Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Sir Isaac Newton

Sir Isaac Newton

, 1702)]] Sir Isaac Newton [] (
- 4. Januar 1643 in Woolsthorpe-by-Colsterworth in Lincolnshire, † 31. März 1727 in London nach dem Gregorianischen Kalender; jedoch
- 25. Dezember 1642, † 20. März 1727 nach dem damals in England noch geltenden Julianischen Kalender) war ein englischer Physiker, Mathematiker, Astronom, Alchemist und Philosoph. Außerdem beschäftigte er sich lange auf den Gebieten der Alchemie und Theologie. In der Sprache seiner Zeit, die zwischen Physik und Philosophie noch nicht scharf trennte, war Newton Philosoph.
Sir Isaac Newton ist der Verfasser der Philosophiae Naturalis Principia Mathematica (veröffentlicht am 5. Juli 1687), in der er die universelle Gravitation und die Bewegungsgesetze beschrieb und damit den Grundstein für die klassische Mechanik legte. Newton ist ebenso einer der Begründer der Differenzialrechnung (einem Teilgebiet der Infinitesimalrechnung), die er fast zeitgleich mit Gottfried Wilhelm Leibniz, aber unabhängig von diesem und ohne Zusammenarbeit mit Leibniz entwickelte. Während Newton vom physikalischen Prinzip der Momentangeschwindigkeit ausging, versuchte Leibniz eine mathematische Beschreibung des geometrischen Tangentenproblems zu finden.
Aufgrund seiner Leistungen, vor allem auf den Gebieten der Physik und Mathematik, gilt Sir Isaac Newton als einer der größten Wissenschaftler aller Zeiten. Auch die Principia Mathematica wird als eines der wichtigsten wissenschaftlichen Werke eingestuft.

Leben und Werk

Tangentenproblems Newtons Vater, ein Landwirt, starb vor der Geburt Newtons. 1646 heiratete seine Mutter zum zweiten Mal und Isaac kam zu seiner Großmutter. Bald darauf starb auch sein Stiefvater, so dass Isaac nach Woolsthorpe zurückkehrte. Er besuchte die Grundschule in Grantham und mit 18 Jahren das Trinity College in Cambridge, das kurz nach dem Abschluss seines Studiums 1665 wegen einer Pestepidemie geschlossen werden musste. Also kehrte er abermals zurück in sein Elternhaus. 1666 stellte er seine Gravitationstheorie auf. Er schliff Linsen und baute ein später nach ihm benanntes Spiegelteleskop, das er dem König vorführte. Der König war beeindruckt und erkannte Newton an. Das war der erste Schritt zu seinem Ruhm. In einem Brief an die Royal Society erwähnte Newton im Zusammenhang mit dem Bau des neuartigen Teleskops gegenüber dem damaligen Sekretär Henry Oldenburg eine neue Theorie des Lichtes. 1672 veröffentlichte er seine Niederschrift "New Theory about Light and Colours" in den Philosphical Transactions der Royal Society auf Anfrage Oldenburgs, worin er unter anderem die Brechung des Lichts erläuterte. Diese Niederschrift rief große Diskussionen hervor. Besonders zwischen ihm und Robert Hooke herrschte ein angespanntes Verhältnis, da beide angesehene Wissenschaftler waren, doch grundverschiedene Meinungen hatten und jeder auf sein Recht pochte. In den "New Theory about Light and Colours" vertrat Newton die Korpuskeltheorie des Lichts, bei der er von einem Teilchenmodell ausging. Im Gegensatz zu René Descartes ging Newton jedoch davon aus, dass die Farben ursprüngliche Eigenschaften des Lichtes sind. Außerdem führte dies zu einem wiederum erbittert ausgetragenen Disput mit Christiaan Huygens und dessen Wellentheorie des Lichtes, welchen er 1715 durch Desaguliers vor der Royal Society für sich entscheiden ließ. Im Jahre 1800 (also lange nach beider Tod) führte Thomas Young jedoch weitere Experimente zu Gunsten der Wellentheorie durch. Heute sind beide Theorien in der Quantenmechanik mathematisch vereint.
Von 1675 bis 1682 befand sich Newton in einer Phase der Inaktivität und der Selbstzweifel. Danach stellte er das Gravitationsgesetz auf. Er schrieb eine weitere Niederschrift über seine physikalischen Entdeckungen, in der er auch das Problem löste, warum die Planeten elliptische Bahnen ziehen. 1687 schrieb er sein Hauptwerk, die "Philosophiae Naturalis Principia Mathematica" (Mathematische Prinzipien der Naturphilosophie). In diesem Werk vereinte er die Forschungen Galileo Galileis zur Beschleunigung und Johannes Keplers zu den Planetenbewegungen zu einer einheitlichen Theorie der Gravitation und legte die Grundsteine der klassischen Mechanik, indem er die drei Grundgesetze der Bewegung formulierte. Wieder folgte ein Streit mit Hooke über das Gravitationsgesetz. Grundgesetze der Bewegung Zwei Jahre später starb seine Mutter und Newton fing an, einen theologischen Briefwechsel mit dem englischen Philosophen John Locke zu führen. 1696 oder 1699 wurde er zum Direktor der Königlichen Münze in London ernannt. Sein hartes Vorgehen gegen Falschmünzer war berüchtigt. Drei Jahre später (1699) wurde er an der Pariser Akademie zu einem von acht auswärtigen Mitgliedern berufen. Im Jahr 1700 erfand er mit der Newton-Skala eine eigene Temperaturskala. 1703 folgte der Titel "Präsident der Royal Society", den er bis zum Ende seines Lebens innehatte. Ein Jahr danach starb sein Erzfeind Hooke und er konnte endlich seine "Opticks or a treatise of the reflections, refractions, inflections and colours of light" (Optik oder eine Abhandlung über die Reflexion, Brechung, Krümmung und die Farben des Lichtes) veröffentlichen. Am 16. April 1705 wurde er von Königin Anne wegen seiner Verdienste um die Wissenschaft zum Ritter geschlagen. Im selben Jahr begannen auch die Prioritätsschwierigkeiten mit Gottfried Wilhelm Leibniz über die Erfindung der Infinitesimalrechnung. In Newtons 1712 erschienenem Buch "Historia coelestis Britannica" verwendete dieser unautorisiert die von John Flamsteed stammenden sogenannten Flamsteed-Bezeichnungen, was ebenfalls einen Streit um das Urheberrecht nach sich zog. Er bezog dann ein herrschaftliches Haus, das ein kleines Observatorium beherbergte und studierte alte Geschichte, Theologie und Mystik. Ab 1707 wurde Newtons Haus von seiner Halbnichte Catherine Barton geführt. Nach seinem Tod im Jahr 1727 wurde er unter großen Feierlichkeiten in der Westminster Abbey beigesetzt. Sein Bild prangte von 1978 bis 1984 auf der englischen 1-Pfund-Note. Newton galt als recht zerstreut und bescheiden, reagierte jedoch häufig sehr scharf auf Kritik. Er lebte fast durchgängig in häuslicher Gemeinschaft mit anderen Männern. Es wird auch die Geschichte erzählt, dass Newton, der grübelnd unter einem Apfelbaum saß, ein Apfel auf den Kopf fiel, was ihn auf die Idee brachte, die Himmelsmechanik beruhe auf derselben Gravitation wie der Fall von Äpfeln auf die Erde. Dies geht jedoch nicht auf Newton selbst zurück, sondern auf Voltaire. Ob es sich wirklich so zugetragen hat, ist fraglich.

Forschung in Naturwissenschaft und Philosophie

Physik und Mathematik

Voltaire Newtons Forschungen auf dem Gebiet der Lichtbrechung (Optik) zeigten, dass ein Prisma weißes Licht in ein Farbenspektrum aufspalten kann. Aus seiner Arbeit schloss er, dass jedes Linsenteleskop unter der Dispersion des Lichtes leiden würde und schlug ein Spiegelteleskop vor, um die Probleme zu umgehen. Später wurden achromatische Linsenkombinationen aus Gläsern verschiedener Brechungseigenschaften entwickelt. Er leitete in der "Philosophiae Naturalis Principia Mathematica" das Gesetz der Gravitation ab und bewies dessen Bedeutung für die Keplerschen Gesetze, wodurch er in der Lage war die Planetenbewegungen nicht nur wie Johannes Kepler zu beschreiben, sondern erstmals auch zu begründen. Auch die Grundsteine der klassischen Mechanik, die drei Grundgesetze der Bewegung und die Konzepte von absoluter Zeit, absolutem Raum, der Fernwirkung und so auch indirekt das Konzept des Determinismus wurden von ihm gelegt. Zusammen waren dies die wesentlichen Grundprinzipien der Physik und als solche bildeten sie für über 200 Jahre die Basis des naturwissenschaftlichen Weltbildes vieler Generationen, bis hin zur Relativitätstheorie Albert Einsteins. Zusätzlich zu seinen fundamentalen Leistungen zur Physik ist er neben Gottfried Wilhelm Leibniz auch einer der Begründer der Infinitesimalrechnung und hat auch wichtige Beiträge zur Algebra erbracht. Nach Newton sind das newtonsche Näherungsverfahren und die SI-Einheit der Kraft (Newton), die newtonsche Axiome sowie die Newton-Cotes-Formeln benannt, außerdem der am 30. März 1908 von J. H. Metcalf in Taunton entdeckte Asteroid (662) Newtonia. Von Newton stammt auch die erste Skizze eines Gerätes zur Winkelmessung mit Hilfe von Spiegeln und somit die Grundidee für die ein halbes Jahrhundert später erfundenen Sextanten

Der Newtonsche Zeitbegriff

Newtonaller Dinge. Des Weiteren sei sie eine feststehende Größe, die für jeden und überall gleich sei und sich nie ändere.
Außerdem sei die Zeit so feststehend, dass sie von Anbeginn an geplant gewesen sein müsse, also auf einen Schöpfer hinweise. Die Zukunft, die Gegenwart und die Vergangenheit stünden also schon im vornherein fest, was im deterministischen Weltbild Newtons mündete. Dieses ist jedoch auch nicht konfliktfrei mit dem christlichen Konzept des freien Willens und zudem ein Teilaspekt des Theodizeeproblems.
Newtons Zeitverständis dominierte über 200 Jahre lang die Wissenschaft bis zu Albert Einsteins Relativitätstheorie und der Heisenbergschen Unschärferelation.

Weitere Arbeiten

Weniger bekannt als seine wissenschaftlichen Errungenschaften aus heutiger Sicht sind Newtons Arbeiten in der christlichen Theologie und in der Alchemie, einem der Vorgänger des modernen Naturwissenschaftsverständnisses. In der Theologie vertrat Newton eine antitrinitarische Ansicht. Neben seinen physikalischen Arbeiten verbrachte er auch viel Zeit mit der Suche nach dem Stein der Weisen.

Literatur


- Neal Stephenson: Quicksilver Goldmann, 2004, ISBN 3-442-54568-4 (Historischer Roman)

Weblinks


-
-
- [http://www.newtonproject.ic.ac.uk/ Newton-Projekt am Imperial College London (englisch)]
- [http://www.indiana.edu/~college/WilliamNewmanProject.shtml Projekt der Indiana University Newtons alchemistische Notizen zu dechiffrieren (englisch)]
- [http://www.isaac-newton-oberschule.de Isaac-Newton-Oberschule] Primärtexte:
- [http://burndy.mit.edu/Collections/Babson/ Babson Collection MIT (Originale Bücher und Manuskripte als pdf-Datei)] Newton, Isaac Newton, Isaac Newton, Isaac Newton, Isaac Newton, Isaac Newton, Isaac Newton, Isaac Newton, Isaac Newton, Isaac Newton, Isaac ja:アイザック・ニュートン ko:아이작 뉴턴 ms:Isaac Newton simple:Isaac Newton th:ไอแซก นิวตัน

4. Januar

Der 4. Januar (in Österreich: 4. Jänner) ist der 4. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben noch 361 (in Schaltjahren 362) Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 871 - Schlacht von Reading - Ethelred von Wessex kämpft gegen eine dänische Invasionsarmee
- 1248 - In Spandau bei Berlin unterzeichnet Markgraf Johann I. von Brandenburg die Gründungsurkunde der Stadt Neubrandenburg.
- 1698 - Der größte Teil des Palace of Whitehall, die Hauptresidenz der britischen Monarchen, wird durch ein Feuer zerstört.
- 1798 - Die Republik Mülhausen stimmt für ihren Beitritt zu Frankreich.
- 1880 - Der Chimborasso, einer der höchsten Gipfel der Anden (6310 m) wird zum ersten Mal von dem britischen Bergsteiger Edward Whymper bestiegen.
- 1896 - Utah wird 45. Bundesstaat der USA.
- 1947 - Die erste Ausgabe des politischen Magazins "Der Spiegel" erscheint in Hamburg.
- 1948 - Myanmar (Birma, Burma) gewinnt seine Unabhängigkeit von Großbritannien.
- 1950 - Israel erklärt Jerusalem zur Hauptstadt von Israel und verstößt damit gegen Beschlüsse der UNO.
- 1954 - Duisburg stellt als erste deutsche Stadt Parkuhren auf.
- 1958 - Nach 1.400 Erdumkreisungen stürzt Sputnik, der erste künstliche Erdsatellit, in dichtere Schichten der Erdatmosphäre und verglüht.
- 1960 - Großbritannien, Dänemark, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden und Schweiz gründen die EFTA
- 1998 - Israel. Außenminister David Levi tritt zurück.
- 1998 - Valdas Adamkus wird Staatspräsident in Litauen
- 2000 - Côte d'Ivoire. General Robert Guëi bildet eine Übergangsregierung
- 2000 - Italien nimmt diplomatische Beziehungen zu Nordkorea auf.
- 2002 - Der erste US-amerikanische Soldat stirbt in Afghanistan.

Wirtschaft


- 1911 - In Belgien beginnt ein zweiwöchiger Generalsteik der Bergleute.

Wissenschaft und Technik


- 1885 - Die erste erfolgreiche Appendektomie ("Blinddarmoperation") wird durchgeführt.
- 2001 - Die Version 2.4 des freien Betriebssystem-Kernels Linux wird veröffentlicht.
- 2004 - Landung der Mars-Landeeinheit der Raumsonde Spirit auf der Marsoberfläche.

Kultur


- 1890 - Uraufführung der Operette Der arme Jonathan von Karl Millöcker am Theater an der Wien in Wien.
- 1940 - Der Film "Früchte des Zorns" nach dem Roman von John Steinbeck wird in New York uraufgeführt.
- 1953 - Das Drama "Warten auf Godot" von Samuel Beckett wird in Paris uraufgeführt.
- 1968 - Premiere des Films "Zur Sache, Schätzchen"

Religion


- 1964 - Papst Paul VI. besucht als erster Papst das Heilige Land.

Katastrophen


- 1930 - Strandung des Panzerkreuzers "Edgar Quinet" (Frankreich) in der Nähe von Oran (Algerien). Die über 1000 Mann starke Besatzung kann gerettet werden. Totalverlust des Kreuzers
- 1970 - Ein Erdbeben der Stärke 7,5 in der Provinz Yunnan, Volksrepublik China, fordert rund 10.000 Tote
- 1970 - Die Frías-Talsperre in Argentinien, Provinz Mendoza, versagt. Durch die Flutwelle kommen bis zu 100 Menschen ums Leben.

Sport


- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren

Leichtathletik Leichtathletik]] Leichtathletik
- 1581 - James Ussher, irischer anglikanischer Theologe
- 1610 - Franz von Cramm, deutscher Hofbeamter
- 1643 - Isaac Newton, englischer Physiker, Astronom und Mathematiker
- 1675 - Liberat Weiß, deutscher Missionar und Märtyrer
- 1710 - Giovanni Battista Pergolesi, italienischer Komponist
- 1717 - Balthasar Ferdinand Moll, österreichischer Bildhauer
- 1720 - Johann Friedrich Agricola, deutscher Musiker, Komponist und Musikschriftsteller
- 1725 - Pjotr Alexandrowitsch Rumjanzew-Sadunaiski, russischer Feldmarschall
- 1731 - Karl Abraham Freiherr von Zedlitz, preußischer Minister, Regierungspräsident
- 1745 - Johann Jakob Griesbach, Professor für das Neue Testament in Jena
- 1747 - Johann Kaspar Coqui, Fabrikant und Magdeburger Kommunalpolitiker
- 1772 - Anton Friedrich Justus Thibaut, deutscher Rechtswissenschaftler
- 1779 - Alexander von der Mark, illegitimer Sohn König Friedrich Wilhelms II. von Preußen
- 1784 - Francois Rude, französischer Bildhauer
- 1785 - Jacob Grimm, deutscher Sprach- und Literaturwissenschaftler
- 1798 - Wilhelm Arnoldi, Bischof von Trier
- 1802 - Paul de Noailles, französischer Staatsmann und Historiker
- 1809 - Louis Braille, Erfinder der Blindenschrift (Brailleschrift)
- 1813 - Isaac Pitman, Ausarbeiter einer Kurzschrift
- 1822 - Georg Büchmann, deutscher Philologe
- 1827 - Peter Baumgras, deutsch-amerikansicher Maler
- 1839 - Carl Humann, deutscher Ingenieur, Architekt und Archäologe
- 1844 - Victor Blüthgen, Dichter und Schriftsteller
- 1848 - Katsura Tarō, 11., 13. und 15. Premierminister von Japan
- 1850 - Paul d'Abrest, böhmischer Schriftsteller mit französischer Staatsangehörigkeit
- 1852 - Mite Kremnitz, deutsche Schriftstellerin
- 1866 - Joel Hastings Metcalf, US-amerikanischer Astronom und Entdecker vieler Asteroiden
- 1868 - Rudolf Lebius, deutscher Journalist
- 1872 - Edmund Rumpler, österreichischer Flugzeugkonstrukteur
- 1874 - Josef Suk, tschechischer Komponist, Schwiegersohn Antonín Dvoráks
- 1874 - Svend Fleuron, dänischer Schriftsteller
- 1877 - Marsden Hartley, US-amerikanischer Maler
- 1878 - Gerdt von Bassewitz, deutscher Schriftsteller
- 1881 - Ernst Epstein, österreichischer Architekt
- 1881 - Wilhelm Lehmbruck, deutscher Bildhauer
- 1884 - Max Brose, Kaufmann und Industrieller
- 1888 - Walther Kossel, deutscher Physiker
- 1893 - Manuel Palau Boix, spanischer Komponist und Professor
- 1895 - Leroy Grumman, US-amerikanischer Konstrukteur und Flugzeugbauer
- 1896 - André Masson, französischer Maler
- 1899 - Alfred Sohn-Rethel, Volkswirtschaftler, Philosoph und Industriesoziologe
- 1901 - C. L. R. James, Kulturkritiker, Journalist, Theoretiker und Schriftsteller
- 1903 - Georg Elser, deutscher NS-Widerstandskämpfer
- 1905 - Wolfgang Fränkel, deutscher Jurist
- 1906 - Walter Reuter, deutscher Fotograf und Widerstandskämpfer
- 1907 - Arnold Dannenmann, Gründer des Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands
- 1907 - Willy Busch, deutscher Fußballspieler
- 1914 - Jane Wyman, US-amerikanische Schauspielerin
- 1916 - Willy Mattes, österreichischer Komponist, Arrangeur und Dirigent
- 1918 - Georg Kahn-Ackermann, deutscher Journalist und Politiker
- 1921 - Eberhard Cohrs, deutscher Komiker und Schauspieler
- 1921 - Friedrich Schütter, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1924 - Marianne Werner, deutsche Leichtathletin
- 1927 - Claus Jacobi (Journalist), deutscher Journalist
- 1927 - Hans Bentzien, SED-Funktionär und Minister für Kultur der DDR
- 1928 - Werner Felfe, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR
- 1929 - Amitai Etzioni, US-amerikanischer Soziologe
- 1929 - Arik Brauer, österreichischer Maler, Sänger und Dichter
- 1929 - Günter Schabowski, SED-Funktionär in der DDR
- 1929 - Herbert Vorgrimler, katholischer Theologe und Schüler von Karl Rahner
- 1930 - Christoph Albrecht, deutscher Organist, Dirigent und Komponist
- 1932 - Carlos Saura, spanischer Filmregisseur
- 1932 - Paul Virilio, Philosoph und Medienkritiker
- 1933 - Ilia II., georgisch-orthodoxer Patriarch
- 1934 - Hellmuth Karasek, deutscher Journalist, Buchautor und Literaturkritiker
- 1934 - Rudolf Schuster, zweiter Staatspräsident der Slowakei
- 1935 - Floyd Patterson, früherer US-amerikanischer Boxer
- 1935 - Walter Mahlendorf, deutscher Leichtathlet
- 1937 - Dyan Cannon, US-amerikanische Schauspielerin
- 1937 - Grace Bumbry, US-amerikanische Sopranistin
- 1937 - John Gormann, britischer Musiker
- 1938 - Gianni Vattimo, italienischer Philosph und Politiker
- 1940 - Brian D. Josephson, britischer Physiker, Nobelpreisträger
- 1940 - Gao Xingjian, chinesischer Schriftsteller
- 1940 - Helmut Jahn, deutsch-amerikanischer Architekt
- 1941 - George Pan Cosmatos, griechischer Filmregisseur
- 1942 - John McLaughlin (Musiker), britischer Musiker, Gittarist, Songwriter
- 1943 - Egon Schultz, Unteroffizier der Grenztruppen der DDR
- 1943 - Emil Zopfi, Schweizer Autor
- 1944 - Judy Winter, deutsche Schauspielerin
- 1944 - Reinhard Breymayer, deutscher Philologe
- 1945 - Richard R. Schrock, US-amerikanischer Chemiker
- 1946 - Arthur Conley, US-amerikanischer Sänger
- 1946 - Marek Borowski, polnischer Politiker
- 1950 - Christel Happach-Kasan, deutsche Politikerin und MdB
- 1951 - Barbara Ann Cochran, ehemalige US-amerikanische Skirennläuferin
- 1952 - Josef Cap, österreichischer Politiker
- 1952 - Michael Hoenig, deutscher Musiker, Fachrichtung Elektronische Musik.
- 1954 - Oleg Iwanowitsch Romanzew, russischer Fußballtrainer und Fußballspieler
- 1955 - Wolfgang Tiefensee, Oberbürgermeister von Leipzig
- 1956 - Bernard Sumner, Gitarrist und Keyboard-Spieler der Band Joy Division
- 1956 - Paul Linz, Fußball-Trainer
- 1956 - Rajvinder Singh, Autor
- 1957 - Patty Loveless, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1958 - Julian Sands, britischer Schauspieler
- 1958 - Marcel King, britischer Musiker
- 1958 - Matt Frewer, US-amerikanischer Schauspieler
- 1960 - Michael Stipe, US-amerikanischer Sänger und Musiker (R.E.M.)
- 1962 - Ingolf Viereck, deutscher Politiker
- 1962 - Natalja Botschina, russische Leichtathletin und Olympionikin
- 1963 - Edith Sitzmann, baden-württembergische Politikerin
- 1963 - Till Lindemann, deutscher Musiker
- 1964 - Alexander Fadejew (Eiskunstläufer), russischer Eiskunstläufer
- 1965 - Beth Gibbons, Sängerin der englischen Trip Hop-Gruppe Portishead
- 1965 - Cait O'Riordan, englische Sängerin
- 1965 - Guy Forget, ehemaliger französischer Tennisspieler
- 1965 - Julia Ormond, britische Schauspielerin
- 1966 - Deana Carter, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1968 - Andreas Weiß, deutscher Autor, Regisseur und Produzent
- 1968 - Ernst Mader, ehemaliger österreichischer Profifußballer
- 1969 - Markus Seidel, deutscher Schriftsteller
- 1973 - Tomy Temerson, deutscher Zitherspieler
- 1974 - Armin Zöggeler, italienischer Rodler
- 1974 - Danilo Hondo, deutscher Radrennfahrer
- 1974 - Paolo Bettini, italienischer Profi-Radrennfahrer
- 1975 - Sandra Kiriasis, deutsche Bobpilotin
- 1976 - August Diehl, deutscher Schauspieler
- 1976 - Bülent Ceylan, deutscher Comedian
- 1977 - David Millar, schottischer Radrennfahrer
- 1977 - Louisa Baileche, französische Sängerin, Tänzerin und Darstellerin
- 1978 - Alexander Weber, deutscher und argentinischer Sportler
- 1978 - Emily Deschanel, US-amerikanische Schauspielerin
- 1978 - Karine Ruby, französische Snowboarderin
- 1978 - Marius Ebbers, deutscher Fußballspieler
- 1979 - Bilica, brasilianischer Fußballspieler
- 1980 - Jaroslaw Popowytsch, ukrainischer Radrennfahrer
- 1980 - Miguel (Fußballspieler), portugiesischer Fußballspieler
- 1982 - Bernhard Kohl, österreichischer Radrennfahrer
- 1984 - Astrid Plessl, österreichische Gedächtnissportlerin, Weltmeisterin

Gestorben

Astrid Plessl Astrid Plessl
- 1013 - Der heilige Liawizio, Erzbischof von Hamburg
- 1162 - Der heilige Roger, Abt von Ellant
- 1182 - Friedrich I. von Brehna, Graf
- 1248 - Sancho II., König von Portugal
- 1309 - Angela von Foligno, Mystikerin
- 1428 - Friedrich I., Fürst von Sachsen aus dem Hause Wettin
- 1454 - Ralph Cromwell, englischer Staatsmann, Lord Treasurer
- 1517 - Vasco Núñez de Balboa, spanischer Entdecker
- 1546 - Camillo Boccaccino, italienischer Maler
- 1584 - Tobias Stimmer, schweizerischer Maler
- 1695 - François Henri de Montmorency-Bouteville, französischer Heerführer, Pair und Marschall von Frankreich
- 1707 - Ludwig Wilhelm, Markgraf von Baden, kaiserlicher Feldherr in den Türkenkriegen (Türkenlouis)
- 1752 - Gabriel Cramer, schweizerischer Mathematiker
- 1761 - Stephen Hales, englischer Physiologe und Physiker
- 1786 - Moses Mendelssohn, deutscher Philosoph jüdischen Glaubens
- 1793 - Bengt Lidner, schwedischer Dichter
- 1794 - Nicolas Luckner, deutscher General, Marschall von Frankreich
- 1810 - Clemens August von Merle, Weihbischof in Köln
- 1814 - Johann Georg Jacobi, deutscher Dichter und Publizist
- 1821 - Elisabeth Anna Bayley Seton, erste in den USA geborene Heilige
- 1825 - Ferdinand IV., König von Neapel
- 1839 - Jean Augustin Franquelin, französischer Kunstmaler
- 1841 - Thomas Rickman, britischer Architekt
- 1845 - Louis Leopold Boilly, französischer Maler
- 1849 - Franz Xaver Gabelsberger, entwickelte den Vorläufer der Deutschen Einheitskurzschrift
- 1858 - Rachel Felix, französische Schauspielerin
- 1871 - Vincent Adler, ungarischer Komponist
- 1877 - Cornelius Vanderbilt, US-amerikanischer Eisenbahn-Millionär
- 1880 - Anselm Feuerbach, deutscher Maler
- 1890 - Carlos Auersperg, österreichischer Politiker
- 1894 - Karl Freiherr von Hasenauer, österreichischer Architekt
- 1896 - Joseph Hubert Reinkens, katholischer Theologe und erster Bischof der Alt-Katholischen Kirche in Deutschland
- 1902 - Auguste Jauch, deutsche Philanthropin
- 1905 - Paul Pierre Henry, französischer Optiker und Astronom
- 1913 - Alfred Graf von Schlieffen, Generalfeldmarschall im Deutschen Reich
- 1913 - Fredrik Hjalmar Johansen, norwegischer Polarforscher
- 1915 - Anton von Werner, preußischer Historienmaler
- 1919 - Georg Graf von Hertling, deutscher Politiker und Philosoph
- 1920 - Benito Pérez Galdós, spanischer Schriftsteller
- 1941 - Henri Bergson, französischer Philosoph und Nobelpreisträger
- 1942 - Mel Sheppard, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1943 - Marina Michailowna Raskowa, sowjetische Pilotin
- 1944 - Kaj Munk, dänischer Schriftsteller und Pfarrer
- 1945 - Fritz Elsas, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer
- 1946 - Friedrich von Bodelschwingh der Jüngere, deutscher Theologe
- 1952 - Constant Permeke, belgischer Maler
- 1957 - Theodor Körner, österreichischer Politiker und Bundespräsident
- 1960 - Albert Camus, französischer Schriftsteller und Mitglied der französischen Résistance
- 1960 - Dudley Nichols, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1961 - Erwin Schrödinger, österreichischer Physiker, (Nobelpreis 1933)
- 1965 - Thomas Stearns Eliot, US-amerikanischer Dramatiker und Essayist, Nobelpreisträger
- 1968 - Augustinus Hieber, katholischer Pfarrer und bischöflicher Kommissär
- 1969 - Günther Jacoby, deutscher Philosoph
- 1975 - Carlo Levi, italienischer Schriftsteller, Maler und Politiker
- 1979 - Peter Frankenfeld, deutscher Schauspieler, Sänger und Entertainer
- 1986 - Christopher Isherwood, britischer Schriftsteller
- 1986 - Phil Lynott, englischer Bassist und Sänger
- 1988 - Friedrich Joloff, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 1988 - Lilly Laskine, französische Harfenistin
- 1990 - Vladimir Ussachevski, russisch-amerikanischer Komponist
- 1991 - Richard Maibaum, US-amerikanischer Drehbuchautor
- 1996 - Bob Flanagan, US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler
- 1996 - Maria Wimmer, deutsche Schauspielerin
- 2004 - Helena Ruzicková, tschechische Schauspielerin
- 2004 - Joan Aiken, britische Schriftstellerin
- 2005 - Robert Heilbroner, US-amerikanischer Volkswirtschaftler

Feier- und Gedenktage


- Nationalfeiertage:
  - Myanmar - Tag der Unabhängigkeit von Großbritannien, 1948
- Kirchliche Gedenktage:
  - Synaxis der 70 Apostel (orthodox)
  - orthodoxer Gedenktag des hl. Pudens

Siehe auch


- 3. Januar - 5. Januar
- 4. Dezember - 4. Februar
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0104 ja:1月4日 ko:1월 4일 simple:January 4

Lincolnshire

Lincolnshire [] ist eine Grafschaft in den East Midlands in England, die zweitgrößte nach Yorkshire. Lincolnshire grenzt an Norfolk, Cambridgeshire, Rutland, Leicestershire, Nottinghamshire, South Yorkshire, East Riding of Yorkshire und (nur für 19 Meter - Englands kleinste Grenze) an Northamptonshire. Der Verwaltungssitz ist Lincoln. Die hauptsächlich landwirtschaftlich geprägte Grafschaft erstreckt sich von der südlichen Grenze mit Norfolk bis zum Humber im Norden, an der Grenze zu Yorkshire. Von flachem Marschland über eine hügelige Heidelandschaft (Lincolnshire Wolds) zieht sich die Grafschaft bis zur Tiefebene in der Nähe des Fischereihafens Grimsby.

Geschichte

Lincolnshire entstand durch die Vereinigung der Gebiete des früheren Königreichs Lindsey mit dem Borough Stamford, das zu Danelag gehörte. Einige Zeit wurde die gesamte Grafschaft Lindsey genannt, als solche ist sie auch im Domesday Book verzeichnet. Später wurde nur noch der nördliche Kern Lindsey um Lincoln herum Lindsey genannt und wurde damit neben Teilen von Holland im Südosten und Kesteven im Südwesten einer der drei Teile von Lincolnshire. 1888 wurde in Lindsey, Holland und Kesteven jeweils ein Rat der Grafschaft eingerichtet. Dabei blieb es, bis 1974 Holland, Kesteven und der größte Teil von Lindsey als Lincolnshire vereinigt wurde, während der nördliche Teil, mit Scunthorpe and Grimsby zur neu gebildeten Grafschaft Humberside kamen. Durch eine weitere Kommunalreform wurde Humberside 1996 aus Lincolnshire herausgelöst und mit den südlich des Humber liegenden Gebietsteilen zu zwei selbständigen Stadtkreisen (Unitary Authorities), nämlich North Lincolnshire und North East Lincolnshire. Diese sind nur noch für zeremonielle Zwecke ein Teil von Lincolnshire; die Grafschaft hat dort aber keine Polizeigewalt. Die verbleibenden Distrikte von Lincolnshire sind Boston, East Lindsey, Lincoln, South Holland, South Kesteven, North Kesteven und West Lindsey.

Städte und Orte


- Alford, Alkborough
- Billinghay, Boston, Bourne, Brandon, Branston, Burgh le Marsh
- Caistor, Chapel St. Leonards, Cherry Willingham, Coningsby, Croft, Crowland
- Deeping St. James
- Folkingham
- Gainsborough, Grantham
- Heckington, Holbeach, Horncastle
- Ingoldmells
- Leasingham, Lincoln, Long Sutton, Louth
- Mablethorpe, Market Deeping, Market Rasen, Marston, Martin
- Nettleham, Normanton, North Thoresby
- Pinchbeck
- Reepham, Rothwell
- Saltfleet, Scopwick, Sibsey, Skegness, Sleaford, Spalding, Spilsby, Stamford, Sutton Bridge
- Twenty
- Whitton, Woodhall Spa, Woolsthorpe-by-Belvoir, Woolsthorpe-by-Colsterworth

Berühmte Personen


- König Heinrich IV.
- John Franklin, Polarforscher
- Margaret Thatcher, frühere Premierministerin
- Matthew Flinders, Forschungsreisender
- Colin Dexter, Schriftsteller
- Jennifer Saunders, Schauspielerin

Sehenswürdigkeiten


- Alford Manor House
- Alford Windmühle
- Alkborough Turf Maze
- Ayscoughfee Hall
- Belton House
- Cogglesford Wassermühle
- Crowland Abbey
- Doddington Hall
- East Lighthouse, Sutton Bridge - früherer Wohnsitz von Sir Peter Scott
- Gainsthorpe
- Grimsthorpe Castle
- Harlaxton Manor
- Heckington Windmühle
- Lincoln Castle
- Kathedrale von Lincoln
- Normanby Hall
- Tolethorpe Hall
- Gibraltar Point
- Fluss Ancholme
- The Wash

Sonstiges

In der Nähe von Donington on Bain befindet sich der Belmont Sendemast, das höchste Bauwerk im Gebiet der EU.

Weblinks


- [http://www.lincolnshire.gov.uk/ Lincolnshire County Council]
- [http://www.thelincolnshiresite.com/lincolnshire/start.shtml The Lincolnshire Site]
Kategorie:Englische Grafschaft

31. März

Der 31. März ist der 90. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 91. in Schaltjahren) - somit verbleiben 275 Tage bis zum Jahresende. .

Ereignisse


- 307 - Nach der Scheidung von Minerva heiratet Konstantin der Große Fausta, die Tochter des abgedankten römischen Kaisers Maximian.
- 1282 - Beginn der Sizilianischen Vesper.
- 1794 - Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder: Georges Jacques Danton, zuerst als Held der französischen Revolution gefeiert, wird wegen einer angeblichen Verschwörung verhaftet.
- 1854 - Der Friede von Kanagawa wird zwischen den USA und Japan geschlossen und öffnet ersteren die Handelshäfen Shimoda und Hakodate.
- 1866 - Die spanische Marine beschießt den Hafen von Valparaíso in Chile.
- 1885 - Großbritannien erklärt Bechuanaland zum britischen Protektorat.
- 1889 - In Paris wird der Eiffelturm eingeweiht.
- 1905 - Die erste Marokkokrise wird ausgelöst, nachdem Kaiser Wilhelm II. von Deutschland in Tanger ein deutsches Mitspracherecht in Marokko einfordert und damit Frankreich und Großbritannien vor den Kopf stößt.
- 1909 - Serbien anerkennt die österreichische Annexion von Bosnien und Herzegowina.
- 1917 - Die Todesstrafe wird in Russland von der provisorischen Regierung abgeschafft.
- 1917 - Die USA übernehmen die Jungferninseln nach einer Zahlung von 25 Millionen US-Dollar von Dänemark.
- 1933 - In Österreich verbietet das austrofaschistische Regime den Republikanischen Schutzbund.
- 1939 - Freundschafts- und Nachbarschaftsvertrag zwischen Italien und San Marino
- 1948 - Das bis heute geltende Autonomiegesetz für die Färöer tritt in Kraft.
- 1959 - Der 14. Dalai Lama, Tenzin Gyatso, überquert die Grenze zu Indien und erhält politisches Asyl.
- 1964 - Brasilien. Militärputsch. General Humberto Castelo Branco wird Staatspräsident.
- 1966 - die Parlamentswahlen in Großbritannien enden mit einem deutlichen Sieg der Labour Party.
- 1979 - Abzug der letzten britischen Truppen von Malta
- 1979 - Bei einer Volksabstimmung im Iran entscheiden sich angeblich 99 % der Bürger gegen die Monarchie.
- 1991 - Der Warschauer Pakt wird aufgelöst.
- 1991 - In Albanien finden die ersten freien Wahlen statt.
- 1992 - Deutschland. Bundesverteidigungsminister Gerhard Stoltenberg tritt zurück.
- 1998 - Beginn der Verhandlungen über Estlands EU-Beitritt
- 1999 - Angola. Die Beobachter der Vereinten Nationen werden abgezogen.
- 2001 - In Nauru wird Staatspräsident Bernard Dowiyogo durch ein Misstrauensvotum gestürzt, da ihm Korruption und die Begünstigung von Geldwäsche vorgeworfen werden.
- 2001 - Nach dem offiziellen Ende der Volkszählung in Indien wird bekannt gegeben, dass das Land 1,027 Milliarden Einwohner hat.

Wirtschaft


- 1840 - In den USA wird für öffentliche Bedienstete der 10-Stunden-Tag eingeführt.

Wissenschaft und Technik


- 1966 - Die Sowjetunion startet Luna 10, die als erster Satellit den Mond umkreisen wird.
- 1970 - Explorer 1 taucht nach 12 Jahren im All wieder in die Erdatmosphäre ein.
- 1994 - Die Wissenschaftszeitschrift Nature berichtet von der Entdeckung des ersten vollständigen Schädels des Australopithecus afarensis in Äthiopien.

Kultur


- 1745 - Die Ballettkomödie "Platée" von Jean-Philippe Rameau wird in Versailles uraufgeführt.
- 1841 - Uraufführung der 1. Sinfonie ("Frühlingssinfonie") von Robert Schumann durch das Gewandhausorchester Leipzig, Dirigent ist Felix Mendelssohn Bartholdy.
- 1930 - Mit dem Hays Code werden in den USA strenge Richtlinien für die Behandlung von Sex, Gewalt und Religion in US-amerikanischen Filmen erlassen.
- 1943 - Das Musical "Oklahoma!" von Richard Rodgers wird im New Yorker Saint James Theatre uraufgeführt.

Religion

Katastrophen


- 1931 - Ein Erdbeben zerstört Managua in Nicaragua und fordert 2.000 Todesopfer.
- 1986 - Nahe Mexiko-Stadt. Nach einem Feuer an Bord prallt eine Boeing 727 der Mexicana gegen einen Berg. Alle 166 Passagiere sterben.
- 1995 - Bukarest, Rumänien. Ein Richtung Brüssel, Belgien gestarteter Airbus A310 der Tarom stürzt kurz nach dem Start ab. Ein Triebwerk war auf Startleistung geblieben, während das zweite in den Leerlauf ging, was die Piloten nicht beheben konnten. Alle 60 Insassen sterben.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1980 - Larry Holmes gewnnt den Box-Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Leroy Jones im Caesars Palace, Las Vegas durch technischen KO.
- 1997 - Martina Hingis wird als jüngste Tennisspielerin (als 16-jährige) Nummer 1 in der WTA-Rangliste.

Geboren

WTA
- 1499 - Pius IV., Papst von 1559-1565
- 1519 - Heinrich II. von Frankreich, französischer König
- 1596 - René Descartes, französischer Philosoph
- 1621 - Andrew Marvell, englischer Dichter
- 1637 - Anne Hyde, erste Frau von James II. (England)
- 1656 - Marin Marais, französischer Gambist und Komponist
- 1675 - Benedikt XIV., Papst 1740-1758
- 1723 - Friedrich V. (Dänemark), König von Dänemark und Norwegen
- 1732 - Joseph Haydn, österreichischer Komponist
- 1788 - Rama III., König von Siam
- 1818 - Raiffeisen Friedrich-Wilhelm, Gründer der Genossenschaftsbewegung, Bürgermeister von Flammersfeld ab 1848
- 1819 - Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst, deutscher Reichskanzler
- 1848 - Robert Planquette, französischer Komponist
- 1864 - Karl Bonhoeffer, deutscher Psychiater
- 1870 - George Holt Thomas, britischer Verleger und Luftfahrtpionier
- 1872 - Alexandra Kollontai, russische Revolutionärin und Diplomatin
- 1872 - Arthur Griffith, Gründer der irischen Partei Sinn Féin
- 1872 - Sergei Diaghilew, russischer Balletttänzer
- 1878 - August Winnig, deutscher Gewerkschafter und Schriftsteller
- 1885 - Jules Pascin, französischer Maler
- 1886 - Tadeusz Kotarbiński, polnischer Philosoph des Lemberg-Warschauer Kreises
- 1889 - Muriel Hazel Wright, US-amerikanische Historikerin
- 1889 - Adolf Jäger, deutscher Fußballspieler
- 1890 - William Lawrence Bragg, britischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1915)
- 1893 - Clemens Krauss, österreichischer Dirigent
- 1895 - John Jay McCloy, US-amerikanischer Hoher Kommissar in Deutschland
- 1895 - Otto Griebel, deutscher Maler der Neuen Sachlichkeit
- 1900 - Bernhard Bauknecht, deutscher Politiker
- 1904 - Harry Buckwitz, deutscher Regisseur
- 1906 - Shinichiro Tomonaga, japanischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1965)
- 1908 - Ferry Dusika, österreichischer Radrennfahrer
- 1911 - Elisabeth Grümmer, deutsche Sängerin
- 1912 - Hermann Höcherl, deutscher Politiker
- 1914 - Emil Kemmer, deutscher Politiker
- 1914 - Octavio Paz, mexikanischer Schriftsteller und Diplomat
- 1920 - Rolf Boysen, deutscher Schauspieler
- 1925 - Bernhard Heisig, deutscher Maler und Grafiker
- 1927 - César Chávez, Gründer der US-amerikanischen Landarbeitergewerkschaft
- 1927 - Wladimir Sergejewitsch Iljuschin, sowjetischer Pilot
- 1927 - Eduardo Martínez Somalo, katholischer Kardinal und Camerlengo
- 1928 - Lefty Frizzell, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1929 - Helmut Rothemund, deutscher Politiker
- 1930 - Julián Herranz Casado, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1932 - Nagisa Oshima, japanischer Filmregisseur
- 1933 - Anita Carter, Country- und Folk-Sängerin
- 1933 - Gerhard Ruhbach, deutscher Theologe und Kirchengeschichtler
- 1934 - Carlo Rubbia, italienischer Physiker (Nobelpreis für Physik 1984)
- 1934 - John D. Loudermilk, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 1934 - Shirley Jones, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1935 - Adolf Dresen, deutscher Theaterregisseur
- 1935 - Herb Alpert, US-amerikanischer Musiker
- 1935 - Richard Chamberlain, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1936 - Marge Piercy, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1937 - Hartmut Lange, deutscher Schriftsteller
- 1938 - Dietmar Schlee, deutscher Politiker
- 1939 - Karl-Heinz Schnellinger, deutscher Fußballspieler
- 1939 - Swiad Gamsachurdia, georgischer Politiker, erster Präsident Georgiens
- 1939 - Volker Schlöndorff, deutscher Filmemacher und Regisseur
- 1940 - Erwin Marschewski, deutscher Politiker und MdB
- 1940 - Timm Ulrichs, deutscher Künstler
- 1941 - Alfred Paul Schmidt, österreichischer Schriftsteller
- 1941 - Heinz Putzhammer, Vorstandsmitglied des DGB
- 1943 - Christopher Walken, US-amerikanischer Schauspieler
- 1944 - Rod Allen, britischer Gitarrist und Sänger
- 1946 - Allan Nichol, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - Klaus Wolfermann, deutscher Leichtathlet
- 1947 - Al Goodman, US-amerikanischer Sänger
- 1948 - Al Gore, US-amerikanischer Politiker (Vizepräsident unter Bill Clinton)
- 1948 - Mike Ralphs, britischer Musiker
- 1948 - Thijs Van Leer, niederländischer Musiker und Sänger
- 1950 - András Adorján, ungarischer Schachspieler
- 1950 - Richard Hughes (Musiker), britischer Musiker
- 1955 - Angus Young, schottischer Musiker
- 1958 - Pat McGlynn, britischer Musiker
- 1962 - Olli Rehn, finnischer Politiker
- 1964 - Jürgen Wegmann, ehemaliger Fußballspieler
- 1965 - Oliver Rohrbeck, deutscher Synchron- und Hörspielsprecher
- 1966 - Roger Black, britischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer, sowie TV-Moderator und Motivator
- 1968 - Christian Liebig, deutscher Journalist
- 1971 - Ewan McGregor, schottischer Schauspieler
- 1972 - Alejandro Amenábar, chilenischer Filmregisseur
- 1975 - Bettina Zimmermann, Model und Schauspielerin
- 1976 - Colin Farrell, irischer Schauspieler

Gestorben


- 32 v. Chr. - Titus Pomponius Atticus, römischer Ritter
- 1328 - Karl IV. (Frankreich), König von Frankreich von 1322 bis 1328
- 1341 - Iwan I., Fürst von Moskau und Großfürst von Wladimir
- 1567 - Philipp I. (Hessen), war Landgraf von Hessen (1509/1518-1567)
- 1616 - Johann Adolf, Fürstbischof von Lübeck und Bischof, Bremen und Hamburg
- 1621 - Philipp III., König von Spanien und Portugal
- 1631 - John Donne, englischer Schriftsteller
- 1671 - Anne Hyde, erste Frau James Stuarts, des Herzogs von York
- 1703 - Johann Christoph Bach, Sohn von Heinrich Bach, deutscher Komponist
- 1722 - Campegius Vitringa, reformierter Theologe
- 1727 - Isaac Newton, britischer Philosoph und Mathematiker
- 1765 - Anna Constantia Gräfin von Cosel, Mätresse August des Starken
- 1831 - Johann Wilhelm Xhonneux, wallonischer Landwirt und Chronist
- 1837 - John Constable, britischer Landschaftsmaler
- 1841 - George Green, britischer Mathematiker und Physiker
- 1843 - Thomas Fowler, Mathematiker und Erfinder
- 1855 - Charlotte Brontë, britische Schriftstellerin
- 1868 - Jacob Ludwig Theodor Reh, deutscher Politiker
- 1869 - Allan Kardec, Begründer des Spiritismus
- 1873 - Wilhelm Stern, deutscher Pädagoge
- 1877 - Antoine-Augustin Cournot, französischer Mathematiker und Wirtschaftstheoretiker
- 1880 - Henryk Wieniawski, polnischer Violinist und Komponist
- 1884 - Konrad Deubler, österreichischer Landwirt, Bäcker, Gastwirt und Bürgermeister von Goisern
- 1885 - Franz Abt, deutscher Komponist und Kapellmeister
- 1888 - Jean Marie Guyau, französischer Philosoph
- 1898 - Eleanor Marx, deutsch-englische Sozialistin und jüngste Tochter von Karl Marx
- 1913 - John Pierpont Morgan, US-amerikanischer Unternehmer und Bankier
- 1914 - Christian Morgenstern, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1914 - Hubert von Herkomer, englischer Maler, Bildhauer, Musiker und Schriftsteller
- 1915 - Wyndham Halswelle, britischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1917 - Emil Adolf von Behring, deutscher Bakteriologe und Serologe, Nobelpreisträger
- 1920 - Lothar von Trotha, deutscher General der Infanterie
- 1920 - Paul Bachmann, deutscher Mathematiker
- 1928 - Gustave Ador, Schweizer Politiker
- 1929 - Evaristo Lucidi, italienischer Kardinal
- 1930 - Emil Krebs, deutsches Sprachgenie
- 1945 - Hans Fischer, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1947 - Georg Ledebour, deutscher Politiker
- 1948 - Egon Erwin Kisch, Journalist und Reporter
- 1949 - Friedrich Bergius, deutscher Chemiker, Nobelpreisträger
- 1953 - Jack Akkersdijk, niederländischer Fußballspieler
- 1953 - Walter Schellenberg, Chef der militärischen Geheimdienste im Dritten Reich
- 1959 - Johann Heinrich Suhrkamp, gründete 1950 den Suhrkamp Verlag
- 1963 - Heinrich-Wilhelm Ruhnke, deutscher Politiker
- 1965 - Ernst Kirchweger, das erste politische Todesopfer in Österreich nach 1945
- 1965 - Philip Showalter Hench, US-amerikanischer Arzt
- 1968 - Elly Ney, deutsche Pianistin und Musikpädagogin
- 1968 - Skeets McDonald, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1969 - Gustav Fuchs, deutscher Politiker
- 1971 - Michael Browne, katholischer Geistlicher
- 1973 - Kurt Thomas, deutscher Komponist und Chorleiter
- 1974 - Karl Hohmann, deutscher Fußballspieler
- 1978 - Charles Best, US-amerikanischer Physiologe und Biochemiker
- 1978 - Charles Herbert Best, US-amerikanischer Physiologe
- 1983 - Karandasch, russischer Clown
- 1986 - O'Kelly Isley, US-amerikanischer Sänger
- 1986 - Paulus Rusch, Bischof der Diözese Innsbruck
- 1988 - William McMahon, australischer Politiker und Premierminister
- 1989 - John Jay McCloy, US-amerikanischer Politiker, Bankier und Jurist
- 1993 - Brandon Lee, US-amerikanischer Schauspieler
- 1994 - Léon Degrelle, belgischer Faschist
- 1997 - Friedrich Hund, deutscher Physiker
- 2000 - Gisèle Freund, deutsche Fotografin und Soziologin
- 2001 - Clifford Glenwood Shull, Physiker
- 2003 - Emmanuel Ghent, US-amerikanischer Komponist
- 2003 - H. M. S. Coxeter, britisch-kanadischer Mathematiker
- 2004 - Hedi Lang, Schweizer Politikerin
- 2004 - Hedwig Pistorius, österreichische Schauspielerin
- 2004 - René Gruau, italienischer Graphiker
- 2005 - Terri Schiavo, US-amerikanische Komapatientin

Feier- und Gedenktage

Siehe auch


- 30. März - 1. April
- 31. Januar - 30. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0331 ja:3月31日 ko:3월 31일 simple:March 31 th:31 มีนาคม

1727

Ereignisse

Kultur


- 7. Januar: Uraufführung des Dramas Lucio Vero, imperator di Roma von Attilio Ariosti am King's Theatre in London
- 6. Februar: Uraufführung der Oper Don Chisciotte in corte della duchessa von Antonio Caldara am Teatrino di corte in Wien
- 21. Oktober: Uraufführung des Melodrams Teuzzone von Attilio Ariosti am King's Theatre in London

Geboren


- 2. Januar: James Wolfe, britischer General, Sieger in der Schlacht auf der Abraham-Ebene († 1759)
- 25. Februar: Armand-Louis Couperin, Komponist und Organist († 1789)
- 7. März: André Morellet, französischer Ökonom und Schriftsteller († 1819)
- 28. März: Maximilian III. Joseph, Kurfürst von Bayern von 1745 bis 1777
- 10. April: Samuel Heinicke, wurde als Pädagoge und 'Erfinder' der Deutschen Methode der Gehörlosenpädagogik bekannt († 1790)
- 25. April: Pasquale Anfossi, italienischer Kapellmeister und Komponist († 1797)
- 29. April: Jean Georges Noverre, französischer Tänzer und Choreograph († 1810)
- 10. Mai: Anne Robert Jacques Turgot, französischer Staatsmann und Ökonom der Vorklassik († 1781)
- 14. Mai: Thomas Gainsborough, englischer Maler († 1788)
- 23. August: Friedrich Hartmann Graf, deutscher Komponist († 1795)
- 9. Oktober: Étienne Charles de Loménie de Brienne, französischer Politiker und Kleriker († 1794)
- 22. November: Ercole III. d'Este, Sohn des Herzogs Francesco III. d'Este († 1803)
- 26. November: Artemas Ward, amerikanischer Generalmajor im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg und US-amerikanischer Politiker († 1800)

Gestorben


- 31. März: Isaac Newton, englischer Physiker (
- 1643)
- 18. April: Matthias Steinl, österreichischer Architekt und Bildhauer (
- um 1644)
- 17. Mai: Katharina I. (Russland), Zarin von Russland 1725–1727 (
- 1683)
- 26. Mai: Francesco Farnese, zweiter Sohn des Herzogs Ranuccio II. Farnese (
- 1678)
- 8. Juni: August Hermann Francke, deutsche Theologe und Sozialpädagoge (
- 1663)
- 11. Juni: Georg I., englischer König (
- 1660)
- 14. August: William Croft, britischer Organist und Komponist (
- 1678)
- 18. August: Franz Anton Freiherr von Landsberg, General und Gouverneur der Stadt Münster (
- 1656)
- 11. November: Johann Andreas Eisenbarth, wandernder Chirurg und Augenarzt (
- 1663)
- Johannes von Brunner, Schweizer Arzt (
- 1653)
- August: Aert de Gelder, holländischer Maler (
- 1645) ko:1727년

Gregorianischer Kalender

Der gregorianische Kalender, benannt nach Papst Gregor XIII., ist der heute in den meisten Teilen der Welt gültige Kalender.

Gregorianische Kalenderreform

Kalender Das erste Konzil von Nizäa bestimmte im Jahre 325, dass das Osterfest immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlings-Anfang (bezogen auf Jerusalem) gefeiert werden sollte. Das astronomische Ereignis des Primar-Äquinoktiums (Frühlings-Tagundnachtgleiche der nördlichen Hälfte unseres Planeten) fand im Konzilsjahr 325 am 21. März statt, und die julianische Schalttagsregelung wurde damals noch nicht als verbesserungsbedürftig erkannt. Der damals gültige julianische Kalender ging von einem mittleren Sonnenjahr von 365,25 Tagen aus und glich die Differenz (bezogen auf 365 Tage) von annähernd 6 Stunden alle vier Jahre durch die Einfügung eines Schalttags aus. Gegenüber dem vom tatsächlichen Gang der Himmelsmechanik astronomisch vorgegebenen Sonnenjahr, das im Jahre 2000 auf 365,242190517 Tage bestimmt wurde -also etwa 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 45,25 Sekunden- war das Jahr des julianischen Kalenders also etwas mehr als 11 Minuten zu lang. Bis ins 16. Jahrhundert, zur Zeit Papst Gregors XIII., hatte sich dieser Fehler so ausgewirkt, dass das Primar-Äquinoktium im Jahr 1582 schon am 11. März stattfand. Diese Verschiebung des Kalenders war jedoch schon längere Zeit vorher offenkundig geworden. Seit dem 14. Jahrhundert wurden immer wieder Vorschläge für eine Kalenderreform unterbreitet – u. a. durch Nikolaus von Kues, Regiomontanus und Nikolaus Kopernikus. Diese waren aber stets abgelehnt worden. Gleichwohl bildeten Kopernikus' Werk De Revolutionibus Orbium Coelestium (»Von den Umdrehungen der Himmelskörper«) sowie die prutenischen Tafeln von Erasmus Reinhold die Basis für die schließlich von Papst Gregor XIII. dekretierte Reform. Um die Frühlings-Tagundnachtgleiche wieder mit dem 21. März in Übereinstimmung zu bringen und Ostern wieder am richtigen Tage feiern zu können, folgte der Papst dem Vorschlag des Mediziners und Hobby-Astronomen Aloisius Lilius und bestimmte, dass im Jahre 1582 zehn Tage übersprungen werden sollten. Daher folgte in einigen römisch-katholischen Ländern auf den 4. Oktober gleich der 15. Oktober – die Abfolge der Wochentage blieb dabei jedoch unverändert. Damit fand das Primar-Äquinoktium dort im Folgejahr 1583 wieder am 21. März statt; die Zeitrechnung innerhalb des Christentums war jedoch nicht mehr einheitlich. Damit war die Ausgangslage, wie sie zur Zeit des Konzils bestand, wieder ungefähr hergestellt. Um ein erneutes Abrücken des 21. März vom Zeitpunkt des Primar-Äquinoktiums für alle Zukunft zu vermeiden, legte der neue gregorianische Kalender die Dauer des mittleren Sonnenjahrs auf 365,2425 statt wie bisher auf 365,25 Tage fest. Diese Verkürzung erfolgte dadurch, dass – abweichend von der Schaltregel des julianischen Kalenders – die Jahre keinen Schalttag haben, deren Zahl zwar ohne Rest durch 100, nicht aber durch 400 geteilt werden kann. Weil bis zur ersten Anwendung dieser neuen Ausnahmeregel im Jahre 1700 noch 117 Jahre vergingen, hat sich der Kalender gegenüber dem astronomischen Ereignis des Primar-Äquinoktiums im Durchschnitt wieder um 1 Tag verrückt. Seither pendelt es zwischen dem 19. und 21. März.

Die Schaltregeln


- Nach der grundsätzlich weiterhin gültigen Julianischen Schaltregel weisen Jahre, deren Zahlen durch 4 dividiert natürliche Zahlen ergeben, im Februar einen 29. Tag (“Schalttag“) auf und umfassen dadurch als Schaltjahre 366 Tage.
- Die Gregorianische Schaltregel bestimmt hiervon drei Ausnahmen : Keine Schaltjahre sind diejenigen Säkular-Jahre (Jahre, deren Zahl am Ende zwei Nullen aufweist), deren Zahl durch 400 dividiert keine natürliche Zahl ergibt.(Deshalb waren die Jahre 1700, 1800 und 1900 keine Schaltjahre, und auch die Jahre 2100, 2200 und 2300 werden keine Schaltjahre sein.) oder:
- Ist die Jahreszahl durch 4 teilbar, aber nicht durch 100, dann ist es ein Schaltjahr mit 366 Tagen. Beispiele: 1980, 1972, 1720.
- Ist die Jahreszahl durch 100 teilbar, aber nicht durch 400, dann ist das Jahr ein gewöhnliches Gemeinjahr und hat nur 365 Tage, z. B. in den Jahren 1700, 1800 und 1900 oder ferner 2100.
- Ist die Jahreszahl durch 400 teilbar, ist das Jahr ein Schaltjahr. Die Jahre 1600 und 2000 waren – in Übereinstimmung mit der Julianischen Schaltregel – Schaltjahre zu 366 Tagen.

Einführung des gregorianischen Kalenders in verschiedenen Ländern

Nur wenige Länder wie Spanien oder Portugal übernahmen den gregorianischen Kalender tatsächlich am 4./15. Oktober 1582. Die meisten römisch-katholischen Länder Europas folgten in den nächsten Jahren, während die protestantischen Länder den neuen Kalender, weil vom Papst dekretiert, zunächst ablehnten. Beispielsweise führten ihn die meisten katholischen Kantone der Schweiz 1584 ein, das Wallis jedoch erst 1655. Dort folgte damals auf den 28. Februar der 11. März. Die evangelischen Territorien des Deutschen Reichs übernahmen den gregorianischen Kalender erst 1700. Auf den 18. Februar folgte dort unmittelbar der 1. März 1700. Zuvor mussten beispielsweise Verträge zwischen katholischen und protestantischen Fürsten mit beiden Daten versehen werden, etwa als 5./15. Oktober 1582. Um die Jahreswende differierten die Jahreszahlen zwischen den Gebieten des alten und neuen Kalenders. Aus dieser Zeit stammt der Ausdruck »zwischen den Jahren« für die Tage nach Weihnachten. Die reformierten Orte der Schweiz folgten ein Jahr später, allerdings mit drei Ausnahmen: Der protestantische Halbkanton Appenzell Ausserrhoden und die protestantischen Teile von Glarus und Graubünden. Der offizielle Übergang zum neuen Kalender sollte dort bis 1812 dauern; der alte Kalender blieb aber noch länger in der Bevölkerung lebendig. Die Appenzeller Silvesterkläuse werden noch immer am