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Social Distortion
Social Distortion (werden auch oft Social D abgekürzt) sind eine Punkrock-Band.
Geschichte
Die Band wurde 1979 von ihrem damals 17-jährigen Frontmann und Leadsänger Mike Ness als Teenager in Fullerton, Orange County/Kalifornien gegründet. Sie zählen somit zu den amerikanischen Punkrock-Bands der ersten Stunde. Stark beeinflusst von Rock'n'Roll, Rockabilly, Blues und Country fanden sie schnell zu einem eigenen, unverwechselbaren Stil.
Anfangs spielten sie mit anderen Bands aus Orange County, wie zum Beispiel the Adolescents, Agent Orange (Band), X und Black Flag die kalifornische Küste hoch und runter, wodurch sie schnell einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangten.
1982 starteten sie zusammen mit den Bands Youth Brigade aus San Francisco und Minor Threat aus Washington, D.C. ihre erste Tournee durch die USA und Kanada, welche auf Film festgehalten wurde. Das Ergebnis ist die Dokumentation "Another State of Mind", die als eine der besten über die frühe Punkrock-Bewegung Amerikas gilt.
Ihr erstes reguläres Album "Mommy´s little Monster" von 1983 gilt als ein grundlegender Meilenstein in der Geschichte der amerikanischen Punkrock-Bewegung.
Bis 1985 spielten Social Distortion weiterhin Konzerte, bis Mike Ness sich nach einer Reihe von kurzen Krankenhaus- und Gefängnisaufenthalten endgültig einem Drogenentzugsprogramm unterzog. Somit wurde es auch für einige Zeit sehr ruhig um die Band.
1988 meldete sich die Band mit einem geheilten Mike Ness mit dem stark von Country beeinflussten Album "Prison Bound" zurück.
Es folgten die weiteren Alben "Social Distortion" (1990) und "Somewhere between Heaven and Hell" (1992).
Ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht die Band 1996 mit dem Album "White Light, White Heat, White Trash" und der Singleauskopplung "I was wrong", die beide weit nach oben in die amerikanischen Independent-Charts vordringen. 1998 erscheint mit "Live at the Roxy" ein eindrucksvolles Livealbum.
Im Frühjahr 2000 erlag im Alter von nur 38 Jahren unerwartet der langjährige Gitarrist Dennis Danell einem Schlaganfall.
Im September 2004 erschien das erste Studioalbum der Band seit acht Jahren mit dem Titel "Sex, Love and Rock'n' Roll" sowie die Live-DVD "Live in Orange County".
Es gibt einige Gerüchte, die sagen, daß das Band ein neues Album einmal 2006 notiert.
Zu ihren bekanntesten Liedern zählen wahrscheinlich "Don't drag me down", "I was wrong", "Ball & Chain", "Cold Feelings" sowie ihre Interpretation des Johnny Cash-Klassikers "Ring of Fire".
Mitglieder
- Mike Ness - Gesang, Gitarre (1979- )
- Dennis Dannell - Gitarre, Gesang (1979-2000)
- Jonny "Twobags" Wickersham - Gitarre, Gesang (2000-); ex-US Bombs; ex Cadillac Tramps
- Brent Liles - Bass (1979-1986)
- John Maurer - Bass, Gesang (1986-2004)
- Matt Freeman - Bass (2004-2005)
- Brent Harding - Bass (2005- )
- Derek O'Brien - Schlagzeug (1979-1986)
- Christopher Reece - Schlagzeug (1986-1994); ex-Lewd
- Chuck Biscuits - Schlagzeug (1994-2000); ex-D.O.A., Black Flag & Danzig
- Charlie Quintana - Schlagzeug (2000 - )
Diskographie
- Mainliner (Single) (Posh Boy Records, 1981)
- 1945 (Single) (13th Floor/ Faulty Records, 1982)
- Another State of Mind (Single) (13th Floor Records, 1983)
- Mommy's Little Monster (TimeBomb Recordings, 1983)
- Prison Bound (TimeBomb Recordings, 1988)
- Social Distortion (Epic Records, 1990)
- Somewhere Between Heaven and Hell (Epic Records, 1992)
- Mainliner (Wreckage From the Past) (TimeBomb Recordings, 1995)
- White Heat, White Light, White Trash (Epic Records, 1996)
- Live at the Roxy (TimeBomb Recordings, 1998)
- Sex, Love and Rock 'n' Roll (TimeBomb Recordings (US), Kung Fu Records (EU), 2004)
Filmographie
- Another State of Mind (VHS/DVD) (TimeBomb Recordings, 1983)
- Live in Orange County (DVD) (TimeBomb Recordings, 2004)
Weblinks
- [http://www.socialdistortion.com/ Offizielle Website von Social Distortion]
- [http://www.timebombrecordings.com/ TimeBomb Recordings]
- [http://earlhoward.com/kroq_1988.htm KROQ Top 106.7 Countdown of 1988], "Prison Bound" (#14)
- [http://earlhoward.com/kroq_1990.htm KROQ Top 106.7 Countdown of 1990], "Ball And Chain" (#8) und "Story Of My Life" (#40)
- [http://www.rebelwaltz.com/socialdistortion.html Rebel Waltz]
- [http://www.sxdx.com/ Fanseite]
- [http://www.social-distortion.de/ Deutschsprachige Fanseite]
- [http://www.socialdistortion.de/ www.socialdistortion.de]
Kategorie:Punkband
Kategorie:US-amerikanische Band
simple:Social Distortion
Punkrock
Punk , auch Punkrock, ist eine Musikrichtung der Rockmusik, die Mitte der 1970er Jahre in London und New York im Zusammenhang mit der Subkultur von Punk entstanden ist. In vielen Punk-Rock Abhandlungen findet man den falschen Verweis auf 1977. In diesem Jahr hatten die Sex Pistols ihren kommerziellen Durchbruch, jedoch schon lange vorher spielten amateurhafte Garagenbands wie die Stooges (siehe Proto-Punk) in New York. Punkmusik zeichnet sich durch eine minimale Instrumentierung (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Gesang) sowie die Einfachheit der Kompositionen (Schlagwort "drei Akkorde") aus. Der Sound ist geprägt durch übersteuerte Gitarren, eine hohe Taktgeschwindigkeit und raue Stimmen. Die Texte haben bei Punk und Punk-Rock bisweilen einen politischen Inhalt.
Wichtig für die Punkmusik sind auch das Lebensgefühl, der Stil und die Kleidung. Die dazugehörige Jugendkultur Punk ist durch die Ablehnung so genannter "bürgerlicher Werte" und das möglichst krasse Auflehnen dagegen bestimmt. Unter den ersten Bands, die sich selbst als Punks bezeichneten sind unter anderem die Sex Pistols und die Ramones. Lou Reed einmal über einen Auftritt letzterer: "Sie kamen auf die Bühne, die vier Jungs, sahen total gefährlich aus und waren sauer aufeinander. Sie spielten 28 Minuten lang bis sie von der Bühne stürmten. Die Musik war schnell, voll von Wut, sie waren großartig!"
Es haben sich zahlreiche andere Musikstile aus dem Punk entwickelt, die vor allem die Aggressivität in der Musik sowie die politischen Aussagen beibehalten haben. Diese große Anzahl an Stilen werden umgangssprachlich oft als Punk-Rock zusammengefasst.
Bands
Es gibt zahllose Punkbands über den ganzen Globus verteilt, die Bekanntesten stammen überwiegend aus England, den USA, Deutschland und Japan.
Wichtige Vertreter in der Geschichte der Punkmusik sind z.B.:
- The Sex Pistols,
- The Clash,
- The Damned,
- The Ramones,
- Discharge,
- Cockney Rejects,
- Sham 69,
- The Exploited,
- Slime,
- Dead Kennedys,
- Black Flag,
- Minor Threat,
- Bad Religion,
- NOFX,
- Sick Of It All
Labels
Alternative Tentacles, Dischord, Epitaph Records, Fat Wreck Chords, Hellcat Records, Weserlabel, Revelation Records, Burning Heart Records, Hulk Räckorz, Weird System, unterm durchschnitt, Hopeless Records, Victory Records, Wolverine Records, Leech - Redda (Schweiz), Household Name Records, Twisted Chords,
Literatur
- Martin Büsser: If the kids are united. Von Punk zu Hardcore und zurück.; Ventil Verlag Mainz, 2003 (1. Aufl. 1995). ISBN 393055948X
- Jürgen Teipel: Verschwende deine Jugend. Ein Doku-Roman über den deutschen Punk und New Wave, (= Suhrkamp Taschenbuch 3271), Frankfurt am Main 2001 ISBN 3-518-39771-0
- Paul Ott und Hollow Skai (Hgg.): Wir waren Helden für einen Tag. Aus deutschsprachigen Punk-Fanzines 1977-1981, Reinbek bei Hamburg 1983 ISBN 3-499-17682-3
- Rocko Schamoni: Dorfpunks, Rowohlt Taschenbuch, Frankfurt am Main 2004 ISBN 349923618
- Mark Andersen, Mark Jenkins: Dance of Days: Two Decades of Punk in the Nation's Capital, ISBN 1888451440 (engl.)
- Peter Belsito, Bob Davis: Hardcore California: A History of Punk and New Wave, ISBN 086719314X (engl.)
Siehe auch
- Portal:Punk
- Portal:Punk/Musik
- Portal:Rockmusik
- Liste wichtiger Punkbands
- UK-Punk
- US-Punk
- Deutschpunk
- DDR-Punk
- Hardcore Punk
Weblinks
- [http://knox.p-u-n-k.de/db/ Umfangreiche Konzertdatenbank zum Thema Punkrock]
- [http://www.punkstelle.de/bands.htm Ausführliche Liste Deutscher Punkbands]
- [http://www.r-otten-s.de/punk/gruppen.htm Biografien wichtiger Punkbands der Anfänge]
- [http://www.punksite.de www.punksite.de] Deutsches Online-Magazin im Punkbereich
- [http://www.voiceofculture.de www.VoiceOfCulture.de] Berliner Magazin für Mestizo::Ska::Punk Musik
- [http://www.oivision.de Oi!vision – Internet Musikmagazin] (deutsch)
!
!
ja:パンク・ロック
1979
Jahreswidmungen
- 1979 ist „Internationales Jahr des Kindes“ (Vereinte Nationen)
- Die Rauchschwalbe (lat. Hirundo rustica) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: Die USA und die Volksrepublik China nehmen diplomatische Beziehungen auf
- 1. Januar: Hans Hürlimann wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Österreich und Ungarn heben die Visapflicht im Reiseverkehr auf
- 1. Januar: Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan ab: Anerkennung der Volksrepublik China durch die USA
- 1. Januar: Eintritt des Kantons Jura in die Schweizerische Eidgenossenschaft
- 7. Januar: Die vietnamesische Armee nimmt die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh ein und beendet damit die Herrschaft der Roten Khmer
- 9. Januar: Dominica wird Mitglied in der UNESCO
- 16. Januar: Der Schah Mohammad Reza Pahlavi verlässt den Iran
- 17. Januar: Zum ersten Mal wird in Deutschland Smogalarm ausgelöst. In mehreren Ruhrgebietsstädten liegt der Schwefeldioxid-Gehalt der Luft länger als drei Stunden über 0,8 mg
- 1. Februar: Der Ayatollah Khomeini kehrt nach 15 Jahren im Exil wieder in den Iran zurück
- 7. Februar: Freundschaftsvertrag zwischen Tuvalu und den USA
- 11. Februar: Iran. Sturz der Regierung
- 17. Februar: China greift Vietnam an
- 20. Februar: Die Cassis-de-Dijon-Entscheidung wird vom Europäischen Gerichtshof verkündet
- 27. Februar: Geburt Ismail Koyun II
- 2. März: Albanien. Die Regierung erklärt den Ausnahmezustand
- 5. März: Die amerikanische Raumsonde Voyager 1 fliegt am Jupiter vorbei und liefert viele Fotos von Jupiter und seinen Monden
- 13. März: Das Europäische Währungssystem (EWS) tritt in Kraft
- 26. März: Unterzeichnung des Israelisch-Ägyptischen Friedensvertrages (Camp David I)
- 28. März: Erster schwerer Unfall eines Atomkraftwerks auf Three Mile Island bei Harrisburg, USA
- 31. März: Abzug der letzten britischen Truppen von Malta
- 1. April: Ayatollah Khomeini ruft die Islamische Republik Iran aus
- 4. April: Seeverkehrsvertrag zwischen Deutschland und Brasilien
- 11. April: Deutschland schließt Wirtschaftsabkommen mit Ägypten
- 1. Mai: Dänemark entlässt Grönland in die Selbstverwaltung
- 23. Mai: Karl Carstens (CDU) wird zum Bundespräsidenten gewählt
- 28. Mai: Der Beitrittsvertrag mit Griechenland zur europäischen Gemeinschaft (EG) wird unterzeichnet
- Im Juni erste allgemeine Wahlen der 410 Mitglieder zum Europäischen Parlament
- 18. Juni: Unterzeichnung der SALT II Verträge durch Jimmy Carter und Leonid Breschnew in Wien
- 26. Juni: Deutschland und Tuvalu nehmen diplomatische Beziehungen auf
- 3. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Elfenbeinküste
- 3. Juli: Franz Josef Strauß wird Kanzlerkandidat der CDU/CSU für die Bundestagswahl 1980. Er setzt sich in einer Fraktionsabstimmung gegen Ernst Albrecht mit 135 zu 102 Stimmen durch
- 3. Juli: Der Deutsche Bundestag beschließt, bei Mord und Völkermord die Verjährung endgültig aufzuheben
- 9. Juli: Die amerikanische Raumsonde Voyager 2 fliegt am Jupiter vorbei und liefert viele Fotos von Jupiter und seinen Monden
- 11. Juli: Die Raumstation Skylab verglüht in der Atmosphäre
- 12. Juli: Kiribati wird unabhängig von Großbritannien
- 16. Juli: Der irakische Präsident Ahmad Hasan al-Bakr tritt zurück und Saddam Hussein wird sein Nachfolger
- 19. Juli: Nicaraguanische Revolution
- 3. August: Äquatorialguinea Militärputsch, Verurteilung und Hinrichtung des gestürzten Präsidenten
- 13. August: Die Cap Anamur erreicht das Südchinesische Meer und nimmt die ersten vietnamesischen Flüchtlinge auf. Es ist der Beginn einer 7-jährigen Rettungsaktion, bei der über 11000 Flüchtlinge vor dem Ertrinken und dem Hungertod gerettet werden
- 23. August: Die iranische Armee fängt mit der Bombardierung kurdischer Städte an. Am 23. August wird Sakez, am 1. September Bokan, am 2. September Piranschar, am 3. September Mahabad und am 6. September Sardascht angegriffen
- 1. September: Die Raumsonde Pioneer 11 fliegt an Saturn vorbei
- 13. September: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Sri Lanka
- 14. September: Afghanistan. Amin stürzt Präsident Taraki
- 16. September: Der afghanische Staatschef Nur Muhammad Taraki tritt zurück
- 18. September: St. Lucia wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. September: Ungeklärte Atomexplosion südlich Afrikas
- 25. Oktober: Die spanischen Regionen Katalonien und das Baskenland werden eingeschränkt autonom
- 25. Oktober: Der letzte aus Holz gebaute Sendeturm der DDR in Golm wird wegen Baufälligkeit gesprengt
- 4. November: Geiselnahme in der US-amerikanischen Botschaft in Teheran. Gefordert wird die Auslieferung des ehemalige Schahs an den Iran
- 22. November: Abkommen über technische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Ruanda
- 12. Dezember: NATO-Doppelbeschluss zur Nachrüstung von Atomwaffen
- 18. Dezember: Die Vereinten Nationen verabschieden das Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau
- 24. Dezember: Sowjetische Invasion in Afghanistan. Präsident Amin wird ermordet und Babrak Karmal neuer Präsident
- Lukasischer Lehrstuhl der Universität Cambridge wird mit dem Physiker Stephen Hawking besetzt
- Offizielle Untersuchung der Bleigehalte von Milchzähnen der Bleikinder
Kultur
- 8. März: Uraufführung der Kammeroper „Jakob Lenz“ von Wolfgang Rihm an der Staatsoper in Hamburg
- 29. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Costa Rica. In Kraft seit dem 21. Mai 1981
- 29. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Jordanien. In Kraft seit dem 5. Februar 1981
- 2. Oktober: Uraufführung der Oper „Der Aufstand“ von Helmut Eder in Linz
- 24. Oktober: Kulturabkommen zwischen Deutschland und China. In Kraft seit dem 29. August 1980
- 19. November: Eckart Witzigmanns Aubergine erhält - als erstes Restaurant Deutschlands - drei Sterne im Guide Michelin.
- 24. November: Uraufführung des Lustspiels „Leonce und Lena“ von Paul Dessau in Ost-Berlin
- Erstausgabe der Zeitschrift „Art: Das Kunstmagazin“ erscheint
- Beginn des Aufbaus des Fränkischen Freilandmuseums Bad Windsheim
- Eröffnung des Wilhelm-Hack-Museums Ludwigshafen
Katastrophen
- 26. März: Nürnberg, Bayern, Deutschland. Beim im Bau befindlichen Rhein-Main-Donau-Kanal brach der Damm eines bereits gefluteten Teilstücks. Der Nürnberger Stadtteil Katzwang wurde überflutetet, es entstand Sachschaden in Höhe von 12 Millionen €, ein zwölfjähriges Mädchen starb
- 25. Mai: Chicago, Illinois, USA. Ein Verkehrsflugzeug vom Typ McDonnell Douglas DC-10 der American Airlines verlor während des Starts vom O'Hare International Airport ein Triebwerk und stürzte 30 Sekunden später ab. Alle 271 Menschen an Bord sowie zwei am Boden starben
- 31. Juli: Nähe Sumburgh (Shetlandinseln), Großbritannien. Eine Hawker Siddeley HS 748 der britischen Dan Air Services schoss über die Landebahn hinaus und stürzte ins Meer. 17 Menschen starben, 30 wurden gerettet
- 7. Oktober: Athen, Griechenland. Eine Douglas DC-8 der Swissair schoss bei starkem Regen und Aquaplaning über die Landebahn hinaus. 14 Menschen starben
- 31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko. Eine McDonnell Douglas DC-10 der Western Air Lines kollidierte auf einer gesperrten Landebahn mit einem LKW, krachte in Flughafengebäude und fing Feuer. 72 Menschen starben, 17 wurden gerettet
- 26. November: Jidda, Saudi-Arabien. Eine Boeing 707 der Pakistan International Airlines, voll besetzt mit Pilgern aus Mekka, stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 156 Menschen starben
- 28. November: Mount Erebus, Antarktis. Eine neuseeländische McDonnell Douglas DC-10 prallt gegen den Mount Erebus. Alle 257 Menschen starben
- Erdbeben in Montenegro, Jugoslawien, über 100 Tote
- Erdbeben zerstört die Stadt Tabas im Iran, 129 Tote
- Hurrikan verwüstet Karibische Staaten, ca. 1.400 Tote
- Erdbeben im Iran. ca. 1.000 Tote
- Erdbeben in Nord-Ost-Iran, ca. 300 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 23. März: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Ossie Ocasio im Hilton Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 9. Juni: Der Hamburger Sportverein wird deutscher Fußballmeister
- 22. Juni: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Mike Weaver im Madison Square Garden, New York, USA, durch technischen KO
- 28. September: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Earnie Shavers im Caesars Palace, Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 4. Januar: Bilica, BrasilianerFußballspieler
- 5. Januar: Giuseppe Gibilisco, italienischer Leichtathlet
- 5. Januar: Havard Klemetsen, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 7. Januar: Christian Lindner, deutscher Politiker
- 9. Januar: Sarah Polley, kanadische Schauspielerin
- 9. Januar: Peter Zonta, slowenischer Skispringer
- 12. Januar: David Zabriskie, US-amerikanischer Profi-Radfahrer
- 13. Januar: Mirosław Spiżak, polnischer Fußballspieler
- 15. Januar: Michael Neumayer, deutscher Skispringer
- 16. Januar: Aaliyah, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin († 2001)
- 17. Januar: Ricardo Cabanas, Schweizer Fußballprofi
- 18. Januar: Paulo Ferreira, portugiesischer Fußballspieler
- 20. Januar: Will Young, britischer Sänger
- 21. Januar: Sebastian Schindzielorz, deutscher Fußballspieler
- 22. Januar: Andrea Brunner, ehem. Vorsitzende der ÖH an der Universität Wien
- 23. Januar: Benjamín Noval, spanischer Radsportler
- 24. Januar: Tatyana Ali, US-amerikanischene Schauspielerin und Sängerin
- 27. Januar: Rosamund Pike, junge Schauspielerin (Bond-Girl)
- 28. Januar: Ali Boulala, professioneller Skateboarder
- 29. Januar: Sarah Kuttner, deutsche Fernsehmoderatorin
- 30. Januar: Raphael Schäfer, deutscher Profifußballspieler beim 1. FC Nürnberg
- 31. Januar: Felix Sturm, ein deutscher Profiboxer
- 1. Februar: Juan (Fußballspieler), brasilianer Fußballspieler
- 1. Februar: Aino Kaisa Saarinen, finnische Skilangläuferin
- 2. Februar: Sandy Casar, französischer Radrennsportler
- 2. Februar: Fani Halkia, griechische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 3. Februar: Marie Zielcke, deutsche Schauspielerin
- 5. Februar: Mirko Hrgovic, bosnischer Fußballspieler
- 6. Februar: Wolodymyr Bileka, ukrainischer Radrennfahrer
- 7. Februar: Daniel Bierofka, deutscher Fußballspieler
- 7. Februar: Florian Eckert, deutscher Skirennläufer
- 9. Februar: Zhang Ziyi, chinesische Filmschauspielerin
- 9. Februar: David Gray (Snookerspieler), englischer Snookerspieler
- 9. Februar: Irina Sluzkaja, russische Eiskunstläuferin
- 9. Februar: Mena Suvari, US-amerikanische Schauspielerin
- 11. Februar: Brandy Norwood, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 12. Februar: Rafael Márquez, mexikanischer Fußballspieler
- 14. Februar: Michael Jurack, deutscher Judoka
- 16. Februar: Valentino Rossi, italienischer Motorradrennfahrer und mehrfacher Weltmeister
- 17. Februar: Alexander Naumann, deutscher Schachspieler
- 17. Februar: Cara Black, professionelle Tennisspielerin aus Zimbabwe
- 19. Februar: Steven Cherundolo, US-amerikanischer Fußballspieler
- 21. Februar: Jennifer Love Hewitt, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 21. Februar: Carly Colon, WWE-Wrestler
- 22. Februar: Brett Emerton, australischer Fußballspieler
- 28. Februar: Stefan Wessels, deutscher Fußballspieler
- 28. Februar: Primož Peterka, slowenischer Skispringer
- 2. März: Damien Duff, irischer Fußballer
- 3. März: Anton Weste, Roman- und Spieleautor
- 5. März: Gonghong Tang, Gewichtheberin
- 5. März: Youssef Mokhtari, marokkanischer Fußballspieler
- 8. März: Quincy Detenamo, nauruischer Gewichtheber
- 10. März: Alexander Khuon, Schauspieler
- 12. März: Tim Wieskötter, deutscher Kanurennsportler
- 13. März: Jens Filbrich, deutscher Skilangläufer
- 14. März: Nicolas Anelka, Fußballspieler
- 16. März: Edison Méndez, Ecuadorianischer Fußballspieler (Mittelfeld)
- 17. März: Millon Wolde, äthiopischer Leichtathlet und Langstreckenläufer
- 19. März: Ivan Ljubičić, kroatischer Tennisspieler
- 22. März: Silvano Beltrametti, Schweizer Skirennfahrer
- 25. März: Muriel Hurtis, französische Leichtathletin und Olympionikin
- 26. März: Nacho Novo, spanischer Fußballspieler
- 30. März: Thierry Gueorgiou, französischer Orientierungsläufer
- 30. März: Norah Jones, US-amerikanische Sängerin
- 31. März: Johan Santana, Baseball-Spieler
- 31. März: Jonna Mendes, US-amerikanische Skirennläuferin
- 1. April: Alex Antor, andorranischer Skirennläufer
- 1. April: Ivano Balić, kroatischer Handballspieler
- 4. April: Heath Ledger, australischer Schauspieler
- 5. April: Julio César da Rosa, brasilianischer Fußballspieler
- 5. April: Timo Hildebrand, deutscher Fußballspieler
- 6. April: Britta Kamrau, deutsche Schwimmerin
- 8. April: Alexi Laiho, finnischer Musiker
- 9. April: Ben Silverstone, britischer Schauspieler
- 9. April: Katsumi, französische Pornodarstellerin
- 9. April: Mario Matt, österreichischer Skirennläuferin
- 10. April: Sophie Ellis-Bextor, britische Sängerin
- 11. April: Michel Riesen, Schweizer Eishockeyspieler
- 12. April: Claire Danes, US-amerikanische Schauspielerin
- 13. April: Meghann Shaughnessy, US-amerikanische Tennisspielerin
- 16. April: Lars Börgeling, deutscher Stabhochspringer
- 16. April: Christijan Albers, niederländischer Automobilrennfahrer
- 16. April: Rudi-Marek Dutschke, Sohn des Rudi Dutschke; deutscher Politiker
- 19. April: Antoaneta Stefanowa, bulgarische Schachspielerin
- 19. April: Kate Hudson, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. April: Jussi Hautamäki, finnischer Skispringer und Musiker
- 21. April: Nino Garris, Basketballspieler
- 23. April: Samppa Lajunen, deutscher Nordischer Kombinierer
- 23. April: Nicolas Portal, Radrennfahrer
- 26. April: Ferydoon Zandi, Fußballspieler
- 28. April: Darmen Sadwakasow, kasachischer Schachmeister
- 28. April: Jorge Garcia, US-amerikanischer Schauspieler
- 29. April: Zsolt Lőw, ungarischer Fußballnationalspieler
- 1. Mai: Lars Berger, norwegischer Biathlet
- 3. Mai: Simone Denkinger, deutsche Biathletin
- 5. Mai: Shane Filan, irischer Popsänger
- 5. Mai: Cedric van der Gun, niederländischer Fußballspieler
- 6. Mai: Gerd Kanter, estnischer Leichtathlet
- 9. Mai: Andrew W. K., Rockmusiker
- 9. Mai: Rubens Bertogliati, Schweizer Radrennfahrer
- 10. Mai: Wiradech Kothny, thailändisch-deutscher Fechter
- 12. Mai: Joaquim Rodríguez, spanischer Radrennfahrer
- 13. Mai: Lauren Phoenix, anglokanadisches Starlet
- 14. Mai: Oliver Jonas, deutscher Eishockeytorwart
- 15. Mai: Renato, brasilianischer Fußballspieler
- 16. Mai: Matthias Kessler, deutscher Radrennfahrer
- 19. Mai: Andrea Pirlo, italienischer Fußballspieler
- 20. Mai: Jana Pallaske, deutsche Schauspielerin
- 21. Mai: Marion Reiff, eine österreichische Wasserspringerin
- 21. Mai: Mauricio Ardila, kolumbianischer Radsportler
- 24. Mai: Tracy McGrady, US-amerikanischer Basketballspieler
- 25. Mai: Elli Erl, deutsche Sängerin
- 29. Mai: Arne Friedrich, deutscher Fußballspieler und Nationalspieler
- 30. Mai: Fabian Ernst, deutscher Fußballspieler
- 31. Mai: Tanja Mairhofer, österreichische Fernsehmoderatorin und Schauspielerin
- 3. Juni: Florian Hartleb, deutscher Politologe
- 4. Juni: Naohiro Takahara, japanischer Fußball-Stürmer
- 5. Juni: Cristiano de Lima, brasilianischer Profi-Fußballspieler († 2004)
- 5. Juni: Antonio di Salvo, italienischer Fußballspieler
- 7. Juni: Kevin Hofland, niederländischer Fußballspieler
- 10. Juni: Hasse Pavia Lind, dänischer Bogenschütze
- 14. Juni: Paradorn Srichaphan, thailändischer Tennisspieler
- 15. Juni: Demond Greene, deutscher Basketballspieler
- 15. Juni: Christian Rahn, deutscher Fußballspieler
- 15. Juni: Julia Nesterenko, weißrussische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 18. Juni: Andrew Sinkala, Sambischer Fußballspieler
- 21. Juni: Chris Pratt, US-amerikanischer Schauspieler
- 22. Juni: Thomas Voeckler, französischer Radsportler
- 25. Juni: Daniel Jensen, dänischer Fußballspieler
- 25. Juni: Martina Ittenbach, deutsche Schauspielerin
- 25. Juni: Jan Gustafsson, deutscher Schachspieler
- 27. Juni: Ehud Vaks, israelischer Judoka
- 27. Juni: Fabrizio Miccoli, italienischer Fußballspieler
- 28. Juni: Christian Werner, Radrennfahrer
- 29. Juni: Silvio Schröter, deutscher Fußballspieler
- 30. Juni: Sylvain Chavanel, französischer Profi-Radrennfahrer
- 1. Juli: Sylvain Calzati, französischer Radsportler
- 2. Juli: Joe Thornton, kanadischer Eishockeyspieler
- 3. Juli: Ludivine Sagnier, französische Schauspielerin
- 5. Juli: Amélie Mauresmo, französische Tennisspielerin
- 7. Juli: Loudy Tourky, australische Wasserspringerin und Olympiamedaillengewinnerin
- 10. Juli: Tobias Unger, deutscher Leichtathlet
- 14. Juli: Axel Teichmann, deutscher Skilangläufer
- 15. Juli: Travis Fimmel, australisches Fotomodell und Filmschauspieler
- 15. Juli: Boubacar Diarra, malischer Fußballspieler
- 15. Juli: Alexander Frei, Schweizer Fußballer
- 17. Juli: Robin Szolkowy, deutscher Eiskunstläufer
- 19. Juli: Ellen Rocche, brasilianisches Modell
- 19. Juli: Zvonimir Vukić, serbisch-montenegrinischer Fußballspieler
- 20. Juli: Miklós Fehér, ungarischer Fußballnationalspieler († 2004)
- 25. Juli: Stefanie Hertel, deutsche Sängerin
- 25. Juli: Ariane Hingst, Physiotherapeutin und deutsche Fußballspielerin
- 26. Juli: Paul Freier, deutscher Fußballspieler
- 26. Juli: Ronny Ziesmer, deutscher Turner
- 28. Juli: Birgitta Haukdal, isländische Popsängerin
- 31. Juli: Carlos Marchena, spanischer Fußballspieler
- 1. August: Sascha Bäcker, deutscher Fußballspieler
- 1. August: Joseph Jason Namakaeha Momoa, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. August: Reuben Kosgei, kenianischer Mittel- und Langstreckenläufer
- 3. August: Vivian Lindt, deutsche Schlagersängerin
- 3. August: Evangeline Lilly, kanadische Schauspielerin
- 4. August: Natasha Lyonne, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. August: David Healy, nordirischer Fußballspieler
- 9. August: Tore Ruud Hofstad, norwegischer Skilangläufer
- 9. August: Helge Payer, österreichischer Fußballspieler
- 11. August: Nemanja Vučićević, serbischer Fußballspieler
- 12. August: Austra Skujytė, litauische Leichathletin
- 19. August: Oumar Kondé, Schweizer Fußballspieler
- 22. August: Jennifer Finnigan, kanadische Schauspielerin
- 22. August: Mia Audina, niederländische Badmintonspielerin
- 25. August: Philipp Mißfelder, Bundesvorsitzender der Jungen Union
- 25. August: Nedžad Botonjič, slowenischer Fußballspieler († 2005)
- 28. August: Robert Hoyzer, ehemaliger deutscher Fußballschiedsrichter
- 28. August: Markus Pröll, Profifußballer
- 28. August: Jörg Abderhalden, Schwingerkönig der Schweiz in den Jahren 1998 und 2004
- 29. August: Kristjan Rahnu, estnischer Leichtathlet
- 4. September: Kerstin Garefrekes, Stadtinspektorin und deutsche Fußballspielerin
- 5. September: John Carew, norwegischer Fußballspieler
- 6. September: Christian Pampel, deutscher Volleyball-Nationalspieler
- 7. September: Corinne Imlig, ehemalige Schweizer Skirennläuferin
- 8. September: Péter Lékó, ungarischer Schachspieler
- 8. September: Pink (Sängerin), US-amerikanische Sängerin
- 13. September: Linda Tjørhom, norwegische Biathletin
- 13. September: Warteres Warteressowitsch Samurgaschew, russischer Ringer
- 15. September: Marcel Gebhardt, deutscher Fußballspieler
- 15. September: Sebastian Lang, deutscher Radrennfahrer
- 15. September: Lorenzo Bernucci, italienischer Radrennfahrer
- 19. September: Yvonne Cernota, deutsche Bobfahrerin († 2004)
- 20. September: Alena Sidko, russische Skilangläuferin
- 21. September: Martina Glagow, deutsche Biathletin
- 24. September: Katja Kassin, deutsche Erotik- und Pornodarstellerin
- 27. September: Michael Mutzel, deutscher Fußballspieler
- 28. September: Bam Margera, Skateboarder und Darsteller in mehreren Shows
- 3. Oktober: Antonio Dos Santos, brasilianischer Fußballspieler
- 4. Oktober: Dirk Schiefen, deutscher Trompeter (Volkstümliche Musik)
- 4. Oktober: Rachael Leigh Cook, US-amerikanische Schauspielerin und Fotomodell
- 8. Oktober: Kristanna Loken, US-amerikanische Schauspielerin und Model
- 10. Oktober: Nicolás Massú, chilenischer Tennisspieler
- 10. Oktober: Philipp Schoch, Schweizer Snowboarder
- 15. Oktober: Paul Robinson, englischer Fußballspieler
- 15. Oktober: Māris Verpakovskis, lettischer Fußballspieler
- 17. Oktober: Kimi Räikkönen, Formel-1-Rennfahrer
- 18. Oktober: Florian Toncar, deutscher Politiker und MdB
- 20. Oktober: Katharina Schüttler, deutsche Schauspielerin
- 23. Oktober: Vanessa Petruo, deutsche Popsängerin
- 24. Oktober: Renee Pornero, österreichische Erotik- und Pornodarstellerin
- 27. Oktober: Heydi Nunez Gomez, in Deutschland lebendes dominikanisches Model
- 27. Oktober: Joana Zimmer, Sängerin
- 28. Oktober: Isabella Ochichi, kenianische Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Oktober: Simão, portugiesischer Fußballspieler
- 2. November: Silvio Smalun, deutscher Eiskunstläufer
- 3. November: Pablo César Aimar, argentinischer Profifußballspieler
- 5. November: Patrick Owomoyela, deutscher Fußballspieler
- 13. November: Ron Artest, US-amerikanischer Profi-Basketballspieler
- 14. November: Mavie Hörbiger, deutsche Schauspielerin
- 14. November: Osleidys Menéndez, kubanische Leichtathletin
- 15. November: Brett Lancaster, australischer Radrennfahrer
- 17. November: Mikel Astarloza, spanischer Radsportler
- 18. November: Peer Kriesel, deutscher Maler
- 21. November: Vincenzo Iaquinta, italienischer Fußballspieler
- 23. November: Ivica Kostelić, kroatischer Skirennläufer
- 23. November: Nihat Kahveci, türkischer Fußballspieler
- 24. November: Eva Konrad, österreichische Politikerin
- 27. November: Aleksandar Vasoski, mazedonischer Fußballspieler
- 27. November: Hilary Hahn, US-amerikanische Violinistin
- 28. November: Tobias Kromer, australischer Fußballspieler
- 28. November: Fabian Gerber, deutscher Fußballspieler
- 2. Dezember: Yvonne Catterfeld, deutsche Popsängerin und Schauspielerin
- 2. Dezember: Angelina Grün, deutsche Volleyball-Nationalspielerin
- 3. Dezember: Rainbow Sun Francks, kanadischer Schauspieler
- 4. Dezember: Philipp Lukas, österr. Mittelstürmer (Eishockey)
- 5. Dezember: Robert Schulz, deutscher Politikwissenschaftler
- 5. Dezember: Nick Stahl, US-amerikanischer Schauspieler
- 5. Dezember: Rustam Kasimjanov, usbekischer Schachgroßmeister
- 6. Dezember: Tim Cahill, australischer Fußballer
- 6. Dezember: Simone Hanselmann, deutsche Schauspielerin
- 6. Dezember: Michael Gruber, österreichischer Nordischer Kombinierer
- 13. Dezember: Jurica Puljiz, kroatischer Fußballspieler
-
FullertonFullerton ist eine Stadt im Orange County im US-Bundesstaat Kalifornien, USA, mit 133.439 Einwohnern (Stand: 1. Juli 2004). Die geographischen Koordinaten sind: 33,88° Nord, 117,93° West. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 57,6 km². In Fullerton befindet sich ein Campus der California State University.
Söhne und Töchter der Stadt
- Mike Ness, Sänger und Legende der Punkband Social Distortion
- Jenna Haze, amerikanische Pornodarstellerin
Bekannte Namensträger
- C. Gordon Fullerton (1936), US-amerikanischer Testpilot und Astronaut der NASA
- Carl Fullerton, US-amerikanischer MakeUp-Künstler, mehrfach nominiert für den Oscar
- Clifford Fullerton (1966), TV-Journalist
- Fiona Fullerton (1956), Film-Schauspielerin
Kategorie:Ort in Kalifornien
Kalifornien
Kalifornien (englisch California) ist ein US-Bundesstaat im Westen der USA, der an den Pazifischen Ozean, Oregon, Nevada, Arizona und den mexikanischen Staat Baja California auf der Halbinsel Niederkalifornien grenzt.
__TOC__
Der Name Kalifornien
Der Name Kalifornien hat einen mythischen Ursprung. 1510 veröffentlichte der Spanier Montalvo einen Roman, in dem eine Insel voller Gold namens Kalifornien vorkommt, bewohnt von wunderschönen Amazonen, die von Königin Califia beherrscht werden. Als Cortes' Soldaten 1535 nach Baja California kamen, glaubten sie, es sei eine Insel, und benannten sie nach Montalvos Buch.
Städte
Die Hauptstadt Kaliforniens ist seit 1854 Sacramento. Die bedeutendesten Städte sind Los Angeles, die zweitgrößte Stadt der USA und mit dem umliegenden Ballungsraum eine der größten Metropolregionen der Erde, und San Francisco, das Zentrum des Ballungsgebietes San Francisco Bay Area um die Bucht von San Francisco, die San Francisco Bay.
Weitere wichtige Städte sind San Diego, San Jose, Oakland, Santa Barbara, Ventura, Anaheim, Santa Ana, Newport Beach und San Bernardino.
Geographie
Kalifornien liegt an der Nahtstelle zweier tektonischer Platten, der so genannten San-Andreas-Verwerfung, weshalb es in der gesamten Region häufig zu Erdbeben kommt.
Zwei mächtige Gebirgszüge durchziehen Kalifornien von Nordosten nach Südwesten: das Küstengebirge im Westen und die Sierra Nevada im Osten. Dadurch wird das Land in sechs physisch unterschiedliche Teile aufgeteilt:
- Zwischen den beiden Gebirgszügen liegt das Sacramento- und San Joaquinbecken, das nach seinen beiden Hauptflüssen benannt ist und zwischen 35° und 40°40' nördlicher Breite liegt; das Gebiet ist etwa 77.000 km² groß
- Der Küstenstrich umfaßt etwa 109.000 km²; die in den Küstenketten entspringenden Flüsse sind kurz und meist auch nur zur Regenzeit vorhanden: am bedeutendsten ist der bei Monterey mündende Salinas, der Gayama (oder auch Santa Maria) und der Santa Ana
- Das etwa 100.000 km² große Gebiet der Sierra Nevada im Osten des Staates, das nach Westen zu allmählich und nach Osten zu steil abfällt
- Das etwa 20.000 km² umfassende Flussbecken des Klamath, nördlich des 41. Breitengrads gelegen, das rauh und von tiefen Canyons durchzogen ist
- Das Gebiet des großen, zwischen dem Columbia, dem Colorado und der Sierra Nevada liegenden Beckens auf der Ostseite, dessen kalifornischer Teil etwa 50.000 km² groß ist; es stellt eine ausgedörrte, wildzerklüftete Hochebene dar, in der im County Inyo das Todestal (Death valley) liegt.
- An der südwestlichen Grenze die Coloradowüste, die etwa 39.000 km² umfasst und der Rest einer ursprünglichen Meeresbucht ist, die jetzt bis zu 100 m unter dem Meeresspiegel liegt.
Der Tularesee liegt im Sacramento- und San Joaquin-Becken, das er gleichzeitig im Süden abschließt. Zur Regenzeit ist er etwa 150 km lang, jedoch so flach, dass man ihn überall durchwaten kann.
Kalifornien ist auch bekannt als der Fruchtgarten Amerikas, dessen Klima ideal für den Anbau von Trauben, Orangen, Zitronen und Avocados ist.
Der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas, der Mt. Whitney (4.418 m), liegt in Kalifornien. Am Fuß des Berges befindet sich der Ort Lone Pine, in dem jährlich ein bekanntes Filmfestspiel stattfindet. In etwa 170 Kilometer Entfernung befindet sich das Wüstengebiet Death Valley (Tal des Todes), das seinen Namen in der Zeit der ersten Siedler an der Westküste bekommen hat, die nicht selten die Qualen von Hitze und Durst erleben mussten, wenn sie das "Tal des Todes" durchquerten. Es gibt zahlreiche Naturparks und Strände unterschiedlichster Beschaffenheit. Zu den bekanntesten Parks zählt der Yosemite-Nationalpark.
Nahe dem Yosemite-Park befindet sich das Wintersportgebiet Mammoth Mountain. Es entstand aus riesigen Vulkankratern, wodurch sich zahllose heiße und auch kalte Quellen und Geysire betrachten lassen. Nicht weit entfernt von Mt. Whitney gibt es einige salzhaltige Seen, unter anderem den Mono Lake.
Geschichte
Nach Landungen von Juan Rodríguez Cabrillo im Jahre 1542 und Sir Francis Drake im Jahre 1579 (er erhob im Namen der englischen Krone Anspruch auf das Gebiet Kaliforniens, das er "Nova Albion" nannte) verloren die europäischen Kolonialmächte das Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Kalifornien wieder weitestgehend aus den Augen. Danach war Kalifornien als Oberkalifornien (Alta California) der Nordteil der spanischen Kolonie Kalifornien (die als Teil Neuspaniens verwaltet wurde), wurde aber erst viel später als der Südteil besiedelt. Erst ab dem Jahre 1769 wurden unter der Leitung des Paters Junipero Serra die ersten der 21 spanischen Missionsstationen von Franziskanermönchen erbaut.
Mit den Missionaren kamen auch die ersten der wenigen spanischen Siedler ins Land. Trotz einiger Erfolge beim Aufbau der Missionsstationen und der Christianisierung der Indianer blieb das Land eine verschlafene Provinz Spanisch-Amerikas. Mit der Unabhängigkeit Mexikos wurde das Land dann ein Teil Mexikos.
1812 wurde im heutigen Sonoma County im nördlichen Kalifornien mit Fort Ross ein russischer Stützpunkt als Fortsetzung und Abrundung der russischen Besitzungen in Alaska errichtet.
Erst Johann August Sutter brachte nach seiner Ankunft im Jahre 1839 Dynamik in die Entwicklung des Landes. Zu diesem Zeitpunkt zählte das Land ganze 30.000 Indianer und 5.000 Europäer als Einwohner. Sutter erhielt die Bewilligung, eine Niederlassung zu bauen, der er den Namen "Nueva Helvecia" gab. Schnell wurde daraus eine florierende Kolonie mit 20.000 Stück Vieh, drei Pferdemühlen, zwei Wassermühlen, einer Sägemühle, einer Gerberei und über 50 Häusern. Sutter herrschte wie ein kleiner "Kaiser" über sein kleines "Imperium", das auf Landwirtschaft, Rinderzucht, Holzhandel und Jagd aufgebaut war. 1841 erwarb er Fort Ross von Russland.
Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges proklamierte eine spanisch-oberkalifornische Junta in Monterrey 1846 die Unabhängigkeit von Mexiko. Doch noch während um die Frage des Anschlusses an die USA oder einen europäischen Staat gestritten wurden, riefen US-amerikanische Siedler eine Gegenrepublik aus, die mit Hilfe 1846 eingedrungener US-Truppen das ganze Land unterwarf.
Doch im Jahre 1848, das Land war gerade durch den Vertrag von Guadalupe Hidalgo den Mexikanern genommen worden, ereignete sich ein Goldfund. Sutter versuchte, dies geheim zu halten, doch die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Sofort machte sich ein Treck von Glücksrittern auf den Weg und überschwemmte das Land. Es trat ein völliges Chaos im Lande ein, in dem jetzt nur noch das Recht des Stärkeren galt. Sutters Arbeiter liefen ihm weg, die Glücksritter vergriffen sich an seinem Gut. Hunderttausende durchwühlten die Erde, das Tal des Sacramento war zum "goldenen" Westen geworden. Alle Versuche Sutters, seine rechtmäßigen Ansprüche auf das Land geltend zu machen, scheiterten. Letztendlich erkannte die Regierung die unrechtmäßigen Zustände an, da so die USA plötzlich zu einem wichtigen Goldexportland geworden waren. Die Indianer wurden fast völlig ausgerottet, und Sutter verließ 1865 verbittert das Land, ohne seine Ansprüche durchgesetzt zu haben, lediglich eine kleine Rente von 285 $ im Jahr wurde ihm gewährt. Sutter verstarb 1880 fast völlig verarmt.
1854 wurde Sacramento zur Hauptstadt von Kalifornien ernannt.
Bevölkerung
Kalifornien ist mit 35.484.453 Einwohnern (Stand: 2003) der bevölkerungsreichste und flächenmäßig der drittgrößte Bundesstaat der USA. Die Bevölkerungsstruktur setzt sich wie folgt zusammen: 46,7 % Weiße, 32,4 % Hispanics, 10,9 % Asiaten, 6,7 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 1,0 % Indianer, 0,3 % Hawaiianer. Es gibt 11.502.870 Haushalte. Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt 29.707 US-Dollar (Stand: 2002).
Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Los Angeles - 3.845.541 - (17.542.279 im Ballungsraum)
- San Diego - 1.263.756
- San Jose - 904.522
- San Francisco - 744.230
- Long Beach - 476.564
- Fresno - 457.719
- Sacramento - 454.330
- Oakland - 397.976
- Santa Ana - 342.715
- Anaheim - 333.776
- Riverside - 288.384
- Bakersfield - 283.936
- Stockton - 279.888
- Modesto - 206.769
- Chula Vista - 204.879
- Fremont - 202.373
- Glendale - 201.326
- San Bernardino - 198.406
- Huntington Beach - 195.305
- Oxnard - 183.587
- Irvine - 178.317
- Ontario - 170.057
- Oceanside - 167.438
- Garden Grove - 167.347
- Moreno Valley - 166.290
- Santa Clarita - 164.800
- Rancho Cucamonga - 159.346
- Fontana - 158.715
- Pomona - 155.448
- Santa Rosa - 153.636
- Salinas - 148.183
- Corona - 145.398
- Pasadena - 144.068
- Torrance - 142.841
- Hayward - 140.795
- Escondido - 135.462
- Orange - 133.819
- Fullerton - 133.439
- Palmdale - 131.153
- Lancaster - 128.928
- Sunnyvale - 128.012
- Thousand Oaks - 125.054
- Concord - 124.328
- El Monte - 122.123
- Simi Valley - 118.893
- Vallejo - 118.349
- Inglewood - 115.313
- Costa Mesa - 110.411
- Downey - 110.318
- West Covina - 108.668
- Norwalk - 106.683
- Visalia - 104.655
- Burbank - 104.114
- San Buenaventura - 104.068
- Santa Clara - 104.001
- Fairfield - 103.949
- Roseville - 103.609
- Richmond - 102.318
- Berkeley - 101.517
- Antioch - 100.923
- Elk Grove - 100.760
- Daly City - 100.620
Politik
Gouverneur des Bundesstaates ist seit 2003 der aus Österreich stammende Filmschauspieler Arnold Schwarzenegger, der der Republikanischen Partei angehört.
Wirtschaft
Republikanischen Partei)]]
Republikanischen Partei
Mit 14% des jährlich erwirtschafteten Bruttoinlandprodukts (gross domestic product) der USA stellt Kalifornien einen der wichtigsten Wirtschaftsstandorte des Landes dar. Als von den USA losgelöster Einzelstaat wäre Kalifornien weltweit die sechstgrößte Wirtschaftsmacht (2003) noch vor Kanada. Insbesondere der für die industrielle Landwirtschaft wetterbegünstigte Süden und das dortige Einzugsgebiet billiger mexikanischer Landarbeiter verhilft Kalifornien zu diesem Wohlstand.
Große Anstrengungen erfordert jedoch die Wasserversorgung. Gewaltigen Stauseen an den Flüssen im Nachbarstaat Arizona, den Kanalbauten (mit Längen wie zwischen Hamburg und München) von Nord nach Süd und den Aquädukten von den östlich der Sierra Nevada (USA) gelegenen Seen und Schmelzwasser liefernden Bergschneegletschern kommt hier große Bedeutung zu. Da die Nachbarstaaten (Arizona, Nevada) ebenfalls von den ihnen zustehenden Naturressourcen schöpfen wollen, gerät die Landwirtschaft zunehmend unter Druck. Naturschutzauflagen vergrößern diesen weiter.
Siehe auch
- Nordkalifornien, Südkalifornien
- Universitäten in Kalifornien
- Liste der Städte in Kalifornien
- Liste der Countys in Kalifornien
- Liste der Gouverneure von Kalifornien
Weblinks
- [http://www.ca.gov/state/portal/myca_homepage.jsp Offizielle Seite Kaliforniens]
Kategorie:US-Bundesstaat
ja:カリフォルニア州
ko:캘리포니아 주
simple:California
th:มลรัฐแคลิฟอร์เนีย
Rock'n'Roll
Rock ’n’ Roll (kurz für Rock and Roll) ist ein unklar umrissener Begriff für eine US-amerikanische Musikrichtung der 1950er und frühen 1960er Jahre und das damit verbundene Lebensgefühl einer Jugend-Protestkultur. Die meistens (außer in manchen Balladen) im 4/4-Takt gespielte Musik enthält einen deutlichen Backbeat (starker Akzent auf den geraden Zählzeiten zwei und vier).
Außerdem ist Rock ’n’ Roll die Bezeichnung für einen mit dieser Musik verbundenen Gesellschaftstanz, der aus dem Lindy Hop und dem Jitterbug hervorgegangen ist und dessen wesentliche Merkmale die akrobatischen Einlagen sind. Im Gegensatz zur Musik werden im Tanz die ungeraden Zählzeiten (eins und drei) betont.
Begriff
Zunächst ein Slangausdruck für den Beischlaf wurde der Begriff Rock ’n’ Roll als Bezeichnung für eine Musikrichtung angeblich erstmals 1952 vom amerikanischen DJ Alan Freed geprägt. Allerdings tauchten die Begriffe Rock und Rock and Roll schon Jahre vorher in schwarzen Rhythm-&-Blues-Titeln auf, beispielsweise in Eunice Davis' Aufnahme Rock little Daddy von 1951 oder bereits in dem 1934 von den Boswell Sisters aufgenommenen Titel Rock & Roll.
Dennoch bleibt unumstritten, dass es Freed war, der sowohl den Begriff als auch die Musik selbst für eine breite Öffentlichkeit fit machte, so dass Rock ’n’ Roll ab etwa 1955 den Begriff Rhythm & Blues ablöste. Freeds Radioshow Moondogs, in der vor allem schwarzer Rhythm & Blues gespielt wurde, hatte Mitte der 1950er Jahre Kultstatus sowohl bei weißen als auch bei schwarzen Jugendlichen. Viele weiße Jugendliche hatten hier in einer Zeit der Rassentrennung erstmalig die Gelegenheit, afroamerikanische Unterhaltungsmusik intensiv zu hören. Außerdem fungierte Freed als Veranstalter für Livekonzerte und als Entdecker und Förderer von Künstlern wie Chuck Berry, Bo Diddley, Gene Vincent, Frankie Lymon und etliche mehr. So entwickelte sich der Begriff Rock ’n’ Roll, der zunächst nur ein Synonym für Rhythm & Blues war, schnell zu einem eigenständigen Gattungsbegriff und bezeichnete jene neue Musik, in der die damals übliche strikte Trennung zwischen Schwarz und Weiß aufgeweicht wurde.
Heute wird der Begriff im allgemeinen Sprachgebrauch auch auf zeitgenössische Rockmusik angewendet, vor allem im angelsächsischen Sprachraum. Die musikhistorische Definition ist jedoch enger gefasst. Hier ist Rock ’n’ Roll ein Sammelbegriff für diverse Frühformen der Rockmusik, die Mitte der 1950er Jahre in den USA entstanden und in ihrer subkulturellen Funktion Mitte der 60er Jahre von der Beatmusik abgelöst wurden.
Gesellschaftlicher Kontext
Schon Ende der 1940er Jahre begann in den USA eine Jugend-Protestkultur, die das Underdog-Dasein, Freiheit von bürgerlicher Moral, Drogen und rastlose Mobilität zu ihren Idealen erhob. Diese Bewegung identifizierte sich zunächst nicht über die Musik, sondern über die Beat-Literatur von Autoren wie Jack Kerouac, Filme wie „The Wild One“, oder über Bücher wie „Catcher in the Rye“. Selbst der James-Dean-Film „Rebel Without a Cause“ von 1955 hatte noch keinen musikalischen Rock-’n’-Roll-Bezug, obwohl er ansonsten schon alle Merkmale der Rock-’n’-Roll-Kultur enthielt. Als Musik dieser Bewegung diente zunächst, vor allem bei den Anhängern der Beat-Generation Anfang der 1950er Jahre, der schwarze Bebop-Jazz. Als die Protestbewegung sich weiter ausbreitete, wurde das (von den Eltern häufig verbotene) Hören von Rhythm & Blues populär, der Musik der afroamerikanischen Unterschicht, die weiter unten näher erklärt wird.
Erst der Film „Blackboard Jungle“ von 1955 (in dem es um Jugendkriminalität an Schulen ging) enthielt einen Rock-’n’-Roll-Soundtrack („Rock around the Clock“ von Bill Haley & The Comets) und brachte dadurch den ersten weltweiten Rock-’n’-Roll-Hit hervor. Der explosionsartige Erfolg dieser Musik erklärt sich aus der schon länger vorhandenen Sehnsucht nach einer eigenen Jugendmusik, über die sich die Rebellion gegen die Elterngeneration ausdrücken ließ. Rock ’n’ Roll füllte also ein gesellschaftliches Vakuum und gab einem vagen Lebensgefühl seine Ausdrucksmöglichkeit.
Trotzdem ist der Rock ’n’ Roll nie ein einheitlicher Stil, sondern immer nur ein Sammelbegriff verschiedener Musikarten gewesen. Die Musikszene in den USA war stark regionalisiert, nicht nur, weil das dominierende Massenmedium Rundfunk vorwiegend aus lokalen Stationen bestand. Auch die Plattenindustrie war regional organisiert, die ethnischen Subkulturen hatten ihre geografischen Nischen mit eigenen musikalischen Traditionen, und in den Südstaaten herrschte strenge Rassentrennung. So etablierten sich, je nach Gesellschaftsschicht, Ethnik und geografischer Region, unterschiedliche Musikstile, die alle unter Rock ’n’ Roll einzuordnen sind, weil sie zwei Gemeinsamkeiten vereint: Sie sind alle Ausdruck von Minderheiten und sie wurzeln alle im Rhythm & Blues. Deshalb lohnt es sich, bevor wir die einzelnen Spielarten des Rock ’n’ Roll beschreiben, einen näheren Blick auf diese vielerwähnte Musikrichtung, diesen Ur-Nährboden des Rock ’n’ Roll, zu werfen.
Rhythm & Blues
Die Bedeutung des Begriffs, geprägt Anfang der 1940er Jahre von Jerry Wexler, hat sich bis heute ständig gewandelt. Zunächst nur ein Ersatzwort für „Race Music“, war Rhythm & Blues in den 1940er Jahren die Bezeichnung für sämtliche afroamerikanische Musik außer dem Jazz, also für die Musik der schwarzen Unterschicht Amerikas. In den 1960er Jahren wich der Begriff dem Marktnamen Soul, und heute bezeichnet man mit „R&B“ eine Form zeitgenössischer, schwarzer Popmusik. Rhythm & Blues ist also alles andere als ein einheitlicher Begriff für eine einheitliche Musikrichtung.
Ende der 1940er Jahre entwickelte sich, im Zuge der Urbanisierung der schwarzen Landbevölkerung, ein einheitlicher, großstädtischer Stil heraus. Viele Rhythm & Blues Combos waren zunächst nichts anderes als verkleinerte schwarze Bigbands. Häufig waren es Sextette oder Quintette. Die kleineren Besetzungen ergaben sie auf Grund des Kostenvorteils gegenüber den Bigbands, die für ärmere Clubs nicht bezahlbar waren. Die geringere Lautstärke wurde durch die damals neue elektrische Gitarre kompensiert. Weiterhin kristallisierte sich ein Pianostil heraus, bei dem die linke Hand boogieartige Bassbegleitungen, die Rechte schnelle triolisch geschlagene Doppelgriffe spielte. Anders als im Swing trat der solistische Anteil der Bläser zurück. Besonders das Altsaxofon fungierte zunehmend als Rhythmusinstrument und spielte Shuffelgrooves. Reine Instrumentalstücke waren selten. Sänger und Sängerinnen - der Frauenanteil im Rhythm & Blues war deutlich höher als im Rock ’n’ Roll - sangen häufig mit gospelartigen Verzierungen. Nicht wenige Rhythm & Blues Texte spielten mit sexuellen Anspielungen und Zweideutigkeiten.
Rhythm & Blues galt für das etablierte Amerika als anzüglich und vulgär, schlicht als inakzeptable Untergrundmusik. Indes gelang es dem Rhythm & Blues, eine eigene Musikindustrie zu etablieren, die auch größere Labels wie Atlantic Records unterhalten konnte, wo der Produzent Jerry Wexler diese Musik wie kein zweiter förderte.
Wenn auch der Rhythm & Blues nicht uneingeschränkt unter Rock ’n’ Roll einzuordnen ist, so teilt er doch mit diesem eine große Schnittmenge, in die Interpreten wie der frühe Ray Charles, Bo Diddley, natürlich auch Chuck Berry, Fats Domino, Little Richard, LaVern Baker und viele andere hineingehören. In Städten wie Chicago oder New Orleans wurden dementsprechend die beiden Begriffe „Rock ’n’ Roll“ und „Rhythm & Blues“ auch lange als Synonyme verwendet. Und selbst denjenigen Rock-’n’-Roll-Spielarten, die eindeutig nicht mehr zum Rhythm & Blues gehören, von Rockabilly bis zum Highschool-Rock-’n’-Roll, diente der Rhythm & Blues als wesentlicher Inspirationspool. Man kann also mit Recht behaupten, dass der Rock ’n’ Roll eine Weiterentwicklung, häufig auch eine „Verweißung“ des Rhythm & Blues war, mit der nur Teile der schwarzen Jugend sich identifizieren konnten.
Besonders frustrierend wirkte dabei der Umstand, dass weiße Künstler wie Presley mit schwarzen Coverversionen Millionen verdienten, während Künstlern wie Big Mama Thornton (Autorin von „Hound Dog“) der Erfolg beim Massenpublikum versagt blieb. Und selbst die erfolgreichen schwarzen Musiker wie Little Richard und Bo Diddley wurden vielfach um den Ertrag ihrer Leistung betrogen (Bo Diddley verdiente an seinen großen Hits in den 1950er Jahren exakt 0,-- US Dollar!)
Nur leicht zeitversetzt zum Siegeszug des Rock ’n’ Roll wurde daher von schwarzen Musikern und Managern der gezielte Gegenversuch gestartet, den Rhythm & Blues zu kommerzialisieren, ohne ihn dabei aus schwarzen Händen zu geben. Unter dem Marktnamen Soul (Musiker sprachen in der Regel weiter von Rhythm & Blues) wurden neue schwarze Talente auf hohem Niveau ausgebildet und dann breit vermarktet. Instrumental, tänzerisch, kompositorisch und vor allem stimmlich erreichte der Rhythm & Blues in der Soul-Ära seine höchste Blüte. Tatsächlich gelang es mit dem Soul, einen weltweiten Boom auszulösen, der auch das zahlungskräftige weiße Publikum erfasste. Frische Talente mit gewaltigen Stimmen stürmten die Charts, die dank der kommerziellen Konzeption noch heute ein Begriff sind (Martha Reeves, Aretha Franklin, Ike & Tina Turner, Stevie Wonder, Otis Redding und viele mehr).
Zwar handelte es sich bei diesem kommerzialisierten Rhythm & Blues um Populärmusik, doch wurden die schwarzen Wurzeln wie Blues und Gospel keinesfalls verwässert, sondern bewusst reaktiviert. Schließlich verfolgte man das Ziel, eine für Weiße schwer kopierbare Musik zu kreieren. Im Zentrum dieser Entwicklung stand das Motown Label.
In den 70er Jahren schließlich verblassten die originär schwarzen Elemente wieder und die schwarze Popmusik wurde zur Disco-Musik.
In den 80er Jahren stellten schwarze Künstler wie Whitney Houston ihre vorzüglichen Gesangstimmen in den Dienst von eher belangloser Popmusik, die sie damit zu einem gewissen Grad aufwerteten. Der Begriff Soul kam wieder ins Gespräch. Mit Rhythm & Blues hatte diese Musik jedoch nicht mehr viel zu tun.
Vertreter (des klassischen Rhythm & Blues): Wynonie Harris, Big Joe Turner, Etta James, Clyde McPhatter, Bobby Blue Bland, LaVern Baker
Stylemap
Die „Stylemap“ zeigt Schnittmenge und Berührungspunkte von Rhythm & Blues (rot) und Rock ’n’ Roll (gelb), sowie die wichtigsten Stile und Unterstile des Rock ’n’ Roll. Wollte man allerdings sämtliche Querverbindungen und gegenseitigen Inspirationen auflisten, würde eine solche Grafik zu einem noch unentwirrbareren Knoten werden, als sie es hier schon ist. Deshalb sind hier viele Aspekte nicht berücksichtigt, unter anderem der, dass die meisten Künstler im Verlaufe ihres Schaffens nicht statisch in einer stilistischen Ecke bleiben. Als Beispiel sei Ray Charles genannt, der genau genommen an fast allen Ecken der Grafik auftauchen müsste. Auch Hank Ballard dürfte eigentlich nicht nur unter Twist aufgelistet werden, den er erst in der späteren Phase seiner Karriere erfand. Außerdem trägt die Abbildung einer wichtigen Entwicklung nicht Rechnung, in deren Zuge sich ab etwa 1958 viele oder alle Rock-’n’-Roll-Spielarten zu einer Mainstreamform vermischten.
Kategorien und Stilschubladen haben zudem immer einen akademischen Aspekt, der die Musik nicht hinreichend erklären kann. Man sollte also diese Kategorien nicht als in Stein gemeißelt betrachten und nicht vergessen, dass es gerade die Überwindung von Schubladen war, die den Rock ’n’ Roll erst möglich machte.
Bild:stylemap.jpg
Spielarten des Rock ’n’ Roll
(Zu den einzelnen Spielarten siehe auch die jeweiligen Wikipedia-Links mit z. T. umfangreicheren Artikeln)
Um 1954 im Norden der USA entstandene weiße Musikrichtung, die den Bigbandsound mit markantem 4/4 Offbeat anreicherte, mit Boogielinien versah und in kleinerer Besetzung wiedergab. Wird wegen des "geslappten" Kontrabasses gelegentlich mit seinem Südstaatenpendant, dem Rockabilly verwechselt, enthält aber ein dominanteres, zuweilen solistisches Schlagzeug und legt außerdem einen Schwerpunkt auf die im Rockabilly untypischen Blechbläser. In der Performance waren die synchronen Schwenkbewegungen der Instrumente typisch, die auffällig gemusterten Einheitsanzüge der Musiker und rhythmische Zwischenrufe ("crazy man, crazy!")- alles Elemente aus der Bigband-Kultur. Gespielt wurden Coverversionen schwarzer Rhythm & Blues Titel aber auch neue Kompositionen. Wichtiges Instrument war neben Kontrabass und Blechbläsern auch die E-Gitarre, die sich durch schnelle, schwierige Läufe vom übrigen Rock ’n’ Roll abhob.
Vertreter: Bill Haley & The Comets, Freddy Bell & The Bellboys
Um 1954 in den Südstaaten der USA entstandene weiße Interpretation des Rhythm & Blues, durchmischt mit Elementen der Country- und Hillbillymusik. Als Erstling des Rockabilly gilt der von Elvis Presley im Sommer 1954 eingespielte Titel „That's Allright, Mama“. Produzent war der Gründer des Sun Labels Sam Phillips, der schon Anfang der 50er Jahre als Produzent von "Big" Joe Turner einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Beale-Street-Rhythm & Blues geleistet hatte.
Zunächst mit Minimalbesetzung gespielt („geslappter“ Kontrabass, E-Gitarre, Gesang), kamen später auch Schlagzeug und Piano zum Rockabilly. Ausgehend von Memphis, Tennessee verbreitete sich der Rockabilly durch die intensive Tourtätigkeit der Musiker von Sun Records schnell über den gesamten Süden und inspirierte Hunderte von Musikern, den Stil zu kopieren. Nur wenigen gelang es dabei, über eine bloße Sun-Kopie hinauszugehen und individuelle Rockabilly-Stile zu entwickeln, wie z. B. Gene Vincent und Buddy Holly. Ab 1957 löste sich der Rockabilly in einer Art Mainstream-Rock-’n’-Roll auf, die meisten Interpreten jedoch wandten sich der reinen Countrymusik zu. Rockabilly war zugleich die erste Spielart des Country-Rock.
Elvis Presley
Vertreter: der frühe Elvis Presley, Carl Perkins, Johnny Burnette Trio, Eddie Cochran, Gene Vincent, der frühe Roy Orbison
Handjive (auch "Chicago-Sound" oder "Bo-Diddley-Sound") ist eine ursprünglich schwarze Spielart des Rock ’n’ Roll und entstand Ende der 1940er Jahre in Chicago als Unterart des Rhythm & Blues. Wesentliche Merkmale sind die stark im Vordergrund stehenden Perkussionsinstrumente (Maracas), die einen tranceartigen, ostinaten Groove erzeugen und sich zeilenweise mit dem Gesang abwechseln, dessen Melodie im „Frage-Antwort-Schema“ aufgebaut ist.
Der Handjive ist ursprünglich eine reine Straßenmusik gewesen, zu der die Kinder in den Ghettos der Southside von Chicago Abzählreime und Abklatschverse mit manchmal schmutzigen Texten sangen. Dabei wurden die Hände in bestimmten Rhythmen gegeneinander oder gegen eigene Körperteile geschlagen. Die Tradition des Handjive geht auf den "Hambone" zurück, jene Körperpercussion, mit der die schwarzen Sklaven des Südens die ihnen verbotene, Botschaften übermittelnde Trommelmusik ersetzten.
Das Verdienst, den typischen Groove erstmals auf Platte gebannt zu haben, kommt dem chicagoer Straßenmusiker Sammy McGier zu. Seine Band "Hambone Kids" spielte Anfang der 1950er Jahre für das Okeh-Label den Titel "Hambone" ein, der bereits jenes legendäre Lick enthält, das man später "Bo-Diddley-Lick" nennen sollte. Bo Diddley schließlich, selbst ehemaliger Straßenmusiker der Southside, debutierte 1955 mit seinem Hit "Bo Diddley" (der ursprüngliche Text dieses Songs, der eigentlich "Uncle John" hieß, war dem Chess-Label zu anzüglich, weshalb Diddley ihn entschärfte) und erreichte auf Anhieb Platz 1 der Rhythm & Blues Charts. Seine elektrische Gitarre war dabei leicht verzerrt, ein für das damalige Publikum völlig unbekannter, neuer Sound. Bald begannen überall in den USA Künstler, den Groove zu kopieren: Buddy Holly mit "Not Fade Away" und „Bo Diddley“, Johnny Otis mit „Willie and the Handjive“. In den 1960er Jahren übernahmen zahlreiche britische Bands wie die Rolling Stones und die Animals den Bo-Diddley-Sound. Gerade die Stones klangen in ihren frühen Jahren manchmal wie eine Bo-Diddley-Coverband.
Vertreter: Bo Diddley, | | |