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Princeton Universität

Princeton Universität

Die Princeton University ist eine in der Ortschaft Princeton im Bundesstaat New Jersey gelegene Universität, die zu den ältesten Universitäten der USA zählt und hat den Rang einer so genannten Eliteuniversität.

Überblick

Princeton wurde als "College of New Jersey" im Jahre 1746 gegründet. Damals befand sich das College noch in Elizabeth (New Jersey). Im Jahre 1756 wurde das College nach Princeton verlegt, der Name wurde aber vorerst beibehalten. Erst 1896 bekam das College seinen heutigen Namen "Princeton University". Princeton gehört zu der sog. "Ivy League" wie mehrere Universitäten im Nordosten der USA. Princeton gilt als eine der angesehensten Universitäten der Welt. Sie ist eine der reichsten Universitäten überhaupt, mit einem Kapitalstock von über acht Milliarden US-Dollar, welcher durch andauernde Spenden der Alumni angesammelt wurde und von Finanzexperten verwaltet wird. Das eigene Kunstmuseum der Princeton Universität vermittelt einen Eindruck von ihrem Reichtum: Es enthält Werke von vielen berühmten Künstlern, unter ihnen Monet und Andy Warhol. Der Campus, welcher sich über mehrere Hektar Land erstreckt, bietet eine Fülle von Gebäuden im neugotischen Stil, viele von ihnen sind über 200 Jahre alt. Einige neuere Bauten sind im Stil moderner Architektur errichtet worden, und eine Vielzahl von Skulpturen befindet sich auf dem Campus. Die Mehrzahl der Studenten lebt auf dem Campus. In höheren Semestern haben die Studenten auch die Möglichkeit sich ihre eigene Wohnung zu suchen. Da die Mieten in Princeton jedoch sehr hoch sind, sehen viele davon ab. In ihrer Freizeit können die Studenten eine Vielzahl von Freizeitangeboten nutzen: Die Universität Princeton hat eigene Schwimmhallen und Tennisplätze, sogar ein eigener See gehört der Universität. Princeton folgt einer Zulassungspolitik, bei der die Zahlungskraft der Bewerber ignoriert wird. Etwaige Differenzen zu den sehr hohen Studiengebühren zahlt die Universität in Form von Stipendien aus ihrem eigenen Kapitalstock. Trotz dieser Zulassungspolitik, welche auch Kindern aus unteren Einkommensschichten ein Studium an der renommierten Universität ermöglicht, wird ein großer Teil der Studentenschaft von Kindern aus wohlhabenden Familien gebildet. Das Maskottchen der Universität ist der Tiger, und die Schulfarben sind Orange und Schwarz.

Berühmte Alumni und Fakultätsmitglieder


- Hobey Baker — berühmter Hockeyspieler
- James Baker — Minister unter US-Präsident George Bush sen.
- John Bardeen, PhD 1936 — Nobelpreisträger (Physik 1972)
- Ben Bernanke — wurde für Vorstand der amerik. Zentralbank nominiert
- Gary Becker — Nobelpreisträger (Wirtschaft 1992)
- Jeff Bezos — Gründer von Amazon.com
- Julian Bigelow — Ingenieur, Computer-Pioneer
- Alan Blinder — Vizevorsitzender des Federal Reserve Boards unter Clinton
- Bill Bradley — ehemaliger Basketball-Star, Mitglied der Basketball Hall of Fame, ehemaliger U.S. Senator
- Frederick BuechnerPulitzer-Preis nominierter Verfasser von Godric
- Aaron Burr — Vize-Präsident der Vereinigten Staaten
- Dean Cain — Schauspieler, spielte Superman in der Fernsehserie Lois and Clark.
- Frank Carlucci — Verteidigungsminister unter Ronald Reagan
- Alonzo Church — Mathematiker, einer der Begründer der theoretischen Informatik
- William Colby — Direktor der CIA
- Arthur Compton, PhD 1916 — Nobelpreisträger (Physik 1927)
- Clinton Davisson, PhD 1911 — Nobelpreisträger (Physik 1937)
- David Duchovny — Schauspieler, bekannt für seine Rolle in der Fernsehserie Akte X
- John Foster Dulles - Politiker und ehem. US-Außenminister
- Albert Einstein — Nobelpreisträger (Physik 1921), arbeitete am Institute for Advanced Study
- Gerd Faltings — Mathematiker, Fields-Medaille 1986 , Beweis Mordellsche Vermutung
- José Ferrer — Träger des Academy Award und des Tony Award
- Richard Feynman, PhD 1942 — Nobelpreisträger (Physik 1965)
- Norman Finkelstein, — Politologe
- F. Scott Fitzgerald — Autor
- Malcolm Forbes — Geschäftsmann
- Steve Forbes — Sohn von Malcolm, Geschäftsmann und Herausgeber des Forbes magazine
- Robert George
- Charlie Gibson — TV Morning Show Talkmaster
- Kurt GödelMathematiker und Logiker, Gödelscher Vollständigkeitssatz und Unvollständigkeitssatz, zeigte, dass das Auswahlaxiom und die Kontinuumshypothese zu den restlichen Axiomen der Mengenlehre widerspruchsfrei ist
- James Heckman, MA 1968, PhD 1971 — Nobelpreisträger (Wirtschaft 2000)
- Robert Hofstadter, PhD 1938 — Nobelpreisträger (Physik 1961)
- Carl Icahn - Milliardär und Investor
- Julian Jaynes — Psychologe und Autor des epochalen Werks The Origin of Consciousness in the Breakdown of the Bicameral Mind
- George F. Kennan — Botschafter
- John F. Kennedy — ehem. U.S. Präsident, wurde nach seinem ersten Jahr exmatrikuliert
- Brian W. Kernighan — Mit-Entwickler der Pogrammiersprachen AWK und C, Ko-Autor des bekannten Standardwerkes The C Programming Language.
- Saul Kripke — Philosoph
- Paul Krugman -Ökonom und Schriftsteller
- Jim Leach — US Kongressabgeordneter
- Henry "Lighthorse Harry" Lee — Vater von Robert E. Lee
- James Madison — ehem. Präsident der Vereinigten Staaten
- Burton Malkiel — Autor von A Random Walk Down Wall Street
- Thomas Mann -deutscher Schriftsteller
- Edwin McMillan, PhD 1933 — Nobelpreisträger (Chemie 1951)
- Oskar Morgenstern, Mitbegründer der Spieltheorie
- Toni MorrisonNobelpreisträger und Schriftsteller
- Ralph Nader - Verbraucheranwalt und Vertreter des Konsumerismus
- John Nash, PhD 1950 — Nobelpreisträger (Wirtschaft 1994) für das Nash-Gleichgewicht. Seine Biographie wurde unter dem Titel A Beautiful Mind verfilmt.
- Joyce Carol Oates — Amerikanische Autorin
- 1938
- Eugene O'Neill — Nobelpreisträger (Literatur 1936)
- Robert Oppenheimer — ehem. Leiter des Institute for Advanced Studies, Wissenschaftlicher Leiter des Manhattan-Projektes, Gewinner des Enrico-Fermi-Preises 1963
- John von Neumann - Chemie-Ingenieur, Mathematiker und Physiker.
- Richard Perle — republikanischer Politikexperte
- David Remnick — New Yorker Zeitschrift
- Neil Rudenstein — ehemaliger Präsident der Harvard Universität
- Donald Rumsfeld — Verteidigungsminister unter George W. Bush
- George Rupp — ehem. Präsident der Columbia Universität
- Paul Sarbanes — US Senator
- Richard Smalley, PhD 1974 — Nobelpreisträger (Chemie 1996)
- George Shultz — Minister unter Ronald Reagan
- Charles Schwab
- Harold Shapiro — ehem. Präsident der Princeton University
- Brooke Shields — Schauspielerin
- Ruth Simmons — erste weibliche sowie erste schwarze Präsidentin einer Ivy League Universität (Brown University)
- Peter Singer — Philosoph
- Michael Spence — Nobelpreisträger (Wirtschaft 2001)
- James Stewart — Schauspieler
- Robert TarjanInformatiker, Erfinder einer Vielzahl von Algorithmen der Graphentheorie. Gewinner des Turing-Preises (1986)
- Booth Tarkington
- Shirley Tilghman — derzeitige Präsidentin der Princeton University
- Alan Turing PhD 1938 — Pionier der Informatik, Erfinder der Turingmaschine und des Turing-Tests. Der Turing-Preis wurde nach ihm benannt.
- Steven Weinberg, PhD 1957 — Nobelpreisträger (Physik 1979)
- Cornel West - Intellektueller afro-amerikanischer Herkunft
- Meg Whitman — Vorstandsvorsitzende von eBay
- Thornton Wilder — Autor von Our Town, Uraufgeführt in Princeton
- Sean Wilentz
- Andrew Wiles — Mathematiker der den großen fermatschen Satz bewies.
- Edmund Wilson — Literaturkritiker
- Woodrow Wilson — ehem. Präsident der Vereinigten Staaten, ehem. Präsident der Princeton University

Weblinks


- [http://www.princeton.edu/ Universität Princeton]
- Princeton Engineering Anomalies Research (PEAR) Princeton ja:プリンストン大学

New Jersey

New Jersey [] ist nach Rhode Island, Delaware und Connecticut der viertkleinste Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika, zugleich aber derjenige mit der größten Bevölkerungsdichte. Er grenzt im Norden und Nordosten an New York, wo teilweise der Hudson eine natürliche Grenze bildet. Im Westen wird New Jersey vollständig durch den Grenzfluss Delaware von den Staaten Pennsylvania und Delaware getrennt. Im Süden, in der Delaware-Bucht, und Osten hat New Jersey schließlich Anteile am Atlantik. Der Staat New Jersey gehört zu den Mittelatlantikstaaten.

Geografie

Der Staat New Jersey hat in etwa die Form von Kopf und Bauch eines Menschen, dessen Haupt leicht nach vorne gebeugt ist. Von diesem Bild ausgehend ist der Kopf, also der Norden des Landes, die Region mit den noch größeren Erhebungen in einem ansonsten flachen Land. Hier im Großen Appalachen-Tal (auch Kittatinny-Tal), das sich vom US-Staat Alabama bis zum Hudson erstreckt, befindet sich an der Grenze zum Staat New York der High Point, New Jerseys höchster Berg, der mit 550 Metern die durchschnittliche Landeshöhe um mehr als das 7fache übersteigt. Der Osten des Landes, das Einzugsgebiet des Hudson und der größten US-amerikanischen Millionenstadt New York, ist dichtbesiedelt. Jener Ballungsraum westlich des Hudson umfasst mit Newark, Jersey City, Paterson und Elizabeth bereits alle vier Großstädte des Landes. Südlich davon beginnt die Atlantische Küstenebene, die auf einer Länge von mehr als 200 km mit ihren zahlreichen Seebädern ein beliebtes Urlaubsziel darstellt. Der Küstenstreifen ist insbesondere im nördlichen und dann wieder im südlichen Teil mit ihren zahlreichen sich aneinanderreihenden Mittelstädten recht stark bevölkert. Größte Städte entlang der Küste sind Long Branch im Norden sowie das für den Fremdenverkehr bedeutsame Atlantic City im Süden. Im Landesinneren vom zentralen New Jersey bis in den südlichen Teil prägen dichte Wälder das Bild des Staates. Bekanntes und populäres Reiseziel für abenteuerlustige Naturfreunde aus aller Welt sind in dieser Region die so genannten Pine Barrens, die unter Naturschutz stehen und denen der Mythos des Jersey-Teufels anhaftet.

Bevölkerung

Mit 8,4 Mio. Einwohnern ist New Jersey der neuntgrößte Staat der USA. 66 % der Bevölkerung sind Weiße, 13,6 % Afroamerikaner, 13,3 % Latinos und 6 % Asiaten (Stand: 2000).

Größte Städte

Verwaltungsgliederung

Der US-Bundesstaat New Jersey gliedert sich in 21 Verwaltungseinheiten. Siehe auch: Liste der Städte in New Jersey

Geschichte

New Jersey gehörte zu den 13 Kolonien, die gegen die britische Herrschaft in Nordamerika revoltierten (s. Unabhängigkeitskrieg). Es trat den USA am 18. Dezember 1787 als dritter Bundesstaat bei.

Persönlichkeiten


- Count Basie (1904–1984), Jazzmusiker, Bigband-Leader
- Jon Bon Jovi (
- 1962), Rockmusiker
- Zach Braff (
- 1975), Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor
- David Bryan (
- 1962), Rockmusiker
- Danny DeVito (
- 1944), Schauspieler, Produzent
- Kirsten Dunst (
- 1982), Schauspielerin
- Thomas Alva Edison (1847–1931), Erfinder
- Donald Fagen (
- 1948), Sänger
- Andrew McCarthy (
- 1962), Schauspieler
- Jack Nicholson (
- 1937), Schauspieler
- Philip Roth (
- 1933), Schriftsteller
- Eva Marie Saint (
- 1924), Schauspielerin
- Richie Sambora (
- 1960), Rockmusiker
- Cindy Sherman (
- 1954), Fotografin
- Frank Sinatra (1915–1998), Sänger und Schauspieler
- Kevin Smith (
- 1970), Regisseur und Schauspieler
- Bruce Springsteen (
- 1949), Rockmusiker
- Meryl Streep (
- 1949), Schauspielerin
- Tico Torres (
- 1957), Rockmusiker, Maler und Designer
- John Travolta (
- 1954), Schauspieler
- William Carlos Williams (1883–1963), Schriftsteller Siehe auch: Liste der Gouverneure von New Jersey

Sonstiges

New Jersey war auch der Titel des vierten Albums von Bon Jovi, siehe New Jersey (Album).

Weblinks


- http://www.state.nj.us Offizielle Seite der Bundesstaates (Engl.)
- http://www.visitnj.org Offizielle Tourismusseite (Engl.)
Kategorie:US-Bundesstaat ja:ニュージャージー州 ko:뉴저지 주 simple:New Jersey

Elizabeth (New Jersey)

] Elizabeth ist eine Stadt im Union County, New Jersey, USA mit 124.724 Einwohnern (1.7.2004). Elizabeth ist das County Seat (Verwaltungssitz) von Union County.

Geographie

Die geographischen Koordinaten der Stadt sind 40°39'44" nördliche Breite und 74°12'33" westliche Länge. Nach dem amerikanischen Vermessungsbüro hat die Stadt eine Gesamtfläche von 35,4 km², wovon 31,6 km² Land und 3,7 km² (10,47 %) Wasser ist.

Demographie

Nach der Volkszählung von 2000 gibt es 120.568 Menschen, 40.482 Haushalte und 28.175 Familien in der Stadt. Die Bevölkerungsdichte beträgt 3.809,5 Einwohner pro km². 55,78 % der Bevölkerung sind Weiße, 19,98 % Afroamerikaner, 0,48 % amerikanische Ureinwohner, 2,35 % Asiaten, 0,05 % pazifische Insulaner, 15,51 % anderer Herkunft und 5,86 % Mischlinge. 49,46 % sind Latinos unterschiedlicher Abstammung. Von den 40.482 Haushalten haben 36,6 % Kinder unter 18 Jahre. 42,9 % davon sind verheiratete, zusammenlebende Paare, 19,1 % sind alleinerziehende Mütter, 30,4 % sind keine Familien, 24,6 % bestehen aus Singlehaushalten und in 8,4 % Menschen sind älter als 65. Die Durchschnittshaushaltsgröße beträgt 2,91, die Durchschnittsfamiliegröße 3,45. 26,3 % der Bevölkerung sind unter 18 Jahre alt, 10,8 % zwischen 18 und 24, 33,7 % zwischen 25 und 44, 19,3 % zwischen 45 und 64, 10,0 % älter als 65. Das Durchschnittsalter beträgt 33 Jahre. Das Verhältnis Frauen zu Männer beträgt 100:98,0, für Menschen älter als 18 Jahre beträgt das Verhältnis 100:96,1. Das jährliche Durchschnittseinkommen der Haushalte beträgt 35.175 USD, das Durchschnittseinkommen der Familien 38.370 USD. Männer haben ein Durchschnittseinkommen von 30.757 USD, Frauen 23.931 USD. Der Prokopfeinkommen der Stadt beträgt 15.114 USD. 17,8 % der Bevölkerung und 15,6 % der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze, davon sind 22,2 % Kinder oder Jugendliche jünger als 18 Jahre und 17,2 % der Menschen sind älter als 65.

Söhne und Töchter der Stadt


- Rick Barry, ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler
- Hubie Brown, ehemaliger US-amerikanischer Basketballtrainer
- Michael Chertoff, Heimatschutzminister der USA
- William F. Halsey, US-amerikanischer Admiral und während des Zweiten Weltkriegs Kategorie:Ort in New Jersey Kategorie:Ort mit Seehafen

Kunstmuseum

Ein Kunstmuseum ist ein Museum, in dem Kunst ausgestellt wird. Kunstmuseen entstanden oft aus den Sammlungen einflussreicher Persönlichkeiten im 18. Jahrhundert. Einzelne Sammlungen wurden schon früher der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wie zum Beispiel die Uffizien in Florenz im Jahre 1580. Zu den bedeutendsten Kunstmuseen gehören:
- der Louvre und das Musée d'Orsay in Paris,
- das Museum of Modern Art in New York,
- die Uffizien in Florenz,
- die National Gallery in London
- und die Pinakotheken in München. !

Monet

Claude Monet (
- 14. November 1840, † 5. Dezember 1926) war ein französischer Maler des Impressionismus.

Werdegang

Claude Oscar Monet wurde am 14. November 1840 in Paris geboren, doch fünf Jahre später zogen seine Eltern in die Hafenstadt Le Havre. Schon mit 15 Jahren fiel er dadurch auf, dass er Karikaturen zeichnete. Der Landschaftsmaler Eugène Boudin führte den jungen Monet in die Freilichtmalerei ein. Gegen den Willen seines Vaters ging er 1859 nach Paris, wo er Malerei studierte.

Künstlerfreunde und Einflüsse

In Paris lernte er auch die Maler Edouard Manet, Camille Pissarro und Pierre-Auguste Renoir, mit denen zusammen er auch auf den ersten Impressionisten-Ausstellungen seine Bilder präsentierte, zu Beginn noch ohne großen Erfolg. Während eines Englandaufenthalts beeindruckte ihn das Werk des englischen Malers William Turner. Von Einfluss auf seine Bildgestaltung waren auch die Japanischen Holzschnitte, die seit 1850 in großer Stückzahl und mit hohem künstlerischen Niveau nach Europa gelangten und in ihrer Auffassung von Bildkomposition der abendländischen Tradition vollkommen entgegengesetzt waren. In London hatte er 1883 seine erste Einzelausstellung. Im gleichen Jahr zog er in ein Haus in Giverny bei Paris, in dem er die letzten zwei Jahrzehnte, sich seinem Garten und seiner Malerei widmend, verlebte. Giverny In Bildserien, z.B. von der Seine oder von der Kathedrale von Rouen unter verschiedenem Lichteinfall, aber auch in seine späten Seerosenbildern versuchte er, die unterschiedlichen atmosphärischen Licht- und Farbwirkungen auf der Oberfläche seiner Motive mit Hilfe von farbigen Flecken auf der Leinwand zu erfassen. Er hat möglicherweise nur deswegen mit verschwimmenden Formen und trüben Farben gemalt, weil er kurzsichtig war und an grauem Star litt, wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet. Der britische Kunstliebhaber und Augenarzt Patrick Trevor-Roper sagt, Monet habe eine Brille stets mit der Begründung abgelehnt, so scharf wolle er die Welt dann doch nicht sehen. Nach einer Operation wegen seines Augenleidens sei er von der Farbgebung in seinen Gemälden entsetzt gewesen und habe viele Bilder mit kräftigeren Tönen übermalt.

Der Garten von Giverny

1883 mietete Monet nicht weit von Paris ein Haus in dem kleinen Dorf Giverny, das er dank seines wirtschaftlichen Erfolges 1890 kaufen konnte und in dem er 43 Jahre lang lebte. Zu dem Haus gehörte ein verwilderter Gemüsegarten, den Monet zunächst selbst bearbeitete. Er gestaltete ihn völlig um in einen farblich aufs feinste abgestimmten Blumengarten. Ab 1890 beschäftigte er sechs Gärtner, die auchdie beiden Gewächshäuser betreuten. 1893 erweiterte er den Garten um ein weiteres Stück Land, das an den Fluß Ru, einen Seitenarm der Epte, grenzt. Mit Erlaubnis der Gemeinde leitete er den kleinen Fluß um und legte seinen berühmten Wassergarten an. In diesem Garten befindet sich die grüne japanische Brücke, die ebenso wie die Seerosen des Teichs Motiv auf vielen seiner Bilder sind. Im Garten von Giverny entstand die Serie seiner großformatigen Seerosenbilder, die Grandes Décorations des Nymphéas, heute im Besitz des französischen Staates.

Wichtige Lebensdaten

Giverny Giverny Giverny Giverny
- 1860 Besuch der freien Malschule Académie Suisse in Paris, wo er Camille Pissarro kennenlernt
- 1861 Militärdienst in Algerien, Austritt wegen Typhuserkrankung
- 1862 Eintritt in das freie Atelier von Charles Gleyre, dort befreundet er sich mit Auguste Renoir, Alfred Sisley und Frédéric Bazille
- 1868 Selbstmordversuch
- 1874 Erste Impressionisten-Ausstellung in den Räumen des Fotografen Nadar
- 1876 Beginn der Malerei von Serien gleicher Motive bei unterschiedlicher Beleuchtung
- 1879 Tod seiner Frau Camille am 5. September im Alter von 32 Jahren
- 1916 Staatsauftrag für den Seerosen-Zyklus

Werke (Auswahl)


- 1866, Camille (Die Dame im grünen Kleid)
- 1866, Frauen im Garten
- 1867, Die Kirche Saint-Germain-l´Auxerrois
- 1868, Der Fluss/Am Ufer der Seine bei Bennecourt
- 1870, Das Hotel de Roches Moires in Trouville
- 1872, Regatta in Argenteuil
- 1873, Impressionen - soleil levant
- 1873, [http://www.ibiblio.org/wm/paint/auth/monet/paris/capucines.jpg Boulevard des Capucines]
- 1873, Eisenbahnbrücke bei Argenteuil
- 1873, Mohnfeld bei Argenteuil
- 1874, Seinebrücke bei Argenteuil
- 1875, Spaziergang, Frau mit Sonnenschirm
- 1877, Der Bahnhof Saint-Lazarre, Ankunft eines Zuges
- 1878, Die Rue Saint-Denis am 30. Juni 1878
- 1879, Die Kirche von Vétheuil, Winter
- 1879, Camille Monet auf dem Totenbett
- 1879, Vétheuil im Nebel
- 1879, Der Eisgang bei Vétheuil
- 1890, Stilleben mit Birnen und Trauben
- 1882, Spaziergang über die Felsen von Pourville
- 1885, Mohnblumenfeld
- 1886, Die "Pyramide" bei Port-Coton
- 1886, Felsklippen bei Belle-Ile. Gemälde gilt als Beispiel für die Integration der Sprache der Japanischen Holzschnitte in seine Malerei
- 1891, Drei Pappeln im Sommer
- 1891, Serie: Heuhaufen
- 1894, [http://www.ibiblio.org/wm/paint/auth/monet/rouen/ Serie: Die Kathedrale von Rouen]
- 1898, Seerosen
- 1899, Das Parlament von London
- 1899, Die Japanische Brücke
- 1901, Weg im Garten des Künstlers
- 1903, Seerosen Wasserlandschaft, Wolken
- 1904, London, das Parlament, Sonne und Nebel
- 1916, Seerosen
- 1917, Seerosen
- 1919, Seerosen
- 1920, Seerosen (1916-26)
- 1922, Seerosenteich abends (1916-22)
- 1922, Die Japanische Brücke

Literatur


- Matthias Arnold: Claude Monet. 2. Auflage. Rowohlt-Verlag, Reinbek 2003. ISBN 3-499-50402-2
- Daniel Wildenstein: Monet. 4 Bände. Taschen-Verlag, Köln 1996. ISBN 3-8228-8725-0

Weblinks


-
- Die meisten [http://www.impressionismus-gemaelde.de/Claude_Monet/ Gemälde von Claude Monet] im Überblick.
- [http://monet.uffs.net Claude Monet Gemälde]
- Infos und Werke Monets bei [http://www.ibiblio.org/wm/paint/auth/monet/ ibiblio].
- [http://www.accents-n-art.com/fine_art_prints/claude_monet_prints.htm De Werken van Claude Monet's bij Accent-n-Art.com].
- [http://www.artofmonet.com/ Art of Monet - über 500 Gemälde, Biografie usw.]
- [http://www.malarze.walhalla.pl/galeria.php5?art=12 Art Gallery - Claude Monet] Monet, Claude Monet, Claude Monet, Claude Monet, Claude Monet, Claude ja:クロード・モネ ko:클로드 모네

Andy Warhol

Andy Warhol, Geburtsname Andrew Warhola, (
- 6. August 1928 in Pittsburgh; † 22. Februar 1987 in New York City) war ein US-amerikanischer Künstler, Filmemacher, Verleger sowie Mitbegründer und bedeutender Vertreter der amerikanischen Pop-Art.

Leben

Warhol war der jüngste von drei Söhnen einer armen Bauernfamilie. Seine Eltern Ondrej (Andrew) Warhola (1888-1942) und Julia Warhola, geborene Zavacky (1892-1972), waren ruthenische US-Immigranten aus dem Dorf Miková bei Medzilaborce (Karpaten) im Norden der Slowakei. Andy Warhol kokettierte gern mit seinem Geburtsdatum und „verjüngte“ sich gelegentlich auf den Jahrgang 1930, manchmal sogar auf 1933, weshalb in Biografien oft unterschiedlichste Angaben zu finden sind; er bekannte sich jedoch zu seinem Geburtsort Pittsburgh. Im Alter von 8 Jahren erlitt Warhol eine Art Nervenzusammenbruch, gepaart mit einer seltenen Pigmentstörung, so dass man ihn lange für einen Albino hielt. Das bettlägerige Kind entwickelte schnell eine Leidenschaft für Comics, TV-Serien und Kinofilme, begann zu zeichnen und Papierfiguren auszuschneiden. In dieser Zeit entstand eine intensive Bindung Warhols zu seiner Mutter Julia. 1945 studierte Warhol Gebrauchsgrafik am Carnegie Institute of Technology, der heutigen Carnegie Mellon University, und machte seinen Abschluss in Malerei und Design. Nach Ende des Studiums zog er mit seinem Kommilitonen, dem Künstler Philip Pearlstein, nach New York. Anfang der 50er lebte Warhol quasi „von der Hand im Mund”, machte Gelegenheitsjobs als Grafiker bei Werbeagenturen oder verkaufte Obst und Gemüse auf der Straße. In dieser Zeit entwickelte er seine Technik des drop and dripping, einer Methode, die seine späteren Siebdrucke vorwegnahm: Mit Tinte und Tusche gezeichnetete Motive von Engeln, Putten, Schmetterlingen oder Katzen wurden mit einem Blatt Löschpapier kopiert und auf ein neues Blatt übertragen. So entstanden in Zusammenarbeit mit der Designerin Suzie Frankfurt vielfältige geistreiche Beiträge für Zeitschriften, Magazine, Grußkarten und Werbegeschenke sowie humorvolle Kochbücher („Wild Raspberries”, 1959). Auf sogenannten "Colouring Partys" lud er Freunde und Gäste ein, welche dazu beitrugen, seine Arbeiten farbig auszumalen (was bereits auf die spätere serielle „fabrikartige” Produktionsweise seiner Werke und Filme durch Mitarbeiter hindeutet). Obwohl Warhol als Werbegrafiker überaus erfolgreich war, wählte er dennoch bald den künstlerischen Weg und suchte neue Ideen für seine Bilder auf Leinwand und fixierte sich hierbei auf triviale Sujets; Hollywoodstars, Comic- und Cartoon-Motive, wie Micky Maus, Popeye oder Superman, welche er anfangs per Hand und später mittels Siebdruck anfertigte und vervielfältigte. Mit diesen der Werbeszene entnommenen Abbildungen distanzierte er sich bewusst vom Abstrakten Expressionismus eines Cy Twombly oder den Action Paintings eines Jackson Pollock. Resigniert musste er allerdings bald feststellen, das sein Künsterkollege Roy Lichtenstein das Terrain bereits mit ähnlichen Motiven bestritt. Kurzerhand konzipierte Warhol mit seinem Talent zur Improvisation eine Schaufensterkollektion aus den "abgelegten" Werken für das Kaufhaus Bonwitt Teller in der New Yorker 5th Avenue. Anfang der 60er, machte er sich mit dem Siebdruck vertraut und begann intensiv Bilder aus Flugblättern, Kinoheften, Zeitschriften wie Life oder dem Time-Magazine auszuschneiden und zu sammeln, um sie für seine Bilder zu verwenden. Eines der bekanntesten Werke aus dieser Zeit dürfte wohl die Abbildung eines Kinostandbildes aus dem Film Niagara mit Marilyn Monroe sein, das Warhol über Jahre hinweg in unzähligen Variationen verarbeitete. Unzählige „Elvise”, „James Deans” und „Liz Taylors” sollten folgen. Diese Arbeiten wurden teilweise nur auf Anweisung Warhols von seinem jungen Mitarbeiter, dem Künstler Gerard Malanga angefertigt. Überdies kolportierte er die Beerdigung John F. Kennedys in einer Bildserie. Warhol verwendete alles, was er irgendwie als "glamourös" oder zumindest für interessant befand oder reflektierte in seinen Bildern und Objekten Konsum- und Supermarktartikel. Bereits zu diesem Zeitpunkt fixierte sich Andy Warhol zunehmend auf seine zweite Leidenschaft: Den Film. Mittels einer billigen Bolex-Kleinfilmkamera begann er Mitte der 60er sporadisch Aufnahmen von Besuchern, Künstlerfreunden und anderen Prominenten (z.B. Mick Jagger, Bob Dylan, Marcel Duchamp und Salvador Dali) seines stets offenen Ateliers und Studios, der Factory, zu machen. Zusammen mit seinem Assistenten Malanga, dem Fotografen Billy Name und anderen Protagonisten drehte Warhol unzählige Filme in Massenproduktion. Die ersten Filme waren zunächst stumm, in schwarz-weiß gehalten, ohne plausible Handlung und meistens monotone und serielle Belichtungen von Menschen mit teilweise belanglosen Ereignissen (Screenshots). Gegen Ende der 60er setzte Warhol vermehrt auf das Filmgeschäft, drehte in Farbe und Spielfilmlänge. Er fungierte allerdings nur noch als Produzent, während er die Regie zunehmend seinem Mitarbeiter Paul Morrissey überließ. Überdies versuchte er sich mit der Rockgruppe Velvet Underground als Musikproduzent und evozierte öffentliches Aufsehen mit der Band durch diverse Multimedia-Happenings wie das Exploding Plastic Inevitable. Nach einem Attentat durch die radikale Frauenrechtlerin Valerie Solanas am 3. Juni 1968, bei dem Warhol durch zahlreiche Schusswunden lebensgefährlich verletzt wurde und längere Krankenhausaufenthalte verbringen musste (was für den Phobiker und Hypochonder Warhol wohl ein persönlicher Horror gewesen sein mag), änderte sich sowohl sein offener Umgang mit den Factory- Mitarbeitern und -Besuchern als auch das Werk des Künstlers; er konzentrierte sich wieder verstärkt auf seine Bilder und Siebdrucke, ließ sein Atelier von Kameras überwachen und überließ das Geschäftliche zunehmend seinen Angestellten. So setzte er alsbald den jungen Aufsteiger Frederick „Fred” Hughes in den Führungsstab seiner Kunstmaschinerie, während sich Morrissey weiterhin um die Filmproduktion kümmerte. Narzisstisch wie Warhol gewesen sein mag, ließ er seine Schussverletzungen von dem amerikanischen Starfotografen Richard Avedon ablichten. Die Factory verwandelte sich letztlich von der angesagten „Szenelocation” in ein normales Bürohaus. Nachdem durch das Attentat sein eigenes "Partyrefugium" zerstört worden war, stürzte sich Warhol selbst in den frühen 70ern in die Partyszene und zählte bald zu den Stammgästen des Studio 54, einer der damals meist frequentierten Diskotheken New Yorks. 1972 stirbt seine geliebte Mutter Julia; ein erneuter Anlass für den Künstler sich in einer Siebdruck-Serie mit dem Thema Tod auseinanderzusetzen („Skulls”, „Shadows” etc.). Mit den fortschreitenden 70ern begann Warhol (in seinem Sinne) aus Kunst schließlich Kommerz zu produzieren: Er porträtierte wie am Fließband jeden, der ihm das entsprechende Honorar bezahlte. Er bemalte Fahrzeuge von Autofirmen wie BMW oder Mercedes und war stets gern gesehener Gast in Video- und TV-Produktionen. Seine (meist prominenten und zahlungskräftigen) „Kunden” lichtete er in seinen Sessions (Sitzungen) mit der Polaroidkamera ab, die er anschließend zur Belichtung der Druckschablonen für seine Siebdrucke gab. Zunehmend konzentrierte er sich überdies auf die Kolportage, machte unendliche Tonbandaufnahmen und lichtete hemmungs- und wahllos Stars und Sternchen der New Yorker Szene für seine Zeitschrift Interview ab. Gern und schonungslos kompromittierten er und seine Mitarbeiter ihre oft alkoholisierten oder drogenberauschten „Interviewpartner” mit den Artikeln und Fotografien ihrer Zeitschrift. In den 80ern arbeitete Warhol mit befreundeten Künstlern, wie Keith Haring, Jean-Michel Basquiat oder Francesco Clemente zusammen. In dieser Phase entstanden einige gemeinsame Gemälde; jeder Künstler arbeitete hierbei in seiner eigenen Technik. Eine seiner letzten großformatigen Arbeiten sollte die Auseinandersetzung mit Leonardo da Vincis Abendmahl werden. Am Morgen des 22. Februar 1987 verstarb Warhol überraschend und unter bis heute ungeklärten Umständen an den Komplikationen einer Gallenblasenoperation im New York Hospital. Den Obduktionsberichten zufolge soll er im Schlaf einen Herzinfarkt oder einen Lungen-Stillstand erlitten haben. Er wurde im engsten Familienkreis in seinem Geburtsort Pittsburgh beigesetzt. Mit einer Messe in der St. Patrick's Cathedral wurde dem Künstler unter Teilnahme von über 2000 Trauergästen gedacht. Testamentarisch wurde Fred Hughes als Nachlassverwalter Warhols bestimmt. Als Haupterben seines Vermögens (das New York Magazine schätzte es damals auf über 100 Millionen US-Dollar) hatte der Künstler, neben Familienmitgliedern, die Gründung der Stiftung Andy Warhol Foundation for Visual Arts bestimmt. Stiftung ein Porträt des Präsidenten (14. Juni 1977)]]

Betrachtungen zur Person

Andy Warhol war eine introvertierte, scheue und undurchsichtige Persönlichkeit. Er zeigte sich in den 60ern zumeist mit weissblond gefärbter Perücke und dunkler Sonnenbrille. Warhol gab nur wenig von sich preis, war wortkarg und stilisierte sich selbst zur Sphinx und Ikone der New Yorker Kunstszene. In Interviews und Gesprächen entzog er sich geschickt den Erwartungen zu seiner Person und übte sich konsequent darin, den Mythos „Andy Warhol“ aufzubauen. Manchmal sandte er sogar Doppelgänger zu Presseterminen und Vernissagen. Er hatte eine sehr enge Bindung zu seiner Mutter, war religiös (er ging jeden Sonntag in den katholischen Gottesdienst) und neigte zu einer fast zwanghaften Kauf- und Sammelwut, die sich sowohl in seiner Arbeit wie in seinem Privatleben widerspiegelte. Obwohl der Künstler lebenslang unter der Angst litt wieder zu verarmen, gab es kaum einen Flohmarkt in New York, der von ihm verschont wurde und auf dem er nicht wenigstens einen Gegenstand kaufen „mußte”, wie er es einmal in seinen Aufzeichnungen schilderte. Unzählige von ihm als Zeitkapseln bezeichnete Kisten wurden später in seinem Nachlaß gefunden, darin fanden sich auch so triviale Dinge wie Einkaufstüten, Servietten aus Hotelrestaurants, Kaugummipackungen und viele andere Alltagsgegenstände. Warhols geräumiges Privathaus war indes eine einzige Ansammlung von Kunstwerken historischer und zeitgenössischer Künstlerkollegen (Lichtenstein, Rauschenberg, Twombly), wertvollen Möbeln, Unmengen von Nippesgegenständen und Kitschobjekten (z.B. Micky Mouse Figuren), edlem und billigstem Porzellan, Fundsachen, Kaugummiautomaten und vielem anderen mehr. Die Versteigerung seines Nachlasses soll, Presseartikeln zufolge, fast um die 900 Millionen US-Dollar erzielt haben. In seinen, 1989 posthum von seiner Sekretärin und engsten Vertrauten Pat Hackett veröffentlichten Tagebuchaufzeichnungen, erfährt man mehr über den Menschen Andy Warhol und seine wahre Persönlichkeit. Interpretiert man das Buch, muß Warhol in den ausgehenden 80ern wohl zunehmend unter Ängsten, Krankheiten (u.a. die Folgen des Attentats) und daraus widerum resultierender Hypochondrie sowie zunehmender Vereinsamung bedingt durch gescheiterterte (homosexuelle) Beziehungen gelitten haben. Den deutlichsten Einschnitt in seinem Leben stellte aber vermutlich das Attentat durch Valerie Solanas dar.

Werk

Warhols Beitrag zur Etablierung der Pop-Art in der bildnerischen, darstellenden wie kinematografischen Kunst in den 1960er Jahren ist bedeutend. Seine Karriere begann bereits in den 1950er Jahren als Illustrator für Mode-, Hochglanz- und Lifestylemagazine und entwickelte sich rasant. Schon 1952 hatte er seine erste wichtige Einzelausstellung und stellte 1956 im Museum of Modern Art in New York aus. Andy Warhols Werk ist eine maschinelle Persiflage auf die Konsumgesellschaft und teilweise durchzogen von schwärmerischen und homoerotischen Anspielungen (die frühen Grafiken und späteren Filme). Warhols Bildwerke leben von einer experimentellen und grell-luminiszenten Farbgebung (meist mittels Acrylfarben), bei der er bewußt auf generativ bedingte Verfremdung setzte und auch stoisch Fehler beim Kopieren von Vorlagen akzeptierte oder die Herstellung der Siebdrucke seinen Mitarbeitern überließ. Viele Arbeiten stammen noch nicht einmal aus seiner Hand. Oft amüsierte er sich bei Galerie- oder Museumsbesuchen über Fälschungen seiner eigenen Werke. Seine Arbeit ist von Originalität, subtilem Humor aber auch Zynismus geprägt; seien es seine "Do-It-Yourself"-Bilder zum Selbstausmalen, Camouflagemuster, Inversionen oder die Bildreihe Electric Chair (elektrischer Stuhl), von der er selbst sagte, er fertige sie in jeder Farbe solange sie nur zu den Gardinen passe... Warhols Kunst war stets geprägt durch die serielle Reproduktion, bzw. Reproduzierbarkeit von Bildgegenständen, Alltäglichem, Trivialem und Banalem. Stets von der Idee des „Kopierens” und der konsequenten Abfolge fasziniert (u.a. durch seine Filmleidenschaft), versuchte Warhol zunächst Bilder aus Kinomagazinen per Hand abzuzeichnen. In der Folge machte er sich schließlich mit der Methode der Serigrafie (dem Siebdruck) vertraut und begann normale alltägliche, gegenwärtige und vertraute Motive aus sämtlichen Medien (Zeitungen, Magazine) zu filtern und umzusetzen. Aus diesem Grunde wurde Warhol oft mit dem Vorwurf des Plagiats bezichtigt. Er wählte bevorzugt grelle Acrylfarben und starke Farbkontraste für seine Bilder (z.B. Marilyn, Elvis, Liz). Ab den 70ern suchte Warhol verstärkt nach neuen Techniken und Ausdrucksformen (z.B. die "Piss Paintings", mit Urin per Oxidation auf Kupferfarbe „gemalte” Bilder. In seinen späteren Arbeiten verwendete er u.a. auch Diamantstaub in seinen Arbeiten. (z.B. die Porträtserie von Joseph Beuys). Vorrangig sind seine Porträts bekannter Persönlichkeiten (Marilyn Monroe, Elvis Presley, Liz Taylor, Mao und vielen anderen mehr. Er interessierte sich indes auch für die Ästhetik der Ware und der Konsumgesellschaft, wobei Konsum von ihm positiv gesehen wurde. Umstritten ist, ob dies eine Variante der Überidentifikation darstellte, wie auch viele seiner Statements. Er liebte die Künstlichkeit und raffinierte Kolportagen und schaffte es (als gelernter Grafiker) geschickt, sich selbst als Image/Marke zu erfinden und zu feiern. Sein Werk folgt dem beständigen Versuch, die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz, also kommerziell angewandter Kunst (Werbung, Design) und bildender Kunst (Hochkultur) aufzuheben. Er vertrat gerne das Ideal einer Business-Kunst. In seinen „Factory“ genannten Ateliers, verschiedenen in New York gelegenen Fabrikhallen, arbeitete er ab den 60er Jahren an unterschiedlichsten Projekten. Die Factorys waren quasi Warhols Experimentierfeld: Atelier, Filmstudio und „Partylocation“ mit anschließendem „Wohnort“ für die Protagonisten zugleich bildeten sie den Pool der kreativen Szene New Yorks. Stars wie Bob Dylan, Mick Jagger oder Jim Morrison fanden sich hier ein; Künstlerkollegen wie Salvador Dali oder Marcel Duchamp machten ihre Aufwartung. Warhol spezialisierte sich anfangs auf die Serigrafie (Siebdruck). Ausgangsmaterial hierfür waren meistens Bilder aus den Medien, wie beispielsweise das Lifemagazin oder Film-, Post- und Autogrammkarten. Später verwendete er bevorzugt eigene Polaroidaufnahmen für seine Arbeiten. Viele von Warhols Bildern wurden aber nicht nur von ihm selbst, sondern auch von seinen Assistenten wie z. B. Gerard Malanga ausgeführt. Berühmt sind beispielsweise die dreidimensionalen Brillo-Boxen (Siebdrucke eines Waschmittels auf Holzkisten), die Campbell-Suppendosen, unzählige Marilyn Monroe-Porträts (teilweise negativ angefertigt) oder die in der Tradition eines Memento Mori angefertigten Serien von Autounfällen, Schädeln oder elektrischen Stühlen. Bevorzugt wählte er 100 x 100 cm große Leinwände für seine Werke. Indes wandte sich der besessene Kinofan Warhol auf seiner Suche nach neuem Material zunehmend auch der eigenen Filmproduktion zu. Wohl auch inspiriert durch Filmemacher wie Jonas Mekas erstand er billige Bolex-16mm-Kamera und begann Mitarbeiter seiner Factory, Prominente und Unbekannte in allen erdenklichen Situationen zu filmen. Bekannt aus der Zeit der 60er sind eine unzählige Reihe von Underground-Filmen wie etwa ein 8 Stunden langes Porträt des Empire State Buildings in einer einzigen Kameraeinstellung, den 45 Minuten lang einen Pilz essenden Pop-Art Künstler Robert Indiana oder unzählige sogenannte Screen Tests (zusammen mit Malanga). Mit der von ihm geförderten und anfangs auch produzierten Rockgruppe Velvet Underground, bestehend aus (Lou Reed, John Cale, Sterling Morrison und Maureen Tucker, sowie (anfangs) der deutschstämmigen Sängerin Nico) konzipierte er die, für damalige Zeiten prätenziösen wie skandalösen Multimedia-Happenings („Exploding Plastic Inevitable“).
Diese Performances betäubten das Publikum einerseits durch den ohrenbetäubenden Verstärkerlärm Velvet Undergrounds, Filmprojektionen und intensiven Licht- und Stroboskopeffekten andererseits schockierten sie durch ihre sexuellen Provokationen der tanzenden Akteure (zumeist Gerard Malanga und die Schauspielerinnen Mary Woronov und Edie Sedgwick). Nach einem Attentat durch die Frauenrechtlerin Valerie Solanas 1968, bei dem Warhol durch zahlreiche Pistolenschüsse lebensgefährlich verletzt wurde, ließ es der Künstler ruhiger angehen: Die „Factory“ wandelte sich zum schlichten Bürohaus, er selbst sah sich zunehmend als Filmproduzent und überließ die handwerkliche Ausführung von Arbeiten seinen Adlaten. In den 70er Jahren war er begeisterter Besucher der New Yorker Party- und Glamour-Szene z.B. das Studio 54, wo er zunehmend Prominente auf Polaroidaufnahmen portraitierte. Bekannt aus dieser Zeit sind seine Filme mit Junkies, die an Pornographie grenzen (Flesh, Trash, Blue Movie), deren Regie er allerdings zunehmend Paul Morrissey überließ. Camp-Filme wie der Western Lonesome Cowboys oder die Horror-Filme Flesh for Frankenstein/Andy Warhols Frankenstein und Blood for Dracula/Andy Warhols Dracula entstanden also weitgehend unter der Regie von Paul Morrissey, der Schauspieler Joe Dallesandro gehörte dabei fast immer zur Besetzung. Sie überzeichneten und überschritten die jeweiligen Genres, im Fall von Lonesome Cowboys z.B. durch improvisiertes Spiel und homosexuelle Cowboys, im Fall von Blood for Dracula durch Udo Kier als schwächlichem Graf Dracula, der auf der Suche nach einer Jungfrau eher Mitleid erregte als Angst einflösste. Das weltweit bekannte Zungenlogo, Markenzeichen der Rolling Stones ist entgegen vieler landläufiger Meinungen nicht von Andy Warhol, sondern von John Pasch designed. In den 80ern verband ihn eine Freundschaft mit dem jungen Graffiti-Künstler und Maler Jean-Michel Basquiat, mit dem er auch zusammenarbeitete. Sein Einfluss auf Kunst und Popkultur der 90er und der Jahrtausendwende ist weitreichend. Künstler und Künstlerinnen wie z. B. Jeff Koons, Mariko Mori, Res Ingold (Ingold Airlines), oder auch die Literaten der Popliteratur können in Selbstbespiegelung und postmodern-leichter Weltsicht als seine Nachfolger betrachtet werden. Popliteratur

Werke (Auswahl)


- 1963, „White Car Crash 19 Times“
- 1964, „Marilyn“
- 1964, „Flowers“
- 1964, „Campbell Soup“
- 1964, „Jackie“, Triptychon, Museum Ludwig, Köln
- 1972, „Mao“
- 1975, „Mick Jagger“, Neue Galerie – Sammlung Ludwig, Aachen
- 1980, „Holstentor“, Lübeck, [http://www.museen-sh.de/ml/einzBild600.php?titel=Andy%20Warhol%3A%20Holstentor&w=600&h=512&bild=../eingabe/bilder/data/600/72/L1.jpg©right=Kunsthalle%20St.%20Annen – Kunsthalle St. Annen]
- 1987, „Joseph Beuys“, Galerie Bernd Klüser, München
- „Thirty Are Better Than One“ (Eine Verfremdung von Leonardo da Vincis Mona Lisa)
- „The Last Supper“ (Eine Verfremdung von Leonardo da Vincis Das Abendmahl) In den 1980ern diverse Gemeinschaftsarbeiten mit den befreundeten Malern Jean-Michel Basquiat und Francesco Clemente

Literatur


- «Warhol» von David Bourdon, 1989, DuMont Köln, ISBN 3770123387 (deutsch)
- «Andy Warhol – Das Tagebuch» (The Andy Warhol Diaries) von Pat Hackett, 1989, Droemer Knaur, ISBN 3-426-26429-3 (deutsch)
- «Die Philosophie des Andy Warhol von A bis B und zurück» von Andy Warhol, Neuauflage 1991, Droemer Knaur (vergriffen)
- «Andy Warhol Superstar» von Isabelle Dufresne (Ultra Violet), ISBN 3785705352
- «The Velvet Years. Warhols’s Factory 1965-67» von Stephen Shore (Fotos) und Lynne Tillman (Text) 1995 by Pavilion Books ISBN 1857933230 (englisch)

Filmographie / Videographie (Auswahl)


- Sleep (1963), (Produzent und Regie)
- Empire (Film), (1964), (Produzent und Regie)
- 13 Most Beautiful Women / 13 Most Beautiful Boys (1965), (Produzent und Regie)
- The Kitchen (1965), (Produzent und Regie)
- Beauty #2 (1965), (Produzent und Regie)
- Bike Boy (1966), (Produzent und Regie)
- Chelsea Girls (1966/67), (Produzent und Regie)
- Flesh (1968) (Produzent)
-
      - (Four Stars) (1967), (Produzent, Regie und Drehbuch)
- Blue Movie (1968) (Regie, Drehbuch und Kamera)
- Lonesome Cowboys, (1968) (Produzent und Regie)
- Trash (1970), (Produzent)
- Women in Revolt (1970), (Produzent, Regie und Drehbuch)
- Andy Warhol's Frankenstein (1974), (Produzent)
- Andy Warhol's Bad (1976), (Produzent)
- Cocaine Cowboys (1979), (Darsteller)
Anmerkung zu Filmen und Videos:
Warhol hat (zusammen mit Gerard Malanga und Paul Morrissey) eine unzählige Reihe von Filmen mit meist experimentellem Charakter produziert, die teilweise chronologisch nicht mehr erfaßbar sind; so dauerte beispielsweise der Film
      - (Four Stars)
circa 24 Stunden, wurde nur ein einziges Mal aufgeführt und anschließend in unterschiedliche Einzelfilme zerschnitten. Manche Filme wurden teilweise für Warhols Exploding Plastic Inevitable Happeningshows verwendet.
Überdies trat Warhol selbst in den 80ern in zahlreichen Fernseh-, Werbe- und Videospots auf (z.B. für die Computerfirma Apple; in einem Video der Band Curiosity Killed the Cat oder in der TV-Soap-Opera Love Boat.)

Diskographie


- The Velvet Underground & Nico, (Das legendäre „Bananenalbum“), Schallplatte 1967, remasterte CD Version 1996
- Lou Reed, John Cale: Songs for Drella. CD,WB 1990 (eine posthume musikalische Hommage an Andy Warhol)

Weblinks


-
- [http://www.warhol.org Das Andy Warhol Museum in Pittsburg] (englisch)
- [http://www.bad-bad.de/burda-museum/warhol.htm Biografie Andy Warhol]
- [http://www.artfacts.net/index.php/pageType/artistInfo/artist/328/lang/2 Aktuelle Ausstellungen mit Andy Warhol]
- [http://pro.corbis.com/creative/warhol/?linkid=150000 Bilder]
- [http://poster-art-gallery.com/pop-art/reproduction-andy-warhol.php Die Kunst des Andy Warhol] Poster, Reproduktionen, seine Philosophie und andere Informationsquellen]
- [http://www.warholstars.org Ausführliche Site über die meisten Akteure und Mitwirkenden aus Warhols Factory] (englisch)
- [http://www.joedallesandro.com/html/film_warhol_morrissey.htm Die Warhol/Morrissey-Filme] (englisch)
- [http://stores.ebay.de/Orig-Leinwand Auf den Spuren von Andy Warhol]
- [http://www.factorymade.org «Factory Made» – Website über die Factory] (englisch)
- [http://www.malarze.walhalla.pl/galeria.php5?art=70 Art Gallery – Andy Warhol]

Mitarbeiter, Protagonisten und „Superstars“ aus Warhols Umfeld (Auswahl)


- Paul America
- Brigid Polk alias Brigid Berlin
- Candy Darling
- „Baby“ Jane Holzer
- Gerard Malanga
- Paul Morrissey
- Nico
- Ondine
- Edie Sedgwick
- Ingrid Superstar
- International Velvet alias Susan Bottomly
- Lou Reed & Velvet Underground
- Mary Woronov
- Ultra Violet alias Isabelle Collin Dufresne
- Viva alias Susan Hoffman
- Chuck Wein Warhol, Andy Warhol, Andy Warhol, Andy Warhol, Andy Warhol, Andy Warhol, Andy Warhol, Andy Warhol, Andy ja:アンディー・ウォーホル simple:Andy Warhol

Hobey Baker

Hobart Amery Hare Baker (
- 15. Januar 1892 in Wissahickon, Pennsylvania; † 21. Dezember 1918 in Toul, Frankreich) war ein US-amerikanischer Eishockeyspieler und einer der ersten 12 Mitglieder der Hockey Hall of Fame, bei deren Gründung im Jahre 1945. Hobart "Hobey" Baker war die Erste in den Vereinigten Staaten von Amerika geborene Eishockeylegende. Baker verbrachte zwei Jahre (1908 bis 1910) an der St. Paul's School in Concord, New Hampshire. Hier wuchs er zu einem herausragenden Athleten heran, und seine Fähigkeiten des Schlittschuhlaufens und seine Schußtechnik waren auf einem höchsten Level. 1910 ging er an die Princeton Universität und wurde sehr schnell zum Führungsspieler der dortigen Eishockeymannschaft, den Princeton Tigers. Baker führte die Tigers zu einem Titelgewinn im Jahre 1913/14. Gleichzeitig war er noch Kapitän des Football-Teams. Obwohl sehr schnell professionelle Clubs auf ihn aufmerksam wurden, wollte er doch eigentlich nur aus Spaß und Freude Eishockey spielen. Bevor er sich hier entscheiden sollte, meldete er sich als Pilot im Ersten Weltkrieg. Hier wurde er für das Croix de Guerre für seinen beispiellosen Einsatz unter Beschuß vorgeschlagen.
Tragischerweise verlor Baker sein Leben bei einem Flugunglück nach dem Krieg in Toul, Frankreich. Heute wird der Hobey Baker Memorial Award an den besten College Hockey Spieler in den Vereinigten Staaten vergeben. Die Princeton Tigers benannten ihre Sportarena nach diesem herausragenden Sportler. Baker ist Mitglied der United States Hockey Hall of Fame und der College Football Hall of Fame. 1945 wurde er mit der Aufnahme in die Hockey Hall of Fame geehrt.

Auszeichnungen


- 1945: Aufnahme in die Hockey Hall of Fame
- 1987: Lester Patrick Trophy

Weblinks

[http://www.legendsofhockey.net:8080/LegendsOfHockey/jsp/LegendsMember.jsp?type=Player&mem=P194502&list=ByName Bakers Eintrag in der HHOF] (engl.) Baker, Hobart Amery Hare Baker, Hobart Amery Hare Baker, Hobart Amery Hare Baker, Hobart Amery Hare

James Baker

James Addison Baker III (
- 28. April 1930 in Houston, Texas) ist ein US-amerikanischer Politiker und Diplomat. Er war Außenminister der Vereinigten Staaten unter Präsident George H. W. Bush.

Studium und Arbeit als Anwalt

Baker studierte Jura, zunächst an der Universität Princeton. Von 1952 bis 1954 diente er als Lieutenant im US Marine Corps, danach studierte er weiter an der Universität von Texas in Austin, wo er 1957 zum Dr. jur. promovierte. Bis 1975 arbeitete er dann in einer Anwaltskanzlei. Daneben begann er eine politische Karriere. Er war zunächst Mitglied der Demokraten, wechselte dann aber zu den Republikanern. Schon 1970 leitete er einen erfolglosen Wahlkampf George Bushs.

Politischer Aufstieg

Ab 1975 arbeitete er im Handelsministerium in der Regierung von Präsident Gerald Ford und war 1976 Leiter von dessen Wahlkampagne. 1980 leitete er erneut einen Wahlkampf für George Bush, nämlich in den Vorwahlen gegen den republikanischen Mitbewerber Ronald Reagan. Reagan gewann sowohl diese Vorwahlen als auch die US-Präsidentschaftswahl 1980. George Bush wurde Vizepräsident, und Baker wurde 1981 von Reagan zum Stabschef im Weißen Haus ernannt. Diesen Posten behielt er bis 1985, als er in Reagans zweitem Kabinett Finanzminister wurde.

Außenminister unter Bush I

Bei der US-Präsidentschaftswahl 1988 leitete er erneut den Wahlkampf von George Bush, der diesmal erfolgreich war. Baker wurde von Bush zum Außenminister ernannt. In den Wendejahren 1989/1990 setzte er sich für einen friedlichen Übergang vom Sozialismus zu Demokratie und Marktwirtschaft in Osteuropa und der Sowjetunion ein. Er nahm 1990 auch an den „2+4 Verhandlungen“ teil, wo er als starker Fürsprecher der deutschen Einheit auftrat. Die Unterstützung der USA gilt als wichtige Ursache für deren Gelingen. Im Zweiten Golfkrieg von 1991 schmiedete er die Allianz zur Befreiung Kuwaits unter Mandat der Vereinten Nationen. Für seine Verdienste wurde er 1991 mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet.

Tätigkeit seit 1992

Am 23. August 1992 trat Baker als Außenminister zurück und wurde erneut Stabschef im Weißen Haus. Nach der Niederlage Bushs gegen Bill Clinton bei der US-Präsidentschaftswahl 1992 arbeitete Baker wieder als Anwalt. 1997 wurde er zum UN-Sondergesandten für den Westsaharakonflikt ernannt. 2004 zog er sich von diesem Posten zurück, weil es nicht gelungen war, eine Eingung zwischen der Marokko, welches das Land annektiert, und der POLISARIO, die sich als Vertretung der „Demokratischen Arabischen Republik Sahara“ sieht, zu erreichen. Bei der Wahlkampagne von George Walker Bush im Jahr 2000 war Baker Rechtsberater der republikanischen Kampagne und überwachte für die Republikaner die Nachzählung in Florida. Seit Dezember 2003 ist James Baker Irak-Gesandter der US-Regierung. Er verhandelt unter anderem mit anderen Staaten darüber, dem Irak Schulden zu erlassen.

Weblinks


- Baker, James Baker, James Baker, James Baker, James Baker, James

George H. W. Bush

George Herbert Walker Bush (
- 12. Juni 1924 in Milton, Mass.) war in den Jahren 1989-1993 der 41. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist der Vater von George W. Bush, dem 43. US-Präsidenten. George W. Bush George W. Bush George W. Bush George Herbert Walker Bush wird auch als George W. Bush sen. oder einfach als 'George Bush' bezeichnet, um ihn von seinem Sohn (auch 'George W. Bush jun.' genannt) zu unterscheiden. Im privaten Rahmen haben die beiden ein eigenes Unterscheidungsmerkmal entwickelt: Jeder trägt eine Baseball-Mütze, der Vater mit Nr.41. und der Sohn mit 43, was die Zählung der US-Präsidenten seit George Washington wiedergibt. Das W. in beiden Namen ist eine Reminiszenz an den Großvater mütterlicherseits bzw. den Urgroßvater namens George Herbert Walker. Bush sen. hat sogar alle seine Vornamen diesem Ahnen zu verdanken. Vor seiner Präsidentschaft war er 1976/1977 Direktor der CIA und 43. US-Vizepräsident unter Reagan (1981-1989). Als Chef der CIA in den 1970ern baute er Saddam Hussein als Iraks starken Mann gegen den Iran auf. Als US-Präsident sah er sich aber veranlasst, gegen Saddam und zugunsten Kuweits den Golfkrieg zu beginnen. __TOC__

Familie und Ausbildung

George Bush ist Sohn von Prescott Bush, der Senator von Connecticut war. Er wuchs in Greenwich, Conn. auf und besuchte die Phillips-Akademie in Andover, Massachusetts, wo er als Kapitän des Baseball-Teams seine Führungsfähigkeit demonstrierte. Nachdem er im Juni 1942 seinen Abschluss gemacht hatte, trat er der Marine bei. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als bis dahin jüngster Marinepilot und erhielt für seinen Dienst das Distinguished Flying Cross, das Flugverdienstkreuz. Nach dem Krieg besuchte er die Yale-Universität und wurde in die Bruderschaft der Skull and Bones eingeführt, die ihn beim Aufbau von Beziehungen und politisch unterstützte, wie viele andere Präsidenten. Am 6. Januar 1945 heiratete er Barbara Pierce. In ihrer Ehe kamen sechs Kinder auf die Welt:
- George W., geboren 1946 (der 43.Präsident)
- Pauline Robinson (Robin), geboren 1949, gestorben 1953 an Leukämie
- John (Jeb), geboren 1953 (ab 1998 Gouverneur Floridas)
- Neil, geboren 1955
- Marvin, geboren 1956
- und Dorothy, geboren 1959.

Tätigkeiten in Wirtschaft und Politik

Es gab und gibt kaum Familien in den USA, die derart viele Ämter vereinten: sein Vater Prescott Bush war, trotz Nazi-Kollaboration, Senator, er selbst Präsident und Vize-Präsident, sein Sohn George W. Präsident und Gouverneur von Texas und Jeb Gouverneur von Florida. Nur die Familie von John Adams und die Kennedys wären vergleichbar. Der Bush-Clan gehört zu den mächtigsten und einflussreichsten Familien Amerikas. Bush versuchte sich im Ölgeschäft in Texas, unter anderem gründete er 1953 die Firma Zapata Oil. Die Jahre in Texas halfen dabei, seinen Sohn George W. als Texaner zu definieren, was diesem wiederum zu seinem politischen Aufstieg im zweitgrößten US-Staat verhalf. Seine politische Karriere begann 1962 als Vorsitzender der republikanischen Partei im texanischen Harris County. 1964 kandidierte er für den Senat und verlor gegen seinen demokratischen Konkurrenten Ralph Yarborough überraschend knapp. Aufgrund des guten Ergebnisses im von den Demokraten dominierten Texas wurde der ehemalige Vizepräsident und damalige Senator Kaliforniens Richard Nixon auf ihn aufmerksam. Mit Nixons Unterstützung wurde er 1966 als Abgeordneter eines wohlhabenden Bezirks in Houston in das Repräsentantenhaus gewählt und 1968 wiedergewählt. 1970 gab er sein Mandat auf und unternahm einen erneuten Versuch, zum Senator gewählt zu werden. Er scheiterte gegen Lloyd Millard Bentsen Jr., der das Amt bis 1993 innehielt. In den 1970er Jahren bekleidete er zahlreiche wichtige Ämter: Von 1971-1973 war er US-Botschafter bei der UNO, 1973/74 Vorsitzender des Nationalkommitees der Republikanischen Partei, 1974/75 Leiter des amerikanischen Verbindungsbüros in Peking und damit erster diplomatischer Vertreter der USA in China sowie in den Jahren 1976-1977 Direktor des Geheimdienstes CIA. 1980 verlor Bush die Vorwahlen als Kandidat der Republikaner gegen Ronald Reagan. Dieser bot ihm an, auf seinem Ticket als Vize-Präsident zu kandidieren. Zusammen gewannen sie die Wahl und zogen in das Weiße Haus ein. Reagan benötigte Bush u.a. zur Stärkung der Position gegen die Sowjetunion. Bush war vieles, was Reagan nicht war: ein Mann des Militärs, ein langjähriger Republikaner, ein Politiker mit internationaler Erfahrung, insbesondere mit der UNO, China und als Leiter der CIA. Ronald Reagan hingegen hatte nicht im Zweiten Weltkrieg gekämpft, begann seine politische Karriere als Demokrat und war Leiter der Schauspieler-Gewerkschaft SAG. Ab März 1981 wurde Bush Koordinator aller außenpolitischen und innenpolitischen Tätigkeiten der Regierung in Krisenzeiten.

Präsidentschaft

1984 wurden George H. W. Bush und Ronald Reagan wiedergewählt, und 1988 zog Bush mit dem Vize-Kandidaten Dan Quayle in seinen eigenen Wahlkampf, den er diesmal gegen die Demokraten Michael Dukakis und Lloyd Bentsen mit 426 gegen 111 Wahlmännerstimmen klar gewann. Nach Ende des Kalten Krieges entwarf Bush das Konzept einer Neuen Weltordnung, die von Frieden und Freiheit getragen werden sollte. Neuen Weltordnung Als Präsident setzte er (ähnlich wie Reagan) auf militärische Stärke; zu Beginn seiner Regierungszeit brach das Sowjetreich endgültig zusammen. Er befahl den Angriffskrieg gegen den mittelamerikanischen Staat Panama, ließ dessen Staats-Chef Manuel Noriega verhaften und ins Bundesgefängnis nach Florida verbringen, wo Noriega noch heute einsitzt. Außerdem führte er eine UN-Koalition im Golfkrieg gegen den Irak an, welcher unter Saddam Hussein das Nachbarland Kuwait besetzt hatte. Während der Jahre 1989 und 1990 erwarb sich Bush große Verdienste um die Wiedervereinigung Deutschlands, zu deren schneller Verwirklichung auch (etwas abwartender) sein Außenminister James Baker und seine Beraterin Condoleezza Rice beitrugen. Obwohl seine Popularität während und kurz nach dem Krieg stark nach oben schnellte, war die zweite Hälfte seiner Präsidentschaft vom Eindruck überschattet, dass Bush den Kontakt zu den alltäglichen Problemen des Landes verloren hatte, die sich durch eine Wirtschaftskrise verschärften. Gegen Ende der Irak-Intervention weigerte sich der Präsident am 27. Februar 1991 im Oval Office des Weißen Hauses, über das militärische Ziel der UNO-Resolution 678 (November 1990) hinauszugehen. Der Kernsatz der Resolution zur Befreiung Kuwaits lautete "with all necessary means including force". Bushs Entscheidung stoppte den schon anlaufenden Vorstoß nach Bagdad; der unterbliebene Regimewechsel legte den Keim für den zweiten Krieg gegen den Irak (2003). Die Neokonservativen im Kabinett, v.a. Verteidigungsminister Richard Cheney hatten dies für falsch gehalten. Unpopulär war auch der Bruch seines berühmten Wahlversprechens von 1988 „Read my lips: no new taxes“ (Lest es auf meinen Lippen: Keine neuen Steuern) durch die 1990 vorgenommenen Steuererhöhungen. Dies alles waren wesentliche Gründe für die Niederlage 1992 gegen den unerfahrenen, aber dynamisch auftretenden Bill Clinton.

Nach der Präsidentschaft

Die Bushs leben heute in Houston, Texas und haben einen Sommersitz in Kennebunkport, Maine, der schon während der Amtszeit gleichrangig neben dem offiziellen dienstlichen Sommersitz Camp David für Staatsbesuche benutzt wurde. So empfing Präsident Bush dort 1989 den damaligen französischen Präsidenten François Mitterrand. Mehrere prominente Namensgebungen sollten zu Ehren Bushs erfolgen:
- Die George Bush Presidential Library, deren Aufbau 1994 in College Station, Texas begann;
- Der internationale Flughafen Houston wurde zum George Bush Intercontinental Airport;
- Der zehnte Flugzeugträger der Nimitz-Klasse soll USS George H. W. Bush heißen, wenn er 2009 vom Stapel läuft. Als Ex-Präsident hat G. H. W. Bush das Recht auf Einsicht in geheime CIA-Berichte. Dadurch wird ihm nachgesagt, immer noch starken Einfluss auf die Politik zu nehmen, was dem Image seines Sohnes als Präsident nicht immer zugute kommt.

Weblinks


-
Bush, George H. W. Bush, George H. W. Bush, George H. W. Bush, George H. W. Bush, George H. W. Bush, George H. W. ja:ジョージ・H・W・ブッシュ ko:조지 H. W. 부시 ms:George H. W. Bush simple:George H. W. Bush th:จอร์จ บุช

1936

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Albert Meyer wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Ab heute werden nur noch Mitglieder der Hitler-Jugend für die Beamtenlaufbahn zugelassen
- 7. März: Deutschland kündigt die Verträge von Locarno. Truppen der Wehrmacht besetzen das entmilitarisierte Rheinland
- 17. Juli: Mit einem Militärputsch der nationalen Rechten unter General Franco in Spanisch-Marokko beginnt der bis 1939 dauernde Spanische Bürgerkrieg. Im Spanischen Bürgerkrieg fällt Mallorca in den Machtbereich der Falange
- 26. August: Hitler befiehlt, in seiner Denkschrift zum Vierjahresplan, die Armee muss in 4 Jahren „einsatzfähig“ und die Wirtschaft „kriegsfähig“ sein
- 11. November: Die Annäherung Italiens und Deutschlands wird mit der Achse Rom-Berlin vertraglich bekräftigt
- 25. November: Abschluss des Antikomintern-Paktes zwischen Deutschland und Japan
- November: Die deutsche „Legion Condor“ greift in den spanischen Bürgerkrieg ein
- 5. Dezember: Gründung der SSR Kasachstan
- 10. Dezember: Eduard VIII. verzichtet zugunsten seiner bürgerlichen Lebensgefährtin Wallis Simpson auf die britische Krone. Sein Nachfolger wird Georg VI.

Wissenschaft und Technik


- 11. Mai: Die Reichsbahn stellt mit einer Lok der Baureihe 05 einen Geschwindigkeitsweltrekord für Dampfloks auf. Die Lok erreicht eine Geschwindigkeit von 200,4 km/h
- 5. Oktober: Der Rügendamm zwischen Stralsund und der Insel Rügen wird eröffnet
- 24. November: Maurice Claisse, Frankreich erreichte mit einem Bréguet Koaxialhubschrauber „Gyroplane“ eine Flughöhe von 158 Meter: Weltrekord
- Emil Lumbeck entwickelt das nach ihm benannte handwerkliche Verfahren zur Klebebindung von Büchern und wird damit zum Wegbereiter des Taschenbuchs
- Die Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose wird von dem Schweizer Guido Fanconi entdeckt

Kultur


- 2. Januar: Uraufführung der Operette Die große Sünderin von Eduard Künneke in der Berliner Staatsoper
- 22. Februar: Uraufführung der Oper Judith von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm
- 28. Februar: Uraufführung der Oper Bloud (Das Tor) von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
- 27. März: Uraufführung der Oper Rossini in Neapel von Bernhard Paumgartner in Zürich
- 26. Mai: Uraufführung der Oper Doktor Johannes Faust von Hermann Reutter in Frankfurt am Main
- 15. November: Uraufführung der Oper Enoch Arden oder der Möwenschrei von Ottmar Gerster in Düsseldorf
- 23. November - Das US-Magazin "Life" erscheint.
- 6. Dezember: Uraufführung der Oper Schwarzer Peter von Norbert Schultze in Hamburg
- Der Roman „Absalom, Absalom“ von William Faulkner erscheint

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die neue große Olympia-Schanze in Garmisch-Partenkirchen wird trotz Schneemangels mit einem internationalen Skispringen eingeweiht
- 1. August: Eröffnung der XI. Olympische Spiele in Berlin, Deutschland
- Weltweit erstes Karate Dojo wird in Zoshigaya, Japan eröffnet

Geboren


- 2. Januar: Josef Huchler, deutscher Politiker und Unternehmer
- 2. Januar: Roger Miller, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter († 1992)
- 3. Januar: Georgina Spelvin, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 6. Januar: Darlene Hard, ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin
- 6. Januar: Julio María Sanguinetti, Journalist, Politiker und Staatspsäsident von Uruguay
- 8. Januar: Robert May, australischer Physiker, Zoologe und Präsident der Royal Society
- 8. Januar: Jayonto N. Dixit, indischer Politiker und Außenminister († 2005)
- 9. Januar: Georg Bamberg, deutscher Politiker und MdB
- 9. Januar: Klaus-Dieter Uelhoff, deutscher Politiker und MdB
- 10. Januar: Robert Woodrow Wilson, US-amerikanischer Physiker
- 12. Januar: Raimond Pauls, lettischer Komponisten
- 12. Januar: Émile Lahoud, libanesischer Staatspräsident
- 14. Januar: Reiner Klimke, deutscher Dressurreiter und Politiker († 1999)
- 14. Januar: H. G. Francis, deutscher Science Fiction-Autor
- 16. Januar: Tinus Bosselaar, niederländischer Fußballspieler
- 19. Januar: Willie Smith (Bluesmusiker), US-amerikanischer Blues-Musiker
- 20. Januar: Frances Shand Kydd, Mutter von Diana Spencer, Prinzessin von Wales († 2004)
- 22. Januar: Alan J. Heeger, US-amerikanischer Chemiker und Physiker
- 23. Januar: Horst Mahler, deutscher Rechtsanwalt und Gründungsmitglied der RAF
- 27. Januar: Ursula Schröder-Feinen, deutsche Opernsängerin († 2005)
- 27. Januar: Manfred Molzberger, deutscher Leichtathlet († 2003)
- 27. Januar: Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt
- 27. Januar: Samuel Chao Chung Ting, US-amerikanischer Physiker
- 28. Januar: Ismail Kadare, albanischer Schriftsteller
- 28. Januar: Alan Alda, US-amerikanischer Schauspieler
- 29. Januar: Patrick Caulfield, britischer Pop-Art Künstler († 2005)
- 30. Januar: Horst Jankowski, deutscher Jazzpianist und Bandleader († 1998)
- 31. Januar: Hiroshi Hoshina, japanischer Komponist und Dirigent
- 2. Februar: Benjamin Ben Eliezer, israelischer Politiker und Brigade-General
- 2. Februar: Wolfgang Wiester, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 5. Februar: Norma Thrower, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 6. Februar: Jun Kondo, japanischer Physiker
- 8. Februar: Elisabeth Orth, österreichische Schauspielerin
- 9. Februar: Georg Sterzinsky, deutscher Kardinal und Erzbischof
- 11. Februar: Burt Reynolds, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Februar: Fang Lizhi, Professor für Astrophysik
- 12. Februar: Joe Don Baker, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. Februar: David Yonggi Cho, koreanischer christlicher Evangelist
- 15. Februar: Hansjürgen Verweyen, Fundamentaltheologe († )
- 16. Februar: Pino Solanas, argentinischer Filmemacher
- 16. Februar: Eliahu Inbal, israelischer Dirigent
- 17. Februar: Jim Brown, US-amerikanischer Footballspieler
- 18. Februar: Jean M. Auel, US-amerikanische Schriftstellerin
- 19. Februar: Jürgen Voß, deutscher Chemiker
- 20. Februar: Larry Hovis, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger († 2003)
- 22. Februar: Martin Mußgnug, deutscher Politiker († 1997)
- 22. Februar: Ernie K-Doe, ein US-amerikanischer Sänger († 2001)
- 22. Februar: John Michael Bishop, US-amerikanischer Virologe
- 26. Februar: José da Cruz Policarpo, Patriarch von Lissabon, Kardinal
- 27. Februar: Johannes Kaiser, deutscher Leichtathlet
- 27. Februar: Günther Jansen, deutscher Politiker
- 27. Februar: Peter Krause (Rechtswissenschaftler), deutscher Rechtswissenschaftler
- 27. Februar: Roger Michael Mahony, Erzbischof von Los Angeles und Kardinal
- 29. Februar: Henri Richard, kanadischer Eishockeyspieler
- 4. März: Aribert Reimann, deutscher Komponist und Pianist
- 5. März: Manfred Lepa, deutscher Richter am Bundesgerichtshof von 1982 bis 2001
- 5. März: Canaan Banana, methodistischer Priester und erster Präsident von Simbabwe. († 2003)
- 7. März: Julio Terrazas Sandoval, Erzbischof von Santa Cruz de la Sierra und Kardinal
- 7. März: Georges Perec, französischer Schriftsteller († 1982)
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