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Santa Fe

Santa Fe

Santa Fe ist: #eine Stadt in Spanien, siehe Santa Fé (Spanien) #eine Stadt in Argentinien, siehe Santa Fe (Argentinien) #eine Provinz in Argentinien, siehe Santa Fe (Provinz) #eine Verwaltungseinheit im US-Bundesstaat New Mexiko, siehe Santa Fe County (New Mexico) #die Hauptstadt des US-Bundesstaates New Mexico, siehe Santa Fe (New Mexico) #eine Stadtgemeinde auf den Philippinen, siehe Santa Fe (Nueva Vizcaya) #Kurzname einer amerikanischen Eisenbahngesellschaft, siehe Atchison, Topeka and Santa Fe Railway #der frühere Name Bogotás (Santa Fe de Bogotá) #eine der Galápagos-Inseln, siehe Santa Fe (Galápagos) #ein Sportroader der Automarke Hyundai

Santa Fé (Spanien)

Santa Fé ist eine Stadt bei Granada mit etwa 13.800 Einwohnern (2004)

Geografie

Santa Fé liegt in der Ebene vor der Stadt Granada.

Geschichte

Santa Fé entwickelte sich aus dem befestigten Heerlager, das die Katholischen Könige 1491 zur Eroberung der maurischen Stadt Granada angelegt hatten. Nach dieser Stadt wurden die lateinamerikanischen Namensvettern benannt.

Weblinks


- [http://www.juntadeandalucia.es/institutodeestadistica/sima/infmuns/sm18175i.htm Karte der Gegend] Kategorie:Ort in Spanien

Santa Fe (Argentinien)

Santa Fe ist eine Stadt im nordöstlichen Argentinien. Sie ist die Hauptstadt der reichen, von Landwirtschaft und Industrie geprägten Provinz Santa Fe und mit etwa 480.000 Einwohnern eine der bedeutendsten Städte des Landes. Dennoch liegt sie innerhalb der Provinzstatistik auf Platz 2 hinter der Millionenstadt Rosario.

Geografie

Santa Fé liegt gegenüber Paraná an der Mündung des Salado in den Río Paraná, der dort das weitläufige Bassin Laguna de Setúbal bildet. Der südlich von Santa Fé verlaufende Río Salado sorgt für häufige Überschwemmungen. Die Stadt liegt in einem Gebiet, in dem die Pampa-Grasebene in den heißeren Gran Chaco übergeht. Santa Fé liegt in einer für den Handel sehr günstigen, aber ungesunden Lage.

Geschichte

1573 gründete Juan de Garay die Stadt an einem Ort, der mehr als 70 km vom heutigen Santa Fé entfernt liegt (heute Cayastá). Schon 1580 war der neue Ort Zeuge der ersten zaghaften Unabhängigkeitsbewegung Amerikas: der sogenannten Rebelión de los Siete Jefes. 1660 wurde die Stadt wegen der permanenten Übeschwemmungen an den heutigen Platz verlegt. 1662 wurde der Hafen gebaut, der sich zum Motor der Wirtschaft der Stadt entwickelte. Zur Zeit der Unabhängigkeitskriege (1810–1816) und der folgenden Jahre entwickelte sich Santa Fé zu einem Zankapfel zwischen verschiedenen Interessen, besonders zwischen den sogenannten Unitariern (Zentralisten) und den Föderalisten. 1853, nach Ende der Auseinandersetzungen, wurde in der Stadt die argentinische Verfassung diktiert, die trotz einiger Reformen im Wesentlichen heute noch gilt. Ab dort begann eine Phase des stetigen Wachstums, das bis heute anhält. Zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Stadt eine Kathedrale, einen bischöflichen Palast, ein Rathaus und ein großes Jesuitenkolleg mit 400 Pensionären, ferner eine Academia, große Kasernen, eine Gießerei, eine Maccaronifabrik, eine Ölmühle und 15.099 Einwohner, die lebhaften Handel trieben. Im April 2003 kam es zu einer verheerenden Überschwemmung weiter Teile der Stadt infolge eines Hochwassers des Río Salado, das von den Autoritäten zu spät erkannt wurde. Nach der offiziellen Statistik kamen 30 Menschen dabei ums Leben, Tausende mussten evakuiert werden und leben teils heute noch in Zeltsiedlungen rund um die Stadt.

Wirtschaft

Ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft ist neben der Administration der Hafen, der nördlichste Punkt des Río Paraná, an dem kleine Hochseeschiffe anlegen können. Außerdem gibt es eine breitgefächerte Industrie.

Söhne und Töchter der Stadt


- Luciano Figueroa, argentinischer Fußballspieler
- León Gieco, argentinischer Popstar
- Walter Herrmann, Basketballspieler
- Carlos Reutemann, Autorennfahrer und Politiker Kategorie:Ort in Argentinien

Santa Fe (Provinz)

Die Provinz Santa Fe liegt im Osten Argentiniens und ist eine der bevölkerungsreichsten des Landes. Hauptstadt ist Santa Fe mit 480.000 Einwohnern. Die größte Stadt der Provinz ist jedoch das im Süden gelegene Rosario.

Geographie

Der reiche Süden der Provinz ist fruchtbar und gehört zur feuchten Pampa, mit vielfältiger Land- und Viehwirtschaft. Der Norden der Provinz gehört dagegen zur subtropischen Chaco-Ebene und ist nur dünn besiedelt.

Bevölkerung

Die Provinz Santa Fe wurde in der Einwanderungswelle zwischen 1880 und 1920 nach Buenos Aires am zweitstärksten von europäischen Siedlern heimgesucht. Viele davon siedelten sich in den zwei großen Städten Rosario und Santa Fe an, es bildeten sich im Provinzinneren jedoch auch viele sogenannten colonias, Kolonien von landwirtschaftlichen Siedlern. Sie waren ethnisch oft sehr homogen, d.h. von Bewohnern eines und desselben Landes bewohnt, vor allem von Italienern, Schweizern und Deutschen. Viele dieser Kolonien wurden später zu Städten. Der Mestizenanteil in Santa Fe ist ähnlich wie in der Provinz Buenos Aires als Folge dieser Einwanderung relativ gering, er steigt jedoch heute durch Binnenwanderung vor allem in Rosario und Santa Fe an. Im Norden der Provinz gibt es eine geringe Anzahl von Ureinwohnern (Tobas).

Wichtige Städte


- Rosario, Hafen- und Industriestadt und Kulturzentrum der Provinz, drittgrößte Stadt Argentiniens (1.250.000 Einwohner)
- Santa Fe, die Provinzhauptstadt, vor allem administratives Zentrum, jedoch auch Industrie (500.000 Einwohner)
- Reconquista, größte Stadt im Norden der Provinz (90.000 Einwohner)
- Rafaela, ehemalige landwirtschaftliche Kolonie (75.000 Einwohner)
- Venado Tuerto, bedeutendste Stadt im Südwesten der Provinz (70.000 Einwohner)
Kategorie:Argentinische Provinz

Santa Fe County (New Mexico)

Der Santa Fe County liegt im Norden des US-Bundesstaates New Mexico. Er hat 129.292 Einwohner. Größte Stadt ist Santa Fe mit 62.203 Einwohnern.

Geografie

Der County hat eine Landfläche von 4944km² und eine Wasserfläche von 4km². Der County ist ein bisschen kleiner als der Kanton Wallis in der Schweiz. Der höchste Berg des Santa Fe County ist mit 3.847 Metern der Santa Fe Baldy.
Kategorie:County in den USA

Santa Fe (New Mexico)

] Santa Fe (vollständiger Name: La Villa Real de la Santa Fé de San Francisco de Asís, sp. "Königliche Stadt des heiligen Glaubens des heiligen Franz von Assisi") ist die Hauptstadt des US-Bundesstaats New Mexico. Es liegt im Santa Fe County auf etwa 2.000 m Höhe im nördlichen Teil des Landes, nahe der Sangre de Cristo Range mit ihren über 3.000 m aufragenden Bergen. Von den 62.203 Einwohnern sind 47,8 % Hispanics (Stand 2000).

Geschichte

Bereits im 12. Jahrhundert bestand an der Stelle der heutigen Stadt eine Indianersiedlung. Im 16. Jahrhundert kamen die ersten Spanier. 1610 wurde Santa Fe Sitz des Gouverneurs der neuspanischen Provinz Nuevo Méjico. Santa Fe ist damit die älteste Hauptstadt in den USA. Die berühmten englischen Pilgerväter mit ihrem Schiff "Mayflower" betraten erst mehr als zehn Jahre später die Ostküste der heutigen USA. Aufgrund seiner Geschichte hat Santa Fe mehrere historische Gebäude, darunter das älteste öffentliche Gebäude der USA, der Gouverneurspalast von 1610 und die älteste Kirche der USA, die San-Miguel-Kirche aus dem Jahr 1628.

Kultur

PilgerväterSanta Fe ist heute einer der bedeutendsten Orte der amerikanischen Kunstszene. Etwa 200 Galerien befinden sich in der Stadt. Daneben ist es ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt. Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts haben die Stadtväter erkannt, wie wichtig die Bewahrung und Verschönerung des Stadtbilds für ihre Stadt ist. So wurde es zur Pflicht gemacht, dass jeder Neubau im traditionellen Pueblo-Baustil zu errichten ist (Adobe-Bauweise). Erhaltene Gebäude und Anlagen wurden geschützt und restauriert. Das Ergebnis ist ein Stadtbild, das mit keiner anderen Stadt dieser Größe in den USA vergleichbar ist. Die Identifikation der Einwohner mit ihrer Stadt, die große Anziehungskraft auf Künstler und Urlauber beruht ganz maßgeblich auf dieser beispielhaft weitsichtigen Stadtplanung.

Weblinks

Kategorie:Ort in New Mexico Kategorie:Hauptstadt in den USA

Atchison, Topeka and Santa Fe Railway

Die 1863 gegründete Atchison, Topeka and Santa Fe Railway, kurz auch Santa Fe, AT&SF oder ATSF, war lange Zeit eine der größten und bekanntesten Eisenbahngesellschaften der USA. Die ATSF verband ursprünglich Topeka mit dem Pazifik, erfuhr jedoch über die Jahrzehnte ständige Erweiterungen bis zu einem der größten Bahnnetze der USA. Berühmt war die ATSF auch für ihren bis 1971 aufrechterhaltenen Personenverkehr, der erst dann an Amtrak überging. Hier kamen die legendären Lokomotiven im "Warbonnet"-Design mit einer roten Schnauze, seitlich in S-Linie heruntergezogenen roten Streifen und einem gelben Frontkreuz, das Wappen und Namen der ATSF trug, zum Einsatz. Die ATSF war auch innovativ bei der Entwicklung von rollendem Material und von Zugsystemen. Seit 1996 ist sie fusioniert mit der Burlington Northern (BN) zur Burlington Northern and Santa Fe (BNSF).

Weblinks


- [http://www.bnsf.com Homepage der Burlington Northern Santa Fe] Kategorie:Ehemalige Bahngesellschaft

Bogotá

Bogotá (vollständiger spanischer Name Santa Fe de Bogotá) ist die Hauptstadt Kolumbiens und des Departamentos Cundinamarca. Mit ihren 7.185.889 Einwohnern in der eigentlichen Stadt und 7.789.222 in der Agglomeration (Stand jeweils 1. Januar 2005), meist Mestizen, ist sie die größte Stadt Kolumbiens und eine der am schnellsten wachsenden Metropolen Südamerikas. Bogotá bildet das Distrito Capital, das direkt der Zentralregierung untersteht. Die Stadt ist Verkehrsknotenpunkt sowie wichtigstes Wirtschafts- und Kulturzentrum des Landes mit Universitäten, Hochschulen, Museen und Baudenkmälern.

Geografie

Geografische Lage

Kolumbien Sie liegt in einer fruchtbaren Hochebene der Anden, der Sabana de Bogotá, 2.640 Meter über dem Meeresspiegel, am Fuß der zwei Kordillerenberge Guadalupe und Monserrate. Zu den größten Vororten gehören Bosa, Engativá, Fontibón, Suba, Usaquén und Usmé. Mehrere Flüsse und Bäche winden sich durch die Stadt, unter anderen der Fluss San Francisco, der sich südwestlich mit dem Fluss Funza (auch bekannt als Fluss Bogotá) vereinigt. Der Fluss Funza ist sowohl für seinen 145 Meter langen Wasserfall, den Tequendama, als auch für seine extreme Verschmutzung bekannt.

Stadtgliederung

Bogotá gliedert sich in 20 Stadtbezirke (unidades administrativas): 1. Usaquén, 2. Chapinero, 3. Santafé, 4. San Cristóbal, 5. Usme, 6. Tunjuelito, 7. Bosa, 8. Kennedy, 9. Fontibón, 10. Engativa, 11. Suba, 12. Barrios Unidos, 13. Teusaquillo, 14. Mártires, 15. Antonio Nariño, 16. Puente Aranda, 17. Candelaria, 18. Rafael Uribe, 19. Ciudad Bolívar, 20. Sumapaz.

Klima

Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 13,3 Grad Celsius. Da Bogotá nahe am Äquator liegt, gibt es keine großen jahreszeitlichen Unterschiede. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt 804 Millimeter im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt in den Monaten April und Oktober mit durchschnittlich 111 bis 124 Millimeter, der wenigste im Januar mit 27 Millimter im Mittel.

Geschichte

Stadtgründung

Klimazone Bogotá wurde am 6. August 1538 am Ort der Chibcha-Stadt Bacatá („hochgelegenes Feld“) von Gonzalo Jiménez de Quesada offiziell neu gegründet. Er gab ihr den Namen Santa Fe, benannt nach seinem Heimatort Granada (Spanien). Kurz danach wurde „de Bogotá“, abgeleitet vom ursprünglichen indianischen Bacatá, angehängt, so dass der endgültige Name der Stadt Santa Fe de Bogotá lautete. Im selben Jahr erreichte von Süden her auch eine weitere spanische Expedition unter Sebastian de Benalcazar, dem Neugründer von Quito, und von Osten her ein dritter Zug unter dem Welser-Hauptmann Nikolaus Federmann aus Augsburg das Chibcha-Reich und die Hochebene von Bogotá und beanspruchten Rechte, erhielten von Quesada jedoch nur eine Abfindung und verließen die neugegründete Stadt. Quesada gründete die Stadt dann auch formell und juristisch im April 1539 mit Nikolaus Federmann und Sebastián de Belalcázar.

Kolonialzeit und Republikanische Ära

In der Kolonialzeit war Bogotá die Hauptstadt Neugranadas. Mit Cartagena de Indias war sie die wichtigste Stadt im Territorium des heutigen Kolumbiens. 1803 besuchte Alexander von Humboldt den Biologen José Celestino Mutis in Bogotá. Unter anderem durch den Einfluss der in der Stadt lebenden einflussreichen Kreolen, entstand dort die kolumbianische Unabhängigkeitsbewegung, die am 20. Juli 1810 die erste Abspaltung von Spanien erreichte. Die Spanier konnten die Territorien wieder erobern; erst 1819 wurde Kolumbien endgültig unabhängig. Im gleichen Jahr wurde Bogotá die Hauptstadt Großkolumbiens, das sich kurz darauf in die heutigen Länder Ecuador, Kolumbien und Venezuela aufteilte. Die Stadt wurde in den nächsten Jahrzehnten von mehreren Bürgerkriegen heimgesucht. Der einflussreichste Krieg dieser Zeit war der „Guerra de los Mil Dias“ (Krieg der tausend Tage, 18991902) zwischen den konservativen und liberalen Parteien.

Die Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts

1902 1905 hatte die Stadt 100.000 Einwohner. Im zwanzigsten Jahrhundert wuchs Bogotá nicht nur in Hinsicht auf ihre Bevölkerung, sondern auch in kultureller Hinsicht, so das sie als das „Athen Südamerikas“ bekannt wurde. 1948 wurde in Bogotá die Organisation Amerikanischer Staaten gegründet; dieses Ereignis wurde durch die Ermordung des populären Präsidentschaftskandidaten der Liberalen Partei Jorge Eliécer Gaitán am 9. April 1948 blutig unterbrochen. Das war der Anlass für den sogenannten Bogotazo, einer mehrere Tage andauernden Welle der Gewalt. Dabei wurde die Stadt durch aufgebrachte Menschenmassen geplündert. Zu dieser Zeit wohnte der spätere kubanische Staatschef Fidel Castro in Bogotá. Nach dem Bogotazo entwickelte sich die Stadt deutlich anders. Die wohlhabenden Familien, die bis dahin in der Stadtmitte lebten, zogen in andere Stadtteile oder nahe gelegene Orte wie Chapinero, El Chicó, Usaquen, größtenteils im Norden der Stadt.

Die 1950er und 1960er Jahre

Die Militärdiktatur in den 1950er Jahren führte zu einem Ausbau der Stadt Richtung Westen, großteils dadurch, dass der internationale Flughafen „Aeropuerto Internacional El Dorado“ zu dieser Zeit gebaut wurde, und dass die Stadt sich wegen der natürlichen Grenze der Berge nicht mehr weiter Richtung Osten ausdehnen konnte. Einer kurzen Diktatur wurde von einer institutionalisierten Koalition zwischen liberaler und konservativer Partei, des sogenannten „Frente Nacional“ (Nationale Front) besiegelt. 1961 besuchte der nordamerikanische Präsident John Fitzgerald Kennedy die Stadt im Rahmen des Programms „Allianz für den Fortschritt“. Diese hatte zum Ziel, die lateinamerikanischen Mitglieder der Organisation Amerikanischer Staaten den USA näher zu bringen, da diese die sowjetische Einflussnahme in diesen Staaten nicht gerne sah. Aus diesem Besuch entstand eines der größten Stadtteile Bogotás, Ciudad Kennedy, der heutzutage mehr als eine Million Einwohner fasst. Nach dem Bogotazo durchlebte das Land Kolumbien eine Welle der Gewalt nach der anderen. Dies führte dazu, dass die Hauptstadt zur Zufluchtstelle von Vertriebenen wurde. Sie wuchs im 20. Jahrhundert von weniger als einer halben auf mehr als sieben Millionen Einwohner.

Die 1970er und 1980er Jahre

20. Jahrhundert In den 1970er Jahren wird die Guerillagruppe M-19 ins Leben gerufen, die die Zukunft der Stadt und des Landes mitprägte. Die Regierung entschied sich, die „Casa de Nariño“ zu bauen, dem Sitz des Präsidenten, der ein für die Zeit übliches Beispiel von Luxus inmitten des verarmten Stadtzentrums darstellt. Am 30. April 1984 wurde der Justizminister Rodrigo Lara Bonilla durch die Drogenmafia im Norden der Stadt ermordet. Diese Tat führte zur Konfrontation des Staates mit den Kartellen des Drogenhandels im ganzen Land. Der 6. November 1985 wurde zum tragischsten Tag in der Geschichte der Stadt seit dem Bogotazo. Die Guerillagruppe M-19 nahm den Justizpalast in Bogotá ein. Die darauf folgenden Auseinandersetzungen und die Wiedereinnahme durch die Staatsmächte kostete mehreren hundert Menschen das Leben. Am 13. November 1985 brach der Vulkan Nevado del Ruiz aus; und seine Schneehaube schmolz durch die Hitze. Dies führte dazu, dass der Fluss Lagunilla aus seinen Ufern trat und die Stadt Armero unter Tonnen von Schlamm verschüttete. Bogotá wurde die neue Heimat für tausende Überlebende, weitere tausende starben.

Die Entwicklung seit 1990

In den 1990er Jahren wurde Bogotá zum Ziel der Drogenkartelle. Es wurden viele Terrorattentate in der Stadt verübt, unter anderen Bomben in Einkaufszentren und dem Hauptgebäude des „DAS“ (des Staatssicherheitsdienstes). Diese Attentate rissen hunderte von Unbeteiligten in den Tod, und der Drogenkrieg wurde intensiver. Dieses Jahrzehnt wurde durch den Tod des Drogenbarons José Gonzalo Rodriguez Gacha, alias der Mexikaner, durch die Sicherheitsdienste des Staates besiegelt. Nach der Auflösung des M-19 durch dessen Führer Carlos Pizarro León Gomez stellte sich dieser als Präsidentschaftskandidat auf. Er wurde daraufhin während eines Linienflugs ermordet. Die Stadt änderte sich darauf hin unter dem Einfluss der Bürgermeister Jaime Castro, Antanas Mockus und Enrique Peñalosa. Im Jahre 2000 wurde der Bau des TransMilenio gestartet. Im gleichen Jahr wird Antanas Mockus zum zweiten Mal Bürgermeister der Stadt, gefolgt von Eduardo Garzon, der 2003 als erster sozialistischer Bürgermeister Bogotás das Amt antrat.

Einwohnerentwicklung

Bogotá verzeichnet ein rasches Wachstum und an ihren Rändern vergrößern sich ständig die Elendsviertel. Hatte die Stadt 1951 noch 715.000 Einwohner, so hat sich deren Zahl bis 2005 auf 7,1 Millionen verzehnfacht. Die Landflucht der Bevölkerung ist enorm. Um der Verarmung auf dem Land zu entgehen, ziehen viele Bauern in die Hauptstadt, in der Hoffnung, dort einen Arbeitsplatz und bessere Lebensbedingungen vorzufinden. Etwa 68 Prozent der Einwohner sind Mestizen, 20 Prozent Weiße, rund zehn Prozent Schwarzafrikaner, Mulatten und Zambos, nur noch zwei Prozent Indigenas (Indios). Über 90 Prozent der Bevölkerung ist katholisch und etwa 30 Prozent sind Analphabeten. Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bei allen Angaben handelt es sich um Schätzungen nationaler Institute und Statistikämter sowie um Volkszählungsergebnisse. Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf die eigentliche Stadt ohne den Vorortgürtel. Indigenas

Politik

Indigenas] In Bogotá gewann bei den Kommunalwahlen am 26. Oktober 2003 der Kandidat der linken Sammelbewegung „Unabhängiger Demokratischer Pol“ („Polo Democratico Independiente“, PDI), Luis Eduardo Garzón – auch bekannt als „Lucho“ – das Amt des Bürgermeisters und erhält somit für vier Jahre den zweitwichtigsten Posten in der kolumbianischen Politik. Luis Eduardo Garzón ist ein früherer Aktivist der Ölarbeitergewerkschaft und Mitbegründer des PDI. Er erreichte rund 47 Prozent der Stimmen gegenüber etwa 40 Prozent des Journalisten Juan Lozano, der Kandidat des Präsidenten Álvaro Uribe Vélez. Garzón übernahm das Amt am 1. Januar 2004 von seinem Vorgänger Antanas Mockus Sivickas, der von 1995 bis 1996 sowie zwischen 2001 und 2003 Bürgermeister von Bogotá war. Mockus Regierung bestand aus Akademikern und nicht aus Politikern in den wichtigsten Posten. Er schaffte es, die Finanzen der Hauptstadt zu sanieren, indem er Mittel erst dann freigab, wenn sie bereitgestellt waren. Obwohl viele seiner Methoden unpopulär waren, wie zum Beispiel die Kraftstoffbesteuerung, gewann er die Bürger für sich. Er reduzierte die Todesfallstatistik durch das Verbot von pyrotechnischen Mitteln und vor allem aber der Einführung seiner populärsten Regelung, des Sozialprojektes La hora zanahoria. Im Ausland wurde er durch die Maßnahme, Autofahrer mittels Pantomimen zur Einhaltung der Straßenverkehrsordnung zu erziehen, berühmt. Durch seine erfolgreiche, freiwillige Kampagne zur Einsparung von Wasser bewies er die Effizienz seiner pädagogischen Methoden angewandt auf die Massen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen

Neben dem Nationalmuseum und dem „Museo de Arte Colonial“ gehört das 1938 eröffnete „Museo de Oro“ zu den wichtigsten Museen der Stadt. Es beherbergt mit 38.000 Exponaten die weltweit wichtigste Sammlung präkolumbianischer Goldkunstwerke. In einem 360-Grad-Schaufenster sind in künstliche Landschaften mehrere Tausend goldene Sonnen, Pflanzen und Tierfiguren eingebettet, die im Dunkeln leuchten. Viele der Exponate stammen von der sogenannten „Eldorado-Lagune“ von Guatavita. Dort fanden die Konquistadoren im Jahre 1560 zahlreiche Tierarten aus Gold: Affen, Fische, Kröten und auch einen Caiman. Interessant ist auch das Museum im Kloster von Santa Clara. Die zwischen 1619 und 1630 im Stil der Spätrenaissance erbaute alte Kirche der Klarissen ist zwar außen ein fast schmuckloser Bau, im einschiffigen Innern aber mit einer üppig barocken Pracht ausgestattet: vergoldete Hochaltäre, Gemälde der einheimischen Barockmaler Baltazar de Figueroa (15801667) und Gregorio Vázquez de Arce y Ceballos (16381711) und darüber eine gewölbte Decke aus leuchtenden Blattgoldornamenten.

Bauwerke

1711 Bogotá ist traditionell ein wichtiges Zentrum für Kunst und Kultur im nördlichen Südamerika. La Candelaria, die Altstadt Bogotás, mit ihren historischen Gebäuden und Plätzen, ist von historischem, kulturellem und touristischem Wert. Um den „Plaza Bolívar“ sind viele öffentliche Gebäude sowie Kirchen angesiedelt. Das kulturelle Leben wurde von drei großen katholischen Orden – den Dominikanern, Franziskanern und den Jesuiten – entscheidend geprägt. Diese drei Orden prägten auch die städtische Architektur, indem sie zahlreiche Kirchen und Klöster bauten. Der monumentale Plaza Bolívar wird von drei großen Gebäudekomplexen dominiert: der 1823 vollendeten klassizistischen Kathedrale mit der angeschlossenen „Capilla del Sagrario“; dem „Capitolio Nacional“ mit einer mächtigen Säulenhalle und der „Alcaldía de Bogotá“. Beide Paläste sind im Stil des Klassizismus erbaut, von denen letzterer einen deutlichen französischen Einfluss zeigt. Auf dem in der Nähe gelegenen Monserrate-Hügel befindet sich der Schrein von Monserrate. Der Betonbau des Justizpalasts, der die Nordseite der Plaza Bolívar einnimmt, erinnert daran, dass sich dort 1985 dramatische Szenen abspielten. Denn der frühere Justizpalast war in einer spektakulären Aktion von Guerilleros besetzt worden, die sich dort mit mehreren Geiseln verschanzten, worauf der Palast so zerschossen wurde, dass ein Neubau an gleicher Stelle errichtet wurde. Hinter dem Erzbischofspalast an der Calle 10 liegt die barocke Jesuitenkirche San Ignacio. In der Anfang des 17. Jahrhunderts nach Plänen des Architekten Juan Bautista Colochini erbauten Kirche befindet sich ein mit verschiedenen Fresken und vergoldeten Altären ausgestatteter dreischiffiger Innenraum. In den Räumen des nahegelegenen Jesuitenklosters ist heute das „Museo de Arte Colonial“ eingerichtet worden. Sehenswert sind auch die 1594 fertiggestellte Kirche San Francisco. Sie wurde in einem typischen gemischten Sevillaner Stil zwischen Mudéjar und Renaissance errichtet und später barockisiert. Innen befindet sich der 1622 erbaute halbkreisförmige Hochaltar, der den ganzen Chor einnimmt und darüber ein holzgeschnitztes Dachgewölbe im Mudéjarstil. Die Kirche beherbergt mehrere Gemälde des spanischen Barockmalers Francisco de Zurbarán (15981664) und des einheimischen Malers Gregorio Vasquez de Arce y Ceballos, einem Schüler des Sohnes von Bartolomé Esteban Murillo (16171682), der nach Bogotá auswanderte. In Zipaquirá befindet sich eine einzigartige unterirdische Salz-Kathedrale, die zu den größten der Welt gehört. Die Salzkathedrale gehört zu den größten religiösen Bauwerken der Welt: Sie ist dreischiffig, 120 Meter lang und über rund 8.500 Quadratmetern Fläche wölben sich ihre in den salzhaltigen Felsen gesprengten Kuppeln. Im Innern der Höhlenkirche ist alles aus Salzkristall gemeißelt: zahlreiche monumentale Kreuze, zierliche Engel und einige Madonnenstatuen – alles aus Salz. Neben der Hauptkathedrale befinden sich kleine Kapellen und eine Kreuzweg (Via Crucis), dessen 14 Stationen durch eine Anzahl labyrinthartiger Tunnel miteinander verbunden sind.

Parks

Zipaquirá Sehenswert sind der Simón-Bolívar-Park (Parque Metropolitano Simón Bolívar), einer der größten städtischen Parks der Welt, der Botanische Garten (Jardín Botánico) mit dem Sitz des Sportministeriums Coldeportes und der Nationalpark (Parque Nacional), Ort zahlreicher kultureller Veranstaltungen. Im „El Tunal“-Park werden jeden Sommer Festivals der lateinamerikanischen Rockmusik veranstaltet und im Parque del Chicó befindet sich ein im kolonialen Stil erbautes Museum. Weitere bedeutende Parks in Bogotá sind der Parque Sauzalito, der Parque La Florida, der Parque San Andrés, der Parque Tunal, der Parque Timiza und der Parque Tercer Milenio. Außerhalb der Stadt einen Besuch wert sind die Tequendama-Wasserfälle, die durch eine Felsschlucht hindurch in den 145 Meter darunter liegenden Dschungel der Anden herabstürzen. Etwa 30 Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums liegt die Lagune von Guatavita. Der Ort war früher ein Zentrum religiöser Zeremonien der Muisca-Indianer, bei denen Gold im Mittelpunkt stand und die nach der Überlieferung den Ursprung der Legende von „Eldorado“ bildeten. So wurden verschiedene Goldgegenstände und Edelsteine dem Sonnengott im dortigen Bergsee geopfert. Die spanischen Konquistadoren haben 1560 versucht, den See trocken zu legen und einen V-förmigen Eingang in den Kraterrand geschlagen. Dem Versuch war allerdings kein Erfolg beschieden.

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

1560 Wichtige Industriezweige sind Druck- und Verlagswesen, Textil-, Lebensmittel-, Metall-, Maschinenbau- und Elektroindustrie. Zahlreiche Banken und Unternehmen haben ihren Sitz in Bogotá. Die Stadt beherbergt ungefähr 100.000 Einzelunternehmen in allen Sektoren. Jedes Jahr fließen circa 4.000 Millionen US-Dollar Auslandskapital als Investitionen in die Stadt. 24 Prozent des nationalen Exportgutes wird in Bogotá produziert. Über 400 multinationale Unternehmen betreiben aktiv Geschäfte in Bogotá. Die Arbeitslosenquote beträgt 17,5 Prozent (Januar bis August 2003). Der überwiegende Teil der ausländischen Betriebe in Kolumbien hat sich in der Hauptstadt angesiedelt, in denen sie teilweise ein Monopol besitzen. Das hat zu einer starken Konzentration der Industriebetriebe, insbesondere des Managements sowie der Forschungs- und Vertriebsabteilungen in Bogotá geführt. Auch die regionalen Verflechtungen der Industrie werden überwiegend von der Hauptstadt aus bestimmt, so dass der Ballungsraum ein ausgeprägtes Zentrum-Peripherie-Verhältnis aufweist. Probleme bereiten die sehr hohe Luftverschmutzung durch den Schadstoffausstoß der Industriebetriebe und die Abgase der Kraftfahrzeuge (hohe Ozon- und Kohlenmonoxidwerte) sowie der Verkehrslärm. In der Industrie, die sich im Ballungsgebiet von Bogotá konzentriert, bestehen nur unzureichende Entsorgungs- und Reinigungskapazitäten für Abwasser, Abgas und Abfälle. Vor allem die Bevölkerung in den Slumsiedlungen am Stadtrand ist durch Infektionserkrankungen wie Cholera, Diarrhöe und Typhus gefährdet, die durch unzureichende hygienische Verhältnisse verbreitet werden. Dazu kommen Atemwegs- und Hauterkrankungen aufgrund der giftigen Emissionen der zahlreichen Industriebetriebe und des Autoverkehrs.

Verkehr

Typhus Zahlreiche Straßen und Eisenbahnlinien, darunter die Panamericana, verbinden die Stadt mit anderen Großstädten. Bogotá ist schachbrettartig aufgeteilt. Die Strassen sind nach „carreras“ und „calles“ nummeriert, wobei einige der großen Umgehungs- und Hauptverkehrsstrassen auch einen Namen tragen. Nahe der Stadt befindet sich der Internationale Flughafen, El Dorado International Airport, der von einer Vielzahl von direkten Linienflügen bedient wird. In der Stadt existiert kein leistungsfähiges öffentliches Verkehrssystem mit hoher Kapazität, wie eine U-Bahn, Hochbahn oder Straßenbahn, das die Straße entlasten würde, jedoch brachte die Einführung des innovativen Verkehrskonzeptes „TransMilenio“, welches im Jahr 2000 in Angriff genommen wurde und noch immer im Gange ist, ein wenig Ordnung in das für lateinamerikanische Metropolen übliche Verkehrschaos. Kern des Konzeptes ist ein Bussystem, das letztlich wie eine U-Bahn funktioniert: Den Großraumbussen stehen eigene Fahrspuren zur Verfügung und es gibt – im Gegensatz zum sonstigen Busverkehr in Bogotá – klar definierte Haltestellen. Zubringer-Busse verbinden die Außenbezirke Bogotás mit den Transmilenio-Haltestellen. Weitere Teile des TransMilenio-Konzeptes sind ein neu angelegtes Netz von Fahrradwegen, neue Grünanlagen und Fußgängerzonen im Stadtgebiet und der zweimal jährlich stattfindende Tag ohne Auto. Die erste Pferdestraßenbahn fuhr am 25. Dezember 1884 in Bogotá, die erste elektrische Straßenbahn am 7. März 1910. Der Betrieb wurde am 30. Juni 1951 eingestellt. Trolleybusse verkehrten zwischen dem 12. April 1948 und 15. August 1991 in der Stadt.

Bildung

1991 Bogotá ist das Bildungszentrum des Landes und beheimatet mehrere Universitäten von Rang wie die Xavier Pontifikaluniversität (1622), die Universität Santo Tomás (1580), die Universidad de los Andes, die Universidad del Rosario (1653), die Universität Nacional und viele andere Bildungseinrichtungen und Bibliotheken. Im Palacio de San Carlos wurde von den Jesuiten 1777 die erste öffentliche Bibliothek Amerikas eröffnet. Die Universidad Nacional de Colombia ist die erste öffentliche und staatliche Universität Kolumbiens. Sie wurde am 22. September 1867 mit sechs Studiengängen gegründet. Zwischen 1903 und 1940 wurden weitere 20 Studiengänge hinzugefügt und 1967 die ersten Master-Studiengänge angeboten; 1986 vergab die Universität ihre ersten Doktortitel.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt


- Andrés Pastrana Arango, Kolumbianischer Politiker und Präsident der Republik Kolumbien
- Ingrid Betancourt, kolumbianische Politikerin
- Alfonso Caycedo, spanischer Psychiater und Begründer der Sophrologie
- Luis Concha Córdoba, Erzbischof von Bogotá und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Nicolás Gómez Dávila, kolumbianischer Philosoph
- Guillermo Uribe Holguín, Komponist
- Juan Pablo Montoya, Formel 1-Rennfahrer
- Catalina Sandino Moreno, kolumbianische Schauspielerin
- Ernesto Samper Pizano, Staatspräsident der Republik Kolumbien
- Fred Rodriguez, US-amerikanischer Profi-Radrennfahrer
- Antanas Mockus Sivickas, kolumbianischer Philosoph, Mathematiker und Politiker sowie ehemaliger Bürgermeister von Bogotá
- Camilo Torres, kolumbianischer Priester und Befreiungs-Theologe

Literatur


- Ricardo Adrián Vergara Durán: Programme, Konzepte und Strategien der Wohnungs- und Wohnumfeldverbesserung in Unterschichtsvierteln von Santafé de Bogota/Kolumbien. Tectum Verlag 2001, ISBN 3828810896
- Stefan Roggenbuck: Strassenkinder in Lateinamerika. Sozialwissenschaftliche Vergleichsstudie: Bogotá (Kolumbien), Sao Paulo (Brasilien) und Lima (Peru). Verlag Peter Lang 1993, ISBN 3631458940
- Anna I. Streissler: Jugendliche in Bogota. Brandes & Apsel 2001, ISBN 3860992902

Weblinks


- [http://www.bogota.gov.co Offizielle Seite der Stadt Bogotá] (spanisch)
- [http://www.goethe.de/hn/bog/deindex.htm Goethe-Institut Bogotá]
- [http://www.banrep.gov.co/museo Museo del Oro] (englisch und spanisch)
- [http://www.colegioandino.edu.co/willkommen.php Colegio Andino] – Deutsche Schule in Bogotá Kategorie:Ort in Kolumbien Kategorie:Hauptstadt in Südamerika ja:ボゴタ ko:보고타

Hyundai Motor Company

Die Hyundai Motor Company (HMC; 현대 자동차 = Gegenwart-Automobile), ein südkoreanischer Automobilhersteller der Hyundai-Gruppe, wurde 1967 von Ju Jung Chung gegründet. Das erste Modell war ein Lizenzbau eines Ford Cortina, der englischen Variante des Ford Taunus. Bereits Anfang der 70er Jahre wurde mit der Entwicklung eigener Autos begonnen. So wurde auf dem 55. Autosalon in Turin der Hyundai Pony der Öffentlichkeit vorgestellt. Ab 1982 wurde das erneuerte Modell, der Pony 2, gebaut. Die Taxi-Version des Pony wurde mit Erdgas betrieben. Daneben wurden leichte Lkw gefertigt, seit Mitte der 80er Jahre auch Schwerlastwagen und Busse. 1983 begann der Export des Pony nach Kanada und Mittelamerika, ein Jahr später in die USA. Die Modellpalette wurde erweitert, neben dem Pony erschienen die Mittelklassewagen Stellar und Sonata, und die Luxuslimousine Grandeur. Während die Technik anfangs auf Mitsubishi-Modellen aufbaute, entwickelt Hyundai Motors seit den 90er Jahren seine Autos komplett selbst. 1998 wurde der ebenfalls südkoreanische Autohersteller KIA von Hyundai übernommen. Eine Zusammenarbeit mit Daimler-Chrysler dauerte von 2001 bis 2004. Mittlerweile ist die Produktpalette nicht mehr nur auf Personenwagen beschränkt, wo sie vom Kleinwagen bis zur Luxuslimousine reicht, sondern umfaßt auch LKW und Busse. HMC ist auch der größte koreanische Nutzfahrzeughersteller. Hyundai Motors zählt heute zu den sieben größten Autoherstellern weltweit. Hyundai ist offizieller Sponsor der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.

aktuelle Modelle

Kleinstwagen


- Hyundai Atos

Kleinwagen


- Hyundai Getz

Kompaktklasse


- Hyundai Accent
- Hyundai Elantra

Mittelklasse


- Hyundai Sonata

obere Mittelklasse


- Hyundai Grandeur (löst den XG 350 ab)

SUV


- Hyundai Tucson
- Hyundai Santa Fe

Geländewagen


- Hyundai Terracan

Sportcoupé/Sportwagen


- Hyundai Coupé

Van


- Hyundai Matrix
- Hyundai Trajet

Nutzfahrzeuge


- Hyundai H-1

ausgelaufene Modelle


- Hyundai Galloper
- Hyundai H100
- Hyundai Lantra
- Hyundai Pony
- Hyundai S-Coupé
- Hyundai Santamo
- Hyundai Starex
- Hyundai Stellar
- Hyundai XG 350

Studien


- Hyundai HED-1(ein MPV Siehe auch: Liste der Automobilmarken

Fotos

Image:Hyundai_Stellar_1986_red_Sweden.jpeg|Hyundai Stellar Image:Hyundai_Pony_GLS.JPG|Hyundai Pony GLS Image:Hyundai_Pony_GLS_2.JPG|Hyundai Pony GLS Image:Hyundai Getz VL.jpg|Hyundai Getz Bild:HED1.jpg|Eine Studie auf der AMI 2005

Sponsorentätigkeit

Fußball

Um vorallem im europäischen Bereich bekannter zu werden, ist Hyundai einer der offiziellen Sponsoren des Fußballweltverbandes (FIFA) und somit "offizielles Fahrzeug" der Fußballweltmeisterschaft 2002, 2006 und des Konföderationen-Pokals 2005.

Buchmesse

Im Jahr 2005, war Hyundai auch "offizielles Fahrzeug" der Frankfurter Buchmesse.

Beachvolleyball

Sponsor des deutschen Beachvolleyball-Nationalteams 2005

Hockey-EM

Hauptsponsor des deutschen Hockey Bundes 2005

Weblinks


- [http://www.Hyundai.de Hyundai Deutschland] Kategorie:Automobilhersteller Kategorie:Unternehmen (Südkorea) ja:現代自動車 ko:현대자동차

Principal homogeneous space

In mathematics, a principal homogeneous space, or G-torsor, for a group G is a set X on which G acts freely and transitively. That is, X is a homogeneous space for G such that the stabilizer of any point is trivial. An analogous definition holds in other categories where
- G is a topological group, X is a topological space and the action is continuous,
- G is a Lie group, X is a smooth manifold and the action is smooth,
- G is an algebraic group, X is an algebraic variety and the action is regular. If G is nonabelian then one must distinguish between left and right torsors according to whether the action is on the left or right. For concreteness, we will use right actions. To state the definition more explicitly, X is a G-torsor if there is a map (in the appropriate category) X × GX such that :x\cdot 1 = x :x\cdot(gh) = (x\cdot g)\cdot h for all xX and all g,hG and such that the map X × GX × X given by :(x,g) \mapsto (x,x\cdot g) is an isomorphism. Note that this means X and G are isomorphic, however — and this is the essential point — there is no preferred 'identity' point in X. That is, X looks exactly like G but we have forgotten which point is the identity. This concept is often used in mathematics as a way of passing to a more intrinsic point of view, under the heading 'throw away the origin'. Since X is not a group we cannot add elements; we can, however, take their 'difference'. That is, there is a map X × XG which sends (x,y) to the unique element gG such that y = x·g.

Examples

Every group G can itself be thought of as a left or right G-torsor under the natural action of left or right multiplication. Another example is the affine space concept: the idea of the affine space A underlying a vector space V can be said succinctly by saying that A is principal homogeneous space for V acting as the additive group of translations. Given a vector space V we can take G to be the general linear group GL(V), and X to be the set of all (ordered) bases of V. Then G acts on X in the way that it acts on vectors of V; and it acts transitively since any basis can be transformed via G to any other. What is more, a linear transformation fixing each vector of a basis will fix all v in V, hence being the neutral element of the general linear group GL(V) : so that X is indeed a principal homogeneous space. One way to follow basis-dependence in a linear algebra argument is to track variables x in X.

Applications

The principal homogeneous space concept is a special case of that of principal bundle: it means a principal bundle with base a single point. In other words the local theory of principal bundles is that of a family of principal homogeneous spaces depending on some parameters in the base. The 'origin' can be supplied by a section of the bundle - such sections are usually assumed to exist locally on the base - the bundle being locally trivial, so that the local structure is that of a cartesian product. But sections will often not exist globally. For example a differential manifold M has a principal bundle of frames associated to its tangent bundle. A global section will exist, tautologically, only when M is parallelizable; which implies strong topological restrictions. In number theory there is a (superficially different) reason to consider principal homogeneous spaces, for elliptic curves E defined over a field K (and more general abelian varieties). Once this was understood various other examples were collected under the heading, for other algebraic groups: quadratic forms for orthogonal groups, and Severi-Brauer varieties for projective linear groups being two. The reason of the interest for Diophantine equations, in the elliptic curve case, is that K may not be algebraically closed. There can exist curves C that have no point defined over K, and which become isomorphic over a larger field to E, which by definition has a point over K to serve as identity element for its addition law. That is, for this case we should distinguish C that have genus 1, from elliptic curves E that have a K-point (or, in other words, provide a Diophantine equation that has a solution in K). The curves C turn out to be torsors over E, and form a set carrying a rich structure in the case that K is a number field (the theory of the Selmer group). In fact a typical plane cubic curve C over Q has no particular reason to have a rational point; the standard Weierstrass model always does, namely the point at infinity, but you need a point over K to put C into that form over K. This theory has been developed with great attention to local analysis, leading to the definition of the Tate-Shafarevich group. In general the approach of taking the torsor theory, easy over an algebraically closed field, and trying to get back 'down' to a smaller field is an aspect of descent. It leads at once to questions of Galois cohomology, since the torsors represent classes in group cohomology H1.

Other usage

The term torsor is also used without the transitivity condition, especially in sheaf theory. In that case, we talk about a (right) G-torsor E on a space X (X a scheme/manifold/topological space etc.) being a space E with a free (right, say) G action such that the map :E \times_X G \rightarrow E \times_X E given by :(x,g) \mapsto (x,xg) is a bijection in the appropriate category. When we are in the smooth category, then a G-torsor (for G a Lie group) is then precisely a principal G bundle. Torsors in this sense correspond to classes in the cohomology H1(X,G).

External links


- [http://math.ucr.edu/home/baez/torsors.html Torsors made easy] by John Baez Category:Group theory Category:Topological groups Category:Lie groups Category:Algebraic groups Category:Diophantine geometry

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Anki
Anki är en Disneyfigur från tv-serien Duck Tales. Hon är en liten ankflicka som är lite yngre än knattarna. Hon är barnbarn till Joakim von Ankas städerska/kokerska Matilda och bor alltså i serien tillsammans med dem i huset. Hon brukar leka och umgås som en fjärde medlem ibland i knattarnas gäng och är även medlem i Gröngölingarna

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