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NASA

NASA

Die National Aeronautics and Space Administration (NASA, gegründet 1958) ist die zivile US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt.

Vision und Mission

Die NASA bezeichnet als ihre Vision "das Leben hier zu verbessern, das Leben nach draußen auszudehnen und Leben da draußen zu finden". Daraus ergibt sich die Mission "unseren Heimatplaneten zu verstehen und zu schützen, das Universum zu erforschen und nach Leben zu suchen und die nächste Generation von Forschern zu begeistern".

Geschichte

Wettlauf ins All

:Hauptartikel: Wettlauf ins All Die Sowjetunion machte 1957 mit dem ersten künstlichen Satelliten im All, Sputnik 1, die USA auf ihr eigenes Weltraumprogramm aufmerksam, das noch in den Kinderschuhen steckte. Der Kongress sah im sowjetischen Erfolg eine Gefahr für die nationale Sicherheit und den technologischen Vorsprung der USA und verlangte sofortige und konsequente Maßnahmen während US-Präsident Dwight D. Eisenhower und seine Berater sich eher für eine ruhige, durchdachte Reaktion aussprachen. Nach monatelangen Beratungen war klar, dass eine neue Behörde geschaffen werden sollte, die für alle nichtmilitärischen Weltraumaktivitäten zuständig sein sollte. Am 29. Juli 1958 unterzeichnete Präsident Eisenhower den "National Aeronautics and Space Act", der die Schaffung der NASA vorsah. Die neue Behörde nahm am 1. Oktober 1958 ihre Arbeit auf. Damals bestand sie aus vier Laboratorien und rund 8000 Mitarbeitern, die aus dem schon 46 Jahre alten National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) stammten. Die ersten Projekte der NASA beschäftigten sich mit der bemannten Raumfahrt und standen unter dem Druck des Wettlauf ins All. Das Mercury-Programm von 1958 war der erste Schritt: Man untersuchte, ob und unter welchen Bedingungen ein Mensch im Weltall überleben könnte. Am 5. Mai 1961 war es so weit. Alan B. Shepard Jr. war der erste Amerikaner im Weltall, als er mit Freedom 7 15 Minuten lang in einem bogenförmigen Flug den Weltraum erreichte. Der erste Amerikaner, der die Erde umkreiste war John Glenn mit einem fünfstündigen Flug der Friendship 7 am 20. Februar 1962. Nachdem das Mercury-Project bewiesen hatte, dass bemannte Weltraummissionen möglich sind, rief die NASA das Gemini-Projekt ins Leben. Bei diesem Projekt sollten Experimente durchgeführt werden und Problemstellungen bezüglich einer Mondlandungs-Mission bearbeitet werden. Der erste bemannte Flug einer Gemini-Rakete wurde am 23. März 1965 von Virgil "Gus" Grissom und John W. Young durchgeführt. Es folgten neun weitere Missionen, bei denen die Machbarkeit längerer Weltraumaufenthalte und des Treffens und Andockens zweier Raumschiffe bewiesen wurde. Außerdem sammelten diese Flüge medizinische Daten über die Auswirkungen von Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper.

Das Apollo-Programm

Nach dem Erfolg des Mercury- und Gemini-Programms wurde das Apollo-Programm gestartet, um weitere Experimente im All durchzuführen und im Idealfalle sogar Menschen in die Nähe des Mondes zu bringen. Eine massive Änderung in seiner Konzeption erfuhr das Apollo-Programm durch die Ankündigung des neuen Präsidenten, John F. Kennedy. Am 25. Mai 1961 sagte er, die Vereinigten Staaten sollten sich vornehmen, bis 1970 "einen Menschen auf dem Mond abzusetzen und ihn wieder sicher auf die Erde zurückzubringen". Von nun an war es also Ziel des Apollo-Programms, Astronauten auf den Mond zu bringen. Nach acht Jahren vorbereitender Missionen, bei denen auch das erste große Unglück in der Geschichte der NASA stattfand, bei dem die NASA alle drei Besatzungsmitglieder der Apollo 1-Mission verlor, als die Rakete auf der Startrampe zu brennen begann, erreichte das Apollo-Programm schließlich ihr Ziel: Am 20. Juli 1969 landeten mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin die ersten Menschen auf dem Mond und kehrten am 24. Juli sicher auf die Erde zurück. Amstrongs erste Worte, als er aus der Mondlandefähre der Apollo 11 trat, hätten treffender nicht sein können: "That's one small step for [a] man, one giant leap for mankind." ("Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit."). Nach Armstrong und Aldrin landeten bis zum Ende des Apollo-Programms im Dezember 1972 noch zehn weitere Menschen auf dem Mond. Die NASA hatte mit der Landung auf dem Mond das Wettrennen ins All gewonnen. Eigentlich stellte das den gewünschten Erfolg dar, allerdings fehlte jetzt ein Ziel, auf das es sich lohnte hinzuarbeiten. Außerdem schwand das Interesse der Öffentlichkeit, das unbedingt nötig war, um große Budgets durch den Kongress sicherzustellen. Mit Lyndon Johnson, verlor die NASA dann auch noch ihren wichtigsten politischen Unterstützer. Für ihn wurde Wernher von Braun als Lobbyist in Washington tätig.

Jahresbudgets

Liste der NASA-Administratoren

# T. Keith Glennan (1958-1961) # James E. Webb (1961-1968) # Thomas O. Paine (1969-1970) # James C. Fletcher (1971-1977) # Robert A. Frosch (1977-1981) # James M. Beggs (1981-1985) # James C. Fletcher (1986-1989) # Richard H. Truly (1989-1992) # Daniel S. Goldin (1992-2001) # Sean O'Keefe (2001-2005) # Michael Griffin (2005-)

Einrichtungen

Die NASA besteht aus einer Reihe von Einrichtungen. Dazu gehören
- Jet Propulsion Laboratory (JPL): Raumsonden, Deep Space Network
- Goddard Space Flight Center
- Johnson Space Center
- Kennedy Space Center
- Marshall Space Flight Center
- Stennis Space Center
- Ames Research Center
- Dryden Flight Research Center
- Langley Research Center
- Glenn Research Center
- Michoud Assembly Facility
- NASA Institute for Advanced Concepts (NIAC): Nanotechnologie, Weltraumlift, usw.

Bemannte Raumfahrtprogramme der NASA


- Mercury-Programm
- Gemini-Projekt
- Apollo-Projekt
- Skylab
- Space Shuttle
- Internationale Raumstation
- Crew Exploration Vehicle (in Planung)

Weblinks


- Wikinews: Start der Discovery auf Juli verschoben
- [http://www.nasa.gov Website der NASA] (engl.)
- [http://spaceflight.nasa.gov NASA: Bemannte Raumfahrt] (engl.)
- [http://www.nasawatch.com NASA Watch] (engl.)
- [http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/bemannt/nasa.shtml Zusammenfassung US-Raumfahrtprogramm und NASA-Geschichte] (dt.)
- [http://www.nasa-statistik.de NASA-Statistik.de - Komplettes Missionsarchiv] (dt.)
- [http://www.niac.usra.edu/ NASA Institute for Advanced Concepts] (engl.)
- [http://science.nasa.gov Science@NASA; ausgewählte Themen und Artikel aus NASA Forschung für ein breiteres Publikum] (engl.)
- [http://www.astrolabium.net Deutsche Version der Science@NASA Webseite] (dt.)

Siehe auch

ESA, Russische Raumfahrtbehörde, Japan Aerospace Exploration Agency ----
- Der Abschnitt "Geschichte" basiert teilweise auf einer Übersetzung des Artikels :en:NASA vom 16.07.2005 in der englischsprachigen Wikipedia. Kategorie:Behörde (USA) Kategorie:Raumfahrtorganisation ja:アメリカ航空宇宙局 ko:미국항공우주국 simple:NASA th:องค์การนาซา

1958

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Thomas Holenstein wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: die Römischen Verträge zu Gründung der EWG treten in Kraft
- 2. Januar: In Flensburg wird die deutsche Verkehrssünderkartei eingerichtet
- 2. Januar: In Berlin beginnt das Bundeskartellamt mit seiner Arbeit
- 6. Februar: Willy Brandt, Regierender Bürgermeister von Berlin fliegt für 14 Tage in die USA, nimmt die Ehrendoktorwürde der Universität Pennsylvania entgegen und trifft danach den amerikanischen Präsidenten Eisenhower
- 23. Januar: Venezuela. Sturz des Diktators Pérez Jiménez
- 1. Februar: Ägypten und Syrien schließen sich zur Vereinigten Arabischen Republik zusammen
- 17. Februar: Der polnische Außenminister Adam Rapacki macht Vorschläge für eine Atomwaffenfreie Zone in Mitteleuropa (Rapacki-Plan). Verbot von Raketenbasen und Errichtung eines wirksamen Kontrollsystems
- 11. April: Ghana wird Mitglied in der UNESCO
- 14. April: Tunesien wird Mitglied in der Weltbank und im IWF
- 28. Mai: Abschaffung der Lebensmittelkarten in der DDR
- 16. Juni: Malaysia wird Mitglied in der UNESCO
- 23. August: Abkommen auf dem Gebiet der Rechts- und Amtshilfe zwischen Luxemburg und Deutschland
- 1. Oktober: Tunesien und Marokko treten der Arabischen Liga bei
- 2. Oktober: Guinea erlangt seine Unabhängigkeit von Frankreich. Sékou Touré wird Staatspräsident von Guinea
- 4. Oktober: Frankreich gibt sich eine neue Verfassung
- 16. Oktober: Albanien wird Mitglied in der UNESCO
- 27. Oktober: General Muhammad Ayub Khan verhängt den Belagerungszustand über Pakistan und errichtet eine Militärdiktatur
- 18. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Norwegen
- 27. November: Die Sowjetunion richtet sich mit dem Berlin-Ultimatum an die Westmächte
- 4. Dezember: Dahomey, später Benin, wird autonome Republik
- 11. Dezember: Burkina Faso. Proklamation der Republik
- 12. Dezember: Guinea wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 18. Dezember: Ausrufung der Republik Niger

Wirtschaft


- 28. April: Die Wahnbachtalsperre wird vom Ministerpräsidenten Steinhoff in Betrieb genommen
- 14. Juni: Opel liefert den ersten Wagen der Baureihe „Kapitän“ aus
- 8. September: Gründung der Interflug

Wissenschaft und Technik


- 1. Januar: Die Schweiz nimmt die reguläre Fernsehausstrahlung auf
- 7. Januar: Dwight D. Eisenhower gründet die zum Verteidigungsministerium gehörende Research Projects Agency (ARPA)
- 1. Februar: Die USA positionieren ihren ersten Satelliten mit Namen Explorer im All
- 13. Juni: Jean Boulet, Frankreich erreichte mit seinem Hubschrauber die Höhe von 10.984 m.: Weltrekord
- 4. August: Das amerikanische Atom-U-Boot Nautilus unterquert den Nordpol
- 14. September: Zwei Raketen des deutschen Konstrukteurs Ernst Mohr stoßen bei ihren Starts im Cuxhavener Wattengebiet als erste deutsche Flugkörper der Nachkriegszeit in die Hochatmosphäre vor
- 1. Oktober: Gründung der NASA
- 19. Oktober: Unter dem Atomium in Brüssel endet die erste Weltausstellung der Nachkriegszeit

Kultur


- 15. Januar: Uraufführung der Oper Vanessa von Samuel Barber an der Metropolitan Opera in New York
- 16. April: Uraufführung der Oper Nana von Manfred Gurlitt in Dortmund
- 18. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Großbritannien. In Kraft seit dem 17. April 1959
- 14. Juni: Oberbürgermeister Thomas Wimmer eröffnet die 800-Jahrfeier der Stadt München
- 3. September: Uraufführung der musikalischen Komödie Madame Scandaleuse von Peter Kreuder in Wien
- 1. Oktober: Elvis Presley kommt als US: Soldat nach Deutschland
- 3. Oktober: Uraufführung der komischen Oper Corinna von Wolfgang Fortner in Berlin

Katastrophen


- 6. Februar: Auf dem Flughafen München Riem verunglückte unter widrigen Wetterbedingungen eine Airspeed Ambassador AS 57 der BEA Britisch European Airways auf dem Wege von Belgrad, Jugoslawien nach Manchester, Großbritannien bei einer Zwischenlandung. 23 der 38 Passagiere und 6 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. Unter den Insassen befanden sich auch die Mannschaft und Trainer Matt Busby von Manchester United, von denen 7 unter den Toten waren Roger Byrne (Kapitän), Mark Jones, Eddie Colman, Tommy Taylor, Liam Whelan, David Pegg und Geoff Bent
- 25. März: Miami, Florida, USA. Eine DC-7 der Braniff Airlines verunglückte, während sie umkehrte um wieder zu landen, da ein Motor Feuer gefangen hatte. 9 von den 24 an Bord befindlichen Personen starben
- 21. April: Nähe Las Vegas, Nevada, USA. Eine DC-7 kollidierte in der Luft mit einer F-100F der U.S. Air Force. Alle 49 Personen in den zwei Flugzeugen starben
- 18. Mai: Casablanca, Marokko. Absturz einer DC-6B der Sabena Airlines
- 2. Juni: Guadalajara, Mexiko. Eine Lockheed Constellation der Aeronavas prallte kurz nach dem Start gegen einen Berg. Alle 45 Personen starben
- 14. August: Eine Super Constellation der holländischen KLM stürzte westlich von Irland in den Atlantik. Alle 99 Menschen an Bord starben
- 17. Oktober: Kanash, Russland. Absturz einer Tupolev-104 der russischen Aeroflot

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 29. Juni: Der Gastgeber Schweden unterliegt im Finale der Fußball-WM mit 2:5 gegen Brasilien. Der damals 17-jährige Pelé erzielte dabei zwei Tore
- 19.Mai :Schalke 04 wird Deutscher Meister

Geboren


- 4. Januar: Marcel King, britischer Sänger
- 4. Januar: Julian Sands, britischer Schauspieler
- 4. Januar: Matt Frewer, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Januar: Florian Beck, deutscher Skirennläufer
- 7. Januar: David Lee Murphy, Country-Star
- 8. Januar: Peter Sebastian, deutscher Sänger, Texter, Produzent und Rundfunkmoderator
- 9. Januar: Mehmet Ali Ağca, türkischer Rechtsextremist
- 10. Januar: Giselher W. Hoffmann, deutschsprachiger namibischer Schriftsteller
- 11. Januar: Vicki Peterson, US-amerikanische Pop- und Rockmusikerin
- 12. Januar: Matthias Döschner, deutscher Fußballer
- 15. Januar: Boris Tadić, serbischer Politiker und Staatspräsident
- 18. Januar: Volker Pispers, deutscher Kabarettist
- 18. Januar: Andrascz Jaromir Weigoni, Dichter
- 21. Januar: Klaus Thiele, deutscher Leichtathlet
- 22. Januar: Butz Peters, deutscher Jurist und Fernsehmoderator
- 24. Januar: Frank Ullrich, ehemaliger Biathlet und Bundestrainer der deutschen Biathleten
- 25. Januar: Jürgen Hingsen, deutscher Zehnkämpfer
- 25. Januar: Alessandro Baricco, italienischer Schriftsteller
- 25. Januar: Harti Weirather, österreichischer Skirennläufer
- 26. Januar: Anita Baker, US-amerikanische Jazz-Sängerin
- 26. Januar: Ellen DeGeneres, US-amerikanische Schauspielerin, Moderatorin und Komikerin
- 1. Februar: Søren Lerby, dänischer Fußballspieler und -trainer
- 3. Februar: Piotr Sobociński, polnischer Kameramann († 2001)
- 3. Februar: Nicholas Gregory Mankiw, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Harvard-Universität
- 4. Februar: Werner Schwab, österreichischer Schriftsteller († 1994)
- 4. Februar: Tomasz Pacyński, polnischer Science-Fiction-Schriftsteller († 2005)
- 5. Februar: Frank Pagelsdorf, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 7. Februar: Matt Ridley, Zoologe
- 9. Februar: Jürgen Kuttner, deutscher Radiomoderator
- 10. Februar: Birgit Diezel, deutsche Politikerin
- 10. Februar: Norbert Vollertsen, Notarzt und Menschenrechtsaktivist
- 15. Februar: Christian Lindberg, schwedischer Komponist und Posaunist
- 16. Februar: Bernhard Englbrecht, deutscher Eishockeyspieler, jetzt Trainer
- 19. Februar: Helen Fielding, britische Autorin
- 21. Februar: Klaus Graf (Historiker), deutscher Historiker und Archivar
- 21. Februar: Martin Weppler, deutscher Leichtathlet
- 21. Februar: Angela Gehann-Dernbach, Dirigentin, Sängerin, Organistin
- 21. Februar: Mary Chapin Carpenter, US-amerikanische Country- und Folk-Sängerin
- 24. Februar: Plastic Bertrand, belgischer New Wave-Musiker
- 24. Februar: Sammy Kershaw, US-amerikanischer Country-Sänger
- 26. Februar: Michel Houellebecq, französischer Schriftsteller
- 27. Februar: Christoph Güsken, deutscher Krimiautor
- 27. Februar: Nancy Spungen, Freundin des Punkmusikers Sid Vicious († 1978)
- 27. Februar: Charlotte Britz, Oberbürgermeisterin von Saarbrücken
- 28. Februar: Christina Lathan, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1. März: Nik Kershaw, englischer Popmusiker
- 1. März: Egbert Scheunemann, freier Autor und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg
- 1. März: Bertrand Piccard, Schweizer Psychiater und Wissenschaftler
- 2. März: Kevin Curren, ehemaliger südafrikanischer Tennisspieler
- 3. März: Miranda Richardson, britische Schauspielerin
- 6. März: Andrea Wicklein, deutsche Politikerin
- 8. März: Gary Numan, britischer Musiker und Pionier des Elektropop
- 8. März: Erwin Skamrahl, deutscher Leichtathlet
- 10. März: Sharon Stone, US-amerikanische Schauspielerin
- 12. März: Kathrin Schmidt, deutsche Schriftstellerin
- 13. März: Ján Kocian, slowakischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 14. März: Reinhard Wolters, deutscher Althistoriker
- 14. März: Albert II. (Monaco), Fürst von Monaco
- 14. März: Leonhard Stock, österreichischer Skirennläufer
- 15. März: Peter Hertel (Schach), deutscher Schach-Großmeister im Fernschach
- 15. März: Ralf Walter, deutscher SPD-Politiker
- 18. März: Andreas Wenzel, Skirennläufer aus Liechtenstein
- 20. März: Holly Hunter, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. März: Marlies Göhr, deutsche Leichtathletin
- 22. März: Janez Potočnik, slowenischer Politiker und EU-Kommissar
- 24. März: Roland Koch, deutscher Politiker, Ministerpräsident von Hessen
- 24. März: Joachim Paulick, Oberbürgermeister von Görlitz
- 26. März: Elio de Angelis, italienischer Formel-1-Fahrer
- 28. März: Heinz Hermann, Schweizer Fußballnationalspieler
- 29. März: Denise (Sängerin), deutsche Sängerin, Texterin und Gitarristin
- 31. März: Dietmar Bartsch, deutscher Politiker
- 1. April: Tita, brasilianischer Fußballspieler
- 2. April: Roland Gewalt, deutscher Politiker
- 3. April: Francesca Woodman, Fotografin († 1981)
- 3. April: Alec Baldwin, US-amerikanischer Schauspieler
- 4. April: Christian Danner, deutscher Motorsportler
- 7. April: Birgit Schrowange, deutsche Fernsehmodoratorin
- 10. April: Kathleen Glynn, Grafik-Designerin und Film-Produzentin
- 11. April: Ljudmila Andrejewna Kondratjewa, ehemalige russische Leichtathletin
- 11. April: Luisa Diogo, mosambikanische Ministerpräsidentin
- 12. April: Ginka Sagortschewa, ehemalige bulgarische Leichtathletin
- 17. April: Ralf Wosik, deutscher Tischtennisspieler
- 17. April: Kristine Sutherland, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. April: Andie MacDowell, US-amerikanische Schauspielerin
- 22. April: Oleh Rybatschuk, ukrainischer Politiker
- 23. April: Hilmar Örn Hilmarsson, Musiker, Filmmusiker
- 23. April: Radu Mihaileanu, rumänischer-französischer Filmregisseur
- 25. April: Derek William Dick, schottischer Musiker und Schauspieler
- 26. April: Ingolf Lück, deutscher Schauspieler, Moderator und Comedian
- 27. April: Christoph Achenbach, deutscher Manager
- 28. April: Wjatscheslaw Alexandrowitsch Fetissow, Eishockeyspieler
- 28. April: Doris de Agostini, Schweizer Skirennläuferin
- 29. April: Herbert Mertin, deutscher Politiker
- 29. April: Michelle Pfeiffer, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Mai: David O'Leary, ein irischer Fußballspieler und Trainer
- 4. Mai: Keith Haring, US-amerikanischer Künstler († 1990)
- 5. Mai: Elke Ferner, deutsche Politikerin und MdB
- 5. Mai: Dirk Nockemann, deutscher Politiker
- 7. Mai: Christine Lieberknecht, deutsche Politikerin
- 8. Mai: Dieter Vieweger, deutscher TheologeArchäologe
- 8. Mai: Roddy Doyle, Irischer Schriftsteller
- 10. Mai: Suzuki Yū, japanischer Spieleentwickler
- 10. Mai: Rick Santorum, US-amerikanischer Politiker
- 11. Mai: Tim Bollerslev, dänischer Ökonom
- 12. Mai: Eric Singer, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 13. Mai: Jeffrey Gedmin, US-amerikanischer Politologe
- 14. Mai: Andrzej Grubba, polnischer Tischtennisspieler († 2005)
- 15. Mai: Regina van Dinther, Landtagspräsident von Nordrhein-Westfalen
- 18. Mai: Rubén Omar Romano, argentinischer Fußballtrainer
- 19. Mai: István Bubik, ungarischer Schauspieler († 2004)
- 20. Mai: Gerhard Huisken, deutscher Mathematiker
- 20. Mai: Michael Starke, Denker und Philosoph, Gründer der schwulen Initiative SIB
- 20. Mai: Ronald Prescott Reagan, US-amerikanischer Journalist
- 21. Mai: Warnakulasurya Wadumestrige Devasritha Valence Mendis, Bischof von Chilaw, Sri Lanka
- 21. Mai: Curtis T. McMullen, Professor für Mathematik der Harvard Universität
- 21. Mai: František Straka, tschechischer Fußball-Nationalspieler und Fußballtrainer
- 23. Mai: Shelly West, Country-Sängerin
- 23. Mai: Andreas Schlüter (Schriftsteller), deutscher Kinder- und Jugendbuchautor
- 23. Mai: Thomas Reiter, Offizier der Luftwaffe und Astronaut
- 25. Mai: Paul Weller, britischer Sänger, Musiker und Komponist
- 25. Mai: Neil Finn, neuseeländischer Pop- und Rockmusiker
- 27. Mai: Heike Schulte-Mattler, deutsche Leichtathletin
- 29. Mai: Uwe Rapolder, deutscher Fußballtrainer
- 29. Mai: Annette Bening, US-amerikanische Schauspielerin
- 30. Mai: Marie Fredriksson, Musikerin
- 30. Mai: Ted McGinley, US-amerikaníscher Schauspieler
- 1. Juni: Nambaryn Enchbajar, seit Mai 2005 Staatspräsident der Mongolei
- 2. Juni: Lex Luger, US-amerikanischer Wrestler
- 3. Juni: Margot Käßmann, Bischöfin der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
- 3. Juni: Thierry Noir, französischer Maler
- 4. Juni: Andreas Giebel, bayerischer Komiker
- 6. Juni: Kai Brodersen, deutscher Althistoriker
- 6. Juni: Marwan Barghuti, palästinensischer Politiker
- 7. Juni: Prince, US-amerikanischer Popstar
- 9. Juni: Wolfgang Peukert, deutscher Verfahrenstechniker
- 9. Juni: Karel Lang, Eishockeyspieler (Torwart)
- 10. Juni: Nikolaus Utermöhlen, deutscher Musiker und Künstler († 1996)
- 14. Juni: Olaf Scholz, deutscher Politiker
- 15. Juni: Ricardo Paletti, Rennfahrer aus San Marino († 1982)
- 15. Juni: Eric Heiden, US-amerikanischer Eisschnellläufer
- 17. Juni: Claudia Mitscha-Eibl, Lehrerin und Liedermacherin
- 18. Juni: Gert Postel, deutscher Hochstapler
- 18. Juni: Peter Altmaier, deutscher Politiker und MdB
- 19. Juni: Sergei Michailowitsch Makarow, Eishockeyspieler
- 20. Juni: Kelly Johnson, britische Musikerin
- 20. Juni: Barbara Rosenkranz, FPÖ-Nationalratsabgeordnete
- 22. Juni: Bruce Campbell, US-amerikanischer Schauspieler
- 25. Juni: Oscar van Dillen, niederländischer Komponist
- 25. Juni: Harald Sicheritz, Produzent, Regisseur
- 27. Juni: Uwe Helmes, deutscher Fußballspieler
- 27. Juni: Magnus Lindberg, finnischer Komponist
- 27. Juni: August Schmölzer, österreichischer Schauspieler und Schriftsteller
- 29. Juni: Ralf Rangnick, deutscher Fußballtrainer
- 29. Juni: Dieter Althaus, deutscher Politiker, Ministerpräsident des Freistaates Thüringen
- 29. Juni: Rosa Mota, portugiesische Leichtathletin
- 30. Juni: Esa-Pekka Salonen, finnischer Dirigent und Komponist
- 3. Juli: Lisa De Leeuw, US-amerikanische Pornodarstellerin († 1993)
- 3. Juli: Aaron Tippin, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 5. Juli: Veronica Guerin, irische Journalistin († 1996)
- 6. Juli: Arnaldo Otegi, baskischer, nationalistischer Politiker
- 8. Juli: Kevin Bacon, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Juli: Ute Thimm, deutsche Leichtathletin
- 10. Juli: Fiona Shaw, irische Filmschauspielerin
- 11. Juli: Hugo Sánchez, mexikanischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 12. Juli: Jennifer Saunders, britische Schauspielerin und Drehbuchautorin
- 15. Juli: Peter Torberg, Lektor und Übersetzer
- 15. Juli: Jörg Kachelmann, Schweizer Moderator, Journalist und Meteorologe
- 16. Juli: Michael Flatley, US-amerikanischer Tänzer mit irischen Wurzeln
- 17. Juli: Wong Kar-wai, Filmregisseur aus Hong Kong
- 17. Juli: Robert Kaller, freischaffender bildender Künstler und Kunstpädagoge
- 18. Juli: Bent Sørensen (Komponist), dänischer Komponist
- 21. Juli: Helga Trüpel, deutsche Europaabgeordnete
- 23. Juli: Frank Mill, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 25. Juli: Roger Lenhart, deutscher Politiker
- 25. Juli: Karlheinz Förster, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 25. Juli: Thurston Moore, Gitarrist und Sänger
- 26. Juli: Ramona Neubert, deutsche Leichtathletin
- 26. Juli: Romy Müller, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 27. Juli: Margarethe Schreinemakers, deutsche TV-Moderatorin
- 27. Juli: Peter Schneider (Politiker), deutscher Politiker
- 27. Juli: Andreas Graf von Arnim, deutscher Unternehmer († 2005)
- 28. Juli: Terry Fox, kanadischer Sportler und Aktivist († 1981)
- 29. Juli: Solveig Dommartin, französische Schauspielerin
- 30. Juli: Daley Thompson, ehemaliger britischer Zehnkämpfer
- 30. Juli: Kate Bush, englische Sängerin, Pianistin und Songwriterin
- 31. Juli: Andrea Astrid Voßhoff, deutsche Politikerin
- 1. August: Michael Penn, US-amerikanischer Musiker
- 3. August: Bettine Jahn, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 4. August: Silwan Schalom, Außenminister Israels
- 4. August: Andrea Dombois, Vizepräsidentin des sächsischen Landtages
- 5. August: Ulla Salzgeber, deutsche Dressurreiterin
- 7. August: Bruce Dickinson, britischer Rockmusiker und Sänger der Heavy Metal-Band Iron Maiden
- 11. August: Conrad Seidl, Redakteur und Buchautor
- 13. August: Feargal Sharkey, nordirischer Sänger
- 13. August: Randy Shughart, US-amerikanischer Soldat († 1993)
- 16. August: Madonna (Künstlerin), US-amerikanische Sängerin, Filmschauspielerin und Autorin
- 16. August: Angela Bassett, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. August: Belinda Carlisle, Leadsängerin der Independend Popgruppe Go-Go's
- 18. August: Madeleine Stowe, US-amerikanische Schauspielerin
- 19. August: Brendan Nelson, australischer Politiker, Minister für Erziehung, Wissenschaft und Ausbildung
- 21. August: Steve Case, Gründer von America Online
- 22. August: Colm Feore, US-amerikanisch-kanadischer Schauspieler
- 24. August: Steve Guttenberg, US-amerikanischer Schauspieler
- 25. August: Tim Burton, US-amerikanischer Autor, Produzent und Filmregisseur
- 26. August: Nichi Vendola, italienischer Journalist und Politiker
- 27. August: Sergei Konstantinowitsch Krikaljow, russischer Kosmonaut
- 29. August: Michael Jackson, US-amerikanischer Sänger
- 4. September: Thorsten Becker, deutscher Schriftsteller
- 4. September: Roger Liebi, Schweizer Bibellehrer- und ausleger der Brüdergemeinden
- 6. September: Amelie Fried, deutsche Moderatorin und Schriftstellerin
- 10. September: Wolfgang M. Heckl, Biophysiker
- 10. September: Renate Sommer, deutsche Europaabgeordnete
- 10. September: Elke Kruse, deutsche Schlagzeugerin
- 10. September: Gerd Truntschka, deutscher Eishockeyspieler
- 10. September: Gottfried Küssel, österreichischer Rechtsextremist und Holocaustleugner
- 10. September: Chris Columbus, US-amerikanischer Regisseur, Produzent und Drehbuchautor
- 10. September: Dan Castellaneta, US-amerikanischer Schauspieler
- 11. September: Scott Patterson, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. September: Peter Becker, deutscher Biochemiker und Molekularbiologe
- 13. September: Albrecht Koschorke, deutscher Literaturwissenschaftler
- 13. September: Peter Wirnsberger, österreichischer Skirennläufer
- 13. September: Robert Millar, schottischer Radrennfahrer
- 14. September: Fernando Olivera Vega, Peruanischer Politiker
- 16. September: Jennifer Tilly, Schauspieler
- 17. September: Andrea Eckert, österreichische Schauspielerin und Dokumentarfilmerin
- 17. September: Janez Janša, slowenischer Politiker
- 19. September: Johanna Schall, deutsche Schauspielerin
- 20. September: Norbert Meier, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 22. September: Andrea Bocelli, italienischer Sänger (Tenor)
- 22. September: Joan Jett, US-amerikanischer Rocksängerin und Gitarristin
- 24. September: Kevin Sorbo, Schauspieler
- 25. September: Martin Stadelmaier, deutscher Politiker
- 25. September: Michael Madsen, US-amerikanischer Schauspieler
- 26. September: Rudi Cerne, Profi-Eiskunstläufer und TV-Moderator
- 28. September: Angella Taylor, kanadische Leichtathletin und Olympionikin
- 29. September: Girolamo Vermiglio, italienischer Karate-Meister
- 30. September: Marty Stuart, US-amerikanischer Country-Sänger
- 5. Oktober: André Kuipers, niederländischer Astronaut
- 7. Oktober: Sunnyi Melles, deutsche Schauspielerin
- 8. Oktober: Ursula von der Leyen, deutsche Politikerin
- 10. Oktober: Tanya Tucker, US-amerikanische Country-Sängerin
- 11. Oktober: Gustav Herzog, deutscher Politiker
- 13. Oktober: Izumi Matsumoto, japanischer Manga-Zeichner
- 14. Oktober: Thomas Dolby, britischer Musiker-Keyboarder
- 14. Oktober: Peter Kloeppel, deutscher Journalist
- 14. Oktober: Klaas Huizing, Ordinarius am Lehrstuhl für Systematische Theologie
- 14. Oktober: Chris Bangle, US-amerikanischer Automobildesigner
- 15. Oktober: Michaele Hustedt, deutscher Politiker
- 16. Oktober: Mike Muuss, Autor des Freeware Netzwerkprogramms Ping († 2000)
- 16. Oktober: Tim Robbins, US-amerikanischer Schauspieler
- 17. Oktober: Alan Jackson, US-amerikanischer Country-Musiker
- 18. Oktober: Jan Jastram, deutscher Bildhauer
- 20. Oktober: Mark King, Funk-Bassist und Sänger der Pop-Band Level 42
- 20. Oktober: Ivo Pogorelich, serbischer Pianist
- 20. Oktober: Scott Hall, US-amerikanischer Wrestler
- 21. Oktober: Julio Médem, spanischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 23. Oktober: Frank Schaffer, deutscher Leichtathlet
- 25. Oktober: Carina Gödecke, deutsche Politikerin
- 25. Oktober: Kornelia Ender, frühere Schwimmerin
- 26. Oktober: Walter Junghans, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 27. Oktober: Simon Le Bon, britischer Sänger und Mitglied der Gruppe Duran Duran
- 28. Oktober: Ernst Middendorp, deutscher Fußballtrainer
- 29. Oktober: Nicolette Kressl, deutsche Politikerin und MdBes
- 4. November: Uwe Bewersdorf, deutscher Eiskunstläufer
- 5. November: Robert Patrick, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. November: Don Byron, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 9. November: Eva Herman, Fernsehmoderatorin beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg
- 10. November: Hans-Uwe Pilz, deutscher Fußballspieler
- 11. November: Bernd Pfarr, deutscher Maler und Cartoonist († 2004)
- 11. November: Chris Jones, US-amerikanischer Sänger, Musiker, Komponist und Gitarrist († 2005)
- 13. November: Michael Kreißl, österreichischer Politiker († 2004)
- 14. November: Heike Taubert, deutsche Politikerin
- 14. November: Ingrīda Ūdre, EU-Kommissarin für Steuern und Zollunion
- 14. November: Terezija Stoisits, österreichische Politikerin
- 16. November: Mick Werup, deutscher Schauspieler
- 16. November: Marg Helgenberger, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. November: Mary Elizabeth Mastrantonio, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 18. November: Shirley Strong, britische Leichtathletin und Olympionikin
- 19. November: Scott McGinnis, US-amerikanischer Schauspieler
- 22. November: Jamie Lee Curtis, US-amerikanische Schauspielerin und Autorin von Kinderbüchern
- 23. November: Ronald Schill, deutscher Politiker
- 24. November: Carmel (Sängerin), britische

Wettlauf ins All

Als "Wettlauf ins All" wird der Wettstreit um den Vorstoß ins Weltall zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjetunion bezeichnet, der in den 1950er und 1960er Jahren stattfand.

Wettlauf ins All

In den 1950er und 60er Jahren - der Zeit des "Kalten Krieges" bildet sich neben den politisch-ideologischen Gegensätzen und dem Wettrüsten der beiden Systeme noch ein dritter Schauplatz für die Konkurrenz der Systeme heraus: Das Weltall Das Know-how in beiden Lagern - Ost und West - rekrutierte sich nicht unwesentlich aus Raketen-Ingenieuren, die im Zweiten Weltkrieg auf deutscher Seite in Peenemünde am militärischen Raketenprogramm gearbeitet hatten. Mit Ende des Krieges fielen diese Ingenieure beiden Lagern sozusagen als Kriegsbeute zu. Besonders hervorzuheben ist hier Wernher von Braun, in den 1960er Jahren Hauptorganisator des amerikanischen Mondfahrtprogramms Apollo. Auch war das Raketenmodell A4 auf beiden Seiten - in der Sowjetunion und in den USA - Basis für die Weiterentwicklung von Raketen, die eine Nutzlast tatsächlich ins Weltall tragen konnten.

Die wichtigsten Stationen

Raketen Raketen
- 1957 - Die Sowjetunion startet den ersten künstlichen Satelliten ins All: Sputnik. Hier handelte es sich lediglich um eine verschlossene Kugel mit einem Radiosender, der auch in USA empfangen werden konnte. Der Schock war in der westlichen Welt und vor allem in den USA so groß, das von da an vom "Sputnik-Schock" gesprochen wurde. Im selben Jahr sendet Russland mit der Hündin Laika erstmals ein Lebewesen ins Weltall.
- 1958 gelingt es der USA nachzuziehen, und einen unbemannten Satelliten ins All zu schicken: Explorer. Anders als Sputnik ist er bereits in der Lage, wissenschaftliche Untersuchungen vorzunehmen.
- 1961 kann der sowjetische Fliegeroffizier Juri Gagarin an Bord des Raumschiffes Wostok 1 als erster Mensch ins Weltall vorstoßen. Nur wenige Wochen später ist der erste US-Amerikaner im All: Alan Shepard. Allerdings handelt es sich lediglich um einen ballistischen und suborbitalen Flug. Präsident Kennedy verkündet in diesem Jahr, dass die USA noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder zurück bringen werden.
- 1962 gelingt dem amerikanischen Astronauten John Glenn die erste Mehrfach-Umkreisung der Erde mit seiner Mercury-Raumkapsel. Er bleibt insgesamt fünf Stunden im All.
- 1965 schwebt der sowjetische Kosmonaut Alexei Archipowitsch Leonow, nur mit einer Schnur verbunden, für 12 Minuten außerhalb des Raumschiffes und führt damit die erste Extravehicular Activity durch. Drei Monate später verlässt der Amerikaner Edward White ebenfalls seine Gemini-Kapsel für einen 20-minütigen Weltraumspaziergang.
- 1967 erleidet das amerikanische Mondprogramm einen dramatischen Rückschlag, als die drei Astronauten White, Chaffee und Grissom an Bord der Mondkapsel Apollo 1 bei einem Bodentest durch einen Brand ums Leben kommen. Kurze Zeit später hat auch die Sowjetunion ein Opfer im Wettlauf in den Raum zu beklagen: Der Kosmonaut Wladimir Komarow stirbt, als seine Kapsel beim Wiedereintritt in die Atmosphäre ungebremst zu Boden stürzt.
- 1969 betritt der Amerikaner Neil Armstrong als erster Mensch den Erdtrabanten - vor den Augen von mehr als einer halben Milliarde Fernsehzuschauern, die live dabei sind. So ist die Mondlandung im Grunde das erste globale Medienereignis und damit in vielerlei Hinsicht "Ein kleiner Schritt für einen Menschen, ein großer Schritt für die ganze Menschheit". Einige Zeit später stellt die Sowjetunion ihr eigenes unter strengster Geheimhaltung stattfindendes bemanntes Mondlandeprogramm ein.

Das Ende des Wettlaufs

Der Wettlauf ins All im eigentlichen Sinne ist mit der Mondlandung faktisch zu Ende. Das amerikanische und sowjetische Weltraumprogramm laufen noch einige Zeit parallel weiter. In den 1980er Jahren entwickeln sich, noch vor dem Zusammenbruch des Ostblocks, erste Ansätze zu einer Zusammenarbeit im Weltraum. Im Rahmen des Shuttle- und MIR-Programms fliegen auch Angehörige vieler anderer Nationen ins Weltall. Die 1980er und 1990er Jahre geben der Raumfahrt somit ein gänzlich neues Gesicht. Es ist nicht mehr der Wettstreit konkurrierender Systeme, der von staatlichen Institutionen getragen wird, bei denen Kosten keine Rolle spielen (siehe auch: Shuttle-Mir-Programm). Raumfahrt ist ein ganz normales Geschäft geworden. Satelliten umkreisen die Erde mit vielfältigen kommerziellen und wissenschaftlichen Anwendungsbereichen, von der Telekommunikation über die Wetterbeobachtung bis zur Astronomie. Die bemannte Raumfahrt ist, gerade angesichts der hohen Kosten, in den Hintergrund getreten.

Siehe auch

Geschichte der Raumfahrt - Liste der Raumfahrer - Katastrophen der Raumfahrt Kategorie:Raumfahrt ms:Perlumbaan angkasa

Sputnik-1

Mit Sputnik 1 - russ. für „Begleiter“ (der Erde) begann am 4. Oktober 1957 die Ära der Weltraumfahrt. Dieser erste künstliche Erdsatellit war zwar von der Sowjetunion für den Verlauf des Internationalen Geophysikalischen Jahres IGY (1957-58) angekündigt worden, doch rechnete die westliche Fachwelt erst Mitte 1958 mit der Fertigstellung der sowjetischen Entwicklungen.

Überraschung mitten im „Kalten Krieg“

Der US-Präsident Eisenhower hatte Ende Juli 1955 die Entwicklung eines amerikanischen Erdsatelliten in Auftrag gegeben, worauf die UdSSR einige Tage später, am 1. August 1955, eine ähnliche Entwicklung ankündigte. Dies war von der Weltöffentlichkeit teilweise als Propaganda-Coup für die Überlegenheit des marxistisch-wissenschaftlichen Systems über den Kapitalismus (Mitteilung Herbst 1955) angesehen worden. Der erfolgreiche Start am 4. Oktober 1957 von einer großen Startrampe in Baikonur (Kasachische SSR) überraschte daher alle Welt. Er löste eine Beschleunigung der US-amerikanischen Starts aus, die dann um einige Monate früher als dem Zeitplan erfolgten, freilich mit dem Nachteil zweier Fehlstarts. Sputniks Trägerrakete R-7 war eine Weiterentwicklung militärischer Interkontinentalraketen durch den Konstrukteur Sergej Koroljow. Die Leistungsfähigkeit sowjetischer Raketen, wie sie sich am Gewicht von Sputnik-1 zeigte, war daher auch für die Militärs der westlichen Welt ein zusätzlicher Grund zur Sorge. Das politische Klima zwischen den Großmächten USA und UdSSR hatte sich den Vorjahren verschlechtert. In dessen Folge wurde massiv in Verteidigungs- und Angriffswaffen investiert.

Bauart und Bahn von Sputnik 1

Dieser Sputnik (späteres Synonym für alle sowjetischen Satelliten, auch der Kosmos-Serie und anderer "Sputniki") wog 83,6 kg (und damit fünfmal mehr als der US-Explorer 1 vom 31. Januar 1958) und hatte eine kugelförmige Gestalt mit 58 cm Durchmesser, aus der einige Antennen ragten (siehe obiges Bild). Der Satellit trug zwei Funksender mit 1 Watt für codierte Kurzwellen von 20,005 und 40,002 MHz, der 21 Tage funktionsfähig blieb. Die Umlaufbahn von Sputnik-1 verlief in einer um 65,0° gegen den Erdäquator geneigten Bahn und einer anfänglichen Flughöhe zwischen 227 und 946 km (siehe Peri- und Apogäum), woraus sich nach dem dritten Keplergesetz eine anfängliche Umlaufzeit von 96 Minuten ergibt. Durch die bremsende Wirkung der Ionosphäre - deren Dichte und Obergrenze man bis dahin stark unterschätzt hatte - sank die Bewegungsenergie des Satelliten und damit seine Bahnhöhe kontinuierlich, sodass sein erdnächster Punkt nach 96 Tagen auf unter 100 km gesunken war und er in dichteren Atmosphärenschichten verglühte.

Wieso diese elliptische Flugbahn?

Die anfänglich stark elliptische Flugbahn hatte vor allem zwei Gründe: # beherrschte man die Steuerungstechnik für Raketen noch nicht genau genug. Um die geplante Bahnhöhe mit auch nur 100 km Genauigkeit einzuhalten, darf die tatsächliche Endgeschwindigkeit der obersten Raketenstufe nicht mehr als einige 0,1 Prozent vom Plan abweichen. Für solche Abweichungen sorgt schon ein nicht vollständig gleichmäßiger Abbrand im Triebwerk, wodurch entweder einige Promille des Triebstoffs oder des Oxydators in der Raketenhülle verbleiben. # wollten die Wissenschafter die äußerste Erdatmosphäre und geophysikalische Effekte nicht nur in einer Höhe erforschen, sondern in einem größeren Höhenbereich über der Erdoberfläche. # Darüber hinaus hatte die große Apogäumshöhe von fast 1000 km über der Erde auch den propagandistischen Nebeneffekt, die in Sachen Himmelsmechanik (siehe 1.Grund) nicht bewanderte Weltöffentlichkeit in Staunen zu setzen. Denn eine so große Höhe klingt viel beeindruckender als die für stabile Bahnen nötigen 200 km, obwohl der nötige Energie-Unterschied nur im Prozentbereich liegt.

Vor- und Nachteile großer Bahnneigungen

Die große Bahnneigung von 65° hatte einen größeren energetischen Effekt als die Wahl der Bahnellipse, allerdings in ungünstigere Richtung. Wenn ein Satellitenstart nach Osten erfolgt, was bei den meisten Starts der Fall ist, bekommt die Trägerrakete den entsprechenden Anteil an der Erdrotation mit - am Äquator immerhin 465 m/s (1,4 Mach) oder 6 Prozent der Startgeschwindigkeit (7½ Kilometer pro Sekunde). Je weiter in nördlicher Richtung der Start erfolgt, desto geringer wird die wirksame Rotationsgeschwindigkeit. Hierin hatten die USA einen kleinen Vorteil gegenüber der Sowjetunion, nämlich die geringere geografische Breite ihrer Abschussrampen. Er wächst bei Inklinationen von 33° (wie die ersten US-Satelliten hatten) auf fast 5 %, doch waren die amerikanischen Raketen ja um mehr als zwei Drittel schwächer. Ein Vorteil größerer Bahnneigungen ist allerdings, dass ein Sputnik mit 65° auch polwärts bis 65° Breite fliegt, also einen größeren Bereich der Erdoberfläche abdeckt als eine Bahnneigung von 30-35°.

Das Sputniksignal

Die „piepsenden“ Signale des Sputnik konnten an sich in aller Welt empfangen werden, wenn der Empfänger für die schwachen 1-Watt-Signale empfindlich genug war. Im westlichen Europa konnte dabei nicht ein Techniker, sondern ein Astronom den ersten Erfolg verkünden: Heinz Kaminski von der Volkssternwarte Bochum. Die gute Presse und die vielen Anfragen, die mit diesem Erfolg in den ersten Tagen der Raumfahrt verbunden waren, trugen wesentlich zum Entstehen des späteren Bochumer Instituts für Weltraumtechnik bei.

Der „Sputnikschock

Die Tatsache des ersten Sputnik-Starts machte aller Welt klar, dass die Sowjetunion nun in der Lage war, mit ihren Raketen nicht nur "den Weltraum" zu erreichen, sondern auch jeden Punkt auf der Erde. Dies löste in der westlichen Welt ein starkes Gefühl der Bedrohung aus, weil die sowjetischen Interkontinentalraketen jenen der USA offenbar überlegen waren.

Folgen des Sputnik

Das Wort Sputnik gehört zu den am häufigsten verwendeten hundert Wörtern des 20. Jahrhunderts. Hinsichtlich der technisch-fachlichen Bildungspolitik hatte der Sputnikschock sehr positive Folgen. Er führte nicht nur in Industrie und Verwaltung zu Umstrukturierungen, sondern auch in vielen Schulen und Hochschulen zu Initiativen der Beobachtungs- und Weltraumtechnik und zur Gründung zahlreicher Vereine und Messprogramme für Fans der Raumfahrt und der Astronomie. In vielen Staaten - besonders in der damaligen Sowjetunion, in den USA und in der DDR - entstanden Studienprogramme und Schulfächer für Astronomie. In den USA entstand die Moonwatch-Organisation des SAO zur genauen optischen Beobachtung von Erdsatelliten, an der bis 1975 etwa 200 Beobachterteams mitwirkten (zehn davon in der Bundesrepublik Deutschland und drei in Österreich). Ähnliche Gruppen entstanden in der Sowjetunion, Großbritannien und Japan. In vielen Ländern entstanden Serien von Rundfunkprogrammen über Fragen des Weltraums - und natürlich Science Fiction-Filme und -Bücher. Die "Marsianer-Saga" erlebte einen ungeheuren Aufschwung, und wie zu Zeiten von Schiaparelli anno 1877 und seinen Nachfolgern glaubten 90% der Fachleute an Leben auf dem Mars. Auch das Leben auf dem Mond wurde nicht gänzlich ausgeschlossen. Letzteren sah man schon "im Jahre 2000" als mit ständigen Raumstationen besiedelten Himmelskörper ... und als sich in den 1960er-Jahren der Mond als völlig lebensfeindliche Welt entpuppte und der Mars als tote Wüste, waren nicht nur wissenschaftliche Laien enttäuscht.

Siehe auch


- Liste der unbemannten Raumfahrtmissionen
- Liste der bemannten Raumfahrtmissionen
- Katastrophen der Raumfahrt
- Satellitenbahn, Raketen, Delta (Raketen)
- Himmelsmechanik, Messtechnik, Satellitengeodäsie

Literatur


- R. Wallisfurth: Russlands Weg zum Mond. Econ-Verlag Düsseldorf-Wien 1964
- H. Giese: Raumfahrttechnik. BI-Taschenbuch 1962.

Weblinks


- [http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/raumsonden/Sputnik_01.shtml Sputnik I] - mit 80 Kilo um die Welt
- [http://www.wikipedia.com/upload/sputnik.ogg Telemetrie-Signal] von Sputnik1
- [http://space.huerz.ch/htm/sputnik.htm Sputnik-1], von Ziolkowski bis Koroljow und Tjuratam Kategorie:Forschungssatellit

Kongress

Der Ausdruck Kongress (auch „Zusammenkunft“ oder in englischen Zusammensetzungen „Congress“; v. lat.: congredi = zusammenkommen; PPP congressus) bezeichnet
- Kongress, einen Fachkongress, eine größere fachliche, religiöse oder politische Tagung oder Seminar, z. B.: Chaos Communication Congress, Kongress einer Gruppe von Wissenschaftlern, Ärzten, Lehrern
- in der Politik eine Beratung von Staatsvertretern zum Abschluss entscheidender Vereinbarungen z. B.: Wiener Kongress
- im angelsächsischen politischen Bereich: Kongress (Bewegung); eine politische Bewegung, z. B.: African National Congress
- Kongress (Gesetzgebung) eine gesetzgebende Versammlung (Parlament) z. B.: der USA, siehe US-Kongress, Peruanischer Kongress
- den Indischen Nationalkongress, siehe Kongresspartei

Siehe auch


- Kongressgastronomie, Kongresshalle, Kongresshaus, Kongressmesse
- Kongresstourismus, The Library of Congress, Kongresszentrum

Weblinks


- http://www.kulturkongress.de/

Dwight D. Eisenhower

Dwight "Ike" David Eisenhower (
- 14. Oktober 1890 in Denison, Texas; † 28. März 1969 in Washington D.C.) war der 34. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (19531961) und Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte in Europa während des 2. Weltkriegs. 2. Weltkriegs

Leben

Kindheit und Familie

Eisenhower wurde in Denison, Texas, als drittes Kind von David Jacob Eisenhower und Ida Elizabeth (geb. Stover) geboren. Seine Familie zog 1892 nach Abilene, Kansas, wo er 1909 von der Abilene High School abging und einige Zeit in einer Eisdiele arbeitete. Am 11. Juli 1916 heiratete er Mamie Geneva Doud (1896–1979), mit der er zwei Kinder hatte. Während des Zweiten Weltkrieges hatte er über die gesamte Zeit ein Verhältnis mit seiner Fahrerin. Diese verließ er aber nach Ende des Krieges.

Militärkarriere

1916 Am 14. Juni 1911 trat er in die US-Militärakademie in West Point ein, bei der er 1915 seinen Abschluss machte. Während dieser Zeit fiel er mehr durch regelwidriges Verhalten als durch besonderen Fleiß auf. Am 22. September 1915 wurde er zum "2nd Lieutenant" ernannt. 1915 bis 1918 diente er in der Infanterie und wurde 1916 zum "1st Lieutenant" befördert. 1917 wurde er zum "Captain" (vergleichbar dem deutschen Hauptmann) befördert. 1920 wurde er Major, 1933 bis 1935 war er "Chief Military Aide" des Generalstabschefs der US-Armee, General Douglas MacArthur. 1936 wurde er zum "Lieutenant Colonel" befördert. In dieser Zeit schloss er auch Freundschaft mit General George S. Patton. Kurz nach dem 1. Weltkrieg wurde Eisenhower durch seine Überlegungen bekannt, den nordamerikanischen Kontinent mit modernen mechanischen Einheiten zu durchqueren. 1941, zum Brigadegeneral befördert, wurde er Chef der "War Plans Division" (dt.: Kriegsplanungsabteilung?). Im Juni 1942 wurde er Kommandeur der in Europa stationierten US-Truppen. Er war Kommandeur der nordafrikanischen Landungstruppe und wurde im Februar 1943 Befehlshaber der alliierten Truppen in Nordafrika. Diese Operation geriet durch die hohen Verluste unter den amerikanischen Truppen in die Kritik. Am 24. Dezember 1943 wurde er nach der erfolgreichen Invasion Siziliens im Juli und Italiens im September zum Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte ernannt. Als solcher leitete er seine wohl wichtigste Militäraktion, die Landung der alliierten Truppen in der Normandie (Operation Overlord, auch bekannt als "D-Day"). Am 20. Dezember 1944 wurde er zum Fünf-Sterne-General ernannt. Fünf-Sterne-General in Berlin]] Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde General Eisenhower Oberbefehlshaber über die amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland und übernahm das Amt des Militärgouverneurs in der amerikanischen Besatzungszone Deutschlands (siehe Alliierter Kontrollrat). Als "Chief of Staff" der US-Armee vereinigte er die Teilstreitkräfte Heer, Marine und Luftwaffe zur "US-Army". Am 31. Mai 1952 beendete er seinen Militärdienst.

Eisenhower in der Politik

Auf Rat von General Matthew Ridgway widerstand Eisenhower den Bitten, sich am Vietnamkrieg zu beteiligen. Er unterschrieb Verteidigungsverträge mit Korea und Taiwan und war an diplomatischen Beziehungen mit Kuba beteiligt. Außerdem förderte er die Aufhebung der Rassentrennung in Schulen. Rassentrennung Bei den Präsidentschaftswahlen 1948 schlug Harry S. Truman Eisenhower vor, sich als Präsidentschaftskandidat der Demokraten aufstellen zu lassen. Truman war sich sicher, dass Eisenhower mit ihm als Vizekandidaten die Wahlen gewinnen würde. Eisenhower lehnte das Angebot aber ab, weil er nicht Präsident werden wollte. 1952 wurde er wieder auf eine Präsidentschaft angesprochen, diesmal aber von den Demokraten und den Republikanern. Er lehnte wieder ab, weil er sich selbst nicht für einen Politiker hielt. Er änderte seine Meinung, als im ganzen Land "I Like Ike" ("Ich mag Ike") Clubs aus dem Boden schossen. Eisenhower war eigentlich unpolitisch und war auch nicht Mitglied einer der beiden Parteien. Er ließ sich von den Republikanern aufstellen, weil er an ein Zwei-Parteien-System glaubte und es seit über 20 Jahren keinen republikanischen Präsidenten mehr gegeben hatte. Während seiner Wahlkampfkampagne nannte er seinen Konkurrenten Adlai Stevenson nie beim Namen, sondern kritisierte überwiegend die Politik Trumans, der gerade amerikanischer Präsident war. Diese Strategie funktionierte; er wurde mit 442 Wahlmänner-Stimmen zum Präsidenten gewählt, Stevenson erhielt 89. Er erhielt sowohl von den Demokraten als auch von den Republikanern Stimmen, weil er eine Politik des Mittelwegs verfolgte. Das heißt, er war ein moderater Republikaner, der auch demokratische Gesichtspunkte verfolgte. Mit dieser Methode konnte er trotz der demokratischen Mehrheit im Senat gut regieren und wurde während seiner Amtszeit sehr populär. Die wichtigsten Entscheidungen dürften der Aufbau des Autobahnnetzes und die von ihm initiierte Gründung der NASA gewesen sein. Auf der anderen Seite wurde er nach Ende seiner Amtszeit für seine Politik kritisiert. Die nach ihm benannte Doktrin modifiziert die Containment-Politik seines Amtsvorgängers Truman insofern, als die bislang eher defensiven Eindämmungspläne gegen etwaige stalinistische Expansionsbestrebungen nun durch die aggressivere Politik des Roll Back ersetzt werden sollte. 1961 hielt er seine Abschlussrede als Präsident und warnte dabei vor einem einflussreichen militärisch-industriellem Komplex.

Zitate


- Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefasst werden kann, ist nicht durchdacht und nicht entscheidungsreif.
- Jede Kanone, die gebaut wird, jedes Kriegsschiff, das vom Stapel gelassen wird, jede abgefeuerte Rakete bedeutet letztlich einen Diebstahl an denen, die hungern und nichts zu Essen bekommen, denen, die frieren und keine Kleidung haben. Eine Welt unter Waffen verpulvert nicht nur Geld allein. Sie verpulvert auch den Schweiß ihrer Arbeiter, den Geist ihrer Wissenschaftler und die Hoffnung ihrer Kinder. -- Rede 1953 vor der "American Society of Newspaper Editors"
  - Im Original: "every warship launched, every rocket fired, signifies, in the final sense, a theft from those who hunger and are not fed, those who are cold and are not clothed. The world in arms is not spending money alone. It is spending the sweat of its laborers, the genius of its scientists, the hopes of its children."

Siehe auch


- Eisenhower Methode (in Artikel Zeitmanagement)
- Ike: Countdown to D-Day - Spielfilm (USA 2004) mit Tom Selleck als Eisenhower

Weblinks


-
- http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/EisenhowerDwightD/
- Antrittsreden (englisch):
  - [http://www.yale.edu/lawweb/avalon/presiden/inaug/eisen1.htm 1. Antrittsrede]
  - [http://www.yale.edu/lawweb/avalon/presiden/inaug/eisen2.htm 2. Antrittsrede]
  - [http://www.yale.edu/lawweb/avalon/presiden/speeches/eisenhower001.htm Abschiedsrede]
- [http://www.eisenhower.utexas.edu/ Eisenhower Library] Eisenhower, Dwight D. Eisenhower, Dwight D. Eisenhower, Dwight D. Eisenhower, Dwight D. Eisenhower, Dwight D. Eisenhower, Dwight D. Eisenhower, Dwight D. Eisenhower, Dwight D. Eisenhower, Dwight D. Eisenhower, Dwight D. Eisenhower, Dwight D. Eisenhower, Dwight D. ja:ドワイト・D・アイゼンハワー ko:드와이트 D. 아이젠하워 simple:Dwight D. Eisenhower th:ดไวท์ ดี. ไอเซนฮาวร์

National Advisory Committee for Aeronautics

Das National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) war eine US-amerikanische staatliche Organisation, die sich mit der Grundlagenforschung in der Luftfahrt beschäftigte; ein direkter Vorgänger der späteren NASA. Bereits 1915 gegründet, sollte sie die Innovationen im Flugzeug- und Antriebsbau koordinieren und auf eine wissenschaftliche Grundlage stellen. Die so erlangten Erkenntnisse wurden der amerikanischen Luftfahrtindustrie zur Verfügung gestell