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Mohammad Reza Pahlavi

Mohammad Reza Pahlavi

Seine Kaiserliche Majestät Mohammad Reza Pahlavi (persisch: محمد رضا شاه پهلوی [];
- 26. Oktober 1919 in Teheran; † 27. Juli 1980 in Kairo) war Schah des Iran und letzter Herrscher auf dem Pfauenthron. Pfauenthron

Anfänge

Als junger Mann im Schweizer Internat Le Rosey erzogen, kehrte er 1936 in den Iran zurück und trat 1938 in die iranische Armee ein. Nach der erzwungenen Abdankung seines Vaters Reza Schah wurde Mohammad Reza 1941 zum Schah des Iran, dem zweiten König der Pahlavi-Dynastie, ernannt. In der Anfangszeit seiner Regentschaft gewann der junge Schah eine große Popularität durch die erfolgreiche Zurückdrängung der Sowjets aus den Nordprovinzen des Iran (Aserbaidschan) und der Zerschlagung der kurdischen Republik Mahabad. Mohammad Reza Schah versuchte im Gegensatz zu seinem Vater einen Kompromisskurs mit den Geistlichen des Landes zu fahren, zum Beispiel indem er das von seinem Vater erlassene Schleierverbot abmilderte und den Schleier tolerierte.

Erste Konflikte

Die zunehmende Öffnung des Landes führte zu der Entstehung einer nationalen Bewegung, die in die Regierung Mohammad Mossadegh 195153 mündete. Sie zwang den Schah ins erste Exil, nachdem dieser versuchte, Dr. Mossadegh als Ministerpräsidenten zu entlassen. Nach zahlreichen Protesten und Demonstrationen im ganzen Land musste der Schah fliehen. Mossadegh gefährdete aufgrund seiner Unterstützung in der kommunistischen Tudeh-Partei und der Verstaatlichung der nationalen Erdölindustrie die Interessen internationaler Konsortien und wurde daher durch die Operation Ajax gestürzt, eine Aktion der US-Regierung unter Eisenhower mit Hilfe der CIA. Die Royalisten unter dem Militär wurden gezielt unterstützt und eine Woche nach dem Exil des Schahs in Italien war das Ende der Regierung Mossadegh besiegelt. Mossadegh wurde verhaftet und zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Reza Schah konnte wieder zurückkehren. In der nachfolgenden Zeit war Schah Reza Pahlewi einer der brutalsten Autokraten der Nachkriegszeit – und zugleich Amerikas treuester Vasall im Nahen Osten. Der Schah herrschte mit Sondergesetzen und unterdrückte Parteien und Bewegungen – 195357 In dieser Zeit wurden Anhänger der neuen nationale Bewegungen und Parteien wie die Tudeh-Partei verhaftet und teilweise hingerichtet. Die Geheimpolizei Savak, 1957 mithilfe der USA aufgebaut, wurde zum berüchtigten Instrument eines diktatorischen Regimes, das jeden Widerstand brutal unterdrückte.

Wirtschaftsprogramme

Der Schah wollte den Iran zu einer Großmacht formen und konnte dabei auf Wirtschafts- und Militärhilfe der USA bauen - besonders nach dem Umsturz im Irak am 14. Juli 1958 als Oberst Abdel Karim Kassem König Feisal II stürzte und sich Moskau gegenüber offen zeigte. Dennoch zeitigte das autokratische und korrupte Regime kaum Erfolge: Es herrschte schwelendes Elend, Hungerlöhne und soziale Verwahrlosung. Die Hilfsgelder aus Washington dienten nur der Bereicherung der brutalen, korrupten Elite. Der Großteil der Bevölkerung lebte unter erbärmlichen Bedingungen auf dem Land und in den wachsenden Slums der Vorstädte. Die westliche Öffentlichkeit zeigte sich je nach politischer Denkrichtung fasziniert vom Prunk eines märchenhaften Königshauses oder abgestoßen vom Regime eines blutsaugenden Tyrannen. In Teherans Presse hingegen tauchten erstmals wieder Bilder des gestürzten Premiers Mossadegh auf. Das Regime reagierte mit Härte und schlug jeden Widerstand gnadenlos nieder. 1963 setzte der Schah aufgrund des wachsenden Drucks ein Programm, die Weiße Revolution, zur Umverteilung des Landes der Großgrundbesitzer mittels eines Referendums durch. Dieses Programm muss differenziert betrachtet werden. Zwar entstand durch das Programm eine breitere Mittelschicht, jedoch konnte es die Extreme von Reich und Arm nicht ausgleichen. Die unter Mossadegh erfolgte Verstaatlichung der Ölindustrie wurde nach der Rückkehr aus dem ersten Exil aufgehoben. Als "Gegenleistung" für die Operation Ajax übernahm Großbritannien (British Petroleum) die komplette Erdöl-Förderung des Irans. So beteiligte sich der Iran 1973 auch nicht am Embargo der OPEC und konnte dadurch dessen Folgen für den Westen auch durchaus abmildern.

Militärische Aufrüstung

Der Schah hatte die Vorstellung, Iran zur vorherrschenden Militärmacht im Vorderasien aufzubauen und setzte die Gelder aus dem Ölhandel verstärkt für dieses Ziel ein. Dadurch wurden die Bindungen an die Vereinigten Staaten enger. So wurde beispielsweise der Aufbau der Streitkräfte größtenteils durch amerikanische Militärberater durchgeführt, deren Zahl in den 70er Jahren auf 25.000 geschätzt wurde. Kennedys Nachfolger Lyndon B. Johnson unterstützte vor dem Hintergrund des Kalten Krieges die Aufrüstung des Iran mit allen Mitteln. Richard Nixon und sein Sicherheitsberater Henry Kissinger reisten im Mai 1972 auf dem Rückweg vom Moskauer Gipfel nach Teheran und die totale Loyalität des Kaisers bewogen Kissinger, Reza Pahlewi als "Säule der Stabilität in dieser unruhigen und wichtigen Region" zu loben. Exorbitante Militärausgaben ruinierten allerdings die Staatsfinanzen dieser "Säule der Stabilität" und die Inflationsrate schnellte nach oben.

Innere Widerstände

Im Inneren wurde die Politik des Vaters Säkularisierung des Rechts (zum Beispiel gleiche Rechte für Frauen und Männer) und die Trennung von Staat und Religion in den wesentlichsten Grundzügen weitergeführt. Die demonstrative Nähe zur USA mit deren Unterstützung der Schah aus seinem ersten Exil überhaupt erst wieder zurückkehren konnte und der damit verbundene militante Antikommunismus seines Regimes führte zu einer zumindest vordergründig westorientierten Haltung in gesellschaftlichen Fragen. Der Schah versuchte eine weitreichende Trennung von Staat und Religion durch die Einführung des neuen Kalenders (1976), der als Anfangspunkt der Zeitrechnung nicht die Offenbarung Muhammads, sondern die Krönung des persischen Königs Kyros hatte. Zu den dauerhaften Leistungen des Schah zählen die Stärkung der Zentralregierung, die Ansiedlung von Industrie, die Schaffung einer modernen Infrastruktur sowie eine relativ liberale Gesellschaftspolitik und eine großangelegte Modernisierung des Landes. Für die breite Bevölkerung bot diese westliche Haltung allerdings kaum Vorteile, sie diente vielmehr der Unterstützung der Pläne des Schah, eine militärische Großmacht zu werden und den Reichtum der persischen Eliten zu erweitern. Eine wichtige und unumstrittene Rolle spielte dabei auch der Geheimdienst (SAVAK), der sich zu einem grausamen Unterdrückungsinstrument entwicklete. Der amerikanische Diplomat George Ball berichtete am 11. Dezember 1978 über den Schah an den damaligen US-Präsidenten Carter: "Wir haben den Schah zu dem gemacht, was er nun ist. Wir haben seine Vorliebe für grandiose weltpolitische Entwürfe genährt, wir haben seine Fantasien beflügelt. Wir haben ihn so sehr zum Pfeiler unserer Interessen im Nahen Osten gemacht, dass wir von ihm abhängig sind. Jetzt zerfällt sein Regime unter dem Druck der aufgezwungenen Modernisierung, und wir haben keinerlei Alternative."

Ende

Carter begann allmählich vom offenkundig unfähigen iranischen Potentaten abzurücken. Konzessionen an die Opposition in letzter Stunde nützten nichts mehr: Der Schah versuchte im letzten Jahr seiner Regentschaft 1978 durch Auswechseln der Premierminister und zum Schluss durch die Einsetzung des Sozialdemokraten Shahpur Bakhtiyar, seine Regentschaft noch zu retten. Die Pahlewi-Dynastie war am Ende. Mit den Worten "Ich bin müde und brauche eine Pause" verließ Reza Pahlewi am Mittag des 16. Januar 1979 über den Teheraner Flughafen das Land für immer. Nach einer Odyssee über Ägypten, Marokko, die Bahamas und Mexiko kam der krebskranke Schah im Oktober 1979 in New York an, um sich im Cornell Medical Center des New York Hospital behandeln zu lassen. Als dies im Iran bekannt wurde, wurde die Propaganda laut, die USA gewährten dem »kriminellen Schah« Zuflucht.

Ehen

Seine erste Ehe wurde aufgrund politischer Erwägungen mit der ägyptischen Prinzessin Fawzia (
- 5. November 1921) 1939 geschlossen. Dieser Ehe entsprang die Tochter Shahnaz (
- 27. Oktober 1940), jedoch kein männlicher Thronfolger. Daher wurde die Ehe 1948 wieder aufgelöst. Shahnaz' Tochter, seine Enkelin Mahnas, wurde 1959 geboren. Die zweite Ehe wurde 1951 mit Soraya Esfandiary Bakhtiari (
- 22. Juni 1932; † 25. Oktober 2001) geschlossen und im März 1958 wegen Kinderlosigkeit aufgelöst. Der dritten Ehe mit Farah Dibah (
- 15. Oktober 1938), Hochzeit am 21. Dezember 1959, entstammen die Kinder:
- Cyrus Reza Pahlavi (
- 31. Oktober 1960)
- Masumeh Farahnaz Pahlavi (
- 11. März 1963)
- Ali-Reza Pahlavi (
- 28. April 1966)
- Leila Pahlavi (
- 27. März 1970; † 10. Juni 2001 in London – Selbsttötung durch Tabletten) An seinem 48. Geburtstag am 26. Oktober 1967 krönt er sich selbst zum Kaiser. Diese märchenhafte Kaiserkrönung erregt weltweit Aufsehen. Mit dem Besuch des Schahs in West-Berlin und der Tötung des Studenten Benno Ohnesorg bei der Demonstration gegen den Besuch des Schahs setzt eine Intensivierung der Studentenbewegung (APO) ein.

Literatur


- Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung (Hrsg.): Religion und Politik im Iran. (Mardom nãmeh. Jahrbuch zur Geschichte und Gesellschaft des Mittleren Orients.) Frankfurt a.M. 1981 ISBN 3-8108-0175-5
- Franz Burda (Hrsg.): Krönung in Teheran. Ein Bildband über Persiens Kaiserpaar. Burda, Offenburg 1967 (Sonderdruck der BUNTEN Illustrierten)
- Bahmãn Nirumand: Persien, Modell eines Entwicklungslandes oder Die Diktatur der Freien Welt. Rowohlt, Reinbek b. Hamburg 1967 (rororo, 945)
- Mohammed Reza Pahlavi: Im Dienst meines Landes. Dt. Verl.-Anst., Stuttgart 1961
- Mahmoud Rashad: Iran. 1. Aufl. DuMont Buchverlag, Köln 1998 ISBN 3-7701-3385-4
- Claudia Stodte: Iran. Edition Temmen, 1999 ISBN 3-86108-860-6
- Farah Diba-Pahlavi: Erinnerungen. Februar 2004, ISBN 3785721579

Siehe auch


- Geschichte des Iran

Weblinks


-
- [http://www.iranchamber.com/history/mohammad_rezashah/mohammad_rezashah.php History of Iran: Mohammad Reza Shah Pahlavi] (englisch)
- [http://www.iranian.com/History/2005/January/Shah/index.html Story of Mohammad Reza Shah] (englisch) Pahlavi, Mohammad Reza Pahlavi, Mohammad Reza Pahlavi, Mohammad Reza Pahlavi, Mohammad Reza Pahlavi, Mohammad Reza ja:モハンマド・レザー・パフラヴィー ko:모하마드 레자 팔레비

Persische Sprache

Die persische Sprache oder kurz: Persisch (lokal: فارسی Fārsi oder auch Dari genannt) ist die wichtigste indogermanische Sprache im südwestwestlichen Asien. Sie gehört zum iranischen Zweig der indogermanischen Sprachfamilie. Persisch wird von ca. 60 Millionen Menschen als Muttersprache und von weiteren 60 Millionen als Zweitsprache gesprochen, die vor allem im Iran und in angrenzenden Gebieten leben. Etwa 35-40 Millionen Muttersprachler leben im Iran, weitere 7 Millionen in Afghanistan (siehe Tadschikische Sprache), 15 Millionen in Tadschikistan (lokal Dari genannt) und in Teilen Usbekistans, Pakistans und Indiens. Daneben gibt es bedeutende Persisch-sprachige Gemeinden in Bahrain, Irak und in den USA. Kleinere Sprachinseln gibt es unter anderem in Georgien, in Aserbaidschan und im Pamir-Gebirge. Starken Einfluss hat Persisch auch auf Schrift und Sprache in Usbekistan und Kirgisistan genommen sowie auf das Urdu (Pakistan), in geringerem Maß auch auf Arabisch, Türkisch und auf die Sprachen des heutigen Indiens. Die Deutsche Welle sendet auch in Persisch ([http://dw-world.de/persian/ Farsi] - [http://www2.dw-world.de/dari/ Dari]). Persisch ist Amtssprache im Iran, in Tadschikistan und in Afghanistan; in Tadschikistan wurde es ab 1928/29 erst in lateinischer, seit 1939/40 in kyrillischer Schrift geschrieben. Viele persische Wörter wurden in europäische Sprachen übernommen. Im Deutschen kennt man unter anderem die Wörter Basar (Bazaar), Scheck, Karawane, Pistazie, Schach, Paradies, Schal oder Magier. Der Language Code ist fa bzw. fas oder per (nach ISO 639).

Kurze Geschichte der persischen Sprache

ISO 639 Das Persische wird seit der Islamisierung in arabischer Schrift geschrieben, aber mit einigen zusätzlichen Buchstaben wegen der sehr unterschiedlichen Sprache. Es besitzt zahlreiche arabische Lehnwörter sowie eine umfangreiche Literatur. Die Entwicklung der iranischen Sprachen wird in drei Perioden gegliedert: altiranisch (bis 100 v. Chr.), mitteliranisch (100 v. Chr. bis etwa 900 n. Chr.) und neuiranisch (ab 900 n. Chr). Von den altiranischen Dialekten sind nur Altpersisch und Avestisch ausreichend dokumentiert, die anderen Sprachen dieser Gruppe nur indirekt. Die Bezeichnung "Avestisch" der nordöstlichen Sprache im antiken Perserreich kommt von der Avesta, den heiligen Schriften des Zoroastrismus. Abgesehen von seiner religiösen Verwendung starb es aber schon Jahrhunderte vor dem Aufkommen des Islam aus; wahrscheinlich löste sich die Sprache im verwandten Baktrisch auf. Das Altpersische ist aus dem Südwesten des Achämenidenreiches (um 560 bis 330 v. Chr.) in Keilschrift-Texten überliefert. Gesprochen wurde es dort länger, als Verwaltungssprache diente aber eher das Aramäische. Altpersisch und Avestisch sind dem Sanskrit und damit dem Ur-Indogermanischen sehr nahe; sie gehören ebenso wie Griechisch und Latein zu den flektierenden Sprachen, und sind die Vorfahren des heutigen Neupersisch. Im Unterschied zu den jüngeren Sprachstufen hatte das Altpersische noch eine komplexere Grammatik mit bis zu sieben Kasus und drei Genera. Auch der Dual ist neben Singular und Plural noch erhalten. Das Verbalsystem ist gegenüber dem altertümlicheren Avestischen jedoch schon vereinfacht: Das Altpersische hat keine Differenzierung von Imperfekt, Aorist und Perfekt mehr, sondern kennt nur noch ein Präteritum. Die für das Altpersische verwendete Keilschrift wurde eigens dafür erfunden und ist eine rechtsläufige gemischte Laut- und Silbenschrift (wie die indischen Schriften), die durch 8 Wortzeichen und besondere Zahlzeichen ergänzt wird. Überliefert sind vor allem Monumentalinschriften auf Felsen oder Gebäuden. Meist steht neben der altpersischen Version noch eine elamische und eine babylonische.

Mitteliranisch

Mitteliranisch waren nicht nur Mittelpersisch und das ihm verwandte Parthische, sondern auch einige andere Sprachen Zentralasiens, wie z.B. Baktrisch oder Sogdisch. Parthisch wurde im Arsakidenreich (etwa 250 vor- bis 226 nach Christus) gesprochen. Es ist gut durch Inschriften der ersten Sassaniden-Könige dokumentiert, obwohl es damals schon langsam ausstarb. Es beeinflusste aber das Mittelpersische (auch Pehlewi genannt), die Sprache des Sassanidenreichs (226-641). Mittelpersisch ist grammatisch einfacher als Altpersisch und wurde meist in einer Aramäischen Schrift aufgezeichnet - also mit Buchstaben, die zum Teil mehrere Laute repräsentieren. Es verlor nach der Eroberung Persiens durch die Araber (7. Jahrhundert) an Bedeutung, doch wurde seine Literatur vielfach ins Arabische übersetzt. Leider gingen nach der Islamisierung die meisten Schriften verloren. Andere mitteliranische Sprachen des sassanidischen Raums und Zentralasiens sind Charismisch (Corismisch) in Choresm, Soghdisch im Land Sogdiana (siehe Samarkand und Buchara), Baktrisch in Baktrien (heute Nordafghanistan) und Sakisch unter einigen Skythen in Chinesisch-Turkistan und für buddhistische Schriften. In sogdischer Sprache entstand sowohl christliche als auch buddhistische und weltliche Literatur. Baktrisch ist in einigen Inschriften erhalten, die unlängst in Afghanistan und Zentral-Asien entdeckt wurden, charismische Texte entstanden auch noch nach der Islamisierung.

Das Neupersische

Afghanistan Neupersisch entwickelte sich bis zum 9. Jahrhundert als internationale Standardsprache von Zentral- und Südwestasien. Sie besitzt neben parthischen und mittelpersischen Anteilen (siehe oben) auch solche aus anderen iranischen Sprachen. In seiner Allgemeinheit ist das Neupersische eine Mischung der wichtigsten Sprachen des antiken Iran. Auch wenn die Sprache heute Persisch heißt, sind ihre Ursprünge nicht ausschließlich dem aus der Provinz Fars stammenden Altpersischen oder Mittelpersischen zuzuordnen. Da sich die Sprache in Zentralasien entwickelte, ist es wahrscheinlich, dass die ostiranischen Sprachen (Baktrisch, Parthisch, Sogdisch) diese Sprache erheblich beeinflusst haben. Die Anzahl von parthischen und sogdischen Lehnwörter im modernen Neupersisch ist beträchtlich, aber im Kernbereich ist die ursprüngliche persische (südwestiranische) Basis immer noch erkennbar. Neupersisch ist die Kultur- und Amtssprache des Iran, Afghanistans und Tadschikistans und wird in einer um vier Buchstaben erweiterten syrisch-aramäischen („arabischen“) Schrift geschrieben. Doch ist das Verhältnis zwischen gesprochenem Neupersisch und arabischer Schrift als problematisch einzustufen. Persisch hat eine regelmäßigere und daher einfachere Grammatik als Mittelpersisch, sowie ein einfaches Lautsystem und viele arabische Lehnwörter. Viele altpersische Flexionen gingen verloren (z.B. die Kasusflexion), ebenso wie das grammatische Geschlecht. Solche Sprachvereinfachungen (insbesondere bei Flexionen) treten in vielen modernen Sprachen auf - z.B. im Englischen, Französischen und Neugriechischen.

Dari

Dari, die neupersische Schriftsprache, ist die literarische Abkürzung der persischen Wörter Parsi-e Darbâri . Wörtlich übersetzt bedeutet das persische Wort Dar „Tor, Tür, Schwelle“ während das Wort Bâr „Audienz, Anhörung“ bedeutet. Darbâri bedeutet also wörtlich übersetzt Tor zur Audienz und im erweiterten Sinn königlicher Hof; Parsi-e Darbâri bedeutet Persisch des königlichen Hofes und entwickelte sich als Schriftsprache im 9. Jahrhundert n. Chr. aus dem Mittelpersischen in den kulturellen Zentren der persischen Samaniden in Zentralasien. Von dort aus verbreitete sie sich in ganz Persien. Der erste Autor der Literatur des Dari ist Rudaki. Der in der azarbaijanischen Stadt Gendsche geborene Nezami leistete mit seinen Pandsch Gandsch („fünf Schätze“) einen großen Beitrag zur Entwicklung der Dari-Literatur. Im Gegensatz zum normalen Persisch (Farsi), handelt es sich bei Dari um die geschriebene Sprache, nicht um die gesprochene Sprache. Dari ist quasi das Skelett des modernen Neupersisch (Farsi), welche in Afghanistan, Tadschikistan und Iran die offizielle Landessprache ist. Dari kennt keine Dialekte und ist auch selbst kein Dialekt. Jedoch kann man alle Dialekte des modernen Farsi auf seine geschriebene Urform Dari zurückführen. Parsi-e Darbâri (Neupersisch) bedient sich, im Gegensatz zum Parsi-e Pahlavi (Mittelpersisch), der syrisch-aramäischen (arabischen) Schrift und beinhaltet viele arabische Wörter und Fachbegriffe - besonders aus der Wissenschaft und Theologie. Dari war lange Zeit die Lingua Franca des Orients und dient auch heute als solche in vielen Teilen Zentral- und Südasiens. Zudem gilt Dari als die Sprache des Sufismus, des mystischen Islams. Einige der größten Werke des Sufismus, unter anderem die Werke der Dichter Rumi, Hafiz, Saadi, Omar Chayyām, Onsori und Ansari, wurden in Dari verfasst. Als Musterwerk des Parsi-e Darbâri gilt das "Schah-Nameh" ("Buch der Könige") des Dichters Abū l-Qasem-e Ferdousī. 35 Jahre arbeitete der Dichter an diesem Werk, das eines der frühesten Werke des Neupersischen ist und zudem nur sehr wenige Fremdwörter (arabische Wörter) enthält. Bis heute hin ist Ferdousīs "Schah-Nameh" die Basis des persischen Nationalbewustseins im Iran, in Afghanistan und - vor allem - in Tadschikistan. Seit einiger Zeit wird des Öfteren das Wort Dari mit "afghanisches Persisch" übersetzt. Das ist in der Tat eine falsche Übersetzung. In den 60er Jahren wurde im Zuge der Paschtunisierung Afghanistans immer mehr versucht, die persische Kultur und Geschichte Afghanistans zu entfremden und der paschtunischen Kultur unterzuordnen. So hießen persische Lesebücher bis in die späten 60er noch "Farsi-Lehrbücher", wurden dann in "Farsi-e Dari Lehrbücher" umbenannt und schließlich nur noch zu "Dari-Lehrbücher" reduziert.

Ursprung des Wortes Persisch

Das Wort Perser bzw. Farsi hat seinen Ursprung im Wort Persis, einer Region im Süden des heutigen Iran und einstiges Zentrum des persischen Weltreiches. "Pars" war die Altbezeichnung für Persien sowie der Name der heutigen Provinz Fars. Die Anhänger Zarathustras in Indien werden als Parsen und die persisch-sprechenden Einwohner in Afghanistan als Parsiwan bzw. Farsiwan bezeichnet (siehe auch Parsismus, Deutsch, Pagan und Apagan). Das Wort war ursprünglich der Name nur eines einzigen iranischen Stammes. Doch nach dem Siegeszug der Makedonen, die alle iranisch-stämmigen Menschen im Perserreich Perser nannten, wurde dieser Begriff immer mehr zur Selbstbezeichnung der persischsprachigen Bevölkerung dieser Region, die iranischer Abstammung war. Die Araber, die im 7. Jahrhundert n. Chr. Persien im Zeichen des Islam eroberten, konnten den Laut "p" nicht aussprechen. Somit wurde das alte griechisch-persische Parsi zu Farsi. Heute ist dieser Begriff sowohl der Name der Bevölkerung, als auch umgangssprachlich der Name der persischen Sprache. Bis zum Siegeszug der Araber war das Wort Parsi keine Selbstbezeichnung der Perser. Wie alle iranischen Stämme bevorzugten auch sie die Identität ihrer arischen (=iranischen) Vorfahren, und bezeichneten sich selbst Iranier und ihr Land Iran (mit verschiedenen Aussprachen: Aryana, Eran, Eron, Iran-Shahr etc.) So bezog sich der Prophet Zarathustra direkt auf die iranischen Völker, und auch der persische Dichter Ferdousi erzählt in seinem Schahnama von Iran und Iraniern. 1936 bat der damalige Staat Persien die internationale Gemeinschaft, das Land fortan nur noch Iran zu nenen - unter massiven Protesten des Nachbarstaates Afghanistan, welcher, wie heute auch Tadschikistan, ebenfalls den Begriff kulturell für sich beansprucht. Heute unterscheidet man zwischen:
- Iraner = Staatsbürger der Islamischen Republik Iran
- Iranier = Menschen iranischer Abstammung, d.h. Nachkommen der einstigen iranischen Baktrier, Perser, Meder, Sogdier, Parther, etc. Im engeren Sinn handelt es sich dabei hauptsächlich um die heutigen Perser (Tadschiken), Kurden und Paschtunen. In der persischen Mythologie bezieht sich das Wort nur auf die Perser.
- Perser (Farsi) = persischsprachige Bevölkerung iranischer Herkunft. Die Kurden und Paschtunen sind demnach keine Perser, weil sie kein Persisch sprechen, sondern ihre eigenen iranischen Sprachen haben.
- Tadschiken = Alttürkische Bezeichnung für Perser, die in Zentralasien leben. Heute bezieht sich das Wort fast ausschließlich auf die persischsprachige, iranische Bevölkerung in Tadschikistan, Usbekistan und Afghanistan. Im Gegensatz zum Wort Perser hat sich das Wort Tadschik bis heute nicht als Selbstbezeichnung jener Bevölkerung durchgesetzt.
- Persisch (Farsi) = die eigentliche persische Sprache
- Dari = die persische Schriftsprache und direkter Vorgänger der heutigen modernen persischen Dialekten. Dari ist ebenfalls der offizielle Name der persischen Sprache in Afghanistan und der Name eines altertümlichen Dialekts von zoroastrischen Persern im Süden des heutigen Iran.

Grammatik

Das Persische kennt keinen Artikel. Bestimmtheit kann gegebenenfalls mithilfe des Akkusativs wiedergegeben werden, Unbestimmtheit durch Anhängen eines -i. Ein grammatisches Geschlecht existiert nicht. Anstelle von Possessivpronomen wird entweder das Personalpronomen oder eine Personalendung an das Substantiv oder die Präposition angehängt. Dies geschieht mittels der Ezafe ("Hinzufügung"), die auch bei der Genitivverbindung zweier Nomen verwendet wird (Substantiv + Substantiv oder Substantiv + Adjektiv). Der Plural wird meist regelmäßig durch das Anhängen einer Endsilbe gebildet. Die regelmäßigen Endungen setzen sich allmählich auch bei den Lehnwörtern aus dem Arabischen durch.

Verben

Die persischen Verben besitzen einen Präsens- und einen Präteritalstamm. Diese Stämme bilden die Grundlage für alle Zeitformen. Präsens und Präteritum werden gebildet, indem man an den entsprechenden Verbstamm eine Personalendung anfügt. Im Präsens wird noch die Vorsilbe mi- vor den Verbstamm gehängt, außer bei den Verben budan (sein) und dâschtan (haben). Perfekt und Plusquamperfekt werden ähnlich wie im Deutschen durch Verwendung des Partizips Perfekt gebildet; für das Futur wird eine Konstruktion mit dem Verb "wollen" benutzt. Der Konjunktiv wird in ähnlicher Art und Weise wie in romanischen Sprachen und häufiger als im Deutschen verwendet. Als wichtige Zeitform ist noch der Durativ zu nennen, der eine fortdauernde oder wiederholte Tätigkeit ausdrückt. Da der Verbstamm innerhalb einer Zeitform nicht verändert wird (im Gegensatz z. B. zu einigen Verben im deutschen Präsens: du gibst, wir geben), ist die persische Verbkonjugation sehr regelmäßig.

Wortschatz

Die Verwandtschaft zu den indogermanischen Sprachen ist in zahlreichen Fällen deutlich erkennbar, vgl. z.B. (in Umschrift): mādar "Mutter", pedar - lat. pater "Vater", morde - lat. mors, mortis "tot", barādar "Bruder", dochtar "Tochter", nām "Name", setāre "Stern", zamin - russ. zeml’a "Erde", to "du", do - frz. deux "zwei", pandsch - altgriech. penta "fünf", schesch "sechs", bordan - "bürden, tragen", dādan - lat. dare - "geben", gereftan "er-greifen", na "nein", yogh "Yoch", garm "warm", u.v.a. Eine Besonderheit besteht im Persischen darin, dass ursprüngliche Konsonantengruppen der indoeuropäischen Wurzel im Anlaut durch einen Vokal aufgebrochen wurden, vgl. z.B. b[a]râdar "Bruder", g[e]reftan "er-greifen", s[e]târe "Stern". Dies dürfte unter dem Einfluss des Arabischen geschehen sein. Ein großer Teil des heutigen persischen Wortschatzes stammt aus dem Arabischen, wobei sich trotz angepasster Aussprache exakt an die ursprüngliche arabische Orthographie gehalten wird. Für viele dieser Wörter gibt es persische Entsprechungen, die aber zum Teil einer anderen Stilebene zuzuordnen sind oder schlicht seltener verwendet werden. Besonders deutlich wird der Einfluss des Arabischen bei den zusammengesetzten Verben, die oft aus einem arabischen Substantiv und einem persischen Verb mit vergleichsweise unspezifischer Bedeutung (z.B. "machen" oder "geben") bestehen. Umgekehrt hat auch das Arabische zahlreiche Wörter aus dem Persischen entlehnt. Auch im Deutschen finden sich Lehnwörter aus dem Persischen, wie z. B. Orange aus pers. nārendsch (نارنج) "Bitterorange" oder Schal aus pers. schāl (شال) "Umschlagtuch". Die Bezeichnung Pfirsich geht ebenfalls auf einen persischen Ursprung zurück. Sie hat sich aus dem vulgärlateinischen Wort persica entwickelt und bedeutete ursprünglich "persisch" oder "persische Frucht".

Sonderzeichen

Das heutige Persisch wird mit arabischen Buchstaben geschrieben (Zur lateinischen Umschrift siehe Persische Transkription). Um verschiedene Laute wiedergeben zu können, die es im Arabischen nicht gab, wurde das arabische Alphabet um vier Buchstaben erweitert. Das persische Alphabet umfasst insgesamt 32 Buchstaben. Zwei Buchstaben werden im Persischen in der isolierten Stellung graphisch etwas anders ausgeführt als im Arabischen:

Literatur

Das wohl bekannteste Werk der persischen Literatur im Westen ist die Geschichtensammlung Tausendundeine Nacht, eine Nacherzählung vieler iranischer Volkssagen und Märchen. Geprägt wurde das heutige Persisch vor allem durch die persische Dichtkunst (siehe auch: Persische Literatur). Zwei bekannte Dichter Persiens waren Sa'adi und Hafis. Auch Goethe ließ sich im "West-östlichen Diwan" von Hafis inspirieren. Andere bekannte Dichter sind Rumi, Omar Chayyām, Rudaki, Ferdousi oder Dschami. Auch viele Werke von persischen Wissenschaftlern - wie z.B. der Mathematiker Al Khorezmi oder der Arzt Ibn Sina (Avicenna) - sind hier zu erwähnen.
- Persische Literatur

Weblinks


- http://www.europasprachen.de/Weltsprachen/Persisch/persisch.html
- http://www.weikopf.de/body_indoeuropaisch.html Kategorie:Einzelsprache Kategorie:Iranische Sprache Kategorie:Persisches Reich Kategorie:Iran Kategorie:Afghanistan Kategorie:Tadschikistan Kategorie:Usbekistan ja:ペルシア語 ko:페르시아어 th:ภาษาเปอร์เซีย

1919

Ereignisse

Politik


- Während der Friedensverhandlungen in Versailles tritt der englische Delegierte Keynes aus Empörung über die Höhe der Reparationsforderungen an Deutschland zurück
- 1. Januar: Die Tschechoslowakei besetzt Preßburg, Ungarn
- 1. Januar: Die bereits am 25. Dezember 1918 proklamierte Sowjetrepublik Weißrussland wird gegründet
- 1. Januar: Gustave Ador wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Der Achtstundentag tritt als Folge des Stinnes-Legien-Abkommens im Deutschen Reich in Kraft
- 1. Januar: Karl Liebknecht, Rosa Luxemburg und Leo Jogiches gründen die KPD als selbständige Partei
- 4. Januar: Parade der Eisernen Garde vor Gustav Noske und Friedrich Ebert in Berlin
- 15. Januar: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden von Soldaten der Garde-Schützen-Kavallerie-Division in Berlin ermordet; ihre Leichen im Landwehrkanal versenkt
- 19. Januar: Wahlen zur Nationalversammlung in Deutschland. Zum ersten Mal sind Frauen stimmberechtigt und auch wählbar
- 23. Januar: Beginn des Polnisch-Tschechoslowakischen Grenzkrieges um das Olsa-Gebiet
- 6. Februar: Eröffnung der Weimarer Nationalversammlung durch Friedrich Ebert
- 11. Februar: Friedrich Ebert wird von der Nationalversammlung zum ersten Reichspräsident der Weimarer Republik gewählt und bleibt dies bis 1925
- 21. Februar Der bayrische Ministerpräsident Kurt Eisner wird ermordet
- 6. März: Das Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr tritt in Kraft
- 21. März: Gründung der Ungarischen Räterepublik
- 13. April: Bildung der zweiten kommunistischen Münchner Räterepublik
- 14. April: Der Vollzugsrat der Betriebs- und Soldatenräte ruft in München zur Bewaffnung auf
- 2. Mai: Reichswehrtruppen des Obersten von Epp besetzen nach heftigen Kämpfen gegen Kommunisten und Anarchisten München
- 7. Juni: Arbeiteraufstand auf Malta
- 22. Juni: Jens Olivur Lisberg hisst die erste Flagge der Färöer
- 23. Juni: Schlacht von Wenden
- 23. Juni1. Juli: Sülzeunruhen in Hamburg. In ihrer Folge besetzen Reichswehr und Freikorps die Stadt
- 28. Juni: Unterzeichnung des Versailler Vertrages
- 1. August: Auflösung der Ungarischen Räterepublik
- 10. August: Vertrag von Rawalpindi. Afghanistan wird unabhängig von Großbritannien
- 11. August: Die Weimarer Nationalversammlung gibt Deutschland eine demokratisch-parlamentarische Verfassung
- 17. August: Beginn des ersten polnischen Korfanty-Aufstandes in Oberschlesien
- 4. September -Beginn des Sivas Kongress in der Türkei
- 10. September: Annahme des Friedensvertrags von Saint-Germain-en-Laye durch die österreichische Nationalversammlung. Dadurch wird Südtirol italienisch
- Rote Garden besetzen den Münchner Hauptbahnhof
- Max Brauer (SPD) wird unter dem liberalen Oberbürgermeister Bernhard Schnackenburg Bürgermeister von Altona
- November: Der Berliner Stadtkommandant Otto Wels bildete Soldatenwehren zum Schutz vor Plünderungen und Bürgerkrieg in Berlin

Wissenschaft und Technik

Luftfahrt


- Gründung der IATA
- Februar: Erstflug der Farman F.60 Goliath
- März: Erstflug der De Havilland DH 16
- Juni: Erstflug der Junkers F13
- 14./15. Juni: Erster Nonstop-Flug über den Atlantik durch John Alcock und Arthur Whitten-Brown
- 7. September: Die Koninklijke Luchtvaart Maatschappij: KLM wird gegründet und ist somit die älteste noch existierende Fluggesellschaft der Welt
- Oktober: Erstflug der Fokker F II
- Dezember: Erstflug der Handley Page W.8

Wissenschaft


- Ernest Rutherford wandelt künstlich Stickstoff in Sauerstoff um: 147N + 42He → 178O + 11H
- Francis William Aston entdeckt, dass Isotopie eine über das ganze Periodensystem verbreitete Erscheinung ist
- Arthur Eddington beobachtet während einer Sonnenfinsternis in Brasilien am 29. Mai, dass das Schwerefeld der Sonne Licht genau so ablenkt, wie es die allgemeine Relativitätstheorie vorhersagt

Chemie


- Ernst Späth gelingt die Strukturaufklärung und Synthese des Meskalins

Kultur


- 21. Februar: Uraufführung der Oper Absalom i Eteri von Sacharij Paliaschwili in Tiflis
- 18. März: Uraufführung der Oper Gaudeamus von Engelbert Humperdinck in Darmstadt
- 10. April: Uraufführung der musikalischen Komödie Masques et bergamasques von Gabriel Fauré in Monte Carlo
- 16. April: Uraufführung der Oper Don Ranudo de Colibrados von Othmar Schoeck in Zürich
- 6. Oktober: Uraufführung der Operette Apple Blossoms von Fritz Kreisler am Globe Theatre in New York
- 21. Oktober: Uraufführung der Oper Fennimore und Gerda von Frederick Delius am Opernhaus in Frankfurt am Main
- Die Künstlervereinigung „Die Kugel“ wird in Magdeburg gegründet

Katastrophen


- Ende der Influenza-Pandemie („Spanische Grippe“), die 1918 begonnen hatte

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 18. März: Gründung des Fußballclubs FC Valencia

Geboren


- 1. Januar: Karl Otto Dehnert, Bürgermeister von Wuppertal († 2004)
- 1. Januar: Jerome David Salinger, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2. Januar: Josef Moser (Bautenminister), Bautenminister († 2003))
- 9. Januar: Hans Lebert, österreichischer Schriftsteller und Opernsänger († 1993)
- 12. Januar: Hans Richter (Schauspieler), Schauspieler
- 13. Januar: Ludwig Janda, ehemaliger deutscher Fußballspieler († 1981)
- 15. Januar: Heinz Bethge, deutscher Physiker († 2001)
- 18. Januar: Anton Turek, deutscher Fußballspieler, († 1984)
- 22. Januar: Victor Futter, US-amerikanischer Anwalt und Professor († 2005)
- 23. Januar: Hans Hass, Biologe und Ichthyologe
- 26. Januar: Bill Nicholson, britischer Fußballspieler († 2004)
- 27. Januar: David Seville, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber († 1972)
- 29. Januar: Konrad Hesse, deutscher Rechtswissenschaftler, Richter am Bundesverfassungsgericht († 2005)
- 31. Januar: Hans Katzer, deutscher Politiker († 1996)
- 1. Februar: Eugen Stadelmann, österreichischer Lehrer und Heimatdichter († 1998)
- 2. Februar: Lisa Della Casa, Schweizer Opern- und Operettensängerin
- 4. Februar: Widukind Lenz, deutscher Humangenetiker († 1995)
- 5. Februar: Robert R. Merhige Jr., US-amerikanischer Jurist und Bundesrichter († 2005)
- 8. Februar: Leopold Neumer, deutscher und österreichischer Fußballspieler († 1990)
- 11. Februar: Gretchen Frazer, ehemalige US-amerikanische Skifahrerin († 1994)
- 12. Februar: Ernst-Joachim Gießmann, Minister für Hoch- und Fachschulwesen der DDR († 2004)
- 13. Februar: Willi Bars, deutscher Fußballspieler
- 13. Februar: Tennessee Ernie Ford, US-amerikanischer Country- und Gospel-Sänger († 1991)
- 17. Februar: Kathleen Freeman, US-amerikanische Schauspielerin († 2001)
- 17. Februar: Joseph Hunt, US-amerikanischer Tennisspieler († 1945)
- 18. Februar: Jack Palance, US-amerikanischer Schauspieler
- 20. Februar: Jesco von Puttkamer (Publizist), deutscher Politiker und Diplomat († 1987)
- 22. Februar: Henri Arnoldus, niederländerischer Autor († 2002)
- 26. Februar: Mason Adams, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 27. Februar: Roman Haubenstock-Ramati, Komponist († 1994)
- 1. März: Ludwig Volkholz, Politiker († 1994)
- 2. März: Tibor Flórián, ungarischer Schachspieler, Problemkomponist, Autor und Funktionär († 1990)
- 2. März: Jennifer Jones, US-amerikanische Schauspielerin
- 3. März: Hannelore Schmidt, Ehefrau von Helmut Schmidt
- 7. März: Juanita Kidd Stout, Richterin († 1998)
- 12. März: Christian Broda, österreichischer Politiker († 1987)
- 17. März: Nat King Cole, US-amerikanischer Sänger und Jazz-Musiker († 1965)
- 19. März: Josef Stingl, deutscher Politiker († 2004)
- 19. März: José Alí Lebrún Moratinos, Erzbischof von Caracas und Kardinal († 2001)
- 19. März: Peter Abrahams, südafrikanischer Schriftsteller
- 19. März: Lennie Tristano, US-amerikanischer Jazzmusiker (Pianist und Komponist) († 1978)
- 20. März: Gerhard Barkhorn, deutscher Jagdflieger im 2. Weltkrieg († 1983)
- 20. März: Ernst Topitsch, österreichischer Philosoph und Soziologe († 2003)
- 24. März: Robert Heilbroner, US-amerikanischer Volkswirtschaftler († 2005)
- 29. März: Robert Lowry (Schriftsteller), Schriftsteller († 1994)
- 29. März: Eileen Heckart, US-amerikanische Schauspielerin († 2001)
- 1. April: Joseph Edward Murray, US-amerikanischer Chirurg
- 2. April: Delfo Cabrera, argentinischer Marathonläufer († 1981)
- 3. April: Reno Nonsens, deutscher Satiriker und Theaterleiter († 2001)
- 9. April: John Presper Eckert, US-amerikanischer Computerpionier († 1995)
- 10. April: Richard Bergmann, österreichischer Tischtennisspieler († 1970)
- 13. April: Howard Keel, US-amerikanischer Schauspieler und Musical-Darsteller († 2004)
- 14. April: Raúl Francesco Primatesta, Erzbischof von Córdoba und Kardinal
- 14. April: Karel Berman, tschechischer Komponist und Opernsänger († 1985)
- 16. April: Liesel Christ, Frankfurter Volksschauspielerin († 1996)
- 16. April: Merce Cunningham, US-amerikanischer Tänzer und Choreograf
- 18. April: John Taras, Choreograf und Ballettmeister († 2004)
- 21. April: Michael Thomas Mann, deutscher Musiker und Literaturwissenschaftler († 1977)
- 21. April: Licio Gelli, Gründer der Geheimloge Propaganda Due
- 21. April: Don Cornell, US-amerikanischer Sänger der 1940er und 1950er († 2004)
- 23. April: Silja Walter, Benediktinerin und Schriftstellerin
- 23. April: Yoshitaro Nomura, japanischer Filmregisseur († 2005)
- 24. April: César Manrique, Künstler, Architekt, Bildhauer und Umweltschützer von Lanzarote († 1992)
- 24. April: Axel von dem Bussche, Offizier des Heeres während des 2. Weltkrieges († 1993)
- 24. April: Wolfgang Panofsky, US-amerikanischer Teilchenphysiker
- 25. April: Heinz Wunderlich, deutscher Organist und Komponist
- 29. April: Alla Rakha, indischer Musiker (Tabla) († 2000)
- 1. Mai: John Meredyth Lucas, US-amerikanischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmproduzent († 2002)
- 3. Mai: Pete Seeger, US-amerikanischer Folk-Musiker
- 5. Mai: Georgios Papadopoulos, griechischer Offizier und Politiker († 1999)
- 8. Mai: Lex Barker, US-amerikanischer Schauspieler († 1973)
- 8. Mai: Leon Festinger, US-amerikanischer Sozialpsychologe († 1989)
- 10. Mai: Daniel Bell (Soziologe), US-amerikanischer Soziologe
- 11. Mai: Dan O'Herlihy, irischer Schauspieler († 2005)
- 11. Mai: John Michael Hayes, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 15. Mai: Eckhard Reith, ehemaliges CDU-Bundestagsmitglied
- 16. Mai: Albert Osswald, Ministerpräsident des Landes Hessen († 1996)
- 16. Mai: Liberace, US-amerikanischer Entertainer († 1987)
- 18. Mai: Margot Fonteyn de Arias, britische Tänzerin († 1991)
- 26. Mai: Rubén González, kubanischer Pianist († 2003)
- 30. Mai: Benno Hoffmann, deutscher Ballettmeister und Schauspieler († 2005)
- 3. Juni: Hans Reiser (Schauspieler), deutscher Schauspieler († 1992)
- 4. Juni: Fedora Barbieri, italienische Opernsängerin (Mezzosopran) († 2003)
- 8. Juni: Grete Wurm, deutsche Schauspielerin († 2002)
- 8. Juni: Erwin Lehn, deutscher Orchesterleiter
- 9. Juni: Gerd Oswald, deutscher Filmregisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Drehbuchautor († 1989)
- 9. Juni: Isaak Boleslawski, sowjetischer Schachspieler († 1977)
- 12. Juni: Uta Hagen, deutsch-amerikanische Bühnenschauspielerin († 2004)
- 15. Juni: Phaolo-Giuse Pham Dinh Tung, Erzbischof von Hanoi und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 15. Juni: Alberto Sordi, italienischer Filmschauspieler († 2003)
- 19. Juni: Mario Revollo Bravo, Erzbischof von Bogotá und Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1995)
- 19. Juni: Pauline Kael, Filmkritikerin († 2001)
- 19. Juni: Louis Jourdan, französischer Schauspieler
- 21. Juni: Paolo Soleri, italienischer Architekt
- 23. Juni: Gerda Gmelin, deutsche Schauspielerin († 2003)
- 23. Juni: Hermann Gmeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer († 1986)
- 24. Juni: Eugen Oker, deutscher Schriftsteller und Spielekritiker
- 29. Juni: Ernesto Corripio y Ahumada, römisch-katholischer Erzbischof und Kardinal
- 29. Juni: Slim Pickens, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1983)
- 1. Juli: Hans Bender (Schriftsteller), deutscher Schriftsteller
- 2. Juli: Albert Batteux, französischer Fußballtrainer und Fußballspieler († 2003)
- 6. Juli: Oswaldo Guayasamín, ecuadorianischer Maler und Bildhauer († 1999)
- 8. Juli: Walter Scheel, deutscher Politiker, 1974–1979 Bundespräsident der BRD
- 13. Juli: David Nillo, US-amerikanischer Tänzer, Choreograf und Arrangeur († 2005)
- 16. Juli: Hermine Braunsteiner-Ryan, Aufseherin in den KZs Ravensbrück und Majdanek († 1999)
- 16. Juli: Edith Schneider, Schauspielerin und Synchronsprecheirn
- 16. Juli: Choi Kyu-ha, südkoreanischer Premierminister und Präsident
- 18. Juli: Josef Müller (CDU), deutscher Politiker († 1997)
- 19. Juli: Robert Pinget, Schweizer Schriftsteller († 1997)
- 20. Juli: Edmund Hillary, Bergsteiger, Expeditionsleiter
- 24. Juli: Ferdi Kübler, Schweizer Radrennfahrer
- 26. Juli: James Lovelock, Chemiker, Mediziner, Biophysiker und Erfinder
- 26. Juli: Elinborg Lützen, erste färöische Grafikerin († 1995)
- 26. Juli: Angelo Felici, Kardinal
- 31. Juli: William F. Quinn, erster Gouverneur von Hawaii
- 31. Juli: Primo Levi, italienischer Schriftsteller und Chemiker († 1987)
- 4. August: Emmy Lopes Dias, niederländische Schauspielerin († 2005)
- 6. August: Pauline Betz, ehemalige Tennisspielerin
- 8. August: Dino De Laurentiis, italienischer Filmproduzent
- 9. August: Joop den Uyl, niederländischer Politiker († 1987)
- 11. August: Ginette Neveu, französische Violinistin († 1949)
- 13. August: George Shearing, Jazzpianist
- 14. August: Ingrid Leodolter, österreichische Politikerin und Gesundheitsministerin (1971–1979) († 1986)
- 21. August: Tommy Reilly, kanadischer Musiker († 2000)
- 24. August: Egon Hartmann, deutscher Architekt und Stadtplaner
- 24. August: Niels Viggo Bentzon, ein dänischer Komponist und Pianist († 2000)
- 24. August: Benny Moré, kubanischer Sänger († 1963)
- 25. August: George Wallace, Gouverneur von Alabama († 1998)
- 28. August: Godfrey Hounsfield, englischer Elektrotechniker († 2004)
- 29. August: János Rácz, Mathematiker, Lehrer, Author († 2005)
- 30. August: Wolfgang Wagner, deutscher Regisseur und Festspielleiter
- 30. August: Jiří Orten, tschechischer Dichter († 1941)
- 2. September: Karl-Ernst Maedel, Journalist († 2004)
- 2. September: Lance Macklin, Rennfahrer († 2002)
- 4. September: Howard Morris, US-amerikanischer Komiker († 2005)
- 5. September: Albert Häberling, Schweizer Komponist und Dirigent
- 6. September: Trudi Gerster, Märchenfee der deutsche Sprache|deutschsprachigen Schweiz
- 7. September: Michael Guttenbrunner, österreichischer Dichter und Schriftsteller († 2004)
- 7. September: Andreas Maurer (Politiker), österreichischer Politiker und Landeshauptmann von Niederösterreich
- 8. September: Maria Lassnig, Künstlerin
- 11. September: Ota Šik, tschechisch-Schweizer Wirtschaftswissenschaftler und Maler († 2004)
- 15. September: Fausto Coppi, italienischer Radrennfahrer († 1960)
- 16. September: Sven-Erik Bäck, schwedischer Komponist († 1994)
- 17. September: Horst Krüger, deutscher Schriftsteller († 1999)
- 18. September: Marga Petersen, deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin († 2002)
- 19. September: Alberic Schotte, belgischer Radrennfahrer († 2004)
- 19. September: Juan Barjola, spanischer Maler († 2004)
- 22. September: Franz Peter Wirth, deutscher Regisseur († 1999)
- 23. September: Heinz Kreutzmann, deutscher Politiker
- 24. September: Václav Nelhýbel, US-amerikanischer Komponist und Professor
- 27. September: James Hardy Wilkinson, Mathematiker († 1986)
- 28. September: Helmut Pigge, Philosoph, Dramaturg und Spielleiter
- 29. September: Margot Hielscher, deutsche Sängerin und Filmschauspielerin
- 1. Oktober: Hans Schiefele, deutscher Journalist und Sportfunktionär († 2005)
- 2. Oktober: Alfred Mallwitz, deutscher Bauforscher und Architekt und Archäologe († 1986)
- 3. Oktober: Jean Lefebvre, französischer Schauspieler († 2004)
- 3. Oktober: James M. Buchanan, Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften
- 7. Oktober: Annemarie Renger, deutsche Politikerin
- 11. Oktober: Art Blakey, US-amerikanischer Schlagzeuger († 1990)
- 12. Oktober: Gerhard Kienbaum, deutscher Politiker († 1998)
- 13. Oktober: Hans Hermann Groër, römisch-katholischer Bischof, Kardinal († 2003)
- 17. Oktober: Zhao Ziyang, Politiker der Volksrepublik China († 2005)
- 18. Oktober: Pierre Trudeau, kanadischer Politiker (Ministerpräsident) († 2000)
- 18. Oktober: Anita O'Day, US-amerikanische Jazzsängerin
- 22. Oktober: Doris Lessing, britische Schriftstellerin
- 22. Oktober: Walter Bauer, deutscher Politiker
- 23. Oktober: Manolis Andronikos, griechischer Archäologe († 1992)
- 25. Oktober: Beate Uhse, deutsche Pilotin und Günderin des gleichnamigen Sex-Shops († 2001)
- 26. Oktober: Mohammad Reza Pahlavi, Schah von Persien († 1980)
- 28. Oktober: Johannes Braun, deutscher Bischof der Apostolischen Administratur Magdeburg († 2004)
- 28. Oktober: Bernhard Wicki, österreichischer Schauspieler und Filmregisseur († 2000)
- 29. Oktober: Alexandre Hay, Schweizer Anwalt († 1991)
- 1. November: Hermann Bondi, britischer Mathematiker und Kosmologe († 2005)
- 3. November: Joachim Seyppel, deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
- 5. November: Félix Gaillard, ehemaliger französischer Premierminister († 1970)
- 6. November: Emil Bücherl, deutscher Wissenschaftler und Herzchirurg († 2001)
- 7. November: Helmuth Hoffmann, deutscher Tischtennisspieler
- 9. November: Werner Eberlein, deutscher Kommunist und Politbüro-Mitglied († 2002)
- 10. November: Kurt Schmücker, deutscher Politiker († 1996)
- 10. November: Willi-Peter Sick, deutscher Politiker und MdB
- 10. November: Rudi Adams, deutscher Politiker und MdB
- 10. November: Michail Timofejewitsch Kalaschnikow, russischer Erfinder
- 11. November: Wolfgang Döring, deutscher Politiker († 1963)
- 14. November: Lisa Otto, deutsche Opern-Sopranistin
- 14. November: Günther Eckerland, deutscher Politiker
- 14. November: Veronica Lake, Hollywood-Schauspielerin († 1973)
- 14. November: Ludwig Mecklinger, Minister für Gesundheitswesen der DDR († 1994)
- 14. November: Stephan Koren, österreichischer Politiker († 1988)
- 16. November: Gemini Ganesan, indischer Schauspieler († 2005)
- 16. November: Christoph Probst, Mitglied der Weißen Rose († 1943)
- 20. November: Alan Brown, Formel-1-Rennfahrer († 2004)
- 20. November: Henryk Tomaszewski (Schauspieler), polnischer Schauspieler und Pantomime († 2001)
- 23. November: Jupp Schlaf, deutscher Tischtennisfunktionär und -spieler († 1989)
- 24. November: David Kossoff, Schauspieler († 2005)
- 26. November: Marie Schlei, deutsche Politikerin († 1983)
- 26. November: Ryszard Kaczorowski, letzter Staatspräsident von Polen im Exil
- 26. November: Vera Salvequart, Personal des Konzentrationslagers Ravensbrück († 1947)
- 27. November: Siegfried Naumann, schwedischer Komponist und Professor († 2001)
- 28. November: José María Pinilla Fábrega, 34. Staatspräsident von Panama († 1979)
- 29. November: Adolf Brockhoff, katholischer Priester († 1997)
- 3. Dezember: Hans Bunge, deutscher Dramaturg, Regisseur und Autor († 1990)
- 3. Dezember: Helmut Wunderlich, Minister für Allgemeinen Maschinenbau der DDR († 1994)
- 4. Dezember: Heinz Spundflasche, deutscher Fußballspieler († 1972)
- 4. Dezember: Inder Kumar Gujral, Premierminister von Indien
- 5. Dezember: Hennes Weisweiler, deutscher Fußballtrainer († 1983)
- 6. Dezember: Gideon Klein, Komponist († 1945)
- 8. Dezember: Mieczysław Weinberg, russischer Komponist polnischer Abstammung († 1996)
- 9. Dezember: Ilse Decho, deutsche Glas- und Porzellangestalterin († 1978)
- 10. Dezember: Alexander Courage, US-amerikanischer Komponist, vor allem von TV- und Filmmusik
- 11. Dezember: Jockel Fuchs, deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Mainz († 2002)
- 12. Dezember: Fritz Muliar, österreichischer Kammerschauspieler und Regisseur
- 12. Dezember: Hermann Neuberger, Präsident des deutscher Fußball-Bund|Deutschen Fußball-Bundes († 1992)
- 13. Dezember: Hans-Joachim Marseille, deutscher Jagdflieger, Hauptmann und Fliegerass im 2. Weltkrieg († 1942)
- 14. Dezember: Agnes Fink, deutsch-Schweizer Schauspielerin († 1994)
- 14. Dezember: Alfred Fischer (Richter), Richter am Bundesverwaltungsgericht († 2004)
- 15. Dezember: Gustav Niermann, deutscher Politiker († 1989)
- 17. Dezember: Tomáš Špidlík, Kardinal
- 19. Dezember: Edda Seippel, deutsche Schauspielerin († 1993)
- 19. Dezember: Giancarlo De Carlo, italienischer Architekt († 2005)
- 21. Dezember: Ove Sprogøe, dänischer Schauspieler, bekannt durch die Rolle des Egon Olsen († 2004)
- 21. Dezember: Ivan Blatný, tschechischer Dichter und Schriftsteller († 1990)
- 22. Dezember: Gerd Pfeiffer, Von 1977 bis 1987 Präsident des Bundesgerichtshofs
- 23. Dezember: Ludwig Poullain, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV)
- 24. Dezember: Pierre Soulages, französischer Maler und Grafiker

Gestorben


- 4. Januar: Georg von Hertling, deutscher Reichskanzler (
- 1843)
- 6. Januar: Theodore Roosevelt, Vizepräsident der USA (
- 1858)
- 8. Januar: Peter Altenberg, österreichischer Schriftsteller (
- 1859)
- 15. Januar: Rosa Luxemburg, Politikerin (
- 1871)
- 15. Januar: Karl Liebknecht, Politiker (
- 1871)
- 22. Januar: Carl Larsson, Künstler und gilt als bekanntester Maler Schwedens (
- 1853)
- 29. Januar: Franz Mehring, marxistischer Publizist und Politiker (
- 1846)
- 2. Februar: Xavier Leroux, französischer Komponist (
- 1863)
- 17. Februar: Wilfrid Laurier, kanadischer Premierminister (
- 1841)
- 21. Februar: Kurt Eisner deutscher Politiker und Schriftsteller (
- 1867)
- 22. Februar: Perito Moreno, argentinischer Geograph, Anthropologe und Entdecker (
- 1852)
- 25. März: Gregorianischen Kalenders (der 209. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 157 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1214 - Schlacht bei Bouvines
- 1694 - Durch Beschluss des Parlaments wird die Bank von England gegründet.
- 1769 - Erstes urkundlich belegtes Feuerwerk (in London)
- 1794 - Robespierre, Richter während der französischen Revolution, wird verhaftet, nachdem sich seine Terrorherrschaft durch das 22.Prairial verschärft hatte.
- 1900 - Bei der Verabschiedung eines Regiments deutscher Soldaten hält Kaiser Wilhelm II. seine "Hunnenrede".
- 1906 - Die BLS wird unter dem Namen Berner Alpenbahngesellschaft BLS (Bern—Lötschberg— Simplon) gegründet.
- 1914 - Mobilmachung Russlands
- 1929 - Verabschiedung der Genfer Konvention über Behandlung von Kriegsgefangenen durch 42 Staaten.
- 1940 - Der erste Zeichentrickfilm mit Bugs Bunny erscheint.
- 1945 - Nach gewonnener Unterhauswahl übernimmt Clement Attlee das Amt des britischen Premierministers von Winston Churchill.
- 1949 - Jungfernflug des ersten Düsenverkehrsflugzeuges de-Havilland-Comet
- 1950 - Die DDR führt den Titel Held der Arbeit ein.
- 1953 - Der Koreakrieg endet nach drei Jahren mit einem Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet in Panmunjeom.
- 1955 - Der österreichische Staatsvertrag tritt offiziell in Kraft.
- 1956 - Rumänien wird Mitglied in der UNESCO.
- 1970 - Portugal. Tod von António de Oliveira Salazar.
- 1983 - Hitzerekord in Deutschland. Mit 40,2 Grad wird Gärmersdorf in Bayern die wärmste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen.
- 1983 - Hitzerekord in Österreich. Mit 39,7 Grad wird in Dellach im Drautal in Kärnten die wärmste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen.
- 1984 - In Livorno läßt die Stadtverwaltung zwei Skulpturen des Künstlers Amedeo Modigliani aus dem Hafenbecken bergen, die dieser samt einer Schubkarre 70 Jahre zuvor aus Enttäuschung über anfeindende Kritik dort versenkt hatte.
- 1990 - Im portugiesischen Mangualde läuft der letzte Citroën 2CV (Ente) vom Band.
- 1998 - Deutschland und Armenien unterzeichen eine Abkommen über finanzielle Zusammenarbeit
- 2000 - Mazedonien. Vierte Umbildung der Regierung
- 2002 - Fatos Nano wird Regierungschef in Albanien
- 2003 - Wahl der Nationalversammlung in Kambodscha

Kultur


- 1907 - Uraufführung der Operette Der fidele Bauer von Leo Fall in Mannheim.

Katastrophen


- 1955 - Nähe Petrick, Bulgarien. Eine Lockheed Constellation der Fluggesellschaft El Al, auf dem Flug von Wien, Österreich nach Tel Aviv, Israel, wurde nach einem Navigationsfehler von bulgarischen Düsenjägern angegriffen und abgeschossen, nachdem das Flugzeug bulgarischen Luftraum verletzt hatte. Alle 58 Menschen an Bord starben.
- 1976 - Erdbeben der Stärke 7,5 in Tangshan, 150 km südlich von Peking, Volksrepublik China, etwa 655.000 Tote, offiziell: 255.000 Tote
- 1989 - Tripolis, Libyen. Absturz einer McDonnell Douglas DC-10 der Korean Air beim Landeanflug. 75 der 200 an Bord befindlichen Personen starben.
- 2000 - Dhangarhi, Nepal. Eine DHC Twin Otter 300 der Royal Nepal Airlines stürzte bei Regen und schlechter Sicht ab. Alle 25 Menschen an Bord starben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1924 - Abschlussfeier der Olympischen Sommerspiele in Paris
- 1991 - Der spanische Radrennfahrer Miguel Indurain gewinnt die Tour de France.
- 1997 - Der Radrennfahrer Jan Ullrich gewinnt als erster Deutscher die Tour de France.

Geboren


- 1450 - Jakob Wimpheling, deutscher Schriftsteller
- 1595 - Albrecht von Sachsen-Eisenach, Herzog von Sachsen-Eisenach
- 1768 - Joseph Anton Koch, deutscher Maler
- 1773 - Jacob Aall, Mitglied der verfassungsgebenden norwegischen Nationalversammlung
- 1801 - George Biddell Airy, englischer Astronom
- 1808 - Moriz Haupt, klassischer Philologe und Germanist
- 1824 - Alexandre Dumas (Sohn), französischer Schriftsteller
- 1826 - Adolph von Hansemann, deutscher Unternehmer und Bankier
- 1835 - Giosuè Carducci, italienischer Dichter und Redner
- 1840 - Ranald Slidell MacKenzie, amerikanischer General
- 1848 - Lorand Eötvos, ungarischer Physiker
- 1866 - António José de Almeida, portugiesischer Politiker
- 1867 - Enrique Granados y Campiña, italienischer Sänger
- 1871 - Ákos Buttykay, ungarischer Komponist
- 1871 - Theodore Dreiser, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1871 - Ernst Zermelo, deutscher Mathematiker
- 1877 - Ernst von Dohnányi, ungarischer Pianist und Komponist
- 1880 - Donald Crisp, britischer Schauspieler
- 1881 - Hans Fischer, deutscher Chemiker
- 1882 - Sir Geoffrey de Havilland, britischer Flugzeugkonstrukteur
- 1886 - Ernst May, bekannter deutscher Architekt und Stadtplaner
- 1891 - Wladimir Michailowitsch Petljakow, sowjetischer Flugzeugkonstrukteur
- 1892 - Max Fechner, Justizminister der DDR
- 1895 - Walter Scheidt, Professor am Anthropologischen Institut der Universität Hamburg
- 1900 - Ernst F. Fürbringer, deutscher Schauspieler
- 1900 - Hans Haug, schweizer Komponist
- 1900 - Charles Vidor, US-amerikanischer Regisseur
- 1904 - Ljudmila Rudenko, russische Schachweltmeistrin
- 1909 - Hilde Domin, deutsche Schriftstellerin
- 1910 - Rajzel Zychlinski, jiddische Dichterin
- 1912 - Igor Markevitch, russischer Komponist und Dirigent
- 1913 - Gunther Kohlmey, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 1914 - Gusti Huber, österreichische Burg- und Filmschauspielerin
- 1914 - Karlfranz Schmidt-Wittmack, deutscher Politiker, MdB
- 1915 - Mario del Monaco, italienischer Sänger
- 1915 - Rolf Moebius, deutscher Film- und Theaterschauspieler
- 1917 - Bourvil,