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Robert Goddard

Robert Goddard

Robert Hutchings Goddard (
- 5. Oktober 1882 in Worcester, Massachusetts; † 10. August 1945 in Baltimore, Maryland) war ein amerikanischer Wissenschaftler. Goddard studierte an Clark-Universität in Worcester, Massachusetts und promovierte dort 1911. Ähnlich wie Oberth machte sich auch Robert Goddard frühzeitig Gedanken über Raumflüge zum Mond und zum Mars. Wegen seiner kühnen Raumflugvisionen wurde er jedoch als Phantast abgetan und geriet im Bezug auf die Raumfahrt fast völlig in Vergessenheit. Erfolgreicher war Goddard im Bereich der Raketenentwicklung. Er entwickelte bereits um 1918 militärische Feststoffraketen und auch den Prototyp der Bazooka, einer Panzerabwehrrakete. Die Bazooka wurde erst nach dem Ende des Ersten Weltkriegs fertig gestellt und konnte so ihren "Nutzen" erst im Zweiten Weltkrieg unter Beweis stellen. Er entwickelte nicht nur die mathematische Theorie des Raketenantriebs, sondern bewies auch, dass Raketenantriebe im Vakuum Schub produzieren können, was die Raumfahrt erst möglich macht. Ab 1916 beschäftigt sich Goddard mit der Entwicklung von Flüssigkeits-Raketen. Das Smithsonian Institute unterstützte ihn dabei finanziell. Der erste Brennversuch eines Raketenmodells fand am 6. Dezember 1925, ein erster erfolgreicher Raketenstart am 16. März 1926 statt. Obwohl diese Rakete nur 2,5 Sekunden in der Luft war, lediglich 50 m weit und nur knapp 14 m hoch flog, bewies diese, dass Goddards Raketenträume Wirklichkeit werden können. Am 17. Juli 1929 startete Goddard die erste flüssigkeitsgetriebene Rakete mit einer Nutzlast. An Bord waren ein Barometer, ein Thermometer und eine Kamera. Die Rakete erreichte eine Höhe von 27 Metern. Aufgrund des großen Lärms beim Start bekam er damals einige Probleme mit den Behörden und es wurde ihm ein Startverbot für seine Raketen in Massachusetts erteilt. Durch die darauf folgenden Zeitungsberichte wurde Charles Lindbergh auf Goddard aufmerksam und gewann Daniel Guggenheim dafür, seine Raketenversuche zu unterstützen. Ab Oktober 1930 arbeitete Goddard in Roswell und erreichte dort mit seinem fünften Raketenstart neue Bestwerte. Die Rakete erreichte eine Höhe von 610 Metern und flog mit etwa 800 Km/h. Dabei und bei den folgenden Starts wurde Goddard das Problem der Flugstabilisierung bewusst. Er entwickelte hierzu ein Strahlruder, das mit Hilfe eines Kreisels gesteuert werden konnte. Dieses Verfahren wurde im September 1932 patentiert. Der erste Start einer kreiselstabilisierten Rakete verlief wegen zu kleiner Ruder nicht erfolgreich. Nach knapp drei Jahren Pause startete er am 8. März 1935 eine Rakete, die als erste mit Überschallgeschwindigkeit geflogen ist: 1125 Km/h. Am 28. März 1935 schaffte er mit einem weiteren Start einer kreiselstabilisierten Rakete einen Durchbruch. Die Rakete erreichte eine Höhe von 1460 Metern und flog fast 4000 Meter weit.
Er beschäftigte sich weiter mit der Entwicklung von Raketen, wurde aber ab 1934 bereits von den Forschungen in Deutschland überholt. Goddard starb 1945 im Alter von 63 Jahren an den Folgen einer Halsoperation. Erst im Zuge der weiteren Raketenentwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ihm die verdiente Anerkennung zuteil.

Weblinks


- [http://www.spaceclub.de/enid/Ingenieure/Robert_Hutchings_Goddard_8f.html www.spaceclub.de über Robert Hutchings Goddard]
- [http://www.clarku.edu/offices/library/archives/GoddardBio.htm Weitere Informationen zum Leben Goddards] (engl.) Goddard, Robert Goddard, Robert Goddard, Robert Goddard, Robert Goddard, Robert Goddard, Robert ja:ロバート・ゴダード

1882

Ereignisse


- 2. Januar: In New York wird der Standard Oil Trust gegründet, ein Zusammenschluss (Trust) von 40 Ölgesellschaften
- Februar: Einweihung der neuen Berliner Stadtbahn durch Kaiser Wilhelm I.
- 6. März: Serbien wird zum Königreich
- 24. März: Robert Koch entdeckt den Tuberkulosebazillus
- 6. Mai: Irische Nationalisten ermorden in Dublin Frederick Charles Cavendish, den neuen britischen Irlandminister, sowie seinen Stellvertreter
- 15. Mai: Den russischen Juden wird der Landerwerb und der Aufenthalt außerhalb von Städten untersagt
- 20. Mai: Der 1879 zwischen Deutschland und Österreich geschlossene Zweibund wird durch den Beitritt Italiens zum Dreibund erweitert (bis 1914/15)
- 1. Juni: Die Gotthardbahn nimmt ihren fahrplanmässigen Betrieb auf
- 11. Juni: Ermordung von 50 Ausländern in Alexandria; Evakuierung von Europäern
- 14. Juni: Das Kreuzbergurteil des Preußischen Oberverwaltungsgerichts entscheidet, dass stadtplanerische Gestaltung nicht zu den Aufgaben der Polizei gehört
- 29. August: Landung britischer Truppen in Port Said; Beginn der Besetzung der Sueskanalzone
- 6. Dezember: Ein Venustransit findet statt
- In München findet die erste deutsche Elektrizitätsausstellung statt

Kultur


- 31. Januar: Uraufführung der Oper Gudrun von August Klughardt in Neustrelitz
- 26. Juli: Richard Wagners Oper „Parsifal“ wird am Bayreuther Festspielhaus uraufgeführt
- 6. Dezember: Uraufführung der Operette Der Bettelstudent von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien
- Helsingin Musiikkiopisto wird gegründet

Geboren


- 1. Januar: Eddy de Neve, niederländischer Fußballspieler († 1943)
- 6. Januar: Fan Noli, orthodoxer albanischer Bischof und Politiker († 1965)
- 10. Januar: Eugène Joseph Delporte, belgischer Astronom († 1955)
- 13. Januar: Alois Hitler (Jr.), (Halb)Bruder von Adolf Hitler († 1956)
- 15. Januar: Margaret von Connaught, Kronprinzessin von Schweden († 1920)
- 18. Januar: Alan Alexander Milne, englischer Schriftsteller († 1956)
- 18. Januar: Anna Siemsen, deutsche Pädagogin und Politikerin († 1951)
- 22. Januar: Karl Ettlinger, Schriftsteller († 1935)
- 25. Januar: Virginia Woolf, englische Schriftstellerin († 1941)
- 30. Januar: Franklin D. Roosevelt, 32. Präsident der USA († 1945)
- 2. Februar: James Joyce, irischer Schriftsteller († 1941)
- 5. Februar: August Kopff, deutscher Astronom († 1960)
- 14. Februar: Friedrich Hermann Ernst Schneidler, deutscher Schriftdesigner († 1956)
- 14. Februar: John Barrymore, US-amerikanischer Schriftsteller († 1942)
- 20. Februar: Nicolai Hartmann, deutscher Philosoph († 1950)
- 22. Februar: Eric Gill, britischer Bildhauer, Grafiker und Typograf († 1940)
- 25. Februar: Bernhard Traven Torsvan, Deutschsprachiger Schriftsteller († 1969)
- 14. März: Waclaw Sierpinski, polnischer Mathematiker († 1969)
- 15. März: Jim Lightbody, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1953)
- 16. März: Paul Lejeune-Jung, Reichstagsabgeordneter, Widerstandskämpfer, NS-Opfer († 1944)
- 18. März: Gian Francesco Malipiero, italienischer Komponist und Musikwissenschaftler († 1973)
- 20. März: Arnold Heim, Schweizer Geologe († 1965)
- 23. März: Emmy Noether, deutsche Mathematikerin († 1935)
- 25. März: Otto Neururer, katholischer Pfarrer († 1940)
- 26. März: Hermann Obrecht, Schweizer Politiker († 1940)
- 31. März: Fritzi Massary, österreichische Sängerin und Schauspielerin († 1969)
- 3. April: Hermann August Korff, deutscher Literaturhistoriker († 1963)
- 4. April: Noud Stempels, niederländischer Fußballspieler († 1970)
- 8. April: Dmytro Doroschenko, Ukrainischer Historiker und Politiker († 1951)
- 9. April: Friedrich Franz IV., letzter Großherzog zu Mecklenburg († 1945)
- 14. April: Moritz Schlick, Begründer des logischen Empirismus († 1936)
- 14. April: Rudolf Watzl, österreichischer Ringer in der Leichtgewichtsklasse († 1915)
- 17. April: Artur Schnabel, österreichischer Pianist und Komponist († 1951)
- 18. April: Leopold Stokowski, englischer Dirigent († 1977)
- 19. April: William von Simpson, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 21. April: Percy Williams Bridgman, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger († 1961)
- 4. Mai: Wilhelm Lehmann, deutscher Schriftsteller († 1968)
- 5. Mai: Albert H. Rausch, deutscher Schriftsteller († 1949)
- 5. Mai: Douglas Mawson, britischer Antarktisforscher († 1958)
- 6. Mai: Wilhelm von Preußen, Kronprinz des Deutschen Reichs († 1951)
- 7. Mai: Willem Elsschot, niederländischsprachiger Schriftsteller aus Belgien († 1960)
- 11. Mai: Joseph Marx, österreichischer Komponist († 1964)
- 13. Mai: Georges Braque, französischer Maler des Kubismus († 1963)
- 19. Mai: Mohammad Mossadegh, Premierminister des Iran († 1967)
- 20. Mai: Sigrid Undset, norwegische Romanautorin, Novellistin und Essayistin († 1949)
- 22. Mai: Hugo Häring, deutscher Architekt und Autor († 1958)
- 25. Mai: Ernst von Weizsäcker, deutscher Diplomat und Politiker († 1951)
- 29. Mai: Jan Schoemaker, niederländischer Fußballspieler († 1954)
- 30. Mai: Wyndham Halswelle, britischer Leichtathlet und Olympiasieger († 1915)
- 2. Juni: Rudolf Bingel, Vorsitzender des Vorstandes der Siemens-Schuckert Werke
- 4. Juni: Karl Valentin, bayerischer Komiker, Kabarettist, Autor und Filmproduzent († 1948)
- 5. Juni: Ludwig Mathar, deutscher Schriftsteller
- 11. Juni: Alvin Langdon Coburn, US-amerikanischer Fotograf († 1966)
- 13. Juni: Olga Alexandrowna Romanowa, russische Großfürstin († 1960)
- 14. Juni: Ion Antonescu, Ministerpräsident und Generalstabschef Rumäniens († 1946)
- 17. Juni: Igor Fjodorowitsch Strawinski, Russisch-US-amerikanischer Komponist († 1971)
- 17. Juni: Igor Strawinsky, russischer Komponist († 1971)
- 17. Juni: Wilhelm Hausenstein, deutscher Schriftsteller, Publizist und Diplomat († 1957)
- 18. Juni: Georgi Dimitrow, bulgarischer Politiker und Regierungschef († 1949)
- 21. Juni: Hermann Etzel, deutscher Politiker († 1978)
- 21. Juni: Rockwell Kent, US-Amerikanischer Maler († 1971)
- 24. Juni: Carl Diem, deutscher Sportfunktionär und -wissenschaftler († 1962)
- 27. Juni: Eduard Spranger, Pädagoge, Psychologe, Philosoph († 1963)
- 29. Juni: Franz Seldte, NSDAP-Politiker und Reichsarbeitsminister († 1947)
- 30. Juni: Sven Rudolphsson Lidman, schwedischer Schriftsteller († 1960)
- 1. Juli: James M. Cain, US-amerikanischer Journalist und Krimi-Autor († 1977)
- 2. Juli: Marie Bonaparte, französische Psychoanalytikerin († 1962)
- 3. Juli: Dirk Lotsy, niederländischer Fußballspieler († 1965)
- 4. Juli: Kurt von Schleicher, Generalleutnant und Reichskanzler der Weimarer Republik († 1934)
- 5. Juli: Hazrat Inayat Khan, Gründer des „Sufi Order International“ († 1927)
- 11. Juli: Leonard Nelson, Mathematiker und Philosoph mit Arbeitsschwerpunkt Logik und Ethik († 1927)
- 12. Juli: Tod Browning, US-amerikanischer Filmregisseur († 1905)
- 18. Juli: Marcello Mimmi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche († 1961)
- 22. Juli: Edward Hopper, US-amerikanischer Maler († 1967)
- 22. Juli: Matthias Pier, deutscher Chemiker († 1965)
- 27. Juli: Geoffrey de Havilland, englischer Flugpionier und Konstrukteur († 1965)
- 2. August: Johannes Tralow, Romanautor, Erzähler, Dramatiker und Publizist († 1968)
- 3. August: Louis Biester, deutscher Politiker († 1965)
- 3. August: Vilém Mathesius, Linguist, Historiker und Anglist († 1945)
- 9. August: Titus Maria Horten, katholischer Priester und Heiliger († 1936)
- 15. August: Marion Bauer, US-amerikanische Komponistin († 1955)
- 17. August: Samuel Goldwyn, US-amerikanischer Filmproduzent († 1974)
- 19. August: Otto Steinwachs, Weihbischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland († 1977)
- 22. August: Elisabeth de Meuron, aristokratische Persönlichkeit in Bern († 1980)
- 25. August: Seán Ó Ceallaigh, irischer Politiker und Staatspräsident († 1966)
- 26. August: James Franck, deutsch-amerikanischer Physiker († 1964)
- 27. August: Jaroslav Křička, tschechischer Komponist († 1969)
- 28. August: Ernst Weiß, Arzt und Schriftsteller jüdischen Glaubens († 1940)
- 31. August: Franz Hofer, deutscher Filmregisseur († 1945)
- 4. September: Leonhard Frank, deutscher Schriftsteller und Pazifist († 1961)
- 7. September: August Friedrich Thienemann, deutscher Zoologe und Ökologe († 1960)
- 16. September: Alexander Pawlowitsch Kutepow, General im russischen Bürgerkrieg († 1930)
- 20. September: Boris Michailowitsch Schaposchnikow, Marschall der Sowjetunion († 1945)
- 22. September: Wilhelm Keitel, Generalfeldmarschall im Dritten Reich († 1946)
- 26. September: Eduard von der Heydt, Bankier, Kunstsammler und Mäzen († 1964)
- 30. September: Hans Geiger, deutscher Physiker († 1945)
- 5. Oktober: Giorgio Abetti, italienischer Astronom († 1982)
- 5. Oktober: Robert Goddard, amerikanischer Wissenschaftler († 1945)
- 6. Oktober: Karol Szymanowski, Polnischer Komponist († 1937)
- 11. Oktober: John Francis D'Alton, Erzbischof von Armagh und Kardinal († 1963)
- 11. Oktober: Robert Nathaniel Dett, kanadischer Komponist († 1942)
- 11. Oktober: Will Vesper, deutscher Schriftsteller († 1962)
- 14. Oktober: Eamon de Valera, irischer Politiker, Premierminister und Staatspräsident († 1975)
- 18. Oktober: Lucien Petit-Breton, französischer Radrennfahrer († 1917)
- 19. Oktober: Otto Rudolf Salvisberg, Schweizer Architekt († 1940)
- 19. Oktober: Umberto Boccioni, futuristischer Maler und Bildhauer († 1916)
- 20. Oktober: Margaret Dumont, US-amerikanische Schauspielerin († 1965)
- 20. Oktober: Felix Linnemann, 4. Präsident des DFB († 1948)
- 20. Oktober: Bela Lugosi, Schauspieler († 1956)
- 24. Oktober: Emmerich Kálmán, ungarischer Komponist († 1953)
- 25. Oktober: Paul Kiem, († 1960)
- 29. Oktober: Jean Giraudoux, französischer Dramatiker der Zwischenkriegszeit († 1944)
- 29. Oktober: Jenó Fuchs, ungarischer Fechter
- 30. Oktober: Günther von Kluge, Generalfeldmarschall im Dritten Reich († 1944)
- 30. Oktober: William Frederick Halsey, US-amerikanischer Admiral († 1959)
- 2. November: Leo Perutz, österreichischer Schriftsteller († 1957)
- 5. November: Ludwig Marum, deutscher Rechtsanwalt und Politiker († 1934)
- 10. November: Max Mell, österreichischer Lyriker und Dramatiker († 1971)
- 11. November: Gustav VI. Adolf, König von Schweden († 1973)
- 13. November: Joseph Cardijn, Begründer der internationalen Christlichen Arbeiterjugend († 1967)
- 18. November: Jacques Maritain, französischer Philosoph († 1973)
- 24. November: Eric Rucker Eddison, englischer Fantasy-Schriftsteller († 1945)
- 27. November: Adolf Abel, deutscher Architekt († 1961)
- 28. November: Grigol Robakidse, georgischer Schriftsteller († 1962)
- 10. Dezember: Otto Neurath, österreichischer Philosoph, Soziologe und Ökonom († 1945)
- 11. Dezember: Fiorello LaGuardia, langjähriger New Yorker Bürgermeister († 1947)
- 11. Dezember: Max Born, deutscher Mathematiker und Physiker († 1970)
- 11. Dezember: Thea Arnold, deutsche Politikerin († 1966)
- 12. Dezember: Akiba Rubinstein, polnischer Schachspieler († 1961)
- 16. Dezember: Walther Meißner, deutscher Physiker († 1974)
- 16. Dezember: Zoltán Kodály, ungarischer Komponist und Musikethnologe († 1967)
- 27. Dezember: Alexander Rueb, erster Präsident des Weltschachbundes FIDE († 1959)
- 28. Dezember: Arthur Stanley Eddington, britischer Astrophysiker († 1944)

Gestorben


- 6. Januar: Nathan Davis, englischer Afrikaforscher (
- 1812)
- 7. Januar: Ignacy Lukasiewicz, polnischer Chemiker, Apotheker und Erfinder. (
- 1822)
- 10. Januar: Giovanni Dupré, italienischer Bildhauer (
- 1817)
- 11. Januar: Theodor Schwann, deutscher Physiologe (
- 1810)
- 17. Januar: Adolf Mützelburg, deutscher Schriftsteller (
- 1831)
- 17. Januar: Carlo Piaggia, italienischer Afrikareisender (
- um 1830)
- 29. Januar: Alfred von Henikstein, österreichischer Feldmarschallleutnant (
- 1810)
- 31. Januar: James Spriggs Payne, Präsident von Liberia (
- 1819)
- 8. Februar: Berthold Auerbach, deutscher Schriftsteller (
- 1812)
- 21. Februar: Gottfried Wilhelm Lehmann, einer der Gründungsväter der deutschen Baptisten (
- 1799)
- 26. Februar: Moritz Daniel Oppenheim, deutscher Porträt- und Historienmaler (
- 1800)
- 1. März: Theodor Kullak, deutscher Pianist und Komponist (
- 1818)
- 2. März: Louis Kufferath, deutscher Komponist (
- 1811)
- 3. März: Ludwig Kalisch, deutscher Schriftsteller (
- 1814)
- 3. April: Jesse James, US-amerikanischer Gesetzloser (
- 1847)
- 9. April: Dante Gabriel Rossetti britischer Maler (
- 1828)
- 13. April: Bruno Bauer, deutscher Philosoph, Bibelkritiker und Schriftsteller (
- 1809)
- 19. April: Charles Darwin, britischer Naturforscher (Entdecker der Evolutionstheorie) (
- 1809)
- 20. April: Tuiskon Ziller, deutscher Philosoph und Pädagoge (Herbartianer) (
- 1817)
- 21. April: Carl Gustav Friedrich Hasselbach, Geheimer Regierungsrat, Oberbürgermeister von Magdeburg (
- 1809)
- 27. April: Ferdinand Reich, deutscher Chemiker und Physiker (
- 1799)
- 27. April: Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Dichter (
- 1803)
- 29. April: John Nelson Darby, Mitbegründer der Brüdergemeinde (
- 1800)
- 17. Mai: François Chabas, französischer Ägyptologe (
- 1817)
- 1. JuniJohannes Zeltner, Ehrenbürger in Wittenberg (
- 1805)
- 2. Juni: Giuseppe Garibaldi, italienischer Freiheitskämpfer (
- 1807)
- 8. Juni: John Scott Russell, britischer Schiffbauer (
- 1808)
- 17. Juni: Wladimir Alexandrowitsch Sollogub, war russischer Schriftsteller (
- 1814)
- 24. Juni: Joachim Raff, schweizer Komponist (
- 1822)
- 14. Juli: John Ringo, Revolverheld des amerikanischen Westens (
- um 1850)
- 1. August: Henry Kendall, australischer Schriftsteller (
- 1839)
- 17. August: Dietrich Wilhelm Landfermann, Pädagoge, Demokrat und Schulleiter in Duisburg (
- 1800)
- 20. August: Fjodor Petrowitsch Lütke, russischer Marineoffizier, Weltumsegler und Entdeckungsreisender (
- 1797)
- 25. August: Friedrich Reinhold Kreutzwald, estnischer Arzt und Schriftsteller (
- 1803)
- 8. September: Joseph Liouville, französischer Mathematiker (
- 1809)
- 14. September: Georges Leclanché, französischer Chemiker (
- 1839)
- 17. September: Fjodor Petrowitsch Litke, russischer Marineoffizier, Geograf und Arktisforscher (
- 1797)
- 20. September: Albert Bitzius, Schweizer Theologe und Politiker (
- 1835)
- 23. September: Friedrich Wöhler, deutscher Chemiker (
- 1800)
- 5. Oktober: Karl Felix Halm, deutscher Altphilologe und Bibliothekar (
- 1809)
- 13. Oktober: Arthur de Gobineau, französischer Adeliger (
- 1816)
- 19. Oktober: Johann Fürst, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor (
- 1825)
- 20. Oktober: Olegario Víctor Andrade, argentinischer Dichter (
- 1841)
- 3. November: Giovanni Battista Pioda, Schweizer Politiker (
- 1808)
- 3. November: Karl Joachim Marquardt, deutscher Historiker (
- 1812)
- 11. November: Franz von Kobell, deutscher Mineraloge und Schriftsteller (
- 1803)
- 12. November: Gottfried Kinkel, deutscher Theologe, Schriftsteller und Politiker (
- 1815)
- 20. November - Béla Kéler, ungarischer Komponist (
- 1820)
- 26. November: Otto Theodor von Manteuffel, preußischer Politiker (
- 1805)
- 6. Dezember: Alfred Escher, schweizer Politiker und Eisenbahnpionier (
- 1819)
- 6. Dezember: Louis Blanc, französischer Gründer der Sozialdemokratie (
- 1811)
- 9. Dezember: Hugh Allan, kanadischer Unternehmer (
- 1810)
- 14. Dezember: Heinrich Wilhelm Krausnick, Oberbürgermeister von Berlin (
- 1797)
- 31. Dezember: Léon Gambetta, französischer Staatsmann der Dritten Republik (
- 1838)
- Karl Maria Kertbeny, österreichischer Journalist und Menschenrechtler (
- 1824)

Staatsoberhäupter

Asien


- Afghanistan (Barakzai-Dynastie): Emir Abdur Rahman Khan
- Japan: Mutsuhito, Kaiser (18671912)

Europa


- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (18611889)
- Schweiz: Simeon Bavier, Bundespräsident der Schweiz, (1882) ko:1882년 simple:1882

Worcester (Massachusetts)

Worcester ist eine Stadt in Worcester County im US-Bundesstaat Massachusetts. Sie ist die drittgrößte Stadt in Neuengland und hat 175.966 Einwohner (1.7.2004). Worcester ist der Sitz der [http://www.americanantiquarian.org American Antiquarian Society] sowie des [http://www.wpi.edu Worcester Polytechnic Institute (WPI)], des [http://www.holycross.edu Holy Cross Colleges]und der Clark University.

Söhne und Töchter der Stadt


- Harvey Ball, gilt als der Erfinder des "Smileys"
- Jaki Byard, Jazzmusiker
- Samuel Nathaniel Behrman, US-amerikanischer Schriftsteller
- Ronald Dworkin, Philosoph
- Samuel Fuller, Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur
- Robert Goddard, Wissenschaftler
- John Michael Hayes, Drehbuchautor
- Erik Per Sullivan, US-amerikanischer Filmschauspieler mit schwedischen Vorfahren

Weblinks


- http://www.ci.worcester.ma.us/
- http://www.worcester.ma.us
- [http://www.clarku.edu Clark University] Kategorie:Ort in Massachusetts

10. August

Der 10. August ist der 222. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 223. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 143 Tage bis zum Jahresende. Heute ist Internationaler Biodiesel-Tag.

Ereignisse


- 612 v. Chr. - Ninive, die letzte Hauptstadt Assyriens wird von Medern und Babyloniern zerstört. Babylon
- 955 - Otto I., der Große, besiegt in der Schlacht auf dem Lechfeld die Ungarn.
- 1492 - Rodrigo Borgia wird zum Papst Alexander VI. gewählt.
- 1792 - Französische Revolution - Der Sturm auf die Tuilerien beendet die Monarchie in Frankreich bis zur Krönung Napoleon Bonapartes.
- 1809 - Aufstand von Quito, erster Schritt zur Unabhängigkeit Ecuadors
- 1830 - Ecuador löst sich von Großkolumbien
- 1831 - Nat Turner führt einen Sklavenaufstand in den USA an.
- 1897 - Felix Hoffmann stellt zum ersten Mal Aspirin her.
- 1913 - Das Abkommen von Bukarest besiegelt die Niederlage Bulgariens im Zweiten Balkankrieg.
- 1914 - Japan stellt ein Ultimatum an das deutsche Reich und fordert die Übergabe Kiautschous
- 1919 - Der Vertrag von Rawalpindi wird geschlossen. Afghanistan wird von Großbritannien unabhängig.
- 1920 - Der Vertrag von Sèvres wird zwischen der Entente und dem Osmanischen Reich geschlossen.
- 1994 - Auf dem Münchner Flughafen wird der weltweit größte Schmuggel von Plutonium entdeckt. Ein Untersuchungsausschuss des deutschen Bundestags stellt später fest, dass dies vom Bundesnachrichtendienst inszeniert war.

Katastrophen


- 1856 - Ein Hurrican tötet in Louisiana ca. 400 Menschen.
- 1903 - In der Pariser Metro kommen bei einem Brand mehr als 100 Menschen ums Leben.
- 1990 - Eine Antonow An-12 der Afghanischen Luftwaffe verunglückt kurz nach dem Start bei Shindand, im Westen Afghanistans. Alle 83 Insassen sterben.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 258 - Laurentius von Rom, christlicher Märtyrer
- 1296 - Johann von Luxemburg, König von Böhmen und Erbkönig von Polen
- 1466 - Gianfrancesco II. Gonzaga, Sohn des Markgrafen Federico I. Gonzaga von Mantua und sein Nachfolger
- 1536 - Caspar Olevian, deutscher Theologe
- 1556 - Philipp Nicolai, deutscher Liederdichter und Theologe
- 1658 - Susanne Maria von Sandrart, deutsche Künstlerin
- 1711 - Edward Boscawen, britischer Admiral
- 1740 - Samuel Arnold, englischer Komponist
- 1750 - Daniel Gottlob Türk, deutscher Organist und Musiktheoretiker
- 1753 - Edmund Randolph, US-amerikanischer Außenminister
- 1758 - Armand Gensonné, Politiker während der Französischen Revolution
- 1783 - Johann Christian Hundeshagen, forstlicher Praktiker, Professor und Wissenschaftler
- 1793 - Heinrich August Neithardt, deutscher Komponist
- 1794 - Leopold Zunz, deutscher Wissenschaftler
- 1805 - Franz Toldy, ungarischer Literaturhistoriker
- 1806 - Carl Franz Wilhelm Edel, deutscher Jurist und Politiker
- 1806 - Julius Weisbach, deutscher Mathematiker und Ingenieur
- 1810 - Camillo Benso Graf von Cavour, italienischer Politiker und Regierungschef
- 1814 - Henri Nestlé, deutscher Unternehmer
- 1827 - Adalbert Falk, Präsident des Oberlandesgerichts zu Hamm
- 1830 - Okubo Toshimichi, japanischer Innenminister der Meiji-Zeit
- 1840 - Károly Hornig, Erzbischof von Veszprém und Kardinal
- 1847 - Wilhelm Rein, Pädagoge, Vertreter des Herbartianismus
- 1860 - Sergei Dmitrijewitsch Sasonow, russischer Diplomat
- 1864 - Carl Junker, Syndikus des Vereines der österreichisch-ungarischen Buchhändler und Historiker
- 1865 - Alexander Konstantinowitsch Glasunow, russischer Komponist
- 1868 - Hugo Eckener, deutscher Luftfahrtpionier
- 1872 - Fritz Lau, niederdeutscher Schriftsteller
- 1874 - Antanas Smetona, Erster Präsident der Republik Litauen
- 1874 - Herbert Hoover, US-amerikanischer Politiker, 31. Präsident der USA
- 1875 - Hugh Doherty, englischer Tennisspieler
- 1877 - Frank Marshall, US-amerikanischer Schachspieler
- 1877 - Rudolf Hilferding, deutsch-österreichischer Politiker
- 1878 - Alfred Döblin, deutscher Schriftsteller
- 1883 - Konrad Kain, kanadischer Bergsteiger
- 1884 - Robert Pohl, deutscher Physiker
- 1888 - Lauri Ikonen, finnischer Komponist
- 1889 - Cecil Armstrong Gibbs, englischer Komponist
- 1894 - Varahagiri Venkata Giri, indischer Politiker, Staatspräsident 1969-1974
- 1895 - Michail M. Soschtschenko, russischer Schriftsteller
- 1896 - Milena Jesenská, Schriftstellerin
- 1900 - Jean Mantelet, Gründer der Firma Moulinex
- 1900 - René Crevel, französischer Schriftsteller
- 1901 - Mona Rüster, deutsche Tischtennisspielerin
- 1902 - Arne Tiselius, schwedischer Biochemiker (Chemienobelpreis 1948)
- 1902 - Arne Wilhelm Kaurin Tiselius, schwedischer Chemiker
- 1902 - Curt Siodmak, US-amerikanischer Filmregisseur und Schriftsteller
- 1902 - Norma Shearer, US-amerikanische Schauspielerin
- 1903 - Eleanor Lambert, US-amerikanische Modejournalistin
- 1906 - Wilhelm Kempf, Bischof von Limburg
- 1908 - Friedrich Haug, 1957 bis 1974 Richter am Bundessozialgericht
- 1910 - Muhammad V., König von Marokko
- 1912 - Jorge Amado, brasilianischer Schriftsteller
- 1912 - Peter Nellen, deutscher Politiker
- 1913 - Wolfgang Paul, Physiker und Nobelpreisträger für Physik
- 1915 - Carlos Menditéguy, argentinischer Polospieler und Rennfahrer
- 1917 - Ivor Dean, britischer Theater- und Filmschauspieler
- 1918 - Arnett Cobb, US-amerikanischer Musiker
- 1920 - Red Holzman, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 1922 - Günter Steffens, deutscher Schriftsteller
- 1923 - Jean Graton, belgischer Comic-Zeichner und -Autor
- 1924 - Jean-François Lyotard, französischer Philosoph
- 1925 - Willy Purucker, Drehbuchautor
- 1928 - Eddie Fisher, US-amerikanischer Sänger
- 1928 - Gerino Gerini, italienischer Rennfahrer
- 1928 - Jimmy Dean, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1934 - Ludwig Elm, deutscher Politiker, Mitglied des 13. Bundestages
- 1935 - Gia Kantscheli, georgischer Komponist
- 1935 - Wolfgang Herger, deutscher Politiker
- 1938 - Grit Böttcher, deutsche Schauspielerin
- 1938 - Lars Amble, schwedischer Schauspieler und Theaterregisseur
- 1939 - Maria Luisa Lopez-Vito, philippinisch-deutsche Pianistin
- 1939 - Sal Coumo, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Bobby Hatfield, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Les Humphries, britischer Musiker (Les Humphries Singers)
- 1940 - Marie Versini, französische Schauspielerin
- 1942 - René Teucher, Schweiz. Heizungsfachmann
- 1945 - Lary Larden, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - Veronika Bennett, US-amerikanische Sängerin
- 1946 - Emine Sevgi Özdamar, türkisch-deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin
- 1946 - Mick Clarke, britischer Musiker
- 1947 - Anwar Ibrahim, Politiker aus Malaysia und ehemaliger Vize-Premierminister
- 1947 - Dmitri Konstantinowitsch Alexejew, russischer Pianist
- 1947 - Ian Anderson, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber (Jethro Tull)
- 1947 - Mechtild Rothe, deutsche Politikerin und EU-Mitglied
- 1948 - Thomas Kretschmer, deutscher Musiker
- 1955 - Manfred Scheuer, Bischof der Diözese Innsbruck
- 1957 - Ronald Borchers, deutscher Fußballspieler
- 1959 - Rosanna Arquette, amerikanische Schauspielerin
- 1960 - Antonio Banderas, spanischer Schauspieler
- 1960 - Nicoletta Braschi, italienische Schauspielerin
- 1962 - Thomas Brunner, Ehemaliger deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1965 - Claudia Christian, US-amerikanische Schauspielerin, Regisseurin, Drehbuchautorin, Sängerin und Musikerin
- 1966 - Hansi Kürsch, Sänger der deutschen Metal-Band Blind Guardian
- 1966 - Udo Bölts, deutscher Radrennfahrer
- 1967 - Lorraine Samantha Jean Pearson, britische Sängerin
- 1967 - Riddick Bowe, US-amerikanischer Boxer
- 1971 - Roy Keane, irischer Fußballspieler
- 1973 - Ziska Riemann, Comic-Zeichnerin und Drehbuchautorin
- 1977 - Marcel-André Casasola Merkle, deutscher Spieleautor
- 1981 - Taufik Hidayat, indonesischer Badminton-Spieler
- 1982 - Devon Aoki, US-amerikanische Schauspielerin und Model

Gestorben


- 955 - Konrad der Rote, Graf im Speyergau, Wormsgau und Nahegau; Herzog von Lothringen
- 1653 - Maarten H. Tromp, Admiral der Niederlande
- 1656 - Octavio Piccolomini, Herzog von Amalfi Octavio Piccolomini
- 1759 - Ferdinand VI., spanischer König
- 1802 - Antonio Lolli, italienischer Violinvirtuose und Komponist
- 1806 - Johann Michael Haydn, österreichischer Komponist
- 1843 - Jakob Friedrich Fries, deutscher Philosoph
- 1857 - John Wilson Croker, englischer Parlamentsredner, Dichter und Journalist
- 1861 - Friedrich Julius Stahl, deutscher Politiker und Rechtsphilosoph
- 1881 - Theodor Bradsky, tschechischer Komponist
- 1874 - Allen Ramsay, britischer Maler
- 1875 - Karl Andree, deutscher Geograph und Publizist
- 1886 - Eduard Grell, deutscher Komponist und Organist
- 1888 - Georg Weber, deutscher Philologe und Historiker
- 1889 - Jan Jonker Afrikaner, Afrikaner-Häuptling
- 1896 - Otto Lilienthal, deutscher Pionier des Gleit- und Muskelkraftflugs
- 1912 - Paul Wallot, deustcher Architekt
- 1915 - Henry Moseley, britischer Physiker
- 1937 - Hans Gustav Röhr, deutscher Automobilpionier
- 1944 - Berthold Graf Schenk von Stauffenberg, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1944 - Fritz-Dietlof von der Schulenburg, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1945 - Robert Goddard, amerikanischer Raketen-Wissenschaftler
- 1949 - Edward Thorndike, US-amerikanischer Psychologe
- 1960 - Emil Strauß, deutscher Dichter
- 1960 - Frank Lloyd, US-amerikanischer Regisseur
- 1961 - Géza von Bolváry, Schauspieler und Drehbuchautor
- 1963 - Ernst Wetter, Schweizer Politiker
- 1965 - Erich Rothacker, deutscher Philosoph und Soziologe
- 1970 - Alexander Gode, Begründer der Plansprache Interlingua
- 1970 - Bernd Alois Zimmermann, deutscher Komponist
- 1974 - Ivor Dean, britischer Theater- und Filmschauspieler
- 1976 - Josef Mattauch, deutscher Physiker
- 1976 - Karl Schmidt-Rottluff, deutscher Maler des Expressionismus
- 1976 - Paul Lücke, deutscher Bauminister und Innenminister
- 1979 - Walther Gerlach, deutscher Physiker
- 1982 - Peter de Mendelssohn, deutsch-britischer Schriftsteller, Historiker und Essayist
- 1983 - Joan Robinson, britische Ökonomin
- 1987 - Patrick Aloysius O'Doyle, Erzbischof von Washington und Kardinal
- 1988 - Arnulfo Arias, Präsident Panamas
- 1992 - Kurt A. Körber, Unternehmer und Mäzen
- 1997 - Conlon Nancarrow, mexikanischer Komponist
- 1999 - Albert Mülleder, österreichischer Organist und Vikariatskantor, Domkapellmeister
- 2001 - Werner Pirchner, österreichischer Komponist
- 2003 - Cedric Price, britischer Architekt
- 2003 - Jacques Deray, französischer Filmregisseur
- 2005 - Ilja Prachař, tschechischer Schauspieler

Feier- und Gedenktage


- Nationalfeiertag in Ecuador (Unabhängigkeitstag)
- Fest des Heiligen Laurentius von Rom

Siehe auch

:9. August - 11. August :10. Juli - 10. September :Historische Jahrestage - Zeitskala :Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0810 ja:8月10日 ko:8월 10일 simple:August 10 th:10 สิงหาคม

Baltimore

Baltimore (USA) ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Maryland. Sie hat 636.251 Einwohner (Stand: 1.Juli 2004) und ist einer der bedeutendsten Seehäfen in den Vereinigten Staaten. In Baltimore befindet sich das Wohnhaus und Grab des Schriftstellers Edgar Allan Poe. Baltimore ist sowohl der Geburtsort des berühmten Baseballspielers Babe Ruth als auch der Inspirationsort für die amerikanische Nationalhymne. In der Stadt gibt es viele historische Gebäude und landesweit bekannte Denkmäler. Baltimore umfasst neben zwei großen Universitäten zahlreiche weitere Ausbildungseinrichtungen und das Lillie-Carroll-Jackson-Museum. Lillie-Carroll-Jackson

Geschichte

Lillie-Carroll-Jackson 1729 wurde die Stadt gegründet und nach den Baronen Baltimore, den britischen Begründern der Maryland-Kolonie, benannt. Anfangs war die Stadt als Hafen für den Tabakhandel angelegt worden. Rasch entwickelte sie sich dann zu einem Handelszentrum mit Europa und der Karibik. Als Philadelphia 1777 von den Briten besetzt war, tagte der Kontinentalkongress in Baltimore. Im britisch-amerikanischen Krieg von 1812 unternahmen die Briten den Versuch, die von Baltimore aus agierenden Freibeuter auszuschalten. Die daraus resultierende Schlacht im Jahr 1814, die am Fort McHenry stattfand, inspirierte Francis Scott Key dazu, die amerikanische Nationalhymne The Star-Spangled Banner zu schreiben. 1827 wurde die erste Eisenbahnlinie der USA, die Baltimore & Ohio Railroad in Baltimore eröffnet. Durch diese gute Verbindung in den Mittleren Westen und durch die Einrichtung einer regelmäßigen Dampfschiffahrtsverbindung des Norddeutschen Lloyds von Bremerhaven nach Baltimore entwickelte sich der Hafen zum zweitgrößten Einwanderungshafen der USA nach New York. 1886 entwickelte der deutsche Einwanderer Ottmar Mergenthaler hier die Linotype-Setzmaschine. 1904 wurden bei einem Großfeuer weite Teile der Stadt eingeäschert; ein Mensch kam ums Leben. Der Sachschaden betrug rund 50 Millionen Dollar.

Wirtschaft und Bildung

Die Schwerindustrie ist seit 1897 vorhanden, als das Sparrows-Point-Stahlwerk eröffnet wurde. Durch die beiden Weltkriege wuchs die Industrie weiter beträchtlich an, speziell durch Stahlwerke und Erdölraffinerien. Gelegen an der Chesapeake Bay, ist die Stadt einer der größten Seehäfen der USA, Verkehrszentrum zwischen Washington D.C. und Philadelphia und unterhält den Baltimore-Washington International Airport (BWI). Baltimore ist unter anderem Sitz von Procter & Gamble und vielen anderen Firmen aus der Gesundheits- und Schönheitsindustrie sowie dem medizinisch-pharmazeutischen Bereich. Ebenfalls haben viele Forschungseinrichtungen, sowohl aus der Wirtschaft als auch staatliche Labors, ihren Sitz in und um Baltimore. Baltimore ist ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum in den USA. Die wirtschaftliche Tätigkeit ist auf Forschung und Entwicklung ausgerichtet, speziell auf Pharmazeutik, medizinischen Bedarf und medizinische Dienstleistungen. Außer privaten Laboratorien beherbergt die Stadt 61 Forschungslabors auf bundesstaatlicher Ebene. Die Stadt Baltimore hat etwa 636.000 Einwohner (Schätzung 2004), die Metropolregion Washington, D.C.-Baltimore hat etwa 7,6 Millionen Einwohner (Volkszählung 2000). Die weltbekannte, besonders in der Medizin herausragende Johns-Hopkins-Universität befindet sich in Baltimore.

Gegenwärtige Probleme

Baltimore hat mit am stärksten unter den US-amerikanischen Großstädten mit Armut, Verwahrlosung, Drogenabhängigkeit und Stadtflucht zu kämpfen. Einige innere Stadtteile geben, wie in vielen Städten der Ostküste, ein schauriges Zeugnis urbanen Niederganges. So liegt Baltimore auch bei der Verbrechensrate in unrühmlich führender Position mit unter anderem knapp 300 Tötungsdelikten pro Jahr (siehe [http://www.bestplaces.net/html/crimecompare3.asp?lcity=9031&rcity=9958&view=W]). Diese Problematik ist vielen us-amerikanischen Fernsehzuschauern durch die Serien „Homicide“ und „The Wire“ vertraut.

Sport

Baltimore ist die Heimat des NFL-Teams Baltimore Ravens. Außerdem spielt in den Camden Yards, einem der schönsten Baseball-Stadien der USA, das MLB-Team Baltimore Orioles

Söhne und Töchter der Stadt


- Lloyd Banks, Rapper
- Tom Clancy, Schriftsteller
- John R. Bolton, US-amerikanischer Politiker und Diplomat
- Charles Joseph Bonaparte, Enkel von Jerome Bonaparte
- Cass Elliot, Sängerin und Mitglied der Band The Mamas and the Papas
- Gordon R. England, Geschäftsmann und Politiker und gegenwärtig Marinestaatssekretär und stellvertretender Verteidigungsminister
- Bill Frisell, Jazzgitarrist
- James Gibbons, Erzbischof von Baltimore
- Philip Glass, Komponist
- Hilary Hahn, Geigerin
- David Hasselhoff, Sänger und Schauspieler
- Alger Hiss, als Spion verurteiler amerikanischer Jurist und US-Regierungsbeamter
- Johns Hopkins, Unternehmer und Philanthrop
- Thomas Jane, Schauspieler
- Charles Jencks, Architekt und Architekturtheoretiker
- Barry Levinson, US-amerikanischer Filmregisseur
- Morris Louis, US-amerikanischer Maler
- Thurgood Marshall, Richter am Obersten Gerichtshof
- Ottmar Mergenthaler, Erfinder der Linotype-Setzmaschine
- Barbara A. Mikulski, US-Senatorin
- Nancy Pelosi, US-amerikanische Politikerin
- Michael Phelps, Schwimmer
- Edgar Allan Poe, Dichter
- Jada Pinkett Smith, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- John Rawls, US-amerikanischer Philosoph
- Martin Rodbell, US-amerikanischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- Francis Peyton Rous, US-amerikanischer Pathologe und Nobelpeisträger
- George Herman Ruth, deutschstämmiger amerikanischer Baseballspieler
- Dwight Schultz, US-amerikanischer Schauspieler
- Lawrence Joseph Shenan, Erzbischof von Baltimore und ein Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Pam Shriver, ehemalige Tennisspielerin
- Earl Simmons, US-amerikanischer Hip-Hop-Musiker mit dem Künstlernamen DMX (Dark Man X)
- Upton Sinclair, sozialkritischer Schriftsteller in verschiedenen Literaturgattungen
- Raymond A. Spruance, war während des Zweiten Weltkriegs im Pazifik Admiral der US-Navy
- James Francis Stafford, emeritierter Erzbischof von Denver und ein Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche
- Chester Thompson, amerikanischer Schlagzeuger
- Leon Uris, US-amerikanischer Schriftsteller
- John Waters, Regisseur
- Edward Witten, US-amerikanischer Mathematiker und Physiker
- Frank Zappa, Musiker

Weblinks


- http://www.ci.baltimore.md.us (Engl.)
- http://www.baltimoretourism.com (Engl.)
Kategorie:Ort in Maryland Kategorie:Ort mit Seehafen ja:ボルチモア

Clark University

Die Clark University in Worcester, Massachusetts, USA, gegründet 1887, eine der drei Universitäten Neuenglands (Yale, Harvard), wurde bekannt durch die Einladung ihres Gründungspräsidenten, des Experimentalpsychologen Granville Stanley Hall (1844-1924) an Sigmund Freud (1856-1939) vom Dezember 1908. Hier trafen 1909 anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde an Freud auch Carl Gustav Jung und William Stern zusammen. Der wie Stern und Ernst Cassirer 1933 aus Hamburg emigrierte Heinz Werner übernahm 1946 die Stanley Hall-Professur. An den Besuch Freuds von 1908/1909 erinnert ein Denkmal, an das Wirken von Stanley Hall und Heinz Werner zwei Erinnerungsräume.

Literatur


- William A. Koelsch: Incredible Day-Dream: Freud and Jung at Clark, 1909 Kategorie:Universität in Massachusetts

Massachusetts

Massachusetts (offiziell The Commonwealth of Massachusetts) ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika und Teil von Neuengland. Der Name Massachusetts – abgeleitet von dem Indianerwort mass adchu ut (bei den großen Hügeln) – taucht zum ersten Mal in Captain John Smiths Buch A Description of New England (1616) auf.

Geschichte

Im Jahre 1629 von englischen Puritanern als Massachusetts Bay Colony gegründet, war Massachusetts eine der dreizehn Kolonien, die sich während der amerikanischen Revolution gegen die britische Herrschaft aufgelehnt haben. britische Im 18. und 19. Jahrhundert profitierte die Wirtschaft von Massachusetts vor allem vom Walfang der Insel Nantucket und der Städte New Bedford und Salem, sowie von den Kabeljaufängen deren weltweit beste Fanggründe damals genau vor der Küste von Massachusetts lagen. Davon zeugen zahlreiche Darstellungen und Symbole des Kabeljau auf Münzen und als architektonische Ausschmückungen in der Hauptstadt Boston. Die Halbinsel im Südosten von Massachusetts heißt Cape Cod (deutsch Kap Kabeljau). Cape Cod ist ein beliebter Sommerurlaubsort. Dort befindet sich die Cape Cod National Seashore. Der Bundesstaat Maine war bis 1820 ein Teil von Massachusetts, obwohl er nicht direkt daran angrenzt.
- Liste der Gouverneure von Massachusetts

Geografie

Massachusetts grenzt im Norden an New Hampshire und Vermont, im Westen an New York, im Süden an Connecticut und Rhode Island. Im Osten liegt der Atlantische Ozean. Die Inseln Martha's Vineyard und Nantucket liegen an der südöstlichen Küste. Die größte Stadt ist Boston. Zu den anderen großen Städten gehören Cambridge, New Bedford, Worcester, Lowell, Springfield und Pittsfield. Höchster Punkt von Masschusetts ist der Mount Greylock im Berkshire County (1.188  m). 250px

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl betrug im Jahr 2003 6.433.422. Davon 81,9 % Weiße, 6,8 % Hispanics, 5,4 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 3,8 % Asiaten, 0,2 % Indianer. Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Boston – 569.165
- Worcester – 175.966
- Springfield – 152.091
- Lowell – 103.655
- Cambridge – 100.771
- Brockton – 95.009
- New Bedford – 93.979
- Fall River – 92.526
- Quincy – 89.909
- Lynn – 89.485
- Newton – 83.802
- Somerville – 75.621
- Lawrence – 71.858
- Haverhill – 60.482
- Waltham – 59.232
- Taunton – 56.648
- Malden – 55.340
- Chicopee – 54.838
- Medford – 54.197
- Peabody – 50.370
- Liste der Städte in Massachusetts
- Liste der Countys in Massachusetts

Bildung

Die staatliche University of Massachusetts (UMass) ist an den Standorten Amherst, Boston, Dartmouth, Lowell und Worcester vertreten. In Massachusetts liegt weiterhin die bekannte Harvard Universität und das Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Wirtschaft

Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 2002 35.333 US-Dollar.

Aktuelle politische Themen

Nach einer Entscheidung des Supreme Courts von Massachusetts vom November 2003 ist dieser Staat der erste und bisher einzige in den USA, der die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet hat. Diese Eheschließungen sind dort seit dem 17. Mai 2004 möglich.

Weblinks


- [http://www.mass.gov/ Offizielle Website der Regierung des Bundesstaates Massachusetts]
- [http://www.mass-vacation.com/ Offizielle Website des Fremdenverkehrsamts von Massachusetts] Kategorie:US-Bundesstaat ! Kategorie:Neuengland ja:マサチューセッツ州 ko:매사추세츠 주 th:มลรัฐแมสซาชูเซตส์

Mond

Der Erdmond (lateinisch Luna), der meist nur Mond genannt wird, ist der einzige natürliche Trabant der Erde. Von ihr abgesehen ist er der einzige Himmelskörper, der bisher von Menschen betreten wurde, und damit auch der am besten erforschte. Trotzdem birgt er noch viele Geheimnisse, etwa zu seiner Entstehung und manchen Geländeformen. Die spätere Entwicklung und sein innerer Aufbau sind jedoch seit einigen Jahren weitgehend geklärt. Das Zeichen des Mondes ist eine Mondsichel: Gelände

Bahn und Rotation des Mondes

Scheinbare Bewegung von der Erde aus gesehen

Von der (rotierenden) Erdoberfläche aus betrachtet, umkreist der Mond die Erde von Osten nach Westen auf einer Bahn, die um 5,1 Grad gegen die Sonnenbahn geneigt ist. Seine scheinbare Bewegung ähnelt damit der der Sonne; sie dauert etwa 24 Stunden und 50 Minuten. Der Zeitpunkt des Mondauf- und -untergangs ist damit jeden Tag etwa 50 Minuten später. In 29 Tagen geht der Mond 28 Mal auf. Für einen Beobachter auf der Nordhalbkugel steht der Mond (wie auch die Sonne) an seinem höchsten Bahnpunkt im Süden, für einen Beobachter auf der Südhalbkugel im Norden (und die sichtbaren Oberflächenstrukturen erscheinen im Vergleich zur Nordhalbkugel auf den Kopf gestellt, wie man beispielsweise bei den in Neuseeland gedrehten „Der Herr der Ringe“-Filmen in einigen Szenen gut sehen kann). In Äquatornähe kann man den Mond an seinem höchsten Punkt im Zenit sehen.

Mondbahn

Die Bahn des Mondes um die Erde ist eine Ellipse der numerischen Exzentrizität 0,055; das heißt, die größte und die kleinste Entfernung vom Zentrum weicht jeweils um 5,5 Prozent von einer wirklichen Kreisbahn ab. Der mittlere Bahnradius – die große Halbachse – misst 384.400 Kilometer. Den erdnächsten Punkt der Bahn nennt man Perigäum. Er befindet sich 356.410 km vom Erdmittelpunkt entfernt. Der erdfernste Punkt heißt Apogäum und ist 406.740 km vom Erdmittelpunkt entfernt. Die Durchgänge des Mondes durch die Bahnebene der Erde (die Ekliptik) nennt man Mondknoten, wobei der aufsteigende Knoten den Eintritt in die Nord-, der absteigende den in die Südhemisphäre beschreibt. Der Mond umläuft zusammen mit der Erde die Sonne, durch die Bewegung um die Erde pendelt der Mond jedoch um eine gemeinsame Ellipsenbahn. Die Variation der Gravitation während dieser Pendelbewegung führt zusammen mit geringeren Störungen durch die anderen Planeten zu Abweichungen von einer exakten Keplerellipse um die Erde.
- Das Perigäum umläuft die Erde direkt mit einer Periode von 8,85 Jahren.
- Die Mondknoten umlaufen die Erde aufgrund einer Präzessionsbewegung retrograd, also gegen die Umlaufrichtung des Mondes, mit einer Periode von 18,61 Jahren. Sie bewirken daher eine schwache Modulation der Erdpräzession mit eben dieser Periode, die als Nutation bezeichnet wird.

Bahnperiode

Die Dauer eines Bahnumlaufs des Mondes (Monat) kann man nach verschiedenen Kriterien festlegen, die jeweils unterschiedliche Aspekte abdecken.
- Nach einem siderischen Monat (27,32 d) nimmt der Mond wieder die gleiche Stellung zu den Fixsternen ein (von der Erde aus beobachtet).
- Nach einem synodischen Monat (29,53 d; Periode der Mondphasen) erreicht der Mond wieder die gleiche Stellung zur Sonne (von der Erde aus beobachtet).
- Einen drakonitischen Monat (27,2122 d) benötigt er, um wieder durch den gleichen Knoten seiner Bahn zu laufen; er ist wichtig für die Sonnen- und Mondfinsternisse.
- Einen anomalistischen Monat (27,555 d) benötigt der Mond von einem Perigäumdurchgang zum nächsten.

Mondphasen

Das Aussehen des Mondes variiert im Laufe seines Bahnumlaufs und durchläuft die Mondphasen Mondphase
- Neumond – der Mond steht zwischen der Sonne und der Erde
- zunehmender Mond (abends sichtbar)
- Vollmond – die Erde steht zwischen der Sonne und dem Mond
- abnehmender Mond (morgens sichtbar) right Die nicht von der Sonne beleuchteten Teile der erdzugewandten Mondseite sind dabei nie völlig dunkel, sondern werden durch das Erdlicht – den Widerschein der Erdoberfläche und der Erdatmosphäre – indirekt ein wenig aufgehellt. Diese Aufhellung wird auch als aschgraues Mondlicht bezeichnet und ist am besten bei schmaler Mondsichel zu sehen. Seine Ursache wurde schon von Leonardo da Vinci richtig erkannt. Mit einem Fernglas selbst geringer Vergrößerung sind in dem Erdschein sogar Einzelheiten erkennbar, denn aufgrund des größeren Durchmessers und des höheren Rückstrahlungsvermögens der Erde ist die „Vollerde“ rund 50 mal so hell wie der Vollmond. Messungen des aschgrauen Mondlichts erlauben Rückschlüsse auf Veränderungen der Erdalbedo.

Mondrotation

Durch die Gezeitenwirkung, die durch die Gravitation der Erde entsteht, hat der Mond seine Rotation der Umlaufzeit (siderischer Monat) angepasst (gebundene Rotation), das heißt bei einem Umlauf dreht er sich im gleichen Drehsinn einmal um die eigene Achse. Daher ist von der Erde aus immer dieselbe Seite zu sehen. Die Rückseite des Mondes konnte 1959 erstmals durch Raumsonden beobachtet werden. Wegen der gebundenen Rotation würde ein Beobachter auf dem Mond die Erde immer an der selben Stelle des Himmels sehen (abgesehen von leichten Schwankungen, die durch Librationen verursacht sind). Die Erde geht also niemals „auf“ oder „unter“. Ein Beobachter auf der Mondrückseite kann die Erde dagegen niemals sehen. Wegen des Fehlens einer richtigen Atmosphäre ist der Mondhimmel nicht farbig, sondern schwarz. Sterne kann man jedoch auch auf dem Mond nur nachts sehen, oder wenn man die Augen gegen die Umgebung abschirmt, denn die Lichtempfindlichkeit des menschlichen Auges stellt sich auf die hell leuchtende Mondoberfläche ein und kann die Sterne nicht mehr wahrnehmen. Die Erde erscheint als bläuliche Scheibe, fast viermal größer als der Mond von der Erde aus. Sie rotiert (in knapp 24 Stunden) und durchläuft Phasen, die den Mondphasen entsprechen und diesen entgegengesetzt sind. Bei Neumond herrscht „Vollerde“ und bei Vollmond „Neuerde“. Die Sonne wandert vom Mond aus gesehen sehr langsam über den Sternenhimmel. Von Sonnenaufgang bis zum Höchststand der Sonne dauert es eine Woche, und von dort eine weitere Woche bis zum Sonnenuntergang, worauf eine 14-tägige Nacht folgt. Ein Tag-Nacht-Zyklus auf dem Mond dauert somit einen Monat.

Finsternisse

Verfinsterungen zwischen Sonne, Mond und Erde treten auf, wenn die drei Himmelskörper auf einer Linie liegen, das heißt, nur bei Vollmond oder Neumond, und wenn sich der Mond in einem der zwei Mondknoten befindet. Das passiert nur zwei mal pro Jahr.

Mondfinsternis

Verfinsterung Bei einer Mondfinsternis, die nur bei Vollmond auftreten kann, steht die Erde zwischen Sonne und Mond. Sie kann auf der gesamten Nachtseite der Erde beobachtet werden und dauert maximal 3 Stunden 40 Minuten. Man unterscheidet
- totale Mondfinsternis, bei welcher der Mond völlig in den Erdschatten wandert. Die Totalität dauert höchstens 100 Minuten. Betrachtet man die geometrischen Verhältnisse bei einer totalen Mondfinsternis, so sollte der Mond im Kernschatten der Erde liegen, der sich theoretisch knapp 1,4 Millionen Kilometer in den Raum erstrecken sollte, tatsächlich aber wegen der starken Streuung durch die Erdatmosphäre nur etwa 250.000 Kilometer weit reicht. Der Mond wird deshalb auch bei totalen Finsternissen nicht völlig verdunkelt. Da die Erdatmosphäre die blauen Anteile des Sonnenlichts stärker streut als die roten, erscheint der Mond bei totalen Finsternissen als dunkle rotbraune Scheibe; daher auch die gelegentliche Bezeichnung "Blutmond".
- partielle Mondfinsternis, bei der nur ein Teil des Mondes von der Erde abgeschattet wird, das heißt ein Teil des Mondes bleibt während des gesamten Verlaufs der Finsternis sichtbar.
- Halbschattenfinsternis, bei welcher der Mond nur (ganz oder teilweise) in den Halbschatten der Erde eintaucht. Halbschattenfinsternisse sind ziemlich unauffällig; es zeigt sich lediglich eine leichte Vergrauung derjenigen Mondseite, die dem Kernschatten der Erde am nächsten ist. Vom Mond aus gesehen stellt sich eine Mondfinsternis als Sonnenfinsternis dar. Dabei verschwindet die Sonne hinter der schwarzen Erdscheibe. Bei einer totalen Mondfinsternis herrscht auf der ganzen Mondvorderseite totale Sonnenfinsternis, bei einer partiellen Mondfinsternis ist die Sonnenfinsternis auf dem Mond nur in einigen Gebieten total, und bei einer Halbschatten-Mondfinsternis herrscht auf dem Mond partielle Sonnenfinsternis. Ringförmige Sonnenfinsternisse gibt es auf dem Mond wegen des im Verhältnis zur Sonne viel größeren scheinbaren Durchmessers der Erdscheibe nicht; lediglich durch die beschriebene Lichtstreuung in der Erdatmosphäre wird der Rand der schwarzen Scheibe zu einem kupferrot schimmernden Ring, der dem Mond die entsprechende Farbe verleiht.

Sonnenfinsternis

Erdatmosphäre]] Bei einer Sonnenfinsternis, die nur bei Neumond auftreten kann, steht der Mond zwischen Sonne und Erde. Sie kann nur in den Gegenden beobachtet werden, die den Kern- oder Halbschatten des Mondes durchlaufen; diese Gegenden stellen sich meist als lange, aber recht schmale Streifen auf der Erdoberfläche dar. Man unterscheidet:
- totale Sonnenfinsternis, bei der der Mond die Sonnenscheibe einige Minuten lang vollständig bedeckt und die Erde den Kernschatten (Umbra) des Mondes durchläuft;
- partielle Sonnenfinsternis, bei welcher der Mond die Sonnenscheibe nicht vollständig bedeckt; der Beobachter befindet sich dabei im Halbschatten (Penumbra) des Mondes;
- ringförmige Sonnenfinsternis, wenn der Mond durch zu große Erdferne die Sonnenscheibe nicht ganz abdeckt (siehe auch: Durchgang).

Sarosperiode

Bereits den Chaldäern war (um ca. 1000 v. Chr. ?) bekannt, dass sich Finsternisse nach einem Zeitraum von 18 Jahren und 11 Tagen, der Sarosperiode, wiederholen. Nach 223 synodischen bzw. 242 drakonitischen Monaten (von lat. draco, Drache, altes astrologisches Symbol für die Mondknoten, da man dort einen mond- und sonnenfressenden Drachen vermutete) besteht wieder fast die selbe Stellung von Sonne, Erde und Mond zueinander, so dass sich eine Finsternisstellung nach 18 Jahren und 11,33 Tagen erneut ergibt. Die Ursache dieser Periode liegt darin begründet, dass bei einer Finsternis sowohl die Sonne als auch der Mond nahe der Knoten der Mondbahn liegen müssen, welche in 18 Jahren einmal um die Erde laufen. Thales hat diese Periode, die er bei einer Orientreise kennenlernte, für seine Finsternisprognose 585 v. Chr. benutzt. Durch sie konnten die Griechen die militärisch überlegenen Perser besiegen. Da die Übereinstimmung der 223/242 Monate nicht exakt ist, reißt die Sarosperiode etwa alle 1.300 Jahre ab und eine neue beginnt, in der sich die vorigen Finsternisse nicht mehr wiederholen.

Selenologie und Selenografie

Perser Die Selenologie oder „Geologie des Mondes“ beschäftigt sich mit seiner Entstehung, seinem Aufbau und seiner Entwicklung sowie mit der Entstehung der beobachteten Strukturen und der dafür verantwortlichen Prozesse, während die Aufgabe der Selenografie in der Erstellung von Mondkarten besteht.

Eigenschaften und Entwicklung des Mondes

Hauptartikel: Entstehung des Mondes Der Mond hat einen Durchmesser von 3.476 km und weist mit 3,345 g/cm3 eine geringere Dichte als die Erde auf. Aufgrund seines im Vergleich zu anderen Planeten recht großen Größenverhältnisses zur Erde bezeichnet man Erde und Mond deshalb gelegentlich auch als Doppelplanet. Seine im Vergleich zur Erde geringe mittlere Dichte blieb auch lange ungeklärt und sorgte für zahlreiche Theorien zur Entstehung des Mondes. Das heute weithin anerkannte Modell zur Entstehung des Mondes besagt, dass vor etwa 4,5 Milliarden Jahren ein Himmelskörper von der Größe des Mars nahezu streifend mit der Erde kollidierte. Dabei wurde viel Materie, vorwiegend aus der Erdkruste und dem Mantel des einschlagenden Körpers, in eine Erdumlaufbahn geschleudert, ballte sich dort zusammen und formte schließlich den Mond. Nach aktuellen Simulationen bildete sich der Mond in einer Entfernung von rund drei bis fünf Erdradien, also in einer Höhe zwischen 20.000 und 30.000 Kilometern. Durch den Zusammenstoß und die freiwerdende Gravitationsenergie bei der Bildung des Mondes wurde dieser aufgeschmolzen und vollständig von einem Ozean aus Magma bedeckt. Im Laufe der Abkühlung bildete sich eine Kruste aus den leichteren Mineralen