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Oberösterreichischer Zentralraum

Oberösterreichischer Zentralraum

Der oberösterreichische Zentralraum ist eine Metropolregion welche von den Städten Linz, Eferding, Wels, Steyr und Enns begrenzt wird, was eine Fläche von etwa 830 km² ergibt. Er zeichnet sich dadurch aus, dass hier rund ein Drittel der oberösterreichischen Bevölkerung wohnt, und viele Gemeinden, vor allem jene die an die oben genannten Städte grenzen, bereits nahe aneinander gerückt, bzw. untereinander und mit den Städten zusammengewachsen sind. Es leben hier ca. ein Drittel der Bewohner Oberösterreichs (ca. 460.000), auch arbeitet die Hälfte der Erwerbstätigen (ca. 312.000) Oberösterreichs dort. Viele Einkaufszentren und namhafte Produktionsbetriebe haben sich hier niedergelassen, da hier ideale Verkehrsanbindungen an die Westautobahn (A1), Welser Autobahn (A25) und an die Bundestraße B1 sowie an die Westbahnstrecke und die Donauhäfen Linz und Enns bestehen. Auch der internationale Flughafen "Blue Danube" in Hörsching macht den Zentralraum für Betriebe wirtschaftlich interessant. Rund 312.000 Arbeitsplätze zählt die Region, womit aufgrund dieses Arbeitsplatzüberschusses zum Pendelverkehr innerhalb des Zentralraums auch noch Pendelverkehr von außen hinzukommt. Kategorie:Region in Oberösterreich Kategorie:Metropolregion

Metropolregion

Eine Metropolregion (in der Schweiz auch Metropolitanregion) ist eine stark verdichtete Großstadtregion von hoher internationaler Bedeutung. Metropolregionen werden als Motoren der sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung einer Region und eines Landes betrachtet. Europäische Metropolregionen, die speziell in Deutschland eingeteilt werden, besitzen zudem auf Europa bezogen Schlüsselrollen für eben diese Entwicklung. Sie werden seit 1995 auf Bundesebene definiert ausgewiesen und gefördert. Im Gegensatz zu einer Agglomeration, die aus einer Kernstadt und ihrem suburbanen, dicht bebauten Vorortbereich (Speckgürtel) besteht, ist der Begriff der Metropolregion weiter gefasst und schließt auch große ländliche Gebiete mit ein, die mit den Oberzentren der Region durch wirtschaftliche Verflechtungen oder Pendlerströme in enger Verbindung stehen.

Planregionen

In Deutschland

Pendler In Deutschland hat die Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) mit ihrem Beschluss zum Raumordnungspolitischen Handlungsrahmen 1995 die Bedeutung der Metropolregionen in Deutschland ("europäische Metropolregionen") unterstrichen: „Als Motoren der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung sollen sie die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit Deutschlands und Europas erhalten“. Die deutsche Ministerkonferenz für Raumordnung (MKRO) hat elf Europäische Metropolregionen in Deutschland definiert:
-  1: Metropolregion Berlin/Brandenburg (seit 1995)
-  2: Metropolregion Bremen/Oldenburg (seit 2005)
-  3: Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main (seit 1995)
-  4: Metropolregion Hamburg (seit 1995)
-  5: Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen (seit 2005)
-  6: Metropolregion München (seit 1995)
-  7: Metropolregion Nürnberg (seit 2005)
-  8: Metropolregion Rhein-Neckar / Mannheim-Ludwigshafen (seit 2005)
-  9: Metropolregion Rhein-Ruhr (unter anderem das Ruhrgebiet) (seit 1995)
- 10: Metropolregion Sachsendreieck (seit 1995)
- 11: Metropolregion Stuttgart (seit 1995) Neben den stark international ausgerichteten Metropolregionen bestehen in Deutschland 41 Ballungsräume um kleinere Kernstädte.

In der Schweiz

Besonders stark gewachsen ist die Metropolitanregion Zürich, die neben der Agglomeration Zürich noch elf weitere Agglomerationen umfasst. Auch die Metropolitanregion Basel hat sich stark erweitert unter Einbezug von Liestal ins Oberbaselbiet sowie ins Laufental und zudem ins Elsass und nach Südbaden. Das Wachstum der Agglomeration Genf konzentrierte sich fast ausschliesslich auf die französischen Nachbargebiete in Hochsavoyen. Die Metropolitanregion Zürich umfasst neben der Agglomeration Zürich folgende Agglomerationen: Winterthur, Frauenfeld, Wetzikon-Pfäffikon, Rapperswil-Jona-Rüti, Lachen, Zug, Lenzburg, Wohlen (AG), Baden-Brugg, Schaffhausen sowie die Einzelstadt Einsiedeln. Diese Metropolitanregion umfasst damit 221 Gemeinden mit zusammen 1,675 Mio. Einwohnern.

In Europa

Die METREX als 1996 auf Initiative gegründete Zusammenarbeitsebene der EU - Metropolregionen definiert eine Metropolregion als Agglomeration von mehr als 500.000 Einwohnern und geht für die EU von 120 Metropolregionen aus, in denen 60 % der Einwohner der Mitgliedsstaaten leben und arbeiten. (Auf Deutschland bezogen würde das aber heißen, dass weite Teile des Landes Metropolregionen wären.) In England wurden mit den Metropolitan Counties Gebietskörperschaften gegründet, die der gewachsenen urbanen Struktur angepasst sein sollen. Damit wurde an einigen Ballungsräumen die herkömmliche Aufteilung der Grafschaften abgelöst. Auch in Frankreich stimmen einige Metropolregionen mit den tatsächlichen Regionen als Gebietskörperschaft überein. Der Status der Metropolregion in Deutschland als Metagebilde, das körperschaftsübergreifend zur Kooperation anregen soll, ist in Europa seltener anzutreffen. Es gibt allerdings auch Beispiele für länderübergreifende Regionen. Beispiele für Metropolregionen in Europa:
- Athen
- Hauptstadtregion Brüssel
- Île-de-France - Paris
- Istanbul
- Lombardei - Mailand
- Greater London
- Greater Manchester
- Moskau
- Öresundregion - (Dänemark und Schweden)
- Randstad - Niederlande
- Wien/Ostregion (Österreich)
- Zürich/Winterthur (Schweiz) siehe auch: Metropolkomplex

Raumpolitik

Der Begriff Metropolregion ist ursprünglich eine informelle Begriffsbeschreibung für eng verflochtene Regionen mit städtischem Charakter. Dies erschien aus der zunehmenden Bedeutung solcher Gebiete, die über ihre räumliche Nähe hinaus als wirtschaftliche, soziale und kulturelle Einheit funktionieren, und deren Entwicklungsprozesse zunehmend im Gleichtakt verlaufen. Die Wahrnehmung dieser Gebiete hat internationale Ausstrahlung und stärkt im Rückkopplungseffekt die Begriffsbildung und Begriffsdeutung. Der Begriff der Metropolregion wurde für Deutschland formal formuliert durch Beschluss der Ministerkonferenz für Raumordnung vom 8. März 1995. Schon in der ersten Herausgabe wurden sechs „europäische Metropolregionen“ benannt: Berlin/Brandenburg, Hamburg, München, Rhein-Main, Rhein-Ruhr und Stuttgart. Diese entsprechen teils auch der Charakterisierung als verstädterter Metropolregion mit globaler Ausstrahlung (Megastadt). Das Sachsendreieck als Regionalraum wird ebenda schon benannt, weitere vier Metropolregionen wurden am 28. April 2005 benannt. In der Erkenntnis, dass Strukturentwicklung im Rahmen von Regionen mit internationaler Ausstrahlung erfolgen sollte, hat sich der Sinn des „Metropolregionseins“ zum Selbstläufer entwickelt. In dessen Folge streben weitere Regionen danach, sich als Metropolregion im Sinne der Raumpolitik zu profilieren, und nebenbei Förderung auf Bundesebene zu ergattern. Dazu gehört die Umwandlung des Ruhrgebiets vom Kommunalverband zum rechtlich eigenständigeren Regionalverband Ruhr. Bei der Metropolregion Hamburg versuchen weitere Städte in den ursprünglichen Verband aufgenommen zu werden. Auch wesentlich kleinere deutsche Ballungsräume versuchen nun, sich als europäische Metropolregion im Sinne der MKRO (Ministerkonferenz für Raumordnung) zu qualifizieren. Im Zuge der Profilierung als Metropolregion kommt es durchaus zu Reibungsverlusten. Bei natürlich gewachsenen Metropolregionen wie Berlin folgt der Gleichtakt der politischen Ereignisse einfach nur dem faktischen Gleichtakt im wirtschaftlichen und kulturellen Leben der Region. Wo die Politik dem Leben jedoch vorauseilt, dort werden widerstreitende Interessen nicht zwangsweise durch das soziale Leben geglättet, sondern müssen schwierig am Tisch ausgehandelt werden.

Siehe auch


- Liste der größten Städte der EU
- Liste der größten Städte der Welt

Weblinks


- [http://www.bbr.bund.de/raumordnung/stadtregionen/metropolregionen.htm Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung] - Veröffentlichungen zu Metropolregionen im PDF Format
- [http://www.eurometrex.org/DE/ METREX] - europäisches Netzwerk der Verwaltungen in Großräumen der Metropolregionen !Metropolregion !Metropolregion Kategorie:Raumplanung

Linz

Linz ist die Landeshauptstadt des österreichischen Bundeslandes Oberösterreich. Mit 188.118 Einwohnern (Stand: Ende März 2005) ist sie die größte Stadt Oberösterreichs und nach Wien und Graz die drittgrößte Österreichs. Die Stadt ist Zentrum des oberösterreichischen Zentralraums und hat eine Fläche von 95,98 km2. Linz ist Statutarstadt und somit sowohl Gemeinde als auch Bezirk. Lange Zeit hatte die Stadt den Ruf der Stahlstadt, was auf den größten Arbeitgeber, der Voestalpine AG-Stahlwerke, zurückzuführen ist. Doch durch zahlreiche Initiativen im Kulturbereich, wie die Forcierung von Veranstaltungen wie der Linzer Klangwolke, des Pflasterspektakels oder auch der Prix Ars Electronica, versucht die Stadt seit Jahrzehnten dem entgegenzutreten, und sich als Kulturstadt zu behaupten. Im Jahr 2009 wird Linz gemeinsam mit der litauischen Hauptstadt Vilnius Europäische Kulturhauptstadt sein, was diesen Bemühungen nur stark förderlich sein kann.

Geografie

Linz liegt auf beiden Seiten der Donau. Der nördlich der Donau gelegene Stadtteil heißt Urfahr und wurde erst im Jahr 1919 Teil von Linz. Er ist über drei Donaubrücken erschlossen. Umgeben vom Kürnberger Wald, dem fruchtbaren Eferdinger Becken und den sanften Hügeln des Mühlviertels, liegt das Linzer Becken mit der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Die Donau durchfließt das Stadtgebiet von Linz stromabwärts in einem nord-ostsüdöstlichen Halbkreis. Die Traun mündet 7 km östlich des Stadtzentrums in die Donau. Das ehemals problematische Umweltimage als Industriestandort hat Linz durch eine diesbezüglich äußerst konsequente Politik abgelegt. Die Stadt, welche mit Namen wie Johannes Kepler, Anton Bruckner und Adalbert Stifter eng verbunden ist, gehört mittlerweile zu den saubersten Landeshauptstädten Österreichs und bietet eine hohe Lebens- und Freizeitqualität.

Stadtteile

Die einzelnen Stadtteile von Linz sind in statistische Bezirke aufgeteilt. Eine Aufteilung des Stadtgebiets in Stadtbezirke als politische Einheiten existiert in Österreich nur in den Städten Wien und Graz: Graz Graz
- Innenstadt :Statistische Bezirke: Altstadtviertel, Rathausviertel, Kaplanhofviertel, Neustadtviertel, Volksgartenviertel, Römerberg-Margarethen
- Waldegg (1873 eingemeindet) :Statistische Bezirke: Freinberg, Froschberg, Keferfeld (1939 eingemeindet), Bindermichl, Spallerhof, Wankmüllerhofviertel, Andreas-Hofer-Platz-Viertel
- Lustenau (1873 eingemeindet) :Statistische Bezirke: Makartviertel, Franckviertel, Hafenviertel
- St. Peter (1915 eingemeindet)
- Kleinmünchen (1923 eingemeindet) :Statistische Bezirke: Neue Welt, Scharlinz, Bergern, Neue Heimat, Wegscheid, Schörgenhub, Kleinmünchen
- Ebelsberg (1938 eingemeindet) :Statistische Bezirke: Ebelsberg, Wambach, Ufer, Pichling, Posch, Mönchgraben
- Urfahr (1919 eingemeindet) :Statistische Bezirke: Alt-Urfahr, Heilham, Hartmayrsiedlung, Harbachsiedlung, Karlhofsiedlung, Auberg
- Pöstlingberg (1919 eingemeindet) :Statistische Bezirke: Pöstlingberg, Bachl-Gründberg
- St. Magdalena (1938 eingemeindet) :Statistische Bezirke: St. Magdalena, Katzbach, Elmberg

Nachbargemeinden

Linz grenzt im Süden an den Bezirk Linz-Land mit den Gemeinden Leonding, Traun, Ansfelden, St. Florian, Asten und im Norden an den Bezirk Urfahr-Umgebung mit den Gemeinden Puchenau, Gramastetten, Ottensheim, Lichtenberg, Kirchschlag, Altenberg, Engerwitzdorf, Steyregg.

Geschichte

Frühgeschichte

Um 400 v. Chr. entstanden innerhalb des heutigen Stadtgebietes und in näherer Umgebung, entlang der Donau, mehrere keltische Befestigungsanlagen und Siedlungen. Innerhalb der heutigen Stadtgrenzen lagen der Gründberg, im Gebiet des heutigen Urfahr westlich des Haselgrabens, und der Freinberg, westlich des Stadtkerns, als beeindruckende keltische Wallanlagen. Wahrscheinlich trug bereits die Siedlung auf dem Freinberg den keltischen Namen Lentos, was soviel wie biegsam oder gekrümmt bedeutet. Der Name wurde in der Folge auf das spätere römische Kastell übertragen. Die Festung fiel wahrscheinlich mit der weitestgehend friedlichen Eroberung des Königreichs Noricum an Rom.

Antike

Das Kastell Lentia wurde 166 - 180 während der Markomannenkriege gegründet. Linz wurde zum ersten Mal 410 im römischen Staatshandbuch als „Lentia“ erwähnt. Die Siedlung war somit nach der Biegung der Donau benannt, an der sie sich befand. Zur Sicherung der Verbindung über die Donau legten die Römer Mitte des 1. Jahrhunderts ein Kastell an, das im 2. Jahrhundert durch ein größeres ersetzt wurde. Lentia wurde nach dem 2. Jahrhundert einige Male durch Einfälle der Germanen zerstört, überdauerte aber die Völkerwanderung und hat somit über die Spätantike hinweg Besiedlungskontinuität vorzuweisen.

Mittelalter

Im Frühmittelalter wurde Linz durch das Vordringen des bayerischen Herzogtums nach Osten wieder bedeutsamer. 799 wurde der deutsche Name der Stadt als „Linze“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt. 806 wird sie zum Markt ernannt. Während der Herrschaft der Karolinger erfüllte Linz Markt- und Zollaufgaben für den Traungau. Bis 1210 unterstand Linz den Baiernherzögen. Unter den Babenbergern entwickelte sich Linz zur Stadt, bis 1240 erhielt sie einen Stadtrichter und ein Stadtsiegel. Die Linzer Maut war eine der wichtigsten Einnahmequellen der österreichischen Herzöge, wodurch die Stadt Aufschwung nahm. Ebenso war es durch seine Randlage zu Bayern als Ort für Fürstenversammlung interessant. 1335 wurde dort der Erwerb von Kärnten durch die Habsburger abgeschlossen. 1230 wurde der neue Hauptplatz geschaffen. Seit Ende des 13. Jahrhunderts war Linz Sitz des Landeshauptmanns und so zum Zentralort von Österreich ob der Enns geworden. Friedrich III. wählte die Stadt sogar als Residenzstadt aus und machte sie so von 1489 bis 1493 zum Mittelpunkt des Heiligen Römischen Reichs, nachdem Wien von Matthias Corvinius erobert wurde. Der erste oberösterreichische Landtag wurde 1452 in Wels abgehalten. Der zweite fand schon 1457 auf dem Linzer Schloss statt. 1490 wurde Linz Landeshauptstadt. Während des 15. Jahrhunderts konnten die Linzer Bürger das Recht zur Wahl eines Rates und zur Wahl des Bürgermeisters sowie zur Blutgerichtsbarkeit erlangen. 1497 erhielt Linz das Recht zum Bau einer Brücke über die Donau. 1497 1497

Neuzeit

Zur Zeit der Reformation war Linz bis 1600 protestantisch. Während dieser Zeit errichteten die Stände auf dem Gelände des ehemaligen Minoritenklosters das Landhaus im Stil der Renaissance als Zeichen ihrer Macht. Im Landhaus war später auch die Landschaftsschule untergebracht, an der zwischen 1612 und 1626 Johannes Kepler lehrte. Ab 1600 führten Jesuiten und Kapuziner die Gegenreformation durch. Der dadurch mit ausgelöste Bauernkrieg traf 1626 auch die Stadt, als sie unter der Führung Stefan Fadingers neun Wochen lang belagert wurde. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Stadt barockisiert. Wesentlichen Anteil daran hatten neue Klostergründungen von Orden. 1672 gründete Christian Sint die „Wollzeugfabrik“, die erste Textilfabrik Österreichs. Im 18. Jahrhundert wurde diese verstaatlicht; zeitweise arbeiteten dort über 50.000 Menschen. Im österreichischen Erbfolgekrieg wurde Linz 1741 von bayerischen und französischen Truppen besetzt. Zu dieser Zeit stach schon das Linzer Adelsgeschlecht der Thianich Winkler heraus, die Linz damals wirtschaftlich als auch politisch kontollierten, ebenso während der Koalitionskriege in den Jahren 1800/01, 1805/06 und 1809. Am 3. Mai 1809 kam es dabei in Ebelsberg beim Traunübergang zu einem blutigen Gefecht zwischen Österreichern und Franzosen. Diese Schlacht gab den Anstoß zum Bau einer Befestigungsanlage, die ab 1830 verwirklicht wurde. 1800 brach in der Linzer Altstadt ein Großbrand aus, der die Stadt stark zerstörte. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Dampfschiffahrt auf der Donau eingeführt. Die 1832 von Budweis her errichtete Pferdeeisenbahn war die erste Eisenbahn auf dem Kontinent. Adolf Friedrich Anton Reichsgraf von Thianich Winkler, war eine Schlüsselfigur in der Frage des Baues, als k&k Reichspostmeister, dessen Sitz der „Winkler Postpalast“ (Landstraße 15), der aber ca.1930 zum zweiten Mal abbrannte, und als „Winklerbau“ neu, als damals modernstes Haus Österreichs und erstes Linzer Hochhaus, aufgebaut wurde; saß er an der Quelle der Pferde und des Einflusses. Bis 1861 wurde die Stadt durch die Westbahn ("Kaiserin Elisabeth-Bahn") ein wichtiger Knotenpunkt auf dem Weg von Wien nach Salzburg beziehungsweise Passau. 1880 wurde in Linz eine Pferdestraßenbahn errichtet. Diese wurde 1897 elektrifiziert. Die Pöstlingbergbahn, die steilste Adhäsionsbahn der Welt, wurde 1898 eröffnet. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts erfasste die Industrialisierung auch Linz, wo eine Schiffswerft und eine Lokomotivfabrik errichtet wurden. Auch die Textilindustrie hatte in Linz einen bedeutenden Standort. Bis 1923 wurden zahlreiche ehemalige Vororte eingemeindet, darunter 1919 auch Urfahr am nördlichen Ufer der Donau.

Zeitgeschichte

Zur Zeit des Austrofaschismus begannen am 12. Februar 1934 im Linzer Hotel Schiff (heutiges Central-Kino und Zentrale der SPÖ) die Februarkämpfe. Auslöser war, dass Truppen der Heimwehr im Parteilokal der Sozialdemokraten auf der Linzer Landstraße nach Waffen suchten. Die Sozialdemokraten leisteten bewaffneten Widerstand, der später in einen Bürgerkrieg mündete. Nach dem "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich in der Zeit des Nationalsozialismus sollte Linz zu einem Industrie- und Verwaltungszentrum ausgebaut werden. Bereits 1938 erfolgte die Grundsteinlegung für die "Hermann Göring Werke" zur Herstellung von Eisen und Stahl - nach dem Krieg wurden diese Industrieanlagen in die VOEST überführt. Im Zuge dieser großangelegten Ausbaupläne wurden auch ca. 10.000 Wohnungen errichtet, die bis heute weite Teile des Linzer Stadtbildes prägen. Hitler, der in Linz zur Schule gegangen war, beabsichtigte, dort auch seinen Ruhestand zu verbringen. Daher hatte er der Stadt eine hervorgehobene Rolle im Deutschen Reich nach dem Krieg zugedacht. Er plante, dort die größte Kunst- und Gemäldegalerie der Welt, eine Prachtstraße und andere Prunkbauten errichten zu lassen (siehe auch: Welthauptstadt Germania). Der Verlauf des Zweiten Weltkriegs verhinderte die Realisierung dieser Vorhaben. Zwischen 1944 und 1945 erreichten Linz 22 allierte Luftangriffe, welche 1.679 Todesopfer zur Folge hatten. Zur Besatzungszeit war Linz bis 1955 entlang der Donau geteilt. Der Norden mit Urfahr war sowjetisch besetzt, der Süden von den USA. 1966 wurde Linz mit der "Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften" zur Universitätsstadt, daraus wurde 1975 die Johannes Kepler Universität Linz. Ab Ende der 1970er Jahre versuchte Linz, vom Image der grauen und schmutzigen Industriestadt wegzukommen. Im Zuge dessen wurde die Ars Electronica ins Leben gerufen, ein Festival für Computerkunst. Dieses Festival gehört noch immer zu den wichtigsten Veranstaltungen dieser Art. 1974 wurde das Brucknerhaus an der Donaulände eröffnet. Durch das Ars Electronica Center und das städtische Lentos-Museum für moderne Kunst ist Linz inzwischen auch als Kulturstadt bedeutend. Diese Bedeutung soll als Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2009 weiter unterstrichen werden. 2004 wurde der Bau eines neuen Musiktheaters am Standort Blumau beschlossen. Auch im Bereich des städtischen sozialen Wohnbaues hatte Linz Anfang des 21. Jahrhunderts eine Vorreiterrolle: Zwischen 1999 und 2005 wurden in der solarCity im Stadtteil Ebelsberg rund 1.300 neue Wohnungen mit einer ökologisch durchdachten Infrastruktur errichtet.

Bevölkerung

Religion


- wichtige Kirchen in Linz: Neuer Dom, Alter Dom, Stadtpfarrkirche, Wallfahrtsbasilika Pöstlingberg, Pfarrkirche Urfahr, Friedenskirche Urfahr, Martinskirche, Pfarrkirche Ebelsberg.
- Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz
- Diözese Linz (Bischofssitz)

Söhne und Töchter der Stadt

In Linz geborene Persönlichkeiten


- Fritz Aigner (Maler, 1930 - 2005)
- Hermann Bahr (Schriftsteller, 1863 - 1934)
- Wolfgang Böck (Schauspieler, Kabarettist,
- 1953)
- Egmont Colerus (Schriftsteller, 1888 - 1939)
- Fritz Eckhardt (Schauspieler, 1907 - 1995)
- Frank Elstner (eigentlich Tim Maria Franz Elstner, Fernsehmoderator, Showmaster
- 1943)
- Helmut Eder (Komponist, 1916 - 2005)
- Herbert Eisenreich (Schriftsteller, 1925 - 1986)
- Valie Export (Medienkünstlerin,
- 1940)
- Karl Fellinger (Arzt, 1904 - 2000)
- Joseph Anton Feuchtmayer, bedeutender Stuckateur und Bildhauer des Rokoko
- Johann Grueber (Forschungsreisender und Missionar, 1623-1680)
- Adolf Kainz (Kanusportler, 1903 - 1948)
- Thomas Karlitzky (Philosoph, 1937 - 1998)
- Gertraud Knoll (Theologin und Politikerin
- 1958)
- Albert Leibenfrost (Politiker, 1923 - 2005)
- Christoph Leitl (Politiker,
- 1949)
- Gerlinde Locker (Schauspielerin,
- 1938)
- Valérie von Martens (Schauspielerin) (
- 1894 - 1986)
- Anton Matosch (Heimatdichter, 1851 - 1918)
- Johann Gregor Memhardt (Baumeister und Politiker, 1607 - 1678)
- Karl Moik (Fernsehmoderator,
- 1938)
- Birgit Minichmayr (Schauspielerin,
- 1977)
- Maria Anna von Österreich (Königin von Portugal, 1683 - 1754)
- Robert Reininger (Philosoph, 1869 - 1955)
- Andreas Reischek (Forschungsreisender, 1845 - 1902)
- Veit Relin (Schauspieler,
- 1926)
- Margit Schreiner (Schriftstellerin,
- 1953)
- Adolf Friedrich Anton Reichsgraf von Thianich Winkler (Gen.d. Kavallerie, k&k Reichspostmeister)
- Richard Tauber (Opernsänger, 1891 - 1948)
- Elisabeth Theurer (Dressurreiterin,
- 1956)
- Herwig van Staa (Politiker,
- 1942)
- Sieglinde Wagner (Opernsängerin, 1921 - 2003)
- Franz Welser-Möst (Dirigent,
- 1960)

Persönlichkeiten, die mit Linz verbunden sind


- Adalbert Stifter (1805 - 1868) Dichter, Schriftsteller, Lehrer, Maler, lebte ab 1848 in Linz.
- Anton Bruckner (1824 - 1896) Komponist, Domorganist in Linz.
- Johannes Kepler (1571 - 1630) lebte von 1612 bis 1626 in Linz.
- Johann Konrad Vogel (1796 - 1883) Zuckerbäcker, machte die Linzer Torte populär.
- Joseph Fouché Verbrachte einen Teil seiner Exilzeit dort

Politik

Im Linzer Magistrat sind 2.698 Personen beschäftigt, darunter 196 Berufsfeuerwehrbedienstete und 451 Straßen- und Grünanlagenerhalter. Magistrat

Stadtsenat

Im Stadtsenat vertretene Parteien [http://www.linz.at/Politik/politik_532.asp]:
- SPÖ (5)
- ÖVP (2)
- Die Grünen (1)

Gemeinderat

Im Gemeinderat vertretene Parteien [http://www.linz.at/Politik/politik_530.asp]:
- SPÖ (34)
- ÖVP (15)
- Die Grünen (7)
- FPÖ (5)

Bürgermeister


- 1919 - 1927 Josef Dametz
- 1927 - 1929 Robert Mehr
- 1929 - 1930 Eduard Euller
- 1930 - 1934 Josef Gruber
- 1944 - 1945 Franz Langoth
- 1945 - 1962 Ernst Koref
- 1962 - 1968 Edmund Aigner
- 1968 - 1969 Theodor Grill
- 1969 - 1984 Franz Hillinger
- 1984 - 1988 Hugo Schanovsky
- Seit 1988 Franz Dobusch

Wappen

Das Stadtwappen von Linz entwickelte sich aus dem Siegelbild, das ab spätestens 1242 Verwendung fand. Dieses Siegelbild zeigte bereits das offene Stadttor begrenzt von zwei zinnenbewehrten Türmen auf Felsgrund. Ab 1288 wurde das Tor auf Wasser stehend dargestellt. Das Wappen zeigt in rotem Schild über einem silbernen Zwillingswellenbalken zwei silberne, mit drei Zinnen bekrönte Türme. Die Türme schließen ein offenes Tor ein, über dem der rot-weiß-rote Bindenschild Österreichs angebracht ist. Tor und Türme symbolisieren die mittelalterliche befestigte Stadt. Die Wellenbalken deuten die Lage der Stadt an der Donau an. Der österreichische Bindenschild ist ein Hinweis auf die ehemals landesfürstliche Stadt.

Städtepartnerschaften


- Berlin-Charlottenburg in Deutschland seit 1995
- Budweis in Tschechien seit 1987
- Chengdu in der Volksrepublik China seit 1983
- Gabès in Tunesien seit 1977
- Halle (Saale) in Deutschland, Sachsen-Anhalt seit 1975
- Kansas City in USA seit 1988
- Kwangyang in Südkorea seit 1991
- Linköping in Schweden seit 1995
- Linz am Rhein in Deutschland seit 1987
- Modena in Italien seit 1992
- Nischni Nowgorod in Russland seit 1993
- Norrköping in Schweden seit 1995
- San Carlos in Nicaragua seit 1988
- Saporischja in der Ukraine seit 1983
- Tampere in Finnland seit 1995

Soziales

In Linz gibt es 8 städtische Seniorenheime mit 1249 Betreungsplätzen, 7 private Seniorenheime mit 821 Betreuungsplätzen, 3 Tageszentren für Senioren mit 110 Betreuungsplätzen, 144 betreute Wohnungen, 19 Seniorenklubs, 7 städtische Krabbelstuben mit 212 Betreuungsplätzen, 90 Tagesmütterplätze, 46 städtische Kindergärten mit 3.376 Betreuungsplätzen, 39 private Kindergärten mit 1.911 Betreuungsplätzen, 31 städtische Horte mit 2.880 Betreuungsplätzen, 8 private Horte mit 529 Betreuungsplätzen, 13 Jugendzentren, 3 Jugendinformations- und -beratungsstellen, 3 Streetworkprojekte, 1 Kinder- und Jugendwohnhaus mit 24 Plätzen, 1 Jugendwohngemeinschaft „SISAL“ mit 8 Wohnplätzen, 6 Obdachlosenheime mit 245 Plätzen, 1 Frauenhaus mit 14 Betreuungsplätzen, 1 Mutter-Kind-Haus mit 8 Betreuungsplätzen, 9 private Eltern-Kind-Zentren, 1 städtisches Eltern-Kind-Zentrum in Ebelsberg, 1 Familienzentrum in der Solar City in Pichling, 15 Eltern- und Mutterberatungsstellen, 1 Sozialmarkt „SOMA“ (privat), 5 Sozialstationen, 3 „Kompass“-Sozialberatungsstellen, 120 geförderte Sozialvereine.

Gesundheitswesen

In Linz gibt es 9 Krankenhäuser und 170 Fachärzte sowie 37 Apotheken.
- Allgemeines Krankenhaus (AKH) mit 989 Betten und insgesamt 2.249 Mitarbeitern
- Unfallkrankenhaus (UKH) mit 155 Betten
- Landesnervenklinik Wagner-Jauregg mit 816 Betten
- Krankenhaus der Barmherzigen Brüder v. Vinzenz von St.Paul mit 344 Betten
- Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern mit 713 Betten
- Landes-Frauen- und Kinderklinik mit 270 Betten
- Krankenhaus der Elisabethinen mit 537 Betten
- Diakonissen-Krankenhaus mit 119 Betten
- Tagesklinik Linz mit 14 Betten

Bildung


- Öffentliche Pflichtschulen: insgesamt 11.844 Schüler (Schuljahr 2004/2005)
  - 36 Volksschulen, 15 Hauptschulen, 3 Sonderschulen, 2 Polytechnische Schulen
- private Pflichtschulen: insgesamt 699 Schüler (Schuljahr 2004/2005)
  - 2 Volks- und 2 Hauptschulen
- 15 Allgemeinbildende höhere Schulen mit 9.755 Schülern (Schuljahr 2004/2005)
- 10 Berufsbildende mittlere und höhere Schulen mit 3.259 Schülern (Schuljahr 2004/2005)
- 9 Pädagogische Akademien mit 3.560 Schülern (Schuljahr 2004/2005)
- 2 Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik mit 785 Schülern (Schuljahr 2004/2005)
- 10 Berufsschulen mit 10.200 Schülern (Schuljahr 2004/2005)

Universitäten und Fachhochschulen

Berufsschule
- Johannes-Kepler-Universität Linz mit 12.409 Studierenden (Wintersemester 2004/2005)
- Fachhochschule Linz mit 514 Studiengängen
- Anton Bruckner-Privatuniversität für Musik, Schauspiel & Tanz mit 800 Studierenden (Wintersemester 2004/2005)
- Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz (Kunstuniversität Linz) mit 935 Studierenden (Wintersemester 2004/2005)
- Katholisch-Theologische Privatuniversität Linz mit 409 Studierenden (Wintersemester 2004/2005)

Erwachsenenbildung


- Volkshochschule mit 24.994 Kursteilnehmern (Kursjahr 2004/2005)
- Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) mit 41.726 Kursteilnehmern (Kursjahr 2004/2005)
- Berufsförderungsinstitut (BFI) 18.936 Kursteilnehmern (Kursjahr 2004/2005)

Tourismus

Die Linzer Hotellerie verfügt über 5.103 Betten - 2.037 davon in den 11 Vier-Sterne-Hotels. Ebensoviele Hotels gibt es im drei-Sterne-Bereich, welcher über 1.463 Betten verfügt. Zudem gibt es 8 zwei- und ein-Stern-Hotels mit 365 Betten, sowie 1 Jugendherberge mit 208 Betten und 22 sonstige Unterkünfte mit 1.030 Betten. Fünf-Sterne-Hotels gibt es keine. 2004 zählte Linz 647.482 Übernachtungen. Insgesamt gibt es 544 Gastronomie- und Gaststättenbetriebe.

Sehenswürdigkeiten


- Wallfahrtsbasilika Pöstlingberg: Wahrzeichen und Wallfahrtskirche hoch über Linz auf 537 m Seehöhe, erbaut 1738 bis 1774.
- Pöstlingbergbahn: Steilste zahnradlose Bergbahn der Welt (Adhäsionsbahn mit 10,5 % Steigung), erbaut 1898. Endstation in einem Turm des Festungsgürtels um 1830.
- Grottenbahn: Eröffnet 1906 in einem ehemaligen Befestigungsturm der Festung am Pöstlingberg. Rundbahn in einem Kleinbahnzug sowie Schauräume lassen Einblicke in die Kindermärchenwelt zu.
- Neuer Dom: Größte Kirche Österreichs (fasst 20 000 Personen); nach dem Stephansdom der zweithöchste Kirchturm Österreichs (Turmhöhe: 134,8 m). Neugotischer Sandsteinbau mit unvollendeten Details, errichtet 1862 bis 1924.
- Alter Dom: Kirche (Jesuitenkirche) aus 1669 mit zwei Türmen (bis 1805 mit Zwiebelhelmen).
- Landhaus: Italienischer Frührenaissancebau aus dem Jahr 1564. Planetenbrunnen, errichtet 1648.
- Hauptplatz: Größter Stadtplatz an der Donau mit der Dreifaltigkeitssäule aus 1728.
- Die Landstraße bildet die städtebauliche Hauptachse von Linz, an der sich viele historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten befinden (z. B. die Ursulinenkirche und die Karmeliterkirche). Sie ist die Einkaufsstraße mit der drittgrößten Besucherfrequenz in Österreich.
- Stadtpfarrkirche: Spätromanische Anlage, die 1648 barockisiert wurde. Das Herz und die Eingeweide des 1493 verstorbenen Kaisers Friedrich III. wurden hier beigesetzt. Friedrich III.
- Linzer Schloss: Das Linzer Schloss ist an der Stelle des früheren römischen Castells Lentia entstanden. Die erste bekannte Erwähnung stammt von 799. Unter Kaiser Friedrich III. wurde die Burg zu einem Schloss umgebaut und diente ihm von 1489 bis 1493 als Residenz. Auch sein Sohn, Maximilian I. hielt sich öfter in Linz und im Schloss auf.
Während der bayrischen Pfandherrrschaft 1620 bis 1628 residierte Graf Adam von Herberstein als Statthalter im Schloss. 1783 übersiedelte der Landeshauptmann mit seinen Ämtern in das Landhaus.
Seit 1966 ist hier das Schlossmuseum mit historischen und volkskundlichen Sammlungen untergebracht. Im Schlosshof finden gelegentlich Open-Air-Veranstaltungen statt.
- Martinskirche: Wurde 799 erstmals urkundlich erwähnt und galt zeitweise als älteste erhaltene Kirche Österreichs. Die Forschungen der letzten 25 Jahre haben allerdings ergeben, dass dies nicht haltbar ist. 1978 wurde ein karolingischer Zentralbau ergraben, der heutige Grundriss ergibt sich aus einem Umbau wahrscheinlich im 10. oder 11. Jahrhundert

Kultur

11. Jahrhundert Das bekannteste Linzer Kulturereignis ist die jährliche statt findende Klangwolke im Rahmen des Brucknerfestes. Auch die Ars Electronica hat sich rasch zu einem Aushängeschild der Kulturstadt, als welche Linz sich gerne positioniert, entwickelt. Zudem bereichern neben dem seit 1987 jährlich statt findenden internationalen Straßenkunst-Fest Pflasterspektakel oder dem Musikfestival Linz-Fest auch noch zahlreiche feste Institutionen das Linzer Kulturgeschehen. Bekannt ist auch das Bruckner Orchester Linz - ein Symphonie- und Opernorchester. In Linz gibt es 31 Galerien, 12 Volkshäuser (278.343 Besucher (2004)), 1 Vereinszentrum (20.817 Besucher (2004)) sowie 4 „Bildungshäuser“. Alle Kulturangebote der Stadt zusammen erreichten 2004 730.478 Besucher.

Veranstaltungen


- Pflasterspektakel: 200.000 Besucher (2004)
- Klangwolke: 113.000 Besucher (2004)

- Ars Electronica Festival 34.000 Besucher (2004)
- LinzFest: zweitägige Veranstaltung im Donaupark mit mehreren Bühnen und breit gefächertem Musikangebot sowie Unterhaltungsangebote für Kinder. Erreicht 25.000 Besucher (2004)

- Internationales Brucknerfest: 10.897 Besucher (2004)
- Kinderklangwolke: 7.000 Besucher (2004)

- Urfahraner Märkte im Frühjahr und Herbst: je rund 500.000 Besucher

Kultureinrichtungen

Museen


- Ars Electronica Center (Museum der Zukunft): Museum für Elektronische Kunst in Urfahr am Brückenkopf der Nibelungenbrücke. 64.000 Besucher (2004) Ars Electronica Center
- Lentos: 2003 eröffnetes Museum an der Donaulände für moderne und klassische Kunst. Wegen der klaren Architektur in der Bevölkerung nicht unumstritten. 81.000 Besucher (2004)
- Stadtmuseum Nordico: 18.129 Besucher (2004)
- Zahnmuseum: 1.426 Besucher (2004)
- Haus der Architektur: 7.000 Besucher (2004)
- Landesmuseum:
  - Francisco Carolinum/Landesgalerie: 25.000 Besucher (2004)
  - Schlossmuseum: 56.000 Besucher (2004)
  - Biologiezentrum Linz-Dornach: 30.000 Besucher (2004)
  - Adalbert Stifter Haus (Haus der Literatur) an der Donaulände
- Architekturforum Oberösterreich: 4.500 Besucher (2004)
- Cowboy-Museum (April bis Juni geöffnet): 2.100 Besucher (2004)

Bibliotheken

Derzeit wird neben dem Hauptbahnhof der „Wissensturm“ - in welchen die Linzer Hauptbibliothek umsiedeln wird - gebaut.
- Hautpbibliothek und 12 Zweigstellen: 1.014.122 Entlehnungen (2004)
- Landesbibliothek: 69.158 Entlehnungen (2004)

Theater


- Neues Musiktheater: Geplantes Musikhaus im Linzer Zentrum am Gelände des jetzigen UKH - Baubeginn um 2007.

- Landestheater: Großes Haus (130.373 Besucher (2004)) und Kammerspiele (78.427 Besucher (2004)), sowie Ursulinenhof (u\hof, 16.596 Besucher (2004)) und Eisenhand-Theater (8.315 Besucher (2004))
- Theater Phönix: Fassungsvermögen von bis zu 270 Besuchern (22.834 Besucher (2004))
- Kellertheater (6.590 Besucher (2004))

andere Veranstaltungsorte


- Brucknerhaus: Konzert- und Kongresshaus an der Donaulände, 1973 eröffnet, seit 1974 Schauplatz des Brucknerfestes, nach Anton Bruckner benannt. Wurde 2004 von 162.195 Personen besucht. Anton Bruckner
- Posthof: 1984 eröffnetes Veranstaltungszentrum für Pop-, aber auch viel alternative Musik (Reggae, Hip Hop, Metal, Drum'n'Bass...), Tanz, Aktions- und Kleinkunst; Sehr vielfältiges Programm; Das größte Veranstaltungszentrum in Linz. 68.317 Besucher (2004)
- Kinderkulturzentrum Kuddelmuddel: Am 27. April 1990 eröffnet, 25.831 Besucher (2004)
- Stadtwerkstatt: 1979 gegründete, unabhängige Kulturvereinigung; In ihrer Heimstätte in der Kirchengasse 4 im Stadtteil Urfahr befindet sich auch das Café Strom sowie ein Veranstaltungssaal für oft international besetzte alternative Musikveranstaltungen, aber auch Lesungen u.ä. 19.000 Besucher (2004)
- Kliemsteinhaus, besser bekannt als Salzamt: Im Erdgeschoß des denkmalgeschützten Gebäudes finden neben Lesungen und Ausstellungen gelegentlich Veranstaltungen für elektronische Musik statt.
- Club Tunnel: Veranstaltet meist Partys der verschiedensten Techno- und/oder Drum'n'Bass-Stilrichtungen
- Cultur-Café Smaragd: Lokal mit kleiner Bühne im Kellergewölbe, auf der neben regionalen Jazz-, Pop- und Rockbands auch internationale Größen zu hören sind.
- Landeskulturzentrum Ursulinenhof: 183.511 Besucher (2004)
- KAPU: 10.000 Besucher (2004)
- Kulturzentrum Hof: 37.297 Besucher (2004)
- Musikpavillon im Donaupark: 3.520 Besucher (2004)
- Alte Welt: Konzerte und Kleinkunst
- OK - Zentrum für Gegenwartskunst: 16.375 Besucher (2004)

Kulturvereinigungen

Neben der bereits oben erwähnten Stadtwerkstatt existieren noch zahlreiche weitere Kulturvereinigungen wie zum Beispiel:
- quitch: Im August 2004 hat sich die Kunst- und Kulturinitiative qujOchÖ zusammen mit befreundeten KünstlerInnen an der Linzer Kulturmeile angesiedelt, wo dieses Kollektiv Labor, Werkplatz und Atelier als Grundlage für kontinuierliche und professionelle Kunst- und Kulturarbeit vorfindet.
- Medea - Initiative für Kunst & Medien: 1998 wurde Medea In Linz gegründet. Neben dem Offenen Atelier beheimatet Medea die KünstlerInnengruppe XX, das Absurde Orchester und bis 2005 die interkulturelle Medienwerkstatt Pangea. Jährlich findet eine große Gruppenausstellung statt. Das Offene Atelier begibt sich regelmäßig auf Tournee (On Tour). Der AktivistInnen-, KünstlerInnen-, und TheoretikerInnenkreis von MEDEA umfasst etwa 20-30 Personen.

Parks und Erholungsgebiete


- Bäder: Biesenfeldbad, Hummelhofbad, Parkbad, Schörgenhubbad.
- Seen und Naherholungsgebiete: Pichlinger See, Pleschinger See, Weikerlsee. Weikerlsee
- Botanischer Garten (auch Gugl oder "Botanik"): auf dem Froschberg, in der Nähe des Hauptbahnhofs. Beliebter Treffpunkt von Linzer Jugendlichen, günstiger Eintritt.
- Donaulände oder "Lände": öffentlicher Park an der Donau zwischen Lentos und Brucknerhaus. Im Sommer beliebter Treffpunkt der Linzer Jugend. Schauplatz der Linzer Klangwolke.
- Freinberg: öffentlicher Park, von Familien und Joggern sehr gut besucht. Schönste Wohngegend von Linz.
- Wasserwald: großer Park im Süden von Linz. Wird von Hundebesitzern und Joggern regelmäßig besucht.

Sport

In Linz gibt es 302 Sportvereine. 224 davon sind in den drei großen Dachverbänden ASKÖ (108 Vereine mit rund 48.500 Mitgliedern), UNION (67 Vereine mit rund 40.500 Mitgliedern) und ASVÖ (49 Vereine mit rund 19.000 Mitgliedern) eingegliedert.
- Sport: Sporthalle (Intersport-Arena), Stadion der Stadt Linz, Eishalle, Gugl-Linzer Stadion :
- Lauf- und Triathlonverein: TriRun Linz :
- Eishockeyverein: EHC Linz :
- Fußballverein: LASK Linz :
- Fußballverein: FC Blau-Weiß Linz :
- Fußballverein: SV Urfahr :
- Fußballverein: SK St. Magdalena :
- Faustballverein: FBC ASKÖ Linz-Urfahr :
- Rugbyverein: 1. ORSC Linz Sportveranstaltungen:
- CSIO-Reitsportturnier: 12.000 Besucher (2004))
- Gugl-Meeting: Leichtathletik-Wettkampf im Linzer „Gugl“-Stadion mit 10.000 Besuchern (2004)
)
- Generali Ladies Open: Tennisturnier mit 28.000 Besuchern (2004))
- Linz Marathon: 50.000 Teilnehmer (2004)
)

Wirtschaft

1. ORSC Linz Linz ist der größte Wirtschaftsstandort im oberösterreichischen Zentralraum, der zu den drei stärksten in ganz Österreich zählt. Rund 157.000 Menschen (2001) sind in der Stadt beschäftigt. Das sind fast doppelt so viele, wie in Linz Berufstätige wohnhaft sind, weshalb Linz massive Pendlerverkehrsströme bewältigen muss. In Linz siedelten sich während und nach dem Zweiten Weltkrieg bis heute bedeutende Unternehmen, wie die Voestalpine AG (entstanden aus den Hermann-Göring-Werken) oder die Chemie Linz an. Weitere Unternehmen aus der Metall-, Papier- und chemischen beziehungsweise pharmazeutischen Industrie sowie Unternehmen aus dem Forschungs- und Entwicklungsbereich. Ebenso ist Linz Standort für Niederlassungen aus der Lebensmittel- (Haribo, Spitz KG) und Versandhausbranche (Quelle). Regelmäßiger Schauplatz für Kongresse, Messen und Ausstellungen ist das 1994 eröffnete, in moderner Architektur gestaltete, Design Center.

Verkehr

Straße

Design Center Die Stadt Linz ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Neben der im Süden vom Stadtgebiet verlaufenden A1 Westautobahn Wien - Salzburg, verläuft die A7 Mühlkreisautobahn, die zusammen mit der geplanten S10, der Mühlviertler Schnellstraße, eine wichtige Verkehrsverbindung in die Tschechische Republik darstellt, durch das Stadtgebiet. Im Stadtgebiet von Ansfelden, südwestlich von Linz gelegen zweigt die A25 Welser Autobahn ab, die in die A8 Innkreisautobahn mündet, welche bis zur Staatsgrenze bei Passau führt. Wichtige Innerstädtische Durchzugsstraßen:
- Wiener Straße (Nord-Süd)
- Dinghoferstraße (Nord-Süd)
- Humboldtstraße (Nord-Süd)
- Salzburger Straße (Ost-West)
- Bad Leonfeldner Straße (Nord-Süd)
- Waldeggstraße/Kellergasse/Sandgasse/Hopfengasse/Kapuzinerstraße ("Westumfahrung", Nord-Süd)
- Kremstal Bundesstraße (Ost-West) Wichtige Verkehrsbauwerke:
- Nibelungenbrücke: erbaut 1938
- Römerbergtunnel: eröffnet 1967
- Voest-Brücke: eröffnet 1972
- Mona-Lisa-Tunnel und Umfahrung Ebelsberg: eröffnet 2000
- Bindermichl Autobahneinhausung: in Bau (bis 2005)
- 4. Linzer Donaubrücke: geplant für 2010-2012

Eisenbahn

Die ab 1825 errichtete und 1832 eröffnete Pferdeeisenbahnstrecke von Gmunden über Linz nach Budweis war die erste Bahnstrecke auf dem europäischen Festland. Diese Bahnstrecke verband die Donau mit der Moldau und machte Linz zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt. Linz wurde 1852 an die Kaiserin-Elisabeth-Westbahn angeschlossen und wurde ein wesentlicher Knotenpunkt für den Verkehr nach Bayern und Salzburg. Neben dem Hauptbahnhof am damaligen Südende der Stadt wurde 1880 zusätzlich der Central-Frachten- und Rangierbahnhof für den Güterverkehr errichtet. Der ursprüngliche Linzer Hauptbahnhof wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und zwischen 1945 und 1950 neu aufgebaut. Zwischen 2000 und 2004 wurde er durch ein neues Bahnhofsgebäude mit einer verbesserten Nahverkehrsanbindung ersetzt. Linzer Bahnhöfe (Personenverkehr):
- Hauptbahnhof
- Mühlkreisbahnhof (1888 errichtet)
- Lokalbahnhof (Aufgelassen am 8.November 2005)
- Eisenbahnbrücke: eröffnet 1900.
- City-S-Bahnbrücke: geplant für 2012.

Luftverkehr

In Hörsching befindet sich der Blue Danube Airport Linz mit Linienverbindungen nach Düsseldorf, Frankfurt am Main, Wien, Oberösterreich. Sie ist eine Statutarstadt, gehört also selbst zu keinem Bezirk, ist aber auch Verwaltungssitz des Bezirks Wels-Land.

Geografie

Wels liegt an der Traun gelegen im Hausruckviertel auf 317 m Höhe. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,5 km, von West nach Ost 9,6 km. 3,4 % der Fläche sind bewaldet, 23,5% der Fläche landwirtschaftlich genutzt. Wels ist in 5 Stadtteile gegliedert, nämlich Innenstadt, Lichtenegg, Vogelweide, Neustadt und Pernau. Ortsteile der Gemeinde sind: Aichberg, Au, Berg, Brandln, Dickerldorf, Doppelgraben, Eben, Gaßl, Höllwiesen, Hölzl, Kirchham, Laahen, Lichtenegg, Maxlhaid, Mitterlaab, Nöham, Niederthan, Oberhaid, Oberhart, Oberlaab, Oberthan, Pernau, Puchberg, Roithen, Rosenau, Schafwiesen, Stadlhof, Trausenegg, Unterleithen, Waidhausen, Wels, Wimpassing, Wispl.

Wappen

[http://www.land-oberoesterreich.gv.at/cps/rde/xbcr/SID-3DCFCFC3-175B3DB3/ooe/Wappen40301.jpg] Offizielle Beschreibung des Stadtwappens: In Blau auf grünem, gewelltem Schildfuß ein silberner, zweitürmiger, gezinnter Torbau, das durchbrochene Rundbogentor mit hochgezogenem, goldenem Fallgitter, die Türme mit je drei schwarz geöffneten Fenstern, eines über zwei gestellt; über dem Gebäude schwebend der österreichische rot-weiß-rote Bindenschild.Stadtfarben: Grün-Rot. Das Wappen soll angeblich die Burg Wels (oder vielleicht auch ehemalige Befestigung der Stadt im Mittelalter) darstellen, mit dem Fluss Traun davor.

Geschichte

Der Raum Wels ist schon seit der Jungsteinzeit besiedelt, erlangte allerdings erst durch die zentrale Lage in der römischen Provinz Noricum größere Bedeutung. Vor der ersten römischen Erwähnung um 15 v. Chr. war Wels eine vermutlich eher dörfliche keltische Siedlung, welche dann zum römischen Ort Ovilava anwuchs. Schon um das Jahr 120 erhielt sie das römische Stadtrecht als Municipium Ovilava. Etwa 215 wurde sie durch Kaiser Caracalla zur Colonia Aurelia Antoniniana Ovilabis ernannt. Die Stadt hatte damals schon etwa 18.000 Einwohner. Ein besonders markantes Merkmal des antiken Wels: Die heute noch teilweise erhaltene Stadtmauer, zur damaligen Zeit etwa 4 km lang, mit fünfzig Türmen. Es gab damals bereits Häuser aus Ziegeln, Dampfbäder, eine Arena, sowie ein Bewässerungssystem, welches Wasser vom jenseits der Traun liegenden Reinberg brachte. Mit dem Ende der Römerherrschaft verlor Wels völlig an Bedeutung. In die Herrschaft der Babenberger (10.-13. Jh.) fällt die neuerliche Verleihung des Stadtrechts im Jahre 1222. Durch eine Urkunde von 1328 wird die Rolle als wichtiger Markt dokumentiert. Durch die Verleihung wichtiger wirtschaftlicher Privilegien und die günstige Lage am Fluss Traun spielte Wels eine wichtige Rolle in der Region. Der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, Maximilian I. starb am 12. Jänner 1519 in der habsburgischen Burg von Wels, nachdem ihm die Innsbrucker Bürger zuvor den Einlaß in ihre Stadt verweigert hatten. In 19. Jahrhundert war Wels Station der ertsen Pferdeeisenbahn Europas (Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden). Am 18. Jänner 1964 wurde Wels ein eigenes Statut verliehen.

Die Burg Wels

Die Burg gehörte den Habsburgern. Wertvoll war aber weniger die Burg sondern vielmehr das Land, das zur Burg gehörte. Dieser Besitz, der „Herrschaft Wels" hieß, reichte bis ins Kremstal. Viele untertänige Bauern mussten dem Burgvogt ihre Abgaben abliefern. Manchmal weilte der jeweilige Kaiser auf der Durchreise in der Burg Wels. Besonders gern blieb Maximilian I hier. Ihm verdankt die Welser Burg ihr heutiges Aussehen. Besonders schön ist der Erker, der so ähnlich aussieht wie das Goldene Dachl in Innsbruck. In der Burg starb 1519 Kaiser Maximilian, als er sich auf dem Weg von Innsbruck nach Wien befand und schon todkrank in Wels Halt machte. Nach dem Tod Maximilians blieben Burg und Herrschaft Wels noch längere Zeit im Besitz der Habsburger. Später schenkte sie ein Habsburger Kaiser Fürst Auersperg. Vor ungefähr 160 Jahren verkaufte Fürst Auersperg die Burg an einen Schmalzaussiedler. Seit 1848 hatte die Burg keinen Wert mehr, weil die Grundherrschaft aufgehoben wurde. Das heißt das Land gehörte nun den Bauern. Aus der altehrwürdigen Burg wurde nun für einige Zeit eine Margarinefabrik.

Wirtschaft

Wels gilt als wichtige Einkaufsstadt und ist Standort mehrerer Allgemein- und Berufsbildender Höherer Schulen sowie einer Fachhochschule. Darüber hinaus ist sie für die zweijährliche Welser Messe im Herbst bekannt. 2001 wurden in der Stadt 3.188 Arbeitsstätten gezählt die zusammen 39.204 Personen beschäftigten.

Berühmte Einwohner

Wie viele andere Städte hat auch Wels berühmte Menschen hervorgebracht, welche sich überregional einen Ruf erarbeiten konnten. Darunter sind: Politiker, Wissenschafter, Entdecker und Helden. Kategorie:Ort in Oberösterreich Kategorie:Bezirk in Oberösterreich

Steyr

Steyr ist als Statutarstadt ein eigener Bezirk und darüber hinaus Sitz der Bezirkshauptmannschaft des Bezirkes Steyr-Land am Zusammenfluss von Enns und Steyr an der Grenze zu Niederösterreich, im Alpenvorland gelegen.

Geografie

Steyr liegt auf 310 m Höhe. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 7 km, von West nach Ost 7,3 km. 2,8 % der Fläche sind bewaldet, 11,1% der Fläche landwirtschaftlich genutzt.

Stadtteile

Christkindl, Steyrdorf, Steyr-Ennsdorf, Wehrgraben, Gleink, Steyr-Tabor, Steyr-Resthof, Steyr-Stadtplatz, Ennsleite, Münichholz, Taschlried, Waldrandsiedlung

Wappen

Offizielle Beschreibung des Stadtwappens: In Grün ein silberner, rot gewaffneter und gehörnter, flammenspeiender, aufgerichteter Panther. 1160 von Markgraf Ottokar (Otakar) III. von Steyr zu seinem offiziellen Schildwappen gewählt, bildet es noch heute das steiermärkische Landeswappen. Stadtfarben: Grün-Weiß

Geschichte

Waldrandsiedlung Zahlreiche Funde deuten auf eine steinzeitliche Besiedelung hin, diese konnte aber bislang im heutigen Stadtgebiet nicht nachgewiesen werden. Vermutet wird auch ein römischer Wachturm im Bereich des heutigen Schlosses. Am Zusammenfluss von Enns und Steyr wurde von den Ottokaren, und den Grafen der Steiermark um 980 die "Styraburg", das heutige Schloß Lamberg erbaut. Rund um die Styraburg entstanden die ersten Siedlungen. In der Gotik wurde der Großteil der Häuser im Altstadtbereich errichtet, und in der Renaissance und Barockzeit "modernisiert". Steyr war im Mittelalter neben Wien die reichste und vornehmste Stadt Österreichs. Ab dem 6. Jahrhundert bairische Besiedelung. Im Jahr 980 wurde die Styrapurg erstmals urkundlich erwähnt. Die Burgstadt (gen. Stirapurhc) war ab 1055 Herrschaft der Otakare, namengebend für die Steiermark. 1186 durch Erbvertrag (die sog. Georgenberger Handfeste) - Ottokar IV. war kinderlos - an die Babenberger. 1287 wurden die Handels- und Stadtrechte durch den Habsburger Albrecht I bestätigt. Ursprünglich zwei Siedlungskerne: Die Burgmannsiedlung mit Burg und Häusern in der Hofgasse und die befestigte Kirchensiedlung um die Stadtpfarrkirche St. Ägyd. Bis ins 15. Jahrhundert blühte die Eisenindustrie. Rüstungen, Waffen, Messer ab 15Jh. Schusswaffen. Die 1345 gen. Juden wurden 1371 im Handel beschränkt. Ab 1525 Verbreitung der Lehren Luthers durch den Mönch Calixt. Wirtschaftlicher Niedergang im 17. Jahrhundert durch Gegenreformation, den Dreißigjährigen Krieg und die Bauernkriege. Im November 1805 gab es schwere Kämpfe der Österreicher gegen die Armee Napoleons. Im Barock blühte erneut die Waffenindustrie erneut auf, 1830 gründete Leopold Werndl seine Waffenfabrik, die unter seinem Sohn Josef zu einer der wichtigsten Waffenschmieden des Kontinents wurde.

Ansässige Unternehmen


- BMW Motoren GmbH
- GFM Steyr GmbH, Schmiedemaschinen
- MAN Nutzfahrzeuge Österreich, Lastkraftwagen
- SKF, Wälzlager
- SLR, Metallgiesserei
- ZF Steyr, Getriebe
- SYSTEMA medizinische Softwareentwicklung
- Profactor Produktionsforschungs GmbH
- BMD Systemhaus
- Eckelt Glas, Fassaden, Dach, Innenausbau
- Sommerhuber GmbH, Kachelöfen, Keramik
- NKE Austria GmbH, Wälzlager
- Hartlauer GmbH, Fotohandelskette
- Gründler GmbH, Stahl- und Baustoffhandel

Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien


- Fachhochschule
  - Studiengang Produktion und Management
  - Studiengang Internationales Logistikmanagement
  - Studiengang Prozessmanagement Gesundheit
  - Studiengang e-Business
  - Studiengang Global Sales Management
- Landeskrankenhaus Steyr
  - Allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege
  - Pflegehilfelehrgang
  - Akademie für den medizinisch technischen Laboratoriumsdienst
  - Akademie für Physiotherapie
  - Akademie für den radiologisch-technischen Dienst
  - Kinder- und Jugendlichenpflege
  - Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege
  - Hebammenausbildung
  - Ergotherapie
- Handelsakademie Steyr
  - Marketing, Journalismus und Medien
  - Informationsmanagement und Informationstechnologie
  - Personalmanagement
  - Internationale Wirtschaftsbeziehungen
  - Management und Controlling
  - HAK Integral
- HLW Steyr
  - Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
  - Internationale Kommunikation in der Wirtschaft
  - Gesundheitsmanagement
  - Fachschule für wirtschaftliche Berufe
  - Gesundheit & Soziales
  - Wellness & Bewegung
  - Höhere Lehranstalt für Kultur- und Kongressmanagement
  - Fachschule für Altendienste und Pflegehilfe
- Bundesanstalt für Kindergartenpädagogik Steyr
- Höhere technische Bundeslehranstalt Steyr
  - Höhere Abteilung für Elektronik
    - Ausbildungsschwerpunkt Technische Informatik
    - Ausbildungsschwerpunkt Computer- und Leittechnik
  - Höhere Abteilung für Maschinenbau, Ausbildungsschwerpunkt Fahrzeugtechnik
  - Höhere Abteilung für Mechatronik, Ausbildungsschwerpunkt Präzisionstechnik
  - Fachschule für Metalldesign, Kolleg für Objektdesign-Metall

Städtepartnerschaften


- Bethlehem, Palästina
- Eisenerz, Österreich
- Kettering, USA
- Plauen, Deutschland
- San Benedetto del Tronto, Italien

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Italien

Institutionen


- Röda: Kulturhaus und -verein mit regelmäßigem Konzertprogramm und kulturellen Aktivitäten zum Zeitgeschehen

Museen


- Stadtmuseum mit Nagelschmiede, Sensenhammer und Petermandlscher Messersammlung im Innerberger Stadel, Grünmarkt 26
- Museum Industrielle Arbeitswelt

Bauwerke

Innenstadt


- Bummerlhaus (1450 urkundl.) gotisches Bürgerhaus
- Innerberger Stadel (1611) Renaissance-Speicher mit reichem Sgraffito-Schmuck
- Meditz-Haus gotisch mit Barock-Fassade, Arkadenhof a.d. Renaissance
- Rathaus (1772) Meisterwerk des österreichischen Rokoko

Kirchen

Rokoko
- Stadtpfarrkirche (ab 1443) gotisch, Wiener Dombauhütte
- Michaelerkirche, Barock (1635 bis 1677)
- Marienkirche, Barock (17. Jahrhundert)
- Christkindl, barocke Wallfahrtskirche

Persönlichkeiten

Ehrenbürger


- Hermann Leitenmayr von 1991 bis 2001 Bürgermeister der Stadt Steyr
- Franz Weiss von 1974 bis 1979 Bürgermeister der Stadt Steyr

Söhne und Töchter der Stadt


- Erich Hackl (Schriftsteller,
- 1954)
- Marlen Haushofer (Schriftstellerin,
- 1920 †1970)
- Karl Holub (Waffenmeister,
- 1830 †1903)
- Wolfgang Hübsch (Burgschauspieler)
- Ferdinand Redtenbacher (Maschinenbauer,
- 1809 †1863)
- Josef Werndl (Industrieller,
- 1831 †1889)
- Austrofred (NuAustropop-Künstler,
- 1970)

Weblinks


-
- [http://www.museum-steyr.at Museum Arbeitswelt (MAW)]
- [http://www.steyr.at Stadt Steyr] Kategorie:Oberösterreich Kategorie:Ort in Oberösterreich Kategorie:Bezirk in Oberösterreich

Oberösterreich

Oberösterreich (alter Name: Erzherzogtum Österreich ob der Enns) ist eines der neun Österreichischen Länder. Es grenzt an Deutschland, Tschechien und an die österreichischen Bundesländer Niederösterreich, Steiermark und Salzburg. Mit einer Fläche von 11.980 km² und 1,3 Millionen Einwohnern ist Oberösterreich das viertgrößte Bundesland Österreichs (Vergleich: Wien und Niederösterreich haben mehr Einwohner; Steiermark, Tirol und Niederösterreich eine größere Fläche). Im Mühlviertel wohnen einige 100 Sinti, die dort schon seit dem Mittelalter anzutreffen sind. Die wenigsten bekennen sich zu ihrer Volksgruppe.

Geschichte

Das Geburtsjahr von Oberoesterreich König Otokar II, der sein Stammland Böhmen zu einer Höhe emporhob wie kein Herrscher vor ihm, wollte auch in Österreich und Steiermark seine Dynastie gründen und in den Alpenländern seine Macht ebenso gipfeln lassen als in Böhmen. Auch unserem Lande ob der Enns wendete er seine volle Aufmerksamkeit zu und trennte den früher zur Steiermark gehörigen Landstrich von dieser ab, gestaltete das ganze Gebiet zum „Fürstenthum ob der Enns“ aus. Der verlässliche Geschichtsforscher Julius Strnadt bezeichnet mit historischer Wahrscheinlichkeit das Jahr 1260 als Geburtsjahr des Landes ob der Enns. Im Jahre 1264 erscheint der Name Austria superior „Oberösterreich“ oder supra anasum – „Ob der Enns“ urkundlich und Konrad von Sumerau erscheint als „Landrichter der Provinz Oberösterreich“ Seit 1490 erlangte es als Teilfürstentum 'Österreich ob der Enns' eine gewisse Selbstständigkeit. Seit dieser Zeit hielten die oberösterreichischen Stände eigene Landtage in Linz. Neben Herren, Rittern und Prälaten spielten dabei auch die landesfürstlichen Städte eine wichtige Rolle. Seit 1530 öffnete sich das Land der Reformation; 30 Jahre späte waren die Oberösterreicher mehrheitlich evangelisch. Bei der habsburgischen Länderteilung von 1564 fiel Oberösterreich zusammen mit Niederösterreich und den böhmischen Ländern an Kaiser Maximilian II. Nach 1600 setzte unter Kaiser Rudolf II. und seinem Nachfolger Matthias die Gegenreformation ein. Deshalb gingen die oberösterreichen Stände 1619 ein Bündnis mit den böhmischen Ländern ein. Die Aufständischen wurden durch die Truppen des bayerischen Kurfürsten Maximilian im Auftrag Kaiser Ferdinands II. 1620 besiegt. Für einige Jahre kam Oberösterreich unter bayerische Besatzung. Der evangelische Adel musste konvertieren oder das Land verlassen. 1779 kam das Innviertel von Bayern zu Oberösterreich. Während der Napoleonischen Kriege war Oberösterreich mehrfach besetzt. Das Salzburger Land wurde von 1814 bis 1854 von der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz aus verwaltet. 1918 wurde der offizielle Landesname Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 erfolgte die Umbenennung zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs als österreichisches Bundesland.

Verwaltung

Oberösterreich wird traditionell in vier Viertel eingeteilt, das Hausruckviertel, das Innviertel, das Mühlviertel und das Traunviertel. Heutzutage ist es üblich, den Bereich zwischen den Städten Linz, Eferding, Wels, Steyr und Enns als Zentralraum zu bezeichnen. Außerdem erfolgt eine Trennung des Traunviertel in Salzkammergut und die Region Pyhrn-Eisenwurzen. Nach der heutigen Verwaltungseinteilung gliedert sich das Bundesland in 3 Statutarstädte und 15 politische Bezirke.

Statutarstädte


- Linz
- Steyr
- Wels

Bezirke


- Braunau am Inn
- Eferding
- Freistadt
- Gmunden
- Grieskirchen
- Kirchdorf an der Krems
- Linz-Land
- Perg
- Ried im Innkreis
- Rohrbach
- Schärding
- Steyr-Land
- Urfahr-Umgebung
- Vöcklabruck
- Wels-Land Siehe auch: Gemeinden in Oberösterreich

Wichtige Städte in Oberösterreich

Linz (Landeshauptstadt), Wels, Steyr, Leonding, Vöcklabruck, Gmunden, Hallstatt, Braunau am Inn, Ried im Innkreis, Enns, Bad Ischl, Traun, Schärding, Ansfelden, Marchtrenk; Siehe auch: Schulen in Oberösterreich Siehe auch: Landeshymne

Bevölkerung

Geologie

Nördlich des Donautales befindet sich die Böhmische Masse (auch Böhmisches Massiv), die geologisch älteste Landschaft Österreichs. Hier dominieren Granite und Gneise. Nach Süden hin überwiegt der Kalk, etwa im Dachstein/Hallstätterkalk. Dieser, in der Trias entstandene Kalk, ist reich an Fossilien. Besondere Fundorte für Ammoniten sind die Berge um Gosau, westlich des Dachsteines (östlichster Nordalpengletscher) gelegen.

Topografie

Gebirge

Dachsteinmassiv, Höllengebirge, Sengsengebirge, Totes Gebirge

Seen

Praktisch alle der großen oberösterreichischen Seen liegen im Salzkammergut, so etwa Almsee, Attersee, die Gosauseen, Hallstätter See, Irrsee, Langbathsee, Mondsee, Offensee, Traunsee und Wolfgangsee

Flüsse

Alm, Donau, Enns, Inn, Krems, Große Mühl, Kleine Mühl, Naarn, Steyr, Traun, Aist, Antiesen

Weblinks


- [http://www.ooe.gv.at/ Oberösterreichische Landesregierung]
- [http://www.meinereise.at/rioliste.cfm?bundesland=3 Gemeinden in Oberösterreich] Detailinformationen zu allen Gemeinden in Oberösterreich

Siehe auch


- Portal:Oberösterreich Kategorie:Österreich ! Kategorie:Bundesland in Österreich als:Oberösterreich

Welser Autobahn

Die Welser Autobahn (bis 2003 Linzer Autobahn) ist Teil der Europastraße E56 und verbindet die Westautobahn A1 beim Knoten Haid (im Stadtgebiet von Ansfelden) mit der Innkreisautobahn A8 beim Knoten Wels. Zum Namenwechsel kam es durch die letzte Novelle des Bundesstraßengesetzes, die eine neue, westlich am Stadtgebiet von Linz vorbeiführende Autobahn (Linzer Westring A26) vorsah, diese als Linzer Autobahn bezeichnet und gleichzeitig die A25 in Welser Autobahn umbenannte. Die Autobahn hat Verbindungen zu folgenden anderen Autobahnen oder Schnellstraßen:
- A1 beim Knoten A1/A25 (Knoten Haid)
- A8 beim Knoten Wels Mit der B1, die ursprünglich (nach dem Bundesstraßengesetz 1971) zwischen Wels und Linz (bzw. Leonding) als Welser Schnellstraße (S38) geplant war, ist die Welser Autobahn bei der Anschlussstelle Wels-Ost verknüpft.

Flughafen Linz

Der Flughafen Linz (auch Blue Danube Airport) wurde 1955 offiziell eröffnet, er bestand jedoch schon seit 1939 am Standort Hörsching. Erster Standort für den Luftverkehr war das Gelände am Südbahnhofmarkte im Linzer Zentrum, wo am 30. Oktober 1909 das Luftschiff Estaric I aufstieg. 1925 wurde der Flugverkehr zwischen Linz und Wien aufgenommen. Ab 1934 wurde der Flugverkehr im Stadtteil Linz-Katzenau (heutige Industriezeile) abgewickelt, jedoch nach 1938 durch die Errichtung der Chemie Linz durch die NSDAP aufgelöst. Es erfolgte die Übersiedelung auf das heutige Flughafengelände in Hörsching. Seit 1956 findet regelmäßiger Passagierluftverkehr statt. Ab 1972 wurde auf der Nordseite des Geländes ein eigenes Passagierterminal errichtet, welches 1976 in Betrieb ging. Seit 1985 ist die Piste des Linzer Flughafens mit einem Instrumentenlandesystem der Kategorie III B ausgerüstet. Von 1998 bis 2003 erfolgte die Adaptierung und Vergrößerung des bestehenden Passagierterminals. 2005 wurde ein neues Instrumentenlandesystem (ILS) auf der Start- und Landebahn 09 in Betrieb genommen. Seit 1966 bestehen tägliche Flugverbindungen nach Frankfurt am Main, daneben beinhaltet der aktuelle Flugplan Verbindungen nach Düsseldorf, Graz, Salzburg und Wien. Seit 2004 existiert eine tägliche Billigflugverbindung nach London. Daneben gibt es noch ein Charterprogramm mit Flügen in die Urlaubsregionen. Neben der Boeing 747, Mitte der 1970er Jahre, konnte bis 1989 mehrmals der Überschalljet Concorde begrüßt werden. Seit Mitte der 1990er wurden auch einige Frachtflüge mit dem Großraumtransporter Antonov An-124 Ruslan abgefertigt, 2003 erfolgte die Erstlandung des größten Flugzeuges der Welt in Österreich, der Antonov An-225 [http://www.airliners.net/search/photo.search?keywords=VIP&keywrange=photographer&aircraft_genericsearch=Antonov%20An-225%20Mriya&distinct_entry=true (Bilder)]. Mit Amerer Air ist das einzige Flugfrachtunternehmen in Österreich am Flughafen Linz stationiert. Seit 1978 ist Linz hinter Wien-Schwechat der größte Frachtflughafen Österreichs, wobei der überwiegende Frachtanteil per LKW umgeschlagen wird. Der Flughafen besitzt eine 3000m lange Start- und Landebahn und zusätzlich noch eine 660 m lange Graspiste. Für Mittelstreckenflugzeuge stehen 12 Abstellpositionen zur Verfügung.

Fluggesellschaften am Flughafen Linz


- Air Berlin
- Amerer Air
- Austrian
- Austrian Arrows
- Eurowings
- Lauda Air
- LTU Österreich
- Lufthansa
- Lufthansa Cityline
- MNG Airlines
- Niki
- Nouvelair
- Pegasus Airlines
- Ryanair
- SunExpress
- Tunisair

Weblinks


- http://www.airport-linz.at/
- http://www.vffl.at VFFL Verein der Freunde des Flughafens Linz]
- http://www.flylinz.at Flugschule am Flughafen Linz
- http://www.fluglinks.at Alle Links zur Luftfahrt u.a. auch zum Flughafen Linz
- http://www.bussard.at Fliegerclub BUSSARD; Pilotenausbildung am Flughafen Linz: PPL, NVFR, IFR, CPL Linz Kategorie:Luftverkehr (Österreich) Kategorie:Linz

Kategorie:Region in Oberösterreich

Oberösterreich Kategorie:Oberösterreich

II. Benedek pápa

II. Szent Benedek lehetett Szent Péter 81. követője a történelem során. Valamivel rövidebb mint két éves pontifikátusa alatt hihetetlen kitartással és szorgalommal segítette a bajba jutottakat, elesetteket, betegeket és szegényeket. Halála után ezért szentté avatták. Több egyházi épület restaurálása kötődik nevéhez. Konstantinápolyi kapcsolataiban is nagy eredményeket ért el. Szigorúan őrködött a hatodik egyetemes zsinat döntéseinek betartása felett. Rómában született, apját Jánosnak hívták. Szent hivatását vallásos családi hátterének köszönheti. Gyermekként a schola cantorum tagja lett. Itt tett szert énektudására és ami fontosabb, hogy ekkor ismerkedett meg behatóan a Szentírással. Ezután a római egyház szolgálatába állt. Hosszú évek során végigjárta az egyház ranglétráját, ami a klérus tagjai között nagy elismerést váltott ki. Leó halála után a zsinat őt választotta meg a keresztény egyház fejének. Azonban 11 hónap múltán, 684. június 26-án szentelhették csak fel, amely IV. Konstantin császár engedélye miatt tolódott el ennyire.
A pápai trónon első intézkedése volt, hogy meggyőzze a császárt a pápák megerősítésének reformjáról. A hosszú levélváltás, az esetleges viták ugyanis hosszú interregnumokat okozhatnak a római pápák pontifikátusának folyamatában. Ezért azt kérte az uralkodótól, hogy vagy szüntesse meg ezt a szokást, vagy bízza a megerősítés jogát a ravennai exarchára. A megállapodás ez utóbbi mellett született meg. A sikeres együttműködés alkalmából Benedek örökbe fogadta a császár két gyermekét, elfogadva azok egy-egy fürtjét Konstantintól.
Uralkodása alatt fontosnak tartotta a konstantinápolyi zsinat által elítélt monotheletizmus elleni küzdelmet. Több levelet is írt Spanyolországba, ahol a klérus teendőit sorolta és sürgette is a papságot a zsinat döntései szerinti munkára. Levelezett Wilfred yorki érsekkel is.
Pontifikátusa alatt több templomot, szentélyt felújíttatott, de mindenekelőtt jótékonyságra tanította püspökeit, papjait. 685. május 7-én halt meg. Halála után szentté avatták. Ünnepét május 7-én tartják. Benedek, II.Benedek II pápa ko:교황 베네딕토 2세

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Berkarar döwletim, jigerim - janym.
Başlaryň täji sen, diller senasy
Dünýä dursun, sen du


Intersindical Nacional Galega
A Intersindical Nacional Galega (ING) foi un sindicato nacionalista galego que se formou en marzo de 1977 da unión do Sindicato Obreiro Galego, UTEG, UTSG, UTBG e o SGTM. Francisco García Montes foi o seu secretario
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A Intersindical Nacional dos Traballadores Galegos (INTG) foi un sindicato nacionalista galego que se formou en 1981 tras a unión da ING e a CTG. En xaneiro de 1982 celebrou o primeiro Congreso,