:: wikimiki.org ::
| Personal-Computer |
Personal-Computer
Der aus dem Englischen stammende Begriff Personal Computer [] (Abkürzung PC), übersetzt „persönlicher Rechner“, ist der Handelsname einer Reihe von Computersystemen, die ursprünglich von der Firma IBM hergestellt wurden. Es handelt sich um bestimmte Typen von Heim- oder Arbeitsplatzrechnern, die einer einzelnen Person zur Verfügung stehen und auf deren Bedürfnisse anpasst werden können.
Ursprünglich wurden nur IBM-Computer mit Intels Prozessor 8088 „PC“ genannt. Heute firmiert der Begriff zur Abgrenzung der x86-Architektur gegenüber anderen Computerarchitekturen, wird aber auf Grund der hohen Verbreitung synonym für alle Heimcomputer benutzt, wodurch ein Begriffsmonopol entstanden ist. Der Begriff „PC“ war somit eine Schutzmarke.
Die Erfolgsgeschichte
Erste Bausätze
Seit Beginn der 1970er Jahre waren Computerbauteile so preisgünstig, dass Unternehmen mit der Entwicklung von Computern für private Zwecke begannen. Der erste derart für Heimanwender ausgerichtete Computer, der kommerziellen Erfolg hatte, war der Altair 8800 aus dem Jahr 1974. Dem noch als Bausatz verkauften Altair folgte eine ganze Reihe weiterer Modelle, deren prominenteste Vertreter die Geräte der Apple II-Familie sowie der PET der Firma Commodore waren.
Home-Computer vs. IBM PC
Erweitert um einen Fernseherausgang und Tonausgabe kamen ab den 80er Jahren viele weitere Geräte als so genannte Heimcomputer auf den Markt. Beispiele dafür sind der meistverkaufte Heimcomputer Commodore C64 und später die Geräte der Amiga-Reihe, als auch verschiedene Ausführungen des Atari ST.
Atari ST
Speziell der Erfolg und die innovative Architektur des Apple II alarmierte IBM, den damaligen Marktführer bei (Groß-)Rechnern und elektrischen Schreibmaschinen. Der 1981 vorgestellte, modular aufgebaute IBM-PC war als direktes Konkurrenzprodukt dazu konzipiert. Um Entwicklungszeit und -kosten einzusparen, wich IBM von seiner damaligen Praxis ab, einen Großteil der Komponenten selbst herzustellen. Stattdessen wurden die meisten Bauteile zugekauft, unter anderem das Betriebssystem (MS-DOS von Microsoft, von IBM als PC-DOS verkauft) und der Prozessor (Intel 8088).
Der IBM-PC war anfänglich den Home-Computern in Hinsicht auf Grafik- und Audiofähigkeiten technisch weit unterlegen und wurde ursprünglich zu recht hohen Preisen verkauft. Allerdings hatte IBM kein Monopol auf die verwendeten Komponenten (mit Ausnahme des BIOS). So konnte Compaq 1983 den ersten IBM-kompatiblen PC auf den Markt bringen. Das Klonen, also Nachbauen, von verschiedenen Hardwarekomponenten entwickelte sich in Fernost zu einem regelrechten Volkssport. So entwickelte sich schnell ein Markt von IBM-Nachbauten, der durch den Konkurrenzkampf zu sinkenden Preisen und verstärkter Innovation führte. Innerhalb eines Jahrzehnts verdrängte der PC die Home-Computer auch im privaten Bereich, lediglich Apple schaffte es, weiterhin einen erwähnenswerten Anteil zu halten. Alle anderen Hersteller verschwanden weitgehend vom Markt (Commodore) oder wandten sich wieder anderen Geschäftsfeldern zu (Atari, Schneider). Die aktuelleren PC-Modelle von IBM, wie der PC 300GL blieben weitestgehend unbekannt, und gingen auf dem Markt der Clones unter. Ähnlich erging es dem Versuch von IBM, den Markt mit der Personal System/2-Reihe zurückzuerorbern.
Im Privatbereich wurden Home-Computer und PC zunächst zum Experimentieren, Lernen und Spielen benutzt. Später wurden sie für Textverarbeitung (WordPerfect), Datenbanken (dBase) und Tabellenkalkulation (VisiCalc) eingesetzt, so dass sie auch Eingang in den betrieblichen Alltag fanden.
Moderne PC
Heute sind PC(-Nachbauten) sehr leistungsfähig und nahezu universell einsatzfähig. Meist kommen IBM-kompatible PC (keine Macs) auf x86- Basis oder dazu kompatible zum Einsatz. Von den anderen früheren Computerarchitekturen für Einzelplatzrechner ist im Jahr 2004 lediglich der Macintosh und als Nischenprodukt Amiga/Pegasos übrig geblieben. Diese sind, dank moderner Betriebssystem-Alternativen wie Mac OS X, LinuxPPC oder MorphOS mit den zahlreichen IBM-kompatiblen Clone-PC leistungsmäßig durchaus vergleichbar. Vereinzelt finden sich noch Systeme auf RISC OS-Basis (ARM-CPU).
Siehe auch
- HP-9100A, IBM-PC, Computer
Literatur
- Andreas Stiller: Fröhliche Oldies. Der PC feiert seinen 20sten Geburtstag. In: c't. 18/16/2001. Heise Zeitschriften Verlag, S. 172–177,
- Scott Mueller: PC-Hardware Superbibel, m. DVD-ROM. Markt und Technik, April 2005, ISBN 3827267943
- Hans Messmer, Klaus Dembowski: PC Hardwarebuch . Aufbau, Funktionsweise, Programmierung. Addison-Wesley, 15. Juni 2003, ISBN 3827320143
Weblinks
- [http://www.klammeraffe.org/~fritsch/uni-sb/fsinfo/Papers/PC/PC.html Die Geschichte des Personal Computers Vortrag im Rahmen des Proseminars 'Geschichte der Informatik']
- [http://www.bernd-leitenberger.de/pc-hist1975-1981.html Die Geschichte des PC Teil 1 - Von der Erfindung des Mikroprozessors bis zum Eintritt von IBM in den Markt (1971-1981)]
- [http://www.bernd-leitenberger.de/pc-hist1982-2000x.html Die Geschichte des PC Teil 2 - Das Ende der Vielfalt und der Sieg von Wintel (1982-heute)]
- [http://www.bernd-leitenberger.de/pc-hist-pheri.html Die Geschichte des PC Teil 3 - Die Entwicklung der Peripheriegeräte von 1975 bis heute]
Kategorie:Computer
ja:パーソナルコンピュータ
ko:개인용 컴퓨터
ms:Komputer peribadi
th:คอมพิวเตอร์ส่วนบุคคล
RechnerDas Wort Rechner bezeichnet:
- einen Computer
- einen Taschenrechner
- eine Rechenmaschine
- einen Menschen, der etwas berechnet
International Business MachinesInternational Business Machines (IBM) ist eine der ältesten Computerfirmen, die anfangs mit ihren Lochkartensortiermaschinen und später mit ihren Großrechnern, z. B. der Serie 360, eine marktbeherrschende Stellung einnahm.
Firmengeschichte
IBM geht zurück auf die von Herman Hollerith 1896 gegründete Tabulating Machine Company. Diese Firma stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung von per Lochkarten eingegebenen Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Herstellerfirmen für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht wurden. 1924 erfolgte dann die Umbenennung der Firma in IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Firmen bestand, wie Locher, Prüfer, Sortier- und Tabelliermaschinen, welche im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet wurden. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten.
DEHOMAG
Thomas J. Watson (1874 - 1956) wurde 1914 Chef der Computing-Tabulating-Recording Company, eine der Firmen aus denen die IBM hervorging, und leitete die IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Firmenkultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Ein interessantes Dokument dieser Firmenkultur ist das [http://barry_froggatt.users.btopenworld.com/songbook.html IBM-Songbook].
Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: "I think there is a world market for maybe five computers." ("Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer."). Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden.
In den fünfziger und frühen sechziger Jahren wurden erste Computer (701 und 1401) und die zugehörige Peripherie (Magnetplatten- und Trommelspeicher, Bandstationen), sowie Drucker entwickelt.
Im Jahr 1964 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360 auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär weiter entwickelt (S/370, S/390, zSeries, System z9). Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiter entwickelt.
Das blaue Logo der Firma führte zu dem Spitznamen Big Blue oder auch Mother Blue.
z/OS
Im Jahr 1981 brachte IBM dann den ersten IBM-PC als Konkurrenten zum Apple II auf den Markt. Die damals von IBM entwickelten Standards und Schnittstellen prägen noch immer die heutigen Computer. Daher spricht man auch von IBM-kompatibel, auch wenn IBMs Bedeutung im PC-Markt durch zahllose Nachbauten und Weiterentwicklungen anderer Firmen deutlich zurückgegangen ist. Dies wurde durch eine Fehleinschätzung des Marktes seitens IBM und der daraufhin erfolgten Freigabe von Schnittstellen- und Standardspezifikationen ermöglicht.
Aus der Arbeit in den Laboratorien (allein vier aus dem IBM-Forschungslabor Zürich in Rüschlikon) rund um die Welt gingen mehrere Physik-Nobelpreise hervor. Die Preisträger waren: Leo Esaki (1973, experimenteller Nachweis von Tunnelphänomenen in Halbleitern und Supraleitern), Gerd Binnig und Heinrich Rohrer (1986, für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops) sowie Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller (1987, für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleiter).
2004 war IBM für das zwölfte Jahr in Folge das Unternehmen weltweit mit den meisten Patentanmeldungen.
Seit Ende der 1990er Jahre setzt sich IBM massiv für die Entwicklung der Open Source Projekte ein, so wurde Linux unter Beteiligung von IBM stark ausgebaut und zu einem Serversystem entwickelt, das auch für Unternehmensanwendung tauglich ist. Andere Open source Projekte, die von der IBM stark unterstützt wurde, war zum Beispiel das Eclipse Projekt. Diese Anstrengungen waren allerdings auch nicht immer ganz unproblematisch, so verklagte die Firma SCO Group seit 2003 die IBM wegen angeblicher Urheberrechtsverletzung in den Codes, die IBM zu Linux beigetragen hat.
Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 90er Jahren radikal umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting (ca. 30.000 Mitarbeiter weltweit) im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut.
Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit Personal Computern und verkaufte die PC-Sparte zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft.
Im Jahr 2004 erreichte IBM mit weltweit 329.001 Mitarbeitern, die in 170 Ländern tätig sind, einen Umsatz von 96,293 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 8,448 Milliarden US-Dollar. IBM ist damit der weltweit größte Anbieter im Bereich Informationstechnik (Hardware, Software und Services).
Seit März 2002 ist Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano ist der Nachfolger von Louis Gerstner Jr. der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmalig nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt.
Unternehmensbereiche
IBM Business Consulting Services (vormals PwC Consulting)
CEO
Mit Beratungsexperten in über 160 Ländern ist IBM Business Consulting Services ([http://www.ibm.com/services/bcs/de/index.html www.ibm.com/services/bcs/de]) die größte Unternehmensberatung der Welt.
IBM Systems and Technology Group
Die IBM STG ist für die Entwicklung und den Vertrieb von IT Infrastrukturlösungen mit den eServer Systemen, TotalStorage Speichersystemen und Drucksystemen verantwortlich.
iSeries mit dem Betriebssystem i5OS wird als integriertes Rechnersystem häufig im Mittelstandsbereich eingesetzt. pSeries mit AIX ist das Unix-basierte System. xSeries mit Microsoft Windows sind die Intelsysteme der IBM. zSeries mit z/OS bzw. z/VM oder z/VSE sind die Mainframesysteme. Auf allen eServern stehen weiterhin unterschiedliche Linux Distributionen zur Verfügung. Zu den IBM Speicherlösungen gehören Plattensubsysteme wie FAStT oder ESS, die Bandsysteme 3590 oder VTS, optische Systeme und SAN Infrastrukturkomponenten.
IBM Software Group
bestehend aus den Marken:
- DB2 Information Management
- Lotus
- Rational
- Tivoli
- WebSphere
IBM Deutschland
Der Sitz der IBM Deutschland GmbH befindet sich in Stuttgart.
1990 beschäftigte IBM Deutschland 31.100 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Jahresumsatz von 13,324 Milliarden DM.
Heutige Tochtergesellschaften:
- csg Computer Service GmbH
- IT-Services and Solutions GmbH
- SerCon Service-Konzepte für Informationssysteme GmbH
- IBM Deutschland Entwicklung GmbH
- IBM Deutschland Kreditbank GmbH
- IBM Mittelstand Systeme GmbH
- IBM Business Services (BS) GmbH
- IBM Application Services (AS) GmbH
In den Dotcom-Boomjahren hatte IBM und ihre Tochterfirmen in vielen deutschen Städten Niederlassungen geöffnet. Nach 2000 jedoch wurden viele wieder geschlossen. Davon waren auch einige größere Standorten betroffen, wie zum Beispiel Hannover und Schweinfurt, in denen mehreren hundert Mitarbeiter beschäftigt waren.
Im Zuge des Outsourcings des europäischen Rechenzentrums der Deutschen Bank an IBM wurde 2003 die IBM Business Services GmbH gegründet, in der sämtliche Outsourcing Bestrebungen der IBM zusammengefasst wurden. Dazu gehören unter anderem die ehemalige DVO und IBB.
Betriebssysteme
IBM hat zusammen mit Microsoft OS/2 als ein Desktopbetriebssystem für IBM-kompatible PCs entwickelt. Jedoch stieg Microsoft aus diesem Geschäft aus, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren. Obwohl IBM mit OS/2 ein Betriebssystem auf den Markt brachte, das seiner Zeit weit voraus war, konnte es sich aufgrund von Marketingschwächen nicht durchsetzen. Stattdessen wird der Markt heute von Microsoft Windows dominiert. Bei Banken, Versicherungen und Fluggesellschaften ist OS/2 noch anzutreffen. Ebenfalls findet es seinen festen Platz in der Fertigungs-Industrie.
Bei den Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt.
IBM kündigt im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen und gehört schon bald zu den größten Förderern. 2000 investiert der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung des freien Betriebssystems. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf z/Series - Rechnern zu betreiben, wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Mainframe möglich. Die meisten Linux Distributionen sind heute auch für z/Series erhältlich.
Auf den Power Prozessor basierenden Workstations und Enterpriseservern (z.B. RS/6000 oder pSeries) von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl von meist durch Linux bekannte freie Software vorkompiliert bereit. Dazu gibt es auf den Webseiten von IBM die so genannte AIX Toolbox (siehe [http://www-1.ibm.com/servers/aix/products/aixos/linux/download.html Weblink]).
Auch ein reines 64-bit Linux kann auf allen modernen pSeries Servern eingesetzt werden. Zum Einsatz von Linux auf pSeries siehe folgendes [http://publib-b.boulder.ibm.com/Redbooks.nsf/0/26f1894118a9ba5485256d9f0065d032 Redbook]
Weiterhin werden die POWER-CPUs in den iSeries-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem OS400 auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können.
Firmenkultur
- 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor der Firma Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: "Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten."
- 1953 verpflichtete sich die Firma in eine Erklärung, dass die Firma Leute nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, "ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse". 1984 wurde sexuelle Orientierung zu dieser Antidiskriminierungsregel aufgenommen.
- Am 10. Oktober 2005 gab IBM als erste multinational operierende Firma eine Erklärung ab, in der sie sich verpflichtete, weder im Rahmen von Neueinstellungen noch für sonstige personelle Entscheidungen genetische Daten der Mitarbeiter oder Bewerber zu verwenden.
Siehe auch
- IBM Visual Age
- ThinkPad
- Stempeluhr
- developerWorks
- DEHOMAG
- SCO gegen Linux
Literatur
- Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen?, Stuttgart, 2002, ISBN 342105696X
- Doug Garr: Der IBM-Turnaround, Wien, 2000, ISBN 3706406462
- Paul Carroll: Der Computerkrieg, München, 1998, ISBN 3453091728
- Thomas J. Watson: Der Vater, der Sohn & die Firma, München, 1997, ISBN 3453117573
Weblinks
- [http://www.ibm.com/de/ IBM Deutschland]
- [http://www.ibm.com/ IBM weltweit]
- [http://www.zurich.ibm.com/ IBM Research Laboratory in Zürich]
- [http://www.weller.to/his/h06-meilensteine-ibm.htm Meilensteine der IBM-Geschichte]
- [http://www.dfki.de/~winter/papers/hollerith-ibm/ Von Hollerith zu IBM - Die Geschichte der kommerziellen Datenverarbeitung]
- [http://www.geschichte-des-computers.de/pc.php Der PC - Die Geschichte des Computers]
- [http://www.8bit-museum.de/?page=docs/ibm1.htm Von Hollerith zu IBM - Herman Holleriths Tabelliermaschinen]
Kategorie:Hardwarehersteller
Kategorie:Softwarehersteller
Kategorie:Unternehmen (Stuttgart)
Kategorie:Markenname
ja:IBM
ko:아이비엠
th:ไอบีเอ็ม
ArbeitsplatzrechnerAls Arbeitsplatzrechner bezeichnet man Computer, die sich als Einbenutzersystem direkt am Arbeitsplatz des Benutzers befinden. Der Hauptzweck ist, Interaktion mit dem Benutzer in Anwendungsprogrammen zu ermöglichen.
Sowohl gängige PCs, als auch Workstations sind Arbeitsplatzrechner, wobei die Grenzen zwischen diesen beiden Rechnertypen immer mehr verwischen. Ein Arbeitsplatzrechner sollte speziell für seinen Einsatz ausgelegt sein. Das betrifft sowohl die Hardware als auch die Software. Wünschenswert sind insbesondere gute Ergonomieeigenschaften, wie zum Beispiel:
- geringe Geräuschentwicklung (Festplatte, Prozessor-Lüfter)
- hochwertiger großformatiger Bildschirm
- netzwerkfähiges und mehrbenutzerfähiges Betriebssystem
Die Software-Ausstattung enthält meist eine graphische Benutzeroberfläche (Windows-GUI, X Window System), und je nach Anwendung zum Beispiel Programme aus den Bereichen Grafikerstellung und -bearbeitung, Software-Produktion oder Büroanwendungen.
Kategorie:IT-Architektur
IntelIntel Corporation ist eine US-amerikanische Firma mit Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien. Sie stellt Mikrochips für Computer her, insbesondere
Prozessoren.
Geschichte
Gründung
Die Firma Intel (Kurzform von INTegrated ELectronics) wurde am 18. Juli 1968 von Robert Noyce und Gordon Moore gegründet. Kurz darauf stieß auch Andy Grove dazu, der dann lange Zeit bei Intel als Vorstandsvorsitzender (engl. Chief Executive Officer, CEO) tätig war.
Die beiden Intel-Gründer waren bereits Veteranen im Halbleitergeschäft: zehn Jahre zuvor hatten sie zusammen mit sechs anderen Kollegen Fairchild Semiconductor gegründet. Das Unternehmen war damals der größte Halbleiterhersteller der Welt. Robert Noyce war General Manager von Fairchild Semiconductor, Gordon Moore Leiter der Forschung und Entwicklung.
Noyce und Moore waren unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber Fairchild Semiconductor. In weniger als einem Jahr hatte der Aufsichtsrat von Fairchild Semiconductor dreimal den Vorstandsvorsitzenden ausgetauscht. Noyce schrieb deshalb seine Kündigung. Immer seltener wurden von Moore entwickelte Produkte auch tatsächlich produziert. Dabei stand die Elektronik damals an einer großen Wende: von der voluminösen und langsamen Kernspeichertechnologie ging der Trend zur kompakten und schnellen Halbleitertechnologie mit integrierten Schaltungen, die in den Halbleitergrundstoff Silizium geätzt wurden.
Auf dem Höhepunkt ihrer Frustration waren Moore und Noyce 41 Jahre alt. Die Idee zu einer zweiten Firmengründung entstand an einem Frühlingswochenende des Jahres 1968. Moore traf Noyce vor dessen Haus beim Rasenmähen. Noyce gab den entscheidenden Impuls. Er wollte das von ihm entwickelte photochemische Verfahren zur Herstellung von integrierten Schaltkreisen, die Metal Oxide Semiconductor MOS-Technologie, zum Durchbruch bringen. MOS bezeichnet die grundlegenden Schichten im Aufbau eines Transistors nach dieser Technologie: Metall als elektrisch leitendes Material, Siliziumoxid als elektrisch nicht leitendes Material und Silizium als Halbleiter. Noyce ist der Erfinder dieser heute noch maßgeblichen Technologie für die Chip-Produktion. Er hatte auch großen Anteil an der Entdeckung des Transistoreffekts und der Erfindung des integrierten Schaltkreises, dem die heutige Elektronik ihre Leistungsstärke verdankt. Als Halbleiter-Pionier war Gordon Moore davon überzeugt, dass die damals noch vorherrschende Magnetkern-Speichertechnologie alsbald von hochintegrierten Transistorschaltungen auf Silizium abgelöst werden würde.
Größtes Hindernis waren die Kosten: das preiswerteste Speicherelement auf Halbleiterbasis war pro Speicher-Bit mehr als hundertmal teurer als die traditionelle Magnetkern-Technik. "Wir waren jung und selbstbewusst genug, um in voller Unabhängigkeit unseren neuen Weg zu gehen", so erinnerte sich Bob Noyce 20 Jahre später an die Entscheidung, Intel zu gründen. Kurz nach der Unternehmensgründung stieß auch Andrew S. Grove, ein Exilungar, den es nach Kalifornien verschlagen hatte, zu dem Jungunternehmen. Grove war 1963, gleich nach Abschluss seiner Promotion in Chemie an der University of California in Berkeley, zu Fairchild Semiconductor gegangen. Als Produktionschef wurde Grove der erste leitende Angestellte der neu gegründeten Intel Corporation mit Sitz im kalifornischen Mountain View. Hier hatten die Intel-Gründer ein kleines, von Union Carbide Electronics aufgegebenes Gebäude übernommen.
Der Start mit Speicherchips
Intel startete mit einem Geschäftsplan, der aus einer einzigen, mit der Schreibmaschine beschriebenen Seite bestand. Doch er enthielt eine genaue Zielvorgabe: Arbeitsspeicher für Computer auf Halbleiterbasis zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Die Hochintegration (Very Large Scale Integration, VLSI) von Transistoren auf Silizium steckte im Jahr 1968 noch in den Kinderschuhen. Den Management-Enttäuschungen bei Fairchild folgten alsbald die MOS-Probleme bei Intel:
Ich war felsenfest davon überzeugt, dass wir einen Reinfall erleben, erinnert sich Andy Grove. Im September 1968 verwettete er im Kollegenkreis eine Flasche Cognac, wenn es bis zum bevorstehenden Erntedank einen stabilen MOS-Transistor gäbe, dessen Schwellenspannung um weniger als ein Zehntel Volt schwanken würde. Man wusste lediglich, dass die Probleme auf Unreinheiten in der Verfahrenstechnik zurückzuführen waren. Und man wusste auch, dass in der angemieteten Fabrik nicht einmal destilliertes Wasser zur Verfügung stand. Zunächst schleppte der Prozess-Ingenieur Tom Rowe destilliertes Wasser in Flaschen herbei. Dann kam er auf die Idee, dem MOS-Prozess etwas geschmolzenen Phosphor hinzuzufügen, gleichsam zur "Desinfektion". Damit war, mehr oder minder zufällig, das Produktionsproblem gelöst - Grove hatte seine Wette verloren.
Als Unternehmen startete Intel zwar mit dem MOS-Prozess, versteifte sich aber nicht allein auf diese Technologie, sondern entwickelte als ersten Speicherbaustein ein bipolares 64-bit-Schottky-RAM. Es wurde im April 1969 unter der Produktbezeichnung Intel 3101 vorgestellt.
Noyce und Moore hatten die Bipolar-Technologie des deutschen Halbleiter-Pioniers Walter Schottky kennen gelernt, als sie gemeinsam (vor ihrem Engagement bei Fairchild) im Shockley Semiconductur Laboratory des amerikanischen Halbleiter-Gurus William Shockley beschäftigt waren. Das Shockley-Labor im kalifornischen Palo Alto gilt als die erste kommerzielle Halbleiterfabrik der Welt.
Einen Durchbruch in der bahnbrechenden MOS-Technologie erwartete Gordon Moore nach den Anfangsschwierigkeiten erst in fünf Jahren. Aber bereits drei Monate nach der Vorstellung des ersten elektronischen Speicherchips auf Halbleiterbasis und gut ein Jahr nach der Firmengründung folgte mit dem Intel 1101 - als statisches RAM - der erste MOS-Baustein der Welt. Während der ersten Mondlandung von Apollo 11 im Juli 1969 arbeitete die kleine Intel-Mannschaft rund um die Uhr am letzten Redesign dieses Chips. Als Produkt war der erste MOS-Speicherbaustein zwar bedeutungslos, aber von der Durchschlagskraft der MOS-Technologie waren Moore und seine Mannschaft überzeugt. Im Gegensatz zur Bipolar-Technik versprach der MOS-Prozess hohe Speichervolumina zu realistischen Kosten bei einem angemessenen Energieverbrauch, der zu einer akzeptablen Wärmeabgabe führte. Unerwünschte Wärme erforderte Kühlaggregate. Die aber standen der Miniaturisierung der Mikroelektronik im Wege.
Im Oktober 1970, in der Hälfte der ursprünglich veranschlagten Zeit, gelang der erste große Sprung nach vorn. Intel stellt unter der Produktbezeichnung 1103 den ersten DRAM (Dynamic Random Access Memory)-Speicherbaustein vor, der auf dem MOS-Prozess basierte und die Vorzüge der Hochintegration zu bieten hatte. Während der Bipolar-Prozess nur noch bei Hochgeschwindigkeits-Bauteilen den Vorzug genoss, entwickelte sich fortan die MOS-Technologie zur bevorzugten Halbleiter-Fertigungstechnik.
Doch dieser Durchbruch war verbunden mit einem kommerziellen Schock: Für unseren ersten Auftrag erzielten wir etwa ein Drittel des Preises, den wir uns vorgestellt hatten, so erinnert sich Les Vadasz, damals verantwortlich für das kaufmännische Management, an das Drama mit dem 1103-DRAM. Der kalkulierte Preis war am Markt nicht zu erzielen. So lernte das noch junge Unternehmen eine ebenso branchentypische wie existenzentscheidende Lektion: die fortlaufende Kostensenkung. Dennoch: Der erste dynamische Speicherchip der Welt vollbrachte ein kleines Wunder. Er deklassierte, nicht zuletzt aufgrund seiner überragenden Leistung und seines minimalen Platzbedarfs, den bis dahin traditionellen Magnetkern-Speicher zu altem Eisen. Knapp anderthalb Jahre nach der Markteinführung war der 1103 der meistverkaufte Halbleiterbaustein der Welt.
Als weitsichtiger Integrations-Stratege hatte Gordon Moore schon 1965 einen Trend erkannt, der später als Mooresches Gesetz nicht nur die Geschichte von Intel, sondern die Entwicklung der gesamten Hochtechnologie maßgeblich geprägt hat.
Das erste EPROM, eine zufällige Entdeckung
Das zweite Baby nach der glücklichen Geburt des Intel 1103 DRAM war nicht geplant. Es kam völlig überraschend. Sein "Vater" und Erfinder Dov Frohman hatte, wie er später einräumte, viel geträumt und sich dann gefragt: warum nicht? Der realisierte Traum war ein programmierbarer Speicherchip, ein Erasable Programmable Read-Only Memory, in der Sprache der Elektronik EPROM genannt. Bereits bei der Vorstellung des ersten EPROMs der Welt auf der Solid State Circuits Conference des Jahres 1971 landete Dov Frohman einen durchschlagenden Erfolg. Er zeigte einen Film über das Bit-Muster der EPROM-Speicherzellen. Als die Zellen einer ultravioletten Lichtquelle ausgesetzt wurden, verließ ein Bit nach dem anderen die Zellen, bis nur noch das Intel Logo übrig blieb. Das letzte Bit war soeben dem EPROM-Speicher entschlüpft - da brach im Konferenzsaal tosender Beifall aus. Das Intel-EPROM 1702 war ein großer Erfolg. Es wurde bis Mitte der achtziger Jahre in hohen Stückzahlen verlangt, nicht zuletzt weil Intel viele Jahre der einzige Hersteller war, der EPROMs in hoher Stückzahl produzieren konnte.
Als große Erfindung war der Mikroprozessor nicht geplant. Das japanische Unternehmen Busicom erteilte Intel bereits im Jahr 1969 den Auftrag, einen Satz Chips für eine programmierbare Rechenmaschine zu entwickeln. Statt der mechanischen Apparatur, die bereits 1885 in den USA erfunden worden war, wollten die Japaner ein „intelligentes“, programmierbares Produkt auf den Markt bringen. Nach den Plänen der Japaner war hierfür ein Design aus zwölf Halbleiterbausteinen erforderlich. Der Intel-Ingenieur Marcian E. 'Ted' Hoff jedoch war davon überzeugt, dass ein Satz von nur vier Chips, zentriert um einen Allround-Logik-Baustein, ausreichen würde. Außerdem glaubte Ted Hoff, dass sein Chip-Satz weitaus mehr Anwendungen zulassen würde als die Programmierung einer Rechenmaschine.
Rechenmaschine
Im Jahr 1971 wurde der erste kommerziell erfolgreiche Mikroprozessor, der Intel 4004, entwickelt. Die 4-Bit Datenbreite reichte für den Einsatz in Taschenrechnern und zur Steuerung von elektronischen Geräten. Entscheidend für seinen Erfolg war die gleichzeitige Verfügbarkeit von EPROMs, da zum erstem Mal einfach zu hantierende „nicht flüchtige“ (non volatile) Programmspeicher zur Verfügung standen. Diese Produktkombination machte das Intel-Konzept zu einem attraktiven Angebot.
Diesem 4-Bit-Prozessor folgte 1972 der Intel 8008 8-Bit-Prozessor und 1974 der 8080.
x86-Prozessoren
Die bekannteste Baureihe von Intel sind die x86er Mikroprozessoren, deren erstes Modell im Jahre 1978 mit dem 8086/8088 erschien und im weit verbreiteten IBM-PC verbaut wurde. Heute baut Intel Chips für Desktop-Computer (Pentium-Serie, Celeron-Serie), für Notebooks (Pentium M/Centrino) und für Workstations und Server den Xeon. Der große Serverprozessor Itanium 2 kann seine hohe Rechenleistung nur mit seinem nativen Befehlssatz IA64 ausspielen. x86-Maschinencode (IA32) führt er über eine integrierte Hardware-Emulation nur langsam aus.
Der große Erfolg der x86er Reihe führte zu einer marktbeherrschenden Stellung in der PC-Industrie, zeitweise 85% der PC-CPUs kamen von Intel. So kam es immer wieder zu Untersuchungen der amerikanischen Wettbewerbsbehörde FTC und Klagen von Konkurrenten. Der heutige einzige größere Konkurrent des Sektors ist AMD (Advanced Micro Devices), die seit 1976 ein Patentaustauschabkommen mit Intel haben, also alle technischen Innovationen wechselseitig genutzt werden können. Derzeit liefern sich beide Firmen einen harten Wettbewerb, der zu immer schnelleren Prozessoren und fallenden Preisen führt. Erst in der letzten Zeit hat hier mit dem Stromverbrauch bzw. der Abwärme ein weiteres Kriterium Bedeutung erlangt.
„big brother inside“
Starke Vertrauensverluste mussten Intel-Prozessoren erleiden, als das Unternehmen 1999 anfing, neue Prozessoren mit einer weltweit eindeutigen Nummer („Prozessor-ID“) zu versehen, die per Software ausgelesen werden konnte. Kritiker befürchteten, diese eindeutige Seriennummer könne als Grundlage für das Ausspionieren und die Überwachung von Computeranwendern dienen. Aufgrund des massiven öffentlichen Drucks hat Intel die Prozessor-ID standardmäßig abgeschaltet und in späteren Prozessor-Generationen ganz auf sie verzichtet.
Siehe auch
- IA-64 – die 64-Bit-Architektur der Itaniumprozessoren
- Liste der Mikroprozessoren von Intel
- IA-32 – die 32-Bit-Architektur der Intelprozessoren ab dem 80386
- EM64T – die 64-Bit-Erweiterung (kompatibel zu AMD64) für IA-32-Prozessoren
- andere Prozessorhersteller: AMD, Motorola, VIA, Transmeta
- Air Guide
Weblinks
- [http://www.intel.com/deutsch/contents.htm Die deutsche Website der Intel]
- [http://www.bigbrotherinside.org/ „big brother inside“-Kampagne 1999]
Kategorie:CPU-Hersteller
Kategorie:Grafikchip-Hersteller
Kategorie:Chipsatz-Hersteller
Kategorie:Unternehmen (USA)
ja:インテル (企業)
ko:인텔
th:อินเทล
8088Der Intel 8088 ist ein 1979 vorgestellter 16-Bit-Mikroprozessor von Intel. Von seinem bereits 1978 eingeführten "großen Bruder", dem Intel 8086 unterscheidet er sich ausschließlich durch seinen nur acht Bit breiten externen Datenbus und eine von sechs auf vier Byte verkleinerte Befehlswarteschlange (engl. Prefetch-Queue). Ersteres ermöglichte die Verwendung von preiswerteren 8-Bit-Komponenten, allerdings auf Kosten der Geschwindigkeit. Aus diesem Grund war der 8088 kaum schneller als herkömmliche 8-Bit-Prozessoren. Trotzdem – oder möglicherweise grade deswegen – wurde er von IBM als CPU für den IBM-PC ausgewählt. IBM wollte einerseits mit 16 Bit werben, andererseits den eigenen Minicomputern keine Konkurrenz machen. Hinzu kam, dass man Teile der Elektronik von einem Ende der 1970er-Jahre entwickelten, aber am Markt erfolglosen Rechner namens Data Master übernehmen konnte, dessen 8085-CPU einen acht Bit breiten Datenbus besaß. Die Entscheidung IBMs für den 8088 begründete den Erfolg der x86-Familie, obwohl die CPU bei vielen Fachleuten eher als schwachbrüstig und die ganze Architektur schon damals als wenig zukunftsweisend galt.
Der 8088 war die erste abgespeckte Variante einer CPU aus dem Hause Intel. Sie begründete eine Tradition von Low-Cost-CPUs, die sich über den 80188, den 80386SX und den 80486SX bis zu den heutigen Celeron-Prozessoren durch die x86-Geschichte zieht. Auch Motorola bot daraufhin eine auf acht Bit abgespeckte Variante seiner erfolgreichen 68000-CPU an, den 68008.
Siehe auch
- Liste_der_Mikroprozessoren_von_Intel
- Liste_von_Mikroprozessoren
Weblinks
- [http://www.intel.com/intel/intelis/museum/index.htm Intel Museum]
- [http://lib.irclove.de/5034/ 8088 Temperaturmessung]
8088
ja:Intel 8088
X86
x86 bezeichnet den Befehlssatz einer von der Firma Intel entwickelten Mikroprozessor-Architektur.
Die x86-Architektur ist nach den Prozessoren der 8086/8088 Reihe benannt, mit der sie 1978 eingeführt wurde. Die ersten Nachfolgeprozessoren wurden später mit 80186, 80286 etc. benannt. Da sich Ziffernkombinationen nicht markenrechtlich schützen lassen, gingen Intel und die meisten Mitbewerber nach Einführung des Intel 80486 dazu über, Wortmarken wie Pentium oder Celeron zu verwenden, aber das alte Nummernschema blieb als Name der ganzen Familie erhalten. Intel selbst nennt die Architektur heute IA-32 als Abkürzung für Intel Architecture, 32-bit.
Geschichte
Die x86-Architektur wurde 1978 mit Intels erster 16-Bit-CPU, dem 8086 eingeführt, der die älteren 8-Bit-Prozessoren 8080 und 8085 ablösen sollte. Obwohl der 8086 anfangs nicht sonderlich erfolgreich war, stellte IBM 1981 den ersten PC vor, der eine abgespeckte Variante des 8086, den 8088 als CPU verwendete. Durch den enormen Erfolg des IBM PC und seiner Nachbauten, den sogenannten IBM-Kompatiblen, wurde die x86-Architektur innerhalb weniger Jahre zu einer der erfolgreichsten CPU-Architekturen der Welt und sie ist es bis heute geblieben.
Außer Intel haben auch andere Hersteller über die Jahre x86-kompatible CPUs produziert, darunter Cyrix (heute VIA Technologies), NEC, UMC, Harris, TI, IBM, IDT und Transmeta. Der nach Intel größte Hersteller x86-kompatibler Prozessoren war und ist aber die Firma AMD, die neben Intel heute zu einer treibenden Kraft bei der Weiterentwicklung des x86-Standards geworden ist.
Intel entwickelte den 8086 1978 in der Zeit der zu Ende gehenden 8-Bit-Ära. Mit dem 80386 führte Intel dann bereits 1985 die erste x86-CPU mit einer 32-Bit-Architektur ein. Heute ist diese Architektur unter dem Namen iA-32 (vom engl. Intel Architecture with 32 Bit), seltener auch unter der Bezeichnung i386-Architektur bekannt; sie ist sozusagen die Erweiterung der Befehlssätze von 8086 und 80286 auf 32 Bit, schließt deren Befehlssätze aber vollständig mit ein. Die 32-Bit-Ära war der bisher längste und lukrativste Abschnitt der x86-Geschichte, wobei sich iA-32 – maßgeblich unter Intels Federführung – permanent weiterentwickelte. Erst 2003 brach für x86 die 64-Bit-Ära an, diesmal aber auf Initiative von AMD. Der 64-bitige x86-Standard heißt AMD64 und wurde unter dem Namen EM64T auch von Intel übernommen.
Die von Intel in der Itanium-Produktlinie verwendete IA-64-Architektur hat übrigens mit IA-32 nichts zu tun. Sie ist eine Neuentwicklung, die außer einer x86-Emulation keine Spuren der x86-Technik enthält.
Design
Die x86-Architektur verwendet einen CISC-Befehlssatz mit variabler Instruktionslänge. Speicherzugriffe in Wortgröße sind auf unalignierte Speicheradressen erlaubt. Wörter werden in Little Endian-Richtung gespeichert. Rückwärtskompatibilität war eine treibende Kraft der Architekturentwicklung. Dies bedingte einige suboptimale und andernfalls nicht zu rechtfertigende Designentscheidungen.
Heutige x86-Prozessoren sind hybride CISC/RISC-Prozessoren, denn sie übersetzen den x86-Befehlssatz zunächst in RISC-Mikro-Instruktionen konstanter Länge, auf die moderne mikro-architektonische Optimierungen angewendet werden können. Die Übergabe erfolgt zunächst an sogenannte Reservierungsstationen, das heißt an kleine Puffer, die den verschiedenen Rechenwerken vorgeschaltet sind. Der erste hybride x86-Prozessor war der Pentium Pro.
Real Mode
Die Intel 8086 und 8088 hatten 14 16-Bit-Register. Vier von ihnen (AX, BX, CX, DX) waren Mehrzweck-Register. Zusätzlich hatte jedes noch eine Sonderfunktion:
- AX (eng. accumulator register) diente als bevorzugtes Ziel für Rechenoperationen
- BX (eng. base register) diente zur Adressierung der Anfangsadresse einer Datenstruktur
- CX (eng. count register) diente als Zähler für Schleifen (loop-Instruktion) und Verschiebeoperationen
- DX (eng. data register) diente als Datenregister für den zweiten Operanden.
Auf jedes Register konnte mittels zwei separaten Bytes zugegriffen werden (das hohe Byte in BX unter dem Namen BH, das niederwertige Byte als BL). Von den zwei Zeigerregistern zeigt SP (StackPointer) auf das oberste Element des Stacks, und BP (BasePointer) kann auf einen anderen Platz im Stack oder Speicher zeigen. Die beiden Index-Register SI (SourceIndex) und DI (DestinationIndex) können für Blockoperationen oder zusammen mit SP oder BP als Index in einem Array benutzt werden. Zusätzlich gibt es die vier Segmentregister CS (CodeSegment), DS (DataSegment), SS (StackSegment) und ES (ExtraSegment) mit denen die Basisadresse für ein 64 kByte grosses Speichersegment festgelegt wird.Außerdem gibt es das Flag-Register, das Flags wie carry, overflow, zero usw. enthalten kann, und den Instruction Pointer (IP), der auf die gegenwärtige Instruktion zeigt.
Im Real Mode ist der Speicherzugriff "segmentiert". Dies geschieht, indem die Segmentadresse um 4 Bit nach links geschoben wird und ein Offset addiert wird, so dass eine 20-Bit-Adresse entsteht. Der gesamte Adressraum im Real Mode ist also 220 Bit (1 Megabyte), was 1978 sehr viel war. Es gibt zwei Adressierungs-Modi: near und far (englisch für nah und fern). Im Far Mode werden sowohl das Segment als auch der Offset angegeben. Im Near Mode wird nur der Offset angegeben, und das Segment wird einem Register entnommen. Für Daten ist dies DS, für Code CS und für den Stack SS. Wenn DS zum Beispiel A000h und SI 5677h ist, zeigt DS:SI auf die absolute Adresse DS × 16 + SI = A5677h.
In diesem Schema können unterschiedliche Segment/Offset-Paare auf dieselbe absolute Adresse zeigen. Wenn DS A111h und SI 4567h ist, zeigt DS:SI ebenfalls auf die obige Adresse A5677h. Das Schema sollte eine Abwärts-Kompatibilität mit der Intel 8085 bewahren und hat einer ganzen Generation von Programmierern Kopfschmerzen bereitet.
Zusätzlich hatte die i8086 64K von 8-Bit-I/O-Adressraum (alternativ auch 32K mit 16 Bit), und einen hardwareunterstützten Stack von ebenfalls 64K. Nur Wörter (2 Byte) können auf dem Stack abgelegt werden. Der Stack wächst zu niedrigeren Adressen hin, und SS:SP zeigt auf das zuletzt auf den Stack gelegte Wort (die niedrigste Adresse). Es gibt 256 Interrupts, die sowohl von Hardware als auch Software ausgelöst werden können. Die Interrupts können kaskadieren und benutzen den Stack, um die Rücksprungadresse zu speichern.
Protected und Enhanced Mode
Der Intel 80286 Prozessor kannte einen weiteren Arbeitsmodus, den Protected Mode. Durch Integration einer MMU (eng. Memory Management Unit -- Speicherverwaltungseinheit) auf dem Chip konnten im Protected Mode bis zu 16 MB Speicher adressiert werden. Ein spezielles MMU-Register zeigt dabei auf eine Segmenttabelle im Hauptspeicher in der die 24-Bit-Basisadressen der Segmente festgelegt wurden. Die Segmentregister dienten dann lediglich als Index in diese Segment-Tabelle. Zusätzlich konnte jedem Segment einer von vier Privilegien-Levels zugeordnet werden ("Ringe" genannt). Insgesamt bedeuteten diese Neuerungen eine Verbesserung. Allerdings war Software für den Protected Mode inkompatibel mit dem Real Mode des i8086-Prozessors.
Die Intel 80386 brachte den wahrscheinlich größten Sprung für die x86-Architektur. Mit Ausnahme des Chips Intel 80386SX, der nur 24-Bit-Adressierung unterstützte und einen 16-Bit-Datenbus hatte, waren alle 386er vollständig 32-Bit - Register, Instruktionen, E/A-Raum und Speicher. Bis zu 4 Gigabyte Speicher konnten angesprochen werden. Dazu wurde der Protected Mode zum 32-Bit-Enhanced Mode erweitert. Wie auf der 80286 wurden auch im Enhanced Mode die Segmentregister als Index in einer Segmenttabelle verwendet, die die Aufteilung des Speichers beschrieb. Allerdings konnten in jedem Segment 32-Bit-Offsets verwendet werden. Zusätzlich unterstützte der Enhanced Mode Paging, einen Mechanismus, durch den virtueller Speicher verwendet werden konnte. Es wurden keine neuen Mehrzweck-Register hinzugefügt. Allerdings wurden bis auf die Segmentregister alle Register auf 32 Bit verbreitert. Das erweiterte Register AX hieß fortan EAX, aus SI wurde ESI usw.
Die grundlegende Architektur des 386er-Prozessors (auch IA-32 genannt) wurde zur Basis aller weiteren Entwicklungen in der x86-Architektur. Bis heute funktionieren alle x86-kompatiblen CPUs nach dem Prinzip der i80386.
Der bis dato separate Mathe-Coprozessor 80387 wurde ab der nächsten CPU Intel 80486 direkt in den Prozessor integriert. Mit dem Mathe-Co konnten Gleitkommaberechnungen durchgeführt werden, wie sie zum Beispiel in wissenschaftlichen und Grafikdesign-Anwendungen benötigt werden.
MMX
1996 führte Intel die MMX-Technologie ein (Matrix Math Extensions, besonders vom Marketing aber auch häufig Multi-Media Extensions tituliert). MMX definierte 8 neue SIMD-Register von 64 Bit Breite, die allerdings auf den Stack der FPU gemappt waren. Zwischen MMX und FPU musste aufwendig umgeschaltet werden. Dazu kam, dass MMX auf Integer-Operationen beschränkt war und lange Zeit von den Compilern nicht richtig unterstützt wurde. Insbesondere Microsoft tat sich schwer, den hauseigenen Compiler wenigstens mit Unterstützung für MMX-Intrinsics auszustatten. MMX wurde daher nur relativ selten verwendet, am ehesten noch für 2D-Videobearbeitung.
3DNow!
1997 erweiterte AMD den MMX-Befehlssatz um Fließkomma-Operationen und nannte die so entstandene Technik 3DNow!. Dies löste zwar nicht die Compiler-Probleme, aber 3DNow! ließ sich im Unterschied zu MMX für 3D-Spiele verwenden, die auf schnelle Fließkomma-Operationen angewiesen sind. Spieleentwickler und Hersteller von 3D-Grafikprogrammen verwendeten 3DNow!, um die Anwendungsperformance auf AMDs K6- und Athlon-Prozessoren zu verbessern.
SSE
1999 brachte Intel mit dem Pentium III-Prozessor den SSE-Befehlssatz. Wie AMD fügte Intel hauptsächlich Gleitkomma-SIMD-Befehle hinzu. Des Weiteren schuf man für SSE eine separate Funktionseinheit auf dem Prozessor mit 8 neuen 128-Bit-Registern (XMM0 bis XMM7), so dass man nicht mehr die FPU für SIMD zweckentfremden musste.
SSE2
SSE2, von Intel 2001 mit dem Pentium 4 eingeführt, fügte erstens weitere Integer-Instruktionen für die SSE-Register hinzu und zweitens 64-Bit-SIMD-Gleitkomma-Instruktionen. Erstere machten MMX fast obsolet, und letztere erlaubten auch konventionellen Compilern, SIMD-Instruktionen zu verwenden.
SSE3
Mit der Prescott-Revision des Pentium IV lieferte Intel ab 2004 SSE3 aus, das hauptsächlich Speicher- und Threadmanagement-Instruktionen liefert, um die Leistung von Intels Hyper-Threading-Technologie zu steigern.
AMD beherrscht seit den Athlon 64 Prozessoren mit den Kernen Venice und San-Diego ebenfalls den Befehlssatz SSE3.
64 Bit
Seit etwa dem Jahr 2002 begann die x86-Architektur, einige ihrer durch die 32-Bit-Wortlänge bedingten Designlimits zu erreichen. Insbesondere war es nur mit Tricks möglich, mehr als 4 GB Arbeitsspeicher anzusprechen, aber der virtuelle Speicher pro Task musste generell auf 2 bzw. höchstens 3 GB beschränkt bleiben.
Intel wollte ursprünglich den Sprung auf 64 Bit nur mit einer zu x86 inkompatiblen Architektur vollführen, die man IA-64 nannte und heute hauptsächlich im Server-Markt platziert.
Hauptkonkurrent AMD wählte dagegen den Ansatz, die vorhandene x86-Architektur auf 64 Bit zu erweitern, und nannte das Produkt AMD64. Durch den Erfolg der AMD64-Prozessoren sah sich Intel genötigt, den AMD64-Befehlssatz auch in eigene Produkte zu integrieren. Bei Intel firmiert die Technologie unter dem Namen EM64T.
Virtualisierung
Die Virtualisierung eines x86-Prozessors ist schwierig, da die Architektur nicht den Anforderungen von Popek und Goldberg genügt. Trotzdem gibt es mehrere kommerzielle Produkte, die einen virtuellen x86-Prozessor zur Verfügung stellen, darunter VMware und Microsoft Virtual PC als auch Open Source Software wie Xen. Sowohl Intel als auch AMD gaben bekannt, dass zukünftige x86-Prozessoren so verbessert werden, dass effizientere Virtualisierung möglich wird.
Hersteller
x86-kompatible Prozessoren wurden von vielen Firmen entwickelt, hergestellt und verkauft, darunter:
- AMD
- Centaur Technologies
- Chips and Technologies
- Cyrix
- IBM
- Intel
- National Semiconductor
- NEC
- NexGen
- Rise Technologies
- SGS-Thomson
- SiS
- Texas Instruments
- Transmeta
- UMC
- VIA Technologies
Siehe auch
- Liste der Mikroprozessoren von Intel
- Liste der x86er-Koprozessoren
- ALU
- 32-Bit
- 64-Bit
- PowerPC
Weblinks
- [http://www.intel.com/ INTEL]
- [http://www.amd.com/ AMD]
- [http://www.via.com.tw/ VIA]
- [http://www.transmeta.com/ Transmeta]
- [http://www.sandpile.org sandpile.org] - Umfangreiches Archiv für x86-bezogene Dokumentation
- [http://www.cpu-collection.de cpu-collection.de] - Umfangreiche Prozessor-Sammlung
Kategorie:Mikroprozessor
ja:80x86
1970er
- Bundesligaskandal in Westdeutschland (1971–1973)
- Match des Jahrhunderts (1972)
- Ölkrise (1973)
- Watergate-Affäre (1974)
- Ende des Vietnamkriegs
- Rote Armee Fraktion: Deutscher Herbst (1977)
- Israelisch-ägyptischer Friedensvertrag 1978/1979, siehe auch Nahost-Konflikt
- Ende der 1970er: Entstehung der Grünen Partei.
- Beginn der PC-Revolution mit der Gründung von Apple Computer 1976
- Die Gemeindereform reduziert die Zahl der Einzelgemeinden im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland um zwei Drittel. Sie ist in der Mitte des Jahrzehnts offiziell abgeschlossen.
Kulturgeschichte
- Pink Floyd
- Alice Cooper
- Loudon Wainwright III
- ABBA
- Les Humphries Singers
- Jesus-People
- Playback Theater
- Bhagwan
- Räucherstäbchen
- Brokdorf
- Star Wars
- Lavalampe
- Flokatiteppich
- Radio Dreyeckland
- Kommunales Kino
- Rasterfahndung
- Comic-Magazin ZACK (1972 bis 1980)
- Bonanza , Fernsehserie.
- Sesamstrasse
Persönlichkeiten (Auswahl)
Politik
Kunst und Kultur
Weblinks
- [http://www.sfgb-b.ch/d/4/tgprojekt/70erJahre_26_8/index.html 70er: Einmal Zukunft und Zurück] – Umfangreiche Darstellung der 1970er
01–1970
7!-1970er
!1970er
ja:1970年代
simple:1970s
1974
Jahreswidmungen
- Die Vereinten Nationen erklären das Jahr 1974 zum „Weltbevölkerungsjahr“
- Die Mehlschwalbe (lat. Delichon urbica) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Ernst Brugger wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Deutschland hebt die Preisbindung für Markenartikel auf
- 1. Januar: Die Elternversicherung tritt in Schweden in Kraft
- 1. Januar: Finnland. Freihandelsabkommen mit der EG
- 1. Februar: Deutschland trifft mit Botswana ein Rahmenabkommen über die Entwicklungshilfe
- 2. Januar: In Spanien wird Carlos Arias Navarro als neuer Ministerpräsident vereidigt
- 2. Januar: In Schweden tritt eine Stromrationierung in Kraft
- 18. Januar: Abkommen über eine Truppenentflechtung Ägyptens und Israels
- 25. Januar: UN-Truppen rücken in die von den Israelis frei gemachten Stellungen am Sueskanal ein
- 31. Januar: Überfall von Mitgliedern der PFLP auf die japanische Botschaft in Kuwait und der JRA auf eine Shell-Anlage in Singapur.
- 7. Februar: Grenada erhält seine Unabhängigkeit von Großbritannien
- 8. Februar: Militärputsch in Obervolta
- 20. Februar: Der Deutsche Bundestag ratifiziert den Atomsperrvertrag
- 27. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Malta
- 2. März: In Spanien wird das letzte mal eine Hinrichtung durchgeführt. Getötet werden der Anarchist Puig Antich und der deutsche Flüchtling Georg Michael Welzel
- 7. März: Einigung über die Einrichtung ständiger Vetretungen in Bonn und Ostberlin
- 18. März: Öl-Embargo: Die meisten OPEC-Nationen beenden das fünfmonatige Öl-Embargo gegen die USA, Europa und Japan
- 1. April: Myanmar bekommt eine neue Verfassung
- 2. April: Die Republik Niger wird Mitglied in der UMOA (Westafrikanische Währungsunion) und der BOAD (Westafrikanische Entwicklungsbank)
- 16. April: Armeeputsch im Niger stürzt Präsident Hamani Diori
- 25. April: Günter Guillaume, persönlicher Referent von Bundeskanzler Willy Brandt, wird als Spion der DDR entlarvt
- 25. April: Nelkenrevolution in Portugal
- 30. April: Hinrichtung der 19-jährigen Leyla Kassim und vier weiterer Studenten nach schweren Folterungen wegen „Begünstigung und Gutheißung der separatistischen Bestrebungen“ in Südkurdistan
- 2. Mai: Die ständigen Vertretungen der BRD und der DDR werden in Bonn und Ost-Berlin eröffnet
- 6. Mai: Willy Brandt tritt als Bundeskanzler wegen der Spionage-Affäre um Günter Guillaume zurück
- 9. Mai: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Zypern
- 15. Mai: Walter Scheel wird zum deutschen Bundespräsidenten gewählt
- 16. Mai: Helmut Schmidt wird mit absoluter Mehrheit zum Bundeskanzler gewählt
- 18. Mai: Indien zündet testweise eine Atombombe
- 18. Mai: Das bis heute höchste Bauwerk der Welt, der (am 10. August 1991 eingestürzte) 648 Meter hohe selbststrahlende Sendemast in Konstantynow, Polen wird fertiggestellt
- 19. Mai: In Frankreich wird Valery Giscard d'Estaing (50,8 %) vor François Mitterrand (49,1 %) zum Staatspräsidenten gewählt
- 21. Mai: Regierung Thammasak in Thailand zurückgetreten
- 2. Juni: Bhutan. Jigme Singye Wangchuk wird zum König gekrönt
- 11. Juni: Deutscher Bundestag beschließt die Erhöhung der Beamtengehälter um 11 % (rückwirkend ab dem 1. Januar 1974)
- 18. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Dänemark. In Kraft seit dem 2. Dezember 1975
- 23. Juni: Rudolf Kirchschläger zum österreichischen Bundespräsidenten gewählt
- 26. Juni: Herstatt-Bank Köln wird geschlossen
- 29. Juni: Isabel Martínez de Perón wird in Argentinien als Staatspräsidentin vereidigt
- 5. Juli: Deutschland schließt Investitionsschutz und -förderungsabkommen mit Ägypten
- 16. Juli: Im hessischen Biblis geht der damals größte Kernreaktor der Welt in Betrieb
- 27. Juli: In Washington D.C. beginnt das Impeachment-Verfahren gegen den amtierenden US-Präsidenten Richard Nixon wegen „Behinderung der Justiz“
- 9. August: US-Präsident Richard Nixon tritt wegen der Watergate-Affäre zurück
- 12. August: Anerkennung der Unabhängigkeit Guinea-Bissaus durch Deutschland
- 10. September: Guinea-Bissau erlangt die endgültige Unabhängigkeit von Portugal (einseitige Unabhängigkeitserklärung schon am 24. September 1973)
- 11. September: Charles T. Kowal entdeckt den Jupitermond Leda (Jupiter XIII)
- 11. September: Portugal wird wieder Mitglied in der UNESCO
- 12. September: Äthiopien. Absetzung von Kaiser Haile Selassie I. durch das Militär
- 13. September: Mitglieder der Japanischen Roten Armee überfallen die französische Botschaft in Den Haag
- 17. September: Grenada, Guinea-Bissau und Bangladesch werden Mitglieder der Vereinten Nationen
- 17. September: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Malta
- 3. Oktober: Deutschland trifft mit Botswana ein Abkommen über technische Zusammenarbeit
- 8. Oktober: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Jamaika
- 18. Oktober: Demokratische Volksrepublik Korea wird Mitglied in der UNESCO
- 19. Oktober: Unabhängigkeit von Niue, in freier Assoziierung mit Neuseeland
- 1. November: Guinea-Bissau wird Mitglied in der UNESCO
- 12. November: San Marino wird Mitglied in der UNESCO
- 16. November: Die Arecibo-Botschaft wird in das All gesendet
- 26. November: Luftverkehrsabkommen zwischen Paraguay und Deutschland
- 29. November: Ulrike Meinhof wird zu acht Jahren Freiheitsstrafe verurteilt
- 1. Dezember: Gründung der ersten und bislang einzigen deutschen Fernuniversität in Hagen
- 2. Dezember: Die Raumsonde Pioneer 11 fliegt an Jupiter vorbei
- 2. Dezember: Ein bedeutsames Aktienpaket der Stuttgarter Daimler-Benz AG wird vom Emirat Kuwait gekauft
- 13. Dezember: Unabhängige Republik Malta wird ausgerufen
- 26. Dezember: Einweihung des neuen Elbtunnels in Hamburg
- Die Türkei besetzt den Nordteil Zyperns, es kommt zum Zypern-Krieg
- Erstmals in ihrer Geschichte verzeichnet die Bundesrepublik Deutschland einen Einwohnerrückgang: am Jahresende wurden 62 Millionen Einwohner gezählt: 110.000 weniger als zum Jahresanfang
- Mit Hilfe der Positronen-Emissions-Tomographie können erstmals Stoffwechselvorgänge im Gehirn gezeigt werden
Kultur
- 13. Februar: Der russische Schriftsteller Alexander Solschenizyn wird aus der Sowjetunion ausgewiesen und nach Frankfurt am Main ausgeflogen
- 16. Februar: Uraufführung der Oper Einstein von Paul Dessau an der Deutschen Oper Berlin
- 28. Februar: Im New Yorker Museum of Modern Art wird Pablo Picassos berühmtes Werk „Guernica“ mit einem Text besprüht
- 4. März: Uraufführung der TV-Oper La Cubana oder Ein Leben für die Kunst von Hans Werner Henze in New York
- 6. April: ABBA gewinnen den Grand Prix D'Eurovision De La Chanson mit dem Titel Waterloo, ABBA sind seit dem die erfolgreichste Pop-Gruppe nach den Beatles
- 10. Oktober: Erstes Volkskonzert von Mikis Theodorakis nach dem Sturz der griechisches Militärjunta vor mehreren zehntausend begeisterten Menschen im Karaiskakis-Stadion in Athen
- Entdeckung der Terrakottaarmee in der Nähe von Xi'an
- Eröffnung des Zirkusmuseums in Preetz
- Erbauung des Sendemast Radio Warschau, das bis heute höchste Gebäute.
- Eröffnung des Sears Towers.
Katastrophen
- 30. Januar: Absturz einer Boeing 707 der PanAm
- 3. März: Paris, Frankreich, kurz nach dem Start von dem Flughafen Orly verunglückt eine McDonnell Douglas DC-10 der Turkish Airlines. 346 Tote
- 22. April: Tinga-Tinga, Bali, Indonesien. Eine Boeing 707 der PanAm prallte beim Landeanflug ca. 60 km nordwestlich vor dem Flughafen gegen einen Berg. Alle Personen starben
- 11. Mai: Erdbeben in Sichuan u. Yünnan/Volksrepublik China, etwa 20.000 Tote
- 18. September: Der Wirbelsturm „Fifi“ zieht über Honduras, ca. 10.000 Tote
- 3. Oktober: Erdbeben in Peru, 83 Tote, 60.000 Obdachlose
- 20. November: Nairobi, Kenia, ein Jumbo-Jet der Lufthansa verunglückt beim Start. 59 Tote, davon 30 Deutsche
- 1. Dezember: Absturz einer Boeing 727 der Northwest Orient Airlines
- 4. Dezember: Colombo, Sri Lanka. Absturz einer niederländischen Douglas DC-8. An Bord waren indonesische Moslems auf der Pilgerfahrt nach Mekka. Alle 191 Menschen starben
- 28. Dezember: Erdbeben der Stärke 6,2 in Pakistan, ca. 5.300 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Emerson Fittipaldi wird Formel 1 Weltmeister
- 26. März: George Foreman gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ken Norton im El Poliedro, Caracas, Venezuela, durch technischen KO
- 8. Mai: Der 1.FC Magdeburg gewinnt als erste und einzige Mannschaft der DDR einen Titel im Fußball-Europapokal. Vor 5000 Zuschauern im Stadion De Kuip in Rotterdam besiegt der FCM den AC Mailand mit einem 2:0 und wird somit Europapokalsieger im Europapokal der Pokalsieger
- 7. Juli: Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, die Deutsche Elf besiegt im Finale die Niederlande mit 2:1
- 8. Oktober: Chicago, Illinois: Basketballspieler Nate Thurmond erzielt das erste Quadruple Double der NBA-Geschichte
- 30. Oktober: Muhammad Ali gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen George Foreman im 20th of May Stadium, Kinshasa, Zaire, durch KO
- 1. Januar: Zabine, österreichische Musikerin
- 2. Januar: Deborah Sengl, österreichische Künstlerin
- 3. Januar: Alessandro Petacchi, italienischer Radrennfahrer
- 4. Januar: Danilo Hondo, deutscher Radrennfahrer
- 4. Januar: Paolo Bettini, italienischer Radrennfahrer
- 4. Januar: Armin Zöggeler, italienischer Rodler
- 6. Januar: Nicole DeHuff, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
- 8. Januar: Jürg Grünenfelder, Schweizer Skirennläufer
- 10. Januar: Sabrina Setlur, deutsche Rapperin
- 10. Januar: Hrithik Roshan, indischer Bollywood-Schauspieler
- 11. Januar: Eva Klemt, deutsche Schauspielerin
- 11. Januar: Jens Nowotny, deutscher Fußballspieler
- 12. Januar: Melanie Chisholm, britische Sängerin
- 12. Januar: Tor Arne Hetland, norwegischer Skilangläufer
- 16. Januar: Kati Winkler, deutsche Eiskunstläuferin
- 20. Januar: Alvin Harrison, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 21. Januar: Kim Schmitz, Hacker und Unternehmer
- 22. Januar: Annette Frier, deutsche Schauspielerin und Komikerin
- 22. Januar: Jörg Böhme, deutscher Fußballspieler
- 23. Januar: Tiffani-Amber Thiessen, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Januar: Rokia Traoré, Sängerin
- 25. Januar: Marek Mastič, slowakischer Eishockeyspieler
- 26. Januar: Tanja Hart, deutsche Volleyballspielerin
- 27. Januar: Ole Einar Bjørndalen, norwegischer Biathlet und Olympiasieger
- 30. Januar: Christian Bale, britischer Schauspieler
- 1. Februar: Roberto Heras, spanischer Profi-Radrennfahrer
- 3. Februar: Florian Rousseau, Radrennfahrer
- 5. Februar: Nadine Ernsting-Krienke, deutsche Feldhockeyspielerin
- 7. Februar: Steve Nash, kanadischer Basketballspieler
- 8. Februar: Seth Green, US-amerikanischer Schauspieler
- 9. Februar: Amber Valletta, US-amerikanisches Fotomodell und Filmschauspielerin
- 11. Februar: Sébastien Hinault, französischer Radrennfahrer
- 13. Februar: Robbie Williams, britischer Musiker und Entertainer
- 15. Februar: Alexander Wurz, Formel-1-Pilot
- 16. Februar: José Manuel Dominguez, portugiesischer Fußballspieler
- 17. Februar: Bryan White, US-amerikanischer Country-Sänger
- 17. Februar: Jerry O'Connell, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. Februar: Mark Tavassol, Bassist
- 18. Februar: Jewgeni Alexandrowitsch Kafelnikow, russischer Tennisspieler und Olympiasieger
- 19. Februar: Minh-Khai Phan-Thi, deutsche Schauspielerin, Moderatorin und Regisseurin
- 26. Februar: Martina Zellner, ehemalige deutsche Biathletin
- 26. Februar: Sébastien Loeb, französischer Rallye-Fahrer
- 28. Februar: Alexander Zickler, deutscher Fußballspieler
- 2. März: Marcel Jenni, Schweizer Profi-Eishockey-Spieler
- 3. März: DJ Noise, DJ und Produzent
- 3. März: David Faustino, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 4. März: Ariel Ortega, argentinischer Fußballspieler
- 5. März: Barbara Schöneberger, deutsche Fernsehmoderatorin
- 5. März: Eva Mendes, US-amerikanische Schauspielerin
- 8. März: Christiane Paul, deutsche Schauspielerin
- 10. März: Keren Ann, französische Sängerin
- 12. März: Charles Akonnor, ghanaischer und deutscher Fußballspieler
- 13. März: Franziska Schenk, ehemalige deutsche Eischnellläuferin, Moderatorin
- 14. März: Juergen D. Brugger, deutscher Medienkünstler
- 14. März: Ahmad Chalfan al-Ghailani, mutmaßliches al-Qaida-Mitglied
- 16. März: Anthony Tieku, ghanaischer Fußballspieler
- 16. März: Zoë Jenny, Schweizer Schriftstellerin
- 18. März: Nik Berger, österreichischer Beach-Volleyball-Spieler
- 19. März: Hanka Kupfernagel, deutsche Radsportlerin
- 20. März: Sabine Fischmann, deutsche Chansonsängerin
- 20. März: Carsten Ramelow, deutscher Fußballspieler
- 21. März: Regina Schleicher, deutsche Radsportlerin
- 21. März: Klaus Lederer, deutscher Politiker
- 23. März: Anna Schudt, deutsche Schauspielerin
- 24. März: Alyson Hannigan, US-amerikanische Schauspielerin
- 26. März: Mike Rietpietsch, deutscher Fußballspieler
- 27. März: Gaizka Mendieta, spanischer Profifußballspieler
- 28. März: Matthias Koeberlin, deutscher Schauspieler
- 28. März: Mark King (Snookerspieler), englischer Snookerspieler
- 1. April: Sandra Völker, deutsche Schwimmerin
- 1. April: René Andrle, tschechischer Radrennfahrer
- 3. April: Mounir al Motassadeq, marokkanischer Staatsbürger
- 4. April: Daniel Stendel, deutscher Fußballspieler
- 5. April: Josef Philip Winkler, deutscher Politiker
- 8. April: Elvir Baljić, bosnischer Fußballspieler der Nationalmannschaft
- 9. April: Jenna Jameson, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 11. April: Mario Cantaluppi, Schweizer Profifußballspieler
- 11. April: Álex Corretja, spanischer Tennisspieler
- 12. April: Belinda Emmett, australische Schauspielerin und Moderatorin
- 13. April: David Zdrilic, australischer Fußballspieler
- 13. April: Martin Höllwarth, österreichischer Skispringer
- 13. April: Sergei Gonchar, russischer Eishockey-Spieler
- 14. April: Laura Tonke, deutsche Schauspielerin
- 16. April: Zali Steggall, australische Skiläuferin
- 16. April: Andrejs Vlascenko, Eiskunstläufer
- 17. April: Victoria Beckham, britische Popsängerin
- 19. April: Marcus Ehning, deutscher Springreiter
- 22. April: Shavo Odadjian, Bassist
- 23. April: Barry Watson, Schauspieler
- 28. April: Penélope Cruz Sánchez, spanische Schauspielerin
- 1. Mai: Marc Seliger, deutscher Eishockeytorhüter
- 2. Mai: Laura Dünnwald, Fernsehmoderatorin der ARD
- 3. Mai: Jukka Hentunen, finnischer Eishockeyspieler
- 10. Mai: Sylvain Wiltord, französischer Fußballspieler
- 11. Mai: Jens Geutebrück, deutscher Regisseur und Schauspieler
- 14. Mai: Marko Mühlstein, deutscher Politiker und MdB
- 16. Mai: Laura Pausini, italienische Sängerin
- 18. Mai: Chantal Kreviazuk, kanadische Sängerin und Songwriterin
- 23. Mai: Mellow Mark, Musiker
- 23. Mai: Jewel (Sängerin), US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 25. Mai: Oka Nikolov, mazedonischer Fußballspieler
- 25. Mai: Frank Klepacki, US-amerikanischer Computerspiel-Komponist
- 28. Mai: Hans-Jörg Butt, deutscher Fußballspieler
- 30. Mai: Peter Wrolich, Radrennfahrer
- 30. Mai: Big L, Rapper († 1999)
- 30. Mai: Cee-Lo Green, US-amerikanischer Hip Hop-, Funk-, Soul- und R&B-Musiker
- 1. Juni: Michael Rasmussen, dänischer Radrennfahrer
- 1. Juni: Alanis Morissette, kanadische Sängerin und Musikerin
- 2. Juni: Gata Kamsky, Schachspieler
- 3. Juni: Serhij Rebrow, ukrainischer Fußballspieler
- 6. Juni: Barbara Niedernhuber, deutsche Rodlerin
- 6. Juni: Robert Kovač, kroatischer Fußballspieler
- 7. Juni: Mahesh Bhupathi, indischer Tennisspieler
- 13. Juni: Kati Bellowitsch, österreichische Fernseh- und Radiomoderatorin
- 13. Juni: Steve-O, US-amerikanischer Aktionskünstler
- 18. Juni: König Boris, deutscher Rapper
- 18. Juni: Vincenzo Montella, italienischer Fußballspieler
- 22. Juni: Christian Montillon, Science-Fiction-Autor
- 26. Juni: Dieter Kalt, österreichischer Eishockeyspieler
- 28. Juni: Kirsty Mitchell, schottische Schauspielerin
- 30. Juni: Juli Zeh, deutsche Schriftstellerin und Juristin
- 30. Juni: Hezekiel Sepeng, südafrikanischer Leichtathlet
- 1. Juli: Jefferson Pérez, ecuadorianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 2. Juli: Matthew Reilly, Schriftsteller
- 3. Juli: Gabor Schablitzki, deutscher DJ, Musiker und Musikproduzent
- 5. Juli: Marcio Amoroso, brasilianischer Fußballspieler
- 5. Juli: Moritz Freise, deutscher Filmmusikkomponist
- 6. Juli: Zé Roberto, brasilianischer Fußballspieler
- 7. Juli: Liv Grete Poirée, norwegische Biathletin
- 8. Juli: Lady Dana, In den Niederlanden DJs
- 10. Juli: Daniele Adani, italienischer Fußballnationalspieler
- 10. Juli: Andrea Nuyt, niederländische Eisschnellläuferin
- 11. Juli: Michael Hartmann (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 19. Juli: Francisco Copado, spanischer Fußballspieler
- 21. Juli: Rajko Tavčar, slowenischer Fußballspieler
- 22. Juli: Franka Potente, deutsche Schauspielerin
- 23. Juli: Rik Verbrugghe, belgischer Radsportler
- 23. Juli: Doktor Renz, deutscher Rapper
- 23. Juli: Martin Amerhauser, österreichischer Profifußballspieler
- 29. Juli: Viktoria Tolstoy, schwedische Jazzsängerin
- 30. Juli: Jacek Dukaj, polnischer Science Fiction- und Fantasy-Schriftsteller
- 30. Juli: Hilary Swank, US-amerikanische Schauspielerin
- 31. Juli: Maurice Greene, Leichtathlet aus den USA
- 1. August: Enie van de Meiklokjes, eine deutsche Fernseh-Moderatorin
- 9. August: Raphaël Poirée, französischer Biathlet
- 14. August: Joe Perry, englischer Snookerspieler
- 14. August: Christopher Koskei, kenianischer Läufer
- 15. August: Birgit Wiedel-Weidinger, deutsche Schauspielerin
- 15. August: Natasha Henstridge, kanadische Schauspielerin
- 15. August: Maxim Vengerov, russischer Geiger
- 16. August: Iván Hurtado, ecuadorianischer Fußballspieler
- 16. August: Didier Cuche, Schweizer Skirennläufer
- 16. August: Krisztina Egerszegi, ungarische Schwimmerin
- 17. August: Niclas Jensen, dänischer Fußballspieler
- 24. August: Jennifer Lien, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. August: Mario Jeckle, deutscher Informatiker († 2004)
- 27. August: Christian Bärthel, deutsche Politikerin
- 27. August: Hakan Haslaman, türkischer Stuntman, Regisseur und Filmproduzent
- 28. August: Carsten Jancker, deutscher Fußballspieler
- 28. August: Tyree Washington, US-amerikanischer Leichtathlet
- 30. August: Dennis Weiland, deutscher Fußballspieler
< | | |