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Pioneer-Venus

Pioneer-Venus

Vorgeschichte

Im Jahre 1962 hatten die USA mit Mariner 2 die erste Raumsonde zur Venus entsandt. Diese ermittelte auf der Venus eine Oberflächentemperatur von ca. 425° C, die Leben auf der Venus ausschloss. Damit sank das Interesse der NASA an der Venus nahezu schlagartig fast auf Null. Die NASA konzentrierte sich stattdessen auf den Mars. Deshalb starteten die USA zunächst nur die Raumsonde Mariner 5 1967 zur Venus. Danach folgte 1974 Mariner 10, die auf dem Weg zu ihrem eigentlichen Ziel, dem Merkur, die Venus erstmals fotografierte. Zwischenzeitlich hatte die Sowjetunion die Führungsrolle bei der Erforschung der Venus übernommen (siehe: Venera).

Mission

In den späten 1960er Jahren machte die "National Academy of Siences" (der USA) den Vorschlag einer Doppelmission zur Venus. Dieser Vorschlag sah einen Orbiter vor, der mit einem Radar die ganze Oberfläche kartieren sollte und eine Sonde, die mehrere Eintauchkapseln in der Venusatmospäre aussetzen sollte, um sie bis zur Oberfläche zu erforschen. Dieses Raumsondenprogramm sollte der Grundlagenforschung der Venus dienen und sollte so preiswert wie möglich verwirklicht werden. Das Programm wurde deshalb als Pioneer-Mission umgesetzt, deren drallstabilisierten Raumsonden günstiger als die 3-achsig stabilisierten Sonden anderer Programme waren. Die Sonden waren innerhalb des Pioneerreihe zunächst die Missionen Nr. 12 und Nr. 13 (vgl. auch Pioneer 10 und Pioneer 11), ehe sie in Pioneer-Venus 1 und 2 umbenannt wurden. Pioneer-Venus bestand aus zwei völlig unterschiedlichen Sonden:
- Pioneer-Venus 1 war 582 kg schwer, 4,2 m hoch und hatte einen Durchmesser von 2,5 m. Sie sollte in eine hochexzentrische Umlaufbahn um die Venus einschwenken, dann die Venus mit Radar kartieren und beim Durchfliegen der höchsten Atmosphärenschichten diese analysieren, um ihre Zusammensetzung, sowie die Interaktionen der Hochatmosphäre mit dem Sonnenwind, zu erforschen.
- Pioneer-Venus 2 war 904 kg schwer ca. 3,0 m hoch und hatte einen Durchmesser von 2,5 m. Sie sollte in die Atmosphäre eintreten und sie analysieren. Einige Tage vor diesem Eintritt sollte sie eine große und drei kleine kegelförmige Tochtersonden absetzen, die ebenfalls die Atmosphäre der Venus erforschen sollten.
- Die große Tochtersonde hatte 1,5 m Durchmesser und wog 316 kg.
- Die drei kleinen Tochtersonden hatten jeweils 0,8 m Durchmesser und wogen 93 kg.
- Nach dem Abwurf der Tochtersonden wog Pioneer-Venus 2 noch 309 kg, war 1,2 m hoch und hatte 2,5 m Durchmesser.

Verlauf


- Pioneer-Venus 1 startete am 20. Mai 1978 um 14:13 MEZ auf einer Atlas-Centaur-Trägerrakete in ihre Transferbahn zur Venus. Die Sonde trat am 4. Dezember 1978 in eine Venusumlaufbahn ein. Der bahntiefste Punkt dieser Umlaufbahn verlief in einem Bereich zwischen 153 und 300 km, während der bahnhöchste Punkt konstant bei 66.000 km lag. Das Radargerät konnte nur in der Nähe des bahntiefsten Punktes eingesetzt werden, um die Venus zu kartieren. Jedesmal, wenn der bahnhöchste Punkt passiert wurde, machte Pioneer-Venus 1 ein Foto des Planeten, um das globale Venuswetter zu untersuchen. In Juni 1980 war der Treibstoff knapp geworden, und die Bahnkorrekturen wurden ausgesetzt. In Laufe der Zeit erhöhten Bahnstörungen durch die Sonne den bahntiefsten Punkt auf 2.290 km Höhe. 1986 begann der bahntiefste Punkt wieder zu fallen. 1991 wurde das Radargerät wieder aktiviert, um bisher unkartierbare Bereiche zu kartieren. Ab Mai 1992 mußte mit den letzten Treibstoffreserven versucht werden den bahntiefsten Punkt so lange wie möglich in 150 - 250 km Höhe zu halten. Dann war der Treibstoff verbraucht, und Pioneer-Venus 1 verglühte am 8. Oktober 1992 in der Atmosphäre.
- Pioneer-Venus 2 startete am 8. August 1978 um 8:33 Uhr MEZ auf einer Atlas-Centaur-Trägerrakete in ihre Transferbahn zur Venus. Am 16. November 1978 wurde die große Tochtersonde ausgesetzt. Am 20. November 1978 folgten die drei kleinen Tochtersonden. Die Muttersonde und ihre vier Tochtersonden traten am 9. Dezember 1978 in die Atmosphäre der Venus ein und untersuchten dabei die Atmosphäre bis zur Oberfläche. Dabei gelang es einer der drei kleinen Tochtersonden den Aufschlag auf der Oberfläche mit etwa 35 km/h zu überleben und nach der Landung noch 67 Minuten Daten zu senden. Es stellte sich heraus, dass es volle drei Minuten dauerte, bis sich der beim Aufschlag aufgewirbelte Staub wieder gelegt hatte.

Ergebnisse

"Pioneer-Venus" war - gemessen an den Zielen - ein erfolgreiches US-Weltraumforschungsprojekt. Die Radarkarte von "Pioneer-Venus 1" war zwar von schlechter Qualität (mit einer Auflösung von etwa 20 Kilometern pro Pixelpunkt (in etwa so gut wie die Karte in einem Weltatlas)), doch war sie die erste globale Karte überhaupt. "Pioneer-Venus 1" beobachtete auch die wechselhaften Winde in der Venusatmosphäre über längere Zeit. "Pioneer-Venus 2" analysierte die Zusammensetzung der Atmosphäre genauer als alle bisherigen Sonden. Dass dabei die erste US-Amerikanische Venuslandung zustande kam war ebenso ungeplant, wie dass dabei der Überlebendauerrekord für Venuslander in die USA ging. Allerdings ging er bereits 16 Tage später wieder in die Sowjetunion an den Lander von Venera 14, der mit 95 Minuten den Rekord von Pioneer-Venus 2 deutlich übertraf. Nur für "Pioneer-Venus 1" gab es ein Nachfolgeprojekt unter dem Namen Magellan.

Weblinks


- [http://www.bernd-leitenberger.de/pioneer-venus.html Die Pioneer Venus Mission] (dt.)
Siehe auch: Liste der unbemannten Raumfahrtmissionen Kategorie:Venussonde

1962

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Paul Chaudet wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Samoa wird unabhängig von Neuseeland
- 1. Januar: Seine Hoheit Malietoa Tanumafili II. wird Staatsoberhaupt in Sambia
- 10. Januar: Mauretanien wird Mitglied in der UNESCO
- 30. Januar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Dänemark
- 2. März: Myanmar. Putschversuch von General Ne Win
- 6. März: Tansania wird Mitglied in der UNESCO
- 18. März: Frankreich und Algerien unterzeichnen einen Vertrag zur Beendigung des Algerienkrieges
- 28. März: Sierra Leone wird Mitglied in der UNESCO
- 2. April: Jemen wird Mitglied in der UNESCO
- 16. April: Frankreich. Georges Pompidou wird Ministerpräsident
- 1. Juli: Unabhängigkeit Ruandas von Belgien
- 15. Juli: Algerien erhält seine Unabhängigkeit
- 6. August: Jamaika wird unabhängig
- 23. August: Die syrische Regierung in Damaskus erlässt das Gesetzesdekret Nr. 93, wonach eine außerordentliche Volkszählung in der Provinz Djazira zulässig ist. Als Ergebnis werden 120.000 Kurden zu „Fremden“ erklärt. Die syrischen Staatsbürgerrechte werden ihnen entzogen. Um der „kurdischen Gefahr“ entgegenzutreten, entwickelt die Regierung Pläne für die Einrichtung eines „arabischen Gürtels“. Danach soll die gesamte kurdische Bevölkerung, die auf einem 280 km langen und 15 km breiten Gebiet entlang der türkischen Grenze lebt, umgesiedelt und durch arabische Bevölkerung ersetzt werden
- 23. August: Trinidad und Tobago wird von Großbritannien unabhängig
- 6. September: Handels- und Wirtschaftsabkommen zwischen Taiwan und Deutschland
- 11. September: Schifffahrtsprotokoll zwischen Taiwan und Deutschland
- 18. September: Ruanda, Jamaika und Burundi wird Mitglieder der Vereinten Nationen
- 26. September: Die Armee von Jemen stürzt die Monarchie und ruft die Republik aus
- 1. Oktober: James H. Meredith schreibt sich als erster afro-amerikanischer Student unter dem Schutz von Federal Marshals in der Universität von Mississippi ein
- 8. Oktober: Algerien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 9. Oktober: Uganda wird unabhängig
- 11. Oktober: Beginn des zweiten Vatikanischen Konzils
- 14. Oktober: Kubakrise
- 15. Oktober: Algerien wird Mitglied in der UNESCO
- 17. Oktober: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Irland
- 22. Oktober: Durch die Fernsehansprache des US-Präsidenten John F. Kennedy wird die Kubakrise öffentlich
- 25. Oktober: Uganda wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 1. November: Mongolei wird Mitglied in der UNESCO
- 2. November: Trinidad und Tobago wird Mitglied in der UNESCO
- 7. November: Jamaika und Ruanda werden Mitglieder der UNESCO
- 9. November: Uganda wird Mitglied in der UNESCO
- 16. November: Burundi wird Mitglied in der UNESCO
- 17. Dezember: Monaco bekommt eine neue Verfassung
- 18. bis 22. Dezember: Auf der Konferenz von Nassau beschliessen die USA und Großbritannien eine enge nuklearstrategische Partnerschaft. In der Folge erhält Großbritannien Zugang zum amerikanischen Polaris-Raketenprogramm
- Kuba-Krise zwischen den USA und der Sowjetunion

Wirtschaft


- Die Staaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) führen eine gemeinsame Agrarpolitik ein
- Okunsches Gesetz wird hergeleitet

Wissenschaft und Technik


- 1. Januar: Der Deutschlandfunk nimmt seinen regulären Sendebetrieb auf
- 14. Juni: In Paris findet die Gründung der Europäischen Weltraumforschungsorganisation (ESRO) statt, die ausschließlich friedlichen Zwecken dienen soll
- Walter Bruch entwickelt das PAL-Fernsehsystem, dass ein Jahr später zum Patent angemeldet wird
- September: In Bern wird die Monbijoubrücke eröffnet

Kultur


- 1. Januar: Die Beatles machen die ersten Probeaufnahmen bei der Plattenfirma Decca und werden mit der Begründung abgelehnt, dass Gitarrengruppen nicht mehr modern seien
- 23. April: Uraufführung der Oper König Nicolo von Hans Chemin-Petit in Aachen
- 11. September: The Beatles nehmen ihre erste Single „Love Me Do“ auf
- 22. September: Eröffnung des Innsbrucker Alpenzoos
- 22. Oktober: Uraufführung der Oper L'opéra d'Aran (Die Oper von der Insel Aran) von Gilbert Bécaud in Paris
- 6. Dezember: Nikolaustag
- 9. Dezember Premiere des Films Lawrence von Arabien in London. Regie: David Lean, Musik: Maurice Jarre
- 12. Dezember: Uraufführung des Karl-May-Films Der Schatz im Silbersee im Universum, Stuttgart
- Die amerikanische Journalistin Rachel Carson veröffentlicht das Buch Silent Spring („Der stumme Frühling"), dessen weltweite Verbreitung den Beginn der Umweltbewegung markiert
- Die Fluxus-Bewegung wird von führenden Künstlern in Deutschland ins Leben gerufen
- John Schlesinger erhält den Goldenen Bären der Berliner Filmfestspiele für A Kind of Loving
- Gründung der Royal Rangers
- Das Buch A Clockwork Orange erscheint

Katastrophen


- 7. Februar: Grubenunglück von Luisenthal: Bei einer Kohlenstaubexplosion kommen im Saarland 299 Bergleute ums Leben
- 16./17. Februar: Sturmflut an der Nordsee: Am 16./17. Februar 1962 brach über die deutsche Nordseeküste die schwerste Sturmflut seit über 100 Jahren herein. Orkanböen bis 200 Kilometer pro Stunde und meterhohe Wassermassen ließen die Deiche an der Küste, an der Elbe und Weser brechen. Am schlimmsten traf die Flutkatastrophe das 100 Kilometer von der Küste entfernte Hamburg. Ganze Stadtteile standen unter Wasser, über 300 Menschen kamen ums Leben. Über 60.000 Bewohner südlich der Elbe wurden obdachlos. Strom, Gas und Wasser fielen in der Millionen-Stadt aus
- 1. März: Flughafen Idlewild, New York, USA. Eine amerikanische Boeing 707 stürzte direkt nach dem Start in die Jamaica Bay. Alle 95 Personen an Bord starben
- 4. März: Douala, Kamerun. Absturz einer Douglas DC-7 der Trans-African British Caledonian
- 22. Mai: Iowa, USA. Eine Boeing 707 der Continental Air Lines explodierte in der Luft, nachdem ein Selbstmord-Attentäter eine Bombe gezündet hatte. Alle 45 Menschen an Bord starben
- 3. Juni: Paris, Frankreich. Absturz einer französischen Verkehrsmaschine des Typs Boeing 707. Alle 130 Menschen an Bord starben
- 7. Juli: Bombay, Indien. Absturz einer Douglas DC-8
- 1. September: Erdbeben der Stärke 7,3 in Qazvin, Iran, 12.230 Tote
- 27. November: Lima, Peru. Absturz einer Boeing 707 der Vvarig Airlines
- 14. Dezember: Laurel Canyon, Los Angeles, Kalifornien, USA. Absturz einer Lockheed Super Constellation in ein Wohngebiet. Durch den Absturz und das anschließende Feuer wurden 29 Gebäude beschädigt. Alle 5 Personen an Bord wurden getötet, ebenso 3 Anwohner

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2. März: Wilt Chamberlain erzielt 100 Punkte in einem NBA-Spiel
- Die Fußball-WM in Chile gewinnt Brasilien. Der Gastgeber wird nur Dritter. Deutschland scheidet im Viertelfinale nach einer 0:2-Niederlage gegen Jugoslawien aus

Geboren


- 3. Januar: Ronnie Schöb, deutscher Professor für Volkswirtschaftslehre
- 4. Januar: Ingolf Viereck, deutscher Politiker
- 4. Januar: Natalja Botschina, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 6. Januar: Daniel Mahrer, Schweizer Skirennläufer
- 10. Januar: Zoltán Pokorni, ungarischer Politiker
- 12. Januar: Gunde Svan, schwedischer Skilangläufer
- 13. Januar: Gunda Röstel, deutsche Politikerin
- 13. Januar: Christian Homburg, Professor für Marketing
- 13. Januar: Trace Adkins, US-amerikanischer Country-Sänger
- 14. Januar: Antonia Langsdorf, Chefastrologin des TV-Senders RTL
- 15. Januar: Richard Seeber, österreichischer Politiker
- 17. Januar: Jim Carrey, kanadischer Komiker und Schauspieler
- 20. Januar: James Denton, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Januar: Peter Lohmeyer, deutscher Schauspieler
- 21. Januar: Marie Trintignant, französische Schauspielerin († 2003)
- 23. Januar: Uwe Bohm, deutscher Schauspieler
- 24. Januar: Zoë Haas, Schweizer Skirennläuferin
- 25. Januar: Chris Chelios, US-amerikanischer Eishockeyspieler (Verteidiger)
- 26. Januar: Lena Biolcati, italienische Sängerin
- 26. Januar: Anna LaCazio, US-amerikanische Sängerin
- 29. Januar: Radovan Vlatkovic, kroatisch-französischer Hornist
- 29. Januar: Olga Tokarczuk, polnische Schriftstellerin
- 30. Januar: Anton Schaaf, deutscher Politiker und MdB
- 30. Januar: Abdullah II., König von Jordanien
- 1. Februar: Uwe Arkuszewski, deutscher Moderator, Sänger und Entertainer († 2004)
- 2. Februar: Anne-Flore Rey, französische Skirennläuferin
- 4. Februar: Clint Black, US-amerikanischer Country-Sänger
- 5. Februar: Jennifer Jason Leigh, US-amerikanische Schauspielerin
- 6. Februar: Axl Rose, US-amerikanischer Sänger
- 7. Februar: David Bryan, Keyboarder in der Band Bon Jovi
- 7. Februar: Garth Brooks, US-amerikanischer Country-Musiker
- 8. Februar: Martin Wuttke, deutscher Schauspieler und Regisseur
- 8. Februar: Barbara Ludwig, sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst
- 9. Februar: Thomas Brandl, ehemaliger Eishockeyspieler
- 10. Februar: Clifford Lee Burton, Bassist der Heavy Metal Band Metallica († 1986)
- 11. Februar: Uwe Zimmermann, deutscher Fußballtorwart
- 11. Februar: Sheryl Crow, US-amerikanischer Bluesrocksängerin, Gitarristin, und Songschreiberin
- 13. Februar: Michael Mair, ehemaliger italienischer Skirennfahrer
- 13. Februar: Christiane Weber, Fechtsportlerin und zweimalige Olympiasiegerin
- 16. Februar: John Balance, britischer Musiker († 2004)
- 19. Februar: Hana Mandliková, tschechische Tennisspielerin
- 21. Februar: Martin Armknecht, deutscher Schauspieler
- 21. Februar: Chuck Palahniuk, US-amerikanischer Autor
- 22. Februar: Steve Irwin, Leiter des Australia Zoo, Besitzer einer Tierschutzorganisation und TV-Show
- 24. Februar: Outi Mäenpää, finnische Schauspielerin
- 25. Februar: Birgit Fischer (Sportlerin), deutsche Kanurennsportlerin und Olympionikin
- 28. Februar: Angela Bailey, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 28. Februar: Claudio Chiappucci, italienischer Radrennfahrer
- 2. März: Jon Bon Jovi, Musiker
- 3. März: Jackie Joyner-Kersee, US-amerikanische Leichtathletin
- 6. März: Erika Hess, Schweizer Skirennläuferin
- 7. März: Taylor Dayne, US-amerikanische Sängerin
- 9. März: Jan Furtok, polnischer Fußballspieler und -trainer
- 10. März: Irene S., Sängerin, Schauspielerin und Kabarettistin
- 11. März: Alexander Hold, Allgäuer Richter
- 12. März: Andreas Köpke, deutscher Fußballspieler
- 15. März: Markus Merk, deutscher Fußballschiedsrichter
- 15. März: Terence Trent D’Arby, US-amerikanischer Sänger
- 18. März: Tina Bara, deutsche Fotografin und DDR Oppositionelle
- 20. März: Christoph Lauenstein, deutscher Filmemacher
- 20. März: Wolfgang Lauenstein, deutscher Filmemacher
- 20. März: Stephen Sommers, US-amerikanischer Filmproduzent, Drehbuchautor und Regisseur
- 21. März: Narumi Kakinouchi, Mangaka
- 21. März: Matthew Broderick, Theater- und Filmschauspieler
- 22. März: Juan Aguilera, spanischer Tennisspieler
- 23. März: Steven Redgrave, britischer Ruderer
- 23. März: Günther Paal, österreichischer Kabarettist
- 26. März: Falko Götz, Fußballspieler und Trainer
- 26. März: John Stockton, US-amerikanischer Basketballspieler
- 27. März: Christoph Langen, deutscher Bobfahrer
- 27. März: Kevin J. Anderson, US-amerikanischer Sciencefiction-Schriftsteller
- 28. März: Jure Franko, ehemaliger slowenischer Skirennläufer
- 31. März: Olli Rehn, finnischer Politiker und EU-Erweiterungskommissar
- 1. April: Stefanie Tücking, deutsche Fernseh- und Radiomoderatorin
- 2. April: Billy Dean, US-amerikanischer Country-Musiker
- 3. April: Werner Rusche, ehemaliger Fußballspieler
- 3. April: Mike Ness, Gitarrist, Sänger und Frontmann der Band Social Distortion
- 3. April: James E. Davis, US-amerikanischer Politiker († 2003)
- 5. April: Kirsan Nikolajewitsch Iljumschinow, Präsident der autonomen Republik Kalmückien in der russischen Föderation
- 7. April: Kristina Bach, deutsche Schlagersängerin, Texterin und Produzentin
- 7. April: Andrew Hampsten, US-amerikanischer Profi-Radrennfahrer
- 10. April: Wolfgang Edenharder, deutscher Sänger
- 11. April: Franz Heinzer, Schweizer Skirennläufer
- 12. April: Sepp Daxenberger, deutscher Politiker
- 13. April: Mathias Hönerbach, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 13. April: Hillel Slovak, US-amerikanischer Musiker († 1988)
- 15. April: Wallace Schreiber, deutsch-kanadischer Eishockeyspieler
- 15. April: Nawal El Moutawakel, marokkanische Leichtathletin
- 16. April: Ian MacKaye, US-amerikanischer Musiker und Labelgründer
- 17. April: Georg Böhm (Tischtennis), deutscher Tischtennisspieler
- 19. April: Dorian Yates, Großbritanniens erfolgreichster Bodybuilder
- 24. April: Clemens Binninger, deutscher Politiker, MdB
- 24. April: Stuart Pearce, ehemaliger englischer Fußballspieler
- 28. April: Susanne Klatten, deutsche Milliardärin und Anteilseignerin an BMW und Altana
- 29. April: Dieter Hegen, Eishockeyspieler und -trainer
- 30. April: Alexander Osang, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 1. Mai: Owen Paul, britischer Sänger
- 1. Mai: Maia Morgenstern, rumänische Schauspielerin
- 1. Mai: Debi Diamond, US-amerikanisches Fotomodell und Pornodarstellerin
- 2. Mai: Andreas Steppuhn, deutscher Politiker
- 2. Mai: Jimmy White, englischer Snookerspieler
- 2. Mai: Ty Herndon, US-amerikanischer Country-Sänger
- 4. Mai: Christoph Sonntag, deutscher Kabarettist
- 5. Mai: Stefan Wenzel, deutscher Politiker
- 6. Mai: Mario Kummer, deutscher Radsportler
- 6. Mai: Norbert Heisterkamp, deutscher Schauspieler
- 7. Mai: Monika Martin, österreichische Sängerin der volkstümlichen Musik
- 10. Mai: John Ngugi, ehemaliger kenianischer Leichtathlet
- 10. Mai: David Fincher, US-amerikanischer Regisseur, Filmproduzent und Schauspieler
- 12. Mai: Emilio Estevez, Filmschauspieler
- 14. Mai: Thomas Bubendorfer, österreichischer Extrembergsteiger und Autor
- 17. Mai: Thomas Rachel, deutscher Bundestagsabgeordneter
- 18. Mai: Sandra Cretu, deutsche Pop-Sängerin
- 18. Mai: John Chabot, kanadischer Eishockeyspieler, jetzt -trainer
- 19. Mai: Klaus Dieter Pfeffer, deutscher Mediziner, Immunologe und Molekularbiologe
- 19. Mai: Ulrich Borowka, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 20. Mai: Christiane Vera Felscherinow, Berühmte Deutsche Drogenabhängige
- 20. Mai: Cha Peau, Zauberkünstler
- 21. Mai: Uwe Rahn, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 21. Mai: Jürgen Gallmann, Geschäftsführer Microsoft Deutschland
- 25. Mai: Egyd Gstättner, österreichischer Publizist und Schriftsteller
- 26. Mai: Bobcat Goldthwait, US-amerikanischer Komiker
- 31. Mai: Sebastian Koch, deutscher Schauspieler
- 2. Juni: Sibylle Berg, deutsche Schriftstellerin
- 3. Juni: Dagmar Neubauer, deutsche Leichtathletin
- 4. Juni: Christof Rasche, deutscher Politiker
- 6. Juni: Carol Cady, US-amerikanische Leichtathletin
- 8. Juni: Thomas Jefferson (Sportler), US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 9. Juni: Günther Schäfer, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 10. Juni: Pascal von Wroblewsky, deutsche Jazz-Sängerin und Schauspielerin
- 10. Juni: Petra Hinz, deutsche Politikerin
- 10. Juni: Ralf Schumann, deutscher Sportschütze
- 10. Juni: Brigitte Oertli, Schweizer Skirennläuferin
- 12. Juni: Juan Atkins, Techno Musiker und Produzent
- 13. Juni: Ally Sheedy, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. Juni: Lio, französisch-belgische Sängerin und Schauspielerin
- 17. Juni: Frank Baranowski, Oberbürgermeister von Gelsenkirchen
- 19. Juni: Paula Abdul, Choreograph
- 21. Juni: Wiktor Robertowitsch Zoi, russischer Rocksänger († 1990)
- 21. Juni: Pipilotti Rist, Videokünstlerin
- 22. Juni: Campino, Sänger der deutschen Punkband „Die Toten Hosen“
- 22. Juni: Clyde Drexler, US-amerikanischer Basketballspieler
- 24. Juni: Christine Neubauer, deutsche Schauspielerin
- 26. Juni: Uwe Raab, deutscher Radsportler
- 26. Juni: Hubert Strolz, österreichischer Skirennläufer
- 27. Juni: Tony Leung Chiu Wai, chinesischer Schauspieler
- 29. Juni: Rainer Oliver Wimmer, österreichischer Künstler
- 30. Juni: Martin Dörmann, deutscher Politiker und MdB
- 2. Juli: Monika Hohlmeier, deutsche Politikerin
- 3. Juli: Brigitte Lösch, deutsche Politikerin und MdL
- 3. Juli: Tom Cruise, US-amerikanischer Schauspieler und Produzent
- 4. Juli: Claudia Zaczkiewicz, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 4. Juli: Pam Shriver, ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin
- 6. Juli: Manfred Wilde, Historiker
- 6. Juli: Ingrid Thurnher, in Österreich sehr Nachrichtensprecherin
- 8. Juli: Johan Gielis, belgischer Ingenieur, Wissenschaftler, Mathematiker und Unternehmer
- 10. Juli: Masashi Tanaka, japanischer Mangaka
- 11. Juli: Manuela Mager, deutsche Eiskunstläuferin
- 11. Juli: Hans-Marcus Elwert, deutscher Fernschachgrossmeister
- 13. Juli: Margret Almer, österreichische Jodlerin und Sängerin volkstümlicher Musik
- 13. Juli: Robert Feldhoff, Science-Fiction-Autor
- 14. Juli: Kerstin Lorenz, deutsche Politikerin († 2005)
- 15. Juli: Jens Bullerjahn, deutscher Politiker
- 16. Juli: Gabi Bauer, deutsche TV-Moderatorin
- 16. Juli: Uwe Hohn, deutscher Leichtathlet
- 16. Juli: Natalja Lissowskaja, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 20. Juli: Christoph Palmer, deutscher Politiker
- 24. Juli: Andreas Meurer, deutscher Musiker (Die Toten Hosen)
- 27. Juli: Udo Wolf, deutscher Politiker
- 28. Juli: Torsten Gütschow, deutscher Fußballspieler
- 29. Juli: Carl Cox, britischer Dic-Jockey
- 29. Juli: Frank Neubarth, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 31. Juli: Wesley Snipes, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. August: Mini Bydlinski, österreichischer Kabarettist und Schauspieler
- 4. August: Wolf Lotter, österreichischer Journalist und Autor
- 5. August: Patrick Ewing, US-amerikanischer Basketballspieler
- 6. August: Michelle Yeoh, Schauspielerin
- 7. August: Sabine Hark, deutsche Soziologin
- 7. August: Thomas Frick, deutscher Regisseur und Drehbuchautor
- 9. August: Søren Hyldgaard, dänischer Komponist von Filmmusik
- 10. August: Thomas Brunner, ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 14. August: Hans Plüschke, den DDR-deutschen Grenzsoldaten erschossen
- 15. August: Gregor Amann, deutscher Politiker
- 17. August: Kajo Wasserhövel, Büroleiter von Franz Müntefering, Bundesgeschäftsführer der SPD
- 18. August: Ralf Haber, deutscher Leichtathlet
- 18. August: Sandra Farmer-Patrick, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 20. August: James Marsters, US-amerikanischer Schauspieler und Musiker
- 21. August: Jeff Stryker, US-amerikanischer Darsteller in Pornofilmen
- 25. August: Alexander Graf, deutscher Schachspieler usbekischer Herkunft
- 25. August: Michael Zorc, Fußballspieler
- 25. August: Taslima Nasrin, Schriftstellerin
- 25. August: Billy Ray Cyrus, US-amerikanischer Country-Sänger
- 26. August: Tariq Ramadan, ägyptischstämmiger frankophoner Schweizer Wissenschaftler
- 26. August: Joachim Zelter, deutscher Schriftsteller
- 26. August: Ólafur Jóhann Ólafsson, Schriftsteller
- 27. August: Adam Oates, ehemaliger kanadischer Eishockeyspieler
- 29. August: Jutta Kleinschmidt, deutsche Rallye-Fahrerin
- 29. August: Rebecca De Mornay, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. September: Ruud Gullit, niederländischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 5. September: Jutta Dümpe-Krüger, deutsche Politikerin und MdB
- 5. September: Peter Wingfield, walisischer Schauspieler
- 6. September: Holger Fach, Fußballspieler und Trainer
- 8. September: Thomas Kretschmann, deutscher Schauspieler
- 8. September: Sergio Casal, ehemaliger spanischer Tennisspieler
- 15. September: Elisabeth Winkelmeier-Becker, deutsche Politikerin
- 15. September: Rebecca Miller, US-amerikanische Regisseurin, Schauspielerin, Bildhauerin und Malerin
- 16. September: Armin Medosch, österreichischer Journalist und Medienkünstler
- 16. September: Jayne Brook, US-amerikanische Schauspielerin
- 18. September: Najma Akhtar, britische Jazz-Sängerin
- 18. September: John Fashanu, englischer Fußballer, Fernsehmoderator
- 21. September: Bettina Röhl, deutsche Journalistin
- 21. September: Rob Morrow, US-amerikanscher Schauspieler
- 24. September: Karel Glastra van Loon, niederländischer Schriftsteller und Journalist († 2005)
- 26. September: Bernhard Sterz, Oberbürgermeister der Stadt Burg bei Magdeburg
- 26. September: Gregory Crewdson, US-amerikanischer Fotograf
- 27. September: Jens Koeppen, deutscher Politiker und MdB
- 28. September: Grant Fuhr, ehem. kanadischer Eishockeytorhüter
- 28. September: Luis Enrique Mejía López, Nicaraguanischer Sänger und Komponist
- 30. September: Frank Rijkaard, ehemaliger niederländischer Fußballspieler
- 3. Oktober: Christoph Markschies, deutscher Theologe
- 5. Oktober: Richard Dübell, deutscher Autor und Grafiker
- 7. Oktober: Tommy Steiner, deutscher Schlagersänger und Schauspieler
- 8. Oktober: Jörg Vaihinger, deutscher Leichtathlet
- 8. Oktober: Klaus Hubert Auer, österreichischer Politiker
- 9. Oktober: Durs Grünbein, deutscher Lyriker, Essayist und Übersetzer
- 11. Oktober: Joan Cusack, US-amerikanische Schauspielerin
- 12. Oktober: Branko Crvenkovski, Präsident Mazedoniens
- 13. Oktober: Jerry Rice, US-amerikanischer Footballspieler
- 14. Oktober: Michael Althen, deutscher Filmkritiker
- 14. Oktober: Jaan Ehlvest, estnischer Schachspieler
- 16. Oktober: Tamara McKinney, US-amerikanische Skirennläuferin
- 16. Oktober: Michael Balzary, US-amerikanischer Bassist
- 18. Oktober: Min Ko Naing, birmanischer Freiheitskämpfer
- 19. Oktober: Evander Holyfield, US-amerikanischer Profiboxer
- 26. Oktober: Cary Elwes, US-amerikanischer Schauspieler
- 28. Oktober: Tino Günther, Politiker
- 30. Oktober: Stefan Kuntz, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1. November: Ulf Timmermann, ehemaliger deutscher Leichtathlet
- 1. November: Magne Furuholmen, Musiker der Popband a-ha und bildender Künstler
- 1. November: Anthony Kiedis, Sänger und Bandleader der Red Hot Chili Peppers
- 3. November: Dirk Kurbjuweit, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 4. November: Ixi, deutsche Sängerin
- 6. November: Georg Uecker, deutscher Schauspieler und Autor
- 7. November: Bettina Hoy, deutsche Vielseitigkeitsreiterin
- 11. November: James Morrison, australischer Multi-Instrumentalist
- 11. November: Vlado Kasalo, ehemaliger kroatischer Fußballspieler
- 11. November: Demi Moore, US-amerikanische Schauspielerin
- 14. November: Laura San Giacomo, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 19. November: Jodie Foster, US-amerikanische Schauspielerin, Filmregisseurin und Produzentin
- 21. November: Sabine Busch, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 24. November: John Kovalic, US-amerikanischer Comiczeichner
- 26. November: László Marosi, ungarischer/deutscher Handballspieler
- 27. November: Trevor Ehrhardt, kanadischer Eishockeyspieler
- 27. November: Samantha Bond, Schauspielerin
- 28. November: Astrid Günther-Schmidt, deutsche Diplomvolkswirtin und Politikerin
- 28. November: Jon Stewart, US-amerikanischer Comedian, Schauspieler, Schriftsteller und Produzent
- 30. November: Jürgen Herrmann, deutscher Politiker
- 1. Dezember: Detlev Buck, deutscher Schauspieler, Drehbuchautor, Filmproduzent und Regisseur
- 4. Dezember: Tom Liehr, deutscher Schriftsteller
- 6. Dezember: Janine Turner, US-amerikanische Schauspielerin
- 8. Dezember: Berry van Aerle, ehemaliger niederländischer Fußballnationalspieler
- 10. Dezember: Masakazu Katsura, japanischer Mangaka
- 11. Dezember: Denise Biellmann, Schweizer Eiskunstläuferin
- 11. Dezember: Ben Browder, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Dezember: Tracy Austin, ehemalige Tennisspielerin
- 13.

USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika (engl.: United States of America, kurz: USA) sind eine
Bundesrepublik in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an Kanada und (über die 100 km breite Beringstraße mit dem Bundesstaat Alaska) an Russland, im Süden an Mexiko, im Osten an den Atlantik und im Westen an den Pazifik. Die Vereinigten Staaten entstanden 1776 mit der Unabhängigkeitserklärung der britischen Kolonien in Amerika und gewannen durch starke Industrialisierung und massive Immigration aus Europa im 19. Jahrhundert rasch an Einfluss. Am Ende des 20. Jahrhunderts waren sie nach der Überwindung des totalitären Faschismus (im 2. Weltkrieg) und Kommunismus (im Kalten Krieg), zu der sie wesentlich beitrugen, die einzige verbliebene Supermacht. Seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts sind die USA weltweit die weltpolitisch, wissenschaftlich, wirtschaftlich, (populär)kulturell und militärisch führende Macht. In all diesen Gebieten prägen sie die Gegenwart in einem Maße wie kein anderes Land der Welt.

Geographie

Hauptartikel: Geographie der USA Das Kernland der USA besteht aus 48 Bundesstaaten und dem District of Columbia (D.C.), die innerhalb einer gemeinsamen Grenze liegen. Inklusive der beiden Bundesstaaten Alaska und Hawaii, die außerhalb dieses Kernlandes liegen, zählen die USA 50 Bundesstaaten. Das Landschaftsbild ist sehr vielfältig: es gibt Waldgebiete und Mittelgebirge an der Ostküste, Mangrovenwälder im subtropischen Florida, die Flusssysteme von Mississippi und Missouri, weite Ebenen im Zentrum des Landes, große Gebirgszüge wie die Rocky Mountains, trockene Wüsten im Südwesten, gemäßigte Regenwälder im Nordwesten und Küstengebirge an der Westküste der USA. Hinzu kommen die arktische Region der Tundra in Alaska und die tropischen Inseln von Hawaii mit dem 4.170 Meter hohen Vulkan Mauna Loa. Das Kernland der USA liegt zwischen dem 24. und 49. nördlichen Breitengrad und zwischen dem 68. und 125. westlichen Längengrad und ist in vier Zeitzonen eingeteilt. Alaska und Hawaii sowie die politisch an die USA angeschlossenen Außengebiete (beispielsweise Puerto Rico und Guam) liegen außerhalb dieser Zone. Im Norden grenzt das Kernland an Kanada, im Süden an Mexiko und an den Golf von Mexiko. Im Osten liegt der Atlantische Ozean und im Westen der Pazifische Ozean. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 2.500 km. Zwischen Atlantik und Pazifik liegen rund 4.500 km. Hawaii ist eine Inselkette im Pazifischen Ozean. Alaska liegt nordwestlich von Kanada und ist durch die Beringstraße von Russland getrennt.
- Grenze zu Kanada: 8.895 km (davon 2.477 km zwischen Alaska und Kanada)
- Grenze zu Mexiko: 3.326 km
- Küstenlinie: 19.924 km

Fläche

Die Vereinigten Staaten sind der flächenmäßig drittgrößte Staat der Erde nach Rußland und Kanada.
- Fläche der 50 Bundesstaaten (inkl. District of Columbia): 9.629.891 km²
- Landmasse: 9.158.453 km²
- Wasserfläche: 47.356 km² Siehe auch: Liste der US-amerikanischen Staaten nach Fläche sortiert

Bevölkerung

Bevölkerungsgruppen

Die USA gelten traditionell als Schmelztiegel (melting pot) der Völker. Die ersten kolonialen Einwanderer auf dem von Indianern besiedelten Kontinent waren Europäer; anfänglich vorrangig spanischer, französischer und englischer Herkunft. Ab Mitte des 18. und verstärkt zur Mitte des 19. Jahrhunderts folgten Europäer deutscher und irischer Herkunft. Später kamen Einwanderer aus anderen Regionen Europas, vor allem aus Italien, Skandinavien und Osteuropa. Die europäischstämmigen US-Amerikaner bilden heute 74 % der Bevölkerung der USA. deutscher Afro-Amerikaner, Nachfahren der afrikanischen Sklaven, stellen etwas mehr als 13 % Bevölkerungsanteil. Sie leben vor allem im Süden der USA und in den großen Industriestädten des Nordens, wie z. B. Detroit. Asiatische Einwanderer, z. B. aus China, Japan, Korea, Indien und den Philippinen bilden noch eine relativ kleine Gruppe (ca. 4 %). Die Einwanderungspolitik war Anfang des 20. Jahrhunderts gegenüber Asiaten besonders restriktiv. Heute zeigen sich weiterhin sozialstrukturell große Unterschiede zwischen weißer und schwarzer Bevölkerung: Schwarze haben im Durchschnitt ein geringeres Einkommen, eine kürzere Lebenserwartung, eine schlechtere Ausbildung und eine höhere Kriminalitätsrate. Die Ursachen dafür und mögliche Wege der Problembehebung sind innerhalb der USA heftig umstritten. Nicht nur in den Südstaaten sind Wohngegenden und nicht-öffentliche Einrichtungen - wie die sozial wichtigen Kirchen oder private Organisationen - oft faktisch noch nach Rassen getrennt, wenn auch die formale Trennung inzwischen ungesetzlich und verpönt ist. Vielfach liegt dies ebenfalls an den ökonomischen Unterschieden. Vor allem im Südwesten der USA und in Florida gibt es einen hohen Bevölkerungsanteil lateinamerikanischer (hispanischer) Herkunft. Sie werden in den Statistiken separat geführt, unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft. Ihr Anteil wuchs in den letzten Jahrzehnten stetig (bis 2004 auf knapp 13 %), da viele Lateinamerikaner vor der wirtschaftlichen Not ihrer Heimatländer in den Norden fliehen. Sie leben oft als illegale Einwanderer und halten stark an ihrer Kultur und Sprache fest. Die Indianer ("Native Americans") (siehe auch Indianer Nordamerikas) bilden heute eine kleine, jedoch langsam wieder wachsende Minderheit; nur in Alaska erreichen sie eine zweistellige Prozentzahl der Bevölkerung. Ebenfalls relativ viele Indianer leben in South Dakota und Oklahoma.

Sprachen

Die am meisten gesprochene Sprache in den USA ist historisch bedingt amerikanisches Englisch. Daneben werden aber auch noch vereinzelt die vielen Sprachen der amerikanischen Ureinwohner und zunehmend die Sprachen anderer immigrierter Ethnien gesprochen, insbesondere Spanisch, aber auch Koreanisch, Chinesisch und Vietnamesisch. Französisch, Polnisch und Deutsch, die aufgrund früherer Migrationswellen in bestimmten Regionen einst eine wichtige Rolle spielten, werden heute fast nur noch als Fremdsprache gesprochen. Die USA als Ganzes haben keine Amtssprache, jedoch werden alle amtlichen Schriftstücke auf Englisch verfasst. In einigen Bundesstaaten ist Englisch Amtssprache, einzelne Staaten und Territorien definieren sich jedoch als zwei- oder dreisprachig. Siehe auch:

- Gesellschaft der USA
- Deutsche Sprache in den USA
- Deutsche in den USA
- Das amerikanische Spanisch der USA
- Französisch in Louisiana
- Französisch in Neuengland
- Liste US-amerikanischer Persönlichkeiten

Religion

Im Jahr 2004 bezeichneten sich 54 % der Bevölkerung als protestantisch, 25 % als römisch-katholisch, 10 % gaben keine religiöse Überzeugung an (aber nur 0,3 bis 0,5 % waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 % waren Mormonen, 2 bis 3 % Juden und weniger als 2 % moslemisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0,5 %, bezeichneten sich als Buddhist, Hindu oder hingen dem Unitarismus an. Die größte einzelne Konfession war die Römisch-Katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention, der United Methodist Church und den Mormonen. Die Zahl der praktizierenden Christen ist im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern sehr hoch. Allerdings hat auch hier der Bevölkerungsanteil, der sich zum Christentum bekennt in den Jahren von 1990 (86,2 %) bis 2004 (81 %) abgenommen

Geschichte

Hauptartikel Geschichte der USA Das Gebiet der heutigen USA wurde vor Jahrtausenden durch die Vorgänger der späteren Indianerstämme besiedelt. Die schriftliche Geschichtsschreibung beginnt jedoch erst mit der Ankunft der europäischen Siedler im 16. Jahrhundert. Die erste europäische Siedlung auf dem heutigen US-Gebiet war von den Spaniern in St. Augustine, Florida, im Jahr 1565. Die politische Geschichte der USA geht jedoch aus den 13 britischen Kolonien hervor, deren Besiedlung mit der Gründung von Jamestown, Virginia im Jahr 1609 anfing. Der Ankunft der Mayflower in Plymouth Colony (später mit Massachusetts Bay Colony zu Massachusetts zusammengefügt) 1620 ist ebenfalls für viele US-Amerikaner ein wichtiges symbolisches Datum. Schwedische Kolonien an der Delaware-Bucht und niederländische Siedlungen um New York (damals Nieuw Amsterdam) waren nicht von Dauer bzw. wurden von den englischen Siedlern assimiliert. Französische Siedlungen entlang der Mississippi- und St.-Lorenz-Flüsse fielen 1763 an Großbritannien oder (westlich des Mississippi) an Spanien, das auch eigene Kolonien im Südwesten und in Florida hatte. Die spanischen Gebiete nahmen an der Revolution, die durch die Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 1776 ausgelöst wurde, nicht teil. Nach dem Unabhängigkeitskrieg, der im Vertrag von Paris 1783 endete, wurden die USA durch Großbritannien als eigenständiger Staat anerkannt. Zur Zeit des Unabhängigkeitskrieges lebten etwa zwei Millionen Weiße und 500.000 versklavte Schwarze in den ursprünglichen 13 Kolonien. Jenseits der Appalachen erstreckte sich bis zum Mississippi-Fluss ein weiteres, großes Gebiet, das etwa zehn Millionen Ureinwohner („Indianer“) bewohnten. Diese Konstellation ergab zwei wichtige Themen für die kommende Entwicklung der Nation: Die weitere Landnahme Richtung Westen zu Lasten der Indianer sowie die Auseinandersetzung um die Sklaverei, die später den Kampf um die Bürgerrechte der Nachkommen der ehemaligen Sklaven bestimmte. Nördlich des Ohio-Flusses, im sogenannten Northwest Territory, aus der die späteren Bundesstaaten Ohio, Indiana, Michigan, Illinois, und Wisconsin hervorgingen, wurde die Sklaverei verboten. Ein Vermessungssystem von Quadraten ("Sections"), die eine Quadratmeile groß sind, wurde eingeführt, was noch heute für das Verkehrsnetz und die kommunalen Gemeindegrenzen dieses Gebiets prägend ist. Um die öffentlichen Schulsysteme zu finanzieren, wurde vereinbart, dass der Verkaufserlös von der 16. Section einer jeden Township (36 Sections) zugunsten der Schulen ging. Nachdem sich die 1777 verabschiedeten und 1781 ratifizierten Konföderationsartikel als zu schwach erwiesen hatten, um das Überleben des jungen Staatenbundes zu gewährleisten, wurde 1787 in Philadelphia eine Verfassung geschrieben, welche die modernste Verfassung der damaligen Zeit war, und die heute die älteste noch gültige geschriebene Staatsverfassung der Welt ist.

Indianerpolitik

Die US-Indianerpolitik wurde bis etwa 1820 von einer vorsichtigen Erweiterung der europäischen Siedlungen geprägt, die im wesentlichen die vormalige Politik der europäischen Mächte in den USA fortsetzte. Mit der Präsidentschaft Andrew Jacksons und dem Trail of Tears begann eine verstärkte Landnahme und Besiedlungspolitik, die zu kriegerischen Auseinandersetzungen führte. Die Indianer-Kriege zogen sich mit größeren Unterbrechungen bis zum Massaker von Wounded Knee in South Dakota 1890 hin. 1900 wurden nur noch 237.000 Indianer gezählt, wobei nicht nur Krieg, sondern auch Krankheiten, gegen die sich die Ureinwohner keine Immunität entwickelt hatten, und ethnische Vermischung mit den Neuankömmlingen zu diesem Rückgang geführt haben. Bis die Ureinwohner des Kontinents volle Bürgerrechte erhielten, dauerte es bis 1924.

Sklaverei und Rassentrennung

South Dakota]] Obwohl die Einfuhr von weiteren Sklaven aus Übersee 1808 verboten wurde, hatte sich die Zahl der Sklaven bis 1860 auf etwa vier Millionen erhöht. Die Sklavenfrage entzweite zunehmend die Süd- von den Nordstaaten, da in den Nordstaaten die Industrialisierung einsetzte, dagegen die Südstaaten mit ihren riesigen Baumwollplantagen auf die Sklaverei angewiesen zu sein glaubten. Im Norden gewannen Bewegungen wie die Abolitionists, die die Abschaffung der Sklaverei forderten, starken Zulauf, stand doch diese in deutlichem Widerspruch zur Verheißung der Unabhängigkeitserklärung "all men are created equal" (alle Menschen sind gleich geschaffen). Der Krieg gegen Mexiko (1846-48) verstärkte diese Spannungen, da viele im Nordosten des Landes in diesem Krieg eine ungerechtfertigte Landnahme zugunsten der Ausbreitung der Sklavenstaaten sahen. Nachdem 1860 Abraham Lincoln für die neu gegründeten Republikaner zum Präsidenten gewählt wurde, traten elf Südstaaten aus der Union aus. Dies bedeutete den Beginn des Sezessionsskrieges (1861–1865). Die Nordstaaten gingen als Sieger daraus hervor, und die Sklaverei wurde abgeschafft. Die Schwarzen erhielten mit dem Civil Rights Act von 1866 und dem 14th Amendment von 1868 formal das volle Bürgerrecht. Nach dem Ende der militärischen Besetzung der Südstaaten durch die Nordstaaten (Reconstruction) 1876 haben erstere schnell (Jim-Crow-)Gesetze erlassen, welche die Bürgerrechte der Schwarzen wieder einschränkten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Bürgerrechtsbewegung konnten die letzten formellen Ungleichbehandlungen aufgehoben werden. Ein sehr wesentlicher Schritt dahin war die Aufhebung der Rassentrennung in öffentlichen Einrichtungen durch den Supreme Court 1954 (Brown v. Board of Education), das ein Urteil des gleichen Gerichts (Plessey vs. Ferguson) aus dem Jahr 1896 aufhob. Der Schulbesuch von Schwarzen in "weißen" Schulen musste teilweise mit Hilfe der Nationalgarde durchgesetzt werden; im öffentlichen Leben (insbesondere im Süden) herrschte bis in die 1960er Jahre hinein Rassentrennung. In Louisiana zum Beispiel war es nicht ungewöhnlich, dass Ku-Klux-Klan-Mitglieder ins Parlament gewählt wurden. Martin Luther King war die Galionsfigur der gewaltlosen Bürgerrechtsbewegung, und 1963 hielt er anlässlich eines Protestmarschs in Washington seine berühmte Rede „I have a Dream...“. 1968 wurde er in Memphis ermordet. Auch in den folgenden Jahrzehnten kam es gelegentlich zu Rassenunruhen. Dennoch wurde auf Ebene der Bundesgesetzgebung schon in dieser Zeit Antidiskriminierungsregelungen (Civil Rights Act, das Restaurants, Hotels und Verkehrsunternehmen die ethnische Diskriminierung verbot) erlassen, vierzig Jahre vor den analogen Regelungen in der EU. Auch das Bewusstsein für Konzepte wie "Diversity" und die gegenseitige Rücksichtnahme sind zwischenzeitlich weiterentwickelt als in Ländern, die weniger Erfahrungen mit multikulturellen Gesellschaften haben.

Industrialisierung

1890 wurde die frontier für geschlossen erklärt: die Gebiete im Osten und im Westen des Kontinents waren faktisch zusammengewachsen. Der "Wilde Westen" war somit Geschichte. Als Folge der nach dem Sezessionskrieg einsetzenden stürmischen Industrialisierung bildeten sich riesige Trusts (Kartelle), die in ihrer Machtentfaltung auch die Regierungsgewalt beeinflussten. Daher wurde 1890 der Antitrust Act verabschiedet, als dessen Folge viele Großkonzerne zerschlagen wurden. Prominentes Beispiel: Standard Oil von John D. Rockefeller. Populistische Bewegungen, die von Bauern unterstützt wurden, setzten auch eine Regulierung der Eisenbahntarife durch und forderten (erfolglos) einen Wechsel vom Goldstandard auf eine bimetallische (Gold und Silber) Währung. Ein prominenter Vertreter dieser Bewegung war der erfolglose Präsidentschaftskandidat aus Illinois, William Jennings Bryan. Zwischen 1880 und 1910 wurde die riesige Zahl von 18 Millionen Einwanderern in die USA aufgenommen, und die USA wurden zur größten Industrienation der Welt.

Börsenkrach und New Deal

Auf den New Yorker Börsenkrach im Oktober 1929 folgte die Weltwirtschaftskrise, welche die USA in die bisher größte innenpolitische Krise stürzte. 1932 waren etwa 15 Millionen US-Amerikaner arbeitslos. Präsident Franklin D. Roosevelt legte daraufhin das Sozial- und Investitionsprogramm New Deal auf, das den Social Security Act von 1935 sowie zahlreiche öffentliche Projekte wie Straßen, Brücken, Flughäfen oder zum Beispiel auch das Tennessee-Valley-Staudamm-Projekt enthielt. Dennoch dauerte es bis Ende der 1930er Jahre, bis die Krise überwunden war.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegszeit

Nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor traten die USA in den Zweiten Weltkrieg ein, und im August 1945 gingen sie siegreich aus dem Krieg hervor. Der sich kurz darauf abzeichnende Kalte Krieg führte dazu, dass viele US-Amerikaner den Kommunismus als Feindbild betrachteten. Eine innenpolitische Folge des Kalten Krieges nach 1945 war die "McCarthy-Ära". Der republikanische Senator Joseph McCarthy profilierte sich im Senatsausschuss für unamerikanische Aktivitäten (HUAC) dadurch, dass er eine paranoide Hexenjagd auf angebliche Kommunisten veranstaltete, die er besonders unter Filmschaffenden, Politikern und Militärs vermutete. Die zu diesem Zweck inszenierten Anhörungen wurden auch oft im Fernsehen übertragen. Wer die Aussage verweigerte, musste mit Berufsverbot rechnen. Als McCarthy sogar den Präsidenten Eisenhower verdächtigte, wurde er 1954 vom Senat entmachtet.

Gesellschaftlicher Umbruch: 1960er und 1970er

Die 1950er und 1960er Jahre waren geprägt von ökonomischer Prosperität sowie dem Auftreten der Bürgerrechtsbewegung der Afro-Amerikaner. Im Zuge eines gesamtgesellschaftlichen Umbruchs entwickelte sich in den 1960er Jahren auch eine starke Bewegung gegen den Vietnamkrieg und um 1970 auch eine starke Frauenrechtsbewegung und eine wachsende Schwulenbewegung, die (anders als in Europa) schnell gemeinsam von und für Schwule und Lesben gekämpft wurde. Durch diese Bewegungen modernisierten sich die gesellschaftlichen Werte der Vereinigten Staaten. Der Versuch einer Verfassungsänderung, welche die Gleichheit von Mann und Frau vorschreiben sollte, scheiterte jedoch. Sodomiegesetze, die bis 1962 die Praxis der männlichen Homosexualität in jedem Bundesstaat verboten hatten, wurden teilweise zurückgenommen, aber 1987 als der Supreme Court sie bestätigte, existierten sie noch in der Mehrheit der Bundesstaaten und wurden erst mit einer gegenteiligen Gerichtsentscheidung 2003 aufgehoben. Die Watergate-Affäre um einen Einbruch in den Watergate-Gebäudekomplex der Demokratischen Partei, von dem Präsident Richard Nixon wahrscheinlich gewusst hat, und bei dem er die FBI-Ermittlungen zu behindern versuchte, entwickelte sich zum größten Skandal der US-amerikanischen Nachkriegsgeschichte. Um der drohenden Amtsenthebung zu entgehen, trat Nixon 1974 zurück. Die Ölkrise 1974, die 200-Jahresfeier der Unabhängigkeit 1976 und die iranische Geiselkrise 1979 waren prägende Ereignisse für die 1970er Jahre.

1980er

In den 1970er und 1980er Jahren war ein Konjunkturabschwung und ein Verfall der Bausubstanz infolge von Kriminalität und Verwahrlosung zu verzeichnen. Zum Teil wurde auf die Kriminalität mit drakonischen Gesetzen wie dem kalifornischen „Three strikes and you are out“ geantwortet, das für das dritte Delikt (auch bei Bagatelldelikten) 25 Jahre Haft vorsieht. Die Haltung zur der in 38 der 50 Bundesstaaten gesetzlich vorgesehenen und von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung befürworteten Todesstrafe spielt bei der Volkswahl von Politikern, Richtern, Staatsanwälten und Sheriffs eine wichtige Rolle.

Politik

Hauptartikel: Politisches System der USA Die USA haben ein präsidiales Regierungssystem mit einem Präsidenten (seit 2001 George W. Bush, 2004 wiedergewählt, Sohn von George Herbert Walker Bush, Präsident von 1989-1993) an der Spitze der Exekutive. Die Legislative ist der Kongress. Er setzt sich aus gewählten Repräsentanten aller 50 Bundesstaaten zusammen. Laut Verfassung hat der aus zwei Kammern bestehende US-Kongress die Budgethoheit sowie das Recht zur Gesetzesinitiative. Der Kongress hat unter anderem infolge des ihm zustehenden Budgetrechts wesentlichen Einfluss auf die US-amerikanische Politik. Allein dem Kongress kommt das Recht zu, Bundesgesetze zu erlassen und Kriegserklärungen auszusprechen. Verträge mit fremden Ländern werden vom Exekutiv unterzeichnet, bedürfen aber der Ratifizierung durch die obere Kammer des Kongresses, den Senat. Bei wichtigen Ernennungen (z. B. zu Kabinettsposten oder Richterämtern des Bundes, insbesonders dem Obersten Gericht) muss der Senat den Vorschlag des Präsidenten ebenfalls bestätigen. Die Mitglieder des Repräsentantenhauses werden für zwei Jahre gewählt. Jeder Repräsentant vertritt einen Wahlbezirk seines Bundesstaates. Die Anzahl der Wahlbezirke wird durch eine alle zehn Jahre durchgeführte Volkszählung festgelegt. Senatoren werden für sechs Jahre gewählt. Ihre Wahlen finden gestaffelt statt, das heißt alle zwei Jahre wird ein Drittel des Senats neu gewählt. Die Verfassung sieht vor, dass der Vizepräsident dem Senat vorsteht. Er hat dabei kein Stimmrecht, außer bei Stimmengleichheit. Für den Fall der Abwesenheit des Vizepräsidenten benennt der Senat einen "Pro-Tempore-Vorsitzenden", einen Vorsitzenden auf Zeit. Die Mitglieder des Repräsentantenhauses wählen ihren eigenen Vorsitzenden, den "Speaker of the House". Der Sprecher (das Amt wird derzeit von Dennis Hastert bekleidet) und der Pro-Tempore-Vorsitzende (zur Zeit Senator Ted Stevens) sind Mitglieder der jeweils stärksten Partei ihrer Kammer. Bevor eine Gesetzesvorlage zum Gesetz wird, muss sie sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat durchlaufen haben. Die Vorlage wird zunächst in einer der beiden Kammern vorgestellt, von einem oder mehreren Ausschüssen geprüft, abgeändert, im Ausschuss abgelehnt oder angenommen und danach in einer der beiden Kammern diskutiert. Sobald sie in dieser Kammer angenommen ist, wird sie an die andere Kammer weitergeleitet. Erst wenn beide Kammern die gleiche Version der Gesetzesvorlage angenommen haben, wird sie dem Präsidenten zur Zustimmung vorgelegt. An der Spitze der Judikative steht als oberster Gerichtshof der Supreme Court. Die 1787 in Kraft getretene Verfassung, deren Bestimmungen einklagbar sind, hat eine große Bedeutung im politischen System der USA. Es spricht für den Erfolg und die Stabilität dieser Verfassung, dass sie bislang nur 27 Änderungen (Amendments) erfahren hat. In den USA hat sich, durch das einfache Mehrheitswahlrecht begünstigt, ein Zweiparteiensystem gebildet. Diese Parteien sind die Demokraten und die Republikaner. Sie stellen bereits Koalitionen von unterschiedlichen Strömungen dar. Neue politische Strömungen versuchen eher, Einfluss auf die Abgeordneten beider Großparteien zu nehmen, als selbstständige Parteien zu gründen. Ein Beispiel hierfür sind die American Civil Liberties Union (Demokraten) oder die fundamental-christliche Moral Majority (Republikaner). Kleinere Parteien wie die Grünen oder die Libertäre Partei sind unbedeutend, wenn auch bei Präsidentschaftswahlen mitunter die für den Kandidaten der Grünen abgegebenen Stimmen als – womöglich entscheidender – Nachteil für den demokratischen Kandidaten wahrgenommen werden. Einer der Hauptexponenten der Grünen Partei der USA ist Ralph Nader, der im In- und Ausland einen hohen Bekanntheitsgrad genießt. Siehe auch: Gesellschaft der USA, US-Präsidentschaftswahlen 2004, Gerichtsorganisation in den USA

Innenpolitik

In den 1990er Jahren erlebten die USA unter dem demokratischen Präsidenten Bill Clinton (19932001) einen länger anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung ("New Economy"). Die weitere Verwahrlosung der Städte wurde aufgehalten - so erwachten die New Yorker Stadtteile Bronx und Harlem zu neuem Leben. Einen wesentlichen Eingriff in die Sozialgesetzgebung gab es 1996, als der Bezug von Sozialhilfe auf zwei Jahre in Folge und insgesamt fünf Jahre verkürzt wurde. So kam es zu einem beträchtlichen Rückgang der Anzahl der Sozialhilfe-Empfänger. Wichtige innenpolitische Themen sind auch in den USA der Strukturwandel der Wirtschaft und der Umbau der Sozialsysteme insbesondere der Gesundheitsfürsorge. Zudem spielen überwiegend moralisch-ethische Fragen wie das Recht auf Abtreibung, die Berechtigung der Todesstrafe, die politische Anerkennung von Homosexualität oder die Frage welche Rolle christliche Werte im öffentlichen Leben spielen sollen, eine wichtige Rolle. Seit 1913 übernimmt das Federal Reserve System (Fed) die Aufgaben einer staatlichen Notenbank. Vorsitzender des Fed ist zur Zeit Alan Greenspan.

Gesundheitssystem

Das Gesundheitssystem der USA ist teilweise Weltspitze, in anderen Teilen aber in einem desolaten Zustand. Es werden jährlich etwa 1,8 Billionen US-Dollar für Gesundheit aufgewendet. Das ist im Vergleich zu Deutschland nahezu das Doppelte pro Kopf. Die Versorgungslage ist aber unzureichend: über 41 Millionen der ca. 293 Millionen US-Amerikaner sind nicht krankenversichert. Hinzu kommt eine hohe Dunkelziffer an illegalen Einwanderern, die ebenfalls keine Krankenversicherung haben. Viele derjenigen, die versichert sind, müssen bei sämtlichen ärztlichen Leistungen zuzahlen, andere, die in einer HMO sind, müssen bürokratische Papierkriege und lange Wartezeiten bei einer Einschränkung der Arztauswahl erdulden. 1993 scheiterte Präsident Bill Clinton mit dem Versuch der Einführung einer gesetzlichen Krankenkasse.

Außenpolitik

Die Außenpolitik der USA ist von drei großen Traditionen geprägt, die wechselnd an Einfluss gewinnen: Dem Isolationismus, der Überzeugung, ein Vorreiter für Demokratie und Menschenrechte zu sein und diese auf der Welt zu verbreiten, sowie einer seit dem Zweiten Weltkrieg offenen Betonung der Rolle als Supermacht im Sinne des politischen Realismus.

Früher Isolationismus

Die frühe US-amerikanische Außenpolitik wurde von der 1823 verkündeten Monroe-Doktrin des Präsidenten James Monroe geprägt, die verkürzt auf den Nenner „Amerika den Amerikanern“ gebracht wurde. Sie postulierte, dass sich die europäischen Mächte aus dem amerikanischen Kontinent heraushalten sollten, bei gleichzeitiger Nicht-Einmischung der USA in die Angelegenheiten anderer Staaten. Ende des 19. Jahrhunderts waren die USA jedoch zur Großmacht aufgestiegen und die frontier, das heißt die Grenze zum "unzivilisierten" Westen, war 1890 für geschlossen erklärt worden.

Frühes 20. Jahrhundert

Der erste Schritt in Richtung einer imperialistischen Außenpolitik war der spanisch-amerikanische Krieg von 1898, der den USA die Philippinen, Puerto Rico, Hawaii und Kuba einbrachte. Eine offen interventionistische Politik betrieb Präsident Theodore Roosevelt (1901–1909), der das Recht der USA beanspruchte, sich in den lateinamerikanischen Staaten als „internationaler Polizist“ zu betätigen. Diese big stick policy äußerte sich zum Beispiel darin, dass die USA 1903 Panama aus Kolumbien herauslösten, um sich von dem neu gebildeten Staat die Souveränität über die Panama-Kanal-Zone abtreten zu lassen. Während der Zeit der Weltkriege betrieben die USA die längste Zeit eine isolationistische Politik und traten erst nach der Verkündung des uneingeschränkten deutschen U-Boot-Krieges (1917) in den Ersten Weltkrieg ein. Das industrielle Gewicht der USA entschied den Krieg. Präsident Woodrow Wilson (1913–1921) reiste nach Europa, um dort eine Nachkriegsordnung zu etablieren. Sein 14-Punkte-Programm sah unter anderem die Beachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker sowie die Bildung eines Völkerbunds vor. Wilson konnte sich mit seinen Ideen bei Engländern und Franzosen aber nicht durchsetzen und der US-Senat verweigerte sogar den Beitritt zum Völkerbund.

1920 bis zur Nachkriegszeit

Während der nächsten zwei Jahrzehnte betrieben die USA wieder eine isolationistische Politik. Auch bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs blieben die USA zuerst neutral, jedoch wurde die formale Neutralität von Präsident F. D. Roosevelt schon ab März 1941 unterlaufen, da im Rahmen des Leih- und Pachtgesetzes (lend-lease bill) England massiv mit Waffenlieferungen unterstützt wurde. Am 7. Dezember 1941 traten die USA nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbor in den Krieg ein. Kurz darauf erklärte das mit Italien und Japan verbündete Hitler-Deutschland den USA den Krieg. Wie schon im Ersten Weltkrieg brachte das industrielle Potenzial der USA die Entscheidung. Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945 beendeten den Zweiten Weltkrieg. Bis heute heftig umstritten ist die Frage, ob die Atombomben-Abwürfe tatsächlich notwendig waren zur Erzwingung der japanischen Kapitulation. Japan hatte zu diesem Zeitpunkt den USA militärisch nichts mehr entgegenzusetzen, jedoch hätte eine US-amerikanische Invasion der japanischen Hauptinseln noch zu schweren Verlusten führen können. Die USA waren maßgeblich an der Gründung der UNO am 26. Juni 1945 in San Francisco beteiligt, die noch im Einvernehmen mit der Sowjetunion stattfand. Bald jedoch zeichnete sich eine Konfrontation mit Stalin ab, die schließlich in den Kalten Krieg mündete. Durch den Präsidenten Harry S. Truman wurde eine Politik des „roll back“, das heißt der Zurückdrängung des Kommunismus verkündet, die in der „Truman-Doktrin“ ihren Ausdruck fand. Die sagte allen Ländern zur Bewahrung ihrer Unabhängigkeit Militär- und Wirtschaftshilfe zu. Dies war eine klare Abkehr von der isolationistischen Monroe-Doktrin und fand seinen Ausdruck in der Unterstützung von Griechenland und der Türkei, sowie dem Marshall-Plan, der Westeuropa wirtschaftlich auf die Beine helfen sollte. Der Kalte Krieg erreichte einen ersten Höhepunkt mit der sowjetischen Berlin-Blockade 1948/49, auf die die USA mit der Berliner Luftbrücke antworteten. 1949 wurde die NATO als Militärbündnis zwischen den USA, Kanada und Westeuropa gegründet.

Kalter Krieg

Es kam in den folgenden Jahrzehnten zu einem atomaren Wettrüsten zwischen der NATO und dem Warschauer Pakt, das beiden Seiten ab den 1960er Jahren eine mehrfache „Overkill-Kapazität“ verschaffte. Gefährliche Konfrontationen des Kalten Krieges waren der Korea-Krieg (1950-53) und die Kuba-Krise (1962), bei der die Welt nur knapp einem Dritten Weltkrieg entging. Durch den Kernwaffen-Sperrvertrag (1968) und die SALT-Verhandlungen (1969) wurde versucht, die gefährliche Situation zu entschärfen. Der Vietnam-Krieg, in den die USA 1964 (Tongking-Zwischenfall) offen eingriffen, nachdem sie zuvor schon Militärberater entsandt hatten, entwickelte sich zu einem militärischen und moralischen Fiasko, und die Niederlage wurde mit dem Abzug der US-Truppen 1973 besiegelt. Der beherrschenden Maxime der US-Außenpolitik, den kommunistischen Machtbereich einzudämmen, wurde in den 1960er und 1970er Jahren oft die Glaubwürdigkeit als Verbreiter demokratischer Werte geopfert. Es wurden Militärdiktatoren und Kleptokraten wie Somoza in Nicaragua, Pinochet in Chile, Marcos auf den Philippinen oder Mobutu in Zaire unterstützt, so lange sie nur antikommunistisch waren. Nach dem Vietnam-Krieg zeigte sich eine Desorientierung und Ratlosigkeit der US-Außenpolitik, die im Schwanken zwischen einer Abkehr von Interventionismus und Demonstration militärischer Stärke (Carter-Administration) und dessen Gegenteil (nach der sowjetischen Invasion in Afghanistan) ihren Ausdruck fand. Unter der Reagan-Administration (1981-89) wurde (wie vor dem Vietnam-Krieg) wenig Rücksicht darauf genommen, ob die strategischen Verbündeten die Menschenrechte respektierten. Auch stellt sich die Frage nach einem hinreichenden Verständnis fremder Kulturkreise durch die US-Außenpolitik. Deren mangelnde Voraussicht zeigte sich auch darin, dass die US-Unterstützung oft den aus heutiger Sicht falschen Leuten zugute kam: So wurde nach dem Ausbruch des ersten Golfkriegs zwischen Iran und Irak (1980–88) aus Angst vor den Mullahs in Teheran der irakische Diktator Saddam Hussein (hauptsächlich durch Satelliten-Aufklärung) unterstützt, was sich später als schwerer Fehler erweisen sollte. In diesen Zusammenhang gehört auch ein Vorgang, der sich zum größten Skandal der Reagan-Ära entwickelte, die Iran-Contra-Affäre: 1986 verkauften die USA nach Vermittlung durch Sicherheitsberater Robert McFarlane und Oberst Oliver North Waffen (hauptsächlich Panzerabwehrraketen) auch an den Iran. Das daraus erlöste Geld wurde zur Unterstützung der Gegner der Sandinisten in Nicaragua, der so genannten Contras verwendet. Auch die Geld- und Waffenlieferungen an die Mujaheddin in Afghanistan erwiesen sich als zweischneidig: Das Ziel, die Sowjetunion in die Knie zu zwingen, wurde zwar erreicht, aber so auch radikal-islamische Gruppen gestärkt. Unter Präsident Ronald Reagan (1981–89) strebte die ideologische Auseinandersetzung mit der Sowjetunion dem Finale zu. Reagan bezeichnete die Sowjetunion wiederholt in Anlehnung an religiöse Terminologie als „Reich des Bösen“ (evil empire), das es zu Tode zu rüsten gelte. Die Rüstungsausgaben wurden erhöht und ein so genanntes „Star-Wars-Programm“ (SDI-Projekt, Krieg der Sterne) aufgelegt. 1985 und 1986 traf er sich jedoch auch mit seinem sowjetischen Amtskollegen Gorbatschow zu Abrüstungsverhandlungen unter der Bezeichnung START (Strategic Arms Reduction Talks). Letztlich war diese Politik erfolgreich, denn mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion (1991) war der Kalte Krieg beendet. Die USA sind seither die einzige Supermacht und nach eigener Auffassung Ordnungsmacht der Welt.

Die Außenpolitik der Regierung Clintons

Präsident Clinton zeichnete verantwortlich für die US-Außenpolitik zwischen dem Ende des Kalten Krieges und dem Regierungsantritt von George W. Bush, und zwar mit der Hilfe von Außenminister Warren Christopher (erste Amtszeit) und Madeleine Albright (zweite Amtszeit), der ersten Außenministerin in der Geschichte der USA. Beobachter haben von der Außenpolitik Clintons behauptet, er habe wohl das Ziel "die Sozialarbeit der Welt" zu übernehmen, da viele der Aktivitäten sich auf Werteänderungen in eher ärmere, strategisch nebensächlichen Ländern konzentrierten, darunter auch Somalia, Haiti, und Bosnien. Das Engagement in Somalia, unter George Bush sen. begonnen, hatte als Ziel die Entmachtung der Warlords, besonders Mohammed Aidids. Nachdem US-Fernsehsender Bilder übertrugen, die den Leichnam eines US-Soldaten zeigten, der durch die Straßen von Mogadischu geschleppt wurde, überließen die Sondereinsatztruppen das Land seinem Schicksal. Mit der Invasion Haitis 1994 wurde der demokratisch gewählte Jean-Bertrand Aristide an die Mach