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Mount Saint Helens

Mount Saint Helens

Der Mount St. Helens (2549 m ü. NN) ist ein Vulkan im Süden des Bundesstaates Washington in den USA. Er gehört zur Kaskaden-Kette, einer Kette von Vulkanen, die sich an der Westküste Amerikas von Alaska im Norden bis Feuerland im Süden erstreckt und zum pazifischen Feuergürtel gehört. Der Mount St. Helens weist wie alle Vulkane des pazifischen Vulkangürtels größte Explosionsenergie auf. Man spricht von plinianischen Eruptionen. plinianischen Eruptionen

Geschichte

Die ersten Europäer, die Mount St. Helens entdeckten, waren die Teilnehmer der Expedition George Vancouvers am 19. Mai 1792. Vancouver benannte den Vulkan am 20. Oktober 1792 nach dem Britischen Diplomaten Alleyne Fitzherbert, Baron St. Helens. Der erste bestätigte Augenzeugenbericht eines Ausbruchs stammt aus dem März 1835 von Dr. Meredith Gairdner, der damals für die Hudson Bay Company in Fort Vancouver arbeitete.

Ausbruch am 18. Mai 1980

Fort Vancouver Seit 1857 galt der Mount St. Helens als ruhender Vulkan, brach aber nach einer Serie von Erdbeben (ab 20.März), am 18. Mai 1980 wieder aus. Dabei rutschte der gesamte nördliche Berggipfel hangabwärts. Der Gipfel des Mount St. Helens lag vor dem Ausbruch auf 2950 m ü. NN. Heute liegt die Höhe des Mount St. Helens bei 2549 m ü. NN. Ein zum Glück nur dünn besiedeltes Gebiet von ca. 500 Quadratkilometern wurde nicht nur vollkommen verwüstet, sondern landschaftlich umgestaltet. Es starben 57 Menschen, darunter der Vulkanologe David A. Johnston, der zu der Zeit die Gase der Fumarole maß. Ca. 3 km³ Gestein wurden bei diesem Ausbruch bewegt. Asche und Gaswolken wurden bis in eine Höhe von 18 km, also über die Troposphäre hinaus in die Stratosphäre geschleudert. Der Aschenauswurf dauerte 9 Stunden lang und konnte drei Tage später im Osten der USA registriert werden. Ein Teil der Asche gelangte in den Jetstream und umrundete so die Erde in zwei Wochen. Pyroklastische Flüsse, in denen Temperaturen über 640 Grad Celsius herrschten, rasten mit einer Geschwindigkeit von 400 km/h bergab und vernichteten die gesamte Fauna und Flora des Gebiets. Zwei Wochen nach den pyroklastischen Flüssen herrschten in den Schichtdecken noch Temperaturen von mehr als 400 Grad Celsius. Nicht weniger gefährlich war ein Lahar, der durch Vermischung der pyroklastischen Flüsse mit dem Eis und Schnee der oberen Bergflanke mit 120 km/h Geschwindigkeit für weitere Verwüstung sorgte, so dass die üblichen Hochwasserstände dadurch binnen kürzester Zeit um bis zu 9 m überschritten wurden.

Aktivitäten von 1980 bis 2003

Lahar Zwischen 1980 und 1986 dauerte die vulkanische Aktivität am St. Helens an. Dabei bildete sich ein neuer Lavadom im Krater. Zahlreiche kleinere Explosionen fanden in dieser Zeit statt. Zwischen 1989 und 1991 gab es mehrere seismische Aktivitäten, manchmal verbunden mit kleineren Explosionen am Dom selbst. Später in den Jahren 1995, 1998 und 2001 wurden Schwärme von Erdbeben registriert, aber es fanden keinerlei Explosionen statt.

Aktuelle Entwicklungen

2001 Am 23. September 2004 gegen 2 Uhr morgens (pazifische Zeit) begann eine Reihe von Erdbeben. Bis 5 Uhr nachmittags ereigneten sich ungefähr 200 kleinere Erdbeben von denen keines den Wert 1 auf der Richter-Skala erreichte. Ihr Zentrum lag rund einen Kilometer unter dem Lavadom. Nachdem die Aktivität immer stärker wurde gab das US Geological Survey (USGS) am 26. September eine Mitteilung über die vulkanische Unruhe heraus, die besagte, dass ein »gefährliches Ereignis« möglich sei. Daraufhin schloss der US Forest Service den gesamten Berg für Touristen, insbesondere für Kletterer. Die seismischen Aktivitäten verstärkten sich weiter. Am 29. September lag der Wert bei einer Stärke von 2,5 bei einer Häufigkeit von vier Beben pro Minute. Dies veranlasste die USGS eine weitere Warnung herauszugeben, mit der Alarmstufe 2 (auf einer Skala die bis 3 reicht). Weiterhin war die Rede von einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine Eruption in den nächsten Tagen. Die absolute Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses wird als relativ klein eingeschätzt und die dann auftretenden Auswirkungen sollten auf den unmittelbaren Bereich des Berges beschränkt bleiben. Als Ursache für die aktuell registrierten Erdbeben wurde der erhöhte Grundwasserspiegel durch den Regen im Herbst vermutet. Herbst Herbst Am 1. Oktober 2004 21:04 Uhr MESZ ereignete sich dann tatsächlich ein sehr kleiner Ausbruch. Der Berg schleuderte eine Art Fahne aus Dampf und Asche, ausgehend von einem Gletschergebiet südwestlich des Lavadomes. Diese Wolke driftete in Richtung Vancouver, Washington und Wood Village, Oregon. Dort wurden Autos mit einer Schicht aus feiner, schwarzer Asche überzogen. Die USGS vertritt die Ansicht, dass möglicherweise bald ein größerer Ausbruch stattfinden könnte. Am 2. Oktober 2004 erhöhte die USGS die Alarmstufe auf den höchsten Wert 3. Dies signalisiert eine konkrete Bedrohung. Weiterhin wurde das Johnston Ridge Observatory, das den Vulkan in 8 km Entfernung überblickt, evakuiert. Die USGS warnte vor einem größeren Ausbruch innerhalb der nächsten 24 Stunden. Es wurde aufsteigendes Magma registriert. Ein weiterer Ausbruch mit Dampf fand am Morgen (Ortszeit) des 4. Oktober statt. Die seismischen Aktivitäten dauern noch an und reichen bis zur Stufe drei. In der vorangehenden Nacht wurden weiterhin niederfrequente Beben erfasst, was daraufhin deutet, dass sich das Magma unterhalb der Bergspitze bewegt. Nachdem der Vulkan wiederholt Dampf und Asche gespuckt hatte, setzte die USGS am 6. Oktober 2004 den Alarmstatus wieder von drei auf zwei zurück. Die USGS ließ daraufhin verlauten, dass das vorhandene Magma mittlerweile eine nur noch geringe Explosionskraft habe. Eine Eruption von Rauch und Asche gab es am 9. März 2005. Die Rauchsäule war dabei etwa 11 km hoch. Es wird angenommen, dass der Vulkan durch diese Reihe von Eruptionen wieder wachsen wird.

Weblinks


- http://www.swisseduc.ch/stromboli/perm/msh/index-de.html
- http://www.iaag.geo.uni-muenchen.de/sammlung/MtStHelens.html
- http://vulcan.wr.usgs.gov/Volcanoes/MSH/framework.html
- http://www.fs.fed.us/gpnf/volcanocams/msh/
- http://www.naturgewalten.de/helens.htm Kategorie:Vulkan ja:セント・ヘレンズ山

Washington (Bundesstaat)

Der US-Bundesstaat Washington [] liegt im Nordwesten der Vereinigten Staaten von Amerika am Pazifischen Ozean. Die Hauptstadt Olympia und die größte Stadt, Seattle, liegen im Nordwesten des Bundesstaates am Puget Sound. Verwechslungsgefahr besteht stets mit der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika: Washington, D.C.. Diese Stadt befindet sich zwischen Maryland und Virginia.

Geschichte

1853 wurde das Territorium von Washington aus dem Gebiet des Oregon herausgelöst. Washington wurde der 42. Staat der Vereinigten Staaten am 11. November 1889. Es ist der einzige US-Bundesstaat, der nach einem Präsidenten, nämlich George Washington, benannt ist.

Geographie

1889 Washington grenzt an den Pazifik im Westen, an die Bundesstaaten Oregon im Süden, Idaho im Osten und British Columbia, Kanada, im Norden. Washingtons Berühmtheit gründet sich auf die beschauliche Landschaft und die scharfen Kontraste zwischen Berg- und Küstenregion. Die Küstenlage und die natürlichen Häfen bieten beste Möglichkeiten für den Überseehandel am Pazifischen Ozean, mit Kanada und mit Alaska. Der wichtigste Fluss in Washington ist der Columbia. Die Hochwälder auf der Halbinsel von Olympia gehören zu den regenreichsten Gebieten der Erde. Östlich des Kaskadengebirges liegen die Halbwüsten des Landes, die gänzlich ohne nennenswerte Vegetation sind. Mount Rainier, der höchste Berg des Staates, fließt an klaren Tagen südöstlich von Seattle und Tacoma förmlich in den Horizont.

Gewässer


- Puget Sound
  - Bainbridge Island
  - San Juan Islands
  - Whidbey Island
  - Vashon Island
- Columbia River
- Nisqually River
- Snake River
- Yakima River

Berge


- Kaskaden
  - Mount Adams
  - Mount Baker
  - Glacier Peak
  - Mount Rainier
  - Mount St. Helens
  - Mount Stuart
- Olympic Mountains
  - Mount Olympus

Größte Städte

(Einwohner 1. Juli 2004)
- Seattle - 571.480
- Spokane - 196.721
- Tacoma - 196.094
- Bellevue - 116.914
- Everett - 96.101
- Kent - 81.631
- Federal Way - 81.356
- Spokane Valley - 81.189
- Yakima - 80.891
- Bellingham - 72.992
- Kennewick - 60.118
- Lakewood - 58.070
- Renton - 54.807
- Shoreline - 51.950
- Redmond - 46.965
- Kirkland - 45.557
- Auburn - 44.980
- Olympia - 43.982
- Richland - 43.427
- Pasco - 42.290
- Edmonds - 39.601
- Bremerton - 35.967
- Longview - 35.943
- Puyallup - 35.496
- Sammamish - 34.269
- Lynnwood - 33.418
- Lacey - 32.981
- Burien - 30.887
- Bothell - 30.671
- University Place - 30.399
- Walla Walla - 30.272

Siehe auch


- Liste der Städte in Washington
- Liste der Countys in Washington

Weblinks


- [http://access.wa.gov/ Der Staat Washington (Offizielle Seite der Landesregierung)] (Engl.)
Kategorie:US-Bundesstaat ja:ワシントン州 ko:워싱턴 주 th:มลรัฐวอชิงตัน

Kaskaden-Kette

Die Kaskadenkette (engl. Cascade Range), auch Kaskadengebirge, ist ein Gebirgszug vulkanischen Ursprungs an der Westküste Nordamerikas. Er verläuft parallel zur Küste von Vancouver (Kanada) bis Medford (USA), und setzt sich südlich dieser Stadt unter dem Namen Sierra Nevada bis Los Angeles fort. Der höchste Kaskadengipfel ist der Mount Rainier bei Seattle mit 4.394 Metern über NN. Der bekannteste Vulkan des Gebirges ist der Mount St. Helens (2.549 m), der im Jahre 1980 ausbrach. Bei diesem spektakulären Ereignis verlor der Berg seinen gesamten Gipfel und es bildete sich ein gewaltiger Krater. Die tektonische Aktivität der Kaskaden hängt mit der Verschiebung der Kontinentalplatten, namentlich dem San-Andreas-Graben zusammen, der entlang der westamerikanischen Küste im Pazifik verläuft. Die Region ist stark erdbebengefährdet. Zwischen der Kaskadenkette und der Meeresküste verläuft die Küstenkette.

Geschichte

Indianer lebten auf dem Gebiet der Kaskaden seit tausenden von Jahren und entwickelten Mythen und Legenden über die Berge. Nach einigen dieser Geschichten dienten Mount Baker, Jefferson und Shasta als Zuflucht bei einer großen Flut. Andere Geschichten, wie die von der Bridge of Gods machten aus den hohen Kaskaden gottgleiche Anführer, die Krieg führten indem sie sich mit Feuer und Steinen bewerfen. Mount St. Helens, mit seinem vor dem Ausbruch 1980 anmutigen Aussehen, galt als junge Schönheit, um die Mount Hood und Mount Adams kämpften. 1980 Im Frühjahr 1792 segelte George Vancouver Puget Sound hinab und gab den Bergen ihre heutigen englischen Namen. Die Bergkette selbst wurde von dieser Expedition allerdings nicht benannt. 1805 durchquerte die Lewis-und-Clark-Expedition die Kaskaden auf dem Columbia River, die Expedition und die ihr folgenden Siedler trafen als letztes Hindernis auf die Cascades Rapids in der Columbia River-Schlucht, einem Gebiet mit Wasserfällen das heute unter dem Stausee des Bonneville Damm liegt. Binnen kurzer Zeit wurden die Gipfel, die sich über den Fällen erhoben, als "mountains by the cascades" (dt. Berge bei den Wasserfällen) bezeichnet, voraus später die Kurzform "the Cascades" wurde (die erste belegte Verwendung dieses Namens findet sich in den Schriften von David Douglas). 1845 wurde mit dem Barlow-Trail der erste Landweg durch die Kaskaden erschlossen. Nach fast einem Jahrhundert relativer Ruhe, ausgenommen der Ausbruch des Lassen Peak 1915, lenkte am 18. Mai 1980 die dramatische Eruption des Mount St. Helens die Aufmerksamkeit der Welt auf den Gebirgszug. Geologen waren besorgt, dass der Ausbruch auch die anderen Vulkane erwachen lassen würde, wie im letzten Jahrhundert, als von 1800 bis 1857 acht von ihnen ausbrachen. Es herrschte allerdings Ruhe, bis der Mount St. Helens am 1. Oktober 2004 wieder aktiv wurde, weitere Ausbrüche sind bisher ausgeblieben.

Die höchsten Gipfel

2004 (von Norden nach Süden)
- Mount Garibaldi, (British Columbia)
- Mount Baker, höchster Gipfel in Nord-Washington.
- Glacier Peak
- Mount Rainier, der höchste Gipfel der Kaskaden.
- Mount St. Helens, ausgebrochen 1980
- Mount Adams, zweithöchster in Washington.
- Mount Hood, höchster Gipfel in Oregon und der meistbestiegene des Kaskadengebirges.
- Mount Jefferson (Oregon) - Der zweithöchste Berg Oregons.
- Three Sisters
- Broken Top
- Newberry Volcano und Newberry Caldera
- Mount Bachelor
- Mount Bailey
- Mount Thielsen
- Mount Mazama (Crater-Lake-Nationalpark)
- Mount McLoughlin
- Medicine Lake Volcano
- Mount Shasta
- Lassen Peak Kategorie: Gebirge in den USA Kategorie:Geographie (USA) Kategorie:Gebirge Kategorie:Vulkanismus ja:カスケード山脈

Vulkan

Ein Vulkan ist eine geologische Struktur, die entsteht, wenn Magma (geschmolzenes Gestein) bis an die Oberfläche eines Planeten (z. B. der Erde) aufsteigt. Alle Begleiterscheinungen, die mit dem Austritt der glutflüssigen Gesteinsschmelze verbunden sind, bezeichnet man als Vulkanismus. Der Begriff "Vulkan" leitet sich von der italienischen Insel Vulcano ab. In der römischen Mythologie galt diese Insel als die Schmiede des Vulcanus, dem römischen Gott des Feuers. In einer Tiefe ab 100 km, in der Temperaturen zwischen 1000 und 1300 Grad Celsius herrschen, schmelzen Gesteine zu zähplastischem Magma, das sich in großen, tropfenförmigen Magmaherden in 2 bis 50 km Tiefe sammelt. Wenn der Druck zu groß wird, steigt das Magma über Spalten und Klüfte der Lithosphäre auf. Magma, das auf diese Weise an die Erdoberfläche gelangt, wird als Lava bezeichnet. Bei einem Vulkanausbruch werden nicht nur glutflüssige, sondern auch feste oder gasförmige Stoffe freigesetzt (Vulkanismus).

Bekannte Vulkane

Vulkanausbruch Die bekanntesten (aktiven) Vulkane in Europa sind:
- der Ätna auf Sizilien;
- der Vesuv nahe Neapel
- die Campi Flegrei - ("Brennende Felder") an der anderen Seite als Vesuv bei Neapel, Europas aktivste Vulkanzone mit zahlreichen Fumaroli;
- der Stromboli - eine Insel nördlich von Sizilien (Liparische Inseln);
- der "Santorin
- " in Griechenland, im 17. vorchristlichen Jahrhundert (1628 v. Chr.) durch eine gewaltige Explosion weitgehend zerstört - wahrscheinlich erloschen (
- wir kennen den antiken Vulkannamen nicht mehr, "Santorin" oder "Santorini" heißt heute eine der drei übrig gebliebenen Inseln aus der zusammengestürzten Caldera.);
- der Pico del Teide auf der kanarischen Atlantikinsel Teneriffa ist zwar Spaniens höchster Berg, gehört jedoch nur politisch, nicht aber geologisch zu Europa.
;
- die Hekla auf der ohnehin von zahlreichen Vulkanen beherrschten Insel Island; sie bricht ziemlich regelmäßig alle 10 Jahre aus. Einige bekannte Vulkane außerhalb Europas sind: Island
- der Kilimandscharo in Afrika
- der Popocatépetl in Mexiko,
- der Krakatau in Indonesien,
- der Fujisan in Japan,
- der Aso-san in Japan,
- der Mauna Loa auf Hawaii,
- der Mauna Kea auf Hawaii,
- der Mount Saint Helens in den USA,
- der Pinatubo auf den Philippinen,
- der Soufriere auf Montserrat,
- der Pico de Fogo auf Fogo, Kap Verde
- der Arenal in Costa Rica. Costa Rica Erloschene Vulkane in Deutschland:
- der Kaiserstuhl nahe Freiburg (18 Mio. Jahre bis 13 Mio. Jahre)
- im Hegau nahe dem Bodensee, Baden-Württemberg (14 Mio. Jahre bis 7 Mio. Jahre)(z. B. der Hohentwiel)
- der Schwäbische Vulkan in Baden-Württemberg (ca. 17 bis 16 Mio. Jahren)
- in der Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz / Nordrhein-Westfalen (Beginn vor 700.000 Jahren, letzter Ausbruch vor 11.000 Jahren)
- der Vogelsberg
- der Drachenfels im Siebengebirge
- der Otzberg und der Katzenbuckel im Odenwald
- in der Rhön
- die Amöneburg im Marburger Land
- die Limburg in Baden-Württemberg Ob die deutschen Vulkane als erloschen bzw. ruhend gelten, ist derzeit noch umstritten. Zwar scheint es wenig wahrscheinlich, dass sie innerhalb der nächsten Jahrhunderte wieder aktiv werden, doch mehren sich die Anzeichen für Größenzunahme des Magmaplumes beispielsweise unter der Eifel. Kohlendioxidbläschen, die z.B. in den Maaren aufsteigen, werden in jüngster Zeit nicht mehr als Symptom verklingender Tätigkeit gedeutet, sondern als Zeichen zunehmender Aktivität. Eindringendes Wasser (Grundwasser, Oberflächenwasser) verleiht den Eifelvulkanen zudem besondere Gefährlichkeit, da durch den enormen Druckaufbau ein hochexplosives Gemisch entsteht und es zu Phreatomagmatischen Explosionen kommen kann. Bereits beim letzten Ausbruch vor 11.000 Jahren wurden dadurch ungeheure Mengen an Magma, Asche und Schlacke an die Erdoberfläche befördert. Der nördlichste Vulkan der Welt ist der 2277 m hohe Vulkan Haakon VII Toppen/Beerenberg auf der Insel Jan Mayen, er wurde 1970 nach langer Ruhe wieder aktiv. Der südlichste Vulkan der Welt ist der 3794 m hohe Mount Erebus auf der Ross-Insel in der Antarktis, er ist ständig aktiv. Der höchste Vulkan der Welt ist nach neuesten GPS-Messungen der 6882 m hohe Monte Pissis in Argentinien. Der höchste Vulkan des Sonnensystems (allerdings bereits erloschen) ist der Olympus Mons auf dem Mars. Er ist mit 26,4 km Höhe der höchste bekannte Berg unseres Sonnensystems, was für einen ehemaligen Schildvulkan außerordentlich bemerkenswert ist. Auf der Venus gibt es ebenfalls zahlreiche erloschene Vulkane, während aktive Vulkane außer auf der Erde bislang nur noch auf dem Jupitermond Io bekannt sind. Weitere Vulkane auf der Erde und in unserem Sonnensystem sind unter Liste der Vulkane zu finden.

Vulkantypen

Vulkane kann man nach ihrer äußeren Form und nach der Art ihres Magmenzufuhrsystems unterteilen.
- Unterteilung nach der äußeren Form:
  - Schicht-Vulkane (auch Strato-Vulkane genannt)
  - Schild-Vulkane Ca. 95% der Vulkane auf der Erde sind Schicht-Vulkane. Andererseits sind ca. 90% aller aktiven Vulkane Schild-Vulkane.
- Unterteilung nach der Art des Magmenzufuhrsystems:
  - Zentral-Vulkane
  - Spalten-Vulkane Eine besondere Form ist der Super-Vulkan ([http://www.sueddeutsche.de/,tt2m2/wissen/artikel/41/48992/ Süddeutsche - Supervulkane])

Magmatypen

Eine andere Möglichkeit, Vulkane zu klassifizieren, ist, sie nach dem Typ des Magmas zu beschreiben, das sowohl die entstehende Form des Vulkans als auch das Ausbruchsverhalten entscheidend bestimmt:
- Rote Vulkane
- Graue Vulkane Zusammenfassend kann man sagen, dass "graue Vulkane" "Schichtvulkane" bilden, während "rote Vulkane" "Schildvulkane" hervorbringen. Viele Vulkane folgen allerdings nicht einem "reinen" Ausbruchsmuster, sondern zeigen variierendes Verhalten entweder während einer Eruption oder während der Millionen Jahre ihrer Aktivität. Ein Beispiel dafür ist der Ätna auf Sizilien.

Verteilung von Vulkanen

Weltweit gibt es etwa 1900 Vulkane, die als aktiv betrachtet werden. Ihre Verteilung kann man mit Hilfe der Erkenntnisse der Plattentektonik verstehen:
- Vulkane der Spreizungszonen liegen mit wenigen Ausnahmen auf dem Meeresgrund, wo die Erdplatten auseinanderdriften.
Das dort vorkommende Magma ist basaltisch. Hierzu gehören hauptsächlich rote Vulkane oder Schildvulkane.
- Vulkane der Subduktionszonen sind die sichtbarsten Vulkane. Sie treten auf, wo Erdplatten aufeinander treffen und die eine Erdplatte unter die andere geschoben wird. Das abtauchende (oft SiO2-reiche) Gestein wird in der Tiefe geschmolzen und steigt, da es eine geringere Dichte hat, nach oben, wo es zu Eruptionen kommt. Hierzu rechnet man hauptsächlich graue Vulkane oder Schichtvulkane. Schichtvulkan
- Vulkane über Hot Spots oder Plumes sind selten, da es weltweit zurzeit nur etwa 40 "Hot Spots" gibt. Ein "Hot Spot" ist ein über lange Zeit (meist über 100 Mio. Jahre) ortsfester Aufschmelzungsbereich im Erdmantel unter der Lithosphäre. Da sich die Lithosphärenplatten während dieser langen Zeiträume im Verlauf der Plattentektonik über einen "Hot Spot" hinweg schieben, bilden sich perlenschnurartig hintereinander neue Vulkane. Ein bekanntes Beispiel sind die Hawaii-Inseln: die Hauptinsel Hawai'i, die als jüngste Vulkaninsel über dem "Hot Spot" liegt, ist erst 400 000 Jahre alt, während die älteste der 6 Vulkaninseln Kauai im Nordwesten bereits vor etwa 5,1 Millionen Jahren entstanden ist. Ein weiteres Beispiel für diese seltene Art des Vulkanismus findet sich in der deutschen Vulkaneifel.

Vorhersage von Vulkanausbrüchen

Vulkaneifel Ob ein Vulkan endgültig erloschen ist oder vielleicht wieder aktiv werden kann, interessiert besonders die Menschen, die in der Umgebung eines Vulkans leben. In jedem Fall hat ein Vulkanausbruch weitreichende Konsequenzen, denn über das persönliche Schicksal hinaus werden Infrastruktur und Wirtschaft der betroffenen Region nachhaltig beeinflusst. Daher ist es das vorrangige Forschungsziel, Vulkanausbrüche möglichst präzise vorhersagen zu können. Fehlprognosen wären allein unter Kostengesichtspunkten verheerend (Evakuierung Tausender von Menschen, Stilllegung des gesamten Wirtschaftslebens u.v.m.). Trotz gewisser Gemeinsamkeiten gleicht kein Vulkan in seinem Ausbruchsverhalten dem anderen. Demnach sind Beobachtungen über Ruhephasen oder seismische Aktivitäten eines Vulkans kaum auf einen anderen übertragbar. Verstärkt auftretende leichte Erdbeben oder einen verstärkten Gasausstoß deutet man zwar als vage Anzeichen einer bevorstehenden Eruption, diese kann aber auch erst 50 Jahre später erfolgen. Aussagefähiger sind Formveränderungen der Erdkruste unmittelbar über dem Magmaherd. Mit Lasermessung werden die geringsten Distanzveränderungen erfasst. So hat sich sowohl unmittelbar vor dem Ausbruch des Mount Saint Helens 1980 als auch vor dem Ausbruch des Pinatubo 1991 die Erde über dem Magmaherd aufgewölbt. Dadurch konnten die Vulkanologen die Ausbrüche schon wenige Tage zuvor voraussagen. Dennoch muss man feststellen, dass trotz intensiver Forschung und Einsatz modernster technischer Hilfsmittel die verlässliche exakte Vorhersage eines Vulkanausbruchs zur Zeit noch nicht in jedem Fall möglich ist.

Weblinks


- http://www.parautochthon.com/100584/190915.html Vulkane und magmatische Gesteine
- http://survival.4u.org/vulkane/index.htm Vulkan-Monitor
- http://www.uni-muenster.de/MineralogieMuseum/vulkane/Vulkan-2.htm
- http://www.schlaufuchs.at/list/l_vulkan.htm Aktive Vulkane der Welt
- http://volcanoes.usgs.gov/Products/Pglossary/volcano.html (englisch)
- http://volcano.und.edu/ (englisch)
- http://www.swisseduc.ch/stromboli/ Information über Stromboli, Ätna und andere Vulkane
- http://www.swvrc.org/cerupt.htm current eruptions (englisch)
- [http://www.naturgewalten.de/vulkan.htm Vulkanseite von naturgewalten.de]
- [http://www.vulkanschule.de/ Welt der Eifelvulkane für Schüler]
- [http://www.vulkanarchiv.de Reportagen und Bilder zum Thema Vulkane] Kategorie:Geologie Kategorie:Vulkanismus ! ja:火山 ms:Gunung berapi simple:Volcano th:ภูเขาไฟ

Alaska

Alaska [] (aleut. alyeska: Großes Land) ist der flächenmäßig größte (etwa 20 %) und nördlichste und westlichste Bundesstaat der USA sowie die größte Exklave der Erde.

Geographie

Lage

liegt als geographisch getrennter US-Bundesstaat im äußersten Nordwesten Nordamerikas. Es grenzt im Osten an das kanadische Territorium Yukon, im Süden an den Golf von Alaska im Pazifischen Ozean, im Westen an das Beringmeer, die Beringstraße und den Tschuktschensee sowie im Norden an die Beaufortsee im Nordpolarmeer.

Landesgestalt / Gebirge / Berge

Im Südwesten von Alaska liegt die schmale Alaska Peninsula, an die sich die Alëuten anschließen; sowohl auf der Halbinsel als auch auf der langgestreckten Inselkette befindet sich die Alëutenkette, die im Mount Redoubt bis 3.109 m hoch aufragt. Im nördlichen Mittelteil des US-Bundesstaats befinden sich die Berge der Alaskakette, zu der auch der Mount McKinley - mit 6.194 m der höchste Berg dieser Kette und Nordamerikas - gehört. Im arktischen Norden erhebt sich die Brookskette, die bis 2.749 m hoch aufragt. Im Südwesten ragen die Wrangell Mountains im Mount Blackburn bis 4.996 m, die Waxell-Barkley Ridge bis 3.261 m und die an Kanada grenzenden Saint Elias Mountains mit dem in Alaska liegenden Mount Saint Elias bis 5.489 m hoch auf. Im äußersten Südosten liegt der Alaska Panhandle (Landzipfel), ein schmaler Streifen entlang des Pazifiks, westlich der kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien, dessen Orte größtenteils nur per Schiff/Flugzeug zu erreichen sind. Dort liegt auch die Hauptstadt Juneau. Die restlichen Gebiete Alskas sind von teils sehr dicht bewaldeten Hügelländern und zahllosen Fjorden an der Küste gekennzeichnet. Alaska besteht aus drei landschaftlichen Großräumen: der Gebirgskette entlang der gesamten südlichen Pazifikküste, der Yukon-Niederung mit seinem Berg- und Hügelland sowie der Küstenebene am Nordpolarsee. Das Gebirgssystem entlang der Pazifikküste ist ein geologisch instabiles Gebiet, in dem es gelegentlich zu Vulkanausbrüchen und Erdbeben kommt. Die Südseite dieses Gebirgssystems ist stark vergletschert: Der Malaspina im Südosten Alaskas nahe der Küste am Golf von Alaska ist mit 4.275 km² der größte außerpolare Gebirgsgletscher der Erde. An seiner dicksten Stelle weist der etwa 100 km lange und bis 65 km breite Gletscher eine Mächtigkeit von mehr als 600 m auf. Zum mittleren Teil des Bundesstaates gehören die Niederungen des Yukon und des Kuskokwim River. Die Küstenebene im Norden fällt von der Brookskette allmählich zum Nordpolarmeer ab. Auf dem Gebiet von Alaska befinden sich Tausende Seen, die größten davon (Becharof, Iliamna, Naknek und Ugashik) befinden sich auf der Alaska Peninsula bzw. am Übergang des Festlands zu dieser Halbinsel.

Der größte Fluss

Der größte Fluss bzw. Strom des Landes ist der Yukon, der in den kanadischen Rocky Mountains entspringt und die Mitte Alaskas in Richtung Westen fließend durchschneidet und in das Beringmeer mündet.

Die größten Städte

Neben der Hauptstadt Juneau sind Anchorage und Fairbanks wichtige Städte.
- Liste der Städte in Alaska

Zucht und Anbau

Nur in den Flusstälern (beispielsweise am Yukon) sind Anbaugelegenheiten möglich. Angebaut werden Getreide, Gemüse und Futterpflanzen, wobei es nur sehr wenige Anbauflächen gibt. Gezüchtet werden vorwiegend Pelztiere.

Industrie und Wirtschaft

Wegen der großen Waldgebiete ist die Holz- und Papierindustrie eine wichtige Einnahmequelle. In den Bergen wird Gold, Kupfer, Silber, Blei, Zinn und Eisen abgebaut. In der Fischerei wird überwiegend Lachs und Kabeljau exportiert. In gibt es Kohlevorkommen und eine 1968 entdeckte Erdöllinie. Dies lässt Alaska und der Trans-Alaska-Pipeline eine wichtige Rolle auf dem Welt-Rohölmarkt zukommen.

Bevölkerung

hat 655.435 Einwohner (Stand: 2004), davon sind 69,3 % Weiße, 15,6 % Indianer, ca. 50.000 Inuit, Aleuten und Indianer (höchster Prozentsatz in den USA), 4,1% Hispanics, 4,0 % Asiaten, 3,5 % Afroamerikaner, 0,5 % Hawaiianer und von anderen Pazifkinseln. Es gibt 221.600 Haushalte.

Verkehr

Nur sehr wenige befestigte Straßen erschließen den riesigen Bundesstaat. Seit 1942 gibt es den Alaska Highway, der Alaska mit dem US-amerikanischen Festland verbindet. Ebenfalls von Bedeutung ist der Alaska-Marine-Highway - eine Fährverbindung von Bellingham im US-Bundesstaat Washington bis zu den Aleuten - der zahlreiche Ortschaften entlang der Inside Passage // ansteuert.

Ökologie

siehe Arctic National Wildlife Refuge

Geschichte

Besiedlung und Ureinwohner

Arctic National Wildlife Refuge] Alaska war der erste Teil des amerikanischen Kontinents, der von Menschen besiedelt wurde. Aus Sibirien kommend, erreichten die ersten Nomaden die Gegend vor etwa 16.000 bis 12.000 Jahren über die damals noch bestehende Beringia, eine Landbrücke zwischen Asien und Nordamerika. Erst mit dem Ende der Eiszeit hob sich der Meeresspiegel, und vor rund 10.000 Jahren wurden die beiden Kontinente durch die heutige Beringstraße getrennt. Zunächst verhinderte noch eine Eisbarriere ein weiteres Vordringen, erst nach einer zwischenzeitlichen Warmzeit öffnete sich ein Korridor und ermöglichte die Besiedlung des amerikanischen Doppelkontinents. Die heutigen Indianerstämme der Südostküste (Tlingit, Haida, Tsimshian) und des Inlandes (Athabasca) sind Nachfahren dieser ersten Siedler, die Inuit (Inupiat, Yupik) stammen von einer späteren Siedlungswelle ab. Die Vorfahren der heutigen Unangan besiedelten die Aleuten vor rund 4000 Jahren von Sibirien aus. Diese Völker gehören verschiedenen Kulturarealen an und haben entsprechend erheblich verschiedene Sozialstrukturen, religiöse und kulturelle Eigenheiten. Einige Stämme der Pazifikküste sind vor allem für ihre reichhaltige Schnitzkunst bekannt, die sie sich bis in die heutige Zeit bewahrt haben.

Russische Kolonisation

Der erste Europäer, der Alaska sichtete, war möglicherweise der russische Entdecker Semjon Iwanowitsch Deschnjow, der 1648 die Tschuktschenhalbinsel umschiffte und so die These widerlegte, dass Amerika und Asien zusammenhängen. 1728 und 1729 scheiterte der im Auftrag des russischen Zaren segelnde Däne Vitus Bering bei dem Versuch, Alaska zu erreichen. Erst 1741 gelang das Unterfangen im Ramen der Zweiten Kamtschatka-Expedition. Den ersten Landgang unternahm am 15. Juli des Jahres allerdings der Russe Aleksei Tschirikow, Kapitän der St. Paul, des zweiten Schiffs von Berings Expedition, in der Nähe des heutigen Sitka. Bering erreichte tags darauf die Küste rund 600km weiter nördlich - die Schiffe waren zuvor bei einem Sturm getrennt worden. Auf der Rückfahrt musste die St. Peter, das Schiff Berings auf der später nach ihm benannten Insel anlanden, wo er am 19. Dezember 1741 verstarb. Der Rest der Besatzung kam im August 1742 wieder im Ausgangshafen, dem heutigen Petropawlowsk auf Kamtschatka, an. Von Bedeutung waren bei dieser Expedition auch die Beobachtungen des Botanikers und Zoologen Georg Wilhelm Steller, der einige amerikanische Tier-und Pflanzenarten erstmals beschrieb, darunter auch die nach ihm benannte und heute ausgerottete Stellersche Seekuh. Ab 1745 ergründeten die Russen ihre spätere Kolonie Russisch-Alaska auf der Suche nach Seeottern und ihren wertvollen Pelzen. Weil Alaska aber allzu unerschlossen und abgelegen war, waren diese Unternehmungen kaum profitabel. 1783 landete Grigori Iwanowitsch Schelikow mit zwei Schiffen auf der Insel Kodiak. Nach feindlichen Übergriffen der Koniag-Indianer ließ er das Feuer auf sie eröffnen und tötete und verwundete Hunderte. Nachdem er so seine Autorität sichergestellt hatte, gründete er die erste permanente Siedlung in Alaska an der heutigen Three Saints Bay. 1792 wurde die Siedlung an die Stelle der heutigen Stadt Kodiak verlegt, die sich zum Hauptumschlagsplatz für Pelze auch vom Festland entwickelte. Nach einiger Zeit gestaltete sich auch das Zusammenleben von Einheimischen und Russen halbwegs harmonisch. Der russischen Expansion traten bald Spanien und Großbritannien entgegen. Spanien erhob Anspruch auf die gesamte amerikanische Pazifikküste. Um diese zu verdeutlichen, entsandte König Karl III. zwischen 1774 und 1791 mehrere Expeditionen zu deren Erkundung. Eines von zwei Schiffen der zweiten Expedition erreichte unter Francisco de la Bodega y Quadra 1775 auch Alaska, 1791 gelang dies auch Alessandro Malaspina, der im Auftrag der Krone nach der Nordwestpassage suchte. Letztlich erscheinen den Spaniern die Anstrengungen im Nordpazifik jedoch zu kostspielig, und 1819 gab es seine Ansprüche auf. Das Erbe der Spanier beschränkt sich auf einige Ortsnamen, darunter der Malaspina-Gletscher und die Ortschaft Valdez. 1778 kartografierte der Brite James Cook den Verlauf der Pazifikküste von Kalifornien bis zur Beringstraße und entdeckte dabei den nach ihm beannten Cook Inlet, George Vancouver setzte diese Unternehmungen 1791-1795 fort. Zunehmend drängten in den nächsten Jahren auch britische Felljäger und -händler nach Alaska. Die englische Hudson Bay Company unterhielt im gesamten frühen 19. Jahrhundert Handelsposten in Fort Yukon, am Stikine River und in Wrangell. 1795 gründete Alexander Baranow rund 10km nördlich des heutigen Sitka die erste Niederlassung auf dem Festland, um den russischen Alleinanspruch zu verdeutlichen. Schelikow gründete gemeinsam mit Nikolai Rezanov die Russisch-Amerikanischen Kompanie, eine Handelsgesellschaft, die 1799 von Zar Paul I. auf zwanzig Jahre das Monopol für den Pelzhandel in Alaska erhielt. Rezanov schmiedete Pläne, die gesamte Pazifikküste Nordamerikas für Russland in Besitz zu nehmen, nachdem er 1805 die Bucht von San Francisco erreicht hatte, musste er dieses Vorhaben aber auf spanischen Druck hin aufgeben. Noch 1812 errichtete seine Kompanie jedoch einen Handelsposten in Kalifornien - Fort Ross bestand bis 1841. Die Aktivitäten der Kompanie waren kaum profitabel, und so übernahm 1818 die russische Regierung die Kontrolle über sie und setzte Ferdinand von Wrangel als Gouverneur ein.

Der Ver-/Ankauf von Alaska

Alaska war für die aufstrebende Weltmacht Russland die einzige Übersee-Kolonie, die aber kaum rentabel und schwierig zu verwalten war. Da die Passage durch das Eismeer zu gefährlich war, führte der einzige Weg dorthin von der damaligen russischen Hauptstadt Sankt Petersburg rund um das Kap der Guten Hoffnung und dauerte mehr als ein halbes Jahr. Mit der Zeit wurden die Pelztiere, insbesondere der Seeotter, in Folge der Bejagung immer seltener und das Territorium für Russland immer schwieriger zu unterhalten. Zudem machten die einheimischen Indianer, vornehmlich die Tlingit, den Russen immer wieder Schwierigkeiten. Um die Staatskasse nach dem verlorenen Krimkrieg wieder aufzufüllen, stimmte Zar Alexander II. einem Vertrag zu, den sein Botschafter in den USA, Baron Eduard von Stoeckl, am 30. März 1867 mit US-Außenminister Seward in Washington unterzeichnet hatte. Danach verkaufte das Zarenreich Alaska für 7,2 Millionen Dollar an die Vereinigten Staaten. Der Ankauf war in den USA sehr umstritten. Der Senat stimmte dem Kaufvertrag mit nur einer Stimme Mehrheit zu, und Spötter nannten das erworbene Land Seward's ice box ("Sewards Gefriertruhe") oder auch "Johnsons Eisbärengehege". Am 18. Oktober 1867 ging Alaska offiziell in amerikanischen Besitz über; in Sitka wurde die russische Fahne eingeholt und die Flagge der USA gehisst. die Datumsgrenze wurde gen Westen verschoben und der gregorianische Kalender in Alaska eingeführt. So kam es auch, dass die Bewohner Alaskas am 6. Oktober 1867 (nach dem julianischen Kalender) zu Bett gingen und tags darauf am 18. Oktober 1867 aufwachten. Der 18. Oktober ist als "Alaska Day" bis heute ein Feiertag und wird vor allem in der alten Hauptstadt Sitka gefeiert. 1867-77 wurde Alaska von der US-Armee, 1877-79 vom Finanzministerium und 1879-1884 von der Kriegsmarine verwaltet. Bis 1884 war der Name des Gebiets Department of Alaska. Erst danach entdeckte man das erste Gold, was zum bekannten Goldrausch führte. Besonders die Goldgewinnung im Klondikegebiet von 1896 war bis etwa 1945 sehr wichtig. Am 3. Januar 1959 wurde Alaska der 49. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika.

Politik

Am 19. Oktober 2005 tritt im US-Bundesstaat Alaska ein Waffengesetz in Kraft, das sowohl den Waffenbesitz von Handfeuerwaffen, als auch ihr Mitführen im PKW liberalisiert. Das Bundesgesetz war auf Betreiben der National Rifle Association verabschiedet worden, um den restriktiveren lokalen Grundsätzen der Kommunen und Counties zuvor zu kommen. Alaska soll nach dem Willen der NRA Vorbild für die anderen Bundesstaaten werden.
- Liste der Boroughs und Census Areas in Alaska (Verwaltungseinheiten)
- Liste der Gouverneure von Alaska

Literatur

Sachbücher


- Littke, Peter: Vom Zarenadler zum Sternenbanner. Die Geschichte Russisch-Alaskas. Magnus-Verlag, Essen, 2003, ISBN 3884000195.

Romane


- Boyle, Thomas Coraghessan: "Drop City". Auseinandersetzung mit einer Hippie-Kommune und einer Trappergesellschaft in Alaska. Hanser Verlag, München.
- Krakauer, Jon: "In die Wildnis". Die Geschichte des Top-Studenten Christopher McCandless, der sein ganzes Vermögen einer Hilfsorganisation spendet, aufbricht und in Alaska verhungert. Piper Verlag, München. ISBN 3-492-22708-2

Spiel

Es existiert ein Brettspiel des englischen Spieleerfinders Eric Solomon mit dem Namen Alaska. Siehe dazu auch Alaska (Spiel).

Weblinks


- [http://www.state.ak.us/ Homepage Alaskas]
- [http://www.alaska-info.de/ Deutschsprachige Infos]
- [http://www.dot.state.ak.us/amhs/ Alaska Marine Highway System]
- [http://www.hicker.de/alaska-bilder.html Alaska Bilder] Kategorie:US-Bundesstaat Kategorie:Ehemalige Kolonie ja:アラスカ州 ko:알래스카 주 ms:Alaska simple:Alaska th:มลรัฐอะแลสกา

Pazifischer Feuerring

Unter dem Pazifischen Feuerring, auch Zirkumpazifischer Feuerring genannt, meist allerdings unter der englischsprachigen Bezeichnung Ring of Fire bekannt, versteht man einen Vulkangürtel, der den Pazifischen Ozean umgibt. Hier sind 62% aller tätigen Vulkane angeordnet, die zudem als Schichtvulkane oder Graue Vulkane die größte Explosivität besitzen. Der Pazifische Feuerring besteht größtenteils aus einer Reihe von Inselbögen, wie z. B. den Aleuten, den Kurilen oder den japanischen Ryūkyū-Inseln. Allein auf die westpazifischen Inselbögen entfallen 45% aller Vulkane der Erde. Sie setzen sich fort über die Marianen, die Philippinen, Neuguinea, die Salomonen und die Neuen Hebriden. Der Vulkangürtel setzt sich an den Westrändern Nord- und Südamerikas fort, und bezieht auch die Antarktis ein, vgl. den Vulkan Mount Erebus. An der Westküste Amerikas spielen sich rund 17% aller weltweiten vulkanischen Vorgänge ab. Diese Linie reger Vulkantätigkeit umfasst nahezu die gesamte Pazifische Platte, an deren umlaufendem Rand durch Plattentektonik Subduktionsvorgänge initiiert werden, die Schwächezonen in der Lithosphäre erzeugen, so dass der Aufstieg von Magma begünstigt wird.

Weblinks


- http://www.uni-muenster.de/MineralogieMuseum/vulkane/Vulkan-3.htm Kategorie:Geologie Kategorie:Vulkanismus

Plinianische Eruption

Die plinianischen Eruptionen verdanken ihren Namen dem Augenzeugen und Chronisten Plinius des Jüngeren, der den Ausbruch des Vesuv und den Untergang von Pompeji und Herculaneum im Jahr 79 n. Chr. in zwei Briefen an den römischen Geschichtsschreiber Cornelius Tacitus beschrieb. Sein Onkel Plinius der Ältere fand bei diesem Ausbruch den Tod. Plinianische Eruptionen als Teil des vulkanischen Geschehens sind außerordentlich explosive Ausbrüche, die mit gewaltigen Aschenfällen verbunden sind. Innerhalb weniger Stunden können dabei durch die Vulkanschlote einige Kubikkilometer Magma aufsteigen. Der gewaltige Druck und die vehement entweichenden Gase stoßen alte Reste des Pfropfs nach oben, reißen glühende Lavafetzen und Felsbrocken aus der Kraterwand mit. Der Materialstrom rast bis zu mehrere hundert Meter pro Sekunde im Schlot empor und bildet oberhalb des Kraters eine Eruptionssäule, die bis in die Stratosphäre reicht. Es sind sowohl die so genannten Supervulkane, flache Vulkane über riesigen Magmakammern wie dem Yellowstone-Vulkan, als auch die grauen Vulkane, auch als Schichtvulkane bezeichnet, die diesem Ausbruchstyp angehören und unter Anderem den Pazifischen Feuerring bilden. Der Mount Saint Helens in Amerika gehört ebenso zu diesem Ausbruchstyp wie der Vesuv in Italien und der Laacher See in der Vulkaneifel.

Weblinks


- [http://www.uni-muenster.de/MineralogieMuseum/vulkane/Vulkan-8.htm Formen vulkanischer Tätigkeit]
- [http://www.latein-pagina.de/iexplorer/plinius.htm 2 Briefe (VI,16; VI,20) von Plinius d. J. über den Vesuvausbruch 79 p. Chr. n.] Kategorie:Geologie Kategorie:Pompeji Kategorie:Vulkanismus

19. Mai

Der 19. Mai ist der 139. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 140. in Schaltjahren) - somit verbleiben noch 226 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1536 - Die zweite Ehefrau des britischen Königs Heinrich VIII. Anne Boleyn (Mutter von Elisabeth I.) wird hingerichtet.
- 1780 - Dark Day in New England
- 1804 - Napoléon ernennt als Kaiser 18 Reichsmarschälle und führt den 1793 abgeschafften Titel wieder ein.
- 1935 - Deutschland. Zwischen Frankfurt am Main und Heidelberg wird das erste Teilstück der Reichsautobahn eröffnet.
- 1948 - Deutscher Schriftstellerkongress zur 1848-Jahrfeier in der Paulskirche zu Frankfurt.
- 1950 - Costa Rica wird Mitglied in der UNESCO.
- 1969 - Helmut Kohl (CDU) wird Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz.
- 1974 - In Frankreich wird Valery Giscard d'Estaing (50,8%) vor François Mitterrand (49,1%) zum Staatspräsidenten gewählt.
- 1983 - In Frankreich werden 41 Fässer mit dioxinverseuchtem Schlamm aus der Katastrophe im italienischen Seveso gefunden
- 1983 - Ein Untersuchungsausschuss zur Flick-Spendenaffäre wird auf Antrag der SPD eingesetzt.
- 2000 - Putsch auf den Fidschi-Inseln. Staatspräsident Ratu Sir Kamisese Mara erklärt den Ausnahmezustand.

Wirtschaft


- 1993 - Heide Simonis wird Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein und damit die erste Ministerpräsidentin in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Wissenschaft, Technik


- 1909 - Der Simplontunnel wird in Brig eingeweiht
- 1910 - Der Halleysche Komet passiert die Erde.
- 2004 - Das Landgericht München bestätigt, als erstes Gericht auf der Welt, die Rechtswirksamkeit der GNU General Public License

Kultur


- 1792 - Uraufführung der Komödie Les Deux Sous-lieutenants ou Le Concert interrompu von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris.
- 1842 - Uraufführung der Oper Linda di Chamounix von Gaetano Donizetti am Theater am Kärntnertor in Wien.
- 1967 - Uraufführung der Oper Bomarzo von Alberto Ginastera am Lisner Auditorium in Washington (D.C.)

Religion

Katastrophen


- 1314 - Die ganze schwedische Stadt Visby brennt ab.
- 1993 - Kolumbien. Auf dem Weg nach Medellin prallt eine Boeing 727 der SAM Colombia 40 km südöstlich des Flughafens bei schlechtem Wetter gegen einen Berg. Alle 133 Menschen an Bord sterben.
- 1997 - Bangladesch. Schwerer Wirbelsturm. Über 500 Tote, tausende Verletzte und etwa 2,5 Mio. Obdachlose.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2001 - Der FC Bayern München gewinnt im dramatischsten Finale der Fußball-Bundesliga Geschichte die Deutsche Meisterschaft.

Geboren


- 1593 - Jacob Jordaens, flämischer Maler
- 1611 - Innozenz XI., Papst ab 1676
- 1683 - Burkhard Christoph Graf von Münnich, russischer Generalfeldmarschall und Politiker
- 1762 - Johann Gottlieb Fichte, deutscher Philosoph
- 1767 - Sir George Prevost, britischer General und Gouverneur von Kanada
- 1771 - Rahel Varnhagen, deutsche Schriftstellerin
- 1782 - Michail Woronzow, russischer Offizier und Politiker
- 1795 - Johns Hopkins, amerikanischer Geschäftsmann und Philanthrop
- 1849 - Adrien Lachenal, Schweizer Politiker und Bundespräsident
- 1860 - Vittorio Orlando, italienischer Politiker
- 1861 - Nelly Melba, australische Sopran-Sängerin
- 1862 - João do Canto e Castro, portugiesischer Admiral und Staatspräsident
- 1879 - Nancy W. Astor, britische Politikerin
- 1881 - Kemal Atatürk, Staatsgründer und erster Präsident der Republik Türkei
- 1885 - Paul Bildt, deutscher Schauspieler
- 1890 - Ho Chi Minh, kommunistischer Revolutionär und Präsident von Nordvietnam
- 1896 - Jorge Alessandri, chilenischer Politiker
- 1897 - Frank Capra, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1898 - Julius Evola, italienischer Kulturphilosoph
- 1906 - Gerd Bucerius, deutscher Verleger und Politiker
- 1907 - Heinrich Eckstein, deutscher Politiker und MdB
- 1908 - Rolf Dahlgrün, deutscher Politiker, MdB und Bundesfinanzminister
- 1910 - Nathuram Godse, Mörder von Mahatma Gandhi
- 1914 - Max Ferdinand Perutz, britischer Chemiker und Nobelpreisträger 1962
- 1918 - Abraham Pais, niederländischer Physiker
- 1921 - Daniel Gélin, französischer Schauspieler
- 1923 - André Kaminski, Schweizer Schriftsteller
- 1923 - Reinhard Raffalt, deutscher Schriftsteller und Journalist
- 1925 - Malcolm X, US-amerikanischer Bürgerrechtler
- 1926 - Peter Zadek, deutscher Regisseur
- 1927 - Serge Lang, US-amerikanischer Mathematiker
- 1927 - Varkey Vithayathil, Großerzbischof von Ernakulam-Angamaly und ein Kardinal
- 1928 - (vermutlich) - Pol Pot, kambodschanischer Staatsführer
- 1930 - Loraine Hansberry, US-amerikanische Dramatikerin
- 1932 - Alma Cogan, englische Schlagersängerin
- 1935 - Fritz Rudolf Fries, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 1939 - Livio Berrutti, italienischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1939 - Tomasz Sikorski, polnischer Komponist
- 1940 - Frank Lorenzo, US-amerikanischer Manager
- 1940 - Jan Janssen, niederländischer Radrennfahrer
- 1940 - Mickey Newbury, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Doris Nefedov, deutsche Sängerin
- 1942 - Hans-Jürgen Ewers, Präsident der TU Berlin
- 1945 - Pete Townshend, britischer Musiker
- 1946 - Michele Placido, italienischer Regisseur und Schauspieler
- 1947 - Barbara Schöne, deutsche Schauspielerin
- 1947 - Džemaludin Alić, bosnischer Schriftsteller
- 1947 - David Helfgott, australischer Pianist
- 1947 - Jerry Hyman, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Mike Wedgewood, britischer Musiker
- 1950 - Romoe Challenger, britischer Musiker
- 1950 - Kirsten Boie, deutsche Schriftstellerin
- 1951 - Joey Ramone, US-amerikanischer Sänger
- 1952 - Barbara Joyce Lomas, US-amerikanische Sängerin
- 1952 - Bert van Marwijk, niederländischer Fußballtrainer
- 1952 - Grace Jones, jamaicanische Schauspielerin und Sängerin
- 1955 - Steve George, US-amerikanischer Musiker
- 1955 - Werner Kuhn, deutscher Politiker
- 1956 - Martyn Ware, britischer Musiker
- 1958 - István Bubik, ungarischer Schauspieler
- 1959 - James Gosling, einer der Schöpfer der Programmiersprache Java
- 1962 - Ulrich Borowka, ehemaliger Fußballspieler
- 1963 - Yazz, britische Popmusikerin
- 1968 - Theo de Raadt, Programmierer aus der OpenSource-Szene
- 1969 - Thomas Vinterberg, dänischer Filmregisseur
- 1971 - Alois Vogl, deutscher Skiläufer
- 1972 - Rohan Marley, jamaikanischer Schlagzeuger
- 1975 - Adnan Masić, bosnisch-deutscher Fußballspieler
- 1976 - Kevin Garnett, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1981 - Sina Schielke, deutsche Leichtathletin

Gestorben


- 804 - Alkuin, Gelehrter und Berater Karls des Großen
- 1296 - Coelestin V., zurückgetretener Papst (Juli-Dezember 1294) und einziger Eremit auf dem Papstthron, Heiliger
- 1303 - Yvonius, bretonischer Theologe, Rechtsgelehrter und Anwalt
- 1389 - Dmitri Donskoi, von 1359-1389 Großfürst von Moskau
- 1526 - Go-Kashiwabara, 104. Kaiser von Japan
- 1536 - Anne Boleyn, Gemahlin von Heinrich VIII.
- 1637 - Isaac Beeckman, holländischer Universalgelehrter
- 1675 - António Luís de Meneses, portugiesischer Feldherr
- 1691 - Jacob Leisler, deutschstämmiger amerikanischer Kolonialist
- 1706 - Simon Rettenpacher, lateinischsprachiger Dramatiker, Lyriker und Chronist
- 1762 - Christoph II. von Dohna-Schlodien, preußischer General
- 1789 - Giuseppe Bonito, italienischer Maler
- 1795 - James Boswell, schottischer Schriftsteller und Rechtsanwalt
- 1815 - Oran M. Roberts, 18. Gouverneur von Texas
- 1821 - Henri Franquetot, französischer Höfling und General
- 1825 - Claude-Henri Comte de Saint-Simon, Aristokrat, Offizier und Journalist
- 1837 - Antonio Rolla, italienischer Violinvirtuose
- 1864 - John Clare, englischer Naturdichter
- 1864 - Nathaniel Hawthorne, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1885 - William Huntington Russell, Mitbegründer der Yale-Geheimgesellschaft Skull and Bones
- 1895 - José Martí, kubanischer Nationaldichter und Symbol für den Unabhängigkeitskampf
- 1896 - Erzherzog Karl Ludwig, Adliger, Bruder des Kaisers Franz Joseph I.
- 1898 - William Ewart Gladstone, britischer Politiker
- 1907 - Benjamin Baker, englischer Bauingenieur
- 1912 - Boleslaw Prus, polnischer Schriftsteller
- 1914 - Thomas Koschat, österreichischer Komponist und Chorleiter
- 1918 - Ferdinand Hodler, Schweizer Maler
- 1928 - Max Scheler, deutscher Philosoph und Soziologe
- 1933 - Rudolf Tarnow, plattdeutscher Schriftsteller
- 1935 - Thomas E. Lawrence, britischer Geheimagent und Archäologe
- 1938 - Adolf Schlatter, evangelischer Schweizer Theologe
- 1939 - Karl Radek, russischer Politiker und Journalist
- 1947 - John Heijning, niederländischer Fußballspieler
- 1954 - Charles Ives, US-amerikanischer Komponist klassischer Musik
- 1956 - Otto Pannenbecker, deutscher Politiker und MdB
- 1958 - Ronald Colman, britischer Schauspieler
- 1958 - Wilhelm Mellies, deutscher Politiker und MdB
- 1959 - Friedrich Funder, Herausgeber der Wiener Tageszeitung Reichspost
- 1961 - Richard Kuöhl, deutscher Bildhauer
- 1962 - Gabriele Münter, Malerin des Expressionismus
- 1965 - Maria Dabrowska, polnische Schriftstellerin
- 1969 - Coleman Hawkins, US-amerikanischer Musiker
- 1969 - Eberhard von Mackensen, deutscher General
- 1971 - Tor Johnson, schwedischer Catcher und Schauspieler
- 1976 - Jeanette Wolff, deutsche Politikerin
- 1981 - Erich Fiedler, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1982 - Reinhard Karl, deutscher Alpinist, Fotograf und Schriftsteller
- 1984 - Otto Rombach, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1985 - Hilding Rosenberg, schwedischer Komponist und Dirigent
- 1994 - Jacqueline Kennedy Onassis, Ehefrau von John F. Kennedy und Aristoteles Onassis
- 1994 - Luis Ocaña, spanischer Profi-Radfahrer
- 1996 - Georgi Filippowitsch Baidukow, sowjetischer Pilot und Autor
- 1997 - Troy Ruttman, US-amerikanischer Rennfahrer
- 1998 - Ernst Leverkus, deutscher Motorradjournalist
- 2001 - Eliza Hansen, deutsche Klavierpädagogin, Pianistin und Cembalistin
- 2001 - Hans Mayer, deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller
- 2002 - John Grey Gorton, australischer Premierminister
- 2003 - Erik Zimen, deutscher Verhaltensforscher
- 2004 - Carl Raddatz, deutscher Film- und Theaterschauspieler
- 2004 - Egon von Neindorff, deutscher Reitsportler
- 2004 - Elvin Ray Jones, US-amerikanischer Musiker
- 2005 - Henry Corden, kanadischer Schauspieler und Sprecherin Zeichentrickfilmen
- 2005 - Paul Schneider-Esleben, deutscher Architekt
- 2005 - Batya Gur, israelische Schriftstellerin

Feier- und Gedenktage


- katholischer Gedenktag der hl. Pudentiana und des hl. Pudens

Siehe auch


- 18. Mai - 20. Mai
- 19. April - 19. Juni
- Mai - Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0519 ja:5月19日 ko:5월 19일 simple:May 19 th:19 พฤษภาคม

1792

Ereignisse


- 24. März: Alessandro Volta beginnt seine Experimente zu den Entdeckungen von Luigi Aloisio Galvani und diese führen zur Hypothese der Berührungselektrizität
- 20. April: Beginn des 1. Koalitionskrieges der verbündeten Monarchien Österreich und Preußen gegen das revolutionäre Frankreich
- 18. Mai: USA: Die Börse von New York wird gegründet
- 10. August: Frankreich. Die Sansculotten erstürmten die Tuilerien und setzten den König Ludwig XVI. gefangen
- 20. September: Kanonade von Valmy, erste Niederlage Österreichs und Preußens gegen die französische Revolutionsarmee
- 21. September: Frankreich. Beschluss über die Abschaffung der Monarchie. Frankreich wird eine Republik
- 22. September: Frankreich. Ausrufung des „Année Première“, dem Jahr Eins der Republik
- 21. Oktober: Kapitulation der Festung Mainz vor den französischen Revolutionstruppen
- Frankreich: Javellewasser wird fabrikmäßig hergestellt
- Dänemark. Verbot des Sklavenhandels

Kultur


- 19. Mai: Uraufführung der Komödie Les Deux Sous-lieutenants ou Le Concert interrompu von Henri Montan Berton an der Opéra-Comique in Paris
- 4. November: Uraufführung der Oper Elfrida von Giovanni Pacini am Teatro San Carlo in Neapel

Geboren


- 8. Januar: Lowell Mason, US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge († 1872
- 12. Januar: Johan August Arfvedson, schwedischer Chemiker († 1841)
- 24. Januar: Friedrich Wilhelm Graf von Brandenburg, preußischer General und Staatsmann († 1850)
- 1. Februar: Johann Friedrich Dieffenbach, deutscher Mediziner und Chirurg († 1847)
- 14. Februar: Friedrich Landolin Karl Freiherr von Blittersdorf, badischer Beamter († 1861)
- 28. Februar: Karl Ernst von Baer, estnischer Naturforscher († 1876)
- 29. Februar: Gioacchino Antonio Rossini, italienischer Komponist († 1868)
- 7. März: John Herschel, englischer Astronom († 1871)
- 11. März: Natale Abbadia, italienischer Komponist und Gesangslehrer († 1861)
- 14. März: Friedrich Stapß, deutscher Attentäter († 1809)
- 18. März: António José de Sousa Manoel de Menezes Severim de Noronha, portugiesischer Staatsmann und General († 1860)
- 21. März: Gustav Adolf Harald Stenzel, deutscher Geschichtsforscher († 1854)
- 14. April: Friedrich Bruckbräu, deutscher Schriftsteller und Übersetzer († 1874)
- 22. April: Wilhelm Stern, deutscher Pädagoge († 1873)
- 7. Mai: Blasius Höfel, österreichischer Kupferstecher († 1863)
- 13. Mai: Giovanni Maria Mastai-Ferretti, Papst von 1846 bis 1878 († 1878)
- 13. Mai: Pius IX., Papst ab 1846 († 1878)
- 21. Mai: Gaspard Gustave de Coriolis, französischer Mathematiker († 1843)
- 25. Mai: Hans Georg Meyer, königlicher hannoverscher Generalleutnant († 1863)
- 30. Mai: Karl Bernhard zu Sachsen-Weimar-Eisenach, königlich niederländischer General († 1862)
- 16. Juni: Thomas Livingstone Mitchell, britischer Forscher († 1855)
- 19. Juni: Gustav Schwab, deutscher Schriftsteller († 1850)
- 8. Juli: Therese von Sachsen-Hildburghausen
- 10. Juli: Frederick Marryat, englischer Marineoffizier und Schriftsteller († 1848)
- 4. August: Percy Bysshe Shelley, britischer Schriftsteller († 1822)
- 19. August: Edward Hincks, irischer Assyriologe und einer der frühesten Entzifferer der Keilschrift († 1866)
- 24. August: Joaquim António de Aguiar, portugiesischer Politiker († 1884)
- 5. September: Andrés de Santa Cruz, Präsident von Peru und Bolivien
- 21. September: Johann Peter Eckermann, deutscher Dichter († 1854)
- 27. September: George Cruikshank, britischer Karikaturist († 1878)
- 3. Oktober: Francisco Morazán, Präsident der Zentralamerikanischen Föderation († 1842)
- 17. Oktober: John Bowring, britischer Staatsmann, Reisender und Schriftsteller († 1872)
- 20. Oktober: Colin Campbell, Britischer Feldmarschall († 1863)
- 20. November: Nikolai Iwanowitsch Lobatschewski, russischer Mathematiker († 1856)
- 6. Dezember: Wilhelm II. (Niederlande)
- 10. Dezember: Friedrich von Gärtner, deutscher Baumeister († 1847)
- 26. Dezember: Charles Babbage, britischer Erfinder und Mathematiker († 1871)

Gestorben


- 23. Februar: Joshua Reynolds, britischer Maler (
- 1723)
- 1. März: Leopold II., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches (
- 1747)
- 29. März: Gustav III., König von Schweden (ermordet) (
- 1746)
- 21. April: Tiradentes, Verschwörer gegen die portugiesische Kolonialmacht in Minas Gerais und ist heute Nationalheld Brasiliens (
- 1746)
- 30. April: John Montagu, 4. Earl of Sandwich, britischer Diplomat und Staatsmann (
- 1718)
- 24. Mai: Jakob Michael Reinhold Lenz, deutscher Schriftsteller des Sturm und Drang (
- 1751)
- 4. Juni: Jakob Michael Reinhold Lenz, deutscher Schriftsteller (
- 1751)
- 4. Juni: John Burgoyne, englischer General und Schriftsteller (
- 1722)
- 3. Juli: Ferdinand von Braunschweig, preußischer Generalfeldmarschall (
- 1721)
- 18. Juli: John Paul Jones, Pirat, Seeheld, Marinepionier und Freiheitskämpfer im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg (
- 1747)
- 29. Juli: René-Nicolas-Charles-Augustin de Maupeou, war Kanzler von Frankreich (
- 1714)
- 31. Juli: Jürgen Christian Findorff, Moorkolonisator (
- 1720)
- 3. August: Richard Arkwright, britischer Industrieller und Erfinder (
- 1732)
- 5. August: Lord North, Premierminister von Großbritannien (
- 1732)
- 18. September: Georg Browne, russischer Feldmarschall (
- 1698)
- 7. Oktober: George Mason, US-amerikanischer Politiker und „Verfassungsvater“ (
- 1725)
- 1. Dezember: Ernst Wilhelm Wolf, deutscher Konzertmeister und Komponist (
- 1735)
- 12. Dezember: Denis Iwanowitsch Fonwisin, russischer Satiriker und Komödiendichter (
- 1745)
- 15. Dezember: Joseph Martin Kraus, deutscher Komponist und Kapellmeister (
- 1756) ko:1792년 simple:1792 th:พ.ศ. 2335

20. Oktober

Der 20. Oktober ist der 293. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 294. in Schaltjahren) - somit bleiben 72 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahren
- 1740 - Maria Theresia wird zur Erzherzogin von Österreich und Königin Ungarns und Böhmens gekrönt - der Auslöser für den österreichischen Erbfolgekrieg.
- 1944 - Die jugoslawische Hauptstadt Belgrad wird von Partisaneneinheiten und der Roten Armee erobert.
- 1946 - In der Sowjetischen Besatzungszone finden die letzten freien Landtagswahlen statt.
- 1971 - Willy Brandt erhält den Friedensnobelpreis
- 1973 - Königin Elisabeth II. eröffnet das Opernhaus von Sydney
- 1977 - Drei Mitglieder der amerikanischen Band Lynyrd Skynyrd sterben bei einem Flugzeugabsturz, die anderen Bandmitglieder überleben schwerverletzt.
- 2004 - Das stärkste Erdbeben im norddeutschen Raum seit Beginn der seismischen Messungen erreicht morgens kurz vor neun Uhr den Wert von 4,5 auf der nach oben offenen Richter-Skala. Das Epizentrum liegt in 4500 Meter Tiefe in der Gegend von Neuenkirchen bei Soltau.
- 2004 - Eröffnung der Altstadtbrücke in Görlitz / Zgorzelec.

Politik


- 1978 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Neuseeland
- 1987 - Aruba wird assoziiertes Mitglied in der