:: wikimiki.org ::
| STS-9 |
STS-9
STS-9 (engl. Space Transportation System) ist eine Missionsbezeichnung für
den US-amerikanischen Space Shuttle Columbia, (OV-102) der NASA. Der Start erfolgte am 28. November 1983. Es war die 9. Space Shuttle Mission und der
6. Flug der Raumfähre Columbia.
Mannschaft
- John W. Young (6), Kommandant
- Brewster H. Shaw (1), Pilot
- Owen K. Garriott (2), Missionsspezialist
- Robert A. Parker (1), Missionsspezialist
- Byron K. Lichtenberg (1), Nutzlastspezialist
- Ulf Merbold (1), Nutzlastspezialist (ESA)
Missionshöhepunkte
Auf diesem Flug wurde erstmals die Spacelab Plattform mit ins All genommen, die eine Vielzahl von Experimenten unterstützen konnte. Der deutsche Ulf Merbold nahm als erster ESA-Astronaut an der Mission teil. Es wurden auf diesem Flug auch erstmalig sechs Astronauten ins All befördert.
Es war der sechste Raumflug für den Kommandanten Young, der als erster Raumfahrer diese Marke erreichte.
Der Start war ursprünglich für den 30. September geplant, musste wegen technischer Probleme jedoch auf den 28. November verschoben werden.
Siehe auch
- Liste der Space-Shuttle-Missionen
- Liste der bemannten Raumfahrtmissionen
- Liste der Raumfahrer
- Space Shuttle
- Spacelab
- Bemannte Raumfahrt
Weblinks
- [http://science.ksc.nasa.gov/shuttle/missions/ NASA mission summary]
- [http://spaceflight.nasa.gov/shuttle/archives/index.html NASA: Shuttle-Missionen 1981 - 2003]
STS-009
STS-009
Columbia (Raumfähre)
Die Columbia war eine Raumfähre der NASA, ihre interne Dienstnummer war OV-102.
Geschichte
Am 12. April 1981 absolvierte die Columbia mit dem Flug STS-1 den ersten Einsatz eines Space Shuttles im Weltraum. Es war das erste Mal in der Geschichte der NASA, dass ein neues Raumfahrzeug ohne vorherige unbemannte Tests gestartet wurde, und viele rechneten mit einer Katastrophe. Daher wurde die Columbia mit Schleudersitzen für den Piloten und den Kommandanten ausgestattet, welche aber bereits nach der fünften erfolgreichen Mission STS-5 aus Gründen der Gewichtsersparnis entfernt wurden. Abgesehen von Schäden an den Hitzeschutzkacheln verlief der erste Flug eines Space Shuttles jedoch reibungslos.
Die folgenden vier Space Shuttle-Missionen wurden ebenfalls mit der Columbia durchgeführt. Zu den späteren gehörten unter anderem die dritte Hubble-Servicing Mission STS-109 (die höhere Missionsnummer begründet sich durch Verschiebungen im ursprünglichen Missionszeitplan), sowie die deutschen D1- und D2-Missionen mit dem Spacelab. Da sie aufgrund ihrer älteren, schwereren Bauweise etwas weniger Nutzlast tragen konnte und noch nicht mit einem Docking-Adapter für die Internationale Raumstation ISS ausgestattet war, wurde sie zuletzt bevorzugt für die wenigen Missionen, die nicht zur ISS bestimmt waren, genutzt.
Die Columbia befand sich auf der Rückkehr zum US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral von ihrer 28. Mission, einem sechzehntägigen Forschungsaufenthalt (STS-107), als sie am 1. Februar 2003 gegen 9 Uhr Ortszeit (14 Uhr MEZ) in ca. 60 km (ca. 203.000 Fuß) Höhe über Texas bei einer Geschwindigkeit von ungefähr Mach 18 (in der Höhe ca. 12.500 Meilen pro Stunde / ca. 20.100 km/h) auseinander brach.
Die Columbia ist nach der Challenger die zweite Raumfähre, die die NASA während einer Mission verloren hat.
Mögliche Fehlerursachen
Challenger
Schon kurz nach dem Absturz galt der Verlust eines Teils der Außentank-Isolierung beim Start als wahrscheinlichste Ursache. Die Isolierung prallte dabei auf eine der Tragflächen der Columbia und könnte dabei den Hitzeschild beschädigt haben. Das Kontrollzentrum der NASA hatte diesen Vorfall zwar registriert, jedoch nicht als kritisch eingestuft, und äußerte auch noch während der Untersuchung erhebliche Zweifel an dieser Theorie. Am Ende sollte sie sich aber bestätigen, wie auch wiederum große Missstände innerhalb der NASA aufgedeckt wurden, was schon nach der Explosion der Challenger der Fall war.
- 2. Februar 2003: Von der NASA wird bekanntgegeben, dass im mittleren linken Rumpfteil am Fahrwerksschacht kurz vor dem Auseinanderbrechen ein extremer Temperaturanstieg festgestellt wurde.
- 3. Februar 2003: Es werden Fernsehbilder gezeigt, auf denen angeblich ein Riss in der Tragfläche der Columbia zu sehen ist. Allerdings handelt es sich in Wahrheit um Falten in einer Schutzummantelung innerhalb der Ladebucht.
- 4. Februar 2003: Es verdichten sich die Hinweise, dass das höchstens 1,2 kg schwere und 40 x 50 cm grosse Stück Isoliermaterial, welches sich etwa 80 Sekunden nach dem Start am 16. Januar vom Tank gelöst hatte, die Ursache für das Unglück ist.
- 5. Februar 2003: Die NASA gibt eine neue Theorie über die mögliche Ursache des "Columbia"-Absturzes bekannt. Demnach könnte Weltraummüll den Hitzeschild der Raumfähre beschädigt und so den Absturz ausgelöst haben.
- 14. Februar 2003: Der "Columbia" ist vermutlich ein Bruch oder Riss im Hitzeschild an der linken Tragfläche zum Verhängnis geworden. Das teilte die Untersuchungskommission als vorläufiges Ergebnis ihrer bisherigen Ermittlungen mit. Die hohen Temperaturen im linken Fahrwerksschacht während des Eintritts in die Erdatmosphäre deuteten daraufhin, dass "superheißes Gas" den Orbiter durch die Schutzschicht erreichte.
- 26. Februar 2003: Mehr als 3 Wochen nach dem Absturz wurde eine Hitzeschutzkachel entdeckt, die mysteriöse orangefarbene Spuren aufweist. Weiter wird gemeldet, dass sich am zweiten Flugtag der Raumfähre ein unidentifziertes Teil mit einer Kantenlänge von etwa 30 cm von der Columbia weg bewegte.
- 27. Februar 2003: Die Ermittler zur Explosion des Space Shuttle "Columbia" sind auf ein Videoband gestoßen, das um 14:48 Uhr (MEZ), etwa 15 Minuten vor der Explosion endet und die Astronauten kurz vor ihrem Tod zeigt.
- 28. Februar 2003: Die NASA veröffentlicht das Videoband, auf dem Kommandant Rick Husband, Pilot Willie McCool, die Missionsspezialistin Kalpana Chawla und die Medizinerin Laurel Clark zu sehen sind, wie sie sich routinemäßig auf den Landeanflug vorbereiten.
- 11. März 2003: Eine Auswertung der Computeraufzeichnungen hat ergeben, dass die Besatzung offenbar kurz vor dem Unglück versucht hat, den Autopilot abzuschalten.
- 26. August 2003: Knapp sieben Monate nach dem Absturz der Raumfähre veröffentlicht die Untersuchungskommission ihren Abschlussbericht, der über 20 Millionen Dollar kostete. In dem Untersuchungsbericht wird als Ursache das beim Start abgefallene Stück Isolierschaum des Außentanks angegeben. Es habe ein Loch in die Vorderkante des linken Flügels geschlagen, durch welches beim Wiedereintritt extrem heiße Plasma-Gase eingetreten seien, die das Shuttle haben auseinanderbrechen lassen.
Fast die Hälfte des Berichtes kritisiert aber auch mechanische Fehler und das NASA-Management. So wird der Weltraumbehörde in dem Report angelastet, verschiedene Warnungen von Ingenieuren über das mögliche Ausmaß der beim Start erlittenen Schäden falsch bewertet zu haben. Die Kommission zeigte außerdem gravierende Mängel in der Kommunikation zwischen einzelnen NASA-Stellen auf. So wird beispielsweise kritisiert, dass in den PowerPoint-Präsentationen über mögliche Probleme bei einem Shuttle-Flug wichtige Punkte nicht genannt wurden. Als Begründung gaben einige Ingenieure an, dass „es optisch nicht gut ausgesehen hätte, diese Probleme auf mehreren Bildschirmseiten zu präsentieren“. Grund für die mehrseitige Auflistung soll eine Einschränkung in der Power-Point-Software gewesen sein.
Nach diesem äußerst negativen Bericht ist das gesamte Space Shuttle-Programm als veraltet und anfällig bei der Öffentlichkeit in Misskredit geraten. Nach der Bekanntgabe des neuen Weltraumprogramms von US-Präsident George W. Bush am 14. Januar 2004 wird das Space-Shuttle-Programm nur noch bis zum Jahr 2010 weiterbetrieben und lediglich zum Fertigbau der Internationalen Raumstation eingesetzt. Dies ist auch mit Einsparungen für die Shuttles verbunden, wobei den neuen Sicherheitsstandards bei zukünftigen Flügen ein großer Stellenwert beigemessen werden soll.
Die NASA hat mehrere personelle Konsequenzen aus dem Abschlussbericht gezogen.
Die Besatzung der letzten Mission
Internationalen Raumstation
Bei dem Unglück kamen sieben Astronauten ums Leben. An Bord waren:
- Kommandeur Rick Husband (45 Jahre), ein Oberst der Luftwaffe aus Amarillo in Texas.
- Pilot William C. McCool (41 Jahre), ein Marineoffizier aus Lubbock in Texas.
- Michael Anderson (43 Jahre), einer der wenigen farbigen Astronauten, er war für die Nutzlast zuständig.
- Kalpana Chawla (41 Jahre), indische Immigrantin.
- David Brown (46 Jahre) Arzt, Hauptmann und Pilot.
- Laurel Clark (41 Jahre), sie war zunächst die für Taucher zuständige Sanitätsoffizierin an Bord von U-Booten und wurde erst später Flugmedizinerin, dann 1996 Astronautin.
- Ilan Ramon (48 Jahre), Oberst der israelischen Luftwaffe, er war der erste Israeli im Weltall.
- 4. Februar 2003: Um 19 Uhr findet in Houston eine Trauerfeier für die Astronauten statt.
- 5. Februar 2003: Die erste Leiche der sieben Astronauten wird identifiziert: der Israeli Ramon.
Projekte der letzten Mission
- Eines der Projekte während des letzten Fluges galt der Kommunikation über das Internet. Dabei wurden Informationen zwischen Bodenstation und Raumschiff per Internet Protokoll (IP) ausgetauscht. Zu diesem Zweck war an Bord der Columbia ein kleiner PC mit 233 MHz-Prozessor, 128 MB Arbeitsspeicher und Red Hat Linux als Betriebssystem, mit dessen Hilfe über ein Satelliten-Relais mit dem Goddard Space Flight Center in Washington, D.C. kommuniziert wurde.
- Ein Projekt aus Deutschland sollte die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf Tiere und Mikroorganismen untersuchen. Dazu befanden sich Ameisen, Ratten und Spinnen an Bord. Außerdem gab es ein neun Liter fassendes Spezialaquarium mit Fischen und Wasserschnecken. Da die Ergebnisse Rückschlüsse auf den Knochenstoffwechsel und Bewegungskrankheiten erlauben, hätten die Experimente auch für die Medizin Bedeutung gehabt.
- Es wurde auch das Verhalten von Gasen und Flammen in der Schwerelosigkeit untersucht. Der Frage wie sich Hitze und Flamme einer Kerze ohne Gravitation ausbreiten können galt eines der Experimente.
- Ein weiteres Projekt galt der Wirkung der Schwerelosigkeit auf Aerosole (fein versprühte, fast gasförmige Flüssigkeiten). Außerdem erprobten die Wissenschaftler ein neues Feuerlöschsystem.
Missionen des Shuttles OV-102 "Columbia"
Aerosol
Weblinks
- [http://columbia.raumfahrer.net Sonderseite zum Columbia-Unglück] (deutsch)
- [http://science.ksc.nasa.gov/shuttle/resources/orbiters/columbia.html Beschreibung und Flüge der Columbia] (in englischer Sprache)
- [http://www.astronautix.com/craft/columbia.htm Encyclopedia Astronautica: Columbia] (in englischer Sprache)
- [http://www.edwardtufte.com/bboard/q-and-a-fetch-msg?msg_id=0000Rs&topic_id=1&topic=Ask%20E.T Powerpoint mitschuldig am Absturz?] (in englischer Sprache)
Siehe auch
- Columbia (Supercomputer)
- Katastrophen der Raumfahrt
- Geschichte der Raumfahrt
Kategorie:Space Shuttle
Kategorie:Flugunfall
ja:コロンビア (オービタ)
NASA
Die National Aeronautics and Space Administration (NASA, gegründet 1958) ist die zivile US-Bundesbehörde für Luft- und Raumfahrt.
Vision und Mission
Die NASA bezeichnet als ihre Vision "das Leben hier zu verbessern, das Leben nach draußen auszudehnen und Leben da draußen zu finden". Daraus ergibt sich die Mission "unseren Heimatplaneten zu verstehen und zu schützen, das Universum zu erforschen und nach Leben zu suchen und die nächste Generation von Forschern zu begeistern".
Geschichte
Wettlauf ins All
:Hauptartikel: Wettlauf ins All
Die Sowjetunion machte 1957 mit dem ersten künstlichen Satelliten im All, Sputnik 1, die USA auf ihr eigenes Weltraumprogramm aufmerksam, das noch in den Kinderschuhen steckte. Der Kongress sah im sowjetischen Erfolg eine Gefahr für die nationale Sicherheit und den technologischen Vorsprung der USA und verlangte sofortige und konsequente Maßnahmen während US-Präsident Dwight D. Eisenhower und seine Berater sich eher für eine ruhige, durchdachte Reaktion aussprachen. Nach monatelangen Beratungen war klar, dass eine neue Behörde geschaffen werden sollte, die für alle nichtmilitärischen Weltraumaktivitäten zuständig sein sollte.
Am 29. Juli 1958 unterzeichnete Präsident Eisenhower den "National Aeronautics and Space Act", der die Schaffung der NASA vorsah. Die neue Behörde nahm am 1. Oktober 1958 ihre Arbeit auf. Damals bestand sie aus vier Laboratorien und rund 8000 Mitarbeitern, die aus dem schon 46 Jahre alten National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) stammten.
Die ersten Projekte der NASA beschäftigten sich mit der bemannten Raumfahrt und standen unter dem Druck des Wettlauf ins All. Das Mercury-Programm von 1958 war der erste Schritt: Man untersuchte, ob und unter welchen Bedingungen ein Mensch im Weltall überleben könnte.
Am 5. Mai 1961 war es so weit. Alan B. Shepard Jr. war der erste Amerikaner im Weltall, als er mit Freedom 7 15 Minuten lang in einem bogenförmigen Flug den Weltraum erreichte. Der erste Amerikaner, der die Erde umkreiste war John Glenn mit einem fünfstündigen Flug der Friendship 7 am 20. Februar 1962.
Nachdem das Mercury-Project bewiesen hatte, dass bemannte Weltraummissionen möglich sind, rief die NASA das Gemini-Projekt ins Leben. Bei diesem Projekt sollten Experimente durchgeführt werden und Problemstellungen bezüglich einer Mondlandungs-Mission bearbeitet werden. Der erste bemannte Flug einer Gemini-Rakete wurde am 23. März 1965 von Virgil "Gus" Grissom und John W. Young durchgeführt. Es folgten neun weitere Missionen, bei denen die Machbarkeit längerer Weltraumaufenthalte und des Treffens und Andockens zweier Raumschiffe bewiesen wurde. Außerdem sammelten diese Flüge medizinische Daten über die Auswirkungen von Schwerelosigkeit auf den menschlichen Körper.
Das Apollo-Programm
Nach dem Erfolg des Mercury- und Gemini-Programms wurde das Apollo-Programm gestartet, um weitere Experimente im All durchzuführen und im Idealfalle sogar Menschen in die Nähe des Mondes zu bringen. Eine massive Änderung in seiner Konzeption erfuhr das Apollo-Programm durch die Ankündigung des neuen Präsidenten, John F. Kennedy. Am 25. Mai 1961 sagte er, die Vereinigten Staaten sollten sich vornehmen, bis 1970 "einen Menschen auf dem Mond abzusetzen und ihn wieder sicher auf die Erde zurückzubringen". Von nun an war es also Ziel des Apollo-Programms, Astronauten auf den Mond zu bringen.
Nach acht Jahren vorbereitender Missionen, bei denen auch das erste große Unglück in der Geschichte der NASA stattfand, bei dem die NASA alle drei Besatzungsmitglieder der Apollo 1-Mission verlor, als die Rakete auf der Startrampe zu brennen begann, erreichte das Apollo-Programm schließlich ihr Ziel: Am 20. Juli 1969 landeten mit Neil Armstrong und Buzz Aldrin die ersten Menschen auf dem Mond und kehrten am 24. Juli sicher auf die Erde zurück. Amstrongs erste Worte, als er aus der Mondlandefähre der Apollo 11 trat, hätten treffender nicht sein können: "That's one small step for [a] man, one giant leap for mankind." ("Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit."). Nach Armstrong und Aldrin landeten bis zum Ende des Apollo-Programms im Dezember 1972 noch zehn weitere Menschen auf dem Mond.
Die NASA hatte mit der Landung auf dem Mond das Wettrennen ins All gewonnen. Eigentlich stellte das den gewünschten Erfolg dar, allerdings fehlte jetzt ein Ziel, auf das es sich lohnte hinzuarbeiten. Außerdem schwand das Interesse der Öffentlichkeit, das unbedingt nötig war, um große Budgets durch den Kongress sicherzustellen. Mit Lyndon Johnson, verlor die NASA dann auch noch ihren wichtigsten politischen Unterstützer. Für ihn wurde Wernher von Braun als Lobbyist in Washington tätig.
Jahresbudgets
Liste der NASA-Administratoren
# T. Keith Glennan (1958-1961)
# James E. Webb (1961-1968)
# Thomas O. Paine (1969-1970)
# James C. Fletcher (1971-1977)
# Robert A. Frosch (1977-1981)
# James M. Beggs (1981-1985)
# James C. Fletcher (1986-1989)
# Richard H. Truly (1989-1992)
# Daniel S. Goldin (1992-2001)
# Sean O'Keefe (2001-2005)
# Michael Griffin (2005-)
Einrichtungen
Die NASA besteht aus einer Reihe von Einrichtungen. Dazu gehören
- Jet Propulsion Laboratory (JPL): Raumsonden, Deep Space Network
- Goddard Space Flight Center
- Johnson Space Center
- Kennedy Space Center
- Marshall Space Flight Center
- Stennis Space Center
- Ames Research Center
- Dryden Flight Research Center
- Langley Research Center
- Glenn Research Center
- Michoud Assembly Facility
- NASA Institute for Advanced Concepts (NIAC): Nanotechnologie, Weltraumlift, usw.
Bemannte Raumfahrtprogramme der NASA
- Mercury-Programm
- Gemini-Projekt
- Apollo-Projekt
- Skylab
- Space Shuttle
- Internationale Raumstation
- Crew Exploration Vehicle (in Planung)
Weblinks
- Wikinews: Start der Discovery auf Juli verschoben
- [http://www.nasa.gov Website der NASA] (engl.)
- [http://spaceflight.nasa.gov NASA: Bemannte Raumfahrt] (engl.)
- [http://www.nasawatch.com NASA Watch] (engl.)
- [http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/bemannt/nasa.shtml Zusammenfassung US-Raumfahrtprogramm und NASA-Geschichte] (dt.)
- [http://www.nasa-statistik.de NASA-Statistik.de - Komplettes Missionsarchiv] (dt.)
- [http://www.niac.usra.edu/ NASA Institute for Advanced Concepts] (engl.)
- [http://science.nasa.gov Science@NASA; ausgewählte Themen und Artikel aus NASA Forschung für ein breiteres Publikum] (engl.)
- [http://www.astrolabium.net Deutsche Version der Science@NASA Webseite] (dt.)
Siehe auch
ESA, Russische Raumfahrtbehörde, Japan Aerospace Exploration Agency
----
- Der Abschnitt "Geschichte" basiert teilweise auf einer Übersetzung des Artikels :en:NASA vom 16.07.2005 in der englischsprachigen Wikipedia.
Kategorie:Behörde (USA)
Kategorie:Raumfahrtorganisation
ja:アメリカ航空宇宙局
ko:미국항공우주국
simple:NASA
th:องค์การนาซา
28. NovemberDer 28. November ist der 332. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 333. in Schaltjahren) - somit bleiben 33 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1806 - Der russische Zar Alexander II. tritt in den Krieg gegen Napoleon mit ein.
- 1812 - Britische Truppen wehren in der Schlacht am Frenchman's Creek einen amerikanischen Invasionsversuch in Kanada ab.
- 1912 - Nach dem Ersten Balkan-Krieg erklärt Albanien seine Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich.
- 1943 - Konferenz von Teheran über die Neuordnung Europas nach der Beendigung des 2. Weltkrieges
- 1960 - Mauretanien, vormals Teil von Französisch-Westafrika. wird von Frankreich unabhängig.
- 1966 - Die Dominikanische Republik gibt sich eine Verfassung.
- 1967 - El Hadi Omar Bongo Ondimba wird Staatspräsident von Gabun.
- 1969 - Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags durch die sozialliberale Koalition unter Willy Brandt.
- 1993 - Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt tritt wegen der so genannten Gehälter-Affäre zurück.
- 1994 - In Norwegen wird bei einer Wahlbeteiligung von 79,2 % ein Beitritt zur EU mit nur 46,5 % Ja-Stimmen im zweiten Volksentscheid neuerlich abgelehnt.
- 1996 - Mit der Strafrechtsreform in Österreich ist u. A. Ehebruch nicht mehr strafbar.
Wirtschaft
Wissenschaft, Technik
- 1983 - Als erster Deutscher Bundesbürger startet Ulf Merbold mit der US-Raumfähre "Columbia" in den Weltraum. Mit an Bord ist das europäische Weltraumlabor Spacelab.
Kultur
- 1905 - Uraufführung der Operette Der Rebell von Leo Fall am Theater an der Wien in Wien.
- 1925 - In Nashville (Tennessee) strahlt die Radiostation WSM zum ersten Mal die Barn Dance Show aus - die später als Grand Ole Opry bekanntgewordene Country-Sendung ist heute die älteste noch existierende amerikanische Radio-Musiksendung.
- 1983 - Uraufführung der Oper Der heilige Franziskus von Assisi von Oliver Messiaen an der Grand Opéra Paris.
Religion
Katastrophen
- 1979 - Mount Erebus, Antarktis: Eine neuseeländische McDonnell Douglas DC-10 prallt gegen den Mount Erebus. Alle 257 Menschen an Bord sterben.
- 1987 - Mauritius: Eine Boeing 747 der South African Airways, auf dem regulären Flug von Taiwan nach Südafrika, versucht nach einem Feuerausbruch im Frachtraum, eine Notlandung auf Mauritius. Dies missglückt und die Maschine stürzt ins Meer. Alle 160 Menschen an Bord sterben.
- 2004 - Beim schwersten Grubenunglück in der Volksrepublik China seit Jahren werden in der Chenjiashan-Grube nahe Tongchuan in der Provinz Shaanxi 166 Bergleute ohne Hoffnung auf Rettung eingeschlossen. Angehörige reagieren mit heftiger Kritik, da jahrelang auf die Gefahren hingewiesen worden ist.
Sport
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 2004 - Stephen Maguire gewinnt das Finale der Snooker UK Championship in York gegen David Gray mit 10:1.
Geboren
David Gray
- 1532 - Bartholomäus Ringwaldt, deutscher Dichter und lutherischer Theologe
- 1632 - Jean-Baptiste Lully, italienischer Komponist französischer Abstammung
- 1634 - Marie Luise von Degenfeld, Raugräfin zu Pfalz
- 1757 - William Blake, englischer Dichter
- 1777 - August Kestner, deutscher Diplomat und Kunstmäzen
- 1784 - Ferdinand Ries, Klavierspieler und Komponist
- 1793 - Carl Jonas Love Almqvist, schwedischer Dichter
- 1810 - William Froude, englischer Schiffbauingenieur
- 1811 - Maximilian II., König von Bayern
- 1812 - Ludvig Mathias Lindeman, norwegischer Komponist
- 1820 - Friedrich Engels, deutscher Politiker
- 1829 - Anton Rubinstein, russischer Musiker
- 1851 - Albert Grey, 4. Earl Grey, britischer Politiker und Staatsmann
- 1855 - Iwan Wladimirowitsch Mitschurin, russischer Botaniker
- 1856 - Belisario Porras Barahona, mehrfacher Staatspräsident Panamas
- 1857 - Alfons XII., spanischer König
- 1861 - Verena Conzett-Knecht, schweizerische Gewerkschafterin und Frauenrechtlerin
- 1874 - Hans Sachs, Reichstagsabgeordneter
- 1880 - Alexander Blok, russischer Lyriker
- 1881 - Stefan Zweig, österreichischer Schriftsteller
- 1884 - Anton Lens, niederländischer Fußballspieler
- 1887 - Ernst Röhm, nationalsozialistischer Politiker
- 1895 - José Iturbi, spanischer Musiker
- 1907 - Alberto Moravia, italienischer Schriftsteller
- 1908 - Erich von Holst, deutscher Verhaltensphysiologe
- 1908 - Claude Lévi-Strauss, französischer Ethnologe
- 1910 - Karl-Heinz Hoffmann, SED-Funktionär und Verteidigungsminister der DDR
- 1912 - Heinz Galinski, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
- 1922 - Pinchas Lapide, jüdischer Theologe und Religionswissenschaftler
- 1923 - Gloria Grahame, US-amerikanische Schauspielerin
- 1925 - József Bozsik, ungarischer Fußballspieler und -trainer
- 1929 - Berry Gordy junior, US-amerikanischer Songschreiber (Gründer von Motown)
- 1931 - Tomi Ungerer, französischer Zeichner
- 1934 - Gato Barbieri, Jazzmusiker (Tenorsaxophon) und Filmkomponist
- 1939 - Gary Troxel, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1940 - Bruce Channel, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1940 - Clem Curtis, trinidadischer Musiker
- 1941 - Laura Antonelli, italienische Schauspielerin
- 1942 - Manolo Blahnik, spanischer Schuh-Designer
- 1943 - Randy Newman, US-amerikanischer Musiker und Liedtexter
- 1944 - Rita Mae Brown, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1944 - R. B. Greaves, US-amerikanische Sängerin und Songschreiberin
- 1945 - Georg Volkert, deutscher Fußballspieler
- 1946 - Laura Antonelli, italienische Schauspielerin
- 1946 - Joe Dante, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1948 - Beeb Birtles, australischer Musiker und Songschreiber
- 1948 - Agnieszka Holland, polnische Regisseurin
- 1949 - Alexander Boris Godunow, in Riga; russischer Tänzer
- 1949 - Hugh McKenna, britischer Musiker
- 1949 - Victor Ostrovsky, israelisch-US-amerikanischer Geheimdienstagent und Schriftsteller
- 1949 - Ernest Kaltenegger, österreichischer Politiker
- 1950 - Ed Harris, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1950 - Russell Hulse, US-amerikanischer Physiker
- 1953 - Ewald Lienen, deutscher Fußballspieler und -trainer
- 1953 - Nadeschda Olisarenko, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1954 - Axel Heilhecker, deutscher Gitarrist, Komponist, Produzent und Sänger
- 1954 - David Jaymes, britischer Musiker
- 1955 - John Spinks, britischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1959 - Stephen Roche, irischer Radrennfahrer
- 1961 - Alfonso Cuarón, mexikanischer Regisseur und Produzent
- 1964 - Sherko Fatah, deutscher Schriftsteller
- 1964 - Armin Bittner, deutscher Skirennläufer
- 1969 - Sonia O'Sullivan, irische Leichtathletin und Olympionikin
- 1979 - Tobias Kromer, australischer Fußballspieler
Gestorben
- 741 - Papst Gregor III.
- 1456 - Johann Tiergart OT, Bischof von Kurland
- 1680 - Gian Lorenzo Bernini, italienischer Maler und Bildhauer
- 1779 - Wilhelm Sebastian von Belling, preußischer Husarengeneral
- 1794 - Cesare Beccaria, italienischer Rechtsphilosoph
Cesare Beccaria
- 1794 - Friedrich Wilhelm von Steuben, deutsch-amerikanischer General
- 1859 - Washington Irving, US-amerikanischer Schriftsteller (Sleepy Hollow)
- 1865 - Johann Martin Lappenberg, deutscher Historiker
- 1889 - Richard von Volkmann, deutscher Chirurg und Schriftsteller ("Träumereien an französischen Kaminen")
- 1891 - Christen Berg, dänischer Politiker
- 1898 - Conrad Ferdinand Meyer, schweizerischer Dichter
- 1907 - Stanisław Wyspiański, polnischer Dramatiker
- 1912 - Otto Brahm, in Berlin; deutscher Theaterleiter ( - 5. Februar 1856)
- 1921 - Abdul Baha, in Haifa; persische Zentralgestalt des Bahai-Glaubens ( - 23. Mai 1844)
- 1925 - Alfred Pérot, französischer Physiker
- 1935 - Erich von Hornbostel. österreichischer Musikethnologe
- 1939 - James Naismith, kanadischer Arzt und Pädagoge, Erfinder der Sportart Basketball
- 1954 - Enrico Fermi, in Chicgo, Illinois; italienischer Atomphysiker, Nobelpreis für Physik 1938 ( - 29. September 1901)
- 1947 - Jacques-Philippe Leclerc, in Colomb-Bechar, Algerien; französischer General ( - 22. November 1902)
- 1950 - Horace Stevens, in Melbourne; australischer Bassbariton ( - 26. Oktober 1876)
- 1962 - Wilhelmina, in Het Loo, Apeldoorn; niederländische Königin, Großmutter von Königin Beatrix der Niederlande ( - 31. August 1880)
- 1964 - Gustaf Bengtsson, schwedischer Komponist
- 1966 - Vittorio Giannini, US-amerikanischer Komponist
- 1968 - Enid Blyton, in London; englische Jugendschriftstellerin ( - 11. August 1896)
- 1970 - Fritz von Unruh, deutscher Schriftsteller
- 1973 - Charles Crodel, französischer Maler
- 1976 - Rosalind Russell, US-amerikanische Schauspielerin
- 1982 - Rolf Wanka, in München; österreichischer Schauspieler ( - 14. Januar 1901)
- 1985 - Calvin Jackson, in Encinitas, Kalifornien; US-amerikanischer Komponist und Pianist ( - 26. Mai 1919)
- 1985 - Fernand Braudel, französischer Historiker ( - 1902)
- 1987 - Wolfgang Liebeneiner, in Wien; deutscher Schauspieler und Regisseur ( - 6. Oktober 1905)
- 1990 - Władysław Rubin, ponischer Weihbischof von Gnesen und Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1917)
- 1991 - Horst Taubmann, in München; deutscher Tenor ( - 14. Dezember 1912)
- 1997 - Georges Marchal, in Maurens; französischer Schauspieler ( - 10. Januar 1920)
- 2004 - István Bubik, ungarischer Schauspieler
- 2004 - Otto Esser, deutscher Arbeitgeberpräsident
Feiertage und Gedenktage
- Nationalfeiertag in Albanien (Unabhängigkeitstag 1912 und Tag der Befreiung 1944)
- Nationalfeiertag in Mauretanien
Siehe auch
- 27. November - 29. November
- 28. Oktober - 28. Dezember
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
1128
ja:11月28日
ko:11월 28일
simple:November 28
th:28 พฤศจิกายน
John W. Young
John Watts Young ( - 24. September 1930 in San Francisco, Kalifornien, USA) ist ein US-amerikanischer Astronaut. Er war der neunte Mensch auf dem Mond und der einzige Amerikaner, der sowohl in den Gemini- und Apollo-Raumkapseln als auch mit der Raumfähre Space Shuttle geflogen ist.
Beginn der Karriere
John Young studierte Luftfahrttechnik am Georgia Institute of Technology und schloss 1952 mit höchsten Auszeichnungen ab.
Young trat der US-Marine bei und diente auf dem Zerstörer USS Laws. Danach wurde er zum Piloten ausgebildet und flog vier Jahre lang Kampfflugzeuge. 1959 wurde er Testpilot der Navy und stellte 1962 verschiedene Weltrekorde im Steigflug auf.
Gemini
Young wurde am 17. September 1962 von der NASA in die zweite Astronautengruppe ausgewählt. Im Januar 1963 bekam er als Spezialgebiet die Ausrüstung der Astronauten in der Raumkapsel zugewiesen. Dies umfasste sowohl persönliche Ausrüstung als auch Notfallausrüstung im Falle von Notlandungen.
Am 13. April 1964 wurde Young als Pilot für den ersten bemannten Flug der Gemini-Kapsel nominiert. Young war damit der erste Astronaut der zweiten Gruppe, der zu einem Weltraumeinsatz kommen sollte.
Unter dem Kommado von Virgil Grissom absolvierte er am 23. März 1965 mit Gemini 3 (Molly Brown) den ersten amerikanischen Zwei-Mann-Flug. Young bediente dabei den ersten Computer im All. Für Aufregung bei der Flugleitung hatte gesorgt, dass Young ein Sandwich mit an Bord geschmuggelt hatte, dessen Brösel in der Schwerelosigkeit in der Kapsel herum flogen.
Kurz danach wurden Young und Grissom als Ersatzmannschaft für die Mission Gemini 6 nominiert, die im Dezember 1965 stattfand.
Am 25. Januar 1966 wurde Young als Kommandant von Gemini 10 bekannt gegeben,
sein Pilot sollte Mike Collins werden. So kam er bereits am 18. Juli 1966 zu seinem zweiten Raumflug, bei dem sowohl eine Kopplung im All als auch ein Weltraumspaziergang unternommen wurden.
1966
Apollo
Nach Abschluss des Gemini-Programms trat Young dem Apollo-Projekt bei.
Am 22. Dezember 1966 wurden die Mannschaften der ersten Apollo-Flüge bekannt gegeben. Young war zunächst Ersatzpilot der zweiten bemannten Mission. Nach der Katastrophe von Apollo 1, bei dem Youngs ehemaliger Kommandant Grissom ums Leben kam, wurden die Pläne ausgesetzt. Die neuen Pläne wurden am 9. Mai 1967 veröffentlicht und sahen vor, dass Young Ersatzpilot von Apollo 7 (Mission C) in der Erdumlaufbahn sei. Dieser Flug fand im Oktober 1968 statt. Young war dabei einer der Verbindungssprecher (Capcom).
Kurz danach, am 13. November 1968 wurde Young für die Mission Apollo 10, die Generalprobe der Mondlandung, als Pilot der Apollo-Kapsel nominiert.
Dieser Flug fand vom 18. Mai bis zum 26. Mai 1969 statt. Young blieb als Pilot im Mutterschiff Charlie Brown, während Kommandant Tom Stafford und Pilot Eugene Cernan in der Mondfähre Snoopy eine Mondlandung simulierten.
Der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre erfolgte mit einer Geschwindigkeit von 11,107 km/s, was immer noch den Rekord in der bemannten Raumfahrt darstellt.
Eugene Cernan
Kurz nach der Mondlandung von Apollo 11 im Juli 1969 wurde Young als Ersatzkommandant von Apollo 13 eingeteilt, kam aber nicht zum Einsatz und übernahm deshalb wieder einige Schichten als Verbindungssprecher.
Im März 1971 erhielt Young dann sein erstes Apollo-Kommando: mit Apollo 16 sollte er die vorletzte Mondlandung übernehmen. Mit an Bord waren der Pilot der Apollo-Kapsel Thomas K. Mattingly und der Pilot der Mondfähre Charles M. Duke.
Der Flug fand vom 16. April bis zum 27. April 1972 statt, Young betrat am 20. April als neunter Mensch den Mond.
Im Vorfeld des letzten Mondfluges, Apollo 17 kam es noch zu einigen Umschichtungen bei der Haupt- und der Ersatzmannschaft. Young und Duke wurden dabei nach ihrem erfolgreichen Flug mit Apollo 16 bereits wieder als Ersatz für den nächsten Flug eingeteilt, da es nicht sinnvoll gewesen wäre, eine völlig neue Ersatzmannschaft zu trainieren, welche keine Chance hatte, später eine reguläre Apollo-Mission fliegen zu können. Wäre der Apollo-17-Kommandant, Youngs Mannschaftskamerad von Apollo 10, Eugene Cernan ausgefallen, hätte Young als einziger Mensch ein zweites Mal eine Mondlandung unternommen.
Da dies aber nicht der Fall war, diente Young wieder als einer der Verbindungssprecher.
Space Shuttle
Eugene Cernan
Nach Abschluss des Apollo-Programms wurde Young im Januar 1973 Leiter der Space-Shuttle-Abteilung des Astronautenbüros und sorgte dafür, dass die Astronauten genügend Einfluss auf die Entwicklung der neuen Raumfähre hatten. Im Januar 1974 wurde er Leiter des Astronautenbüros und war damit für die Koordination aller Astronautentätigkeiten verantwortlich. 1976 trat Young offiziell aus der Marine aus.
Als das Space Shuttle fertig gestellt war, erhielt Young die Ehre, den Jungfernflug zu kommandieren. Vom 12. April bis 14. April 1981 testete er im Erdorbit zusammen mit seinem Piloten Bob Crippen alle Systeme des Shuttles Columbia während der Mission STS-1. Es war das erste Mal, dass die NASA ein neues Raumschiff einsetzte, ohne vorher unbemannte Testflüge durchgeführt zu haben, und das erste Mal, dass ein Raumschiff nicht an Fallschirmen wasserte, sondern im Gleitflug landete.
Seinen sechsten und vorerst letzten Weltraumeinsatz hatte Young als Kommandant der Mission STS-9 vom 28. November bis 8. Dezember 1983, bei der zum ersten Mal das Weltraumlabor Spacelab mitgeführt wurde. Mit an Bord waren Pilot Brewster Shaw, die Missionsspezialisten Bob Parker und Owen Garriott und die Nutzlastspezialisten Byron Lichtenberg und Ulf Merbold.
Ulf Merbold
Ein weiterer Flug (STS-61J), bei dem im August 1986 das Hubble-Weltraumteleskop ausgesetzt werden sollte, wurde nach der Explosion der Challenger abgesagt.
John Young hat insgesamt mehr als 15.100 Flugstunden mit Flugzeugen, Helikoptern und Raketen auf seinem Konto. Darunter befinden sich seine 835 Weltraumflugstunden.
Young trat im Mai 1987 als Leiter des Astronautenbüros zurück und übernahm 1996 den Posten des technischen Direktors beim Johnson Space Center.
Nach 42 Jahren im Dienst der NASA ging Young im Dezember 2004 in Ruhestand.
Siehe auch: Liste der Raumfahrer
Weblinks
- [http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/young.html NASA Biografie (englisch)]
- [http://www.johnwyoung.com/ Inoffizielle Homepage (englisch)]
Young, John
Young, John
Young, John
Young, John
Young, John
Young, John
Owen K. Garriott
Dr. Owen Kay Garriott ( - 22. November 1930 in Enid, Oklahoma, USA) ist ein amerikanischer Astronaut.
Garriott gehörte zu den sechs Wissenschaftlern, die 1965 von der NASA für die vierte Astronautengruppe ausgewählt wurden.
Im Juli 1969 war er während des historischen Flugs von Apollo 11 einer der Verbindungssprecher (Capcoms), die von der Flugleitstelle in Houston in ständigem Funkkontakt mit dem Raumschiff standen.
Am 28. Juli 1973 startete Garriott zusammen mit Alan L. Bean und Jack R. Lousma in einem Apollo-Raumschiff zur Raumstation Skylab. Die 59 Tage dieser Skylab-3-Mission bedeuteten einen neuen Dauerrekord für einen Weltraumflug, der jedoch schon bald darauf von der nächsten Skylab-Besatzung überboten wurde. Garriot verbrachte über 13 Stunden bei Weltraumspaziergängen.
Seinen zweiten Weltraumflug unternahm Garriott 1983 bei der STS-9 Space Shuttle Mission (an Bord der Columbia). Dies war die erste Spacelab-Mission, an der unter anderem auch der erste westdeutsche Astronaut Ulf Merbold teilnahm. Garriott errichtete dabei auch die erste Amateurfunk-Station im All: W5LFL.
1986 verließ er die NASA und ging in die Industrie.
Garriott ist zum zweiten Mal verheiratet und hat vier Kinder. Sein Sohn Richard Garriott wurde bekannt als Computerspiel-Pionier "Lord British".
Siehe auch
- Liste der Space-Shuttle-Missionen
- Liste der bemannten Raumfahrtmissionen
- Liste der Raumfahrer
Garriott, Owen
Garriott, Owen
Garriott, Owen
Garriott, Owen
Garriott, Owen
Garriott, Owen
ESA
Die European Space Agency (ESA) ist die europäische Raumfahrtorganisation mit Sitz in Paris, Frankreich.
Sie wurde am 30. Mai 1975 zur besseren Koordination der europäischen Raumfahrtaktivitäten gegründet, da der technologische Rückstand in der Raumfahrt gegenüber der UdSSR und den USA auf Grund der immensen Anstrengungen beider Länder Mitte des 20. Jahrhunderts immer größer wurde. Sie hat 17 Mitgliedstaaten und beschäftigt 2004 1.904 Mitarbeiter (2003 - 1.790).
Sie ist die Nachfolgeorganisation der ELDO und der ESRO.
Standorte
ESRO
- ESA Headquarters, Paris, Frankreich
- ESTEC, (European Space Research and Technology Centre), in Noordwijk, Niederlande.
- ESOC, (European Space Operations Centre), in Darmstadt.
- EAC, (European Astronauts Centre) in Köln.
- ESRIN, (European Space Research Institute), in Frascati in der Nähe von Rom in Italien.
- Nebenstellen befinden sich in den USA, Russland und Belgien
- Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana.
Mitgliedstaaten
Französisch-Guayana
Zu den Gründungsmitgliedern von 1975 gehören:
- Belgien
- Dänemark
- Deutschland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Schweden
- Schweiz
- Spanien
Weitere Mitgliedstaaten:
- Finnland
- Griechenland (seit 2005)
- Irland
- Kanada (Kooperationsvertrag)
- Luxemburg (seit dem 1. Juli 2005)
- Norwegen
- Österreich (seit 1987)
- Portugal
- Ungarn (Kooperationsvertrag)
Finanzierung
Die ESA finanziert sich aus dem Staatshaushalt der Mitgliedstaaten. Die Anteile der einzelnen Staaten richten sich nach dem Bruttoinlandsprodukt des jeweiligen Staates. Es wird dabei unterschieden zwischen Pflichtprogrammen, an denen alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind sich zu beteiligen, sowie einer Reihe optionaler Programme bei denen es den einzelnen Staaten freigestellt ist, ob sie sich beteiligen möchten oder nicht. Das ESA-Budget betrug 2003 2,7 Mrd. Euro und 2004 ebenfalls 2,7 Mrd. Euro.
Projekte
Die Trägerraketen der ESA heißen Ariane.
Die neueste Generation ist die Ariane 5. Daneben wird für kleinere Nutzlasten die Trägerrakete Vega entwickelt.
Abgeschlossene Projekte
Laufende Projekte
Projekte in der Entwicklung
Vorgeschlagene Projekte
Bei diesen Projekten ist noch unklar, ob sie wirklich in dieser Form gestartet werden sollen.
Siehe auch
- NASA
- Europäische Raumfahrt
- Raumfahrtbüro der Europäischen Union
- Arianespace
Weblinks
- [http://www.esa.int/export/esaCP/Germany.html offizielle deutschsprachige Präsenz der ESA]
- [http://www.admin.ch/ch/d/sr/0_425_09/index.html Übereinkommen zur Gründung einer Europäischen Weltraumorganisation] (Vertragstext bei [http://www.admin.ch/ch/index.de.html admin.ch])
Kategorie:Raumfahrtorganisation
Raumfahrt
ja:欧州宇宙機関
zh-min-nan:Europa Thài-khong Chóng-sú
SpacelabDas Spacelab war eine orbitale Forschungs- und Beobachtungsplattform, welche in die Ladebucht des Space Shuttles integriert wurde. Spacelab bestand aus einem zylindrischen Druckmodul, das über einen Tunnel mit der Kabine des Space Shuttle verbunden wurde. Insgesamt wurden zwei Druckmodule gebaut - LM1 wurde von der ESA bezahlt und im Austausch für Mitfluggelegenheit für europäische Astronauten der NASA zur Verfügung gestellt, LM2 wurde von der NASA gekauft.
Zusätzlich zu dem Druckmodul gab es auch Paletten, auf denen Experimente direkt im Weltall ausgeführt werden konnte, oder auch Teleskope montiert werden konnten. Bis zur Außerdienststellung 1998 wurde insgesamt 25 Missionen geflogen, zum Teil nur mit Paletten, zum Teil in Kombination Druckmodul und Palette.
Beim ersten Einsatz des Spacelab bei der Mission STS-9 im Jahre 1983 war als europäischer Vertreter der deutsche Ulf Merbold an Bord; der letzte Einsatz war STS-90, bei der unter dem Missionsnamen Neurolab hauptsächlich Hirnforschung im Spacelab betrieben wurde. Seither wurden wissenschaftliche Missionen mit dem kleineren Spacehab geflogen, die meisten Experimente allerdings wurden auf die Internationale Raumstation verlagert.
Das Spacelab-Modul LM1 befindet sich heute auf dem Flughafen Bremen und kann dort besichtigt werden.
Spacelab Missionen
- STS-9, Spacelab 1, November 1983, LM1
- STS-51-B, Spacelab 3, April 1985, LM1
- STS-51-F, Spacelab 2, Juli 1985, Palette
- STS-61-A, Spacelab D1, Oktober 1985, LM2
- STS-35, ASTRO-1, Dezember 1990, Palette
- STS-40, SLS-1, Juni 1991, LM1
- STS-42, IML-1, Januar 1992, LM2
- STS-45, ATLAS-1, März 1992, Palette
- STS-50, USML-1, Juni 1992, LM1
- STS-47, Spacelab-J, September 1992, LM2
- STS-56, ATLAS-2, April 1993, Palette
- STS-55, Spacelab D2, April 1993, LM1
- STS-58, SLS-2, Oktober 1993, LM2
- STS-59, SRL-1, April 1994, Palette
- STS-65, IML-2, Juli 1994, LM1
- STS-68, SRL-2, Oktober 1994, Palette
- STS-66, ATLAS-3, November 1994, Palette
- STS-67, ASTRO-2, März 1995, Palette
- STS-71, Spacelab-Mir, Juni 1995, LM2
- STS-73, USML-2, Oktober 1995, LM1
- STS-78, LMS, Juni 1996, LM2
- STS-83, MSL-1, April 1997, LM1
- STS-94, MSL-1R, Juli 1997, LM1
- STS-90, Neurolab, April 1998, LM2
- STS-99, SRTM, Februar 2000, Palette
Kategorie:Space Shuttle
Ulf Merbold
Ulf Dietrich Merbold ( - 20. Juni 1941 in Greiz) ist Physiker und Astronaut.
Merbold war als zweiter Deutscher (nach Sigmund Jähn) im All und erster Deutscher auf einem amerikanischen Space Shuttle. Insgesamt war er dreimal im All.
Nachdem der Thüringer ein gutes Abitur abgelegt hatte, ging er als 19-Jähriger in die Bundesrepublik. Nach seinem Physik-Studium an der Universität Stuttgart 1968 war er am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart als Material- und Festkörperphysiker beschäftigt und promovierte 1976 dort zum Dr. rer. nat.
Ulf Merbold übernahm 1995 die Leitung der Astronautenabteilung des Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA in Köln. Der russische Präsident Boris Jelzin verlieh ihm im gleichen Jahr den Orden der Freundschaft.
Ulf Merbold ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Siegburg, arbeitet aber im ESTEC der ESA in Noordwijk. Er verfügt über einen Berufspilotenschein mit Instrumentenflugberechtigung sowie einen Kunstflugschein.
Merbolds Weltraummissionen
- 1983 28. November - 8. Dezember STS-9 Spacelab
- 1992 22. Januar - 31. Januar IML-1 STS-42
- 1994 3. Oktober - 4. November EUROMIR 94 (Sojus TM-20/Sojus TM-19)
Bücher von Ulf Merbold
- Flug ins All ISBN 3785703996
- D 1. Unser Weg ins All. ISBN 3075088862
- Von Spacelab 1 bis zur D1- Mission ISBN 3785705026
Siehe auch
- Bemannte Raumfahrt
- Liste der bemannten Raumfahrtmissionen
- Liste der Raumfahrer
- Liste der Space-Shuttle-Missionen
- Liste bemannter Missionen zur Raumstation Mir
- Liste der Sojus-Missionen
- Sojus (Raumkapsel)
- Sojus (Rakete)
- Russische Raumfahrt
- Europäische Raumfahrt
- Zitate
Weblinks
- http://www.dlr.de/dlr/presse/presseinfo/jahr_2003/pm52_2003.html
- http://www.astronomie.de/bibliothek/interview/merbold/ulf_merbold.htm
- http://www.esa.int/export/esaHS/ESALZQ0VMOC_astronauts_2.html (englisch)
- http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/merbold-u.html (englisch)
- http://www.estec.esa.nl/spaceflight/astronaut/eacpr/bios/cv_um.htm (englisch)
-
Merbold, Ulf
Merbold, Ulf
Merbold, Ulf
Merbold, Ulf
Merbold, Ulf
Merbold, Ulf
Merbold, Ulf
European Space Agency
Die European Space Agency (ESA) ist die europäische Raumfahrtorganisation mit Sitz in Paris, Frankreich.
Sie wurde am 30. Mai 1975 zur besseren Koordination der europäischen Raumfahrtaktivitäten gegründet, da der technologische Rückstand in der Raumfahrt gegenüber der UdSSR und den USA auf Grund der immensen Anstrengungen beider Länder Mitte des 20. Jahrhunderts immer größer wurde. Sie hat 17 Mitgliedstaaten und beschäftigt 2004 1.904 Mitarbeiter (2003 - 1.790).
Sie ist die Nachfolgeorganisation der ELDO und der ESRO.
Standorte
ESRO
- ESA Headquarters, Paris, Frankreich
- ESTEC, (European Space Research and Technology Centre), in Noordwijk, Niederlande.
- ESOC, (European Space Operations Centre), in Darmstadt.
- EAC, (European Astronauts Centre) in Köln.
- ESRIN, (European Space Research Institute), in Frascati in der Nähe von Rom in Italien.
- Nebenstellen befinden sich in den USA, Russland und Belgien
- Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana.
Mitgliedstaaten
Französisch-Guayana
Zu den Gründungsmitgliedern von 1975 gehören:
- Belgien
- Dänemark
- Deutschland
- Frankreich
- Großbritannien
- Italien
- Niederlande
- Schweden
- Schweiz
- Spanien
Weitere Mitgliedstaaten:
- Finnland
- Griechenland (seit 2005)
- Irland
- Kanada (Kooperationsvertrag)
- Luxemburg (seit dem 1. Juli 2005)
- Norwegen
- Österreich (seit 1987)
- Portugal
- Ungarn (Kooperationsvertrag)
Finanzierung
Die ESA finanziert sich aus dem Staatshaushalt der Mitgliedstaaten. Die Anteile der einzelnen Staaten richten sich nach dem Bruttoinlandsprodukt des jeweiligen Staates. Es wird dabei unterschieden zwischen Pflichtprogrammen, an denen alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind sich zu beteiligen, sowie einer Reihe optionaler Programme bei denen es den einzelnen Staaten freigestellt ist, ob sie sich beteiligen möchten oder nicht. Das ESA-Budget betrug 2003 2,7 Mrd. Euro und 2004 ebenfalls 2,7 Mrd. Euro.
Projekte
Die Trägerraketen der ESA heißen Ariane.
Die neueste Generation ist die Ariane 5. Daneben wird für kleinere Nutzlasten die Trägerrakete Vega entwickelt.
Abgeschlossene Projekte
Laufende Projekte
Projekte in der Entwicklung
Vorgeschlagene Projekte
Bei diesen Projekten ist noch unklar, ob sie wirklich in dieser Form gestartet werden sollen.
Siehe auch
- NASA
- Europäische Raumfahrt
- Raumfahrtbüro der Europäischen Union
- Arianespace
Weblinks
- [http://www.esa.int/export/esaCP/Germany.html offizielle deutschsprachige Präsenz der ESA]
- [http://www.admin.ch/ch/d/sr/0_425_09/index.html Übereinkommen zur Gründung einer Europäischen Weltraumorganisation] (Vertragstext bei [http://www.admin.ch/ch/index.de.html admin.ch])
Kategorie:Raumfahrtorganisation
Raumfahrt
ja:欧州宇宙機関
zh-min-nan:Europa Thài-khong Chóng-sú
John W. Young
John Watts Young ( - 24. September 1930 in San Francisco, Kalifornien, USA) ist ein US-amerikanischer Astronaut. Er war der neunte Mensch auf dem Mond und der einzige Amerikaner, der sowohl in den Gemini- und Apollo-Raumkapseln als auch mit der Raumfähre Space Shuttle geflogen ist.
Beginn der Karriere
John Young studierte Luftfahrttechnik am Georgia Institute of Technology und schloss 1952 mit höchsten Auszeichnungen ab.
Young trat der US-Marine bei und diente auf dem Zerstörer USS Laws. Danach wurde er zum Piloten ausgebildet und flog vier Jahre lang Kampfflugzeuge. 1959 wurde er Testpilot der Navy und stellte 1962 verschiedene Weltrekorde im Steigflug auf.
Gemini
Young wurde am 17. September 1962 von der NASA in die zweite Astronautengruppe ausgewählt. Im Januar 1963 bekam er als Spezialgebiet die Ausrüstung der Astronauten in der Raumkapsel zugewiesen. Dies umfasste sowohl persönliche Ausrüstung als auch Notfallausrüstung im Falle von Notlandungen.
Am 13. April 1964 wurde Young als Pilot für den ersten bemannten Flug der Gemini-Kapsel nominiert. Young war damit der erste Astronaut der zweiten Gruppe, der zu einem Weltraumeinsatz kommen sollte.
Unter dem Kommado von Virgil Grissom absolvierte er am 23. März 1965 mit Gemini 3 (Molly Brown) den ersten amerikanischen Zwei-Mann-Flug. Young bediente dabei den ersten Computer im All. Für Aufregung bei der Flugleitung hatte gesorgt, dass Young ein Sandwich mit an Bord geschmuggelt hatte, dessen Brösel in der Schwerelosigkeit in der Kapsel herum flogen.
Kurz danach wurden Young und Grissom als Ersatzmannschaft für die Mission Gemini 6 nominiert, die im Dezember 1965 stattfand.
Am 25. Januar 1966 wurde Young als Kommandant von Gemini 10 bekannt gegeben,
sein Pilot sollte Mike Collins werden. So kam er bereits am 18. Juli 1966 zu seinem zweiten Raumflug, bei dem sowohl eine Kopplung im All als auch ein Weltraumspaziergang unternommen wurden.
1966
Apollo
Nach Abschluss des Gemini-Programms trat Young dem Apollo-Projekt bei.
Am 22. Dezember 1966 wurden die Mannschaften der ersten Apollo-Flüge bekannt gegeben. Young war zunächst Ersatzpilot der zweiten bemannten Mission. Nach der Katastrophe von Apollo 1, bei dem Youngs ehemaliger Kommandant Grissom ums Leben kam, wurden die Pläne ausgesetzt. Die neuen Pläne wurden am 9. Mai 1967 veröffentlicht und sahen vor, dass Young Ersatzpilot von Apollo 7 (Mission C) in der Erdumlaufbahn sei. Dieser Flug fand im Oktober 1968 statt. Young war dabei einer der Verbindungssprecher (Capcom).
Kurz danach, am 13. November 1968 wurde Young für die Mission Apollo 10, die Generalprobe der Mondlandung, als Pilot der Apollo-Kapsel nominiert.
Dieser Flug fand vom 18. Mai bis zum 26. Mai 1969 statt. Young blieb als Pilot im Mutterschiff Charlie Brown, während Kommandant Tom Stafford und Pilot Eugene Cernan in der Mondfähre Snoopy eine Mondlandung simulierten.
Der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre erfolgte mit einer Geschwindigkeit von 11,107 km/s, was immer noch den Rekord in der bemannten Raumfahrt darstellt.
Eugene Cernan
Kurz nach der Mondlandung von Apollo 11 im Juli 1969 wurde Young als Ersatzkommandant von Apollo 13 eingeteilt, kam aber nicht zum Einsatz und übernahm deshalb wieder einige Schichten als Verbindungssprecher.
Im März 1971 erhielt Young dann sein erstes Apollo-Kommando: mit Apollo 16 sollte er die vorletzte Mondlandung übernehmen. Mit an Bord waren der Pilot der Apollo-Kapsel Thomas K. Mattingly und der Pilot der Mondfähre Charles M. Duke.
Der Flug fand vom 16. April bis zum 27. April 1972 statt, Young betrat am 20. April als neunter Mensch den Mond.
Im Vorfeld des letzten Mondfluges, Apollo 17 kam es noch zu einigen Umschichtungen bei der Haupt- und der Ersatzmannschaft. Young und Duke wurden dabei nach ihrem erfolgreichen Flug mit Apollo 16 bereits wieder als Ersatz für den nächsten Flug eingeteilt, da es nicht sinnvoll gewesen wäre, eine völlig neue Ersatzmannschaft zu trainieren, welche keine Chance hatte, später eine reguläre Apollo-Mission fliegen zu können. Wäre der Apollo-17-Kommandant, Youngs Mannschaftskamerad von Apollo 10, Eugene Cernan ausgefallen, hätte Young als einziger Mensch ein zweites Mal eine Mondlandung unternommen.
Da dies aber nicht der Fall war, diente Young wieder als einer der Verbindungssprecher.
Space Shuttle
Eugene Cernan
Nach Abschluss des Apollo-Programms wurde Young im Januar 1973 Leiter der Space-Shuttle-Abteilung des Astronautenbüros und sorgte dafür, dass die Astronauten genügend Einfluss auf die Entwicklung der neuen Raumfähre hatten. Im Januar 1974 wurde er Leiter des Astronautenbüros und war damit für die Koordination aller Astronautentätigkeiten verantwortlich. 1976 trat Young offiziell aus der Marine aus.
Als das Space Shuttle fertig gestellt war, erhielt Young die Ehre, den Jungfernflug zu kommandieren. Vom 12. April bis 14. April 1981 testete er im Erdorbit zusammen mit seinem Piloten Bob Crippen alle Systeme des Shuttles Columbia während der Mission STS-1. Es war das erste Mal, dass die NASA ein neues Raumschiff einsetzte, ohne vorher unbemannte Testflüge durchgeführt zu haben, und das erste Mal, dass ein Raumschiff nicht an Fallschirmen wasserte, sondern im Gleitflug landete.
Seinen sechsten und vorerst letzten Weltraumeinsatz hatte Young als Kommandant der Mission STS-9 vom 28. November bis 8. Dezember 1983, bei der zum ersten Mal das Weltraumlabor Spacelab mitgeführt wurde. Mit an Bord waren Pilot Brewster Shaw, die Missionsspezialisten Bob Parker und Owen Garriott und die Nutzlastspezialisten Byron Lichtenberg und Ulf Merbold.
Ulf Merbold
Ein weiterer Flug (STS-61J), bei dem im August 1986 das Hubble-Weltraumteleskop ausgesetzt werden sollte, wurde nach der Explosion der Challenger abgesagt.
John Young hat insgesamt mehr als 15.100 Flugstunden mit Flugzeugen, Helikoptern und Raketen auf seinem Konto. Darunter befinden sich seine 835 Weltraumflugstunden.
Young trat im Mai 1987 als Leiter des Astronautenbüros zurück und übernahm 1996 den Posten des technischen Direktors beim Johnson Space Center.
Nach 42 Jahren im Dienst der NASA ging Young im Dezember 2004 in Ruhestand.
Siehe auch: Liste der Raumfahrer
Weblinks
- [http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/young.html NASA Biografie (englisch)]
- [http://www.johnwyoung.com/ Inoffizielle Homepage (englisch)]
Young, John
Young, John
Young, John
Young, John
Young, John
Young, John
30. SeptemberDer 30. September ist der 273. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 274. in Schaltjahren) - somit bleiben 92 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1399 - Heinrich IV. wird nach der Absetzung von Richard II. zum König von England ernannt.
- 1484 - In Ingolstadt findet das letzte große Ritterturnier auf deutschem Boden statt
- 1661 - Der Londoner Kutschenstreit liefert König Ludwig XIV. einen Anlass, die Vorherrschaft Frankreichs in der europäischen Politik zu demonstrieren.
- 1867 - Die USA übernehmen die Kontrolle über die Midwayinseln.
Midwayinseln
- 1938 - Die Tschechoslowakei wird im Münchener Abkommen gezwungen die Sudetengebiete an das Deutsche Reich abzutreten.
- 1946 - In den Nürnberger Prozessen werden die Urteile gegen ehemalige Nazi-Größen gesprochen: 22 mal die Todesstrafe, 7 Haftstrafen und 3 Freisprüche.
- 1946 - Die hessische Landesversammlung verabschiedet den historischen Hessischen Verfassungskompromiss.
- 1947 - Pakistan und Jemen werden Mitglieder bei den Vereinten Nationen.
- 1947 - Andrei Alexandrowitsch Schdanow hält seine berühmt gewordene Rede zur Zwei-Lager-Theorie auf der Gründungsversammlung des Kominform.
- 1949 - Im Westteil Berlins landet das letzte Versorgungsflugzeug im Rahmen der Berliner Luftbrücke.
- 1966 - Der südafrikanische Staat Botswana erlangt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1984 - Der komorische Präsident Ahmed Abdallah wird durch Wahlen in seinem Amt bestätigt.
- 1989 - Tausenden von DDR-Flüchtlingen in den deutschen Botschaften in Prag und Warschau wird erlaubt, in die BRD auszureisen. Der deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher verkündet am Abend auf dem Balkon der deutschen Botschaft in Prag dieses Verhandlungsergebnis.
- 1992 - Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Bolivien.
- 1993 - Niederlage Georgiens gegen Abchasien.
- 1999 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Tschechien. In Kraft seit dem 15. Juni 2001.
Wirtschaft
- 1882 - Das erste hydroelektrische Kraftwerk der Welt wird am Fox River in Appleton, Wisconsin in Betrieb genommen und bildet damit eine Grundlage der späteren Appleton Edison Light Company.
| | |