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Robert Van Gulik

Robert van Gulik

Robert Hans van Gulik (
- 9. August 1910 in Zutphen, Niederlande; † 24. September 1967 in Den Haag) war ein niederländischer Orientalist, Diplomat und Schriftsteller.

Leben

Robert Hans van Gulik wurde am 9. August 1910 in Zutphen als Sohn eines Arztes geboren. Von 1915 bis 1923 lebte er mit seiner Familie in Indonesien, wo sein Vater als Arzt arbeitete. In dieser Zeit lernt er Chinesisch, Javanisch und Malaiisch. Von 1929 bis 1934 studierte er an den Universitäten Leiden und Utrecht Indisches Recht sowie verschiedene asiatische Sprachen. 1935 wird er zum Doktor der Literatur promoviert. Anschließend arbeitete er als Diplomat unter anderem in Japan, Ägypten, Indien, China, den USA und Malaysia. Daneben beschäftigte er sich mit chinesischer Geschichte und Kultur und betätigte sich als Schriftsteller. Am 24. September 1967 starb Robert van Gulik in Den Haag an Lungenkrebs.

Werke

Die schriftstellerische Tätigkeit van Guliks begann im Jahr 1949 mit einer Übersetzung des aus dem 18. Jahrhundert stammenden chinesischen Kriminalromans De Goong An (chinesisch: 狄公奇案, Pinyin: dí gōng qí àn; dt. Merkwürdige Kriminalfälle des Richter Di). Die Titelfigur, Richter Di (chinesisch: 狄仁傑 Pinyin: Dí Rénjié), lebte in der Tang-Zeit von 630 bis 700 n.Chr. Diese Übersetzung war ein solcher Erfolg, dass van Gulik begann, eigene Romane über Richter Di zu schreiben. Dabei wird in 15 Romanen und 8 Kurzgeschichten die Karriere Dis vom Bezirksrichter an der Nordost-Grenze des Reiches bis zum Obersten Richter in der Hauptstadt nachvollzogen. Obwohl die Inhalte der Romane Fiktion sind, vermitteln sie doch aufgrund der genauen Kenntnis der chinesischen Kultur und Geschichte, die der Autor einfließen lässt, detaillierte Einblicke in soziale, wirtschaftliche und kulturelle Gegebenheiten. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass van Gulik das Geschehen um den historischen Richter Di in seinen Romanen von der Tang- in die Ming-Zeit (1368-1644) verlegt.

Bibliographie

Romane der Richter-Di-Reihe


- Merkwürdige Kriminalfälle des Richter Di (1949); (aus dem Chinesischen übersetzt und erläutert)
- Mord im Labyrinth (1956); (engl.: The Chinese Maze Murders)
- Wunder in Pu-yang? (1958); (engl.: The Chinese Bell Murders)
- Geisterspuk in Peng-lai (1959); (engl.: The Chinese Gold Murders)
- Der See von Han-yuan (1960); (engl.: The Chinese Lake Murders)
- Nagelprobe in Pei-tscho (1961); (engl.: The Chinese Nail Murders)
- Tod im Roten Pavillon (1961); (engl.: The Red Pavilion)
- Nächtlicher Spuk im Mönchskloster (1961); (engl.: The Haunted Monastery)
- Der Wandschirm aus rotem Lack (1962); (engl.:The Lacquer Screen)
- Die Perle des Kaisers (1963); (engl.: The Emperor's Pearl)
- Mord nach Muster (1965); (engl.:The Willow Pattern)
- Das Phantom im Tempel (1966); (engl.: The Phantom of the Temple)
- Mord in Kanton (1966); (engl.: Murder in Canton)
- Halskette und Kalebasse (1967); (engl.: Necklace and Calabash)
- Poeten und Mörder (1968); (engl.: Poets and Murder)

Kurzgeschichten


- Der Affe und der Tiger (1965); (engl.: The Monkey and the Tiger)
- Richter Di bei der Arbeit (1967); (engl.: Judge Dee at Work)

Andere Krimis


- Der geschenkte Tag (1964)

Andere Werke


- Erotic Colour Prints of the Ming Period. With an Essay on Chinese Sex Life from the Han to the Ch'ing Dynasty, B.C. 206 - A.D. 1644. Privately published in fifty copies. Tokyo 1951

Literatur


- Janwillem van de Wetering: Robert van Gulik: His Life His Work. Soho Press, Inc.; ISBN 156947124X

Weblinks


-
- http://www.krimi-couch.de/krimis/robert-van-gulik.html Robert van Gulik
- http://www.246.dk/gulik.html Robert van Gulik Bibliography
- [http://www.ostasien.net/boox/richterdi.htm Der Richter Di-Romanzyklus]
- http://www.teleologic.com/crghome/vangulik.html Judge Dee - The Mystery Novels of Robert van Gulik Gulik, Robert van Gulik, Robert van Gulik, Robert van Gulik, Robert van Gulik, Robert van Gulik, Robert van Gulik, Robert van Gulik, Robert van

9. August

Der 9. August ist der 221. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 222. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 144 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 48 v. Chr. - Römischer Bürgerkrieg: Caesar besiegt Pompeius in der Schlacht von Pharsalus in Thessalien.
- 378 - In der Schlacht von Adrianopel unterliegt der römische Kaiser Valens mit seinem Heer den Westgoten unter Fritigern und fällt.
- 1173 - Grundsteinlegung für den Schiefen Turm von Pisa
- 1945 - Abwurf der zweiten Atombombe nach Hiroshima auf Nagasaki
- 1965 - Singapur wird unabhängig durch Ausscheiden aus der Malaysischen Föderation
- 1969 - Die Ehefrau des polnischen Filmregisseurs Roman Polański und US-amerikanische Schauspielerin Sharon Tate wird hochschwanger gemeinsam mit vier Freunden von den Sektenmitgliedern der Charles Manson-Family in ihrem Haus ermordet.
- 1974 - Richard Nixon tritt als erster Präsident der USA vom Amt zurück, um einer drohenden Amtsenthebung zuvorzukommen.
- 2005 - Das Space Shuttle Discovery kehrt von seiner Mission aus dem All zurück. Es war die erste Landung des Space Shuttles nach der Katastrophe der Columbia Raumfähre vor zweieinhalb Jahren.

Wirtschaft

Wissenschaft und Technik


- 1896 - Der Flugpionier Otto Lilienthal stürzt bei einem Flug in Berlin-Lichterfelde ab und stirbt am 10. August 1896 an seinen Verletzungen.

Kultur


- 1862 - Uraufführung der Oper Béatrice et Bénédict von Hector Berlioz am Theater am Goetheplatz in Baden-Baden.

Religion

Katastrophen


- 1912 - Ein Erdbeben der Stärke 7,3 tötet im Iran ca. 5.500 Menschen
- 1968 - Pfaffenhofen, Deutschland. Eine Vickers Viscount 739A der British Eagle Airways zerbricht in der Luft aufgrund von Materialermüdungen. Alle 48 Menschen an Bord sterben.
- 1969 - Über Shelbyville, Indiana, USA kollidieren eine Douglas DC-9 und einer Piper Cherokee. Alle 83 Menschen sterben.
- 1970 - Cuzco, Peru. Eine Lockheed L-188 Electra Verkehrsmaschine stürzt wegen eines Defekts des 3. Motors ab. 99 Menschen der 100 an Bord und zwei Menschen des Bodenpersonals sterben.
- 1995 - San Salvador, El Salvador. Beim Anflug in schlechtem Wetter prallt eine Boeing 737 der Aviateca aus Guatemala-Stadt gegen einen Berg. Alle 65 Personen an Bord kommen dabei um.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1565 - Ludwig II. von Nassau-Weilburg, Graf von Nassau-Weilburg
- 1603 - Johannes Coccejus, deutscher Theologe
- 1631 - John Dryden, englischer Dichter
- 1648 - Johann Michael Bach, deutscher Komponist
- 1738 - Anna Pestalozzi, schweizerische Ehefrau von Johann Heinrich Pestalozzi
- 1776 - Amedeo Avogadro, italienischer Physiker und Chemiker
- 1759 - Johann Christoph Friedrich Guts Muths, deutscher Pädagoge
- 1816 - Karl Oppel, deutscher Schriftsteller
- 1819 - William Thomas Green Morton, US-amerikanischer Arzt, Wegbereiter der Anästhesie
- 1864 - Roman Dmowski, polnischer Politiker und Antisemit
- 1875 - Albert Ketèlbey, englischer Komponist und Dirigent
- 1878 - Paul Renner, deutscher Typograph und Schriftentwickler
- 1882 - Titus Maria Horten, deutscher Priester und Heiliger
- 1885 - Otto Ritschl, deutscher Maler
- 1885 - Philip van Dijk, niederländischer Fußballspieler
- 1886 - Jops Reeman, niederländischer Fußballspieler
- 1886 - Heinrich Ehmsen, deutscher Maler
- 1887 - Hans Oster, deutscher Offizier und Widerstandskämpfer
- 1889 - Anton Fränznick, im KZ Dachau umgekommener katholischer Priester
- 1892 - Shiyali Ramamrita Ranganathan, indischer Mathematiker
- 1896 - Erich Hückel, deutscher Chemiker
- 1896 - Jean Piaget, Schweizer Psychologe
- 1899 - Pamela Travers, australische Schriftstellerin
- 1904 - Hasso von Boehmer, deutscher Oberstleutnant (beteiligt am Attentat vom 20. Juli 1944)
- 1905 - Otto Schön, deutscher Politiker in der DDR
- 1907 - Theodor Teriete, deutscher Politiker
- 1908 - Elli Schmidt, deutsche Politikerin in der DDR
- 1909 - Adam von Trott zu Solz, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1911 - William A. Fowler, US-amerikanischer Physiker
- 1914 - Ferenc Fricsay, ungarischer Dirigent
- 1914 - Tove Jansson, finnlandschwedische Schriftstellerin und Künstlerin
- 1918 - Robert Aldrich, US-amerikanischer Regisseur
- 1919 - Emilio Vedova, italienischer Maler
- 1920 - Hans Brox, deutscher Zivilrechtswissenschaftler
- 1920 - Willi Heinrich, deutscher Schriftsteller
- 1924 - Alex Quaison-Sackey, ghanaischer Politiker und Diplomat
- 1927 - Robert Shaw, britischer Schauspieler und Schriftsteller
- 1928 - Bob Cousy, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1928 - Gerd Ruge, deutscher Journalist
- 1929 - Hermann Schreiber, deutscher Journalist und Publizist
- 1930 - Jacques Parizeau, kanadischer Politiker
- 1937 - Hans Nowak, deutscher Fußballspieler
- 1938 - Leonid Kutschma, ukrainischer Politiker, Regierungschef und Staatspräsident seit 1994
- 1938 - Rod Laver, australischer Tennisspieler
- 1938 - Otto Rehhagel, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1938 - Robert Zollitsch, deutscher Bischof
- 1939 - Bulle Ogier, französische Schauspielerin
- 1939 - Romano Prodi, italienischer Ministerpräsident und Präsident der EU - Kommission
- 1940 - Volker Hauff, deutscher Politiker (SPD), Forschungsminister 1978-1980, Verkehrsminister 1980-1982
- 1940 - Marie-Luise Marjan, deutsche Schauspielerin
- 1940 - Kazuko Watanabe, japanische Theaterregisseurin
- 1941 - Peter Hartz, deutscher Manager (Hartz-Gesetze)
- 1943 - Lubomir Kavalek, US-amerikanischer Schachgroßmeister
- 1944 - Patrick Depailler, französischer Rennfahrer
- 1945 - Ken Norton, US-amerikanischer Boxer
- 1946 - Peter Leslie Gavin, britischer Musiker
- 1946 - Marinus Gerritsen, niederländischer Musiker
- 1946 - John Pazz Parry, britischer Sänger
- 1947 - Barbara Mason, US-amerikanische Sängerin
- 1949 - Abdullah Öcalan, kurdischer Politiker
- 1950 - Anémone, französische Schauspielerin
- 1951 - Michaele Schreyer, deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen) und EU – Haushaltskommissarin
- 1953 - Carl-Ludwig Thiele, FDP-MdB seit 1990
- 1955 - Udo Beyer, deutscher Leichtathlet
- 1957 - Melanie Griffith, amerikanische Schauspielerin
- 1959 - Idrissa Seck, senegalesischer Politiker
- 1963 - Whitney Houston, US-amerikanische Sängerin
- 1963 - Petra Pau, deutsche Politikerin (PDS), MdB seit 1998
- 1968 - Gillian Anderson, US-amerikanische Schauspielerin
- 1968 - Eric Bana, australischer Schauspieler
- 1971 - Davide Rebellin, italienischer Radrennfahrer
- 1972 - Yetunde Price, US-amerikanische Managerin (Schwester von Serena und Venus Williams)
- 1974 - Raphaël Poirée, französischer Biathlet
- 1976 - Rhona Mitra, britische Filmschauspielerin
- 1978 - Audrey Tautou, französische Schauspielerin (Die fabelhafte Welt der Amelie)

Gestorben

Audrey Tautou Audrey Tautou
- 117 - Trajan, römischer Kaiser
- 378 - Valens, römischer Kaiser
- 456 - Ankō, 20. Kaiser von Japan (
- 401)
- 803 - Irene von Athen, Kaiserin des Oströmischen Reiches
- 1048 - Damasus II., Papst 1048
- 1107 - Horikawa, 73. Kaiser von Japan (1087 - 1107)
- 1516 - Hieronymus Bosch, niederländischer Maler
- 1601 - Mihai Viteazul, Fürst der Walachei, von Transsilvanien und der Moldau
- 1652 - Frederic Maurice de La Tour d'Auvergne, Herzog von Bouillon
- 1668 - Jakob Balde, deutscher Jesuit und Dichter
- 1816 - Johann August Apel, deutscher Jurist und Schriftsteller
- 1828 - Friedrich Ludewig Bouterweck, deutscher Philosoph und Schriftsteller
- 1860 - Ignaz Heinrich Freiherr von Wessenberg, deutscher Theologe
- 1890 - Eduard von Bauernfeld, österreichischer Dramatiker
- 1891 - Louis Constans Berger, deutscher Industrieller und liberaler Politiker
- 1902 - Moriz Szeps, österreichischer Journalist und Zeitungsverleger
- 1903 - Onno Klopp, Publizist und Historiker
- 1904 - Friedrich Ratzel, deutscher Zoologe und Geograph
- 1916 - Lily Braun, deutsche Schriftstellerin, Sozialistin und Frauenrechtlerin
- 1919 - Ernst Haeckel, deutscher Zoologe und Philosoph
- 1919 - Ruggiero Leoncavallo, italienischer Komponist
- 1928 - Friedrich II. (Baden), Großherzog von Baden 1907-1918
- 1929 - Heinrich Zille, deutscher Maler, Zeichner und Fotograf
- 1933 - Simon Breu, deutscher Komponist, Musikpädagoge
- 1938 - Leo Frobenius, deutscher Ethnologe
- 1942 - Edith Stein, deutsche Philosophin und katholische Nonne
- 1943 - Chaim Soutine, litauischer Maler
- 1943 - Franz Jägerstätter, österreichischer Widerstandskämpfer
- 1945 - Harry Hillman, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1952 - Bartholomäus Koßmann, deutscher Politiker
- 1955 - Marion Bauer, US-amerikanische Komponistin
- 1958 - Felipe Boero, argentinischer Komponist
- 1959 - Emil František Burian, tschechischer Komponist
- 1962 - Hermann Hesse, deutsch-schweizerischer Schriftsteller
- 1967 - Joe Orton, britischer Schriftsteller
- 1969 - Cecil Frank Powell, englischer Atomphysiker, Nobelpreisträger
- 1969 - Jay Sebring, US-amerikanischer Schauspieler
- 1969 - Sharon Tate, US-amerikanische Schauspielerin
- 1969 - Wojciech Frykowski, polnischer Schauspieler
- 1972 - Ernst von Salomon, deutscher Schriftsteller
- 1975 - Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch, sowjetrussischer Komponist
- 1979 - Josef Eichner, Politiker und MdB
- 1980 - Jacqueline Cochran, US-amerikanische Fliegerin
- 1987 - Jutta Balk, deutscher Malerin, Puppengestalterin
- 1988 - Giacinto Scelsi, italienischer Komponist
- 1991 - Richard Löwenthal, deutscher Politologe und Fernsehjournalist
- 1995 - Jerry Garcia, amerikanischer Rockmusiker, Bandleader und Gitarrist der Gruppe "The Grateful Dead"
- 1996 - Frank Whittle, englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann
- 1996 - May Ayim, deutsche Dichterin, Pädagogin und Aktivistin der afrodeutschen Bewegung
- 1999 - Georg Marischka, österreichischer Schauspieler
- 2000 - John Harsanyi, ungarisch-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
- 2001 - Otti Pfeiffer, deutsche Lyrikerin sowie Kinder- und Jugendbuchautorin
- 2002 - Bertold Hummel, deutscher Komponist
- 2003 - Gregory Hines, US-amerikanischer Schauspieler
- 2003 - Jacques Deray, französischer Filmregisseur
- 2004 - Andreas Matthae, deutscher Politiker
- 2004 - David Raksin, US-amerikanischer Komponist von Filmmusik
- 2004 - Ernst Naumann, deutscher Verleger
- 2004 - Herbert St. Goar, US-amerikanischer Unternehmer
- 2004 - Otto Kranzbühler, deutscher Jurist, Verteidiger bei den Nürnberger Prozessen
- 2005 - Colette Besson, französische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2005 - Dorris Bowdon, US-amerikanische Schauspielerin

Feier- und Gedenktage


- Kirchliche Gedenktage:
  - Theresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein): katholisch, evangelisch
  - Apostel Matthias: orthodox
- Nationalfeiertag in Singapur
- Women's Day in Südafrika
- UNO: Internationaler Tag der indigenen Völker

Siehe auch


- 8. August - 10. August
- 9. Juli - 9. September
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0809 ja:8月9日 ko:8월 9일 simple:August 9 th:9 สิงหาคม

Zutphen

Zutphen ist eine Gemeinde in der Provinz Gelderland (Niederlande). Nordöstlich von Arnheim gelegen, mündet hier die Berkel in die Ijssel. Es ist ein überregionales edukatives und justitielles Zentrum. Zutphen ist Geburtsort von Willem-Jan Holsboer, Gründer der Rhätische Bahn. Die Stadt Zutphen war eine Zeit lang die Hauptstadt einer niederländischen Grafschaft gleichen Namens. Die Innenstadt der Hansestadt Zutphen ist sehenswert und besitzt viele historische Gebäude, darunter die mittelalterliche Große St. Walburgiskirche. Die Sammlung der historischen Bücherei (Librije) dieser Kirche besteht aus angeketteten Büchern aus den Jahren 1450-1600. Im Rahmen der Gemeindereform am 1. Januar 2005 wurde die ehemalige Gemeinde Warnsveld (9.037 Einwohner, Stand 2003) Teil der Gemeinde Zutphen. Entwicklung der Einwohnerzahl (1. Januar):
- 1980 - 31.767
- 1990 - 30.996
- 2000 - 35.165
- 2003 - 36.696

Weblinks


- [http://www.zutphen.nl/ Offizielle Internetpräsenz der Gemeinde]
Kategorie:Ort in den Niederlanden

Niederlande

Die Niederlande (niederländisch Nederland) sind Teil des Königreichs der Niederlande in Westeuropa. Sie sind einer der am dichtesten besiedelten Staaten der Welt. Rund ein Viertel des Landes liegt unterhalb des Meeresspiegels und ist mit rund 3.000 km Deichen geschützt. Im deutsch- und englischsprachigen Raum wie auch in den Niederlanden selbst wird anstelle der offiziellen und korrekten Bezeichnung Niederlande umgangssprachlich häufig der Name Holland für das gesamte Staatsgebiet verwendet. Diese Bezeichnung stammt von der alten Grafschaft Holland her und bezieht sich eigentlich nur auf die heutigen Provinzen Nord- und Südholland. - Siehe dazu auch die Rubrik "Die Niederlande im deutschen Sprachgebrauch" am Seitenende.

Geografie

Räumliche Lage

Das ganze Landes liegt weniger als einen Meter über, einige Gebiete sogar unterhalb des Meeresspiegels.
Der höchste Punkt des Landes, der Vaalserberg im Südosten, befindet sich 322 m über dem Amsterdamer Pegel, dort liegt auch gleichzeitig das Dreiländereck zu Deutschland und Belgien. Die flachen Gebiete werden in der Regel durch Deiche vor Sturmfluten geschützt.
Teile der Niederlande, wie zum Beispiel fast die gesamte Provinz Flevoland, wurden durch Landgewinnung dem Meer abgewonnen. Sie werden als Polder bezeichnet.
Ungefähr ein Fünftel (18,41 %) der Landesfläche ist mit Wasser bedeckt, wovon den größten Teil das IJsselmeer ausmacht, eine ehemalige Nordsee-Bucht, die 1932 durch einen 29 km langen Abschlussdeich eingepoldert wurde. Die wichtigsten Flüsse in den Niederlanden sind der Rhein, die Waal und die Maas. Maas Die Hauptwindrichtung in den Niederlanden ist Südwest, daraus resultiert ein gemäßigtes maritimes Klima mit kühlen Sommern und milden Wintern. Siehe auch: Niederländische Inseln, Westfriesische Inseln

Nachbarländer

Die Niederlande grenzen im Westen und Norden an die Nordsee, im Osten an Deutschland und im Süden an Belgien. Siehe auch: Städte in den Niederlanden

Bevölkerung

Die Niederlande sind mit etwa 480 Einwohnern pro Quadratkilometer Landfläche eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt (zum Vergleich: Deutschland 236, Monaco 16.435, Namibia 2). Niederländisch ist die Amtssprache im gesamten Staat; daneben werden niederdeutsche Mundarten gesprochen. Das Friesische ist Amtssprache in der Provinsje Fryslân und dort auch Rundfunk- und Verwaltungssprache. Im Nordosten werden niedersächsische Dialekte gesprochen, im Südosten hochdeutsche Mundarten. In den Niederlanden wohnen Einwanderer aus der ganzen Welt: Indonesien, Karibik, Südamerika, Afrika, Türkei, Polen etc. Die wichtigsten Religionen (Stand: 2002) sind der Katholizismus (31 %), der Protestantismus (21 %) und der Islam (5,5 %). Die meisten Protestanten gehören einer calvinistischen Kirche an. 40 % der Niederländer fühlen sich keiner Religionsgemeinschaft zugehörig. Die katholische Bevölkerung lebt vor allem im Süden, die protestantische vor allem im Norden des Landes.

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Niederlande Nach der Aufteilung des Frankenreiches gehörten die niederen Lande zum ostfränkischen Königreich (Regnum Teutonicae) und danach zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Unter Kaiser Karl V., der zugleich spanischer König war, war das Land in siebzehn Provinzen aufgeteilt und umfasste auch den Großteil des heutigen Belgiens. Nach der Unabhängigkeitserklärung der sieben nördlichen Provinzen (Allianz von Utrecht) vom 23. Januar 1579 und dem folgenden Achtzigjährigen Krieg gegen die spanischen Habsburger wurde die formelle Unabhängigkeit von Spanien im Westfälischen Frieden am 15. Mai 1648 besiegelt, der, gleichzeitig mit der Schweiz, zur Trennung vom mittelalterlichen deutschen Reich führte. Dieses Datum gilt als Geburtstag der heutigen Niederlande. In der Folge wuchsen die Niederlande (de nederen duitsche landen) als Republik der Vereinigten Niederlande, zu einer der größten See- und Wirtschaftsmächte des 17. Jahrhunderts. Während dieser Zeit wurden Kolonien und Handelsposten auf der ganzen Welt errichtet. Bekannt ist die Gründung von Nieuw Amsterdam, welches später in New York umbenannt wurde. In Asien schufen die Niederländer ihr Kolonialreich 'Nederlands-Indie', das heutige Indonesien, welches erst 1946 unabhängig wurde. Auch im nordöstlichen Südamerika (Surinam) und der Karibik entstanden Niederländische Kolonien (Aruba, Curaçao), (Bonaire), (Saba), (St. Eustatius) und (St. Maarten); diese Inseln sind heute stiller Teil der niederländischen Monarchie (Königreich). 1796 wurde mit französischer Unterstützung die Batavische Republik gegründet (benannt nach dem germanischen Stamm, der das Gebiet zwischen Rhein und Maas zuerst besiedelt hatte, den Batavern); 1806 machte Napoleon daraus das Königreich Holland. Nach der Einverleibung durch Frankreich unter Napoleon I. wurde 1815 das Königreich der Niederlande gegründet, das auch das heutige Belgien umfasste. Erster König wurde Wilhelm I. aus dem Haus Oranien-Nassau. Belgien und damit das die niederfränkischen Flandern erlangte nach der belgischen Revolution von 1830 seine Unabhängigkeit, die allerdings erst 1839 von Wilhelm I. anerkannt wurde. Der niederländische König war gleichzeitig Großherzog von Luxemburg, wo das Salische Gesetz kein weibliches Staatsoberhaupt zuließ. Als Wilhelm III. bei seinem Tod 1890 nur eine Tochter (Königin Wilhelmina) hinterließ, ging der Luxemburger Thron auf eine andere Erbfolgelinie im Haus Nassau über und Wilhelms Vetter Adolf von Nassau übernahm dort die Regierung. Die Niederlande blieben im Ersten Weltkrieg offiziell neutral und konnten sich auch erfolgreich aus dem Krieg halten. Sie hielten ihre Truppen aber dennoch bis zum Kriegsende mobilisiert und hatten überdies mit einer großen Flüchtlingswelle zu tun. Auch im Zweiten Weltkrieg versuchte die niederländische Regierung zunächst, sich aus dem Krieg herauszuhalten. Anderslautenden Warnungen glaubte sie nicht. Hitler jedoch befahl die Okkupation der Niederlande um so Frankreich unter Umgehung der "Maginot Linie" von Norden her einnehmen zu können. Nach dreitägigem Kampf zwangen die deutschen Truppen am Abend des 14.Mai 1940 die Niederlande mit dem Bombardement von Rotterdam zur Aufgabe. Die Innenstadt wurde durch Bomben und durch die anschließenden Brände weitgehend zerstört. Es war das erste Flächenbombardement im zweiten Weltkrieg. Die Niederlande waren von Mai 1940 bis Mai 1945 besetzt. Viele Niederländer arrangierten sich mit dem Regime und viele Mitläufer verinnerlichten auch die Ideologie eines großdeutschen bzw. großgermanischen Reiches. Die Judenverfolgung schlug in den Niederlanden besonders heftig zu: aus keinem anderen europäischen Land wurde ein so großer Bevölkerungsanteil abtransportiert. Noch immer ist die Rolle niederländischer Verwaltungsstellen und etwa der Niederländischen Eisenbahn beim Abstransport der Juden nicht restlos geklärt. Die Bevölkerung hatte aber mehrheitlich unter der Besatzung zu leiden und auch unter der Judenverfolgung (Anne Frank). Der südliche Teil der Niederlande wurde in der zweiten Hälfte des Jahres 1944 von den Alliierten befreit, der Norden des Landes erst durch das Kriegsende. 1949 kam die westdeutsche Stadt Elten (bei Kleve) mit Umgebung bis 1963 unter niederländische Verwaltung. Deren Bewohner blieben formal bundesdeutsche Staatsbürger, erhielten allerdings niederländische Pässe und wurden auch niederländischen Staatsbürgern rechtlich gleichgestellt. Forderungen nach Angliederung von Teilen des Münsterlandes und des grenznahen Rheinlandes an die Niederlande, deren Bürger niedersächsische und niederfränkische Dialekte - ebenso wie in den Niederlanden - sprachen, konnte sich in den Niederlanden letztlich jedoch nicht durchsetzen. Im Februar 1953 verheerte eine Sturmflut den Südwesten der Niederlande und forderte 1800 Tote. Die Niederlande sind Gründungsmitglied der Benelux-Wirtschaftsunion (seit 1944 geplant, am 3. Februar 1958 festgelegt und am 1. November 1960 in Kraft getreten). Sie waren ebenfalls Mitbegründer der NATO und der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (und damit der Europäischen Union). In der jüngsten Vergangenheit stand das multikulturelle politische Toleranzmodell der Niederlande auf dem Prüfstand. Ihre liberale Politik machte den Weg auch für eingewanderte radikale Islamisten und so genannte Hassprediger frei: Am 2. November 2004 kam es zum Mord an dem Regisseur Theo van Gogh. Die Folge des Mordes waren Anschläge auf Moscheen und Hassbekundungen gegen muslimische Bürger. Große Bevölkerungsteile fordern seither eine rigorose Politik gegen gewalttätige Einwanderer und eine Änderung der zu liberalen Einwanderungspolitik. Zahlreiche Politiker können seither nur noch unter Polizeischutz arbeiten und werden weiterhin von Islamisten bedroht.

Politik

Seit dem Ende der französischen Revolution im Jahre 1815 sind die Niederlande eine konstitutionelle Monarchie mit dem Königshaus Oranien-Nassau an der Spitze. Es herrscht allgemeines Wahlrecht ab 18 Jahren.

Staatsoberhaupt

Staatsoberhaupt seit 1980 ist Königin Beatrix von Oranien-Nassau. Gemäß der Verfassung ist sie Mitglied der Regierung und ernennt die Minister. In der Praxis lässt sie nach Wahlen einen informateur (meist ein hoher Beamter) die Parlamentsfraktionen befragen. Nach dessen Berichterstattung bestellt die Königin einen formateur, der das Kabinett zusammenstellt. Dabei kann es sich bereits um den künftigen Ministerpräsidenten handeln.

Parlament

Das Parlament (Staten-Generaal, Generalstände) besteht aus zwei Kammern. Die Wahl der 150 Mitglieder der Zweiten Kammer (Tweede Kamer) findet im Normalfall alle vier Jahre statt. Diese Kammer ist das Parlament im eigentlichen Sinne, als Volksvertretung und Kontrolle der Regierung. Die Erste Kammer (Eerste Kamer), inoffiziell auch Senat genannt, setzt sich aus 75 Vertretern der Provinzparlamente zusammen, die ebenfalls alle vier Jahre gewählt werden. Die Arbeit der Ersten Kammer besteht vor allem in der Begutachtung von Gesetzen, die die Zweite Kammer erarbeitet hat; unter Umständen kann die Erste Kammer ein Gesetz durch ein Veto blockieren. Der heutige Ministerpräsident Jan Peter Balkenende von den Christdemokraten ist seit 2002 im Amt.

Parteien


- Christlich-Demokratischer Apell/CDA (christlich-konservativ)
- Partei der Arbeit/PvdA (sozialdemokratisch)
- Volkspartei für Freiheit und Demokratie/VVD (liberal-konservativ)
- Sozialistische Partei/SP (links)
- Liste Pim Fortuyn/LPF (rechtspopulistisch)
- Grüne Linke/GL (ökologisch und sozialistisch)
- Democraten 66/D66 (sozial-liberal)
- Christen Union/CU (extrem christlich-konservativ)
- Staatskundig Reformierte Partei/SGP (extrem christlich-konservativ)
- Neue Kommunistische Partei der Niederlanden/NCPN (kommunistisch) Siehe auch: Liste der niederländischen Ministerpräsidenten

Gesellschaftspolitik

In den letzten Jahrzehnten wurden die Niederlande unter anderem für ihre liberale gesetzliche Reglementierung weicher Drogen (siehe Coffee Shop), der Prostitution (sie ist ein gesetzlich anerkanntes Gewerbe und Prostituierte sind daher sozialversichert), von Abtreibung und Sterbehilfe bekannt. Die Niederlande gehörten auch zu den ersten Staaten, die die Ehe für Homosexuelle ermöglichten. Mit Ausnahme der so genannten Randstad (Amsterdam, Rotterdam und Den Haag) hinken Offenheit und Toleranz in der Bevölkerung der eigenen liberalen Gesetzgebung jedoch noch Jahrzehnte hinterher und die Intoleranz wird hinter der vor allem in den Medien und der Politik demonstrativ vorgetragenen Political Correctness versteckt. So ist es in einigen Teilen des Landes um die Akzeptanz offen gelebter Homosexualität weit schlechter bestellt als in den meisten Teilen Deutschlands und oftmals finden verbale oder gar gewalttätige Übergriffe gegenüber Homosexuellen statt. Am 2. November 2004 wurde der islamkritische Filmregisseur Theo van Gogh in Amsterdam ermordet. In Folge kam es zu Brandanschlägen auf Moscheen und zu moslemischen Übergriffen auf Kirchen. Die Vorfälle lösten heftige Diskussionen über die Integration von Ausländern und über das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen aus.

Militär

Es besteht keine allgemeine Wehrpflicht. Die Streitkräfte umfassen insgesamt 53.130 Personen, davon entfallen auf das Heer 23.150, auf die Luftwaffe 11.050 und auf die Marine 12.130 Soldaten. Die Militärausgaben betragen 1,6 % des BIP (zum Vergleich, Deutschland: 1,5 %, USA: 3,4 %). Die Führung des niederländischen Heeres ("Koninklijke Landmacht") ist durch das 1. D/NL-Korps eng mit der Deutschen Bundeswehr verzahnt.

Provinzen

1579 mit sieben Provinzen begonnen, kamen später die sogenannten Generalitätslande (NL: generaliteitslanden) als Provinzen Nord-Brabant und Limburg hinzu. Drenthe wurde ebenfalls eine eigene Provinz, und die dominierende Provinz Holland wurde 1840 aufgespalten in Nord-Holland und Süd-Holland. Die jüngste Provinz ist Flevoland, das erst 1986 als Provinz gegründet wurde. Seit dem 1. Januar 1986 gliedern sich die Niederlande in 12 Provinzen (NL: provincies). Die Provinzen wiederum gliedern sich in 483 Gemeinden (gemeenten).

Wirtschaft

Hauptartikel: Wirtschaft der Niederlande Die Niederlande haben ein gut funktionierendes, offenes Wirtschaftssystem. Seit den 1980er Jahren hat die Regierung ihre ökonomischen Eingriffe weitgehend zurückgenommen. Beim produzierenden Gewerbe dominieren Nahrungsmittel- und chemische Industrie, Erdölraffinerien und die Herstellung von Elektrogeräten. Lange vor seinen europäischen Nachbarn sorgte das Land für einen ausgewogenen Staatshaushalt und bekämpfte erfolgreich die Stagnation im Arbeitsmarkt. Die moderne und hoch technologisierte Landwirtschaft ist außerordentlich produktiv: neben Getreide-, Gemüse-, Früchte- und Schnittblumenanbau - die Tulpenzüchtung beeinflusste sogar die Geschichte des Landes - gibt es noch Milchviehhaltung in großem Maßstab. Letztere liefert die Grundlage für den Holländer Käse als wichtiges Exportprodukt. Die niederländische Landwirtschaft beschäftigt knapp unter 4 % der Arbeitnehmer, trägt jedoch erheblich zum Export bei. Die Niederlande sind nach den USA und Frankreich der weltweit drittgrößte Exporteur landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Als Mitbegründer der Euro-Zone wurde in den Niederlanden für Bankgeschäfte am 1. Januar 1999 die vorherige Währung, der Gulden, durch den Euro ergänzt. Drei Jahre später, am 1. Januar 2002, ersetzen die Euromünzen und -banknoten für die Konsumenten den Gulden als Zahlungsmittel.

Naturressourcen

Die Niederlande verfügen über Erdgaslager, aus denen nahe Groningen sowie in der südlichen Nordsee in großem Maßstab gefördert wird. 1996 wurden 75,8 Mrd. m³ (nach BP) gefördert. Damit stehen die Niederlande im Ländervergleich bei der Erdgasförderung auf Platz fünf, nach Russland (561,1 Mrd. m³), USA (546,9 Mrd. m³), Kanada (153,0 Mrd. m³) und Großbritannien (84,6 Mrd. m³). Weiterhin gibt es an der emsländischen Grenze kleinere Erdölreserven und größere Salzlagerstätten bei Delfzijl und Hengelo. Abgesehen von Torf (u. a. im Bourtanger Moor) verfügen die Niederlande über keine weiteren nennenswerten Bodenschätze.

Kultur

Feiertage

Malerei

Viele weltberühmte Maler waren Niederländer. Die Blütezeit der Republik im 17. Jahrhundert, das sogenannte Goldene Zeitalter brachte große Künstler wie Rembrandt van Rijn, Johannes Vermeer, Frans Hals, Carel Fabritius, Gerard Dou, Paulus Potter oder Jan Steen hervor. Berühmte Maler späterer Epochen waren Vincent van Gogh und Piet Mondriaan. M. C. Escher ist ein bekannter Grafiker.

Architektur

Niederländische Architekten gaben wichtige Impulse für die Architektur des 20. Jahrhunderts. Hervorzuheben sind vor allem Hendrik Petrus Berlage und die Architekten der De Stijl-Gruppe (Robert van't Hoff, J.J.P. Oud, Gerrit Rietveld). Johannes Duiker war ein Vertreter des Neuen Bauens. Die sogenannte Amsterdamer Schule (Michel de Klerk) leistete einen bemerkenswerten Beitrag zur expressionistischen Architektur. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg traten innovative niederländische Architekten hervor. Aldo van Eyck und Herman Hertzberger prägten die Architekturströmung Strukturalismus. Piet Blom wurde durch seine eigenwilligen Baumhäuser bekannt.

Wissenschaft

Aus den Niederlanden stammten Erasmus von Rotterdam, Baruch Spinoza und Christiaan Huygens. René Descartes verbrachte den Großteil seiner Schaffenszeit in den Niederlanden. Überhaupt fanden seit der frühen Neuzeit zahlreiche verfolgte Wissenschaftler in den Niederlanden Asyl und Wirkungsmöglichkeiten. Die moderne Soziologie verdankt ihrem niederländischen Begründer S. Rudolf Steinmetz bedeutende Anregungen.

Literatur

Im "Goldenen Zeitalter" (De Gouden Eeuw) der Niederlande blühte neben der Malerei auch die Literatur, als bekannteste Vertreter wären Joost van den Vondel und P. C. Hooft zu nennen. Wichtige Autoren im 20. Jahrhundert waren Harry Mulisch, Jan Wolkers und Simon Vestdijk. Und während der deutschen Besatzung verfasste Anne Frank in Amsterdam ihr weltbekanntes Tagebuch.

Musik

Das niederländische Musikleben war im Bereich der klassischen Musik lange Zeit nicht auf dem Niveau anderer europäischer Staaten organisiert. Erst Ende des 19. Jahrhunderts fand eine Professionalisierung statt und es bildeten sich zahlreiche Orchester und Kammerensembles. Wichtige Komponisten im 20. Jahrhundert sind Julius Röntgen, Willem Pijper, Mathijs Vermeulen, Louis Andriessen, Otto Ketting, Ton de Leeuw, Theo Loevendie, Misha Mengelberg, Tristan Keuris und Klaas de Vries (Liste niederländischer und flämischer Komponisten). Die wohl bekannteste niederländische Rockband Golden Earring hatte in den 1970er Jahren ihren größten Hit mit "Radar Love". Die Niederlande haben eine sehr lebendige Musik-Szene auf hohem Niveau. Es gibt zahlreiche Veranstaltungslokale und in den Medien wird den Künstlern viel Raum gegeben. Seit einigen Jahren ist "nederlandstalige muziek", Musik in der Landessprache sehr erfolgreich. Die berühmtesten Pop/Rockbands sind Blof, die meistgespielte Band im niederländischen Radio der vergangenen Jahre, und [http://www.acdaendemunnik.nl/ Acda en de Munnik], ein Duo, das mit Kleinkunstprogrammen bekannt geworden ist. Noch höhere Plattenverkaufszahlen erzielen Schlagerkünstler, wie Marco Borsato und [http://www.fransbauer.nl/ Frans Bauer]. Bekannte niederländische Rapper sind Ali B und Lange Frans & Baas B.

Natursehenswürdigkeiten


- De Hollandse Biesbosch, eine Fluss- und Sumpflandschaft
- Keukenhof
- die Nationalparks De Hoge Veluwe und Veluwezoon in der Veluwe
- die Naturschutzgebiete auf Texel
- Reeuwijkse Plassen bei Gouda
- Schiermonnikoog
- Die Deltawerke Schutzwehre gegen Sturmfluten. Gebaut nach der Sturmflut von 1953

Landesübliche Küche

Das inoffizielle Nationalgericht Stamppot ist zumeist eine passierte Mischung aus Kartoffeln und Gemüse. Häufig wird dabei Grünkohl (niederl. Boerenkool) verwendet. Teilweise werden auch angebratene Zwiebeln mit Schinkenspeck untergemengt. Eine regelrechte Snackbarkultur ist in den letzten Jahrzehnten entstanden. In diesen Fastfoodrestaurants erhält man Pommes Frites (niederl. Patat) mit Mayonnaise, Ketchup (auch gemischt mit Zwiebeln = special) oder Erdnusssoße (niederl. Pindasaus). Letztere hat sich durch die Einflüsse der Kolonialzeit etabliert. Überhaupt sind indonesische Einflüsse in der niederländischen Küche kaum zu übersehen, auch wenn die meisten Gerichte dem holländischen Geschmacksempfinden angepasst wurden. Neben den Pommes Frites werden in den Snackbars auch fritierte Fleisch- und Käsegerichte angeboten. Eine wirkliche Einzigartigkeit stellt der "Hollandse Nieuwe" dar. Dabei handelt es sich um rohe Heringsfilets, die am Schwanz gehalten über Kopf verzehrt werden, und über viele wertgebende Inhaltsstoffe verfügen sollen. International bekannt ist der niederländische Käse (niederl. Kaas), der sowohl als Brotbelag als auch in Stücke geschnitten verzehrt wird. Am weitesten verbreitet ist der Gouda, der seinen Ursprung in der gleichnamigen Stadt hat. Er ist in unterschiedliche Reifegrade eingeteilt. Jonger Kaas ist am kürzesten gelagert und schmeckt sahnig mild. Belegen ist die nächste Stufe mit einem würzigem Geschmack und einer festen Konsistenz. Oude Kaas ist die teuerste und aromatischste Lagerstufe. Besonders bekannt ist der "Oud Amsterdam". Das niederländische Frühstück ist eher spärlich und besteht meist aus einem Brot und einer Tasse Kaffee. Mittags gibt es ebenfalls belegte Brote dazu Milch oder Buttermilch. Die Hauptmahlzeit stellt das Abendbrot dar, welches aus warmen Speisen besteht und gegen fünf Uhr nachmittags eingenommen wird.

Die Niederlande im deutschen Sprachgebrauch

Der grammatikalisch richtige Gebrauch des Namens Niederlande ist vielen Sprechern nicht geläufig, was zu der fälschlichen Verwendung des Namens Holland beiträgt. Niederlande stellt eine Pluralform dar; vergleichbar mit den USA (die USA). Den Ländernamen gibt es im Singular nicht. Die Deklinationstabelle lautet wie folgt:
- Nominativ Plural: die Niederlande
- Genitiv Plural: der Niederlande
- Dativ Plural: den Niederlanden
- Akkusativ Plural: die Niederlande Beispielsätze
- Nominativ: Die Niederlande sind Mitglied der EU.
- Genitiv: Das Bruttosozialprodukt der Niederlande beträgt x Euro.
- Dativ: Deutschland hat den Niederlanden Hilfe versprochen.
- Akkusativ: Viele deutsche Touristen besuchen die Niederlande. Bei Satzkonstruktionen mit in ist zu beachten, dass in sowohl mit richtungsanzeigendem Akkusativ als auch mit ortsanzeigendem Dativ gebraucht werden kann:
- Ich fahre in die Niederlande. (richtungsanzeigender Akkusativ)
- Ich bin in den Niederlanden. (ortsanzeigender Dativ)

Weitere Themen


- Tourismus in den Niederlanden
- Nationalparks in den Niederlanden
- Liste der Bahnhöfe in den Niederlanden
- Niederländische Kolonien
- Niederländisch-Indien
- Liste der Königinnen und Könige der Niederlande
- Liste bekannter Niederländer
- Portal:Niederlande
- Portal:Benelux
- Niederlandistik Über Niederländische Sprache und Kultur

Weblinks


- [http://www.government.nl Offizielle Netzpräsenz der Regierung der Niederlande (englisch)]
- [http://www.koninklijkhuis.nl/ Offizielle Netzpräsenz des niederländischen Königshauses]
- [http://www.niederlandenet.de NiederlandeNet.de: Größtes Informationsportal über die Niederlande und die deutsch-niederländischen Beziehungen in deutscher Sprache]
- [http://www.niederlandeweb.de Offizielle Netzpräsenz der niederländischen Botschaft und Generalkonsulate in Deutschland]
- [http://www.netherlands-embassy.at Offizielle Netzpräsenz der niederländischen Botschaft in Wien]
- [http://www.niederlande-im-unterricht.de Deutsches Unterrichtsmaterial über die Niederlande für diverse Fächer, ausgerichtet auf die Lehrpläne Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens]
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=123 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.datenmatrix.de/cgi-local/hdbg-karten/karten.cgi?action=detail&templ=01_01_karten_detail&id=29 Karte: Die Niederlande um 1620 : Historische Karten (Haus der Bayerischen Geschichte)]
Kategorie:Staat ! Kategorie:Monarchie Kategorie:Land in der EU als:Niederlande [[got:

1967

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1967 ist „Internationales Jahr des Tourismus“

Politik und Weltgeschehen


- 1. Januar: Roger Bonvin wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Neuer Intendant der freien Volksbühne in Berlin wird Hansjörg Uzerath
- 13. Januar: Gnassingbé Eyadèma wird Staatspräsident in Togo
- 14. Februar: Erste konzertierte Aktion zur Überwindung der Wirtschaftskrise unter Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller (SPD)
- 21. März: Guyana wird Mitglied in der UNESCO
- 11. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Belgien
- 21. April: Militärputsch in Griechenland
- 29. Mai: Karol Wojtyła, der spätere Papst Johannes Paul II. wird zum Kardinal ernannt
- 2. Juni: Berlin: Während eines Staatsbesuchs des Schah des Irans kommt es zu Demonstrationen und schweren Ausschreitungen. Der Student Benno Ohnesorg wird von einem Polizisten erschossen. Der Regierende Bürgermeister Heinrich Albertz tritt am 26. September mit dem gesamten Senat zurück
- 5.: 10. Juni: Sechs-Tage-Krieg zwischen Israel und seinen Nachbarn
- 5. Juni: über der Demokratischen Republik Vietnam wird das 2.000 Flugzeug der USA abgeschossen
- 16. Juni: Das Monterey Pop Festival (16.–18. Juni) in Kalifornien wird zu einem der wichtigsten Konzerte der Rock-Musikgeschichte
- 10. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Trinidad und Tobago sowie zwischen Deutschland und Thailand
- 8. August: Gründung der Vereinigung südostasiatischer Nationen (ASEAN)
- 25. August: Start des Farbfernsehens in der Bundesrepublik Deutschland
- 3. September: Letzter großer Umstieg von Links- auf Rechtsverkehr (Schweden)
- 29. September: Lesotho wird Mitglied in der UNESCO
- 7. Oktober: Gröditz erhält Stadtrecht
- 9. Oktober: Che Guevara wird von einem Feldwebel der bolivianischen Armee ohne Gerichtsverhandlung erschossen
- 27. Oktober: In Salto di Quirra wird die erste Schweizer Höhenforschungsrakete vom Typ Zenit gestartet
- 9. November: Erster Start der Saturn 5 Rakete, mit der später die erste Mondlandung durchgeführt wurde
- 21. November: Rahmenabkommen zwischen Deutschland und Paraguay über deutsche Entwicklungshilfe
- 23. November: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Guinea. In Kraft seit dem 13. Juni 1987
- 28. November: El Hadi Omar Bongo Ondimba wird Staatspräsident von Gabun
- 30. November: Ende der britischen Kolonialherrschaft im Südjemen
- 30. November: Ausrufung der Republik Südjemen
- 1. Dezember: Nicaragua. Gründung der deutschen Schule in Managua
- 3. Dezember: Erste Herztransplantation durch Dr. Christiaan Barnard in Kapstadt
- 14. Dezember: Nach einem gescheiterten Gegenputsch gegen die griechische Militärdiktatur geht König Konstantin II. ins Exil
- 30. Dezember: In Großbritannien wird von den katholischen Bischöfen das Verbot des Fleischverzehrs am Freitag aufgehoben

Kultur


- 1. Januar: Gründung des Slowinzischen Nationalparks in Polen
- 17. März: Uraufführung der Oper Mourning becomes Electra von Marvin David Levy an der Metropolitan Opera in New York
- 19. Mai: Uraufführung der Oper Bomarzo von Alberto Ginastera am Lisner Auditorium in Washington (D.C.)
- Der Situationist Guy Debord publiziert “la société du spectacle“, dt. „Die Gesellschaft des Spektakels
- Der Philosoph Jacques Derrida, der Begründer der Dekonstruktion, veröffentlicht “De la grammatologie„ dt. Grammatologie
- Die Hippiebewegung erreicht mit dem Summer of Love einen Höhepunkt
- Gründung des Museum of Contemporary Art in Chicago
- Ostankino-Turm wird fertiggebaut

Katastrophen


- 27. Januar: Bei einem Bodentest einer Apollokapsel verbrennen drei Astronauten auf der Abschußrampe 34 in Cape Canaveral
- 10. Februar: Schweiz. Eine Convair CV 440 der Swissair stürzte während eines Übungsfluges ab. 4 Tote
- 23. Februar: Der Seenotrettungskreuzer Adolph Bermpohl der DGzRS wird von einer schweren Grundsee überrollt, dabei kommen alle vier Besatzungsmitglieder ums Leben
- 18. März: Tankerunglück der „Torrey Canyon“ vor der Küste von Südengland
- 20. April: Nikosia, Zypern. Ein Flugzeug der Swiss Globe Britannia prallte gegen einen Berg. 126 Personen starben
- 24. April: Der Kosmonaut von Sojus 1 kommt beim Absturz der Raumkapsel ums Leben
- 3. Juni: Pyrenäen, Frankreich. Absturz einer DC-6 der British Air Ferry Ltd.
- 3. Juni: Stockport, Manchester, Großbritannien. Eine britische DC-4 auf einem Charterflug von Palma, Mallorca, stürzte beim Landeanflug ins Zentrum des Ortes Stockport, einem Vorort von Manchester. Das Flugzeug zerbrach und die Treibstofftanks explodierten. Die örtliche Feuerwehr und Rettungsdienste waren hoffnungslos überfordert, sodass Personen mit zum Beispiel gebrochenen Beinen hilflos in den Flammen umkamen. 72 der 84 an Bord befindlichen Personen starben
- 19. Juli: Hendersonville, North Carolina, USA. Kollision einer Boeing 727 und einer Cessna 310. Alle 82 Personen starben
- 29. November: Der Sempor-Staudamm bei Kebumen in der gleichnamigen Provinz auf Java (Indonesien) bricht in seiner Bauzeit; durch die Flutwelle kommen 160 bis 200 Menschen um

Sport


- 11. Juni: der italienische Radrennfahrer Felice Gimondi gewinnt den 50. Giro d'Italia
- Eintracht Braunschweig wird deutscher Fußballmeister! Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren


- 1. Januar: LTJ Bukem, DJ, Musikproduzent
- 2. Januar: Tia Carrere, Schauspielerin, Sängerin
- 5. Januar: Markus Söder, Generalsekretär der CSU
- 5. Januar: Joe Flanigan, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Januar: Ole Kristian Furuseth, ehemaliger norwegischer Skirennläufer
- 9. Januar: Dave Matthews, australischer Sänger und Gitarrist (Dave Matthews Band)
- 9. Januar: Claudio Caniggia, ist ein ehemaliger argentinischer Fußballspieler
- 10. Januar: Monika Maierhofer, Skirennläuferin,
- 11. Januar: Teoman Alibegovic, Basketballspieler
- 12. Januar: Michael Theurer, deutscher Politiker
- 12. Januar: Takehiko Inoue, japanischer Mangaka (Comiczeichner)
- 14. Januar: Emily Watson, britische Schauspielerin
- 18. Januar: Iván Zamorano, chilenischer Fußballspieler
- 20. Januar: Wigald Boning, deutscher Komiker, Musiker und Moderator
- 29. Januar: Khalid Skah, marokkanischer Leichtathlet
- 30. Januar: Sergei Wladimirowitsch Tschepikow, russischer Biathlet
- 31. Januar: Stefan Beuse, deutscher Schriftsteller
- 31. Januar: Chad Channing, Drummer der Grunge-Band Nirvana
- 1. Februar: Jessica Stockmann, deutsche Schauspielerin
- 4. Februar: Lotto King Karl, deutscher Musiker
- 6. Februar: Hansjörg Weißbrich, deutscher Cutter
- 8. Februar: Matthias Baranowski, deutscher Fußballspieler
- 9. Februar: Edson Cordeiro, brasilianischer Sänger
- 10. Februar: Laura Dern, US-amerikanische Schauspielerin
- 12. Februar: Anita Wachter, österreichische Skirennläuferin
- 17. Februar: Jewgeni Walerjewitsch Grischkowez, russischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur
- 18. Februar: Colin Jackson, ehemaliger britischer Hürden-Sprinter
- 18. Februar: Michael Wittwer, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 18. Februar: Roberto Baggio, italienischer Fußballspieler
- 19. Februar: Benicio del Toro, US-amerikanischer Schauspieler
- 20. Februar: Kurt Cobain, Sänger und Gitarrist der Grunge-Band Nirvana († 1994)
- 20. Februar: Paul Accola, Schweizer Skirennläufer
- 20. Februar: Lili Taylor, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. Februar: Silke Knoll, deutsche Leichtathletin
- 21. Februar: Leroy Burrell, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 22. Februar: Alf Poier, österreichischer Liedermacher und Kabarettist
- 22. Februar: Thomas Westphal, Politiker
- 25. Februar: Nick Leeson, Wertpapierhändler, Spekulant, Buchautor, Fussballmanager
- 28. Februar: Andrew Tridgell, australischer Programmierer
- 28. Februar: Frank Bernaerts, belgischer Komponist und Musiker
- 1. März: Franzobel, österreichischer Schriftsteller
- 1. März: George Eads, US-amerikanischer Schauspieler
- 3. März: Alexander Wladimirowitsch Wolkow, ehemaliger russischer Tennisspieler
- 4. März: Kubilay Türkyilmaz, ehemaliger Schweizer Fußballspieler und Stürmer
- 9. März: Nikolas Vogel, österreichischer Kameramann († 1991)
- 14. März: Ralf Brauksiepe, deutscher Politiker und MdB
- 15. März: Takeuchi Naoko, japanische Mangaka
- 16. März: Angela Wiedl, eine deutsche Sängerin volkstümlicher Musik
- 16. März: Heidi Zurbriggen, Schweizer Ski-Rennfahrerin
- 16. März: Lauren Graham, US-amerikanische Schauspielerin
- 19. März: Wladimir Konstantinow, ehemaliger russischer Eishockeyspieler
- 20. März: Miriam Vogt, deutsche Skirennläuferin
- 20. März: Yukito Kishiro, japanischer Mangaka
- 22. März: Jan Udo Holey, deutscher Autor
- 22. März: Mario Cipollini, italienischer Radrennfahrer
- 23. März: Uwe Leichsenring, deutscher Politiker
- 24. März: Kathy Rinaldi, ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin
- 25. März: Matthew Barney, US-amerikanerischer Medien-Künstler
- 30. März: Megumi Hayashibara, japanische Synchronsprecherin und Sängerin
- 4. April: Edith Masai, kenianische Leichtathletin
- 6. April: Chantal Bournissen, ehemalige Schweizer Skirennläuferin
- 7. April: Lutz Eikelmann, deutscher Jazz-Musiker
- 7. April: Alex Christensen, deutscher Komponist, Musik-Produzent und DJ
- 7. April: Bodo Illgner, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 10. April: David Rovics, Sänger/Songwriter und politischer Protestler
- 11. April: Mambo Kurt, Musiker und Alleinunterhalter
- 11. April: Joop Stokkel, niederländischer Schwimmer und Reiter
- 13. April: Olga Tañón, puerto-ricanische Sängerin
- 17. April: Liz Phair, US-amerikanische Rock-Sängerin
- 18. April: Daniel Sodenkamp, deutscher Politiker
- 18. April: Maria Bello, US-amerikanische Schauspielerin
- 19. April: Robert Viktor Minich, deutscher Schauspieler
- 20. April: Ingo Appelt, deutscher Comedian und Kabarettist
- 20. April: Klaus Merk, deutscher Eishockeyspieler und -trainer
- 20. April: Mike Portnoy, US-amerikanischer Schlagzeuger
- 21. April: Rolf Miller, deutscher Kabarettist und Comedian
- 22. April: Sheryl Lee, US-amerikanische Schauspielerin
- 22. April: Kristi Terzian, US-amerikanische Skirennläuferin
- 25. April: Joachim Pfeiffer, deutscher Politiker
- 26. April: Monte Warden, US-amerikanischer Country-Musiker
- 27. April: Jan Ditgen, Dt. Zauberkünstler, Komiker und Moderator
- 27. April: Willem-Alexander von Oranien-Nassau, Kronprinz der Niederlande
- 29. April: Tyron Montgomery, Film- und Medien-Schaffender
- 1. Mai: Tim McGraw, US-amerikanischer Country-Musiker
- 2. Mai: Sven Plöger, deutscher Meteorologe und Moderator
- 4. Mai: Michael Kauch, deutscher Politiker und MdB
- 4. Mai: Dominik Schwaderlapp, Generalvikar des Erzbistum Köln und Domkapitular
- 8. Mai: Christian Abt, deutscher Automobilrennfahrer
- 9. Mai: Nataša Bokal, slowenische Skirennläuferin
- 10. Mai: Antje Harvey, ehemalige deutsche Biathletin
- 13. Mai: Chuck Schuldiner, Gitarrist und Sänger der Death Metal Band Death († 2001)
- 13. Mai: Melanie Thornton, US-amerikanische Pop-Sängerin († 2001)
- 15. Mai: Andrea Jürgens, deutsche Schlagersängerin
- 15. Mai: Madhuri Dixit, indische Filmschauspielerin
- 15. Mai: Simen Agdestein, norwegischer Schachgroßmeister und Fußballspieler
- 16. Mai: Klaas Hübner, deutscher Politiker
- 16. Mai: Virgil Widrich, österreichischer Regisseur, Drehbuchautor, Filmemacher und Multimedia-Künstler
- 17. Mai: Frank Gerhardt, deutscher Musiker
- 20. Mai: Patrick Ortlieb, ehemaliger österreichischer Skiläufer
- 21. Mai: Chris Benoit, US-amerikanischer Wrestler
- 24. Mai: Bärbel Kofler, deutsche Diplominformatikerin, Sprachwissenschaftlerin und Politikerin
- 25. Mai: Poppy Z. Brite, US-amerikanische Schriftstellerin
- 27. Mai: Kai Pflaume, deutscher Fernsehmoderator
- 27. Mai: Paul Gascoigne, englischer Fußballspieler
- 28. Mai: Leonard Soccio, deutscher Eishockeyspieler (Stürmer)
- 28. Mai: Omar Pedrini, italienischer Musiker
- 29. Mai: Noel Gallagher, britischer Musiker
- 30. Mai: Ian Hodgkinson, kanadischer Profiwrestler
- 31. Mai: Sandrine Bonnaire, französische Filmschauspielerin
- 3. Juni: Sven Ottke, deutscher Sportler und Profiboxer
- 4. Juni: Marcus Weinberg, deutscher Politiker und MdB
- 5. Juni: Simon Stockhausen, deutscher Komponist
- 5. Juni: Joe DeLoach, ehemaliger US-amerikanischer Leichtathlet
- 5. Juni: Geraldine Olivier, Schweizer Sängerin
- 6. Juni: Paul Giamatti, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Juni: Dave Navarro, US-amerikanischer Gitarrist
- 8. Juni: Edgar Itt, deutscher Leichtathlet
- 8. Juni: Jasmin Tabatabai, deutsch-iranische Schauspielerin
- 9. Juni: Dave McLlwain, kanadischer Eishockeyspieler
- 10. Juni: Charnett Moffett, US-amerikanischer Jazzbassist
- 12. Juni: Theresia Walser, deutsche Schriftstellerin
- 16. Juni: Jürgen Klopp, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 17. Juni: Barbara Sadleder, österreichische Skirennläuferin
- 17. Juni: Tori Welles, US-amerikanische Pornodarstellerin- und Regisseurin
- 18. Juni: Michelle Ruthven, kanadische Skirennläuferin
- 18. Juni: Jörg Leichtfried, österreichischer Politiker
- 19. Juni: Sadie Frost, englische Schauspielerin
- 19. Juni: Bjørn Dæhlie, norwegischer Skilangläufer
- 20. Juni: Nicole Kidman, australische Schauspielerin
- 23. Juni: Boris Aljinovic, deutscher Theater- und FilmSchauspieler
- 24. Juni: Richard Z. Kruspe, deutscher Musiker (Rammstein)
- 27. Juni: Marcus Jensen, deutscher Schriftsteller
- 27. Juni: Markus Kavka, Dt. DJ und Moderator
- 27. Juni: Thomas Maurer, österreichischer Kabarettist
- 28. Juni: Lars Riedel, deutscher Diskuswerfer
- 29. Juni: Hildegard Müller, deutsche Politikerin
- 30. Juni: Silke Renk, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1. Juli: Pamela Anderson, kanadische Schauspielerin und Fotomodell
- 6. Juli: Petra Kleinert, deutsche Schauspielerin
- 6. Juli: Heather Nova, Musikerin des Typs Singer/Songwriter
- 7. Juli: Tom Kristensen, dänischer Rennfahrer
- 8. Juli: Uwe Spies, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 8. Juli: Klaus Tschütscher, Vize-Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein
- 12. Juli: Bruny Surin, kanadischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 13. Juli: Benny Benassi, italienischer Disc Jockey
- 14. Juli: Ingo Hasselbach, Aussteiger der Neonazi-Szene
- 16. Juli: Will Ferrell, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. Juli: Stefanie Dimmeler, deutsche Biologin, Biochmikerin und Medizinerin
- 18. Juli: Miriam Meckel, Kommunikationswissenschaftlerin
- 21. Juli: Robert Clemen, deutscher Politiker
- 21. Juli: Walter Arencibia, kubanischer Schachmeister
- 23. Juli: Philip Seymour Hoffman, US-amerikanischer Schauspieler
- 25. Juli: Annette Pehnt, deutsche Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin
- 25. Juli: Magdalena Forsberg, schwedische Biathletin
- 25. Juli: Heidi Zeller-Bähler, Schweizer Skirennläuferin
- 25. Juli: Matt LeBlanc, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. Juli: Daniel Bielenstein, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 31. Juli: Peter Rono, kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 31. Juli: Grzegorz Turnau, polnischer Liedermacher
- 2. August: Katharina Lehmann, deutsche Schauspielerin
- 3. August: Mathieu Kassovitz, französischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor
- 4. August: Mike Marsh, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 4. August: Jana Sorgers, zweifache Olympiasiegerin und neunfache Weltmeisterin im Rudern
- 5. August: Kazunori Yamauchi, Senior Vice President von Sony Computer Entertainment
- 6. August: Marcel Wüst, deutscher Radrennfahrer, Sprinter
- 7. August: Jewgeni Platow, russischer Eiskunstläufer
- 8. August: Gunther Metz, Fußballspieler
- 9. August: Deion Sanders, US-amerikanischer Profi-Baseballspieler, Fernsehmoderator
- 11. August: Monika Wogrolly, österreichische Philologin, Philosophin und Schriftstellerin
- 11. August: Wolfgang Fasching, österreichischer Extremsportler
- 13. August: Amélie Nothomb, belgische französischsprachige Schriftstellerin
- 14. August: Kathrin Ullrich, ehemalige deutsche Leichtathletin
- 15. August: Brahim Boutayeb, marokkanischer Leichtathlet
- 17. August: Michael Preetz, deutscher Fußballspieler
- 18. August: Beate Koch, deutsche Leichtathletin
- 18. August: Uwe Alzen, deutscher Automobilrennfahrer
- 20. August: Beat Anton Rüttimann, Brückenbauer im Dienste der Armen
- 21. August: Serj Tankian, armenisch-amerikanischer Sänger
- 21. August: Carrie-Anne Moss, kanadische Schauspielerin
- 22. August: Paul Ereng, kenianischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 22. August: Layne Staley, US-amerikanischer Rockmusiker († 2002)
- 23. August: Jörg Gerlach, deutscher Fußballspieler
- 23. August: Cedella Marley, Jamaikanische Reggae-Musikerin
- 25. August: Carola Reimann, deutsche Politikerin
- 25. August: Jeff Tweedy, US-amerikansicher Songwriter
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