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Nanotechnologie

Nanotechnologie

Nanotechnologie (griech. nãnnos = Zwerg) ist ein Sammelbegriff für eine breite Auswahl von Technologien, die sich der Erforschung, Bearbeitung und Produktion von Gegenständen und Strukturen widmen, die kleiner als 100 Nanometer (nm) sind. Ein Nanometer ist ein Milliardenstel Meter (10-9 m) und bezeichnet einen Grenzbereich, in dem die Oberflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften der Materialien eine immer größere Rolle spielen und zunehmend quantenphysikalische Effekte berücksichtigt werden müssen. Es gibt auch einen Zweig der Nanotechnologie, der als Fortsetzung und Erweiterung der Mikrotechnik angesehen werden kann, doch erfordert eine weitere Verkleinerung von Mikrometerstrukturen meist völlig unkonventionelle neue Ansätze. Nur ein kleiner Zweig der Nanotechnologie beschäftigt sich mit Nanomaschinen oder Nanobots. Schon heute sehr bedeutend sind die Nanomaterialien, die zumeist auf chemischem Wege oder mittels mechanischer Methoden hergestellt werden. Bedeutend ist außerdem die Nanoelektronik. Die Bundesrepublik Deutschland ist auf dem Gebiet der Nanotechnologie weltweit an der Spitze der Forschung intensiv beteiligt.

Ursprünge der Nanotechnologie

Als Vater der Nanotechnologie gilt Richard Feynman auf Grund seines im Jahre 1959 gehaltenen Vortrages "There's Plenty of Room at the Bottom" (Ganz unten ist eine Menge Platz), auch wenn der Begriff Nanotechnologie erst 1974 von Norio Taniguchi erstmals gebraucht wurde:
- "Nano-technology mainly consists of the processing of separation, consolidation, and deformation of materials by one atom or one molecule." Nanotechnologie im Sinne dieser Definition ist die Veränderung von Materialien Atom für Atom oder Molekül für Molekül. Das schließt ein, dass die kritischen Eigenschaften von Materialien oder Geräten im Nanometerbereich liegen können, und dass diese Materialien und Geräte aus einzelnen Atomen bzw. Molekülen konstruiert werden. Heute wird Nanotechnologie aber nur noch selten in diesem engen Sinn benutzt, heute schließt man (wie oben erläutert) auch die Herstellung von Nanomaterialien auf chemischem Wege in diesen Begriff mit ein. Unabhängig von Taniguchi machte 1986 K. Eric Drexler den Begriff weithin bekannt. Er inspirierte mit seinem Buch Engines of Creation viele heutzutage bekannte Wissenschaftler, darunter auch Richard E. Smalley (Fulleren), dazu, Nanotechnologie zu studieren. Drexlers Definition von Nanotechnologie ist strenger als die Taniguchis: Sie beschränkt sich auf die Konstruktion von komplexen Maschinen und Materialien aus einzelnen Atomen. Nach dieser Definition fällt die heutige Nanotechnologie also nicht unter das, was Drexler als Nanotechnologie ansieht. Dies veranlasste Drexler im Verlauf der 90er Jahre dazu, seine Vorstellung von Nanotechnologie zur Abgrenzung in Molekulare Nanotechnologie (MNT) umzubenennen, denn vielfach wurde und wird der Begriff zur Bezeichnung aller Arbeiten verwandt, die sich mit Nanostrukturen befassen, auch wenn dabei gewöhnliche chemische, pharmazeutische oder physikalische Methoden verwendet werden. Tatsächlich stehen derzeit viele Wissenschaftler Drexlers Vision von Nanotechnologie offen ablehnend gegenüber. Wenn es auch nach Ansicht der Verfechter der MNT ihren Gegnern bisher nicht gelungen ist, überzeugende wissenschaftliche Argumente gegen die Umsetzbarkeit von MNT vorzubringen, halten viele doch die Machbarkeit für wenig wahrscheinlich, auch wenn Drexler mit Nanosystems 1991 ein Lehrbuch zu MNT herausgegeben hat, das auf Basis seiner Doktorarbeit am MIT in wissenschaftlicher Form die zu ihrer Verwirklichung nötigen Schritte beschreibt. Über die Jahre wurden zwar einige Annahmen Drexlers experimentell bestätigt, doch es bleiben viele Vorbehalte, die einer Verwirklichung entgegenstehen: Selbst wenn es gelänge, beispielsweise einen Nanomotor aus Metall herzustellen, wäre er nicht lange funktionsfähig: schon der Wasserfilm, der aufgrund der Adsorption von Luftfeuchtigkeit an der Metalloberfläche entsteht, würde den Motor lahmlegen. Metalle wie Eisen, Stahl oder Aluminium bilden an Luft einen dünnen Oxidfilm, der bei gewöhnlichen Werkstücken nicht stört. Die Oxidation von Nanometallen führt aber in der Regel zur vollständigen Umwandlung in das Oxid. Ein Nanomotor aus Metall würde also durch Luftsauerstoff quasi verbrannt.

Nanotechnologie als Trendwort

Nanotechnologie im Sinne Drexlers zieht ihre Faszination aus ihrer zwiespältigen Natur. So behaupten ihre Befürworter, die ausgereifte MNT ermögliche einerseits materiellen Reichtum für die gesamte Menschheit, die Besiedelung des Weltraums und individuelle Quasi-Unsterblichkeit; andererseits biete sie die Möglichkeit der Katastrophe für die gesamte Menschheit durch Kriege, globale Terroranschläge, einen unüberwindbaren Polizeistaat und totale Verfremdung des heutigen Menschenbilds durch Gentechnik. Diese sehr gegensätzlichen Aspekte machen Nanotechnologie in Drexlers Sinn vor allem für die Literatur interessant. Zahlreiche Autoren der Science-Fiction haben Nanotechnologie als Element in ihre Geschichten aufgenommen und als Buch oder Film umgesetzt. Dabei werden häufig die negativen Aspekte der Technologie beleuchtet und verarbeitet. Die meisten seriösen Wissenschaftler halten Drexlers Visionen für überzogen. Manche betrachten ihn trotz seiner Studien eher als mehr oder weniger guten Science-Fiction-Autor. Das Präfix nano- ist bei Unternehmern und Wissenschaftlern heute ähnlich beliebt wie in den 70er und 80er Jahren mikro- (z.B. Microsoft, AMD) und in den 90er Jahren das e- (z.B. eBanking, eGovernment, eBusiness etc.).

Heutige nanotechnologische Produkte

Zu den wichtigsten nanotechnologischen Produkten im weitesten Sinne zählen viele Pigmente. Auch moderne Prozessoren haben Strukturen, die kleiner sind als 100 nm und können daher als nanotechnologisch bezeichnet werden, obwohl das nicht üblich ist, da sie mit konventionellen lithographischen Verfahren hergestellt werden. Besondere Einsatzgebiete der Nanotechnologie sind heutzutage insbesondere bei der Beschichtung von Oberflächen oder bei Herstellung von zahnärztlichen Füllungsmaterialien. Nanofüllkörper verhalten sich dann nicht mehr wie eine amorphe Substanz, sondern nehmen Eigenschaften von Flüssigkeiten an.

Zusammenspiel der Wissenschaften

Eine große Besonderheit der Nanotechnologie ist, dass sie ein fachübergreifendes Zusammenspiel vieler, eigentlich spezialisierter Fachgebiete der Naturwissenschaften darstellt. So spielt die Physik eine wichtige Rolle, allein schon bei der Konstruktion der Mikroskope zur Untersuchung und vor allem wegen der Gesetze der Quantenmechanik. Für eine gewünschte Struktur der Materie und Atomanordnungen bedient man sich der Chemie. Der gezielte Einsatz von Nanopartikeln in der Medizin soll bei bestimmten Krankheiten helfen. Andererseits werden aber auch Strukturen, wie z. B. zweidimensionale Kristalle, im Nanometermaßstab aus DNA konstruiert, weil diese sich mit bisherigen Technologien (z. B. der Polymerase-Kettenreaktion) gut manipulieren lässt. Die Wissenschaft ist hier an einem Punkt angelangt, an dem die Grenzen der verschiedenen Disziplinen verschwimmen, man nennt Nanotechnologie deswegen auch eine konvergente Technologie.

Einsatzmöglichkeiten

Das momentan absehbare Ziel der Nanotechnologie ist die weitere Miniaturisierung der Halbleiterelektronik und der Optoelektronik sowie die industrielle Erzeugung neuartiger Werkstoffe wie z.B. Nanoröhren. In der Medizin bieten Nanopartikel die Möglichkeit neuartige Diagnostika und Therapeutika zu entwickeln, beispielsweise Kontrastmittel für die bildgebenden Verfahren der Computertomographie oder Magnetresonanztomographie, oder neue Medikamente mit Nanopartikeln als Wirkstofftransporter oder -depot. Oberflächen aus Nanostrukturen bieten die Möglichkeit langlebigere, biokompatible Implantate zu entwickeln. Diese Disziplin der Nanotechnologie wird auch als Nanobiotechnologie bezeichnet. Zahlreiche Anwendungen betreffen auch Probleme des Alltags: ein Beispiel dafür ist der Lotuseffekt, der selbstreinigende Oberflächen ermöglicht. Auch als Schutzanstrich für Karosserien wird die Nanotechnologie derzeit verwendet. Dabei fungiert ein nanoskalisches Bindemittel als Alternative zu Chromatschichten bei der Automobillackierung. Das Ziel der Entwicklung in der Nanotechnologie ist die digitale, programmierbare Manipulation der Materie auf atomarer Ebene und die daraus resultierende molekulare Fertigung, bzw. MNT. Untersuchungen bis in den atomaren Bereich sind heute mit dem Elektronenmikroskop oder dem Rasterkraftmikroskop möglich.

Literatur

Fiktion


- Neal Stephenson: Diamond Age (1996) – dt. Diamond Age - Die Grenzwelt (1996)
- Neal Stephenson: Snow Crash (1991)
- Marcus Hammerschmitt: Der Zensor (2001)
- Arthur C. Clarke: Fountains of Paradise (1979) - dt. Fahrstuhl zu den Sternen; siehe auch Weltraumlift
- Michael Crichton: Prey (2002) - dt. Beute
- Greg Bear: Queen of Angels (1990) - dt. Königin der Engel (1993)
- Greg Bear: Slant (1997)
- Kathleen Ann Goonan: Queen City Jazz (1994)
- Kathleen Ann Goonan: Mississippi Blues (1997)
- Kathleen Ann Goonan: Crescent City Rapsody (2000)
- Kathleen Ann Goonan: Light Music (2002)
- Peter F. Hamilton: The Nano Flower (1995) – dt. Mindstar, Die Nano-Blume (1999)
- John Robert Marlow: Nano (2004)
- Britt D. Gillette: Conquest of Paradise (2003)
- Stanisław Lem: Wizja Lokalna (1982) - dt. Lokaltermin (1985)
- Stanisław Lem: Pokój na ziemi (1986) - dt. Der Flop (1986), Frieden auf Erden (1988)
- Kevin J. Anderson & Doug Beason: Assemblers of Infinity (1993)
- Jack Dann & Gardner R. Dozois eds: Nanotech (Anthology) (1998)
- Elton Elliott ed: Nanodreams (1995)
- Michael Flynn: Nanotech Chronicles (1991)
- Bart Kosko: Nanotime (1997)
- Nancy Kress: Beggars and Choosers (1994)
- Wil McCarthy: Bloom (1998)
- Linda Nagata: The Bohr Maker (1995)
- Linda Nagata: Tech Heaven (1995)
- Walter Jon Williams: Aristoi (1992)

Sachliteratur


- G. Schmid (Ed.): Nanoparticles - From Theory to Application; Dez 2003; Wiley-VCH; ISBN: 3527305076
- Uwe Hartmann: Faszination Nanotechnologie. Spektrum Akademischer Verlag. 2005. ISBN 3-8274-1658-2
- K. Eric Drexler: [http://www.foresight.org/Nanosystems/toc.html Nanosystems] (Kapitel 1 u. 2, HTML)
- K. Eric Drexler: [http://www.foresight.org/EOC/index.html Engines of Creation]
- K. Eric Drexler: [http://www.foresight.org/UTF/Unbound_LBW/index.html Unbounding the Future]
- Robert A. Freitas: [http://www.nanomedicine.com/NMI.htm Nanomedicine] (Vol. I als HTML)
- Douglas Mulhall: Our Molecular Future
- Nadrain C. Seeman: Karriere für die Doppelhelix, Spektrum der Wissenschaft, Januar 2005
- Bundestagsdrucksache "Stand und Entwicklung der Nanotechnologie in Deutschland", BT-Drs. [http://dip.bundestag.de/btd/14/054/1405443.pdf 14/5443] vom 28.02.2001
- Nanofair 2004 New Ideas for Industry - International Symposium [http://www.vdi-nachrichten.com/onlineshops/buchshop/literaturshop/profisuche.asp?start=1&schriftenreihen=0&themen=3410&sortierung=5&archiv= VDI Bericht 1839, 2004]
- Niels Boeing: Nano ?! - Die Technik des 21. Jahrhunderts; 2004; ISBN 3871344885

Siehe auch


- Converging Technologies
- Nanowissenschaft
- Nanoelektronik
- Nanobeschichtung
- Transhumanismus

Weblinks


- [http://www.bmbf.de/de/nanotechnologie.php BMBF]
- [http://www.lifeinfo.de/inh2./nanotechnologie.html Nanotechnologie:Texte & Infos zu einer überfälligen gesellschaftlichen Debatte] (dt.; m. Einführungen & News)
- [http://www.wise-nano.org Wise-Nano], ein Wiki-Projekt für molekulare Nanotechnologie. Wird gehostet vom CRN
- [http://www.cfn.uni-karlsruhe.de/ DFG-Centrum für Funktionelle Nanostrukturen] Universität Karlsruhe
- [http://www.fzk.de/fzk/idcplg?IdcService=FZK&node=0049 Institut für Nanotechnologie] Forschungszentrum Karlsruhe in der Helmholtz-Gemeinschaft
- [http://www.ipt.arc.nasa.gov/gallery.html NASA nanotechnology gallery] (englisch)
- [http://www.foresight.org/ Foresight Institute] (englisch)
- [http://crnano.typepad.com/crnblog/ Center for responsible Nanotechnology] CRN (englisch)
- [http://nanotechnologie.pagina.nl/ Nanotechnologie Link Seite] (englisch)
- [http://www.nanoword.net/pages/intro.htm Einführung in die Nanotechnologie] (englisch)
- [http://www.vdi.de/vdi/organisation/schnellauswahl/fgkf/kfnt/index.php VDI-Kompetenzfeld Nanotechnik]
- [http://www.nanoreisen.de Animierte Reise durch die Nanowelt]
- [http://www.nanonet.de News und Hintergründe zur Nanotechnologie in Deutschland]
- [http://www.nanoforum.org Umfassende Infoseite zur Nanotechnologie in Europa (englisch)]
- http://nanonewsforum.com/
- [http://www.bio.com/newsfeatures/newsfeatures_research.jhtml?cid=12400261 Nanotech-Laser Treatment That Kills Cancer Cells Without Harming Healthy Tissue (engl.)] Applikationsbeispiel aus der Medizin
- http://www.inm-gmbh.de
- [http://www.nanotech.de nanotech.de] Informationen zur Nanotechnologie für den deutschsprachingen Raum
- [http://www.nano-map.de nano-map.de] Deutscher Nanotechnologie-Kompetenzatlas Kategorie:Technik Kategorie:Nanotechnologie ja:ナノテクノロジー ko:나노 과학 th:นาโนเทคโนโลยี

Quantenphysik

Die Quantenmechanik ist eine physikalische Theorie, die in den zwanziger und dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts vor allem von Werner Heisenberg und Erwin Schrödinger entwickelt wurde, um das Reich der atomaren und subatomaren Teilchen zu beschreiben. Weitere wichtige Beiträge zur Quantenmechanik wurden unter anderem von Wolfgang Pauli, Niels Bohr, Paul Dirac, Max Born und John von Neumann geleistet. Die Begriffe Quantenphysik, Quantentheorie und Quantenmechanik werden gelegentlich synonym verwendet. Oft wird, wie auch in diesem Artikel, Quantenphysik jedoch als Oberbegriff verwendet, welcher die Gesamtheit der Physik der klassisch-physikalisch nicht beschreibbaren Phänomene, die bei mikrophysikalischen Systemen auftreten, umfasst und unter Quantenmechanik das Teilgebiet der Quantenphysik verstanden, das die mathematische Beschreibung (mathematischer Teil der Quantenmechanik) und die physikalische Erklärung (physikalischer Teil der Quantenmechanik) der nachstehend aufgeführten Phänomene umfasst. Die Quantenmechanik stellt eine Hauptsäule des Theoriengebäudes der Physik dar. Die erhoffte Vereinigung mit der allgemeinen Relativitätstheorie, die eine zweite Säule repräsentiert, steht noch aus und zählt zu den größten Herausforderungen der physikalischen Grundlagenforschung. Einen Ansatz zur Lösung dieses Problems stellt die sogenannte Stringtheorie dar. Quanten- und Relativitätstheorie enthalten ihren Vorgänger, die newtonsche Physik, als Grenzfall und erfüllen damit das sogenannte Korrespondenzprinzip. Die wohl wichtigsten Phänomene, die die Quantenmechanik beschreibt, sind:
- Die Unschärferelation: Theorie, die besagt, dass es eine fundamentale Grenze für die Genauigkeit gibt, mit der sich so genannte komplementäre physikalische Eigenschaften (wie z. B. der Ort und der Impuls eines mikrophysikalischen Systems) gleichzeitig bestimmen lassen.
- Die Superposition: Quantenmechanische Zustände überlagern einander in Form ihrer Wellenfunktionen (= statistische Wahrscheinlichkeitswellen), ohne sich gegenseitig zu beeinflussen.
- Die Quantenverschränkung: Räumlich getrennte Teile eines mikrophysikalischen Systems (z. B. die Einzelteilchen eines Zweiteilchen-Systems), können korrelierte Messwerte besitzen, unabhängig davon, wie weit die Teile von einander entfernt sind. Diese wie auch die anderen von der Quantenmechanik beschriebenen Phänomene werden oft als kontra-intuitiv (im Widerspruch zu den im Alltag beobachtbaren Phänomenen stehend) bezeichnet, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass die meisten physikalischen Phänomene, die erst durch die Quantenmechanik befriedigend erklärbar wurden, im atomaren und subatomaren Bereich auftreten. Da die menschliche Intuition sich an den sinnlichen Erfahrungen in der Alltagswelt schult, ist es nachvollziehbar, dass eine derartige Theorie zunächst als kontra-intuitiv empfunden wird. Ähnlich wie die Relativitätstheorien hat die Quantenmechanik das Naturverständnis revolutioniert. Hinsichtlich ihres empirischen Erfolges gilt die Quantenmechanik als eine der am besten gesicherten physikalischen Theorien überhaupt. Über ihre angemessene Interpretation (was bedeutet die Quantenmechanik für das Universum, für uns Menschen, usw.) wird bis heute, nicht nur in Physikerkreisen, diskutiert. empirischen

Beschreibung der Theorie

Zustandsfunktion

Aufgrund verschiedener Experimente, die in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts durchgeführt wurden, erwies sich die bis dahin angenommene klassische Beschreibung der physikalischen Welt als unzureichend. Die klassische Physik beschreibt etwa ein mechanisches System eindeutig und vollständig durch Angabe der Aufenthaltsorte und Impulse seiner Bestandteilchen. Die zeitliche Entwicklung des Systems ist die zeitliche Entwicklung der Orte und Impulse der Teilchen. Man spricht bei Ort und Impuls auch von den Zustandsvariablen des Systems. Auch Felder (z. B. Elektrisches Feld) sind in der klassischen Beschreibung durch ihre Angabe an jedem Ort im Raum eindeutig und vollständig bestimmt. Die Quantenmechanik ersetzt diese klassische Beschreibung mittels Zustandsvariablen durch eine Beschreibung mittels einer Zustandsfunktion. Die Zustandsfunktion enthält alle ein System charakterisierenden Informationen; für eine bekannte Zustandsfunktion lassen sich im mathematischen Formalismus der Quantenmechanik Systemeigenschaften berechnen. Die zeitliche Entwicklung des Systems ist durch die zeitliche Entwicklung der Zustandsfunktion gegeben, welche durch die zeitabhängige Schrödingergleichung bestimmt ist. Eine Zustandsfunktion kann abhängig von unterschiedlichen Bezugsvariablen angegeben werden. Üblich sind ortsabhängige oder impulsabhängige Zustandsfunktionen, die sich mittels einer Fouriertransformation ineinander umwandeln lassen; man spricht von der Orts- oder Impulsdarstellung.

Wellenfunktion/Modell

In der nichtrelativistischen Quantenmechanik wird die instantane Zustandsfunktion eines Systems oft als Wellenfunktion bezeichnet. Die Wellenfunktion ist über einen ausgedehnten Raumbereich definiert; aus ihr lässt sich die Wahrscheinlichkeitsverteilung aller Beobachtungsgrößen des Systems berechnen. Bekannte Wellenfunktionen sind beispielsweise die Elektronenzustände fester Energie im Wasserstoffatom ("Elektronenwolke"). Hier ist das klassische System, in dem das Elektron sich um den Wasserstoffatomkern bewegt, durch ein quantenmechanisches System einer statistischen Wellenfunktion ersetzt. Die Wellenfunktion im Wasserstoffatom erlaubt etwa die Berechnung der Wahrscheinlichkeit, mit der sich das Elektron an einem bestimmten Ort im Atom aufhält. (Orbitalmodell). Orbitalmodell Die Wellenfunktionen eines Systems ergeben sich allgemein als Lösungen einer das System beschreibenden Schrödingergleichung. Für das Wasserstoffatom sind die genannten Wellenfunktionen spezielle zeitunabhängige Lösungen mit festen Energiewerten.

Welleneigenschaften

Ein Grund für die Entwicklung der Quantenmechanik war die Beobachtung, dass die klassische Beschreibung der Welt im Bereich der Atome nicht mehr gültig ist. Teilchen zeigten Eigenschaften wie Interferenz, die bislang nur von Wellen bekannt waren. Diese Eigenschaften lassen sich in der quantenmechanischen Darstellung durch Überlagerung zweier (oder mehrerer) Wellenfunktionen verstehen. Eine andere Eigenschaft quantenmechanischer Systeme ist, dass ein System sich in beliebiger Überlagerung seiner erlaubten Wellenfunktionen befinden kann. Bei einem solchen System sind dann viele verschiedene Messwerte, etwa des Aufenthaltsortes oder der Energie, möglich. Wenn man viele identische Systeme dieser Art herstellt, findet man eine Vielfalt von Messwerten. Die Verteilung dieser Messwerte ergibt sich aus dem mathematischen Formalismus der Quantenmechanik. Aus dieser Beobachtung ergibt sich die Aussage, dass in quantenmechanischen Systemen Messwerte nur mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit auftreten, aber nicht eindeutig bestimmt sind. Anzumerken ist hier, dass die auftretenden Messwerte immer vom Zustand des Systems abhängen. Manche Messwerte, etwa das Energieniveau eines Elektrons, das sich in einem speziellen Energiezustand im Wasserstoffatom befindet, sind genau bestimmt. Andere Systeme zum Beispiel höherer Ordnung als Wasserstoff, lassen sich nur schwer bzw. mit hohem Aufwand ermitteln.

Mathematische Formulierung

Die traditionelle mathematisch strenge Formulierung der Quantenmechanik durch John von Neumann aus dem Jahre 1932 beschreibt ein quantenmechanisches System durch Wellenfunktionen in einem komplexen separablen Hilbertraum \mathcal; die Wellenfunktionen \psi sind Elemente des Hilbertraumes. Ein wichtiges Beispiel sind die Wellenfunktionen \psi\in L_2(\mathbb^3) über dem Hilbertraum \mathcal=L_2(\mathbb^3) der komplexwertigen quadratintegrierbaren Funktionen auf dem Ortsraum \mathbb^3. Allgemeiner werden Mischungen von Quantenzuständen, also Quantensysteme mit zufälligen Wellenfunktionen, durch Dichteoperatoren (statistische Operatoren) beschrieben. Dichteoperatoren treten auch auf bei der Projektion eines zusammengesetzten quantalen Systems auf ein Teilsystem durch Bildung der partiellen Spur. Ob die Wellenfunktionen (Vektoren vom Betrag 1 im Hilbertraum) oder Dichteoperatoren das fundamentalere Konzept sind, ist auch heute noch philosophisch umstritten. Jede Beobachtungsgröße, in der Quantenmechanik Observable genannt, wird in der von-Neumannschen Beschreibung durch einen selbstadjungierten (vergröbert ausgedrückt:hermiteschen) linearen Operator auf diesem Raum beschrieben. Die Wahrscheinlichkeitsverteilung einer Observable in einem bestimmten Zustand ergibt sich aus dem Spektrum des zugehörigen Operators. Falls der Operator ein diskretes Spektrum besitzt, nimmt die Observable bei einer Messung nur diese diskreten Eigenwerte an. Nachdem eine Messung ausgeführt und ein Eigenwert gemessen wurde, befindet sich das System in dem Eigenvektor zum gemessenen Eigenwert; die Messung ist also irreversibel, indem das System von einem Zustand in einen anderen übergegangen ist. In dieser mathematischen Beschreibung wird Heisenbergs Unschärferelation zu einem Theorem über nichtkommutierende Operatoren: Wenn der Aufenthaltsort eines Teilchens gemessen wird, hat man zwar genauere Informationen über seinen Ort; Das System geht dadurch aber in einen neuen Zustand über, in dem der Impuls um so weniger bekannt ist. Ortsdarstellung und Impulsdarstellung der Wellenfunktion lassen sich durch Fouriertransformation ineinander überführen; Eine enge Ortsverteilung muss durch Überlagerung von Frequenzen (~Impulsen) aus einem breiten Band entstehen und umgekehrt. Damit ist die Impulsinformation des vorherigen Zustandes verloren. Nur wenn zwei (Mess)operatoren kommutieren, oder unabhängig voneinander sind, lassen sich zwei Messwerte unabhängig voneinander bestimmen Erst in neuerer Zeit ist eine allgemeinere mathematische Beschreibung von Observablen durch positiv-operatorwertige Wahrscheinlichkeitsmaße (positive operator valued probability measures, POVM) entstanden, die in der traditionellen Lehrbuchliteratur noch kaum behandelt wird. Operationen auf Quantensystemen werden in der modernen, aber noch wenig bekannten Version der Quantenmechanik durch "completely positive maps", vollständig positive Abbildungen, sehr umfassend und mathematisch elegant beschrieben. Diese Theorie verallgemeinert sowohl die unitäre Zeitentwicklung als auch die oben beschriebene traditionelle von-Neumannsche Beschreibung der Veränderung eines Quantensystems bei einer Messung. Konzepte, die nur schwer im traditionellen Bild beschrieben werden können, wie z.B. kontinuierlich ablaufende unscharfe Messungen, fügen sich problemlos in diese neuere Beschreibung ein.

Objektiver Zufall

Akzeptiert man das mathematische Modell der Quantenmechanik als vollständige Beschreibung der physikalischen Phänomene in ihrem Anwendungsbereich, stellt man fest, dass beim Messprozess der zufällige Ausgang eines Einzelexperiments eine andere Bedeutung erhält, als dies in klassischen statistischen Theorien der Fall ist. Selbst bei bestmöglicher Präparation eines quantenmechanischen Zustands verteilen sich die Messergebnisse bestimmter Beobachtungsgrößen zufällig über eine Anzahl möglicher Messergebnisse. Im Gegensatz z. B. zur statistischen Mechanik liegt dies allerdings nicht an der Unfähigkeit des Experimentators den Zustand exakt zu präparieren und auch nicht an der Unzulänglichkeit der Messgerätes, sondern stellt im Rahmen der Standardinterpretation der Quantenmechanik eine prinzipielle Beschränkung der Messung dieser Beobachtungsgröße in diesem Zustand dar. Die Sichtweise, dass die Quantenmechanik trotz ihrer Unfähigkeit, Messergebnisse in Einzelexperimenten definit zu beschreiben, die vollständige Naturbeschreibung liefert, drückt sich daher auch in der Meinung aus, dass es gar keine objektiv existierenden Eigenschaften des Einzelsystems gibt, die mit einem einzelnen Messergebnis korrespondieren. Eine objektive Eigenschaft eines quantenmechanischen Zustands im Kontext einer Messung ist vielmehr nur die statistische Verteilung der Messergebnisse bei Messung eines ganzen Ensembles. Man spricht in diesem Zusammenhang daher auch vom objektiven Zufall in der Quantenmechanik.

Schlüsselexperimente/Gedankenexperimente


- Dass Quantenphänomene nichtlokal sein können, verdeutlicht das Paradoxon von de Broglie.
- Das EPR-Experiment (ein Gedankenexperiment von Albert Einstein, Boris Podolsky und Nathan Rosen) und damit zusammenhängend die Bellsche Ungleichung und das real durchgeführte Aspect-Experiment zeigen klar die Unverträglichkeit der Quantenmechanik mit einer Theorie ausschließlich lokaler verborgener Variablen. Nichtlokale Interpretationen der Quantentheorie mit verborgenen Variablen werden dadurch nicht ausgeschlossen.
- Das Messproblem und das Problem der Verständlichkeit werden - neben anderen grundlegenden Eigenschaften der Quantenmechanik - am Doppelspaltexperiment sichtbar. Die hier gezeigte scheinbare Doppelnatur von physikalischen Objekten als Teilchen und Welle führte Niels Bohr auf die Idee des Welle-Teilchen-Dualismus: Wellen- und Teilchenmodell als zwei komplementäre Sichtweisen, die beide für ein vollständiges Verständnis notwendig sind und sich dennoch gegenseitig ausschließen. Außerdem zeigt das Doppelspaltexperiment das unterschiedliche Verhalten des Systems mit und ohne Messung.
- Schrödingers Katze, ein Gedankenexperiment von Erwin Schrödinger wirft die Frage nach der Realität nichtbeobachteter Phänomene auf.
- Wigners Freund ist eine Variation von Schrödingers Katze, wobei die Betonung auf den Einfluss des menschlichen Bewusstseins auf den Messprozess gelegt wird.
- Wechselwirkungsfreie Messung (Bomben-Experiment)

Interpretation

Die Debatte zu den obigen Fragen eröffneten Albert Einstein: „Die Quantenmechanik ist unvollständig“ und „Gott würfelt nicht“ und Niels Bohr, der die Komplementarität betonte und Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation verteidigte. Im Lauf der mehrjährigen heftigen Diskussion musste Einstein die Unbestimmtheitsrelation akzeptieren, während Bohr seine Idee der Komplementarität deutlich abschwächte, was zur heute vorherrschenden Kopenhagener Interpretation führte. Heute gehen Physiker mehrheitlich davon aus, dass die Quantentheorie alles beschreibt, was es über ein System zu wissen gibt, und dass die Messvorgänge irreduzibel sind und nicht nur unser beschränktes Wissen reflektieren. Diese Interpretation hat im Weiteren zur Folge, dass der Akt des Beobachtens die Schrödingergleichung umgeht und das System instantan in einen Eigenzustand fällt (der so genannte Zusammenbruch der Wellenfunktion). Neben der Kopenhagener Interpretation sind aber auch verschiedene andere nennenswerte Deutungen vorgeschlagen worden.
- David Bohm hat eine nichtlokale Theorie mit verborgenen Variablen entwickelt, wobei die Wellenfunktion als Führungswelle des Teilchens interpretiert wird. Diese Theorie liefert exakt die gleichen empirischen Voraussagen wie die Kopenhagener Interpretation der nichtrelativistischen Quantenmechanik, so dass experimentell nicht zwischen beiden unterschieden werden kann. Obwohl diese Theorie deterministisch ist, verhindert die Heisenbergsche Unschärferelation, dass der Zustand der verborgenen Variablen jemals genau bekannt sein kann. Zusammen mit der in der Bohmschen Theorie postulierten Quantengleichverteilungs-Hypothese hat das zur Folge, dass Messresultate wie bei der Kopenhagener Deutung entsprechend dem Quadrat der Wellenfunktion statistisch verteilt erscheinen. Bisher ist noch nicht abschliessend gesichert, dass diese Theorie auch auf die relativistische Quantenmechanik erweitert werden kann. Ähnliche Theorien mit verborgenen Variablen stammen von Louis de Broglie und anderen.
- Hugh Everetts Viele-Welten-Interpretation behauptet, dass alle von der Quantentheorie nicht ausgeschlossenen Möglichkeiten tatsächlich gleichzeitig geschehen, und zwar in einem Viel-Welt-Universum von meist unabhängigen Paralleluniversen. Diese Interpretation kommt ohne "Zusammenbruch" der globalen Wellenfunktion beim Messprozess aus; vielmehr entwickelt sich die globale "Viele-Welten-Wellenfunktion" deterministisch. Die Tatsache, dass wir Zufälligkeit und scheinbar einen Zusammenbruch der Wellenfunktion beobachten, ist dann darauf zurückzuführen, dass wir subjektiv nur ein Universum beobachten können, während andere Kopien von uns in anderen Universen anderes beobachten. In Everetts Interpretation ist die Messung ein Vorgang, welcher von einer regulären Schrödingergleichung beschrieben werden kann und keine spezielle Behandlung verlangt.
- Eine andere Richtung versucht, durch eine Abänderung der klassischen Logik in eine Quantenlogik die Interpretationsprobleme zu beseitigen.
- Eugene Paul Wigner stellte die Theorie der Bewusstseinswellen auf, mit der er insbesondere das Messproblem zu umgehen hofft.
- Die von John G. Cramer entwickelte sog. Transaktionsinterpretation basiert auf Emitter-Absorber-Wechselwirkungen, die sowohl in die Zukunft als auch in die Vergangenheit gerichtet sind. Diese Interpretation ist ebenso wie die bohmsche nichtlokal und kausal und sie vermeidet einen beobachterabhängigen Kollaps des Quantenzustands durch den Messprozess [http://mist.npl.washington.edu/npl/int_rep/tiqm/TI_toc.html].

Anwendungen

Quantenmechanische Erklärungen für das Verhalten von Transistoren und Dioden sind Grundlage der gesamten Mikroelektronik. Quantenmechanik war für die Entwicklung von Lasern, Elektronenmikroskopen, und für die Magnetresonanztomographie besonders wichtig. Rechnergestützte Chemie ist eigentlich angewandte Quantenmechanik auf einem Computer. Die moderne Mikrobiologie, Gentechnologie und die Kernphysik wären ohne detaillierte Kenntnisse der Quantenphysik nicht denkbar. Auch die Festkörperphysik greift häufig auf Erkenntnisse der Quantenphysik zurück. Eine unmittelbare Anwendung der speziellen Gesetze der Quantenmechanik wird im Bereich der Quanteninformation untersucht. Es werden große Anstrengungen unternommen, einen Quantencomputer zu bauen, welcher durch Ausnutzung der verschiedenen Eigenzustände und der Wahrscheinlichkeitsnatur eines quantenmechanischen Systems hochparallel arbeiten würde. Einsatzgebiet eines solchen Quantenrechners wäre beispielsweise das Knacken moderner Verschlüsselungsmethoden. Im Gegenzug hat man mit der Quantenkryptographie ein System zum theoretisch absolut sicheren Schlüsselaustausch gefunden, in der Praxis ist diese Methode häufig etwas abgewandelt und unsicherer, da es hier auch auf die Übertragungsgeschwindigkeit ankommt.

Erweiterungen

Wichtige Erweiterungen der Quantenmechanik sind die Quantenfeldtheorien und verschiedene Ansätze zur relativistischen Quantenmechanik wie die Diracgleichung und die Klein-Gordon-Gleichung.

Geschichte

Die Quantenmechanik als exakte physikalische Theorie nahm ihren Ursprung in der Untersuchung der Spektrallinien des Wasserstoffs. 1913 postuliert Niels Bohr diskrete Energiezustände des Elektrons im Wasserstoffatom, um die Spektrallinien zu erklären (Bohrsches Atommodell). Mit den seit 1925 von Werner Heisenberg und Erwin Schrödinger unabhängig voneinander entwickelten theoretischen Grundlagen (Wellenmechanik, Matrizenmechanik, die sich später als zwei Sichtweisen einer Theorie herausstellten) stand dann erstmals eine quantitative Theorie zur Verfügung. Sie konnte in Analogie zur klassischen Mechanik (Korrespondenzprinzip) aufgebaut werden, und übernahm viele Prinzipien (Prinzip der kleinsten Wirkung), ergänzte sie aber um ein neues Prinzip (Operatoren ersetzen Variablen). Die Schrödingergleichung beschreibt in der hier entwickelten Theorie sowohl die möglichen Zustände eines Systems (zeitunabhängige oder statische Schrödingergleichung) als auch die zeitliche Entwicklung eines Systems (allgemeine Schrödingergleichung). Dabei wird der Zustand eines Systems durch ein Element eines Vektorraumes (genauer eines Hilbertraumes) gegeben; man spricht je nach Sichtweise von der Wellenfunktion (in der Wellenmechanik) oder von Zustandsvektor (in der Matrizenmechanik). In Folge dieser Entwicklung formulierte Heisenberg im Jahre 1927 seine Unschärferelation. Die Kopenhagener Interpretation der Quantenmechanik hat etwa um die gleiche Zeit Form angenommen. Eine formal-mathematische Rechtfertigung der Quantenmechanik wurde im Jahre 1932 durch John von Neumann erbracht.

Weitere Entwicklungen

Louis de Broglie stellte als erster die später bestätigte Vermutung auf, dass Materie auch Welleneigenschaften aufweist (siehe Welle-Teilchen-Dualismus). Paul A. M. Diracs Formulierung der Dirac-Gleichung im Jahre 1928 war die erste erfolgreiche Vereinigung der Quantenmechanik mit der speziellen Relativitätstheorie zur relativistischen Quantenmechanik. In Abgrenzung von dieser wird die bislang besprochene Quantenmechanik auch nichtrelativistische Quantenmechanik genannt. Ein weiterer Schritt war die Entwicklung der Quantenfeldtheorien. Als erste wurde die Quantenelektrodynamik (QED) von 1940 an formuliert. Sie wurde maßgeblich von Richard Feynman, F. J. Dyson, Julian Schwinger und Shinichiro Tomonaga entwickelt. In Verallgemeinerung entstanden hieraus die Quantenfeldtheorien der schwachen Wechselwirkung und der starken Wechselwirkung. Bislang ist es nicht gelungen, eine Quantentheorie der Gravitation zu formulieren. Die Viele-Welten-Interpretation wurde 1956 von Hugh Everett III formuliert (unter dem Namen Relative State Interpretation, also relativer Zustand-Interpretation). Die Quantenchromodynamik wurde 1964 von Greenberg und Nambu vorgeschlagen.

Einige Zitate

:Ich mag sie nicht, und es tut mir leid, jemals etwas damit zu tun gehabt zu haben.- Erwin Schrödinger über Quantenmechanik :Diejenigen, die nicht schockiert sind, wenn sie zum ersten mal mit Quantenmechanik zu tun haben, haben sie nicht verstanden. - Niels Bohr :Ich kann mir nicht vorstellen, daß der Liebe Gott mit Würfeln spielt! - Albert Einstein :Einstein, schreiben Sie Gott nicht vor, was er zu tun hat. - Niels Bohr : Ich denke, man kann mit Sicherheit sagen, dass niemand Quantenmechanik versteht. (I think it is safe to say that no one understands quantum mechanics.) - Richard Feynman :Die Feststellung, dass die gegenwärtigen Wandlungen unseres Wertsystems viele Wissenschaftszweige beeinflussen werden, mag jene überraschen, die an eine objektive, wertfreie Wissenschaft glauben; sie ist jedoch eine der wichtigen Implikationen der Neuen Physik. Heisenbergs Beiträge zur Quantentheorie, (...) führen eindeutig zu der Erkenntnis, dass das klassische Ideal wissenschaftlicher Objektivität nicht mehr aufrechterhalten werden kann. - Fritjof Capra :I am still confused, but on a higher level. (Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau.) - Enrico Fermi

Philosophische Fragen

Obwohl die Quantenmechanik zu extrem präzisen Vorhersagen führt, hat ihre Interpretation eine heftige philosophische Debatte ausgelöst. Im Vordergrund der Diskussion stehen fünf Fragen: # Kausalität: Gibt es in der Natur einen Zufall oder sind die Naturgesetze deterministisch? #Realität: Gibt es eine reale Außenwelt? Steht mein Haus noch da, auch wenn ich nicht zu Hause bin? #Lokalität / Separabilität: Laufen alle Wechselwirkungen lokal ab, oder gibt es Fernwirkungen? Sind weit voneinander entfernte Ereignisse unabhängig voneinander? #Verständlichkeit: Kann die Welt mit einer widerspruchfreien Theorie beschrieben werden, GUT genannt, oder braucht man zu einer vollständigen Beschreibung mehrere komplementäre (sich ausschließende) Theorien? #Messproblem: Während sich die Wahrscheinlichkeitsfunktionen des ungemessenen Systems deterministisch verhalten, sind die Observablen zufällig auf die möglichen Eigenwerte verteilt, und die weitere Entwicklung des Systems hängt vom tatsächlich gemessenen Wert ab. Woher kommt diese unterschiedliche Dynamik zwischen Messung und unbeobachteter Natur, wenn doch der Messapparat auch Teil der Natur ist? Dass diese Fragen keineswegs trivial sind, verdeutlichen verschiedene Gedankenexperimente, die z. T. konkretisiert und auch real durchgeführt wurden.

Siehe auch


- Portal:Physik
- Faktisches
- Dichtematrix
- harmonischer Oszillator
- anharmonischer Oszillator
- Spektroskopie
- Gruppentheorie
- Teilchen im Kasten

Literatur


- Cohen-Tannoudji, Claude: Quantenmechanik, ISBN 3-11-016458-2
- Dawydow, A.S: Quantenmechanik, ISBN 3527402578
- Fließbach, Torsten: Quantenmechanik, ISBN 3-8274-0996-9
- Tony Hey und Patrick Walters: Das Quantenuniversum, ISBN 3-8274-0315-4
- Baumann K. und Sexl R.U. (Hrsg.): Die Deutungen der Quantentheorie, ISBN 3-5280-8540-1
- Passon O.: Bohmsche Mechanik. ISBN 3-8171-1742-6
- Nolting, Wolfgang: Grundkurs Theoretische Physik 5/1 (Quantenmechanik - Grundlagen), ISBN 3-540-40071-0
- Nolting, Wolfgang: Grundkurs Theoretische Physik 5/2 (Quantenmechanik - Methoden und Anwendungen), ISBN 3-540-40072-9

Weblinks


- [http://www.cip.physik.uni-muenchen.de/~milq/ Münchener Internetprojekt zur Lehrerfortbildung in Quantenmechanik] (Universität München)
- [http://www.itkp.uni-bonn.de/~metsch/pdm/pdmquant.html Physik des Monats April: Quantenmechanik] (Universität Bonn)
- [http://www.physik.uni-muenchen.de/leifiphysik/web_ph12/materialseiten/m09_quanten.htm Versuche und Aufgaben zur Quantenmechanik]
- [http://pauli.uni-muenster.de/menu/Lehre/quant-skript/skriptum-h.html Quantentheorie] (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) Kategorie:Quantenphysik Kategorie:Physik ja:量子力学 ko:양자역학

Nanobot

Unter Nanobots oder Nanorobotern (auch: Naniten) versteht man (noch hypothetische) autonome Kleinstmaschinen (Roboter) als eine der Hauptentwicklungsrichtungen der Nanotechnologie. Heute denkbare Prototypen wären von der Größe eines Streichholzkopfes, in nicht allzuferner Zukunft sollen sie auf die Größe von Blutkörperchen oder darunter schrumpfen und zur Fortbewegung befähigt sein. Solchen Maschinen wird eine große Zukunft in der Medizin vorausgesagt, da sie selbsttätig z.B. im menschlichen Organismus auf der Suche nach Krankheitsherden (wie Krebszellen) zu deren Beseitung unterwegs sein können. Für medizinische Anwendungen wären auch lange, dünne, faserförmige Nanobots geeignet, die zwischen den Körperzellen oder in den Blutgefäßen verlaufen. Dadurch wäre es möglich, von außerhalb des Patienten Energie, Information und Material zuzuführen. Diese Anwendung der Nanobots wäre eine direkte Weiterentwicklung der minimal-invasiven Chirurgie. Die Positionierung und Steuerung von frei schwimmenden Nanobots wäre dann nicht mehr notwendig.

Anwendungsmöglichkeiten

Denkbare Anwendungsmöglichkeiten wären
- Medizin Krebsbeseitigung, Nachbau von Knochen und Organen, Operationen
- Produktion Herstellung von Produkten, nur die richtigen Atome müssen vorliegen -> Müll als Rohstoff
- Computernetzwerk und Überwachung durch "Intelligenten Staub"
- Militärische Anwendungen Naniten könnten nicht nur zur Überwachung und Spionage eingesetzt werden, auch Herstellung von benötigten Produkten wäre möglich. Allerdings könnten Naniten auch als Waffe eingesetzt werden.

Negativszenarien

Das von Eric Drexler in seinem Buch Engines of Creation geprägte Schlagwort des grey goo (etwa: "grauer Schleim") hat eine gewisse Popularität gewonnen: Damit gemeint sind die von Myriaden von amoklaufenden und selbstvermehrenden, aggressiven Nanobots hinterlassenen Reste der Dinge der Erdoberfläche.

Forschung

Es gibt detaillierte Analysen zur Gefährlichkeit von solchen Szenarien [http://www.foresight.org/NanoRev/Ecophagy.html]. Im Juni 2004 veröffentlichte das Institute of Physics [http://www.iop.org/] einen Beitrag [http://www.iop.org/EJ/abstract/0957-4484/15/8/001/] von Eric Drexler, in dem er herausstellte, dass Schwärme von autonomen, selbstreplikativen Nanobots weder notwendig noch wünschenswert sind zur Realisierung von molekularer Fertigung. Stattdessen legt er Gründe für den Einsatz autoreproduktiver Fertigungssysteme dar. Ein detaillierter Entwurf für ein solches Alternativsystem stammt von Chris Phoenix und lässt sich online abrufen [http://www.jetpress.org/volume13/Nanofactory.htm].

Siehe auch

Nanocomputer, Nanoröhre, Mooresches Gesetz, Molekulare Elektronik, Homoiostase, Selbstorganisation, Flagella, Mikrotubuli, Brennstoffzelle, Virus, Künstliches Leben

Literatur

Fiktion


- Walter Jon Williams: Aristoi. 1993. ISBN 3453085906
- Neal Stephenson: Diamond Age, Die Grenzwelt. 1995. ISBN 3442415853
- Wil McCarthy: Die Mykora-Mission. 1998. ISBN 389480694X (E-Book)
- Michael Crichton: Die Beute. 2002. ISBN 3896672096

Weblinks


- http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/lis/16297/1.html - Riesenstreit im Zwergenland (telepolis)
- http://www.aerztezeitung.de/docs/2004/05/11/087a1003.asp?cat=/computer/roboter - Nanoroboter aus DNA-Molekülen konstruiert
- http://www.heise.de/newsticker/meldung/49754 - Wie Nanomaschinen durch den Körper kommen.
- http://www.heise.de/newsticker/meldung/24026 - Nano-Roboter sollen Wasserqualität kontrollieren
- http://www.crnano.org Center for Responsible Nanotechnology, eine nichtkommerzielle Organisation zur Erforschung der gesellschaftlichen und politischen Auswirkungen von Nanotechnologie
- http://crnano.typepad.com/crnblog/ - Das Blog des CRN, moderiert von Chris Phonix und Mike Deering
- http://www.wise-nano.org Ein Wiki-Projekt zu Zukunftstechnologien, die einen großen Einfluss auf die Gesellschaft haben können, gehostet von CRN. Kategorie:Nanotechnologie Kategorie:Robotik

1959

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Paul Chaudet wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Kuba. Der Diktator Fulgencio Batista flieht ins Ausland. Fidel Castro kommt an die Macht
- 2. Januar: Fidel Castro und seine Revolutionstruppen rücken in Havanna, der Hauptstadt Kubas ein
- 3. Januar: Alaska wird der 49. Bundesstaat der USA
- 6. Februar: Die deutsche Luftwaffe erhält 300 US: Jagdflugzeuge des Typs Starfighter. Im Laufe der nächsten Jahre stürzen davon 260 Maschinen ab. 110 Piloten kommen ums Leben
- 15. Februar: Im Regierungsbezirk Düsseldorf wird erstmals in der Bundesrepublik Deutschland ein Radargerät zur Geschwindigkeitsmessung eingesetzt
- 18. März: Der amerikanische Präsident Dwight D. Eisenhower unterzeichnet eine Bestimmung zur Eigenstaatlichkeit von Hawaii. Damit wird Hawaii der 50. Bundesstaat der USA
- 16. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Niederlande
- 11. Juli: Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Luxemburg zur Kriegsentschädigung des 2. Weltkriegs
- 20./21. Juli: Sieben Länder der OEEC beschließen die Errichtung einer Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA)
- 21. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Frankreich
- 21. August: Hawaii wird der 50. Bundesstaat der USA
- 12. September: Theodor Heuss scheidet aus dem Amt des Bundespräsidenten
- 7. Oktober: der Ministerpräsident des Irak, Abdel Karim Kassem, erleidet bei einem Attentat schwere Verletzungen
- 17. Oktober: Marokko wertet die Währung ab und führt die neue Geldeinheit Dirham ein
- 26. Oktober: Pakistan erklärt Rawalpindi zur neuen Hauptstadt der Republik
- 11. November: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Ägypten und zwischen Deutschland und Syrien. Beide in Kraft seit dem 16. Oktober 1960
- 15. November: Godesberger Programm der SPD
- 17. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Ägypten
- 12. Dezember: im Grenzgebiet von Paraguay und Argentinien bricht eine Rebellion gegen das Regime des General Alfredo Stroessner aus, sie wird jedoch rasch niedergeschlagen
- 16. Dezember: Präsident Sukarno verlängert den Ausnahmezustand in Indonesien auf unbestimmte Zeit und macht sich mehr und mehr zum Alleinherrscher
- China annektiert Tibet
- Volksaufstand gegen die chinesische Besetzung Tibets in Lhasa
- Flucht des 14. Dalai Lama ins indische Exil
- Ché Guevara und Fidel Castro ergreifen mit ihrer Bewegung des 26. Juli (M-26-7) die Macht in Kuba

Wirtschaft


- LPG-Pflicht in der DDR wird eingeführt

Wissenschaft und Technik


- 2. Januar: Der sowjetische SatellitLunik 1“ fliegt zum Mond
- 7. Juli 15.28Uhr MEZ: Der Planet Venus bedeckt zum ersten Mal seit dem 11. September 1128 den hellen Fixstern Regulus. Das seltene Ereignis, das sich erst am 1. Oktober 2044 wiederholen wird, wird von Astronomen zur Durchmesserbestimmung der Venus und zur Untersuchung der Venusatmosphäre genutzt. [http://www.marco-peuschel.de/Regulusbedeckungen%20durch%20die%20gro%DFen%20Planeten.pdf]
- 18. August: Der „Mini“(britischer Kleinwagen) kommt auf den Markt
- 13. September: Eine sowjetische Rakete erreicht den Mond und zerschellt dort
- 4. Oktober: Die sowjetische Raumsonde Lunik 3 wird gestartet, um erstmals Bilder der erdabgewandten Seite des Mondes zu machen
- 29. Dezember: Richard P. Feynman hält seine Rede There's plenty of Room at the Bottom, welche zum ersten Mal die Möglichkeiten der Nanotechnologie andeutet

Kultur und Gesellschaft


- 6. Februar: Uraufführung der Oper La voix humaine von Francis Poulenc an der Opéra-Comique in Paris
- 26. Februar: Auf das Gemälde „Der Höllensturz der Verdammten“ von Peter Paul Rubens wird in der Alten Pinakothek in München ein Säureattentat verübt
- 14. Juni: Uraufführung der Oper Die tödlichen Wünsche von Giselher Klebe in Düsseldorf
- 20. September: Uraufführung der Oper Die Ermordung Cäsars von Giselher Klebe in Essen
- 29. Oktober: In der Erstausgabe des Comic-Magazins Pilote erscheint die erste Folge von Astérix le Gaulois
- 10. November: Uraufführung der Rundfunkoper Przygoda Króla Artura (Die Abenteuer König Arturs) von Grażyna Bacewicz im Sender Radio Warschau
- 21. Dezember: Schah Reza Pahlevi heiratet zum drittenmal
- Der Roman „Memento Mori“ von Muriel Spark erscheint
- In der Bundesrepublik erscheint erstmals die Jugendzeitschrift „twen

Katastrophen


- 3. Februar: New York, USA. Ein Turboprop Verkehrsflugzeug der American eine Lockheed L-188 Electra stürzte während der Landung am Ende der Landebahn des Flughafens LaGuardia in den East River. Viele überlebten anfänglich die Katastrophe, ertranken aber dann im eiskalten Wasser. 65 Personen starben, 8 Menschen überlebten
- 3. Februar: Varese, Italien. Eine Super Constellation der TWA, auf dem planmäßigen Flug nach Paris, Frankreich, wurde etwa 15 Minuten nach dem Start vom Flughafen Mailand-Malpensa von einem Blitz getroffen. Anschließend explodierten die Treibstoff-Tanks. Alle 68 Menschen an Bord starben
- 3. Februar: The Day the Music Died
- 1. November: Rio de Janeiro, Brasilien. Eine Lockheed Constellation der deutschen Lufthansa, auf einem planmäßigen Flug aus Hamburg, Deutschland kommend, stürzte beim Landeanflug wegen schlechter Sicht und heftigem Regen kurz vor der Küste ins Meer. 36 Menschen starben, 3 konnten gerettet werden
- 1. Dezember: Williamsport, Pennsylvania, USA. Eine Verkehrsmaschine stürzte während eines Landeabbruchs ab. 25 Tote
- 2. Dezember: in Südfrankreich stürzt die Staumauer Malpasset ein. Ca. 421 Menschen starben durch die Flutwelle

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 8. November: Minneapolis, Minnesota: Basketballspieler Elgin Baylor erzielt mit 64 Punkten gegen die Boston Celtics einen neuen NBA-Rekord
- Eintracht Frankfurt wird mit 5:3 gegen Kickers Offenbach im Finale von Berlin Deutscher Fußballmeister

Geboren


- 2. Januar: Ines Müller, deutsche Leichtathletin
- 5. Januar: Clancy Brown, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Januar: August Zirner, deutscher Schauspieler
- 7. Januar: Frank Wörndl, deutscher Skirennläufer
- 8. Januar: Paul Hester, australischer Musiker († 2005)
- 8. Januar: Martin Langer, deutscher Kameramann
- 8. Januar: Leo Lukas, österreichischer Kabarettist, Regisseur und Schriftsteller
- 9. Januar: Monika Staab, deutsche Fußballtrainerin
- 9. Januar: Rigoberta Menchú Tum, guatemaltekische Menschenrechtsaktivistin
- 10. Januar: Chandra Cheeseborough, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 12. Januar: Ralf Möller, deutscher Bodybuilder und Schauspieler
- 12. Januar: Blixa Bargeld, deutscher Musiker, Performance-Künstler, Komponist, Autor und Schauspieler
- 12. Januar: Per Gessle, Musiker
- 12. Januar: Weronika Tscherkassowa, oppositionelle belarussische Journalistin († 2004)
- 13. Januar: Kid Ramos, US-amerikanischer Bluesrockgitarrist
- 17. Januar: Salome Kammer, deutsche Schauspielerin, Musikerin
- 17. Januar: Fabio Luisi, italienischer Dirigent
- 17. Januar: Susanna Hoffs, US-amerikanische Popsängerin
- 18. Januar: Volkmar Vogel, deutscher Politiker und MdB
- 18. Januar: Dagmar Lurz, deutsche Eiskunstläuferin
- 19. Januar: Margarete Bause, deutsche Politikerin
- 19. Januar: Harold Kreis, Eishockeyspieler (Verteidiger) und -trainer
- 20. Januar: Antoine Hervé, französischer Komponist und Pianist
- 20. Januar: R. A. Salvatore, US-amerikanischer Autor verschiedener Fantasy-Buch-Serien
- 21. Januar: Oskar Roehler, deutscher Filmregisseur
- 21. Januar: Günter Nooke, Politiker
- 22. Januar: Holger Hieronymus, Fußballspieler
- 22. Januar: Urs Meier, Schweizer Fußballschiedsrichter
- 22. Januar: Linda Blair, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Januar: Michel Preud'homme, belgischer Fußballspieler
- 26. Januar: Moritz Hunzinger, deutscher Public-Relations-Unternehmer
- 26. Januar: Ingo Schachtschneider, rechtsextremer Politiker
- 27. Januar: Jörg Becker, deutscher Wirtschaftsinformatiker
- 28. Januar: Frank Darabont, Regisseur, Autor
- 29. Januar: Peter Hettlich, deutscher Politiker
- 29. Januar: Raimund Becker, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit
- 30. Januar: Jody Watley, afroamerikanische Musikerin
- 30. Januar: Alexander Bob, Arzt und Verlagsmanager
- 30. Januar: Lutz Hoffmann, deutscher Turner
- 31. Januar: Peter Popangelow, bulgarischer Skirennläufer
- 1. Februar: Barbara Auer, deutsche Schauspielerin
- 2. Februar: Hella von Sinnen, deutsche TV-Entertainerin und Komikerin
- 2. Februar: Hubertus von Hohenlohe, Skirennfahrer
- 4. Februar: Cornelia Pieper, deutsche Politikerin
- 5. Februar: Jennifer Granholm, Gouverneurin des US-Staats Michigan
- 8. Februar: Jürgen Kruse, deutscher Theaterregisseur
- 11. Februar: Roberto Moreno, brasilianischer Rennfahrer
- 11. Februar: René Müller, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 14. Februar: Renée Fleming, US-amerikanische Sopranistin
- 15. Februar: Lawrence Taylor, Abwehrspieler im American Football
- 15. Februar: Reinhard Loske, deutscher Politiker
- 16. Februar: John McEnroe, US-amerikanischer Tennisspieler
- 18. Februar: Gerald Ehrmann, deutscher Fußballspieler
- 20. Februar: Sabine Kaack, deutsche Schauspielerin
- 21. Februar: David Hyde Pierce, US-amerikanischer Schauspieler
- 22. Februar: Mikhail Gurevich, belgischer Schachmeister
- 22. Februar: Kyle MacLachlan, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. Februar: Caroline Hagenbeck, deutsche Tierparkleiterin († 2005)
- 23. Februar: Jürgen Friedl, deutscher Fußballspieler
- 23. Februar: Karin Wolff, Kultusministerin und stellv. Ministerpräsidentin des Landes Hessen
- 26. Februar: Klaus Riegert, deutscher Politiker
- 27. Februar: Johnny Van Zant, Rockmusiker
- 2. März: Larry Stewart, US-amerikanischer Country-Sänger
- 4. März: Annette Seemann, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
- 6. März: Tom Arnold, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. März: Donna Murphy, US-amerikanische Schauspielerin
- 9. März: Giovanni di Lorenzo, Journalist
- 11. März: Elisabeth Schroedter, deutsche Europaabgeordnete
- 11. März: Maria Epple, deutsche Skirennläuferin
- 11. März: Martin Loeb, Schauspieler
- 11. März: Nina Hartley, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 12. März: Hermann Parzinger, deutscher Prähistoriker und Präsident des DAI
- 13. März: Till Backhaus, Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern
- 15. März: Renny Harlin, finnischer Filmregisseur und Produzent
- 15. März: Ben Okri, nigerianischer Schriftsteller
- 15. März: Peter Ablinger, österreichischer Komponist
- 16. März: Flavor Flav, einer von zwei Rappern der Hip-Hop Gruppe Public Enemy
- 16. März: Jens Stoltenberg, norwegischer Politiker und Staatsminister
- 17. März: Danny Ainge, US-amerikanischer Basketballspieler
- 18. März: Luc Besson, französischer Filmregisseur
- 18. März: Irene Cara, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 20. März: Sting (Wrestler), US-amerikanischer Wrestler
- 21. März: Nobuo Uematsu, japanischer Musiker
- 23. März: Zuzana Brabcová, tschechische Schriftstellerin
- 24. März: Renaldo Nehemiah, ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet
- 26. März: Axel Berg, deutscher Politiker, MdB
- 27. März: Petra Heß, deutsche Politikerin
- 28. März: Jacob de Haan, niederländischer Komponist und Musiker
- 29. März: Perry Farrell, US-amerikanischer Rockmusiker
- 30. März: Markus Hinterhäuser, österreichischer Pianist und Kulturmanager
- 31. März: Thierry Claveyrolat, französischer Radrennfahrer († 1999)
- 1. April: Christian Thielemann, deutscher Dirigent
- 2. April: Rolf Schwanitz, deutscher Politiker
- 2. April: Juha Kankkunen, erfolgreicher Rallye-Fahrer
- 2. April: Gelindo Bordin, italienischer Marathonläufer
- 10. April: Stanislaw Tillich, deutscher Politiker
- 10. April: Jochen Nickel, deutscher Schauspieler
- 10. April: Brian Setzer, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Musiker
- 12. April: Andy Bausch, luxemburger Filmregisseur
- 13. April: Zeruya Shalev, israelische Schriftstellerin
- 15. April: Emma Thompson, britische Schauspielerin
- 15. April: Fruit Chan, Regisseur
- 16. April: Hartmut Koschyk, deutscher Politiker und MdB
- 17. April: Sean Bean, britischer Schauspieler
- 21. April: Robert Smith, Gründer, Sänger und Gitarrist der Rockband The Cure
- 21. April: Gerhard Delling, Sportjournalist
- 22. April: Peter Druschel, Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Informatik
- 24. April: Dieter Peter Jahr, deutscher Politiker
- 24. April: Johannes Rauch, österreichischer Politiker
- 26. April: Tom Pauls, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 26. April: Michael Lielacher, österreichischer Manager und Unternehmer
- 27. April: Sheena Easton, britische Sängerin
- 28. April: Susanne Hüttmann-Stoll, Richterin am deutschen Bundessozialgericht
- 3. Mai: Shigeru Kan-no, In Deutschland lebender japanischer Dirigent und Komponist
- 3. Mai: Andrea Spatzek, österreichische Schauspielerin
- 4. Mai: Inger Nilsson, schwedische Schauspielerin
- 4. Mai: Randy Travis, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter
- 6. Mai: Oskar Prinz von Preußen (
- 1959)
, 37. Herrenmeister des Johanniterordens; Kaiserurenkel
- 7. Mai: Horst Eckert, deutscher Autor von Kriminalromanen
- 9. Mai: Ulrich Matthes, deutscher Schauspieler
- 9. Mai: János Áder, ungarischer Politiker
- 10. Mai: Georgi Guraspaschwili, georgischer Maler und Bildhauer
- 12. Mai: Ving Rhames, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. Mai: Patrick Bruel, französischer Sänger und Schauspieler
- 15. Mai: Ronald Pofalla, deutscher Politiker
- 15. Mai: Andrew Eldritch, englischer Sänger und Produzent
- 17. Mai: Michaela Sburny, österreichische Politikerin
- 18. Mai: Ranga Yogeshwar, Redakteur und Moderator beim WDR
- 19. Mai: James Gosling, einer der Urväter der Programmiersprache Java
- 21. Mai: Andreas Trautmann, deutscher Fußballspieler
- 22. Mai: Morrissey, britischer Sänger
- 22. Mai: Dalbello, kanadische Musikerin
- 23. Mai: Marcella Mesker, niederländische Tennisspielerin
- 24. Mai: Max Strauß, Jurist und ältester Sohn von Franz-Josef Strauß
- 25. Mai: Aribert Wolf, deutscher Politiker
- 29. Mai: Rupert Everett, britischer Schauspieler
- 29. Mai: Reimund Dietzen, deutscher Radrennfahrer
- 31. Mai: Uwe Meyeringh, deutscher Gewerkschafter
- 31. Mai: Florian Bramböck, österreichischer Komponist und Professor
- 2. Juni: Conradin Cathomen, Schweizer Skirennläufer
- 3. Juni: Ruth Weckenmann, deutsche SPD-Politikerin, MdL von Baden-Württemberg
- 5. Juni: Werner Schildhauer, deutscher Leichtathlet
- 6. Juni: Andreas Liebold, deutscher Moderator, Kabarettist, Autor und Medientrainer
- 6. Juni: Rainer Kaufmann, Regisseur
- 7. Juni: Andreas Renner, deutscher Politiker
- 7. Juni: Anker Eli Petersen, färöischer Grafiker, Briefmarken-Gestalter und Autor
- 7. Juni: Tracey Adams, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 8. Juni: Christoph Matznetter, österreichischer Politiker
- 12. Juni: Omar Hakim, Schlagzeuger
- 13. Juni: Klaus Johannis, deutschstämmiger rumänischer Politiker
- 14. Juni: Marcus Miller, US-amerikanischer Musiker und E-Bassist
- 16. Juni: Susan Schubert, deutsche Sängerin
- 16. Juni: Hagen Melzer, deutscher Leichtathlet
- 17. Juni: Judith Kuckart, deutsche Tänzerin, Choreografin, Regisseurin und Schriftstellerin
- 17. Juni: Adri van der Poel, niederländischer Radrennfahrer
- 18. Juni: Zuzana Navarová, tschechische Sängerin, Musikerin und Komponistin († 2004)
- 19. Juni: Christian Wulff, deutscher Politiker
- 20. Juni: Thomas Krüger, deutscher Politiker und Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung
- 20. Juni: Peter Rehaag, ein Hamburger Politiker
- 20. Juni: Willi Kraus (Maler), kroatischer Maler, Bildhauer und Fotograf
- 21. Juni: Hans-Joachim Watzke, deutscher Fußball-Funktionär
- 21. Juni: Kathy Mattea, US-amerikanische Country-Sängerin und Songschreiberin
- 21. Juni: Tom Chambers, US-amerikanischer Basketballspieler
- 22. Juni: Nicola Sirkis, französischer Musiker
- 22. Juni: Stéphane Sirkis, französischer Musiker († 1999)
- 23. Juni: Karin Kortmann, deutsche Politikerin
- 25. Juni: Lutz Dombrowski, deutscher Leichtathlet
- 25. Juni: Rolf Mützenich, deutscher Politiker und MdB
- 26. Juni: Leander Haußmann, deutscher Film- und Theaterregisseur
- 27. Juni: Janusz Kaminski, polnisch-amerikanischer Kameramann
- 30. Juni: Vincent D'Onofrio, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. Juni: Daniel Goldhagen, US-amerikanischer Soziologe und Politologe
- 2. Juli: Iris Radisch, deutsche Literatur-Journalistin
- 3. Juli: Kader Arif, französischer Politiker
- 4. Juli: Uwe Klett, deutscher Politiker
- 5. Juli: Marc Cohn, US-amerikanischer Singer-Songwriter
- 7. Juli: Kerstin Knabe, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 7. Juli: Wanda Bieler, italienische Skirennläuferin
- 9. Juli: Jim Kerr, Leadsänger und Songwriter der Simple Minds
- 9. Juli: Kevin Nash, US-amerikanischer Profi-Wrestler
- 10. Juli: Hans-Otto Schmiedeberg, Politiker
- 11. Juli: Heidi-Elke Gaugel, deutsche Leichtathletin
- 11. Juli: Tobias Moretti, österreichischer Theater- und Filmschauspieler
- 11. Juli: Richie Sambora, Rock-Gitarrist
- 11. Juli: Suzanne Vega, US-amerikanische Liedermachein
- 14. Juli: Peter Angerer, deutscher Biathlet
- 14. Juli: Mircea Geoană, Politiker in Rumänien und Außenminister
- 15. Juli: Michael Boddenberg, hessischer CDU-Politiker
- 16. Juli: Gerd Wessig, deutscher Leichtathlet
- 17. Juli: Jörg Knör, deutscher Komiker und Parodist
- 18. Juli: Jan Rokita, polnischer Politiker der Partei „Platforma Obywatelska“
- 18. Juli: Audrey Landers, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. Juli: Radney Foster, Country-Sänger und Songwriter
- 23. Juli: Noël Martin, Opfer rechter Gewalt in Deutschland
- 26. Juli: Kevin Spacey, US-amerikanischer Schauspieler
- 27. Juli: Michael Sagmeister, deutscher Musiker
- 29. Juli: Klaus-Peter Dehde, deutscher Politiker
- 30. Juli: Petra Felke, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1. August: Peter-Martin Schmidt, Generalvikar im Bistum Fulda
- 2. August: Heinz Günthardt, Schweizer Tennisspieler
- 3. August: Tanaka Koichi, japanischer Chemiker, Nobelpreis für Chemie 2002
- 5. August: Pat Smear, US-amerikanischer Musiker
- 7. August: Koenraad Elst, Autor über u. a. indische Politik und Geschichte
- 8. August: Ronald Weigel, deutscher Leichtathlet
- 9. August: Idrissa Seck, ehemaliger Premierminister des Senegal
- 9. August: Kurtis Blow, Pionier des Rap
- 10. August: Rosanna Arquette, Schauspielerin
- 13. August: Thomas Ravelli, schwedischer Fußballspieler
- 14. August: Marcia Gay Harden, Schauspielerin
- 14. August: Magic Johnson, US-amerikanischer Basketballspieler
- 22. August: Heike Arnold, deutsche Unternehmerin
- 22. August: Collin Raye, US-amerikanischer Country-Sänger
- 24. August: Michael Kleeberg, deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer
- 25. August: Sönke Wortmann, deutscher Regisseur
- 27. August: Jürgen Becker (Kabarettist), deutscher Kabarettist, Autor und Fernseh-Moderator
- 27. August: Gundolf Köhler, deutscher Neonazi († 1980)
- 27. August: Gerhard Berger, österreichischer Formel-1-Pilot
- 29. August: Stephen Wolfram, englischer Mathematiker
- 30. August: Viktor Worms, deutscher Moderator und Journalist
- 30. August: Stephan Braun, deutscher Politiker
- 31. August: Ralph Krueger, US-amerikanischer Eishockeytrainer
- 3. September: Stephan Bickhardt, deutscher Pastor
- 3. September: Cocoa Tea, jamaikanischer Reggae- und Dancehall-Sänger
- 4. September: Armin Kogler, österreichischer Skispringer
- 5. September: Waldemar Pawlak, polnischer Politiker
- 9. September: Eric Serra, französischer Komponist
- 12. September: Sigmar Gabriel, deutscher Politiker
- 14. September: Morten Harket, Sänger der norwegischen Popband A-ha
- 14. September: Ashlyn Gere, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 15. September: Andreas Eschbach, deutscher Science-Fiction-Autor
- 21. September: Andrzej Buncol, ehemaliger polnischer Fußballspieler
- 21. September: Dave Coulier, US-amerikanischer Schauspieler und Comedian
- 28. September: Peter Pacult, österreichischer Fußballspieler und -trainer
- 29. September: Rolf Kalb, deutscher Sportjournalist und Kommentator
- 1. Oktober: Youssou N’Dour, senegalesischer Sänger und Songautor
- 3. Oktober: Henry Gründler, deutscher Fernsehmoderator
- 3. Oktober: Michy Reincke, deutscher Popsänger
- 3. Oktober: Karl Eirik Schjøtt-Pedersen, norwegischer Politiker
- 4. Oktober: Chris Lowe, britischer Musiker
- 7. Oktober: Martin Knosp, deutscher Freistil-Ringer im Weltergewicht
- 8. Oktober: Gaby Bußmann, deutsche Leichtathletin
- 8. Oktober: Christine Cooper, US-amerikanische Skiläuferin
- 9. Oktober: Lucio Andrice Muandula, Bischof der Diözese Xai-Xai
- 10. Oktober: Kirsty MacColl, britische Sängerin und Songwriterin († 2000)
- 10. Oktober: Maya Ying Lin, US-amerikanische Künstlerin und Architektin
- 12. Oktober: Beate Peters, deutsche Leichtathletin
- 14. Oktober: Alexei Wiktorowitsch Kassatonow, russischer Eishockeyspieler
- 15. Oktober: Markus Grübel, deutscher Politiker
- 15. Oktober: Sarah Ferguson, Ex-Frau des britischen Prinzen Andrew, dem Herzog von York
- 15. Oktober: Todd Solondz, Regisseur, Schauspieler und Drehbuchautor
- 16. Oktober: Sven-Georg Adenauer, deutscher Politiker
- 17. Oktober: Michael Stübgen, deutscher Politiker und MdB
- 18. Oktober: Ernesto Canto, mexikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 19. Oktober: Mike Jackel, Basketballspieler
- 20. Oktober: Morten Andreas Meyer, norwegischer konservativer Politiker
- 21. Oktober: Ken Watanabe, japanischer Schauspieler
- 21. Oktober: Åslaug Haga, norwegische Politikerin
- 23. Oktober: Weird Al Yankovic, US-amerikanischer Musiker
- 23. Oktober: Sam Raimi, US-amerikanischer Regisseur von Filmen und Fernsehserien
- 26. Oktober: Evo Morales, Anführer der sozialistischen bolivianischen Oppositionspartei MAS
- 26. Oktober: Sabine Knickrehm, Richterin am deutschen Bundessozialgericht
- 31. Oktober: Mats Näslund, ehem. schwedischer Eishockeyprofi
- 31. Oktober: Neal Stephenson, in Seattle lebender Science Fiction Autor
- 2. November: Michael Nagula, deutscher Schriftsteller
- 2. November: Roland Koch (Schriftsteller), deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler
- 2. November: Saïd Aouita, marokkanischer Leichtathlet
- 4. November: Deborah Rennard, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. November: Bryan Adams, kanadischer Sänger und Komponist
- 7. November: Vera Russwurm, österreichische Fernsehmoderatorin
- 9. November: Thomas Quasthoff, Bariton-Sänger
- 9. November: Harry Schärer, Schweizer Musicalkomponist, -autor und -regisseur
- 11. November: Lee Haney, US-amerikanischer Bodybuilder
- 13. November: Hari Kostov, Regierungschef Mazedoniens
- 16. November: Ursula Konzett, liechtensteiner Skirennläuferin
- 17. November: Thomas Allofs, deutscher Fußballspieler
- 18. November: Ulrich Noethen, deutscher Schauspieler
- 19. November: Christian Buse, deutscher Schauspieler
- 19. November: Ofra Haza, israelische Sängerin († 2000)
- 20. November: Sean Young, US-amerikanische Schauspielerin Schauspielerin
- 22. November: Oleg Wassiljew, russischer Eiskunstläufer und Eiskunstlauftrainer
- 23. November: Udo Degener, deutscher Schachproblemkomponist
- 24. November: Helmut Höflehner, österreichischer Skirennläufer
- 25. November: Charles Kennedy, Vorsitzender der britischen Liberaldemokraten
- 26. November: Uwe Neuhaus, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 26. November: Kai Wingenfelder, Sänger und Songschreiber der Rockband Fury In The Slaughterhouse
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