:: wikimiki.org ::
| Redstone Arsenal |
Redstone Arsenal
Das Redstone Arsenal in Huntsville im Madison County, Alabama ist ein Gelände der US-Armee. Bekannt ist es heute vor allem durch das hier beheimatete Marshall Space Flight Center der NASA. Der Name Redstone leitet sich aus der überwiegend roten Erde der Umgebung ab.
Geschichte
Im Zweiten Weltkrieg
NASA
Mitte 1941, während der weltweiten Kriegseskalation, beschloss der amerikanische Kongress zusätzliche Waffenproduktionsstätten zu erbauen. Redstone Arsenal war eine von zwei Waffenfabriken zur Herstellung von chemischen Waffen in Huntsville. Die zweite hieß Huntsville Arsenal.
Während im Huntsville Arsenal mehrere Chemiefabriken zur Herstellung der Kampfstoffe gebaut wurden, gehörte zum Redstone Arsenal eine Befüllungsanlage für Granaten. Für die Armeebediensteten gab es eine kleine Barackensiedlung, wo auch eine Krankenstation und eine Poststelle zu finden waren. Für die Verwaltung und Unterbringung der Offiziere entstand ein größeres Gebäude. Zur Verbindung der Fabriken untereinander im gesamten Huntsville-Areal wurde ein 75 Meilen langes Schienensystem aufgebaut.
Schiene
Ende 1941 begann die Beschaffung der Rohstoffe und die Rekrutierung von Arbeitern. Am 5. Februar 1942 eröffnete offiziell die Produktionsstätte. Nun begann auch der Bau eines großen Waffenlagers.
Die Produktion von verschiedenfarbigen Nebelstoffen und Brandbeschleunigern begann in den Chemiefabriken von Huntsville im März 1942. Kurz darauf wurden auch die Produktionslinien zur Erzeugung von Chlor- und Senfgas gestartet. Auch die Munitionsbefüllung auf dem Redstone Arsenal konnte nun beginnen.
Senfgas, Armeesekretär Wilber Brucker; Obere Reihe v.l.n.r.: ABMA Commander Major General J. B. Medaris, Assistenssekretär der Marineluftfahrt James H. Smith sowie Lieutenant General James M. Gavin und W. E. Martin - beide zuständig für Forschung und Entwicklung in der Armee]]
Ab September 1942 wurden auch Rauchgashandgranaten mit Nebelstoffen in unterschiedlichen Farben gefertigt. Kurz darauf konnte die Produktion auch auf größere Rauchkanister ausgedehnt werden. Tränengasgranaten und Phosphorgeschosse kamen 1943 dazu.
Anfang 1943 ging die erste Testschussanlage für Granaten in Betrieb, und Mitte des Jahres konnte ein größeres Gelände mit Zielen für Testbombenabwürfe eröffnet werden.
Zwischen März 1942 und September 1945 wurden trotz mehrerer tödlicher Unfälle auf dem Gelände des Redstone Arsenals mehr als 45,2 Millionen Munitionseinheiten produziert. Mitte 1944 arbeiteten 6.707 Zivilarbeiter auf dem Gelände.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Waffenproduktion eingestellt, und das Gelände diente zeitweise als Zwischenlager für die nie eingesetzten chemischen Waffen, bis deren Vernichtung begonnen werden konnte.
Die Raketen-Ära
Mit dem sogenannten Fred Project, einem Programm zur Entwicklung von Flüssigtreibstoffen zum Antrieb von Raketen, kam der erste Kontakt zur Raketenindustrie zustande. In Florida konnten zwei JB-2-Raketen, ähnlich der deutschen V1-Rakete, erfolgreich getestet werden.
Nachdem zwischenzeitlich sogar Autos in den alten Produktionsstätten gefertigt wurden, entschloss sich die US-Armee im Oktober 1948, hier ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Raketen zu errichten. 1949 siedelten sich mehrere Firmen, die Raketentreibstoff entwickelten, hier an. Der erste Auftrag war die Konstruktion eines Raketenmotors für eine panzerbrechende Rakete.
1949
Am 28. Oktober 1949 wurde beschlossen, dass die Gruppe um Dr. Wernher von Braun, die ihre Raketentests in Fort Bliss in Texas durchführte, nach Huntsville verlegt werden sollte. Sie kam im April 1950 an.
Während der ersten zehn Jahre beschäftigte sich die Armee nun mit der Entwicklung militärischer Kurz- und Langstreckenraketen. Doch als der Wettlauf ins All begann, wurde auch hier die Weltraumfahrt mehr und mehr unterstützt. Mit der Unterstützung der Raketeneinheit vom Redstone Arsenal gelang es den USA am 31. Januar 1958, mit Explorer 1 ihren ersten Satelliten mit einer Jupiter-C Rakete ins All zu befördern.
Am 1. Juli 1960 ging das Redstone Arsenal Weltraumprogramm offiziell mit der Gründung des Marshall Space Flight Centers auf die NASA über. Die US-Armee entwickelte nun nur noch Raketen zu militärischen Einsatzzwecken.
Militärische Raketen, die im Redstone Arsenal entwickelt wurden:
- Honest John (Artillerie-Rakete großen Kalibers) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/HONEST_JOHN.html]
- Corporal (Boden-Boden-Rakete auch mit nuklearem Gefechtskopf) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/corporal/welcome.html]
- LaCrosse (Boden-Boden-Rakete auch mit nuklearem Gefechtskopf) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/Lacrosse.html]
- Loki (Boden-Luft-Rakete)
- Major (vorm. Hermes) (Boden-Boden-Rakete)
- Nike (Nike Ajax, Nike Hercules) (Boden-Luft-Rakete) [http://www.redstone.army.mil/history/nikesite/welcome.html]
- Redstone (Boden-Boden-Rakete auch mit nuklearem Gefechtskopf, später auch bei der NASA zur Weltraumfahrt eingesetzt) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/redstone/welcome.html]
- Hawk (Boden-Luft-Rakete) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/HAWK.html]
- Dart (Panzerabwehrrakete) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/Dart.html]
- Vanguard
- Sergeant (Boden-Boden-Rakete) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/sergeant.html]
- LittleJohn (Boden-Boden-Artillerie-Rakete auch mit nuklearem Gefechtskopf) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/LITTLEJOHN.html]
- Jupiter (Boden-Boden-Rakete auch mit nuklearem Gefechtskopf, basierend auf der Redstone) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/jupiter/chapter1.html]
- Redeye (Boden-Luft-Rakete) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/REDEYE.html]
- Pershing (Boden-Boden-Rakete auch mit nuklearem Gefechtskopf) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/pershing/welcome.html]
- Dragon (Panzerabwehrrakete) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/Dragon.html]
- Lance (Boden-Boden-Rakete auch mit nuklearem Gefechtskopf) [http://www.redstone.army.mil/history/lance/welcome.html]
- TOW (Panzerabwehrrakete) [http://www.redstone.army.mil/history/tow/welcome.html]
- Patriot (Boden-Luft-Rakete) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/PATRIOT.html]
- Stinger & Avenger (Boden-Luft-Rakete) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/STINGER.html]
- Javelin (Panzerabwehrrakete) [http://www.redstone.army.mil/history/systems/JAVELIN.html]
Weblinks
- [http://www.redstone.army.mil/ Homepage des Redstone Arsenals] (englisch)
- [http://www.redstone.army.mil/history/welcome.html Sehr ausführliche Geschichte des Redstone Arsenals] (englisch)
Kategorie:Militärische Einrichtung (USA)
Madison County (Alabama)
Das Madison County liegt im US-Bundesstaat Alabama. Der Sitz der County-Verwaltung ist in Huntsville.
Geographie
Das County liegt im äußersten Norden von Alabama, grenzt an Tennessee und hat eine Fläche von 2105 km², wovon 21 km² Wasserfläche ist. Das County grenzt im Uhrzeigersinn an die Countys: Jackson County, Marshall County, Morgan County und Limestone County.
Geschichte
Madison County wurde von Robert Williams, dem Gouverneur des Mississippi-Territoriums am 13. Dezember 1808 aus ehemaligem Land der Cherokee- und Chickasaw-Indianer gebildet. Benannt wurde es nach Präsident James Madison. Die Bezirkshauptstadt Huntsville war bis 1819 auch gleichzeitig die Hauptstadt von Alabama.
Bevölkerungsentwicklung
Demographische Daten
Das durchschnittliche Einkommen eines Haushalts liegt bei 44.704 USD, das durchschnittliche Einkommen einer Familie bei 54.360 USD. Männer haben ein durchschnittliches Einkommen von 40.779 USD gegenüber Frauen mit durchschnittlich 26.534 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 23.091 USD. 10,50% der Einwohner und 8,10% der Familien leben unterhalb der Armutsgrenze. 25,6 % der Einwohner sind unter 18 Jahre alt und auf 100 Frauen ab 18 Jahre und darüber kommen statistisch 92,1 Männer. Das Durchschnittsalter beträgt 36 Jahre. (Stand: 2000).
Sehenswert
Das Redstone Arsenal ist ein Gelände der US-Armee. Bekannt ist es heute vor allem durch das hier beheimatete Marshall Space Flight Center der NASA. Der Name Redstone leitet sich aus der überwiegend roten Erde der Umgebung ab.
Städte und Gemeinden im Madison County
- Big Cove
- Brownsboro
- Gurley
- Hampton Cove
- Harvest
- Hazel Green
- Huntsville (Sitz der County-Verwaltung)
- Madison
- Meridianville
- New Hope
- New Market
- Normal
- Owens Cross Roads
- Ryland
- Toney
- Triana
Literatur
- Thomas McAdory Owen History of Alabama and Dictionary of Alabama Biography, Chicago: S. J. Clarke Publishing Co., 1921.
- Virginia O. Foscue, Place Names in Alabama, University of Alabama Press, 1989
Kategorie:County in den USA
US-Armee
Die US-Armee (engl. United States Army) ist der Teil der US-Streitkräfte, der für militärische Operationen zu Lande verantwortlich ist. Die Bezeichnung US Army wird sehr häufig synonym zum gesamten amerikanischen Militär verwendet.
Das so bezeichnete amerikanische Heer wurde 1775 vor der Gründung der Vereinigten Staaten im Zuge des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges eingerichtet. Sie unterteilt sich in drei Teile: Aktive Armee, Reserve und Nationalgarde.
Alle drei Teile haben an jedem Krieg der USA seit dem 1. Weltkrieg teilgenommen. Der Gebrauch der Armeereserve und der Nationalgarde nahm nach dem Vietnamkrieg zu. Sie nahmen am zweiten Golfkrieg, den militärischen Maßnahmen im Kosovo und dem dritten Golfkrieg teil. Das europäische Hauptquartier der US-Armee (Englische Abkürzung: USAREUR) ist in Heidelberg, deren übergeordnete Kommandoeinheit ist das United States European Command) (USEUCOM) in Stuttgart.
Siehe auch: Streitkräfte der USA
Streitkräfte der USA
Rekrutierung und Ausbildung
Ausbildung
Rekruten aus Übersee werden der 1. Rekrutierungsbrigade der US-Armee zugerechnet.
Struktur
1. Rekrutierungsbrigade der US-Armee
Einheiten
Die US-Armee ist in mehreren, zum Teil überlappenden Ebenen organisiert. Auf strategischer Ebene sind die stehenden Armeen die größten Strukturen. Zur Zeit existieren 5 Armeen:
- 1. Armee (östl. USA, Reservearmee)
- 3. Armee (Zentralkommando: u.a. Katar, Kuwait)
- 5. Armee (westl. USA, Reservearmee)
- 7. Armee (Europa)
- 8. Armee (Korea)
Die nächstkleineren Einheiten sind die Heeresabteilungen (Korps). Zurzeit existieren vier Korps:
- 1. Korps in Fort Lewis (Washington) mit
- 3. Brigade, 2. Infanteriedivision
- 1. Brigade, 25. Infanteriedivision
- 3. Korps in Fort Hood (Texas) mit
- 1. Kavalleriedivision in Fort Hood (Texas)
- 4. Infanteriedivision in Fort Hood (Texas)
- 7. Infanteriedivision in Fort Carson (Colorado)
- 3. gepanzertes Kavallerieregiment in Fort Carson (Colorado)
- 24. Infanteriedivision in Fort Riley (Kansas)
- 1. Brigade, 1. Infanteriedivision in Fort Riley (Kansas)
- 3. Brigade, 1. Panzerdivision in Fort Riley (Kansas)
- 5. Korps in Heidelberg mit
- 1. Infanteriedivision ("The Big Red One") in Würzburg
- 1. Panzerdivision ("Old Ironsides") in Wiesbaden
- 18. Luftlandekorps in Fort Bragg (North Carolina) mit:
- 3. Infanteriedivision in Fort Stewart (Georgia)
- 10. Bergdivision in Fort Drum (New York)
- 82. Luftlandedivision ("All-Americans") in Fort Bragg (North Carolina)
- 101. Luftlandedivision ("Screaming Eagles") in Fort Campbell (Kentucky)
- 2. gepanzertes Kavallerieregiment in Fort Polk (Louisiana)
- 11. gepanzertes Kavallerieregiment in Fort Irwin (Kalifornien)
Bis auf das in Heidelberg stationierte 5. Korps haben alle anderen Abteilungen ihre Hauptquartiere in den USA. Die Korps sind jeweils an ihr Operationsgebiet angepasst, verfügen jedoch grundsätzlich über die Fähigkeit, militärische Aufgaben aller Art über längere Zeit auszuführen.
Grundlegender Aufbau der operativen Ebene
Hierarchie
Anmerkungen
1. Die Mannschaften und Unteroffiziere der US Army werden als enlisted bezeichnet. Ab der Soldstufe E4 (CPL/SPC) beginnt die Dienstgradgruppe der Non-Commissioned Officer (NCO), welche ab der Soldstufe E6 (SSG) auch Staff oder Senior NCO (SNCO) genannt wird.
2. Die US Army rekrutiert ihre Offiziere über mehrere interne und externe Organisationen und Institutionen:
- United States Military Academy in West Point (New York)
- Absolventen der Militärakademien der anderen amerikanischen Streitkräfte können und dürfen sich dazu entschließen, ins Offizierskorps der Army berufen zu werden
- Mannschaftsgrade oder College-Absolventen die erfolgreich die Officer Candidate School (OCS) bestehen.
- College-Absolventen, die achtsemestrige Army-Reserve Officer Training Corps-Kurse (ROTC) an einer Universität durchlaufen haben.
- Anwälte, Ärzte, Krankenschwestern, Tierärzte und Prediger dürfen sofort in ihr entsprechendes berufliches Korps berufen werden.
- Mannschaftsgrade dürfen, wenn sie nach Meinung mehrerer Offiziere dazu geeignet sind (z.B. wegen besonderer Pflichterfüllung und/oder wegen herausragender Führungseigenschaften), zu Felde zu Offizieren befördert werden. Audie Murphy wurde auf diese Art und Weise zum Offizier gemacht.
Offiziere erhalten ihre Einberufung ins Offizierskorps vom US-Präsidenten. Zunächst werden sie als Reserveoffiziere berufen. Auf Befördeung zum Major hin können sie vom Präsidenten der regulären Armee zugeteilt werden, sofern dafür das Einverständnis und darüber hinaus eine Empfehlung des Senats vorliegt. [http://www4.law.cornell.edu/uscode/10/531.html]. Offiziere werden einer Teilstreitkraft zugewiesen bis sie den Rang eines Brigadier General erreicht haben. Ab diesem Zeitpunkt wird von ihnen ein Mindestmaß an Kompetenz erwartet, sodass sie befähigt sind, Soldaten aus jeder beliebigen Teilstreitkraft zu kommandieren.
Sobald Offiziere ihr Patent erhalten haben, durchlaufen sie eine intensive mehrstufige militärische Weiterbildung, die mit teilstreitkraftspezifischen Maßnahmen einhergeht und sich bis zum Command and General Staff College in Fort Leavenworth, Kansas fortsetzen kann. Ein Nachweis der spezifischen Weiterbildung ist bei der Beförderung zu bestimmten Rängen unabdingbar.
3. Der Laufbahngruppe des Warrant Officer ist eine Besonderheit. Nach Ernennung auf Befehl des Secretary of the Army wird er nach der Beförderung zum Chief Warrant Officer Two (CW2) durch den Präsidenten vereidigt (Offizierspatent). Der Warrant Officer entspricht ungefähr einem Offizier, ihm werden nach der Beförderung zum Chief Warrant Officer Four (CW4) geringfügige Privilegien zugestanden. Jedoch ist er nur Spezialist auf seinem Fachgebiet und kann keine Kommandogewalt über Truppen ausüben. Aus den Reihen der Warrant Officer rekrutieren sich in der Army sehr viele Hubschrauberpiloten. Am ehesten ist ein Warrant Officer mit einem Offizier des militärfachlichen Dienstes der Bundeswehr zu vergleichen.
Warrant Officers werden hauptsächlich an der US Army Warrant Officer Candidate School in Fort Rucker, Alabama rekrutiert.
4. Der Posten/Rang Sergeant Major of the Army ist einzigartig. Er ist in beratendender Funktion für den Generalstabschef der Army tätig und unterrichtet ihn in Angelegenheiten, die die Mannschaftsgrade in besonderem Maße betreffen.
5.Der Specialist (SPC; Soldstufe E-4) entspricht dem Rang des Corporal. Er hat aber technische Fähigkeiten, die außerhalb des Verantwortungsbereichs des Corporal liegen. Im Gegenzug wird bei einem Corporal mehr Wert auf seine Führungsqualität im Gefecht gelegt, was erklärt, warum ein Specialist in der Befehlskette der USA im Gegensatz zur Soldstufe unter dem Corporal steht.
6. Die Tätigkeiten der Soldaten der Army werden mit der Military Occupational Specialty (MOS) festgelegt. Dies sind Tätigeitsbeschreibungen, wie beispielsweise Panzerfahrer, Infanterist oder Hubschrauberpilot.
Der Generalstab des amerikanischen Heeres
Im Gegensatz zur Bundeswehr wird die US-Armee von einem Generalstab befehligt. Ihm ist der Vereinigte Generalstab der USA (Joint Chiefs of Staff) übergeordnet.
Gegenwärtig sind im Generalstab des Heeres vertreten:
- Der Minister des Heeres: Francis J. Harvey
- Der Staatssekretär des Heeres: Raymond F. DuBois
- Generalstabsvorsitzender des Heeres: General Peter Schoomaker
- Der Stellvertretende Generalstabsvorsitzender des Heeres: General Richard M. Cody
- Der Sergeant Major des Heeres: Sergeant Major Kenneth O. Preston
Der Posten des Sergeant Major of the Army wurde eingeführt, um Mehrheitsverhältnisse im Generalstab mit einer Person, die der Truppe noch recht nahe steht und somit am wahrscheinlichsten in ihrem Sinne bezüglich Einsatzbereitschaft entscheidet, zu erzwingen.
Ausrüstung der US-Armee
Infanterieausrüstung
Gemäß häufiger Bekundungen und interner Doktrin stützt sich die Kampfkraft der US Army auf einen bestmöglich ausgerüsteten und ausgebildeten Soldaten, weswegen sie sich wie keine andere Teilstreitkraft der Welt auf technische, moralische und natürliche Verbesserungen am individuellen Soldaten konzentriert. Diese Entwicklung hat jedoch die Kriegsführung der Army stetig und überproportional verteuert.
Handwaffen
- Bajonett
- M16 (Sturmgewehr)
- M40 (Handgranate)
- M4 (Sturmgewehr)
- M9 (Pistole)
- Colt M1911 (Diese Pistole wurde offiziell durch die Beretta ersetzt, findet aber durch Beliebtheit und Verbreitung noch vielfach Anwendung)
- M203 (Granatwerfer) für das M16 und das M4
- M240 (Maschinengewehr)
- M249 SAW (Maschinengewehr)
- M60 (Maschinengewehr)
- Mk19 (Maschinengranatwerfer)
- M224 (Mörser)
- M252 (Mörser)
- Molle West(Taktische-Kampfweste)
Waffen gegen gepanzerte Fahrzeuge
- TOW
- FGM-148 Javelin
Sonstiges
- GPS
- Joint Service Lightweight Integrated Suit Technology (JSLIST) (System zum Schutze des Soldaten vor der Kriegsführung mit Massenvernichtungswaffen
- M40/42 (Gasmaske)
- M256 Chemical Agent Detector
Fahrzeuge
Gepanzerte Fahrzeuge
- M1 Abrams
- M2 Bradley
- M113
- MLRS
- M6 Linebacker
- M120 (Mörserfahrzeug)
Artillerie
- Haubitze M102
- M109 Paladin
- Haubitze M119
- Haubitze M198
Flugabwehr
- MIM-104 Patriot
- M1097 Avenger
Transport- und Versorgungsfahrzeuge
- Heavy Expandable Multipurpose Tactical Truck (HEMTT)
- Hummer oder Humvee (HMMWV: High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle)
- Jeep
- Dodge W 200 M 880 Series
- 5-Ton-Truck
- CUCV
- M1070
- Palletized Load System/PLS
Andere Fahrzeuge
- M88 Hercules
- M93 Nuclear, Biological and Chemical Reconaissance System)
- Stryker
Fluggerät
Da die militärische Luftfahrt bis zum Kriegseintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg im amerikanischen Militär nur eine untergeordnete Rolle spielte, unterstand sie bis dahin der US-Armee.
1941 wurde sie in die am 20. Juni des selben Jahres gegründete US Air Force, die 1943 den anderen Teilstreikräften gleichgestellt wurde, ausgegliedert. Deswegen besaß die US-Armee bis dahin nur ein sehr kleines Luftschlagkontingent. Desweiteren erging in diversen Abkommen der amerikanischen Teilstreitkräfte untereinander ein Verbot an die Army, überhaupt die Planung solcher Fluggeräte anzugehen.
Zum Zeitpunkt des Abschlusses dieser Abkommen war die militärische Nutzung von Hubschraubern noch nicht abzusehen. Im Vertragswerk ist von "Festflügelkampfflugzeugen" die Rede. Diese Vertragslücke nutzten sowohl die Army als auch das Landkontingent der Marines, die sonst Kampfflugzeuge nur auf den Schiffen der US Navy nutzen dürfen, zur Anschaffung militärischer Hubschrauber aller Art.
Hubschrauber/Helikopter
Die Army setzt militärische Hubschrauber aller Art ein:
- Kampfhubschrauber:
- AH-64 Apache
- AH-1 Cobra
- MH-6 Little Bird nur im 160th Special Operations Aviation Regiment (160th SOAR)
- Transporthubschrauber:
- CH-47 Chinook (Truppen und Material)
- UH-60 Black Hawk (in mehreren Ausführungen)
- Hubschrauber zur Aufklärung und Beobachtung
- OH-58 Kiowa
Manöver, Übungen
Alle Einheiten der US-Armee sind zur Durchführung regelmäßiger Übungen verpflichtet, die theoretisch überall stattfinden dürfen, meistens aber auf armeeeigenem Gelände, mit dem der Großteil der Einheit nicht vertraut ist. Allerdings gibt es auch zentrale Manöverplätze. Diese sind in den USA das Joint Readiness Training Center (JRTC) in Fort Polk, Louisiana und das National Training Center (NTC) in Fort Irwin, Kalifornien. In Europa gibt es die Truppenübungsplätze in Grafenwöhr zum Training mit scharfer Munition im Joint Multinational Training Center (JMTC), früher ETC (European Training Center) bzw. GTA (Grafenwoehr Training Area), und in Hohenfels zum Feindmanövertraining im Combat Maneuver Training Center (CMTC), früher HTA (Hohenfels Training Area).
Daneben werden jährliche regionale Manöver durchgeführt, bei der vornehmlich die einzelnen Divisionen, die in Deutschland stationiert sind, gegeneinander antreten. Diese wurden bis 1989 im sehr großen Rahmen abgehalten und nannten sich bis dahin REFORGER, Return of the Forces to Germany. Damals wurden ganze Divisionen aus den USA zur fiktiven Unterstützung gegen den Feind eingeflogen.
So kam zur Verstärkung für das damalige 5. Korps (Frankfurt) mit der 3. Panzer- und der 8. Infanteriedivision zusätzlich die 2. Panzerdivision, wobei das 7. Korps (Stuttgart) mit der 1. Panzer- und der 3. Infanteriedivision, das von der 1. Infanteriedivision unterstützt wurde die Truppen des Warschauer Paktes simulierte. Mit diesen gigantischen Manövern wollte die US-Regierung ihre Entschlossenheit zur Unterstützung des NATO-Partners Deutschland im Falle eines sowjetischen Angriffs zeigen.
Traditionen
Wie alle anderen Teilstreitkräfte des US-Militärs legt die Army großen Wert auf Geschichte und pflegt ihre Traditionen weitläufig. Ein nicht geringer Teil ihres Budgets fließt an ihre eigenen historischen und sozialen Institutionen.
Vereidigung
Nach der Grundausbildung müssen alle Rekruten einen Eid schwören oder eine Eidesstattliche Versicherung ableisten:
I swear to protect the Constitution of the United States from all enemies, both foreign and domestic, (so help me God).
zu deutsch:
Ich schwöre, dass ich die Verfassung der Vereinigten Staaten sowohl vor ihren inneren als auch auswärtigen Feinden beschützen werde, (so wahr mir Gott helfe).
Dieser Eid bekräftigt weniger die Verteidigung des unmittelbaren Nationalstaats USA als der Verfassung der USA und ist eine Manifestierung der Bedenken ihrer Begründer.
Die religiöse Beteuerung ist zwar freiwillig, wird aber von offizieller Seite unterstützt. So wird sie in keiner Werbung für die Streitkräfte ausgelassen.
Hymne der United States Army
March along, sing our song
with the Army of the free
Count the brave,
count the true,
who have fought to victory.
We're the Army and proud of our name;
We're the Army and proudly proclaim:
First to fight for the right, and to build the Nation's might,
And the Army Goes Rolling Along
Proud of all we have done,
Fighting till the battle's won,
And the Army Goes Rolling Along
Chorus:
Then it's hi, hi, hey! The Army's on its way
Count off the cadence loud and strong (two, three)
For wher-e'er we go, You will always know
that the Army Goes Rolling Along
Valley Forge, Custer's ranks, San Juan hill and Patton's tanks,
And the Army went rolling along.
Minute men from the start,
Always fighting from the heart,
And the Army keeps rolling along.
Chorus:
Men in rags, men who froze, still that Army met its foes,
And the Army went rolling along.
Faith in God, then we're right,
And we'll fight with all our might,
As the Army keeps rolling along.
Unter dem umgangssprachlichen Namen (US) Army Hymn ist dieser Marsch bekannt. Tatsächlich heißt das Lied Mighty is Our Army, es wurde von Ralph Lee Bowerman komponiert.
Soldatenschwur/Warrior's creed
Ende der Neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts brachte das Pentagon einen inoffiziellen Soldatenschwur in Umlauf, der keinesfalls mit der tatsächlichen Vereidigung zu verwechseln ist. Sein Wortlaut ist absichtlich pathetisch gewählt und soll an jene erinnern.
I am an American Soldier.
I am a Warrior and a member of a team.
I serve the people of the United States
and live the Army Values.
I will always place the mission first.
I will never accept defeat.
I will never quit.
I will never leave a fallen comrade.
I am disciplined, physically and mentally tough,
trained and proficient in my warrior tasks and drills.
I always maintain my arms, my equipment and myself.
I am an expert and I am a professional.
I stand ready to deploy, engage and destroy
the enemies of the United States of America
in close combat.
I am a guardian of freedom
and the American way of life.
I am an American Soldier.
Generell werden nur die vier fett markierten Zeilen zitiert.
Veteranenorganisationen
Die US Army betreibt die umfangreichste Veteranenfürsorge unter den US-Streitkräften. Damit will sie das Bild des verdienten, gemeinen Infanteristen pflegen. Allerdings legt die Mehrheit der amerikanischen Öffentlichkeit ein insgesamt stärkeres Augenmaß auf die Army als auf die Air Force und die Navy, während das Marine Corps nicht nur diesbezüglich eine Sonderstellung innehat.
- Amerikanische Legion
Weblinks
- [http://www.army.mil/ Homepage der United States Army]
- [http://www.hqusareur.army.mil/ Homepage der US Army, Europe]
- [http://www.usarmygermany.com Homepage der US Army Germany]
- [http://www.vcorps.army.mil/ Homepage des 5. Korps, Heidelberg]
- [http://www.army.mil/fact_files_site/ Übersicht Ausrüstung der US Army auf ebenjener Website]
- [http://www.panzerbaer.de/archiv/us_ftx_reforger_1987-a.htm Panzerbaer.de mit einer Galerie zu REFORGER 1987]
- [http://www.army.mil/symbols/Downloads/ArmySongCombined.mp3 Download einer Kurzfassung der Army Hymn, ca. 600 kB]
- [http://www.army.mil/symbols/ Traditionen der US Army]
Army
Kategorie:Heer
ja:アメリカ陸軍
Marshall Space Flight Center
Das Marshall Space Flight Center (MSFC) der NASA beschäftigt sich mit der Entwicklung von Raketenantrieben. Weiterhin werden hier moderne Computer- und Netzwerktechnologien, sowie Programme zum Informationsmanagement entwickelt. Es liegt auf dem Redstone Arsenal in Huntsville im Madison County, Alabama.
US-Präsident Dwight D. Eisenhower weihte das Center am 8. September 1960 zu Ehren des Generals George C. Marshall, der kurz zuvor verstorben war, auf seinen Namen ein. Schon einige Monate vorher nahm es den Betrieb in den alten Gebäuden und mit Personal der Army Ballistic Missiles Agency (ABMA) auf. Erster Direktor wurde Dr. Wernher von Braun, der mit seinem Team von Fort Bliss in Texas zuvor auf das Gelände des Redstone Arsenals verlegt worden war.
Die NASA beschrieb das Center 1960 als einzige Gemeinschaft innerhalb der Nation, die fähig ist ein Weltraumfahrzeug von der Idee, dem Entwurf, der Entwicklung und Konstruktion, sowie den Tests bis hin zum erfolgreichen Start zu bringen. So wurden hier die Starteinrichtungen für Cape Kennedy entworfen. Die MSFC-Ingenieure leiteten die Teststarts in Florida und werteten anschließend die Daten in Huntsville aus. Dies wiederholte sich vom Mercury-, über das Gemini-, bis hin zum Apollo-Projekt mit den erfolgreichen Mondlandungen 1969 bis 1972. Für letzteres wurde im MSFC die Trägerrakete Saturn bis zur Startreife entwickelt. Enbenso konnte die Idee des Lunar Roving Vehicles erfolgreich verwirklicht werden.
Weitergehende Entwicklungen beschäftigten sich gegen Ende der 1970er Jahre mit der Konstruktion von Weltraumlabors wie Skylab und dem Einsatz von Wissenschaftlern im Weltraum. Auch viele Satelliten wurden im MSFC entworfen, gebaut und in eine Erdumlaufbahn gebracht.
Ein Hauptaugenmerk lag allerding in der Entwicklung des Antriebssystems für das Space Shuttle mit dem Antrieb der Raumfähre, dem externen Tank und den beiden Booster-Raketen. Während der Shuttle-Ära konnten viele MSFC-Entwicklungen erfolgreich im Erdorbit getestet werde. Viele wissenschaftliche Nutzlasten, die die Shuttles transportierten hatten ihren Ursprung in einer Idee der MSFC Mitarbeiter.
Das aktuelle Projekt des MSFC ist der Bau der Internationalen Raumstation ISS, deren amerikanischen Beiträge fast ausschließlich hier erarbeitet wurden. Nach dem Columbia-Unglück Anfang 2003 wird nun großen Wert auf einen möglichst reibungslosen und schnellen Aufbau bei Wiederaufnahme der Shuttle-Flüge 2005 gelegt.
2005
Weblinks
- [http://www1.msfc.nasa.gov/NEWMSFC/index.html Homepage des Marshall Space Flight Centers] (englisch)
Kategorie:Raumfahrt
1941
Politik
- 1. Januar: Änderung des Bürgerrechts in der Schweiz. Eine Aberkennung der Bürgerrechte ist jetzt möglich
- 1. Januar: Ernst Wetter wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 3. April: Ungarn marschiert mit dem Deutschen Reich in Jugoslawien ein; László Bárdossy wird ungarischer Ministerpräsident
- 6. April: Deutsche Truppen marschieren in Jugoslawien ein
- 10. April: Die deutsche Wehrmacht marschiert in Zagreb ein
- 10. Mai: Rudolf Hess fliegt ohne Wissen Adolf Hitlers nach Schottland. Er hat einen Friedensvertrag dabei
- 10. Juni: Im polnischen Ort Jedwabne werden etwa 1.600 Juden bei lebendigem Leibe in einer Scheune verbrannt
- 12. Juni: Die Deklaration der Alliierten wird unterzeichnet
- 14. Juni: Litauen. Massendeportation von etwa 40.000 Litauern nach Sibirien
- 14. Juni: Die amerikanische Regierung friert alle deutschen Guthaben in den USA ein
- 22. Juni: Beginn der Besetzung des Baltikums durch Deutschland
- 22. Juni: Unternehmen Barbarossa, deutscher Überfall auf die Sowjetunion
- 12. Juli: Großbritannien und die Sowjetunion unterzeichnen einen Beistandspakt
- 14. August: Unterzeichnung der Atlantik-Charta durch Franklin D. Roosevelt und Winston Churchill
- 28. August: Auflösung der Wolgadeutschen Republik in der UdSSR
- 28. September: Syrien wird unabhängig
- 29. September: Bei Babi Jar exekutieren SS-Einsatzkommandos 35.000 Kiewer Juden
- 7. Dezember: Japanischer Angriff auf Pearl Harbor, Eintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg; Beginn des Pazifikkriegs
- 8. Dezember: Die Japaner beginnen mit den Landungen auf den Philippinen
- 11. Dezember: Deutschland und Italien erklären den USA den Krieg
- 19. Dezember: Adolf Hitler übernimmt anstelle des entlassenen Generalfeldmarschalls Walther von Brauchitsch den Oberbefehl über das Heer
Wissenschaft und Technik
- 12. Mai: Konrad Zuse stellt die Rechenmaschine Z3 vor
Kultur
- 23. Januar: Uraufführung des Musicals Lady in the Dark von George Gershwin am Alvin Theatre in New York
- 5. Februar: Uraufführung der Oper Fürstin Tarakanowa von Boris Blacher in Wuppertal
- 24. März: Uraufführung des Dramas Native Son von Richard Wright
- 11. Oktober: Uraufführung der Oper Die Hexe von Passau von Ottmar Gerster in Düsseldorf
- 18. Oktober: deutsche Erstaufführung der Oper Aladdin von Kurt Atterberg in Chemnitz
Katastrophen
- 7. Dezember: Nach der Kollision im Nebel mit einem Frachtschiff sinkt die kanadischen Korvette „Windflower“ im Westatlantik. 23 Tote
Sport
1. Halbjahr
- 1. Januar: Elisa Gabbai, israelische Sängerin
- 2. Januar: Johannes Gerster, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel
- 3. Januar: Horst W. Opaschowski, Freizeitforscher
- 4. Januar: George Pan Cosmatos, griechischer Filmregisseur († 2005)
- 5. Januar: Miyazaki Hayao, japanischer Zeichentrickfilmregisseur
- 5. Januar: Yumi Kayama, japanischer Zeichentrickfilmregisseur
- 5. Januar: Chuck McKinley, US-amerikanischer Tennisspieler, Wimbledon-Sieger († 1986)
- 6. Januar: Philippe Busquin, belgischer Politiker
- 6. Januar: Tamara Lund, finnische Opernsängerin und Schauspielerin
- 7. Januar: John Ernest Walker, US-amerikanischer Biochemiker
- 8. Januar: Graham Chapman, britischer Schauspieler und Schriftsteller († 1989)
- 9. Januar: Joan Baez, US-amerikanische Folk-Sängerin
- 10. Januar: Horst Jüssen, deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor
- 12. Januar: Long John Baldry, britischer Sänger († 2005)
- 12. Januar: Hans Georg Koch, deutscher Komponist († 2005)
- 13. Januar: Meinhard Nehmer, ehemaliger deutscher Bobfahrer
- 13. Januar: Eckhard Krautzun, Fußballtrainer und ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 13. Januar: Pasqual Maragall, Regierungschef Kataloniens, Bürgermeister Barcelonas
- 14. Januar: Faye Dunaway, US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin
- 16. Januar: Iris Gusner, deutsche Regisseurin
- 16. Januar: Ewa Demarczyk, polnische Sängerin und Schauspielerin
- 17. Januar: Karin Reichert, deutsche Leichtathletin
- 18. Januar: David Ruffin, US-amerikanischer Gospel- und Soulsänger († 1991)
- 18. Januar: Bobby Goldsboro, US-amerikanischer Musiker und Musikproduzent
- 20. Januar: Herbert Christ, deutscher Politiker
- 20. Januar: Ronald Townson, US-amerikanischer Sänger und Keyboarder
- 21. Januar: Plácido Domingo, spanischer Opern-Sänger (Tenor)
- 21. Januar: Elaine Showalter, US-amerikanische Feministin und Literaturwissenschaftlerin
- 21. Januar: Richie Havens, US-amerikanischer Folk-Sänger
- 23. Januar: João Ubaldo Ribeiro, brasilianischer Schriftsteller
- 23. Januar: Dumeng Giovanoli, ehemaliger Schweizer Skirennläufer
- 24. Januar: Michael Chapman, britischer Gitarrist
- 24. Januar: Neil Diamond, US-amerikanischer Sänger und Liedermacher
- 26. Januar: Heinrich von Pierer, deutscher Manager
- 26. Januar: Jochen Missfeldt, deutscher Schriftsteller
- 27. Januar: Karl Diller, deutscher Politiker
- 28. Januar: Peter Voß, deutscher Journalist
- 28. Januar: Jochen Busse, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 28. Januar: King Tubby, Reggae-Musiker († 1989)
- 30. Januar: Gregory Benford, Science-Fiction-Autor
- 30. Januar: Richard Cheney, US-amerikanischer Politiker, Vizepräsident der USA
- 1. Februar: Jerry Spinelli, Autor von Jugendbüchern und Romanen für junge Erwachsene
- 1. Februar: Karl Dall, deutscher Fernsehmoderator und Komödiant
- 1. Februar: Anatoli Wassiljewitsch Firsow, russischer Eishockeyspieler († 2000)
- 3. Februar: Michael Scharang, österreichischer Schriftsteller
- 4. Februar: Wolfgang Buresch, freier Autor, Puppenspieler, Regisseur
- 5. Februar: Gareth Wyn Williams, britischer Politiker († 2003)
- 6. Februar: Klaus Buchner, deutscher Physiker und ÖDP-Politiker
- 7. Februar: Volker Fadinger, deutscher Althistoriker
- 8. Februar: Wolfgang Blochwitz, deutscher Fußballspieler († 2005)
- 8. Februar: Nick Nolte, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Februar: Eike von Savigny, deutscher Philosoph
- 10. Februar: David Parnas, Pionier der Softwaretechnik
- 10. Februar: Michael Apted, Regisseur
- 11. Februar: Sergio Mendes, brasilianischer Pianist und Arrangeur
- 11. Februar: Margot Middelhauve, deutsche Künstlerin
- 11. Februar: Rudolf Brunnenmeier, deutscher Fußballspieler († 2003)
- 12. Februar: Christoph Höhne, deutscher Leichtathlet
- 12. Februar: Bruno Lawrence, Musiker und Schauspieler († 1995)
- 12. Februar: Binjamin Wilkomirski, Schweizer Autor
- 13. Februar: Walter Hirche, deutscher Politiker
- 15. Februar: Klaus Matthiesen, deutscher Politiker († 1998)
- 17. Februar: Heidi Biebl, deutsche Skirennläuferin und Olympiasiegerin
- 17. Februar: Gene Pitney, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 18. Februar: Lajos Dudas, gilt als einer der bedeutendsten Jazz-Klarinettisten in Europa
- 19. Februar: Carlos Roqué Alsina, argentinischer Komponist Klassischer Musik
- 19. Februar: David Gross, US-amerikanischer Physiker und Träger des Nobelpreises für Physik
- 20. Februar: Buffy Sainte-Marie, kanadische Musikerin, Komponistin und Darstellende Künstlerin
- 20. Februar: Giuseppe Arzilli, Staatsoberhaupt von San Marino
- 22. Februar: Günter Fischer, deutscher Politiker und MdL
- 22. Februar: Rafael Hipólito Mejía Domínguez, Präsident der Dominikanischen Republik
- 22. Februar: Jürgen Nöldner, deutscher Fußballspieler (DFV)
- 25. Februar: Jutta Oesterle-Schwerin, deutsche Politikerin
- 26. Februar: Bobby Cruz, Puerto-ricanischer Sänger und Komponist
- 27. Februar: Paddy Ashdown, britischer Politiker
- 27. Februar: Rudolf Kraus, deutscher Politiker
- 27. Februar: Gabriel Zubeir Wako, Erzbischof von Khartum und Kardinal
- 3. März: Dunja Rajter, krotatische Sängerin und Schauspielerin
- 3. März: Jutta Hoffmann, Schauspielerinnen der DDR
- 4. März: Adrian Lyne, britischer Regisseur
- 6. März: Peter Brötzmann, deutscher Jazzmusiker
- 7. März: Manfred Seipold, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 1989)
- 7. März: Danyel Gérard, französischer Sänger
- 8. März: Alexei Nikolajewitsch Mischin, russischer Eiskunstläufer und Eiskunstlauftrainer
- 10. März: Péter Mansfeld, ungarischer Schüler und Opfer der kommunistischen Justiz in Ungarn († 1959)
- 13. März: Heinrich Burger (Schach), deutscher Fernschachgrossmeister
- 14. März: Wolfgang Petersen, deutscher Filmregisseur und Produzent
- 15. März: Jürgen Knieper, deutscher Komponist von Filmmusik
- 15. März: Mike Love, Musiker
- 16. März: Bernardo Bertolucci, italienischer Filmregisseur
- 16. März: Robert Guéï, militärischer Führer von Côte d'Ivoire († 2002)
- 17. März: Paul Kantner, US-amerikanischer Rockmusiker
- 18. März: Wolfgang Bauer (Schriftsteller), österreichischer Schriftsteller des Forum Stadtpark († 2005)
- 18. März: Wilson Pickett, populärer Soul-Sänger der 60er Jahre
- 19. März: Ole Nydahl, dänischer Buddhist
- 19. März: Thomas Piper, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 21. März: Dirk Frimout, Astronaut
- 21. März: Hubert Deittert, deutscher Politiker und Bundestagsabgeordneter
- 22. März: Bruno Ganz, Schweizer Schauspieler
- 24. März: Karl Blessing (Verleger), deutscher Verleger († 2005)
- 24. März: Mara Cruz, spanische Schauspielerin
- 24. März: Ulrich Parzany, Theologe, Evangelist, Leiter CVJM und ProChrist
- 25. März: Gerd Poppe, Bürgerrechtler und Minister ohne Geschäftsbereich der DDR
- 25. März: Gunter Pleuger, deutscher Diplomat
- 25. März: Erhard Busek, österreichischer Politiker
- 25. März: Mathias Gnädinger, Schauspieler
- 26. März: Richard Dawkins, englischer Zoologe, Ethologe und Evolutionsbiologe
- 27. März: Liese Prokop, österreichische Politikerin
- 27. März: Ivan Gašparovič, slowakischer Politiker und Staatspräsident
- 27. März: Kurt Felix, TV-Moderator und TV-Journalist
- 28. März: Holger Bartsch, deutscher Politiker
- 28. März: Peter Hladik, deutscher Schauspieler
- 28. März: Rolf Zacher, deutscher Schauspieler
- 28. März: Detlev Ganten, Facharzt für Pharmakologie und molekulare Medizin
- 28. März: Zsuzsanna Sirokay, ungarische Pianistin
- 28. März: Alf Clausen, US-amerikanischer Komponist
- 29. März: Bruno Simma, deutscher Völkerrechtler
- 29. März: Joseph Hooton Taylor Jr., US-amerikanischer Astrophysiker und Nobelpreisträger
- 29. März: Renato Corsetti, Vorsitzende der UEA
- 30. März: Heribert Faßbender, deutscher Sportjournalist
- 31. März: Heinz Putzhammer, Mitglied des DGB und des Nationalen Ethikrat
- 3. April: Roland W., deutscher Schlagersänger
- 3. April: Eric Braeden, US-amerikanischer Schauspieler
- 4. April: Angelica Domröse, deutsche Schauspielerin
- 5. April: David LaFlamme, Rockgeiger
- 6. April: Hans W. Geißendörfer, deutscher Regisseur, Autor und Produzent
- 6. April: Gheorghe Zamfir, rumänischer Panflöten-Virtuose
- 7. April: Kristin Tüttenberg, Richterin am Bundessozialgericht
- 7. April: Heinz Zuber, Schauspieler
- 8. April: Vivienne Westwood, englische Modedesignerin
- 10. April: Martin Waddell, britischer Schriftsteller
- 10. April: Gilles de Robien, französischer Politiker
- 10. April: Paul Theroux, US-amerikanischer Reiseschriftsteller
- 11. April: Karsten Voigt, deutscher Politiker
- 11. April: Lewis E. Platt, US-amerikanischer Manager († 2005)
- 12. April: Bobby Moore, britischer Fußballspieler († 1993)
- 12. April: Dieter Auch, deutscher Politiker
- 13. April: Jean-Marc Reiser, französischer Comiczeichner († 1983)
- 13. April: Michael Stuart Brown, US-amerikanischer Genetiker
- 14. April: Julie Christie, britische Filmschauspielerin
- 14. April: Landolf Scherzer, deutscher Schriftsteller und Publizist
- 15. April: Jochen van Aerssen, deutscher Politiker († 1992)
- 15. April: Klaus Stiller, deutscher Schriftsteller
- 19. April: Edit Buchholz, deutsche Tischtennisspielerin
- 20. April: Friedhelm Prayon, deutscher Archäologe
- 20. April: Ryan O'Neal, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. April: Michael Succow, deutscher Biologe
- 22. April: Michael Schulte, deutscher Schriftsteller und literarischer Übersetzer
- 24. April: Richard Holbrooke, US-Diplomat, ehem. Botschafter in Deutschland und bei den Vereinten Nationen
- 25. April: Markus Lüpertz, deutscher Maler
- 25. April: Walter Mixa, deutscher Militärbischof und Bischof von Augsburg
- 25. April: Werner Enke, deutscher Schauspieler und Autor
- 25. April: Bertrand Tavernier, französischer Filmregisseur
- 26. April: Regine Hildebrandt, deutsche Biologin und Politikerin († 2001)
- 26. April: Barbet Schroeder, französischer Filmregisseur
- 26. April: John Mitchell (Komponist), Komponist der New Classical Music (Neue Klassik)
- 27. April: Friedrich Goldmann, deutscher Komponist und Dirigent
- 27. April: Peter Ensikat, deutscher Schriftsteller und Kabarettist
- 28. April: Peter Kunter, deutscher Fußballspieler
- 28. April: Lucien Aimar, französischer Radrennfahrer
- 28. April: Ann-Margret, Schauspielerin
- 30. April: Stavros Dimas, griechischer Politiker und EU-Kommissar für Umweltpolitik
- 30. April: Heinz Prüller, Journalist
- 2. Mai: Jules Albert Wijdenbosch, Premierminister und Staatspräsident von Suriname
- 3. Mai: Nona Gaprindaschwili, georgische Schachspielerin
- 4. Mai: Joachim Wanke, deutscher Bischof
- 4. Mai: Kay Nehm, Generalbundesanwalt
- 5. Mai: Georg Hamburger, deutscher Politiker und CDU-Mitglied
- 5. Mai: Alexander Pawlowitsch Ragulin, russischer Eishockeyspieler († 2004)
- 6. Mai: Gena Dimitrowa, bulgarische Opernsängerin († 2005)
- 6. Mai: Ivica Osim, ehemaliger jugoslawischer Fußballspieler und jetztiger Trainer
- 11. Mai: Eric Burdon, britischer Rocksänger (The Animals)
- 12. Mai: Erik Zimen, schwedischer Biologe († 2003)
- 13. Mai: Heinrich Bolleter, Bischof der evangelisch-methodistischen Kirche Mittel- und Südeuropa
- 13. Mai: Imca Marina, niederländische Sängerin
- 13. Mai: Senta Berger, österreichische Schauspielerin und Filmproduzentin
- 13. Mai: Hademar Bankhofer, österreichischer Journalist
- 13. Mai: Ritchie Valens, US-amerikanischer Rock'n'Roll-Musiker († 1959)
- 17. Mai: Csilla von Boeselager, Mitbegründerin in des ungarischen Malteser-Caritas-Dienstes († 1994)
- 18. Mai: Malcolm Sim Longair, schottischer Astronom
- 19. Mai: Ritt Bjerregaard, dänische sozialdemokratische Politikerin
- 19. Mai: Nora Ephron, US-amerikanische Drehbuchautorin und Filmregisseurin
- 20. Mai: Josef Schwarz, deutscher Leichtathlet
- 20. Mai: Goh Chok Tong, Premierminister Singapurs und Generalsekretär der People's Action Party (PAP)
- 22. Mai: Martha Langbein, deutsche Leichtathletin
- 23. Mai: Ernst Schubert, deutscher Historiker
- 24. Mai: Bob Dylan, US-amerikanischer Folk- und Rockmusiker
- 25. Mai: Vladimir Voronin, moldawischer Politiker und Staatspräsident von Moldawien
- 28. Mai: Guntram Vesper, deutscher Schriftsteller und Dichter
- 30. Mai: Detlev Blanke, Dozent für Interlinguistik
- 30. Mai: José Luis Encarnação, Erfinder von GKS
- 31. Mai: Wolfgang Fahrian, deutscher Fußballspieler
- 31. Mai: Hans Neuenfels, deutscher Schriftsteller, Librettist, Theater- und Opernregisseur
- 31. Mai: Roland Girtler, österreicher Soziologe Kulturanthropologe und Philosoph
- 2. Juni: Charlie Watts, britischer Schlagzeuger, Mitglied der Rolling Stones
- 3. Juni: Monika Maron, deutsche Schriftstellerin
- 4. Juni: Klaus Michael Grüber, deutscher Regisseur und Schauspieler
- 5. Juni: Martha Argerich, argentinische Pianistin
- 5. Juni: Hartmut Heidemann, deutscher Fußballspieler
- 5. Juni: Werner Böhm, deutscher Sänger
- 5. Juni: Barbara Brylska, polnische Schauspielerin
- 5. Juni: Spalding Gray, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor und Schriftsteller († 2004)
- 8. Juni: George Pell, Erzbischof von Sydney und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 9. Juni: Jon Lord, britischer Musiker
- 10. Juni: Jürgen Piepenburg, deutscher Fußballer
- 10. Juni: Oswald Schwemmer, deutscher Philosoph
- 10. Juni: Horst Kubatschka, deutscher Politiker und MdB
- 10. Juni: Jürgen Prochnow, deutscher Schauspieler
- 11. Juni: Helmut Krauss, deutscher Schauspieler, Kabarettist und Synchronsprecher
- 12. Juni: Walther Umstätter, Professor für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
- 12. Juni: Chick Corea, US-amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist
- 13. Juni: Esther Ofarim, israelische Schauspielerin und Sängerin
- 15. Juni: Hagen Kleinert, deutscher Physiker
- 15. Juni: Frank Strecker, deutscher Schauspieler, Regisseur und Autor († 2000)
- 16. Juni: Aldrich Ames, CIA-Angestellter und Doppelagent
- 16. Juni: Tõnu Õim, estnischer Schachmeister
- 17. Juni: Renate Jäger, deutscher Politiker und MdB
- 18. Juni: Roger Lemerre, ehemaliger Fußballspieler und seit 1975 Fußballtrainer
- 19. Juni: Jacques Toubon, französischer Politiker
- 19. Juni: Václav Klaus, tschechischer Wirtschaftswissenschafter und Ministerpräsident
- 20. Juni: Stephen Frears, britischer Filmregisseur
- 20. Juni: Reimut Reiche, deutscher Psychologe, Soziologe und Sexualforscher
- 20. Juni: Dieter Mann, deutscher Theater- und Film-Schauspieler
- 20. Juni: Ulf Merbold, Physiker und Astronaut
- 21. Juni: Heinz Trixner, österreichischer Schauspieler
- 21. Juni: Liz Mohn, Unternehmerin
- 22. Juni: Widmar Hader, Sudetendeutschen Komponist
- 23. Juni: Charles Whitman, Architekturstudent und Heckenschütze († 1966)
- 24. Juni: Christa Lörcher, deutsche Politikerin
- 24. Juni: Julia Kristeva, Philosophin
- 24. Juni: Erkin Koray, türkischer Sänger
- 25. Juni: Denys Arcand, kanadischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 26. Juni: Tamara Nikolajewna Moskwina, russische Eiskunstläuferin und Eiskunstlauftrainerin
- 27. Juni: James P. Hogan (Schriftsteller), britischer Science-Fiction-Schriftsteller
- 27. Juni: Krzysztof Kieślowski, polnischer Filmregisseur und Drehbuchautor († 1996)
- 29. Juni: Margitta Gummel, deutsche Leichtathletin
- 30. Juni: Otto Sander, deutscher Schauspieler
- 30. Juni: Heinz Werner Ahrens, Vorsitzender des Bundesverbands der AOK
2. Halbjahr
- 1. Juli: Twyla Tharp, berühmte Choreografin und Ballettmeisterin
- 1. Juli: Myron Scholes, Finanzwissenschaftler, Nobelpreisträger
- 1. Juli: Alfred Goodman Gilman, US-amerikanischer Pharmakologe
- 2. Juli: Wendell Mottley, Leichtathlet, Olympiateilnehmer, Politiker, Minister und Institutsgründer
- 3. Juli: Liamine Zéroual, algerischer Präsident (1994–1999)
- 4. Juli: Eckart Witzigmann, österreichischer Koch
- 5. Juli: Margot Hellwig, deutsche Sängerin volkstümlicher Musik
- 5. Juli: Wolfgang Zeitlmann, deutscher Politiker und MdB
- 5. Juli: Barbara Frischmuth, österreichische Schriftstellerin und Übersetzerin
- 7. Juli: Michael Howard, britischer Politiker
- 9. Juli: Ulrich Schwab, deutscher Theaterleiter
- 11. Juli: Heiner Bremer, deutscher Journalist
- 11. Juli: Hans Raidel, deutscher Politiker
- 13. Juli: Luis Alberto Lacalle Herrera, 15. Staatspräsident von Uruguay
- 13. Juli: Diethelm Ferner, deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer
- 13. Juli: Jacques Perrin, französischer Schauspieler und Produzent
- 14. Juli: Andreas Khol, Politiker
- 16. Juli: Gladys Marín, chilenische Politikerin († 2005)
- 16. Juli: Karl Stetter, deutscher Biologe
- 16. Juli: Dag Solstad, einer der wichtigsten Gegenwartsautoren aus Norwegen
- 17. Juli: Spencer Davis, britischer Rockmusiker
- 17. Juli: Jürgen Flimm, deutscher Regisseur, Leiter der Salzburger Festspiele
- 18. Juli: Karl von Wogau, deutscher Europaabgeordneter
- 18. Juli: Frank Farian, Musikproduzent, Komponist und Sänger
- 19. Juli: Uta Nickel, deutsche Politikerin
- 19. Juli: Neelie Kroes, niederländische Politikerin
- 21. Juli: Diogo Freitas do Amaral, portugiesischer Politiker
- 24. Juli: Ekkehard Schulz, deutscher Manager
- 26. Juli: Ernst-Ludwig Winnacker, deutscher Biochemiker
- 27. Juli: Johannes Fritsch, deutscher Komponist
- 27. Juli: August-Wilhelm Scheer, Institutsdirektor an der Universität des Saarlandes
- 27. Juli: Peter Seifert, Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz(Sachsen)
- 28. Juli: Riccardo Muti, italienischer Meisterdirigent
- 29. Juli: David Warner, britischer Bühnen- und Film-Schauspieler
- 29. Juli: May Spils, deutsche Regisseurin
- 29. Juli: Wolfgang Bittner, deutscher Schriftsteller
- 29. Juli: Peter Hohl, deutscher Schriftsteller, Publizist und Verleger
- 30. Juli: Paul Anka, kanadischer Sänger
- 30. Juli: Karin Beyer, Schwimmerin, Weltrekordlerin
- 1. August: Christa Thoben, deutsche Politikerin
- 3. August: Hans-Peter von Kirchbach, deutscher General
- 3. August: Martha Stewart, US-amerikanische Fernseh- und Magazinpersonalität
- 5. August: Alexander K. Dewdney, Computerwissenschaftler, Buchautor
- 6. August: Hubert Wipplinger, österreichischer Lobbyist († 2004)
- 7. August: Volkmar W. Kübler, deutscher Betriebs- und Volkswirtschaftler und Rechtsanwalt
- 8. August: Renate Blank, deutsche Politikerin und MdB
- 9. August: Peter Hartz, deutscher Manager
- 11. August: Georg Untergaßmair, Südtiroler Abt und Universitätsprofessor
- 11. August: John Simon, US-amerikanischer Rockmusikproduzent
- 13. August: Knut Kiesewetter, deutscher Sänger, Liedermacher und Posaunist
- 13. August: Ambrogio Fogar, italienischer Abenteurer († 2005)
- 13. August: Henning Voscherau, Notar und Politiker, Erster Bürgermeister Hamburgs
- 14. August: Uta Zapf, deutscher Politiker und MdB
- 14. August: David Crosby, Gitarrist, Sänger und Songwriter
- 17. August: Jutta Semler, deutsche Medizinerin
- 17. August: Lothar Bisky, deutscher Politiker, Bundesvorsitzender der PDS
- 17. August: Fritz Wepper, deutscher Schauspieler
- 17. August: Ibrahim Babangida, Offizier, Politiker und ehemaliger Präsident von Nigeria
- 17. August: Werner Edelmann, Schweizer Unternehmer und Präsident des FC Basel
- 17. August: Jürgen Thumann, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V
- 18. August: Helmut Kajzar, polnischer Regisseur († 1982)
- 19. August: Rolf Königs, deutscher Fußball-Funktionär
- 19. August: Gerd vom Bruch, deutscher Fußballtrainer
- 20. August: Slobodan Milošević, jugoslawisch-serbischer Politiker
- 20. August: Július Satinský, slowakischer Schauspieler († 2002)
- 22. August: Klaus-Peter Sattler, österreichischer Komponist
- 23. August: Lotti Krekel, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 24. August: Hans Reimann (Sportler), deutscher Leichtathlet
- 25. August: Siegfried Trotnow, deutscher Frauenarzt und Reproduktionsmediziner († 2004)
- 27. August: Bernard Ebbers, Manager und Krimineller
- 27. August: Götz Dieckmann, Professor für Geschichte
- 29. August: Sibylle Bergemann, deutsche Fotografin
- 29. August: Christel Deichmann, deutsche Politikerin, MdB
- 30. August: Ignazio Giunti, italienischer Rennfahrer († 1971)
- 31. August: Walter Mossmann, deutscher Liedermacher
- 31. August: Wolfgang Hilbig, deutscher Schriftsteller
- 31. August: Emmanuel Nunes, portugiesischer Komponist
- 5. September: Rachid Boudjedra, algerischer Schriftsteller
- 6. September: Micky Waller, britischer Rockmusiker, Schlagzeuger
- 8. September: Bernie Sanders, US-amerikanischer Politiker, Mitglied des Repräsentantenhauses (I-VT)
- 9. September: Peter Braun, Oberbürgermeister der großen Kreisstadt Germering
- 9. September: Dennis Ritchie, Programmierer
- 9. September: Otis Redding, Soul-Sänger der 60er Jahre († 1967)
-
Der Kongress ist die Legislative der Vereinigten Staaten von Amerika auf Bundesebene, sein Sitz ist das Kapitol. Er besteht aus insgesamt 535 Abgeordneten. Im Selbstverständnis der USA ist der Kongress kein Parlament, da er von der Exekutive vollständig getrennt ist.
Der Kongress setzt sich aus dem Senat und dem Repräsentantenhaus zusammen. Der Kongress stellt gemäß Artikel I, Absatz 1 der US-Verfassung die gesetzgebende Gewalt (Legislative) dar.
Der Senat besteht aus insgesamt 100 Senatoren, diese werden für sechs Jahre direkt gewählt. Alle zwei Jahre steht jeweils ein Drittel der Senatoren zur Wahl. Jeder Bundesstaat entsendet, unabhängig von seiner Bevölkerungszahl, zwei Senatoren.
Das Repräsentantenhaus besteht aus 435 direkt gewählten Abgeordneten. Die Anzahl der Repräsentanten, die jeder Bundesstaat entsendet, wird durch die jeweilige Bevölkerungszahl bestimmt. Alle zehn Jahre findet eine Volkszählung statt, nach der Abgeordnetensitze neu zugewiesen werden. Auf ca. 1/2 Million Menschen kommt ein Repräsentant, wobei jedoch jeder Staat zumindest einen Repräsentanten stellt. Die Legislaturperiode beträgt 2 Jahre.
Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika hat nicht das Recht an Sitzungen des Kongresses teilzunehmen, daher ist für ihn kein Sitzplatz vorgesehen. Einmal im Jahr spricht er zu den Abgeordneten, wenn er über "Lage der Nation" (State of the Union) berichtet. Dazu versammelt sich im Repräsentantenhaus der gesamte Kongress, wohin der Präsident geführt wird. Unmittelbar nach Abschluss seiner Rede hat er es wieder zu verlassen, ohne das die Abgeordneten die Möglichkeit haben Fragen zu stellen.
Die wichtigsten Aufgaben des Kongresses lassen sich auf drei Punkte reduzieren:
- Gesetzgebung
- Haushaltsrecht (power of the purse)
- Kontrolle der Exekutive, einschl. des Präsidenten (oversight)
Gesetzgebung
In den Kongress eingebrachte Gesetzesvorlagen werden durch die Ausschüsse des Senats und Repräsentantenhauses getrennt beraten und abgestimmt. Sollten die Beschlüsse voneinander abweichen, findet eine Anpassung im Conference Committee, eine Art Vermittlungsausschuss, statt. Dieser Ausschuss ist kein ständiges Gremium, sondern wird für strittige Gesetzesvorlage jedes Mal neu berufen.
Der Präsident muss Gesetze unterschreiben, damit sie in Kraft treten können.
Der Präsidenten kann nur über die Gesetzgebung kontrolliert und in seiner Macht beschränkt werden. Die War Powers Resolution ist dafür ein aufschlussreiches Beispiel, da nach der Verfassung der Präsident zwar Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist, aber durch dieses Gesetz nur der Kongress den Krieg erklären darf.
Zuständigkeiten
Die Macht des Kongresses ist im Artikel 1 (insbesondere Artikel 1, Abschnitt 8) der Verfassung der USA festgelegt. Diese Zuständigkeiten wurden erweitert, als die Verfassungszusätze als Folge des Amerikanischen Bürgerkriegs (13., 14. und 15. Verfassungszusatz, die den Kongress direkt damit beauftragen, die jeweiligen in den Zusätzen enthaltenen Vorschriften umzusetzen) und den 16. Verfassungszusatz, der die Einkommenssteuer ermöglicht, in kraft traten.
Andere Abschnitte der Verfassung--insbesondere Artikel 1, Abschnitt 9, und die ersten zehn Verfassungszusätze (allgemein als Bill of Rights bekannt)--beschneiden die Macht des Kongresses.
Die allgemeinen Zuständigkeiten des Kongresses beinhalten:
- Steuererhebung und -einziehung
- Kreditaufnahme
- Gesetze zur Regulierung des Handels zwischen den Bundesstaaten und anderen Ländern
- Einwanderungs- und Einbürgerungsgesetze
- Ausgabe, Valuierung and Schutz der Währung
- Gesetze zu Maßen und Gewichten
- Konkursgesetze
- Gründung von Postämtern und Bauen von Poststraßen
- Patent- und Urheberrechtsgesetze
- Festlegung der Gerichtsbarkeit unter dem Supreme Court
- Strafrecht für Piraten
- Kriegserklärungen
- Unterhalt einer Armee und Marine
- Aufruf der Miliz zur Unterstützung der Gesetze, Unterdrückung von Rechtslosigkeit und Verteidiung gegen Invasionen
- Gesetze für den Regierungssitz
- Alle Gesetze, die zum Umsetzen der Verfassung nötig und angebracht sind
Einige dieser Zuständigkeiten sind inzwischen veraltert, bleiben aber in Kraft.
Beschränkungen
Der 10. Verfassungszusatz beschränkt die Gewalt des Kongresses, in dem er klarstellt, dass Rechtsbereiche, die nicht an die Bundesregierung delegiert wurden, beim Volk und den Bundesstaaten bleiben.
Außerdem verbietet die Verfassung bestimmte Gesetze. Dazu gehören:
- Die Aufhebung des habeas corpus
- Die Aufhebung aller Rechte einzelner Personen ohne Gerichtsprozess
- Gesetze, die Taten, die vor dem Gesetz begangen wurden, im nachhinein strafbar machen
- Erhebung von direkten Steuern ohne Rücksicht auf die Volkszählung. Aufgehoben durch den 16. Verfassungszusatz
- Erhebung von Ausfuhrsteuern
- Bevorzugung von Handelshäfen eines Bundesstaates über einen anderen
- Verleihung von Adelstiteln
Der Kongress hat auch exklusive Gerichtsbarkeit im Amtsenthebungsverfahren von Bundesbeamten.
Haushaltsrecht
Durch die US-Verfassung ist dem Kongress explizit die Vergabe der Haushaltsmittel vorbehalten, wodurch letztendlich die politischen Schwerpunkte gesetzt werden. Der Budget and Impoundment Control Act von 1974 hat die bis dahin übliche Praxis des Umgehens des Haushaltsrechts durch nicht Ausgabe freigegebener Mittel, beendet. Durch dieses Gesetz ist der Präsident verpflichtet, dem Kongress Rede und Antwort zu stehen, wenn er bewilligte Gelder nicht ausgeben will. Durch eine einfache Mehrheit kann der Kongress seinen Willen durchsetzen.
Kontrolle der Exekutive
Die Kontrolle der Exekutive ist die wohl zeitaufwendigste Aufgabe des Kongresses. Einerseits kann der Kongress durch Gesetze, wie z. B. der War Powers Resolution oder den Budget and Impoundment Control Act dieser Aufgabe gerecht werden, andererseits auch durch Ausschüsse, die Politiker der Exekutive verhören dürfen. Dabei ist es möglich, dass sich jeder Ausschuss in einen Untersuchungsausschuss wandeln kann. Die Einsetzung spezieller Untersuchungssauschüsse ist auch möglich. Untersuchungsausschüssen stehen ähnliche Möglichkeiten, wie Gerichte sie haben, zur Verfügung. Sie dürfen Zeugen vorladen und verhören, die Herausgabe von Dokumenten durch Behörden verlangen und bei Aussageverweigerungen Strafen wegen Missachtung des Kongresses verhängen. Auf den Präsidenten und dessen Mitarbeiterstab im White House Office hat der Kongress auf Grund der executive privilege keinen Zugriff.
Um die Kontrolle optimal zu gewährleisten, hat sich der Kongress parallel zur Exekutive einen eigenen Verwaltungsapparat aufgebaut, der wissenschaftliche Dienste und Untersuchungsbehörden umfasst. Dazu gehört u. a. das General Accounting Office, das den Haushalt und die Einhaltung dessen überwacht.
Kongress
Kategorie:legislative
ja:アメリカ合衆国連邦議会
| | |