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Michael Collins (Astronaut)

Michael Collins (Astronaut)

Michael Collins (
- 31. Oktober 1930 in Rom, Italien) war Astronaut und Pilot der Kommando-Kapsel bei Apollo 11 und umkreiste darin den Mond, während Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen die Mondoberfläche betraten.

Karrierebeginn

Michael Collins wurde in Rom geboren, wo sein Vater, der Armeeoffizier James Lawton Collins, Militärattaché war. Er besuchte die Saint Albans School in Washington, D.C. und studierte anschließend an der Militärakademie in West Point, die er 1952 verließ. Collins entschloss sich, der United States Air Force beizutreten. Nach seiner Pilotenausbildung flog er Kampfjets auf verschiedenen Stützpunkten der US-Luftwaffe, unter anderem auch von 1954 bis 1957 in Frankreich. Zurück in den USA arbeitete er als Ausbilder und ab 1960 als Testpilot auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien.

Erste Erfahrungen mit dem Weltraum

Als die NASA im Jahre 1963 die dritte Astronautengruppe zusammenstellte, gehörte Collins zu den 271 Bewerbern und auch zu den 14 Astronauten, die am 18. Oktober 1963 der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Im Februar 1965 übernahm er dabei das Spezialgebiet "Raumanzüge und Weltraumspaziergänge". Im Juli 1965 wurde er als Ersatzpilot für den Flug von Gemini 7 im Dezember eingeteilt, kam aber nicht zum Einsatz. Am 25. Januar 1966 gab die NASA bekannt, dass Michael Collins der Pilot von Gemini 10 würde, unter dem Kommando von John Young. Dieser Flug erfolgte vom 18. Juli bis zum 21. Juli 1966. In der Erdumlaufbahn verließ Collins die Raumkapsel, um Erde und Sterne zu fotografieren. Einen zweiten Weltraumspaziergang unternahm er, um von einem Agena-Zielsatelliten, der seit mehreren Monaten im Orbit war, eine Platte zur Bestimmung der Mikrometeoriden-Aktivität zu holen. Collins war damit der erste Astronaut, der während eines Raumfluges zwei Mal die Kapsel verließ, und der erste, der sich im Weltraum von einem Flugkörper zu einem anderen bewegte.

Einsatz im Apollo-Projekt

meteorid Am 29. September 1966 wurde Collins für die Ersatzmannschaft des zweiten bemannten Apolloflugs eingeteilt, der im April 1967 stattfinden sollte. Am 22. Dezember 1966 wurde er als Pilot einer Apollo-Kapsel nominiert, die im Dezember 1967 unter dem Kommando von Frank Borman die neue Mondlandefähre in einem Erdorbit testen sollte. Diese Pläne wurden jedoch durch die Apollo-1-Katastrophe im Januar 1967 vereitelt. Der für Dezember 1967 vorgesehene Flug wurde auf Dezember 1968 verlegt, statt einem Test der Mondfähre sollte nun ein Direktflug zum Mond mit Apollo 8 durchgeführt werden, aber Collins musste Mitte 1968 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Team ausscheiden und wurde durch James Lovell ersetzt. Während des Fluges konnte Collins aber von Houston aus an der Flugleitung als Verbindungssprecher (CapCom) mitarbeiten. Nach seiner Genesung Ende 1968 wurde er als Pilot der Apollo-11-Kapsel nachnominiert. Edwin Aldrin, der diese Aufgabe eigentlich übernehmen sollte, wurde stattdessen Pilot der Mondfähre. Der ursprünglich dafür eingeteilte Fred Haise rückte in die Ersatzmannschaft. Kommandant von Apollo 11 sollte Neil Armstrong werden. Der Flug fand vom 16. Juli bis zum 24. Juli 1969 statt. Während Armstrong und Aldrin mit der Fähre Eagle zur Mondoberfläche hinabstiegen, blieb Collins alleine in der Umlaufbahn.

Nach der NASA

1969, Neil Armstrong, Buzz Aldrin)]] Collins verließ die NASA im folgenden Jahr und arbeitete von Juni 1970 bis April 1971 in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des US-Außenministeriums. Anschließend wurde Collins der erste Direktor des National Air and Space Museum der Smithsonian Institution in Washington, D.C. Seine Aufgabe bestand darin, die Planung und den Bau des neuen Museumsgebäudes voranzutreiben. Die Einweihung fand am 1. Juli 1976, kurz vor dem 200-Jahr-Jubiläum der USA, statt. Obwohl die Bauzeit kürzer als geplant war, blieb man dabei unter den veranschlagten Kosten. 1978 übernahm Collins andere leitende Aufgaben innerhalb der Smithsonian Institution. 1980 bis 1985 arbeitete er für die LTV Aerospace & Defense, seitdem leitet er seine eigene Firma "Michael Collins Associates". Siehe auch: Liste der Raumfahrer

Werke

Michael Collins ist der Autor mehrerer Bücher über den Weltraum:
- Carrying the Fire, Cooper Square Press, 1974, ISBN 081541028X
- Flying to the Moon and Other Strange Places, 1976
- Liftoff: The Story of America's Adventure in Space, Grove Press / Atlantic Monthly Press, 1989, ISBN 0802131883
- Mission to Mars, Grove Press, 1990, ISBN 0802111602

Weblinks


- [http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/collins-m.html NASA-Biografie (englisch)] Collins, Michael Collins, Michael Collins, Michael Collins, Michael Collins, Michael Collins, Michael

Wikipedia:Formatvorlage Raumfahrer

Diese Seite dient vor allem als Vorlage für die Übersichtstabelle, die in Raumfahrer-Artikeln erscheinen soll. Achtung! Diese Seite ist noch KEINE Formatvorlage! Über Format und Inhalt der Tabelle wird derzeit noch diskutiert.
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Name

Bei russischen Personen ist es üblich, den Artikel unter dem Lemma "Vorname Vatername Familienname" anzulegen, und hierauf eine Weiterleitung von "Vorname Nachname" zu setzen. Amerikanische Personen haben oft mehrere Vornamen, dazu manchmal auch einen Rufnamen, z.B. Virgil Ivan "Gus" Grissom. Derzeit gibt es keine verbindlichen Regeln, unter welchem Lemma der Artikel angelegt werden soll, und welche Weiterleitungen gesetzt werden sollen. In der ersten Zeile des Artikels sollen aber alle Namen angegeben werden.

Landeszugehörigkeit

Hier soll die Nationalität des Raumfahrers zur Zeit seines Raumflugs vermerkt werden, ebenso die Zugehörigkeit zu einer Raumfahrtbehörde. Wechseln diese im Lauf der Karriere, so sollen alle zutreffenden aufgeführt werden.

Raumflüge

Hier sollen die einzelnen Raumflüge des Raumfahrers stehen. Im Allgemeinen wird das der Name des Raumschiffs sein, z.B. Wostok 1 oder Gemini 3. Bei Raumstations-Besatzungen kommt es aber vor, dass Hinflug und Rückflug mit zwei verschiedenen Raumschiffen erfolgen. Dann können entweder beide Raumschiffe in einer Zeile aufgeführt werden, oder aber der Missionsname. Für Franz Viehböck also entweder Sojus TM-13/Sojus TM-12 (1991) oder Austromir 91 (1991).

Kategorien

Wie bei allen Personen üblich sollte der Raumfahrer nach Geschlecht und Nationalität, evtl. auch nach Geburts- und Sterbejahr kategorisiert werden. Zusätzlich soll der Raumfahrer auch in den passenden Unterkategorien von :Kategorie:Raumfahrer einsortiert werden. In der Hauptkategorie :Kategorie:Raumfahrer sollen nur Raumfahrer stehen, die an Raumfahrtprogrammen teilgenommen haben, zu denen es keine Unterkategorie gibt. Raumfahrer

31. Oktober

Der 31. Oktober ist der 304. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 305. in Schaltjahren) - somit bleiben 61 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1848 - Mit dem Einmarsch kaiserlicher Truppen endet die Wiener Oktoberrevolution.
- 1864 - Nevada wird 36. Bundesstaat der USA.
- 1922 - In Italien kommt Benito Mussolini an die Macht.
- 1939 - Umsiedlungsvertrag zwischen dem Deutschen Reich und Lettland.
- 1954 - In Algerien startet die Nationale Befreiungsfront (FNL) Aktionen gegen die französische Kolonialherrschaft und verlangt die Unabhängigkeit des Landes.
- 1956 - Britisch-französische Luftoffensive gegen Ägypten im Zuge der Sueskrise
- 1960 - In der zwischen Österreich und Italien umstrittenen Südtirol-Frage fordert die UN-Resolution 1497/XV beide Staaten zu Verhandlungen auf Grundlage des Gruber-De-Gasperi-Abkommens auf.
- 1971 - Bei den Wahlen zum schweizerischen Nationalrat sind erstmals auch Frauen wahlberechtigt und wählbar.
- 1971 - Shenouda III. von Alexandrien wird zum Oberhaupt der koptischen Kirche gewählt.
- 1984 - Zwei Leibwächter ermorden Indiens Ministerpräsidentin Indira Gandhi.
- 1990 - Die UN-Anti-Folter-Konvention tritt für Deutschland – nachdem es am 1. Oktober seine Ratifikationsurkunde hinterlegt hatte – in Kraft.
- 1991 - Erste freie Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Sambia
- 1997 - Lesotho. Letsie III. wird als König gekrönt
- 1999 - Georgien. Zweite demokratische Parlamentswahlen

Wirtschaft


- 1855 - Die K. k. priv. Österreichische Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe wird gegründet.
- 1905 - Die Pamir der Reederei F. Laeisz läuft erstmals aus – zu einer Salpeterfahrt nach Südamerika.
- 1947 - Das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT), das der Durchsetzung einer weltweiten handelspolitischen Ordnung dienen soll, wird in Genf von 23 Staaten unterzeichnet.
- 2000 - Mit Borussia Dortmund geht erstmals ein deutscher Fußballbundesligist an die Börse.

Wissenschaft, Technik


- 1952 - Zündung der ersten US-amerikanischen thermonuklearen Bombe.
- 1957 - Inbetriebnahme des ersten deutschen Forschungsreaktors („Atom-Ei“) in Garching bei München.

Kultur


- 1879 - Uraufführung der Operette Gräfin Dubarry von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien.
- 1884 - Uraufführung der Operette Der Feldprediger von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien.
- 1891 - Freund Fritz, Pietro Mascagnis zweite Oper, wird im Teatro Costanzi in Rom uraufgeführt.
- 1892 - Die Abenteuer des Sherlock Holmes von Arthur Conan Doyle erscheinen in Großbritannien.
- 1903 - Rose Bernd, ein Schauspiel in fünf Akten von Gerhart Hauptmann, wird in Berlin uraufgeführt.
- 1906 - Uraufführung der Oper Ariane von Jules Massenet an der Grand Opéra Paris.
- 1949 - Uraufführung der Oper Regina von Marc Blitzstein in New York.

Religion


- 1517 - Martin Luthers 95 Thesen sollen als Disputationsgrundlage über den Ablasshandel dienen; sie leiten die Reformation ein.
- 1992 - Papst Johannes Paul II. rehabilitiert Galileo Galilei und betont, dass es eine Pflicht der Theologen sei, „sich regelmäßig über die wissenschaftlichen Ergebnisse zu informieren, um eventuell zu prüfen, ob sie diese in ihrer Reflexion berücksichtigen oder ihre Lehre anders formulieren müssen“.
- 1999 - Vertreter des Lutherischen Weltbundes und der Römisch-Katholischen Kirche unterzeichnen in Augsburg die „Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre“ und heben damit die gegenseitigen Lehrverurteilungen in dieser fundamentalen theologischen Streitfrage auf.

Katastrophen


- 1954 - Auf dem Flug von New Jersey zu den Azoren verschwindet ein Flugzeug der US Navy mit 42 Personen an Bord über dem Atlantik.
- 1961 - Der Hurrikan Hattie zerstört die Hauptstadt von Belize.
- 1979 - Eine McDonnell Douglas DC-10 der Western Air Lines kollidiert auf einer gesperrten Landebahn von Mexiko-Stadt mit einem LKW, kracht ins Flughafengebäude und fängt Feuer. 72 Menschen sterben, 17 können gerettet werden.
- 1994 - Nahe Roselawn, Indiana, USA. Eine in Indianapolis gestartete ATR-72 der American Eagle Airlines gerät beim Anflug auf Chicago durch vereiste Steuerflächen außer Kontrolle und stürzt ab. Alle 68 Insassen sterben.
- 1999 - Eine Boeing 767 der Luftfahrtgesellschaft Egypt Air stürzt etwa 100 km nach dem Start von New York City ab. Der Grund war ein Pilotenfehler. Alle 217 Menschen an Bord kommen ums Leben.
- 2000 - Taipei, Taiwan. Eine Boeing 747 der Singapore Airlines stürzt kurz nach dem Start ab: 80 Menschen sterben, 99 können gerettet werden, die meisten mit schweren Verletzungen.
- 2002 - Ein Erdbeben der Stärke 5,4 auf der Richter-Skala in Italien begräbt etwa 50 Kinder unter einem Schuldach.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1985 - Das Betzenbergstadion in Kaiserslautern wird anlässlich Fritz Walters 65. Geburtstag in Fritz-Walter-Stadion umbenannt.

Geboren


- 1345 - Ferdinand I., neunter König von Portugal, letzter Monarch aus dem Haus Burgund
- 1632 - Jan Vermeer, niederländischer Maler
- 1636 - Ferdinand Maria von Bayern, Kurfürst von Bayern
- 1705 - Clemens XIV., Papst von 1769 bis 1774
- 1712 - Prinz Moritz von Anhalt-Dessau, preußischer Heerführer
- 1768 - Simon Moritz Bethmann, deutscher Bankier
- 1795 - John Keats, britischer Dichter
- 1815 - Karl Weierstraß, deutscher Mathematiker
- 1816 - Philo Remington, US-amerikanischer Unternehmer
- 1835 - Adolf von Baeyer, deutscher Chemiker
- 1838 - Ludwig I., König von Portugal aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha von 1861 bis 1889
- 1847 - Galileo Ferraris, italienischer Ingenieur und Physiker
- 1854 - Adolf Erman, deutscher Ägyptloge
- 1854 - Hermann Hendrich, deutscher Maler
- 1854 - Otto Sverdrup, norwegischer Polarforscher
- 1856 - Carlos Antonio Mendoza, dritter Staatspräsident von Panama
- 1857 - Axel Munthe, schwedischer Mediziner
- 1883 - Anthony Wilding, neuseeländischer Tennisspieler
- 1885 - Karl Radek, russischer Politiker und Journalist
- 1896 - Ethel Waters, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin.
- 1887 - Chiang Kai-shek, chinesischer Politiker
- 1898 - Max Reimann, Kommunist
- 1899 - Nadeschda Mandelstam, russische Autorin
- 1902 - Carlos Drummond de Andrade, brasilianischer Schriftsteller
- 1903 - Joan Robinson, britische Ökonomin
- 1905 - Harry Harlow, US-amerikanischer Verhaltensforscher
- 1905 - Heinrich Freiherr von Stackelberg, Ökonom
- 1906 - Emil Bettgenhäuser, deutscher Politiker
- 1906 - Lilo Linke, Schriftstellerin und Reporterin
- 1911 - Luise Ullrich, österreichische Schauspielerin
- 1912 - Jean Améry, österreichischer Schriftsteller
- 1917 - Heinz Musculus, deutscher Karikaturist und Illustrator
- 1918 - Ian Stevenson, amerikanischer Reinkarnationsforscher
- 1920 - Eduard Adorno, deutscher Politiker
- 1920 - Joseph Gelineau, französischer Jesuit und Komponist
- 1920 - Helmut Newton, deutscher Fotograf
- 1920 - Fritz Walter, deutscher Fußballspieler
- 1922 - Barbara Bel Geddes, US-amerikanische Schauspielerin (Dallas)
- 1922 - Illinois Jacquet, Tenor-Saxophonist
- 1922 - Norodom Sihanouk, kambodschanischer König
- 1924 - Enrico Baj, italienischer Maler, Bilhauer und Kunsttheoretiker
- 1925 - Heinrich Hannover, deutscher Jurist und Schriftsteller
- 1925 - John A. Pople, britischer Mathematiker, Nobelpreis für Chemie 1998
- 1927 - Ernst Augustin, deutscher Schriftsteller
- 1928 - August Everding, deutscher Bühnenregisseur
- 1929 - Bud Spencer, italienischer Filmschauspieler
- 1930 - Michael Collins, amerikanischer Astronaut
- 1935 - Dieter Dorn, deutscher Regisseur
- 1936 - Michael Landon, US-amerikanischer Filmschauspieler (Bonanza)
- 1936 - Rüdiger Rogge, Richter am Bundesgerichtshof
- 1936 - Nicolás de Jesús López Rodríguez, Erzbischof von Santo Domingo und Kardinal
- 1937 - Tom Paxton, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1938 - Henning Scherf, deutscher Politiker
- 1938 - Ray Smith, US-amerikanischer Musiker und Sänger
- 1939 - Karl Peters, deutscher Richter am Bundessozialgericht
- 1943 - Salvatore Adamo, italienischer Sänger
- 1944 - Kinky Friedman, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Otto Wiesheu, deutscher Politiker
- 1946 - Stephen Rea, irischer Schauspieler
- 1947 - Russ Ballard, britischer Musiker, Musikproduzent, Sänger und Songschreiber
- 1947 - Frank Shorter, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1950 - John Candy, kanadischer Komiker und Schauspieler
- 1950 - Harald Ganzinger, deutscher Informatiker
- 1950 - Zaha Hadid, irakische Architektin
- 1950 - Moon Martin, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1952 - Andrea Breth, deutsche Regisseurin
- 1952 - Bernard Edwards, US-amerikanischer Musiker, Musikproduzent und Songschreiber
- 1953 - Tony Brock, britischer Musiker
- 1955 - Naji Hakim, französischer Organist und Komponist libanesischer Herkunft
- 1956 - Tony Bowers, britischer Musiker (Simply Red)
- 1961 - Peter Jackson, neuseeländischer Filmregisseur
- 1961 - Larry Mullen, irischer Musiker (U2)
- 1961 - Alonzo Babers, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1964 - Marco van Basten, niederländischer Fußballspieler
- 1965 - Annabella Lu Win, britische Sängerin
- 1977 - Sylviane Felix, französische Leichtathletin und Olympionikin
- 1978 - Martin Verkerk, niederländischer Tennisspieler
- 1984 - Stefanie Kloß, deutsche Sängerin
- 1985 - Stephan Stückler, österreichischer Fußballspieler
- 2005 - Leonor, spanische Infantin und Tochter des spanischen Thronfolgers Felipe von Spanien

Gestorben

Felipe von Spanien
- 1448 - Johannes VIII. (Byzanz), Kaiser von Byzanz
- 1571 - Fra Bartolommeo, florentiner Maler
- 1673 - Kurt Christoph Graf von Königsmarck, niederländischer Generalleutnant
- 1733 - Eberhard Ludwig, Herzog von Württemberg
- 1765 - Wilhelm August, Herzog von Cumberland,britischer Heerführer
- 1768 - Francesco Maria Veracini, italienischer Violinist und Komponist
- 1806 - Sophie Mereau, Schriftstellerin der deutschen Romantik
- 1811 - Christian Gotthilf Salzmann, evangelischer Pfarrer und Pädagoge
- 1860 - Joseph Kornhäusel, österreichischer Architekt
- 1860 - Thomas Cochrane, 10. Earl of Dundonald, britischer Politiker und Freiheitskämpfer
- 1867 - William Parsons Rosse, irischer Astronom
- 1879 - Joseph Hooker, General der Nordstaaten im Amerikanischen Bürgerkrieg
- 1884 - Marie Bashkirtseff, russische Malerin
- 1885 - Topete y Carballo, spanischer Admiral und Politiker
- 1916 - Charles Taze Russell, US-amerikanischer Gründer der Zeugen Jehovas
- 1916 - Tina Blau, österreichische Malerin
- 1918 - Egon Schiele, österreichischer Maler
- 1925 - Max Linder, US-amerikanisch-französischer Filmkomiker und Filmregisseur
- 1926 - Harry Houdini, ungarischer Entfesselungs- und Zauberkünstler
- 1929 - António José de Almeida, portugiesischer Politiker
- 1929 - Norman Pritchard, indischer Leichtathlet, Olympiateilnehmer und Schauspieler
- 1939 - Albrecht von Württemberg, deutscher Heerführer
- 1943 - Max Reinhardt, österreichisch-jüdischer Theaterregisseur
- 1948 - Milly Steger,»Stadtbildhauerin« in Hagen/Westf. und Künstlerin
- 1954 - Pieter Boelmans ter Spill, niederländischer Fußballspieler
- 1962 - Thomas Holenstein, schweizerischer Politiker
- 1966 - Heribert Meisel, österreichischer Sportjournalist
- 1970 - Heinrich Blücher, Autodidakt und Philosoph
- 1984 - Eduardo de Filippo, italienischer Schriftsteller
- 1984 - Indira Gandhi, indische Politikerin
- 1986 - Robert S. Mulliken, US-amerikanischer Physiker und Chemiker
- 1987 - Natalie Beer, österreichische Schriftstellerin
- 1989 - Conrad Beck, schweizerischer Komponist
- 1991 - Ewald Bucher, deutscher Politiker
- 1993 - Federico Fellini, italienischer Filmemacher und Regisseur
- 1993 - River Phoenix, US-amerikanischer Schauspieler
- 1996 - Marcel Carné, französischer Regisseur
- 1997 - Hans Bauer, deutscher Fußballspieler
- 1999 - Greg Moore, kanadischer Rennfahrer
- 2001 - Régine Cavagnoud, französische Skirennläuferin
- 2002 - Jurij Aronowitsch, russisch-israelischer Dirigent
- 2002 - Raf Vallone, italienischer Schauspieler
- 2003 - Yilmaz Öner, türkischer Mathematiker und Philosoph
- 2004 - Eugen Glombig, deutscher Politiker (SPD)

Feier- und Gedenktage


- Reformationstag
- Halloween
- Weltspartag
- Wolfgangstag, Festtag des heiligen Wolfgang

Siehe auch


- 30. Oktober - 1. November
- 30. September - 30. November
- Oktober - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1031 ja:10月31日 ko:10월 31일 simple:October 31 th:31 ตุลาคม

1930

Ereignisse


- Die Gangster Al Capone und „Bugs“ Moran teilen Chicago unter sich auf
- Der bei Blohm & Voss gebaute neue SchnelldampferEuropa“ tritt seine Jungfernreise nach New York an und gewinnt dabei das Blaue Band

Politik


- 1. Januar: Jean-Marie Musy wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die kommunistische Zeitung Daily Worker erscheint erstmals in Großbritannien
- 1. Januar: Die Arbeitslosenversicherung wird im Deutschen Reich von 3 auf 3,5 % angehoben
- 2. Januar: Gewaltteilung in der Republik China. Präsident Chiang Kai-shek behält die zivile Gewalt, Yen Hsi-schan die militärische Gewalt
- 22. Januar bis 22. April Londoner Marineabrüstungskonferenz zwischen den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und Italien
- 12. März: Mahatma Gandhi führt einen Protestmarsch, den so genannten Salzmarsch, gegen das britische Salzmonopol an
- 28. März: Konstantinopel erhält offiziell den Namen „İstanbul
- 29. März: Heinrich Brüning wird zum Reichskanzler ernannt
- 1. Mai: Die Einführung der Mineralölsteuer in Deutschland bewirkt höhere Benzinpreise
- 6. Juni: Carol II. wird König von Rumänien
- 27. Juni: In Island wird das 1.000jährige Bestehen des Althing, ihres Parlaments, gefeiert
- 30. Juni: Frankreich räumt auf Grund des Young-Planes die Zone 3 des besetzten Gebietes (Wiesbaden, Mainz, Bingen, Trier und die Pfalz)
- 18. Juli: Auflösung des Reichstages durch Reichspräsidenten Paul von Hindenburg
- 23. Oktober - Der Präsident der Chinesischen Republik, Chiang Kai-shek, tritt zum methodistischen Glauben über und wird getauft.
- Unterzeichnung der Haager Schlußakte, mit der die Reparationszahlungen Deutschlands abschließend geregelt werden

Wissenschaft und Technik


- 18. Februar: Entdeckung des Planeten Pluto durch Clyde Tombaugh
- 11. Juli: Das erste Bildtelegramm wird aus Berlin ins chinesische Nanking über Kurzwelle übertragen
- 13. Oktober: Major Nello Marinelli, Italien, flog mit einem von Corradino d'Ascanio konstruierten Koaxialhubschrauber 1078 m weit: Weltrekord
- 13. Oktober: Erstflug der Ju 52
- Wolfgang Pauli postuliert die Existenz des Neutrinos
- Kurt Gödel veröffentlicht seinen Unvollständigkeitssatz
- Walther Bothe und Herbert Becker entdecken die Neutronen (?, 1932, James Chadwick)
- Paul Dirac postuliert Antimaterie (Antiteilchen)
- George Gamow gibt sein Tröpfchenmodell des Atomkerns an
- Philo Taylor Farnsworth beschreibt und patentiert die Idee zum Bau eines Sekundärelektronen-Vervielfachers (Photomultiplier)

Kultur


- 6. Januar: Uraufführung der komischen Oper Le Roi d'Yvetot von Jacques Ibert an der Opéra-Comique in Paris
- 14. Januar: Uraufführung des Musicals Strike up the Band von George Gershwin am Times Square Theatre in New York
- 21. Februar: Uraufführung der Operette Viktoria und ihr Husar von Paul Abraham in Budapest
- 9. März: Uraufführung der Oper Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Kurt Weill in Leipzig
- 2. Oktober: Das Pergamonmuseum in Berlin wird eröffnet
- 3. Oktober: Uraufführung der Oper Vom Fischer und syner Frau von Othmar Schoeck an der Staatsoper in Dresden
- 14. Oktober: Uraufführung des Musicals Girl Crazy von George Gershwin am Alvin Theatre in New York
- 8. November: Uraufführung des Singspiels Im weißen Rößl von Ralph Benatzky im Großen Schauspielhaus in Berlin
- 9. November: Uraufführung der Oper Soldaten von Manfred Gurlitt in Düsseldorf
- 29. November: Uraufführung der romantischen Oper Morana von Jakov Gotovac in Brünn, (Brno)
- 12. Dezember: Uraufführung der Operette Les Aventures du Roi Pausole von Arthur Honegger am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris
- 26. Dezember: Uraufführung der Operette Der verlorene Walzer von Robert Stolz in Dresden
- Agatha Christie veröffentlicht die erste Miss-Marple-Geschichte
- Premiere des Antikriegsfilmes Im Westen nichts Neues nach Erich Maria Remarques gleichnamigem Roman
- Der Kummerbund zum Smoking beginnt sich in Kontinentaleuropa durchzusetzen
- Der US-amerikanische Fox-Konzern führt in Deutschland die „tönende“ Wochenschau ein
- Eröffnung des Karl Ernst Osthaus-Museum

Katastrophen


- 4. Januar: Strandung des Panzerkreuzers „Edgar Quinet“ (Frankreich) in der Nähe von Oran (Algerien). Die über 1000 Mann starke Besatzung kann gerettet werden. Totalverlust des Kreuzers
- 6. Mai: Erdbeben der Stärke 7,2 im Iran, etwa 2.500 Tote
- 23. Juli: Erdbeben der Stärke 6,5 in Italien 1.430 Tote
- 4. Oktober: Bei einer versuchten Notlandung geriet das britische Starrluftschiff R101 nahe Beauvais, 60 km nördlich von Paris, in Brand. Das Unglück forderte 48 Menschenleben und war damit das verlustreichste in der zivilen Luftschifffahrt

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Erste Fußballweltmeisterschaft, Gastgeber Uruguay gewinnt auch gleich gegen Argentinien im Finale
- Deutscher Meister: Hertha BSC
- 12. Juni: Max Schmeling wird Box-Weltmeister
- Ski 1930 wird zum ersten Mal das Lauberhorn-Rennen/Abfahrt in Wengen/Schweiz durchgeführt
- Das Todesrad wird in den USA erfunden

Geboren


- 1. Januar: Klaus Kindler, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 2001)
- 1. Januar: Werner Heider, Komponist, Pianist und Dirigent
- 1. Januar: Ack van Rooyen, niederländischer Jazz-Trompeter
- 1. Januar: Dschafar Muhammad an-Numeiri, Präsident des Sudan von 1971–1985
- 4. Januar: Christoph Albrecht, deutscher Organist, Dirigent und Komponist
- 7. Januar: Gardy Granass, deutsche Filmschauspielerin
- 9. Januar: Carl-Ludwig Wagner, deutscher Politiker
- 9. Januar: Ernst Dieter Lueg, Journalist († 2000)
- 10. Januar: Roy Disney, Neffe des Gründers der Walt Disney Company, Walt Disney
- 11. Januar: Rod Taylor, australischer Schauspieler
- 12. Januar: Glenn Yarbrough, US-amerikanischer Sänger der Gruppe Limeliters
- 13. Januar: Bobby Lester, US-amerikanischer Sänger († 1980)
- 14. Januar: Eckart Friedrichson, deutscher Schauspieler († 1976)
- 15. Januar: John Unnerud, norwegischer Rallyefahrer
- 15. Januar: Earl Hooker, US-amerikanischer Bluesmusiker († 1970)
- 20. Januar: Edwin Aldrin, Astronaut, Zweiter Mensch auf dem Mond
- 20. Januar: Edeltraud Eckert, deutsche Schriftstellerin († 1955)
- 20. Januar: Werner Schuster, deutscher Politiker († 2001)
- 20. Januar: Egon Bondy, tschechischer Dichter und Philosoph
- 21. Januar: Günter Lamprecht, deutscher Schauspieler
- 22. Januar: Hildegard Goss-Mayr, österreichische Friedensaktivistin und Schriftstellerin
- 23. Januar: Mervyn Rose, australischer Tennisspieler
- 24. Januar: John Romita Sr., US-amerikanischer Comiczeichner
- 25. Januar: Hans-Günther Toetemeyer, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages
- 25. Januar: Raymund Schmitt, Präsident des Bezirkstages von Unterfranken († 2001)
- 27. Januar: Aloysius Matthew Ambrozic, Erzbischof von Toronto in Kanada und Kardinal
- 27. Januar: Bobby Bland, schwarzer Blues- und Soulsänger
- 28. Januar: Kurt Biedenkopf, deutscher Politiker und Ministerpräsident
- 29. Januar: Derek Bailey, englischer Gitarrist und Improvisationskünstler
- 30. Januar: Alfred Herrhausen, deutscher Bankier und Vorstandssprecher der deutschen Bank († 1989)
- 30. Januar: Egon Klepsch, deutscher Politiker
- 30. Januar: Usko Meriläinen, finnischer Komponist und Dirigent († 2004)
- 30. Januar: Nikolai Georgijewitsch Putschkow, russischer Nationaltorhüter im Eishockey († 2005)
- 30. Januar: Gene Hackman, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. Januar: Joakim Bonnier, schwedischer Sportwagen- und Formel-1-Rennfahrer († 1972)
- 31. Januar: Sergius Golowin, Schweizer Publizist und Mythenforscher
- 1. Februar: Dieter Röttger, norddeutscher Maler und Graphiker († 2003)
- 1. Februar: Otto Anton Eder, österreichischer Schauspieler und Regisseur († 2004)
- 2. Februar: Reiner Süß, deutscher Kammersänger und Entertainer
- 5. Februar: Dorothea Kobs-Lehmann, deutsche Künstlerin
- 5. Februar: Alfred Söllner, deutscher Rechtswissenschaftler, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 5. Februar: Ilon Wikland, schwedische Kinderbuch-Illustratorin
- 8. Februar: Eva Strittmatter, deutsche Dichterin und Schriftstellerin
- 8. Februar: Erich Böhme, Journalist
- 8. Februar: Catherine Hardy, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 10. Februar: Robert Wagner (Schauspieler), US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 12. Februar: Herbert Nachbar, deutscher Schriftsteller (DDR) († 1980)
- 12. Februar: Gerhard Rühm, österreichischer Schriftsteller, Komponist und bildender Künstler
- 13. Februar: Ernst Fuchs (Maler), österreichischer Maler
- 13. Februar: Karl Deres, Politiker
- 18. Februar: Rik Battaglia, italienischer Schauspieler
- 18. Februar: Bradley Smith, US-amerikanischer Revisionist
- 19. Februar: John Frankenheimer, US-amerikanischer Regisseur und Produzent († 2002)
- 21. Februar: Wilfried Minks, deutscher Bühnenbildner und Theaterregisseur
- 22. Februar: Giuliano Montaldo, italienischer Filmemacher und Regisseur
- 23. Februar: Ignaz Kiechle, deutscher Politiker († 2003)
- 23. Februar: Goro Shimura, Mathematiker
- 26. Februar: Erich Kiesl, deutscher Politiker
- 26. Februar: Lasar Naumowitsch Berman, russischer Pianist († 2005)
- 27. Februar: Berndt Heydemann, Umweltminister von Schleswig-Holstein
- 27. Februar: Joanne Woodward, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Februar: Leon Neil Cooper, US-amerikanischer Physiker
- 1. März: Eberhard Fiebig, deutscher Bildhauer
- 1. März: Gastone Nencini, italienischer Radrennfahrer († 1980)
- 2. März: Dieter-Julius Cronenberg, deutscher Politiker
- 2. März: Sergei Adamowitsch Kowaljow, russischer Dissident und Politiker
- 3. März: Heiner Geißler, deutscher Politiker
- 3. März: Ion Iliescu, rumänischer Politiker
- 5. März: Toni Hiebeler, Fotograf, Bergsteiger, Publizist († 1984)
- 5. März: John Ashley (Eishockey), NHL-Schiedsrichter
- 6. März: Lorin Maazel, US-amerikanischer Dirigent
- 7. März: Antony Armstrong-Jones, Designer, Photograph
- 8. März: Almuth Lütkenhaus, bildende Künstlerin
- 8. März: Lonny Kellner, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 2003)
- 8. März: Pjotr Grigorjewitsch Bolotnikow, ehemaliger sowjetischer Leichtathlet
- 8. März: Carl Gustaf Ströhm, konservativer deutscher Journalist († 2004)
- 9. März: Stephen Fumio Hamao, ehemaliger Bischof von Yokohama und Kardinal
- 9. März: Kurt Sobotka, österreichischer Schauspieler, Kabarettist, Regisseur und Autor
- 10. März: Ronny, deutscher Schlagersänger, Komponist und Produzent
- 10. März: Fritz Schenk, rechtskonservativer Publizist und ehemaliger Fernsehjournalist
- 11. März: Günter Sieber, Minister für Handel und Versorgung und Botschafter der DDR in Polen
- 11. März: Troy Ruttman, Rennfahrer († 1997)
- 14. März: Helga Feddersen, deutsche Schauspielerin († 1990)
- 14. März: Dieter Schnebel, deutscher Komponist
- 14. März: Henk Angenent, niederländischer Fußballspieler († 1977)
- 14. März: Jegor Wladimirowitsch Jakowlew, russischer Journalist und Schriftsteller († 2005)
- 15. März: Andreas Okopenko, österreichischer Schriftsteller
- 15. März: Schores Iwanowitsch Alfjorow, russischer Physiker
- 16. März: Lotte Ledl, in Wien, ist eine österreichische Schauspielerin
- 16. März: Tommy Flanagan, US-amerikanischer Jazzpianist († 2001)
- 17. März: Betty Allen, US-amerikanische Mezzo-Sopranistin und Dozentin
- 18. März: Günter Hartmann, deutscher Politiker
- 18. März: Adam Joseph Maida, Erzbischof von Detroit und Kardinal
- 19. März: Lina Kostenko, ukrainische Dichterin
- 19. März: Ornette Coleman, US-amerikainischer Jazz-Musiker
- 20. März: Thomas Stafford Williams, Erzbischof von Wellington und Kardinal
- 21. März: Otis Spann, US-amerikanischer Blues-Pianist († 1970)
- 22. März: Pat Robertson, Fernsehprediger in den USA und Gründer der Christian Coalition
- 22. März: Lynden O. Pindling, Premierminister der Bahamas von 1967 bis 1992 († 2000)
- 22. März: Stephen Sondheim, US-amerikanischer Musicalkomponist und -texter
- 24. März: David Dacko, erster Präsident der Zentralafrikanischen Republik († 2003)
- 24. März: Cristóbal Halffter, spanischer Komponist
- 25. März: Ben Wagin, deutscher Künstler
- 25. März: Erica Pedretti, Schweizer Schriftstellerin und bildende Künstlerin
- 26. März: Adel Theodor Khoury, Theologe
- 27. März: Daniel Spoerri, rumänisch-Schweizer Tänzer, Künstler und Regisseur
- 28. März: Jerome I. Friedman, US-amerikanischer Physiker
- 29. März: Niels Clausnitzer, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 29. März: Anerood Jugnauth, Präsident, Premier-, Verteidigungs- und Innenminister von Mauritius
- 31. März: Julián Herranz Casado, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1. April: Grace Lee Whitney, US-amerik. Schauspielerin
- 3. April: Helmut Kohl, deutscher Bundeskanzler
- 4. April: Karl Obermayr, bayerischer Volksschauspieler († 1985)
- 4. April: Chlodwig Poth, deutscher Satiriker, Zeichner und Karikaturist († 2004)
- 4. April: Toni Stricker, österreichischer Komponist und Geiger
- 9. April: Bertram Blank, deutscher Politiker und MdB († 1978)
- 9. April: Alphonse Amadou Alley, ehemaliger Präsident von Benin
- 11. April: Anton Szandor LaVey, Gründer der amerikanischen Church of Satan († 1997)
- 12. April: Gustav Scholz, deutscher Boxer († 2000)
- 12. April: Vladimir Skalický, tschechischer Botaniker († 1994)
- 12. April: Bruno Benthien, Wirtschaftswissenschaftler und Tourismusminister der DDR
- 14. April: Raymond Danon, französischer Filmproduzent
- 15. April: Vigdís Finnbogadóttir, Präsidentin von Island
- 16. April: Herbie Mann, US-amerikanischer Jazzflötist († 2003)
- 17. April: Reza Badiyi, iranischer Filmregisseur und Filmproduzent
- 17. April: Chris Barber, Posaunist und Jazz-Bandleader
- 18. April: Jean Guillou, französischer Komponist, Organist und Pianist
- 20. April: Helmut Quaritsch, deutscher Rechtswissenschaftler
- 20. April: Stuart Lewis-Evans, Formel 1-Rennfahrer († 1958)
- 20. April: Kurt Singhuber, Minister für Erzbergbau, Metallurgie und Kali der DDR
- 21. April: Marianne Strauß, Frau von Franz Josef Strauß († 1984)
- 21. April: Dieter Roth, Schweizer Dichter, Grafiker und Aktions- und Objektkünstler († 1998)
- 23. April: Silvana Mangano, italienische Schauspielerin († 1989)
- 24. April: Anneliese Augustin, Politikerin, Honorarkonsulin in Marokko
- 24. April: José Sarney, Präsident der Republik Brasilien
- 24. April: Richard Donner, US-amerikanischer Regisseur und Schauspieler
- 25. April: Peter Schulz, Bürgermeister von Hamburg
- 25. April: Violetta Ferrari, ungarische Schauspielerin
- 25. April: Paul Mazursky, Vertreter des US-amerikanischen Autorenfilms
- 28. April: James Baker, US-amerikanischer Politiker
- 30. April: Félix Guattari, französischer Psychiater († 1992)
- 1. Mai: Peter Murray Taylor, Lord Chief Justice of England and Wales († 1997)
- 1. Mai: Little Walter, US-amerikanischer Bluesmusiker († 1968)
- 3. Mai: Horst Völz, Physiker und Informationswissenschaftler
- 5. Mai: Michael Adams (Pilot), Testpilot des Testflugzeugs X-15 († 1967)
- 7. Mai: Horst Bienek, deutscher Schriftsteller († 1990)
- 8. Mai: Helmut Palmer, Bürgerrechtler und Pomologe († 2004)
- 9. Mai: Joan Sims, britische Schauspielerin († 2001)
- 11. Mai: Hans Mohr, deutscher Biologe
- 11. Mai: Kurt Morawietz, deutscher Schriftsteller († 1994)
- 11. Mai: Edsger Wybe Dijkstra, niederländischer Informatiker († 2002)
- 11. Mai: Konrad Kruis, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 12. Mai: Manuel Marulanda, kolumbianischer Guerillaführer, Anführer der FARC
- 15. Mai: Jasper Johns, US-amerikanischer Künstler
- 16. Mai: Friedrich Gulda, österreichischer Pianist und Komponist († 2000)
- 18. Mai: Erwin Lanc, österreichischer Politiker
- 20. Mai: Theo Peer, österreichischer Pianist, ORF-Redakteur und Kabarettist
- 21. Mai: Malcolm Fraser, australischer Politiker und Premierminister
- 23. Mai: Aleksandar Matanović, jugoslawischer Schach-Großmeister im Schach
- 23. Mai: Friedrich Achleitner, österreichischer Schriftsteller
- 24. Mai: Matthew Meselson, Biologe
- 24. Mai: Hans-Martin Linde, Blockflötenspieler
- 26. Mai: Sivuca, brasilianischer Akkordeonspieler
- 28. Mai: Frank Drake, Astronom und Astrophysiker
- 29. Mai: Ekkehard Schall, deutscher Bühnen- und Filmschauspieler und Regisseur († 2005)
- 29. Mai: Burkhard Hirsch, deutscher Politiker
- 30. Mai: Robert Ryman, US-amerikanischer Maler
- 31. Mai: Clint Eastwood, US-amerikanischer Filmproduzent, Filmregisseur, Filmkomponist und Schauspieler
- 1. Juni: Hans-Heinz Emons, deutscher Chemiker
- 2. Juni: Carlos Menem, argentinischer Politiker
- 2. Juni: Charles Conrad, US-amerikanischer Astronaut († 1999)
- 3. Juni: Václav Vorlíček, tschechischer Filmregisseur
- 4. Juni: Viktor Wassiljewitsch Tichonow, russischer Eishockeytrainer
- 5. Juni: Ursula Lehr, deutsche Politikerin
- 5. Juni: Willibald Pahr, österreichischer Politiker und Jurist
- 9. Juni: Barbara (Musik), französische Chanson-Sängerin und -Komponistin († 1997)
- 9. Juni: Jordi Pujol, Regierungschef Kataloniens von 1982 bis 2003
- 10. Juni: Theo Sommer, deutscher Journalist
- 11. Juni: Ellen Schwiers, deutsche Schauspielerin; Mutter von Katerina Jacob
- 12. Juni: Otto Schenk, österreichischer Schauspieler, Kabarettist, Regisseur und Intendant
- 12. Juni: Jim Nabors, US-amerikanischer Schauspieler, Sänger und Komiker
- 13. Juni: Gotthard Graubner, deutscher Maler
- 13. Juni: Armando Hart, kubanischer Revolutionär und Politiker
- 16. Juni: Vilmos Zsigmond, ungarischer-US-amerikanischer Kameramann
- 19. Juni: Gena Rowlands, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. Juni: Magdalena Abakanowicz, eine polnische Textilkünstlerin
- 20. Juni: Chuck Daly, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 22. Juni: Juri Petrowitsch Artjuchin, sowjetischer Luftwaffenoffizier und Kosmonaut († 1998)
- 23. Juni: Donn Eisele, US-amerikanischer Astronaut († 1972)
- 24. Juni: Claude Chabrol, französischer Filmregisseur
- 26. Juni: Friedrich Magirius, evangelisch-lutherischer Theologe
- 26. Juni: Sławomir Mrożek, polnischer Dramatiker
- 27. Juni: Evelyn Richter, deutsche Fotografin
- 27. Juni: Ross Perot, US-amerikanischer Unternehmer und Politiker
- 28. Juni: Ignace Pierre VIII. Abdel-Ahad, syrisch-katholischer Erzbischof von Beirut
- 29. Juni: Ernst Albrecht (Niedersachsen), deutscher Politiker
- 1. Juli: Gonzalo Sánchez de Lozada, Präsident von Bolivien
- 2. Juli: Ahmad Jamal, afro-amerikanischer Jazzpianist und Komponist
- 3. Juli: Carlos Kleiber, österreichischer Dirigent († 2004)
- 4. Juli: George Steinbrenner, US-amerikanischer Unternehmer
- 6. Juli: Herbert Erhardt, deutscher Fußballspieler
- 6. Juli: Chief Armstrong, kanadischer Eishockeyspieler
- 7. Juli: Theodore Edgar McCarrick, Erzbischof von Washington
- 7. Juli: Biljana Plavšić, Präsidentin der Republik Srpska in Bosnien und Herzegowina
- 9. Juli: Sim Iness, US-amerikanischer Leichtathlet
- 11. Juli: Klaus Wagenbach, deutscher Verleger
- 11. Juli: Max Reimann (REP), Rentner und Politiker
- 11. Juli: Harold Bloom, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und -kritiker
- 12. Juli: Ruth Drexel, deutsche Schauspielerin, Regisseurin
- 12. Juli: Bernd Rüthers, deutscher Rechtswissenschaftler
- 13. Juli: Naomi Schemer, Israelische Sängerin und Autorin († 2004)
- 13. Juli: Fritz Aigner, österreichischer Maler († 2005)
- 14. Juli: Werner van Cleemput, belgischer Komponist und Musiker
- 14. Juli: Herbert Dörner, deutscher Fußballspieler († 1991)
- 15. Juli: Jacques Derrida, französischer Philosoph, Begründer des Dekonstruktivismus († 2004)
- 16. Juli: Horst Rittner, deutscher Schachmeister
- 20. Juli: Heinz Kubsch, deutscher Fußballspieler († 1993)
- 29. Juli: Gerhard Bondzin, deutscher Maler, Präsident des Verbandes Bildender Künstler der DDR
- 29. Juli: Franz Froschmaier, deutscher Politiker
- 31. Juli: Oleg Konstantinowitsch Popow, russischer Clown und Pantomime
- 1. August: Lionel Bart, britischer Musical-Komponist († 1999)
- 1. August: Reinhart Wolf, deutscher Fotograf († 1988)
- 1. August: Pierre Bourdieu, französischer Soziologe († 2002)
- 1. August: Lawrence Eagleburger, US-Diplomat und US-Außenminister
- 4. August: Carlfriedrich Claus, Dt. Graphiker u. Schriftsteller († 1998)
- 5. August: Neil Armstrong, Astronaut, Erster Mensch auf dem Mond
- 5. August: Michal Kováč, erster Präsident der Slowakei
- 5. August: Paul Richard Ginther, US-amerikanscher Formel 1-Rennfahrer († 1989)
- 6. August: Abbey Lincoln, US-amerikanische Jazz-Sängerin
- 8. August: Jerry Tarkanian, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 8. August: Johannes Mischo, war Parapsychologe an der Universität Freiburg im Breisgau († 2001)
- 12. August: Ron Herron, britischer Architekt und Autor († 1994)
- 12. August: Peter Weck, österreichischer Regisseur, Theaterintendant und Schauspieler
- 12. August: George Soros, US-amerikanischer Investmentbanker und Philanthrop
- 13. August: Herbert Gauls, Fotograf, Gründer der Werbeagentur Foto Gauls
- 16. August: Wolfgang Völz, deutscher Fernseh- und Filmschauspieler
- 16. August: Tony Trabert, ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 17. August: Ted Hughes, englischer Schriftsteller († 1998)
- 19. August: Frank McCourt, irisch-US-amerikanischer Autor
- 20. August: Jan Olszewski, polnischer Politiker
- 21. August: Princess Margaret, jüngere Schwester der Königin Elisabeth II. († 2002)
- 23. August: Michel Rocard, französischer sozialistischer Politiker
- 25. August: Sean Connery, schottischer Schauspieler
- 28. August: Ben Gazzara, US-amerikanischer Schauspieler
- 29. August: Atef Muhammad Naguib Sedki, ägyptischer Politiker und Ministerpräsident († 2005)
- 30. August: Josef Metternich (Pfarrer), deutscher Pfarrer, Theologe, Textdichter († 2003)
- 30. August: Paul Poupard, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 30. August: Warren Buffett, Unternehmer, Investor
- 1. September: Charles Correa, Architekt und Stadtplaner
- 1. September: Michel Serres, französischer Philosoph
- 3. September: Wilhelm Holzbauer, österreichischer Architekt
- 6. September: Salvatore De Giorgi, Erzbischof von Palermo und Kardinal
- 7. September: Baudouin I. (Belgien), König von Belgien († 1993)
- 7. September: Sonny Rollins, US-amerikanischer Tenorsaxophonist
- 8. September: Mario Adorf, deutsch-italienischer Schauspieler
- 12. September: Klaus Siebold, Minister für Kohle und Energie der DDR
- 16. September: Anne Francis, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 17. September: Tom Stafford, US-amerikanischer Astronaut
- 18. September: Ignace Moussa I. Daoud, Präfekt der Kongregation für die orientalischen Kirchen, Kardinal
- 19. September: Muhal Richard Abrams, US-amerikanischer Jazzmusiker und Komponist
- 19. September: Ernst-Wolfgang Böckenförde, deutscher Rechtsphilosoph und Richter am Bundesverfassungsgericht
- 20. September: Karl Eduard Claussen, deutscher Politiker
- 20. September: Eddie Bo

Italien

Italien (
italienisch Italia) ist ein Staat in Europa am Mittelmeer. Angrenzende Staaten sind Frankreich, Schweiz, Österreich, Slowenien, sowie die Enklaven San Marino und die Vatikanstadt (in Rom). Zu Italien gehören die Mittelmeer-Inseln Sizilien, Sardinien und Elba. Italien ist unter anderem bekannt für seine Küche, Mode- und Designerartikel, Bekleidungsindustrie, Architektur, Kunst, Musik und Touristenziele.

Geografie

Die Form des Landes erinnert an die eines Stiefels. Diese Halbinsel wird vom einem Gebirgszug, dem Appenin, in der Längsachse durchzogen. Im Norden gehört ein Teil der Alpen zu Italien. Entlang der Westküste Italiens ziehen sich von Norden in Richtung Süden u. a. die Italienische Riviera in Ligurien, die Etruskische Riviera in der Toskana sowie der Golf von Neapel in Kampanien. Die Ostküste wird von Triest im Norden bis zum Gargano im Norden Apuliens (nach anderen Darstellungen: bis zur Straße von Otranto) als die Italienische Adriaküste bezeichnet. Siehe auch Riviera. Die längsten Flüsse sind Po, Etsch, Arno und Tiber. Zu den größten italienischen Seen zählen der Gardasee, der Lago Maggiore und der Comer See in Oberitalien sowie der Lago di Bolsena und der Lago Trasimeno in Mittelitalien. Neben dem Vesuv auf dem italienischen Festland stehen auf italienischen Inseln gleich zwei weitere bekannte Vulkane: der Ätna und der Stromboli (und weitere kleinere um Sizilien herum). Neben der Hauptstadt Rom sind die bedeutendsten Städte Mailand, Neapel, Genua, Turin, Venedig, Bologna, Florenz, Bari, Catania und Palermo. Der höchster Berg Italiens ist der Mont Blanc de Courmayeur 4.748 m.

Bevölkerung

Italien hat eine Einwohnerzahl von 58.462.375 Einwohnern und rangiert in der Weltrangliste auf Platz 22, innerhalb der Europäischen Union liegt das Land auf dem 4. Rang hinter Deutschland, Frankreich und Großbritannien.

Stadt- und Landbevölkerung

Rund 67% der Einwohner Italiens, vornehmlich im Norden, leben in Städten. Vor allem von 1950 bis 1960 herrschte eine starke Abwanderung aus den unterentwickelten Landregionen in die Städte (Landflucht). Seit den 1980er Jahren hat sich dieser Trend zu Gunsten der Vororte und Kleinstädte umgekehrt.

Größte Städte

(Einwohner 31. Dezember 2004)

- Rom - 2.553.873
- Mailand - 1.299.439
- Neapel - 995.171
- Turin - 902.255
- Palermo - 675.277
- Genua - 605.084
- Bologna - 374.425
- Florenz - 368.059
- Bari - 328.458
- Catania - 305.773
- Venedig - 271.251
- Verona - 259.068
- Messina - 247.592
- Padua - 210.821
- Triest - 207.069
- Tarent - 201.349 (Stand 2001)
- Brescia - 192.164
- Reggio di Calabria - 183.041
- Prato - 180.674
- Modena - 180.110
- Parma - 174.471
- Cagliari - 161.465

- Perugia - 157.842
- Livorno - 155.986
- Reggio nell'Emilia - 155.191
- Foggia - 154.780
- Ravenna - 146.989
- Salerno - 135.818
- Rimini - 134.700
- Ferrara - 131.907
- Sassari - 124.929
- Siracusa - 123.332
- Pescara - 122.577
- Monza - 122.263
- Bergamo - 116.510
- Vicenza - 113.483
- Latina - 111.946
- Forli - 111.495
- Trient - 110.142
- Terni - 108.999
- Giugliano in Campania - 105.951
- Novara - 102.746
- Ancona - 101.797

Lebenserwartung

Italien ist nach Japan das Land mit der höchsten Lebenserwartung der Welt. Sie beträgt bei Männern 78 Jahre, bei Frauen rund 83. Rund 19 % der Italiener sind älter als 65 Jahre. Die Italiener führen somit in Europa vor den Griechen und den Schweden die Liste der "langlebigsten" Bevölkerung an. Als Grund wird häufig die italienische Küche, also die mediterrane Ernährung,angeführt.

Religiöse Zugehörigkeit

Mit 83,2 % Katholiken und 16,2 % Konfessionslosen ist Italien ein katholisch geprägtes Land. Nur 0,6 % der Einwohner gehören anderen Religionen an, darunter 231.226 Zeugen Jehovas und 35.000 Juden sowie Protestanten und Muslime. Die Katholische Kirche ist traditionell sehr stark in Italien, was sich in einer hohen Zahl an Priestern (25,823) und Kardinälen (38) wiederspiegelt [http://www.nationmaster.com/red/country/it/Religion&b_cite=1].

Sprachen

Neben der Amtssprache Italienisch gibt es noch die regionalen Amtssprachen Deutsch, Französisch, Ladinisch und Slowenisch. Darüber hinaus stehen weitere Minderheitensprachen unter besonderem Schutz (durch die Verfassung und ein präzisierendes Gesetz aus dem Jahr 1999): Albanisch, Katalanisch, Griechisch, Kroatisch, Franko-Provenzalisch, Furlanisch, Okzitanisch und Sardisch. Zum Teil streben die jeweiligen Gemeinschaften einen Ausbau ihrer Sprache zur Amtssprache an.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Italiens Italien, vor allem Mittel- und Süditalien, ist schon seit der Antike ein wichtiges europäisches Kulturzentrum und war Zentrum des Römischen Reichs. Nach dem Einfall der Goten zersplitterte das Land in viele kleine Staaten und wurde so zu einem „politischen Spielball“ der umliegenden Großmächte. In der Risorgimento-Epoche, Mitte des 19. Jahrhunderts, wurde Italien unter Vorherrschaft des Königreichs Piemont-Sardinien, vor allem durch die Freiwilligenverbände unter Giuseppe Garibaldi, zum Königreich Italien vereinigt. Da Italien sich zu Beginn des ersten Weltkriegs aus dem Dreibund gelöst hatte und der Entente beigetreten war, konnte das Königreich auf der Seite der Siegermächte das österreichische Südtirol annektieren. Im Oktober 1922 übernahmen Benito Mussolini und seine Fascii genannten Gefolgsleute durch den Marsch auf Rom die Macht in Italien. Schritt für Schritt wandelte Mussolini das Königreich in einen totalitären Staat um und setzte sich, ähnlich wie später Hitler, selbst als "Duce" an die Spitze von Volk und Staat. Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges überfiel Italien Abessinien, diese völkerrechtswidrige Besetzung war Teil von Mussolinis erklärtem Ziel, das alte (antike) Römische Reich wieder aufleben zu lassen. Durch verschiedene Abkommen band sich Mussolini an das Deutsche Reich und Adolf Hitler. Schließlich trat Italien auf der Seite der Achsenmächte, nach merklichem Zögerns des Duce, in den Zweiten Weltkrieg ein. Mit de