international kritisiert. Am 1. Mai 2004 traten die baltischen Staaten der EU bei. Für das Kaliningrader Gebiet (Sonderwirtschaftszone Jantar), das zu Lande von der EU angehörenden Gebieten eingeschlossen ist, sind besondere Regelungen im Gespräch.

Sprachen

In Lettland und Litauen werden zwei indoeuropäische Sprachen gesprochen, die der Sprachgruppe der baltischen Sprachen angehören. In Estland wird hingegen eine dem Finnischen verwandte Sprache gesprochen, diese gehört zu den finno-ugrischen Sprachen. Im nördlichen Teil des früheren Ostpreußen wurde bis 1945 deutsch, vorwiegend im ostniederdeutschen Dialekt gesprochen. Seit der vollständigen Vertreibung der Bewohner wird dort, in der heutigen Oblast Kaliningrad, russisch gesprochen. Zudem sind rund 40% der Bevölkerung in Estland, 30% in Lettland und 8-10% in Litauen Russen; ein Erbe der Sowjetunion. Die russische Sprache ist in Folge dessen auch heute noch weit verbreitet. Damit ging eine politisch gewollte massive Verdrängung der bisher gesprochenen Sprachen einher, der die Baltischen Staaten nach Erlangung ihrer Unabhängigkeit durch, teils rigorose, Sprachgesetze entgegen traten. Diese werden von der russischstämmigen Bevölkerung, die mancherorts sogar die Bevölkerungsmehrheit stellt, ihrerseits oft als Unterdrückung angesehen.

Landesnatur

Landschaftlich herrschen eine sehr dünne Besiedelung sowie sehr waldreiche, von Dünen und Moränen geprägte Landschaften vor. Die höchste Erhebung des Baltikums ist der Suur Munamägi in Estland. Wichtigste Städte des Baltikums sind Riga, Tallinn, Wilna, Kaunas, Klaipėda, Liepaja, Tartu und Kaliningrad.

Erweiterte Definition des Baltikums

Kaliningrad Mit der Bezeichnung Baltikum können auch alle an das baltische Meer (wie die Ostsee in den meisten Sprachen heißt) angrenzenden Länder gemeint sein. Außer dem engeren Baltikum sind dies Russland, Finnland, Schweden, Dänemark, Deutschland und Polen.

Siehe auch


- Portal:Baltikum, Balten, Skandinavien, Baltische Straße, Tourismus im Baltikum ! ja:バルト三国 ko:발트 3국 simple:Baltic_States zh-min-nan:Pe̍h-kok

1998

Ereignisse

Jahreswidmungen


- Das Schweinsohr (Gomphus clavatus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Feldlerche (Alauda arvensis) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Wildbirne (Pyrus commúnis) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Die Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Die Unke (Bombina) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)

Politik


- 1. Januar: Flavio Cotti wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Deutschland. Der Beschluss über die Abschaffung der Gewerbekapitalsteuer tritt in Kraft
- 1. Januar: Deutschland. Der Solidaritätszuschlag wird von 7,7 auf 5,5 Prozent gesenkt
- 1. Januar: Honduras. Carlos Roberto Flores Facussé tritt sein Amt als Staats- und Regierungschef an
- 1. Januar: Malediven. Die neue Verfassung tritt in Kraft
- 1. Januar: Kooperationsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 2. Januar: Ausbruch der Vogelgrippe in Hongkong
- 4. Januar: Israel. Außenminister David Levi tritt zurück
- 4. Januar: Valdas Adamkus wird Staatspräsident in Litauen
- 7. Januar: Ottawa, Kanada. Der Rechtsanspruch der Ureinwohner auf das von ihnen bereits vor der Ankunft der Europäer besiedelte Land wird von Obersten Gericht bestätigt
- 11. Januar: Kuba. Direktwahlen zur Nationalversammlung
- 16. Januar: Die Präsidenten der USA, Estlands, Lettlands und Litauens unterzeichnen die „US-Baltic Charter of Partnership“
- 16. Januar: Bundestag genehmigt Lauschangriff
- 21. Januar: Papst Johannes Paul II. besucht Kuba
- 23. Januar: Volksrepublik China. Methangas-Explosion in einer Kohlegrube in der Provinz Liaoning. 80 Tote
- 29. Januar: Kanada, Japan, Russland, USA sowie die Mitgliedsstaaten der europäischen ESA schließen den Vertrag über den Bau der internationalen Raumstation ISS
- 1. Februar: Costa Rica. Miguel Anguel Rodriguez Echeverría wird Staats- und Regierungschef
- 1. Februar: Litauen. Assoziierungsvertrag mit der EU
- 3. Februar: Armenien. Staatspräsident Lewon Ter-Petrosjan tritt zurück
- 4. Februar: Schweres Erdbeben in Afghanistan. Etwa 4.500 Tote
- 5. Februar: Deutschland. Bundespräsident Roman Herzog auf Staatsbesuch in der Ukraine
- 6. Februar: Korsika, Frankreich. Der Präfekt Claude Erignac wird auf der Straße erschossen
- 9. Februar: Georgien. Zweites Attentat auf Eduard Schewardnadse
- 10. Februar: Die Todesstrafe in Aserbaidschan wird abgeschafft
- 14. Februar: Japan. Schwere Grippewelle. Etwa 16.000 Schulen werden vorsichtshalber geschlossen
- 21. Februar: „Weimarer Dreiecks“-Gipfel zwischen H.Kohl, J.Chirac und A.Kwasniewski
- 24. Februar: Laos. Khamtay Siphanedone wird Staatspräsident
- 28. Februar: Eskalation der Lage im Kosovo
- 1. März: Kooperationsabkommen zwischen Tunesien und der EU
- 1. März: Das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen zwischen Deutschland und der Ukraine tritt in Kraft
- 4. März: Israel. Staatspräsident Ezer Weizman wird in seinem Amt bestätigt
- 6. März: Jyväskylä, Finnland. Entgleisung eines Personenzugs. 11 Tote, 40 Verletzte
- 10. März: Chile. General Augusto Pinochet Ugarte legt sein Amt als Oberkommandierender des Heeres nieder
- 10. März: Indonesien. Hadji Mohamed Suharto wird zum 6. Mal als Staats- und Regierungschef bestätigt
- 10. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Südafrika. In Kraft seit dem 10. Januar 2000
- 11. März: Dänemark. Ministerpräsident Poul Nyrup Rasmussen wird in seinem Amt bestätigt
- 13. März: Kap Verde. Währungsabkommen mit Portugal
- 14. März: Tiflis, Georgien. Besuch des türkischen Regierungschefs Mesut Yilmaz
- 15. März: Sofia, Bulgarien. Besuch von Papst Johannes Paul II.
- 17. März: Volksrepublik China. Zhu Rongji wird Ministerpräsident. Staatspräsident Jiang Zemin wird in seinem Amt bestätigt
- 17. März: Der Ausnahmezustand in Sambia wird aufgehoben
- 19. März: Indien. Atal Behari Vaipayee wird Premierminister
- 24. März: Bangladesch. Ein Zyklon vernichtet mehrere Dörfer. Über 250 Tote, etwa 3.000 Verletzte
- 25. März: Argentinien. Aufhebung der Amnestiegesetze von 1987
- 25. März: Kirgisistan. Kubanischbek Schumalijew wird neuer Regierungschef
- 30. März: Rückkehr von Prinz Ranariddh aus dem Exil nach Kambodscha
- 31. März: Beginn der Verhandlungen über Estlands EU-Beitritt
- 1. April: Bolivien, Ecuador, Kolumbien, Peru und Venezuela unterzeichnen einen Vertrag zur besseren Zusammenarbeit und Drogenbekämpfung
- 1. April: Botswana. Staatspräsident Quett Ketumile Joni Masire tritt im Alter von 72 Jahren zurück. Neuer Staatspräsident wird Festus Gontobanye Mogae
- 1. April: Deutschland. Fusion der Stahlkonzerne Thyssen und Krupp-Hoesch
- 4. April: Iran. Ein durch starke Regenfälle ausgelöster Erdrutsch im Südwesten tötet etwa 120 Menschen
- 5. April: Japan. Die längste Hängebrücke mit 3.911 m wird eröffnet
- 9. April: Armenien. Robert Kotscharjan wird Staatspräsident
- 10. April: Mehrparteiengespräche zwischen Großbritannien und Irland
- 15. April: Tod von Pol Pot in Kambodscha
- 18. April: Volksrepublik China. Regimekritiker Wang Dan wird aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus der Haft entlassen
- 18. April: Großbritannien schließt Friedensabkommen mit der IRA
- 19. April: Dr. Thomas Klestil wird im Amt als Bundespräsident in Österreich bestätigt
- 20. April: Auflösung der Rote Armee Fraktion
- 22. April: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Sachsen-Anhalt
- 23. April: Belgien. Ausbruch des mutmaßlichen Kindermörders Marc Dutroux aus dem Gefängnis
- 24. April: Ruanda. 22 Todesurteile werden öffentlich vollstreckt
- 26. April: Guatemala-City, Guatemala. Bischof Juan Gerardi Conedera wird ermordet
- 28. April: Japan und die USA unterzeichnen ein neues Sicherheitsabkommen
- 29. April: Das Kyoto-Protokoll über die Klimaänderungen wird unterzeichnet
- 30. April: Friedensabkommen für Nordirland
- 4. Mai: Armenien. Außenminister Wartan Oskanjan besucht Deutschland
- 4. Mai: Deutschland. Der armenische Außenminister Wartan Oskanjan trifft zu einem Besuch in Bonn ein
- 4. Mai: Indonesien. Die Energiepreise werden um bis zu 70 Prozent erhöht. Die Folge sind Krawalle und Unruhen
- 6. Mai: Alois Estermann zum Kommandanten der Schweizergarde gekürt und zehn Stunden später ermordet
- 7. Mai: London, Großbritannien. Bekanntmachung der Fusion von Chrysler und Daimler
- 9. Mai: Algier, Algerien. Explosion einer Bombe in einem Café. 17 Verletzte
- 11. Mai: Indien. Unterirdische Atomtests
- 12. Mai: Grenzstreit zwischen Eritrea und Äthiopien
- 12. Mai: Eritrea. Gefechte um den Grenzverlauf zu Äthiopien
- 13. Mai: Indien. Unterirdische Atomtests
- 15. Mai: Benin. Staatspräsident Mathieu Kérékou übernimmt auch den Posten des Regierungschefs
- 21. Mai: Indonesien Rücktritt des Präsidenten Suharto
- 22. Mai: A