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Power RangersPower Rangers ist eine amerikanische Fernsehserie von Haim Saban. Das Besondere an dieser Serie ist, dass sie Szenen einer japanischen Fernsehserie benutzt und nur die japanischen Darsteller durch amerikanische ersetzt wurden, wobei auch viele Kämpfe selbstgedreht wurden. Mittlerweile gibt es 13 Staffeln und 2 Filme.
Allgemeine Infos
- Die Power Rangers sind eine Gruppe von Teenagern, die die Welt vor dem Bösen beschützen. Sie haben meist fünf Mitglieder und jedes Mitglied kann in einen Kampfanzug schlüpfen (morphen), um seine Identität geheim zu halten und mehr Kraft (Power) zu haben. Sie benutzen verschiedene Waffen und sogenannte Zords (riesige Kampfroboter), um ihre Feinde zu bekämpfen. Um sie auseinander zu halten, hat jeder Ranger einen Kampfanzug in einer bestimmten Farbe. (Diese sind meist rot, schwarz, blau, gelb und pink)
- Haim Saban wollte mit dieser Serie die japanische Sentai-Serie Zyurangers in den USA bekannt machen. Allerdings konnte sich niemand mit den japanischen Geschichten, Traditionen und Werten identifizieren. Aus diesem Grund ersetzte er die japanischen Schauspieler mit amerikanischen, übernahm nur die Monster und die Szenen in den Kampfanzügen und Zords und gab der Serie eine komplett neue Geschichte.
- Die Serie läuft seit 1993 und hat in den ganzen Jahren viele Veränderungen durchgemacht. Sie erfreut sich dennoch einer großen Beliebtheit, vor allem unter jugendlichen Zuschauern.
- Eine Folge dauert etwa 20 Minuten, in Deutschland sind diese aber oft auf unter zwanzig Minuten gekürzt.
- Die Serie läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Ein Oberbösewicht will die Erde oder alle Menschen vernichten. Die Power Rangers werden ausgewählt, um gegen ihn zu kämpfen. Der Feind sendet immer allerlei Monster aus, um die Rangers zu bekämpfen. Diese sind dem Monster bald überlegen; daraufhin vergrößert es sich. Die Rangers rufen ihre Zords und gemeinsam können sie das Monster besiegen.
- Jeder Ranger hat eine spezielle Waffe und einen speziellen Zord. Diese Waffe wird im Laufe der Serie meist verbessert oder aufgerüstet.
- In den USA liefen die verschiedenen Serien auf verschiedenen Networks. In Deutschland lief sie vor allem im Samstagmorgen-Programm von RTL. Auch der Bezahlfernsehsender PREMIERE zeigt die Staffeln auf einem seiner Kanäle, allerdings auch die geschnittene Version.
- Des Öfteren kommt während der laufenden Staffel noch ein weiterer, sechster, Ranger hinzu. Dieser hat oft eine spezielle Farbe (silber, gold, weiß, titan...). Er hat oft andere Pläne und Ziele als die Rangers oder ist manchmal ganz und gar böse, meistens schließt er sich dann aber der Gruppe an
- In den ersten Staffeln gab es eine fortlaufende Handlung von Staffel zu Staffel. Die selben Personen erhielten immer wieder eine neue Power. Von diesem Konzept sah man aber ab der siebten Staffel ab. Allerdings gab es seitdem Gastauftritte von alten Rangers und außerdem in jeder Staffel eine Doppelfolge, in der die Rangers aus der aktuellen und der letzten Staffel zusammen kämpfen. In der zehnten Staffel kamen zum Jubiläum alle roten Rangers der vergangen Staffeln zusammen.
Die Charaktere
Die Power Rangers sind meist eine Gruppe von fünf Jugendlichen. Hier sind alle Charaktere aller Staffeln eingeordnet. Einige Charaktere werden doppelt vorkommen, da sich ihre Anzugfarbe im Laufe der Serie ändert.
Die roten Rangers
Die roten Ranger sind meist die Anführer der Power Rangers und weisen deshalb viele Führerqualitäten auf.
- Jason Lee Scott (Austin St. John): Jason spricht wenig und verbringt lieber Zeit im Trainingsraum. Er hat den schwarzen Gürtel in Karate und geht zur High School in Angel Grove. Als Anführer der Power Rangers muss er jedoch schnell erkennen was zu tun ist. Jason übergibt seine Power an Rocky, als er zu einer Friedenskonferenz in der Schweiz auserwählt wird. (Staffel 1-2) In der vierten Staffel kommt Jason als der goldene Ranger zurück, um den Zeo-Rangern zu helfen.
- Rocky DeSantos (Steve Cardenas): Rocky ist charismatisch und hat eine sehr starke Ausstrahlung. Er ist offen, herzlich und immer hilfsbereit. Da seine Mutter ihn und seine sechs Geschwister allein aufziehen musste, fängt er schon früh mit dem Kampfsport an, um über seine schwere Kindheit hinweg zu kommen. Als die Rangers die Zeo-Power erhalten, wird Rocky zum blauen Ranger. Nach seinem Schulabschluss trainiert Rocky sehr hart für eine anstehende Meisterschaft und verletzt sich dabei so sehr, dass Justin ihn in der nächsten Staffel ersetzen muss. (Staffel 2-4)
- Tommy Oliver (Jason David Frank): Als die Rangers die Zeo-Power erhalten, wird Tommy zum roten Ranger. Auch in der Turbo-Staffel bleibt er der rote Ranger bis er seine Power an T.J. übergibt. (Staffel 4-5)
- T.J. Johnson (Selwyn Ward): Mit T.J. ist zum ersten Mal ein Schwarzer der Anführer der Rangers. Er ist sehr sportlich und kam eigentlich nach Angel Grove um Baseball und Basketball zu spielen. T.J. kann ziemlich direkt und auch sehr streng werden, außerdem hasst er es, wenn andere sich streiten. Als Zordon entführt wird, lässt er alles hinter sich, um ihm in den Weltraum zu folgen. Dort hilft er Andros und wird zum blauen Ranger. (Staffel 5-6)
- Andros (Christopher Khayman Lee): Andros' Heimatplanet KR35 wurde von Dark Specter zerstört, als er auf der Suche nach seiner entführten Schwester Karone war. Er gibt den Rangers die Astro-Verwandler, kann aber anfangs nicht wirklich mit ihnen zusammenarbeiten, da er es gewohnt war, alleine zu arbeiten. (Staffel 6)
- Leo Corbett (Danny Slavin): Um seinen totgeglaubten großen Bruder zu rächen, schleicht sich Leo auf das Raumschiff Terra. Er ist sehr starrköpfig, übermütig und bringt sich oft in Gefahr. Trotzdem wächst er über sich hinaus und wird der rote Ranger und der Anführer der anderen. (Staffel 7)
- Carter Grayson (Sean Cw. Johnson): Carter ist in seiner Freizeit Feuerwehrmann und hilft oft anderen ohne an die Gefahren für sich selbst zu denken. Da er als Kind von einem Feuerwehrmann gerettet wurde, ist dies sein größter Traum. Gegenüber den bösen Mächten ist er sehr hart, trotzdem hat er einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. (Staffel 8)
- Wesley Collins (Jason Faunt): Zum ersten Mal ist der rote Ranger nicht der Anführer, allerdings spielt Wes eine Schlüsselrolle. Er ist nämlich der Vorfahre von Alex, dem roten Ranger im Jahre 3000 und nur Wes kann die Chrono-Verwandler aktivieren. Wesleys Vater ist sehr reich und möchte, dass sein Sohn die Firma übernimmt. Allerdings schlägt sich Wes lieber mit Gelegenheitsjobs durch. Sein Hobby ist das Motoradfahren. (Staffel 9)
- Cole Evans (Ricardo Medina Jr.): Cole wird als letzter der Rangers ausgewählt, wird aber trotzdem ihr Anführer. Er wuchs im Regenwald auf und erhielt als 18-jähriger zum ersten Mal ein Bild von seinen Eltern. Zusätzlich bekommt er den roten Tierkristall und macht sich fortan auf die Suche nach seinem Schicksal. (Staffel 10)
- Shane Clarke (Pua Magasiva): Shane ist sehr willensstark und lässt nichts unversucht, seine Ziele zu erreichen. Er ist stark, wohlbedacht und setzt seine Kräfte vernünftig ein. Shane hat schon mehrere Wettbewerbe im Skateboarden gewonnen. Des Weiteren singt er gerne und kann als Wind Ranger in der Luft gleiten und mehrere Windattacken ausführen. Seine einzige Schwäche scheinen Spinnen zu sein. (Staffel 11)
- Hunter Bradley (Adam Touminen): Wie sein Bruder Blake erhält er den Donner-Verwandler kurz bevor seine Schule zerstört wird. Damit kann er sich in den dunkelroten Donner Ranger verwandeln. Er fährt Motocross und bastelt gern an seiner Maschine rum. Er ist oftmals überstürzt und nachtragend, unterstützt aber auch väterlose Kinder, da er selbst adopitert wurde. (Staffel 11)
- Conner McKnight (James Napier): Als roter Ranger ist Conner nicht der Anführer der Dino Rangers, allerdings kann er mit dem roten Dinojuwel die Zeit verlangsamen, um sich so schneller zu bewegen. Er ist sehr beliebt an der High School, spielt gerne Fußball und geht gern mit Mädchen aus. Oftmals handelt er aber unüberlegt und bringt sich so in allerlei Schwierigkeiten. (Staffel 12)
- Jack Manners: Jack lebt zusammen mit Z auf der Straße und fungiert als Robin Hood. Die B-Squad-Rekruten Sky Bridge und Syd sollen diese vor dem Stehlen abhalten und es kommt zum Kampf. Da er die Fähigkeit besitzt durch Dinge gehen zu können, wurde er zum roten Ranger mit der Nummer 1. Jack nutze seine Befehlsmacht am Anfang aus, doch schließlich wird er ein guter Anführer. Er is gut im Umgang mit seinen Deltamey-Blastern.
Die blauen Rangers
Die blauen Ranger sind meist die Denker des Teams. Außerdem fühlen sich einige von ihnen eng mit dem Wasser verbunden.
- Billy Cranson (David Yost): Billy ist intelligent und sehr wissenschaftlich begabt. Er ist Mitglied in verschiedenen Matheclubs und hängt oft vor dem Computer. Eigentlich verabscheut er das Kämpfen und versucht Kämpfe mit Köpfchen statt Muskeln zu lösen. Er ist zwar ziemlich schüchtern, lockert sich aber im Kreis der anderen Rangers auf. In der vierten Staffel zieht er sich als Power Ranger zurück, bleibt aber oft in der Kommandozentrale, um den anderen zu helfen und beizustehen. Danach zieht er sich zurück. (Staffel 1-4)
- Rocky DeSantos (Steve Cardenas): Mit der Zeo-Power wird Rocky zum blauen Ranger. Davor war er der rote Ranger. (Staffel 4)'
- Justin Stewart (Blake Foster): Justin ist mit zwölf Jahren der jüngste Power Ranger in der Geschichte. Für sein Alter ist er allerdings schon überdurchschnittlich intelligent und wird somit früher auf die Angel Grove High School versetzt. Da seine Mutter verstorben ist und sein Vater oft unterwegs ist, ist Justin oft alleine. Deshalb erfindet er immer wieder Sachen, um sie auszuprobieren. Er ist begeisterter Auto- und Karatefan. (Staffel 5)
- T.J. Johnson (Selwyn Ward): Als die Power Rangers Zordon in den Weltraum folgen und sich Andros anschließen, wird T.J. zum blauen Space Ranger. Vorher war er der rote Ranger. (Staffel 6)
- Kai Chen (Archie Kao): Kai ist sehr verantwortungsbewusst. Er arbeitet auf dem Raumschiff Terra als Koordinator und muss hin und wieder auch die Leitung des Schiffes übernehmen. Er hält sich streng an alle Regeln, muss aber feststellen, dass dies als Power Ranger nicht immer möglich ist. Er versteht sich nicht so gut mit Leo, da dieser ziemlich chaotisch und über alledem noch ein blinder Passagier ist. (Staffel 7)
- Chad Lee (Michael Chaturantabut): Tjen, wie er genannt wird, liebt das Wasser und Tauchen. Er ist sportlich und beherrscht verschiedene Kampfsportarten. Er ist ruhig und überlegt, aber auch sehr schüchtern gegenüber Mädchen. Er verbringt seine Zeit sehr gerne mit Kelsey. (Staffel 8)
- Lucas Kendall (Michael Copon): Im Jahr 3000 ist Lucas Weltmeister im Motorsport, deshalb kann er jedes Fahrzeug, das ihm unterkommt, fahren. Obwohl er ziemlich gelassen und still ist, scheut er sich nicht davor, den anderen seine Meinung zu sagen. (Staffel 9)
- Max Cooper (Phillip Jeanmarie): Max fühlt sich mit dem Wasser verbunden und möchte auch deshalb später etwas in dieser Richtung studieren. Er ist ein ausgezeichneter Schwimmer und spielte früher professionell Bowling. Allerdings mag er die Schule überhaupt nicht. (Staffel 10)
- Victoria "Tori" Hanson (Sally Martin): Tori ist die Denkerin im Ninja-Storm-Team und liebt die Schule. Als blauer Ranger ist sie auch mit dem Wasser eng verbunden und liebt das Wellenreiten. Sie kann als Schülerin der Wind-Schule auf dem Wasser laufen und starke Wasserattacken ausführen. (Staffel 11)
- Blake Bradley (Jorgito Vargas): Blake ist der dunkelblaue Donner Ranger. Er und sein Bruder gehen auf die Donner-Ninja-Schule, bis diese vernichtet wird. Davor konnte ihnen ihr Meister aber noch die Donner-Verwandler geben. Blake liebt, so wie sein Bruder, Motocross und scheint sich in Tori verliebt zu haben. (Staffel 11)
- Ethan James (Kevin Duhaney): Ethan ist ein Computerfreak. Er kann sich in das Schulsystem hacken und wird für seine Fähigkeiten von Conner geärgert. Trotzdem ist er vernünftig und tut nichts Unüberlegtes. Mit dem blauen Dino-Juwel kann er sich mit einem Schutzschild schützen und besitzt außerdem die Durchschlagskraft eines Triceratops. (Staffel 12)
- Shuyler Sky Blake: Sein Vater war der rote SPD-Ranger. Auf Grund dessen, ist es sein größter Traum, auch einmal der rote Ranger zu werden. Als er seinen SPD-Morpher erhält, muss er allerdings feststellen, dass er die Nummer zwei und somit zum blauen Ranger wird. Er ist teilweise eifersüchtig auf Jack den roten Ranger, akzeptiert ihn aber als roten Ranger. Er ist klug und beherrscht die genetische Fähigkeit, ein Schild aufzubauen, das die Feinde einfach abwehrt.
Die schwarzen Rangers
- Zackary Tylor (Walter Jones): Zack hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen und das spiegelt auch sein Leben wider. Er ist locker, freundlich, lebt in den Tag hinein und ist beliebt. Oft verbringt er die Zeit im Tanzraum, da er sein Leben dem Hip Hop gewidmet hat. Er hat turnerische Fähigkeiten, die er oft mit dem Tanz und dem Kampfsport verbindet. Er ist in eine Klassenkameradin, Angela, verliebt, die diese Gefühle aber nicht erwidert. Er verlässt die Power Rangers, als er zu einer Friedenskonferenz in die Schweiz berufen wird. (Staffel 1)
- Adam Park (Johnny Yong Bosch): Er ist halb Koreaner und halb Amerikaner und rückt für Zack ins Team. Er ist zurückgezogen und still. Eigentlich ist er ziemlich beliebt, was ihm aber selbst nicht auffällt. Er ist gewissenhaft, diszipliniert und erfüllt jede Aufgabe sehr konzentriert. Seinen Kampfsport begann er schon, als er noch ziemlich jung war, da er selbstbewusster werden wollte. Als die Rangers die Zeo-Power erhalten, wird Adam zum grünen Ranger. Nach seinem Abschluss an der Angel Grove High School arbeitet Adam in einer Stuntshow und übergibt in der Turbo-Staffel seine Power an Carlos. (Staffel 2-5)
- Carlos (Roger Velasco): Nachdem Carlos in der Turbo-Staffel der grüne Ranger war, hilft er Andros auf der Suche nach seiner Schwester und wird zum schwarzen Space Ranger. Er ist direkt und lässt sich nicht von seinem Ziel abbringen. Allerdings ist er sich nicht so sicher in Bezug auf seine Aufgabe als Power Ranger. Carlos liebt es, Fußball zu spielen und spielt in einem Verein. (Staffel 5-6)
- Danny Delgado (Jack Guzman): Danny ist der schwarze Wild Force Ranger, davor arbeitete er in einem Blumengeschäft. Er liebt Blumen, hat aber Probleme mit seinem Boss. Danny wird Power Ranger, als er die Tochter seines Chefs vor einem Autounfall rettet. Er ist der Stärkste der Rangers und versucht zu Max wie ein großer Bruder zu sein. (Staffel 10)
- Dr. Thomas Oliver (Jason David Frank): Tommy ist der Anführer der Dino Rangers. Als er an einer High School als Lehrer anfängt, trifft er auf Kira, Ethan und Connor. Als sie in Gefahr geraten, gibt Tommy ihnen die Dino-Verwandler. Da er früher selber ein Power Ranger war, hat er auch keine Probleme, das Team zu leiten. Seine Erfahrung lässt ihn überlegt und mit Bedacht handeln. Mit dem schwarzen Dino-Juwel, das er später erhält, kann er sich unsichtbar machen. (Staffel 12)
Die pinken Rangers
Pink ist die Farbe der Mädchen. Es wird wohl nie einen männlichen pinken Power Ranger geben.
- Kimberly Ann Heart (Amy Jo Johnson): Kim ist gutaussehend, intelligent und hat einen starken Willen, deswegen ist sie auch das beliebteste Mädchen an der Angel Grove High School. Trotzdem ist sie immer optimistisch und nett. Am liebsten geht sie mit ihrer besten Freundin shoppen. Zufällig erhält sie ein Angebot für ein großes Sportereignis im Ausland gerade als Lord Zedd ihre pinke Power fast zerstört hat. Sie übergibt sie schließlich an Kat. (Staffel 1-3)
- Katherine Hillard (Catherine Sutherland): Kat ist hilfsbereit und beteiligt sich gerne an sozialen Projekten. Ihr Hobby ist das Schwimmen, mit dem sie schon an den Olympischen Spielen teilnahm. Als Kim ihre Power verliert, übernimmt Kat wie selbstverständlich den Platz des pinken Rangers. Als sie den Zeo-Kristall erhält, fängt sie an, sich mit dem Kampfsport zu beschäftigen. Nach ihrem Abschluss arbeitet sie als Aushilfe an der Schule und bekommt außerdem ein Angebot einer Balletschule in England. In der Turbo-Staffel übergibt sie ihre Power an Cassie. (Staffel 4-5)
- Cassie Chan (Patricia Ja Lee): Patricia liebt es, mit ihrer Freundin zu streiten oder über Jungs zu plaudern. Sie möchte gern Sängerin werden und wollte Gesangsunterricht nehmen. Sie ist eng mit T.J. befreundet, da sie mit ihm ihren ersten Kampf bestritt, bevor die beiden Rangers wurden. Allerdings findet sie Gefallen am Phantom Ranger. (Staffel 5-6)
- Kendrix Morgan (Valerie Vernon): Auf dem Raumschiff Terra arbeitet Kendrix als Wissenschaftlerin und befasst sich mit den Mysterien des galaktischen Buches. Sie hört anderen Menschen sehr aufmerksam zu und ist sehr warmherzig. Ihre beste Freundin ist Maya. Sie stirbt allerdings bei einem Kampf (Valerie Vernon erkrankte während den Dreharbeiten an Leukämie) und ihr Geist wählt Karone als Nachfolgerin für die pinke Power. (Staffel 7)
- Karone (Melody Perkins): Karone, die früher die böse Astromena war, wird von Kendrix' Geist auserwählt, der neue pinke Ranger zu werden. Sie wird von den anderen gerne ins Team aufgenommen. Sie ist warmherzig und offen, leidet aber noch sehr unter den Erinnerungen an ihre Zeit als Astromena. (Staffel 7)
- Dana Mitchell (Alison MacInnis): Von ihrem Vater Captain Mitchell wurde sie schon von kleinauf als Power Ranger erzogen. Dana verlor ihren Bruder bei einem Autounfall, es stellte sich aber später heraus, dass er von Dämonen gerettet wurde. Sie ist Sanitäterin und möchte Ärztin werden. Durch ihre Vergangenheit ist sie oft kalt und gefühllos, allerdings freundet sie sich schnell mit den Rangers an und zeigt ihr wahres Gesicht. Sie ist liebevoll und sorgt sich sehr um das Wohl der anderen. (Staffel 8)
- Jen (Erin Cahill): Jen ist der Anführer der Time Force Rangers. Sie hat im Jahr 3000 ihren Verlobten Alex verloren und leidet darunter. Sie gibt den anderen ihre Verwandler und erwählt Wes zum neuen roten Ranger. Sie wirkt streng und lässt sich nur schwer von einer Sache überzeugen, ist dies allerdings passiert, gibt sie auch gerne kleinbei und lässt ihren Freunden den Vortritt. (Staffel 9)
- Sydney Cole: Der pinke S.P.D. Ranger besitzt die Fähigkeit, ihre Faust einem Element anzugleichen, so benutzt sie oft den Trick Eisenfaust. Sie wird zur selben Zeit zum Ranger ernannt wie Sky und Bridge. Sie trägt die Nummer fünf, kann sich dennoch gut durchsetzen und ist ein bischchen selbstverliebt, was sich im Laufe der Zeit jedoch ändert. Sie ist eine gute Kämpferin, auch wenn das auf den ersten Blick nicht so aussieht. (Staffel 13)
Die gelben Rangers
Obwohl sie im japanischen Original von Männern gespielt wurden, werden sie im amerikanischen Remake wegen der Teambalance (3:2 sonst 4:1) von Frauen verkörpert. Ob das japanische Original nun einen Mann oder eine Frau darstellen soll, erkennt man am Kostüm: Wenn ein Minirock eingearbeitet ist, ist die Vorlage eine Frau.
- Trini Kwan (Thuy Trang): Trini ist ruhig und intelligent. Meistens nimmt sie eine abwartende Haltung ein. Sie studiert als Hobby fernöstliche Philosophien, sammelt gerne Puppen und ist eine talentierte Turnerin. Sie ist hilfsbereit und aktiv in der High School. Sie übergibt ihre Power an Aisha, als sie in die Schweiz zur Friedenskonferenz fährt. (Staffel 1)
- Aisha Campbell (Karan Ashley): Aisha steckt voller Warmherzigkeit, Lebensfreude und Energie. Sie ist sehr offen und macht sich gern in der Menge beliebt. Sie liebt Shoppen, Tanzen und kritische Situationen zum Guten zu wenden. Oft manövriert sie sich ungeschickt in Schwierigkeiten. Als sie nach ihrem gelben Zeo-Kristall in Afrika sucht, trifft sie dort auf ihre Familie und bleit dort. Sie übergibt den Kristall an Tanya. (Staffel 2-3)
- Tanya Sloaen (Nakia Burrise): Als Tanya nach Angel Grove kommt, ist sie ziemlich schüchtern und still. Dies ändert sich aber mit der Zeit, da sie mehr und mehr Freunde findet. Sie hat eine besondere Beziehung zu Adam und lebt bei Kat, bis sie ihre Eltern wieder findet. Nach ihrem Abschluss arbeitet sie als Radiomoderatorin. Sie übergibt ihre Power in der Turbo-Staffel an Ashley. (Staffel 4-5)
- Ashley Hammond (Tracy Lynn Cruz): Ashley ist zielstrebig, hat ein weiches Herz und kümmert sich gerne um andere Menschen. Sie will Mode-Designerin werden und unterstützt Carlos' Mannschaft als Cheerleader. Als sie Zordon in den Weltraum folgt, verliebt sie sich unsterblich in Andros und möchte nichts anderes mehr, als mit ihm zusammen zu sein. (Staffel 5-6)
- Maya (Cerina Vincent): Maya kommt vom Planeten Mirinoi und kennt sich deshalb überhaupt nicht mit der menschlichen Kultur aus. Sie führt die anderen zu den Quasar-Schwertern. Ihre beste Freundin ist Kendrix. (Staffel 7)
- Kelsey Winslow (Sasha Williams): Kelsey ist sehr sportlich. Ihre Hobbys sind Klettern, Kampfsport und Inlineskaten. Sie wird oft als "die Verrückte" bezeichnet, wegen ihrer riskanten Ideen und waghalsigen Aktionen. Sie liebt das Leben und ist außerdem noch gern mit Chad zusammen. (Staffel 8)
- Katie (Deborah Estelle Philips): Katie hat riesige Kräfte, ist dafür aber sehr warmherzig. Sie kann große Gegenstände mit Leichtigkeit heben. Sie mag Trip und versucht ihn oft zu beschützen. (Staffel 9)
- Taylor Earhardt (Alyson Kiperman): Sie liebt Vögel, Flugzeuge und das Fliegen. Deswegen ging sie zur Air Force. Bei einem Flugeinsatz findet sie das geheime Land Animarium. Dort wird sie als erste Person zum gelben Wild Force Ranger, um dieses Land zu beschützen. (Staffel 10)
- Waldemar Dustin Brooks (Glenn McMillan): Der erste männliche gelbe Ranger. Er liebt Motocross und wird lieber mit seinem zweiten Vornamen, Dustin, angesprochen. Er arbeitet in einem Laden für Motorräder und nimmt sein Ninja-Training nicht sehr ernst. Trotzdem ist er als Ranger sehr stark, besitzt die Power der Erde und kann verschiedene Erdattacken ausführen. Seine Leidenschaft für den Motorsport behält aber immer die Überhand. (Staffel 11)
- Kira Ford (Emma Lahana): Kira ist eine Rockerbraut und spielt Gitarre. Sie ist still und liebt es einfach nur so rumzuhängen. Sie mag es nicht, als ganz normales Mädchen behandelt zu werden und wird dadurch schnell böse. Mit dem Dino-Juwel bekommt sie die Fähigkeit, ihre Gegner mit Schallwellen anzugreifen. (Staffel 12)
- Elizabeth Manners: Der gelbe Ranger der 13. Staffel kommt von der Straße und is die beste Freundin von Jack. Als sie die Wahl bekam, entschied sie sich direkt für das Ranger-Dasein, um noch mehr Gutes zu tun. Sie kann sich im Kampf verdoppeln und ist zusätzlich eine ziemlich gute Kämpferin. Sie wird die Nummer 4.
Die grünen Rangers
- Thomas Oliver (Jason David Frank): Tommy ist sehr gefühlvoll und wird deswegen anfangs auch von Rita Repulsa manipuliert, um gegen die anderen fünf Power Rangers zu kämpfen. Als er sich seiner schlechten Taten bewusst wird, kehrt er sich zum Guten und schließt sich den anderen fünf an. Er hat den schwarzen Gürtel in Karate und neigt oftmals zum Einzelgängertum. Zusammen mit seinem besten Freund Jason gibt er Karatestunden und Kimberly scheint Gefallen an ihm gefunden zu haben. Er findet heraus, dass er ursprünglich indianischer Abstammung und adoptiert wurde. Später trifft er auf seinen Bruder, David. Als seine grüne Power zerstört wird und Jason die Gruppe verlässt, erwählt ihn Zordon zum neuen Anführer und gibt ihm die weiße Power. In der Zeo-Staffel wird Tommy zum roten Ranger. Bald darauf macht er seinen Abschluss an der Angel Grove High School und wird Automechaniker. In der Turbo-Staffel übergibt er seine rote Power an T.J. Er kehrt für eine Folge in der Wild-Force-Staffel zurück, um alle bisherigen roten Rangers zusammen zu holen und die Überbleibsel des Roboterimperiums zu vernichten. Dort gilt er als legendärer Ranger, da er so lange für die Power Rangers tätig war. Doch damit ist nicht Schluss, denn nachdem er seinen Doktortitel macht und Lehrer an einer High School wird, muss er die Welt vor Dr. Mercer und seinen Bio-Zords beschützen und wird zum Anführer und schwarzen Ranger der Dino Thunder Power Rangers. In der 13. Staffel bekommen sie Besuch von den S.P.D. Rangern um den bösen Zeltrax ein für alle mal zu besiegen.(Staffel 1-5 & Staffel 12)
- Adam Park (Johnny Yong Bosch): In der Zeo-Staffel wird Adam zum grünen Ranger und übergibt in der Turbo-Staffel seine grüne Power an Carlos. (Staffel 4-5)
- Carlos (Roger Velasco): Carlos ist sich ziemlich unsicher, was das Power-Ranger-Dasein betrifft. Er ist zielstrebig und direkt. Sein Hobby ist Fußballspielen. Nachdem er Andros in den Weltraum folgt, wird er zum schwarzen Space Ranger (Staffel 5-6)
- Damon Henderson (Reggie Rolle): Damon ist technisch sehr begabt und arbeitet als Mechaniker. Er ist stets gut gelaunt und witzig, versucht allerdings jedem Kampf aus dem Weg zu gehen, da er nicht so mutig ist, wie die anderen. (Staffel 7)
- Joel Rawlings (Keith Robinson): Keith ist romantisch und etwas eingebildet. Er hat sich in Ms. Fairweather verliebt und tut alles für sie. Er liebt das Fliegen genau so wie das Risiko. Er kommt oft als Retter in der Not. (Staffel 8)
- Trip (Kevin Kleinberg): Trip ist ein Zyprianer und verfügt über psychische Kräfte. Er hat einen Kristall auf der Stirn, welcher Gefahren wahrnehmen kann, was ihn aber körperlich sehr schwächt. Er hat eine besondere Verbindung zu Katie. (Staffel 9)
- Cameron Watanabe (Jason Chan): Cam ist der grüne Samurai Ranger und das Gehirn hinter dem Ninja-Storm-Team. Er liebt den Computer, um mit ihm Probleme zu lösen. Er ist sehr unglücklich, dass die schlechtesten Schüler der Schule zu Power Rangers erwählt wurden, versorgt sie aber immer wieder mit neuen Waffen und technischen Spielereien. Sein Vater ist der Meister der Schule. Cameron erhält seine grüne Power, als er in die Vergangenheit reist, um seine Freunde in der Zukunft zu retten. (Staffel 11)
- Bridge Carson: Der grüne Ranger der 13. Staffel ist ein Technikgenie und baut zusammen mit Boom den R.I.C. V2, einen kleinen Hund mit einer guten Ausrüstung. Er beherrscht die Fähigkeit böse Energien und gute Energien in ein Bild zufassen um somit in die äußerst nahe Zukunft oder Vergangeheit zu blicken um z.B. Schläge etc. Vorauszusehen.
Die weißen Rangers
- Tommy Oliver (Jason David Frank): Tommy erhält die weiße Power, nachdem die grüne vollständig zerstört wird. Er wird zum neuen Anführer der Rangers. In der Zeo-Staffel erhält er die rote Power. (Staffel 2-3)
- Alyssa Enrile (Jessica Rey): Alyssa ist eine großartige Kampfsportlerin und Schülerin. Sie möchte sich später auf dem College mit Umwelt beschäftigen, aber ihr Vater will, dass sie in seine Fußstapfen tritt und Kampfsport unterrichtet. Als Alyssa ein Tier rettet, wird sie als weißer Wild Force Ranger auserwählt. (Staffel 10)
- Trent Fernandez (Jeffrey Parazzo): Trent ist ziemlich schweigsam und hat sich in Kira verliebt. Er arbeitet im Cyber-Space-Café (wo alle immer rumhängen) als Kellner. Sein Vater, Dr. Anton Mercer, sieht es überhaupt nicht gern, wenn Trent mit Tommy und Co. rumhängt. Als er das weiße Dino-Juwel findet, wird er zum bösen weißen Ranger. Zusätzlich verliert er seine Erinnerungen. (Staffel 12)
Spezielle Rangers
Die speziellen Rangers sind meistens die Ergänzung zum Team, also der sechste Ranger. Oft kämpfen sie gegen die anderen Rangers, verfolgen spezielle Ziele und sind Einzelgänger. Durch Freundschaft oder Verfolgung der selben Ziele finden sie aber letztentlich zum Team. In manchen Staffeln haben die speziellen Rangers eine der Standardfarben und wurden schon in den anderen Kategorien behandelt. In der 13. Staffel kommen allerdings drei Rangers zur Ergänzung hinzu.
- Gold Ranger - Jason Lee Scott (Austin St. John): Um die Zeo Power Rangers zu unterstützen, kehrt Jason aus der Schweiz zurück und übernimmt die goldene Power von Trey, dem Prinzen von Triforia, der nicht mehr zum Ranger morphen kann, da seine Persönlichkeit gespalten ist. Später verliert er aber die Power wieder und übergibt sie schließlich wieder an Trey. (Staffel 4)
- Silber Ranger - Zhane (Justin Nimmo): Zhane und Andros wuchsen gemeinsam auf und wurden die besten Freunde. Als ihr Heimatplanet von Dark Specter angegriffen wird, wird Zhane schwer verletzt und von Andros in einen Kälteschlaf versetzt. Er wacht jedoch eines Tages auf, als die anderen Space Rangers ihn entdecken und unterstützt sie seitdem. Er ist sehr locker und aufbrausend, bleibt aber oft bei den Flüchtlingen seines Heimatplaneten, um sie zu beschützen. (Staffel 6)
- Titan Ranger - Ryan Mitchell (Rhett Fisher): Ryan wird bei einem Autounfall von Diabolico gerettet, auf die Bitte seines Vaters hin. Als Ryan, laut Vereinbarung, bei seinem 20. Geburtstag zurückkehrt, wird er von Dämonen beeinflusst und bekämpft als Titan Ranger die anderen Rangers. Aber der Einfluss seiner Schwester Dana und seines Vaters Captain Mitchell bricht den Bann und Ryan schlägt sich auf die Seite des Guten. Allerdings ist er kein Kämpfer und versucht einen Weg zu finden, die Dämonen zu verbannen. (Staffel 8)
- Quantum Ranger - Eric Myers (Daniel Southworth): Der Quantum Ranger ist auch eine Art roter Ranger, aber es gibt schon einen roten Ranger für die Time-Force-Staffel. Bei einem Zeitreise-Experiment verliert die Time Force versehentlich einen Verwandler, den Eric später findet. Er ging mit Eric zusammen auf eine Privatschule, verließ diese aber, um sich den Silber-Wächtern anzuschließen. Als Quantum Ranger will er unbedingt die Mutanten verhaften, ohne die Hilfe der anderen Rangers. Er ist sehr hart und lässt kaum jemanden an sich heran. (Staffel 9)
- Mond Wolf Ranger - Merrik Baliton (Philip Andrew): Er war vor 3000 Jahren der Beschützer und Geliebte von Prinzession Alya. Allerdings beeinflussten ihn böse Mächte und er musste verbannt und eingeschlossen werden. Als er wieder erwacht, steht er noch unter diesem Einfluss und bekämpft die Wild Force Rangers. Diese können den Bann aber brechen. Er ist Einzelgänger, zielstrebig und verbringt seine Zeit damit, Billard in einer Bar zu spielen. (Staffel 10)
- S.P.D Shadow Ranger: Der S.P.D. Shadow Ranger ist gleichzeitig auch der Anführer aller Rangers. Sein Name ist Anubis (Doggie) Crugger. Er wird erst später ein Ranger um seiner Freundin und Kollegin Cat Manx zu helfen. Er selber ist ein hundeartiges Wesen, der auch Hilfestellung für das S.P.D.-Logo war. Er war bereits früher ein Ranger, doch er legte sein Schwert nieder für spätere Notfälle.
- Omega Ranger: Der Omega Ranger taucht im Jahre 2025 bei den S.P.D. Rangers auf, um sie in einem Kampf zu unterstützen. Nachher entschied er sich doch zu bleiben. Er kann zwischen seiner Rangerform und einer Lichtkugel hin und her wechseln. Er selber ist ein Mensch und heißt Sam.
- S.P.D. Cat Ranger: Der Cat Ranger ist kein regulärer Ranger, sondern nur eine Art Notstütze für Cat Manx. Sie ist eigentlich für die Technik der S.P.D. zuständig. Als sie eine Beförderung angeboten bekommt, wechselt sie zum S.P.D.-Hauptquarter, doch als es zum Notfall kommt, reist sie auf die Erde zurück mit einem Ein-Stunden-Morpher, der sie für eine Stunde zum Cat Ranger macht. Sie ist wie Anubis kein Mensch. Sie selbst ist ein katzenartiges Wesen.
Freunde und Verbündete
- Zordon: Zordon ist der Mentor der Power Rangers. Er war ein mächtiger Magier bis er sich in einem unerbitterlichen Kampf mit Rita Repulsa befand. Es gelang ihm, Rita in eine riesige Tonne auf dem Mond einzusperren, doch vorher belegte sie ihn mit einem Fluch und sperrte ihn in eine Zeitfalle, in der er gefangen ist. In weiser Voraussicht errichtete er die Kommandozentrale, da er wusste, dass Rita eines Tages zurückkehren würde. In der zweiten Staffel erschafft er die weiße Powermünze für Tommy und die Donnerzords. Als diese Power wiederum zerstört wird, verleiht Zordon den Rangern die Zeo-Kristalle. In Staffel 5 wird Zordon von Dimitria abgelöst, nachdem der Zauberer Lerigot ihn aus seiner Zeitfalle befreit. Zusammen mit Alpha 5 fliegt er zu seinem Heimatplaneten Eltar, doch wenig später wird er von Dark Specter entführt. Die Power Rangers folgen ihm in den Weltraum und können ihn später auch retten. Um die Erde ein für alle Mal zu retten, opfert sich Zordon letztendlich. Zordon kommt in Staffel 1 bis Staffel 6 vor.
- Dimitria: Nachdem Zordon aus seiner Zeitfalle befreit wird, wird er von Dimitria als Mentor abgelöst. Sie kommt vom Planeten Inquaris und kann statt in normalen Sätzen nur in Rätseln sprechen, was den Rangers oft Probleme bereitet. Sie bleibt nur in der Turbo-Staffel bei den Rangers.
- Alpha 5 und 6: Auch gab es von der ersten bis zur siebten Staffel einen kleinen Roboter als Gehilfen (Alpha 5 und 6). Er gab den Rangers oft nützliche Ratschläge. Er half auch mit die Komandozentrale zu erbauen und half Zordon die Kommandozentrale zu steuern. Alpha 5 war der Vorgänger von Alpha 6. Alpha 5, der eher zurückhaltende Roboter, flog mit Zordon zusammen zu seinem Heimatplaneten. Alpha 5 wurde durch Alpha 6, den frecheren selbstbewusteren Roboter, ersetzt. Beide ähneln sich auf gewisse Art und Weise im Aussehen. Bei dem Power-Rangers-Turbo-Film bekam Alpha 5 ein neues Outfit, das genauso wie bei Alpha 6 aussieht. Alpha 5 und 6 erfreuten sich höchster Beliebtheit bei den Kindern, da diese wie Zordon eine Art Mentor waren.
Die Staffeln
Mighty Morphin Power Rangers
Inhalt: Fünf Jugendliche, Jason, Zack, Billy, Trini und Kimberly, wurden von Zordon auserwählt, als Power Rangers gegen die Hexe Rita Repulsa zu kämpfen, die ihre Monster losschickt um die Erde (oder die Stadt Angel Grove) zu erobern. Neben den bösen Kräften haben die Power Rangers auch mit Teenager-Problemen zu tun. In dieser Staffel kommt auch Tommy, der grüne Ranger, hinzu. Zuerst wird er von Rita manipuliert und kämpft gegen die anderen. Später wendet er sich der guten Seite zu und kommt den Rangern oft zu Hilfe.
Vorlage: Kyoryu Sentai Zyu Ranger
Mighty Morphin Power Rangers (2)
In dieser Staffel spielt auch der erste Kinofilm, der in den USA ein großer Erfolg war. Außerdem ist es die erste Staffel, in der neue Gesichter auftreten.
Inhalt: Nachdem Rita versagt hat, kehrt ihr Herr und Meister, Lord Zedd, zurück. Er zerstört die Dino-Zords und die Power des grünen Rangers. Daraufhin schafft Zordon die Donner-Zords und den weißen Ranger (weiterhin Tommy), der zum Anführer der Gruppe wird. Jason, Zack und Trini verlassen die Rangers, da sie zu einer Friedenskonferenz in die Schweiz mussten und werden daraufhin ersetzt durch Rocky, Adam und Aisha.
Mighty Morphin Power Rangers (3)
In dieser Staffel musste sich Saban etwas Neues einfallen lassen, da er mit sinkenden Einschaltquoten zu kämpfen hatte. Er übernahm die Rangers aus einer anderen Sentai-Serie und taufte einen Abschnitt dieser Staffel Mighty Morphin Alien Rangers. Damit hatte er großen Erfolg und legte den Grundstein für viele weitere Staffeln.
Inhalt: Diesmal haben die Power Rangers Ninja-Power. Diese erhalten sie, nachdem die jetzt verheirateten Lord Zedd und Rita Repulsa, unterstützt durch ihren Bruder, Rito Revolto, die Donner-Zords zerstören. Später eilen die Alien-Rangers zu Hilfe, denn die normalen Rangers sind zu Kindern geworden und verlieren ihre Kräfte. Die Aliens vom Planeten Aquitar können jedoch nicht lange auf der Erde bleiben und so muss nach einer neuen Power gesucht werden, dem Zeo-Kristall. Vorlage: Ninja Sentai Kaku Ranger
Power Rangers Zeo
In dieser Staffel übernimmt Saban die Rangers aus einer komplett neuen Sentai-Staffel und setzt dies in jeder weiteren Staffel fort.
Inhalt: Mit dem Zeo-Kristall können sich die Jugendlichen jetzt in die Zeo-Rangers verwandeln. Zordon richtet nach der Zerstörung der Kommandozentrale eine völlig neue ein und es taucht ein neuer Feind auf, das Roboterimperium. Während dieser Staffel kehrt auch Jason als goldener Ranger zurück, um den sich ein ausgedehnter Handlungsbogen dreht.
Power Rangers Turbo
Diese Staffel wird eingeleitet vom zweiten Film (Turbo - A Power Rangers Movie). Zum ersten Mal ist ein Kind ein Ranger, was von den Fans mit gemischten Gefühlen aufgenommen wurde. Mitten in dieser Staffel wurden vier Ranger durch komplett neue ersetzt, um der Serie einen Auftrieb zu geben.
Inhalt: Um Macht zu erlangen, will die Weltraumpiratin Divatox den mächtigen Maligore heiraten. Für ihre Bekämpfung erhalten die Rangers von Zordon die neue Turbo-Power und die Turbo-Zords. Als es ihnen gelingt, Divatox aufzuhalten, schwört sie Rache und plant, die Erde zu vernichten.
Power Rangers in Space
Diese Staffel markiert einen großen Schritt. Zum ersten Mal geht es weg von Angel Grove in den Weltraum. Damit ist sie ein kompletter Neuanfang mit einer anderen Sentai-Serie und natürlich neuer Power, aber immer noch den gleichen Rangers.
Inhalt: Zordon wurde von Dark Specter, dem Monarchen der Finsternis, und seinem Gefolge entführt. Das einzige Hindernis ist der rote Space Ranger. Um Zordon zu befreien, schließen sich ihm die Power Rangers der Erde an und kämpfen von nun an im Weltraum.
Power Rangers Lost Galaxy
Diese Staffel bietet eine komplett neue Geschichte und hat nichts mehr mit den vorherigen zu tun, somit werden auch gleich am Anfang neue Rangers vorgestellt. Diese bekommen aber Hilfe im Kampf von den Space Rangers der letzten Staffel.
Inhalt: Das Raumschiff Terra Venture ist unterwegs, eine neue Heimat für die dort lebenden Menschen zu finden. Als fünf Jugendliche versehentlich fünf legendäre Qasar-Schwerter aus einem Stein ziehen, lockt das auch das Monster Scorpius an. Mit Hilfe der Schwerter verwandeln sie sich in galaktische Power Rangers und bekämpfen Scorpius, der die Power der Schwerter für seine dunklen Zwecke will.
Power Rangers Lightspeed Rescue
Mit Lightspeed Rescue ging man neue Wege. Die Power stammte diesmal vom Militär, die Actionszenen wurden etwas brutaler und es gab wieder die Erde zu verteidigen. Aber auch in dieser Staffel gibt es einen Gastauftritt der Galactic Rangers aus der letzten Staffel.
Inhalt: In der Wüste wurde ausversehen eine Grabkammer geöffnet, aus der Dämonen entkommen. Diese wollen unter dem Kommando von Diabolico ihren Palast wieder auf der Erde erbauen. Das Militär entsendet Power Rangers um dies zu verhindern.
Power Rangers Time Force
Die Rangers stammen diesmal aus der Zukunft, und auch sie erhalten Hilfe von ihren Vorgängern, den Lightspeed Power Rangers. Diese Staffel wird unter Fans als die beste angesehen.
Inhalt: Im Jahre 3000 nimmt der rote Time Ranger und die Time-Force-Polizei den Verbrecher Ransik fest. Doch dieser kann ins Jahr 2001 fliehen und tötet den roten Ranger. Seine Verlobte Jen und drei weitere Jugendliche folgen ihm, allerdings sind ihre Verwandler deaktiviert. In der Vergangheit treffen sie auf Wes, dessen DNS die Verwandler aktiviert. Zu fünft kämpfen sie als Time Force Power Rangers gegen Ransik und seine Mutanten.
Power Rangers Wild Force
Die Wild Force Rangers erhalten in dieser Staffel Hilfe aus der Zukunft, von den Time Force Rangers. Diese Staffel markiert das zehnjährige Jubiläum der Serie und als besonderes Geschenk an die Fans kommen noch einmal alle vorherigen roten Rangers zurück, um einen alten Feind aus der Zeo-Staffel, das Roboterimperium, zu bekämpfen.
Inhalt: Prinzessin Shayla und die Wild-Zords erwachen aus ihrem 3000-jährigen Schlaf, nachdem die bösen Orks durch Umweltverschmutzung aus ihrer Verbannung entkommen sind. Shayla schickt fünf Wild-Zords aus, um fünf Jugendliche zu finden, die als Power Rangers gegen die bösen Mächte kämpfen sollen.
Power Rangers Ninja Storm
Mit dem Übergang der Rechte an die Walt Disney Company gab es auch Änderungen für die Power Rangers, allerdings nur kleinere.
Inhalt: Lothor, ein ehemaliger Ninja-Schüler, schwört Rache und zerstört alle Ninja-Schulen auf der Erde. Während des Kampfes zwischen ihm und dem Meister der Wind-Schule, wird dieser in ein Meerschweinchen verwandelt. Er und sein Sohn Cameron geben drei Schülern die Wind-Verwandler und mit Wind-Power kämpfen die drei Wind Power Rangers nun gegen Lothor. Später schließt sich ihnen das Duo der Donner Power Rangers an.
Power Rangers Dino Thunder
Inhalt: Bösewicht Mesogog will mit Hilfe eines Laserstrahls die Weltbevölkerung in Dinosaurier verwandeln und die Erde dadurch in ihre ursprüngliche Gestalt zurücksetzen: In die Zeit als Dinosaurier die Welt beherrschten.
Dr. Tommy Oliver, der einmal der stärkste und beste aller Power Rangers war, wählt deshalb drei Jugendliche aus, die gegen die drohende Gefahr kämpfen sollen: Kira, eine passionierte Sängerin, Ethan der Computerfreak und Connor, der draufgängerische Fußballer.
Als die drei während eines Forschungsausflugs der Schule in der Natur plötzlich in ein Erdloch stürzen, finden sie sich in einem Labor wieder. Dort finden sie die drei Dino-Juwelen – genau diejenigen, die Mesogog als Antrieb für seinen Laser benötigt – mit welchen sie sich in die Dino Thunder Rangers verwandeln können.
Als Mesogog die Bio-Zords, riesige mechanische Dinosaurier, in den Kampf schickt, können die neuen Rangers mit Hilfe von ihrem neuen Mentor Tommy die Bio-Zords über Willenskraft bändigen und ab nun für ihre Zwecke verwenden: Im Kampf gegen die riesigen Monster von Mesogog.
Power Rangers S.P.D.
Diese Staffel wird voraussichtlich im März 2006 auf Super RTL ausgestrahlt.
Das Jahr 2020: Menschen und Aliens leben gemeinsam friedlich auf der Erde. Doch es gibt immer wieder Kriminalität untereinander. Die Space-Patrol-Delta-Akademie bildet junge Rekruten aus, die sich um diese kriminellen Aktivitäten kümmern sollen. Darunter sind drei B-Squad-Rekruten Sky, Bridge und Sydney. Gemeinsam kämpfen sie gegen die beiden Verbrecher Jack und Z, werden aber von Robotern überfallen und müssen sich zur Wehr setzen. Der Chief der S.P.D. ist Anubis Doggie Cruger. Er gibt den drei B-Squad-Rekruten die S.P.D.-Morpher. Jetzt können sie sich in Power Rangers verwandeln. Während des Kampfes mit den Robotern, entschließen sich Jack und Z den drei Rangers zu helfen. Mit ihren genetischen Kräften sind sie für Chief Anubis wichtig genug, um die beiden ebenfalls zu Power Rangers zu machen. Sky, der blaue Ranger, ist mit dieser Entwicklung nicht gerade glücklich, vor allem da Jack der rote Ranger und somit der Anführer ist.
Inzwischen hat sich Imperator Gruumm auf den Weg zur Erde gemacht. Er ist berühmt berüchtigt dafür, bewohnte Planeten zu zerstören und er führt absolut nichts Gutes im Schilde. Dieser sorgt dafür, dass der A Squad verschwindet und die B Squad Rangers auf sich allein gestellt sind. Doch sie wachsen an ihrer Aufgabe, denn sie erhalten weitere Hilfe durch den Shadow Ranger, den Omega Ranger und den Cat Ranger. Als sie zu einem Training auf einen anderen Planeten geschickt wurden um die Welt zu retten, schienen sie degradiert zu werden doch sie erhielten die Swat-Power, die mit neuen Zords und Waffen verbunden ist. Die Rangers treffen auch auf allte Bekannte. Sie treffen die Dino Thunder Rangers und unterstützen sie im Kampf gegen ihren Fein Zeltrax
Kritik
Viele Kritiker der frühen Power-Rangers-Staffeln behaupteten, dass die Ranger unnötige Gewalt benutzen, um ihre Feinde zu zerstören, außerdem gäbe es andere Möglichkeiten als zu kämpfen.
Manchmal nahmen Fernsehsender die Serie aus dem Programm. Die neueren Staffeln versuchen oft, das Handeln der Ranger zu erklären, doch viele glauben immer noch, dass die Serie zu gewaltätig für kleine Kinder ist. In Deutschland wurden viele Szenen gekürzt, was manche Folgen von einer Laufzeit von 21-23 Minuten auf 17-19 Minuten runtersetzte.
Weblinks
- Offizielle Seite: [http://www.powerrangers.com/ www.powerrangers.com]
- Inoffizielle Seite: [http://www.rangernet.de/ www.rangernet.de]
- Inoffizielle Seite: [http://www.powerrangersworld.com/ www.powerrangersworld.com]
Kategorie:Kinder- und Jugendserie
ja:パワーレンジャー
Haim SabanHaim Saban ( - 26. März 1944 in Alexandria, Ägypten) ist einer der größten Medienunternehmer der Welt und Milliardär. Haim Saban besitzt die israelische und die amerikanische Staatsbürgerschaft.
Als Sohn jüdischer Eltern wuchs er in ärmlichen Verhältnissen in Ägypten auf. Sein Vater verkauft Büroartikel, seine Mutter ist Schneiderin. Als er 12 Jahre alt ist, zieht seine Familie nach Tel Aviv. Er versucht sich zunächst als Konzertveranstalter in Israel, ist aber 1973 nach einem Konzertflop zahlungsunfähig.
Trotz hoher Schulden zieht er nach Paris und versucht sich dort als Musikproduzent für TV-Filmmusik ("Dallas"). 1983, nach kleineren Erfolgen, geht er mit $ 500.000 nach Los Angeles. Dort importiert er zunächst japanische Zeichentrickfilme. 1989 schafft er mit den Power Rangers den Durchbruch. 1995 gründete er mit Rupert Murdoch ein Joint Venture und startet den Kinderkanal Fox Kids.
Er gilt als guter Freund von Ex-US-Präsidenten Bill Clinton und steht auch sonst eher demokratischen Politikern nahe. In Israel hat er Sympathien für Shimon Peres und die Arbeitspartei.
Durch die Übernahme von Anteilen der KirchMedia Gruppe (siehe auch: Leo Kirch) im August 2003 gehörte er auch zu den einflussreichsten Personen in der deutschen Medienlandschaft, er war unter anderem Hauptaktionär der ProSiebenSat.1 Media AG.
Im August 2005 tritt er seine Anteile an Friede Springer (Verlagshaus Axel Springer) ab. Damit übernimmt die Springer Gruppe ProSiebenSat1, Saban wird jedoch noch als Aktionär seinen Einfluss zumindest teilweise beibehalten. In der kurzen Zeit Sabans machte der Medienkonzern ein gewaltiges Plus, das dem Medienmogul und ehem. Bassisten einer unbekannten Band einen großen Gewinn eingebracht hat: Geschätzte 800 Millionen EUR investierten er und seine Partner 2003 inkl. einer späteren Kapitalerhöhung, der Kaufpreis im August 2005 lag bei fast 2,5 Milliarden EUR. Einen ähnlichen Erfolg konnte er schon 2001 erzielen, als er den zusammen mit Rupert Murdoch aufgebauten Familiensender Fox Family an Walt Disney für 5,3 Milliarden Dollar (damals 4,4 Milliarden EUR) verkaufte.
„Er bewundert Schimon Peres, spendete für Ehud Barak und ruft einmal wöchentlich den Hardliner Ariel Scharon an. ... Sabans Entourage rühme sich gern ihrer Verbindungen zum israelischen Geheimdienst Mossad, erinnert sich ein Insider.“ („Der Spiegel“ 12/2003, Seite 87)
Saban, Haim
Saban, Haim
Saban, Haim
Saban, Haim
Saban,Haim
Haim SabanHaim Saban ( - 26. März 1944 in Alexandria, Ägypten) ist einer der größten Medienunternehmer der Welt und Milliardär. Haim Saban besitzt die israelische und die amerikanische Staatsbürgerschaft.
Als Sohn jüdischer Eltern wuchs er in ärmlichen Verhältnissen in Ägypten auf. Sein Vater verkauft Büroartikel, seine Mutter ist Schneiderin. Als er 12 Jahre alt ist, zieht seine Familie nach Tel Aviv. Er versucht sich zunächst als Konzertveranstalter in Israel, ist aber 1973 nach einem Konzertflop zahlungsunfähig.
Trotz hoher Schulden zieht er nach Paris und versucht sich dort als Musikproduzent für TV-Filmmusik ("Dallas"). 1983, nach kleineren Erfolgen, geht er mit $ 500.000 nach Los Angeles. Dort importiert er zunächst japanische Zeichentrickfilme. 1989 schafft er mit den Power Rangers den Durchbruch. 1995 gründete er mit Rupert Murdoch ein Joint Venture und startet den Kinderkanal Fox Kids.
Er gilt als guter Freund von Ex-US-Präsidenten Bill Clinton und steht auch sonst eher demokratischen Politikern nahe. In Israel hat er Sympathien für Shimon Peres und die Arbeitspartei.
Durch die Übernahme von Anteilen der KirchMedia Gruppe (siehe auch: Leo Kirch) im August 2003 gehörte er auch zu den einflussreichsten Personen in der deutschen Medienlandschaft, er war unter anderem Hauptaktionär der ProSiebenSat.1 Media AG.
Im August 2005 tritt er seine Anteile an Friede Springer (Verlagshaus Axel Springer) ab. Damit übernimmt die Springer Gruppe ProSiebenSat1, Saban wird jedoch noch als Aktionär seinen Einfluss zumindest teilweise beibehalten. In der kurzen Zeit Sabans machte der Medienkonzern ein gewaltiges Plus, das dem Medienmogul und ehem. Bassisten einer unbekannten Band einen großen Gewinn eingebracht hat: Geschätzte 800 Millionen EUR investierten er und seine Partner 2003 inkl. einer späteren Kapitalerhöhung, der Kaufpreis im August 2005 lag bei fast 2,5 Milliarden EUR. Einen ähnlichen Erfolg konnte er schon 2001 erzielen, als er den zusammen mit Rupert Murdoch aufgebauten Familiensender Fox Family an Walt Disney für 5,3 Milliarden Dollar (damals 4,4 Milliarden EUR) verkaufte.
„Er bewundert Schimon Peres, spendete für Ehud Barak und ruft einmal wöchentlich den Hardliner Ariel Scharon an. ... Sabans Entourage rühme sich gern ihrer Verbindungen zum israelischen Geheimdienst Mossad, erinnert sich ein Insider.“ („Der Spiegel“ 12/2003, Seite 87)
Saban, Haim
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SentaiSentai (jap. 戦隊, Einsatztruppe) bezeichnet eine bestimmte Kategorie japanischer Fernseh- und Anime-Serien, bei denen die Hauptfiguren ein gemeinsam arbeitendes Team bilden.
Sentai-Gruppen bestehen meistens aus fünf (seltener vier) Personen, die sich in Kampfsituationen in ein neues Alter Ego mit besonderen Fähigkeiten verwandeln können. Dann werden ihnen jeweils charakteristische Farben und Symbole zugeordnet. Oft gehört zu einer bestimmten Farbe auch ein bestimmtes Element, aus dem der Kämpfer seine Kraft zieht.
Aus dem Anime-Genre sind viele sentai-ähnliche Serien bekannt, manche wie Chojin Sentai Balatack oder Gasshin Sentai Mechander Robot tragen sogar "Sentai" in ihrem Namen - aber keine dieser Serien hat mit Super Sentai selbst zu tun.
Die erste Sentai-ähnliche Animeserie, die sogar vor Sentai auf Sendung ging, war Kagaku Ninjatai Gatchaman aus dem Jahr 1972, auch bekannt unter Battle of the Planets oder G-Force. Bekannte Vertreter sind u. a. Sei Jyushi Bismark, bekannter als Saber Rider und die Starsheriffs und, sozusagen ein entfernter Verwandter, die Magical Girl-Serie Bishojou Senshi Sailor Moon.
Die erste Real-Sentai-Serie war Himitsu Sentai Goranger (Geheime Einsatztruppe Goranger) aus dem Jahr 1975. Die in der westlichen Welt wohl bekannteste Sentai-Serie dürfte die unter dem Titel Power Rangers stark amerikanisierte Fassung der 1992 entstandenen Serie Kyōryū Sentai Zyuranger sein.
Liste der Sentai-Serien bis Zyuranger
- 秘密 戦隊 ゴレンジャー | Himitsu Sentai Goranger | Geheime Einsatztruppe Goranger / 5-Ranger
- JAKQ 電撃隊 | JAKQ Dengekitai | JAKQ Blitzschlagtruppe
- Battle Fever J
- 電子 戦隊 デンジマン | Denshi Sentai Denziman | Elektronische Einsatztruppe Elektromagnetikman
- 太陽 戦隊 サンバルカン | Taiyou Sentai Sunvulcan | Solar-Einsatztruppe Sunvulcan
- 大 戦隊 ゴグルファイブ | Dai Sentai GoggleFive | Großartige Einsatztruppe Goggle Five
- 科学 戦隊 ダイナマン | Kagaku Sentai Dynaman | Wissenschafts-Einsatztruppe Dynaman
- 超電子 バイオマン | Choudenshi Bioman | Super-Elektron Bioman
- 電撃 戦隊 チェンジマン | Dengeki Sentai Changeman | Blitzschlag-Einsatztruppe Changeman
- 超新星 フラッシュマン | Choushinsei Flashman | Supernova Flashman
- 光 戦隊 マスクマン | Hikari Sentai Maskman | Licht-Einsatztruppe Maskman
- 超獣 戦隊 ライブマン | Choujuu Sentai Liveman | Superbiester-Einsatztruppe Liveman
- 高速 戦隊 ターボレンジャー | Kousoku Sentai Turboranger | Hochgeschwindigkeits-Einsatztruppe Turboranger
- 地球 戦隊 ファイブマン | Chikyuu Sentai Fiveman | Erden-Einsatztruppe Fiveman
- 鳥人 戦隊 ジェツトマン | Choujin Sentai Jetman | Vogelmensch-Einsatztruppe Jetman
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siehe auch
Superhelden
Kategorie:Fernsehformat
Kategorie:Fernsehen (Japan)
ja:スーパー戦隊シリーズ
BezahlfernsehenDer Begriff Bezahlfernsehen ist die Übersetzung des englischen Begriffs Pay-TV. Gegen Bezahlung, meist als Abonnement, erwirbt der Kunde für die Dauer des Abonnements das Recht, ein oder mehrere Programme eines Anbieters zu empfangen bzw. zu entschlüsseln. Mit wenigen Ausnahmen werden Bezahlfernsehen-Angebote heute meist digital verbreitet und zur Entschlüsselung ist ein Digitaldekoder notwendig. Dieser dekodiert unter Verwendung einer Dekoderkarte (Smartcard) das verschlüsselte Fernsehsignal.
Modelle
Es ist zwischen verschiedenen Angebotsmodellen zu unterscheiden:
- Abonnement einzelner ausgewählter Programme (Selektionsmodell), z. B. für Spartenprogramme (meist bei Erotik- oder Sportangeboten).
- Abonnement als Programmbouquet (Paket- bzw. Pauschalpreis) aus mehreren Programmen, die meist zu einem Paket geschnürt sind, z. B. mehrere Sportprogramme, Kinderprogramme, Film- oder Serienpakete, Fremdsprachenangebote für ausländische Einwohner, Wissensprogramme, usw.
Verfahren
Weitere Angebote, die zum Bezahlfernsehen hinzugerechnet werden können, sind:
- PPV: Beim Pay-per-View ist eine ausgewählte Sendung (z. B. eine Sportübertragung, ein Konzert oder ein Film) einzeln zu abonnieren und abzurechnen. Zu einem definierten Sendetermin wird dann die Sendung für den Kunden "freigeschaltet", d. h. dekodiert. Die Dekodierung erfolgt über die Dekoderkarte (Smartcard) über eine eindeutige Identifikationsnummer der Karte bzw. des Dekoders (Pin).
- VoD: Video on Demand ist mit dem Pay-per-View-Verfahren verwandt. Auch hier wird eine gewählte Sendung auf Wunsch des Kunden "freigeschaltet" und einzeln abgerechnet. Der Unterschied zum PPV besteht darin, den Sendezeitpunkt selbst bestimmen zu können. Dieses wegen technischer Einschränkungen nur bedingt marktreife Verfahren wird vor allem von Internet-Dienstanbietern (Providern) eingesetzt, setzt jedoch eine Breitbandanbindung (DSL, Kabelmodem, Internet via Satellit o. ä. voraus).
- nVoD: Der Vollständigkeit halber soll auch Near-Video-on-Demand genannt werden. nVoD ist mit VoD identisch, nur der Sendezeitpunkt kann lediglich grob bestimmt werden. In der Regel wird bei diesem Verfahren eine Sendung zyklisch bzw. zeitversetzt (z. B. Starttermin alle 15 Minuten) gesendet und der Kunde wählt eine entsprechende Anfangszeit aus.
Anbieter und Hintergrund
Bekannte Bezahlfernsehanbieter im deutschsprachigen Raum sind Premiere, Kabel Digital (ehemals DigiKabel,MediaVision), KabelKiosk (in unabhängigen Netzen) sowie der Schweizer Sender TeleClub.
Siehe auch:
- Digital Video Broadcasting (DVB)
- Conditional Access System
Kategorie:Fernsehen
Weblinks
Premiere
, Martin Weiß, Moritz Bleibtreu, Oskar Roehler (Regie) und Herbert Knaup vor dem Kino Lichtburg]]
Herbert Knaup, Herbert Knaup, Tom Schilling und Moritz Bleibtreu nach der Vorstellung]]
Premiere ist die erste Aufführung einer Inszenierung einer Oper oder eines Theaterstücks sowie die Welt-Uraufführung bzw. Erst-Aufführung in einem bestimmten Land eines Films. Das Wort Premiere kommt aus dem Französischen: première = „erste“. Premieren werden in der Regel besonders gefeiert und finden in einem außergewöhnlich festlichen Rahmen statt. Oft werden sie von anschließenden Empfängen begleitet, zu denen Kritiker und Prominente eingeladen werden.
Bei Filmpremieren ist es üblich, dass die bedeutendsten Mitwirkenden (Regisseur, Produzent, Drehbuch-Autoren, Schauspieler etc.) bei der Premiere anwesend sind.
Bei Theater-Premieren gehört zur Applaus-Ordnung, dass nach den ersten "Vorhängen" der Akteure mindestens Regisseur(in), Bühnenbildner(in) und Kostümbildner(in), bei musikalischen Produktionen selbstverständlich Dirigent(in) beziehungsweise der / die musikalische Leiter(in) sich auf der Bühne zeigen und Applaus oder Buhs entgegen nehmen.
In der Regel gehen die Mitwirkenden über einen Roten Teppich in das Premierenhaus, geben Autogramme und werden von der Presse fotografiert und interviewt.
Nach der Vorstellung kommen die Mitwirkenden nochmal auf die Bühne.
Die letzte Aufführung ist die Derniere.
Kategorie:Theater
Basketball
Basketball ist eine Ballsportart für zwei Mannschaften mit je fünf Feldspielern und sieben Auswechselspielern. Es ist eine der beliebtesten Sportarten der Welt, insbesondere in den USA, den Philippinen, aber etwa auch in Süd- und Osteuropa.
= Geschichte =
Philippinen
Basketball gehört zu den wenigen Sportarten, die regelrecht erfunden wurden. Im Gegensatz zu Fußball, dessen Regeln sich über einen langen Zeitraum spielerisch entwickelten, wurde Basketball von einem Mann entworfen: Der Kanadier James Naismith entwickelte das Ballspiel 1891 in Springfield, Massachusetts, USA als Hallensport für die Schule. James Naismith hatte erkannt, dass die Kampfbetontheit in anderen Ballsportarten dadurch entsteht, dass sich das ganze Spielgeschehen in derselben Ebene abspielt (vergleiche beispielsweise American Football). Er suchte einen weniger kämpferischen Sport mit geringerem Verletzungsrisiko, der die 18 Studenten in der Klasse im Winter ablenken sollte. Zu diesem Zweck verlagerte er die Körbe in eine andere Ebene als die Spieler. Der Hausmeister Pop Stabbins befestigte damals die Pfirsichkörbe an den Balkonen der YMCA Training School in Springfield auf eine Höhe von 3,05 Meter. Es war die erste Korbhöhe und ist auch heute noch die offizielle. Um zu verhindern, dass Zuschauer von der Galerie aus Korbwürfe beeinflussen können, wurde hinter dem Korb ein Brett montiert.
Auf die Idee dazu kam er, als er Arbeiter einer Fabrik sah, die in ihrer Mittagspause mit einem Ball spielten, den sie versuchten durch eine an der Wand aufgehängten Obstkiste zuwerfen. Die Schulsekretärin, Lyons, half Naismith bei der Erstellung der 13 Regeln.
Basketball wurde damals noch mit einem Fußball gespielt.
Das erste offizielle Basketballspiel fand am 20. Januar 1892 statt.
Innerhalb weniger Jahrzehnte setzte sich Naismiths Erfindung in ganz Amerika und schließlich weltweit durch. Seit 1936 ist Basketball Teil der Olympischen Sommerspiele.
Frauen-Basketball wurde 1976 Teil der Olympischen Sommerspiele.
Einen sprunghaften Fortschritt in der weltweiten Wahrnehmung machte der Basketball 1992, als bei den Olympischen Spielen in Barcelona erstmals Profis zugelassen wurden und das amerikanische "Dream Team" seinen legendären Siegeszug antrat.
Das so genannte Streetball ist eine Abwandlung des Basketballs. Es erfreut sich als Freizeitsportart immer größerer Beliebtheit. Im Unterschied zum klassischen Basketball wird hier meistens drei gegen drei auf einen Korb gespielt und es findet im Freien statt.
Verbände
Der Weltbasketballverband ist die FIBA (Fédération Internationale de Basketball).
Die FIBA wurde 1932 von acht Ländern gegründet (u.a. von Argentinien, Griechenland und Portugal) mit Sitz in Vernier, Genf in der Schweiz. Sitz des Deutschen Basketball Bundes (DBB) ist Hagen. Präsident des DBB ist seit 1994 Roland Geggus (Pfinztal).
Ligen
1946 wurde die erste Basketball-Profiliga, die amerikanische NBA ("National Basketball Association"), gegründet. Die NBA gilt als die stärkste Liga der Welt. NBA-Spieler wie Michael Jordan oder Shaquille O'Neal sind internationale Superstars. In den letzten Jahren konnten sich zunehmend auch europäische Basketballer in der NBA etablieren, unter anderem auch der Würzburger Dirk Nowitzki bei den Dallas Mavericks.
In der Euro League (vergleichbar mit der UEFA Champions League im Fußball) spielen die besten Basketball-Teams Europas um den Titel. In Deutschland wurde schon 1949 in Düsseldorf der DBB aus der Taufe gehoben. Seit 1966 wird eine Basketball-Bundesliga ausgetragen. Ab Anfang 2000 bis 2003 firmierte sie unter dem Markennamen "s. Oliver BBL". Im Moment gibt es keinen Hauptsponsor, und so heißt sie seit der Saison 2003/2004 wieder "Basketball-Bundesliga" (BBL).
Die 2. Bundesliga wird getrennt in Nord- und Süd-Gruppe ausgetragen.
Die Frauen spielen in der Damen Basketball Bundesliga (DBBL), welche sich ebenfalls in eine 1. und zwei 2. Ligen aufspaltet.
Spielregeln
DBBL
Ziel des Spiels ist es, den etwa 600 - 650 g (Größe 7) (Damen: 540 g, Größe 6) schweren Ball möglichst oft in den gegnerischen Korb zu werfen, der in einer Höhe von 3,05 Meter hängt. Es ist verboten, ihn von unten durch den Ring zu werfen, der Ball muß von oben in den Korb fallen.
Dies kann man durch einen Freiwurf, einen Korbwurf, einen Wurf von der Drei-Punkte-Linie oder durch das sogenannte Dunking erreichen.
Mannschaften
Es spielen zwei Mannschaften mit je fünf Feldspielern. Die Anfangsformation einer Mannschaft wird auch als Starting Five bezeichnet. Dies sind meist zugleich die fünf leistungsstärksten und besten Spieler des Teams.
Allerdings gilt es ebenso als unbedingt notwendig, über eine starke und ausgeglichen besetzte Bank zu verfügen. Häufig sind Bankspieler Routiniers oder Rollenspieler, die in kritischen Situationen für die notwendige - und in diesem Moment benötigte - Durchschlagskraft oder Ruhe im Spiel sorgen sollen. Dies kann durch Dreipunktwürfe, spezielle Verteidigungsaufgaben oder einfach eine starke Reboundpräsenz erreicht werden.
Zeiteinteilung
Beim Basketball gibt es vier Viertel. In den Verbänden die zur FIBA gehören hat jedes Viertel eine Dauer von zehn Minuten. In der NBA (der amerikanischen Profiliga) wird pro Viertel 12 Minuten gespielt. Steht es am Ende des vierten Viertels unentschieden, gibt es Verlängerungen à fünf Minuten ("overtime") bis ein Sieger feststeht.
(Ursprünglich spielte man zwei mal je zwanzig Minuten. Die neue Zeiteinteilung ist eine Übernahme aus der NBA, in der schon länger nach diesem Prinzip gespielt wurde.)
NBA
Punktgebung
Für einen erfolgreichen Korbwurf werden zwei Punkte berechnet, ein Wurf, der hinter der so genannten Drei-Punkt-Linie (6,25 m Abstand vom Mittelpunkt des Ring des Korbes aus gemessen) geworfen wurde (das heißt der Wurf erfolgte durch einen Spieler, der zum Zeitpunkt des Wurfes hinter der Linie stand oder abgesprungen war) bringt drei Punkte.
Bei einem Foul während eines Korbwurfversuches bekommt der gefoulte Spieler die gleiche Anzahl an Freiwürfen, wie Punkte mit einem erfolgreichen Wurf möglich gewesen wären. Der Freiwurf wird aus einer Entfernung von 4,80 Meter ausgeführt.
Trifft dagegen der Spieler trotz des Fouls mit seinem Wurfversuch, werden diese Punkte regulär gezählt, und er erhält zusätzlich einen Bonus-Freiwurf. Somit hat er die Möglichkeit 3 (bzw. 4) Punkte zu erzielen.
Ein erfolgreicher Freiwurf zählt immer einen Punkt.
Spieler im Aus/Ball im Aus
Ein Spieler ist im Aus, wenn er den Boden auf oder außerhalb der Grenzlinie berührt.
Der Ball ist im Aus, wenn er einen Spieler, der sich im Aus befindet, den Boden auf oder außerhalb der Grenzlinie, einen Gegenstand einschließlich der Spielbretthalterung oder die Spielbrettrückseite berührt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ballsportarten ist der Ball nicht im Aus, wenn er sich zwar außerhalb des Spielfelds aber noch im Flug befindet. Ein im Spielfeld befindlicher Spieler kann diesen Ball zurückschlagen oder fangen.
Einen Ausball zu verursachen, ist eine Regelübertretung, die mit Einwurf für die gegenerische Mannschaft bestraft wird.
Zeitübertretungen
Jeder Angriff darf maximal 24 Sekunden (u.a. in Deutschland, USA; 30 oder 45 Sekunden sind in wenigen Ländern die Ausnahme) dauern, die auf einer Uhr heruntergezählt werden. Die Zeit wird dabei ab einem Ballwechsel (ein Ballwechsel ist dann geschehen, wenn ein Spieler der verteidigenden Mannschaft während des Spiels den Ball bekommen hat) oder Einwurf gemessen. Außerdem wird nach jedem Foul, "Fuß" oder Korbwurf, bei dem der Ball den Ring berührt hat, die Zeit zurück auf die maximale Angriffsdauer gestellt. Das gilt nicht, wenn der Ball die oberste Kante des Brettes berührt oder es nur einen Ausball für die angreifende Mannschaft gibt. Dies wird alls Aus gewertet und führt zu einem Einwurf für die gegnerische Mannschaft.
Bekommt eine Mannschaft den Ball oder gab es einen Einwurf, so muss sie innerhalb von acht (bei 24 Sekunden) oder zehn Sekunden (bei 30 Sekunden Angriffszeit) den Ball in die gegnerische Hälfte bringen. Befindet sich ein Spieler einmal in der Hälfte, in der der Angriff stattfindet (Vorfeld), darf er danach, wenn er den Ball hat, die Mittellinie nicht wieder überschreiten und in die andere Spielfeldhälfte (Rückfeld) wechseln. Ein Verstoß dagegen wird mit einem Einwurf der gegnerischen Mannschaft von der Seitenlinie her bestraft, nächst der Stelle, an dem der Spieler den Ball im Rückfeld berührt.
Während eines Angriffs dürfen sich die Spieler der angreifenden Mannschaft nicht länger als drei Sekunden am Stück in der gegnerischen Zone (im Freiwurfraum) aufhalten; egal ob der jeweilige Spieler im Ballbesitz ist oder nicht, wichtig ist nur, dass die eigene Mannschaft im Vorfeld im Ballbesitz ist.
Ein Spieler darf beim Ein- und beim Freiwurf den Ball nur fünf Sekunden festhalten, bevor er den Wurf ausführt. Im Spiel muss er nach fünf Sekunden einen Korbwurf machen, anfangen zu dribbeln oder den Ball abgeben, wenn er nah bewacht ist.
Sollte eine dieser Regeln übertreten werden, so erhält die gegnerische Mannschaft den Ball.
Wenn zwei gegnerische Spieler den Ball gleichzeitig festhalten und keiner ihn unter die alleinige Kontrolle bekommen kann, wird abgepfiffen und es kommt zu einer Sprungballsituation. In der NBA und der ULEB-Euroleague findet ein Sprungball in dem Kreis statt, der der Stelle, an der sich die beiden Spieler befinden, am nächsten liegt. In der BBL und allen anderen Ligen kommt es zum wechselnden Ballbesitz nach FIBA-Regeln, der mit einem Richtungspfeil am Kampfgericht angezeigt wird.
Verteidigung
Es ist nur erlaubt, einen vom Gegner gezielt auf den Korb geworfenen Ball aus der Luft zu fangen oder zu Blocken, solange er sich im Moment der Aufwärtsbewegung befindet. Hat er bereits den Scheitelpunkt seines Fluges überschritten und befindet sich im Sinkflug, muß man den Ball gegen den Korb kommen lassen. Man darf ihn danach als Rebound fangen sobald der Ball einen gedachten, senkrecht über dem Korb stehenden Zylinder verlassen hat. Solange sich der Ball noch überhalb des Ringes befindet (z.B. auf dem Ring rollend), darf er nicht berührt werden. Berührt der Ball nach dem Wurf den Korb nicht und landet auf dem Boden oder trifft nur das Brett, ein so genannter Airball, darf man ihn fangen. Wird der Ball jedoch, nachdem er den Scheitelpunkt seiner Flugbahn erreicht hat oder sich noch überhalb des Ringes befindet weggeschlagen oder abgefangen, ist dies ein Regelverstoß und wird als Goaltending geahndet. Dabei wird der angreifenden Mannschaft der Korbversuch als Korberfolg gewertet.
Positionen
Eine Basketballmannschaft besteht aus fünf Feldspielern und bis zu sieben Auswechselspielern. Im Laufe der Entwicklung des Sports haben sich für die fünf Spieler spezielle Aufgabenbereiche herauskristallisiert. Neben dem körperlich größten Akteur, dem Center, agieren im Prinzip zwei Forwards (Flügelspieler) und zwei Guards (Aufbauspieler). Die Positionen sind durchnumeriert, vom kleinsten zum größten, als #1 (Point Guard) bis #5 (Center).
In der Regel spielen Basketballmannschaften mit jeweils 2 Guards und Forwards sowie einem Center. Es sind aber auch Variationen möglich, z.B. der Einsatz von drei Guards (das sog. "Small Ball", da Guards überlicherweise die kleinsten Spieler sind), wie er häufig von den Detroit Pistons unter Chuck Daly praktiziert wurde oder aber das Spielen mit zwei Centern, wie es die Houston Rockets Mitte der 1980er taten und die San Antonio Spurs noch immer tun.
Varianten
Neben dem eigentlichen Spiel gibt es andere, abgewandelte Varianten des Basketballspiels. Dazu gehört Einundzwanzig (21), bei dem alle Spieler in einer vorher festgelegten Reihenfolge nacheinander auf einen Korb werfen. Der erste Spieler wirft von der Freiwurfinie aus, wenn er trifft erhält er einen Punkt und darf nocheinmal von der Linie aus auf den Korb werfen. Wenn er den Ring oder das Brett trifft, fängt der nächste Spieler den Ball und wirft von der Stelle aus, wo er den Ball gefangen hat. Ein Treffer von einem Spieler hinter der Dreierlinie zählt dabei zwei Punkte. Trifft ein Spieler weder den Ring, noch das Brett, so zählt das als Airball, wobei dieser Spieler alle Punkte verliert und der nächste Spieler von der Freiwurflinie aus wirft.
Geht ein Ball ins Aus, so darf der Spieler, der an der Reihe ist von der Stelle werfen, wo der Ball ins Aus ging. 21 wird üblicherweise bis 21 Punkte gespielt. Eine zweite Variante des "21" unterscheidet sich nur in einem Punkt mit der Standartvariante und ist eher für routinierte Spieler gedacht. Der Spieler der auf seine Chance wartet um den Ball bei einem Fehlwurf des Gegenspielers zu verwerten, muß von der selben Stelle im Sprung den Ball gleich auf den Korb werfen ohne den Boden zu berühren.
Eine weitere Variante des Basketball ist Shoot-Out Bumpen. Es spielt sich ähnlich wie Airball, wird aber mit zwei Bällen und gleichzeitig gespielt, das heißt zwei Spieler versuchen stets gleichzeitig mit ihrem Ball einen Korb zu werfen. Trifft ein Spieler den Korb nicht, darf er weiter auf den Korb werfen, bis er einen Korb wirft, oder ein anderer Spieler, der nach ihm an der Reihe war, einen Korb wirft. In diesem Fall scheidet der Spieler, der überholt wurde, aus dem Spiel aus. Der erste Wurf eines Spielers wird immer von der Freiwurflinie aus getätigt. Es is erlaubt den eigenen Ball so gegen den Ball des anderen zu werfen, dass dieser am Korberfolg gehindert wird. Wer den Korb trifft bevor er überholt wird, stellt sich wieder hinten an der Reihe der Spieler an. Je nach Vereinbarung darf sich ein Spieler beim Bumpen auch nach dem ersten Wurf frei auf dem Feld bewegen und direkt vor den Korb laufen, wenn er nicht getroffen hat. Das Spiel ist erst beendet, wenn nurnoch ein Spieler übrig ist.
Auch gibt es das Spiel "Horse", welches aber mehr als fundamentale Basketballfähigkeiten voraussetzt. Der beginnende Spieler versenkt den Ball mit einem möglichst spektakulären Dunking, welches die anderen Mitspieler kopieren müssen. Jener Spieler, dem dies nicht gelingt bekommt einen Buchstaben des Wortes "HORSE". Wenn ein Spieler alle fünf Buchstaben gesammelt hat, hat derjenige verloren und die restlichen Spieler spielen solange weiter bis ein Sieger feststeht.
Siehe auch: Korbball, Korfball, Netball, Streetball, Einradbasketball
Entwicklung der Basketballregeln
- 1895: Die Freiwurf-Linie wurde offiziell auf 4,6 m vom Korb gesetzt. Davor war die Freiwurf-Linie oft auf 6,1 m vom Korb gesetzt.
- 1896: Ein Treffer wurde von drei auf zwei Punkte heruntergesetzt. Freiwürfe wurden von drei auf einen Punkt heruntergesetzt.
- 1911: Spieler wurden nach ihrem vierten Foul disqualifiziert.
- 1914: Die Unterseite des Netzes wurde geöffnet, dadurch konnte der Ball durchfallen.
- 1922: Das rennen mit dem Ball (travelling) führte dazu, dass die gegnerische Mannschaft den Ball bekommt.
- 1924: Der gefoulte Spieler musste selbst den Freiwurf werfen. Davor war es so, dass jede Mannschaft einen Spieler hatte, der die Freiwürfe warf.
- 1931: Die Größe des Basketballs wurde von 813 auf 787 mm (Umfang) reduziert.
- 1935: Die Größe des Basketballs wurde ein weiteres mal reduziert (zwischen 749 und 768 mm).
- 1936: Der offensive Spieler konnte ab sofort nicht länger als drei Sekunden (mit und ohne Ball) vor der Freiwurf-Linie stehen.
- 1945: Fünf persönliche Fouls führen zur Disqualifikation des Spielers. Das unbegrenzte Einsetzen der Ersatzspieler wurde eingeführt.
- 1949: Den Coaches wurde es erlaubt, auch während des Timeouts mit den Spielern zu reden.
- 1956: Einführung der 30-Sekunden-Regel durch die FIBA.
- 1957: Die Freiwurf-Linie wurde offiziell auf 3,7 Meter vom Korb gesetzt.
- 1984: Die FIBA führt die Drei-Punkte-Linie (Entfernung 6,25 m) ein.
- 1985-1986: Die NCAA setzte die Angriffszeit auf 45 Sekunden.
- 1993-1994: Die Angriffszeit wurde von 45 auf 30 Sekunden verringert.
- 1994: Abschaffung der 1-und-1-Regel bei Mannschaftsfouls. Es werden immer zwei Freiwürfe zugesprochen.
- 2000: Die Angriffszeit wurde von 30 auf 24 Sekunden verringert.
- 2002: Der wechselnde Ballbesitz wurde anstelle von Sprungbällen eingeführt.
Basketball in anderen Ländern
- Basketball in den Vereinigten Staaten von Amerika
- National Basketball Association
- Women's National Basketball Association
- Basketball in Kanada
- Basketball in Deutschland
- Basketball-Bundesliga (BBL)
- Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL)
- Basketball in Großbritannien
- Basketball in Griechenland
- Basketball in Frankreich
- Championnat de France de basket-ball
- Fédération Française de Basket-ball
- Basketball in Italien
- Basketball in Spanien
- Asociación de Clubs de Baloncesto
- Basketball in Jugoslawien
- Basketball in Polen
- Era Basket Liga (Herren)
- Torell Basket Liga (Damen)
- Basketball auf den Philippinen
Literatur
- Peter Kränzle, Margit Brinke: Basketball Basics, Stuttgart 2000. ISBN 361350359X
- Robert W. Peterson: Cages to Jump Shots: Pro Basketball's Early Years, Omaha 2002. ISBN 0803287720
- Deutscher Basketball Bund (Hrsg.): Offizielle Basketballregeln für Männer und Frauen (beschlossen von der FIBA ab September 2004), Hagen, 2004. Beziehbar u.a. über:
Siehe auch
- Liste der Basketballspieler
- Liste der Basketballtrainer
- Deutscher Basketball-Meister
- Deutscher Basketball-Pokalsieger
- Basketball-Europameisterschaft
- Basketball-Weltmeisterschaft
- Liste von deutschen Basketballmannschaften (Herren)
- Liste von deutschen Basketballmannschaften (Damen)
- Basketball Hall of Fame
- Rollstuhlbasketball
- Streetball
Weblinks
- http://www.basketball-bund.de – Deutscher Basketballbund e. V.
- http://www.basketball-bundesliga.de
- http://www.fiba.com (englisch)
- http://www.fibaeurope.com (englisch)
- http://www.uleb.net (englisch)
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Wellenreiten
Einleitung
Das Wellenreiten oder Surfen stammt von den Inseln Hawaiis. Nachdem es im 19. Jahrhundert von Missionaren fast ausgerottet wurde, erlebte das Surfen in den 50er Jahren, als viele US-Amerikaner diesen Sport für sich entdeckten, einen neuen Boom. Heutzutage werden Contests (Wettbewerbe) veranstaltet wo Surfer ihr Können beweisen. Wellenreiten kann man allerdings nicht nur in Hawaii, Kalifornien oder Australien, sondern auch in Europa gibt es unzählige gute Strände zum Surfen. Benötigt werden lediglich ein Surfbrett, ein Neoprenanzug, Surfwachs und eine Leash (in Australien als "Legrope" bezeichnet), eine ca. 2 m lange Schnur mit der das Brett am Fuss gesichert wird. Jede Person, die über eine gute Schwimmfähigkeit verfügt, kann das Wellenreiten erlernen. Um beim Umgang mit Wellen, Strömungen und Gezeiten kein unnötiges Risiko einzugehen, sollte dazu allerdings die Hilfe eines qualifizierten Wellenreitlehrers in Anspruch genommen werden.
Surfen oder Wellenreiten ist in seiner Urform schon annähernd 4000 Jahre alt. Durch die epischen Reisen der Polynesier verbreitete sich auch dasSurfen in der Südsee. Zur wahren Blüte wurde Surfen auf den Inseln von Hawaii entwickelt wo es fester spiritueller und kultureller Bestandteil der Gesellschaft war. Durch die westlichen einflüsse wurden die Hawaiier nicht nur des Surfens beraubt, sondern ihrer ganzen Kultur.
Die wahre Renaissance der fast nicht mehr existierenden Sportart wurde durch den größen Hawaiier Duke Paoa Kahanamoku geschafft. Als mehrfacher Olympiasieger im Schwimmen transportierte dieser Botschafter des Aloha den Sport zuerst über Australien, später mit weiteren Reisen in die Seelen der Menschen. In den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts war es vor allem der Kalifornier Tom Blake der dem Surfen eine Neue Richtung gab. Neue Materialien und Inventionen brachten das Surfen jedes Jahr weiter. Von den alten Holzbrettern zu den modernen Foam Boards, vom Finnenlosen Surfbrett bis zu den verschiedensten Konstruktionen & Designs der Bretter, jedes Jahr machen sich Surfer Gedanken wie sie näher mit ihrem Element verschmelzen können. Surfen basiert auch auf einer der besonderen Eigenschaften der Polynesier, der Suche, der Neugier. Dem unendlichen Wissen über den Ozean, der Liebe zur Umwelt und dem Streben nach einer weiteren Welle, das alles sind alte und existierende Eigenschaften welche zum Surfen gehören wie ein Brett und das Meer.
Geschichte des Wellenreitens
Die Wurzeln des Wellenreitens verlieren sich ebenso im Dunkeln der Geschichte wie die der Polynesier, die als Erfinder des Wellenreitens bezeichnet werden können. Wahrscheinlich schon in vorchristlicher Zeit (zw. 750 und 500 v. Chr.) brachen die Polynesier auf aus ihrer Urheimat Hawaiki, das irgendwo in Indonesien vermutet wird, um das heutige Polynesien zu besiedeln.
Die Polynesier waren gastliche, fröhliche und offene Menschen des Meeres, die im Schwimmen, Tauchen und in der Seefahrt große Leistungen vollbrachten. Sie machten Expeditionen bis nach Südamerika und in die Antarktis. Sie führten ein sorglos anmutendes Leben in wunderschöner Landschaft, feierten viele Feste mit Musik, Tanz und Gesang und imponierten den europäischen Entdeckern durch ihre freien Liebessitten. Neben Klettern, Grasrodeln, diversen Kampf- und Laufspielen war vor allem Wassersport sehr beliebt. Schwimmen, Tauchen, Paddeln, Segeln, Wasserspiele und Klippenspringen waren sehr verbreitet.
Die Entwicklung des Wellenreitens begann wahrscheinlich mit dem Body-Surfen. Dabei wurden die Wellen ohne Hilfsmittel nur mit dem Körper abgeglitten. Anschließend wurden Binsenbündel, kleinere Baumstämme, hölzerne Planken oder Kanuspitzen benutzt, um dem Körper mehr Auftrieb zu geben. Später wurde auf größeren Brettern liegend, sitzend oder auf den Knien gesurft. In dieser Form war Wellenreiten in ganz Polynesien (und darüber hinaus) verbreitet. Vor allem auf Tahiti hat es sich zum Surfen im Stehen weiterentwickelt. Frauen und Männer aller Klassen und Altersstufen gingen hier aufs Meer, um zu surfen.
Im Zuge der Besiedlung Ost-Polynesiens von Tahiti aus kam Wellenreiten dann in dieser Form auf die Marquesas-Inseln, nach Neuseeland, Rapa, auf die Osterinsel und nach Hawaii. Auf Hawaii hat es sich schließlich am weitesten bis hin zur Schrägfahrt entwickelt. Die gesellschaftliche Bedeutung des Wellenreitens wurde u. a. daran deutlich, daß die Buchten mit den höchsten und besten Wellen für die Könige reserviert waren und für die restliche Bevölkerung mit einem Tabu belegt waren. Einmal im Jahr fand auf Hawaii das Makahiki-Fest statt. Die Arbeit wurde für 3 Monate unterbrochen, um Erholung, Sport, Tanz und Festmahle zu genießen. Eine besondere Bedeutung hatten dabei die Wellenreitwettkämpfe, zu denen Tausende von Zuschauern kamen. Wellenreiten war auf Hawaii Nationalsport.
Da Wellenreiten bereits vor der Besiedlung Hawaiis (im 10. Jahrhundert n. Chr.) existierte, ist davon auszugehen, daß es mindestens 1000 Jahre alt ist. Jedoch gibt es Hinweise auf ein wesentlich höheres Alter dieser faszinierenden Sportart. Auch in Mikronesien (z. B. Fiji-Inseln, Neuguinea) und Melanesien (z. B. Marshall-Inseln, Karolinen) wurden Wellen abgeritten, allerdings nur dort, wo es auch gesellschaftlich und kulturell einen großen polynesischen Einfluß gab. Da aber der Aufenthalt der Polynesier in diesen Gebieten in der Zeit vor Christus vermutet wird, ist anzunehmen, dass das Wellenreiten bereits aus vorchristlicher Zeit stammt.
Als Polynesien von den ersten Europäern entdeckt wurde, war die Geschichte des Wellenreitens schon längst geschrieben – oder vielmehr gesungen. Die Polynesier, die zwar keine Schrift hatten aber über ein ausgeprägtes Geschichtsbewußtsein verfügten, gaben ihre Geschichte in Form von Liedern und Legenden weiter. Sie sangen von den ruhmreichen Taten der besten SurferInnen und baten den Gott des Meeres, die kleinen Wellen zu behalten und doch lieber die großen zu schicken. Der Brite James Cook entdeckte im Jahr 1778 Hawaii, wo er Eingeborene beim Wellenreiten beobachtete. Seine Aufzeichnungen, die den ersten schriftlichen Bericht über Wellenreiten darstellen, lassen vermuten, daß Cook die Faszination dieser Sportart spürte.
Seine ersten schriftlichen Aufzeichnungen machte er nach momentanem Stand des Wissens schon auf Tahiti, einige Jahre zuvor.
Entdeckt haben die Insel von Hawaii Siedler von den Marquesas Inseln. Geführt wurden sie von Hawailoa, einem der größten Seefahrer Polynesiens. Um 400 n.C.
Spätere Expeditionen waren nicht so human und feinfühlig wie jene zur Zeit Cooks. Neben Walfängern und Missionaren waren es vor allem Kriegsschiffe aus Europa, welche die Kolonisierung der paradiesischen Inseln betrieben. Krankheiten, Alkohol- und Gewinnsucht verbreiteten sich. Die Anzahl der Hawaiianer nahm rapide ab. Waren es 1778 noch 300.000, so zählte man im Jahr 1900 einschließlich aller Mischlinge weniger als 40.000.
Als König Kamehameha I., dessen Surf-Leistungen noch lange nach seinem Tot besungen wurden, 1819 starb, wurden die bis dahin geltenden Tabu-Gesetze abgeschafft, wodurch der Boden für das Christentum bereitet und der Zusammenbruch der hawaiianischer Kultur eingeleitet war. In diesem Jahr fand auch das Makahiki-Fest zum letzten Mal statt. Die daraufhin eintreffenden Missionare ersetzten das heidnische Brauchtum durch strenge Kirchensitten. Auch das Surfen wurde als unnütze, heidnische und unsittliche (Männer und Frauen surften zusammen) Zeitverschwendung angesehen und 1823 kurzerhand verboten. Die wirtschaftliche Situation der Hawaiianer verschlechterte sich durch die Anbindung an den Welthandel. Die Einkünfte aus Walfang und Holzindustrie sanken und es waren hohe Steuern zu zahlen. Zum Surfen blieb keine Muße mehr. Die Könige, ehemals Trendleader, waren zu beschäftigt um zu surfen und die kulturelle Einbindung des Surfens ging verloren, so dass das Wellenreiten um 1829 von den meisten Plätzen Hawaiis und Polynesiens verschwand.
Mit der Gründung der ersten hawaiianischen Surfclubs wurde 1908 eine bis heute nicht endende Ära eingeleitet, in der sich das Wellenreiten wieder aufwärts entwickelte und sich, zunächst unter dem Einfluß von Georg Freeth und Duke Kahanamoku, über die ganze Welt verbreitete. 1955 kam Peter Viertel, ein Drehbuchautor aus Hollywood, der mit der Filmschauspielerin Deborah Kerr verheiratet war, zu Dreharbeiten nach Biarritz. Er fand Gefallen an den Wellen, ließ sich ein Board aus Californien kommen und versuchte sich im Wellenreiten. Mit ihm begannen die Franzosen Michel Barland, Georges Henebutte (der Erfinder der Leash) und Joel de Rosnay, die bald den ersten Surf-Club Frankreichs gründeten.
Auch die Geschichte des deutschen Wellenreitens begann Mitte der 50er Jahre. Damals bekamen die Sylter Rettungsschwimmer ihre ersten Rettungsbretter, die ziemlich ungeeignet zum Wellenreiten waren. Das konnte Uwe Draht jedoch nicht davon abhalten, seine ersten Surfversuche damit zu starten. Dieter Behrens, Walter Viereck u. a. schlossen sich seinem Tun an. In Biarritz kauften sie sich ihre ersten richtigen Wellenreitboards. Daß es ein spezielles Surf-Wax gab, welches das Abrutschen vom Board verhinderte, bekamen sie jedoch erst viel später mit. 1966 gründeten sie den „Surfing Club Sylt“.
Erst 25 Jahre nach dem „Surfing Club Sylt“ wurden weitere deutsche Wellenreit-Vereine gegründet, die schließlich 1991 in Köln den Deutschen Wellenreitverband (DWV) gründeten. Noch im selben Jahr nahm der DWV seine Arbeit zur Entwicklung eines sportwissenschaftlich fundiertes Konzepts für die Ausbildung von Wellenreit-InstruktorInnen auf. Im Sommer 1992 startete die erste Ausbildung von DWV-Wellenreit-LehrerInnen. Auch wurde erstmals an internationalen Wettkämpfen teilgenommen und eigene Contests wurden veranstaltet. 1996 fand die erste Deutsche Meisterschaft in Frankreich statt.
Wo kann ich in Europa Wellenreiten?
Hervorragend zum Wellenreiten geeignet ist die gesamte nordspanische Atlantikküste. Bekannte Spots sind Liencres, Parque Natural de Oyambre, Rodiles und Doniños (El Ferrol). Und wenn die Wellen mal zu hoch oder vom Wind zerblasen sind, findet man hier immer eine geschützte Bucht mit sauberen Wellen. Vor allem im Winterhalbjahr gibt es sehr gute Wellen auf den kanarischen Inseln und manchmal auch an der Costa de la Luz.
Auch an der französischen Atlantikküste gibt es viele gute Orte zum Wellenreiten. An der Côte d’Argent ist man aufgrund fehlender Ausweichspots allerdings auf die Gnade der Wellengötter angewiesen. Bekannte Breaks sind z.B. Guétary, La Fitania, Hossegor und Lacanau.
In Portugal steigen die Wassertemperaturen selten über 16° C, sinken dafür im Winter auch nicht unter 12° C. Die Luft ist im Sommer sehr warm. Neben Peniche und Ericeira, die sehr überfüllt sein können, gibt es viele weitere gute Wellenreitspots.
Gute Möglichkeiten zum Wellenreiten gibt es außerdem in Großbritannien, und zwar in Schottland (z.B. Thurso), Irland, Wales, North Devon und vor allem in Cornwall (z.B. Newquay, St. Ives Bay, Penzance) sowie auf den Channel Islands.
Das Mittelmeer bietet etliche Surfspots, z. B. in Spanien (Katalonien), Frankreich (St. Mandrier, Brutal Beach), Italien (Varazze) und Israel. Allerdings sind die Mittelmeerwellen nicht so konstant wie Atlantikwellen.
Auch in der Nordsee gibt es surfbare Wellen – jedoch sind sie weniger zuverlässig. Einen Versuch wert sind Sylt und Norderney, Scheveningen (Niederlande) und manchmal auch Dänemark (Nordseeküste, Römö, Blavand). In Norwegen ist das Wasser eher kühl, die Wellen sollen teilweise gut sein.
Selbst in der Ostsee gibt es Secret-Spots die an einigen Tagen im Jahr Fun versprechen. Right Time – Right Place. Hier gilt diese Regel besonders. Die Wellen sind hier zwar nie so kraftvoll wie an der Nordsee, jedoch gibt es an der Ostsee viele Buchte und Haken, so kann man bei 7 Windstärken sogar Wellen mit leicht ablandigen Wind vorfinden. Das ist an der Nordsee äußerst selten der Fall.
Welche Ausrüstung benötige ich?
Einsteiger und leicht Fortgeschrittene sollten zum Malibu (Funboard) greifen, mit dem das Bekommen der Welle und das Halten des Gleichgewichts am leichtesten ist.
Ein Malibu sollte so lange benutzt werden, bis die Schrägfahrt an der Wellenwand und einfache Turns kein Problem mehr bereiten. Man kann natürlich auch beim Longboard bleiben!
Das Shortboard ist nur für Könner geeignet. Wer den Fehler macht, zu früh umzusteigen, bremst sich selbst aus – auch wenn ein Shortboard cool aussieht und sich leichter tragen läßt. Es gibt Shortboards mit sehr unterschiedlichen Eigenschaften. Vor dem Kauf ist auf jeden Fall eine individuelle Beratung angesagt.
Der Wellenreitanzug bietet Schutz vor Wärmeverlust. Ab 22° C Wassertemperatur reicht ein Shorty (kurze Ärmel und Beine) mit 2 mm im Rumpfbereich und 1 mm für Arme und Beine. Unterhalb von 14° C sollten es schon 4/3 mm sein. Dazwischen und für einen Allround-Anzug sind 3/2 mm zu empfehlen. Unter dem Neo trägt man üblicherweise ein Leicra-Shirt, es schützt die Achselhölen vor Hautabrieb zu dem der Surf-Suite führt.
Außerdem brauchst du eine Leash (Fangleine) und Surfwachs, welches das Abrutschen vom Board verhindert...
...und ganz dringend eine Zink Hautcreme oder mindestens wasserfeste Sonnencreme, denn selbst südeuropäischen Surfern pellt sich der Zinken - die Nase, mindestens einmal pro Woche im Sommer.
Erste Schritte
Neben dem richtigen Board, ist vor allem die Wahl eines zum Lernen geeigneten Strandes von großer Bedeutung. Ein bewachter, flach abfallender Sandstrand ohne Steine oder Buhnen ist Voraussetzung. Bevor du Dich aufs Wasser wagst, solltest du dich ausgiebig mit den Sicherheits- und Vorfahrtsregeln vertraut machen. Verlass Dich nicht auf die Bewachung deines Strandes! Surfer gehen üblicherweise in das Wasser wenn gute Wellen sind, also haargenau zu dem Zeitpunkt an dem Schwimmer nicht mehr in die Brandung gehen. Daher hat der Surfer das Risiko selbst zu tragen.
Sehr wichtig ist es auch wie bei jeder Natursportart, sich ganz genau die natürliche Umgebung anzusehen. Das allgemeine Wetter, die Strömungen, besondere Unterwasserereignisse, gefährliche Tiere, Riffe oder Felsen im Sand. Hier handelt es sich um Erfahrungswerte, um einen Strand wirklich beurteilen zu können müsste man ihn schon wenigsten in allen vier Jahreszeiten gesehen haben. Deswegen der dringende Tipp auch für diejenigen die meinen sie hätten es drauf:
1. Finde heraus, wie der Strand sich bei Ebbe und Flut verändert. Anfängern sei die totale Ebbe bei auflaufender Flut empfohlen, aber niemals die Brakes der vollen Flut, denn diese haben ein Vielfaches an Kraft.
2. Übernachte an dem Strand, den du Surfen willst. Nur so erreichst du eine Informationsdichte deiner Sinne, die langfristig wirkt. Außerdem ist der Wind am frühen Morgen immer off shore, also gegen die Welle gerichtet. So hält der shore die Welle bis zum letzten Moment auf und sie bricht um so schöner - tube - das Wasser ist dann spiegelglatt.
3. Man braucht Selbstvertrauen beim Surfen, denn man kann immer in kritische Situationen geraten - egal wie lange man schon surft. Das gehört dazu und es gibt nur einen Weg, dem entgegenzuwirken: Bereite dich optimal vor. Aufwärmen, Fangleine checken, alle Zipper und Schlaufen des Wetsiuts optimal anlegen und schließen, Lippen, Nase und Jochbein mit Zink eincremen. Spiele mit der Brandung, spring erstmal in ein paar fette Wellen zum Spass - ohne Board. Suche Dir einen Channel, einen Kanal in dem die Wellen nicht brechen, zum hinauspaddeln...
Die ersten Versuche machst du im stehtiefen Wasser. Kurz bevor die Welle dich erreicht, drehst du dich zum Strand und hechtest dich so aufs Board, dass die Welle das Board erfasst und du im Liegen bis zum Strand gleitest. Im nächsten Schritt legst du dich schon aufs Board, bevor die Welle dich erreicht hat, und versuchst das Board durch Paddeln so zu beschleunigen, dass die Welle dich mitnimmt. Wenn du die Aufstehbewegung (von der Bauchlage in den Seitstand) bis dahin oft genug an Land geübt hast, kannst du schließlich versuchen, auf die Füße zu kommen, sobald das Board im Gleiten ist. Jetzt heißt es locker bleiben. Druck nach vorn macht dein Board schneller, eine Gewichtsverlagerung nach hinten verzögert die Fahrt. Bist du dabei nicht sanft genug, bleibt dein Board stehen und Du liegst im Wasser ...
Viel Zeit, Frust und unnötiges Risiko kannst du dir in einem Wellenreitkurs ersparen. Unter Gleichgesinnten lernt es sich allemal leichter. Außerdem kannst du dir den Kauf einer Ausrüstung erst einmal sparen. Nach dem Kurs weißt du genau, ob das Deine Sportart ist und welches Board du brauchst.
Aber diese Kurse haben auch Nachteile, nichts ist unangenehmer als das Board von einem Anfänger abzukriegen und nach wie vor spaltet sich die Szene in Soulsurfer - und die Pro Tour. Wer also den wahren Geist des Surfens sucht wird sich schnell abseits der vollbelegten Strände und MaxiMini Camps wiederfinden auf der Suche nach dem was jeder soulsurfer sucht die Freiheit, Weite und das chillige Gleiten eines fetten sunset mit der besten Freundin dem besten Freund.
Weitere Informationen
Weblinks
- [http://www.wellen.de/ Lexikon des Wellenreitens]
- [http://www.epicsurf.de/ Epicsurf - Spotreports, Tripberichte, Süsswassersurfen, News, Links]
- [http://www.soul-surfers.de/ www.soul-surfers.de - Seite für Wellenreiter, Fotos, Forum, Reiseberichte, Links und alles rund um's Wellenreiten]
- [http://jamlongboarding.com/forums// Longboard.net Forum]
- [http://www.swellfinder.com/waves/ Swellfinder.com] - Swell-, Wellen-, Wind- und & Wetterberichte, Vorhersagen, surfcams und Tidenkalender für Wellenreiter
Kategorie:Wassersport
Kategorie:Surfen
ja:サーフィン
Hip-HopDer Begriff Hip Hop bezeichnet
# eine subkulturelle Entwicklung, siehe Hip Hop (Subkultur)
# eine Musikrichtung, die innerhalb dieser Bewegung entstanden ist, siehe Hip Hop (Musik)
als:Hip Hop
ja:ヒップホップ
ko:힙합
LeukämieDie Leukämie (griechisch λευχαιμία, von λευκό, lefkó - das weiße und αίμα, äma - das Blut), genau betrachtet nur eine Unterart des so genannten Blutkrebses, aber häufig mit diesem Synonym benutzt, ist eine Erkrankung des blutbildenden Systems. Sie wurde 1845 erstmals von Rudolf Virchow beschrieben, der auch den Namen geprägt hat. Leukämien zeichnen sich durch stark vermehrte Bildung von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und vor allem ihrer funktionsuntüchtigen Vorstufen aus. Diese Leukämiezellen breiten sich im Knochenmark aus, verdrängen dort die übliche Blutbildung und treten in der Regel auch stark vermehrt im peripheren Blut auf. Sie können Leber, Milz, Lymphknoten und weitere Organe infiltrieren und dadurch ihre Funktion beeinträchtigen. Durch die Störung der Blutbildung kommt es zur Verminderung der normalen Blutbestandteile. Es entsteht eine Anämie durch Mangel an Sauerstoff transportierenden roten Blutkörperchen (Erythrozyten), ein Mangel an blutungsstillenden Blutplättchen (Thrombozyten) und ein Mangel an funktionstüchtigen weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Folge sind Symptome wie Blässe, Schwäche, Blutungsneigung mit spontanen blaue Flecken und Petechien, Anfälligkeit für Infektionen mit Fieber sowie geschwollene Lymphknoten, Milz- und Lebervergrößerung und manchmal Knochenschmerzen. In Abhängigkeit vom Verlauf unterscheidet man akute und chronische Leukämien. Akute Leukämien sind lebensbedrohliche Erkrankungen, die unbehandelt in wenigen Wochen bis Monaten zum Tode führen. Chronische Leukämien verlaufen meist über mehrere Jahre und sind im Anfangsstadium häufig symptomarm.
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Klassifikation und Diagnostik
chronisch
Die Klassifikation der Leukämien basiert auf morphologischen und immunologischen Eigenschaften der Leukämiezellen. In den letzten Jahren gewinnen auch zunehmend zytogenetische und molekularbiologische Merkmale an Bedeutung. Je nach beteiligtem Zelltyp unterscheidet man zunächst myeloische von lymphatischen Leukämien. Myeloische Leukämien gehen von den Vorläuferzellen der Granulozyten, im weiteren Sinne auch der Erythrozyten und Thrombozyten aus, lymphatische Leukämien betreffen die Lymphozyten und ihre Vorläuferzellen.
Die wichtigsten Leukämieformen :
- akute myeloische Leukämie (AML)
- akute lymphatische Leukämie (ALL)
- chronische lymphatische Leukämie (CLL), gehört zu den niedrigmalignen Non-Hodgkin-Lymphomen
- chronische myeloische Leukämie (CML), wird zu den chronischen myeloproliferativen Erkrankungen gezählt.
Seltenere mit der CML verwandte chronische myeolproliferative Erkrankungen, wenn auch keine Leukämien im eigentlichen Sinne einer Erkrankung (nur) der weißen Blutkörperchen, sind die
- Polycythaemia vera (PV) - hier steht die Vermehrung der Erythrozyten im Blut im Vordergrund. Es sind meist auch die anderen Zellreihen, also die Leukozyten und die Thrombozyten betroffen - und die
- essentielle Thrombozythämie (ET) - sozusagen ausschließlich ein "Gerinnungsplättchen-Krebs".
Die Verdachtsdiagnose ist häufig bereits aus dem Blutbild und Differentialblutbild zu stellen, die genaue Klassifikation erfordert aber meist eine Knochenmarkspunktion.
Epidemiologie und Ursachen
KnochenmarkspunktionDie einzelnen Leukämietypen weisen eine typische Altersverteilung auf. Die ALL ist die häufigste Leukämie bei Kindern und kommt bei Erwachsenen seltener vor. Die AML steht bei Kindern an zweiter Stelle und ist bei Erwachsenen die häufigste akute Leukämie mit einem Altersgipfel über 60 Jahren. Die CLL tritt bei Kindern praktisch niemals auf und ist eine typische Leukämieform des älteren Menschen. Die CML ist bei Erwachsenen wesentlich häufiger als bei Kindern.
Die Ursachen von Leukämien sind noch nicht geklärt. Gerade bei akuten Formen sind die Ursachen meist unklar und können nicht in einen kausalen Zusammenhang mit pathogenen Faktoren gebracht werden. Diskutiert werden die nachfolgenden potentiell auslösenden Faktoren:
- Chemikalien, zum Beispiel Benzol,
- vorangegangene Behandlung mit Zytostatika (insbesondere Alkylanzien) aufgrund einer anderen Erkrankung (beispielsweise solide Tumore),
- ionisierende Strahlung,
- diverse Viren,
- genetische Vorbelastung
Als gesicherter Risikofaktor gilt der Einfluss von Radioaktivität auf die DNA in den Zellkernen, entweder als kurzzeitige Hochdosis (z. B. Strahlentherapie, atomarer GAU, Atombombenexplosion) oder als kontinuierliche Niedrigbelastung (z.B. Abstrahlung bei Wiederaufbereitungs- und sonstigen Atomanlagen und im Uranabbau, kosmische Höhenstrahlung, Radonbelastung in den Wohnungen, Kalium40-Belastung in den Knochen). Weitere, nicht zu unterschätzende begünstigende Faktoren sind "klassische" Krebs-Risikofaktoren wie das Rauchen.
Ursachen der Leukämie bei Kindern
In Deutschland erkranken jährlich 600 Kinder neu an Leukämie. Auch hier sind die Ursachen weitgehend unbekannt.
Eine aktuelle [http://www.deutschesaerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=48440/Fallkontrollstudie Fallkontrollstudie des Kinderkrebsregisters] in Mainz hat einzig eine Erkrankung mit Morbus Down als einen starken Risikofaktor identifizieren können.
Ein schwaches bis moderates Risiko resultiert aus Magnetfeldexposition. Schwaches Risiko ergibt sich auch durch
- ionisierende, vermutlich auch durch nicht-ionisierende Strahlung,
- hohes Geburtsgewicht,
- Pestizidexposition,
- Exposition der Mutter mit Farben, Lacken und Färbemitteln und
- Sterilitätsbehandlung vor der Schwangerschaft
- bestimmte Medikamente (z.B. Dyprione (in der BRD nicht zugelassen))
- pflanzliche Wirkstoffe (z.B. best. Kräutertees)
Weitere Risiken lassen sich aus den Faktoren
- Alter der Mutter --> jung!,
- Bronchitis des Kindes,
- Niedriges Geburtsgewicht und
- Tonsillektomie des Kindes herleiten.
Allerdings sind die letztgenannten Zusammenhänge tendenziell durch das zu Grunde liegende Studiendesign bedingt und bedürfen einer weiteren Untersuchung. Dies gilte auch für die vermutete stark protektive Wirkung von Schutzimpfungen.
Moderat protektiv wirkt eine Atopie des Kindes/der Eltern, schwach protektiv auch das Stillen.
Bei den folgenden Faktoren ist bisher kein eindeutiger Zusammenhang zu einer Leukämieerkrankung zu erkennen:
- Zigarettenrauchen der Eltern,
- Alkoholkonsum der Mutter,
- früherer Fehlgeburten,
- Kaiserschnitt,
- Vitamin-K-Prophylaxe,
- Höheres Alter der Mutter (einige Studien sehen ein schwach erhöhtes Risiko),
- Geburtsreihenfolge,
- Infektionskrankheiten,
- Erregerkontakte beim Kind (noch nicht ausreichend untersucht), gegenwärtig populäre Hypothese zur Erklärung der Entstehung der ALL),
- Berufliche Lösungsmittelexposition der Mutter,
- Röntgenuntersuchungen des Kindes,
- Röntgenuntersuchungen der Mutter,
- Strahlenexposition der Eltern,
- Radongas in der Wohnung (für Konzentrationen > 70 und < 200 kein Zusmmenhang, höhere Konzentrationen nicht untersucht, treten aber eher selten aufs.),
- Verkehrsdichte und
- Holzschutzmittel.
Es ist also gegenwärtig wesentlich einfacher Faktoren auszuschließen, die nicht für Leukämie verantwortlich sind.
Therapie
Grundlage der Behandlung von Leukämien ist die Therapie mit Zytostatika. Weitere Behandlungsprinzipien sind die Hochdosistherapie mit autologer Stammzellinfusion und die allogene Knochenmark-, bzw. periphere Stammzelltransplantation. Untergeordnete Bedeutung hat die prophylaktische oder therapeutische Strahlentherapie. In den letzten Jahren haben sich neue Therapiemöglichkeiten durch die Anwendung von monoklonalen Antikörpern und neue spezifisch in die Krankheitprozess eingreifende Medikamente wie die Imatinib (Tyrosinkinaseinhibitor) bei der CML und der Philadelphia-Chromosom-positiven ALL oder ATRA bei der Promyelozyten-Leukämie eröffnet. In der Therapie der Leukämien bestehen zwischen den einzelnen Formen erhebliche Unterschiede, die Einzelheiten der Therapie sind in den entsprechenden Artikeln dargestellt.
Leukämie bei Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21)
Die akute Megakaryoblastenleukämie (Akute myeloische Leukämie, megakaryoblastischer Subtyp / AMkL) ist die Form von Leukämie, die an häufigsten bei jüngeren Kindern mit Down-Syndrom (Trisomie 21) auftritt; ihr Risiko an Leukämie zu erkranken, ist gegenüber dem Durchschnitt um das 20fache erhöht, was eine Auftretenshäufigkeit von 1:100 bedeutet. Im Gegensatz zu Regelkindern sprechen Kinder mit zusätzlichem Erbmaterial des 21. Chromosoms jedoch meist besser auf eine Behandlung mittels Chemotherapie an, ihre Heilungs- und Überlebenschancen sind deutlich höher und Rückfälle seltener. Bei einer Studie wurde herausgefunden, dass für dieses Phänomen offenbar eine bestimmte Genmutation, die sogenannte GATA1-Mutation, verantwortlich ist, genauer gesagt das 40-kDA GATA1 Protein. Es bedingt eine verbesserte Wirksamkeit der Medikation. Jedoch liegt es wahrscheinlich ebenfalls an dieser Mutation, dass Kinder mit einer Trisomie 21 häufiger die Form von Leukämie bekommen, die durch die Mutation erfolgversprechender behandelt werden kann (vgl. Journal of the National Cancer Institute, Februar 2005, Seite 226ff). Abgesehen von dem erhöhten Leukämie-Risiko sind Menschen mit Down-Syndrom unterdurchschnittlich anfällig für andere Formen von Krebserkrankungen. In sechs unabhängig von einander durchgeführten Studien konnte erwiesen werden, dass z.B. Neuroblastome, Nephroblastome, Unterleibskrebs, | | |