Home About us Products Services Contact us Bookmark
:: wikimiki.org ::
Sputnik 1

Sputnik 1

Mit Sputnik 1 - russ. für „Begleiter“ (der Erde) begann am 4. Oktober 1957 die Ära der Weltraumfahrt. Dieser erste künstliche Erdsatellit war zwar von der Sowjetunion für den Verlauf des Internationalen Geophysikalischen Jahres IGY (1957-58) angekündigt worden, doch rechnete die westliche Fachwelt erst Mitte 1958 mit der Fertigstellung der sowjetischen Entwicklungen.

Überraschung mitten im „Kalten Krieg“

Der US-Präsident Eisenhower hatte Ende Juli 1955 die Entwicklung eines amerikanischen Erdsatelliten in Auftrag gegeben, worauf die UdSSR einige Tage später, am 1. August 1955, eine ähnliche Entwicklung ankündigte. Dies war von der Weltöffentlichkeit teilweise als Propaganda-Coup für die Überlegenheit des marxistisch-wissenschaftlichen Systems über den Kapitalismus (Mitteilung Herbst 1955) angesehen worden. Der erfolgreiche Start am 4. Oktober 1957 von einer großen Startrampe in Baikonur (Kasachische SSR) überraschte daher alle Welt. Er löste eine Beschleunigung der US-amerikanischen Starts aus, die dann um einige Monate früher als dem Zeitplan erfolgten, freilich mit dem Nachteil zweier Fehlstarts. Sputniks Trägerrakete R-7 war eine Weiterentwicklung militärischer Interkontinentalraketen durch den Konstrukteur Sergej Koroljow. Die Leistungsfähigkeit sowjetischer Raketen, wie sie sich am Gewicht von Sputnik-1 zeigte, war daher auch für die Militärs der westlichen Welt ein zusätzlicher Grund zur Sorge. Das politische Klima zwischen den Großmächten USA und UdSSR hatte sich den Vorjahren verschlechtert. In dessen Folge wurde massiv in Verteidigungs- und Angriffswaffen investiert.

Bauart und Bahn von Sputnik 1

Dieser Sputnik (späteres Synonym für alle sowjetischen Satelliten, auch der Kosmos-Serie und anderer "Sputniki") wog 83,6 kg (und damit fünfmal mehr als der US-Explorer 1 vom 31. Januar 1958) und hatte eine kugelförmige Gestalt mit 58 cm Durchmesser, aus der einige Antennen ragten (siehe obiges Bild). Der Satellit trug zwei Funksender mit 1 Watt für codierte Kurzwellen von 20,005 und 40,002 MHz, der 21 Tage funktionsfähig blieb. Die Umlaufbahn von Sputnik-1 verlief in einer um 65,0° gegen den Erdäquator geneigten Bahn und einer anfänglichen Flughöhe zwischen 227 und 946 km (siehe Peri- und Apogäum), woraus sich nach dem dritten Keplergesetz eine anfängliche Umlaufzeit von 96 Minuten ergibt. Durch die bremsende Wirkung der Ionosphäre - deren Dichte und Obergrenze man bis dahin stark unterschätzt hatte - sank die Bewegungsenergie des Satelliten und damit seine Bahnhöhe kontinuierlich, sodass sein erdnächster Punkt nach 96 Tagen auf unter 100 km gesunken war und er in dichteren Atmosphärenschichten verglühte.

Wieso diese elliptische Flugbahn?

Die anfänglich stark elliptische Flugbahn hatte vor allem zwei Gründe: # beherrschte man die Steuerungstechnik für Raketen noch nicht genau genug. Um die geplante Bahnhöhe mit auch nur 100 km Genauigkeit einzuhalten, darf die tatsächliche Endgeschwindigkeit der obersten Raketenstufe nicht mehr als einige 0,1 Prozent vom Plan abweichen. Für solche Abweichungen sorgt schon ein nicht vollständig gleichmäßiger Abbrand im Triebwerk, wodurch entweder einige Promille des Triebstoffs oder des Oxydators in der Raketenhülle verbleiben. # wollten die Wissenschafter die äußerste Erdatmosphäre und geophysikalische Effekte nicht nur in einer Höhe erforschen, sondern in einem größeren Höhenbereich über der Erdoberfläche. # Darüber hinaus hatte die große Apogäumshöhe von fast 1000 km über der Erde auch den propagandistischen Nebeneffekt, die in Sachen Himmelsmechanik (siehe 1.Grund) nicht bewanderte Weltöffentlichkeit in Staunen zu setzen. Denn eine so große Höhe klingt viel beeindruckender als die für stabile Bahnen nötigen 200 km, obwohl der nötige Energie-Unterschied nur im Prozentbereich liegt.

Vor- und Nachteile großer Bahnneigungen

Die große Bahnneigung von 65° hatte einen größeren energetischen Effekt als die Wahl der Bahnellipse, allerdings in ungünstigere Richtung. Wenn ein Satellitenstart nach Osten erfolgt, was bei den meisten Starts der Fall ist, bekommt die Trägerrakete den entsprechenden Anteil an der Erdrotation mit - am Äquator immerhin 465 m/s (1,4 Mach) oder 6 Prozent der Startgeschwindigkeit (7½ Kilometer pro Sekunde). Je weiter in nördlicher Richtung der Start erfolgt, desto geringer wird die wirksame Rotationsgeschwindigkeit. Hierin hatten die USA einen kleinen Vorteil gegenüber der Sowjetunion, nämlich die geringere geografische Breite ihrer Abschussrampen. Er wächst bei Inklinationen von 33° (wie die ersten US-Satelliten hatten) auf fast 5 %, doch waren die amerikanischen Raketen ja um mehr als zwei Drittel schwächer. Ein Vorteil größerer Bahnneigungen ist allerdings, dass ein Sputnik mit 65° auch polwärts bis 65° Breite fliegt, also einen größeren Bereich der Erdoberfläche abdeckt als eine Bahnneigung von 30-35°.

Das Sputniksignal

Die „piepsenden“ Signale des Sputnik konnten an sich in aller Welt empfangen werden, wenn der Empfänger für die schwachen 1-Watt-Signale empfindlich genug war. Im westlichen Europa konnte dabei nicht ein Techniker, sondern ein Astronom den ersten Erfolg verkünden: Heinz Kaminski von der Volkssternwarte Bochum. Die gute Presse und die vielen Anfragen, die mit diesem Erfolg in den ersten Tagen der Raumfahrt verbunden waren, trugen wesentlich zum Entstehen des späteren Bochumer Instituts für Weltraumtechnik bei.

Der „Sputnikschock

Die Tatsache des ersten Sputnik-Starts machte aller Welt klar, dass die Sowjetunion nun in der Lage war, mit ihren Raketen nicht nur "den Weltraum" zu erreichen, sondern auch jeden Punkt auf der Erde. Dies löste in der westlichen Welt ein starkes Gefühl der Bedrohung aus, weil die sowjetischen Interkontinentalraketen jenen der USA offenbar überlegen waren.

Folgen des Sputnik

Das Wort Sputnik gehört zu den am häufigsten verwendeten hundert Wörtern des 20. Jahrhunderts. Hinsichtlich der technisch-fachlichen Bildungspolitik hatte der Sputnikschock sehr positive Folgen. Er führte nicht nur in Industrie und Verwaltung zu Umstrukturierungen, sondern auch in vielen Schulen und Hochschulen zu Initiativen der Beobachtungs- und Weltraumtechnik und zur Gründung zahlreicher Vereine und Messprogramme für Fans der Raumfahrt und der Astronomie. In vielen Staaten - besonders in der damaligen Sowjetunion, in den USA und in der DDR - entstanden Studienprogramme und Schulfächer für Astronomie. In den USA entstand die Moonwatch-Organisation des SAO zur genauen optischen Beobachtung von Erdsatelliten, an der bis 1975 etwa 200 Beobachterteams mitwirkten (zehn davon in der Bundesrepublik Deutschland und drei in Österreich). Ähnliche Gruppen entstanden in der Sowjetunion, Großbritannien und Japan. In vielen Ländern entstanden Serien von Rundfunkprogrammen über Fragen des Weltraums - und natürlich Science Fiction-Filme und -Bücher. Die "Marsianer-Saga" erlebte einen ungeheuren Aufschwung, und wie zu Zeiten von Schiaparelli anno 1877 und seinen Nachfolgern glaubten 90% der Fachleute an Leben auf dem Mars. Auch das Leben auf dem Mond wurde nicht gänzlich ausgeschlossen. Letzteren sah man schon "im Jahre 2000" als mit ständigen Raumstationen besiedelten Himmelskörper ... und als sich in den 1960er-Jahren der Mond als völlig lebensfeindliche Welt entpuppte und der Mars als tote Wüste, waren nicht nur wissenschaftliche Laien enttäuscht.

Siehe auch


- Liste der unbemannten Raumfahrtmissionen
- Liste der bemannten Raumfahrtmissionen
- Katastrophen der Raumfahrt
- Satellitenbahn, Raketen, Delta (Raketen)
- Himmelsmechanik, Messtechnik, Satellitengeodäsie

Literatur


- R. Wallisfurth: Russlands Weg zum Mond. Econ-Verlag Düsseldorf-Wien 1964
- H. Giese: Raumfahrttechnik. BI-Taschenbuch 1962.

Weblinks


- [http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/raumsonden/Sputnik_01.shtml Sputnik I] - mit 80 Kilo um die Welt
- [http://www.wikipedia.com/upload/sputnik.ogg Telemetrie-Signal] von Sputnik1
- [http://space.huerz.ch/htm/sputnik.htm Sputnik-1], von Ziolkowski bis Koroljow und Tjuratam Kategorie:Forschungssatellit

4. Oktober

Der 4. Oktober ist der 277. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 278. in Schaltjahren) - somit bleiben 88 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse

Schaltjahren
- 610 - Herakleios nimmt Konstantinopel ein und lässt Phokas töten, der seit 602 byzantinischer Kaiser war.
- 1209 - Otto IV. von Braunschweig wird von Papst Innozenz III. zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt.
- 1582 - In den katholischen Ländern wird der Gregorianische Kalender eingeführt, so dass dem 4. Oktober dieses Jahres anderntags der 15. Oktober folgt.
- 1636 - In der Schlacht bei Wittstock besiegen die Schweden das Heer der Kaiserlichen und Sachsen.
- 1745 - Franz I., der Ehemann Maria Theresias, wird in Frankfurt am Main zum Kaiser gekrönt.
- 1794 - Die Franzosen marschieren in Mönchengladbach ein.
- 1807 - Der Reformer Heinrich Friedrich Karl Freiherr vom Stein wird in Preußen zum leitenden Minister ernannt.
- 1816 - Nach dem Sturz von Kaiser Napoleon I. finden die ersten Parlamentswahlen in Frankreich statt.
- 1824 - Mexiko erhält nach US-amerikanischem Vorbild eine erste republikanische Verfassung.
- 1830 - Belgien wird von den Niederlanden unabhängig.
- 1883 - Der Orientexpress verkehrt von Paris nach Warna (Bulgarien).
- 1910 - In Portugal beginnt eine Revolution. König Emanuel II. wird gestürzt.
- 1933 - Das Schriftleitergesetz im Deutschen Reich definiert den Journalismus als eine vom Staat geregelte Aufgabe.
- 1944 - Britische Truppen landen an der Küste der Peloponnes und befreien die griechische Hafenstadt Patras.
- 1957 - Beginn der unbemannten Raumfahrt, Start des Sowjetischen Satelliten Sputnik 1.
- 1966 - Basutoland, ein britisches Protektorat von 1868-1964 und seither autonom, wird von Großbritannien unabhängig und in Lesotho umbenannt.
- 1989 - Von der Bundesregierung wird die Botschaft in Prag, in die sich mehr als 150 ausreisewillige DDR-Bürger geflüchtet haben, geschlossen.
- 1993 - In Moskau schlagen regierungstreue Truppen einen Putsch von Reformgegnern nieder.
- 1993 - Mazedonien wird Mitglied der Interpol.
- 1998 - Fernando Henrique Cardoso wird zum 2. Mal Präsident von Brasilien.
- 2001 - Beginn NATO-Operation "Amber Fox" in Mazedonien.
- 2002 - Maria das Neves Ceita a Baista de Sousa wird Staatsoberhaupt in São Tomé und Príncipe.
- 2003 - Im Oman finden die ersten Wahlen statt, bei denen alle Personen über 21, auch Frauen, wahlberechtigt sind.
- 2004 - Beginn des privaten Raumflugzeitalters: SpaceShipOne gewinnt den Ansari X-Prize.

Wirtschaft


- 1993 - Slowenien wird Mitglied WTO (Welthandelsorganisation).

Wissenschaft, Technik


- 1957 - Die Sowjetunion bringt mit dem Sputnik den ersten künstlichen Satelliten in die Erdumlaufbahn.
- 1959 - Lunik 3 umkreist den Mond und funkt erstmals Bilder von dessen Rückseite.
- 1961 - Der erste aktive Nachrichtensatellit der USA, Courier 1B startet in den Weltraum.

Religion


- 1512 - Martin Luther promoviert in Wittenberg zum Lizentiaten der Theologie.
- 1529 - Von Reformatoren verschiedener Länder werden die 15 Marburger Artikel unterzeichnet.

Kultur


- 1721 - Uraufführung der Oper Il germanico Marte von Antonio Caldara in Salzburg.
- 1803 - Uraufführung der Ballett-Oper Anacréon, ou L'Amour fugitif (Anakreon oder Die flüchtige Liebe) von Luigi Cherubini an der Grand Opéra Paris.
- 1806 - Uraufführung der komischen Oper Philoclès von Victor Dourlen an der Opéra-Comique in Paris.
- 1814 - Uraufführung der Oper Elisabetha, Regina d'Inghilterra von Gioacchino Rossini am Teatro San Carlo in Neapel.
- 1834 - Uraufführung des Theaterstücks Der Traum, ein Leben des österreichischen Dramatikers Franz Grillparzer in Wien.
- 1916 - Die Oper Ariadne auf Naxos von Richard Strauss wird in Wien uraufgeführt.
- 1928 - Im Metropol Theater in Berlin wird die Operette Friederike von Franz Lehár uraufgeführt.
- 1997 - Uraufführung des Musicals Tanz der Vampire von Roman Polanski im Raimund Theater in Wien

Katastrophen


- 1925 - Das finnische Torpedoboot "S2" kentert und sinkt im Sturm im Bottnischen Meerbusen. Alle 56 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben.
- 1960 - Boston Harbor, Massachusetts, USA. Ein Verkehrsflugzeug stürzt ab und explodiert kurz nach dem Start. 62 Menschen sterben, 10 Menschen können gerettet werden.
- 1992 - Eine Fracht-Boeing 747-200 der israelischen Fluggesellschaft El Al stürzt nach Ausfall von Triebwerken und Hydrauliksystem in Hochhäuser des Amsterdamer Vorortes Bijlmermeer. Mindestens 47 Menschen verbrennen in dem Flammenmeer. Als Fracht werden nur Blumen und Parfüm angegeben. Erst viele Jahre später gibt die Fluggesellschaft zu, dass 240 kg der Chemikalie DMMP zur Erzeugung von Sarin sowie einige hundert Kilogramm Uran an Bord des Fluges von New York (USA) über Amsterdam nach Tel Aviv, Israel waren.
- 2001 - Ukraine. Eine Tupolew Tu-154 der Sibir Air, auf dem planmäßigen Flug von Israel in die Ukraine, wird während einer Militärübung auf dem Schwarzen Meer versehentlich durch eine Boden-Luft-Rakete abgeschossen. Alle 78 Menschen an Bord sterben.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1945 - Partizan Belgrad wird gegründet.
- 1997 - Vitali Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Will Hinton in Hannover, Deutschland, durch KO.
- 1997 - Lennox Lewis gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Andrew Golota in der Boardwalk Convention Hall, Atlantic City, New Jersey, durch KO.

Geboren

New Jersey New Jersey
- 1437 - Johann IV., Herzog von Bayern-München
- 1515 - Lucas Cranach der Jüngere, deutscher Künstler
- 1542 - Robert Bellarmin, katholischer Theologe
- 1550 - Karl IX., König von Schweden
- 1626 - Richard Cromwell, englischer Staatsmann und Lordprotektor
- 1635 - Gottfried Ulrich de la Margelle, Weihbischof in Köln
- 1796 - August Wilhelm Bach, deutscher Komponist
- 1797 - Jeremias Gotthelf, schweizerischer Schriftsteller und Pfarrer
- 1802 - Adolphe Niel, französischer General und Staatsmann
- 1808 - Giovanni Battista Pioda, Schweizer Politiker
- 1809 - Albrecht von Preußen (1809-1872), preußischer Prinz und General
- 1814 - Jean-François Millet, französischer Maler
- 1822 - Rutherford B. Hayes, US-amerikanischer Politiker und 19. US-Präsident
- 1836 - Konstantin Karlowitsch Albrecht, russischer Komponist
- 1861 - Frederic Remington US-amerikanischer Maler und Bildhauer
- 1865 - Max Halbe, deutscher Schriftsteller
- 1865 - Friedrich Lienhard, deutscher Schriftsteller und Wortführer der Heimatkunstbewegung
- 1866 - Evaristo Lucidi, italienischer Kardinal
- 1888 - Friedrich Olbricht, deutscher General und Widerstandskämpfer
- 1889 - Franz Jonas, österreichischer Bundespräsident
- 1891 - Herbert Kranz, deutscher Schriftsteller
- 1892 - Engelbert Dollfuß, österreichischer Bundeskanzler und Diktator
- 1892 - Luis Trenker, österreichischer Bergsteiger
- 1894 - Walther Beumelburg, deutscher Rundfunkintendant
- 1894 - Edward Cummings, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1895 - Buster Keaton, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1901 - Alfred von Beckerath, deutscher Komponist und Dirigent
- 1903 - Ernst Kaltenbrunner, österreichisch-deutscher Jurist und Kriegsverbrecher
- 1916 - Witali Ginsburg, russischer Physiker
- 1918 - Fukui Kenichi, japanischer Chemiker und Nobelpreisträger für Chemie
- 1918 - Berti Capellmann, deutsche Tischtennisspielerin
- 1918 - Giovanni Cheli, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1924 - Charlton Heston, US-amerikanischer Schauspieler, Vorsitzender der NRA
- 1929 - Leroy Van Dyke, US-amerikanischer Sänger
- 1931 - Thane Baker, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1936 - Cynthia Mc Leod, surinamische Schriftstellerin
- 1937 - Lloyd Green, US-amerikanischer Musiker
- 1937 - Franz Vranitzky, österreichischer Politiker
- 1938 - Willi Schulz, deutscher Fußballspieler
- 1938 - Kurt Wüthrich, schweizerischer Chemiker
- 1939 - Jackie Collins, britische Schriftstellerin
- 1941 - Anne Rice, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1942 - Irm Hermann, deutsche Schauspielerin
- 1942 - Helen Reddy, australische Sängerin
- 1944 - Marlena Davies, US-amerikanische Sängerin
- 1944 - Nona Hendrix, US-amerikanische Sängerin
- 1946 - Susan Sarandon, US-amerikanische Schauspielerin
- 1947 - Jim Fielder, US-amerikanischer Musiker
- 1947 - Rezzo Schlauch, deutscher Politiker
- 1950 - Klaus Scheer, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 1952 - Harold Faltermeyer, deutscher Komponist
- 1953 - Andreas Vollenweider, Schweizer Musiker, Komponist und Arrangeur
- 1956 - Hans van Breukelen, niederländischer Fußballspieler
- 1959 - Chris Lowe, britischer Sänger
- 1963 - Charlotte Link, deutsche Schriftstellerin
- 1969 - Abraham Benrubi, US-amerikanischer Schauspieler
- 1970 - Olga Kusenkowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1976 - Alicia Silverstone, US-amerikanische Schauspielerin
- 1979 - Rachael Leigh Cook, US-amerikanische Schauspielerin
- 1980 - Tomáš Rosický, tschechischer Fußballspieler
- 1980 - Ahmed Reda Madouni, französisch- algerischer Fußballspieler
- 1984 - Elena Sergeevna Katina, Mitglied des russischen Duos t.A.T.u.

Gestorben


- 1305 - Kameyama, 90. Kaiser von Japan
- 1489 - Johann Wessel, vorreformatorischer Theologe
- 1540 - Eobanus Hessus, deutscher Dichter
- 1582 - Theresa von Ávila, Nonne (Karmelitin) und Mystikerin
- 1660 - Francesco Albani, italienischer Maler
- 1669 - Rembrandt van Rijn, wird als der wichtigste niederländische Maler des 17. Jahrhunderts angesehen
- 1689 - Quirinus Kuhlmann, deutscher Schriftsteller
- 1830 - Johann David Ludwig Graf Yorck von Wartenburg, preußischer Feldmarschall
- 1830 - John Parker Boyd, US-amerikanischer Söldner und General
- 1845 - Clemens Wenzeslaus Coudray, Architekt und Oberbaudirektor
- 1854 - András Bartay, ungarischer Komponist
- 1859 - Karl Baedeker, deutscher Verleger
- 1864 - Theodor Fliedner, Begründer der evangelischen Diakonissenbewegung
- 1879 - Sergei Michailowitsch Solowjow, war russischer Geschichtsschreiber
- 1880 - Jacques Offenbach, französischer Komponist und Cellist deutsch-jüdischer Abstammung
- 1890 - Catherine Booth, die Frau William Booths, des Gründers der Heilsarmee
- 1902 - Peter Soemer, war deutscher Theologe und Dichter
- 1903 - Hermann Cremer, deutscher protestantischer Theologe
- 1903 - Otto Weininger, österreichischer Autor
- 1904 - Frédéric Auguste Bartholdi, französischer Bildhauer
- 1927 - Paul Leonhardt, Ehrenbürger von Wittenberg
- 1936 - Wilhelm Meyer-Lübke, deutscher Romanist
- 1947 - Max Planck, deutscher Physiker, Nobelpreis für Physik 1918
- 1949 - Edmund Eysler, österreichischer Komponist
- 1954 - Francesco Borgongini Duca, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1955 - Alexandros Papagos, griechischer Politiker und Regierungschef
- 1968 - August Dresbach, deutscher Politiker
- 1970 - Janis Joplin, US-amerikanische Sängerin
- 1974 - Anne Sexton, US-amerikanische Dichterin
- 1977 - Peter Blachstein, deutscher Politiker, Mdb und Botschafter
- 1981 - Franz Amrehn, deutscher Politiker
- 1982 - Glenn Gould, bedeutender Pianist, Komponist und Musikautor
- 1982 - Leroy Grumman, amerikanischer Konstrukteur und Flugzeugbauer
- 1989 - Graham Chapman, britischer Schauspieler und Schriftsteller
- 1991 - Heinrich Peter Hellwege, deutscher Politiker
- 1992 - Denis Hulme, neuseeländischer Rennfahrer
- 1996 - Silvio Piola, italienischer Fußballspieler
- 1998 - Jean-Pascal Delamuraz, Schweizer Politiker (FDP)
- 2001 - Emilie Schindler, Ehefrau von Oskar Schindler
- 2002 - Hans Holmér, schwedischer Polizeibeamter und Schriftsteller
- 2004 - Gordon Cooper, US-amerikanischer Astronaut
- 2004 - Helmut Bantz, deutscher Turner
- 2004 - Martin Ugalde, spanisch-baskischer Schriftsteller
- 2004 - Michael Grant, englischer Altphilologe
- 2004 - Willy Guhl, schweizerischer Designer
- 2005 - Claudia Christina Früchtenicht, deutsche Moderatorin und Sängerin
- 2005 - Arthur Henkel, deutscher Germanist, Literaturhistoriker und renommierter Goethe-Forscher
- 2005 - Josef Siedler, baden-württembergischer Politiker

Feier- und Gedenktage


- Beginn der Internationalen Weltraumwoche (UNO), Dauer bis 10. Oktober
- Gedenktag des heiligen Franz von Assisi
- Welttag des Tierschutzes
- Nationalfeiertag in Lesotho (Unabhängigkeit 1966)

Siehe auch


- 3. Oktober - 5. Oktober
- 4. September - 4. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1004 ja:10月4日 ko:10월 4일 simple:October 4 th:4 ตุลาคม

1957

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Hans Streuli wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Eine neue Straßenverkehrsordnung tritt in der DDR in Kraft
- 1. Januar: In Deutschland werden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von 3 auf 2 % gesenkt
- 1. Januar: Das Saarland wird elftes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
- 1. Januar: Die Rentenreform tritt inkraft. Die Rentenversicherung wurde zu einem auf dem Generationenvertrag beruhenden lohnbezogenen und beitragsbezogenen Versicherungssystem ausgebaut
- 5. Januar: Die ersten drei Divisionen der Bundeswehr werden unter das Kommando der NATO gestellt
- 10. Januar: Harold Macmillan wird britischer Premierminister
- 29. Januar: Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Schweden
- 14. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Japan. In Kraft seit dem 10. Oktober 1957
- 6. März: Die Goldküste und Togoland werden als Republik Ghana von Großbritannien unabhängig
- 8. März: Ghana wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 25. März: Gründung der EWG und der Europäischen Atomgemeinschaft durch die Mitglieder der 1951 gegründeten Montanunion
- 26. März: Bestätigung des Bundesverfassungsgerichtes über die Weitergeltung des Reichskonkordats
- 1. April: Die ersten Wehrpflichtigen der Bundeswehr beginnen ihren Wehrdienst
- 12. April: „Göttinger Erklärung“ der Göttinger 18 gegen atomare Bewaffnung der Bundeswehr
- 8. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Türkei. In Kraft seit dem 9. Juni 1958
- 10. Mai: Erste Nationalversammlung im französischen Ostkamerun
- 19. Mai: In der Bundesrepublik Deutschland wird die Geschwindigkeit in Ortschaften auf 50 km/h begrenzt
- 19. Mai: Die Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP) löst sich zugunsten der SPD auf
- 29. Mai: Im Grenzverkehr zwischen Deutschland und Österreich wird kein Reisepass mehr benötigt
- 25. Juli: Tunesien wird Republik, Habib Bourguiba wird zum ersten Präsidenten gewählt
- 29. Juli: Gründung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA)
- 26. August: Die Sowjetunion gibt den ersten Start einer Interkontinentalrakete bekannt
- 2. September: In Little Rock, Arkansas, USA läßt der Gouverneur Nationalgardisten aufmarschieren, um neun schwarzen Schülern, aus Gründen der Rassentrennung, den Zutritt zur örtlichen Schule zu verwehren
- 17. September: Malaysia wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 3. Oktober: Willy Brandt wird als Nachfolger des verstorbenen Otto Suhr zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt
- 4. Oktober: Die Sowjetunion startet vom Weltraumbahnhof Baikonur aus den kugelförmigen Satelliten Sputnik und löst dadurch im Westen den sog. Sputnikschock aus
- 8. Oktober: In Bayern zerbricht die Viererkoalition. Ministerpräsident Wilhelm Hoegner (SPD) tritt zurück und fortan regiert die CSU das Land
- 1. November: Die Frankfurter Prostituierte Rosemarie Nitribitt wird ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Dem Callgirl werden Beziehungen zu Prominenten in Wirtschaft und Politik nachgesagt
- 9. November: Handelsabkommen zwischen Deutschland und Kolumbien
- 17. November: 35.000 Südtiroler fordern auf Schloss Sigmundskron eine neue Autonomie
- 13. Dezember: Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag zwischen Dominikanische Republik und Deutschland
- Max Brauer (SPD) löst in Koalition mit der FDP die Regierung von Kurt Sieveking ab und wird erneut Erster Bürgermeister von Hamburg

Wirtschaft


- 5. Oktober: Zwischen den Umspannwerken Ludwigsburg-Hoheneck und Rommerskirchen wird die erste 380-kV-Hochspannungsleitung in Betrieb genommen
- 15. Dezember: Die Stadt München erreicht eine Million Einwohner

Wissenschaft und Technik


- 1. Januar: Österreich startet die regelmäßige Fernsehausstrahlung
- 12. Januar: Australien eröffnet seine südlichste Polarstation, die Davis-Station
- 1. Juli: Beginn des Internationalen Geophysikalischen Jahres (IGY) (Ende: 31. Dezember 1958)
- 4. Oktober: Die Sowjetunion bringt mit dem Sputnik den ersten künstlichen Satelliten in die Erdumlaufbahn
- 2. Dezember: Der erste kommerzielle Atomreaktor geht in Shippingport, Pennsylvania in Betrieb
- 6. Dezember: Der erste Startversuch eines US-Satelliten schlägt fehl, die Rakete explodiert auf dem Versuchsstand
- 28. Dezember: Capt. James Bowman, USA erreicht mit seinem Hubschrauber Cessna Prototyp YH-41 9.076 m Höhe.: Weltrekord
- Contergan wird von der Chemie Grünenthal GmbH in Stolberg auf den Markt gebracht
- Die Synapsen werden entdeckt

Kultur


- 1. Januar: Im Pariser Louvre wirft ein Besucher einen Stein auf das Bild der „Mona Lisa“. Leonardo da Vincis Bild wird leicht beschädigt
- 26. Januar: Uraufführung der Oper Les dialogues des Carmélites (Gespräche der Karmeliterinnen) von Francis Poulenc am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 9. Mai: Uraufführung der komischen Oper Der Revisor von Werner Egk bei den Festspielen in Schwetzingen
- 9. Mai: Uraufführung der Oper The Visitors von Carlos Chávez Ramírez in New York
- 8. Juni: Uraufführung der lyrischen Tragödie Bluthochzeit von Wolfgang Fortner in Köln
- 7. Juli: John Lennon und Paul McCartney begegnen sich zum ersten Mal auf einem Kirchenfest in Liverpool. Als Beatles werden sie mit George Harrison und Ringo Starr die bekannteste Rockband der Musikgeschichte
- 23. Juli: Uraufführung des Melodrams A Tale of Two Cities von Arthur Benjamin an der Sadler's Wells Opera an London
- 11. August: Uraufführung der Oper Die Harmonie der Welt von Paul Hindemith am Staatstheater in München
- 24. September: Uraufführung des Tanzdramas Maratona von Hans Werner Henze in Berlin
- 26. September: Uraufführung des Musicals West Side Story von Leonard Bernstein im Winter Garden Theatre in New York
- September: Erste deutsch-amerikanische Steubenparade in New York

Katastrophen


- 1. Februar: Rikers Island, New York, USA. Eine Passagiermaschine der Northeast Airlines verunglückte kurz nach dem Start vom Flughafen LaGuardia in einem Schneesturm. Die Unfallursache war ein Pilotenfehler. 21 Personen der 101 an Bord befindlichen Menschen wurden getötet
- 21. März: Pazifik. Eine Maschine der U.S. Air Force verschwand etwa 400 km vor Tokyo, Japan vom Radar und ist seither verschollen. Die 67 sich an Bord befindlichen Menschen gelten seither ebenfalls als verschollen
- 7. April: Nahe Bage, Brasilien. Eine C-46A verunglückte durch ein Feuer an Bord. Alle Flugbegleiter sowie die 40 Passagiere wurden getötet
- 18. Juni: Schweiz. Eine DC-3 der Swissair stürzte in einen See. Alle 9 Menschen starben
- 27. Juni: Erdbeben unbekannter Stärke in Russland, etwa 1.200 Tote
- 2. Juli: Erdbeben der Stärke 7,4 im Iran, etwa 1.200 Tote
- 15. Juli: Indonesien. Eine Lockheed L-1049C stürzt ins Meer. 58 der 68 Passagieren sterben bei diesem Unfall
- 11. August: Québec, Kanada. Eine DC-4 der Canadian Maritime Central Airways stürzte ab. 79 Tote
- 15. August: Kopenhagen, Dänemark. Eine Iljuschin Il-12 der russischen Aeroflot, auf dem planmäßigen Flug von Moskau, Russland nach Kopenhagen streifte im Sinkflug den Schornstein eines Kraftwerks. Alle 23 Menschen an Bord starben
- 21. September: Untergang des deutschen Segelschulschiffes Pamir in Höhe der Azoren. Nur sechs von 86 Seeleuten überlebten
- 29. September Nukleare Havarie in Majak (Russland)
- 8. Oktober Atomunglück im Atomkraftwerk Windscale/England
- 3. November: Düsseldorf, Deutschland. Eine DC-4 mit zehn Menschen an Bord stürzt auf dem planmäßigen Flug Düsseldorf: New York mit Zwischenlandung in Reykjavik, Island kurz nach dem Start in Düsseldorf in die an den Flughafen angrenzende Nachbarschaft. Mehrere Gebäude wurden in Brand gesteckt. Mehrere Menschen starben, auch ein Anwohner
- 8. November: Eine Boeing B-377 Stratocruiser ist auf dem planmäßigen Flug San Francisco nach Honolulu, Hawaii ungefähr 1.600 km vor ihrem Bestimmungsort abgestürzt. Alle 44 Personen starben. 4 Tage später fanden Rettungskräfte die Verunglückten. Wie sich herausstellte waren die meisten nur leicht verletzt. Die Personen sind vielmehr ertrunken
- 9. November: Pazifik Eine Boeing B-377 Stratocruiser der PanAm verunglückte auf der planmäßigen Route San Francisco nach Honolulu, Hawaii. Die Wrackteile wurden in einem Umkreis von etwa 150 km östlich von Hawaii entdeckt. Alle 52 Menschen starben
- 13. Dezember: Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran, 1.130 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 9. Juni Erstbesteigung des Broad Peak, des zwölfthöchsten Berges der Erde durch Hermann Buhl, Marcus Schmuck, Fritz Wintersteller und Kurt Diemberger

Geboren


- 1. Januar: Mimi Leder, Tochter des Regisseurs Paul Leder
- 4. Januar: Patty Loveless, US-amerikanische Country-Sängerin
- 5. Januar: Karl Allgöwer, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 7. Januar: Andreas Staribacher, österreichischer Politiker
- 7. Januar: Nicholson Baker, US-amerikanischer Schriftsteller
- 9. Januar: Dirk Metz, Staatssekretär in der Hessischen Staatskanzlei
- 11. Januar: Yslaire, belgischer Comiczeichner
- 11. Januar: Darryl Dawkins, US-amerikanischer Basketballspieler
- 12. Januar: António Vitorino, bis November 2004 EU-Kommissar für Justiz und Inneres
- 12. Januar: John Lasseter, US-amerikanischer Trickfilm-Regisseur
- 16. Januar: Reinhard Eugen Bösch, Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat
- 17. Januar: Bernd Hitzler, Bürgermeister, MdL
- 17. Januar: Nancy Argenta, kanadische Sopranistin
- 20. Januar: Michael Veith, deutscher Skirennläufer
- 22. Januar: Mike Bossy, ehem. kanadischer Eishockeyspieler
- 23. Januar: Paul Steiner, deutscher Fußballspieler
- 23. Januar: Caroline von Hannover, Tochter von Fürst Rainier III von Monaco und Fürstin Gracia Patricia
- 24. Januar: Ramón Martín Huerta, mexikanischer Politiker († 2005)
- 25. Januar: Luis Alfredo Garavito Cubillos, kolumbianischer Serienmörder
- 26. Januar: Masamicz Amano, japanischer Komponist
- 27. Januar: Frank Miller (Comicautor), US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler
- 29. Januar: Manuela Groß, deutsche Eiskunstläuferin, Olympiamedaillengewinnerin
- 30. Januar: Payne Stewart, US-amerikanischer Golfspieler († 1999)
- 31. Januar: Bojan Križaj, ehemaliger slowenischer Skirennläufer
- 1. Februar: Walter Schachner, österreichischer Fußballtrainer
- 3. Februar: Ulrich Karger, Religionslehrer und Schriftsteller
- 4. Februar: Erwin Resch, österreichischer Skirennfahrer
- 4. Februar: Don Davis, US-amerikanischer Komponist
- 5. Februar: Silke Hinrichsen, deutsche Politikerin
- 6. Februar: Matthew Best, britischer Dirigent
- 9. Februar: Jaco van Dormael, Regisseur, Autor
- 10. Februar: Stephan Balkenhol, deutscher Bildhauer
- 10. Februar: Steffen Flath, deutscher Politiker
- 14. Februar: Yasmina Reza, französische Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin
- 15. Februar: Heribert Klein, Journalist und Organist († 2005)
- 16. Februar: LeVar Burton, US-amerikanischer Schauspieler
- 17. Februar: Loreena McKennitt, kanadische Musikerin und Komponistin
- 18. Februar: Marita Koch, ehemalige Leichtathletin der DDR
- 18. Februar: Vanna White, US-amerikanische „Glücksradfee“
- 19. Februar: Ray Winstone, besser bekannt als Ray Winstone, ist ein britischer Schauspieler
- 19. Februar: Rainer Wieland, deutscher Europaabgeordneter
- 19. Februar: Falco, Sänger, Musiker († 1998)
- 23. Februar: Andreas Schockenhoff, Politiker, MdB
- 24. Februar: Philippe Vandevelde, belgischer Comiczeichner
- 26. Februar: Joe Mullen, US-amerikanischer Eishockeyspieler und -trainer
- 27. Februar: Adrian Smith, Rockmusiker
- 27. Februar: Viktor Fjodorowitsch Markin, sowjetischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 28. Februar: Jan Ceulemans, belgischer Fußballspieler
- 5. März: Dietmar Wischmeyer, deutscher Komiker, Autor und Kolumnist
- 8. März: Kathleen Gertrud Ferrier, niederländische Politikerin
- 8. März: Herbert Pöck, österreichischer Eishockeytrainer und Eishockeyspieler
- 8. März: Axel A. Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank
- 10. März: Hans-Peter Friedrich, deutscher Politiker
- 10. März: Shannon Tweed, kanadische Schauspielerin und Fotomodell
- 10. März: Osama bin Laden, saudi-arabischer Terrorist
- 11. März: Rupert Ahrens, Präsident der GPRA, dem Verband der PR-Agenturen in Deutschland
- 12. März: Patrick Battiston, französischer Fußballspieler
- 14. März: Franco Frattini, italienischer Politiker und EU-Kommissar
- 15. März: Juan José Ibarretxe, spanischer Politiker
- 16. März: Dirk Rauin, deutscher Handballspieler und -trainer
- 20. März: Spike Lee, US-amerikanischer Schauspieler
- 23. März: Lucio Gutiérrez, ecuadorianischer Ex-Militär und Politiker, Ex-Präsident von Ecuador
- 26. März: Paul Morley, englischer Musikjournalist
- 26. März: Oliver Hirschbiegel, Regisseur
- 29. März: Helmut Zerlett, deutscher Musiker, Komponist und Produzent
- 29. März: Christopher Lambert, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. März: Patrick G. Forrester, US-amerikanischer Astronaut
- 3. April: Johanna Walser, deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin
- 4. April: Peter Kurth (Schauspieler), deutscher Schauspieler
- 4. April: Aki Kaurismäki, finnischer Regisseur
- 6. April: Maurizio Damilano, italienischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 8. April: Andrea Ypsilanti, deutsche Politikerin
- 9. April: Severiano Ballesteros, spanischer Profigolfer
- 12. April: Wolfgang Baasch, deutscher Politiker
- 12. April: Vince Gill, US-amerikanischer Country-Musiker
- 14. April: Michail Wassiljewitsch Pletnew, russischer Pianist, Dirigent und Komponist
- 15. April: Evelyn Ashford, ehemalige US-amerikanische Leichtathletin
- 16. April: Olexander Sintschenko, ukrainischer Politiker und stellvertretender Parlamentspräsident
- 17. April: Nick Hornby, britischer Schriftsteller
- 19. April: Tony Martin, britischer Rock-Sänger
- 19. April: Lilli Gruber, Südtiroler Journalistin und Politikerin
- 20. April: Kristin Clemet, norwegische Politikerin
- 22. April: Donald Tusk, polnischer Politiker und Mitbegründer der Partei Platforma Obywatelska
- 23. April: Peter Nebelo, deutscher Politiker
- 23. April: Dominique Horwitz, deutscher Schauspieler
- 23. April: Neville Brody, Grafikdesigner, Typograf und Art Director
- 26. April: Georg Kofler, Manager
- 27. April: Michael Henke, deutscher Fußballtrainer
- 28. April: Benny Schnier, deutscher Schlagersänger, Schauspieler und Moderator
- 28. April: Christopher Young, US-amerikanischer Komponist
- 29. April: Daniel Day-Lewis, englischer Schauspieler
- 29. April: Timothy Treadwell, US-amerikanischer Umweltschützer († 2003)
- 2. Mai: Markus Stockhausen, deutscher Trompeter und Komponist
- 3. Mai: William Clay Ford Junior, Vorsitzender und Generaldirektor der Ford Motor Company
- 6. Mai: Gabriele Fograscher, deutsche Politikerin und MdB
- 8. Mai: Lennart Björneborn, dänischer Wissenschaftler
- 8. Mai: Bernd Krauss, ehemaliger Fußballspieler und Fußballtrainer
- 8. Mai: Marie Myriam, französische Sängerin portugiesischer Abstammung
- 10. Mai: Sid Vicious, britischer Punkrock-Musiker († 1979)
- 10. Mai: Steve Mahre, ehemaliger US-amerikanischer Skirennläufer
- 10. Mai: Phil Mahre, ehemaliger US-amerikanischer Skirennläufer
- 11. Mai: Manfred Hausleitner, österreichischer Schlagzeuger
- 11. Mai: Peter North, US-amerikanischer Schauspieler und Pornodarsteller
- 13. Mai: Andrea Klump, Ex-Terroristin
- 13. Mai: Koji Suzuki, japanischer Schriftsteller
- 14. Mai: Gaby Hauptmann, deutsche Schriftstellerin
- 14. Mai: Oliver Simon, deutscher Sänger
- 15. Mai: Jürgen Kucharczyk, deutscher Politiker und MdB
- 16. Mai: Joan Benoit, US-amerikanische Marathonläuferin
- 17. Mai: Wilfried Hannes, deutscher Fußballspieler
- 18. Mai: Frank Plasberg, deutscher Journalist und Fernsehmoderator
- 18. Mai: Michael Cretu, Musikproduzent
- 21. Mai: Renée Soutendijk, niederländische Schauspielerin
- 23. Mai: Lars Sponheim, norwegischer liberaler Venstre Politiker
- 24. Mai: Angelika Beer, deutsche Politikerin, MdB
- 25. Mai: Éder Aleixo, brasilianischer Fußballspieler
- 25. Mai: Olivia Pascal, deutsche Schauspielerin
- 26. Mai: Margareta Wolf, deutsche Politikerin
- 26. Mai: Ulrike Lunacek, österreichische Politikerin
- 28. Mai: Paul van Buitenen, europäischer Beamter
- 29. Mai: Jean-Christophe Yoccoz, französischer Mathematiker
- 29. Mai: Mohsen Makhmalbaf, iranischer Filmregisseur und Autor
- 30. Mai: Oxana Bilosir, ukrainische Sängerin und Politikerin, Kulturministerin der Ukraine
- 31. Mai: Gabriel Barylli, österreichischer Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur
- 2. Juni: Sara Douglass, australische Autorin
- 3. Juni: Ingrid Eberle, österreichische Skirennläuferin
- 4. Juni: Manfred Beckmann, deutscher Fechter
- 4. Juni: Norbert Nachtweih, deutscher Fußballspieler
- 5. Juni: Thomas Kling, deutscher Lyriker († 2005)
- 7. Juni: Paddy McAloon, britischer Sänger und Songwriter
- 7. Juni: Rolf Stöckel, deutscher Politiker
- 7. Juni: Fred Vargas, französische Krimi-Autorin
- 7. Juni: Juan Luis Guerra, Sänger, Gitarrist und Komponist aus der Dominikanischen Republik
- 8. Juni: Dietmar Vettermann, deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Zwickau
- 8. Juni: Scott Adams (Comiczeichner), US-amerikanischer Comiczeichner
- 9. Juni: Jürg Beeler, Schriftsteller
- 10. Juni: Doris Meyer, deutsche Politikerin
- 12. Juni: Matthias Domaschk, Bürgerrechtler in der DDR († 1981)
- 17. Juni: Joachim Król, deutscher Schauspieler
- 18. Juni: Irene Epple, ehemalige deutsche Skirennläuferin
- 19. Juni: Anna Lindh, schwedische Politikerin († 2003)
- 20. Juni: Elke Hoff, deutscher Politiker und MdB
- 23. Juni: Frances McDormand, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. Juni: Ingrid Fischbach, deutsche Politikerin
- 27. Juni: Peter Eckhart Reichel, deutscher Autor, Hörspielregisseur und Hörbuchproduzent
- 27. Juni: Gabriella Dorio, italienische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 28. Juni: Georgi Parwanow, bulgarischer Staatspräsident
- 30. Juni: Hans Vermeersch, belgischer Komponist und Dirigent
- 1. Juli: Yasuhiro Yamashita, japanischer Judoka
- 2. Juli: Bret Hart, Wrestler
- 3. Juli: Hannelore Roedel, deutsche Politikerin
- 3. Juli: Thomas Flierl, deutscher Politiker, Berliner Senator für Wissenschaft, Forschung und Kultur
- 3. Juli: Laura Branigan, US-amerikanische Popsängerin († 2004)
- 4. Juli: Milan Mokros, deutscher Eishockeytrainer
- 9. Juli: Kelly McGillis, US-amerikanische Schauspielerin
- 11. Juli: Peter Murphy, britischer Musiker
- 11. Juli: Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales von Nordrhein-Westfalen
- 12. Juli: Götz Alsmann, deutscher Musiker und Entertainer
- 13. Juli: Rinat Dassajew, russischer Fußballspieler
- 13. Juli: Phil Margera, US-amerikanischer Fernsehstar
- 13. Juli: Cameron Crowe, US-amerikanischer Regisseur und Schauspieler
- 14. Juli: Julian Bethwaite, Konstrukteur von Segeljollen insbesondere Skiffs aus Sydney
- 16. Juli: Adam Robak, polnischer Florettfechter
- 18. Juli: Edmund Becker, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 23. Juli: Rufus Beck, deutscher Theater- und Filmschauspieler
- 23. Juli: Theo van Gogh, niederländischer Filmregisseur, Publizist und Satiriker († 2004)
- 24. Juli: Pam Tillis, US-amerikanische Country-Sängerin
- 25. Juli: Steve Podborski, kanadischer Skirennläufer
- 26. Juli: Eugen Ray, deutscher Leichtathlet († 1986)
- 26. Juli: Nana Visitor, US-amerikanische Schauspielerin
- 27. Juli: Hansi Müller, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 28. Juli: Oscar Muller, französischer Fußballspieler († 2005)
- 29. Juli: Ulrich Tukur, deutscher Schauspieler und Musiker
- 29. Juli: Thomas Borer, Schweizer Botschafter in Deutschland
- 30. Juli: Ingo Schmitt, deutscher Europaabgeordneter
- 30. Juli: Detlev Müller-Siemens, deutscher Komponist und Dirigent
- 1. August: Beate Merk, deutsche Politikerin
- 1. August: Klaus Brähmig, deutscher Politiker
- 3. August: Bodo Rudwaleit, deutscher Fußballer
- 4. August: Olaf Beyer, deutscher Mittelstreckenläufer
- 6. August: James McGreevey, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von New Jersey
- 7. August: Harald Effenberg, deutscher Schauspieler
- 9. August: Paul Frommelt, ehemaliger Skirennfahrer aus Liechtenstein
- 9. August: Melanie Griffith, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 10. August: Ronald Borchers, deutscher Fußballspieler
- 11. August: Ian Stuart Donaldson, Sänger und „Kopf“ der neonazistischen Skinband Skrewdriver († 1993)
- 11. August: Richie Ramone, US-amerikanischer Schlagzeuger bei den Ramones
- 12. August: Wolfram Paulus, österreichischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 17. August: Ralf Richter, deutscher Schauspieler
- 17. August: Robin Cousins, englischer Eiskunstläufer
- 17. August: Boris Nemsic, österreichischer Manager bosnischer Herkunft
- 18. August: Tan Dun, chinesischer Komponist und Dirigent
- 18. August: Harald Schmidt, deutscher Schauspieler, Kabarettist und Moderator
- 18. August: Carole Bouquet, französische Schauspielerin
- 19. August: Rudolf Bommer, deutscher Fußballspieler und Trainer
- 19. August: Engelbert Hüging, deutscher Tischtennisspieler
- 21. August: Peter Clarke, britischer Schlagzeuger
- 21. August: John Howe, kanadischer Buchillustrator
- 22. August: Steve Davis, englischer Snooker-Spieler
- 22. August: Hiltrud Breyer, deutsche Politikerin und MdEP
- 23. August: Heidemaria Onodi, österreichische Politikerin
- 24. August: Stephen Fry, britischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur
- 24. August: Norbert Trieloff, deutscher Fußballer
- 25. August: Kai Taschner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 26. August: Christian Schmidt (CSU), deutscher Politiker und MdB
- 26. August: Dr. Alban, Pop-Musiker, Rapper und Musikproduzent
- 27. August: Bernhard Langer, deutscher Golfspieler
- 28. August: Christoph Konrad, deutscher Europaabgeordneter
- 29. August: Dmitri Dmitrijewitsch Swetschnikow, Künstler der abstrakten Malerei
- 29. August: Miki Malör, österreichische Theatermacherin
- 29. August: Grzegorz Ciechowski, polnischer Rockmusiker († 2001)
- 31. August: Walter Brookmann, deutscher Politiker
- 31. August: Uwe Hobler, deutscher Politiker
- 1. September: Gloria Estefan, kubanische Sängerin
- 2. September: Ingrid Auerswald, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 2. September: Steve Porcaro, Keyboarder, Songwriter und Gründungsmitglied der Rockband Toto
- 4. September: Patricia Tallman, eine US-amerikanische Schauspielerin, Stuntwoman
- 6. September: José Sócrates Carvalho Pinto de Sousa, portugiesischer Politiker und Ministerpräsident
- 8. September: David Carson, US-amerikanischer Typograf, Grafiker, Designer, Lehrer und Surfer
- 8. September: Heather Thomas, US-amerikanische Schauspielerin
- 10. September: Paweł Huelle, polnischer Schriftsteller
- 11. September: Preben Elkjær Larsen, dänischer Fußballspieler
- 12. September: Rachel Ward, britisch-australische Filmschauspielerin
- 12. September: Hans Zimmer (Komponist), deutscher Komponist
- 17. September: Christian Loidl, deutscher Schriftsteller und Performer († 2001)
- 17. September: Andris Piebalgs, lettischer Diplomat, Politiker und EU-Kommissar
- 20. September: Peter Schneider (Psychoanalytiker), Psychoanalytiker und Radiokolumnist
- 21. September: Ernst Höfner (Sportler), Eishockeyspieler und -trainer
- 21. September: Sidney Moncrief, US-amerikanischer Basketballspieler
- 22. September: Nick Cave, australischer Musiker, Texter, Dichter und Schauspieler
- 22. September: Giuseppe Saronni, italienischer Radrennfahrer
- 23. September: Gerold Wucherpfennig, deutscher Politiker
- 23. September: Suzanne von Borsody, Schauspielerin
- 24. September: Wolfgang Wolf, deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler
- 25. September:

Erdsatellit

Ein Erdsatellit ist ein Körper, der sich unter dem Einfluss der
Erdanziehung in einer ellipsenähnlichen Bahn um die Erde bewegt. Als einziger natürlicher Erdsatellit gilt der Mond. Mit „Erdsatellit“ bezeichnet man allgemein die künstlichen, also von Menschenhand hergestellten, Körper (als Summe von Subsystemen), die ohne ständigen Antrieb über einen längeren Zeitraum um die Erde kreisen. Erdgebundene Subsysteme heißen in diesem Zusammenhang Bodenstation. Die wesentlichen Probleme beim Einsatz von Erdsatelliten liegen: #im Transport in den Weltraum mit Hilfe eines Trägers (Rakete) #in der Kommunikation zwischen Satelliten und Erde #in der Energieversorgung #in der Steuerung des Bahnverlaufs und an Bord befindlicher Instrumente.

Transportschieße und Bahnverlauf

Einem Erdsatelliten muss beim Start eine so hohe Bahngeschwindigkeit mitgegeben werden, dass seine Radialkraft oder auch Zentripetalkraft mindestens gleich der Erdanziehungskraft ist. Für die Radialkraft gilt: F_r = \frac m1: Masse des Körpers auf der Umlaufbahn v: Geschwindigkeit r: Bahnradius N = \frac = \frac = \frac N: Newton kg: Kilogramm m: Meter s: Sekunde Die Erdanziehungskraft ist F_G = \gamma \cdot \frac \gamma : Gravitationskonstante = 6,673 \cdot 10^~ \frac m1, m2: Massen der Körper r: Abstand der beiden Massenmittelpunkte N = \frac \cdot \frac = \frac F_r = F_G \frac = \gamma \cdot \frac m1: Masse des Körpers auf der Kreisbahn m2: Masse der Erde Nun erkennt man das die Masse des Körpers auf der Kreisbahn keine Relevanz hat, da diese durch mathematisches Umformen wegfällt. v^2 = \frac v = \sqrt[2] 1. kosmische Geschwindigkeit Mit dieser Geschwindigkeit ist es einem Körper auf einer Kreisbahn um die Erde möglich seine Bahn zuhalten. v_1 = \sqrt[2] v_1 = \sqrt[2] v_1 = 7907 \frac = 2196 \frac = 7,9 \frac Mit der 2. kosmischen Geschwindigkeit oder Fluchtgeschwindigkeit kann er das Schwerefeld der Erde verlassen. Sie liegt bei v_2 = 11,2 \frac. Der Transport in die Umlaufbahn erfolgt mit Hilfe von Raketen, die aus technisch-energetischen Gründen als Stufenraketen ausgeführt sind. Der Satellit ist auf die oberste (meist dritte) Raketenstufe aufgesetzt und aerodynamisch günstig verkleidet. Er wird entweder direkt in die Bahn geschossen oder durch ein anderes Raumfahrzeug "ausgesetzt". Solange die Rakete arbeitet, läuft er auf der so genannten "aktiven Bahn". Nach Brennschluss der Raketenmotoren folgt die "Freiflugbahn" (oder passive Bahn).

Satellitenbahnen

Die antriebslose Bewegung eines Satelliten gehorcht genähert den Gesetzen des Zweikörperproblems der Himmelsmechanik; weitere Kräfte bewirken jedoch diverse Bahnstörungen. Wäre die Erde eine exakte Kugel ohne Atmosphäre und gäbe es keine anderen Himmelskörper, folgte die Satellitenbahn einer mehr oder weniger exzentrischen Ellipse um die Erde gemäß den Keplerschen Gesetzen. Die Bahnebenen der Erdsatelliten gehen durch den Erdmittelpunkt und sind näherungsweise "raumfest", also gegenüber den Fixsternen unverändert, während die Erde darunter rotiert. Abhängig von ihrer Flughöhe lassen sich die Satelliten in verschiedene Typen aufteilen:
- GEO (Geostationary Orbit): geostationäre Satelliten mit einer Flughöhe von etwa 35.790 km. Hier beträgt die Umlaufzeit genau einen Tag. Im Bezug auf die Erdoberfläche sind diese Satelliten ortsfest. Beispiele: Astra, Eutelsat, Inmarsat etc.
- MEO (Medium Earth Orbit): Satelliten mit einer Flughöhe von 6.000 - 12.000 km und einer Umlaufdauer von 4 - 12 Stunden. Beispiele: ICO
- LEO (Low Earth Orbit): Satelliten mit einer Flughöhe von 500 - 1.500 km und einer Umlaufdauer von 1,5 - 2 Stunden. Beispiele: Iridium, Globalstar Durch die Abplattung der Erde sowie die Inhomogenität der Erdoberfläche und des Erdschwerefeldes weichen die Satellitenbahnen von der idealen Ellipsenform um einige Kilometer ab, bzw. ändern sich Bahnlage und Perigäum um einige Grad pro Tag. Daraus bestimmt die Satellitengeodäsie die genaue Erdform - das Geoid weicht vom fiktiven Erdellipsoid bis zu 100 m ab. Für diese Abweichungen (auf 6.357 - 6.378 km Erdradius nur 0,001 %) wurden die etwas unglücklichen Begriffe Kartoffel- bzw. Birnenform geprägt. Zusätzlich bewirkt die Erdatmosphäre eine ständige leichte Bremsung der Satelliten, sodass sich Bahnen unter etwa 1.000 km spiralförmig der Erde nähern. Die Lebensdauer hängt auch vom Verhältnis Oberfläche/Masse ab und reicht von einigen Wochen oder Jahren (LEOs) bis zu Jahrtausenden (MEOs). Weitere Bahnstörungen werden von der Gravitation des Mondes verursacht, vom Strahlungsdruck der Sonne und von Effekten in der Ionosphäre. Die Satellitenbahn muss deshalb ständig kontrolliert und gegebenenfalls nachgeregelt werden. Hierzu dient unter anderem die Kommunikation mit der Bodenstation.

Satellitenkommunikation und -steuerung

Kommunikation und Steuerung erfolgen durch Radiowellen mit Frequenzen zwischen etwa 100 MHz und einigen Gigahertz. Die Übermittlung der Signale und Informationen erfolgt durch Modulation bzw. Codierung der Funkwellen. Auch wenn die Radiofrequenzen durch Atom- oder Quarzuhren stabilisiert werden, ändern sie sich durch mehrere Einflüsse - vor allem:
- Dopplereffekt (wegen der Bewegung des Satelliten und der Erdrotation)
- Funkstörungen in der Atmosphäre (Wetterlage, Sonnenaktivität) und Magnetosphäre. Abhängig von der Flughöhe haben Signale für die Kommunikation zwischen Erdoberfläche und Satellit eine Laufzeit, die durch die Geschwindigkeit der elektromagnischen Wellen bestimmt wird. Wichtig ist eine niedrige Laufzeit insbesondere bei Echtzeitanwendungen, z.B. bei der Übertragung von Telefongesprächen. Bei geostationären Satelliten (GEO) beträgt die Verzögerung mehr als 300 ms, beim Typ MEO 150 ms und beim Typ LEO weniger als 50 ms.

Energieversorgung


- Batterien
- Solarenergie (Sonnensegel)
- Steuerraketen (Brennstoff)
- kleiner Atomreaktor.

Aufgaben der Erdsatelliten

Wissenschaftliche Aufgaben

Erdsatelliten, die wissenschaftlichen Aufgaben dienen, zählt man zum Allgemeinbegriff der Forschungssatelliten. Sie tragen ein oder mehrere präzise Geräte, die zu Messungen oder Beobachtungen von Erde bzw. Weltraum programmiert sind. Diese Rohdaten werden in (manchmal langwierigen) Analysen zu Nutzdaten aufbereitet, die dann der Forschung oder Anwendung zur Verfügung stehen. Die meisten Forschungssatelliten sind den Wissensgebieten der Geowissenschaften, Physik, Astronomie und Biologie zuzuordnen. Sie sind aber nicht immer von kommerziellen oder militärisch genutzten Erdsatelliten abzugrenzen.

Kommerzielle Aufgaben

Kommerziell genutzte Erdsatelliten werden hauptsächlich in den Bereichen
- Telekommunikation als Relaisstation
- Positionsbestimmung und Navigation
- Rundfunk und Fernsehen ("Fernsehsatellit")
- Fernerkundung, Landwirtschaft und Kartografie eingesetzt.

Militärische Aufgaben

Militärische Nutzung von Erdsatelliten liegt insbesondere in der Positionsbestimmung eigener oder gegnerischer/fremder Kräfte und in der Sicherstellung der Kommunikation zwischen den eigenen Einheiten sowie der Störung der Kommunikation fremder Einheiten. Darüber hinaus kommen Spionagesatelliten zum Einsatz, die den Funk- und Telefo