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Michail Gorbatschow

Michail Gorbatschow

Michail Sergejewitsch Gorbatschow (russisch Михаи́л Серге́евич Горбачёв ). Transliteration Michail Sergeevič Gorbačёv; (
- 2. März 1931 in Priwolnoje bei Stawropol) war von 1985 bis August 1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und von 1990 bis Dezember 1991 Präsident der Sowjetunion. Er war maßgeblich an der Beendigung des Kalten Krieges beteiligt und erhielt dafür 1990 den Friedensnobelpreis.

Leben

Gorbatschow studierte Jura an der Lomonossow-Universität in Moskau und lernte dort auch seine spätere Frau Raissa († 1999) kennen. Im September 1953 heirateten sie, und nachdem Gorbatschow 1955 sein Studium beendet hatte, zogen sie gemeinsam zurück in seine Heimatregion Stawropol im nördlichen, russischen Kaukasus. Michail Gorbatschow trat 1952 im Alter von 21 Jahren in die Kommunistische Partei der Sowjetunion (KPdSU) ein. 1966, im Alter von 35 Jahren machte er seinen Abschluss als Agrarbetriebswirt am Landwirtschaftlichen Institut. Mit seiner Karriere ging es steil aufwärts, 1970 wurde er zum Ersten Sekretär für Landwirtschaft berufen. Im folgenden Jahr wurde er Mitglied des Zentralkomitees. 1972 führte er eine sowjetische Delegation nach Belgien und zwei Jahre später, 1974, wurde er Repräsentant des Obersten Sowjets und Vorsitzender der Ständigen Kommission für Jugendpolitik (Permanent Commission on Youth Affairs). Er wurde 1979 befördert und kam ins Politbüro. Nach nur einer einjährigen Kandidatenzeit nahm ihn das Politbüro 1980 als Vollmitglied auf. Während seiner Tätigkeit im Politbüro lernte er Juri Andropow, den Chef des KGB kennen, der ebenfalls aus Stawropol kam und der Gorbatschow in den kommenden Jahren in seiner Karriere im Parteiapparat unterstützte. Durch seine Position in der Partei wurde ihm erlaubt auch das westliche Ausland zu bereisen, was seine politischen und sozialen Ansichten stark beeinflusste. 1975 besuchte er mit einer Delegation die Bundesrepublik Deutschland, 1983 führte er eine sowjetische Kommission nach Kanada, um sich mit Pierre Trudeau, dem damaligen Premierminister, und Mitgliedern des kanadischen Parlaments zu treffen. 1985 reiste er nach Großbritannien und traf sich mit Premierministerin Margaret Thatcher. Diese war die erste Politikerin im Westen, die den neuartigen Politikstil Gorbatschows erkannte und ihn insbesondere beim misstrauischen US-Präsidenten Ronald Reagan empfahl. Ronald Reagan] Nach dem Tod des damaligen Generalsekretärs der KPdSU Konstantin Tschernenko wurde Gorbatschow am 11. März 1985 mit 54 Jahren zum zweitjüngsten Generalsekretär der Kommunistischen Partei gewählt. Er war nach 21 Jahren in denen die KPdSU von Breschnew, den schwerkranken kurzzeitig amtierenden Andropow und Tschernenko regiert wurde ein Vertreter einer völlig neuen Generation. Als de facto-Herrscher der Sowjetunion versuchte er den Verfall des Kommunismus durch die Einführung von Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umstrukturierung) aufzuhalten. Dieser Prozess begann während des 27. Parteitages der KPdSU im Februar 1986. Er bekannte sich zu den politischen Fehlern der Partei seit Stalins Zeiten und den Verbrechen während des Zweiten Weltkrieges. Unter seiner Verantwortung wurde die Existenz des zuvor hartnäckig geleugneten geheimen Zusatzprotokolls zum Nichtangriffspakt zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion zugegeben, ebenso wie das daran anschließende Massaker von Katyn sowjetischer Truppen gegen die polnische Führungsschicht 1940. 1988 verkündete Gorbatschow, dass die Sowjetunion die Breschnew-Doktrin aufgeben würde und erlaubte den osteuropäischen Staaten die Demokratie einzuführen. Im Scherz nannte sein Außenminister diese neue Haltung die Sinatra-Doktrin. Die neue Freiheit führte 1989 zu einer Reihe überwiegend friedlicher Revolutionen in Osteuropa. Dies beendete den Kalten Krieg und ermöglichte die Deutsche Wiedervereinigung, an der Gorbatschow zusammen mit Helmut Kohl, George H. W. Bush und François Mitterrand maßgeblich beteiligt war. Für diese Leistung erhielt Gorbatschow 1990 den Friedensnobelpreis. Am 14. März 1990 wurde Gorbatschow auf einem Sonderkongress der Volksdeputierten zum Präsidenten der UdSSR gewählt, wobei er 59,2 % der Stimmen erhielt. Allerdings führte die Demokratisierung der UdSSR und Osteuropas zu einer massiven Machtverminderung der Kommunistischen Partei und letztendlich zum Zusammenbruch der Sowjetunion und des gesamten Ostblocks. 1991 versuchten einige konservative Politiker (aus der Nähe Gorbatschows) zusammen mit einem Teil des Militärs einen Putsch in Moskau, währenddessen Gorbatschow, seine Frau Raissa und die Leibwache drei Tage unter Hausarrest in einer Datscha im Krimgebiet stand. Dem russischen Präsidenten Boris Jelzin gelang es, die Putschisten auszuschalten und die Staatsgewalt zu übernehmen. Damit war die Sowjetmacht in die Hände der Russischen Föderation übergegangen, was als nächst logischen Schritt einen Tag nach der Niederschlagung des Putsches die Unabhängigkeitserklärung der Ukraine zur Folge hatte. Auf die Unabhängigkeitserklärung des Baltikums von 1989 reagierte Gorbatschow jedoch mit militärischer Gewalt, stellte diese jedoch sehr schnell ein. Statt dessen wurde die Unabhängigkeit des Baltikums von der Sowjetunion einfach ignoriert. Nach dem Scheitern des Augustputsches de facto durch Jelzin entmachtet, erkannte Gorbatschow noch im August 1991 die Unabhängigkeit der baltischen Staaten an. Obwohl die Ukraine ihre Unabhängigkeit bis zu einem Referendum aussetzte, erklärten bis auf Russland nach und nach auch die anderen Sowjetrepubliken ihre Unabhängigkeit. Insbesondere in den zentralasiatischen Republiken geschah dies jedoch hauptsächlich, um - erfolgreich - der lokalen KP-Führung Macht und Pfründe zu sichern. Gorbatschows Versuch in den folgenden Monaten, die Sowjetunion als eine eher lose Konföderation zu retten, scheiterte am Widerstand der Ukraine, ohne deren Mitgliedschaft auch Russland nicht zu einer neuen Union bereit war. Nach dem misslungenen Putsch wurde die Tätigkeit der KPdSU auf russischen Boden durch Boris Jelzin verboten, die Putschisten (Bande der acht) wurden festgenommen. Jelzin erließ den Ukas zum Verbot der Tätigkeit der KPdSU auf russischem Boden während einer weltweit übertragenen Ansprache Gorbatschows vor dem russischen Parlament und unterbrach Gorbatschows Rede zur Verkündigung seines Erlasses. Gorbatschow - nicht nur sowjetischer Präsident, sondern zu diesem Zeitpunkt auch noch Generalsekretär der gerade für illegal erklärten KPdSU - wirkte völlig überrumpelt. Diese demütigende Machtdemonstration Jelzins gegenüber Gorbatschow beschleunigte den Abspaltungsprozess der übrigen Republiken, da sich die Entmachtung des Zentralstaates zu Gunsten der Teilrepubliken vor aller Welt eindrucksvoll manifestierte. Es ist fraglich, ob sich Jelzin der vollen Tragweite seiner Handlung bewusst war. Am 25. Dezember 1991 trat Gorbatschow als Präsident der Sowjetunion zurück. Im Westen wird Gorbatschow hoch geschätzt, weil er den Kalten Krieg beendet hat und maßgeblich am Gelingen der Deutschen Einheit beteiligt war. In Russland ist sein Ruf dagegen sehr schlecht, weil er nach Meinung vieler Menschen den Zusammenbruch der Sowjetunion, den wirtschaftlichen Niedergang des Landes und die später daraus resultierenden Leiden verursacht hat. Bei den Präsidentschaftswahlen 1996 bekam er nur noch weniger als ein Prozent der Stimmen. Die Russen sagen, er habe das Land verkauft. 1992 gründete Gorbatschow die Gorbatschow-Stiftung, 1993 die Umweltschutzorganisation Internationales Grünes Kreuz. Er wurde Mitglied im Club of Rome. Anfang des 21. Jahrhunderts kritisierte Gorbatschow die weltweite Machtpolitik der amerikanischen Regierung. Sein Einfluss ist allerdings relativ gering.

Ehrungen und Auszeichnungen


- 1990 - Träger des Friedensnobelpreises
- 2005 - Augsburger Friedenspreis Seit dem 6. Juli 2005 ist Gorbatschow Ehrendoktor der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Die Verleihung erfolgte auf Grund seiner maßgeblichen Beteiligung an der Beendigung des Ost-West-Konflikts.

Politik

Typisch für Gorbatschow war seine zögerliche Entscheidungsfindung, da er lieber auf ad-hoc Entscheidungen vertraute. Er musste von seinen Mitarbeitern oft zu Entscheidungen gedrängt werden, da er sich gern in allgemeine Erklärungen zu den großen Maßstäben flüchtete. Geradezu atypisch für die sowjetische und russische Politik stellte Gorbatschow jedoch seine Herrschaft zumindest pro forma unter das Gesetz. Alle seine Beschlüsse ließ er absegnen, erst durch das ZK der KPdSU, später durch das Parlament. Dies wurde ihm oft als Schwäche ausgelegt, aber diese Art von Politik gehört zu den wichtigsten Voraussetzungen für einen demokratisch verfassten Rechtsstaat. Sie barg aber auch das Risiko des Scheiterns, da Gorbatschow die Sprengkraft der extrem föderalistischen Sowjetverfassung (Recht auf freien Austritt aus der Union für die Republiken) bei einem Wegfall der zentralistischen Macht der KPdSU offenkundig unterschätzte. Es gelang ihm nicht, hinreichend zentralistische Staatsstrukturen gegen die um ihre Pfründe fürchtenden Führungen der Teilrepubliken und die nach Wiedererlangung der Unabhängigkeit strebenden baltischen Republiken als Ersatz für den Wegfall des Parteiapparates zu schaffen. Als studiertem Juristen fehlte es ihm leider auch an wirtschaftlichem Verständnis. Er schaffte es lediglich, die vorhandenen verkrusteten Strukturen der Sowjetunion aufzulösen, ohne aber stattdessen neue funktionsfähige und effektive Strukturen zu schaffen; damit versank das Land im wirtschaftlichen Chaos. Während der Entwicklung der Wende der DDR und Osteuropas Ende 1989 war Gorbatschow von den dramatischen Entwicklungen in der sowjetischen Innenpolitik (Abspaltung nicht nur des Baltikums, sondern auch des Kaukasus, akut drohender Staatsbankrott, Streiks) abgelenkt. So musste er ohne Konzept und Alternativen letztlich die Vorschläge des Westens zur Wiedervereinigung und NATO-Mitgliedschaft Gesamtdeutschlands akzeptieren, obwohl dies ursprünglich nicht von ihm beabsichtigt war. Er erntete dafür jedoch von Seiten Deutschlands eine erhebliche Friedensdividende. Seine Rolle beim bewaffneten Einschreiten sowjetischer Truppen im Baltikum war zunächst von der Staatsraison diktiert, jedoch kapitulierte er schließlich - anders als die chinesische Führung - vor dem Volkswillen.

Zitate


- „Bau eines neuen europäischen Hauses“ (ab 1987 in verschiedenen Reden zur Zukunft Europas)
- Der häufig zitierte Satz „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ (Ostberlin, 7. Oktober 1989) ist öffentlich nie so gefallen. Auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld sagte Michail Gorbatschow am 5.10.1989 zu Erich Honecker : „Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren.“ Ein Pressesprecher der DDR hat diese Übersetzung falsch kommentiert.)
- „Mein Lebensziel war die Zerschlagung des Kommunismus (Ankara, Herbst 1999)

Literatur


- Michail Gorbatschow: Erinnerungen, Michail Gorbatschow, btb Taschenbuch im Goldmann Verlag, 1996. 1216 Seiten ISBN 3-442-72037-0
- Michail Gorbatschow: Perestroika, die zweite russische Revolution. Eine neue Politik für Europa und die Welt, Droemer Knaur Verlag, München 1987
- Michail Gorbatschow: Die Rede "Wir brauchen die Demokratie wie die Luft zum Atmen" - Referat vor dem ZK der KPdSU am 27. Januar 1987
- Michail Gorbatschow: Das gemeinsame Haus Europa und die Zukunft der Perestroika, Econ Verlag, Düsseldorf 1989
- Gerd Ruge: Michail Gorbatschow, Biographie, S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1990
- Karl Held (Hrsg.) Das Lebenswerk des Michail Gorbatschow: Von der Reform des 'realen Sozialismus' zur Zerstörung der Sowjetunion. Gegenstandpunkt Verlag München, 1992. 416 Seiten. ISBN 3-929211-00-9

Weblinks


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- http://www.menschen-in-europa.de/html/gorbi.htm
- [http://www.kalenderblatt.de/index.php?what=thmanu〈=de&manu_id=168&tag=13&monat=6&weekd=&year=2005&weekdnum=&dayisset=1〈=de kalenderblatt.de: Gorbatschow am 13. Juni 1989 in Deutschland] Gorbatschow, Michail Sergejewitsch Gorbatschow, Michail Sergejewitsch Gorbatschow, Michail Sergejewitsch Gorbatschow, Michail Sergejewitsch Gorbatschow, Michail Sergejewitsch Gorbatschow, Michail Sergejewitsch Gorbatschow, Michail Sergejewitsch Gorbatschow, Michail Sergejewitsch ja:ミハイル・ゴルバチョフ

Russische Sprache

Die russische Sprache (früher auch Großrussisch genannt) ist die slawische Sprache mit den meisten Sprechern. Sie bildet zusammen mit dem Ukrainischen (früher auch als Kleinrussisch bezeichnet), dem Weißrussischen und dem Russinischen die Gruppe der ostslawischen Sprachen. Die russische Standardsprache beruht auf den mittelrussischen Mundarten der Gegend um Moskau. Russisch wird von etwa 180 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, von denen etwa 130 Millionen in Russland leben. Es ist Amtssprache in Russland, Weißrussland (zusammen mit Weißrussisch), Kasachstan (zusammen mit Kasachisch) und der zur Ukraine gehörenden Autonomen Republik Krim (zusammen mit Ukrainisch). In diesen und weiteren Staaten auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion ist es sowohl Muttersprache eines Teiles der Bevölkerung als auch Sprache eines großen Teiles des öffentlichen Lebens. Die russische Sprache ist ebenso eine verbreitete Sprache für Wissenschaft, Kunst und Technik. Zählt man die Zweitsprachler hinzu, kommt man auf etwa 300 Millionen Sprecher.

Alphabet

Russisch wird mit dem russischen Alphabet geschrieben (rus.: русский алфавит od. русская азбука), das dem kyrillischen Alphabet (rus.: кириллический алфавит od. кириллица) entstammt. Seit der letzten Rechtschreibreform im Jahre 1918 besteht das russische Alphabet aus 33 Buchstaben. Davon dienen 10 Buchstaben zur Wiedergabe der Vokale, und zwar: а, е, ё, и, о, у, ы, э, ю und я. Die übrigen 22 Buchstaben werden zur Wiedergabe von Konsonanten verwendet, wobei die Buchstaben ъ und ь nicht zur Nachbildung bestimmter, eingenständiger Laute, sondern als Indikatoren für die Härte oder Weichheit vorangehender Konsonanten dienen [mehr dazu siehe unter: Russische Phonetik]. Siehe auch: Russische Rechtschreibreform von 1918

Aussprache

Die Aussprache der russischen Sprache bezeichnet die Phonetik und die Phonologie der russischen Standardsprache. Im weiteren Sinne kann darunter auch die Aussprache in verschiedenen Varietäten (Dialekten und Mundarten) der russischen Sprache verstanden werden.

Tonalität

Russisch ist eine nicht-tonale Sprache, d.h. die Tonhöhe der Vokale hat keinen Einfluss auf die Bedeutung eines Wortes. Auch wie im Deutschen wird im Russischen innerhalb oder am Ende eines Satzes unterschiedliche Stimmhöhe benutzt, um z.B. einen Aussagesatz von einem Frage- oder Ausrufesatz kenntlich zu machen. Die Stimmhebung oder -senkung dient hier aber dazu, um die Bedeutung eines Satzes zu ändern oder dessen bestimmte Teile klanglich hervorzuheben. In tonalen Sprachen hingegen ändert der Ton die Bedeutung einzelner Wörter.

Wortbetonung

Die Betonung eines Wortes (der Wortakzent) hat im Russischen eine wichtige und häufig eine sinnunterscheidende Bedeutung. Falsch betonte Wörter können zu Verständnisschwierigkeiten führen, insbesondere dann, wenn sie aus dem sprachlichen Kontext isoliert oder einzeln ausgesprochen werden. In der sprachwissenschaftlichen Literatur wird die russische Wortbetonung u.a. als frei und beweglich bezeichnet. So werden z.B. durch die Verlagerung der Betonung innerhalb einiger russischen Wörter ihre unterschiedlichen Flexionsformen gebildet. Für eine ausführliche Darstellung siehe: Wortbetonung in der russischen Sprache

Phonetik

Die phonetische Struktur der modernen russischen Standardsprache zählt 42 bedeutungsunterscheidende Einzellaute (Phoneme), die sich wiederum in 6 Vokal- und 36 Konsonantenlaute aufteilen lassen. Das umfangreiche Phoneminventar des Russischen erklärt sich durch eine für slawische Sprachen typische Besonderheit der Aussprache, und zwar werden die meisten russischen Konsonanten sowohl hart als auch weich (palatalisiert) ausgesprochen. Hierbei handelt es sich aber nicht um so genannte Phone, sondern um einzelne Phoneme, denn jede dieser Aussprachevarianten ist bedeutungsunterscheidend. Einige russische Dialekte haben einen spezifischen Phonembestand, in dem einige Konsonanten vorwiegend hart bzw. palatalisiert oder etwas anders (z.B. guttural) ausgesprochen werden. Die Aussprache russischer Vokale und Konsonanten variiert in Abhängigkeit davon, welche Position sie in einem Wort einnehmen. Dabei unterscheidet man bei Vokalen zwischen einer betonten und einer unbetonten Position. So wird beispielsweise das "o" als [o] in betonter und als [a] oder ] in unbetonter Position ausgesprochen. Die Aussprache vieler russischen Konsonanten wird wiederum durch andere, ihm nachfolgende Konsonanten bestimmt. So werden u.a. alle stimmhaften Konsonanten nicht nur am Wortende stimmlos ausgesprochen, sondern auch dann, wenn sie einem anderen stimmlosen Konsonanten vorangehen. Im Unterschied zum Deutschen ist die Länge der Vokale im Russischen weder bedeutungsunterscheidend (wie z.B. in Stielstill) noch für die richtige Aussprache eines Wortes ausschlaggebend. Die betonten Vokale werden in der Regel halblang ausgesprochen. Die unbetonten Vokale sind dagegen kurz und unterscheiden sich häufig von den entsprechenden betonten Vokalen auch qualitativ. Im Russischen gibt es keine Diphthonge. Sowohl Doppelvokale als auch zwei unterschiedliche, aufeinander folgende Vokale werden stets als einzelne Laute ausgesprochen (wie z.B. in Kooperation, aktuell, Museum, geimpft). Für eine ausführliche Darstellung der russischen Phonetik siehe: Russische Phonetik

Grammatik

Wie die meisten slawischen Sprachen ist auch das Russische stark flektierend. In einer flektierenden Sprache ändert sich die Gestalt eines Wortes innerhalb diverser grammatischen Kategorien, und zwar einerseits durch Hinzufügung von Affixen (schwache od. äußere Flexion) oder durch Veränderung des Wortstammes (starke od. innere Flexion). Für das Russische sind die beiden Flexionsarten charakteristisch. Im Falle der starken Flexion verändert sich der Stamm vieler russischen Wörter bei deren Beugung (Deklination, Konjugation, Komparation), und zwar durch Ablaut (z.B.: мыть - мою, жевать - жуёт), Konsonantenverschiebung (z.B.: возить - вожу) oder Hinzufügung bzw. Wegfall der Stammvokale (z.B.: брать - беру, один - одна). Dabei können die Attribute der schwachen und der starken Flexion jeweils einzeln oder in Kombination miteinander auftreten (z.B.: жечь - жёг - жгу). Wortarten und deren grammatische Kategorien:
Auch wie im Deutschen werden im Russischen Substantive, Adjektive und Pronomen nach Kasus, Genus und Numerus gebeugt und Adverbien nur gesteigert. Russische Verben werden hingegen nicht nur nach Tempus und Numerus, sondern in der Vergangenheitsform auch nach Genus gebeugt. Anders als im Deutschen werden im Russischen auch Eigennamen (Personen-, Städte-, Ländernamen u.ä.) und Zahlwörter gebeugt. Außerdem kennt das Russische weder bestimmte noch unbestimmte Artikel. Für die Anzeige von Kasus, Genus und Numerus treten stattdessen zahlreiche Suffixe auf. Bei einer kleinen Gruppe russischer Wörter können grammatische Kategorien durch Verlagerung der Wortbetonung von einer auf die andere Silbe gebildet werden (mehr dazu siehe unter: Wortbetonung in der russischen Sprache). Weitere Wortarten im Russischen sind Präpositionen, Konjunktionen, Fragewörter, Interjektionen, Frage- und Modalpartikeln sowie die Verbpartikel «бы». In einem Satz bleiben sie immer ungebeugt. Substantive:
Das Russische kennt drei grammatische Geschlechter und sechs grammatische Fälle (Kasus). Bei der Deklination wird innerhalb der grammatischen Geschlechter weiterhin nach belebten (d.h. Lebewesen) und unbelebten (d.h. Sachen) Substantiven unterschieden. Verben:
Eine Besonderheit der meisten russischen Verben besteht darin, dass sie zwei unterschiedliche Formen haben, um eine Handlung im Zeitgeschehen als vollendet oder unvollendet zu spezifizieren. In der sprachwissenschaftlichen Literatur wird diese verbale Kategorie als Aspekt bezeichnet (mehr dazu siehe unter: Der Aspekt in der russischen Sprache). Tempus:
Im Unterschied zum Deutschen gibt es in der russischen Standardsprache nur eine Vergangenheitsform, die häufig als Präteritum bezeichnet wird. Diese Bezeichnung beschreibt aber lediglich die Art und Weise, wie die Vergangenheitsform russischer Verben gebildet wird. Diese erfolgt ausschließlich durch Änderung der Gestalt eines Verbs, wie etwa durch Anhängen spezifischer Suffixe, und nicht durch zusätzliche Nutzung von Hilfsverben, wie etwa von Verben „haben“ oder „sein“ im Deutschen. Syntax (Satzbildung):
Da das Russische stark flektierend ist, sind die gebeugten Formen vieler russischen Wörter oft einzigartig und entsprechen jeweils nur einer bestimmten grammatischen Kategorie. Deshalb ist die Verknüpfung einzelner Satzglieder im Russischen nicht so streng wie im Deutschen geregelt. So muss das Subjekt nicht notwendigerweise unmittelbar vor oder nach dem Prädikat gesetzt werden, ein Aussagesazt kann mit dem Prädikat anfangen oder enden. Innerhalb kurzer Sätze oder einzelner, geschlossener Satzteile kann die Wortfolge oft stark dennoch nicht willkürlich variieren, ohne dabei die Satzsemantik zu verändern. Insbesondere in der Poesie wird dieses besondere Merkmal der russischen Syntax häufig verwendet, indem Sätze zuweilen durch eine unübliche Umstellung der Wörter gebildet werden und somit die Reimfindung erleichtern. Einige Unterschiede zwischen den Satzbildungsregeln im Deutschen und im Russischen können durch folgende Beispiele veranschaulicht werden:

- Im deutschen Satz „Maria fragt Jan.“ wird die Satzsemantik durch die Reihenfolge [Subjekt] → [Prädikat] → [Akkusativobjekt] bestimmt. Die Substantive, in diesem Fall die Eigennamen „Maria“ und „Jan“, weisen keine grammatischen Merkmale auf, die sie als Subjekt bzw. Akkusativobjekt erkennen lassen. Deshalb, sobald man die beiden Substantive miteinander vertauscht, ändert sich die Bedeutung des Satzes im Deutschen: „Jan fragt Maria.“. Im Russischen lassen sich die beiden Substantive durch ihre Flexionsformen eindeutig als Subjekt bzw. Akkusativobjekt erkennen. Die Bedeutung des Satzes „Мария спрашивает Яна.“ („Maria fragt Jan.“) wird im Russischen also nicht durch die Reihenfolge der Satzglieder, sondern durch deren Flexionsformen bestimmt. Deshalb ändert sich die Satzsemantik durch die Umstellung der Satzglieder nicht. Im russischen Satz wird es immer Maria sein, die Jan fragt und nicht umgekehrt: „Мария спрашивает Яна.“ oder „Мария Яна спрашивает.“ oder „Яна Мария спрашивает.“ oder „Яна спрашивает Мария.“. Will man im Russischen sagen, dass Jan Maria fragt, muss man die Flexionsformen der beiden Substantive ändern: „Ян спрашивает Марию.“.
- Im deutschen Satz „Ich liebe dich.“ muss das Prädikat immer an der zweiten Stelle stehen. Im Russischen Satz kann es entweder an der zweiten oder an der letzten Stelle sein: „Я люблю тебя.“ bzw. „Я тебя люблю.“. Wird das Prädikat an die erste Stelle im Satz gesetzt, so leitet es im Russischen nicht eine Frage ein, sondern hebt lediglich die Handlung hervor und weist in diesem Fall auf die Gefühlsstärke des Sprechenden: „Люблю я тебя.“ („Ich liebe dich so sehr.“).
Für eine ausführliche Darstellung der russischen Grammatik siehe: Russische Grammatik

Dialekte

Man unterscheidet im europäischen Teil Russlands drei sprachlich unterschiedliche Gebiete: Nord-, Mittel- und Südrussland. Die Gebiete unterteilen sich ferner in einzelne Dialekte.

Nordrussisch

Nord-östlich einer Linie vom Ladogasee über Nowgorod und Jaroslawl bis Joschkar-Ola. Diese Mundart kennzeichnet sich durch ein klar ausgesprochens unbetontes "o" (оканье - Okanje), ein gutturales "g" und ein hartes "t".
- Mundartengruppe von Ladoga und Tichwin
- Mundartengruppe von Kostroma
- Mundartengruppe von Wologda
- Mundartengruppe von Onega
- Mundarten von Beloozersk

Mittelrussisch

Die Nördliche Grenze verläuft von Sankt-Petersburg über Nowgorod und Iwanowo bis Nischni Nowgorod und Tscheboksary, die südliche von Welikije Luki über Moskau bis Pensa. Dieses Gebiet zeigt sowohl nördliche als auch südliche Sprachzüge. Im Westen ist das unbetonte "o" ein "o", im Osten ein "a" (аканье - Akanje).
- Westmittelrussisch von Pskow
- Westmittelrussisch von Nowgorod
- Ostmittelrussisch von Moskau und Umgebung
- Ostmittelrussisch von Jegorewsk und Umgebung
- Ostmittelrussisch von Temnikow und Umgebung
- Ostmittelrussisch vom Wolga-Wladimir Gebiet

Südrussisch

Im Bereich südlich von Welikije Luki über Rjasan bis Tambow. Hier spricht man das unbetonte "o" als "a", ein frikatives "g" und ein weiches "t".
- Mundart von Rjasan
- Mundartengruppe vom Dnjepr
- Mundart von Oskol

Mischsprachen

Es gab und gibt einige natürlich entstandene Mischsprachen mit dem Russischen. Bekannteste Vertreter sind die Mischungen mit den nah verwandten Ukrainisch (Surschyk) und Weißrussisch (Trasjanka). Innerhalb der Sowjetunion vermischte es sich einst auch mit den isolierten Sprachen sibirischer und asiatischer Völker Russlands. An dessen Arktis-Grenzen zu Norwegen wurde vor 100 Jahren noch eifrig Russenorsk gesprochen. Im Fernen Osten wiederum brachte der Kontakt mit Chinesen Kjachta-Russisch hervor. Nationalismus hat auch diese Mischsprachen heute vernichtet. Allein das durch den sowjetischen Einfluss auf Kuba entstandene Rusinol lebt. In Deutschland entsteht zur Zeit unter den russischen Einwanderern eine deutsch-russische Mischsprache.

Lehnwörter

Das Russische hat sich eine ganze Reihe von Wörtern aus dem Deutschen entlehnt (siehe: Liste deutscher Wörter im Russischen). Darüber hinaus sind auch einige russische Wörter in die deutsche Sprache eingegangen (siehe: DDR-Sprache).
- Datsche - дача
- Perestroika - перестройка
- Pogrom - погром
- Sputnik - спутник
- Steppe - степь
- Subbotnik - субботник
- Troika - тройка
- Wodka - водка
- Zobel - соболь

Weitere verwandte Aktikel


- Russische Rechtschreibreform von 1918
- Wortbetonung in der russischen Sprache
- Russische Phonetik
- Russische Grammatik
- Russische Literatur
- Deutschrussisch
- Russischer Mat

Weblinks


- http://www.russian-online.net – Russisch lernen und verstehen – kostenloser Online-Sprachkurs und Sprachführer, für Einsteiger
- http://learning-russian.gramota.ru – Online-Sprachkurs, für Fortgeschrittene
- [http://www.rambler.ru/dict/scripts/go.cgi?btnG=%CD%E0%E9%F2%E8%21&query=&where=deru&start=0&count=15 http://www.rambler.ru/dict/] – Deutsch-Russisches Wörterbuch
- [http://www.dict.russian-german.net http://www.dict.russian-german.net] – freies Deutsch-Russisches Wörterbuch mit Lern-Modus
- [http://www.sz.euv-frankfurt-o.de/Homepages/Lektorate/Russisch/LRLinksOnlineWB.html Liste von Online-Wörterbüchern und Nachschlagewerken]
- [http://www.russlandjournal.de RusslandJournal.de] - Alphabet, Grammatik, viele praktische Sprachübungen und Tests der russischen Sprachlernsoftware und -bücher Kategorie:Einzelsprache Kategorie:Indogermanisch Kategorie:Russische Sprache ja:ロシア語 ko:러시아어 ms:Bahasa Russia simple:Russian language th:ภาษารัสเซีย

2. März

Der 2. März ist der 61. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 62. in Schaltjahren) - somit bleiben 304 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1476 - Die Schweizer besiegen bei Grandson den burgundischen Herzog Karl den Kühnen.
- 1689 - Heidelberg wird im Zuge des französisch-pfälzischen Erbfolgekriegs erobert und durch die Franzosen verwüstet.
- 1836 - Das Gebiet von Texas erklärt sich als von Mexiko unabhängig.
- 1882 - Attentat auf die englische Königin Viktoria I. durch Roderick Maclean.
- 1956 - Marokko erklärt seine Unabhängigkeit von Frankreich.
- 1962 - Putschversuch von General Ne Win in Birma (engl.: Burma, heute: Myanmar).
- 1972 - Jamaika. Michael Manley wird neuer Regierungschef.
- 1974 - In Spanien wird das letzte Mal eine Hinrichtung durchgeführt. Getötet werden der Anarchist Puig Antich und der deutsche Flüchtling Georg Michael Welzel.
- 1989 - Zwölf Nationen der Europäischen Gemeinschaft beschließen, bis zum Ende des 20. Jahrhunderts alle Fluorchlorkohlenwasserstoffe zu verbieten.
- 1992 - Armenien, Turkmenien, Usbekistan, San Marino, Republik Moldau, Kasachstan, Kirgisistan, Armenien, Aserbaidschan werden Mitglied bei den Vereinten Nationen.
- 1999 - Argentinien. Gerichtsbeschluss. Thomas Drach, der Reemtsma-Entführer darf nach Deutschland ausgeliefert werden.
- 2000 - Der chilenische Ex-Diktator Augusto Pinochet Ugarte wird aus seinem Hausarrest in London entlassen.
- 2002 - Afghanistan. Die Operation "Anaconda" beginnt.
- 2004 - Bei den schwersten Anschlägen seit dem Sturz der Hussein-Regierung im Irak kommen in Kerbala 270 Menschen ums Leben.
- 2004 - Eröffnung der Botschaft der Niederlande in Berlin durch Beatrix I..

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 2004 - Die ESA startet die Rosetta-Mission zur Erkundung des Kometen Tschurjumow-Gerassimenko.

Kultur


- 1808 - Das Lustspiel "Der zerbrochene Krug" von Heinrich von Kleist wird in Weimar uraufgeführt.
- 1815 - Uraufführung der komischen Oper Die Prinzessin von Cacambo von Peter Joseph von Lindpaintner in München.
- 1839 - Die Oper "La Sposa di Messina" von Niccolo Vaccai wird im Teatro La Fenice in Venedig erstmals aufgeführt.
- 1841 - Die satirische Wochenzeitschrift "Punch" erscheint zum ersten Mal in London.
- 1852 - "La Tradita" ein Melodrama in vier Akten von Gualtiero Sanelli, wird im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt.
- 1889 - Uraufführung der Operette Capitain Fracassa von Rudolf Dellinger am Carl Schultze Theater in Hamburg.
- 1907 - Uraufführung der Operette Ein Walzertraum von Oscar Straus am Carl-Theater in Wien.
- 1923 - Im Ullstein-Verlag in Berlin erscheint die Tiererzählung "Bambi - eine Lebensgeschichte aus dem Walde" von Felix Salten.
- 1928 - Uraufführung der Operette Der Gatte des Fräuleins von Paul Abraham in Budapest
- 1933 - Premiere des Films King Kong New York City.
- 1937 - Uraufführung der Oper Massimilla Doni von Othmar Schoeck an der Staatsoper in Dresden.

Religion


- 999 - Gerbert von Aurillac wird zum Papst gewählt und nimmt den Namen Silvester II. an.
- 1939 - Kardinal Eugenio Pacelli wird zum Papst gewählt und nimmt den Namen Pius XII an.

Katastrophen


- 1933 - Ein Erdbeben der Stärke 8,4 in Sanriku, Japan, forderet 2.990 Todesopfer.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1962 - Wilt Chamberlain erzielt in Hershey, Pennsylvania, 100 Punkte in einem NBA-Spiel.

Geboren

NBA
- 959 - En'yū, 64. Kaiser von Japan 969-984
- 1316 - Robert II., König von Schottland 1371-1390
- 1459 - Hadrian VI., (Adriaan Florisz Boeyens), Papst 1522-1523
- 1481 - Franz von Sickingen, deutscher Ritter und Anhänger der Reformation
- 1751 - Thomas Blaikie, schottischer Gartenarchitekt
- 1759 - Friedrich Haeffner, schwedischer Komponist
- 1760 - Camille Desmoulins, Revolutionsführer in der Französischen Revolution
- 1763 - Joseph von Utzschneider, deutscher Techniker
- 1778 - Friederike von Mecklenburg-Strelitz, Tochter des Herzogs Karl II. (Mecklenburg-Strelitz)
- 1793 - Sam Houston, Präsident der Republik Texas
- 1800 - Jewgeni Baratynski, russischer Schriftsteller
- 1801 - Andreas Peter Berggreen, dänischer Komponist
- 1802 - Emil Wolff, deutscher Bildhauer
- 1810 - Leo XIII. (Gioacchino Luigi), Papst
- 1819 - Alois Emanuel Biedermann, reformierter Theologe aus der SchweizAlois Emanuel Biedermann
- 1820 - Eduard Douwes Dekker, alias Multatuli, niederländischer Schriftsteller
- 1824 - Bedřich Smetana, tschechischer Komponist
- 1829 - Carl Schurz, deutscher Revolutionär und US-amerikanischer General und Staatsmann
- 1836 - Greene Vardiman Black, US-amerikanischer Mediziner
- 1840 - Clemens Dücker, erster deutscher Auslandsdiplomat in Brasilien.
- 1849 - Anton Krettner, deutscher Politiker und Komponist
- 1851 - Franz von Liszt, deutscher Straf- und Völkerrechtler, Rechtspolitiker
- 1859 - Sholem Aleichem, jiddischer Schriftsteller
- 1865 - Else Richter, österreichische Romanistin
- 1868 - Edmund Schulthess, schweizerischer Politiker
- 1874 - Carl Schlechter, österreichischer Schachspieler
- 1876 - Pius XII. (Eugenio Pacelli), Papst
- 1878 - Wander Johannes de Haas, niederländischer Physiker und Mathematiker
- 1880 - Alfred James Lotka, österreichisch-US-amerikanischer Mathematiker, Chemiker, Ökologe und Demograph
- 1880 - Ivar Kreuger, schwedischer Industrieller (Gründer der Svenska Tändsticks AB (STAB))
- 1892 - Heinrich Zerkaulen, deutscher Schriftsteller
- 1896 - Clair Bee, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 1900 - Bruno Heusinger, zweiter Präsident des Bundesgerichtshofs
- 1900 - Kurt Weill, deutscher Komponist
- 1908 - Walter Bruch, deutscher Ingenieur und Fernsehpionier
- 1910 - Franz Ott, deutscher Vertriebenenpolitiker
- 1914 - Kurt Kretschmann, deutscher Naturschützer
- 1914 - Martin Ritt, US-amerikanischer Regisseur
- 1916 - Bernard Stevens, englischer Komponist
- 1919 - Jennifer Jones, US-amerikanische Schauspielerin
- 1921 - Kazimierz Górski, polnischer Fußballtrainer
- 1923 - Doc Watson, US-amerikanischer Musiker
- 1923 - George Basil Hume, britischer Theologe und Erzbischof
- 1924 - Günter Waldorf, österreichischer Maler
- 1924 - Lys Assia, schweizerische Sängerin und Schauspielerin
- 1926 - Bernard Agré, Erzbischof von Abidjan und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1927 - Roger Walkowiak, französischer Radrennfahrer
- 1930 - Sergei Adamowitsch Kowaljow, russischer Dissident und Politiker
- 1930 - Dieter-Julius Cronenberg, deutscher Politiker
- 1931 - Michail Gorbatschow, sowjetischer Politiker
- 1931 - Tom Wolfe, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1937 - Abd Bouteflika Al-Asis, algerischer Politiker und Staatspräsident
- 1938 - Ricardo Lagos, chilenischer Politiker und Staatspräsident
- 1938 - Willie Chambers, US-amerikanischer Musiker
- 1938 - Slawa Saizew, russischer Modemacher
- 1939 - Paul Dino, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Juraj Beneš, slowakischer Pianist und Komponist
- 1940 - Lothar de Maizière, deutscher Politiker, letzter Ministerpräsident der DDR
- 1941 - Keith Potger, australischer Musiker
- 1942 - John Irving, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1942 - Lou Reed, US-amerikanischer Musiker
- 1942 - Tony Meehan, britischer Musiker
- 1943 - Gabriele Gast, deutsche Spionin der DDR
- 1943 - Peter Straub, englischer Schriftsteller
- 1944 - Uschi Glas, deutsche Schauspielerin
- 1947 - Hans-Hermann Wendhausen, deutscher Politiker
- 1947 - Wolfgang Wodarg, deutscher Politiker und MdB
- 1948 - Achim Vandreike, deutscher Lokalpolitiker (Frankfurt am Main)
- 1948 - R. T. Crowley, Pionier des elektronischen Datenaustausches (EDI)
- 1948 - Rory Gallagher, irischer Gitarrist
- 1949 - Eddie Money, US-amerikanischer Sänger
- 1950 - Karen Carpenter, US-amerikanische Sängerin
- 1955 - Jay Osmond, US-amerikanischer Musiker
- 1956 - Mark Evans, US-amerikanischer Musiker (AC/DC)
- 1959 - Larry Stewart, US-amerikanischer Contry-Sänger
- 1960 - Frank Rohde, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1962 - Jon Bon Jovi, US-amerikanischer Musiker und Schauspieler
- 1966 - Frank Steffel, deutscher Landespolitiker (Berlin)
- 1968 - Chris Hülsbeck, deutscher Musiker (v.a. Heimcomputerbereich)
- 1970 - Ciriaco Sforza, schweizerischer Fußballspieler
- 1973 - Dejan Bodiroga, serbischer Basketballspieler
- 1982 - Kevin Kurányi, deutscher Fußballspieler
- 1982 - Kathy Radzuweit, deutsche Volleyballerin

Gestorben


- 1333 - Wladyslaw IV., Herzog von Krakau und König von Polen
- 1617 - Robert Abbot, englischer Geistlicher
- 1758 - Johann Baptist Zimmermann, deutscher Maler und Stuckateur des Barock
- 1762 - Johann Peter Ernst Rohrer, Baumeister
- 1788 - Salomon Gessner, Idyllendichter, Maler und Grafiker
- 1791 - John Wesley, englischer Erweckungsprediger
- 1797 - Horace Walpole, britischer Schriftsteller, Politiker und Künstler
- 1822 - Hermann Uber, deutscher Komponist und Kreuzkantor
- 1829 - Karl Gottfried Hagen, deutscher Universalgelehrter
- 1830 - Thomas Soemmering, war Arzt
- 1835 - Franz II. Joseph Karl, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation
- 1838 - Ludwig Abeille, deutscher Pianist und Komponist
- 1840 - Heinrich Wilhelm Olbers, deutscher Arzt und Astronom
- 1852 - Auguste Frédéric Louis Viesse de Marmont, französischer Feldherr
- 1855 - Nikolaus I., russischer Zar
- 1868 - Franz Carl Adelbert Eberwein, Musikdirektor und Dirigent
- 1882 - Louis Kufferath, deutscher Komponist
- 1895 - Berthe Morisot, französische Malerin des Impressionismus
- 1899 - Marie Louise Dustmann-Meyer, deutsche Opernsängerin
- 1900 - António de Serpa Pimentel, portugiesischer Politiker
- 1909 - August Overweg, war ein deutscher Politiker und Sohn von Carl Overweg
- 1930 - D. H. Lawrence, englischer Schriftsteller
- 1930 - Richard Wilhelm, deutscher Sinologen
- 1937 - Peter Bruckmann, Fabrikant
- 1939 - Howard Carter, englischer Archäologe und Ägyptologe
- 1942 - Charlie Christian, Jazz-Gitarrist
- 1948 - Adam Scharrer, deutscher Schriftsteller
- 1952 - Bernhard Lohmüller, deutscher Politiker
- 1953 - Jim Lightbody, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1962 - Alexander Lion, Arzt, Pfadfinder
- 1967 - Hans Ledwinka, österreichischer Autokonstrukteur
- 1969 - Walter Müller, österreichischer Schauspieler
- 1972 - Clifford Coffin, US-amerikanischer Fotograf
- 1972 - Erna Sack, deutsche Sopranistin
- 1972 - Thomas Weisbecker, Mitglied der 'Bewegung 2. Juni'
- 1974 - Georg Michael Welzel,
- 1974 - Salvador Puig Antich, spanischer Anarchist
- 1979 - Mustafa Barsani, irakischer Kurdenführer
- 1981 - Fridolin Stier, deutscher Publizist
- 1982 - Philip K. Dick, Science-Fiction-Autor
- 1987 - Randolph Scott, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1991 - Serge Gainsbourg, französischer Chanson-Dichter, -Komponist und -Sänger
- 1999 - Dusty Springfield, britische Soulsängerin
- 2000 - Franz Stadler, deutscher Funktionär, langjähriger Präsident des ADAC
- 2003 - Hank Ballard, US-amerikanischer Sänger
- 2003 - Malcolm Williamson, australischer Komponist
- 2004 - Mercedes McCambridge, US-amerikanische Schauspielerin
- 2005 - Hermann Dörnemann, war der zweitälteste lebende Mann der Welt

Feier- und Gedenktage

Siehe auch


- 1. März - 3. März
- 2. Februar - 2. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0302 ja:3月2日 ko:3월 2일 simple:March 2 th:2 มีนาคม

1931

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Die NSDAP-Reichsleitung zieht um in das Braune Haus in München
- 1. Januar: Heinrich Häberlin wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 2. Januar: Sturz von Präsident Florencio Harmodio Arosemana in Panama
- 18. September: Japan besetzt die Mandschurei
- 21. September: Großbritannien verlässt den Goldstandard, das Pfund Sterling wird freie Währung
- 18. Oktober: Adolf Hitler demonstriert mit einem Massenaufmarsch von 100.000 Mann in Braunschweig

Wirtschaft


- 1931/1932: Die Wirtschaftskrise in Deutschland erreicht ihren Höhepunkt. Es gibt 70.000 Konkurse und 6 Millionen Arbeitslose
- 1. Januar: Die Schweizer Luftfahrtgesellschaft Swissair wird durch Fusion zweier anderer Luftfahrtgesellschaften gegründet
- 18. März: Der erste Elektrorasierer kommt auf den Markt
- 13. Juli: Die Zahlungsunfähigkeit der Darmstädter und Nationalbank verursacht eine Bankenkrise, der anschließend mehrere kleine Banken zum Opfer fallen

Wissenschaft


- Ernest Orlando Lawrence entwickelt in Berkeley das Zyklotron und legt damit die Grundlage für moderne Hochenergiephysik
- Baron Manfred von Ardenne führt auf der Funkausstellung Berlin das erste vollelektronische Fernsehen vor

Kultur


- 17. Mai: Uraufführung der Oper Die Mutter von Alois Hába in München
- 30. Mai: Uraufführung der Operette La Belle de Moudon von Arthur Honegger am Théâtre du Jorat in Mézières
- 24. Juli: Uraufführung der Operette Die Blume von Hawaii von Paul Abraham im Neuen Theater in Leipzig
- 13. November: Uraufführung der Oper Friedemann Bach von Paul Graener in Schwerin
- 8. Dezember: Uraufführung der Oper The Christmas Rose von Frank Bridge in London
- 26. Dezember: Uraufführung des Musicals Of Thee I sing von George Gershwin am Majestic Theatre in New York
- Gründung des Whitney Museum of American Art
- Das Home Insurance Building, der erste „Wolkenkratzer“ der Welt wird abgerissen

Katastrophen


- 31. März: Erdbeben der Stärke 5,6 in Nicaragua, rund 2.400 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Deutscher Meister: Hertha BSC

Geboren


- 3. Januar: Werner Buschmann, Minister für Leichtindustrie der DDR
- 5. Januar: Alfred Brendel, österreichischer Pianist
- 6. Januar: Capucine, französische Schauspielerin († 1990)
- 6. Januar: E. L. Doctorow, US-amerikanischer Autor und Herausgeber
- 8. Januar: Bill Graham, US-amerikanischer Impresario († 1991)
- 9. Januar: Algis Budrys, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 11. Januar: Gerhard Weiser, deutscher Politiker († 2003)
- 13. Januar: Ian Hendry, englischer Schauspieler († 1984)
- 14. Januar: Yves Berger, französischer Schriftsteller († 2004)
- 15. Januar: Derek Meddings, US-amerikanischer Spezialist für Spezialeffekte und Modelle († 1995)
- 16. Januar: Johannes Rau, Ministerpräsident von NRW und deutscher Bundespräsident
- 17. Januar: James Earl Jones, afro-amerikanischer Schauspieler
- 17. Januar: Nikolai von Michalewsky, deutscher Schriftsteller († 2000)
- 17. Januar: Lolita (Sängerin), österreichische Sängerin
- 17. Januar: Douglas Wilder, US-amerikanischer Politiker
- 19. Januar: Ingrid Andree, deutsche Schauspielerin
- 19. Januar: Richard Lester, US-amerikanischer Filmregisseur, Produzent und Autor
- 20. Januar: Günther Maleuda, deutscher Politiker, Parteivorsitzender der DBD
- 20. Januar: David M. Lee, US-amerikanischer Physiker und Nobelpreisträger
- 21. Januar: Anatol Herzfeld, deutscher Bildhauer
- 22. Januar: Sam Cooke, US-amerikanischer Sänger († 1964)
- 24. Januar: Lars Valter Hörmander, schwedischer Mathematiker und Fields-Medaillenträger
- 25. Januar: Günter Biermann, deutscher Politiker und MdB († 1997)
- 26. Januar: Bernard Panafieu, Erzbischof von Marseille und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 27. Januar: Mordecai Richler, kanadischer Schriftsteller († 2001)
- 29. Januar: Gert Hofmann, deutscher Schriftsteller († 1993)
- 29. Januar: Ferenc Mádl, ungarischer Jurist und seit dem 4. August 2000 Staatspräsident ungarns
- 31. Januar: Hansjörg Felmy, deutscher Theater- und Filmschauspieler
- 1. Februar: Iajuddin Ahmed, bengalischer Politiker und seit 2002 Staatsoberhaupt Bangladeschs
- 1. Februar: Friedrich Voss, deutscher Politiker
- 1. Februar: Boris Nikolajewitsch Jelzin, russischer Politiker und Staatspräsident
- 1. Februar: Madeleine Berthod, Schweizer Skirennläuferin
- 2. Februar: Hans Rampf (Sportler), ehem. deutscher Eishockey-Spieler und Bundestrainer
- 4. Februar: Isabel Martínez de Perón, Präsidentin von Argentinien
- 6. Februar: Heinz Kahlau, deutscher Dichter, Dramatiker sowie Verfasser von Drehbüchern und Kinderbüchern
- 6. Februar: Ricardo Vidal, Erzbischof von Cebu und Kardinal
- 6. Februar: Rip Torn, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Februar: Holger Börner, Ministerpräsident von Hessen
- 8. Februar: James Dean, US-amerikanischer FilmSchauspieler († 1955)
- 9. Februar: Imanuel Geiss, deutscher Historiker
- 9. Februar: Josef Masopust, ehemaliger tschechoslowakischer Fußballspieler
- 9. Februar: Philipp Harnoncourt, katholische Theologe und Priester
- 9. Februar: Thomas Bernhard, österreichischer Schriftsteller († 1989)
- 14. Februar: Brian Kelly, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler († 2005)
- 15. Februar: Claire Bloom, britische Schauspielerin
- 16. Februar: Ken Takakura, japanischer Schauspieler
- 16. Februar: Alfred Kolleritsch, österreichischer Schriftsteller und Lyriker
- 18. Februar: Margarete Müller, deutsche Politikerin
- 18. Februar: Toni Morrison, US-amerikanische Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin
- 19. Februar: Camillo Ruini, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 20. Februar: John Willard Milnor, US-amerikanischer Professor für Mathematik
- 22. Februar: Georg Brühl, autodidaktischer Kunstwissenschaftler, Publizist und umstrittener Kunstsammler
- 23. Februar: Carl Ewen, deutscher Politiker und MdB
- 23. Februar: Gustav-Adolf Schur, deutscher Radrennfahrer und Politiker
- 23. Februar: Tom Wesselmann, Maler († 2004)
- 24. Februar: Uri Orlev, israelischer Kinderbuchautor
- 26. Februar: Francisco Kröpfl, argentinischer Komponist
- 28. Februar: Gustav Ginzel, Buchautor
- 28. Februar: Dean Smith, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 2. März: Ottokar Uhl, österreichischer Architekt
- 2. März: Michail Sergejewitsch Gorbatschow, Generalsekretär des ZK der KPdSU in der Sowjetunion
- 4. März: William Henry Keeler, Erzbischof von Baltimore und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 5. März: Barry Tuckwell, australischer Hornist und Dirigent
- 8. März: Heinz Mack, deutscher Künstler und Experimentator im Spektrum des Farblichts
- 8. März: Neil Postman, US-amerikanischer Medienwissenschaftler und -kritiker († 2003)
- 11. März: Rupert Murdoch, international agierender Medienunternehmer
- 12. März: François Rabbath, US-amerikanischer Komponist
- 13. März: Wolfgang Kohlhaase, deutscher Regisseur und Schriftsteller
- 16. März: Theo Altmeyer, deutscher Tenor und Professor für Gesang
- 19. März: Alfred Hirschmeier, deutscher Filmarchitekt († 1996)
- 22. März: William Shatner, kanadischer Schauspieler, Sänger, Autor
- 22. März: Burton Richter, US-amerikanischer Physiker
- 23. März: Jewgeni Grischin, russischer Eisschnellläufer († 2005)
- 23. März: Viktor Kortschnoi, sowjetisch-Schweizer Schachspieler
- 25. März: Vytautas Barkauskas, litauischer Komponist
- 26. März: Leonard Nimoy, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent
- 29. März: Norman Tebbit, britischer konservativer Politiker
- 1. April: Rolf Hochhuth, deutscher Dramatiker
- 3. April: Jiří Laburda, tschechischer Komponist
- 5. April: Philipp Müller, deutscher Arbeiter († 1952)
- 7. April: Donald Barthelme, amerikanischer Schriftsteller († 1989)
- 7. April: Daniel Ellsberg, ehemaliger Mitarbeiter des Pentagons
- 10. April: Bruno Weber, Künstler und Architekt
- 11. April: Sergio Sebastiani, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 13. April: Dan Gurney, ehemaliger US-amerikanischer Autorennfahrer und Teambesitzer
- 15. April: Kurt Weinzierl, österreichischer Schauspieler
- 15. April: Tomas Tranströmer, schwedischer Lyriker
- 17. April: Bill Ramsey, deutscher Jazz- und Schlagersänger
- 17. April: Hilmar Thate, deutscher Schauspieler
- 19. April: Frederick P. Brooks, Informatiker
- 21. April: Gabriel de Broglie, französischer Historiker und Staatsmann
- 23. April: Billy Davenport, Schlagzeuger
- 25. April: Bridget Riley, britische Malerin
- 25. April: Hans-Joachim Böhme (Minister), Minister für Hoch- und Fachschulwesen der DDR († 1995)
- 27. April: Krzysztof Komeda, polnischer Musiker († 1969)
- 29. April: Frank Auerbach, britischer Maler
- 29. April: Lonnie Donegan, britischer Skiffle-Musiker († 2002)
- 2. Mai: Werner Titel, Politiker, Minister für Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR († 1971)
- 3. Mai: Aldo Rossi, Architekt und Designer im 20. Jahrhundert († 1997)
- 4. Mai: Gennadi Nikolajewitsch Roschdestwenski, russischer Dirigent
- 5. Mai: Jakob Bichsel, Schweizer Komponist und Dirigent
- 8. Mai: Walter Rudolf, Rechtswissenschaftler und Datenschutzbeauftragter des Landes Rheinland-Pfalz
- 10. Mai: Ettore Scola, italienischer Regisseur und Drehbuchautor
- 10. Mai: Yuzo Toyama, japanischer Komponist und Professor
- 13. Mai: Jim Jones, US-amerikanischer Sektenführer († 1978)
- 15. Mai: Georg Grammer, deutscher Unternehmer († 2005)
- 16. Mai: Natwar Singh, indischer Politiker
- 18. Mai: Don Martin, Cartoonist des MAD-Magazins († 2000)
- 19. Mai: Alfred Schmidt (Philosoph), deutscher Philosoph und Soziologe
- 24. Mai: Michael Lonsdale, französischer Schauspieler
- 26. Mai: Willibald Hilf, Intendant des Südwestfunks (SWF) († 2004)
- 28. Mai: Carroll Baker, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Mai: Gordon Willis, US-amerikanischer Kameramann
- 29. Mai: Egon Ditt, deutscher Schachspieler und -funktionär. († 2005)
- 31. Mai: Zvi Hecker, israelischer Architekt
- 31. Mai: John Robert Schrieffer, US-amerikanischer Physiker
- 3. Juni: Anthony Harvey, britischer Filmregisseur
- 3. Juni: Raúl Castro, Revolutionär und kubanischer Politiker
- 3. Juni: Lindy Remigino, US-amerikanischer Leichtathlet
- 3. Juni: John Norman, US-amerikanischer Fantasy und Science Fiction Schriftsteller
- 4. Juni: Erasmus Schöfer, deutscher Schriftsteller
- 5. Juni: Jacques Demy, französischer Filmregisseur († 1990)
- 7. Juni: Dorothy Stang, Nonne, Bürgerrechtlerin, Umweltaktivistin († 2005)
- 7. Juni: Okot p'Bitek, ugandischer Dichter, Lehrer und Ethnologe († 1982)
- 8. Juni: James Goldstone, US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor († 1999)
- 10. Juni: Johann Friedrich Henschel, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts
- 10. Juni: João Gilberto, brasilianischer Gitarrist, Sänger und Komponist
- 10. Juni: Dan Constantinescu, rumänischer Komponist
- 13. Juni: Věra Suková, tschechoslowakische Tennisspielerin († 1982)
- 14. Juni: Klaus Zernack, deutscher Historiker
- 14. Juni: Sieghardt Rupp, Schauspieler
- 15. Juni: Ingrid van Bergen, deutsche Schauspielerin
- 16. Juni: István Eörsi, Lyriker, Dramatiker, Prosaautor und Essayist († 2005)
- 17. Juni: Alex Carmel, israelischer Historiker († 2002)
- 18. Juni: Fernando Henrique Cardoso, brasilianischer Soziologe und Politiker
- 18. Juni: Hans Maier, deutscher Politikwissenschaftler und Politiker
- 20. Juni: Ingrid Haebler, österreichische Pianistin
- 20. Juni: Olympia Dukakis, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. Juni: Martin Landau, US-amerikanischer Film- und TV-Schauspieler
- 21. Juni: Erik Neutsch, deutscher Schriftsteller
- 23. Juni: Ola Ullsten, schwedischer Politiker und Diplomat, Premierminister
- 23. Juni: Urs Jaeggi, Schriftsteller, Maler und Bildhauer
- 25. Juni: Erwin Stahl, deutscher Politiker
- 25. Juni: Vishwanath Pratap Singh, indischer Premierminister
- 26. Juni: Colin Wilson, britischer Schriftsteller
- 27. Juni: Martinus J. G. Veltman, niederländischer Physiker und Nobelpreisträger
- 28. Juni: Jürg Federspiel, Schweizer Schriftsteller
- 30. Juni: Hans Gruijters, niederländischer Politiker († 2005)
- 1. Juli: Seyni Kountché, ehemaliger Präsident von Niger († 1987)
- 1. Juli: Leslie Caron, französische Tänzerin und Schauspielerin
- 1. Juli: Adolf Kabatek, Geschäftsführer Ehapa († 1997)
- 4. Juli: Jean-Baptiste Rossi, französischer Journalist, Drehbuchautor und Schriftsteller († 2003)
- 6. Juli: Emily Nasrallah, arabische Schriftstellerin
- 6. Juli: Wilfried Hofmann, deutscher Jurist und Diplomat
- 8. Juli: Jürgen Böttcher, deutscher Maler und Dokumentarfilmregisseur
- 10. Juli: Alice Munro, kanadische Gegenwartsautorin
- 10. Juli: Julian May, US-amerikanischer Schriftsteller|amerikanische Schriftstellerin
- 11. Juli: Kurt Batt, deutscher Literaturwissenschaftler, Kritiker und Lektor († 1975)
- 11. Juli: Hans Klein, deutscher Politiker († 1996)
- 16. Juli: Werner König (Musikwissenschaftler), Musikwissenschaftler und Komponist
- 17. Juli: Walter Odersky, Präsident des Bundesgerichtshofs
- 19. Juli: Heinz Assmann, deutscher Politiker
- 23. Juli: Arata Isozaki, japanischer Architekt
- 24. Juli: Sverre Holm, norwegischer Schauspieler († 2005)
- 24. Juli: Ermanno Olmi, Regisseur
- 27. Juli: Karl Grünheid, Minister für Maschinenbau der DDR († 2004)
- 28. Juli: Karl-Friedrich Haas, deutscher Leichtathlet
- 29. Juli: Otti Pfeiffer, deutsche Lyrikerin sowie Kinder- und Jugendbuchautorin († 2001)
- 30. Juli: Ursula Donath, deutsche Leichtathletin
- 30. Juli: Moshe Atzmon, israelischer Dirigent
- 31. Juli: Ivan Rebroff, Sänger
- 2. August: Ruth Maria Kubitschek, deutsche Schauspielerin
- 7. August: Gottfried Kiesow, Dt. Denkmalpfleger und Vorsitzender der deutsche Stiftung Denkmalschutz
- 8. August: Roger Penrose, englischer Mathematiker und theoretischer Physiker
- 9. August: Paul Schmidt (Leichtathlet), deutscher Leichtathlet
- 9. August: Mario Zagallo, ehemaliger brasilianischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 12. August: William Goldman, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 17. August: Jacques Neirynck, französischer Elektrotechniker, Verbraucherschützer und Autor
- 17. August: Ellen Umlauf, österreichische Schauspielerin († 2000)
- 18. August: Hans Tietmeyer, deutscher Volkswirt
- 19. August: Marianne Koch, deutsche Filmschauspielerinnen
- 20. August: Bernd und Hilla Becher, deutscher Fotograf
- 23. August: Hamilton Othanel Smith, US-amerikanischer Biochemiker
- 24. August: Friedhelm Dohmann, deutscher Politiker und MdB († 1970)
- 30. August: John Leonard Swigert, Astronaut († 1982)
- 30. August: Ifor James, britischer Hornist († 2004)
- 31. August: Jean Béliveau, kanadischer Eishockeyspieler
- 1. September: Martin Stade, deutscher Schriftsteller
- 4. September: Anthony de Mello, Jesuitenpriester († 1987)
- 4. September: Rupert Hollaus, österreichischer Motorradrennfahrer († 1954)
- 4. September: Mitzi Gaynor, US-amerikanischer Schauspielerin
- 5. September: Virgil Gonsalves, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist
- 11. September: Hans-Ulrich Wehler, deutscher Historiker
- 12. September: Ian Holm, britischer Schauspieler
- 12. September: George Jones (Musiker), US-amerikamischer Country-Musiker
- 13. September: Marjorie Jackson, australische Leichtathletin und Gouverneurin des australischen Bundesstaates South Australia
- 14. September: Rudi Strahl, deutscher Dramatiker, Erzähler und Lyriker († 2001)
- 14. September: Pavel Blatný, tschechischer Komponist
- 14. September: Ivan Klíma, tschechischer Schriftsteller
- 16. September: Werner Lueg, deutscher Leichtathlet
- 16. September: Günther Kleiber, Mitglied des Politbüros des ZK der SED und Minister in der DDR
- 17. September: Anne Bancroft, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 19. September: Wolfgang Altenburger, Chefredakteur der Zeitschrift Mosaik und der Kinderzeitschrift Atze
- 19. September: Brook Benton, US-amerikanischer Soul-Sänger und Songschreiber († 1988)
- 21. September: Larry Hagman, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. September: Alwin Brück, deutscher Politiker
- 23. September: Ignatius Kutu Acheampong, ehemaliger Staatschef von Ghana († 1979)
- 27. September: Freddy Quinn, einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Schlagersänger
- 29. September: Erhard Mahne, deutscher Politiker
- 29. September: Anita Ekberg, schwedische Schauspielerin
- 29. September: James Cronin, US-amerikanischer Physiker
- 30. September: Angie Dickinson, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. Oktober: Ronald Lötzsch, deutscher Sprachwissenschaftler
- 3. Oktober: Eugenio Corecco, römisch-katholischer Bischof im Bistum Lugano († 1995)
- 4. Oktober: Martin Friedrichs, deutscher Mediziner
- 4. Oktober: Thane Baker, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 4. Oktober: Richard Rorty, US-amerikanischer Philosoph
- 6. Oktober: Riccardo Giacconi, US-amerikanischer Astrophysiker
- 7. Oktober: Maria Schaumayer, österreichische Wirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin
- 7. Oktober: Desmond Tutu, südafrikanischer Bischof und Friedensnobelpreisträger
- 7. Oktober: Cotton Fitzsimmons, US-amerikanischer Basketballspieler († 2004)
- 8. Oktober: Bill Brown (Fußballspieler), Fußballspieler († 2004)
- 10. Oktober: Franz Rudnick, deutscher Schauspieler († 2005)
- 12. Oktober: Ole-Johan Dahl, norwegischer Informatiker († 2002)
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