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NACA-Schema

NACA-Schema

Das NACA-Schema wird in der (Notfall-)Medizin verwendet, um die Schwere von Verletzungen oder Erkrankungen zu beschreiben. Es wurde vom National Advisory Committee for Aeronautics ursprünglich im Hinblick auf Unfälle in der Luftfahrt entwickelt. Im NACA-Schema werden Verletzungen und Erkrankungen in folgende, mit römischen Ziffern bezeichnete Kategorien eingeteilt: Im Rettungsdienst gelten üblicherweise Bewertungen ab NACA III, spätestens ab NACA IV, als Notarztindikation.

Siehe auch


- Scoring-Systeme Kategorie:Notfallmedizin Kategorie:Scoring-System

NACA

Das National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) war eine US-amerikanische staatliche Organisation, die sich mit der Grundlagenforschung in der Luftfahrt beschäftigte; ein direkter Vorgänger der späteren NASA. Bereits 1915 gegründet, sollte sie die Innovationen im Flugzeug- und Antriebsbau koordinieren und auf eine wissenschaftliche Grundlage stellen. Die so erlangten Erkenntnisse wurden der amerikanischen Luftfahrtindustrie zur Verfügung gestellt. Die bekanntesten Entwicklungen, die auf NACA-Forschungen zurückgehen, sind optimierte Flügelprofile, die Einführung des einziehbaren Fahrwerks, neue Rumpfformen für Überschallflüge, leise Strahltriebwerkstechnik und vor allem eine aerodynamische Sternmotorverkleidung (NACA-Haube). Dazu unterhielt die NACA drei nationale Laboratorien in Zusammenarbeit mit der US Air Force und der Flugzeugindustrie. Schon in den 1920er Jahren wurden von der NACA erste Entwürfe und Konstruktionen für einen Windkanal gemacht. Mitte der 1940er Jahre konnte der erste Hochgeschwindigkeitswindkanal im Langley Research Center in Betrieb genommen werden. Anfang der 1950er Jahre wurde dieser zum ersten Überschallwindkanal ausgebaut. 1950er 1951]] In der Nachkriegsjahren beobachtete die NACA mit Interesse die Experimente mit Raketenmotoren auf Wallops Island, Virginia. Dies geschah aber nur hinsichtlich der Möglichkeit, diese in Flugzeuge und Kampfgeschosse zum Durchbrechen der Schallmauer einzubauen. Ebenso wurden die V2-Teststarts in White Sands, New Mexico der "Paperclip" Gruppe um Wernher von Braun gesichtet. Auch deren Ergebnisse, beispielsweise der Erhitzung des Raketenkörpers, wurden nur im Zusammenhang mit dem Flugzeugbau diskutiert und ausgewertet. In der (Notfall-)Medizin verwendet man das - ursprünglich zur Beurteilung von Verletzten nach Flugzeugunfällen entwickelte - NACA-Schema zur Beurteilung des Schweregrades von Verletzungen oder Erkrankungen. Von 1947 bis 1958 war Hugh L. Dryden Direktor der NACA. Mit dem National Aeronautics and Space Act von 1958 ging die NACA in die NASA über.

Weblinks


- [http://naca.larc.nasa.gov/ NACA Homepage]
- [http://www.centennialofflight.gov/essay/Evolution_of_Technology/NACA/Tech1.htm NACA Geschichte]
- [http://www.wff.nasa.gov/ Wallops Island Flug Anlage] Kategorie:Behörde (USA) Kategorie:Luftfahrt

Notarzt

Ein Notarzt ist ein Arzt, der in Akutsituationen mit Transportmitteln des Rettungsdienstes (Notarzteinsatzfahrzeug, Notarztwagen, Rettungshubschrauber) in kürzestmöglicher Zeit zum Patienten gelangt und diesen präklinisch (außerhalb eines Krankenhauses) behandelt. Er ist meist mit einer ganzen Reihe von Medikamenten und medizinischen Geräten ausgerüstet, um an Ort und Stelle arbeiten zu können.

Aufgaben

Aufgaben des Notarztes sind:
- die Durchführung akut lebensrettender medizinischer Maßnahmen
- die Herstellung der Transportfähigkeit des Patienten
- die Begleitung und Überwachung des Patienten beim Transport in ein geeignetes Krankenhaus
- gegebenenfalls die Feststellung des Todes und der Abbruch der Hilfsmaßnahmen. Der Notarzt wird von speziell ausgebildetem Rettungsdienstpersonal (Rettungsassistenten in Deutschland, Notfallsanitäter in Österreich) begleitet, er ist diesem gegenüber in medizinischer Hinsicht weisungsbefugt. Eine häufige Verwechslung betrifft den (Kassen-)Ärztlichen Notdienst, der nicht Teil des Rettungsdienstes ist, sondern die allgemeinmedizinische Versorgung außerhalb üblicher Ordinationszeiten sicherstellt. Ärzte des Notdienstes haben in der Regel nur geringe notfallmedizinische Erfahrung.

Einsatzindikationen

Bei Vorliegen bestimmter Meldebilder entsendet die Rettungsleitstelle zusätzlich zum Rettungswagen einen Notarzt. Diese so genannten Indikationskataloge unterscheiden sich örtlich im Detail, umfassen aber in der Regel (Beispiel: Notarzt-Indikationskatalog Bayern – Stand März 2002):
- Störungen des Bewusstseins
- Störungen der Atmung
- Störungen des Kreislaufs
- Starke Schmerzen
- Akute Lähmung
- Vermutlich Schwerverletzte oder mehrere Verletzte (anhand des Unfallmechanismus')
- Sturz aus großer Höhe (mehr als 3 Meter)
- Wasser-, Ertrinkungs-, Tauch- und Eisunfälle
- eingeklemmte oder verschüttete Personen
- Verbrennungen, Verbrühungen, Verätzungen größeren Ausmaßes
- Suizid, suizidale Handlung
- Schuss-, Stich-, Hiebverletzungen im Kopf-, Hals- oder Rumpfbereich
- unmittelbar bevorstehende oder stattgefundene Geburt Verschlechtert sich der Zustand des Patienten oder ist er schlechter als zunächst angenommen, kann der Notarzt natürlich auch vom Rettungsdienst nachgefordert werden.

Entwicklung

Anfang der 1970er Jahre wuchs in der Notfallmedizin die Erkenntnis, dass bereits vor Ort wichtige medizinische Maßnahmen geleistet werden müssen, um den Patienten für den Transport ins Krankenhaus zu stabilisieren und eine optimale nachfolgende Behandlung zu ermöglichen. Bis dahin war es üblich, den Patienten einfach aufzunehmen und so schnell wie möglich, aber weitgehend unversorgt, in ein Krankenhaus zu transportieren. In vielen Ländern wurden dafür nicht-ärztliche Helfer mit einer erweiterten Ausbildung qualifiziert (zum Beispiel Paramedic-System in den USA oder Großbritannien). In Deutschland (wie in vielen europäischen Staaten, zum Beispiel auch Frankreich) wurde dagegen der Ansatz gewählt, Ärzte direkt vor Ort einzusetzen. Diese Entwicklung war zum Teil von heute abenteuerlich anmutenden Experimenten begleitet, beispielsweise der Einsatz eines kompletten Operations-Teams (mit Bus und Anhänger für Notstromaggregat) in Heidelberg. Heute hat man in Deutschland ein abgestuftes Rettungsdienst-Konzept, das mit qualifizierten nicht-ärztlichen Einsatzkräften (Rettungsassistenten, Rettungssanitäter) und Notärzten je nach Art des Notfalls auf die Erfordernisse reagieren kann. In der DDR wurde der Notarztdienst auch als Schnelle Medizinische Hilfe (Abkürzung: SMH), abgeleitet vom russischen skoraja medizinskaja pomoschtsch bezeichnet.

Ausbildung

Wer den Beruf des Notarztes ausübt, muss zusätzlich zu seiner ärztlichen Ausbildung über eine besondere Qualifikation verfügen. In Deutschland handelt es sich dabei je nach Bundesland um den sogenannten „Fachkundenachweis Rettungsdienst“ oder die weitergehende „Zusatzbezeichnung Notfallmedizin“ gefordert. Die Einrichtung eines „Facharzt für Notfallmedizin“ wird momentan diskutiert.

Sonderformen


- Ärztlicher Leiter Rettungsdienst (ÄLRD): ist medizinisch-organisatorisch für die Belange des Rettungsdienstes in seinem Bereich zuständig, z. B. für die Festlegung der medizinischen Ausrüstung (Medikamente usw.), für die Aus-/Fortbildung des Personals und für die Überwachung der einzuhaltenden Standards. Er muss nicht unbedingt ein aktiver Notarzt sein, es wäre aber wünschenswert.
- Leitender Notarzt (LNA): wird als medizinischer Einsatzleiter/Fachberater je nach jeweiliger Gesetzeslage (je nach Bundesland) bei Großeinsätzen und Katastrophen eingesetzt. Er ist dann den medizinisch tätigen Kräften und anderen Ärzten weisungsbefugt, er muss den Einsatz vor Ort aus medizinischer Sicht organisieren.

Weblinks


- [http://www.thieme.de/fz/notarzt/ Fachzeitschrift "Der Notarzt"]
- [http://www.band-online.de/ Bundesvereinigung der Arbeitsgemeinschaften der Notärzte Deutschlands e.V. (BAND)]
- [http://www.agbn.de/ Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte]
- http://www.notarzt-dortmund.de
- [http://www.bgs-aelrd.de/ Bundesgeschäftsstelle des Arbeitskreises der Ärztlichen Leiter Rettungsdienst, Deutschland]

Weitere Informationen


- Notruf
- Notarztwagen
- Notarzteinsatzfahrzeug
- Rettungshubschrauber
- Portal:Erste Hilfe Kategorie:Erste Hilfe Kategorie:Qualifikation im Rettungsdienst/Sanitätsdienst

Kategorie:Notfallmedizin

Kategorie:Medizin Kategorie:Rettungsdienst

Kategorie:Scoring-System

Kategorie:Rettungsdienst

Robert de Beaumont, 3rd Earl of Leicester

Robert de Beaumont, 3rd Earl of Leicester (died 1190) was an English nobleman, one of the principal followers of Henry the Young King in the Revolt of 1173-1174 against his father Henry II. He is also called Robert Blanchemains (meaning "White Hands" in French). He was the son of Robert de Beaumont, 2nd Earl of Leicester, a staunch supporter of Henry II, and he inherited from his father large estates in England and Normandy. When the revolt of the younger Henry broke out in April 1173, Robert went to his castle at Breteuil in Normandy. The rebels' aim was to take control of the duchy, but Henry II himself led an army to besiege the castle; Robert fled, and the Breteuil was taken on September 25 or 26. Robert apparently went to Flanders, where he raised a large force of mercenaries, and landed at Walton, Suffolk, on September 29, 1173. He joined forces with Hugh Bigod, 1st Earl of Norfolk, and the two marched west, aiming to cut England in two across the Midlands and to relieve the king's siege of Robert's castle at Leicester. However, they were intercepted by the king's supporters and defeated in battle at Fornham, near Bury St Edmunds, on October 17. Robert, along with his wife and many others, was taken prisoner. Henry II took away the earl's lands and titles as well. He remained in captivity until January 1177, well after most of the other prisoners had been released. The king was in a strong position and could afford to be merciful; not long after his release Robert's lands and titles were restored, but not his castles. All but two of his castles had been destroyed, and those two (Montsorrel in Leicestershire and Pacy in Normandy) remained in the king's hands. Robert had little influence in the remaining years of Henry II's reign, but was restored to favor by Richard I. He carried one of the swords of state at Richard's coronation in 1189. In 1190 Robert went on pilgrimage to Palestine, but he died in Greece on his return journey. Robert married Pernelle, who was either a granddaughter or great-granddaughter of Hugh de Grandmesnil. They had 5 children:
- Robert, who succeeded his father as Earl of Leicester;
- Roger, who became Bishop of St Andrews in 1189;
- William, who was a leper;
- Amicia, who married Simon de Montfort, and whose son Simon subsequently became Earl of Leicester;
- Margaret, who married Saer de Quincy, later 1st Earl of Winchester. Leicester, Robert de Beaumont, 3rd Earl of Leicester, Robert de Beaumont, 3rd Earl of Leicester, Robert de Beaumont, 3rd Earl of

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