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Sierra Madre Oriental
Die Sierra Madre Oriental ist ein Gebirgszug im Nordosten Mexikos, welcher sich über 1000 km von Coahuila im Süden über Nuevo León, Tamaulipas, San Luis Potosí, Hidalgo bis in den Norden von Puebla und Querétaro erstreckt und sich dort mit der Sierra Madre Occidental und dem trans-mexikanischen Vulkan-Gürtel Zentralmexikos vereinigt.
Die höchste Erhebung ist der Cerro Potosí (3.713 m).
Die Bergkette ist für ihre große Artenvielfalt und der großen Anzahl endemischer Arten bekannt.
Obwohl vom Hauptteil der Sierra Madre Oriental durch den Rio Grande abgeteilt, gehören die Chisos Mountains im Big-Bend-Nationalpark südwestlich von Texas von der Pflanzenwelt her zu dem Sierra Madre Oriental.
Weblinks
- [http://www.worldwildlife.org/wildworld/profiles/terrestrial/na/na0303_full.html Sierra Madre Oriental pine-oak forests (World Wildlife Fund)]
Kategorie:Geographie (Mexiko)
Kategorie:Gebirge in Amerika
Mexiko
Die Vereinigten Mexikanischen Staaten (Estados Unidos Mexicanos) oder einfach nur Mexiko (México) sind ein Staat in Nordamerika. Sie grenzen im Norden an die USA und im Süden an Belize und Guatemala. Westlich liegt der Pazifik, im Osten der Golf von Mexiko sowie das Karibische Meer, beides Randmeere des Atlantiks.
Geographie
Mexiko ist mehr als 5½mal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland und liegt auf dem nordamerikanischen Kontinent.
- Fläche komplett: 1.972.540 km², davon
- Land: 1.923.046 km²
- Wasser: 49.176 km²
Mexiko grenzt im Norden an die USA und im Südosten an Guatemala und Belize. Es besitzt zudem 12.540 km Meeresküste, davon
- 8.300 km Küstenland am Pazifik
- 3.200 km Küstenland am Atlantik
Mexiko besitzt auf 200 Seemeilen (370 km) exklusive Nutzungsrechte.
Die größten Städte Mexikos sind Mexiko-Stadt, Ecatepec de Morelos, Guadalajara, Puebla, Ciudad Juárez, Tijuana, Ciudad Nezahualcóyotl, Monterrey und León.
Siehe: Liste der Städte in Mexiko
Klima
Liste der Städte in Mexiko
Mexiko ist ein klimatisch vielgestaltiges Land, das sowohl über subtropisches und alpines Klima als auch über Wüstenklima verfügt. Es gehört somit in den Übergangsbereich der sommerfeuchten äußeren Tropen mit 8–10 humiden Monaten im Südosten des Landes über die ganzjährig ariden Subtropen im Bereich des Wendekreises, bis zum Winterregenklima Kaliforniens, das im äußersten Westen (Baja California) gerade noch wirksam wird.
Räumliche Gliederung
Kalifornien
Der größte Teil Mexikos besteht aus einem Hochlandblock, der an markanten Bruchlinien im Osten und Westen herausgehoben wurde. Die Randgebirge sind sehr unterschiedlich gestaltet: die Sierra Madre Oriental im Osten setzt sich aus parallel streichenden Faltenzügen und steil aufragenden Schichtrippen der Jura- und Kreideformation zusammen. Dagegen baut sich die Sierra Madre Occidental im Westen aus flach lagernden vulkanischen Decken des Tertiärs auf. Beide erscheinen von den hügeligen Küstentiefländern aus als hohe Gebirgsmauern.
Tertiär
Das Hochland ist in weite Beckenlandschaften gegliedert. Diese erreichen an der Grenze zu den USA 1.200 m Meereshöhe. An die Sierra Madre Occidental schließt sich südlich die Cordilliera Neo Volcanica an, die aus vulkanischen Ablagerungen aus der Zeit des Pliozän bis Quartär besteht und nicht nur durch Riesenvulkane, sondern zusätzlich durch eine Vielzahl von vulkanischen Kegeln und Kratern geprägt ist. Sie bildet den Südrand des Hochlandblocks, der in einer Bruchstufenzone rund 1.000 m tief zur Senke des Río Balsas abbricht. Im Süden befindet sich die Sierra Madre del Sur westlich der Sierra Madre de Chiapas. Nordöstlich vorgelagert ist die Halbinsel Yucatán. Sie besteht aus einer Kalksteintafel, die seit dem Tertiär aus dem Meer herausgehoben wurde.
Die höchsten Vulkane des Landes sind der Citlaltépetl (auch Pico de Orizaba genannt), der mit 5.700 m gleichzeitig der höchste Berg in Mexiko ist, der derzeit aktive Popocatépetl mit 5.452 m und der Iztaccíhuatl mit 5.286 m.
Name
Der Staat ist nach seiner Hauptstadt benannt, deren Name auf ihre aztekischen Vorläuferin »Mexico-Tenochtitlan« zurückgeht. Dabei stammt der Teil »Mexi« vom Kriegsgott »Mexitli«, dessen Name sich wiederum aus »metztli« (Mond) und »xictli« (Nabel) zusammensetzt (»Mondkind«). Das »co« bzw. »ko« im Deutschen ist einfach ein Ortssuffix.
Alle diese Wörter sowie viele weitere geographische Namen basieren in ihrer lateinischen Schreibweise auf der (kastilischen) Transkription der Spanier, der ersten Europäer dort. Sie schrieben den -Laut (deutsch: sch) der Nahuatl-Sprache wie damals bei ihnen üblich als x. Seither hat sich die Aussprache des Spanischen allerdings gewandelt und das alte x wird (deutsch: ch (nach a, o, u)) ausgesprochen – ebenso wie j und g (vor e, i), die einstmals (französisch: j) lauteten. In der Folge werden nun alle diese Worte mit j oder g geschrieben (z. B. Don Quixote -> Don Quijote) und x klingt ähnlich wie im Deutschen. Namen wurden allerdings wie auch bei anderen vergleichbaren Vorgängen anderswo nur teilweise (vgl. z. B. Celle) an die neue Buchstaben-Laut-Zuordnung angepasst. Trotzdem findet sich in spanischen Texten auch die Schreibweise Méjico statt México. In Mexiko selbst wird meist Wert auf die Schreibung mit x gelegt, da sie als eigene, nicht koloniale Schreibung gilt. Die königlich-spanische Akademie (Real Academia Española), die für die Festlegung der spanischen Orthographie zuständig ist, lässt beide Schreibweisen zu. Daneben wird das x teilweise, etwa in »Xochimilco«, als ausgesprochen (etwa »Schotschimilko«).
Auf deutsch müsste es vom Original (heute: Mexihco, ) her also eher »Meschiko«, »Meeschiko« oder »Mehschiko« und von der aktuellen Aussprache eher »Mechiko« (oder »Mehchiko«) heißen, obwohl im Deutschen ch nach e üblicherweise gesprochen wird. Beide spanischen Schreibweisen (México und Méjico) erfordern von den meisten nicht spanischsprachigen Lesern zusätzliches Wissen zur Aussprache, da x und j in den meisten Sprachen für andere Laute stehen.
Bevölkerung
Die Bevölkerung setzt sich zusammen aus 75 % Mestizen, indigenen Völkern (unter anderem Maya, Azteken) und Europäischstämmigen (meist Spanier).
Ein Teil der Mexikaner hat auch afrikanische Vorfahren, allerdings zu einem sehr geringen Prozentsatz. Die Mehrheit der schwarzen Mexikaner ging in den letzten 200 Jahren innerhalb der Mestizenbevölkerung auf. Im Bundesstaat Veracruz und an der Westküste sind jedoch noch einige von ihnen zu finden. Das einzige auf mexikanischem Boden gesprochene Kreol ist das Gullah. Es wird von den Angehörigen der Schwarzen Seminolen in der kleinen Gemeinde Nacimiento de los Negros (in der Nähe von Muzquiz, Coahuila) gesprochen.
Religion
90 % der Mexikaner sind Katholiken. Daneben gibt es eine wachsende protestantische Minderheit (7 %) sowie Anhänger traditioneller Religionen (3 %).
Im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern, spielt die Religion in Mexiko und in anderen Lateinamerikanischen Ländern noch eine große
Rolle.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Mexikos
In den Jahren 1507 und 1574 erreichen die ersten spanischen Expeditionen unter Francisco Hernández de Córdova und Juan de Grijalva die Halbinsel Yucatán. Die neu „entdeckten“ Hochkulturen und die reichlichen Goldgegenstände machen die tierra firme, das Festland, für die Spanier interessant. In den Jahren 1519 bis 1521 gelingt es Hernán Cortés, das so genannte Azteken-Reich mit Hilfe zahlreicher indigener Verbündeter zu stürzen. Das heutige Mexiko wird zum Vizekönigreich Neuspanien.
Im Jahre 1815 wurde die Unabhängigkeit von Spanien erklärt, die einen langen Krieg nach sich zog, der 1821 zur endgültigen Unabhängigkeit führte. Danach verlor das mexikanische Gebiet an Größe, durch Verkauf an und durch die Invasion der USA (siehe auch Mexikanisch-Amerikanischer Krieg).
Mexikanisch-Amerikanischer Krieg
In den 1860ern stand das Land unter der Besetzung durch Frankreich, das in dieser Zeit den Kaiser Maximilian von Mexiko einsetzte.
Der von den Franzosen vertriebene Präsident Benito Juarez beendete die Kaiserzeit durch die Hinrichtung Maximilians.
Die lange Diktatur Porfirio Díaz' führte 1911 zur Mexikanischen Revolution. Die revolutionären Kräfte besiegten die Armee, verloren sich aber in internen Streitereien, die das Land zwanzig Jahre lang in ständiger Unruhe hielten. Am Ende der Revolution kontrollierte die Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) das Land bis zum Ende des 20. Jahrhunderts.
Siehe auch: Liste der Präsidenten Mexikos
Politik
Mexiko ist seit 1917 eine präsidiale Bundesrepublik. Die Verfassung von 1917 wurde zuletzt im Jahr 1994 geändert.
Der Präsident steht im Mittelpunkt des mexikanischen Institutionensystems und wird für eine einzige Amtszeit von sechs Jahren, sexenio genannt, direkt gewählt.
Das Parlament (Congreso de la Unión) besteht aus Abgeordnetenhaus (Cámara Federal de Diputados) (500 Mitglieder) und Senat (Senado) (128 Mitglieder). Die Wahl erfolgt alle drei beziehungsweise sechs Jahre.
Mexiko wurde von 1929 bis 2000 von ein und der selben Partei regiert: der Partido Revolucionario Institucional (PRI). Seit Dezember 2000 ist Vicente Fox Quesada (PAN) Präsident von Mexiko.
Während der Regierungszeit der PRI bestand lange Zeit keine klare Trennung zwischen den Institutionen des Staates und jenen der “offiziellen Partei”, das heißt der PRI. So unterstand etwa auch die Organisation von Wahlen der PRI. Dies führte zu zahlreichen Berichten über Unregelmäßigkeiten bei der Wahl wie beispielsweise Fälschung von Wahllisten, mehrfacher Stimmabgabe, Stimmenkauf, Kontrollen der Stimmabgabe, Wahlurnenraub und unkorrekter Stimmenauszählung. Seit 1990 ist das überparteiliche Instituto Federal Electoral (IFE) für die Vorbereitung und Durchführung von Wahlen zuständig.
Im Land werden Demokratiedefizite beklagt. So finden Maßnahmen gegen die Opposition statt. Als Beispiel sei die Aufhebung der Immunität (im Zuge eines fragwürdigen Amtsmissbrauchsverfahrens) des populären Bürgermeisters von Mexiko-Stadt Andrés Manuel López Obrador im April 2005 genannt, womit nicht zuletzt seine Präsidentschaftskandidatur verhindert werden sollte. Erst unter dem Druck von Massenprotesten wurde die Anklage fallen gelassen.
Mexiko erlangte während des Faschismus in Europa große Bedeutung als Exilland [http://www.literaturepochen.at/exil/multimedia/pdf/mexikoveranstchronikpatka.pdf].
Grenzpolitik
Der Grenzübergang zwischen Mexiko und den USA steht aufgrund des Wohlstandsgefälles zwischen den beiden Staaten im besonderen Blickpunkt der Behörden. Bei einem Treffen zwischen Präsident Vicente Fox und dem US-Präsidenten George W. Bush am 7. März 2004 wurde vereinbart, dass Mexikaner, die häufig in die USA reisen, von den strengen Grenzkontrollen (Fingerabdrücke, Fotografien) bei der Einreise in die USA teilweise ausgenommen werden. Diese Bestimmungen wurden von Washington vor allem zum Schutz vor terroristischen Anschlägen eingerichtet. Die USA kämpfen seit langem gegen illegal im Land lebende Mexikaner.
Ein weiterer Streitpunkt mit den USA ist die Auslieferung von Gefangenen: die mexikanische Verfassung nennt in ihrem Artikel 18 als zulässigen Zweck von Bestrafung einzig die Rehabilitation von Kriminellen. Der mexikanische oberste Gerichtshof hat daher die Auslieferung von Gefangenen an Länder verboten, in denen ihnen die Todesstrafe oder eine lebenslängliche Haft ohne Aussicht auf Freilassung droht. Dies ist in den meisten Bundesstaaten der USA der Fall, wodurch der alte „Brauch“ von in den USA gesuchten Verbrechern, nach Mexiko zu fliehen, einen neuen Auftrieb erhalten hat.
Karte Mexikos
Bundesstaaten
Karte Mexikos
Mexiko besteht aus 31 Bundesstaaten (Estados) und einem Bundesdistrikt (Distrito Federal), der die Hauptstadt umfasst:
Siehe auch: Liste mexikanischer Staaten nach Einwohnerzahl und Fläche
Wirtschaft
Mexikos Wirtschaft wurde in den letzten Jahren stark dereguliert und privatisiert. Die Dominanz privater Firmen wächst ständig und die Privatisierung von Eisenbahn, See- und Flughäfen geht ihrem Ende entgegen, ebenso wie die weitere Privatisierung der Banken. Die Liberalisierung des Energiesektors schreitet weiter voran. In den Bereichen Telekommunikation und Petrochemie stehen noch Reformen aus. Mexiko ist das wirtschaftlich stärkste Land Lateinamerikas und belegt momentan Rang 8 der Export-Weltrangliste.
Mittlerweile hat Mexiko zwölf Freihandelsabkommen mit über 40 Ländern, unter anderem mit der EU (seit 2000), Japan, Guatemala, Honduras und El Salvador. Seit dem 1. Januar 1994 ist Mexiko Mitglied des Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (NAFTA). In den ersten Jahren nach dessen Inkrafttreten hatte sich die wirtschaftliche Situation des Landes nur unwesentlich verbessert. Seit Beginn des Freihandels sind die Ausfuhren bis heute um das Dreifache gestiegen, so entfallen mittlerweile 90 % der Exporte auf Freihandelsabkommen. Der höchste Zuwachs wird bei den Erdölausfuhren verzeichnet. Bedingt durch die stark gestiegenen Ölpreise konnte ein Wachstum von 27,3 % verzeichnet werden.
Die Haushaltslage ist fast ausgeglichen und die Verschuldung konstant. Der Außenhandel weist ein Defizit von ca. 7,1 Mrd. Euro auf.
Das wirtschaftliche Wachstum liegt bei 4,9 % (BIP 2004) und die Arbeitslosenquote bei 4,3 %. Es besteht jedoch eine starke Unausgewogenheit in der Reallohn-Verteilung. So leben ca. 40 % (2003) der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und die Inflationsrate beträgt 4,0 % (2004).
Inflationsrate
Das Bruttoinlandsprodukt (571 Milliarden Euro, bei 37,73 Millionen Beschäftigten im Jahr 2004) teilt sich auf in:
- Landwirtschaft: 4 % des BSP werden erwirtschaftet durch 18 % der Beschäftigten
- Industrie: 27,2 % des BSP werden erwirtschaftet durch 24 % der Beschäftigten
- Dienstleistung: 68,9 % des BSP werden erwirtschaftet durch 58 % der Beschäftigten
Quelle: http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/mx.html#Econ
http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=111
Kultur
Essen und Trinken
Hauptartikel: Mexikanische Küche
Die mexikanische Küche zeichnet sich durch die Synthese von aztekischen und spanisch-kolonialen, im Süden auch Maya-Traditionen aus. Regional gibt es in Mexiko große Unterschiede zwischen Küste und zentralem Hochland, chiliverliebtem Süden und rindfleischorientiertem Norden.
Die wichtigste Mahlzeit am Tag ist das Mittagessen, entsprechend lang ist auch die Mittagspause eines üblichen Arbeitstages. Abends wird dann meist nur noch ein kleiner Imbiss verzehrt, ein paar Früchte, ein Taco oder ähnliches. In einem heißen, tropischen Land mit großenteils üppiger Vegetation spielen Früchte und bestimmte Gemüsesorten eine dominante Rolle.
Das Trinkwasser wird in Wasserflaschen oder Kanistern verkauft, da das Wasser aus den Wasserleitungen verschmutzt ist.
Gerne getrunken wird die von den Spaniern eingeführte Horchata, ein süßliches Reis/Zimt-Getränk, das gekühlt serviert wird.
Die üblichen alkoholischen Getränke sind Bier, Tequila, Mezcal und Pulque.
Feiertage
- Día de los Muertos
- Día de la Independencia
- Guadalupana
- Día de la Revolución Mexicana
Literatur
- Octavio Paz
- Juan Rulfo
- Carlos Fuentes
- Alfonso Reyes
- José Vasconcelos
- Angeles Mastretta
- Laura Esquivel
- Mariano Azuela
- Paco Ignacio Taibo II
Malerei
- Diego Rivera (muralismo)
- Frida Kahlo
- Jesús de la Helguera
- Rufino Tamayo (muralismo)
- José Clemente Orozco (muralismo)
- David Alfaro Siqueiros (muralismo)
- José Luis Cuevas
- Dr. Atl
- Juan O'Gorman
Musik
- Mariachi
- Danzón
- Carlos Santana
- El Tri
- Lila Downs
- Lhasa de Sela
- Maná
- Molotov
- Control Machete
- Luis Miguel
- Cristian Castro
- Vicente Fernández
- Alejandro Fernández
- Thalia
- Paulina Rubio
- Café Tacuba
- Panteón Rococó
- Julieta Venegas
- Cri Cri
- Jorge Negrete
- Juan Gabriel
- José José
- Los Panchos
- Silvestre Revueltas
- Manuel M. Ponce
- Pablo Moncayo
- Diego Torres
Nationalhelden
- Emiliano Zapata
- Benito Juárez
- Miguel Hidalgo
- Francisco "Pancho" Villa
- Francisco I. Madero
- José María Morelos y Pavón
- Ignacio Zaragoza
Schauspieler
- Jay Hernandez
- Salma Hayek
- Anthony Quinn
- Diego Luna
- Gael García Bernal
- Cantinflas
- Pedro Infante
- Ricardo Montalban
- Rosita Quintana
- Jorge Negrete
- Germán Valdés Tin-Tan
- Verónica Castro
- Victoria Rufo
- Maria Félix
- Dolores del Rio
- Victor Pereira Ucha
Weitere Themen
- Desert Cultures
- Piñata
Literatur
- Dario/Kanzleiter, Boris (Hrsg.): Nach Norden. Mexikanische ArbeitsmigrantInnen zwischen neoliberaler Umstrukturierung, Militarisierung der US-Grenze und dem amerikanischen Traum. Verlag: Schwarze Risse, 1999, ISBN 3-924737-47-9
- John Ross: Mexiko. Geschichte-Gesellschaft-Kultur. Unrast, ISBN 3-89771-018-8 [http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,140,4.html]
- Hans W. Tobler: Die mexikanische Revolution. Aktualisierte Taschenbuchausgabe. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3518384880
- William Prescott: Die Eroberung von Mexiko. Parkland Verlag, ISBN 3-88059-993-9
Weblinks
- [http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?land_id=111 Länder- und Reiseinformationen] des Auswärtigen Amtes
- [http://www.mexiko-lexikon.de Mexiko-Lexikon] (Umfangreiches Lexikon basierend auf Wikimedia, auf Mexiko spezialisiert)
- [http://www.mexico-mexiko.com Mexico Community] (Diskussionsforum und Informationsplattform)
- [http://www.mexiko-mexico.de Mexico-Portal] (Mexiko-Portal von Oliver Koch, von Reisen bis Wirtschaft)
- [http://www.mexiko-lindo.de Mexiko Lindo y Querido] (Homepage von Jürgen Fröhler, umfassendes Angebot)
- [http://www.mexico-info.de Mexico-Info] (Deutschsprachige Homepage von Monika Horvat, mit Schwerpunkt Reise und Kultur)
- [http://www.willgoto.com/categories.aspx?Destination=329&Langue=3 Mexiko] Reiseführer und Reiseverzeichnis
- [http://www.femexfut.org.mx Mexikanischer Fußballbund]
Kategorie:Staat
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ja:メキシコ
ko:멕시코
ms:Mexico
simple:Mexico
th:ประเทศเม็กซิโก
zh-min-nan:México
Coahuila
Coahuila ist ein mexikanischer Bundesstaat im Norden des Landes, an der Grenze zu Texas, die der Rio Grande in einem weiten Bogen bildet. Er hat 2.300.000 Einwohner auf 149.982 km². Der größte Teil des Landes besteht aus Wüstensteppe der Chihuahua-Wüste, die Sierra Madre Oriental bildet die östliche Grenze zu Nuevo León. Hauptstadt ist Saltillo. Andere wichtige Städte sind Torreón und Monclova
Weblinks
- [http://www.coahuila.gob.mx/gobierno Website des Bundesstaates] (spanisch)
Kategorie:Mexikanischer Bundesstaat
ja:コアウイラ州
Nuevo León
Nuevo León ist ein Bundesstaat im nördlichen Mexiko und grenzt and die Bundesstaaten Tamaulipas im Osten, an Zacatecas und San Luis Potosí im Süden und an Coahuila im Westen und teilt 15 km Grenze mit dem US-Bundesstaat Texas. Er hat 3,8 Mio. Einwohner auf 64.924 km². Hauptstadt und einziges Ballungszentrum von Bedeutung ist Monterrey.
Städte
Folgende Gemeinden gehören zu Nuevo León: Abasolo, Agualeguas, Los Aldama, Allende, Anáhuac, Apodaca, Aramberri, Bustamante, Cadereyta Jiménez, El Carmen, Cerralvo, China, Ciénega de Flores, Doctor Arroyo, Doctor Coss, Doctor González, Escobedo, Galeana, García, General Bravo, General Terán, General Treviño, Guadalupe, Los Herreras, Hidalgo, Higueras, Hualahuises, Iturbide, Juárez, Lampazos de Naranjo, Linares, Marín, Melchor Ocampo, Mier y Noriega, Mina, Montemorelos, Monterrey (Hauptstadt), Parás, Pesquería, Los Ramones, Rayones, Sabinas Hidalgo, Salinas Victoria, San Nicolás de los Garza, San Pedro Garza García, Santa Catarina, Santiago, Vallecillo, Villaldama, Zaragoza und General Zuazua.
Geschichte
König Philipp II von Spanien ermächtigte Luis Carvajal y de la Cueva im Jahr 1582, eine neue unabhängige Kolonie in Neuspanien (Nueva España, das damalige Mexiko) zu gründen, welche sich Nuevo Reino de León nennen sollte. Carvajal landete in Neuspanien mit hundert zum Katholizismus bekehrten Portugiesischen Juden an Bord der Santa Catarina. Er gründete die Siedlung San Luis Rey de Francia, das heutige Monterrey.
Weblinks
- [http://www.nl.gob.mx Nuevo León] (Spanisch)
Kategorie:Mexikanischer Bundesstaat
San Luis Potosí (Bundesstaat)
Der Bundesstaat San Luis Potosí liegt in der nördlichen Mitte Mexikos. Er wird größtenteils von einem Hochplateau eingenommen, nur nach Osten fällt er zur Küste hin ab. Er hat 2.353.000 Einwohner auf 63.068 km².
Neben der Hauptstadt San Luis Potosí sind Ciudad Valles und Matehuala bedeutsam, in der Nähe von letzterem liegt in einem malerischen Talkessel die Geisterstadt Real de Catorce, der wichtigste Touristenanziehungspunkt des Staates.
Weblinks
- [http://www.sanluispotosi.gob.mx/ Homepage von San Luis Potosí]
Kategorie:Mexikanischer Bundesstaat
Hidalgo (Bundesstaat)
Hidalgo ist ein zentraler Bundesstaat Mexikos (1869 gebildet), nördlich der Hauptstadt gelegen. Er ist benannt nach Miguel Hidalgo, der mit seinem Grito de Dolores den Unabhängigkeitskampf Mexikos initiiert hatte. Er hat 20.813 km² und ca. 2,3 Mio. Einwohner. Hauptstadt ist Pachuca.
Die berühmteste Attraktion des Staates ist die Ruinenstätte Tula, von der man annimmt, sie sei die Hauptstadt der Tolteken gewesen.
Die Wirtschaft ist hauptsächlich durch den Bergbau (Silber, Gold, Blei, Kupfer, Zink) bestimmt.
Weblinks
- [http://www.hidalgo.gob.mx Website des Bundesstaates] (spanisch)
Kategorie:Mexikanischer Bundesstaat
ja:イダルゴ州
Puebla (Bundesstaat)
Der mexikanische Bundesstaat Puebla liegt gleich östlich der Zwillingsvulkane Popocatépetl und Iztaccíhuatl. Er grenzt im Süden an Oaxaca und Guerrero, im Norden an Veracruz und im Westen an México, Morelos und Tlaxcala. Er hat eine Fläche von 33.902 km² und ca. 5,4 Mio. Einwohner. Die Hauptstadt ist Puebla.
In der Stadt Cholula befindet sich mit einer Fläche von 425 Quadratmetern und einer Höhe von 60 Metern die dem Volumen nach größte Pyramide der Welt, die allerdings schon bei der Ankunft der Spanier komplett überwachsen war und wie ein ordinärer Berg aussieht.
Städte in Puebla
- Atlixco
- Cholula
- Puebla (Stadt)
- Tehuacán
Weblinks
- [http://www.puebla.gob.mx Homepage des Bundesstaates] (spanisch)
Kategorie:Mexikanischer Bundesstaat
simple:Puebla (state)
Sierra Madre Occidental
Die Sierra Madre Occidental ist ein Gebirgszug im Westen Mexikos und dem äußersten Südwesten der USA. Er erstreckt sich über 1500 km vom Südosten Arizonas (südlich und östlich von Tucson), südöstlich bis östlich vorbei an Sonora, weiter westlich vorbei an Chihuahua, Durango, Zacatecas, Aguascalientes bis Guanajuato, wo er sich mit der Sierra Madre Oriental und dem trans-mexikanischen Vulkan-Gürtel Zentralmexikos vereinigt.
Der höchste Punkt ist wahrscheinlich der Cerro Mohinora. Die Höhenangaben variieren zwischen 3250 m und 3300 m. In der Umgebung gibt es mehrere Berge sehr ähnlicher Höhe.
Die Bergkette ist für ihre große Artenvielfalt und der großen Anzahl endemischer Arten bekannt.
Die Berge sind die Heimat mehrerer Indianer-Stämme, die Uto-Aztekische Sprachen sprechen, inklusive den Tarahumara im Zentrum des Gebirgszuges und den Huichol im südlichen Teil.
Weblinks
- [http://www.worldwildlife.org/wildworld/profiles/terrestrial/na/na0302_full.html Sierra Madre Occidental pine-oak woodlands (World Wildlife Fund)]
Kategorie:Gebirge in den USA
Kategorie:Geographie (Mexiko)
Kategorie:Gebirge in Amerika
Endemisch - Biologie: Nur in einer bestimmten Gegend vorkommend. Die Darwinfinken sind z.B. auf den Galápagos-Inseln endemisch, da sie nirgendwo anders vorkommen. Eine Festlegung ab welcher Flächegröße dieser Begriff verwendet wird, gibt es nicht. Jedoch wäre es zum Beispiel ungewöhlich, eine Art für Afrika, für den Atlantik oder auch für Australien als "endemisch" zu bezeichnen. Ein Grenzfall scheinen einige sehr große Inseln, wie Neuguinea, Borneo und Madagaskar zu sein. Für kleinere Inseln ist dieser Begriff üblich. In der Regel spricht man auch nur von endemisch, wenn das Verbreitungsgebiet eine offensichtliche und klar definierte physiogeografische Kategorie bildet (wie z.B. Inseln, Inselgruppen, Gebirge, Bergmassive, Hochflächen, Täler, Flusssysteme, Seen und Meeresbuchten). Eher unüblich ist die Anwendung auf politische Grenzen. Dieses findet sich aber öfters und wohl zunehmend in Roten Listen bedrohter Arten.
- Medizin: Endemische Krankheiten sind Krankheiten, die regelmäßig in einer Population auftreten, wobei die Krankheitsursache ständig präsent ist. Es kommt jedoch nicht zur Epidemie.
- Geschichte: die endemischen Synoden sind die seit Ende des vierten Jahrhunderts in Konstantinopel von den dortigen Bischöfen abgehaltenen Versammlungen.
Unterschiede: epidemisch, pandemisch
Kategorie:Ökologie
Rio Grande
Der Rio Grande (span. Rio Bravo del Norte, „Großer Fluss des Nordens“) ist ein Fluss bzw. Strom in den USA und in Mexiko (Nordamerika).
Der 3.034 km lange Rio Grande entspringt in den Rocky Mountains (Colorado, USA) und fließt durch den US-Bundesstaat New Mexico in Richtung Süden. Ab der texanischen Grenze bei El Paso bildet der Rio Grande die Grenze zwischen den USA (Texas) und Mexiko. Auf dieser Grenze durchfließt er den Amistad- und den Falcon-Stausee. Schließlich mündet er in den Golf von Mexiko.
Mit der obig genannten Länge ist der Rio Grande nach dem Missouri und dem Mississippi der drittlängste Fluss der USA. Allerdings ist bis dahin vom "großen Fluss" nicht mehr viel übrig, denn er wird in großem Maße zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen angezapft.
Siehe auch: Liste der längsten Flüsse der Erde
Kategorie:Fluss in Nordamerika
Kategorie:Geographie (USA)
Kategorie:Geographie (Mexiko)
ja:リオ・グランデ川
Texas
Texas (The Lone Star State) ist ein Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Texas liegt im Südwesten der USA und grenzt im Norden an Oklahoma, im Nordosten an Arkansas, im Osten an Louisiana, im Südosten an den Golf von Mexiko, im Südwesten an Mexiko und im Westen an New Mexico.
Texas ist, nach Alaska, flächenmäßig der zweitgrößte Staat der USA. Auch bevölkerungsmäßig ist es der zweitgrößte Staat, nach Kalifornien.
- Fläche: 692.405 km²
- Einwohner: 20.851.820 (2000)
- Hauptstadt: Austin
Geographie
Austin
Texas besteht aus drei verschiedenen Klimagebilden. Von der Küste aus, die fast ihrer ganzen Länge nach von Lagunen eingefasst ist, erstreckt sich 50 bis 100 km landeinwärts ein relatives Flachland, das zum Teil sehr fruchtbar und für den Anbau von Baumwolle, Zuckerrohr und stellenweise auch Reis vorzüglich geeignet ist. Dahinter erhebt sich ein wellenförmiges hügeliges Land, welches, bis 320 km breit, den ganzen Nordosten des Staats umfasst, großenteils von Prärien bedeckt ist. Der nordwestliche Teil des Staatsgebiets ist Berg- und Hochland und besteht zum Teil aus einem 1.300 m hohen wüsten Sandsteinplateau (span. "llano estacado", engl. "staked plain"). Der Norden ist sehr fruchtbar und wird noch heute für die Viehzucht genutzt. Im gesamten Süden und Westen wurde bis Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts Erdöl gefördert. An Flüssen ist Texas reich, wenn auch die wenigsten während des gesamten Jahres schiffbar sind. Der Red River scheidet es von dem Indianergebiet, der Sabine von Louisiana und der Rio Grande von Mexiko. Das Klima gilt im Vergleich zu den übrigen südlichen Staaten der USA als gesund.
Die größte Stadt Houston liegt geografisch im Südosten des Landes. Dallas, die zweitgrößte Stadt, und Fort Worth liegen im Nordosten. El Paso liegt im äußersten Westen und Corpus Christi liegt im Südwesten.
Größte Städte
- Liste der Städte in Texas
- Liste der Countys in Texas
Geschichte
Die Geschichte von Texas (oder auch Tejas, von ind. Techas, Freunde) beginnt bereits 10.000 Jahre vor Christus. In dieser Zeitperiode erreichten die ersten Indianer das Gebiet am Golf von Mexiko. Im Jahre 1519 entstand durch den Spanier Pineda die erste kartografische Erfassung der texanischen Küste. Dies war auch der Beginn der spanischen Besitznahme des Territoriums. Neun Jahre später, im Jahre 1528 erreichte der Spanier Cabeza de Vaca die Gegend des heutigen Galveston. Er erlitt mit seinem Schiff Schiffbruch. Die kleine Gruppe Überlebender marschierte quer durch die Indianergebiete bis nach Mexiko-Stadt und sorgte später für die Verbreitung der Legende von den „Sieben Städten aus Gold“. Der spanische Abenteurer Coronado, angezogen durch die Geschichten über die sieben Städte, durchquerte den westlichen Teil von Texas und Teile des heutigen Neu-Mexiko bis hinauf nach Kansas. Er fand keine goldenen Städte. Das Gerücht hielt sich trotzdem über die Jahrhunderte.
In der Folgezeit wurden viele Ortschaften und vor allem Missionen im heutigen Staatsgebiet von Texas gegründet. 1621 gründeten spanische Einwanderer, beziehungsweise spanische Mexikaner, die Stadt Corpus Christi de la Isleta.
Corpus Christi
Zu einem französischen Kolonisierungsversuch auf dem Territorium von Texas kam es 1685. Der Abenteurer René-Robert Cavelier, Sieur de La Salle erreichte per Schiff die Matagorda Bay und gründete dort das Fort St. Louis. Die Ansiedlung litt jedoch stark unter Indianerangriffen, Krankheiten und dem Verlust wichtigen Materials durch Schiffbrüche. Bereits zwei Jahre später wurde La Salle von seinen eigenen Leuten ermordet, als er versuchte, Hilfe zu holen. St. Louis wurde daraufhin aufgegeben. Texas war wieder spanisch. In den Besiedelungen im Delta des Mississippi jedoch konnten sich die Franzosen behaupten. 1718 wurde die Mission San Antonio de Valero gegründet. Über 100 Jahre später wird diese Mission in die Geschichte eingehen als The Alamo.
1821 wurde Texas ein Teil des von Spanien unabhängig gewordenen Mexiko. Schon während des mexikanischen Unabhängigkeitskampfes sammelten sich hier viele Abenteurer aus den Vereinigten Staaten an. Nachdem der nordamerikanische Oberst Stephen F. Austin 1823 die Genehmigung der Zentralregierung Mexikos erhalten hatte, mit 300 Familien im Staatsgebiet von Texas zu siedeln, gründete er die Stadt San Felipe de Austín. Die Vereinbarung mit Austin war sehr einfach. Er musste seine US-amerikanische Staatsbürgerschaft gegen eine mexikanische eintauschen. Er unterstand somit der mexikanischen Gerichtsbarkeit. Immer mehr Siedler aus dem Norden erreichen den Golf von Mexiko. Es ist der Beginn der angloamerikanischen Kolonisation. Bis 1835 siedelten etwa 45.000 Menschen aus dem Norden in Texas.
Mexiko
Die Spannungen zwischen amerikanischen Siedlern auf der einen und den Mexikanern und der mexikanischen Regierung unter Präsident Santa Anna auf der anderen Seite wurden immer heftiger. Besonders religiöse, kulturelle und politische Probleme schienen unüberbrückbar. Stephen F. Austin wurde bei einem Besuch in Mexiko-Stadt sogar inhaftiert. Santa Anna entsandte kurz darauf Truppen (4.000 – 5.000 Mann) in den mexikanischen Bundesstaat. Am 2. Oktober 1835 kam es zur ersten Schlacht zwischen den Parteien. Die Schlacht von Gonzales ist der erste Kampf zur Unabhängigkeit Texas'.
Am 2. März 1836 erklärten sich die Texaner, im Vertrauen auf den Beistand der herrschenden Partei in den Vereinigten Staaten, welche eine Vermehrung der Sklavenstaaten wünschte, für unabhängig und ernannten den General Sam Houston (Namenspatron der Stadt Houston) zum militärischen Oberbefehlshaber. Das mexikanische Heer unter dem Präsidenten und General Santa Anna besetzte im Zuge der Feindseligkeiten die Hauptstadt von Texas, San Felipe de Austín.
San Felipe de Austín
Am 6. März 1836 wurde die Missionsstadt Alamo (bei San Antonio) von den Mexikanern nach dreizehntägiger Belagerung eingenommen. Dabei kamen alle Verteidiger (weniger als 190) ums Leben, unter ihnen waren auch David Crockett, Jim Bowie (der Erfinder des Bowie Messers) und William B. Travis.
Die mexikanischen Truppen (etwa 1.600 Soldaten) wurden am 21. April 1836 nahe dem Río San Jacinto River (heute östlich von Houston gelegen) von den Texanern unter Sam Houston überraschend geschlagen, wobei der mexikanische Präsident General A. L. de Santa Anna in Gefangenschaft der Texaner kam. Weitere Expeditionen der Mexikaner in den folgenden Jahren scheiterten ebenfalls.
Als unabhängige Republik wurde Texas von Frankreich und England am 23. November 1839 beziehungsweise am 14. November 1841 anerkannt. Erster Präsident der unabhängigen Nation und Republik Texas wurde der General Sam Houston. Mit Unterbrechung war er es bis kurz vor dem Zusammenschluss mit den USA. Von 1856 – 1861 war Sam Houston Gouverneur des US-Bundesstaates. Stephen F. Austin wurde Außenminister seines Staates, starb aber bereits zwei Monate nach Amtsantritt an einem Lungenleiden.
In Texas selbst aber verlangte die Mehrheit den Anschluss an die Vereinigten Staaten. Das Land wurde darauf am 19. Februar 1845 von den USA annektiert (Billigung durch den US-Kongress am 1. März 1845). Die förmliche Aufnahme in den Staatenbund erfolgte am 29. Dezember 1845. Hierüber entbrannte 1846 ein Krieg zwischen den USA und Mexiko, der am 2. Februar 1848 mit dem Friedensvertrag von Guadalupe Hidalgo endete. Mexiko verzichtete auf seine Ansprüche auf Texas und das Gebiet zwischen Rio Grande und Nueces River, doch schlug die Regierung der USA durch Beschluss vom 7. September 1850 einen Teil dieses Gebiets New Mexico zu, das inzwischen als Territorium an die Union angegliedert worden war. Texas erhielt hierfür eine Entschädigung von 10 Millionen Dollar.
New Mexico
Im amerikanischen Bürgerkrieg gehörte Texas zur der Südstaaten-Konföderation. Texas durfte erst als letzter Kriegsgegner als Bundesstaat zurück in die Union (15. Februar 1876).
Seit 1977 ist Chili con Carne offiziell das "State Food" des Bundesstaates, nachdem sich mehrere Hersteller von Chili (unter anderem der Hersteller des heute in den USA noch weit verbreiteten Wolf Brand Chilis) durch starke Lobbyarbeit vor der Regierung Texas' für dieses Gericht eingesetzt haben.
Deutsche Einwanderer haben den US-Bundesstaat nicht unwesentlich geprägt. Die organisierte deutsche Einwanderung begann 1834 und ist vor allem dem "Verein zum Schutze deutscher Einwanderer in Texas" zu verdanken, auch bekannt als "Mainzer Adelsverein". Noch um die Wende zum 20. Jahrhundert waren etwa 100.000 Texaner deutschsprachig. Die meisten siedelten in Zentraltexas im sogenannten "Texas Hill Country" im Bereich von Austin und San Antonio. Vor allem der Einfluss des Ersten Weltkriegs führte zu einem rapiden Rückgang des deutschsprachigen Elements in Texas. Den Einfluss deutscher Einwanderer kann man heute an Ortsnamen wie New Braunfels (Neu-Braunfels – gegründet 1845 vom Prinzen Carl zu Solms-Braunfels) oder dem des Wasserparks "Schlitterbahn" ablesen. In New Braunfels, etwa 65 km südlich der Hauptstadt Austin, wird alljährlich das "Wurstfest" gefeiert. Im Ortsteil Gruene, gegründet 1872 von Henry D. Gruene, befindet sich die älteste erhaltene Dance Hall in Texas, die "Gruene Hall". Sie ist noch heute ein historischer Ort von Live-Musik und Tanzveranstaltungen. Auch bei Fredericksburg (Friedrichsburg – gegründet 1846 und zu Ehren des ranghöchsten Mitgliedes des Adelsvereins, des Prinzen Friedrich von Preußen (1794-1863), benannt) ist eine deutsche Kolonie. Die Homepage der Stadt begrüßt Besucher noch heute mit "Willkommen", die Speisekarten der Restaurants sind teilweise noch zweisprachig. Bekannt wurde hier auch die Ansiedlung Luckenbach, welche in einem Lied, interpretiert von Waylon Jennings und Willie Nelson mit dem Titel "Luckenbach, Texas" erwähnt wurde. Das Lied brachte es immerhin zur Nummer 1 der US-Country-Charts. Etwa 10-20.000 ältere Texaner sind heute noch deutschsprachig, weil sie in ihrer Kindheit mit Deutsch als Muttersprache aufgewachsen sind. (siehe auch: Texasdeutsch)
Liste der Gouverneure von Texas
Rechtsordnung
In Texas ist die Todesstrafe möglich. Sie wird von den Strafgerichten bei entsprechender Schwere des Vergehens verhängt und kann z.B. durch Begnadigung durch den Gouverneur wieder aufgehoben werden. Bei der Zahl der auf die Todesstrafe wartenden sowie bei der Zahl der Vollstreckungen nimmt Texas die Spitzenposition in den USA ein. Wie auch bei den einfachen Gefängnisinsassen sind in Texas die farbigen Menschen, gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil, bei weitem in der Überzahl.
Züchtigungen von Schülerinnen und Schülern durch das sogenannte Paddle sind erlaubt und werden praktiziert.
Nationalflaggen von Texas
Die erste Nationalflagge von Texas diente als "bürgerliche Flagge" seit November 1835. Sie zeigte die Nationalfarben von Mexiko mit der Aufschrift "1824" (Jahr der mexikanischen Verfassung).
Eine weitere angebliche Nationalflagge vom März 1836 - blau, mit weißem Stern und den kreisförmig angeordneten Buchstaben "T","E","X","A","S" - stellte sich als "Machwerk" heraus und wurde nie als Nationalflagge benutzt.
Weblinks
- [http://www.traveltex.com/ Travel Texas (Touristik-Auskunft des Fremdenverkehrsamts von Texas)]
- [http://www.germantexans.org German-Texan Heritage Society]
- [http://www.texasgermansociety.com Texas German Society]
- [http://www.usatourist.com/deutsch/places/texas/germany.html Deutschland in Texas]
- [http://www.texancultures.utsa.edu/publications/texansoneandall/german.htm The German Texans]
- [http://www.fredericksburg-texas.com/visitor/index.asp Fredericksburg (Touristik-Auskunft)]
- [http://www.friedrichsburg-texas.com Friedrichsburg]
- [http://www.nbcham.org/visitor/index.asp New Braunfels (Touristik-Auskunft)]
- [http://www.wurstfest.com/ New Braunfels Wurstfest]
- [http://www.gruenetexas.com/ Gruene]
- [http://www.luckenbachtexas.com Luckenbach]
Kategorie:US-Bundesstaat
ja:テキサス州
ko:텍사스 주
simple:Texas
th:มลรัฐเทกซัส
PflanzenweltAls Pflanzenwelt oder Flora wird der Bestand an Pflanzen einer bestimmten Region, beziehungsweise die systematische Beschreibung ihrer Gesamtheit bezeichnet. Abgeleitet vom lateinischen Namen von Flora, der römischen Göttin der Blumen und der Jugend.
# Gesamtheit der Pflanzen eines definierten Gebiets (zum Beispiel die Flora Hawaiis)
# Pflanzenführer oder Bestimmungsbuch für Pflanzen für ein bestimmtes Gebiet
Im Tierreich entspricht der Flora die Fauna.
Siehe auch: Florenreich
Weblinks
[http://caliban.mpiz-koeln.mpg.de/~stueber/thome/Alphabetical_list.html Prof. Dr. Thomé, Otto Wilhelm - Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz - in Wort und Bild für Schule und Haus; 1885 - 1905]
Kategorie:Botanik
Flora war auch eine altital. Göttin, die Göttin der Blumen und des Getreides.
Kategorie:Geographie (Mexiko)Hier sollen alle Artikel eingeordnet werden, die die Geographie Mexikos oder einzelne in Mexiko gelegene geographische Objekte behandeln.
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Mexiko
Geographie
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Kategorie:Gebirge in AmerikaKategorie:Gebirge
Kategorie:Geographie (Amerika) WBSNLifeSongs Radio (callsign WSBN) is a Christian radio station that was started in New Orleans, Louisiana, in 1979. LifeSongs recently celebrated its 25 birthday.
External links
- [http://www.lifesongs.com/ LifeSongs Radio]
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Bragoc
Bragoc je ime drvenog ribarskog broda koji se koristio u sjevernom Jadranu. Ovaj tip drvenog broda sastojao se od dva jarbola, od kojeg je pramčani jarbol manji od krmenog, dužina od 13 metara i istisninu od 10 brt.
Wi-Fi opisuje skupinu standarda bežične komunikacije koji su rezvijeni od strane radne grupe 11 međunarodnog tijela IEEE 802, a ponekad se naziva "802.11legacy".
Skupina standarda 802.11 trenutno sadrži šest načina bežične modulacije signala, koji koriste isti protokol, a najčešći načini su definirani a, b i g dodatcima izvornog standarda; sigurnosne odredbe su naknadno dodane i okupljene su u 802.11i dodatku. Ostali dodatci ove porodice (c-f, h-j, n) su servisna podoljša
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Radimir Čačić
Radimir Čačić rođen je 11. svibnja 1949. u Zagrebu. Otac Nikola bio je 1971. godine tajnik Izvršnog vijeća Socijalističke Republike Hrvatske, u vrijeme kada je predsjednik bio Dragutin Haramija. Za razliku od Dragutina Haramije Nikola Čačić je "preživio" 1971. i kasnije postao republički tužitelj. Osnovnu školu, kao i 7. gimnaziju Radimir Čačić završava u Zagrebu, nakon čega upisuje Arhitektonski fakultet, na kojem diplomira u rekordnom roku, već 1973. godine. Za vrijeme studija upoznaje buduću suprugu, Varaždinku Mariju. Shvativši da je malo ipak pretjerao s brz
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Demagog
Demagog je složenica je od grčkih riječi demos - narod i riječi agogos - voditi.
# Demagog je osoba koja održava moć nad masom uz pomoć moćne populističke retorike i propagande.
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Category: Op
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