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Monterrey

Monterrey

thumb Monterrey liegt im Nordosten von Mexiko und ist die Hauptstadt des mexikanischen Bundesstaates Nuevo León. Die Stadt hat gegenwärtig etwa 1,2 Millionen Einwohner (als urbane Agglomeration etwa 4,0 Millionen, Zahlen aus dem Jahr 2000).

Geschichte

Die Ciudad Metropolitana de Nuestra Señora de Monterrey wurde 1596 von Diego de Montemayor gegründet. Zuvor waren an dieser Stelle bereits zweimal Siedlungen entstanden, die nicht lange existierten. Die erste hieß Santa Lucía und wurde 1577 durch den portugiesischen Priester Alberto del Canto gegründet. Die zweite Siedlung war San Luis Rey de Francia und wurde 1582 angelegt durch den Portugiesen Luis Carvajal y de la Cueva, der von Philipp II. von Spanien mit der Gründung des vom Vizekönigreich Neuspanien unabhängigen Nuevo Reino de León beauftragt worden war. Nuevo León wurde später Teil des Vizekönigreichs Neuspanien und bildet heute den gleichnamigen mexikanischen Bundesstaat. Während des größten Teils seiner Geschichte war Monterrey eine Kleinstadt, die aber durch die Industrialisierung seit dem Ende des 19. Jahrhunderts zur Großstadt wurde. Noch 1905 hatte Monterrey lediglich 80.000 Einwohner. Wegen seiner Entfernung von den kolonialen und nationalen Zentren war Monterrey von den verschiedenen Konflikten der Geschichte Mexikos nur schwach betroffen. Dennoch wurde es im Mexikanisch-Amerikanischen Krieg Mitte 1846 von US-amerikanischen Truppen eingenommen und bis 1848 besetzt gehalten. Vom 3. April bis zum 5. August 1864 war Monterrey gar durch ein Dekret des Präsidenten Benito Juárez Hauptstadt von Mexiko. Juárez hatte sich, verfolgt von den Truppen Kaiser Maximilians und dem französischen Heer, nach Monterrey geflüchtet.

Wirtschaft

Monterrey ist der bedeutendste Industriestandort Lateinamerikas (u.a. mit den Produkten Bier, Glas, Stahl, Baustoffe und Finanzwesen). Carta Blanca, Bohemia, Sol, Casta, Indio, XX, und Nochebuena sind Biersorten, die in Monterrey hergestellt werden. Vitro betreibt hier eine der wichtigsten Glasfabriken Nordamerikas. Cemex, ein weltweit tätiger Großkonzern, der Zement, Beton und andere Baustoffe herstellt, hat seine Zentrale in der Stadt genauso wie Banorte, die einzige Großbank in Mexiko, die von Mexikanern geführt wird. Ein führender Stahlkonzern war die Compañía Fundidora de Fierro y Acero de Monterrey, bekannter unter dem Namen Fundidora, dieser brach jedoch Mitte der 80er-Jahre zusammen. Die Gebäude der Fundidoria-Werke wurden umgewandelt in den attraktiven Fundidoria-Park, in dem jedes Jahr ein Champ Car-Rennen stattfindet. Weitere internationale Unternehmen mit dem Hauptsitz in Monterrey sind Alfa und Femsa u.a. Monterrey gilt als die Stadt mit der besten Lebensqualität Lateinamerikas.

Geographie

Monterrey liegt im nordöstlichen mexikanischen Bundesstaat Nuevo León am zumeist ausgetrockneten Fluss Santa Catarina, der die Stadt in zwei Teile teilt. Das Klima ist bis auf gelegentlich auftretende, heftige Regengüsse weitestgehend trocken. Santa Catarina Monterrey hat den Spitznamen la Ciudad de las Montañas („Stadt der Berge“), da die Stadt von Bergen umgeben ist und sich ihr südlicher Vorort San Pedro Garza García schon in dem Gebirge Sierra Madre Oriental befindet. Zwei kleine, erloschene Vulkane, Sierra del Topo und Topo Chico befinden sich im Vorort San Nicolás de los Garza. Im Westen der Stadt erhebt sich der Sierra de las Mitras, der so heißt, weil er ein Profil hat, das der Mitra eines Bischofs ähnelt. Im Osten dominiert der unverwechselbare Sierra de la Silla. Südlich des Flusses Santa Catarina trennt der Loma Larga Monterrey von dem Vorort San Pedro Garza García. Nördlich des Flusses befindet sich der Sierra del Obispado, dessen Gipfel der Standort des Bischofspalastes (Obispado) ist. An dieser Stelle fand einer der wichtigsten Schlachten des mexikanisch-amerikanischen Krieges statt.

Baudenkmäler


- El Palacio del Obispado, der Bischofspalast, der ein Heimatmuseum beherbergt
- La Gran Plaza, einer der größten der Welt (2 x größer als der Rote Platz in Moskau, 6 x größer als der Zocalo in Mexiko Stadt, 5,5 x größer als der Platz vor dem Petersdom
- La Bandera Monumental, 250 kg schwere Flagge Mexikos weht über dem Cerro del Obispado
- El Faro del Comercio, der „Leuchtturm“ der Handelskammer
- La Basílica del Roble, eine der drei Basiliken der Stadt
- El Palacio de Gobierno, Amtssitz des Gouverneurs
- Das Geschichtsmuseum (El Museo de Historia), mit einer großen Sammlung mit Kunstwerken aus der präkolumbianischen Zeit bis heute
- MARCO, Museum der zeitgenössischen Kunst
- die Brauerei La Cervecería Cuauhtémoc Moctezuma mit ihren Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert, Ort der mexikanischen Baseball-Ruhmeshalle Kategorie:Ort in Mexiko Kategorie:Stadt Kategorie:Mexiko

Mexiko

Die Vereinigten Mexikanischen Staaten (Estados Unidos Mexicanos) oder einfach nur Mexiko (México) sind ein Staat in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an die USA und im Süden an Belize und Guatemala. Westlich liegt der Pazifik, im Osten der Golf von Mexiko sowie das Karibische Meer, beides Randmeere des Atlantiks.

Geographie

Mexiko ist mehr als 5½mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und liegt auf dem nordamerikanischen Kontinent.
- Fläche komplett: 1.972.540 km², davon
- Land: 1.923.046 km²
- Wasser: 49.176 km² Mexiko grenzt im Norden an die USA und im Südosten an Guatemala und Belize. Es besitzt zudem 12.540 km Meeresküste, davon
- 8.300 km Küstenland am Pazifik
- 3.200 km Küstenland am Atlantik Mexiko besitzt auf 200 Seemeilen (370 km) exklusive Nutzungsrechte. Die größten Städte Mexikos sind Mexiko-Stadt, Ecatepec de Morelos, Guadalajara, Puebla, Ciudad Juárez, Tijuana, Ciudad Nezahualcóyotl, Monterrey und León. Siehe: Liste der Städte in Mexiko

Klima

Liste der Städte in Mexiko Mexiko ist ein klimatisch vielgestaltiges Land, das sowohl über subtropisches und alpines Klima als auch über Wüstenklima verfügt. Es gehört somit in den Übergangsbereich der sommerfeuchten äußeren Tropen mit 8–10 humiden Monaten im Südosten des Landes über die ganzjährig ariden Subtropen im Bereich des Wendekreises, bis zum Winterregenklima Kaliforniens, das im äußersten Westen (Baja California) gerade noch wirksam wird.

Räumliche Gliederung

Kalifornien Der größte Teil Mexikos besteht aus einem Hochlandblock, der an markanten Bruchlinien im Osten und Westen herausgehoben wurde. Die Randgebirge sind sehr unterschiedlich gestaltet: die Sierra Madre Oriental im Osten setzt sich aus parallel streichenden Faltenzügen und steil aufragenden Schichtrippen der Jura- und Kreideformation zusammen. Dagegen baut sich die Sierra Madre Occidental im Westen aus flach lagernden vulkanischen Decken des Tertiärs auf. Beide erscheinen von den hügeligen Küstentiefländern aus als hohe Gebirgsmauern. Tertiär Das Hochland ist in weite Beckenlandschaften gegliedert. Diese erreichen an der Grenze zu den USA 1.200 m Meereshöhe. An die Sierra Madre Occidental schließt sich südlich die Cordilliera Neo Volcanica an, die aus vulkanischen Ablagerungen aus der Zeit des Pliozän bis Quartär besteht und nicht nur durch Riesenvulkane, sondern zusätzlich durch eine Vielzahl von vulkanischen Kegeln und Kratern geprägt ist. Sie bildet den Südrand des Hochlandblocks, der in einer Bruchstufenzone rund 1.000 m tief zur Senke des Río Balsas abbricht. Im Süden befindet sich die Sierra Madre del Sur westlich der Sierra Madre de Chiapas. Nordöstlich vorgelagert ist die Halbinsel Yucatán. Sie besteht aus einer Kalksteintafel, die seit dem Tertiär aus dem Meer herausgehoben wurde. Die höchsten Vulkane des Landes sind der Citlaltépetl (auch Pico de Orizaba genannt), der mit 5.700 m gleichzeitig der höchste Berg in Mexiko ist, der derzeit aktive Popocatépetl mit 5.452 m und der Iztaccíhuatl mit 5.286 m.

Name

Der Staat ist nach seiner Hauptstadt benannt, deren Name auf ihre aztekischen Vorläuferin »Mexico-Tenochtitlan« zurückgeht. Dabei stammt der Teil »Mexi« vom Kriegsgott »Mexitli«, dessen Name sich wiederum aus »metztli« (Mond) und »xictli« (Nabel) zusammensetzt (»Mondkind«). Das »co« bzw. »ko« im Deutschen ist einfach ein Ortssuffix. Alle diese Wörter sowie viele weitere geographische Namen basieren in ihrer lateinischen Schreibweise auf der (kastilischen) Transkription der Spanier, der ersten Europäer dort. Sie schrieben den -Laut (deutsch: sch) der Nahuatl-Sprache wie damals bei ihnen üblich als x. Seither hat sich die Aussprache des Spanischen allerdings gewandelt und das alte x wird (deutsch: ch (nach a, o, u)) ausgesprochen – ebenso wie j und g (vor e, i), die einstmals (französisch: j) lauteten. In der Folge werden nun alle diese Worte mit j oder g geschrieben (z. B. Don Quixote -> Don Quijote) und x klingt ähnlich wie im Deutschen. Namen wurden allerdings wie auch bei anderen vergleichbaren Vorgängen anderswo nur teilweise (vgl. z. B. Celle) an die neue Buchstaben-Laut-Zuordnung angepasst. Trotzdem findet sich in spanischen Texten auch die Schreibweise Méjico statt México. In Mexiko selbst wird meist Wert auf die Schreibung mit x gelegt, da sie als eigene, nicht koloniale Schreibung gilt. Die königlich-spanische Akademie (Real Academia Española), die für die Festlegung der spanischen Orthographie zuständig ist, lässt beide Schreibweisen zu. Daneben wird das x teilweise, etwa in »Xochimilco«, als ausgesprochen (etwa »Schotschimilko«). Auf deutsch müsste es vom Original (heute: Mexihco, ) her also eher »Meschiko«, »Meeschiko« oder »Mehschiko« und von der aktuellen Aussprache eher »Mechiko« (oder »Mehchiko«) heißen, obwohl im Deutschen ch nach e üblicherweise gesprochen wird. Beide spanischen Schreibweisen (México und Méjico) erfordern von den meisten nicht spanischsprachigen Lesern zusätzliches Wissen zur Aussprache, da x und j in den meisten Sprachen für andere Laute stehen.

Bevölkerung

Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 75 % Mestizen, indigenen Völkern (unter anderem Maya, Azteken) und Europäischstämmigen (meist Spanier). Ein Teil der Mexikaner hat auch afrikanische Vorfahren, allerdings zu einem sehr geringen Prozentsatz. Die Mehrheit der schwarzen Mexikaner ging in den letzten 200 Jahren innerhalb der Mestizenbevölkerung auf. Im Bundesstaat Veracruz und an der Westküste sind jedoch noch einige von ihnen zu finden. Das einzige auf mexikanischem Boden gesprochene Kreol ist das Gullah. Es wird von den Angehörigen der Schwarzen Seminolen in der kleinen Gemeinde Nacimiento de los Negros (in der Nähe von Muzquiz, Coahuila) gesprochen.

Religion

90 % der Mexikaner sind Katholiken. Daneben gibt es eine wachsende protestantische Minderheit (7 %) sowie Anhänger traditioneller Religionen (3 %). Im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern, spielt die Religion in Mexiko und in anderen Lateinamerikanischen Ländern noch eine große Rolle.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Mexikos In den Jahren 1507 und 1574 erreichen die ersten spanischen Expeditionen unter Francisco Hernández de Córdova und Juan de Grijalva die Halbinsel Yucatán. Die neu „entdeckten“ Hochkulturen und die reichlichen Goldgegenstände machen die tierra firme, das Festland, für die Spanier interessant. In den Jahren 1519 bis 1521 gelingt es Hernán Cortés, das so genannte Azteken-Reich mit Hilfe zahlreicher indigener Verbündeter zu stürzen. Das heutige Mexiko wird zum Vizekönigreich Neuspanien. Im Jahre 1815 wurde die Unabhängigkeit von Spanien erklärt, die einen langen Krieg nach sich zog, der 1821 zur endgültigen Unabhängigkeit führte. Danach verlor das mexikanische Gebiet an Größe, durch Verkauf an und durch die Invasion der USA (siehe auch Mexikanisch-Amerikanischer Krieg). Mexikanisch-Amerikanischer Krieg In den 1860ern stand das Land unter der Besetzung durch Frankreich, das in dieser Zeit den Kaiser Maximilian von Mexiko einsetzte. Der von den Franzosen vertriebene Präsident Benito Juarez beendete die Kaiserzeit durch die Hinrichtung Maximilians. Die lange Diktatur Porfirio Díaz' führte 1911 zur Mexikanischen Revolution. Die revolutionären Kräfte besiegten die Armee, verloren sich aber in internen Streitereien, die das Land zwanzig Jahre lang in ständiger Unruhe hielten. Am Ende der Revolution kontrollierte die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) das Land bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Siehe auch: Liste der Präsidenten Mexikos

Politik

Mexiko ist seit 1917 eine präsidiale Bundesrepublik. Die Verfassung von 1917 wurde zuletzt im Jahr 1994 geändert. Der Präsident steht im Mittelpunkt des mexikanischen Institutionensystems und wird für eine einzige Amtszeit von sechs Jahren, sexenio genannt, direkt gewählt. Das Parlament (Congreso de la Unión) besteht aus Abgeordnetenhaus (Cámara Federal de Diputados) (500 Mitglieder) und Senat (Senado) (128 Mitglieder). Die Wahl erfolgt alle drei beziehungsweise sechs Jahre. Mexiko wurde von 1929 bis 2000 von ein und der selben Partei regiert: der Partido Revolucionario Institucional (PRI). Seit Dezember 2000 ist Vicente Fox Quesada (PAN) Präsident von Mexiko. Während der Regierungszeit der PRI bestand lange Zeit keine klare Trennung zwischen den Institutionen des Staates und jenen der “offiziellen Partei”, das heißt der PRI. So unterstand etwa auch die Organisation von Wahlen der PRI. Dies führte zu zahlreichen Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der Wahl wie beispielsweise Fälschung von Wahllisten, mehrfacher Stimmabgabe, Stimmenkauf, Kontrollen der Stimmabgabe, Wahlurnenraub und unkorrekter Stimmenauszählung. Seit 1990 ist das überparteiliche Instituto Federal Electoral (IFE) für die Vorbereitung und Durchführung von Wahlen zuständig. Im Land werden Demokratiedefizite beklagt. So finden Maßnahmen gegen die Opposition statt. Als Beispiel sei die Aufhebung der Immunität (im Zuge eines fragwürdigen Amtsmissbrauchsverfahrens) des populären Bürgermeisters von Mexiko-Stadt Andrés Manuel López Obrador im April 2005 genannt, womit nicht zuletzt seine Präsidentschaftskandidatur verhindert werden sollte. Erst unter dem Druck von Massenprotesten wurde die Anklage fallen gelassen. Mexiko erlangte während des Faschismus in Europa große Bedeutung als Exilland [http://www.literaturepochen.at/exil/multimedia/pdf/mexikoveranstchronikpatka.pdf].

Grenzpolitik

Der Grenzübergang zwischen Mexiko und den USA steht aufgrund des Wohlstandsgefälles zwischen den beiden Staaten im besonderen Blickpunkt der Behörden. Bei einem Treffen zwischen Präsident Vicente Fox und dem US-Präsidenten George W. Bush am 7. März 2004 wurde vereinbart, dass Mexikaner, die häufig in die USA reisen, von den strengen Grenzkontrollen (Fingerabdrücke, Fotografien) bei der Einreise in die USA teilweise ausgenommen werden. Diese Bestimmungen wurden von Washington vor allem zum Schutz vor terroristischen Anschlägen eingerichtet. Die USA kämpfen seit langem gegen illegal im Land lebende Mexikaner. Ein weiterer Streitpunkt mit den USA ist die Auslieferung von Gefangenen: die mexikanische Verfassung nennt in ihrem Artikel 18 als zulässigen Zweck von Bestrafung einzig die Rehabilitation von Kriminellen. Der mexikanische oberste Gerichtshof hat daher die Auslieferung von Gefangenen an Länder verboten, in denen ihnen die Todesstrafe oder eine lebenslängliche Haft ohne Aussicht auf Freilassung droht. Dies ist in den meisten Bundesstaaten der USA der Fall, wodurch der alte „Brauch“ von in den USA gesuchten Verbrechern, nach Mexiko zu fliehen, einen neuen Auftrieb erhalten hat. Karte Mexikos

Bundesstaaten

Karte Mexikos Mexiko besteht aus 31 Bundesstaaten (Estados) und einem Bundesdistrikt (Distrito Federal), der die Hauptstadt umfasst: Siehe auch: Liste mexikanischer Staaten nach Einwohnerzahl und Fläche

Wirtschaft

Mexikos Wirtschaft wurde in den letzten Jahren stark dereguliert und privatisiert. Die Dominanz privater Firmen wächst ständig und die Privatisierung von Eisenbahn, See- und Flughäfen geht ihrem Ende entgegen, ebenso wie die weitere Privatisierung der Banken. Die Liberalisierung des Energiesektors schreitet weiter voran. In den Bereichen Telekommunikation und Petrochemie stehen noch Reformen aus. Mexiko ist das wirtschaftlich stärkste Land Lateinamerikas und belegt momentan Rang 8 der Export-Weltrangliste. Mittlerweile hat Mexiko zwölf Freihandelsabkommen mit über 40 Ländern, unter anderem mit der EU (seit 2000), Japan, Guatemala, Honduras und El Salvador. Seit dem 1. Januar 1994 ist Mexiko Mitglied des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA). In den ersten Jahren nach dessen Inkrafttreten hatte sich die wirtschaftliche Situation des Landes nur unwesentlich verbessert. Seit Beginn des Freihandels sind die Ausfuhren bis heute um das Dreifache gestiegen, so entfallen mittlerweile 90 % der Exporte auf Freihandelsabkommen. Der höchste Zuwachs wird bei den Erdölausfuhren verzeichnet. Bedingt durch die stark gestiegenen Ölpreise konnte ein Wachstum von 27,3 % verzeichnet werden. Die Haushaltslage ist fast ausgeglichen und die Verschuldung konstant. Der Außenhandel weist ein Defizit von ca. 7,1 Mrd. Euro auf. Das wirtschaftliche Wachstum liegt bei 4,9 % (BIP 2004) und die Arbeitslosenquote bei 4,3 %. Es besteht jedoch eine starke Unausgewogenheit in der Reallohn-Verteilung. So leben ca. 40 % (2003) der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und die Inflationsrate beträgt 4,0 % (2004). Inflationsrate Das Bruttoinlandsprodukt (571 Milliarden Euro, bei 37,73 Millionen Beschäftigten im Jahr 2004) teilt sich auf in:
- Landwirtschaft: 4 % des BSP werden erwirtschaftet durch 18 % der Beschäftigten
- Industrie: 27,2 % des BSP werden erwirtschaftet durch 24 % der Beschäftigten
- Dienstleistung: 68,9 % des BSP werden erwirtschaftet durch 58 % der Beschäftigten Quelle: http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/mx.html#Econ http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=111

Kultur

Essen und Trinken

Hauptartikel: Mexikanische Küche Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Synthese von aztekischen und spanisch-kolonialen, im Süden auch Maya-Traditionen aus. Regional gibt es in Mexiko große Unterschiede zwischen Küste und zentralem Hochland, chiliverliebtem Süden und rindfleischorientiertem Norden. Die wichtigste Mahlzeit am Tag ist das Mittagessen, entsprechend lang ist auch die Mittagspause eines üblichen Arbeitstages. Abends wird dann meist nur noch ein kleiner Imbiss verzehrt, ein paar Früchte, ein Taco oder ähnliches. In einem heißen, tropischen Land mit großenteils üppiger Vegetation spielen Früchte und bestimmte Gemüsesorten eine dominante Rolle. Das Trinkwasser wird in Wasserflaschen oder Kanistern verkauft, da das Wasser aus den Wasserleitungen verschmutzt ist. Gerne getrunken wird die von den Spaniern eingeführte Horchata, ein süßliches Reis/Zimt-Getränk, das gekühlt serviert wird. Die üblichen alkoholischen Getränke sind Bier, Tequila, Mezcal und Pulque.

Feiertage


- Día de los Muertos
- Día de la Independencia
- Guadalupana
- Día de la Revolución Mexicana

Literatur


- Octavio Paz
- Juan Rulfo
- Carlos Fuentes
- Alfonso Reyes
- José Vasconcelos
- Angeles Mastretta
- Laura Esquivel
- Mariano Azuela
- Paco Ignacio Taibo II

Malerei


- Diego Rivera (muralismo)
- Frida Kahlo
- Jesús de la Helguera
- Rufino Tamayo (muralismo)
- José Clemente Orozco (muralismo)
- David Alfaro Siqueiros (muralismo)
- José Luis Cuevas
- Dr. Atl
- Juan O'Gorman

Musik


- Mariachi
- Danzón
- Carlos Santana
- El Tri
- Lila Downs
- Lhasa de Sela
- Maná
- Molotov
- Control Machete
- Luis Miguel
- Cristian Castro
- Vicente Fernández
- Alejandro Fernández
- Thalia
- Paulina Rubio
- Café Tacuba
- Panteón Rococó
- Julieta Venegas
- Cri Cri
- Jorge Negrete
- Juan Gabriel
- José José
- Los Panchos
- Silvestre Revueltas
- Manuel M. Ponce
- Pablo Moncayo
- Diego Torres

Nationalhelden


- Emiliano Zapata
- Benito Juárez
- Miguel Hidalgo
- Francisco "Pancho" Villa
- Francisco I. Madero
- José María Morelos y Pavón
- Ignacio Zaragoza

Schauspieler


- Jay Hernandez
- Salma Hayek
- Anthony Quinn
- Diego Luna
- Gael García Bernal
- Cantinflas
- Pedro Infante
- Ricardo Montalban
- Rosita Quintana
- Jorge Negrete
- Germán Valdés Tin-Tan
- Verónica Castro
- Victoria Rufo
- Maria Félix
- Dolores del Rio
- Victor Pereira Ucha

Weitere Themen


- Desert Cultures
- Piñata

Literatur


- Dario/Kanzleiter, Boris (Hrsg.): Nach Norden. Mexikanische ArbeitsmigrantInnen zwischen neoliberaler Umstrukturierung, Militarisierung der US-Grenze und dem amerikanischen Traum. Verlag: Schwarze Risse, 1999, ISBN 3-924737-47-9
- John Ross: Mexiko. Geschichte-Gesellschaft-Kultur. Unrast, ISBN 3-89771-018-8 [http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,140,4.html]
- Hans W. Tobler: Die mexikanische Revolution. Aktualisierte Taschenbuchausgabe. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3518384880
- William Prescott: Die Eroberung von Mexiko. Parkland Verlag, ISBN 3-88059-993-9

Weblinks


- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=111 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.mexiko-lexikon.de Mexiko-Lexikon] (Umfangreiches Lexikon basierend auf Wikimedia, auf Mexiko spezialisiert)
- [http://www.mexico-mexiko.com Mexico Community] (Diskussionsforum und Informationsplattform)
- [http://www.mexiko-mexico.de Mexico-Portal] (Mexiko-Portal von Oliver Koch, von Reisen bis Wirtschaft)
- [http://www.mexiko-lindo.de Mexiko Lindo y Querido] (Homepage von Jürgen Fröhler, umfassendes Angebot)
- [http://www.mexico-info.de Mexico-Info] (Deutschsprachige Homepage von Monika Horvat, mit Schwerpunkt Reise und Kultur)
- [http://www.willgoto.com/categories.aspx?Destination=329&Langue=3 Mexiko] Reiseführer und Reiseverzeichnis
- [http://www.femexfut.org.mx Mexikanischer Fußballbund]
Kategorie:Staat ! ja:メキシコ ko:멕시코 ms:Mexico simple:Mexico th:ประเทศเม็กซิโก zh-min-nan:México

Nuevo León

Nuevo León ist ein Bundesstaat im nördlichen Mexiko und grenzt and die Bundesstaaten Tamaulipas im Osten, an Zacatecas und San Luis Potosí im Süden und an Coahuila im Westen und teilt 15 km Grenze mit dem US-Bundesstaat Texas. Er hat 3,8 Mio. Einwohner auf 64.924 km². Hauptstadt und einziges Ballungszentrum von Bedeutung ist Monterrey.

Städte

Folgende Gemeinden gehören zu Nuevo León: Abasolo, Agualeguas, Los Aldama, Allende, Anáhuac, Apodaca, Aramberri, Bustamante, Cadereyta Jiménez, El Carmen, Cerralvo, China, Ciénega de Flores, Doctor Arroyo, Doctor Coss, Doctor González, Escobedo, Galeana, García, General Bravo, General Terán, General Treviño, Guadalupe, Los Herreras, Hidalgo, Higueras, Hualahuises, Iturbide, Juárez, Lampazos de Naranjo, Linares, Marín, Melchor Ocampo, Mier y Noriega, Mina, Montemorelos, Monterrey (Hauptstadt), Parás, Pesquería, Los Ramones, Rayones, Sabinas Hidalgo, Salinas Victoria, San Nicolás de los Garza, San Pedro Garza García, Santa Catarina, Santiago, Vallecillo, Villaldama, Zaragoza und General Zuazua.

Geschichte

König Philipp II von Spanien ermächtigte Luis Carvajal y de la Cueva im Jahr 1582, eine neue unabhängige Kolonie in Neuspanien (Nueva España, das damalige Mexiko) zu gründen, welche sich Nuevo Reino de León nennen sollte. Carvajal landete in Neuspanien mit hundert zum Katholizismus bekehrten Portugiesischen Juden an Bord der Santa Catarina. Er gründete die Siedlung San Luis Rey de Francia, das heutige Monterrey.

Weblinks


- [http://www.nl.gob.mx Nuevo León] (Spanisch)
Kategorie:Mexikanischer Bundesstaat

2000

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 2000 ist „Internationales Jahr der Physik“
- Der Königs-Fliegenpilz (Amanita regakis) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Rotmilan (Milvus milvus) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Sandbirke (Betula pendula) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Rote Waldvöglein (Cephalanthera rubra) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Die Äskulapnatter (Elaphe longissima longissima) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Die Fetthenne (Sedum) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)

Januar


- 1. Januar: Adolf Ogi wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die USA übergeben den Panamakanal, der seit seiner Fertigstellung am 15. August 1914 unter US-amerikanischer Hoheit stand, an Panama. 12.000 amerikanische Soldaten verlassen daraufhin die Militärbasen, die einst zum Schutz des Kanals errichtet worden waren
- 1. Januar: Die neue Bundesverfassung in der Schweiz tritt in Kraft
- 1. Januar: Turkmenistan schafft die Todesstrafe ab
- 7. Januar: Monaco. Eigene Vertretung in der EU in Brüssel
- 9. Januar: Islam Abduganijewitsch Karimow wird erneut als Staatspräsident in Usbekistan in seinem Amt bestätigt
- 21. Januar: Putsch und Sturz des Präsidenten in Ecuador
- 24. Januar: Der Fernseh-Sender N24 nimmt den Sendebetrieb auf

Februar


- 8. Februar: Griechenland. Konstantinos Stefanopoulos wird wieder als Staatspräsident gewählt
- 15. Februar: Die Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und Lettland beginnen
- 15. Februar: Mandé Sidibé wird Staatspräsident von Mali
- 15. Februar: Die Slowakei beginnt mit den Beitrittsverhandlungen mit der EU
- 18. Februar: Stjepan Mesic wird Staatspräsident in Kroatien
- 20. Februar: Parlamentswahlen in Kirgisistan
- 27. Februar: Parlamentswahlen in Tadschikistan

März


- 1. März: Finnland. Tarja Halonen wird Staatspräsidentin
- 1. März: Vertrag über Freihandelszone zwischen der EU und Marokko bis 2010
- 1. März: Patrick Leclercq wird Staats- und Außenminister von Monaco
- 1. März: Dr. Jorge Batlle wird Staatspräsident von Uruguay
- 11. März: Chile. Neuer Ministerpräsident ist Ricardo Lagos
- 11. März: Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Eritrea und Dschibuti
- 18. März: Machtwechsel in Taiwan
- 20. März: Lehrer- und Schulabkommen zwischen Bulgarien und Deutschland
- 23. März: Ruanda. Rücktritt von Staatspräsident Pasteur Bizimungu
- 26. März: Griechenland. Schengener Abkommen voll umgesetzt

April


- 1. April: Abdoulaye Wade wird Staatspräsident in Senegal
- 8. April: Parlamentswahlen in Nauru
- 9. April: Georgien. Eduard Schewardnadse wird erneut zum Staatspräsident gewählt
- 15. April: Neues Museum Nürnberg wird eröffnet
- 20. April: Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Bernard Dowiyogo
- 22. April: Paul Kagame wird Staatspräsident von Ruanda

Mai


- 1. Mai: Horst Köhler, Deutschland, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
- 4. Mai: Großbritannien. Erste Direktwahl des Bürgermeisters von Groß-London
- 13. Mai: Eine Explosion in einer Feuerwerksfabrik zerstört Teile der Stadt Enschede
- 13. Mai: Dänemark gewinnt zum 2. Mal den Eurovision_Song_Contest
- 15. Mai: Armenien. Regierungschef wird Andranik Margarjan
- 17. Mai: Ahmet Necdet Sezer wird Staatspräsident in der Türkei
- 19. Mai: Putsch auf Fidschi
- 20. Mai: Chen Shui-bian wird Staatsoberhaupt in Taiwan
- 25. Mai: Kroatien wird Mitglied im PfP (Partnership for Peace) der NATO
- 25. Mai: Israel zieht sich aus dem Süden Libanons zurück und beendet die Besetzung
- Erstmaliges stattfinden der Blauen Nacht in Nürnberg

Juni


- 1. Juni: Das Assoziationsabkommen zwischen Israel und der EU tritt in Kraft
- 1. Juni: die Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover wird eröffnet (bis 31. Oktober 2000)
- 12. Juni: Jemen erkennt im Vertrag zu Dschidda den Grenzverlauf zu Saudi-Arabien an
- 13. Juni: Staatsstreich auf den Salomonen
- 14. Juni: Georgien wird Mitglied in der Welthandelsorganisation (WTO)
- 21. Juni: Der erste Rundbrief der ISO erscheint
- 23. Juni: Äthiopien unterzeichnet das Cotonou-Abkommen mit der EU

Juli


- 1. Juli: Das Recht auf gewaltfreie Erziehung wird in Deutschland gesetzlich festgeschrieben (vergleiche Kinderrechte)
- 1. Juli: Die Öresundbrücke, eine 16 Kilometer lange Verbindung von Kopenhagen nach Malmö, wird durch Königin Margrethe II. von Dänemark und König Carl Gustaf XVI. von Schweden eröffnet
- 2. Juli: Präsidentschaftswahlen in Mexiko
- 8. Juli: „Harry Potter und der Feuerkelch“ erscheint mit einer Startauflage von 3,8 Million Exemplaren in den USA und 1,5 Millionen Exemplaren in England
- 13. Juli: Am zweiten „Sozialen Tag“ von Schüler Helfen Leben tauschen 100.000 Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein und Hamburg Ihre Schulbank gegen einen bezahlten Job und spenden über 2,1 Millionen Euro für mildtätige Zwecke
- 17. Juli: Dr. Baschar al-Assad wird Staatspräsident von Syrien
- 25. Juli: Concorde-Absturz bei Paris mit 117 Toten
- 25. Juli: Mazedonien. Neues Schulgesetz
- 26. Juli: Nambariin Enkhbayar wird Regierungspräsident der Mongolei
- 26. Juli: Die Pharma- und Chemiekonzerne Novartis und AstraZeneca können nach einer Entscheidung der EU-Kommission den neuen weltgrößten Pflanzenschutzmittel-Produzenten Syngenta bilden
- 27. Juli: Mazedonien. 4. Umbildung der Regierung

August


- 1. August: Moshe Katsav wird Staatspräsident von Israel
- 16. August: Dominikanische Republik. Rafael Hipólito Mejía Domínguez wird Staatspräsident
- 18. August: Die Versteigerung der UMTS-Lizenzen in Deutschland geht mit einem Erlös von 50,8 Milliarden Euro zuende
- 27. August: Brand im Moskauer Fernsehturm Ostankino

September


- 5. September: Tuvalu wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 23. September: Wrackteile des seit 1947 verschwundenen Flugzeugs Star Dust werden gefunden
- 24. September: Jugoslawien. Vorgezogene Präsidentschaftswahlen und Wahlen zum jugoslawischen Bundesparlament
- 28. September: Durch den Besuch Ariel Scharons auf dem Tempelberg in Jerusalem wird die 2. Intifada ausgelöst; welche aber nachgewiesenermaßen von den Palästinensern schon davor längst geplant war, der Besuch Sharons dienste lediglich als Vorwand
- 28. September: Dänemark - In einer Volksabstimmung lehnen die dänischen Wähler die Einführung der Gemeinschaftswährung Euro ab.

Oktober


- 3. Oktober: Rücktritt des Premierministers Tang Fei in Taiwan
- 5. Oktober: Friedliche Massenproteste in Serbien und Montenegro
- 7. Oktober: Großherzog Henri, Herzog von Luxemburg, Herzog von Nassau, wird Staatsoberhaupt in Luxemburg
- 7. Oktober: Vojislav Koštunica wird neuer Präsident der Bundesrepublik Jugoslawien
- 8. Oktober: Aleksander Kwaśniewski wird als Staatspräsident in Polen im Amt bestätigt
- 10. Oktober: Oman wird in die WTO (Welthandelsorganisation) aufgenommen
- 14. Oktober: „Harry Potter und der Feuerkelch“ erscheint mit einer Startauflage von einer Million Exemplaren in Deutschland
- 22. Oktober: Côte d'Ivoire. Präsidentschaftswahlen
- 26. Oktober: Côte d'Ivoire. Laurent Gbagbo wird Staatspräsident
- 26. Oktober: Serbien und Montenegro wird Mitglied im Stabilitätspakt für Südosteuropa
- 26. Oktober: Der Euro erreicht mit 0,8225 US-Dollar sein bisheriges Allzeittief gegenüber dem US-Dollar
- 29. Oktober: Kirgisistan. Askar Akajew wird erneut als Staatspräsident bestätigt
- 29. Oktober: Präsidentschaftswahlen in Kirgisistan

November


- 1. November: Serbien und Montenegro wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 5. November: Parlamentswahlen in Aserbaidschan
- 7. November: Präsidentschaftswahlen in den USA
- 13. November: Finnland wird Mitglied der WEAG (Western European Armament Group)
- 21. November: Peru. Der Kongress enthebt Staatspräsident Alberto Fujimori seines Amtes
- 24. November: Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen zwischen Mazedonien und der EU
- 26. November: Parlamentswahlen in Rumänien
- 27. November: Serbien und Montenegro wird Mitglied in der OSZE
- 27. November: Der längste Straßentunnel der Welt, der 24,5 Kilometer lange Lærdaltunnel wird für dem Verkehr übergeben
- 30. November: Mazedonien. Aufhebung der Regierungskoalition

Dezember


- 1. Dezember: Beginn der Beitrittsverhandlungen zwischen Bulgarien und der EU
- 1. Dezember: Beschluss der EU: Ende der Visapflicht für bulgarische Staatsbürger
- 1. Dezember: Vicente Fox Quesada wird Staatspräsident von Mexiko
- 6. Dezember: Serbien und Montenegro wird Mitglied in der UNIDO
- 10. Dezember: Ion Iliescu wird Staatspräsident in Rumänien
- 11. Dezember: Frankreich macht Zusage über 440 Mio USD Hilfe für Burundi
- 12. Dezember: Friedensvertrag von Algier zwischen Äthiopien und Eritrea
- 12. Dezember: Eine Entscheidung des Supreme Court macht George W. Bush zum neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten
- 20. Dezember: Serbien und Montenegro wird Mitglied in der UNESCO
- 28. Dezember: Prof. Dr. Adrian Năstase wird Premierminister in Rumänien

Katastrophen


- 30. Januar: Dammbruch einer Absetzanlage in Baia Mare (Rumänien), der eine schwere Umweltkatastrophe zur Folge hat
- 23. Februar: Mosambik versinkt im Wasser, mehr als eine Million Menschen sind vom Hochwasser betroffen, es gibt Hunderte Tote
- 19. April: Insel Samal, Philippinen. Eine Boeing 737 stürzte während des Landeanflugs ca. 6 km vor der Start- und Landebahn ab. Alle 131 Personen an Bord starben
- 4. Mai: Ein Erdbeben der Stärke 7,6 auf Sulawesi, Indonesien. 46 Tote
- 13. Mai: Bei der Explosion einer Feuerwerkskörperfabrik in der niederländischen Stadt Enschede sterben 22 Menschen und über 1000 werden verletzt. Ein ganzer Stadtteil wird zerstört
- 25. Mai: Am Aéroport Charles de Gaulle in Paris, stießen eine Shorts 330 der Fluggesellschaft Stream Line mit einer Air Libert MD-80 zusammen. Alle Maschinen auf dem Flughafen waren mit französischen Crews besetzt und ihnen wurden auf Französisch Anweisungen erteilt. So bekam die britische Crew der Stream Line nicht mit, dass eine andere Maschine eine Freigabe für die gleiche Startbahn bekommen hat. Bei diesen Unfall starb der Co-Pilot der Stream Line. Der Unfall ließ sich auf die Benutzung unterschiedlicher Sprachen im Flugfunk zurückführen. Bis heute ist es in einigen Ländern immer noch üblich, dass mit Piloten in ihrer Muttersprache gesprochen wird und nicht auf Englisch
- 4. Juni: Ein Erdbeben der Stärke 7,9 auf Sumatra, Indonesien. 103 Tote
- 25. Juli: Bei dem Absturz einer französischen Concorde am 25. Juli 2000 bei Paris kamen 113 Menschen ums Leben. Air France stellte daraufhin den Flugbetrieb der Concorde ein, die britische Flugaufsicht entzog der Concorde die Bescheinigung der Flugtauglichkeit, die sie erst nach zahlreichen Konstruktionsänderungen wieder erlangte
- 12. August: Untergang des russischen U-Boots Kursk, 118 Tote
- 23. August: Oman. Absturz eines Airbus A320 der Gulf Air während des Landeanflugs ca. 3 km vor der Start- und Landebahn. Alle 143 Menschen an Bord starben
- 11. November: Bei einem Brand in der Gletscherbahn Kaprun sterben 155 Menschen
- 25. November: Ein Erdbeben der Stärke 6,3 im Kaukasus, Russland. 31 Tote
- 6. Dezember: Ein Erdbeben der Stärke 7,0 in Turkmenistan. 11 Tote
- 27. Dezember: In Grosny werden bei einem Bombenanschlag 83 Menschen getötet

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 18. März: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Paea Wolfgramm in der Alsterdorfer Sporthalle in Hamburg, Deutschland, durch KO
- 1. April: Vitali Klitschko verliert seinen Boxkampf gegen Chris Byrd im Estrel Convention Center, Berlin, Deutschland, durch technischen KO
- 29. April: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen David Bostice im Madison Square Garden, New York, USA, durch technischen KO
- 29. April: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Michael Grant im Madison Square Garden, New York, USA, durch KO
- 2. Juli: Frankreich wird in Rotterdam Fußball-Europameister
- 15. Juli: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Monte Barrett in der London Arena in London, Großbritannien, durch technischen KO
- 15. Juli: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Francois Botha in der London Arena, London, Großbritannien, durch technischen KO
- 15. September bis 1. Oktober: Die XXVII. Olympischen Sommerspiele finden in Sydney statt
- 14. Oktober: Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Chris Byrd in der Kölnarena in Köln, Deutschland, durch einen Punktesieg
- 11. November: Lennox Lewis gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen David Tua in Mandalay Bay, Las Vegas, Nevada, USA, durch Sieg nach Punkten
- 25. November: Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Timo Hoffmann in der Preussag Arena, Hannover, Deutschland, durch einen Punktesieg

Gesellschaft


- 8. April: Einrichtung der ersten deutschen Babyklappe in Hamburg-Altona
- Joanne K. Rowling: Harry Potter und der Feuerkelch

Geboren


- 13. Mai: Lukas Marie, Sohn von Prinzessin Tatjana von Liechtenstein und Philipp von Lattorf
- 9. September: Victoria Federica de Marichalar y de Borbón, Tochter von Infantin Elena von Spanien und Jaime de Marichalar
- 6. Dezember: Pablo Nicolás Urdangarín Borbón, Sohn von Infantin Cristina von Spanien und Iñaki Urdangarín
- 6. Dezember: Prinz Nikolaus Sohn von Erbprinz Alois von Liechtenstein, und Sophie Prinzessin von Bayern

Gestorben


- 1. Januar: Nat Adderley, US-amerikanischer Jazz-Kornettist und -Trompeter (
- 1931)
- 2. Januar: Patrick O’Brian, Schriftsteller (
- 1914)
- 4. Januar: Reinhard Riegel, deutscher Rechtswissenschaft und Datenschutzexperte (
- 1942)
- 5. Januar: Diether Krebs, deutscher Schauspieler und Kabarettist (
- 1947)
- 5. Januar: Bernhard Wicki, österreichischer Schauspieler und Filmregisseur (
- 1919)
- 6. Januar: Don Martin, Cartoonist des MAD-Magazins (
- 1931)
- 7. Januar: Klaus Wennemann, deutscher Schauspieler (
- 1940)
- 8. Januar: Henry Eriksson, schwedischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1920)
- 8. Januar: Herbert Turnauer, österreichischer Industrieller (
- 1907)
- 8. Januar: Fritz Thiedemann, deutscher Springreiter (
- 1918)
- 9. Januar: Bruno Zevi, italienischer Architekt, Architekturhistoriker, Autor und Universitätsprofessor (
- 1918)
- 10. Januar: John Newland, US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor (
- 1917)
- 17. Januar: Philip Jones, englischer Trompeter und Gründer des Philip Jones Brass Ensemble (
- 1928)
- 18. Januar: Sadayoshi Tanabe, ältester Mann der Welt vom 29. April 1999 bis zu seinem Tod (
- 1888)
- 18. Januar: Margarete Schütte-Lihotzky, erste weibliche österreichische Architektin (
- 1897)
- 18. Januar: Francis Haskell, englischer Kunsthistoriker (
- 1928)
- 19. Januar: Bettino Craxi, italienischer sozialistischer Politiker (
- 1934)
- 19. Januar: G. Ledyard Stebbins, US-amerikanischer Biologe, Botaniker (
- 1906)
- 19. Januar: Hedy Lamarr, Schauspielerin und Erfinderin (
- 1913)
- 20. Januar: John Donald Abney, US-amerikanischer Jazzpianist (
- 1923)
- 26. Januar: Donald Budge, US-amerikanischer Tennisspieler (
- 1915)
- 26. Januar: Alfred Elton van Vogt, kanadischer Science Fiction Autor (
- 1912)
- 27. Januar: Mae Faggs, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin (
- 1932)
- 27. Januar: Friedrich Gulda, österreichischer Pianist und Komponist (
- 1930)
- 29. Januar: Hannes Schmidhauser, Schweizer Filmschauspieler, Drehbuchautor und Regisseur (
- 1926)
- 31. Januar: Gil Kane, Comiczeichner (
- 1926)
- 31. Januar: Martin Benrath, deutscher Schauspieler (
- 1926)
- 1. Februar: Wilhelm Kümpel, Domorganist und Kirchenmusikdirektor (
- 1920)
- 3. Februar: Alla Rakha, indischer Musiker (Tabla) (
- 1919)
- 4. Februar: Joachim-Ernst Berendt, deutscher Musikjournalist und -kritiker (
- 1922)
- 4. Februar: Henry Jaeger, deutscher Schriftsteller (
- 1927)
- 4. Februar: Lothar Alisch, deutscher Politiker (
- 1951)
- 5. Februar: George Koltanowski, belgisch-US-amerikanischer Schachspieler (
- 1903)
- 5. Februar: Claude Autant-Lara, französischer Filmregisseur (
- 1901)
- 7. Februar: Big Punisher, US-amerikanischer Rapper (
- 1971)
- 7. Februar: Dave Peverett, englischer Blues- und Hard Rock-Musiker (
- 1943)
- 7. Februar: Sid Abel, kanadischer Eishockeyspieler und -trainer (
- 1918)
- 8. Februar: Angelika Mechtel, deutsche Schriftstellerin (
- 1943)
- 9. Februar: Hans Platschek, deutscher Maler und Publizist (
- 1923)
- 11. Februar: Dieter Pavlik, deutscher Politiker (
- 1935)
- 11. Februar: Roger Vadim, französischer Filmregisseur (
- 1928)
- 11. Februar: Jacqueline Auriol, durchbrach als erste Frau die Schallmauer (
- 1917)
- 12. Februar: Jalacy Hawkins, US-amerikanischer Sänger (
- 1929)
- 13. Februar: James Cooke Brown, US-amerikanischer Soziologe und Science-Fiction-Autor (
- 1921)
- 13. Februar: Charles M. Schulz, Erfinder der Comicserie „Die Peanuts“ (
- 1922)
- 16. Februar: Lila Kedrova, russische Schauspielerin (
- 1918)
- 19. Februar: Anatoli Alexandrowitsch Sobtschak, russischer Politiker (
- 1937)
- 19. Februar: Friedensreich Hundertwasser, Mahler und Architekt (
- 1928)
- 21. Februar: Constance Cummings John, sierra leonische Frauenrechtlerin, Politikerin und Lehrerin (
- 1918)
- 22. Februar: Dieter Borkowski, deutscher Schriftsteller, Journalist und Historiker (
- 1928)
- 22. Februar: Hubert Aratym, österreichischer Maler (
- 1926)
- 23. Februar: Ofra Haza, israelische Sängerin (
- 1959)
- 23. Februar: Albrecht Goes, deutscher Schriftsteller und protestantischer Theologe (
- 1908)
- 26. Februar: Franz Fuchs, Briefbombenattentäter (
- 1949)
- 2. März: Franz Stadler, deutscher Funktionär, ADAC-Präsident 1972-89 (
- 1913)
- 3. März: Otto Grünmandl, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller (
- 1924)
- 5. März: Daniel Abraham Yanofsky, kanadischer Schachspieler (
- 1925)
- 6. März: Lolo Ferrari, französische Pornodarstellerin und Sängerin (
- 1970)
- 7. März: William D. Hamilton, englischer Biologe (
- 1936)
- 9. März: René Gardi, Reiseschriftsteller (
- 1909)
- 10. März: Ivo Robić, kroatischer Schlagersänger (
- 1926)
- 12. März: Ignatius Kung Pin-Mei, Erzbischof von Philadelphia und Kardinal (
- 1901)
- 14. März: Anne Wibble, schwedische Politikerin, Finanzministerin 1991–94 (
- 1943)
- 17. März: Harry Blum, deutscher Politiker (
- 1944)
- 18. März: Eberhard Bethge (Theologe), deutscher evangelischer Pastor und Theologe (
- 1909)
- 21. März: Wolfgang Gress, Wirtschaftsfunktionär der DDR (
- 1929)
- 22. März: Max Epstein, US-amerikanischer Klenzmer-Musiker. (
- 1912)
- 22. März: Mark Lombardi, US-amerikanischer Künstler (
- 1951)
- 22. März: Hans-Günter Hoppe, deutscher Politiker (
- 1922)
- 26. März: Werner Zeyer, deutscher Politiker (
- 1929)
- 27. März: Ian Dury, englischer Musiker, Songwriter und Schauspieler (
- 1942)
- 27. März: Frank Strecker, deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor (
- 1941)
- 29. März: Karl-Heinz Lauterjung, deutscher Physiker (
- 1914)
- 30. März: Rudolf Kirchschläger, Diplomat, Politiker, österreichischer Bundespräsident (
- 1915)
- 31. März: Gisèle Freund, deutsch-französische Fotografin und Fotohistorikerin (
- 1908)
- 6. April: Bernardino Echeverría Ruiz, Erzbischof von Guayaquil und Kardinal (
- 1912)
- 6. April: Habib Bourguiba, tunesischer Präsident (1957–1987) (
- 1903)
- 9. April: Tony Cliff, britischer Sozialist (
- 1917)
- 10. April: Walter Stöhrer, deutscher Maler (
- 1937)
- 10. April: Larry Linville, US-amerikanischer Schauspieler (
- 1939)
- 13. April: Giorgio Bassani, italienischer Schriftsteller und Publizist (
- 1916)
- 13. April: Aivars Gipslis, lettischer Schach-Grossmeister (
- 1937)
- 14. April: Phil Katz, Erfinder der ZIP-Kompression (
- 1962)
- 15. April: Edward Gorey, US-amerikanischer Autor und Illustrator (
- 1925)
- 16. April: Rudolf Grenz, Historiker und Autor
- 18. April: Martin Mailman, US-amerikanischer Komponist und Professor (
- 1932)
- 20. April: Eugene Hartzell, US-amerikanischer Komponist (
- 1932)
- 25. April: Niels Viggo Bentzon, ein dänischer Komponist und Pianist (
- 1919)
- 27. April: Lothar Herbst, polnischer Poet und führender Oppositioneller (
- 1940)
- 28. April: Federico Brito Figueroa, venezolanischer marxistischer Historiker und Anthropologe (
- 1921)
- 28. April: Jerzy Einhorn, Professor für Strahlentherapie und Politiker (Kristdemokrat) (
- 1925)
- 3. Mai: John Joseph O'Connor, Erzbischof von New York und Kardinal (
- 1920)
- 4. Mai: Hendrik Casimir, Niederlaendischer Physiker (
- 1909)
- 4. Mai: Gino Bartali, italienischer Radrennfahrer (
- 1914)
- 7. Mai: Douglas Fairbanks jr., US-amerikanischer Filmschauspieler (
- 1909)
- 8. Mai: Coutoucou Hubert Maga, ehemaliger Präsident von Benin (
- 1916)
- 14. Mai: Obuchi Keizō, 84. japanischer Premierminister (
- 1937)
- 16. Mai: Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller (
- 1924)
- 21. Mai: John Gielgud, britischer Schauspieler (
- 1904)
- 21. Mai: Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit der DDR (
- 1907)
- 21. Mai: Barbara Cartland, Autorin romantischer Literatur (
- 1901)
- 22. Mai: Ernst Dieter Lueg, Journalist (
- 1930)
- 25. Mai: Nicholas Clay, englischer Schauspieler (
- 1946)
- 27. Mai: Maurice Richard, kanadischer Eishockeyspieler (
- 1921)
- 28. Mai: Vincentas Sladkevicius, Erzbischof von Kaunas und ein Kardinal (
- 1920)
- 28. Mai: Donald Watts Davies, Physiker (
- 1924)
- 29. Mai: Dieter Ordelheide, deutscher Ökonom (
- 1939)
- 30. Mai: Jürgen von Woyski, deutscher Bildhauer und Maler (
- 1929)
- 31. Mai: Tito Puente, Jazz-, Salsa- und Mambo-Musiker (
- 1923)
- 3. Juni: Merton H. Miller, US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger (
- 1923)
- 4. Juni: Paul Zougrana, Erzbischof von Ouagadougou und Kardinal (
- 1917)
- 5. Juni: Huschang Golschiri, Iranischer Schriftsteller (
- 1937)
- 5. Juni: Martin „Kleinti“ Simon, deutscher Liedermacher (
- 1966)
- 8. Juni: Joachim von Elbe, Jurist und Diplomat (
- 1902)
- 9. Juni: Ernst Jandl, Dichter (
- 1925)
- 9. Juni: Alfred Weidenmann, deutscher Jugendbuchautor und Regisseur (
- 1916)
- 9. Juni: Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- 3. August: Erster Bericht über einen Veränderlichen Stern durch David Fabricius
- Johannes Kepler verteidigt Galileo in seinem Buch Mysterium Cosmographicum
- Gründung der Universität Groningen durch Ubbo Emmius

Geboren


- 16. März: Ebba Brahe, schwedische Hofdame († 1674)
- 31. März: René Descartes, französischer Philosoph und Mathematiker († 1650)
- 23. Juni: Johan Banér, schwedischer Feldmarschall († 1641)
- 29. Juni: Go-Mizunoo, 108. Kaiser von Japan († 1680)
- 22. Juli: Michael I. (Russland), Zar von Russland von 1613 bis 1645 († 1645)
- 19. August: Elisabeth Stuart, Titularkönigin von Böhmen († 1662)
- 26. August: Friedrich V. (Pfalz), Kurfürst der Pfalz († 1632)
- 3. September: Nicola Amati, italienischer Geigenbauer († 1684)
- 4. September: Constantijn Huygens, Dichter aus den Niederlanden († 1687)
- 1. November: Pietro da Cortona, bedeutender Baumeister und Maler († 1669)
- 7. Dezember: Johann Kasimir von Anhalt-Dessau, († 1660)
- Vincenz Jelić, kroatischer Komponist († 1636)

Gestorben


- 28. Januar: Sir Francis Drake, englischer Freibeuter und Admiral (
- 1540)
- 5. Februar: Georg I. (Hessen-Darmstadt) (
- 1547)
- 3. April: Sinan Pascha, osmanischer Feldherr und Politiker (
- 1512) ko:1596년

1577

Ereignisse

Politik und Weltgeschehen


- Gebhard I. von Waldburg wird Erzbischof von Köln
- 26. Mai: 23. November Martin Frobishers zweite Reise in die Arktis

Geboren


- 6. Februar: Beatrice Cenci, römische Patrizierin
- 8. Februar: Robert Burton, englischer Schriftsteller († 1640)
- 3. März: Nicolas Trigault, Mitglied der Societas Jesu und französischer Missionar († 1628)
- 12. April: Christian IV. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen von 1588 bis 1648 († 1648)
- 12. Juni: Paul Guldin, Astronom und Professor für Mathematik in Graz und Wien († 1643)
- 28. Juni od. 29. Juni: Peter Paul Rubens, flämischer Maler und wohl auch der bekannteste Maler des Barocks († 1640)
- 6. Oktober: Ferdinand von Bayern, Erzbischof von Köln, Bischof von Münster († 1650)
- 4. November: Père Joseph, französischer Kapuziner († 1638)
- 10. November: Jacob Cats, niederländischer Dichter und Politiker († 1660)
- 25. November: Piet Heyn, holländischer Freibeuter († 1629)

Gestorben


- 26. Februar: Erik XIV. (Schweden), war König von Schweden von 1560 bis 1568 (
- 1533)
- 18. November: Sebastian Schertlin von Burtenbach, deutscher Landsknechtsführer (
- 1496)
- 18. Dezember: Anna von Sachsen, Tochter des Kurfürsten Moritz von Sachsen (
- 1544) ko:1577년

Neuspanien

Das Vizekönigreich Neuspanien (span. Virreinato de Nueva España; 1535-1822) war die erste der vier spanischen Kolonien in (Latein-)Amerika. Amerika Das Vizekönigreich umfasste Mexiko, Belize, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, die Karibischen Inseln und in Asien die Philippinen. Im 17. Jahrhundert und im 18. Jahrhundert kamen auch Teile des westlichen und südwestlichen Nordamerika hinzu, darunter die heutigen US-Staaten Kalifornien, Arizona, New Mexico, Texas, Nevada, Colorado, Utah und der Südwesten von Wyoming. Mit Neuspanien (Mittelamerika) und dem Vizekönigreich Peru (Südamerika), welches sich später in die Vizekönigreiche Neugranada und La Plata aufteilte, herrschte Spanien über ganz Lateinamerika (ausgenommen das portugiesische Brasilien). Der erste Vizekönig des Reiches war Diego Kolumbus, der erste Sohn Christoph Kolumbus', der 1509 seinen Sitz in Santo Domingo wählte. 1535, nachdem der Hauptteil von Mexiko erobert wurde, verlegte man die Hauptstadt nach Mexiko-Stadt. Siehe auch: Liste der Vizekönige Neuspaniens Kategorie:Historisches Territorium Kategorie:Ehemalige Kolonie Kategorie:Mexikanische Geschichte Kategorie:Belize Kategorie:Guatemala Kategorie:El Salvador Kategorie:Honduras Kategorie:Geschichte Nicaraguas Kategorie:Costa Rica Kategorie:Mittelamerika

Industrialisierung

Die Industrialisierung ist der Prozess des Übergangs von der Handarbeit zur Fabrikarbeit, der sich auf Maschinen stützte, sowie die Verbreitung dieser neuen Produktionsweise in allen Wirtschaftsbereichen.

Beginn

Die Industrialisierung begann zunächst in England während des 18. Jahrhunderts. Hier waren der Absolutismus und die Grundherrschaft früher als in anderen Ländern Europas gelockert, Zunftzwang gab es im Gegensatz zu deutschen Landen gar nicht. Somit waren die Voraussetzungen für die freiere Ausbreitung des Handels, der Kapitalbildung und der technischen Erneuerung gelegt. Meilensteine waren die Erfindung der Dampfmaschine 1712 durch Thomas Newcomen, sowie von Spinnmaschinen, mechanischem Webstuhl und des Puddelverfahrens bei der Eisengewinnung. Bedeutsam war auch die Erfindung der Dampflokomotive und der ersten öffentlichen Eisenbahnen. England wurde daher zum Mutterland der Industrialisierung unter privatwirtschaftlichen, kapitalistischen Bedingungen. Später verbreitete sie sich schrittweise in die anderen Länder Europas und Nordamerikas aus. Der Begriff Industrielle Revolution steht dabei besonders für die erste Phase der Industrialisierung. Arnold Gehlen hat sie für die bedeutendste Revolution der Produktivkräfte seit der "neolithischen Revolution" erklärt, seit also dem Übergang vom Jagen, Sammeln und Fischen zu Landwirtschaft und Viehzucht in der Jungsteinzeit vor rd. 10.000 Jahren. Folgt man der Sektoreneinteilung von Fourastié - "Primärer Sektor" der Rohstoffgewinnung (Ackerbau, Viehzucht, Förderung von Bodenschätzen), "Sekundärer Sektor" der Verarbeitung, "Tertiärer Sektor" der Dienstleistungen, auch schon: "Qua