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Robert L. Ehrlich

Robert L. Ehrlich

Robert L. Ehrlich, Jr. (
- 25. November 1957 in Arbutus, Maryland) ist ein US-amerikanischer Politiker und Rechtsanwalt, amtiert als Gouverneur Marylands und Mitglied der Republikaner bis Januar 2007. 2007

Jugend und Ausbildung

In einer kleinen Arbeitervorstadt südwestlich von Baltimore, Maryland, als Sohn der Rechtsanwaltsgehilfin Nancy und des Bob Ehrlich, Sr., eines früheren Marineinfanteristen und Veteranen des Koreakrieges, der als Autohändler einer Ford-Vertretung 37 Jahre lang in Arbutus arbeitete, geboren. Robert L. Ehrlich sammelte seine akademischen und sportlichen Erfahrungen zunächst an der Gilman School in Baltimore und später an der Princeton Universität. Dort wurde er als Spielführer des Footballteams in seinem ersten Jahr als Senior eingesetzt. Mit diesen beiden Grundpfeilern des american dream ausgestattet - Studium an einer Eliteuniversität und Kapitän der dortigen Footballmannschaft gewesen zu sein - hatte er nach amerikanischen Idealen seine Führungsqualitäten bereits unter Beweis gestellt.

Beruf

Nachdem er seine juristische Prüfung an der Wake Universität 1982 abgelegt hatte, trat er in die Anwaltskanzlei Ober, Kaler, Grimes und Shriver in Baltimore ein.

Politische Karriere

Im November 1986 begann seine politische Laufbahn, als er als Repräsentant des 10. Distrikts (Baltimore County) in das Delegiertenhaus Marylands gewählt wurde. Nach acht erfolgreichen Jahren in der Legislative Marylands verkündete Ehrlich 1993 seine Kandidatur für das Repräsentantenhaus der USA. Zu diesem Zeitpunkt war er auf Bundesebene ein absoluter Neuling, frischvermählt mit Kendel Sibiski, die als Pflichtverteidigerin im Anne Arundel County tätig war. Im Wahlkampf versprach er niedrigere Steuern für die werktätigen Amerikaner, eine Verstärkung der Nationalverteidigung, sowie eine stärkere Unterstützung der amerikanischen Senioren und Veteranen. Ebenso sprach er sich für eine Verbesserung der Elementarschulbildung aus. Im Gegensatz zu den üblichen Regeln wurde Ehrlich mit Zweidrittelmehrheit als Abgeordneter des 2. Wahlbezirks in den Kongress gewählt. Während der folgenden acht Jahre im Repräsentantenhaus arbeitete Ehrlich an der Erfüllung seiner Versprechungen, was ihm angesichts der Politik Präsident Bill Clintons leicht fallen musste, da dieser entgegen seinem Regierungsprogramm sowohl den Verteidigungshaushalt aufblähte und auch nicht wirklich wirksam gegen die Steuerlast vorging. Auf der anderen Seite unterstützte Ehrlich wirklich alle Anstrengungen auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Bundeshaushalt. Aufgrund seines Anteils an der Vorherrschaft der Republikaner im Kongress nahm Ehrlich bald Schlüsselpositionen im Energie- und Wirtschaftsausschuss ein, wo er u.a. in den Unterausschüssen zu Gesundheit, Telekommunikation und Internet tätig war. Ehrlich gilt als aktiver Unterstützer der besonders in Maryland boomenden Biotechnologie und Biomedizin, womit er innerhalb der Republikanischen Partei, die stets ethische Vorbehalte gegen die Gentechnik hatte, lange Zeit bis George W. Bushs Kurswechsel eine Außenseiterrolle einnahm. Auf der anderen Seite vergaß Ehrlich nie seine Wurzeln, die in einer Arbeitervorstadt lagen, und unterstützte tatkräftig die Belange der stahlverarbeitenden Kommunen Marylands. Infolgedessen wählte man ihn im November 2000 zum vierten und letzten Mal mit 70 % der Stimmen in den Kongress. Mit der Wahl George W. Bushs zum Präsidenten der USA im gleichen Jahr erreichte Ehrlichs Karriere eine neue Dimension: Als vertrauter Verbündeter Bushs, insbesondere in Belangen der Stahlindustrie, der kleinen Geschäftsleute und der Jugendausbildung, verkündete Ehrlich am 25. März 2002 seine Gouverneurskandidatur. Bei seinem sehr aktiven Wahlkampf quer durch den Staat betonte er seine Herkunft als Marylander, versprach die Budgets sämtlicher Schulen im Staate aufzustocken, die sich auftürmende Haushaltskrise abzubauen und die Chesapeake Bay verstärkt unter Naturschutz zu stellen. Am 5. November 2002 wählte man Robert L. Ehrlich zum ersten republikanischen Gouverneur in Annapolis seit 36 Jahren.

Weblinks


- http://www.mdarchives.state.md.us/msa/mdmanual/08conoff/html/msa12125.html Ehrlich, Robert Leroy Ehrlich, Robert Leroy Ehrlich, Robert Leroy Ehrlich, Robert Leroy

25. November

Der 25. November ist der 329. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 330. in Schaltjahren)- somit bleiben noch 36 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1120 - Beim Untergang des White Ship stirbt Englands Kronprinz Wilhelm Atheling, Sohn Heinrichs I. von England.
- 1915 - Am Stone Mountain im US-Bundesstaat Georgia wird der Ku-Klux-Klan neu gegründet.
- 1918 - Paul von Lettow-Vorbeck ergibt sich - zwei Wochen nach dem offiziellen Waffenstillstand in Europa - mit den deutschen Schutztruppen in Deutsch-Ostafrika.
- 1945 - In Österreich gewinnt die ÖVP unter Leopold Figl die ersten Nationalratswahlen der Nachkriegszeit.
- 1945 - Operation Deadlight, die Versenkung erbeuteter deutscher U-Boote durch die britischen Streitkräfte, beginnt.
- 1960 - die drei Schwestern Mirabal werden in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst gefoltert
- 1970 - Der japanische Schriftsteller Mishima Yukio nimmt sich per Seppuku das Leben.
- 1973 - Georgios Papadopoulos wird in Griechenland durch einen Militärputsch gestürzt und durch General Phaidon Gizikis ersetzt.
- 1975 - Suriname erlangt seine Unabhängigkeit; Johan Ferrier, der bisherige Gouverneur, wird erster Staatspräsident.
- 1975 - Richtungskämpfe in der Folge der Nelkenrevolution in Portugal: Offizier António Ramalho Eanes entmachtet die Fraktion um Hauptmann Otelo Saraiva de Carvalho im MFA.
- 1980 - In Obervolta stürzt Saye Zerbo in einem unblutigen Militärputsch Präsident Sangoulé Lamizana.
- 1986 - John Poindexter tritt aufgrund der Iran-Contra-Affäre als US-Sicherheitsberater zurück.
- 1988 - Rita Süssmuth wird als Nachfolgerin von Philipp Jenninger zur deutschen Bundestagspräsidentin gewählt.
- 1990 - Polens Dritte Republik: Im ersten Wahlgang der ersten freien Präsidentenwahl erreicht der polnisch-kanadische Geschäftsmann Stanisław Tymiński überraschend den zweiten Platz hinter Lech Wałęsa und damit die Stichwahl.
- 1992 - Das tschechoslowakische Parlament billigt die Auflösung der Tschechoslowakei zum 1. Januar 1993.
- 2001 - Bei einer Revolte inhaftierter Taliban-Kämpfer in der Stadt Masar-i-Scharif werden 600 Menschen getötet.

Wirtschaft


- 1973 - Das erste Sonntagsfahrverbot für den Individualverkehr in Deutschland und der Schweiz soll die Auswirkungen der ersten Ölkrise lindern helfen.

Wissenschaft, Technik

Kultur


- 1722 - Uraufführung der Oper Die betrogene und nachmals vergötterte Ariadne von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1766 - Uraufführung der romantischen und komischen Oper Lisuart und Dariolette oder Die Frage und die Antwort von Johann Adam Hiller in Leipzig.
- 1847 - Martha oder Der Markt zu Richmond, eine romantisch-komische Oper in 4 Akten von Friedrich von Flotow und Friedrich Wilhelm Riese wird im Theater an der Wien in Wien uraufgeführt. Wien
- 1920 - Der Maler Paul Klee wird von Walter Gropius - zunächst als Formmeister - an das Bauhaus in Weimar berufen.
- 1952 - Uraufführung des Bühnenstücks Die Mausefalle (orig. The Mousetrap) von Agatha Christie im „Ambassadors Theatre“ in London, das in der Folge zum längstlaufenden Bühnenstück der Welt wird.
- 1984 - Auf Initiative von Bob Geldof und Midge Ure zustande gekommen, nimmt in London Band Aid Do They Know It's Christmas? auf, um Geld gegen die Hungerkatastrophe in Äthiopien zu sammeln.
- 2000 - Der Wiener Künstler Friedrich Hundertwasser eröffnet in Uelzen den neuen Hundertwasser-Bahnhof.

Religion


- 1185 - Urban III. wird in Verona als Nachfolger des am gleichen Tage verstorbenen Papst Lucius III. gewählt; sein Amt als Erzbischof von Mailand behält er gleichwohl bei.

Katastrophen


- 2000 - Ein Erdbeben der Stärke 6,3 im Kaukasus fordert 31 Todesopfer.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1983 - Larry Holmes gewinnt seinen Boxkampf und damit den Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Marvis Frazier im Caesars Palace, Las Vegas, durch technischen KO.

Geboren


- 1547 - Samuel Fischer (Pfarrer), deutscher Theologe
- 1562 - Lope de Vega, spanischer Dichter
- 1609 - Henriette Maria, Königin von England
- 1697 - Gerhard Tersteegen, Prediger und Dichter von Kirchenliedern
- 1738 - Thomas Abbt, deutscher Schriftsteller und Philosoph
- 1739 - Philipp Matthäus Hahn, Pfarrer, Konstrukteur und Erfinder
- 1752 - Johann Friedrich Reichardt, Komponist und Musikschriftsteller
- 1766 - Johann Maria Farina, italienischer Parfumeur
- 1787 - Franz Xaver Gruber, österreichischer Organist
- 1814 - Julius Robert von Mayer, deutscher Arzt und Physiker
- 1835 - Andrew Carnegie, US-amerikanischer Unternehmer
- 1838 - Elisabeth Werner, deutsche Schriftstellerin
- 1841 - Ernst Schröder, deutscher Mathematiker und Logiker
- 1844 - Carl Benz, deutscher Automobilentwickler
- 1847 - Philipp Biedert, deutscher Kinderarzt und Hochschullehrer
- 1878 - Georg Kaiser, deutscher Dramatiker
- 1881 - Peder Gram, dänischer Komponist
- 1881 - Johannes XXIII. (Angelo Giuseppe Roncalli), Papst
- 1895 - Wilhelm Kempff, deutscher Pianist und Komponist
- 1900 - Rudolf Höß, Kommandant des Konzentrationslagers Auschwitz
- 1901 - Arthur Liebehenschel, deutscher Nationalsozialist
- 1904 - Ba Jin, chinesischer Schriftsteller
- 1904 - Lillian Copeland, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1911 - Kurt Lütgen, deutscher Schriftsteller
- 1912 - Francis Durbridge, britischer Kriminalschriftsteller
- 1914 - Joe DiMaggio, US-amerikanischer Baseballspieler
- 1914 - Eddie Boyd, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1915 - Augusto Pinochet, chilenischer General und Diktator
- 1917 - Luigi Poggi, Kardinal der katholischen Kirche
- 1920 - Ricardo Montalban, Mexico Schauspieler
- 1922 - Ilja Hurník, tschechischer Komponist
- 1923 - Mauno Koivisto, finnischer Politiker und Regierungschef
- 1924 - Paul Desmond, US-amerikanischer Musiker
- 1925 - Annemarie Düringer, schweizerische Schauspielerin
- 1926 - Poul Anderson, US-amerikanischer Schriftsteller († 2001)
- 1926 - Tsung-Dao Lee, US-amerikanischer Physiker
- 1930 - Jan Peder Syse, norwegischer konservativer Politiker
- 1931 - Nat Adderley, US-amerikanischer Musiker
- 1935 - Joseph Zoderer, österreichisch-italienischer Schriftsteller
- 1938 - Hans Brenner, deutscher Schauspieler
- 1940 - Reinhard Furrer, deutscher Wissenschaftsastronaut
- 1942 - Rosa von Praunheim, deutscher Regisseur
- 1943 - Dante M. Caputo, argentinischer Politiker
- 1943 - Roy Lynes, britischer Musiker
- 1944 - Ben Bevan, britischer Musiker (Electric Light Orchestra)
- 1944 - Bob Lind, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Maarten 't Hart, niederländischer Schriftsteller
- 1947 - Michael Albrecht, deutscher Politiker
- 1947 - Val Fuentes, US-amerikanischer Musiker
- 1950 - Eckhard Cordes, deutscher Manager, derzeit bei Daimler-Chrysler
- 1951 - Del Bromham, britischer Musiker
- 1952 - Thomas Ledin, schwedischer Sänger und Songschreiber
- 1959 - Steve Rothery, britischer Musiker (Marillion)
- 1960 - John Fitzgerald Kennedy Jr., Sohn von John F. Kennedy
- 1964 - Armin Eiberger, deutscher Musiker, Esslingen
- 1964 - Mark Lanegan, US-amerikanischer Sänger und Songwriter
- 1966 - Stacy Lattisaw, US-amerikanische Sängerin
- 1971 - Christina Applegate, US-amerikanische Schauspielerin
- 1980 - Simon Grötz, deutscher Medienriese

Gestorben


- 1076 - Egbert von Münsterschwarzach, in Münsterschwarzach; Abt, Seliger der katholischen Kirche (
- um 1010)
- 1560 - Andrea Doria, in Genua; genuesischer Flottenführer und Staatsmann (
- 30. November 1466)
- 1755 - Johann Georg Pisendel, Violinvirtuose und Konzertmeister der Dresdner Hofkapelle
- 1786 - Nathanael Gottfried Leske, deutscher Naturforscher
- 1865 - Heinrich Barth, in Berlin; deutscher Afrikaforscher (
- 16. Februar 1821)
- 1881 - Theobald Böhm, deutscher Flötenbauer und Erfinder
- 1884 - Mathilde F. Anneke, Herausgeberin einer der ersten deutschen Frauenzeitungen (
- 1817)
- 1884 - Adolph Wilhelm Hermann Kolbe, deutscher Chemiker
- 1885 - Nicolás Avellaneda, argentinischer Präsident
- 1887 - Johann Jakob Bachofen, in Basel; schweizerischer Anthropologe (
- 22. Dezember 1815)
- 1900 - Willibald Beyschlag, deutscher evangelischer Theologe
- 1901 - Joseph Rheinberger, liechtensteinischer Komponist (
- 1839)
- 1903 - Sabino Arana Goiri, spanisch-baskischer Autor und Politiker (
- 1865)
- 1916 - Eduard Züblin, schweizerischer Ingenieur und Unternehmer (
- 11. März 1850)
- 1925 - Rama VI., König von Siam
- 1927 - József Rippl-Rónai, in Kaposvár; ungarischer Maler, Graphiker und Kunsthandwerker (
- 23. Mai 1861)
- 1947 - Léon-Paul Fargue, in Paris; französischer Lyriker (
- 4. März 1878)
- 1956 - Alexander Dowschenko, in Moskau; ukrainischer Filmregisseur und Drehbuchautor (
- 11. September 1894)
- 1959 - Jean Grémillon, in Paris; französischer Filmregisseur und Komponist (
- 3. Oktober 1901)
- 1965 - Alfred Nissle, deutscher Arzt und Wissenschaftler
- 1967 - Ossip Zadkine, in Paris; weißrussischer Maler und Bildhauer (
- 14. Juli 1890)
- 1967 - Heinz Hilpert, deutscher Theaterregisseur (
- 1. März 1890)
- 1968 - Upton Sinclair, in Bound Brook, New Jersey; US-amerikanischer Schriftsteller (
- 20. September 1878)
- 1973 - Laurence Harvey, in London; britischer Filmschauspieler und Regisseur (
- 1. Oktober 1928)
- 1974 - Nick Drake, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1974 - Sithu U Thant, in New York City; 3. UN-Generalsekretär (
- 22. Januar 1909)
- 1975 - Yukio Mishima, in Tokyo; japanischer Schriftsteller (
- 14. Januar 1925
- 1981 - Morris Kirksey, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1983 - Lotte Eisner, deutsche Schriftstellerin und Filmkritikerin
- 1985 - Elsa Morante, in Rom; italienische Schriftstellerin (
- 18. August 1918)
- 1993 - Anthony Burgess, in London; britischer Schriftsteller (
- 25. Februar 1917)
- 1998 - Enrico Sabbatini, italienischer Kostüm- und Produktionsdesigner für Bibelfilme
- 1999 - Angelika Hurwicz, deutsche Schauspielerin
- 1999 - Pierre Bézier, französischer Mathematiker
- 2002 - Karel Reisz, englischer Regisseur
- 2003 - Anneliese Römer, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Vladimir Rivero Hernandez, portugiesischer Handballspieler (
- 1971)
- 2005 - George Best, nordirisches Fußball-Idol (
- 22. Mai 1946)
- 2005 - Richard Burns, englischer Ralleyfahrer (
- 17. Januar 1971)

Feiertage und Gedenktage


- Internationaler Tag für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen (UNO)
- In der katholischen, evangelischen, anglikanischen und orthodoxen Kirche Gedenktag für die heilige Katharina von Alexandrien

Siehe auch


- 24. November - 26. November
- 25. Oktober - 25. Dezember
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1125 ja:11月25日 ko:11월 25일 simple:November 25 th:25 พฤศจิกายน

Arbutus

Die Erdbeerbäume (Arbutus) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Die Gattung ist mit etwa 20 Arten in Nord- und Mittelamerika sowie im Mittelmeergebiet und auf den Kanarischen Inseln beheimatet.
In Europa ist neben dem Westlichen Erdbeerbaum (A. undeo) der Östliche Erdbeerbaum (A. andrachne) zu finden. Die immergrünen Bäume oder Sträucher mit glänzenden, dicken Blättern, die in der Regel fein gezähnt sind, bilden kugelige oder glockenförmige Blüten aus und haben mehrsamige Beerenfrüchte. Der daraus gebrannte Schnaps "Medronho" ist eine portugiesische Spezialität.

Arten (Auswahl)


- Erdbeerbäume (Arbutus)
  - Kanarischer Erdbeerbaum (A. canariensis)
  - Westlicher Erdbeerbaum (A. unedo)
  - Östlicher Erdbeerbaum (A. andrachne)
  - Madrona (A. menziesii) Image:Arbutusunedo01.jpg|Westlicher Erdbeerbaum (Arbutus unedo) Image:Arbutus_sp._fruit.jpg|Früchte von Arbutus unedo

Weblinks

Kategorie:Heidekrautgewächse

Politiker

Als Politiker bezeichnet man Personen, die politische Ämter innehaben oder sie anstreben. Meist werden sie dabei durch Parteien und Verbände unterstützt. Politiker agieren auf allen Ebenen eines Staates (Bund, Länder oder Gemeinden). Politische Ämter können Regierungsämter (z.B. Minister), das Abgeordnetenmandat in einem Parlament oder ein Amt in einer Partei (z.B. Parteivorsitzender) sein. Politiker haben das Ziel durch ihr Handeln Einfluss auf wichtige politische Entscheidungen zu nehmen. Hierzu können sie zum einen ihre durch politische Ämter gesicherten Rechte nutzen (Beispielsweise bei Abstimmungen im Parlament). Außerdem können sie durch Meinungsäußerung Einfluss nehmen. Als Mitglied einer Partei vertritt ein Politiker deren Interessen. Es gibt jedoch auch Politiker, die sich keiner Partei anschließen (Parteilose), oder deren Aufgabe nicht die Interessenvertretung ihrer Partei ist (zum Beispiel Bundespräsident). Neben dem Berufspolitiker, der zum Beispiel als Abgeordneter, Staatssekretär oder Minister arbeitet gibt es noch den ehrenamtlich arbeitenden Politiker, der die Politik nur neben seinem Beruf ausübt.

Theorien zum politischen Handeln

Das Handeln von Politikern ist Gegenstand der Politikwissenschaft. Sie erklärt das Handeln der Politiker und den politischen Wettbewerb (Streben der Politiker nach Macht).

Ethische Ansätze zur Erklärung von Politikerhandeln

Grundsätzliche Bedeutung für die politische Motivation einzelner hat der Wunsch gute politische Entscheidungen herbeizuführen, um beispielsweise der eigenen Region oder dem ganzen Land zu helfen. Dies führt zu einem weiten und ganzheitlichen Denken und vollem Einsatz zum Wohle aller Bürger, wie es beispielsweise die Verantwortungsethik postuliert. Oft werden diese langfristigen Ziele jedoch von den Wählern nicht als beste Wahl wahrgenommen, weswegen der politische Erfolg solcher Positionierungen begrenzt ist. Ferner gehen die Auffassungen darüber, was langfristig das "Wohl aller Bürger" bzw. "Wohl des Staatsvolkes" darstellt sowie auf welchem Weg dieses erreicht werden soll, auseinander. Auch dies trägt dazu bei, dass sich im politischen Wettbewerb nicht zwangsläufig das "beste" Modell durchsetzt. Zweifelsohne lässt sich auch für Politiker, deren Handeln an heren Zielen orientiert ist, ein karrierebezogenes Politikerbild erklären: Die Überzeugung, selbst die richtigen Entscheidungen zu treffen, führt zu einem Streben nach Macht und Einfluss.

ökonomische Theorie der Politik

Einen weniger positiven Ansatz zur Erklärung des Handelns von Politikern mit wirtschaftlichen Grundsätzen liefert die ökonomische Theorie der Politik (ÖTP). Sie erklärt Strukturen und Verhalten überwiegend auf Basis neoklassischen Theorie. Grundsätzliche Annahme ist dabei, dass sich Politiker als rationale Nutzenmaximierer verhalten. Dies bedeutet im Wesentlichen, dass Politiker eine starke Wiederwahlorientierung haben und deswegen eine Politik betreiben, die bei den nächsten Wahlen zu einer Stimmenmaximierung führt. Hierzu lassen sich zwei wichtige Stränge unterscheiden: (1) Orientierung an kurzfristigen Zielen: Ein gemäß der ÖTP nutzenmaximierender Politiker wird bei seinen Entscheidungen berücksichtigen, dass der Wähler eher die Erreichung kurzfristiger Ziele als das Anstreben langfristiger Ziele honoriert, da der Wähler selbst eine starke Gegenwartspräferenz aufweist, was wiederum daran liegt, dass langfristig ausgerichtete Konzepte dem politisch und ökonomisch weniger gebildeten Wähler wegen der hohen Komplexität nicht vermittelbar sind. Auf Wiederwahl bedacht wird der Politiker daher vor kurzfristig schmerzhaften Maßnahmen zurückschrecken, auch wenn diese ökonomisch unbedingt nötig sind. Beispiele für eine solche Politik sind die dauerhaft zu beobachtende Neuverschuldung reicher Industrienationen, fehlende Rücklagen im gesetzlichen Rentensystem, zyklische statt antizyklischer Wirtschaftspolitik oder fehlender Mut zu schmerzhaften aber notwendigen Reformen. (2) Orientierung am Medianwähler: Ein wichtiger Ansatz in diesem Zusammenhang ist das Medianwählermodell: Geht man bei Politikern vom Ziel der Stimmenmaximierung aus, so führt ein Politiker bzw. eine Partei genau diejenige Politik aus, die der Medianwähler wünscht. Dadurch werden von den großen Parteien politische Ränder und Problembereiche vernachlässigt. Zudem können für den Bürger sichtbare, ökonomisch aber nicht zwangsläufig vernünftige Maßnahmen unterstellt werden, während möglicherweise wichtigeren Zielen, die jedoch nicht vom Wähler als solche erkannt werden, nicht nachgegangen wird. Vielmehr können dann individuell spürbare Maßnahmen bei wenig spürbaren Belastungen für den Wähler unterstellt werden.

Siehe auch


- Liste der Mitglieder des Schweizerischen Bundesrates
- Bundesregierung (Deutschland)
- Bundesregierung (Österreich)
- Liste der Bundestagsabgeordneten
- Liste der Politiker der DDR
- Hinterbänkler

Literatur


- Max Weber: Politik als Beruf. 1919. ISBN 315008833X) ([http://www.textlog.de/weber_politik_beruf.html Online Text])
- Niccolò Machiavelli: Der Fürst. 1513, ISBN 3150012198
- Hans Herbert von Arnim: Das System - Die Machenschaften der Macht, München, Droemer Knaur, 2001
- ders.: Fetter Bauch regiert nicht gern. Die politische Klasse - selbstbezogen und abgehoben, durchgesehene und mit einem aktuellen Vorwort versehene Taschenbuchausgabe, München: Droemer Knaur, 1999,
- ders.: Der Staat als Beute. Wie Politiker in eigener Sache Gesetze machen, München: Droemer Knaur, 1998.
- ders.: Diener vieler Herren. Die Doppel- und Dreifachversorgung von Politikern, München: Droemer Knaur, 1998.

Weblinks


- [http://www.rulers.org Verzeichnis von Staatsoberhäuptern und Regierungschefs] (Englisch) ! Politiker Politiker Politiker ja:政治家

Gouverneur

Der Gouverneur (aus dem Französischen; engl. Governor, span. Gobernador, russ. Губернатор (gubernator) dt. Regent) ist der Leiter eines zivilen oder militärischen Bereichs, der sich auf ein mehr oder weniger begrenztes Gebiet bezieht. Zivile Gouverneure gibt es z.B.
- in den Bundesstaaten der USA (wo sie den österreichischen Landeshauptmännern bzw. den deutschen Ministerpräsidenten oder Schweizer Landammännern entsprechen), vgl. Gouverneur (USA)
- in Russland, vgl. Gouverneur (Russland)
- in den Bundesstaaten Brasiliens
- in den argentinischen Provinzen
- in den Präfekturen Japans
- in denjenigen Mitgliedsländern des Commonwealth of Nations, in denen Staatsoberhaupt die britische Königin ist, wird mit Ausnahme des Vereinigten Königreichs die Königin durch einen Generalgouverneur vertreten. (Der Vertreter der britischen Krone, also der Regierung des Vereinigten Königreichs ist hingegen der Hochkommissar.)
- in den türkischen Provinz als Provinzleiter. In Zeiten des Kolonialismus und Imperialismus waren die Gouverneure die Verwalter einer Kolonie, die entweder direkt vom König/Kaiser oder vom zuständigen Vizekönig/Generalgouverneur eingesetzt wurden. Gouverneur ist auch die Übersetzung, auf Französich (Zeitungen und andere Medias) für Landeshauptmann. Militär-Gouverneure sind die obersten Befehlshaber einer Festung, einer Garnison, eines militärischen Standortes oder eines militärisch besetzten Gebiets (Landes) (Okkupation), vgl. Gouverneur (Militär). Als Gouverneur wird ferner auch der Chef (Präsident) einer Notenbank bezeichnet. ja:知事 ms:Gabenor

Maryland

Maryland ist ein Bundesstaat der USA an der Atlantikküste. Seine Hauptstadt seit 1694 ist Annapolis.

Geographie

Annapolis Maryland liegt in der Mitte der Ostküste. An der tief ins Land schneidenden Chesapeake Bay liegen wichtige Häfen, wie Baltimore und Annapolis, das Sitz der Marineakademie der USA ist. Die Bucht war lange Zeit einer der ertragreichsten Fischgründe der Welt, doch die Überfischung und Wasserverschmutzung ließ die legendären Austernbänke fast vollkommen verschwinden. In dem relativ kleinen Staat liegen die Extreme nahe beinander: Hier die Metropole Baltimore, dort die abgelegenen Hügel der Appalachen und an der Küste beschauliche Fischerdörfer.

Geschichte

Lord Baltimore, der 1632 für das Land eine Bewirtschaftungskonzession erhielt, benannte der Überlieferung nach das Gebiet nach Königin Henrietta Maria, der Ehefrau des englischen Königs Karl I. Am 25. März 1634 ließen sich die ersten Siedler in dem Gebiet nieder. Maryland war die einzige katholische unter den sonst strikt protestantischen britischen Kolonien in Nordamerika. Die Maryland-Toleranz-Akte war eines der ersten Gesetze, das ausdrücklich andere (christliche) Konfessionen tolerierte und gilt infolgedessen als Vorläufer des 1. Amendments. Die berühmte Mason-Dixon-Linie, zugleich die Grenze zwischen Pennsylvania und Maryland, wurde dort in den 1760er-Jahren gezogen, um Zwistigkeiten zwischen den Familien Penn und Calvert zu schlichten. Ursprünglich hatte die königliche Charta - aufgrund einer fehlerhaften Landkarte - Maryland den Potomac River und das Territorium nördlich des 40. Breitengrads zugesprochen, wodurch ausgerechnet Philadelphia, die größte Stadt Pennsylvanias, zu Maryland gehört hätte. Daraufhin beauftragten die herrschenden Familien Marylands und Pennsylvanias, Calvert und Penn, die Geometer, Charles Mason und Jeremiah Dixon mit dem Vermessen einer neuen gültigen Grenze. Die später nach ihnen benannte Linie ist auch die traditionelle und gern zitierte Abgrenzung zwischen den so genannten Nord- und Südstaaten geworden. 1788 löste sich Maryland als eine der ersten 13 Kolonien vom Mutterland los. Die Amerikanische Hauptstadt Washington D.C. entstand in einem zu diesem Zweck von Maryland abgetrennten Distrikt. Im Krieg von 1812 wurde Maryland Kriegsschauplatz, als die Briten vergeblich neuen Zugriff auf die Kolonien zu gewinnen suchten. Die britischen Truppen scheiterten bei der Zerstörung der Schiffswerft und der Einnahme der Stadt Baltimore aufgrund des beharrlichen Widerstandes einer Hafenbefestigung. Das erbitterte Gefecht inspirierte den Augenzeugen Francis Scott Key zum Verfassen des The Star-Spangled Banner, das zum Text der amerikanischen Nationalhymne wurde. Während des Sezessionskrieges blieb Maryland weitgehend neutral. Als sich abzeichnete, dass es sich infolge der Vorkehrungen des Nordens nicht von der Union lossagen würde, bezog man Maryland nicht in die Emanzipationsproklamation ein. Noch Jahre nach Ende des Bürgerkrieges herrschte hier die Sklaverei.

Politik

Im Moment amtiert Robert L. Ehrlich als Gouverneur (Republikaner, bis Januar 2007). Die Senatorin Barbara A. Mikulski (Demokraten, bis Jan. 2007) und ihr Kollege Paul S. Sarbanes (Demokraten, bis Jan. 2007) vertreten die Interessen Marylands in Washington.
- Liste der Gouverneure von Maryland

Bevölkerung

In Maryland leben 5.508.909 Einwohner, davon 62,1 % Weiße (darunter 15,7 % mit deutschen Vorfahren), 27,9 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 4,3 Hispanics, 4,0 Asiaten, 0,3 % Indianer. Das Pro-Kopf-Einkommen 2002 betrug 32.680 US-Dollar.

Städte und Einwohnerzahlen

Liste der Gouverneure von Maryland
- Einwohner: 5.386.079
- Bruttosozialprodukt pro Kopf: $ 35.279 Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Baltimore - 636.251
- Gaithersburg - 58.091
- Rockville - 57.100
- Frederick - 57.009
- Bowie - 53.840
- Hagerstown - 37.536
- Annapolis - 36.217
- Salisbury - 26.148
- College Park - 25.350
- Greenbelt - 22.176
- Laurel - 21.048
- Cumberland - 20.957
- Liste der Städte in Maryland
- Liste der Countys in Maryland

Wirtschaft

Agrarsektor: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und Eier, Molkereiprodukte, Rinder, Sojabohnen und Getreide. Industrie: Elektroartikel, Medizintechnik, Biotechnologie Lebensmittelindustrie, Chemieprodukte, Druckereien und Verlage, Maschinenbau, Kohle, Tourismus.

Sehenswürdigkeiten

Tourismus
- Chesapeake Bay mit all seinen Vorzügen zum Segeln, Angeln und sonstigen Wassersportmöglichkeiten
- Baltimore
- Blackwater-Naturreservat
- "Preakness Stakes", berühmtes Pferderennen in Baltimore
- Antietam National Battlefield (Gedenkstätte der blutigsten Schlacht des Sezessionskrieges)
- Frederick
- St. Michels - malerische Hafenstadt
- Ocean City, 10 Meilen langer Atlantikstrand und Rummelplatz, besonders überlaufen während des Springbreaks
- Assateaque Island National Seashore - Naturschutzgebiet mit unberührten Stränden und Marschlandschaften
- Fort Meade (Sitz der National Security Agency)
- Annapolis (Haupt- und Hafenstadt, Marineakademie)

Berühmte Persönlichkeiten

National Security Agency
- Spiro Theodore Agnew, Vizepräsident, Baltimore
- Toni Braxton, Sängerin, Anne Arundel Cty
- John Wilkes Booth, Schauspieler, Attentäter Lincolns, Harford County
- James M. Cain, Schriftsteller, Annapolis
- Charles Carroll, Politiker, Annapolis
- Philip Glass, Komponist, Baltimore
- Linda Harrison, Schauspielerin und Fotomodell
- Billie Holiday, Jazz und Bluessängerin, Baltimore
- Johns Hopkins, Finanzmagnat, Anne Arundel Cty
- Francis Scott Key, Rechtsanwalt, Dichter, Carroll Cty
- Barry Levinson, Regisseur und Produzent, Baltimore
- Benji Madden, Musiker der Band Good Charlotte, Charles Cty
- Joel Madden, Musiker und Sänger der Band Good Charlotte, Charles Cty
- Thurgood Marshall, Jurist, Baltimore
- Babe Ruth, Baseballspieler, Baltimore
- Upton Sinclair, Autor, Baltimore
- Leon Uris, Schriftsteller, Baltimore
- John Waters, Regisseur, Baltimore
- Frank Zappa, Sänger und Produzent, Baltimore
- David Hasselhoff, Sänger und Schauspieler, Baltimore

Sonstiges

David Hasselhoff
- Staatsflagge: (siehe oben) Diese beinhaltet die Wappen der Familien Calvert und Crossland. Der Gründungsvater des Staates, der zweite Lord Baltimore, hieß eigentlich Cecil Calvert. Das schwarz-goldene Wappen gehört der Familie Calvert. Die rot-weißen Insignien stehen für die Familie Crossland.
- Staatsmotto: "Fatti maschii parole femine", sinngemäß = starke Heldentaten, sanfte Aussagen.
- Hymne: "Maryland, My Maryland." Die Melodie der Hymne stammt von dem deutschen Lied "O Tannenbaum".
- Staatsvogel: Baltimoretrupial (Icterus galbula)

Weblinks


- [http://www.maryland.gov/ Offizielle Homepage der Regierung Marylands]
- [http://www.state.md.us/ Offizielle Homepage des Staates]
- [http://www.mdisfun.org/ Tourismus-Behörde]
- [http://www.maryland.com/ Kommerzielles Touristikcenter]
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Republikaner (USA)

Die Republikanische Partei (engl. Republican Party, auch als Republicans, oder Grand Old Party, GOP bezeichnet) ist eine der beiden großen Parteien der USA, neben der Demokratischen Partei. Derzeit gilt sie als die konservativere der beiden Parteien. Der aktuelle Präsident der USA, George W. Bush, wird von der Republikanischen Partei gestellt. Obwohl Bush auf den politischen Kurs der Partei am meisten Einfluss hat, ist nicht er, sondern Ken Mehlman Vorsitzender der Republican National Committee (seit Januar 2005). Die Republikaner kontrollieren auch das Legislative auf Bundesebene mit Mehrheiten im Senat und im Repräsentantenhaus. Ihr Wappentier ist der Elefant, und die inoffizielle Farbe (die bei Fernsehübertragungen von Wahlergebnissen auf der Landkarte erscheint) ist rot.

Geschichte

Die Republikanische Partei wurde am 28. Februar 1854 in Ripon, Wisconsin als Partei gegen die Ausbreitung der Sklaverei gegründet. Sie hatte nichts mit der namensähnlichen Demokratisch-Republikanischen Partei von Thomas Jefferson, mit denen sie häufig verwechselt wird und aus der die Demokratische Partei hervorging, zu tun. Die National-Republikanische Partei von Henry Clay kann auch nur indirekt als ihre Vorgängerin betrachtet werden, zumal viele in dieser Partei später bei den Whigs gearbeitet haben. Eine große Zahl des nördlichen Teils der Whig Party fand sich dann nach der republikanischen Parteigründung in der neuen Partei wieder, und brachte auch Bestandteile ihres früheren Parteiprogramms ein. Spätestens nach dem Ausbruch des US-Bürgerkriegs wechselten auch viele Demokraten der Nordstaaten (vor allem aus dem ländlichen Raum in Gegenden mit fruchtbarem Boden und wenig Landverpachtung), wegen der zunehmenden Dominanz des Südens in ihrer Partei, zu den Republikanern. Der erste Konvent der Partei fand am 6. Juli 1854 in Jackson, Michigan statt. Neben Mitgliedern der Whig-Partei kamen auch Teil der Free Soil Party und der American Party dazu. In den Auseinandersetzungen um die Sklaverei sammelten sich deren Gegner bei den Republikanern, die 1860 auch die Wahl Abraham Lincolns (der 1846 für die Whigs schon in den Kongress gewählt worden war) zum ersten republikanischen Präsidenten durchsetzten. Sie behaupteten ihre Herrschaft im Weißen Haus bis 1884, als Grover Cleveland für die Demokraten wieder Präsident wurde. Seit ihrer Gründung stellten die Republikaner die überwiegende Mehrheit der US-Präsidenten. Ursprünglich waren die Hauptbastionen der Republikaner der Nordosten, der mittlere Westen und die Westküste, während die Demokraten im Süden (wo die Republikaner als verhasste Yankees galten) in dem dünner besiedelten Teil des Westens (sofern das Gebiet als Staat dem Bund beigetreten war) dominierten. Heute hat sich dieses Verhältnis größtenteils umgekehrt.

Ideologie und Klientel der Republikanischen Partei

Die Republikaner sind, wie auch die Demokraten, eine Koalition verschiedener Interessengruppen, da die Koalitionsbildung in einem Mehrheitswahlsystem anders als beim Verhältniswahlsystem innerhalb der Parteien und nicht zwischen den Parteien stattfinden muss. Neben christlich-fundamentalistischen Kräften, die derzeit im Zentrum des Medieninteresses stehen, finden die Republikaner auch Unterstützung von Leuten, die für die Liberalisierung und Deregulierung der Wirtschaft eintreten, sowie für eine Politik der Aufrüstung und der selbstbewussten Verfolgung von nationalen Interessen, auch wenn diese innerhalb der UNO keinen Konsens finden. Traditionell erhalten sie viele Spenden nicht nur von Rüstungs- sondern auch von Tabakkonzernen und Ölfirmen. Umweltorganisationen und Firmen in den Neuen Medien bleiben ihr eher fern, aber seit den Kartellprozessen der Clinton-Regierung gegen Microsoft hat diese Firma, im Gegensatz zu ihren potentiellen Konkurrentinnen, ihre Spendentätigkeit deutlich erhöht. Mit Ausnahme der Gegenden mit reichen Vororten, wo die Partei eher für Steuersenkungen auftritt, nimmt sie ein starkes Profil gegen Abtreibung, homosexuelle Lebensgemeinschaften und Restriktionen beim Waffenbesitz ein. In den Auseinandersetzungen um die Gesundheitspolitik stehen Ärzte, Pharmafirmen, und Versicherungen eher den Republikanern näher, während Anwälte, denen ein Kostentreiben durch Klagen wegen Kunstfehler nachgesagt wird, eher auf Seite der Demokraten stehen. Weiter stehen die Republikaner für eine schnellere Exekutierung nach Verhängung der Todesstrafe. Die Republikanische Partei rekrutiert ihre Wählerschaft tendenziell eher in den ländlichen Gebieten und in den Südstaaten der USA, während in den Küstenregionen und den größeren Städten (vor allem im Norden) eher demokratisch gewählt wird.

Präsidenten der Republikanischen Partei


- Abraham Lincoln, 1861–1865
- Ulysses Grant, 1869–1877
- Rutherford Hayes, 1877–1881
- James Garfield, 1881
- Chester Arthur, 1881–1885
- Benjamin Harrison, 1889–1893
- William McKinley, 1897–1901
- Theodore Roosevelt, 1901–1909
- William Taft, 1909–1913
- Warren G. Harding, 1921–1923
- Calvin Coolidge, 1923–1929
- Herbert Hoover, 1929–1933
- Dwight Eisenhower, 1953–1961
- Richard Nixon, 1969–1974
- Gerald Ford, 1974–1977
- Ronald Reagan, 1981–1989
- George H. W. Bush, 1989–1993
- George W. Bush, seit 2001 Siehe auch:
- Demokratische Partei
- Demokratisch-Republikanische Partei
- Liste der politischen Parteien in den USA

Weblinks


- [http://www.gop.com/ Republican National Committee] Kategorie:US-amerikanische Partei ja:共和党 ko:공화당 (미국) simple:United States Republican Party

Maryland

Maryland ist ein Bundesstaat der USA an der Atlantikküste. Seine Hauptstadt seit 1694 ist Annapolis.

Geographie

Annapolis Maryland liegt in der Mitte der Ostküste. An der tief ins Land schneidenden Chesapeake Bay liegen wichtige Häfen, wie Baltimore und Annapolis, das Sitz der Marineakademie der USA ist. Die Bucht war lange Zeit einer der ertragreichsten Fischgründe der Welt, doch die Überfischung und Wasserverschmutzung ließ die legendären Austernbänke fast vollkommen verschwinden. In dem relativ kleinen Staat liegen die Extreme nahe beinander: Hier die Metropole Baltimore, dort die abgelegenen Hügel der Appalachen und an der Küste beschauliche Fischerdörfer.

Geschichte

Lord Baltimore, der 1632 für das Land eine Bewirtschaftungskonzession erhielt, benannte der Überlieferung nach das Gebiet nach Königin Henrietta Maria, der Ehefrau des englischen Königs Karl I. Am 25. März 1634 ließen sich die ersten Siedler in dem Gebiet nieder. Maryland war die einzige katholische unter den sonst strikt protestantischen britischen Kolonien in Nordamerika. Die Maryland-Toleranz-Akte war eines der ersten Gesetze, das ausdrücklich andere (christliche) Konfessionen tolerierte und gilt infolgedessen als Vorläufer des 1. Amendments. Die berühmte Mason-Dixon-Linie, zugleich die Grenze zwischen Pennsylvania und Maryland, wurde dort in den 1760er-Jahren gezogen, um Zwistigkeiten zwischen den Familien Penn und Calvert zu schlichten. Ursprünglich hatte die königliche Charta - aufgrund einer fehlerhaften Landkarte - Maryland den Potomac River und das Territorium nördlich des 40. Breitengrads zugesprochen, wodurch ausgerechnet Philadelphia, die größte Stadt Pennsylvanias, zu Maryland gehört hätte. Daraufhin beauftragten die herrschenden Familien Marylands und Pennsylvanias, Calvert und Penn, die Geometer, Charles Mason und Jeremiah Dixon mit dem Vermessen einer neuen gültigen Grenze. Die später nach ihnen benannte Linie ist auch die traditionelle und gern zitierte Abgrenzung zwischen den so genannten Nord- und Südstaaten geworden. 1788 löste sich Maryland als eine der ersten 13 Kolonien vom Mutterland los. Die Amerikanische Hauptstadt Washington D.C. entstand in einem zu diesem Zweck von Maryland abgetrennten Distrikt. Im Krieg von 1812 wurde Maryland Kriegsschauplatz, als die Briten vergeblich neuen Zugriff auf die Kolonien zu gewinnen suchten. Die britischen Truppen scheiterten bei der Zerstörung der Schiffswerft und der Einnahme der Stadt Baltimore aufgrund des beharrlichen Widerstandes einer Hafenbefestigung. Das erbitterte Gefecht inspirierte den Augenzeugen Francis Scott Key zum Verfassen des The Star-Spangled Banner, das zum Text der amerikanischen Nationalhymne wurde. Während des Sezessionskrieges blieb Maryland weitgehend neutral. Als sich abzeichnete, dass es sich infolge der Vorkehrungen des Nordens nicht von der Union lossagen würde, bezog man Maryland nicht in die Emanzipationsproklamation ein. Noch Jahre nach Ende des Bürgerkrieges herrschte hier die Sklaverei.

Politik

Im Moment amtiert Robert L. Ehrlich als Gouverneur (Republikaner, bis Januar 2007). Die Senatorin Barbara A. Mikulski (Demokraten, bis Jan. 2007) und ihr Kollege Paul S. Sarbanes (Demokraten, bis Jan. 2007) vertreten die Interessen Marylands in Washington.
- Liste der Gouverneure von Maryland

Bevölkerung

In Maryland leben 5.508.909 Einwohner, davon 62,1 % Weiße (darunter 15,7 % mit deutschen Vorfahren), 27,9 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 4,3 Hispanics, 4,0 Asiaten, 0,3 % Indianer. Das Pro-Kopf-Einkommen 2002 betrug 32.680 US-Dollar.

Städte und Einwohnerzahlen

Liste der Gouverneure von Maryland
- Einwohner: 5.386.079
- Bruttosozialprodukt pro Kopf: $ 35.279 Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Baltimore - 636.251
- Gaithersburg - 58.091
- Rockville - 57.100
- Frederick - 57.009
- Bowie - 53.840
- Hagerstown - 37.536
- Annapolis - 36.217
- Salisbury - 26.148
- College Park - 25.350
- Greenbelt - 22.176
- Laurel - 21.048
- Cumberland - 20.957
- Liste der Städte in Maryland
- Liste der Countys in Maryland

Wirtschaft

Agrarsektor: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und Eier, Molkereiprodukte, Rinder, Sojabohnen und Getreide. Industrie: Elektroartikel, Medizintechnik, Biotechnologie Lebensmittelindustrie, Chemieprodukte, Druckereien und Verlage, Maschinenbau, Kohle, Tourismus.

Sehenswürdigkeiten

Tourismus
- Chesapeake Bay mit all seinen Vorzügen zum Segeln, Angeln und sonstigen Wassersportmöglichkeiten
- Baltimore
- Blackwater-Naturreservat
- "Preakness Stakes", berühmtes Pferderennen in Baltimore
- Antietam National Battlefield (Gedenkstätte der blutigsten Schlacht des Sezessionskrieges)
- Frederick
- St. Michels - malerische Hafenstadt
- Ocean City, 10 Meilen langer Atlantikstrand und Rummelplatz, besonders überlaufen während des Springbreaks
- Assateaque Island National Seashore - Naturschutzgebiet mit unberührten Stränden und Marschlandschaften
- Fort Meade (Sitz der National Security Agency)
- Annapolis (Haupt- und Hafenstadt, Marineakademie)

Berühmte Persönlichkeiten

National Security Agency
- Spiro Theodore Agnew, Vizepräsident, Baltimore
- Toni Braxton, Sängerin, Anne Arundel Cty
- John Wilkes Booth, Schauspieler, Attentäter Lincolns, Harford County
- James M. Cain, Schriftsteller, Annapolis
- Charles Carroll, Politiker, Annapolis
- Philip Glass, Komponist, Baltimore
- Linda Harrison, Schauspielerin und Fotomodell
- Billie Holiday, Jazz und Bluessängerin, Baltimore
- Johns Hopkins, Finanzmagnat, Anne Arundel Cty
- Francis Scott Key, Rechtsanwalt, Dichter, Carroll Cty
- Barry Levinson, Regisseur und Produzent, Baltimore
- Benji Madden, Musiker der Band Good Charlotte, Charles Cty
- Joel Madden, Musiker und Sänger der Band Good Charlotte, Charles Cty
- Thurgood Marshall, Jurist, Baltimore
- Babe Ruth, Baseballspieler, Baltimore
- Upton Sinclair, Autor, Baltimore
- Leon Uris, Schriftsteller, Baltimore
- John Waters, Regisseur, Baltimore
- Frank Zappa, Sänger und Produzent, Baltimore
- David Hasselhoff, Sänger und Schauspieler, Baltimore

Sonstiges

David Hasselhoff
- Staatsflagge: (siehe oben) Diese beinhaltet die Wappen der Familien Calvert und Crossland. Der Gründungsvater des Staates, der zweite Lord Baltimore, hieß eigentlich Cecil Calvert. Das schwarz-goldene Wappen gehört der Familie Calvert. Die rot-weißen Insignien stehen für die Familie Crossland.
- Staatsmotto: "Fatti maschii parole femine", sinngemäß = starke Heldentaten, sanfte Aussagen.
- Hymne: "Maryland, My Maryland." Die Melodie der Hymne stammt von dem deutschen Lied "O Tannenbaum".
- Staatsvogel: Baltimoretrupial (Icterus galbula)

Weblinks


- [http://www.maryland.gov/ Offizielle Homepage der Regierung Marylands]
- [http://www.state.md.us/ Offizielle Homepage des Staates]
- [http://www.mdisfun.org/ Tourismus-Behörde]
- [http://www.maryland.com/ Kommerzielles Touristikcenter]
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Koreakrieg

Der Koreakrieg war eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen Truppen der Demokratischen Volksrepublik Korea (Nordkorea) zusammen mit ihren chinesischen Verbündeten auf der einen Seite und der Republik Korea (Südkorea) zusammen mit UNO-Truppen (vor allem der USA) auf der anderen Seite. Er brach am 25. Juni 1950 aus, und beide Parteien eroberten wechselseitig beinahe die gesamte koreanische Halbinsel. Letzten Endes führte er wieder zu der Ausgangsposition zurück, zementierte aber die Teilung Koreas, zerstörte fast die gesamte Industrie des Landes und forderte große Verluste in der Zivilbevölkerung. Er endete am 27. Juli 1953 mit der Unterzeichnung eines Waffenstillstandabkommens. Ein Friedensvertrag wurde nie abgeschlossen, die beiden koreanischen Staaten befinden sich offiziell also auch heute noch immer im Krieg. Spätestens mit dem Eingreifen der USA und Chinas bekam der Krieg die Rolle eines Stellvertreterkrieges, und er zeigte auch die endgültige Spaltung der ehemaligen Alliierten des Zweiten Weltkriegs in die kommunistischen Staaten China und Sowjetunion auf der einen Seite sowie die kapitalistischen Staaten unter Führung der USA. Er beschleunigte auch die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland, welche sich damals mit Korea besonders identifizierte.

Vorgeschichte

Ab 1894 geriet Korea unter die Vorherrschaft Japans. 1910 wurde es schließlich von Japan annektiert, die Japaner beuteten das Land insbesondere während des Zweiten Weltkriegs skrupellos aus. Nach der Kapitulation Japans 1945 wurde das am Zweiten Weltkrieg unbeteiligte Korea unter den Siegermächten geteilt. Das Gebiet nördlich des 38. Breitengrad wurde unter sowjetische Verwaltung, das südliche unter US-amerikanische Verwaltung gestellt. Die Alliierten hatten auf der Konferenz von Jalta beschlossen, dass Korea ein vereinigtes, unabhängiges Land unter einer gewählten Regierung werden sollte, legten jedoch keine Details fest. Der aufkommende Kalte Krieg verhinderte die Einhaltung dieses Versprechens. Der 38. Breitengrad wurde zur Demarkationslinie. Die UNO, die zu diesem Zeitpunkt den USA nahe stand, übernahm am 14. November 1947 das Mandat für die Wiedervereinigung. Diese führten am 10. Mai 1948 Wahlen durch, mangels Kooperation der Sowjets aber nur im Süden. Aus diesen ging der aus dem Exil in den USA zurückgekehrte Syngman Rhee als Sieger hervor. Von manchen Beobachtern wurde die Wahl als unfair oder gefälscht bezeichnet. Syngman Rhee übernahm die Regierungsgeschäfte von den USA am 13. August 1948 und rief am 15. August die Republik Korea aus. Als Reaktion proklamierte der von den Sowiets geförderte Kim Il-sung am 9. September die Demokratische Volksrepublik Korea. Kim Il-sung galt nach westlichen Maßstäben als Diktator. Auch Syngman Rhee zeigte deutlich autokratische Tendenzen, war aber proamerikanisch und antikommunistisch eingestellt. Es gab aber eine wahrnehmbare Opposition. Die sowjetischen und amerikanischen Truppen verließen 1949 das Land. Die USA sahen die kommunistischen Staaten dieser Zeit als einen einheitlichen Monolithen und nahmen an, dass Nordkorea als Spielfigur der Sowjets den Krieg suchte. Heute wird auf Grundlage der geöffneten Archive Russlands hingegen vor allem Kim Il-sung als die treibende Kraft gesehen, der den zögerlichen Josef Stalin überzeugte, das Risiko einzugehen - und diesen auch gegen den grossen Vorsitzenden Mao ausspielte. Sowohl die Demokratische Volksrepublik Korea als auch die Republik Korea sahen sich als Vertretung des ganzen Landes und wollten die Vereingung unter dem jeweils eigenen System. Beide Seiten suchten die Eskalation, und so kam es bereits vor Kriegsausbruch immer öfter zu Gefechten an der Demarkationslinie. Anfang 1949 versuchte Kim Il-sung Stalin zu überzeugen, dass die Zeit für eine konventionelle Invasion des Südens gekommen sei. Stalin lehnte jedoch ab, da die nordkoreanischen Truppen noch recht schlecht ausgebildet waren und er die Einmischung der USA fürchtete. Im Laufe des Jahres wurden seitens der Nordkoreaner deshalb große Anstrengungen unternommen, die Armee zu einer offensiven Organisation nach dem Vorbild der Sowjet-Armee zu formen. 1950 war Nordkorea dem Süden in jeder Waffengattung deutlich überlegen. Am 12. Januar 1950 sagte der US-Außenminister Dean Acheson dem National Press Club, dass Amerikas Verteidigungslinie auf die Linie von Alëuten über Japan, den Ryūkyū-Inseln bis zu den Philippinen führen würde. Mit diesem "defensive perimeter" sagte er indirekt aus, dass die USA nicht über Korea kämpfen würden, diese wahrscheinlich unbedachte Äußerung ermutigte die Nordkoreaner und Sowjets, den Konflikt zu suchen. Bei einem erneuten Besuch Kims im März-April 1950 in Moskau genehmigte Stalin die Invasion. Die Volksrepublik China stand einem Krieg in Korea eher kritisch gegenüber. Mao Zedong fürchtete die Destabilisierung der Region sowie gesteigertes Interesse der USA an den asiatischen Angelegenheiten. Neben einer Ausweitung des Konfliktes auf China fürchtete er auch um seine Pläne, die Kuomintang zu besiegen, die sich nach Taiwan zurückgezogen hatten.

Kriegsausbruch

Am 25. Juni 1950 überschritten die Truppen der Nordkoreanischen Volksarmee die Grenze. Der UN-Sicherheitsrat verurteilte daraufhin den Angriff. US-Präsident Harry S. Truman hatte bereits ohne Einwilligung der UNO Truppen nach Südkorea entsandt. Gut von den Sowjets ausgerüstet war der Angriff trotzdem ein voller Erfolg für die Nordkoreaner. Bald befanden sich die südkoreanischen Truppen im Rückzug. Seoul wurde am 29. Juni erobert und wenig später kontrollierten die Nordkoreaner die gesamte koreanische Halbinsel bis auf einen schmalen Streifen im Süden um Busan. Die Frontlinie um den heute Busan Parameter genannte Bereich lief von Masan nach Norden, liess Daegu unter südkoreanischer Kontrolle und bog hier nach Osten ab bis zur Küste kurz unter Pohang. Mit der Versorgung und der Luftunterstützung der USA konnten die Südkoreaner ihre Lage stabilisieren.

Die Reaktion des Westens

Pohang Die UNO beschloss - in Abwesenheit der vetoberechtigten UdSSR, die wegen der Nichtanerkennung Chinas (bis 1971 war Taiwan die rechtliche Vertretung Chinas, das kommunistische China war kein Mitglied der UN) die Sitzungen boykottierte - eine militärische Aktion. 16 Mitgliedsländer schickten Einheiten auf die Halbinsel (davon ca. 90% US-Einheiten). Das Oberkommando erhielt der amerikanische General Douglas MacArthur. Der Vormarsch der nordkoreanischen Truppen wurde durch eine Landung im Rücken des Feindes gestoppt, kurz bevor die letzte südkoreanische Verteidigungslinie um die Hafenstadt Busan gefallen wäre. Im September 1950 wurde nach der Landung bei Incheon Seoul von den Amerikanern zurückerobert. Der Angriff wird mit Unterstützung südkoreanischer Verbände bis Pjöngjang vorangetrieben. In weiten Gebieten Südkoreas waren zu dieser Zeit noch nordkoreanische Partisanen aktiv. Der folgende blutige Guerillakrieg forderte zahllose unschuldige Opfer. Guerillakrieg Südkoreanische Truppen überschritten am 30. September den 38. Breitengrad. Die UN-Truppen erhielten erst am 7. Oktober die Erlaubnis, die Grenze zu überschreiten. Ziel war nunmehr die Wiedervereinigung Koreas. MacArthur erreichte im November den Fluss Jalu an der Grenze der Mandschurei. Die Chinesen wollten ein vereinigtes Korea unter amerikanischen Einfluss nicht dulden und griffen mit einer zunächst 300.000 Soldaten umfassenden "Freiwilligenarmee" in Nordkorea ein. China war darauf bedacht, eine offizielle Einbeziehung zu vermeiden, wodurch der Charakter eines Stellvertreterkrieges verstärkt wurde. Am 1. Januar 1951 begannen 400.000 chinesische und 100.000 nordkoreanische Soldaten eine Offensive, der die 200.000 Soldaten der UN-Streitkräfte nicht standhalten konnten. Mit den US-Streitkräften flohen viele Zivilisten daraufhin in den Süden. Am 3. Januar wurde Seoul geräumt und eine Verteidigungslinie zwischen dem Gelben Meer und dem Ostmeer gebildet. 1. Januar 1. Januar Erst im März 1951 wurde die Stadt wieder von UN-Truppen besetzt, ein Großteil der Einwohner wurde von den Kommunisten verschleppt. Die UN-Einheiten rückten wieder bis etwas über den 38. Breitengrad vor, der Krieg erstarrte hier in einem Stellungskrieg. Am 11. April 1951 wurde General MacArthur von Truman entlassen und durch General Matthew Ridgway ersetzt, da für Truman (der nun ernsthaft den Einsatz dutzender Atombomben plante) der schon länger widerspenstige MacArthur wegen seiner Unberechenbarkeit in seinen Augen ein Sicherheitsrisiko dargestellt hätte. Dies obwohl MacArthur sogar eine Ausweitung des Krieges auf China und den Einsatz von Atombomben gegen chinesische Städte gefordert hatte. Im Zuge der organisatorischen Wirren bei den Umstellungen in der amerikanischen Generalität ging ein konkreter, bereits von Truman unterschriebener Atombombeneinsatzbefehl zunächst unter, so dass auch angesichts der relativen Zurückhaltung Pekings der Einsatz von Atomwaffen auf Eis gelegt werden konnte.

Der Waffenstillstand

Matthew Ridgway] Auf Vorschlag der UdSSR begannen am 10. Juli 1951 in Kaesŏng in Nordkorea offizielle Waffenstillstandsverhandlungen. Eine Einigung scheiterte zunächst an der UNO-Forderung, dass Kriegsgefangene nicht gegen ihren Willen in ihre Heimatländer zurückgeschickt werden dürfen. Nordkorea befürchtete, dass viele Soldaten in Südkorea bleiben würden. Kaesŏng Nach weiteren verlustreichen Kämpfen und zähen Verhandlungen wurde am 27. Juli 1953 in Panmunjeom ein Waffenstillstandsabkommen zwischen der UNO und Nordkorea abgeschlossen. Es bestätigte im Wesentlichen den 38. Breitengrad als Grenze zwischen Nord- und Südkorea und legte eine vier Kilometer breite entmilitarisierte Zone entlang der Grenze fest; außerdem wurde eine neutrale Repatriierungskommission zur Überwachung des Gefangenenaustausches eingesetzt.

Kriegsopfer

Der Krieg forderte unter der Zivilbevölkerung nach Schätzungen fast 3 Millionen Menschenleben. Ca. 36.000 amerikanische, 600.000 koreanische und 500.000 chinesische Soldaten fielen in den Kämpfen. 450.000 Tonnen an Bomben wurden abgeworfen (v.a. von der US Air Force), darunter allein durch amerikanische B-29-Bomber zwischen Juni und Ende Oktober 1950 insgesamt 3.281.270 Liter Napalm. Dies ist ein Vielfaches der im Vietnamkrieg eingesetzten Menge und war wesentlich verheerender, da in Nordkorea mehr Ballungszentren mit größerer Bevölkerungsdichte und mehr Industrie als später in Vietnam existierten. Dem Historiker Conrad Crane zufolge waren zu Beginn der Waffenstillstandsverhandlungen neben den großen Infrastrukturanlagen wie Stauseen 18 der 22 größten nordkoreanischen Städte wenigstens zur Hälfte dem Erdboden gleich gemacht worden. General William Dean, der seit dem Juli 1950, in der Schlacht von Daejeon, nordkoreanischer Kriegsgefangener gewesen war, erinnerte sich an die meisten nordkoreanischen Städte und Dörfer später als "Ruinen oder verschneite, leere Flächen"; fast jeder, der ihm begegnet sei, habe Angehörige im Bombenkrieg verloren. Von den 50.000 Kriegsgefangenen, die die USA machten, wollten nach Kriegsende nur die Hälfte wieder zurück nach Nordkorea oder China - der Rest fing ein neues Leben in Südkorea an.

Folgen

Der Koreakrieg hat die Teilung des Landes auf Jahrzehnte hinaus zementiert. An der demilitarisierten Zone stehen sich auch im Jahr 2005 noch über eine Million Soldaten gegenüber. Trotz Versuchen der Annäherung ist bis heute kein Friedensvertrag geschlossen und eine Wiedervereinigung ist nicht in Sicht. Im Norden etablierte sich eine kommunistische Dynastie, die immer noch fest im Sattel sitzt; im Süden herrschten bis zum Ende der Achtziger Jahre Zustände ähnlich einer Militärdiktatur. Die USA stürzten sich nur 10 Jahre später in Vietnam in ein ähnliches Abenteuer, wieder wurde in Südostasien ein zweifelhaftes Regime als "Vorposten gegen den Kommunismus" militärisch gestützt, wieder geriet der Krieg außer Kontrolle, wieder mit ähnlich katastrophalen Folgen. Auch für die Verbündeten China und Sowjetunion sollte der Koreakrieg Folgen haben. Die Sowjetunion hatte Chinas Einmarsch in Korea mit großzügigen Krediten unterstützt, die China, selbst durch Jahrzehnte von Bürgerkrieg und japanischem Einfall gebeutelt, nun zurückzuzahlen hatte. China fühlte sich von seinem Verbündeten im Stich gelassen. Zusammen mit Rangeleien um die Vorherrschaft im Ostblock und einem militärischen Zusammenstoß an der chinesisch-sowjetischen Grenze führte das 1965 zum Bruch zwischen Moskau und Peking. China behauptet bis heute, den Koreakrieg gewonnen zu haben.

Siehe auch:

Luftkrieg in Korea, Vietnamkrieg, 38. Breitengrad, Panmunjeom, Kalter Krieg

Literatur


- Bruce Cummings, Napalm über Nordkorea - Der Vernichtungsfeldzug der US Air Force, in LE MONDE diplomatique, S. 6f., Dezember 2004

Weblinks


- http://www.kssursee.ch/schuelerweb/kalter-krieg/kk/koreakrieg.htm
- http://www.krref.krefeld.schulen.net/referate/geschichte/r0157t00.htm
- http://www.editorialbitacora.com/armagedon/corea/corea.htm (spanisch)
- http://www.defenselink.mil/specials/koreanwar/ - Commemorating the Korean War
- http://www.paulnoll.com/Korea/War/index.html - Datensammlung (engl.)
- http://www.taz.de/pt/2004/12/10.nf/mondeText.artikel,a0034.idx,8 Napalm über Nordkorea Koreakrieg Kategorie:US-Außenpolitik Kategorie:1950er ja:朝鮮戦争 ko:한국 전쟁 simple:Korean War th:สงครามเกาหลี

Ford (Automobil)

Die Ford Motor Company, kurz Ford, ist ein amerikanischer Automobilkonzern der am 16. Juni 1903 von Henry Ford in Detroit, Michigan gegründet wurde. Die Aktien werden weltweit gehandelt (ISIN US3453708600, WKN 502391). Die Firma brachte einen radikalen Umbruch in der Großserienproduktion von Autos. Ford ging auf die Ideen von Eli Whitney ein, der die erste Fertigungsstraße entwarf, die austauschbare Teile benutzte. So konnten die Autos viel günstiger zusammengesetzt werden, noch dazu mit erhöhter Zuverlässigkeit. Heute ist Ford hinter General Motors und Toyota der weltweit drittgrößte Automobilhersteller mit ca. 325.000 Mitarbeitern. Die Zentrale des Konzerns befindet sich in Dearborn, Michigan. Die Konzernleitung hat zurzeit William Clay Ford Junior, genannt Bill Ford, inne. Am 18. November 2003 lief das 300millionste Ford-Modell in Dearborn vom Band, ein rotes Ford Mustang Cabriolet. 2004 wurden durch den Konzern weltweit 6,798 Millionen Fahrzeuge verkauft. Zum Ford-Konzern gehören auch die Marken Lincoln, Mercury, Volvo Cars, Land Rover, Aston Martin und Jaguar sowie ein 33,4 %iger Anteil (Sperrminorität) an Mazda.

Geschichte

Mazda Mit einem Kapital von 28.000 Dollar gründete Henry Ford in Highland Park, Michigan die Firma. Die Produktion begann mit einem 8 PS Automobil, dem Modell K, dem "König der Landstraße". In den frühen Jahren produzierte die Firma nur einige wenige Autos im Werk an der Mack Avenue in Detroit. Gruppen von zwei oder drei Männern arbeiteten an den Autos und setzten fremdbestellte Teile zusammen. 1908 erschien das bekannte "Modell T". Die Firma war gezwungen, in ein größeres Werk umzuziehen, um mit dem Ansturm auf das Modell T mitzuhalten. Bis 1913 hatte man die Technik der Fließbandproduktion entwickelt. 1918 waren die Hälfte aller Autos in den USA Modell Ts. Zu diesem Modell soll Henry Ford einmal gesagt haben, seine Kunden könnten einen Ford in jeder Farbe der Welt bekommen - solange es schwarz sei. Henry Ford Am 1. Januar 1919 folgte Edsel Ford seinem Vater an die Spitze des Konzerns, dieser behielt aber trotzdem einen Einfluss auf das Management. In den 1920er Jahren verlor die Firma an Marktanteil. Das erklärte Ziel der Firma war es, ein günstiges Auto zu bauen, das sich jeder Arbeiter leisten konnte. Um die Preise gering zu halten bot man Zusatzausstattung an. General Motors und andere Firmen fingen an, Autos auch in anderen Farben anzubieten, teilweise besser ausgestattet und auch luxuriöser. Diese Firmen hoben auch den Kreditrahmen der Kunden an, so dass diese sich die teureren Autos leisten konnten. Ford klagte, diese Kredite schädigten die Wirtschaft, aber aufgrund von Marktzwängen fügte man sich in die Rolle des zweiten Siegers. 1955 wurde Ford eine Aktiengesellschaft.

Ford in Deutschland

In Deutschland besteht Ford seit dem 18. August 1925, zunächst als Ford Motor Company Aktiengesellschaft in Berlin. Von 1939 an firmierte Ford unter Ford-Werke AG. Seit dem 26. November 2004 firmiert das Unternehmen als Ford-Werke GmbH. Die Umwandlung der Rechtsform erfolgte nach einem Squeeze Out im Jahre 2002, in dem die Ford Deutschland Holding GmbH über 95% der Anteile der deutschen Ford-Werke AG Aktien erwarb. Sitz des Unternehmens ist seit 1931 Köln. Vorsitzender der Geschäftsführung ist Bernhard Mattes. Aufsichtsratsvorsitzender ist Albert Caspers. Zur deutschen GmbH gehören die Produktionsstandorte Köln (Modelle Fiesta und Fusion), Saarlouis (Modelle Focus und Focus C-Max) und Genk in Belgien (Modell Mondeo, ab 2006 auch Galaxy). Ford Werke in Deutschland (Köln, Berlin), den Niederlanden (Amsterdam) und Vichy-Frankreich (Poissy) produzierten viele Fahrzeuge der Deutschen Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges. Ford erklärte, die Kontrolle über das deutsche Werk verloren zu haben, wohl um sich des Gerüchtes zu entledigen, man habe vom Zweiten Weltkrieg profitiert. Tatsache ist, dass bis zur Kriegserklärung Deutschlands gegen die USA annähernd die Hälfte der Aktien in deutscher Hand waren und die Werke ab diesem Zeitpunkt durch den Reichskommissar für die Behandlung feindlichen Vermögens verwaltet wurden. Jedoch wurden die Ford Werke in Köln niemals von den Alliierten bombardiert und Ersatzteile aus der Produktion von Ford Deutschland passten mühelos an US-Fahrzeuge aus der laufenden Kriegsproduktion. Siehe auch: Akkumulationsregime 1972 beschäftigt Ford 54.300 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von 5,8 Milliarden DM. Erst seit 1976 tragen die deutschen Ford-Modelle das Markenzeichen, die sog. "Ford-Pflaume". 1990 gehören 50.100 Mitarbeiter dem Unternehmen in Deutschland an und der Jahresumsatz beträgt 20,754 Milliarden DM. Ford beschäftigt in Deutschland zurzeit (Ende 2004) ca. 28.000 Mitarbeiter. Seit 1998 ist Köln auch Sitz von Ford Europa. Ein weiterer Produktionsstandort befindet sich in Valencia/Spanien (Modell KA, Fiesta, Focus), der aber nicht zu Ford Deutschland gehört.

Bedeutende Modelle

Deutschland

1920er Jahre


- Modell A

1930er Jahre

Modell A
- Modell B
- Ford Köln (Y)
- Ford Rheinland
- Ford V8
- Ford Eifel
- Ford Taunus

1950er Jahre


- Ford 12M '52 - '62
- Ford 15M '55 - '59
- Ford 17M '57 - '60

1960er Jahre


- Ford P3
- Ford P4
- Ford P5
- Ford P6
- Ford P7
- Ford Capri
- Ford Transit

1970er Jahre


- Ford Consul
- Ford Taunus
- Ford Escort
- Ford Fiesta
- Ford Granada
- Ford Capri

1980er Jahre

Ford Capri
- Ford Capri
- Ford Escort
- Ford Orion
- Ford Sierra
- Ford Scorpio

1990er Jahre


- Ford Cougar
- Ford Escort
- Ford Explorer
- Ford Focus (2001 und 2002 das meistverkaufte Automodell der Welt pro Jahr)
- Ford Galaxy (gemeinsame Basis mit VW Sharan und Seat Alhambra)
- Ford Ka
- Ford Maverick
- Ford Mondeo
- Ford Probe
- Ford Puma
- Ford Windstar

2000er Jahre


- Ford Focus C-MAX
- Ford Focus ST
- Ford Fusion
- Ford StreetKa
- Ford Tourneo Connect
- Ford S-Max (auf der neuen Fiat-Ford Plattform mit Galaxy und Ulysse)

Großbritannien

(seit ca. 1970 keine eigenen Modelle mehr)
- Ford Anglia
- Ford Cortina
- Ford Zephyr
- Ford Zodiac
- Ford Prefect
- Ford Dorchester
- Ford Popular

Amerika

Ford Popular Ford Popular Ford Popular
- Modell T Tin Lizzy (Blechliesel)
- Ford 500
- Ford Courier
- Ford Contour
- Ford Crown Victoria
- Ford Euroline
- Ford Excursion
- Ford Expedition
- Ford F-100
- Ford F-150
- Ford F-250/350
- Ford Fairlane
- Ford Festiva
- Ford GT40
- Ford GTX1(Roadster des GT40; Entscheidung über Markteinführung wird auf der SEMA bekanntgegeben)
- Ford GT
- Ford LTD
- Ford Mustang
- Ford Pinto
- Ford Ranger
- Ford Taurus
- Ford Thunderbird
- Lincoln Continental
- Lincoln Town Car
- Lincoln Navigator
- Mercury Cougar
- Mercury Grand Marquis
- Mercury Marquis
- Mercury Topaz

Australien

Mercury Topaz
- Ford Falcon
- Ford Falcon Pckup
- Ford Territory
- Ford Fairlane (Aus)
- Ford FPV GT
- Ford FPV GT-P
- Ford FPV Pursuit
- Ford FPV Superpursuit
- Ford FPV F6 Typhoon
- Ford FPV F6 Tornado

Weblinks


- [http://www.ford.com/ Ford Motor Company (en)]
- [http://ford.de/ Ford Deutschland]
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