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StandesherrlichkeitStandesherrlich waren die nach der deutschen Bundesakte vom 8. Juni 1815 durch Ebenbürtigkeit gekennzeichnete Herrscherhäuser der mit dem Reichsdeputationshauptschluss (1803) mediatisierten Länder des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Siehe auch: Genealogisches Handbuch des Adels, Hoher Adel
Kategorie:Rechtsgeschichte Kategorie:Adel
Deutsche BundesakteDie Deutsche Bundesakte war das Grundgesetz des Deutschen Bundes. Sie wurde am 8. Juni 1815 während des Wiener Kongresses verabschiedet. Gemäß der Präambel der Bundesakte sollten sich "die souverainen Fürsten und freien Städte Deutschlands ... welche aus ihrer festen und dauerhaften Verbindung für die Sicherheit und Unabhängigkeit Deutschlands, und die Ruhe und das Gleichgewicht Europas hervorgehen würden, zu einem beständigen Bunde ... vereinigen". In den Artikeln 53 bis 63 war sie ein offizieller Bestandteil der Wiener Kongressakte. Erst mit der Auflösung des Deutschen Bundes 1866 ist die Deutsche Bundesakte außer Kraft getreten.
Geschichte
- Entstehungsgeschichte
Im Frühjahr 1814 wurde zwischen den Großmächten der Anti-Napoleon-Koalition vereinbart, dass Deutschland künftig ein Staatenbund sein sollte laut Artikel 6 des 1. Friedenvertrages von Paris vom 30. Mai 1814. Erste Verhandlungen scheiterten jedoch an dem starren Partikularismus von Bayern und Württemberg. Die Verhandlungen über eine künftige Gestaltung Deutschlands auf dem Wiener Kongress gerieten in eine Sackgasse, aus der erst die vorübergehende Rückkehr Napoleons heraus führte. Preußen und Österreich einigten sich auf ein staatenbündisches Konzept, das Metternich am 23. Mai 1815 der Versammlung der deutschen Einzelstaaten zuleitete.
- Verabschiedung
Ein überarbeiteter Entwurf vom 2. Juni 1815 wurde als Bundesakte am 8. Juni 1815 mit Mehrheit angenommen, wobei Württemberg und Baden nicht teilnahmen, Bayern und Sachsen keine Stimme abgaben. Jedoch trat Sachsen dann am 6. Juni und Bayern am 8. Juni bei, so dass an diesem Tag die Bundesakte verabschiedet und unterzeichnet werden konnte. Baden folgte am 26. Juli und Württemberg am 1. September 1815. Diese Deutsche Bundesakte war ein Teil der Schlussakte des Wiener Kongresses, die am 9. Juni 1815 unterzeichnet wurde. Die Signatarmächte des Wiener Kongresses - neben den deutschen Mächten Österreich und Preußen nämlich Großbritannien, Frankreich, Schweden, Portugal, Spanien und Russland - wurden somit zu Garantiemächten des Deutschen Bundes.
- Revolution 1848
Als Folge der Märzrevolution wurde am 18. Mai 1848 in der Frankfurter Paulskirche die Nationalversammlung eröffnet. Die Abgeordneten sollten mit der Ausarbeitung einer neuen Reichsverfassung die Grundlage für ein einiges, freiheitliches Deutschland schaffen. Durch Beschluß der Bundesversammlung vom 12. Juli 1848 wurden deren Befugnisse auf den Reichsverweser des Deutschen Reiches übertragen und die Tätigkeit der Bundesversammlung eingestellt. Die Bundesakte trat hiermit faktisch außer Kraft, wurde jedoch nach dem Scheitern der Revolution, der Ablehnung der Reichsverfassung und der Erfurter Union durch die Olmützer Punktation (Übereinkunft zwischen Österreich und Preußen) vom 29. November 1850 wieder hergestellt und die Bundesversammlung nahm ihre Tätigkeit wieder auf.
- Außerkrafttretung
Der Deutsche Bund endete mit dem Deutsch-Deutschen Krieg von 1866. Durch Artikel 2 des Vorfriedens von Nikolsburg vom 26.Juli 1866 anerkannte der Kaiser von Österreich ausdrücklich die Auflösung des Bundes. Der Friedenvertrag von Prag vom 23. August 1866 bestätigte diese Auflösung de jure in seinem Artikel 6. Die Bundesversammlung hielt am 24. August 1866 in Augsburg unter Beteiligung von 7 Bevollmächtigten seine letzte Sitzung ab. Damit verlor auch die Deutsche Bundesakte ihre Gültigkeit.
Inhalt (Auszüge)
Die in 20 Artikeln verfaßte Bundesakte schaffte die vertragliche Grundlage für den Deutschen Bund. Mitglieder des Deutschen Bundes sind gemäß der Präambel der Bundesakte alle "souveränen Fürsten und freien Städte". Das sind 41 deutsche Staaten, davon vier freie Städte. Es wurde unter anderem vertraglich vereinbart:
- Artikel I
Der König von Großbritannien und Irland gehört als König von Hannover (bis 1837), der König von Dänemark als Herzog von Holstein und Lauenburg (bis 1864) und der König der Niederlande als Großherzog von Luxemburg (bis 1866) dem Bund an. Sie sind Bundesfürsten wie alle anderen auch.
Der Kaiser von Österreich und der König von Preußen gehören dem Deutschen Bund mit allen ihren vormals zum Deutschen Reich zählenden Besitzungen an: Österreich ohne die polnischen, ungarischen und italienischen Gebietsteile; Preußen ohne Westpreußen und Ostpreußen, Posen und Neuenburg.
:Die Bundesbeschlüsse gelten nicht für diese Territorien, und es ergibt sich aus der Bundesakte auch keinerlei militärische Beistandspflicht für den Fall eines Angriffes Dritter auf diese Gebiete.
- Artikel IV,V& IX
Einziges Bundesorgan ist die Bundesversammlung - auch Bundestag genannt - mit dem Tagungsort Frankfurt am Main. Zuständig für die Bundesangelegenheiten im allgemeinen ist der "Engere Rat", in dem elf größere Staaten jeweils eine Stimme und die übrigen insgesamt sechs haben. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet der österreichische Vertreter, weil Österreich die Präsidialmacht des Bundes ist.
- Stimmenverteilung im Engeren Rat:
1. Österreich – 1 Stimme 2. Preußen - 1 Stimme 3. Bayern - 1 Stimme 4. Sachsen - 1 Stimme 5. Hannover - 1 Stimme 6. Württemberg - 1 Stimme 7. Baden - 1 Stimme 8. Kurhessen - 1 Stimme 9. Großherzogtum Hessen - 1 Stimme 10. Dänemark wegen Holstein - 1 Stimme 11. Niederlande wegen des Großherzogtums Luxemburg - 1 Stimme 12. Die Großherzoglich und Herzoglich Sächsischen Häuser - 1 Stimme 13. Braunschweig und Nassau - 1 Stimme 14. Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz - 1 Stimme 15. Holstein-Oldenburg, Anhalt und Schwarzburg - 1 Stimme 16. Hohenzollern, Liechtenstein, Reuß, Schaumburg-Lippe, Lippe und Waldeck - 1 Stimme 17. Die freien Städte: Lübeck, Frankfurt, Bremen und Hamburg - 1 Stimme.
- Artikel VI & VII
Für bestimmte Bundesangelegenheiten ist das Plenum zuständig. Hier hat jedes Mitglied - mit Ausnahme von drei Fürstentümern - mindestens eine Stimme, die größeren Staaten bis zu vier.
- Stimmenverteilung im Plenum:
1. Österreich - 4 Stimmen 2. Preußen - 4 Stimmen 3. Sachsen - 4 Stimmen 4. Bayern - 4 Stimmen 5. Hannover - 4 Stimmen 6. Württemberg - 4 Stimmen 7. Baden - 3 Stimmen 8. Kurhessen - 3 Stimmen 9. Großherzogtum Hessen - 3 Stimmen 10. Holstein - 3 Stimmen 11. Luxemburg - 3 Stimmen 12. Braunschweig - 2 Stimmen 13. Mecklenburg-Schwerin - 2 Stimmen 14. Nassau - 2 Stimmen 15. Sachsen-Weimar - 1 Stimme 16. Sachsen-Gotha - 1 Stimme 17. Sachsen-Coburg - 1 Stimme 18. Sachsen-Meiningen - 1 Stimme 19. Sachsen-Hildburghausen - 1 Stimme 20. Mecklenburg-Strelitz - 1 Stimme 21. Holstein-Oldenburg - 1 Stimme 22. Anhalt-Dessau - 1 Stimme 23. Anhalt-Bernburg - 1 Stimme 24. Anhalt-Köthen - 1 Stimme 25. Schwarzburg-Sondershausen - 1 Stimme 26. Schwarzburg-Rudolstadt - 1 Stimme 27. Hohenzollern-Hechingen - 1 Stimme 28. Liechtenstein -1 Stimme 29. Hohenzollern-Sigmaringen - 1 Stimme 30.Waldeck - 1 Stimme 31. Reuß ältere Linie - 1 Stimme 32. Reuß jüngere Linie (Reuß-Lobenstein, Reuß-Schleiz, Reuß-Ebersdorf) - 1 Stimme 33. Schaumburg-Lippe - 1 Stimme 34. Lippe - 1 Stimme 35. Die freie Stadt Lübeck - 1 Stimme 36. Die freie Stadt Frankfurt - 1 Stimme 37. Die freie Stadt Bremen - 1 Stimme 38. Die freie Stadt Hamburg - 1 Stimme.
:Anders als ursprünglich von ihnen beabsichtigt, können die Großmächte Österreich und Preußen die Mittel- und Kleinstaaten nicht vollständig majorisieren: Im Engeren Rat haben selbst die sechs größeren Staaten nur 6 von 17 Stimmen, im Plenum, wo für Entscheidungen eine Zweidrittelmehrheit erforderlich ist, nur 24 von 69. Rein formal vermeidet damit die Konstruktion des Deutschen Bundes jede hegemoniale Vormachtstellung.
- Artikel XI
Alle Mitglieder des Bundes versichern, sowohl ganz Deutschland als auch jeden einzelnen Bundesstaat gegen Angriffe zu schützen und garantieren sich gegenseitig ihre sämtlichen zum Deutschen Bund gehörenden Besitzungen zu. Bei einem einmal erklärtem Bundeskrieg darf kein Mitglied einseitige Unterhandlungen mit dem Feinde eingehen oder Waffenstillstand und Frieden schließen.
:Zur Ausführung und Ergänzung dieses Artikels wurde am 3. August 1820 die Bundesexekutionsordnung verabschiedet. - (Siehe auch: Bundeskriegsverfassung)
- Artikel XIII
In allen Bundesstaaten wird eine landständische Verfassung statt finden.
:Dieser „unverbindliche“ Artikel, ohne zeitliche oder inhaltliche Vorgaben, führte zu einer unterschiedlichen Verfassungsentwicklungen in den Einzelstaaten des Deutschen Bundes. Schon 1816 verabschiedeten das Fürstentum Schaumburg-Lippe und das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach Landständische Verfassungen. Das Großherzogtum Baden folgte 1818 und das Königreich Württemberg 1819.Die beiden deutschen Großmächte Preußen und Österreich waren noch bis zum Jahr 1848 ohne gültige Verfassungen.
- Artikel XVI
Die Verschiedenheit der christlichen Religionen darf in den Ländern des deutschen Bundes keinen Unterschied in der Wahrnehmung der bürgerlichen und politischen Rechte begründen. Die Bundesversammlung wird darüber beraten, wie auf eine möglichst übereinstimmende Weise die bürgerliche Verbesserung der Bekenner des jüdischen Glaubens in Deutschland zu bewirken sei.
- Artikel XVIII
Vertraglich fixiert wird der Erwerb und Besitz von Eigentum an Grund und Boden für das gesamte Gebiet des Deutschen Bundes, so wie die freie Wahl des Wohnortes. Die Bundesversammlung wird sich bei ihrer ersten Zusammenkunft mit Abfassung gleichförmiger Verfügungen über die Pressefreiheit und die Sicherstellung der Rechte der Schriftsteller und Verleger gegen den Nachdruck beschäftigen.
:Schon 1819 erfolgt im Rahmen der Karlsbader Beschlüsse eine Wiedereinführung der Zensur. Sämtliche Schriften bis zu einem Umfang von 20 Bögen waren vorzensurpflichtig.
- Artikel XIX
Eine nur sehr „vage“ Absichtserklärung wird in Bezug auf den freien Handel und Verkehr zwischen den verschiedenen Bundesstaaten erlassen.
:Erst mit der Verabschiedung des Deutschen Zollvereinsvertrages vom 22. März 1832, der am 1. Januar 1834 in Kraft trat, wurde ein einheitlicher Handels- und Verkehrsraum geschaffen. Der Zollverein löste den Zollvertrag zwischen Preußen und Hessen-Darmstadt, den Mitteldeutschen Handelsverein und die Süddeutsche Zollvereinigung ab.
Wiener Schlussakte
Da die Bundesakte nur eine Rahmenvereinbarung war, musste sie ergänzt werden. Diese Ergänzung, zu deren Ausarbeitung es immerhin vier Jahre bedurfte, wurden von der Wiener Ministerkonferenz am 25. November 1819 beschlossen und am 8. Juni 1820 von der Bundesversammlung in Frankfurt einstimmig angenommen: die Wiener Schlussakte trat in Kraft, der Deutsche Bund unter österreichischer Leitung hatte seine endgültige Rechtsgrundlage erhalten. Die einzelnen deutschen Territorialstaaten waren mit der Wiener Schlussakte nicht nur tatsächlich, wie schon seit dem Westfälischen Frieden 1648, sondern auch völkerrechtlich souverän geworden.
siehe auch: Wiener Schlussakte
Literatur
- Karl Binding: Deutsche Staatsgrundgesetze. Verlag Felix Meiner, Leipzig 1913
- Udo Sauter: Deutsche Geschichte seit 1815: Daten, Fakten, Dokumente. Bd.2. UTB, Stuttgart 2004 ISBN 3825225445
- Helmut Rumpler: Deutscher Bund und deutsche Frage 1815-1866. Oldenbourg, München 1990 ISBN 3486556711
Weblinks
- [http://www.documentarchiv.de/nzjh/dtba.html Deutsche Bundesakte von 1815]
- [http://www.uni-wuerzburg.de/rechtsphilosophie/hdoc/wienerkonferenz1820.html Wiener Schlussakte von 1820]
Kategorie:Deutsche Geschichte (19. Jh.)
Kategorie:Rechtsgeschichte
Kategorie:Verfassung
Kategorie:1815
1815
- 1. März: Frankreich. Napoléon Bonaparte gelingt die Rückkehr von Elba
- 5. April: Preußen nimmt die Rheinlande per Erlass in Besitz
- 8. Juni: Unterzeichnung der Deutschen Bundesakte: Gründung des Deutschen Bundes
- 9. Juni: Unterzeichnung der Wiener Kongressakte. Beendigung des Wiener Kongresses (1814/1815)
- 12. Juni: In Jena wird die erste deutsche Burschenschaft (Studentenvereinigung) gegründet
- 16. Juni: In Belgien gelingt Napoleon in der Schlacht bei Ligny sein letzter Sieg
- 18. Juni: Schlacht bei Waterloo. Napoleon wird endgültig geschlagen
- 26. September: zweiter Pariser Frieden (Heilige Allianz)
- 20. November: Frankreich. Zweiter Friede von Paris mit Preußen, Österreich, Russland und Großbritannien
- Napoléon dankt endgültig ab und wird auf die Insel St. Helena verbannt
- Luxemburg wird zum Großherzogtum erhoben
- Gründungsjahr der Deutschen Burschenschaft
- Ausbruch des Tambora
- Anerkennung der immer währenden Neutralität der Schweiz und Eintritt der Kantone Genf, Neuenburg und Wallis in die Schweizerische Eidgenossenschaft
- Der Statthalter von Algier erklärt den USA den Krieg
- Dänemark wird das Herzogtum Lauenburg zugesprochen
- Estland. Abschaffung der Leibeigenschaft
Kultur
- 2. März: Uraufführung der komischen Oper Die Prinzessin von Cacambo von Peter Joseph von Lindpaintner in München
- 30. November: Uraufführung der Oper Der Herr und sein Diener von Conradin Kreutzer in Stuttgart
- 18. Januar: Konstantin von Tischendorf, deutscher Forscher († 1874)
- 27. Januar: Peter Joseph Ruppen, Chronist und Domherr im Kanton Wallis († 1896)
- 28. Januar: Andrew J. Hamilton, 12. Gouverneur von Texas († 1875)
- 9. Februar: Raffaele Cadorna, italienischer General († 1897)
- 12. Februar: Hermann Goedsche, deutscher Schriftsteller († 1878)
- 18. Februar: Ferdinand Adolph Lange, Uhrmacher und Unternehmer († 1875)
- 23. Februar: Josephin Soulary, französischer Dichter
- 26. März: Gustav Rümelin, deutscher Pädagoge, Statistiker und Politiker († 1889)
- 1. April: Otto von Bismarck, Fürst von Bismarck-Schönhausen und Herzog von Lauenburg († 1898)
- 6. April: Robert Volkmann, deutscher Komponist († 1883)
- 8. April: Andrew Graham, irischer Astronom († 1908)
- 5. Mai: Eugène Marin Labiche, französischer Lustspieldichter († 1888)
- 20. Mai: Gustav von Mevissen, Politikerund Unternehmer († 1899)
- 25. Mai: Giovanni Abbate Caselli, italienischer Physiker († 1891)
- 1. Juni: Otto I., König von Griechenland († 1867)
- 10. Juni: Matthäus Friedrich Chemnitz, deutscher Liedtexter († 1870)
- 18. Juni: Maximilian Werner, badischer Politiker († 1875)
- 28. Juni: Robert Franz, deutscher Komponist († 1892)
- 9. Juli: Oran M. Roberts, 18. Gouverneur von Texas († 1898)
- 23. Juli: André-Charles-Victor Reille, französischer General († 1887)
- 11. August: Gottfried Kinkel, deutscher Theologe, Schriftsteller und Politiker († 1882)
- 13. August: Eduard von Regel, deutscher Gärtner und Botaniker († 1892)
- 16. August: Johannes Bosco, italienischer Priester und Ordensgründer († 1888)
- 5. September: Carl Wilhelm, deutscher Chorleiter († 1873)
- 12. September: Louis René Tulasne, Französischer Botaniker und Mykologe († 1885)
- 16. Oktober: Francis R. Lubbock, 9. Gouverneur von Texas († 1905)
- 17. Oktober: Emanuel Geibel, deutscher Lyriker († 1884)
- 29. Oktober: Ľudovít Štúr, slowakischer Philologe, Schriftsteller und Politiker († 1856)
- 31. Oktober: Karl Weierstraß, Mathematiker († 1897)
- 2. November: George Boole, englischer Mathematiker und Philosoph († 1864)
- 8. Dezember: Adolph von Menzel, deutscher Maler und Grafiker († 1905)
- 10. Dezember: Ada Lovelace, britische Mathematikerin († 1852)
- 12. Dezember: Isabella Braun, deutsche Jugendbuchautorin († 1886)
- 13. Dezember: Johann Gottfried Steffan, Schweizer Landschaftsmaler († 1905)
- 18. Dezember: Egron Sellif Lundgren, schwedischer Maler und Schriftsteller († 1875)
- 20. Dezember: James Legge, britischer Sinologe und Übersetzer († 1897)
- 22. Dezember: Johann Jakob Bachofen, Schweizer Jurist und Altertumsforscher († 1887)
- 31. Dezember: George Gordon Meade, General im amerikanischen Bürgerkrieg († 1872)
- 3. Januar: Johann Carl Corthum, deutscher Gärtner und Züchter ( - 1740)
- 8. Januar: Edward Michael Pakenham, britischer General der napoleonischen Ära ( - 1778)
- 15. Januar: Emma Hamilton, englische Mätresse des Admirals Horatio Nelson ( - um 1761)
- 21. Januar: Matthias Claudius, deutscher Schriftsteller ( - 1740)
- 24. Februar: Robert Fulton, US-amerikanischer Ingenieur, baute das U-Boot Nautilus ( - 1765)
- 26. April: Carsten Niebuhr, deutscher Mathematiker, Kartograf und Forschungsreisender ( - 1733)
- 29. April: Isaac von Sinclair, deutscher Schriftsteller und Diplomat ( - 1775)
- 23. Mai: Franz Anton Mesmer, Begründer des Mesmerismus, Arzt ( - 1734)
- 1. Juni: Louis-Alexandre Berthier, Marschall von Frankreich ( - 1753)
- 16. Juni: Friedrich Wilhelm, Herzog von Braunschweig ( - 1771)
- 18. Juni: Thomas Picton, britischer Generalleutnant, Divisionskommandeur, Gouverneur von Trinidad ( - 1758)
- 7. Juli: Teruya Kanga Sakugawa, der bekannteste Meister des frühen okinawanischen Tode ( - 1733)
- 1. August: James Gillray, britischer Karikaturist ( - 1757)
- 2. August: Guillaume-Marie-Anne Brune, Marschall von Frankreich ( - 1763)
- 19. August: Charles-Angélique Huchet, comte de Labédoyère, war französischer Generalleutnant ( - 1786)
- 13. Oktober: Joachim Murat, König von Neapel und Marschall von Frankreich ( - 1767)
- 17. November: Dorothea Viehmann, Quelle der Märchensammlung der Brüder Grimm ( - 1755)
- 25. November: Johann Peter Salomon, Geiger, Komponist, Dirigent und Musikimpresario ( - 1745)
- 2. Dezember: Jan Graf Potocki, polnischer Romancier, Historiker und Ethnologe ( - 1761)
- 7. Dezember: Michel Ney, Marschall von Frankreich und Fürst von der Moskwa ( - 1769)
- 17. Dezember: Anna Pestalozzi, Ehefrau von Johann Heinrich Pestalozzi ( - 1738)
ko:1815년
simple:1815
th:พ.ศ. 2358
EbenbürtigkeitAls Ebenbürtigkeit bezeichnet man die Standesgleichheit der Geburt nach, insbesondere ein Verhältnis verschiedener Stände zueinander, das ihren Angehörigen erlaubt, vollwirksame und vollgültige Ehen miteinander einzugehen. Die Ebenbürtigkeit war historisch vor allem für den Adel von Bedeutung. Nach dem Ende der Ständegesellschaft wird der Begriff „ebenbürtig“ im modernen Sprachgebrauch fast nur noch metaphorisch im Sinne von „gleichwertig“ verwendet.
Ebenbürtigkeit im europäischen Adelsrecht
Die Ebenbürtigkeit galt früher beim Adel allgemein als Bedingung einer standesgemäßen Ehe, die beiden Ehepartnern und ihren gemeinsamen Kindern die Beibehaltung ihres Standes und der damit verbundenen Rechte sowie den Nachkommen die volle Erbberechtigung sicherte. Dabei ist zum einen der Standesunterschied zwischen Adligen und Nichtadligen von Bedeutung, zum anderen die Unterscheidung zwischen Hohem Adel und niederem Adel. Insbesondere bei den Völkern germanischer Herkunft achtete der Adel streng auf das Erfordernis der Ebenbürtigkeit, während nach dem französischen und dem durch das französisch-normannische Adelsrecht beeinflussten englischen Recht grundsätzlich alle Bevölkerungsklassen als ebenbürtig galten. Allerdings zeigten auch dort die Angehörigen des Hochadels die Tendenz, den sozialen Abstand zum niederen Adel zu betonen, beispielsweise die englischen peers zur lower gentry. Eine Ehe zwischen einem Duke und einer jungen Dame aus dem Landadel war aber leichter möglich als zwischen einem reichsdeutschen Herzog und einer Freifrau.
Historische Entwicklung des Ebenbürtigkeitsprinzips auf dem Gebiet des Deutschen Reiches
Nach altem germanischem bzw. deutschem Recht war jede Ehe eines freien Mannes mit einer freien Frau eine ebenbürtige; nur die Verheiratung mit einer unfreien Person galt als Missheirat. Als sich jedoch im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit die ständische Ordnung stärker ausdifferenzierte, setzte sich das Prinzip durch, dass bei einer Ehe zwischen einem ritterbürtigen (adligen) und einem nicht ritterbürtigen Partner die Kinder der „ärgern Hand“ folgten, d. h. den Stand des Nichtritterbürtigen teilten. Mit dem schrittweisen Verlust der Adelsprivilegien seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts verbreitete sich aber auch beim niederen Adel die Auffassung, dass die Frau in jedem Fall den Stand des Mannes erhält, so dass auch Heiraten zwischen adligen Männern und nichtadligen Frauen ohne rechtliche Nachteile möglich wurden (vergleiche aber: Adelsprobe). So wurden beispielsweise in Preußen die Ebenbürtigkeitsvorschriften des Allgemeinen Preußischen Landrechts von 1794 (II, 1, §§ 30-33), die sich auch schon nur auf Ehen zwischen Adligen und „Weibspersonen aus dem Bauer- oder geringerem Bürgerstande“ bezogen hatten, 1854 ganz aufgehoben. Auch die ökonomische Entwicklung spielte beim Wandel der sozialen Normen eine Rolle: je mehr die agrarischen Gutswirtschaften in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerieten, um so akzeptabler erschien die Hochzeit mit einer reichen Erbin aus angesehener bürgerlicher Familie als Möglichkeit, sich finanziell zu sanieren. Trotz des in Adelskreisen verbreiteten Antisemitismus kamen schließlich sogar Frauen aus assimilierten jüdischen Familien als Ehepartner in Betracht. Das Beharren auf ebenbürtigen Ehepartnern wurde so ausschließlich zu einer Sache des persönlichen oder familiären Adelsstolzes, hatte aber keine rechtliche und nur noch eingeschränkte soziale Bedeutung.
Anders verlief die Entwicklung im Hohen Adel. Unterscheidendes Merkmal des Hohen Adels war ursprünglich die souveräne (bzw. im Heiligen Römischen Reich die reichsunmittelbare) Landesherrschaft. Die Forderung nach Ebenbürtigkeit wurde hier durch die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts üblichen Eheschließungen nach politischen oder dynastischen Gesichtspunkten gestützt. Das führte dazu, dass auch Angehörige des niederen Adels nicht mehr als ebenbürtig angesehen wurden. Infolge der enormen territorialen Zersplitterung gab es auf dem Gebiet des Heiligen Römischen Reiches eine besonders große Zahl von Geschlechtern des Hohen Adels. Das änderte sich auch nicht durch die 1806 erfolgte Mediatisierung, die für die betroffenen Familien zwar den Verlust ihrer Herrschaftsgebiete, aber keine Standeserniedrigung zur Folge hatte. Entsprechend dem auch sonst (z. B. im Falle der französischen Bourbonen) beachteten Prinzip, dass beim tatsächlichen Verlust der Souveränität (Depossedierung) die Zugehörigkeit zum Hohen Adel erhalten bleibt, garantierten die Deutsche_Bundesakte vom 8. Juni 1815, das Bundesgesetz vom 19. August 1825 und das Aachener Konferenzprotokoll vom 7. November 1818 dem ehemals reichsunmittelbaren, reichsständischen oder landesherrlichen Adel das Recht der Ebenbürtigkeit gegenüber den souveränen Geschlechtern. Dass die mediatisierten Familien ihren realen Statusverlust durch eine besondere Betonung ihrer formalen Gleichrangigkeit und ein entsprechend zähes Festhalten am Prinzip der Ebenbürtigkeit zu kompensieren suchten, ist psychologisch nachvollziehbar. Ähnliches gilt für die Familien, die im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts die Souveränität verloren (Hannover, Kurhessen, Nassau, Hohenzollern
ReichsdeputationshauptschlussDer Reichsdeputationshauptschluss war ein Beschluss der letzten Sitzung des Immerwährenden Reichstags am 25. Februar 1803 in Regensburg. Ihm lag ein im Juni 1802 zwischen Frankreich und Österreich vereinbarter Entschädigungsplan zugrunde, der auf dem Friedensvertrag von Lunéville fußt. Der Hauptschluss ist das letzte große Gesetz des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Die französischen Revolutionskriege hatten die französische Ostgrenze bis zum Rhein hin verschoben und damit zahlreiche deutsche Fürsten um ihre linksrheinischen Besitzungen gebracht. Im Reichsdeputationshauptschluss wurde festgesetzt, dass diese durch kirchliche (Säkularisation) und weltliche Reichsstände (Mediatisierung) abgefunden werden sollten. Dazu wurden die geistlichen Fürstentümer (mit Ausnahme von Mainz, dessen Territorium verbunden mit der Würde eines Kurerzkanzlers auf Regensburg übertragen wurde) und die freien Reichsstädte (mit Ausnahme von Augsburg, Lübeck, Nürnberg, Frankfurt am Main, Bremen und Hamburg) aufgelöst und den benachbarten großen Fürstentümern zugeschlagen. Von der Säkularisation ausgenommen blieben zunächst auch der Deutsche Orden und der Malteserorden. Zugleich erhielten die Fürsten von Salzburg, Württemberg, Baden und Hessen-Kassel die Kurwürde der erloschenen Kurfürstentümer Köln, Trier und Pfalz.
Der Reichsdeputationshauptschluss wurde im März 1803 einstimmig vom Reichstag ratifiziert; der Kaiser schloss sich im April - wenn auch unter Vorbehalt - diesem Votum an.
Die Säkularisation und die anschließende Mediatisierung veränderten das Deutsche Reich völlig. Der Kaiser verlor mit den geistlichen Fürsten und Reichsstädten seine Hauptstützen im Reich. Der bisher katholisch dominierte Reichsfürstenrat wurde mehrheitlich evangelisch. Nachdem auch die Reichsritterschaft und viele kleine Fürstentümer bis 1806 ihre Selbständigkeit verloren hatten, reduzierte sich die Zahl der Territorien von einigen hundert auf etwa vierunddreißig. Fürstentümer wie Baden, Bayern oder Württemberg konnten dadurch große Gebietsgewinne verbuchen, waren im Gegenzug jedoch zur Loyalität gegenüber Napoleon verpflichtet.
Grenzen und Herrschaftsgebiete wurden bereinigt und schließlich führten sie zum Zusammenbruch des fein austarierten Herrschaftssystems des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation: 1806 legte Kaiser Franz II. seine Krone nieder.
Weblinks
- Hauptschluß der außerordentlichen Reichsdeputation
- http://www.napoleon.historicum.net/themen/aussenpolitik/deputatio.html
- Erklärung Sr. Maj. des Kaisers Franz II, wodurch er die deutsche Kaiserkrone und das Reichsregiment niederlegt, die Churfürsten, Fürsten und übrigen Stände, wie auch alle Angehörige und Dienerschaft des deutschen Reiches, ihrer bisherigen Pflichten entbindet vom 6. August 1806
- [http://www.humanistische-union.de/download.php?sid=35 Prof. Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen (PDF)]
Siehe auch
- Geschichte Deutschlands
- Reichsdeputation
Kategorie:Heiliges Römisches Reich
Kategorie:Kurpfalz
Kategorie:Deutsche Geschichte (19. Jh.)
Kategorie:1803
Mediatisierung
Mediatisierung ("Mittelbarmachung") bezeichnet im Zusammenhang des Heiligen Römischen Reiches die Aufhebung der immediaten Stellung (Reichsunmittelbarkeit) eines weltlichen Reichsstandes und dessen territoriales Aufgehen in einem anderen Reichsstand.
Mit dem Reichsdeputationshauptschluss (1803) setzte neben der Säkularisation geistlicher Hoheits- und Eigentumsrechte zugleich die Mediatisierung reichsunmittelbarer Stände ein. Die Deutsche Bundesakte von 1815 übernahm entsprechende Regelungen der Rheinbundakte und überließ den mediatisierten Fürsten als "Standesherren" einige Sonderrechte (u. a. die niedere Gerichtsbarkeit). Dies blieb so bis zur Revolution von 1848/49 und zum Teil darüber hinaus. Die mediatisierten Fürsten waren den regierenden Häusern im Rang gleichgestellt (siehe Ebenbürtigkeit).
Heute wird unter "Mediatisierung" im Völkerrecht die (Interessens)Vertretung innerstaatlicher Akteure durch den Staat verstanden.
Literatur
- Klaus-Peter Schroeder: Das alte Reich und seine Städte. Untergang und Neubeginn. Die Mediatisierung der oberdeutschen Reichsstädte im Gefolge des Reichsdeputationshauptschlusses 1802/03. Beck, München 1991 ISBN 3-406-34781-9
- Daniel Hohrath (Hrsg.): Das Ende reichsstädtischer Freiheit 1802. Zum Übergang schwäbischer Reichsstädte vom Kaiser zum Landesherrn. Begleitband zur Ausstellung "Kronenwechsel". Kohlhammer, Stuttgart 2002 ISBN 3-17-017603-X
- Horst Tilch (Hrsg.): Münchener Rechts-Lexikon. München 1987
Kategorie:Rechtsgeschichte
Kategorie:Deutsche Geschichte (19. Jh.)
Genealogisches Handbuch des AdelsDas Genealogische Handbuch des Adels (GHdA) – ursprünglich als Gothaischer Genealogischer Hofkalender von Justus Perthes aufgelegt, später als Gothaisches Genealogisches Taschenbuch bezeichnet und kurz als Der Gotha zitiert – erfasst in seinen Bänden alle fürstlichen, gräflichen, freiherrlichen und untitulierten Häuser im Gebiet des ehemaligen Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, d. h. der heutigen Länder Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien, Luxemburg, Tschechien, Slowenien, dem größten Teil Italiens sowie Teile des heutigen Frankreich (Lothringen, Elsass, Burgund), der baltischen Staaten und des heutigen Polen (Schlesien, Pommern, Preußen).
Das GHdA gibt also Aufschluss über die Abstammung vieler (nicht aller) dem deutschen Uradel bzw. Briefadel angehörenden Familien und dient dem Zweck, Familienforschung durch die freiwillige und deshalb unvollständige Publikation von Stammlisten und Familienwappen zu erleichtern.
Der Gotha
Die erste Ausgabe des "Hofkalenders" stammt aus dem Jahre 1763 und wurde bis 1942 durch Neuauflagen ständig aktualisiert und ergänzt. Ab 1824 wurden die Herrscher- und Fürstenfamilien in drei Gruppen unterschieden:
- aktuelle Souveräne und ihre Häuser
- andere in Deutschland, Frankreich und Italien begüterte Häuser
- durch Ebenbürtigkeit gekennzeichnete, mediatisierte Häuser (Standesherrlichkeit)
Später wurde der "Hofkalender" noch um vier Reihen erweitert:
- Taschenbuch der gräflichen Häuser (ab 1825)
- Taschenbuch der freiherrlichen Häuser (ab 1848)
- Taschenbuch der adligen (uradeligen) Häuser (ab 1900)
- Taschenbuch der briefadeligen Häuser (ab 1907).
Genealogisches Handbuch des Adels
Der [http://www.starkeverlag.de/startsites/homepage.html C.A. Starke Verlag] in Limburg (Lahn) gibt seit 1951 das "[http://www.starkeverlag.de/shopfactory/enter.html Genealogische Handbuch des Adels]" (GHdA) als rein genealogisches Nachschlagewerk heraus, das bis heute (2005) auf insgesamt 137 Bände angewachsen ist, und setzt damit die Tradition des "Gotha" in moderner Zeit fort.
Das GHdA gibt seinen Lesern, z.B. Familienforschern und Historikern, Aufschluss über die Abstammung vieler dem deutschen Uradel bzw. Briefadel angehörenden Familien bis in unsere Tage, über deren Stammlisten und Familienwappen.
Hierbei werden verschiedene Bände in unterschiedlichen Abteilungen veröffentlicht:
- Adelige Häuser, unterschieden nach Uradel und Briefadel
- Freiherrliche Häuser (Freiherr und Baron)
- Gräfliche Häuser
- Fürstliche Häuser
::- regierende und im 19. und 20. Jahrhundert entthronte Häuser
::- standesherrliche Häuser
::- andere nicht souveräne Häuser
Daneben gibt es seit 1950 noch das "Genealogische Handbuch des in Bayern immatrikulierten Adels".
Deutsches Geschlechterbuch
Eine Ergänzung zum "Genealogischen Handbuch des Adels" ist das "[http://www.starkeverlag.de/shopfactory/enter.html Deutsche Geschlechterbuch]" als Handbuch bürgerlicher Familien. Der Aufbau dieses Handbuchs ist mit dem des GHdA identisch. Ziel ist auch hier eine Erleichterung der Familienforschung. Die Bände sind geordnet nach Herkunftsregion der Familien.
Adelslexikon
Seit 1972 gibt es in der Reihe des GHdA auch das "Deutsche Adelslexikon". Darin ist jede Familie möglichst mit folgenden Angaben aufgeführt: Konfession; Heimat; erstes urkundliches Auftreten (mit Nachweisen); Stammvater, mit dem die sichere Stammreihe beginnt; Diplomverleihungen und -empfänger; Geschlechtsverband; Wappenbeschreibung (u. U. Abbildung des Stammwappens); Literaturhinweise. Letztere enthalten auch entlegene Veröffentlichungen sowie in kleinen Auflagen erschienene Familiengeschichten.
Beispiele für Einträge in den jeweiligen Abteilungen
I. Regierende und im 19. und 20. Jahrhundert entthronte Häuser
- Haus Habsburg und Habsburg-Lothringen (Österreich-Ungarn bis 1918; Kaiser von Mexiko bis 1867)
- Haus Hohenzollern
- Könige von Preußen bis 1918
- Fürsten von Hohenzollern-Hechingen bis 1849
- Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen bis 1849
- Deutscher Kaiser (Deutsches Kaiserreich bis 1918)
- Könige von Rumänien bis 1947
- Haus Nassau
- Herzöge von Nassau bis 1866
- Könige der Niederlande (Oranien-Nassau)
- Großherzöge von Luxemburg (Oranien-Nassau bis 1890, dann Nassau-Weilburg)
- Haus Oldenburg
- Großherzöge von Oldenburg bis 1918
- Linie Holstein-Gottorp
- Könige von Griechenland bis 1973
- Zaren des Russischen Reiches bis 1917 (Haus Romanow-Holstein-Gottorp)
- Linie Holstein-Sonderburg-Glücksburg
- Könige von Dänemark bis heute (bis 1863 Haus Oldenburg)
- Könige von Norwegen seit 1905 bis heute (bis 1814 Haus Oldenburg)
- Welfen
- Könige von Hannover (bis 1866)
- Könige von Großbritannien (bis 1801)
- Könige des Vereinigten Königreichs Großbritannien/Irland (bis 1901)
- Herzöge von Braunschweig (bis 1918)
- Wettiner
- (Albertiner)
- Könige von Sachsen bis 1918
- (Ernestiner)
- Könige von Belgien bis heute (Linie Sachsen-Coburg-Gotha)
- Könige von Bulgarien bis 1946 (Linie Sachsen-Coburg-Gotha)
- Könige von Großbritannien bis heute, Kaiser von Indien bis 1947 (Haus Hannover-Sachsen-Coburg-Gotha, 1917 umbenannt in: Haus Windsor)
- Könige von Portugal bis 1910
- außerdem Großherzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach (vgl. Sachsen-Weimar (Fürstenhaus), Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha, Sachsen-Meiningen-Hildburghausen und Sachsen-Altenburg bis 1918
- Haus Wittelsbach (Könige von Bayern bis 1918)
- Haus Württemberg (Könige von Württemberg bis 1918)
- Zähringer (Großherzöge von Baden bis 1918)
- Obodriten (Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz)
- Askanier (Herzöge von Anhalt)
- Haus Lippe-Biesterfeld (Fürsten von Lippe-Detmold)
- Haus Schaumburg (Fürsten von Schaumburg-Lippe)
- Haus Waldeck-Pyrmont (Fürsten von Waldeck)
- Reuß (Fürsten, ältere, mittlere und jüngere Linie)
- Schwarzburg (Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen)
- Haus Liechtenstein (Fürsten)
II. Standesherrliche Häuser
- Arenberg (Fürsten)
- Auersperg (Fürsten)
- Bassenheim s. Waldbott
- Bentheim-Tecklenburg (Fürsten)
- Bentheim-Steinfurt (Fürsten)
- Bentinck (Grafen)
- Castell-Castell (Fürsten)
- Castell-Rüdenhausen (Fürsten
- Colloredo-Mannsfeld (Fürsten)
- Corvey s. Hohenlohe
- Croy (Fürsten)
- Erbach (Grafen)
- Esterházy (Fürsten)
- Fugger von Kirchberg zu Weißenhorn (Grafen)
- Fugger von Glött (Fürsten)
- Fugger von Babenhausen (Fürsten)
- Fürstenberg (Fürsten)
- Giech † (Grafen)
- Görtz s. Schlitz (Grafen)
- Haldenburg zu Erzingen (Fürsten)
- Harrach (Grafen)
- Hohenlohe-Langenburg (Fürsten)
- Hohenlohe-Öhringen (Fürsten)
- Hohenlohe-Bartenstein (Fürsten)
- Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst (Fürsten)
- Hohenlohe-Schillingsfürst (Fürsten)
- Hohenlohe-Ingelfingen † (Fürsten)
- Isenburg (Fürsten)
- Khevenhüller-Metsch (Fürsten)
- Königsegg-Aulendorf (Grafen)
- Kuefstein (Grafen)
- Leiningen (Fürsten)
- Leiningen-Westerburg (Fürsten)
- Leyen † (Fürsten)
- Lobkowicz-Raudnitz (Fürsten)
- Lobkowicz-Melnik (Fürsten)
- Löwenstein-Wertheim-Freudenberg (ev. Fürsten)
- Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (kat. Fürsten)
- Looz und Corswarem (Grafen)
- Metternich-Winneburg (Fürsten)
- Neipperg (Grafen)
- Oettingen-Speilberg (Fürsten)
- Oettingen-Wallerstein (Fürsten)
- Orsini und Rosenberg (Fürsten)
- Ortenburg (Grafen)
- Pappenheim (Grafen)
- Platen Hallermund
- Pückler und Limpurg (Fürsten)
- Quadt (Fürsten)
- Ratibor s. Hohenlohe (Herzöge)
- Rechberg (Grafen)
- Rechteren-Limpurg (Grafen)
- Reisewitz (Grafen)
- Roemer (Grafen)
- Rosenberg s. Orsini (Fürsten)
- Salm-Salm (Fürsten)
- Salm-Horstmar (Fürsten)
- Salm-Reifferscheid-Krautheim u. Dyck †(Fürsten u. Altgrafen)
- Salm-Reifferscheidt-Raitz (Fürsten u. Altgrafen)
- Sayn-Wittgenstein (Grafen)
- Sayn-Wittgenstein-Berleburg (Grafen und Fürsten)
- Sayn-Wittgenstein-Sayn (Grafen und Fürsten)
- Sayn Wittgenstein-Wittgenstein bzw. Sayn-Wittgenstein-Hohenstein (Grafen und Fürsten)
- Schaesberg (Grafen)
- Schlitz gen. v. Görtz (Grafen)
- Schönborn-Wiesentheid (Grafen)
- Schönborn-Buchheim (Grafen)
- Schönborn (Grafen)
- Schönburg (Fürsten)
- Schönburg-Glauchau (Grafen)
- Schmettan-Artois-Brüning (Fürsten)
- Schmettan-Bretan-Rohan (Fürsten)
- Schwarzenberg (Fürsten)
- Solms-Braunfels (Fürsten)
- Solms-Hohnsolms-Lich (Fürsten)
- Solms-Sonnenwalde (Grafen)
- Solms-Rödelheim und Assenheim (Grafen)
- Solms-Laubach (Grafen)
- Solms-Widenfels (Grafen)
- Stadion † (Grafen)
- Starhemberg (Fürsten)
- Stolberg-Wernigerode(Fürsten)
- Stolberg-Stolberg (Fürsten und Grafen)
- Stolberg-Roßla (Fürsten)
- Thurn und Taxis (Fürsten)
- Traunstein und Ehrenfels (Grafen)
- Toerring-Jettenbach (Grafen)
- Trauttmansdorff-Weinsberg (Fürsten)
- Ujest s. Hohenlohe
- Waldbott von Bassenheim (Grafen)
- Waldburg-Wolfegg und Waldsee (Fürsten)
- Waldburg-Zeil und Trauchburg (Fürsten)
- Waldburg-Zeil-Hohenems (Lustenau-Hohenems) Grafen
- Wied (Fürsten)
- Windisch-Graetz (Fürsten)
- Wittgenstein s. Sayn (Fürsten)
- Wurmbrand-Stuppach (Grafen)
- Ysenburg s. Isenburg (Fürsten)
- …
III. Andere nicht souveräne Häuser
- Abercron, Alemann, Alers, Asseburg–Reindorf, Aweyden, Bachmayr, Bail von Hasenhorst, Balluseck, Bary, Baum (Baum-Mühlenburg), Beck, Behling, Berens von Rautenfeld, Berlin, Bernhardi, Bernuth, Bertrab, Birckhahn, Bleichert, Blum, Bockelberg, Boddien, Bodecker, Boehmer, Boeselager (Böselager), Bönninghausen, Bötticher, Bogen, Bohlen und Halbach, Bouget, Bougy, Braun, Braunmühl, Bresler, Brincken, Brüning, Bülow, Burski, Busse, Campenhausen, Chevallerie, Claer, Cochenhausen, Cölln, Coll, Collas, Colomb, Consbruch, Cramm, Criegern, Cude, Dankbahr, Debschitz, Decken, Diener von Schönberg, Dietel, Diezelsky, Dobschütz, Donnersmarck, Dönhoff, Döring, Düring, Dziembowski, Eberhardt, Egger, Eggers, Ehrenkrook, Einem, Elern, Elert, Ellerts, Elterlein, Engelhardt, Enhuber, Esbeck-Platen, Fabrice, Fischer-Treuenfeld, Forcade de Biair, Foris, Frantzius, Freytag von Loringhoven, Fritschen, Frohreich, Fürstenberg, Gagern, Garnier, Gersdorff, Gienanth, Giulini, Glasey, Glasenapp, Glaunach zum Katzenstein, Goddent(h)ow, Goeckel, Goeckingk, Goltz, Götz von Olenhusen, Gontard, Graeve, Groeling, Gröning, Groll, Groote, Gruben, Grün, Gruenewaldt, Guttenberg, Gynz-Rekowski, Haasy, Haebler, Haeseler, Hahn, Hänel von Cronenthall, Hammacher, Hammerstein, Haniel, Hantelmann, Happe, Harbou, Hardenberg, Hartlieb, Hartmann, Hedemann, Heider, Heinsberg, Heinz, Heistermann von Ziehlberg, Hellen, Hellfeld, Henninges, Hentig, Hentschel von Gilgenheimb, Hesse von Hessenthal, Heuduck, Heusinger von Waldegg, Heyden, Hierlinger, Hill, Hintzen, Hintzen von Hintzenstern, Hirsch, Hirschfeld, Hochstetter, Hodenberg, Hoerner, Hößlin, Hoff, Hoffmann, Hollen, Hoyningen gen. Huene, Hüttner, Hugo, Hymmen, Ising, Jagemann, Janson, Jena, Jonquieres, Kehler, Keller, Kempis, Kesseler, Keszyki, Keyserlingk, Kiekebusch, Kienlin, Kirchbach auf Lauterbach, Kleefeld, Kleiser von Kleisheim, Kleist, Klewitz, Klocke, Klöckler, Knebel, Kobe von Koppenfels, Koblinski, Köhne von Franke, Koenen, Koenig, König von Königsthal, Köppen, Koerber, Kopanski, Korb, Kracker von Schwartzenfels, Krauß, Krogh, Krüdener (Kruedener), Krug von Ridda, Kruska, Kühn, Kulmiz, Kummer, Kunowski, Lang-Puchhof, Langen, Lassaulx, Lautz, Leitner, Lengerke, Lenski, Lentzke, Lewinski, Lilien, Lilienhoff-Adelstein, Lilienthal, Lippe, Löbbecke, Löwis of Menar, Lossow, Ludwiger, Lüpke, Lützow, Mach, Mackensen, Mallinckrodt, Malotki, Maltzahn, Manteuffel (Manteufel), Marchtaler, Marschall von Bieberstein, Mayer, Mengersen, Merhart von Bernegg, Merkatz, Meyer, Mirbach, Mocki, Möller, Moller, Monroy, Monschaw, Monthe, Mutius, Nagel (Nagell), Rathusius, Reusville, Richthofen, Rickisch von Rosenegk, Nussbaum, Oheimb, Oidtman, Olfers, Oppel, Oppen, Osten-Sacken, Otterstedt, Paleske, Papen, Pavel, Pelser-Berensberg, Pestel, Petery, Petz von Lichtenhof, Petzinger, Pezold, Pfuhlstein, Pilgrim, du Plat, Poeppinghausen, Poschinger, Prittwitz und Gaffron, Prollius, Quistorp, Radecke, Rainer zu Harbach, Rango, Ranzau, Rappard, Rauch, Raumer, Recke, Reiche, Reichmeister, Renouard, Reudorff, Rheinbaben, Ribbentrop, Richter, Rodenberg, Roehl, Rogalla von Bieberstein, Rohrscheidt, Rosenberg, Roth, Rühle von Lilienstern, Samson-Himmelstjerna, Sanden, Sandersleben, Schaabner von Schönhaar, Schach von Wittenau, Scheibler, Schelhaß von Schellersheim, Schmithausen, Scheven, Schaevenbach, Schickfus, Schell, Schimpff, Schlieben, Schmettan-Brüning, Schmettan-Rohan, Schmettan-Artois, Schneidemesser, Schön von Wildenegg, Schultes, Schultzendorff, Schwartz, Schwartzkoppen, Schweinitz, Schweinitz und Krain, Schwerdtner, Seeckt, Seemen, Segnitz von Schmalfelden, Selasinsky, Seubert, Skene, Sode, Solemacher, Spies von Büllesheim, Spruner von Mertz, Stachelsky, Stackelberg, Staudt, Stegmann, Stein, Stephany, Stieglitz, Stockhausen, Szczutowski, Taczanowski, Taysen, Taube, Traunstein zu Ehrenfels, Teschen, Thadden, Thielau, Thüngen, Tiedemann (gen. von Brandis), Toll, Traitteur, Treskow, Troll-Obergfell, Twickel, Uckermann, Unger, Ungern-Sternberg, Uslar-Gleichen, Uthmann, Versen, Vogel von Vogelstein, Vogel von Frommannshausen, Vietinghoff, Vittinghoff, Vormann, Vultcjus, Wangenheim, Wantoch-Rekowski, Weinberg, Wiarda, Wienskowski, Wierzbicki, Wietersheim, Wildenbruch, Wolf, Wolffskeel, Wrangel (Wrangell), Wunschheim, Wunster, Xylander, Zimmermann, Zinnow …
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1 Φεβρουαρίου
31 Ιανουαρίου | 1 Φεβρουαρίου | 2 Φεβρουαρίου
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H 1η Φεβρυαρίου είναι η 32η ημέρα του έτους κατά το Γρηγοριανό Hμερολόγιο. Υπολείπονται 333 ημέρες (334 σε δίσεκτα έτη).
Γεγονότα
- 1788 Οι Ισαάκ Μπριγκς και Ουίλιαμ Λόνγκστριτ κατοχυρώνουν με δίπλωμα ευρεσιτεχνίας το ατμόπλοιο.
- 1790 Στη Νέα Υόρκη συγκαλείται για πρώτη φορά το Ανώτατο Δικαστήριο των ΗΠΑ.
- 1793 H Γαλλία κηρύσσει τον πόλεμο στη Βρετανία και την Ολλανδία.
- 1796 H πρωτεύουσα του Άνω Καναδά μεταφέρεται από το Νιούαρκ στο Γιόρκ.
- 1814 Η πιο καταστροφική έκρηξη του ηφαιστείου Μαγιόν στις Φιλιππίνες σκοτώνει 1200 άτομα.
- 1862 Ξεσπά αντιμοναρχικό κίνημα στο Ναύπλιο. Μολονότι αντιμετωπίστηκε με επιτυχία από τον Αθανάσιο Μιαούλη, σηματοδότησε την αρχή του τέλους για τη βασιλεία του Όθωνα.
- 1874 Γεννιέται ο ποιητής, δραματουργός και συγγραφέας Ούγκο Φον Χόφμανσταλ.
- 1884 Κυκλοφορεί η πρώτη έκδοση του Oxford English Dictionary.
- 1893 O Τόμας Έντισον ολοκληρώνει την κατασκευή του πρώτου στούντιο κινηματογραφικών ταινιών στο Νιού Τζέρσεϊ. Πρόκειται για μια ξύλινη καμπίνα καλυμμένη με μαύρο χαρτί στέγης και χτισμένη σ' έναν άξονα ώστε να βλέπει τον ήλιο όλη την ημέρα.
- 1894 Γεννιέται ο σκηνοθέτης και παραγωγός Τζον Φορντ, ψευδώνυμο του Σον Ο' Φίνι.
- 1896 Η όπερα "Μποέμ" του Τζιάκομο Πουτσίνι κάνει πρεμιέρα στο Τορίνο.
- 1902 στην Ελλάδα, το Υπουργείο Στρατιωτικών διατάζει την κατάσχεση των μεταφράσεων του Ευαγγελίου.
- 1903 πεθαίνει σε ηλικία 66 ετών ο γιος του Αλέξανδρου Μαυροκορδάτου, Νικόλαος Μαυροκορδάτος.
- 1904 η Βρετανία και η Γαλλία συμφωνούν να παραμείνουν ουδέτερες αν Ιαπωνία και Ρωσία προβούν σε πόλεμο.
- 1904 Η Γερμανία αμφισβητεί τη γαλλική κυριαρχία στο Μαρόκο.
- 1904 μεταδίδεται το πρώτο διεθνές σήμα κινδύνου, το CQD, που προηγήθηκε του SOS - Save Our Souls (Σώστε τις Ψυχές Μας).
- 1904 ο τενόρος Καρούζο κάνει τον πρώτο δίσκο του στην Αμερική, τραγουδώντας από το Ριγκολέτο το '"Λα Ντόνα ε Μόμπιλε".
- 1908 δολοφονείται ο βασιλιάς της Πορτογαλίας, Κάρλος Α', και ο γιος και διάδοχoς του, πρίγκιπας Λουδοβίκος - Φίλιππος από επαναστάτη.
- 1913 ανοίγει στη Νέα Υόρκη ο μεγαλύτερος μέχρι τότε σιδηροδρομικός σταθμός του κόσμου.
- 1914 επιδίδεται στην ελληνική κυβέρνηση η διακοίνωση των Μεγάλων Δυνάμεων για τα νησιά του Αιγαίου και την Ήπειρο βάσει της οποίας παραχωρούνται στην Ελλάδα τα κατεχόμενα από την Τουρκία νησιά του Αιγαίου, εκτός Ίμβρου, Τενέδου και Καστελόριζου.
- 1914 σε παγκόσμια περιοδεία 56 αγώνων για τη διάδοση του αθλήματος του μπέιζμπολ οι New York Giants δίνουν τον πρώτο φιλικό αγώνα με τους Chicago White Sox στην Αίγυπτο κοντά στις πυραμίδες με σκορ 3-3.
- 1918 Η Μόσχα ορίζεται αντί της Πετρούπολης πρωτεύουσα της Ρωσίας (Σοβιετικής Ένωσης).
- 1918 η Ρωσία υιοθετεί το γρηγοριανό ημερολόγιο.
- 1919 στέφεται η πρώτη Μις Αμερική στη Νέα Υόρκη.
- 1920 εγκαινιάζεται στην Αθήνα η νεοσύστατη Γεωπονική Σχολή.
- 1924 η Βρετανία αναγνωρίζει την ΕΣΣΔ.
- 1926 εισάγεται το μέτρο αντί του πήχη ως η μόνη μονάδα μέτρησης στην Ελλάδα.
- 1929 κάνει πρεμιέρα το πρώτο αυθεντικό μιούζικαλ "Η Μελωδία του Μπρόντγουέι". Πρόκειται για την πρώτη ομιλούσα ταινία, που κέρδισε το Όσκαρ καλύτερης ταινίας.
- 1929 Ο Γάλλος Σαρλ Ριγκουλέ γίνεται ο πρώτος αρσιβαρίστας, που σηκώνει πάνω από 180 κιλά στο αρασέ.
- 1930 Ο Τζο Μπάμπρικ σημειώνει ρεκόρ Αγγλίας με 6 γκολ στην νίκη της Β. Ιρλανδίας επί της Ουαλίας με 7-1
- 1931 Γεννιέται ο Μπόρις Γιέλτσιν, ο πρώτος Ρώσος Πρόεδρος μετά την κατάρρευση της Σοβιετικής Ένωσης.
- 1940 πεθαίνει ο ποιητής και πεζογράφος Ζαχαρίας Παπαντωνίου.
- 1942 Ο προδότης Κουΐσλιγκ ονομάζεται από τις γερμανικές αρχές κατοχής της Νορβηγίας πρωθυπουργός της χώρας.
- 1943 κατά τη διάρκεια του Β' Παγκοσμίου Πολέμου οι Γιαπωνέζοι ξεκινούν την εκκένωση του Γκουαλντακανάλ, όταν επιτέλους τους δίνει την άδεια ο Αυτοκράτορας.
- 1943 ορίζεται πρωθυπουργός της Νορβηγίας από τους Ναζί ο Κουίσλινγκ.
- 1944 πεθαίνει ο Ολλανδός ζωγράφος Πιετ Μοντριάν, κορυφαίος εκπρόσωπος του ολλανδικού κινήματος αφηρημένης τέχνης Ντε Στιλ.
- 1946 ο Νορβηγός Τρίκβε Λίε γίνεται ο πρώτος γενικός γραμματέας του ΟΗΕ.
- 1946 Ο εκπρόσωπος της Σοβιετικής Ένωσης στο Συμβούλιο Ασφαλείας του Ο.Η.Ε., ζητά την άμεση αποχώρηση των βρετανικών δυνάμεων από την Ελλάδα χαρακτηρίζοντας την εκεί παρουσία τους ως "απειλούσα την ειρήνη".
- 1946 Η Ουγγαρία ανακηρύσσεται Δημοκρατία.
- 1951 Η Γενική Συνέλευση του ΟΗΕ καταδικάζει τη Λαϊκή Δημοκρατία της Κίνας με 44 ψήφους έναντι 7 για την εισβολή στην Κορέα. Πρόκειται για την πρώτη καταδίκη χώρας ως επιτιθέμενης από τον ΟΗΕ από την ίδρυση του.
- 1958 Αίγυπτος και Συρία σχηματίζουν την Ηνωμένη Αραβική Δημοκρατία, η οποία διαλύεται το 1961.
- 1958 εκτοξεύεται ο Εξπλόρερ 1, ο πρώτος τεχνητός δορυφόρος των ΗΠΑ, τέσσερις μήνες μετά την εκτόξευση του σοβιετικού Σπούτνικ 1.
- 1965 γεννιέται η Αμερικανίδα ηθοποιός Σέριλιν Φεν, πρωταγωνίστρια της ταινίας "Τεμαχίζοντας την Ελένα".
- 1965 γεννιέται η πριγκίπισσα Στεφανί του Μονακό.
- 1965 γεννιέται ο ηθοποιός Μπράντον Λη, γιος του Μπρους Λη. Σκοτώνεται το 1993 σε ηλικία 28 ετών κατά τη διάρκεια των γυρισμάτων της ταινίας "Το Κοράκι".
- 1966 πεθαίνει η Αμερικανίδα Χέντα Χόπερ, αρθρογράφος και περιβόητη φαρμακόγλωσσα των δρώμενων του Χόλιγουντ.
- 1966 πεθαίνει ο διάσημος Αμερικανός ηθοποιός του βωβού σινεμά Μπάστερ Κίτον σε ηλικία 71 ετών.
- 1967 ιδρύεται το ΑΒΑ (American Basketball Association) από 10 ομάδες με πρόεδρο τον Τζορτζ Μίκαν. Το πρωτάθλημά του θα διαρκέσει 9 χρόνια.
- 1968 γεννιέται η Αμερικανίδα ηθοποιός και τραγουδίστρια Λίζα Μαρί Πρίσλεϊ, κόρη του θρυλικού Έλβις Πρίσλεϊ.
- 1968 ο αρχηγός της αστυνομίας της Σαγκάης, Nguyen Ngoc Loan, εκτελεί εν ψυχρώ με το πιστόλι του έναν Βιετκόνγκ. Η εκτέλεση μαγνητοσκοπείται και φωτογραφίζεται και ξεσηκώνει την κοινή γνώμη εναντίον του πολέμου στο Βιετνάμ.
- 1978 ο Πολωνός σκηνοθέτης Ρομάν Πολάνσκι φυγοδικεί και πάει στη Γαλλία αφού παραδέχεται ενώπιον δικαστηρίου ότι, είχε σεξουαλικές σχέσεις με ένα 13χρονο κορίτσι.
- 1979 η καταδικασμένη για ληστείες τραπεζών Πάτι Χιρστ βγαίνει από τη φυλακή μετά τη μείωση της ποινής της από τον Αμερικανό Πρόεδρο Τζίμι Κάρτερ. Η Χιρστ είχε απαχθεί και στη συνέχεια είχε εισχωρήσει στη συμμορία των απαγωγέων της ακολουθώντας τους στις εγκληματικές τους πράξεις.
- 1979 ο Αγιατολάχ Χομεϊνί φτάνει στην Τεχεράνη του Ιράν από το Παρίσι μετά από εξορία δεκαπέντε χρόνων.
- 1982 Σενεγάλη και Γκάμπια σχηματίζουν μια συνομοσπονδία γνωστή ως Σενεγκάμπια.
- 1987 ο Πάτρικ Σιόμπεργκ καταρρίπτει το παγκόσμιο ρεκόρ στο ύψος με 2.41 στο διεθνές μήτινγκ κλειστού στίβου στη μνήμη του Χρήστου Μάντικα στο ΣΕΦ μπροστά σε 15.000 θεατές, που τον παροτρύνουν να δοκιμάσει και ψηλότερα. Ο Σουηδός κρατάει δυνάμεις για το επόμενο μήτινγκ στη Στοκχόλμη, που θα πηδήξει 2.42 στις 30/6/87.
- 1988 υπογράφεται η "Συμφωνία του Νταβός" μεταξύ των πρωθυπουργών Ελλάδας και Τουρκίας, Ανδρέα Παπανδρέου και Τουργκούτ Οζάλ.
- 1992 ο Αμερικανός Πρόεδρος Τζορτζ Μπους και ο Ρώσος ομόλογός του Μπόρις Γιέλτσιν υπογράφουν τη Διακήρυξη του Καμπ Ντέιβιντ, με την οποία μπαίνει και επίσημα τέλος στον Ψυχρό Πόλεμο.
- 1995 στην Ολλανδία, υπερχειλισμένοι ποταμοί στο νότιο τμήμα της χώρας αναγκάζουν 250.000 Ολλανδούς να εγκαταλείψουν τις εστίες τους. Πρόκειται για τη μεγαλύτερη επιχείρηση εκκένωσης πληθυσμού στην Ολλανδία τα τελευταία 40 χρόνια.
- 1996 η Visa και η MasterCard ανακοινώνουν τη συμφωνία των τεχνικών προδιαγραφών για τη διαβίβαση πληροφοριών των πιστωτικών καρτών μέσω Internet.
- 1996 ο Γκάρι Κασπάροβ κερδίζει στο σκάκι τον ηλεκτρονικό υπολογιστή Deep Blue με 4-2.
- 1996 η κρίση στα Ίμια κορυφώνεται. Στις 4.49 π.μ. ένα ελληνικό ελικόπτερο, που προσπαθεί να εξακριβώσει την παρουσία ή όχι Τούρκων στρατιωτών στη βραχονησίδα Ακρογιαλιά, συντρίβεται κάτω από αδιευκρίνιστες συνθήκες. Από τις 6 το πρωί, η ελληνική σημαία δεν κυματίζει στη βραχονησίδα, ενώ με εντολή του πρωθυπουργού, Κώστα Σημίτη, αποσύρονται οι ελληνικές δυνάμεις.
- 1998 ο "υπό διάλυσιν" Άρης του Χρήστου Μαγκότσιου, παίζοντας με 6 παίκτες κερδίζει την ΑΕΚ του Γιάννη Ιωαννίδη στον τελικό του Φάιναλ Φορ του Κυπέλλου Ελλάδος με 71-68. Ο Παναγιώτης Λιαδέλης ανακηρύσσεται πολυτιμότερος παίκτης της διοργάνωσης. Ο Μάριο Μπόνι, που παίζει απλήρωτος χαρίζει τα οφειλόμενα στην ομάδα και φεύγει για την Ιταλία.
- 1999 ο Διεθνής Ναυτιλιακός Οργανισμός (IMO) καταργεί τα σήματα μορς, και εισάγει στην παγκόσμια ναυσιπλοΐα το ψηφιακό Παγκόσμιο Σύστημα Κινδύνου και Ασφάλειας (GMDSS).
- 2002 Πεθαίνει η Γερμανίδα ηθοποιός, τραγουδίστρια και συγγραφέας Χίλντεγκαρντ Κνεφ σε ηλικία 76 ετών στο Βερολίνο. Πρόκειται για μία από τις σημαντικότερες ηθοποιούς της μεταπολεμικής Γερμανίας.
- 2002 Σύσσωμος ο πολιτικός κόσμος της χώρας καταδικάζει με τον πλέον κατηγορηματικό τρόπο την αήθη επίθεση κατά του Προέδρου της Δημοκρατίας Κωστή Στεφανόπουλου. Οι εκπρόσωποι των κομμάτων εκφράζουν την αποστροφή τους για τους απαράδεκτους υπαινιγμούς, που έφεραν την οικογένεια του Προέδρου να έχει νοικιάσει χώρο σε ιδιοκτήτη παράνομων ηλεκτρονικών παιχνιδιών. Ο πρωθυπουργός Κώστας Σημίτης δηλώνει ότι, η "η επιδίωξή τους να αποσταθεροποιήσουν τους θεσμούς δεν θα πετύχει".
- 2003 εκρήγνυται πάνω από το Τέξας κατά τη διάρκεια της επιστροφής του στη Γη το διαστημικό λεωφορείο Κολούμπια στοιχίζοντας τη ζωή στο επταμελές πλήρωμά του ανάμεσα τους και ο πρώτος Ισραηλινός κοσμοναύτης. Επρόκειτο για το τελευταίο προγραμματισμένο από τη NASA ταξίδι του Κολούμπια.
- 2004 εκατό νεκροί και περισσότεροι από 240 τραυματίες είναι ο τραγικός απολογισμός από δύο βομβιστικές επιθέσεις αυτοκτονίας που σημειώνονται στα γραφεία δύο κουρδικών κομμάτων, του "Κουρδικού Δημοκρατικού Κόμματος" και της "Πατριωτικής Ένωσης του Κουρδιστάν", στην πόλη Αρμπίλ του βορείου Ιράκ.
- 2004 στους 244 ανέρχεται ο αριθμός των νεκρών προσκυνητών οι οποίοι ποδοπατούνται μέχρι θανάτου κατά τη διάρκεια τελετουργικού, με το οποίο ολοκληρώνεται το ετήσιο προσκύνημα των πιστών στη Μέκκα. Ο αριθμός των τραυματιών ξεπερνά τους διακόσιους.
Γεννήσεις
- 1901 - Κλαρκ Γκέιμπλ, Αμερικανός ηθοποιός
Θάνατοι
- 1851 - Μαίρη Σέλεϊ, Αγγλίδα συγγραφέας
Αργίες και εορτές
Βλέπε Επίσης:
- 1 Ιανουαρίου - 1 Μαρτίου
Κατηγορία:Ημέρες του έτους
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Aegopodium
De Aegopodium is een geslacht van planten in de schermbloemenfamilie.
Kenmerken
Alle bladen, ook de onderste, zijn 1-4 voudig geveerd. De blaadjes van de eerste orde zijn duidelijk gesteeld.
Taxonomie
In België en Nederland komt alleen het Zevenblad (<
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Sjabloon:Uitgelicht 2 december
Protestliederen komen oorspronkelijk voort uit folkmuziek. Muzikanten beklaagden zich daarin over maatschappelijke of politieke problemen, zoals de Britse overheersing in Ierland of een bepaalde oorlog. In de jaren '60 maakten hippies ook veel gebruik van protestsongs in hun rockmuziek. Zij zetten hiermee een trend in, waardoor er heden ten dage, vooral in de hiphop- en punkrock-scene, nog altijd veel muzikale protesten worden uitgevoerd. (
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Willem Hendrik Campagne
Willem Hendrik Campagne (°Paramaribo, 24 mei 1891 - † 25 juni 1973) was een Surinaams onderwijzer en cultuurkenner. Zijn moeder was een Creoolse en zijn vader een Indiaan van het dorp Paramaribo, 24 mei 1891 - † 25 juni 1973) was een Surinaams onderwijzer en cultuurkenner. Zijn moeder was een Creoolse en zijn vader een Indiaan van het dorp Paramaribo, 24 mei 1891 - † 25 juni 1973) was een Surinaams onderwijzer en cultuurkenner. Zijn moeder was een Creoolse en zijn vader een Indiaan van het dorp 990 – June 4, 1039) was de zoon van Hendrik van Speyer en Adelheid van Elzas. In 1024 werd hij gekozen tot koning en in 1027 gekroond tot keizer van het Heilige Roomse Rijk, waarmee hij de eerste Salische Keizer werd.
Koenraad werd opgevoed door de bisschop van Worms
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17de eeuwse
Decennia - Eeuwen - 16e eeuw - 17e eeuw - 18e eeuw
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Belangrijke gebeurtenissen:
- Tachtigjarige Oorlog
- Opkomst en bloeitijd van de Vereenigde Oostindische Compagnie (VOC)
- De vier
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VSO (bedrijf)
Een Vennootschap met Sociaal Oogmerk (VSO) is een vennootschap naar Belgisch recht die niet tot doel heeft winst te maken, maar eerder een sociaal doel heeft.
De VSO is geen aparte vennootschapsvorm. BVBA's, NV's, CV's, ... kunnen allemaal VSO's zijn. Hiervoor moeten ze aan bepaalde eisen voldoen.
De vennootschapvorm die het meest geschikt is om als VSO te voeren, is de
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