Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Spacelab

Spacelab

Das Spacelab war eine orbitale Forschungs- und Beobachtungsplattform, welche in die Ladebucht des Space Shuttles integriert wurde. Spacelab bestand aus einem zylindrischen Druckmodul, das über einen Tunnel mit der Kabine des Space Shuttle verbunden wurde. Insgesamt wurden zwei Druckmodule gebaut - LM1 wurde von der ESA bezahlt und im Austausch für Mitfluggelegenheit für europäische Astronauten der NASA zur Verfügung gestellt, LM2 wurde von der NASA gekauft. Zusätzlich zu dem Druckmodul gab es auch Paletten, auf denen Experimente direkt im Weltall ausgeführt werden konnte, oder auch Teleskope montiert werden konnten. Bis zur Außerdienststellung 1998 wurde insgesamt 25 Missionen geflogen, zum Teil nur mit Paletten, zum Teil in Kombination Druckmodul und Palette. Beim ersten Einsatz des Spacelab bei der Mission STS-9 im Jahre 1983 war als europäischer Vertreter der deutsche Ulf Merbold an Bord; der letzte Einsatz war STS-90, bei der unter dem Missionsnamen Neurolab hauptsächlich Hirnforschung im Spacelab betrieben wurde. Seither wurden wissenschaftliche Missionen mit dem kleineren Spacehab geflogen, die meisten Experimente allerdings wurden auf die Internationale Raumstation verlagert. Das Spacelab-Modul LM1 befindet sich heute auf dem Flughafen Bremen und kann dort besichtigt werden.

Spacelab Missionen


- STS-9, Spacelab 1, November 1983, LM1
- STS-51-B, Spacelab 3, April 1985, LM1
- STS-51-F, Spacelab 2, Juli 1985, Palette
- STS-61-A, Spacelab D1, Oktober 1985, LM2
- STS-35, ASTRO-1, Dezember 1990, Palette
- STS-40, SLS-1, Juni 1991, LM1
- STS-42, IML-1, Januar 1992, LM2
- STS-45, ATLAS-1, März 1992, Palette
- STS-50, USML-1, Juni 1992, LM1
- STS-47, Spacelab-J, September 1992, LM2
- STS-56, ATLAS-2, April 1993, Palette
- STS-55, Spacelab D2, April 1993, LM1
- STS-58, SLS-2, Oktober 1993, LM2
- STS-59, SRL-1, April 1994, Palette
- STS-65, IML-2, Juli 1994, LM1
- STS-68, SRL-2, Oktober 1994, Palette
- STS-66, ATLAS-3, November 1994, Palette
- STS-67, ASTRO-2, März 1995, Palette
- STS-71, Spacelab-Mir, Juni 1995, LM2
- STS-73, USML-2, Oktober 1995, LM1
- STS-78, LMS, Juni 1996, LM2
- STS-83, MSL-1, April 1997, LM1
- STS-94, MSL-1R, Juli 1997, LM1
- STS-90, Neurolab, April 1998, LM2
- STS-99, SRTM, Februar 2000, Palette Kategorie:Space Shuttle

Space Shuttle

Der Space Shuttle ist ein von der NASA in den USA entwickelter Raumfährentyp. Er ging aus dem Versuch hervor, ein wiederverwendbares Raumfahrzeug zu entwickeln. Damit sollten vor allem Kosten gegenüber den bis dahin üblichen Raketen eingespart werden, bei denen alle Raketenstufen nur einmal verwendet werden konnten. Weil ein einstufiger Raumgleiter in den 1960er Jahren außerhalb der technischen Möglichkeiten lag, kam nur ein mehrstufiges System in Frage. Aus dieser Zeit stammt auch die Abkürzung STS für Space Transportation System, mit denen bis heute die NASA-Missionsnummern beginnen. Die STS-Nummern ergeben aber keine chronologische Reihenfolge, wie untenstehende Tabelle zeigt, sondern werden oft Jahre vor dem Start vergeben. Als Space Shuttle wird das gesamte System aus Raumfähre (engl.: Orbiter Vehicle, 'OV'), externem Tank (ET) und Feststoffraketen (Solid Rocket Booster, 'SRB') bezeichnet. Die einzelnen Raumfähren sind nach historischen Forschungsschiffen benannt. __TOC__

Prinzip

Der Space Shuttle startet im Kennedy Space Center (KSC) bei Cape Canaveral (Florida) senkrecht mit Hilfe seiner drei SSME-Haupttriebwerke, die aus einem großen, abwerfbaren Tank mit flüssigem Wasserstoff und Sauerstoff gespeist werden und zweier großer Feststoffraketen (engl. solid-fuel rocket boosters, SRB). Diese Booster haben eine Brennzeit von ca. 2 Minuten. Anschließend werden sie in einer Höhe von rund 50 km abgeworfen und steigen noch durch ihre hohe Geschwindigkeit auf ca. 66 km Höhe, bevor sie zurückfallen. Sie gehen an Fallschirmen im Atlantischen Ozean nieder und können nach einer Bergung wiederverwendet werden. Da die Bergung und anschließende Überholung der Booster jedoch teurer als eine Neuherstellung ist, wird das nicht (mehr) praktiziert. Die Booster werden trotzdem in regelmäßigen Abständen geborgen und auf eventuelle Schäden und Fehlerquellen untersucht. Nach der Abtrennung der Booster fliegt der Space Shuttle mit Hilfe seiner SSME-Triebwerke weiter. Nach ungefähr achteinhalb Minuten Brenndauer wird kurz vor Erreichen der Orbitalgeschwindigkeit der Außentank in ca. 109 km Höhe abgeworfen. Er verglüht, nachdem er die Erde fast vollständig umrundet hat, größtenteils in der Atmosphäre, die Reste fallen in den Pazifischen Ozean. Nach einer Minute hat das Shuttle eine Geschwindigkeit von 1.609 km/h und 680 Tonnen Treibstoff verbraucht. Nach zwei Minuten hat das Shuttle eine Höhe von 45 Kilometern erreicht und eine Geschwindigkeit von 4.828 km/h. Anschließend wird die Raumfähre von ihren kleinen Manövriertriebwerken in eine elliptische Umlaufbahn mit einem tiefsten Punkt von etwa 109 Kilometer und einem höchsten Punkt von 185 km über Normalnull beschleunigt. Wenn der Orbiter nach einem halben Erdumlauf den bahnhöchsten Punkt erreicht, zünden die Manöviertriebwerke erneut um die Umlaufbahn in eine Elipse mit einem bahntiefsten Punkt in 185 km und einem bahnhöchsten Punkt auf der Zielhöhe (zum Erreichen der ISS etwa 400 km über NN) zu Verwandeln. Wenn der Orbiter wieder den bahnhöchsten Punkt erreicht zündet er die Manövriertriebwerke erneut und zirkularisiert die Bahn in dieser Höhe. Dabei wird eine Orbitalgeschwindigkeit von bis zu 28.067 km/h erreicht. Nach erfolgtem Raumflug von bis zu 17 Tagen Dauer kehrt die Raumfähre auf die Erde zurück. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre wird sie durch spezielle Hitzeschutzkacheln an der Front- und Unterseite vor den extremen Wärmeeinwirkungen der Reibungshitze geschützt. Bereits kurz nach dem Wiedereintritt, noch mehrere hundert Kilometer entfernt, erhält sie von der vorgesehenen Landebahn Leitsignale. Die Besonderheit bei der Rückkehr ist, dass der Space Shuttle im Gleitflug antriebslos zur Landung fliegt und somit nur einen Landeversuch hat. Schlechte Wetterbedingungen an den Hauptlandeplätzen machen mitunter die Auswahl eines anderen Zielgebietes notwendig. Space Shuttles landen hauptsächlich im Kennedy Space Center (Florida). Die Alternativen erster Wahl sind die Luftwaffenbasen Edwards (Kalifornien) sowie White Sands (New Mexico), wo übrigens auch die Erprobung der damals neu entwickelten Raumfähre stattgefunden hat. Es gibt aber rund um die Welt Notlandeplätze, wie etwa der Flughafen in Manching bei Ingolstadt, der eine der längsten Landebahnen in Europa hat, der Köln/Bonner Flughafen und jener von Riad (Saudi-Arabien). Sollte es erforderlich sein, dass der Shuttle an einem anderen Ort landet als in Florida, wird es huckepack auf einer modifizierten Boeing 747 (dem sogenannten Shuttle Carrier Aircraft, SCA) zurück dorthin transportiert. Um die Aerodynamik bei diesem Manöver zu verbessern, wird am Heck des zu transportierenden Shuttles eine nach hinten spitz zulaufende Abdeckung angebracht, die die Triebwerke des Shuttles verdeckt. Im Gegensatz zu früheren Raumschiffkonzepten (Apollo-Projekt, Sojus) sind sowohl die Fähre selber, als auch Teile der Raketen für etwa 100 weitere Starts wiederverwendbar.

Entwicklung

Sojus Sojus Die ersten Schritte zur Entwicklung des Space Shuttle begannen Ende der 1960er Jahre. Die NASA war zu der Zeit voll mit den Vorbereitungen des Apollo-Projekts beschäftigt. Die Firmen North American Rockwell und McDonell Douglas wurden beauftragt, Definitionsstudien für ein zweistufiges, in beiden Stufen bemanntes und wiederverwertbares System auszuarbeiten. Beide Stufen sollten gemeinsam von der Startrampe starten und sich in ca. 40 km Höhe trennen. Die erste Stufe sollte wie ein Flugzeug wieder auf der Landebahn landen und die zweite Stufe in den Orbit gelangen. Nach Abschluss der Mission würde auch der Orbiter wieder im Gleitflug zur Erde schweben. Nach eingehenden Studien hätten die Entwicklungskosten für ein komplett wiederverwertbares System ca. 10-12 Milliarden Dollar betragen. Deswegen entschied sich die NASA für ein nur teilweise wiederverwertbares System, das mit Entwicklungskosten von ca. 6 Milliarden Dollar, zu dem heutigen Space Shuttle führte. Da die Kosten auch von der Air Force und dem CIA mitgetragen wurden, musste auch deren Forderungen Rechnung getragen werden. Das war hauptsächlich eine möglichst hohe Nutzlast, um auch große Spionagesatelliten in den Orbit transportieren zu können. So entwickelte sich aus dem vorher geplanten relativ kleinen Shuttle mit kleinen Tragflächen die heutige Version mit großer Ladebucht und den charakteristischen dreieckigen Deltaflügeln am Heck. Das erste Space Shuttle mit dem Namen „Enterprise“, Kennzeichnung „OV-101“, kam zum ersten Mal am 17. September 1976 für Testzwecke zum Einsatz. Es war nur für System- und Landetests und nicht für Flüge in den Orbit ausgestattet. Zuerst sollte das Space Shuttle „Constitution“ heißen, nach einer Briefkampagne von Fans der Serie „Star Trek“ (dt. Raumschiff Enterprise) wurde die Raumfähre jedoch umbenannt. Die „Enterprise“ steht heute im „National Air and Space Museum“. Der zweite Orbiter „Columbia“, Kennzeichnung „OV-102“, hatte sein Roll-Out am 8. März 1979. Am 12. April 1981 startete Columbia zum ersten Flug (STS-01) eines Space Shuttles in den Orbit und landete zwei Tage später erfolgreich auf der Edwards Airforce Base. Am 1. Februar 2003 verglühte der Orbiter beim Landeanflug. Alle 7 Astronauten fanden dabei den Tod.

Liste der Space Shuttles

Siehe Liste der Space-Shuttle-Missionen für eine chronologische Auflistung aller Space Shuttle-Missionen.

Statistiken

Stand 25. August 2005
- STS-80 STS-80

Weitere Entwicklung

Nach dem Verlust der Columbia wurde den verbleibenden Shuttles ein 2,5-jähriges Startverbot erteilt. Die Raumfähren haben mit dem Start der Discovery am 26. Juli 2005 ihren Dienst in verbesserter Version wieder aufgenommen. Da jedoch bei dem Start mehrere, mitunter auch größere, Stücke der Isolierschaumabdeckung des externen Tanks sich gelöst haben und somit den Hitzeschild der Discovery beschädigen könnten, setzte die NASA alle weiteren Shuttle-Start bis zur Behebung der Problematik aus. Wie der NASA-Administrator Michael Griffin am 29. Juli erklärte, sollte das Startverbot nicht lange dauern, so dass ab dem Frühjahr 2006 mit dem Start des nächsten Shuttles zu rechnen ist. Auch wurden bei den Untersuchungen im Orbit bisher nur geringfügige Beschädigungen am Hitzeschild der Discovery gefunden, die keine Gefahr bei dem Atmosphärenwiedereintritt darstellen. Nach der Bekanntgabe des neuen Weltraumprogramms von US-Präsident George W. Bush am 14. Januar 2004 wird das Space Shuttle-Programm jedoch nur noch bis zum Jahr 2010 weiterbetrieben. Ob die USA somit ihre Transportaufgaben zur Fertigstellung der ISS überhaupt leisten werden, ist unklar. Der Nachfolger der Space Shuttles sollte der Venture Star werden. Da die Kosten jedoch bereits beim Bau des Prototypen X-33 weit über dem Plan lagen, wurde das Projekt im Jahre 2001 gestoppt. 2001 Im oben erwähnten Weltraumprogramm Vision for Space Exploration wird ein Crew Exploration Vehicle (CEV) angekündigt, dessen Entwicklung derzeit angegangen wird. Bis zum 2. Mai 2005 lief die Bewerbungsphase, seitdem liegen vermutlich zwei Konzepte vor: ein Kapsel-basiertes von Northrop Grumman/Boeing und ein Lifting Body-basiertes von Lockheed Martin, wobei NASA ein Kapsel-basiertes Design bevorzugt. Zudem gibt es Pläne für das Shuttle Derived Launch Vehicle (SDLV) - eine Trägerfamilie, die Elemente des heutigen Shuttles, wie den Außentank, die Feststoffbooster und die Haupttriebwerke SSME verwendet. Ein „leichter“ Träger (etwa in der Größenordnung einer Delta IV Heavy) soll für den Transport des CEV verwendet werden, ein schwerer soll Schwerlasttransporte für das bemannte Mond- und Marsprogramm übernehmen.

Kritik

Die Untersuchung des Columbia-Unglücks hat innerhalb der NASA schwere technische und organisatorische Mängel aufgezeigt, ähnlich wie früher bei der Challenger-Katastrophe. Allgemein ist das gesamte Space Shuttle-Programm durch den niederschmetternden Untersuchungsbericht bei der Öffentlichkeit als veraltet und anfällig in Misskredit geraten. In einer BBC-Dokumentation über die Entwicklung des Space Shuttles (dt.: „Der Traum, der vom Himmel fiel“) wurde dieses System mit einem „Ritt auf einer Dynamitstange, begleitet von zwei Feuerwerkskörpern“, verglichen, um Mängel bei der Konzeption darzustellen. Mit zwei Totalverlusten (14 Tote) bei 114 Flügen ist der Shuttle im Vergleich zu anderen Trägersystemen dennoch sehr zuverlässig, allerdings verfügt es nicht, wie z.B. die Apollo- oder Sojusmissionen, über ein nennenswertes Rettungssystem für die Mannschaft. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die erhofften Transportpreise für „Weltraumgüter“ nie die angestrebten 200 US-$ pro Kilogramm erreicht haben - der Preis liegt bei rund 16.000 US-$. Die heutige Raumfähre sei technisch überzüchtet, anstelle sich in erster Linie auf den Materialtransport in den Weltraum zu konzentrieren. Als immer größeres Manko stellte sich der Hitzeschild heraus, welcher aus vielen kleinen Keramikkacheln besteht. Immer wieder fanden NASA-Ingenieure nach der Landung beschädigte Kacheln, jedoch betrafen die Schäden bis zum Verlust der Columbia 2003 nie einen lebenswichtigen Teil des Raumschiffes. Hitzeschild Einige Kritiker bemängeln auch, der Space Shuttle sei im Vergleich zur russischen Buran von minderem Wert. Der auffälligste Unterschied: Die Buran wird von einer separaten Rakete (Energija) hochgetragen, während das Space Shuttle mit seinen SSME-Haupttriebwerken selbst die Rakete darstellt, aber dafür den externen Treibstofftank mitschleppt. Das Space Shuttle besitzt also aufwändige bordinterne Treibstoffpumpen und zusätzliche Technik, auf die die Buran verzichtet. Zudem muss das Space Shuttle das Gewicht der drei Haupttriebwerke, die nur beim Aufstieg verwendet werden, mit in den Orbit und zurück zur Erde tragen. Da die Triebwerke des Shuttles mehrfach einsetzbar sind, sind sie sehr aufwändig und teuer, damit aber auch sehr leistungsfähig und effizient. Auch die „RD-0120“ Haupttriebwerke der Energija-Rakete sollten wiederverwendbar sein (Rückkehr des Triebwerkblocks zur Erde), doch wurde dies niemals umgesetzt. Die Buran hat eine etwa um fünf Tonnen höhere Nutzlastkapazität als der Space Shuttle und sie besitzt eine optimierte Anordnung der Hitzeschutzkacheln - die Fugen zwischen den Kacheln verlaufen fast immer rechtwinklig zur Strömungsrichtung der Luft. Insgesamt kann man sagen, dass das Energija-Buran-System flexibler als der Shuttle im Einsatz ist, so kann Buran z. B. auch unbemannt fliegen oder die Energija ohne Buran als ein Schwerlasttransporter verwendet werden. Ein weiteres kleines Übel ist, dass die Wartungsarbeiten und die Herstellung von Ersatzteilen fast völlig von einer Firma bzw. deren Tochterfirmen übernommen wird - nämlich Boeing. Da deshalb Zehntausende von Menschen vom Space Shuttle-Programm abhängen, so die Kritiker, erscheine es in politischer Hinsicht als nicht opportun, das Programm zugunsten einer besseren Technologie ganz einzustellen. Des Weiteren kann das Space Shuttle teilweise als Fehlplanung erachtet werden: Der Kongress beschloss, sowohl für die Air Force als auch für die NASA ein gemeinsames Trägersystem zu entwickeln, welches alle bisherigen Trägerraketen ersetzen sollte. Weil das Space Shuttle jedem Partner genügen sollte, stelle die Raumfähre für den heute einzigen Betreiber, die NASA, ein suboptimales Produkt dar.

Siehe auch


- X-38
- Raumfahrt, Geschichte der Raumfahrt
- Crew Exploration Vehicle
- Liste der Space-Shuttle-Missionen, Shuttle-Mir-Programm, PNEO
- Space Shuttle Pathfinder

Weblinks


- [http://spaceflight.nasa.gov/shuttle/index.html NASA Space Shuttle Homepage] (englisch)
- [http://www.nasa-statistik.de NASA-Statistik: Informationen über alle bemannten NASA-Missionen] (dt.)
- [http://www.extrasolar-planets.com/raumfahrt/space_shuttle.php Informationen zum Space Shuttle (extrasolar-planets.com)]
- [http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/spaceshuttle/home.shtml Informationen zum Space Shuttle (raumfahrer.net)]
- [http://www.geocities.com/CapeCanaveral/4411/faq-e.htm Infos zu den Shuttles einschließlich Prototypen] (englisch)
- [http://bernd-leitenberger.de/space-shuttle.html Space Shuttle bei Bernd Leitenberger] (dt.)
- Photos der NASA zum Space Shuttle [http://spaceflight1.nasa.gov/gallery/images/shuttle/index.html] (bemerkenswert: sehr hohe Auflösung)
! ja:スペースシャトル th:กระสวยอวกาศ

STS-9

STS-9 (engl. Space Transportation System) ist eine Missionsbezeichnung für den US-amerikanischen Space Shuttle Columbia, (OV-102) der NASA. Der Start erfolgte am 28. November 1983. Es war die 9. Space Shuttle Mission und der 6. Flug der Raumfähre Columbia.

Mannschaft


- John W. Young (6), Kommandant
- Brewster H. Shaw (1), Pilot
- Owen K. Garriott (2), Missionsspezialist
- Robert A. Parker (1), Missionsspezialist
- Byron K. Lichtenberg (1), Nutzlastspezialist
- Ulf Merbold (1), Nutzlastspezialist (ESA)

Missionshöhepunkte

Auf diesem Flug wurde erstmals die Spacelab Plattform mit ins All genommen, die eine Vielzahl von Experimenten unterstützen konnte. Der deutsche Ulf Merbold nahm als erster ESA-Astronaut an der Mission teil. Es wurden auf diesem Flug auch erstmalig sechs Astronauten ins All befördert. Es war der sechste Raumflug für den Kommandanten Young, der als erster Raumfahrer diese Marke erreichte. Der Start war ursprünglich für den 30. September geplant, musste wegen technischer Probleme jedoch auf den 28. November verschoben werden.

Siehe auch


- Liste der Space-Shuttle-Missionen
- Liste der bemannten Raumfahrtmissionen
- Liste der Raumfahrer
- Space Shuttle
- Spacelab
- Bemannte Raumfahrt

Weblinks


- [http://science.ksc.nasa.gov/shuttle/missions/ NASA mission summary]
- [http://spaceflight.nasa.gov/shuttle/archives/index.html NASA: Shuttle-Missionen 1981 - 2003]
STS-009 STS-009

Ulf Merbold

Ulf Dietrich Merbold (
- 20. Juni 1941 in Greiz) ist Physiker und Astronaut. Merbold war als zweiter Deutscher (nach Sigmund Jähn) im All und erster Deutscher auf einem amerikanischen Space Shuttle. Insgesamt war er dreimal im All. Nachdem der Thüringer ein gutes Abitur abgelegt hatte, ging er als 19-Jähriger in die Bundesrepublik. Nach seinem Physik-Studium an der Universität Stuttgart 1968 war er am Max-Planck-Institut für Metallforschung in Stuttgart als Material- und Festkörperphysiker beschäftigt und promovierte 1976 dort zum Dr. rer. nat. Ulf Merbold übernahm 1995 die Leitung der Astronautenabteilung des Europäischen Astronautenzentrum (EAC) der ESA in Köln. Der russische Präsident Boris Jelzin verlieh ihm im gleichen Jahr den Orden der Freundschaft. Ulf Merbold ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Siegburg, arbeitet aber im ESTEC der ESA in Noordwijk. Er verfügt über einen Berufspilotenschein mit Instrumentenflugberechtigung sowie einen Kunstflugschein.

Merbolds Weltraummissionen


- 1983 28. November - 8. Dezember STS-9 Spacelab
- 1992 22. Januar - 31. Januar IML-1 STS-42
- 1994 3. Oktober - 4. November EUROMIR 94 (Sojus TM-20/Sojus TM-19)

Bücher von Ulf Merbold


- Flug ins All ISBN 3785703996
- D 1. Unser Weg ins All. ISBN 3075088862
- Von Spacelab 1 bis zur D1- Mission ISBN 3785705026

Siehe auch


- Bemannte Raumfahrt
- Liste der bemannten Raumfahrtmissionen
- Liste der Raumfahrer
- Liste der Space-Shuttle-Missionen
- Liste bemannter Missionen zur Raumstation Mir
- Liste der Sojus-Missionen
- Sojus (Raumkapsel)
- Sojus (Rakete)
- Russische Raumfahrt
- Europäische Raumfahrt
- Zitate

Weblinks


- http://www.dlr.de/dlr/presse/presseinfo/jahr_2003/pm52_2003.html
- http://www.astronomie.de/bibliothek/interview/merbold/ulf_merbold.htm
- http://www.esa.int/export/esaHS/ESALZQ0VMOC_astronauts_2.html (englisch)
- http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/merbold-u.html (englisch)
- http://www.estec.esa.nl/spaceflight/astronaut/eacpr/bios/cv_um.htm (englisch)
- Merbold, Ulf Merbold, Ulf Merbold, Ulf Merbold, Ulf Merbold, Ulf Merbold, Ulf Merbold, Ulf

Spacehab

Das Spacehab ist ein Modul für den Space Shuttle und dient als Stauraum für Experimente bei Alleinflügen. Es wurde in den 1980ern von einer Privatfirma entwickelt. Die unter Druck stehenden Spacehab Module werden in der Nutzlastbucht transportiert. Das Spacehab sollte den regelmäßigen Frachttransport zur ISS und die Rückführung von Experimentergebnissen sowie Ausrüstungsgegenständen, sicherstellen. Seit 1. Februar 2003, als die Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verunglückte, ist das Space Shuttle Programm und damit das Spacehab außer Dienst. Kategorie: Space Shuttle

Internationale Raumstation

] Die Internationale Raumstation (engl. International Space Station, ISS) ist eine in internationaler Kooperation entstehende große Raumstation. Früher war sie auch unter der Bezeichnung Alpha bekannt, doch nach dem Beitritt Russlands zum Projekt wurde dieser Name verworfen, da er aus der Sicht der Russen eine Pionierleistung suggerierte und die früheren russischen Raumstationen nicht berücksichtigte. Die ISS befindet sich seit 1998 im Bau, hat nach Abschluss des Aufbaus eine Größe von etwa 110 x 90 x 80 Metern und kreist in ca. 400 km Höhe mit einer Bahnneigung von 52°. Auf der Internetseite Heavens-Above kann man die Position der ISS für einen beliebigen Zeitpunkt (und ihre Position am Himmel für beliebige Beobachtungsorte) berechnen lassen. Im Gegensatz zu zeitlich begrenzten Raumflügen, auf denen die Zeit gemäß Mission Elapsed Time MET gemessen wird, gilt auf der Raumstation die Zeit nach UTC / GMT. Am Bau der Raumstation sind neben der amerikanischen NASA, Russland, Japan, Brasilien und Kanada auch die ESA beteiligt. Allerdings nehmen nicht alle Mitglieder der ESA an dem ISS-Programm teil – Großbritannien, Irland, Portugal, Österreich und Finnland beteiligten sich von Anfang an nicht, und Griechenland trat der ESA erst später bei. Durch die weltweite Kooperation und die umfangreichen Investitionen kann die ISS als das größte zivile internationale Projekt der Geschichte bezeichnet werden. Dies hat besonders nach dem Ende des Kalten Krieges und dem Beitritt Russlands zum Projekt einen bedeutenden Symbolwert.

Wechselnde Besatzung der ISS

Kalten Krieges Zwischen November 2000 und April 2003 war die Station, obwohl noch nicht völlig fertiggestellt, permanent mit einer dreiköpfigen Besatzung bewohnt. Nach einer Verweildauer von jeweils fünf bis sieben Monaten wurde die Besatzung durch eine neue abgelöst. Nach dem Unglück des Space Shuttles Columbia am 1. Februar 2003 wurde die Besatzung der ISS ab der ISS-Expedition 7 aus Versorgungsgründen auf zwei Personen reduziert. Da die Space-Shuttle-Flüge erst seit dem 26. Juli 2005 wieder aufgenommen werden konnten, wurde der weitere Ausbau der ISS vorläufig gestoppt, lediglich die Versorgung der Station durch russische und (ab 2006) auch europäische Versorgungsschiffe wird sichergestellt. Nach dem NASA-Planungsstand vom Juli 2004 wird die Fertigstellung der Station mindestens bis 2010 dauern. Am 25. Juni 2004 musste die Besatzung einen "Weltraumausflug" nach 14 Minuten abbrechen, weil es zu technischen Problemen bei der Sauerstoffversorgung am Raumanzug eines der Astronauten kam. Am 28. April 2005 gab die ESA bekannt, dass der Deutsche Thomas Reiter der erste Europäer werden soll, der eine Langzeitmission auf der ISS absolviert. Bisher hatten sich ESA-Astronauten stets nur für wenige Tage auf der ISS aufgehalten. Reiter soll im zweiten Quartal 2006 mit der Shuttle-Mission STS-121 zur Raumstation fliegen und sechs bis sieben Monate später mit STS-116 zurückkehren.

Endausbau

STS-116 Die ISS soll in ihrem Endausbau mit 107 Metern Spannweite der Solarzellenpaneele, 80 Metern Länge und 500 Tonnen Masse die größte Raumstation sein, die bisher gebaut wurde. Derzeit (Juli 2005) beträgt die Masse der ISS rund 183 Tonnen. Bereits jetzt ist die Station das größte und das leuchtstärkste künstliche Objekt im Erdorbit. Neben der eigentlichen Raumstation sollen zu dem Komplex noch ein Personentransportsystem (CTV), ein kleines europäisches Raumschiff (Inspector) und mehrere Rettungsfahrzeuge (CRV) gehören. Die Station wird je nach Bedarf durch Space Shuttles, die russischen Sojus und Progress und in Zukunft auch den japanischen HTV versorgt. Auch Europa startet mit der Ariane 5 und dem ATV ein großes unbemanntes Frachtschiff, das vermutlich ab 2007 einmal jährlich fliegen soll. Was das Projekt insgesamt kosten wird, ist umstritten. Nachdem die NASA beim Anfangsbetrag von 40 Milliarden US-Dollar diverse Korrekturen nach oben vornehmen musste, gibt sie heute keine neuen Kostenschätzungen mehr heraus. Sigmar Wittig, Vorsitzender des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), schätzte die Gesamtkosten auf etwa 100 Milliarden Dollar. Folgende Module wurden bereits installiert oder sind geplant:

Technische Daten zur ISS


- Maße im Endausbau:
  - Spannweite: 108,6 m
  - Länge: 79,9 m
  - Tiefe: 88 m
  - Rauminhalt: 1.140 m3
  - Masse: 450 t
- Umlaufbahn:
  - Flughöhe: ca. 360 km über NN
  - Umlaufbahn: 51,6 Grad Neigung/Äquator
  - Erdumlauf: 90 Minuten
  - Relativgeschwindigkeit: 29.000 km/h
- Energieversorgung im Endausbau:
  - Elektrische Leistung: 110 Kilowatt
  - Solarzellenfläche: 4.500 m2

Aufbauchronik und Besatzungen

Energieversorgung Energieversorgung Energieversorgung

Projekte


- Primäre Atomreferenzuhr im Weltraum
- Schnelle Vervielfältigung von komplementärer DNS durch Polymerase-Kettenreaktion
- Abgestimmte Atomuhrgruppe im Weltraum

Siehe auch


- Liste bemannter Missionen zur Internationalen Raumstation
- Liste unbemannter Missionen zur Internationalen Raumstation
- Raumtransporter für die Versorgung der ISS
- Liste der ISS-Außenarbeiten

Weblinks


- [http://www.nasa.gov/station ISS-Seite der NASA] (engl.)
- [http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/iss/home.shtml Raumfahrer.net: Große ISS-Rubrik] (dt.)
- [http://www.heavens-above.com Heavens-above.com] (engl.) Hier kann man nachschauen, wann und wie lange die ISS am Himmel zu sehen ist.
- [http://www.learn-line.nrw.de/angebote/iss/ ISS-Link für Unterricht und Schule auf dem NRW-Bildungsserver] (dt.)
- Telepolis: [http://www.heise.de/tp/deutsch/special/raum/17481/1.html Quo VadISS?] - Die Odyssee der Internationalen Raumstation: Das bislang aufwändigste Technikprojekt der Menschheitsgeschichte droht zu scheitern
- [http://science.nasa.gov/temp/StationLoc.html Aktuelle Position der ISS]
- Photos der NASA zur ISS [http://spaceflight1.nasa.gov/gallery/images/station/index.html] (bemerkenswert: sehr hohe Auflösung) Kategorie:Raumstation ja:国際宇宙ステーション

Flughafen Bremen

Der Flughafen Bremen ist ein internationaler Verkehrsflughafen in Bremen.

Geschichte

Im Jahr 1909 gründete sich der Bremer Verein für Luftfahrt. Er versuchte von Beginn an, in Bremen einen Luftschiffhafen zu bauen. Der Senat der Hansestadt unterstützte dieses Vorhaben und beauftragte den Norddeutschen Lloyd und den Bremer Verein für Luftfahrt, die Planung eines Luftschiffhafens auf dem Bremer Werder zu übernehmen. Doch erst im Mai 1910, als Senator Dr. C. C. Buff ein Antrag des Ingenieurs Walter Schudeisky vorgelegt wurde, kam die Sache ins Rollen. Schudeisky wollte auf dem Exerzierplatz Neuenlander Feld Flugversuche durchführen. Sowohl der Senat als auch das Garnisionskommando stimmten zu und so wurden im Sommer 1910 drei Schuppen zur Unterbringung des Fluggerätes gebaut. Von Beginn an gab es Beschwerden von Anliegern, die sich über den Fluglärm und vereinzelte Bruchlandungen in den Äckern der Bauern beschwerten. Dies führte auch zu einem kurzzeitigen Flugverbot. Bereits 1912 begann der inzwischen umbenannte Bremer Verein für Luftfahrt Rundflüge anzubieten und erhielt am 16. Mai 1913 die Genehmigung, einen Flugstützpunkt auf dem Neuenlander Feld einzurichten. Der Flughafen hatte hier eine Größe von 400 x 400 Metern. Während des 1. Weltkrieges 1914 brach der Flugbetrieb fast vollständig zusammen. Nach längeren Debatten im Jahre 1919 wurden 1920 endlich die Weichen zum Bau des Flughafens gestellt. Zeitungen berichteten, dass Bremen hiermit deutlich vor Hamburg liegen würde, da dort der Umbau des Flughafens in Fuhlsbüttel aus Geldmangel gestrichen wurde. Am 15. September 1921 entstand die Bremer Flughafenbetriebsgesellschaft, deren 75000 Mark Stammkapital und 25000 Mark Betriebskapital nicht von der Stadt Bremen kamen, sondern von Bremer Persönlichkeiten und Firmen. Zu den Eigentümern gehörten Firmen wie:
- A.G. Weser
- Norddeutscher Lloyd
- Bremer Bank
- Deutsche Bank, Filiale Bremen
- Kaiserbrauerei Beck & Co.
- Bremer Verein für Luftfahrt Natürlich konnte eine solche Gesellschaft nicht ohne Einfluss des Landes Bremen bleiben und so schloss der Senat einen Betriebsüberlassungsvertrag ab und steuerte weitere 1,2 Millionen Mark bei. So war es dann auch möglich, dass die Lloyd Luftfahrtdienst GmbH (Tochter der Norddeutschen Lloyd) bereits 1920 Flüge von Bremen nach Berlin, Dortmund und Wangerooge anbieten konnte. Am 18. Juli 1920 landete erstmals ein internationaler Flug in Bremen und begründete so die Zusammenarbeit mit der Niederländischen KLM. Eng verknüpft mit dem Flughafen, nicht nur wegen der Subvention des Senates, war auch der Flugzeugbau. Noch während des Verbotes des Flugzeugbaus durch den Versailler Vertrag begannen Henrich Focke, sein Bruder Wilhelm, und Georg Wulf damit, Flugzeuge im Keller des Focke-Museums zu bauen, und testeten diese im Jahre 1921. Dank einiger tatkräftiger Bremer wurde am 24. Oktober 1923 die Bremer Flugzeugbau AG gegründet. 1937 wurde, aufgrund des immer höheren Gewichtes von Flugzeugen und schnelleren Start und Landegeschwindigkeiten, endlich ein System von befestigten Start- und Landebahnen eingerichtet. Insgesamt wurden vier Bahnen angelegt, von denen die längste 600 Meter lang und 52 Meter breit war. Die Bahnen kreuzten sich an verschiedenen Stellen und ermöglichten so, den Flugbetrieb bei verschiedenen Windrichtungen aufrecht zu erhalten. Zusammen mit den Rollbahnen, der Nachtflugbefeuerung und der Lorenzbake entstand so der modernste Flughafen Deutschlands. Außerdem wurde 1937 das neue Flughafenverwaltungsgebäude auf dem inzwischen 800 x 800 Meter großen Gebiet fertiggestellt. Der zweigeschossige Zweckbau vereinte Wetterwarte, Verwaltung, Zoll und Post-Büros mit den Abfertigungsschaltern und einem Restaurant. 1939 brach der zivile Luftverkehr in Bremen mit Beginn des Krieges wieder ein, wobei sich die Zusammenarbeit mit dem Flugzeugbau jetzt rächen sollte. Zwar wurde der Flughafen kaum von den Militärs genutzt, jedoch galten die Produktionsanlagen als bevorzugtes Ziel für die alliierten Bomben. Kurz nach Einmarsch der alliierten Truppen in Bremen wurde der Flughafen notdürftig geflickt und als Militärflugplatz genutzt. Am 27. Januar 1949 wurde er dann für die zivile Nutzung wieder freigegeben. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde die Ost-West-Startbahn (09/27) auf 1300m in Richtung Osten verlängert, wenig später noch einmal auf 2034m. Ebenso wurden neue funktechnische Anlagen aufgebaut, die selbst bei schlechtem Wetter den Flugbetrieb ermöglichen sollten. So wurde Bremen wieder zu einem vollwertigen internationalen Verkehrsflughafen. Dank der heimkehrenden US-Soldaten wurden von Bremen aus auch Flüge nach New York angeboten. Obwohl die Lufthansa 1955 wieder fliegen durfte, wurde Bremen erst am 2. Januar 1957 wieder in den Flugplan aufgenommen. Allerdings wurde am 1. Mai 1956 die Verkehrsfliegerschule eröffnet. Eine Außenstelle dieser Verkehrsfliegerschule befindet sich noch heute in Phoenix USA. In den 1960er Jahren spitzte sich die Situation rund um den Flughafen zu. Nicht nur dass trotz Warnung der Bremer Flughafen GmbH Wohnungen immer näher am Flughafen gebaut wurden, und so die Klagen wegen des lauten Fluglärms zunahmen, auch durch Anwohner noch im Bau befindlicher Häuser. Auch die Lage des Flughafens direkt an der Ochtum und deren Deich wurde zum Problem. Nachdem eine Maschine in München beim Start zerschellte, wurden die Sicherheitsräume an den Enden der Startbahnen vergrößert. Dies führte zu der kuriosen Situation, dass in Bremen nur noch 1740m beim Start und 1909m bei der Landung aus Richtung Westen respektive 2034 und 1740m aus Richtung Osten als Start- und Landebahn genutzt werden durften. Deshalb mussten immer wieder Flüge gestrichen werden, da die Crew erst kurz vor dem Start die benötigte Startbahnlänge, abhängig von der Bahn-Temperatur, Wetter und anderen Faktoren, berechnen konnte. Häufig genug kam es so vor, dass die Crew die schon sitzenden Passagiere wieder aus dem Flieger heraus bitten musste. In den 1960er und 1970er Jahren gab es verschiedene Bestrebungen, den Flughafen umzubauen. Zu der Einschränkung wegen der Ochtum stand nun eine weitere Einschränkung wegen der Bebauung im Osten an. Um dies zu verhindern, gab es verschiedene Pläne: So sollte die Ochtum überbrückt oder verlegt werden oder eine zweite, parallele Landebahn gebaut werden. Gerade letzteres scheiterte allerdings an den Anwohnern. Bis 1973 wurden diese Probleme immer ernster. Bremen versuchte die anderen Küstenstädte sowie das Land Niedersachsen davon zu überzeugen, dass ein Großflughafen gebaut werden sollte. Diese Versuche waren allerdings nicht von Erfolg gekrönt. So wurde dann der 23 Millionen Mark teure Entschluss gefasst, die Ochtum zu verlegen. Die Gegner des Bremer Flughafens, die sich zwischenzeitlich zur Vereinigung zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm, Luftverseuchung und anderen Gefahren durch den Luftverkehr e.V. zusammengeschlossen hatten, sind noch heute stolz darauf, soviel Einfluss darauf genommen zu haben, dass nur eine Startbahnlänge von 2034m beschlossen wurde. 1979 wurden endlich die ersten Maßnahmen umgesetzt, die die vollständige Nutzbarkeit der Startbahn wiederherstellen sollten. Zusätzlich wurde das ILS (Instrumenten-Lande-System) aufgebaut. Selbst bei der Umsetzung dieser Maßnahmen, die nur der Sicherheit dienten, wurde seitens der Flughafengegner immer wieder versucht, diese zu unterbinden. Dabei wurden sogar ein Jahr zuvor 2000 Anwohner in der Einflugschneise befragt, ob sie der Fluglärm stören würde. Weniger als ein Prozent der Befragten war dieser Meinung. Als Anfang 1982 endlich das Verfahren zur Verlegung der Ochtum eingeleitet wurde, spitzte sich der Streit um den Flughafen auf ein noch nicht gekanntes Maß zu. So wurde Bürgermeister Wedemeier am 23. Februar 1982 in den Bremer Nachrichten zitiert: "Wer allerdings jetzt Stimmungen schürt, Bremen mit Frankfurt vergleicht, auf Flugblättern Unterschriften fälscht und mit Lügen über angebliche militärische Nutzungsabsichten für den Flughafen auch Rüstungskritiker vor seinen Karren spannen will, dem geht es nicht um die ehrliche Diskussion bremischer Probleme". Daraufhin überschlugen sich die Artikel und Leserbriefe im Bremer Pressewald. Daraufhin gründeten die Bremer Kaufleute am 13. Januar 1983 den Förderverein Bremer Flughafen e.V., um auch ihre Interessen ausreichend vertreten zu sehen. 1987 beantragte Messerschmitt-Boelkow-Blohm (MBB) (heute ein Teil von EADS) die Verlängerung der Startbahn, um den Abtransport der Airbusflügel mit dem Transportflugzeug Super Guppy zu ermöglichen. 1988 wurde dieser Antrag endgültig angenommen und die Startbahn auf 2634m verlängert. Dank der Flughafengegner führte dies zu einer neuen Kuriosität am Bremer Flughafen. Pünktlich zum benötigten Termin wurde die Verlängerung fertig und MBB konnte die Flügel abtransportieren lassen. Dank eines Gerichtsbeschlusses der Flughafengegner dürfen die 300 Meter Verlängerung an beiden Enden aber nur von Flugzeugen des Typs Super Guppy genutzt werden. Da allerdings einige Jahre nach Nutzung der Super Guppys diese durch den Beluga ersetzt wurden, liegt nun die Verlängerung ungenutzt brach. Ein Gerichtsbeschluss vom März 2004 besagt nun, dass ein bestimmter Anwohner darüber informiert werden muß, wenn die Verlängerung der Startbahn genutzt werden soll. Ob der Flughafen dieser Informationspflicht aber jemals nachkommen wird, ist fraglich, da außer dem Super Guppy immer noch kein anderes Flugzeug eine Genehmigung hat, die ganze Länge der Startbahn zu nutzen.

Sehenswertes

2004 Auf der Besucherterrasse steht eine VFW-614 die von EADS zur Erprobung des Flugverhaltens des Airbus A380 verwendet wurde. Außerdem ist die Bremen Halle über den Zugang zur Besucherterrasse erreichbar. Es handelt sich hierbei um ein Museum zur Geschichte der Luft- und Raumfahrt, in dem sich auch das Spacelab-1 befindet.

Fluggastzahlen

Für Piloten

Siehe auch: Liste der Verkehrsflughäfen

Weblinks


- [http://www.flughafen-bremen.de Offizielle Seite des Flughafen Bremen]
- [http://www.fluglaerm.de/bremen/wirueberuns.htm Seite der Flughafen-Gegner]
- [http://www.airports.de Daten über Flughäfen] Bremen Kategorie:Bremen


STS-9

STS-9 (engl. Space Transportation System) ist eine Missionsbezeichnung für den US-amerikanischen Space Shuttle Columbia, (OV-102) der NASA. Der Start erfolgte am 28. November 1983. Es war die 9. Space Shuttle Mission und der 6. Flug der Raumfähre Columbia.

Mannschaft


- John W. Young (6), Kommandant
- Brewster H. Shaw (1), Pilot
- Owen K. Garriott (2), Missionsspezialist
- Robert A. Parker (1), Missionsspezialist
- Byron K. Lichtenberg (1), Nutzlastspezialist
- Ulf Merbold (1), Nutzlastspezialist (ESA)

Missionshöhepunkte

Auf diesem Flug wurde erstmals die Spacelab Plattform mit ins All genommen, die eine Vielzahl von Experimenten unterstützen konnte. Der deutsche Ulf Merbold nahm als erster ESA-Astronaut an der Mission teil. Es wurden auf diesem Flug auch erstmalig sechs Astronauten ins All befördert. Es war der sechste Raumflug für den Kommandanten Young, der als erster Raumfahrer diese Marke erreichte. Der Start war ursprünglich für den 30. September geplant, musste wegen technischer Probleme jedoch auf den 28. November verschoben werden.

Siehe auch


- Liste der Space-Shuttle-Missionen
- Liste der bemannten Raumfahrtmissionen
- Liste der Raumfahrer
- Space Shuttle
- Spacelab
- Bemannte Raumfahrt

Weblinks


- [http://science.ksc.nasa.gov/shuttle/missions/ NASA mission summary]
- [http://spaceflight.nasa.gov/shuttle/archives/index.html NASA: Shuttle-Missionen 1981 - 2003]
STS-009 STS-009

1983

Ereignisse

Jahreswidmungen


- 1983 ist „Internationales Jahr der Kommunikation“
- Die Uferschwalbe (lat. Riparia riparia) ist Vogel des Jahres des Jahres (NABU/Deutschland)

Januar bis Dezember


- 1. Januar: Pierre Aubert wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Im Arpanet, dem Vorläufer des Internet, wird das Protokoll NCP gegen das heute noch verwendete TCP/IP ausgetauscht
- 15. Januar: Das deutsche Zündwarenmonopol endet
- 3. Februar: Die Republik Niger wird Mitglied in der ANAD (Accord de Nonaggression et d'Assistance en matière de Défense)
- 10. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Irland. In Kraft seit dem 17. Februar 1984
- 12. Februar: Grundgesetzänderung der Niederlande
- 15. Februar: St. Vincent und die Grenadinen wird Mitglied in der UNESCO
- 6. März: Bei den vorgezogenen Neuwahlen zum 10. Bundestag erreicht die CDU/CSU 48,8 % der Stimmen. Die F.D.P. erzielt 6,9 %. Die SPD fällt mit 38,2 % erstmals seit 1965 unter die 40 %-Marke. Zum ersten Male ziehen die Grünen mit 5,6 % der Stimmen in den Bundestag ein
- 16. März: In Ismaning wird der letzte aus Holz gebaute Sendeturm in Deutschland wegen Baufälligkeit gesprengt. Heute ist mit großer Sicherheit nur noch beim Sender Gleiwitz in Polen ein Sendeturm aus Holz vorhanden
- 24. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Thailand. In Kraft seit dem 25. Juli 1984
- 13. April: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Philippinen. In Kraft seit dem 20. September 1985
- 9. Mai: Papst Johannes Paul II. rehabilitiert Galileo Galilei
- 6. Juni: Der Spiegel titelt
„Tödliche Seuche AIDS: Die rätselhafte Krankheit“. AIDS tritt in das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit
- 14. Juli: Fidschi wird Mitglied in der UNESCO
- 17. bis 19. Juli: Eine Feierliche Deklaration zur Europäischen Union wird unterzeichnet
- 22. Juli: Beendigung des Kriegszustands in Polen
- 22. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und den Philippinen
- 27. Juli: Hitzerekord in Österreich. Mit 39,7 Grad wird in Dellach im Drautal in Kärnten die wärmste Temperatur seit Beginn der Aufzeichnungen gemessen
- 1. September: BTX wird deutschlandweit gestartet
- 1. September: Die Sowjetunion schiesst ein südkoreanisches Passagierflugzeug Flug KAL007 ab
- 3. September: Malediven. Staatspräsident Maumoon Abdul Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt
- 23. September: In Berlin wird die deutsche AIDS-Hilfe e. V. (DAH) gegründet
- 23. September: St. Kitts und Nevis wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 27. September: Mit einem Posting im Usenet kündigt Richard Stallman das GNU–Projekt an
- 19. Oktober: Grenada. Ermordung des Ministerpräsidenten Maurice Bishop
- 23. Oktober: Libanon. Eine Autobombe tötet 241 US-Marines im Libanon
- 25. Oktober: Grenada. Die USA besetzen die Insel
- 25. Oktober: Konzert Rock für den Frieden im Palast der Republik mit Künstlern aus Ost und West
- 26. Oktober: Niederländische Antillen werden assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 26. Oktober: St. Kitts und Nevis wird Mitglied in der UNESCO
- 30. Oktober: Erste freie Wahlen in Argentinien
- 10. November: Microsoft präsentiert Windows 1.0 auf der Comdex in Las Vegas
- 15. November: Einseitige Proklamation der „Türkischen Republik Nordzypern
- 18. November: Neun junge Georgier versuchen in der Tiflisser Flugzeugentführung vergeblich nach der Türkei zu fliehen
- 22. November: Der Deutsche Bundestag billigt die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen (Pershing 2) in der Bundesrepublik
- 24. November: Jungferninseln werden assoziiertes Mitglied in der UNESCO
- 28. November: Der Physiker Ulf Merbold (geb. 1941) nimmt als erster Bundesbürger an einem Raumflug mit der Weltraumfähre „Columbia“ teil
- 3. Dezember: Militärputsch in Nigeria
- 6. Dezember: Das Evangeliar Heinrichs des Löwen wird für 32,5 Millionen D-Mark als bis dahin teuerstes Buch der Welt in London ersteigert und kehrt nach Deutschland zurück

Kultur


- 1. Mai: Uraufführung des Musicals
My One and Only von George Gershwin am St. James Theatre in New York
- 17. Juni: Uraufführung der Oper
A Quiet Place von Leonard Bernstein in Houston
- 25. Juni: Eröffnung des Kunstmuseums Quadrat Bottrop
- 2. Juli: Uraufführung des musikalischen Märchens
Prinz Chocolat von Gottfried von Einem in Bern
- 28. November: Uraufführung der Oper
Der heilige Franziskus von Assisi von Oliver Messiaen an der Grand Opéra Paris
- 20. Dezember: Uraufführung der Oper
Die Fastnachtsbeichte von Giselher Klebe in Darmstadt
- Erstmaliges stattfinden des Filmfestival Münster
- Gründung von Loesje
- Erstmalige vergabe des Rieser Kulturpreis
- Gründung der Werkbund Werkstatt Nürnberg

Katastrophen


- 27. Mai: Bei einem Zugunglück in Frechen Königsdorf kommen an der Bahnstrecke Köln-Aachen sieben Menschen ums Leben. 23 weitere werden teils schwer verletzt
- 2. Juni: Cincinnati, Ohio, USA. Eine Douglas DC-9 der Air Canada muss wegen Feuer an Bord notlanden. 23 von 46 Menschen sterben
- 1. September: Die sowjetische Luftwaffe schießt bei Sachalin eine vom Kurs abgekommene Boeing 747 der Korean Airlines ab. Alle 269 Insassen sterben dabei
- 30. Oktober: Erdbeben bei Erzurum und Kars, Türkei, etwa 1.342 Tote
- 8. November: Nähe Lubango, Angola, Afrika. Eine Boeing 737 der Angola Airlines stürzt kurz nach dem Start ab und explodiert. Alle 130 Menschen an Bord sterben dabei
- 27. November: Madrid, Spanien. Eine Boeing 747 der Avianca stürzt in der Nähe des Flughafens ab. 181 Menschen sterben, 11 werden gerettet
- 7. Dezember: Madrid, Spanien. Kollision einer Douglas DC-9 der spanischen Fluggesellschaft Aviaco und einer Boeing 727 der spanischen Iberia bei dichtem Nebel. Alle 42 Personen an Bord der DC-9 und 51 Personen der 727 sterben dabei. 42 Personen können gerettet werden, 30 von ihnen mit schweren Verletzungen

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 23. Januar: Björn Borg schwedischer Tennisspieler erklärt seinen Rücktritt vom Profisport
- 27. März: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Lucien Rodriguez in Scranton, Pennsylvania, USA, durch Sieg nach Punkten
- 20. Mai: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Tim Witherspoon im Dunes Hotel, Las Vegas, Nevada, USA, durch Punktsieg
- 25. Mai: Der HSV gewinnt in Athen durch ein Tor von Felix Magath gegen Juventus Turin den Europapokal der Landesmeister
- 11. Juni: Der 1.FC Köln holt den DFB-Pokal
- 10. September: Larry Holmes gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Scott Frank im Harrah's Marina Hotel Casino, Atlantic City, New Jersey, USA, durch technischen KO

Geboren


- 3. Januar: Tyra Misoux, deutsche Pornodarstellerin
- 11. Januar: Andre Myhrer, schwedische Skirennläufer
- 12. Januar: Stefan Schauer, deutscher Eishockeyspieler
- 16. Januar: Emanuel Pogatetz, österreichischer Profifußballspieler
- 17. Januar: Alexander Meier, deutscher Fußballspieler
- 17. Januar: Jewgeni Dementjew, russischer Skilangläufer
- 19. Januar: Utada Hikaru, japanische Pop-Musikerin
- 21. Januar: Moritz Volz, deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Sarah Günther, deutsche Fußballspielerin
- 28. Januar: Michael Kempter, deutscher Fußballschiedsrichter
- 28. Januar: Shirli Volk, Schauspielerin
- 2. Februar: Carolina Klüft, schwedische Siebenkämpferin
- 11. Februar: Viola Odebrecht, deutsche Fußballspielerin
- 11. Februar: Emmanuel Krontiris, deutscher Fußballspieler
- 14. Februar: Sada Jacobson, US-amerikanische Fechterin
- 15. Februar: Philipp Degen, Schweizer Fußballspieler
- 18. Februar: Juan Carlos Menseguez, argentinischer Fußballspieler
- 18. Februar: Nicole Peters, britisches Erotikmodel
- 18. Februar: Monique Henderson, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 19. Februar: Tony D, deutscher Rapper
- 20. Februar: Jeremy Foley, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1. März: Maxi Warwel, deutsche Schauspielerin
- 3. März: Sarah Poewe, Schwimmerin mit südafrikanisch-deutscher Nationalität
- 10. März: Sonim Son, japanische Sängerin und Schauspielerin
- 24. März: Isabel Soares, Sängerin
- 28. März: Ladji Doucouré, französischer Leichtathlet
- 1. April: Christian Schulz, deutscher Fußballspieler
- 10. April: Fumiyuki Beppu, japanischer Radsportler
- 13. April: Nicole Cooke, britische Radsportlerin
- 13. April: Philipp Heerwagen, deutscher Fußballspieler (Torwart)
- 15. April: Ilja Walerjewitsch Kowaltschuk, russischer Eishockeyspieler
- 15. April: Igor Hürlimann, Schweizer Fußballspieler
- 16. April: Daniel Hubmann, Schweizer Orientierungsläufer
- 23. April: Leon Andreasen, dänischer Fußballspieler
- 23. April: Daniela Hantuchová, slowakische Tennisspielerin
- 25. April: Dušan Kožíšek, tschechischer Skilangläufer
- 26. April: Jessica Lynch, US-amerikanische Soldatin
- 2. Mai: Tina Maze, slowenische Skirennläuferin
- 10. Mai: Florian Mayer, deutscher Profi-Tennisspieler
- 11. Mai: Matt Leinart, US-amerikanischer Footballspieler
- 12. Mai: Anahí, Popsängerin
- 14. Mai: Amber Tamblyn, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. Mai: Daniel Albrecht, Schweizer Skirennläufer
- 25. Mai: Chelse Swain, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Mai: Jernej Damjan, slowenischer Skispringer
- 5. Juni: Nadine Müller, deutsche Politikerin
- 7. Juni: Nico Kunert, deutscher Weltmeister im Kunstradfahren
- 8. Juni: Kim Clijsters, belgische Tennisspielerin
- 10. Juni: Michael Auer, österreichischer Fußballspieler
- 14. Juni: Anna Lührmann, deutsche Politikerin und MdB
- 15. Juni: Julia Fischer, deutsche Violinistin
- 30. Juni: Marcus Burghardt, deutscher Radrennfahrer
- 1. Juli: Lynsey Bartilson, US-amerikanische Schauspielerin
- 2. Juli: Michelle Branch, US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Gitarristin
- 3. Juli: Dorota Masłowska, polnische Schriftstellerin
- 10. Juli: Isabell Bachor, deutsche Fußballspielerin der Nationalmannschaft, Olympiateilnehmerin
- 11. Juli: Oliver Setzinger, österreichischer Eishockeyspieler
- 13. Juli: Liu Xiang, chinesischer Hürdensprinter
- 21. Juli: Eivør Pálsdóttir, färöische Sängerin und Komponistin
- 22. Juli: Jodi Albert, britische Schauspielerin
- 23. Juli: Aaron Peirsol, US-amerikanischer Schwimmer
- 26. Juli: Marcel Schied, deutscher Fußballspieler
- 27. Juli: Lorik Cana, Fußballspieler
- 5. August: Annika Mehlhorn, deutsche Schwimmerin
- 6. August: Björn Kircheisen, deutscher Nordischer Kombinierer
- 6. August: Robin van Persie, niederländischer Fußballspieler
- 7. August: Andrij Hrywko, ukrainischer Radrennfahrer
- 8. August: Kanehara Hitomi, japanische Schriftstellerin
- 14. August: Mila Kunis, Schauspielerin
- 16. August: Poom Jensen, Enkel des thailändischen Königs Rama IX. († 2004)
- 16. August: Nikolaos Zisis, griechischer Basketballspieler
- 18. August: Georgina Bardach, argentinischer Schwimmerin, Olympiateilnehmerin
- 22. August: Theo Bos, niederländischer Radrennfahrer
- 26. August: Magnus Moan, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 28. August: Christian Pander, deutscher Fußballspieler
- 29. August: A Plus, US-amerikanischer Rapper
- 1. September: José Antonio Reyes, spanischer Fußballspieler
- 3. September: Eko Fresh, deutscher Rapper türkischer Herkunft
- 3. September: Alexander Klaws, deutscher Sänger
- 11. September: Lauryn Williams, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 14. September: Amy Winehouse, britische Jazz-Sängerin
- 16. September: Kirsty Coventry, Schwimmerin aus Simbabwe
- 21. September: Maggie Grace, US-amerikanische Schauspielerin
- 23. September: Leinier Domínguez, kubanischer (Schach)|Großmeister
- 23. September: Bakary Sinaba, mailnesicher Fußballspieler
- 30. September: Boris Uran, österreichischer Popsänger und Moderator
- 11. Oktober: Ruslan Ponomarjow, ukrainischer Schachspieler
- 15. Oktober: Andreas Ivanschitz, österreichischer Fußballspieler
- 16. Oktober: Philipp Kohlschreiber, deutscher Tennisspieler
- 20. Oktober: Stephan Hocke, deutscher Skispringer
- 29. Oktober: Malik Fathi, deutscher Fußballspieler
- 31. Oktober: Alexander Grischtschuk, russischer Schachspieler
- 1. November: Yuko Ogura, japanisches Model
- 1. November: Václav Svěrkoš, tschechischer Fußballspieler Stürmer
- 5. November: Mike Hanke, deutscher Berufsfußballer
- 6. November: Nicole Hosp, österreichischer Skirennläufer
- 11. November: Philipp Lahm, deutscher Fußballspieler
- 12. November: Kolja Möller, Bundesvorsitzender der JungdemokratInnen
- 15. November: Veli-Matti Lindström, finnischer Skispringer
- 16. November: Britta Steffen, deutsche Schwimmerin
- 16. November: Renos Doweiya, nauruischer Gewichtheber
- 17. November: Jodie Henry, australische Schwimmerin
- 17. November: Kateřina Kůrková, tschechische Sportschützin
- 18. November: Jelle Van Damme, belgischer Fußballprofi
- 18. November: Jon Lech Johansen, norwegischer Hacker
- 19. November: Meseret Defar, äthiopische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 24. November: Luis León Sánchez Gil, spanischer Radrennfahrer
- 27. November: Salvatore Gambino, deutscher Fußballspieler
- 28. November: Nelson Valdez, paraguayischer Profi-Fußballspieler
- 30. November: Brigitte Acton, kanadische Skirennläuferin
- 30. November: Sanja Milenkovic, ziviles Opfer eines NATO-Bombenangriffs im Kosovo († 1999)
- 2. Dezember: Michael Wesley Smith, Schauspieler
- 2. Dezember: Michael Wesley-Smith, Schauspieler
- 11. Dezember: Marlon Kittel, deutscher Schauspieler
- 13. Dezember: Otylia Jędrzejczak, eine polnische Schwimmerin
- 30. Dezember: Noley Thornton, Schauspielerin

Gestorben


- 3. Januar: Rudolf Petersen, deutscher Kapitän (
- 1905)
- 5. Januar: Anton Sabel, deutscher CDU-Politiker (
- 1902)
- 12. Januar: Nikolai Wiktorowitsch Podgorny, Staatsoberhaupt der Sowjetunion (
- 1903)
- 12. Januar: Gerhard Barkhorn, deutscher Jagdflieger im 2. Weltkrieg (
- 1919)
- 15. Januar: Ernst Erich Noth, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und Schriftsteller (
- 1909)
- 19. Januar: Marietta di Monaco, deutsche Kabarettistin, Lyrikerin und Diseuse (
- 1893)
- 20. Januar: Garrincha, brasilianischer Fußballer (
- 1933)
- 23. Januar: Frank Forde, australischer Politiker und Premierminister (
- 1890)
- 23. Januar: George Cukor, US-amerikanischer Filmregisseur (
- 1899)
- 24. Januar: Juan Carlos Zabala, argentinischer Leichtathlet und Olympiasieger (
- 1911)
- 24. Januar: Adolf Mauk, deutscher Politiker (
- 1906)
- 25. Januar: Leopold Marx, schäbischer Schriftsteller, Dichter und Fabrikant (
- 1889)
- 27. Januar: Louis de Funès, französischer Schauspieler und Komiker (
- 1914)
- 27. Januar: Georges Bidault, französischer Résistancekämpfer und langjähriger Politiker (
- 1899)
- 28. Januar: Billy Fury, englischer Rockmusiker (
- 1940)
- 28. Januar: Bryher, britische Schriftstellerin (
- 1894)
- 3. Februar: Tullio Campagnolo, italienischer Radsportler (
- 1901)
- 3. Februar: Antonio Samorè, Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1905)
- 10. Februar: Hermann Schmidt, deutscher Politiker (
- 1917)
- 12. Februar: Kurt Mothes, deutscher Botaniker (
- 1900)
- 12. Februar: Eubie Blake, US-amerikanischer Pianist und Komponist (
- 1883)
- 14. Februar: Lina Radke, deutsche Leichtathletin (
- 1903)
- 14. Februar: Ludwig Rellstab, deutscher Schachspieler (
- 1904)
- 19. Februar: Otto Basil, österreichischer Schriftsteller, Publizist und Journalist (
- 1901)
- 22. Februar - Adrian Boult, englischer Dirigent (
- 1889)
- 22. Februar: Romain Maes, belgischer Radrennfahrer (
- 1913)
- 23. Februar: Herbert Howells, englischer Komponist (
- 1892)
- 25. Februar: Tennessee Williams, US-amerikanischer Schriftsteller (
- 1911)
- 28. Februar: Sepp Tanzer, österreichischer Komponist für Blasmusik (
- 1907)
- 3. März: Hergé, belgischer Comic-Autor und Zeichner (
- 1907)
- 3. März: Arthur Koestler, britischer Schriftsteller (
- 1905)
- 4. März: Robert Fischer, Präsident des Bundesgerichtshofs (
- 1911)
- 6. März: Cathy Berberian, US-amerikanische Sängerin und avantgardistische Komponistin (
- 1928)
- 7. März: Lutz Eigendorf, deutscher Fußballspieler (
- 1956)
- 7. März: Igor Markevitch, russischer Komponist und Dirigent (
- 1912)
- 9. März: Ulf von Euler, schwedischer Mediziner und Neurochemiker (
- 1905)
- 10. März: Linus Kather, deutscher Politiker (
- 1893)
- 11. März: Donald Maclean, britischer Spion (
- 1913)
- 13. März: Louison Bobet, französischer Radrennfahrer (
- 1925)
- 17. März: Haldan Keffer Hartline, US-amerikanischer Physiologe (
- 1903)
- 17. März: Gigi Gryce, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist (
- 1925)
- 18. März: Bolko von Richthofen, deutscher Prähistoriker (
- 1899)
- 18. März: Gerhard Desczyk, Politiker der DDR und Cheflektor des Union Verlages Berlin (
- 1899)
- 20. März: Rainer Christlein, Prähistoriker (
- 1940)
- 26. März: Walther Böttcher, deutscher Politiker (
- 1901)
- 26. März: Anthony Blunt, britischer Kunsthistoriker und Spion (
- 1907)
- 27. März: Hanna Malewska, polnische Schriftstellerin (
- 1911)
- 27. März: Jānis Ivanovs, lettischer Komponist (
- 1906)
- 31. März: Karandasch, russischer Clown (
- 1901)
- 6. April: Lutz Heck, Biologe und Zoodirektor (
- 1892)
- 7. April: Wilhelm Hauschild, deutscher Fotograf (
- 1902)
- 11. April: Harm Dallmeyer, deutscher Bundestagsabgeordneter (
- 1942)
- 11. April: Dolores del Río, mexikanischer Filmstar der Stummfilmzeit (
- 1905)
- 12. April: Jørgen Juve, norwegischer Fußballspieler (
- 1906)
- 14. April: Pete Farndon, britischer Rockmusiker (
- 1952)
- 14. April: Elisabeth Lutyens, britische Komponistin (
- 1906)
- 19. April: Jerzy Andrzejewski, polnischer Schriftsteller (
- 1909)
- 21. April: Michael Holzach, deutscher Journalist und Buchautor (
- 1947)
- 22. April: Earl Hines, US-amerikanischer Jazz-Pianist und Bandleader
- 24. April: Rolf Stommelen, deutscher Formel-1-Rennfahrer (
- 1943)
- 30. April: George Balanchine, russischer Choreograph, Gründer des American Ballet (
- 1904)
- 30. April: Muddy Waters, Bluesmusiker (
- 1915)
- 2. Mai: Pridi Banomyong, Premierminister von Thailand (
- 1900)
- 2. Mai: Ernesto de la Guardia Navarro, 30. Staatspräsident von Panama (
- 1904)
- 5. Mai: Horst Schumann, deutscher Arzt im KZ Ausschwitz bei Menschenversuchen (
- 1906)
- 5. Mai: John Williams, britischer Schauspieler (
- 1903)
- 5. Mai: Richard Hofmann, deutscher Fußballspieler (
- 1906)
- 6. Mai: Kai Winding, US-amerikanischer Jazzposaunist dänischer Herkunft (
- 1922)
- 7. Mai: Peter Edel, deutscher Grafiker und Schriftsteller (
- 1921)
- 8. Mai: John Fante, US-amerikanischer Schriftsteller italienischer Abstammung (
- 1909)
- 13. Mai: Otto Heckmann, deutscher Astronom (
- 1901)
- 15. Mai: Meyer Lansky, Mafiafreund von Bugsy Siegel und Lucky Luciano (
- 1902)
- 16. Mai: Edouard Zeckendorf, belgischer Amateur-Mathematiker (
- 1901)
- 18. Mai: Alfred Nau, deutscher Politiker (
- 1906)
- 20. Mai: Clair Bee, US-amerikanischer Basketballtrainer (
- 1896)
- 21. Mai: Marie Schlei, deutsche Politikerin (
- 1919)
- 22. Mai: Erna Scheffler, deutsche Juristin (
- 1893)
- 22. Mai: Albert Claude, belgischer Naturwissenschaftler (
- 1899)
- 25. Mai: Elisabet van Randenborgh, deutsche Schriftstellerin (
- 1893)
- 31. Mai: Jack Dempsey, US-amerikanischer Boxer (
- 1895)
- 1. Juni: Anna Seghers, deutsche Schriftstellerin (
- 1900)
- 2. Juni: Julio Rosales y Ras, Erzbischof von Cebu und Kardinal der römisch-katholischen Kirche (
- 1906)
- 2. Juni: Gerhard Kienle, deutscher Anthroposoph, Arzt, Universitätsgründer, Wissenschaftstheoretiker (
- 1923)
- 3. Juni: Franz Joachim Behnisch, deutscher Schriftsteller (
- 1920)
- 5. Juni: Kurt Tank, deutscher Ingenieur (
- 1898)
- 6. Juni: Hans Leip, Dichter, Schriftsteller (
- 1893)
- 7. Juni: Josef Rösing, deutscher Politiker (
- 1911)
- 12. Juni: Joseph Benjamin Hutto, US-amerikanischer Blues-Musiker (
- 1926)
- 12. Juni: Clemens Holzmeister, österreichischer Architekt (
- 1886)
- 13. Juni: Helmut Kraatz, deutscher Mediziner (
- 1902)
- 15. Juni: Mario Casariego y Acevedo, Erzbischof von Guatemala und Kardinal (
- 1909)
- 17. Juni: Eelco N. van Kleffens, niederländischer Politiker (
- 1894)
- 18. Juni: Marianne Brandt, deutsche Malerin, Bildhauerin und Designerin (
- 1893)
- 19. Juni: Georg Diederichs, deutscher Politiker (
- 1900)
- 20. Juni: Oskar Farny, deutscher Politiker (
- 1891)
- 22. Juni: Nazaire De Wolf, belgischer Komponist und Bandleader (
- 1917)
- 26. Juni: James Robert Knox, Erzbischof von Melbourne und Kardinal (
- 1914)
- 28. Juni: Pietro Frua, italienischer Automobildesigner (
- 1913)
- 30. Juni: Ernst Bettermann, deutscher Politiker (
- 1903)
- 1. Juli: Buckminster Fuller, US-amerikanischer Architekt, Designer und Wissenschaftler (
- 1895)
- 1. Juli: Erich Juskowiak, deutscher Fußballspieler (
- 1926)
- 5. Juli: Harry James, Trompeter und war Bandleader (
- 1916)
- 5. Juli: Konrad Wölki, Komponist, Mandolinist (
- 1904)
- 5. Juli: Hennes Weisweiler, deutscher Fußballtrainer (
- 1919)
- 7. Juli: Herman Kahn, US-amerikanischer Kybernetiker (
- 1922)
- 12. Juli: Erich Warsitz, deutscher Testpilot (
- 1906)
- 16. Juli: Michel Micombero, Präsident von Burundi (
- 1940)
- 17. Juli: Roosevelt Sykes, US-amerikanischer Blues-Pianist (
- 1906)
- 18. Juli: Salo Flohr, tschechoslowakisch-sowjetischer Schachmeister (
- 1908)
- 19. Juli: Erik Ode, deutscher Schauspieler (
- 1910)
- 21. Juli: Radovan Richta, tschechischer Philosoph (
- 1924)
- 23. Juli: Georges Auric, ein französischer Komponist (
- 1899)
- 25. Juli: Alberto Ginastera, argentinischer Komponist (
-