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Mondsee

Mondsee

Die Marktgemeinde Mondsee liegt in Oberösterreich, an der Grenze zum Bundesland Salzburg.

Geografie

Mondsee liegt auf 493 m Höhe im Hausruckviertel am Mondsee. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,5 km, von West nach Ost 7,7 km. Die Gesamtfläche beträgt 16,4 km². 0,6 % der Fläche sind bewaldet, 7,3% der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt, 87 % der Fläche nimmt der Mondsee ein.

Geschichte

Um 600 begannen die Baiern das Mondseerland zu Besiedeln. 748 wurde das Kloster Mondsee durch Bayernherzog Odilo gegründet. Nach der Klostertradition kamen die ersten Mönche aus dem Kloster Monte Cassino in Italien. Bis 1506 gehörte das Mondseerland zum Herzogtum Bayern. Danach ging es in den Besitz der Habsburger über. 1791 wurde das Kloster unter Kaiser Leopold II. aufgehoben. 1810 erhielt der bayerische Feldmarschall Carl Philipp von Wrede das aufgelassene Kloster Mondsee (neben Suben und Gleink) als Schloß mit eigener Herrschaft, Wrede bleibt auch nach der Rückgabe des Gebiets an Österreich Besitzer und fördert das Gebiet nach Kräften (Straßenbau, Beginn der Erzeugung des "Mondseer Käses"...). 1867 beginnt der Fremdenverkehr in Mondsee, die erste Dampfschiffahrt startet 1872. 1891 erfolgte der Anschluss an die Salzkammergutlokalbahn.

Sage zur Entstehung des Klosters

Der Sage nach soll Herzog Odilo in der Nacht auf einem Berg am Mondseeufer auf der Jagd gewesen sein. Als der Mond hinter den Wolken hervor trat und den Weg erhellte, wurde der Herzog vor einem Absturz in den See bewahrt. Als Dank für diese Rettung ließ er am Mondsee ein Kloster errichten.

Wappen


- Geteilt; oben in Blau ein goldener, sichelförmig gesichteter Vollmond; unten in Silber drei goldene, zwei zu eins gestellte Einbäume mit schwarzen, schrägrechten Brandstreifen, linkshin gerudert von je einem rot gekleideten, stehenden Fischer mit schwarzem Filzhut.
- Gemeindefarben: Blau-Weiß
Erzbischof Leonhard von Salzburg bestätigte, nachdem das Mondseeland 1506 pfandweise an das Erzbistum gekommen war, am 4. April 1515 u. a. das "schon vorher geführte" Marktwappen. Am 27. März 1567 stellte Kaiser Maximilian II. über Bitte der Mondseer Bürgerschaft dem Markt einen Wappenbrief aus; das Original ist nicht mehr vorhanden, der Text im Konzept dazu erhalten. Die Wappenbeschreibung in den beiden Urkunden stimmt mit der Darstellung auf den alten Siegeln vollkommen überein; der älteste bekannte Abdruck mit der Frakturumschrift "Sigillum mannsee" findet sich auf einer Quittung vom 2. September 1525. Das dem Markt verliehene Wappen zeigt in Blau über einem "wühlenden" (wellig-bewegten) See in natürlicher (blau-grüner) Farbe eine goldene, gestürzte Mondsichel, rechts und links begleitet von je einem goldenen, sechsstrahligen Stern; dieses Wappen wurde noch auf einem Aktenstück vom 20. Dezember 1749 nachweisbar im Siegel verwendet. Nach der Aufhebung des Untertanenverhältnisses (1848) übernahm der Markt das "zweite", zu Beginn des 17. Jahrhunderts aufgekommene Klosterwappen und hält bis heute an dieser Darstellung fest. Die Gemeindefarben werden nach altem Herkommen ohne nachweisbare Genehmigung geführt.

Nachbargemeinden


- Unterach am Attersee
- Tiefgraben
- Innerschwand
- Sankt Lorenz

Politik

Bürgermeister ist KRDipl.Ing. Otto Mierl von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2.600 Einwohner, 2001 dann 3.207 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten

Sankt Lorenz Sankt Lorenz
- Pfarrkirche Mondsee, ehemalige Benediktiner Stiftskirche. Die prunkvolle, barocke Ausstattung wurde geprägt durch den Maler und Bildhauer Meinrad Guggenbichler (1649-1723). 2005 erhielt sie den Titel einer päpstlichen Basilika minor.
- Der Mondsee gehört mit 14,2 km² zu den größeren Seen im Salzkammergut. Er ist auch der wärmste See.

Museen


- Heimatmuseum mit Pfahlbaumuseum
- Freilichtmuseum Mondseer Rauchhaus
- Salzkammergutlokalbahn-Museum

Freizeiteinrichtungen


- Kulturwanderweg
- Mondseeschifffahrt

Kulturelle Institutionen


- Bürgermusikkapelle
- Sängerbund
- Goldhaubenfrauen
- Spielgemeinschaft Mondseer Jedermann
- Kultur- und Veranstaltungszentrum mit Kreuzgang und Kreuzhof im Schloss Mondsee
- Musiktage Mondsee

Söhne und Töchter der Stadt


- Gerhard Füßl, österreichischer Posaunist

Weblinks


- [http://www.mondsee.at Tourismusverband bzw. Gemeinde/Regionales]
- [http://www.dasmondseeland.at Mondseeland]
- [http://dmoz.org/World/Deutsch/Regional/Europa/Österreich/Oberösterreich/Bezirke/Vöcklabruck/Städte_und_Gemeinden/Mondsee/ Open Directory]
- [http://doris.ooe.gv.at/gemeinden/gemeinde_map.asp?Appl=ortho&GEMEINDE_ID=41715 DORIS-Karte]
- [http://www.mondseeland-info.com Plattform zu den Themen Tourismus und Wirtschaft im Mondseeland] Kategorie:Ort in Oberösterreich Kategorie:Ort im Salzkammergut

Oberösterreich

Oberösterreich (alter Name: Erzherzogtum Österreich ob der Enns) ist eines der neun Österreichischen Länder. Es grenzt an Deutschland, Tschechien und an die österreichischen Bundesländer Niederösterreich, Steiermark und Salzburg. Mit einer Fläche von 11.980 km² und 1,3 Millionen Einwohnern ist Oberösterreich das viertgrößte Bundesland Österreichs (Vergleich: Wien und Niederösterreich haben mehr Einwohner; Steiermark, Tirol und Niederösterreich eine größere Fläche). Im Mühlviertel wohnen einige 100 Sinti, die dort schon seit dem Mittelalter anzutreffen sind. Die wenigsten bekennen sich zu ihrer Volksgruppe.

Geschichte

Das Geburtsjahr von Oberoesterreich König Otokar II, der sein Stammland Böhmen zu einer Höhe emporhob wie kein Herrscher vor ihm, wollte auch in Österreich und Steiermark seine Dynastie gründen und in den Alpenländern seine Macht ebenso gipfeln lassen als in Böhmen. Auch unserem Lande ob der Enns wendete er seine volle Aufmerksamkeit zu und trennte den früher zur Steiermark gehörigen Landstrich von dieser ab, gestaltete das ganze Gebiet zum „Fürstenthum ob der Enns“ aus. Der verlässliche Geschichtsforscher Julius Strnadt bezeichnet mit historischer Wahrscheinlichkeit das Jahr 1260 als Geburtsjahr des Landes ob der Enns. Im Jahre 1264 erscheint der Name Austria superior „Oberösterreich“ oder supra anasum – „Ob der Enns“ urkundlich und Konrad von Sumerau erscheint als „Landrichter der Provinz Oberösterreich“ Seit 1490 erlangte es als Teilfürstentum 'Österreich ob der Enns' eine gewisse Selbstständigkeit. Seit dieser Zeit hielten die oberösterreichischen Stände eigene Landtage in Linz. Neben Herren, Rittern und Prälaten spielten dabei auch die landesfürstlichen Städte eine wichtige Rolle. Seit 1530 öffnete sich das Land der Reformation; 30 Jahre späte waren die Oberösterreicher mehrheitlich evangelisch. Bei der habsburgischen Länderteilung von 1564 fiel Oberösterreich zusammen mit Niederösterreich und den böhmischen Ländern an Kaiser Maximilian II. Nach 1600 setzte unter Kaiser Rudolf II. und seinem Nachfolger Matthias die Gegenreformation ein. Deshalb gingen die oberösterreichen Stände 1619 ein Bündnis mit den böhmischen Ländern ein. Die Aufständischen wurden durch die Truppen des bayerischen Kurfürsten Maximilian im Auftrag Kaiser Ferdinands II. 1620 besiegt. Für einige Jahre kam Oberösterreich unter bayerische Besatzung. Der evangelische Adel musste konvertieren oder das Land verlassen. 1779 kam das Innviertel von Bayern zu Oberösterreich. Während der Napoleonischen Kriege war Oberösterreich mehrfach besetzt. Das Salzburger Land wurde von 1814 bis 1854 von der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz aus verwaltet. 1918 wurde der offizielle Landesname Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 erfolgte die Umbenennung zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs als österreichisches Bundesland.

Verwaltung

Oberösterreich wird traditionell in vier Viertel eingeteilt, das Hausruckviertel, das Innviertel, das Mühlviertel und das Traunviertel. Heutzutage ist es üblich, den Bereich zwischen den Städten Linz, Eferding, Wels, Steyr und Enns als Zentralraum zu bezeichnen. Außerdem erfolgt eine Trennung des Traunviertel in Salzkammergut und die Region Pyhrn-Eisenwurzen. Nach der heutigen Verwaltungseinteilung gliedert sich das Bundesland in 3 Statutarstädte und 15 politische Bezirke.

Statutarstädte


- Linz
- Steyr
- Wels

Bezirke


- Braunau am Inn
- Eferding
- Freistadt
- Gmunden
- Grieskirchen
- Kirchdorf an der Krems
- Linz-Land
- Perg
- Ried im Innkreis
- Rohrbach
- Schärding
- Steyr-Land
- Urfahr-Umgebung
- Vöcklabruck
- Wels-Land Siehe auch: Gemeinden in Oberösterreich

Wichtige Städte in Oberösterreich

Linz (Landeshauptstadt), Wels, Steyr, Leonding, Vöcklabruck, Gmunden, Hallstatt, Braunau am Inn, Ried im Innkreis, Enns, Bad Ischl, Traun, Schärding, Ansfelden, Marchtrenk; Siehe auch: Schulen in Oberösterreich Siehe auch: Landeshymne

Bevölkerung

Geologie

Nördlich des Donautales befindet sich die Böhmische Masse (auch Böhmisches Massiv), die geologisch älteste Landschaft Österreichs. Hier dominieren Granite und Gneise. Nach Süden hin überwiegt der Kalk, etwa im Dachstein/Hallstätterkalk. Dieser, in der Trias entstandene Kalk, ist reich an Fossilien. Besondere Fundorte für Ammoniten sind die Berge um Gosau, westlich des Dachsteines (östlichster Nordalpengletscher) gelegen.

Topografie

Gebirge

Dachsteinmassiv, Höllengebirge, Sengsengebirge, Totes Gebirge

Seen

Praktisch alle der großen oberösterreichischen Seen liegen im Salzkammergut, so etwa Almsee, Attersee, die Gosauseen, Hallstätter See, Irrsee, Langbathsee, Mondsee, Offensee, Traunsee und Wolfgangsee

Flüsse

Alm, Donau, Enns, Inn, Krems, Große Mühl, Kleine Mühl, Naarn, Steyr, Traun, Aist, Antiesen

Weblinks


- [http://www.ooe.gv.at/ Oberösterreichische Landesregierung]
- [http://www.meinereise.at/rioliste.cfm?bundesland=3 Gemeinden in Oberösterreich] Detailinformationen zu allen Gemeinden in Oberösterreich

Siehe auch


- Portal:Oberösterreich Kategorie:Österreich ! Kategorie:Bundesland in Österreich als:Oberösterreich

Hausruckviertel

Das Hausruckviertel, so benannt nach dem Bergrücken Hausruck, ist eines der vier Viertel Oberösterreichs. Es umfasst die im Zentrum Oberösterreichs gelegene Stadt Wels und die Bezirke Wels-Land, Eferding und Grieskirchen, sowie den Bezirk Vöcklabruck im Südwesten. Bei der alten Einteilung Oberösterreichs in vier Viertel wurde das Hausruckviertel im Westen durch die Grenze zu den Bezirken im Innviertel Braunau, Ried im Innkreis und Schärding, im Süden durch die Flüße Vöckla, Ager und Traun und im Norden durch die Donau begrenzt. Mit der Einführung der Begriffs Zentralraum wird der Bereich zwischen den Städten Linz, Eferding, Wels und Steyr nicht mehr dazu gerechnet. Kategorie:Region in Oberösterreich

Kloster Mondsee

Kloster Mondsee ist ein ehemaliges Kloster der Benediktiner in Mondsee in Oberösterreich.

Geschichte

Oberösterreich 748 wurde das Kloster Mondsee durch Bayernherzog Odilo gegründet. Nach der Klostertradition kamen die ersten Mönche aus dem Kloster Monte Cassino in Italien. 788 nach dem Sturz Herzog Tassilos wurde Mondsee Reichskloster und erhielt über die Jahrhunderte reichen Besitz. 831 übergab Ludwig der Fromme das Kloster Mondsee dem Hochstift Regensburg. Erst 1142 wurde das Kloster unter Abt Konrad II. wieder selbständig. Seit 1506 gehört das Mondseeland zu Österreich. 1514 gründete der Abt Wolfgang Haberl das Klostergymnasium. Nach einer Phase des Niedergangs während der Reformation und nachfolgenden Wirren kam es zu einer erneuten Blüte des Klosters. Unter Abt Bernhard Lidl (1727-73) kam es zur Tausendjahrfeier 1748 zu umfangreichen Bautätigkeiten an Kirche und Kloster. 1773 bis 1784 folgte Opportunus II. Dunkl als letzter Abt von Mondsee. 1791 wurde das Kloster unter Kaiser Leopold II. aufgehoben. 1810 erhielt der bayerische Feldmarschall Carl Philipp von Wrede das aufgelassene Kloster Mondsee (neben Suben und Gleink) als Schloss mit eigener Herrschaft, Wrede blieb auch nach der Rückgabe des Gebiets an Österreich Besitzer und förderte das Gebiet nach Kräften (Straßenbau, Beginn der Erzeugung des "Mondseer Käses"...). 1905 gelangte Schloss Mondsee mit dem Tod von Fürstin Ignazia v.Wrede an die Grafen Almeida. 1985 wurde das Schloss an die Fa. Asamer & Hufnagl in Ohlsdorf verkauft.

Weblink


- http://www.dasmondseeland.at/ Mondsee

Leopold II. (HRR)

Leopold II. (
- 5. Mai 1747 in Wien; † 1. März 1792 ebenda) aus dem Haus Habsburg-Lothringen, war von 1790-1792 Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und von 17651790 Großherzog der Toskana.

Leben

Toskana Leopold II. wurde als neuntes Kind von Maria Theresia und Franz Stephan von Lothringen geboren.

Großherzog von Toskana

Ursprünglich als Herzog von Mailand vorgesehen, rückte er nach dem frühen Tod seines älteren Bruders Karl (1745–1761) in die Position eines Großherzogs der Toskana nach, die er nach dem Tod seines Vaters 1765 auch tatsächlich einnahm. Die Toskana wurde so zur habsburgischen Sekundogenitur. Als Großherzog machte Leopold sich einen Namen als Initiator vieler Reformen im aufklärerischen Sinn, allerdings nicht so radikal wie sein Bruder Joseph.

Kaiser

Nach dessen überraschendem Tod abrupt zum Kaiser befördert, verbrachte er den größten Teil seiner Regierungszeit damit, überstürzte Reformen seines Bruders wieder zurückzunehmen und insbesondere die aufrührerischen Ungarn und Belgier wieder zur Ruhe zu bringen, teils durch Militär, teils durch eine nicht ungeschickte Verständigungspolitik. Im Sommer 1791 proklamierte er zusammen mit König Friedrich Wilhelm II. von Preußen und einigen adligen Emigranten die Pillnitzer Deklaration, eine Quasi-Kriegserklärung an das revolutionäre Frankreich, hinter der zwar nicht viel tatsächliche Kriegsabsicht steckte, die die Position des Königs Ludwig XVI. aber deutlich verschlechterte.

Tod und Nachfolge

Ludwig XVI. 1792 starb er ebenso überraschend wie sein älterer Bruder zwei Jahre zuvor. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Franz als Franz II..

Nachkommen

Leopold II. heiratete Maria Ludovica, Tochter Karls III., König von Spanien.
- Marie Therese (1767-1827) - verheiratet mit Anton, König von Sachsen
- Franz II. Joseph Karl (1768–1835)
- Ferdinand III. (1769–1824)
- Erzherzog Karl (1771–1847)
- Josef (1776–1847) - verheiratet mit Alexandra von Romanow-Holstein-Gottorp (1783-1801), Tochter von Zar Paul I. (Russland) (1754-1801)
- Maria Klementine (1777–1801) - verheiratet mit Franz I., König von Sizilien
- Erzherzog Johann (1782–1859)
- Rainer (1783–1853)
- Ludwig
- Rudolf (1788–1831), Kardinalerzbischof von Olmütz, Schüler und Förderer Beethovens Kategorie:Haus Habsburg-Lothringen Kategorie:Kaiser (HRR) Kategorie:Großherzog (Toskana) Kategorie:Mann Kategorie:Geboren 1747 Kategorie:Gestorben 1792 ja:レオポルト2世 (神聖ローマ皇帝)

Carl Philipp von Wrede

Carl Philipp von Wrede (seit 1814 Fürst von Wrede;
- 29. April 1767 in Heidelberg; † 12. Dezember 1838 in Ellingen) war ein bayerischer Generalfeldmarschall und Diplomat.

Leben

Die militärische Karriere des Sohns eines bürgerlichen kurpfälzischen Beamten begann im Jahr 1792, schon im Mai 1800 wurde er außer der Reihe Generalmajor. 1805 im Dritten Koalitionskrieg an die Seite Frankreichs erhielt er den Oberbefehl über die bayerischen Truppen. Bei den Kämpfen in Tirol und dem Marsch der Grande Armée nach Russland zeichnete er sich als Heerführer aus und wurde mit der Herrschaft Mondsee belohnt. Kurz vor der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 wechselte das Königreich Bayern nicht zuletzt auf Betreiben Wredes die Seiten, Wrede nahm am Feldzug gegen Frankreich teil. Im selben Jahr wurde er zum Feldmarschall und zum Fürsten erhoben. Der deutsch-nationale Eiferer Ernst Moritz Arndt verleumdete Wrede aufgrund seines früheren Engagements an der Seite Frankreichs als Plünderer, wofür Arndt gerichtlich verurteilt wurde. Wrede vertrat Bayern beim Wiener Kongress. Bis zu seinem Lebensende blieb er Oberkommandierender der bayerischen Armee. Wrede erhielt am 24. Mai 1815 Ellingen als Thron- und Mannlehen unter bayerischer Hoheit, wo er am 12. Dezember 1838 starb. Wrede, Carl Philipp von Wrede, Carl Philipp von Wrede, Carl Philipp von Wrede, Carl Philipp von Wrede, Carl Philipp von von Wrede, Carl Philipp von Wrede, Carl Philipp

Salzkammergutlokalbahn

Die Salzkammergut-Lokalbahn, kurz SKGLB oder Ischlerbahn, war eine Schmalspurbahn mit 760 mm Spurweite, die die Stadt Salzburg mit dem Kurort Bad Ischl verband. Die zwischen 1890 und 1894 errichtete Schmalspurbahn führte von der Stadt Salzburg durch die schon im 19. Jahrhundert touristisch bedeutsame Region des Salzburger und oberösterreichischen Salzkammergutes nach Bad Ischl im Tal der Traun. Dort bestand Anschluss an die normalspurige Salzkammergutbahn. Die 63 km lange Strecke hatte eine Zweiglinie nach Mondsee. Die ursprünglich private Gesellschaft errichtete auch die Schafbergbahn. 1939 wurde die Gesellschaft in den Besitz der Bundesländer Salzburg und Oberösterreich übernommen. Nach dem Zweiten Weltkrieg unterblieben dringende Modernisierungsmaßnahmen, wie etwa die oftmals geforderte Elektrifizierung, und die steigende Konkurenz durch den Straßenverkehr führte zu einem Rückgang der Beförderungszahlen. 1957 wurde trotz heftiger Proteste der Bevölkerung der Betrieb eingestellt und durch Postautobusse ersetzt. Einige Lokomotiven und Waggons wurden an die Steiermärkischen Landesbahnen und die Zillertalbahn verkauft und sind so bis heute erhalten geblieben. Die Strecke wurde innerhalb kürzester Zeit abgetragen und die Trasse in mehreren Abschnitten zur Verbreiterung von Straßen herangezogen. Die Strecke von Salzburg nach Eugendorf blieb im wesentlichen unverbaut und ist heute ein beliebter Radweg. Mit der Einstellung der SKGLB wurde erstmals in Österreich eine Bahnstrecke von nennenswerter Länge und überregionaler Bedeutung eingestellt. Heute erinnert vor allem das im einzig erhalten gebliebenen Heizhaus in Mondsee untergebrachte SKGLB-Museum an die Bahn. Hier sind drei Lokomotiven (zwei davon betriebsfähig konserviert) und einige restaurierte Waggons ausgestellt. Initiativen, ein kurzes Teilstück der SKGLB als Museumsbahn und touristische Attraktion wieder aufzubauen, waren bis dato aus finanziellen Gründen nicht vom Erfolg gekrönt.

Literatur


- J. O. Slezak, Von Salzburg nach Bad Ischl, Geschichte der Salzkammergut-Lokalbahn, 2. Auflage, Verlag Slezak, 1995, ISBN 3-85416-170-0
- Kroboth, Slezak, Sternhart - Schmalspurig durch Österreich, 4. Auflage, Verlag Slezak, 1991, ISBN 3-85416-095-X

Weblinks


- [http://www.ischlerbahn.at.tf/ Club Salzkammergut-Lokalbahn und Museum Mondsee]

Siehe auch

Fahrradwege auf stillgelegten Bahntrassen Kategorie:Schienenverkehr (Österreich) Kategorie:Schmalspurbahn Kategorie:Ehemalige Bahnstrecke Kategorie:Spurweite 760 mm Kategorie:Salzkammergut

Blau

Als Blau bezeichnet man die wahrgenommene Farbe von Licht, das eine Wellenlänge zwischen 450 und 500 nm hat. Der Farbeindruck Blau kann aber auch durch Farbmischung entstehen. Das Wort Blau stammt vom althochdeutschen blao für schimmernd, glänzend.

Farblehre

Die Farbe Blau
- ist eine der Grundfarben der Additiven Farbmischung (neben Rot und Grün),
- entsteht durch die Mischung der Farben Magenta und Cyan in der Subtraktiven Farbmischung,
- ist die Komplementärfarbe zu Orange,
- hat im RGB-Farbraum den Wert RGB = (0, 0, 255) dezimal bzw. 0000FF hexadezimal.
- hat eine anregende Wirkung auf den Menschen, im Gegensatz zur Farbe Rot. Blau fördert die Konzentration und hält wach.
- ist Lieblingsfarbe für den überwiegenden Teil der Menschen in Deutschland (Quelle: Eva Heller Wie Farben auf Gefühl und Verstand wirken).

Bedeutung

Blau ist eine Farbe, die auf den Menschen kalt wirkt. Als Grundfarbe der Luft und damit des Himmels und durch die Tatsache, dass weiter entfernte Landschaft bläulich erscheint, ist Blau eine Farbe der Ferne und der (räumlichen) Tiefe. Im Volksmund ist Blau die Farbe der Treue. Als Farbe der französischen Tricolore steht Blau für die Freiheit. Politik: In den meisten europäischen Ländern ist Blau die Farbe der liberalen Parteien; in den USA ist es die der Demokraten. WeitereBedeutung: Man wird auch als blau bezeichnet, wenn man betrunken ist. Wird jemand in der Umgangssprache als blau bezeichnet, ist dies ein Synonym für betrunken, andererseit kann Blau auch für alkoholablehnend stehen (vgl. Blaues Kreuz). Blau machen ist umgangssprachlich ein Synonym für 'krank feiern'. Blau hat umgangssprachlich auch die Bedeutung von: Wird davon gesprochen, daß jemand blaues Blut besitzt, so steht dies dafür, dass er von Adel ist. Dies rührt daher, dass adlige, d.h. nicht (im Freien) arbeitende Menschen eine ungebräunte, blasse, durchscheinende Haut hatten, durch die die Adern blau durchschimmerten. In vielen seiner monochromen Bildern verwendet der französische Künstler Yves Klein ausschließlich die Farbe Blau (International Klein Blue (IKB)). Beispiele für blaue Farben sind die Farbstoffe Indigo, Ultramarinblau und Berliner Blau (preußisch Blau). Literarische Bedeutung erlangte im 19. Jahrhundert das Motiv der blauen Blume, das in Novalis' Roman Heinrich von Ofterdingen auftaucht und zum sprichwörtlichen Sinnbild der romantischen Suche nach Erfüllung wurde. "Die Schöne Lau" ist ein Kunstmärchen um eine kinderlose Prinzessin von Eduard Mörike, das in Blaubeuren spielt. Siehe auch: Farbe, Redewendungen (Farbe), Liste blauer Farbmittel Kategorie:Farben ja:青 ms:Biru simple:Blue

Mondsichel

] ] Die Mondsichel (☾) und der Stern () sind das international etablierte und anerkannte Symbol (☪) des Islam. Das Symbol ist auf den Flaggen einiger muslimischer Staaten zu sehen. Darüber hinaus ist es als Roter Halbmond ein Schutzzeichen nach den Genfer Abkommen und ein Symbol der Internationalen Rotkreuz und Rothalbmond-Bewegung . Die entsprechenden nationalen Gesellschaften fast aller muslimischen Länder verwenden hinsichtlich ihres Symbols und Namens den Roten Halbmond (engl. Red Crescent). Es hat die Unicode-Nummer x262a (9770).

Geschichte

Das astrale Symbol der Mondsichel entstammt eigentlich der vorislamischen Zeit vor einigen tausend Jahren. Die Umstände über Ursprung und Entstehung des Symbols sind schwer zu ermitteln, aber es herrscht Übereinstimmstimmung, dass Himmelssymbole wie Sonne und Mond als Himmelsgötter von den Völkern Mittelasiens und Sibiriens verehrt wurden. Nach anderen Überlieferungen dienten Mondsichel und Stern der Darstellung der phönizischen Göttin Tanit sowie der griechischen Göttin Artemis. Die Stadt Konstantinopel (heut. Istanbul) übernahm das sichelförmige Mondsymbol. Der Überlieferung zufolge hatte diese es zu Ehren der Göttin Diana gewählt. Nach anderen Quellen ginge es auf eine Schlacht zurück, in der die Römer die Goten am ersten Tag eines Mondmonats besiegten. Auf jeden Fall war die Mondsichel bereits in vorchristlicher Zeit Bestandteil der Stadtflagge. Die ursprüngliche moslemische Gemeinschaft verfügte über kein direktes eigenes Symbol. Zu Zeiten des Propheten Muhammad trugen die islamischen Armeen und Karawanen einfarbige Flaggen (schwarz, grün oder weiß). Spätere muslimische Generationen führten die Tradition der einfachen schwarzen, weißen oder grünen Flagge fort, ohne Embleme, Schriftzeichen oder Symbole. Spätestens im Osmanenreich wurden Mondsichel und Stern mit der muslimischen Welt identifiziert. Als die Türken Konstantinopel 1453 eroberten, übernahmen sie die vorhandene Flagge der Stadt und ihr Symbol. Nach der Legende sah der Gründer des osmanischen Reiches Osman I. im Traum die Mondsichel, die sich von einem Ende der Erde zum anderen ausdehnte. Dieses als gutes Omen nehmend, beschloss er, die Mondsichel als Symbol seiner Dynastie zu übernehmen. Dass die fünf Zacken des Sterns die fünf Pfeiler des Islam symbolisieren, ist reine Spekulation. Der Stern gehörte nicht zur Ausstattung der osmanischen Flagge und findet sich auch heute nicht auf allen islamischen Flaggen. Jahrhunderte beherrschte das Osmanenreich die muslimische Welt. Durch die fortdauernde Auseinandersetzung mit dem christlichen Europa hat sich das Symbol auch mental mit dem Glauben des Islam verbunden und eine Wandlung von einem alten heidnischen Bild zum heutigen Symbol des Islam durchlaufen.

Christentum

Das Symbol der Mondsichel findet sich auch in vielen nicht islamischen Kuluren, auch im Christentum. So wird die Jungfrau Maria in der katholischen Tradition häufig auf der Mondsichel stehen dargestellt (siehe auch Marienbild). Manchmal wird auch angenommen, die Sichel stelle nicht den Mond, sondern die Venus dar, die in der Astrologie Weiblichkeit symbolisiert und mit der Maria ebenfalls häufig assoziiert wird. Die Venus erscheint, wie der Mond, oft als Sichel – dies ist allerdings mit bloßem Auge schwer zu erkennen. Kategorie:Symbol

Vollmond

Vollmond ist der Zeitpunkt, an dem Sonne und Mond in Opposition stehen, also von der Erde aus gesehen in entgegengesetzter Richtung. Der Mond befindet sich dabei meist geringfügig über oder unter der Ebene der Erdumlaufbahn (Ekliptik). Liegt er zu diesem Zeitpunkt genau in Höhe der Ekliptik, findet eine Mondfinsternis statt. Bei Vollmond erreicht der Mond seine maximale Helligkeit und hat eine Magnitude von etwa -12,5 bis -13. Die Helligkeit des Vollmonds schwankt aufgrund der elliptischen Umlaufbahnen von Erde und Mond. Ist die Erde der Sonne besonders nahe und zugleich der Mond an seinem erdnächsten Punkt, so ist der Vollmond etwa 22 Prozent heller als im umgekehrten Fall, wenn beide Entfernungen maximal sind. Der Gegensatz zum Vollmond ist Neumond, wenn der Mond zwischen Sonne und Erde steht. In diesem Fall kann es zu einer Sonnenfinsternis kommen. Durch die identische Winkelgeschwindigkeit der Rotation von Erde und Mond ist jeweils von der Erde aus nur die eine Seite (Vorderseite) des Mondes zu sehen. Die auf der Oberfläche des Mondes als dunkle Flächen erkennbaren Krater und Ebenen tragen je nach Größe die Bezeichnung "Meer", obwohl sie reine Staub- und Steinwüsten sind. Im englischen Sprachraum bezeichnet der Begriff „Blue Moon“ den zweiten Vollmond innerhalb eines Kalendermonats. Siehe auch:
- Mondphase
- Neumond
- Erstes Viertel
- Letztes Viertel Kategorie:Erdmond Kategorie:Himmelsmechanik ja:満月

Einbaum

Der Einbaum ist ein verbreiteter Bootstyp vor allem bei Naturvölkern, dessen Rumpf aus einem einzigen, oft mit Feuer ausgehöhlten Baumstamm gefertigt wurde. Mitunter werden die Bordwände durch Spanten verstärkt. Da (wie der Name schon sagt) ein Einbaum aus einem Baumstamm hergestellt wird, sind die allgemeinen Ausmaße von den Waldbeständen abhängig. Einbäume haben zum Teil ein beträchtliches Ausmaß (in Äquatorialafrika für bis zu 70 Personen). Wie archäologische Funde belegen, beherrschten Menschen schon vor 7000 Jahren die Kunst, einen Baum auszuhöhlen und ihn zum Wassertransportmittel zu machen. Der Einbaum ist damit einer der Urformen der Boote. Johannes Voss umsegelte mit "Tilikum", einem berühmten Einbaum, von 1901-1904 die Welt. Hannes Lindemann überquerte mit dem Einbaum "Liberia" 1956 den Atlantik. Siehe auch: Katamaran, Piroge, Holzboot, Kanu Kategorie:Bootstyp

Schwarz

Die Farbe Schwarz
- entsteht durch die Mischung der Farben Cyan, Magenta und Gelb in der Subtraktiven Farbmischung
- hat im RGB-Farbraum den Wert RGB = (0, 0, 0) dezimal bzw. #000000 hexadezimal
- Schwarz trägt im RAL-Farbsystem die Bezeichnungen RAL 9005. Von vielen wird Schwarz nicht als Farbe anerkannt. Siehe dazu Bunte und unbunte Farben.

Bedeutung

Je nach Betrachtungsweise kann man darüber streiten, ob Schwarz wirklich eine Farbe ist. Physikalisch gesehen entsteht Schwarz bei der Abwesenheit von Licht jeglicher Wellenlänge. Da Farbe lediglich eine Sinnesempfindung des Gehirns und die Wellenlänge eine physikalische Eigenschaft ist, ist es nicht angebracht von Schwarz als Farbe zu reden. Die Herstellung schwarzer Pigmente ist in der Malerei seit mindestens dem 1. Jahrhundert nachgewiesen. Dabei wurde erstaunlicherweise kaum Holz-Ruß verwandt, sondern entweder Pflanzenschwarz (entsteht beim Weinkeltern, auch Tresterschwarz genannt) oder Elfenbeinschwarz (gebranntes Elfenbein).

Siehe auch


- Schwarzbuch
- Schwarzer Körper Kategorie:Farben ja:黒 simple:Black

Fischer

Ein Fischer ist jemand, der den Fischfang ausübt.

Geschichte

Die Tätigkeit als Fischer ist bereits für die frühesten menschlichen Gesellschaftsformen der Wildbeuter anzunehmen. Den Beruf des Fischers gibt es oft in Gesellschaften mit geringer Arbeitsteilung. In diesen Gesellschaften bilden einige Grundberufe wie Schmied, Heiler und eben auch Fischer oft eine Art eigener Kaste oder werden von einer bestimten Ethnie ausgeübt. In Westafrika gibt es z.B am Niger das Fischervolk der Bozo. Ebenso gibt es in Indien Fischerkasten oder -völker.

Rechtliches

Das Fischereiwesen in Deutschland ist Ländersache. Die entsprechenden rechtlichen Grundlagen sind in den Landesfischereigesetzen festgelegt. Im Gegensatz zum Berufsfischer übt der Sportfischer den Fischfang als Freizeitbeschäftigung aus.a

Bekannte Fischer

Da Fischer über Jahrtausende hinweg in vielen Gegenden maßgeblich zur Ernährung der Bevölkerung beigetragen haben, fanden sie Eingang in zahlreiche literarische Werke. Bekannte Beispiele sind Simon Petrus in der Bibel und die Erzählung "Der alte Mann und das Meer" von Ernest Hemingway.

Weblinks


- [http://www.vdbi.de Verband der deutschen Binnenfischerei e.V.]
- [http://www.anglerverband.com Deutscher Anglerverband e.V.]
- [http://www.vdsf.de Verband Deutscher Sportfischer e.V.]
- [http://www.fisherfriendsaustria.at Österreichische Fischer Freunde] Kategorie:Beruf Kategorie:Fischerei Kategorie:Seefahrtsberuf ms:Nelayan

Blau

Als Blau bezeichnet man die wahrgenommene Farbe von Licht, das eine Wellenlänge zwischen 450 und 500 nm hat. Der Farbeindruck Blau kann aber auch durch Farbmischung entstehen. Das Wort Blau stammt vom althochdeutschen blao für schimmernd, glänzend.

Farblehre

Die Farbe Blau
- ist eine der Grundfarben der Additiven Farbmischung (neben Rot und Grün),
- entsteht durch die Mischung der Farben Magenta und Cyan in der Subtraktiven Farbmischung,
- ist die Komplementärfarbe zu Orange,
- hat im RGB-Farbraum den Wert RGB = (0, 0, 255) dezimal bzw. 0000FF hexadezimal.
- hat eine anregende Wirkung auf den Menschen, im Gegensatz zur Farbe Rot. Blau fördert die Konzentration und hält wach.
- ist Lieblingsfarbe für den überwiegenden Teil der Menschen in Deutschland (Quelle: Eva Heller Wie Farben auf Gefühl und Verstand wirken).

Bedeutung

Blau ist eine Farbe, die auf den Menschen kalt wirkt. Als Grundfarbe der Luft und damit des Himmels und durch die Tatsache, dass weiter entfernte Landschaft bläulich erscheint, ist Blau eine Farbe der Ferne und der (räumlichen) Tiefe. Im Volksmund ist Blau die Farbe der Treue. Als Farbe der französischen Tricolore steht Blau für die Freiheit. Politik: In den meisten europäischen Ländern ist Blau die Farbe der liberalen Parteien; in den USA ist es die der Demokraten. WeitereBedeutung: Man wird auch als blau bezeichnet, wenn man betrunken ist. Wird jemand in der Umgangssprache als blau bezeichnet, ist dies ein Synonym für betrunken, andererseit kann Blau auch für alkoholablehnend stehen (vgl. Blaues Kreuz). Blau machen ist umgangssprachlich ein Synonym für 'krank feiern'. Blau hat umgangssprachlich auch die Bedeutung von: Wird davon gesprochen, daß jemand blaues Blut besitzt, so steht dies dafür, dass er von Adel ist. Dies rührt daher, dass adlige, d.h. nicht (im Freien) arbeitende Menschen eine ungebräunte, blasse, durchscheinende Haut hatten, durch die die Adern blau durchschimmerten. In vielen seiner monochromen Bildern verwendet der französische Künstler Yves Klein ausschließlich die Farbe Blau (International Klein Blue (IKB)). Beispiele für blaue Farben sind die Farbstoffe Indigo, Ultramarinblau und Berliner Blau (preußisch Blau). Literarische Bedeutung erlangte im 19. Jahrhundert das Motiv der blauen Blume, das in Novalis' Roman Heinrich von Ofterdingen auftaucht und zum sprichwörtlichen Sinnbild der romantischen Suche nach Erfüllung wurde. "Die Schöne Lau" ist ein Kunstmärchen um eine kinderlose Prinzessin von Eduard Mörike, das in Blaubeuren spielt. Siehe auch: Farbe, Redewendungen (Farbe), Liste blauer Farbmittel Kategorie:Farben ja:青 ms:Biru simple:Blue

Weiß

Weiß ist eine Farbe. Ein Material, das Licht in verschiedenen Wellenlängen mit hoher Intensität reflektiert, so dass alle Farbzäpfchen der Netzhaut des menschlichen Auges stark gereizt werden, erscheint weiß. Weißes Licht
- entsteht durch die Mischung der Farben Rot, Grün und Blau in der Additiven Farbmischung
- hat im RGB-Farbraum den Wert RGB = (255, 255, 255) dezimal bzw. FFFFFF hexadezimal. Von vielen wird weiß nicht als Farbe im engeren Sinne anerkannt. Dazu siehe: Bunte und unbunte Farben. Siehe auch: Weißes Gold, Liste weißer Farbmittel Kategorie:Farben ja:白 simple:White

Erzbischof

Der Begriff Erzbischof (von griechisch αρχή, arché für Anfang, Führung und επίσκοπος, epískopos für Bischof, wörtlich Aufseher) bezeichnet ursprünglich den in der Hauptstadt einer römischen Provinz residierenden Bischof (Religiöser Titel). Er berief und leitete die Provinzialsynode, woraus sich die Oberaufsicht über die Bischöfe der Provinz entwickelte. Erzbischöfe in diesem Sinne (d.h. gleichzeitig Aufseher einer Kirchenprovinz) werden, im Gegensatz zu residierenden Erzbischöfen, deren Erzbistum direkt dem Heiligen Stuhl oder einem anderen Erzbistum unterstellt sind, auch als Metropoliten bezeichnet. „Archiepiscopus“ wurden seit karolingischer Zeit auch die angesehenen Bischöfe genannt. Zur Bestätigung empfingen sie das Pallium vom Papst oder dem Patriarchen. Ein Erzbischof hatte eine Landeskirche zu leiten und deren Bischöfe zu weihen. Der Erzbischof ist als Bischof eines Erzbistums den anderen Bischöfen gleichgeordnet. In Deutschland wurden inzwischen neue Kirchenprovinzen mit Erzbischöfen an der Spitze errichtet. Neben den residierenden Bischöfen (mit oder ohne Kirchenprovinz) gibt es die Bezeichnung „Erzbischof“ auch als Titel eines hochrangigen Prälaten der Kurie oder im diplomatischen Dienst (Titularerzbischof). In der protestantischen Kirche der angelsächsischen Länder und in Schweden bezeichnet Erzbischof den leitenden Bischof. Zu unterscheiden sind auch die Erzbistümer, welche zugleich Metropolitansitze sind (z. B. Erzbistum Köln) und jene, welche zwar im Range eines Erzbistums stehen, jedoch keine Metropolitansitze darstellen. Diese können exemt (z. B. Straßburg) oder auch selbst Suffraganbistümer sein (z. B. Sens). Es steht dem Apostolischen Stuhl zu, eine Kirchenprovinz zu errichten, wenn die Bedingungen es erfordern und damit einen Bischofssitz zum Erzbistum zu erheben oder aber einen Metropolitansitz aufzuheben und den Bischofssitz im Range eines Erzbistums zu belassen.

Siehe auch


- Diözese
- Großerzbischof
- Kardinal
- Liste von Kirchen, religiösen Einrichtungen und Institutionen
- Liste der katholischen Bistümer Kategorie:Kirchenwesen Kategorie:Bischof ja:大主教

27. März

Der 27. März ist der 86. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 87. in Schaltjahren) - somit verbleiben 279 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1471 - Im Weiler Vazerol in Lantsch (Graubünden) findet die Vereinigung der drei Bünde (Oberer oder grauer Bund, Gotteshausbund und Zehngerichtebund) zum Freistaat „Gemeiner Dreyen Bünden“ statt.
- 1513 - Der spanische Entdecker Juan Ponce de León sichtet als erster Europäer Nordamerika (nämlich Florida) und glaubt, eine weitere Insel vor sich zu haben.
- 1794 - Der amerikanische Kongress beschließt den Bau von sechs Fregatten und gründet ihre Marinestreitkraft, die United States Navy.
- 1813 - Friedrich Wilhelm III. erklärt Frankreich erneut den Krieg.
- 1899 - Eröffnung der Schmalspureisenbahnlinie auf den Brocken (Brockenbahn)
- 1900 - Der schwedische Geograf und Forschungsreisende Sven Hedin entdeckt die Ruinenstadt Lou-Lan im Nordwesten Chinas.
- 1918 - Moldawien und Bessarabien schließen sich Rumänien an.
- 1938 - Die Armee der chinesischen Kuomintang besiegt Japan in der Schlacht von Tai er Zhuang im Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieg.
- 1942 - Zweiter Weltkrieg: Britische Truppen stürmen die U-Boot-Basis von Saint-Nazaire in Frankreich
- 1952 - In München scheitert ein Attentat der jüdischen Untergrundgruppe Irgun auf den deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer.
- 1958 - Nikita Chruschtschow wird Regierungschef der Sowjetunion.
- 1968 - Indonesien. General Hadji Mohamed Suharto lässt sich zum Staatspräsidenten und Oberbefehlshaber der Streitkäfte wählen.
- 1993 - Jiang Zemin wird zum Staatspräsidenten der Volksrepublik China.
- 1993 - Vernichtender Anschlag auf den Neubau der Justizvollzugsanstalt Weiterstadt durch die RAF
- 2001 - Laos. Bounnhang Vorachit wird Ministerpräsident

Wirtschaft


- 1952 - Sun Records nimmt in Memphis, Tennessee den Geschäftsbetrieb auf. Die Plattenfirma nimmt spätere Weltstars wie z.B. Elvis Presley, Carl Perkins, Jerry Lee Lewis oder Johnny Cash unter Vertrag.

Wissenschaft und Technik


- 1968 - Die Westdeutsche Rektorenkonferenz beschließt einen leistungsbezogenen Numerus Clausus, um die "Studentenschwemme" an den Universitäten zu stoppen.
- 1969 - Die NASA startet die Raumsonde Mariner 7 Richtung Mars.

Kultur


- 1791 - Uraufführung der Oper Les Deux Sentinelles von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1924 - Uraufführung der Oper Irrelohe von Franz Schreker in Köln.
- 1926 - Die Oper "Der Protagonist" von Kurt Weill wird in Berlin uraufgeführt.
- 1936 - Uraufführung der Oper Rossini in Neapel von Bernhard Paumgartner in Zürich.
- 1995 - Der US-amerikanische Spielfilm "Forrest Gump" von Robert Zemeckis wird bei der Verleihung der "Academy Awards" in Los Angeles mit insgesamt sechs Oscars der große Gewinner der Veranstaltung.

Religion


- 1516 - Den in der Republik Venedig wohnenden Juden wird nur noch die Insel Ghetto als Wohnbezirk überlassen.

Katastrophen


- 1964 - Erdbeben in Alaska. Bei dem so genannten Karfreitagsbeben, mit 8,4 - 9,2 Punkten auf der Richterskala eines der stärksten Erdbeben in den USA, werden 125 Menschen getötet, Tsunamis kommen bis Hawaii und Kalifornien.
- 1977 - Auf Teneriffa ereignet sich das verheerendste Flugzeugunglück der zivilen Luftfahrt, als ein Jumbo-Jet beim Starten bei dichtem Nebel in einen zweiten Jumbo rast, der nach dem Landen nicht rechtzeitig von der Startbahn abgebogen war. Von den 644 Menschen an Bord beider Maschinen starben 583 Menschen, nur 61 konnten sich selbst retten oder gerettet werden.
- 1980 - Die norwegische Ölplattform "Alexander Kielland" bricht in der Nordsee zusammen; 123 der 212 Besatzungsmitglieder werden getötet.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1983 - Larry Holmes gewinnt den Box-Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lucien Rodriguez in Scranton durch einen Sieg nach Punkten.

Geboren


- 972 - Robert II. (Frankreich), König von Frankreich
- 1401 - Herzog Albrecht III. von Bayern-München
- 1663 - Johann Andreas Eisenbarth, wandernder Chirurg und Augenarzt
- 1667 - Ferenc Rákoczi II., ungarischer Freiheitskämpfer
- 1765 - Franz Xaver von Baader, deutscher Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph
- 1770 - Sophie Mereau, deutsche Schriftstellerin
- 1785 - Ludwig XVII, französischer Kronprinz, starb mit 10 Jahren
- 1796 - Julius Friedrich Heinrich Abegg, bedeutender deutscher Kriminalist
- 1809 - Georges-Eugène Baron Haussmann, französischer Stadtplaner
- 1810 - Adolf Glaßbrenner, deutscher Humorist und Satiriker
- 1817 - Carl Wilhelm von Nägeli, schweizer Botaniker
- 1818 - Jacob Axel Josephson, schwedischer Komponist
- 1820 - Edward Inglefield, britischer Admiral und Polarforscher
- 1824 - Johann Wilhelm Hittorf, deutscher Chemiker und Physiker
- 1845 - Wilhelm Conrad Röntgen, deutscher Physiker (Nobelpreis für Physik 1901)
- 1847 - Otto Wallach, deutscher Chemiker (Nobelpreis 1910)
- 1851 - Vincent d'Indy, französischer Komponist und Musikpädagoge
- 1854 - Giovanni Battista Grassi, italienischer Zoologe (Entdecker des Malariaüberträgers)
- 1857 - Karl Pearson, englischer Mathematiker
- 1858 - Richard Pfeiffer, deutscher Bakteriologe
- 1862 - Arturo Berutti, argentinischer Komponist
- 1863 - Sir Frederick Henry Royce, britischer Automobilpionier (Rolls-Royce)
- 1864 - Karl Diehl, deutscher Nationalökonom
- 1866 - Andon Zako Çajupi, albanischer Schriftsteller
- 1871 - Heinrich Mann, deutscher Schriftsteller
- 1875 - Albert Marquet, französischer Maler
- 1875 - Cécile Vogt, französisch-deutsche Neurologin
- 1879 - Edward Steichen, US-amerikanischer Fotograf
- 1880 - Robert Pferdmenges, deutscher Bankier und Politiker
- 1885 - Heinrich Mohn, deutscher Verleger
- 1886 - Clemens Holzmeister, österreichischer Architekt
- 1886 - Ludwig Mies van der Rohe, deutsch-US-amerikanischer Architekt
- 1886 - Sergei Mironowitsch Kirow, Vertrauter Stalins und Parteisekretär von Leningrad
- 1888 - Agnes Windeck, deutsche Bühnen-, Film- und Fernsehschauspielerin
- 1889 - Yakup Kadri Karaosmanoglu, türkischer Romanschiftsteller
- 1893 - Karl Mannheim, Philosoph und Soziologe
- 1894 - René Fonck, französisches Fliegerass
- 1897 - Douglas Rayner Hartree, britischer Physiker
- 1899 - Francis Ponge, französischer Schriftsteller
- 1899 - Gloria Swanson, US-amerikanische Schauspielerin
- 1901 - Carl Barks, US-amerikanischer Comic-Zeichner
- 1901 - Eisaku Sato, japanischer Politiker und Regierungschef
- 1901 - Enrique Santos Discépolo, Musiker und Komponist
- 1901 - Erich Ollenhauer, deutscher Politiker
- 1905 - Leroy Carr, US-amerikanischer Musiker
- 1905 - Rudolf Christoph Freiherr von Gersdorff, Offizier der Reichswehr und der Wehrmacht
- 1909 - Ben Webster, US-amerikanischer Jazz-Musiker
- 1909 - Golo Mann, deutscher Historiker, Schriftsteller und Philosoph
- 1909 - Werner Eckart, deutscher Fabrikant (Gründer von Pfanni)
- 1911 - Klaus Piper, deutscher Verleger
- 1912 - James Callaghan, britischer Premierminister
- 1917 - Cyrus Vance, US-amerikanischer Politiker, US-Außenminister
- 1920 - Richard Hayman, US-amerikanischer Musiker
- 1921 - Toni Berger, deutscher Schauspieler
- 1922 - Jules Olitski, russischer Maler
- 1923 - Shusaku Endu, japanischer Schriftsteller
- 1923 - Tom Edwards, US-amerikanischer DJ
- 1924 - Sarah Vaughan, US-amerikanische Jazz-Sängerin
- 1927 - François Furet, französischer Historiker
- 1927 - Mstislaw Rostropowitsch, russischer Cellist und Dirigent
- 1930 - Daniel Spoerri, in Rumänien geborener Objektkünstler
- 1930 - David Janssen, US-amerikanischer Schauspieler (bekannt als "Dr. Richard Kimble")
- 1931 - John Marascalo, US-amerikanischer Songschreiber
- 1934 - Jutta Limbach, deutsche Rechtswissenschaftlerin und Politikerin
- 1936 - Otmar Issing, deutscher Ökonom und Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank
- 1937 - Johnny Copeland, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1939 - Bo Winberg, schwedischer Musiker
- 1941 - Kurt Felix, schweizerischer Lehrer, Schriftsteller, Regisseur und Moderator
- 1941 - Liese Prokop, österreichische Sportlerin und ÖVP-Politikerin, seit 22. Dezember 2004 Innenministerin
- 1942 - Michael York, britischer Schauspieler
- 1945 - Harry Rowohlt, deutscher Schriftsteller, Übersetzer und Rezitator
- 1947 - Andy Bown, britischer Musiker
- 1947 - Brian Jones (Flugpionier), britischer Flugpionier
- 1948 - Edgar Selge, deutscher Schauspieler
- 1949 - Roland Heck, deutscher Musiker
- 1950 - Tony Banks, britischer Musiker ("Genesis")
- 1952 - Felix Haug, schweizerischer Musiker
- 1952 - Maria Schneider, französische Schauspielerin
- 1953 - Annemarie Moser-Pröll, österreichische Skirennläuferin
- 1953 - Norbert Müller-Everling, deutscher Bildhauer
- 1953 - Walter Stocker, britischer Musiker
- 1956 - Thomas Wassberg, schwedischer Skilangläufer
- 1960 - Hans Pflügler, deutscher Fußballspieler
- 1961 - Tony Rominger, schweizerischer Radrennfahrer
- 1963 - Quentin Tarantino, US-amerikanischer Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
- 1970 - Mariah Carey, US-amerikanische Sängerin
- 1971 - David Coulthard, britischer Formel 1 - Rennfahrer
- 1975 - Fergie, US-amerikanische Sängerin ("Black Eyed Peas")
- 1976 - Natacza Boon, englische Schauspielerin
- 1986 - Baby M, Kind einer amerikanischen Leihmutter
- 1988 - Ich

Gestorben


- 973 - Hermann Billung, Markgraf und zeitweilig Stellvertreter Ottos I. im Herzogtum Sachsen
- 1378 - Gregor XI., Papst, 30. Dezember 1370 bis März 1378
- 1482 - Maria von Burgund, Herzogin von Burgund
- 1615 - Margarete von Valois, Königin von Frankreich und Navarra
- 1625 - James I., englischer König
- 1714 - Anton Ulrich (Braunschweig-Wolfenbüttel), war Politiker, Schriftsteller und Kunstfreund
- 1725 - Johann Martin Seifert, Pfarrer in Steinach
- 1737 - Wachtang VI., georgischer König und Wissenschaftler
- 1757 - Johann Wenzel Anton Stamitz, deutscher Geiger und Komponist
- 1759 - August Johann Rösel von Rosenhof, deutscher Naturforscher und Miniaturmaler
- 1770 - Giovanni Battista Tiepolo, italienischer Maler
- 1809 - Joseph Marie Vien, französischer Maler
- 1820 - Gerhard von Kügelgen, deutscher Maler
- 1828 - Johann Gottfried Tulla, badischer Ingenieur
- 1837 - Pierre Coudrin, französischer Priester und Ordensgründer
- 1838 - Ludwig Georg von Winter, badischer Minister und Reformer
- 1840 - Philipp Albert Stapfer, Schweizer Politiker, Diplomat und Theologe
- 1850 - Wilhelm Beer, deutscher Bankier und Astronom
- 1878 - George Gilbert Scott, englischer Architekt (Neugotik)
- 1886 - Julian Schmidt, deutscher Literaturhistoriker
- 1886 - Sir Henry Taylor, englischer Dramatiker und Kolonialbeamter
- 1889 - John Bright, britischer Politiker
- 1894 - Verney Lovett Cameron, englischer Afrikaforscher
- 1918 - Henry Adams, US-amerikanischer Historiker
- 1918 - Henry Brooks Adams, Historiker und Schriftsteller
- 1918 - Martin Sheridan, US-amerikanischer Leichtathlet
- 1923 - James Dewar, britischer Chemiker und Physiker
- 1931 - Arnold Bennett, englischer Schriftsteller
- 1938 - William Stern, deutscher Psychologe und Begründer der Differenziellen Psychologie
- 1943 - Grigori Jakowlewitsch Bachtschiwandschi, sowjetischer Testpilot
- 1945 - Halit Ziya Usakligil, Schriftsteller
- 1946 - Karl Groos, deutscher Philosoph und Psychologe
- 1950 - Johann Michael Bossard, Schweizer Künstler
- 1962 - Friedrich Andreas Schmidt, deutscher Lyriker
- 1963 - Harry Piel, deutscher Filmschauspieler, Filmregisseur und Filmproduzent
- 1965 - Dirk Lotsy, niederländischer Fußballspieler
- 1967 - Jaroslav Heyrovský, tschechischer Chemiker
- 1968 - Juri Alexejewitsch Gagarin, sowjetischer Kosmonaut und Oberst der sowjetischen Luftwaffe
- 1972 - Maurits Cornelis Escher, niederländischer Künstler und Grafiker
- 1973 - Micheil Kalatosow, georgischer Filmregisseur
- 1975 - Arthur Bliss, englischer Komponist
- 1976 - Georg August Zinn, deutscher Politiker und hessischer Ministerpräsident
- 1977 - Gustav Schickedanz, deutscher Unternehmer, Gründer der Firma Quelle
- 1983 - Hanna Malewska, polnische Schriftstellerin
- 1983 - Janis Ivanovs, lettischer Komponist
- 1987 - Max Spangenberg, Mitglied des Politbüros des ZK der SED inn der DDR
- 1988 - Charles Willeford, US-amerikanischer Krimi-Schriftsteller
- 1995 - Albert Drach, österreichischer Jurist und Schriftsteller
- 1997 - Ella Maillart, schweizer Sportlerin und Reiseschriftstellerin
- 1998 - Ferdinand Porsche, österreichisch-deutscher Autokonstrukteur und Unternehmer
- 2000 - Ian Dury, britischer Musiker und Songwriter
- 2000 - Frank Strecker, deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor
- 2001 - Boris Rauschenbach, russischer Physiker
- 2002 - Billy Wilder, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 2002 - Dudley Moore, US-amerikanischer Schauspieler
- 2002 - Lotte Ulbricht, 3. Ehefrau des DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht
- 2002 - Matthias Beltz, deutscher Kabarettist und freier Autor
- 2002 - Milton Berle, US-amerikanischer Schauspieler
- 2004 - Albert Brülls, deutscher Fußballspieler
- 2004 - Dirk Reinartz, deutscher Fotograf und Dozent
- 2004 - Jan Sterling, US-amerikanische Schauspielerin

Feier- und Gedenktage


- Welttheatertag (Internationaler Tag des Theaters)
- katholischer und orthodoxer Gedenktag für Isaak von Konstantinopel, † 424 oder 425
- katholischer Gedenktag für Ludwig Eduard Céstac, französischer Ordensgründer, † 1868
- katholischer Gedenktag für Pierre Coudrin, französischer Ordensgründer, † 1837
- Rupertstag

Siehe auch


- 26. März - 28. März
- 27. Februar - 27. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0327 ja:3月27日 ko:3월 27일 simple:March 27 th:27 มีนาคม

Maximilian II. (HRR)

Maximilian II. (
- 31. Juli 1527 in Wien; † 12. Oktober 1576 in Regensburg) war Kaiser des Heiligen Römischen Reiches 1564-1576.

Leben

In einer Zeit der konfessionellen Unruhen an die Macht gekommen, versuchte er ausgleichend zu wirken und vertrat die Idee, der Kaiser müsse über den Konfessionen stehen. Maximilian selber kam, wahrscheinlich über seinen Erzieher Wolfgang Schiefer, schon früh mit den Lehren des Protestantismus in Berührung. Eventuelle Sympathien für die Angehörigen der neuen Lehren zeigen sich erstmals im Schmalkaldischen Krieg, so verwendet er sich nach dem Sieg seines Onkels Karls V. nachdrücklich für die Freilassung der beiden Häupter des schmalkaldischen Bundes, Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen und Landgraf Philipp von Hessen. Im Zuge des spanischen Sukzessionsplans Kaiser Karls V. - nach Karls Tod sollte die Kaiserwürde auf seinen Bruder Ferdinand übergehen, nach dessen Tod sollte jedoch nicht Ferdinands Sohn Maximilian, sondern Karls Sohn, der Infant Philipp von Spanien, nachfolgen - wird Maximilian ab 1548 für einige Zeit zum spanischen Statthalter bestellt. Diese Nachfolgepläne stoßen im Reich auf wenig Gegenliebe und auch Maximilian wiedersetzt sich seinem Onkel und nimmt erneut Kontakte zum protestantischen Lager, hier v.a. zu Moritz von Sachsen, auf. In diesen Jahren werden die, Anfangs noch latent vorhanden, protestantischen Neigungen, namentlich durch den Einfluss von Maximilians Hofprediger, Johann Sebastian Pfauser, weiter gefestigt: Maximilian ließ von rein katholischen Bräuchen ab, las u.a. evangelische Literatur und lehnte es ab, das Abendmahl nach katholischem Ritus zu empfangen. Wenn jemals die Gefahr bestanden hätte, dass Maximilian konvertierte, dann jetzt gegen Ende der 1550er Jahre. Dieser Übertritt ist aber aus zweierlei Gründen nicht erfolgt: zum einen fühlte der Habsburger sich immer mehr von den dogmatischen Streitigkeiten der Protestanten untereinander abgestoßen und zum anderen geriet er zunehmend unter öffentlichen Druck: sowohl sein Vater, Kaiser Ferdinand I.., als auch die Kurie als auch seine spanische Verwandtschaft, versuchen auf ihn einzuwirken. Die Lage eskaliert, als Pfauser im Jahre 1560 vom Wiener Hof verstoßen wird. In dieser Situation sendet Maximilian Hilfsgesuche an seine evangelischen Freunde, die aber allesamt abschlägig beantwortet werden. Ihm bleibt jetzt nichts anderes mehr übrig, als sich der Familienpolitik zu beugen. Er legt Anfang 1562 seinem Vater gegenüber das Treuegelöbnis ab, im Schoße der katholischen Kirche zu verbleiben. Im Jahre 1564 folgt Maximilian seinem Vater Ferdinand I. sowohl als Kaiser, als auch als Landesherr im Erzherzogtum Österreich nach. Seine Religionspolitik war vergleichsweise tolerant, er nahm stets eine Mittelstellung zwischen den Konfessionen ein. In seinen österreichischen Erblanden war er in diesem Zusammenhang bestrebt eine allgemeine Religionsvergleichung herbeizuführen, das heißt er wollte die Konfessionen wieder vereinigen; an einer prinzipiellen Freistellung des evangelischen Bekentnisses, was eine endgültige Abspaltung von der römisch - katholischen Kirche bedeutet hätte, war ihm jedoch nicht gelegen. Erst als er außenpolitisch durch die beständigen Türkenkriege immer mehr unter finanziellen Druck geriet, bot er im September 1568 den österreichischen Ständen, nach einer hohen Steuerbewilligung, die Erteilung einer Relgionskonzession an. Dies bedeutete aber nicht Religionsfreiheit im heutigen Sinne, denn die Konzession galt nur für das Ausgburger Bekenntnis von 1530, Kalvinisten waren also weiterhin ausgeschlossen, und war ferner auf die Stände des Adels und der Ritterschaft beschränkt, der dritte Stand, die Städte, waren ebenfalls ausgeschlossen. Die Konzessionserteilung hatte einen Aufschrei im katholischen Europa zur Folge, von allen Seiten versucht man den Habsburger zur Zurücknahme dieser Maßnahmen zu bewegen. In seiner Eigenschaft als König von Böhmen nahm er 1575 in Prag von den Ständen die Böhmische Konfession entgegen. Er hat dieses gemeinsame Bekenntnis aller protestantischen Strömungen Böhmens aber nur mündlich akzeptiert und nie durch einen Majestätsbrief offiziell sanktioniert. Bis zum Schluss sollte Maximilian Spiellball der Konfessionen bleiben, sowohl Protestanten als auch Katholiken versuchen ihn vergeblich zum endgültigen Übertritt auf die jeweilige Seite zu bewegen. Maximilian II. war Mitglied des Ordens vom Goldenen Vlies.

Nachkommen

Maximilian heiratete 1548 Maria von Spanien (Tochter Karls V.) und hatte sieben Kinder:
- Anna (1549-1580) - verheiratet mit Philipp II., König von Spanien
- Rudolf II. (
- 18. Juli 1552; † 1612)
- Ernst (1553-1595)
- Elisabeth (1554-1592) - verheiratet mit Karl IX., König von Frankreich
- Matthias (1557-1619)
- Maximilian, Erzherzog (1558-1618)
- Albrecht, Erzherzog (1559-1621)

Literatur


- Viktor Bibl: Maximilian II. der rätselhafte Kaiser - ein Zeitbild. Hellrau bei Dresden, 1929.
- Ders: Kaiser Maximilians II. Erklärung vom 18. August 1568 über die Ertheilung der Religions - Concession in: Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung 20 (1899), Seite 638ff.
- Grete Mecenseffy: Maximilian II. in neuer Sicht in: Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des Protestantismus in Österreich 92 (1976), Seite 42 - 53.

Weblinks


- [http://www.historiker.de/cgi-local/menschenbilder/show.pl?file=data%2fbilddatenbank.data&id=56&listtemp=templates%2fframe_ausschnitt_person.htm Biografie und Bildnis des Kaisers Maximilian II.] Kategorie:Kaiser (HRR) Kategorie:König (Böhmen) Kategorie:König (Ungarn) Kategorie:Markgraf der Niederlausitz Kategorie:Markgraf der Oberlausitz Kategorie:Mann Kategorie:Habsburger Kategorie:Geboren 1527 Kategorie:Gestorben 1576 ja:マクシミリアン2世 (神聖ローマ皇帝)

Wappenbrief

Ursprünglich erhielten schon im Mittelalter nichtadlige Ritter lediglich einen Wappenbrief über das vom König verliehene Wappen. Wappenbrief oder auch Wappendiplom sind eine zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien von einem Landesherren ausgestellte Urkunde. Diese Wappenbriefe sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelsstand. Wappen- als auch Adelsbriefe entstanden im 14. Jh. und wurden zunächst vom Kaiser oder dessen Hofpfalzgrafen ausgestellt und verliehen. Der älteste bekannte Wappenbrief wurde von Kaiser Ludwig IV., dem Bayern, am 8. Februar 1338 für den Grafen Carbonesi ausgestellt, und der älteste Adelsbrief von Kaiser Karl IV. am 30. September 1360 für den Frankfurter Bürger Wyger Frosch, dessen Grabplatte man sich noch heute in der St. Katharina Kirche in Frankfurt/M. ansehen kann. Der Wappenbrief verlieh dem Besitzer mitunter durch seinen Inhalt alle damaligen Ehren- und Vorzugsrechte des Adels. Wenn die Empfaenger der Wappenbriefe und ihre Nachkommen das Wörtchen "von" nicht vor ihren Namen setzten, so entsprach das einer damaligen Sitte. Als es dann Anfang des 18. Jahrhunderts gebräuchlich wurde, konnte dies unbeanstandet geschehen.

Unterach am Attersee

Unterach ist ein Ort in Österreich. Er liegt im südwestlichen Teil von Oberösterreich, am südlichen Ende des Attersee, im Zentrum des Salzkammergutes. Der Ortsname rührt vom bajuwarischen Untr|aha ~ Zwischen| wasser aufgrund der geologischen Lage an Mondsee und Attersee.

Wappen


- In Gold ein blauer Schrägbalken, darin ein silberner Fisch, oben begleitet von einem roten Herz.
- Gemeindefarben: Blau-Gelb-Rot Verleihung des Gemeindewappens und Genehmigung der vom Gemeinderat am 9. November 1979 festgesetzten Gemeindefarben durch Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung vom 25. August 1980. Wappen der mit dem Geschlecht der Lasser zu Lasseregg und Unterach verwandten Salzburger Familie Alt nach einem Glasfenster und Grabstein in der Pfarrkirche Unterach. Der Fisch unterstreicht zugleich die Lage der Gemeinde am See und erinnert an die Fischerei als ehemals ertragreiche Erwerbsquelle der Bewohner. Das Wappen wurde in ähnlicher Form bereits in der Zwischenkriegszeit ohne amtliche Genehmigung im Gemeindestempel und auf Briefpapieren verwendet. Entwurf des Wappens: Herbert Erich Baumert, Linz

Bilder

Linz

Politik


- Bürgermeister Hermann Perner, SPÖ Der Gemeinderat besteht aus 19 Mitgliedern. Den Vorsitz hat der Bürgermeister, der von der Bevölkerung seit 1997 direkt gewählt wird. Die 1 bis 2 Vizebürgermeister werden vom Gemeinderat gewählt, wobei auch die Ressortaufteilung durch den Gemeinderat bestimmt wird. Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen (Stand 2003):
- [http://www.unterach.oevp.at/ ÖVP]: 9 Mandate
- SPÖ: 9 Mandate
- FPÖ: 1 Mandate Historische Wahlergebnisse.

Wirtschaft


- [http://www.unterach.at/ Tourismus]
- [http://www.ebewe.com/ Ebewe] - Österreichisches Pharmaunternehmen und größter Arbeitgeber in Unterach

Ortsteile


- Au/See
- Unterach
- Buchenort

Nachbargemeinden


- Nußdorf am Attersee
- Oberwang
- Innerschwand
- Mondsee
- St. Gilgen
- Steinbach am Attersee

Seen


- Attersee
- Mondsee
- Egelsee

Veranstaltungen


- Glöcklerlauf (5. Jänner)
- Div. Bälle (Ballsaison)
- Lumpenball der F.F. Buchenort (Rosenmontag)
- Unteracher Kultursommer (div. Termine)
- Maibaum-Setzen (30. April)
- Autofreier Rad-Erlebnistag Attersee (üblicherweise Mai)
- Bergmesse auf der Eisenauer Alm (Pfingstmontag)
- Dorffest (Juni)
- Handwerkermarkt (Juli)
- Seefest mit Feuerwerk (üblicherweise 2. Samstag im August)
- Kirtag (Sonntag nach Bartholomäus, üblicherweise letzter Sonntag im September)
- Maroni-Fest (üblicherweise um den österreichischen Nationalfeiertag)

Sehenswürdigkeiten


- Waldlehrpfad
- Edelkastanien-Wald
- Hochmoor Egelsee mit Pflanzenreichtum, wie z. Bsp. Sonnentau
- Pfarrkirche (mit Altar-Bild von Bartholomäus Altomonte)

Berühmte Gäste / Einwohner


- Viktor Kaplan
- Hugo Wolf
- Johannes Brahms
- Gottfried Keller
- Maria Jeritza
- Heinz Conrads
- Georg Danzer
- Gusti Wolf
- Johanna Matz
- Elisabeth Stiepl
- Karl Schwetter
- Alexander Jenner
- Franz Bauer-Teussl
- Heinrich Schiff

Sagen & Geschichte


- Pfahlbau :Im Gemeindegebiet wurden Überreste einer aus der jüngsten Stein- und Bronzezeit stammenden Pfahlbausiedlung der ostalpinen Pfahlbaukultur gefunden.
- Herrschaft :Im Mittelalter war hier das zur Herrschaft Kogl gehörende Amt Unterach. Die Vischmaister - deren Name auf die große Bedeutung der Fischerei hinweist - waren im Spätmittelalter die Herren von Unterach. Ihnen folgten die Lasser von Lasseregg, und aus dem Edelsitz dieser Familie entwickelte sich im Laufe des 16. und 17. Jh.s ein eigener, kleiner Herrschaftsbezirk. Das um 1560 errichtete Schloss wurde durch Umbauten Anfang des 20. Jhs. stark verändert
- Klein-Venedig :Unterach war früher mit Wagen und Pferden kaum zu erreichen. Deshalb und wegen der zahlreichen Boote wurde es Klein-Venedig genannt.
- Pestzeit :Die Pest wütete am Attersee so stark, dass niemand von ihr verschont geblieben war. Alle Leute um den Attersee waren gestorben, nur der Faschinger war noch am Leben. Er war über seine Einsamkeit ganz verzweifelt. Da zündete er ein Feuer an und hielt Ausschau, ob sein Zeichen gesehen würde. Und in der Tat, es wurde bemerkt, und am anderen Ufer des Sees, in der Gegend von Weyregg, stieg eine Rauchsäule auf. Rasch schob er sein Boot ins Wasser um ans andere Ufer zu gelangen. Doch mitten auf dem See kam ihm ein anderes Boot entgegen. Darin befand sich eine Frau, die alleine in Weyregg von der Pest verschont geblieben war. Und von diesem Paar sollen die Bewohner rund um den Attersee abstammen. :Der Faschinger und die Weyreggerin mussten nun alle Toten begraben. Die Stelle, wo dies angeblich geschah, heißt heute noch "Elend". Das kam daher: Die Arbeit des Begrabens war so schrecklich, dass der eine ausrief: "Ist das ein Elend!".

Literatur


- Alfred Mück, Franz Pölzleithner: Unterach am Attersee Chronik - Eigenverlag Gemeinde Unterach 1990
- Knoll, Mayr, Prix: Die elektrische Bahn Unterach-See - Verlag Johannes Heyn 1995, ISBN 3-85366-791-0
- Erich Weidinger: Sagen & Märchen vom Attersee - SECESSION LXXXXVIII 1989
- Gustav Klimt: Notizbuch Unterach am Attersee - Verlag Brandstätter 2001, ISBN 3-85447-980-8
- Thomas Bernhard: Die Mütze - 1966 (Schauplatz der Erzählung), in Die Erzählungen - Suhrkamp 1979, ISBN 3-518-02142-7

Weblinks


- [http://www.unterach.at/ Tourismusverband]
- [http://dmoz.org/World/Deutsch/Regional/Europa/Österreich/Oberösterreich/Bezirke/Vöcklabruck/Städte_und_Gemeinden/Unterach_am_Attersee/ Open Directory]
- [http://www.pension-christina.at/veranstaltungen.html Veranstaltungskalender]
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- [http://www.unterach.com/ Webcam] Kategorie:Ort in Oberösterreich Kategorie:Ort im Salzkammergut

Innerschwand

Innerschwand ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Vöcklabruck im Hausruckviertel mit 1.050 Einwohnern. Der zuständige Gerichtsbezirk is