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St.-Francis-Talsperre

St.-Francis-Talsperre

Die St.-Francis-Talsperre war eine gekrümmte Gewichtsstaumauer aus Beton mit einem großen Stausee nahe bei Los Angeles in Kalifornien. Die Staumauer wurde von 1924 bis 1926 unter der Leitung von William Mulholland, einem Ingenieur des Los Angeles Department of Water and Power, gebaut. Die Staumauer brach wenige Minuten vor Mitternacht am 12. März 1928. Die entstehende Flutwelle tötete zwischen 400 und 500 Menschen.

Der Nutzen der Talsperre

Mulholland, ein autodidaktischer Bauingenieur und gebürtiger Ire, hatte den mit 380 km längsten Aquädukt der Welt vom Owens Valley nach Los Angeles entworfen und gebaut. Dieser diente seit seiner Fertigstellung 1913 der Wasserversorgung von Los Angeles. Die Stadt wuchs aber so schnell, dass ab 1920 mehr Wasser benötigt wurde. Mehrere kleinere Stauseen wurden 1921 gebaut, um die Stadt im Falle einer Dürre oder eines Schadens an dem Aquädukt zu versorgen, aber es wurde ein noch größeres Reservoir benötigt. Mulholland hatte schon 1911 den San Francisquito Canyon, ca. 50 km nördlich von Los Angeles, als eine mögliche Stelle für eine Talsperre angesehen. Der Aquädukt lief den Canyon entlang, und zwei Generatorstationen nutzten Wasser des Aquädukts, um elektrischen Strom für Los Angeles zu erzeugen. Der Ort schien ideal zu sein, nicht nur weil der Stausee vor einer Dürre schützen würde, sondern auch weil er Ersatzwaser nach Los Angeles leiten konnte, wenn der Aquädukt von Erdbeben beschädigt oder sabotiert worden wäre und repariert werden müsste.

Der Bau der Staumauer

Heute wissen Geologen, dass der Fels im San Francisquito Canyon ungeeignet ist, um eine Staumauer und einen Stausee darauf zu gründen. Aber in den 1920er Jahren fanden zwei der führenden Geologen der damaligen Welt, John C. Branner von der Stanford University und Carl E. Grunsky keine Störungen in dem Fels. Die Staumauer wurde sogar direkt über die San Francisquito-Erdbebenverwerfung gebaut, wobei diese allerdings seitdem inaktiv ist. 1924 begann der Bau der St.-Francis-Talsperre; der Name ist eine anglisierte Version des Flussnamens. Das Projekt begann heimlich, damit die Farmer, die das Wasser aus dem San Francisquito Creek brauchten, die Talsperre nicht bemerkten und den Bau nicht aufhielten.

Bedeutsame Veränderungen

Die St.-Francis-Staumauer sollte 53 m hoch sein und einen Stauraum von 37 Mio. m³ (30.000 acre-feet) haben. Gleich nach Beginn der Bauarbeiten entschied Mulholland, die Staumauer um 3 m (10 feet) und die Kapazität auf 39 Mio. m³ zu erhöhen. Da noch nicht viel gebaut worden war, waren nur kleine Veränderungen nötig. Dann aber, im Juli 1925, als die Staumauer halb fertig war, entschied Mulholland, die Mauer noch einmal um 3 m auf nunmehr insgesamt 59 m (195 feet) zu erhöhen. Ein Flügeldamm musste deshalb auf der westlichen Seite gebaut werden, damit das Wasser nicht seitlich überlief. Die neue Stauraumgröße war 47 Mio. m³ (38.170 acre-feet). Gewichtsstaumauern wie die St.-Francis-Staumauer oder wie heute der Hoover-Staudamm nutzen ihr Gewicht, um dem Wasserdruck zu widerstehen. Die St.-Francis-Staumauer war aber von 53 auf 59 m erhöht worden, ohne dass ihre Breite nennenswert vergrößert worden war. Das würde man heute nicht mehr machen, aber damals hat niemand etwas dagegen gesagt.

Der Wasserkrieg

1927 gab es einige Menschen im Owens Valley, die den sogenannten kalifornischen Wasserkrieg führten und mehrmals den Los-Angeles-Aquädukt mit Dynamit sprengten. Die St.-Francis-Talsperre bewahrte Los Angeles in dieser Zeit vor Wassermangel; außerdem wurde mit dem Wasser aus dem Stausee Strom erzeugt. Mulholland nannte die Talsperre daher "providential", was in etwa so viel bedeutet wie "Vorsehung". Auf der Höhe des Wasserkrieges wurde auch die St.-Francis-Talsperre bedroht. Ein anonymer Anrufer ersuchte die Polizei, "einige Beamte schnell dorthin zu schicken". Glücklicherweise wurde aber kein Versuch gemacht, die Staumauer zu sprengen.

Das Vorspiel zum Bruch

1926 und 1927 gab es verschiedene Risse in der Staumauer. Einige begannen zu lecken. Mulholland inspizierte diese Risse und fand sie bedeutungslos, denn alle Betonmauern bekommen mit der Zeit Risse. Am 7. März 1928 war der Stausee zum ersten Mal vollständig gefüllt. Neue Leckagen wurden vom Staumeister Tony Harnischfeger entdeckt, aber Mulholland war überzeugt, dass sie relativ unbedeutend waren. Eine andere Ursache des Versagens könnte der Bau einer neuen Straße entlang des östlichen Widerlagers sein, das auf einem alten Bergrutschgelände angelegt war. Bis zum 8. März 1928 wurde dort auf der Straßenbaustelle mit Dynamit gesprengt, und viel davon gleich neben dem instabilen Widerlager. Es ist unbekannt, ob die Sprengungen den Fels gelockert haben können. Am Morgen des 12. März entdeckte der Staumeister Harnischfeger ein neues Leck und war beunruhigt, dass es die Staumauer unterhöhlen könnte. Mulholland, sein Sohn Perry und sein Assistent Harvey van Norman kamen zur Untersuchung. Perry hielt das Leck für gravierend, aber Mulholland hielt es für typisch für Betonstaumauern und erklärte es als sicher.

Der Bruch

Los-Angeles-Aquädukt Die Staumauer versagte am 12. März 1928 um 23:57 Uhr, rund zwölf Stunden nachdem Mulholland sie inspiziert hatte. Es gab keine überlebenden Augenzeugen des Bruches, aber ein Mann, der einen Kilometer entfernt auf der Straße war, erinnerte sich später an ein seltsames Rütteln des Bodens und den Klang von stürzenden, fallenden Steinen. Die Erschütterungen, die er fühlte, waren kein Erdbeben (Seismographen zeichneten keine signifikanten Erdbewegungen auf), sondern eher das Fallen unglaublich schwerer Betonstücke, die von der Staumauer herunter fielen. Es wurde nie genau festgestellt, wie und warum die Staumauer versagte. Der Ingenieur und Geologe J. David Rogers hat die reichhaltigste Beschreibung des Bruches veröffentlicht, der seiner Meinung nach vom Auftrieb, der Instabilität des alten Bergrutschgeländes und der unklugen Mauer-Erhöhung herrührte.

Die Flutwelle

45 Millionen m³ Wasser stürzten den San Francisquito Canyon hinab, zermalmten die schweren Betonwände eines Wasserkraftwerks und wuschen alles auf ihrem Weg weg. Die Flut setzte sich im Santa Clara River fort. Die Städte Castaic Junction im Los Angeles County, Fillmore, Bardsdale und Santa Paula im Ventura County wurden besonders hart getroffen. Tony Harnischfeger war wahrscheinlich der erste, der in der Flutwelle umkam, die rund 38 m hoch war, als sie seine kleine Unterkunft im San Francisquito Canyon traf. Seine Leiche wurde nie gefunden. Tapferkeit zeigten die Telefonisten und Polizisten auf Motorrädern, die die Bevölkerung in ihren Häusern vor der Gefahr warnten, bis die ansteigende Flut sie zum Rückzug zwang.

Das Nachspiel

Die genaue Opferzahl bleibt bis heute unbekannt. Die offizielle Zählung vom August 1928 ergab 385. Allerdings wurden jedes Jahr bis in die 1950er Jahre weitere Leichen entdeckt, und die Überreste eines anderen Opfers wurden noch 1992 bei Newhall tief im Boden gefunden. Generell anerkannt ist eine Zahl zwischen 400 und 500 Toten. Mulholland nahm alle Schuld bereitwillig auf sich. Er wurde so schnell zum Sündenbock gemacht, dass die anfänglichen Untersuchungen nicht so nachhaltig waren wie sie hätten sein können. Obwohl Mulholland die Schuld trug, gab er während des folgenden Prozesses wegen fahrlässiger Tötung an, dass der Staudamm auch sabotiert worden sein könnte. Die Talsperre ist nicht wieder aufgebaut worden. Verschiedene große Betonstücke sind nicht fortgespült worden, einschließlich des Mittelstücks der Staumauer, das aufrecht stehen blieb. Nach dem Tod eines jungen Mannes, der von einem großen Betonstück fiel, während er die Ruinen zwei Monate nach dem Bruch auskundschaftete, wurden die Überreste gesprengt und mit dem Presslufthammer in Trümmer geschlagen. Was heute geblieben ist, sind ein paar verwitterte Bruchstücke grauen Betons und verrostete Überbleibsel der Geländer auf der Mauerkrone. Die Ruinen sind von der San Francisquito Canyon Road aus leicht zu sehen, ungefähr 8 km nördlich der Stadt Newhall.

Literatur


- Outland, Charles F.: Man-Made Disaster: The Story of St Francis Dam. A.H. Clark Company, 1977 : Outlands Studie über die Talsperre und die folgende Flut, zuerst 1963 veröffentlicht, ist das einzige umfassende Werk über die Talsperre, den Bruch und die Katastrophe. Das gut recherchierte Buch ist schwer erhältlich.
- Nunis Jr., Doyce B. (Hrsg.): St. Francis Dam Disaster Revisited. Historical Society of South California, 2002, ISBN 0914421271 : Eine Sammlung von Artikeln über die Talsperre einschließlich Beiträgen von Catherine Mulholland, William Mulhollands Enkelin, und Dr. J. David Rogers. Eines der beiden heute erhältlichen Bücher über die St.-Francis-Talsperre.

Weblinks


- [http://www.scvhistory.com/scvhistory/stfrancis.htm The Santa Clarita Valley Historical Society] - Fotos der Staumauer aus der Bauzeit, im Betrieb und ihre Ruinen
- [http://web.umr.edu/~rogersda/st_francis_dam/ The Failure of the St. Francis Dam] - Technische Beschreibung des Talsperre von Dr. J. David Roger mit großen kolorierten Bildern
- [http://www.grimsociety.com/archives/rogers.html Grim Society Interview: Dr. J. David Rogers on the St. Francis Dam Disaster]
- [http://www.sespe.com/damdisaster/history.html The St. Francis Dam Disaster A Moment in History] Siehe auch: Talsperren-Katastrophen Kategorie:Staumauer Kategorie:Stauanlagenunfall

Gewichtsstaumauer

Eine Gewichtsstaumauer ist eine Bauart für das Absperrbauwerk einer Talsperre. Sie wird aus Beton oder Mauerwerk gebaut, im Gegensatz zu einem Staudamm, der aus Erde oder angeschütteten Steinen besteht. Im Gegensatz zu einer Bogenstaumauer steht eine Gewichtsstaumauer durch ihr Eigengewicht, nicht durch die Abstützung an den Talflanken. Ab 1890 wurden in Deutschland viele Gewichtsstaumauern aus Bruchsteinmauerwerk und nach dem Intze-Prinzip gebaut. Sie hatten fast alle einen bogenförmigen Grundriss. Die älteste Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinmauerwerk ist die Eschbachtalsperre von 1891. Nach 1945 wurde die Mehrzahl von ihnen aus Beton mit einem geraden Grundriss gebaut. Die jüngste Gewichtsstaumauer in Deutschland (Leibis-Lichte) wird zur Zeit in Thüringen errichtet. Die älteste betonierte Gewichtsstaumauer Europas staut das Wasser des Pérolles-Sees in Freiburg im Üechtland. Sie wurde 1872 fertiggestellt. Der Querschnitt einer Gewichtsstaumauer ist ungefähr dreieckförmig mit einer nahezu senkrechten Wasserseite. Das Verhältnis von Sohlenbreite zu Höhe ist üblicherweise ungefähr 2:3. Wasserseite Gewichtsstaumauern eignen sich in breiten, weniger tiefen Tälern mit schwach geneigten Talflanken, während enge Täler mehr für Bogenstaumauern geeignet sind. Sie benötigen guten, standfesten Baugrund aus Fels. Bei ungünstigem Baugrund sollte ein Staudamm vorgezogen werden. Die Wahl des Sperrentyps hängt außerdem von der Verfügbarkeit der Zuschlagstoffe für den Beton bzw. des Schütt- und Dichtungsmaterials für einen Damm ab. Größere Gewichtsstaumauern haben im allgemeinen einen oder mehrere Kontrollgänge, in denen sich Drainagen und Messinstrumente zur Überwachung befinden. Bekannte Beispiele für Gewichtsstaumauern sind:
- Grande Dixence (Schweiz, die höchste Gewichtsstaumauer der Welt)
- Hoover-Staudamm (USA)
- Möhnetalsperre (Sauerland)
- Edertalsperre (Hessen)
- Talsperre Eibenstock (Sachsen)
- Talsperre Janov (Tschechien)
- Talsperre Leibis-Lichte (Thüringen)
- Drei-Schluchten-Damm (China)

Weblinks


- [http://www.thueringer-fernwasser.de Bau der TS Leibis-Lichte]
- [http://www.discovery.de/de/pub/specials/technik/staudaemme/typen/gewichtsstaumauer.htm Discovery channel]
- [http://www.wver.de/talsperren/Utfttalsperre.htm Urfttalsperre]
- [http://th03acc0207.swisswebaward.ch/page.php?o=1206 Wasser - Blaues Gold]
- [http://www.bs-kreuzlingen.ch/ingenieur/spezialgebiete/talsperren.html Talsperren] Kategorie:Staumauer

Stausee

] Ein Stausee ist ein künstlich angelegter Wasserspeicher, der sich in einem Tal hinter einem Absperrbauwerk - zum Beispiel einer Talsperre oder Staustufe bzw. einem Wehr - befindet. Ein kleiner Stausee wird auch als Staubecken bezeichnet. Ein Stausee ist ein Teil einer Stauanlage.
Als Stausee wird teils auch ein auf natürliche Weise entstandener See hinter einem Bergsturz, einer Gletscherzunge oder einem Lavastrom bezeichnet.

Allgemeines

Beide zuvor genannte Arten - künstlich oder natürlich - hindern das Wasser von Fließgewässern und den direkt auf die Wasseroberfläche auftreffenden Niederschlag am Weiterfließen, bis es wegen Hochwasser bzw. zum Zweck der Elektrizitätsgewinnung an der Talsperre abgelassen werden muss oder auf natürliche Weise zum Beispiel über den Lavastrom überläuft. Während eine Talsperre mit ihrem Kraftwerk zum Zweck der Energieerzeugung errichtet wird, dient der Speicherraum eines Stausees dem Hochwasserschutz sowie der Trink- und Brauchwassergewinnung. Der eigentliche Stausee ist meist als Freizeit- und Erholungsgebiet ausgewiesen, so dass Wassersport der verschiedensten Art betrieben werden kann. Auch die Umgebung vieler Stauseen - Berge, Wälder und Orte - dient oft solchen Zwecken.

Siehe auch


- Liste der größten Stauseen der Erde
- Liste der Stauseen in Österreich
- Liste der Speicherseen in der Schweiz
- Liste der größten Talsperren der Erde
- Liste von Talsperren in Deutschland
- Liste der Talsperren der Welt ! Kategorie:Stausee

Kalifornien

Kalifornien (englisch California) ist ein US-Bundesstaat im Westen der USA, der an den Pazifischen Ozean, Oregon, Nevada, Arizona und den mexikanischen Staat Baja California auf der Halbinsel Niederkalifornien grenzt. __TOC__

Der Name Kalifornien

Der Name Kalifornien hat einen mythischen Ursprung. 1510 veröffentlichte der Spanier Montalvo einen Roman, in dem eine Insel voller Gold namens Kalifornien vorkommt, bewohnt von wunderschönen Amazonen, die von Königin Califia beherrscht werden. Als Cortes' Soldaten 1535 nach Baja California kamen, glaubten sie, es sei eine Insel, und benannten sie nach Montalvos Buch.

Städte

Die Hauptstadt Kaliforniens ist seit 1854 Sacramento. Die bedeutendesten Städte sind Los Angeles, die zweitgrößte Stadt der USA und mit dem umliegenden Ballungsraum eine der größten Metropolregionen der Erde, und San Francisco, das Zentrum des Ballungsgebietes San Francisco Bay Area um die Bucht von San Francisco, die San Francisco Bay. Weitere wichtige Städte sind San Diego, San Jose, Oakland, Santa Barbara, Ventura, Anaheim, Santa Ana, Newport Beach und San Bernardino.

Geographie

Kalifornien liegt an der Nahtstelle zweier tektonischer Platten, der so genannten San-Andreas-Verwerfung, weshalb es in der gesamten Region häufig zu Erdbeben kommt. Zwei mächtige Gebirgszüge durchziehen Kalifornien von Nordosten nach Südwesten: das Küstengebirge im Westen und die Sierra Nevada im Osten. Dadurch wird das Land in sechs physisch unterschiedliche Teile aufgeteilt:
- Zwischen den beiden Gebirgszügen liegt das Sacramento- und San Joaquinbecken, das nach seinen beiden Hauptflüssen benannt ist und zwischen 35° und 40°40' nördlicher Breite liegt; das Gebiet ist etwa 77.000 km² groß
- Der Küstenstrich umfaßt etwa 109.000 km²; die in den Küstenketten entspringenden Flüsse sind kurz und meist auch nur zur Regenzeit vorhanden: am bedeutendsten ist der bei Monterey mündende Salinas, der Gayama (oder auch Santa Maria) und der Santa Ana
- Das etwa 100.000 km² große Gebiet der Sierra Nevada im Osten des Staates, das nach Westen zu allmählich und nach Osten zu steil abfällt
- Das etwa 20.000 km² umfassende Flussbecken des Klamath, nördlich des 41. Breitengrads gelegen, das rauh und von tiefen Canyons durchzogen ist
- Das Gebiet des großen, zwischen dem Columbia, dem Colorado und der Sierra Nevada liegenden Beckens auf der Ostseite, dessen kalifornischer Teil etwa 50.000 km² groß ist; es stellt eine ausgedörrte, wildzerklüftete Hochebene dar, in der im County Inyo das Todestal (Death valley) liegt.
- An der südwestlichen Grenze die Coloradowüste, die etwa 39.000 km² umfasst und der Rest einer ursprünglichen Meeresbucht ist, die jetzt bis zu 100 m unter dem Meeresspiegel liegt. Der Tularesee liegt im Sacramento- und San Joaquin-Becken, das er gleichzeitig im Süden abschließt. Zur Regenzeit ist er etwa 150 km lang, jedoch so flach, dass man ihn überall durchwaten kann. Kalifornien ist auch bekannt als der Fruchtgarten Amerikas, dessen Klima ideal für den Anbau von Trauben, Orangen, Zitronen und Avocados ist. Der höchste Berg der USA außerhalb Alaskas, der Mt. Whitney (4.418 m), liegt in Kalifornien. Am Fuß des Berges befindet sich der Ort Lone Pine, in dem jährlich ein bekanntes Filmfestspiel stattfindet. In etwa 170 Kilometer Entfernung befindet sich das Wüstengebiet Death Valley (Tal des Todes), das seinen Namen in der Zeit der ersten Siedler an der Westküste bekommen hat, die nicht selten die Qualen von Hitze und Durst erleben mussten, wenn sie das "Tal des Todes" durchquerten. Es gibt zahlreiche Naturparks und Strände unterschiedlichster Beschaffenheit. Zu den bekanntesten Parks zählt der Yosemite-Nationalpark. Nahe dem Yosemite-Park befindet sich das Wintersportgebiet Mammoth Mountain. Es entstand aus riesigen Vulkankratern, wodurch sich zahllose heiße und auch kalte Quellen und Geysire betrachten lassen. Nicht weit entfernt von Mt. Whitney gibt es einige salzhaltige Seen, unter anderem den Mono Lake.

Geschichte

Nach Landungen von Juan Rodríguez Cabrillo im Jahre 1542 und Sir Francis Drake im Jahre 1579 (er erhob im Namen der englischen Krone Anspruch auf das Gebiet Kaliforniens, das er "Nova Albion" nannte) verloren die europäischen Kolonialmächte das Gebiet des heutigen US-Bundesstaates Kalifornien wieder weitestgehend aus den Augen. Danach war Kalifornien als Oberkalifornien (Alta California) der Nordteil der spanischen Kolonie Kalifornien (die als Teil Neuspaniens verwaltet wurde), wurde aber erst viel später als der Südteil besiedelt. Erst ab dem Jahre 1769 wurden unter der Leitung des Paters Junipero Serra die ersten der 21 spanischen Missionsstationen von Franziskanermönchen erbaut. Mit den Missionaren kamen auch die ersten der wenigen spanischen Siedler ins Land. Trotz einiger Erfolge beim Aufbau der Missionsstationen und der Christianisierung der Indianer blieb das Land eine verschlafene Provinz Spanisch-Amerikas. Mit der Unabhängigkeit Mexikos wurde das Land dann ein Teil Mexikos. 1812 wurde im heutigen Sonoma County im nördlichen Kalifornien mit Fort Ross ein russischer Stützpunkt als Fortsetzung und Abrundung der russischen Besitzungen in Alaska errichtet. Erst Johann August Sutter brachte nach seiner Ankunft im Jahre 1839 Dynamik in die Entwicklung des Landes. Zu diesem Zeitpunkt zählte das Land ganze 30.000 Indianer und 5.000 Europäer als Einwohner. Sutter erhielt die Bewilligung, eine Niederlassung zu bauen, der er den Namen "Nueva Helvecia" gab. Schnell wurde daraus eine florierende Kolonie mit 20.000 Stück Vieh, drei Pferdemühlen, zwei Wassermühlen, einer Sägemühle, einer Gerberei und über 50 Häusern. Sutter herrschte wie ein kleiner "Kaiser" über sein kleines "Imperium", das auf Landwirtschaft, Rinderzucht, Holzhandel und Jagd aufgebaut war. 1841 erwarb er Fort Ross von Russland. Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges proklamierte eine spanisch-oberkalifornische Junta in Monterrey 1846 die Unabhängigkeit von Mexiko. Doch noch während um die Frage des Anschlusses an die USA oder einen europäischen Staat gestritten wurden, riefen US-amerikanische Siedler eine Gegenrepublik aus, die mit Hilfe 1846 eingedrungener US-Truppen das ganze Land unterwarf. Doch im Jahre 1848, das Land war gerade durch den Vertrag von Guadalupe Hidalgo den Mexikanern genommen worden, ereignete sich ein Goldfund. Sutter versuchte, dies geheim zu halten, doch die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Sofort machte sich ein Treck von Glücksrittern auf den Weg und überschwemmte das Land. Es trat ein völliges Chaos im Lande ein, in dem jetzt nur noch das Recht des Stärkeren galt. Sutters Arbeiter liefen ihm weg, die Glücksritter vergriffen sich an seinem Gut. Hunderttausende durchwühlten die Erde, das Tal des Sacramento war zum "goldenen" Westen geworden. Alle Versuche Sutters, seine rechtmäßigen Ansprüche auf das Land geltend zu machen, scheiterten. Letztendlich erkannte die Regierung die unrechtmäßigen Zustände an, da so die USA plötzlich zu einem wichtigen Goldexportland geworden waren. Die Indianer wurden fast völlig ausgerottet, und Sutter verließ 1865 verbittert das Land, ohne seine Ansprüche durchgesetzt zu haben, lediglich eine kleine Rente von 285 $ im Jahr wurde ihm gewährt. Sutter verstarb 1880 fast völlig verarmt. 1854 wurde Sacramento zur Hauptstadt von Kalifornien ernannt.

Bevölkerung

Kalifornien ist mit 35.484.453 Einwohnern (Stand: 2003) der bevölkerungsreichste und flächenmäßig der drittgrößte Bundesstaat der USA. Die Bevölkerungsstruktur setzt sich wie folgt zusammen: 46,7 % Weiße, 32,4 % Hispanics, 10,9 % Asiaten, 6,7 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 1,0 % Indianer, 0,3 % Hawaiianer. Es gibt 11.502.870 Haushalte. Das Pro-Kopf-Einkommen beträgt 29.707 US-Dollar (Stand: 2002). Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Los Angeles - 3.845.541 - (17.542.279 im Ballungsraum)
- San Diego - 1.263.756
- San Jose - 904.522
- San Francisco - 744.230
- Long Beach - 476.564
- Fresno - 457.719
- Sacramento - 454.330
- Oakland - 397.976
- Santa Ana - 342.715
- Anaheim - 333.776
- Riverside - 288.384
- Bakersfield - 283.936
- Stockton - 279.888
- Modesto - 206.769
- Chula Vista - 204.879
- Fremont - 202.373
- Glendale - 201.326
- San Bernardino - 198.406
- Huntington Beach - 195.305
- Oxnard - 183.587
- Irvine - 178.317
- Ontario - 170.057
- Oceanside - 167.438
- Garden Grove - 167.347
- Moreno Valley - 166.290
- Santa Clarita - 164.800
- Rancho Cucamonga - 159.346
- Fontana - 158.715
- Pomona - 155.448
- Santa Rosa - 153.636
- Salinas - 148.183
- Corona - 145.398
- Pasadena - 144.068
- Torrance - 142.841
- Hayward - 140.795
- Escondido - 135.462
- Orange - 133.819
- Fullerton - 133.439
- Palmdale - 131.153
- Lancaster - 128.928
- Sunnyvale - 128.012
- Thousand Oaks - 125.054
- Concord - 124.328
- El Monte - 122.123
- Simi Valley - 118.893
- Vallejo - 118.349
- Inglewood - 115.313
- Costa Mesa - 110.411
- Downey - 110.318
- West Covina - 108.668
- Norwalk - 106.683
- Visalia - 104.655
- Burbank - 104.114
- San Buenaventura - 104.068
- Santa Clara - 104.001
- Fairfield - 103.949
- Roseville - 103.609
- Richmond - 102.318
- Berkeley - 101.517
- Antioch - 100.923
- Elk Grove - 100.760
- Daly City - 100.620

Politik

Gouverneur des Bundesstaates ist seit 2003 der aus Österreich stammende Filmschauspieler Arnold Schwarzenegger, der der Republikanischen Partei angehört.

Wirtschaft

Republikanischen Partei)]] Republikanischen Partei Mit 14% des jährlich erwirtschafteten Bruttoinlandprodukts (gross domestic product) der USA stellt Kalifornien einen der wichtigsten Wirtschaftsstandorte des Landes dar. Als von den USA losgelöster Einzelstaat wäre Kalifornien weltweit die sechstgrößte Wirtschaftsmacht (2003) noch vor Kanada. Insbesondere der für die industrielle Landwirtschaft wetterbegünstigte Süden und das dortige Einzugsgebiet billiger mexikanischer Landarbeiter verhilft Kalifornien zu diesem Wohlstand. Große Anstrengungen erfordert jedoch die Wasserversorgung. Gewaltigen Stauseen an den Flüssen im Nachbarstaat Arizona, den Kanalbauten (mit Längen wie zwischen Hamburg und München) von Nord nach Süd und den Aquädukten von den östlich der Sierra Nevada (USA) gelegenen Seen und Schmelzwasser liefernden Bergschneegletschern kommt hier große Bedeutung zu. Da die Nachbarstaaten (Arizona, Nevada) ebenfalls von den ihnen zustehenden Naturressourcen schöpfen wollen, gerät die Landwirtschaft zunehmend unter Druck. Naturschutzauflagen vergrößern diesen weiter.

Siehe auch


- Nordkalifornien, Südkalifornien
- Universitäten in Kalifornien
- Liste der Städte in Kalifornien
- Liste der Countys in Kalifornien
- Liste der Gouverneure von Kalifornien

Weblinks


- [http://www.ca.gov/state/portal/myca_homepage.jsp Offizielle Seite Kaliforniens]
Kategorie:US-Bundesstaat ja:カリフォルニア州 ko:캘리포니아 주 simple:California th:มลรัฐแคลิฟอร์เนีย

1924

Ereignisse


- 18. April: Frankreich. Raoul Pescara fliegt mit seinem Hubschrauber über 736 m (Weltrekord)
- 24. April: England, kurz vor der Küste über dem Kanal verunglückt eine Fokker F-3 der KLM. 3 Tote
- Die Mordserie des Friedrich Haarmann wird aufgeklärt

Politik


- 1. Januar: Ernest Chuard wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Großdeutsche Volksgemeinschaft wird als Ersatzorganisation für die nach dem Fehlschlag des Hitlerputsches in München verbotene NSDAP gegründet
- 9. Januar: Ein rechter Trupp unter dem Kommando Edgar Jungs ermordet in Speyer Heinz Orbis. Bischof Dr. Ludwig Sebastian verweigert Heinz Orbis kirchliches Begräbnis
- 21. Januar: UdSSR. Tod Lenins (Wladímir Iljítsch Uljánow)
- 12. Februar Die deutsche Reichsregierung erlässt die Verordnung zur Schaffung der Deutschen Reichsbahn als staatliches Unternehmen
- 12. Februar: Mit dem Sturm auf das Bezirksamt in Pirmasens endet die separatische Episode in der Pfalz. Es kommen 23 Menschen zu Tode, es gibt viele Verletzte
- 22. Februar: In Magdeburg wird das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ als Organisation aller republiktreuen Frontkämpfer gegründet
- 3. März: Die Türkei beschließt die Abschaffung des Kalifats
- 29. März: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Bayern
- 4. Mai: Bei Reichstagwahlen in der Weimarer Republik erringen die radikalen Parteien (Kommunisten und Nationalsozialisten) starke Gewinne
- 1. September Die Verträge für den Dawes-Plan zur Zahlung der Reparationen durch Deutschland werden unterschrieben
- 30. August Aufgrund der Forderungen des Dawes-Plans Gesetz zur Gründung der privatwirtschaftlichen Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft
- 26. November: Die Mongolische Volksrepublik wird gegründet.
- Max Brauer wird als Nachfolger des verstorbenen Bernhard Schnackenburg Oberbürgermeister von Altona
- Gründung des „Rotfrontkämpferbundes“ den die KPD als Gegenorganisation zum Reichsbanner gründete. Führer waren Ernst Thälmann und Willy Leow
- Deutscher Tag in Halle. Sammlung von rechtsradikalen Frontsoldaten und Freikorpskämpfer zum Sturz der Republik
- „Bevölkerungsaustausch“ (wechselseitige Vertreibung) zwischen Türkei und Griechenland (siehe Vertrag von Lausanne)

Wissenschaft und Technik


- 11. Mai: Die erste Kölner Messe wird vom Oberbürgermeister Konrad Adenauer eröffnet und findet auf dem neu errichteten Messegelände am Deutzer Ufer statt
- 14. Juni: Der erste Radiosender Ostpreußens (Ostmarken-Rundfunk AG) nimmt in Königsberg den Betrieb auf, s. Geschichte des Hörfunks
- 2. Dezember: Die erste Funkausstellung in Berlin wird eröffnet
- Louis de Broglie veröffentlicht seine These, dass Elektronen auch Welleneigenschaften besitzen
- Albert Einstein verallgemeinert die von Satyendra Nath Bose aufgestellte Statistik (Bose-Einstein-Kondensation, erst 1995 experimentell nachgewiesen)
- Patrick Maynard Stuart Blackett macht Kernreaktionen in einer Nebelkammer sichtbar
- August Pfund entdeckt die ihm benannte Serie im Spektrum des Wasserstoffs
- Hans Berger gelingt das erste Elektroenzephalogramm (EEG) des Menschen

Luftfahrt


- Erstflug der Latécoère Laté 15
- 27. August: Der Zeppelin LZ126 (später ZR-3 „USS Los Angeles“), Teil deutscher Reparationsleistungen, landet auf dem US-Marineflugplatz Lakehurst

Kunst und Kultur


- 1. Januar: Uraufführung des Films Menschen und Masken in Berlin
- 1. Januar: Die Krolloper in Berlin wird eröffnet
- 18. März: Der Stummfilm „Der Dieb von Badgad“ wird in den USA uraufgeführt
- 27. März: Uraufführung der Oper Irrelohe von Franz Schreker in Köln
- 17. Juni: Uraufführung der Oper Abenteuer des Casanova von Volkmar Andreae in Dresden
- 11. November: Uraufführung der Oper Das Herz Ilsées von Rudolf Karel am Nationaltheater in Prag
- 15. November: Uraufführung der Komödie Don Gil von den grünen Hosen von Walter Braunfels an der Staatsoper München
- 1. Dezember: Uraufführung des Musicals Lady Be Good von George Gershwin am Liberty Theatre in New York
- 25. Dezember: Der Spielfilm „Quo Vadis“ wird in Berlin uraufgeführt
- Schlager des Jahres ist „Warte, warte nur ein Weilchen“ von Walter und Willi Kollo

Katastrophen


- 10. Januar: Untergang des U-Bootes L 24 nach einer Kollision mit dem Linienschiff „Resolution“ (beide Großbritannien. Alle 48 Besatzungsmitglieder des U-Bootes kommen ums Leben
- 16. Januar: Strandung des Leichten Kreuzers „Tacoma“ USA vor dem Hafen von Veracruz (Mexiko). 5 Tote, 20 Verletzte und Totalverlust des Kreuzers

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 4. Mai: VIII. Olympische Spiele der Neuzeit in Paris
- Gründung des Weltschachverbandes FIDE
- Reichsarbeitersportwoche in Lübeck

Geboren


- 1. Januar: Klaus Junge, deutscher Schachmeister († 1945)
- 1. Januar: Jacques Le Goff, französischer Historiker
- 1. Januar: Charles Munger, US-amerikanischer Manager
- 1. Januar: Arthur C. Danto, US-amerikanischer Philosoph und Kunstkritiker
- 3. Januar: André Franquin, belgischer Comiczeichner († 1997)
- 3. Januar: Otto Beisheim, Kaufmann, Unternehmer, Gründer des Unternehmens Metro
- 4. Januar: Marianne Werner, deutsche Leichtathletin
- 6. Januar: Katy Jurado, mexikanische Schauspielerin († 2002)
- 6. Januar: Earl Scruggs, US-amerikanischer Musiker
- 7. Januar: Geoffrey Bayldon, britischer Schauspieler
- 8. Januar: Karl Schleinzer, österreichischer Politiker und Minister († 1975)
- 9. Januar: Carola Braunbock, deutsche Schauspielerin († 1978)
- 9. Januar: Josef Angenfort, deutscher Widerstandskämpfer und Politiker (KPD und DKP)
- 10. Januar: Eduardo Chillida, Bildhauer († 2002)
- 10. Januar: Max Roach, Jazz-Schlagzeuger
- 11. Januar: Slim Harpo, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1970)
- 12. Januar: Olivier Gendebien, Rennfahrer († 1998)
- 15. Januar: Georg Ratzinger (Kirchenmusiker), deutscher katholischer Geistlicher und Kirchenmusiker
- 16. Januar: Aleksandar Tišma, serbischer Schriftsteller († 2003)
- 19. Januar: Georgia Kullmann, deutsche Schauspielerin († 2005)
- 19. Januar: Friedl Hofbauer, österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin
- 20. Januar: Slim Whitman, US-amerikanischer Countrysänger
- 21. Januar: Benny Hill, britischer Komödiant († 1992)
- 21. Januar: Telly Savalas, Schauspieler († 1994)
- 22. Januar: Ortvin Sarapu, neuseeländischer Schachspieler estnischer Herkunft. († 1999)
- 22. Januar: Ján Chryzostom Korec, Slowak. Jesuit, Bischof von Nitra und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 22. Januar: J. J. Johnson, US-amerikanischer Jazz-Musiker († 2001)
- 23. Januar: Eugen Glombig, deutscher Politiker († 2004)
- 23. Januar: Paul Feyerabend, österreichischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker († 1994)
- 24. Januar: Guillermo Suárez Mason, argentinischer General († 2005)
- 26. Januar: James McCord, einer der 5 Einbrecher des Watergate-Hotels
- 26. Januar: Alice Babs, schwedische Schlager- und Jazzsängerin
- 27. Januar: Sabu, indischer Schauspieler († 1963)
- 27. Januar: Rauf Denktaş, türkisch-zypriotischer Politiker
- 29. Januar: Edi Finger, Sportjournalist und erster österreichischer TV-Sportreporter († 1989)
- 30. Januar: Hans Künzi, Schweizer Politiker (FDP) († 2004)
- 31. Januar: Tengis Abuladse, georgischer Filmregisseur († 1994)
- 2. Februar: Elfi von Dassanowsky, österreichische Sängerin, Pianistin und Filmproduzentin
- 2. Februar: Sonny Stitt, US-amerikanischer Saxophonist († 1982)
- 3. Februar: Edward Palmer Thompson, britischer Historiker, Sozialist und Friedensaktivist († 1993)
- 3. Februar: Friedrich Wilhelm Fürst von Hohenzollern, Chef des „Fürstlichen Hauses Hohenzollern“
- 3. Februar: Robert Schlienz, deutscher Fußball-Nationalspieler († 1995)
- 3. Februar: Bully Buhlan, deutscher Jazz- und Schlagersänger, Pianist, Schlagerkomponist und Schauspieler († 1982)
- 3. Februar: Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller († 2000)
- 4. Februar: Karl Adam (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler († 1999)
- 5. Februar: Alexander Matwejewitsch Matrossow, eine Symbolfigur der Roten Armee und Held der Sowjetunion († 1943)
- 5. Februar: Hilde Sochor, Schauspielerin
- 8. Februar: Khamtay Siphandone, Präsident von Laos
- 11. Februar: John Patty, ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler
- 14. Februar: Ralf Arnie, Komponist († 2003)
- 19. Februar: David Bronstein, russischer Schachgroßmeister
- 19. Februar: František Vláčil, († 1999)
- 20. Februar: Sidney Poitier, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Februar: Robert Gabriel Mugabe, Chef der ZANU-Partei und Staatsoberhaupt von Simbabwe
- 21. Februar: Silvano Piovanelli, Erzbischof von Florenz und Kardinal
- 23. Februar: Claude Sautet, französischer Drehbuchautor und Filmregisseur († 2000)
- 26. Februar: Erwin Hegemann, Künstler († 1999)
- 27. Februar: Heimo Erbse, deutscher Komponist und Opernregisseur († 2005)
- 28. Februar: Christopher C. Kraft, US-amerikanischer Raumfahrtingenieur
- 29. Februar: Will Elfes, deutscher Bildhauer und Musiker († 1971)
- 1. März: Deke Slayton, US-amerikanischer Astronaut († 1993)
- 2. März: Wolf in der Maur, österreichischer Journalist und Herausgeber († 2005)
- 2. März: Günter Waldorf, österreichischer Maler
- 3. März: Johnson Aguiyi-Ironsi, 1966 Militärdiktator und Staatspräsident von Nigeria († 1966)
- 3. März: Ottmar Walter, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 3. März: Lys Assia, Schweizer Sängerin und Schauspielerin
- 4. März: Fritz Hofmann (Politiker), Schweizer Politiker († 2005)
- 6. März: Oskar Marczy, deutscher Politiker
- 7. März: Hans Schicker, bekanntester Geigenbauer in Freiburg des 20. Jhdts. († 2001)
- 7. März: Eduardo Paolozzi, ein schottischer Graphiker und Bildhauer († 2005)
- 11. März: Erich Schmitt, deutscher Karikaturist († 1984)
- 11. März: Franco Basaglia, italienischer Psychiater († 1980)
- 11. März: Jozef Tomko, Kardinal
- 13. März: Karl Ahrens, deutscher Politiker
- 16. März: Wolfgang Kieling, deutscher Schauspieler († 1985)
- 18. März: Alexandre José Maria dos Santos, Erzbischof von Maputo und Kardinal
- 20. März: Walter Klingenbeck, deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus († 1943)
- 22. März: Al Neuharth, Manager
- 24. März: Karl-Heinz Günther, deutscher Kriminalschriftsteller († 2005)
- 27. März: Sarah Vaughan, US-amerikanische Jazz-Sängerin († 1990)
- 28. März: Gerhard Fritsch, österreichischer Schriftsteller († 1969)
- 30. März: Milko Kelemen, kroatischer Komponist, Begründer der Zagreber Biennale (1959)
- 2. April: Ludwig Leo, Architekt
- 2. April: Hans Faillard, Professor für Biochemie und physiologische Chemie († 2005)
- 3. April: Doris Day, Schauspielerin und Sängerin
- 3. April: Marlon Brando, US-amerikanischer Schauspieler († 2004)
- 6. April: Rewol Samuilowitsch Bunin, russischer Komponist († 1976)
- 7. April: Johannes Mario Simmel, österreichischer Schriftsteller
- 8. April: Günter Pfitzmann, deutscher Schauspieler und Kabarettist († 2003)
- 8. April: Fritz Molden, österreichischer Widerstandskämpfer, Journalist, Verleger und Diplomat
- 10. April: Wolfgang Menge, deutscher Reporter und Drehbuchautor
- 12. April: Raymond Barre, französischer Politiker
- 13. April: Stanley Donen, US-amerikanischer Regisseur und Choreograf
- 15. April: Neville Marriner, britischer Dirigent und Geiger
- 17. April: Kazimierz Dejmek, polnischer Theaterregisseur († 2002)
- 18. April: Clarence Gatemouth Brown, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 2005)
- 19. April: Werner Kohlmeyer, deutscher Fußballspieler († 1974)
- 19. April: Masaru Kawasaki, japanischer Komponist und Professor
- 21. April: Annemarie Griesinger, deutsche Sozialpolitikerin
- 23. April: Ruth Leuwerik, Star des Wirtschaftswunder-Kinos der 1950er Jahre
- 23. April: Maria von Wedemeyer, Verlobte von Dietrich Bonhoeffer († 1977)
- 25. April: Brigitte Freyh, deutsche Politikerin
- 27. April: Lena Stumpf, deutsche Leichtathletin
- 28. April: Kenneth Kaunda, Präsident Sambias von 1964 bis 1991
- 29. April: Zizi Jeanmaire, Balletttänzerin
- 30. April: Ilja Prachař, tschechischer Schauspieler († 2005)
- 1. Mai: Grégoire Kayibanda, ruandischer Politiker († 1976)
- 1. Mai: Wiktor Petrowitsch Astafjew, russischer Schriftsteller († 2001)
- 2. Mai: Kurt Ludwig, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 1995)
- 2. Mai: Günter Wöhe, Experte für Betriebswirtschaftslehre
- 3. Mai: Ken Tyrrell, britischer Rennfahrer und Gründer des Tyrrell-Formel 1-Teams († 2001)
- 3. Mai: Jehuda Amichai, deutsch-israelischer Lyriker († 2000)
- 4. Mai: Uwe Faerber, deutscher Musikwissenschaftler
- 4. Mai: Otto Grünmandl, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller († 2000)
- 6. Mai: Patricia Kennedy Lawford, Mitglied der Kennedy-Familie
- 7. Mai: Marjorie Boulton, englische Literaturwissenschaftlerin
- 9. Mai: Bulat Schalwowitsch Okudschawa, russischer Dichter und Liedermacher († 1997)
- 11. Mai: Antony Hewish, britischer Radioastronom und Nobelpreisträger
- 11. Mai: Jörg Mauthe, österreichischer Journalist, Schriftsteller und Kulturpolitiker († 1986)
- 11. Mai: Luděk Pachman, tschechisch-deutscher Schachspieler († 2003)
- 15. Mai: Chargesheimer, Fotograf
- 20. Mai: Otto Häuser, satirischer Schriftsteller
- 21. Mai: Ludwig von Friedeburg, deutscher Soziologe
- 21. Mai: Alois Derfler, Präsident des österreichischen Bauernbundes († 2005)
- 22. Mai: Charles Aznavour, französischer Autor, Komponist, Sänger und Schauspieler
- 22. Mai: Claude Ballif, französischer Komponist († 2004)
- 23. Mai: Antje Huber, deutsche Politikerin
- 23. Mai: Karlheinz Deschner, deutscher Schriftsteller und Religionskritiker
- 25. Mai: Heinrich Aigner, CSU-Bundestagsabgeordneter († 1988)
- 25. Mai: Walter Schultheiß, deutscher Schauspieler, Autor und Maler
- 25. Mai: István Nyers, ungarischer Fußballspieler († 2005)
- 28. Mai: Alfonso Prinz zu Hohenlohe, deutscher Adliger und Star des internationalen Jet-Sets († 2003)
- 30. Mai: Kurt Rebmann, ehemaliger Generalbundesanwalt († 2005)
- 30. Mai: Kurt Tiedke, Politiker in der DDR
- 31. Mai: Gisela May, deutsche Schauspielerin und Diseuse
- 1. Juni: Rudi Piffl, deutscher Tischtennisspieler
- 1. Juni: Helmut Sakowski, Schriftsteller aus der DDR
- 2. Juni: Benjamin DeMott, US-amerikanischer Autor, Kulturkritiker und Professor († 2005)
- 3. Juni: Horst Sölle, Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel der DDR
- 3. Juni: Torsten N. Wiesel, schwedischer Neurobiologe
- 4. Juni: Heinz Westphal, deutscher Politiker († 1998)
- 4. Juni: Dennis Weaver, US-amerikanischer Schauspieler
- 7. Juni: Donald Watts Davies, Physiker († 2000)
- 8. Juni: Carl-Heinz Kliemann, deutscher Maler, Grafiker und Collagekünstler
- 8. Juni: Rolf Schneebiegl, deutscher Musiker der volkstümlichen Musik
- 10. Juni: Friedrich Ludwig Bauer, deutscher Pionier der Informatik
- 12. Juni: George H. W. Bush, 41. Präsident der USA von 1989–1993
- 14. Juni: James Whyte Black, britischer Pharmakologe, Nobelpreisträger für Medizin
- 15. Juni: Ezer Weizmann, israelischer Präsident († 2005)
- 16. Juni: Adam Hanuszkiewicz, polnischer Theaterregisseur
- 16. Juni: Radovan Richta, tschechischer Philosoph († 1983)
- 16. Juni: Robert Gist, US-amerikanischer Filmregisseur und Schauspieler († 1998)
- 16. Juni: Lucky Thompson, US-amerikanischer Saxophonist und Komponist († 2005)
- 17. Juni: Ernst Wimmer, Politiker, Kommunist, Theoretiker und Journalist († 1991)
- 18. Juni: George Mikan, US-amerikanischer Basketballspieler († 2005)
- 19. Juni: Luděk Kopřiva, tschechischer Schauspieler († 2004)
- 20. Juni: Chet Atkins, Country-Musiker und Schallplattenproduzent († 2001)
- 20. Juni: Fritz Koenig, deutscher Bildhauer
- 20. Juni: Rainer Barzel, deutscher Politiker
- 20. Juni: Josip Uhac, Diplomat des Vatikans und Bischof der römisch-katholischen Kirche († 1998)
- 20. Juni: Audie Murphy, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1971)
- 21. Juni: Marga López, mexikanische Schauspielerin († 2005)
- 23. Juni: Wilfried Hasselmann, deutscher Politiker († 2003)
- 24. Juni: Kurt Furgler, Schweizer Politiker (CVP
- 25. Juni: Sidney Lumet, US-amerikanischer Filmregisseur
- 26. Juni: Karl-Heinz Krause, deutscher Bildhauerei
- 27. Juni: Herbert Weiz, Minister für Forschung und Technik und stellvertretender Vorsitzender des Ministerrates der DDR
- 3. Juli: Peter Sandloff, deutscher Komponist und Filmkomponist
- 5. Juli: Edward Idris Cassidy, australischer Kardinal
- 5. Juli: Helga Wex, deutsche Politikerin († 1986)
- 7. Juli: Dieter Nowka, deutscher Komponist
- 8. Juli: Anton Schwarzkopf, deutscher Konstrukteur von Attraktionen und Achterbahnen († 2001)
- 8. Juli: Johnnie Johnson, US-amerikanischer Musiker und Komponist († 2005)
- 11. Juli: Helga Timm, deutsche Politikerin
- 12. Juli: Heinz von Cramer, Hörspielregisseur und Autor
- 13. Juli: Donald Osterbrock, US-amerikanischer Astronom
- 18. Juli: Wolfram Dorn, deutscher Politiker
- 19. Juli: Rudolf Braunburg, deutscher Schriftsteller († 1996)
- 21. Juli: Rebula Alojz, slowenischer Schriftsteller und Übersetzer
- 22. Juli: Hans Tuppy, Wissenschafter, österreichischer Politiker
- 27. Juli: Otar Taktakischwili, georgischer Komponist († 1989)
- 27. Juli: Inge Konradi, österreichische Film-, Kammer- und Theaterschauspielerin († 2002)
- 28. Juli: Luigi Musso, Formel-1-Rennfahrer († 1958)
- 30. Juli: Otto Borst, deutscher Historiker († 2001)
- 1. August: Georges Charpak, polnischer Physiker
- 2. August: O. F. Weidling, Talkmaster und Conférencier im Fernsehen der DDR († 1985)
- 2. August: James Baldwin, US-amerikanischer Schriftsteller († 1987)
- 3. August: Leon Uris, US-amerikanischer Schriftsteller († 2003)
- 4. August: Dom Um Romão, brasilianischer Schlagzeuger und Perkussionist († 2005)
- 6. August: Günter Caspar, Cheflektor des Aufbau Verlages († 1999)
- 6. August: Hans Neubert, deutscher Maler und Grafiker
- 9. August: Alex Quaison-Sackey, ghanaischer Politiker und Diplomat
- 12. August: Mohammed Zia ul-Haq, pakistanischer General und Staatspräsident von Pakistan († 1988)
- 13. August: Serafím Fernandes de Araújo, Erzbischof von Belo Horizonte und Kardinal
- 15. August: Hedy Epstein, deutsche Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin
- 15. August: Werner Abrolat, deutscher Schauspieler († 1997)
- 15. August: Selma Meerbaum-Eisinger, deutschsprachige jüdische Schriftstellerin († 1942)
- 15. August: Jo Benkow, norwegischer ehemaliger konservativer Politiker
- 16. August: Ralf Bendix, deutscher Schlagersänger
- 18. August: Ludwig Engelhardt, deutscher Bildhauer († 2001)
- 20. August: Ernst Breit, Vorsitzender des DGB
- 21. August: Jürgen Girgensohn, deutscher Politiker
- 21. August: Arthur Janov, US-amerikanischer Psychologe
- 23. August: Ephraim Kishon, israelischer Satiriker, Journalist und Regisseur († 2005)
- 23. August: Robert Merton Solow, US-amerikanischer Ökonom
- 24. August: Gerhard Schulz, deutscher Historiker († 2004)
- 24. August: Ahmadou Ahidjo, Präsident von Kamerun († 1989)
- 28. August: Janet Frame, neuseeländische Schriftstellerin († 2004)
- 2. September: Philipp Brucker, Alemannischer Mundartdichter und Autor
- 2. September: Peter von Oertzen, deutscher Politiker, 1970–1974 Kultusminister Niedersachsen
- 2. September: Daniel arap Moi, keyanischer Politiker, Präsident
- 2. September: Wolfgang Zeidler, Richter († 1987)
- 4. September: Joan Aiken, britische Schriftstellerin († 2004)
- 4. September: Helmut Schlesinger, ehemaliger Präsident der Deutschen Bundesbank
- 6. September: Frolinde Balser, deutsche Politikerin und Mitglied des Bundestages
- 6. September: Billy Wright, ehemaliger englischer Fußballspieler († 1994)
- 6. September: William Auld, schottischer Esperanto-Schriftsteller
- 9. September: Rik van Steenbergen, belgischer Radrennfahrer († 2003)
- 12. September: Amílcar Cabral, kapverdischer Politiker und Unabhängigkeitskämpfer († 1973)
- 13. September: Maurice Jarre, französischer Komponist
- 16. September: Raoul Coutard, französischer Kameramann und Fotograf
- 16. September: Lauren Bacall, US-amerikanische Schauspielerin
- 20. September: Eberhard Lämmert, deutscher Germanist und Literaturwissenschaftler
- 20. September: Ilse Schulz, Frauenforscherin und Krankenschwester
- 21. September: Hermann Buhl, österreichischer Bergsteiger († 1957)
- 22. September: Rosamunde Pilcher, britische Schriftstellerin
- 27. September: Josef Škvorecký, tschechischer Schriftsteller
- 27. September: Bud Powell, US-amerikanischer Jazz-Pianist († 1966)
- 28. September: Barbara Noack, deutsche Autorin
- 28. September: Siegfried Unseld, deutscher Verleger (Suhrkamp-Verlag) († 2002)
- 28. September: Marcello Mastroianni, italienischer Filmschauspieler († 1996)
- 30. September: Truman Capote, US-amerikanischer Schriftsteller († 1984)
- 1. Oktober: William H. Rehnquist, US-amerikanischer Vorsitzender Richter des Supreme Courts († 2005)
- 1. Oktober: Jimmy Carter, US-amerikanischer Politiker, 1977–1981 39. Präsident der USA
- 4. Oktober: Maurice Karnaugh, US-amerikanischer Physiker
- 5. Oktober: Frederic Morton, Schriftsteller
- 6. Oktober: Süleyman Demirel, türkischer Politiker; Staatspräsident (1993–2000)
- 8. Oktober: Aloísio Lorscheider, Erzbischof von Aparecida und Kardinal
- 8. Oktober: Alphons Egli, Schweizer Politiker (CVP)
- 10. Oktober: James Clavell, britisch-amerikanischer Romanschriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur († 1994)
- 10. Oktober: Ed Wood, US-amerikanischer Filmregisseur († 1978)
- 11. Oktober: Malvin Whitfield, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 12. Oktober: Will Berthold, deutscher Schriftsteller und Sachbuchautor († 2000)
- 12. Oktober: Hubert Trimmel, Höhlenforscher
- 12. Oktober: Franz Muhri, KPÖ-Politiker († 2001)
- 12. Oktober: Klaus Offerhaus, Von 1994 bis 1999 Präsident des Bundesfinanzhofs
- 15. Oktober: Mary Hesse, britische Wissenschaftstheoretikerin
- 15. Oktober: Lee Iacocca, US-amerikanischer Unternehmer
- 18. Oktober: Egil Hovland, norwegischer Komponist
- 21. Oktober: Sitor Situmorang, indonesischer Schriftsteller
- 29. Oktober: Zbigniew Herbert, polnischer Schriftsteller († 1998)
- 30. Oktober: Jean-Michel Charlier, belgischer Comic-Zeichner († 1989)
- 30. Oktober: Maria Sander, deutsche Leichtathletin und Olympionikin
- 30. Oktober: Hubert Curien, französischer Forschungsminister und Physiker († 2005)
- 31. Oktober: Enrico Baj, italienischer Maler, Bildhauer und Kunsttheoretiker († 2003)
- 3. November: Hasso Schützendorf, Unternehmer († 2003)
- 6. November: Otto Höpfner, deutscher Rundfunk- und Fernsehmoderator († 2005)
- 6. November: Jeanette Baroness Lips von Lipstrill, österreichische Kunstpfeiferin
- 8. November: Robert Häusser, deutscher Fotograf
- 9. November: John Brabourne, britischer Filmproduzent († 2005)
- 9. November: Ereignisse
- 1. Januar: Im Deutschen Reich wird der Einkommensfreibetrag von 960 auf 1200 Reichsmark angehoben
- 1. Januar: Bei Koblenz erreicht der Rhein einen Hochwasserstand von 9,30 m, den höchsten Stand seit 1781
- 12. Mai: Umberto Nobile überfliegt im Luftschiff „Norge“ gemeinsam mit Roald Amundsen und dem amerikanischen Millionär Lincoln Ellsworth den Nordpol, drei Tage nach dem Amerikaner Richard Evelyn Byrd
- 29. Juni: Erdbeben unbekannter Stärke in Santa Barbara, Kalifornien, USA, 1 Toter
- In der allgemeinen Gebührenordnung für Ärzte wird die Psychoanalyse als neues Aufgabengebiet aufgenommen

Politik


- 1. Januar: Heinrich Häberlin wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Februar: Zwangskollektivierung Kirgisistans
- 8. Februar: Deutschland beantragt die Aufnahme in den Völkerbund
- 24. April: Berliner Vertrag. Deutschland schließt mit der UdSSR einen Freundschaftsvertrag
- 8. Mai: In Düsseldorf wird die Große Ausstellung für Gesundheit, soziale Fürsorge und Leibesübungen (Gesolei) eröffnet, die bis zum 15. Oktober 1926 über 7,5 Millionen Menschen besuchen
- 28. Mai: Revolte von Gomes da Costa in Portugal
- 31. August: Neutralitäts- und Nichtangriffsvertrag zwischen der UdSSR und Afghanistan (Laufzeit drei Jahre)
- 8. September: Einstimmige Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund
- Die UdSSR annektiert den Archipel Franz-Josef-Land, der erst 1873 entdeckt worden war

Wissenschaft und Technik

Luftfahrt


- Erstflug der Latécoère Laté 21
- März: Erstflug der Fokker F.VII
- 16. März: Erster Start einer Flüssigkeitsrakete von Robert Goddard in den USA
- Juni: Erstflug der Ford Tri-Motor Tin-Goose
- September: Erstflug der De Havilland DH 66 Hercules
- September: Erstflug der Dornier Do R Super Wal
- Oktober: Erstflug der Blériot 165

Wissenschaft


- Enrico Fermi entwickelt seine Quantenstatistik
- Paul Dirac stellt den Zusammenhang zwischen der Fermi-Statistik mit der Quantenmechanik her
- Erwin Schrödinger veröffentlicht 5 Arbeiten zur Wellenmechanik („Quantisierung als Eigenwertproblem“, Schrödingergleichung). Schrödinger weist die Äquivalenz von Wellen- und Matrizenmechanik nach
- Juli: Max Born veröffentlicht die erste von zwei Arbeiten zur statistischen Interpretation der Quantentheorie
- 3. September: Einweihung des Funkturms Berlin anlässlich der 3. Funkausstellung
- Mart Stam entwickelt den Freischwinger

Kultur


- 25. April: Uraufführung der Oper Turandot von Giacomo Puccini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 28. April: Uraufführung der Oper Kováč Wieland (Wieland der Schmied) von Ján Levoslav Bella in Bratislava
- 7. Mai: Uraufführung der Oper Les malheurs d'Orphée von Darius Milhaud am Théâtre de la Monnaie in Brüssel
- 25. September: Uraufführung der Operette Lady Hamilton von Eduard Künneke am Schauspielhaus in Breslau
- 8. November: Uraufführung des Musicals Oh, Kay! von George Gershwin am Imperial Theatre in New York
- 9. November: Uraufführung der Oper Cardillac von Paul Hindemith an der Staatsoper in Dresden
- 8. Dezember: Uraufführung der Oper A Witch of Salem von Charles Wakefield Cadman in Chicago
- Gründung der GEDOK

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 6. August: Gertrude Ederle durchschwimmt als erste Frau den Ärmelkanal

Geboren


- 1. Januar: Ingeborg Feustel, deutsche Schriftstellerin vor allem von Kinderliteratur († 1998)
- 2. Januar: Howard Caine, US-amerikanischer Schauspieler († 1993)
- 3. Januar: George Martin, britischer Musiker und Musikproduzent
- 5. Januar: Walther Leisler Kiep, deutscher Politiker
- 8. Januar: Dieter Hasselblatt, Hörspielredakteur, Autor († 1997)
- 12. Januar: Ray Price, US-amerikanischer Country-Sänger
- 12. Januar: Morton Feldman, US-amerikanischer Komponist († 1987)
- 15. Januar: Maria Schell, österreichisch-schweizerischer Schauspielerin († 2005)
- 15. Januar: Guido Baumann, schweizerischer Journalist († 1992)
- 17. Januar: Wolf Jobst Siedler, deutscher Publizist
- 17. Januar: Robert Filliou, französischer Künstler
- 19. Januar: Hans-Jürgen Massaquoi, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 20. Januar: Fritz Bennewitz, deutscher Theaterregisseur († 1995)
- 20. Januar: David Tudor, US-amerikanischerPianist, Pionier für elektronische und experimentelle Musik († 1996)
- 20. Januar: Patricia Neal, US-amerikanische Schauspielerin
- 21. Januar: Truck Branss, deutscher Rundfunk- und Fernsehregisseur († 2005)
- 22. Januar: Hubert Aratym, österreichischer Maler († 2000)
- 25. Januar: Youssef Chahine, ägyptischer Filmregisseur
- 25. Januar: Abdus Samad Azad, bengalischer Politiker († 2005)
- 27. Januar: Ingrid Thulin, schwedische Schauspielerin († 2004)
- 29. Januar: Ernst Träger, deutscher Richter am Bundesverfassungsgericht
- 29. Januar: Robert Falkenburg, ehemaliger US-amerikanischer und brasilianischer Tennisspieler
- 29. Januar: Ivo Robić, kroatischer Schlagersänger († 2000)
- 29. Januar: Abdus Salam, pakistanischer Physiker und Nobelpreisträger († 1996)
- 31. Januar: Maria Emanuel Markgraf von Meißen, Chef des Hauses Wettin
- 31. Januar: Johannes Joachim Degenhardt, Kardinal und Erzbischof von Paderborn († 2002)
- 1. Februar: Georg Espitalier, deutscher Komponist und Akkordeonist
- 2. Februar: Miguel Obando Bravo, Erzbischof von Managua und Kardinal
- 2. Februar: Valéry Giscard d’Estaing, französischer Politiker, Staatspräsident, Präsident des Europäischen Konvents
- 2. Februar: Fritz Stern, US-amerikanischer Historiker
- 3. Februar: Hans-Jochen Vogel, deutscher Politiker
- 3. Februar: Elfriede Moser-Rath, österreichische Volkskundlerin und Erzählforscherin
- 6. Februar: Lothar Zenetti, deutscher Theologe und Schriftsteller
- 7. Februar: Mark Jewgenjewitsch Taimanow, russischer Schachspieler
- 7. Februar: Konstantin Petrowitsch Feoktistow, sowjetischer Kosmonaut
- 8. Februar: Neal Cassady, US-amerikanischer Autor, gehörte zu der Gruppe der Beats († 1968)
- 11. Februar: Paul Bocuse, französischer Koch, Gastronom und Kochbuchautor
- 11. Februar: Leslie Nielsen, kanadischer Schauspieler
- 12. Februar: Hans-Georg Noack, deutscher Kinder- und Jugendbuchautor († 2005)
- 12. Februar: Werner Walde, deutscher Politiker
- 12. Februar: Charles Van Doren, US-amerikanischer Quiz-Show-Kandidat
- 14. Februar: Roland Dörfler, deutscher Maler
- 14. Februar: Siegfried Ludwig, niederösterreichischer Landeshauptmann
- 15. Februar: Dieter Lattmann, deutscher Schriftsteller
- 16. Februar: John Schlesinger, britischer Regisseur († 2003)
- 17. Februar: Friedrich Cerha, österreichischer Komponist und Dirigent
- 19. Februar: György Kurtág, rumänisch-ungarischer Komponist
- 20. Februar: Ken Olsen, US-amerikanischer Ingenieur und Gründer von DEC
- 20. Februar: Richard Matheson, US-amerikanischer SF- und Drehbuchautor
- 21. Februar: Karl Otto Conrady, deutscher Literaturhistoriker
- 21. Februar: Hans Schwier, deutscher Politiker († 1996)
- 22. Februar: Kenneth Williams, britischer Schauspieler und Komiker († 1988)
- 22. Februar: Finn Gustavsen, norwegischer Sozialist und Politiker († 2005)
- 24. Februar: Erich Loest, deutscher Schriftsteller
- 27. Februar: David H. Hubel, kanadischer Biologe
- 28. Februar: Ernst Waldemar Bauer, deutscher Fernsehpublizist, Biologe, Buchautor und Dokumentarfilmer
- 28. Februar: Swetlana Stalina, Tochter des sowjetischen Staats- und Parteichefs Josef Stalin
- 1. März: Robert Clary, französischer Schauspieler, bekannt durch „Käfig vo