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Stanislaw Wyspianski
Stanisław Wyspiański ( - 15. Januar 1869 in Krakau; † 28. November 1907 in Krakau) war ein polnischer Künstler und Angehöriger der Bewegung „Junges Polen“.
Während eines Studienaufenthaltes in Paris wurde er durch die Richtung der Art Nouveau beeinflusst, aber auch durch die Begegnung mit Künstlern aus dem Kreis um Paul Gauguin. Ebenso wurde er wahrscheinlich über Stanisław Przybyszewski mit der Malerei des Norwegers Edvard Munch bekannt gemacht.
Wyspiański war als Maler und Zeichner tätig und entwarf Ornamente, Bühnendekorationen und Glasfenster. Zu letzteren zählen beispielsweise die Fenster der Franziskanerkirche in Krakau. Darüber hinaus verfasste er mehrere Theaterstücke, in denen er Themen aus Mythologie und Sagen, aber auch aus der polnischen Geschichte verarbeitete. Sein wohl bekanntestes Stück ist "Wesele" (Hochzeit) von 1901. Dieses basierte auf der im Jahr zuvor tatsächlich stattgefundenen Hochzeit seines Freundes Lucjan Rydel mit einer Bauerntochter aus einem Dorf bei Krakau und brachte bei seiner Uraufführung einen Skandal mit sich. 1973 wurde "Wesele" von Andrzej Wajda verfilmt.
Die Werke Wyspiańskis sind heute in vielen polnischen Museen zu finden, unter anderem im Wyspiansky-Museum in Krakau.
Weblinks
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- [http://www.muzeum.krakow.pl/prawe/oddzial-05.htm Muzeum Stanisława Wyspiańskiego in Krakau]
- [http://www.malarze.walhalla.pl/galeria.php5?art=39 Stanisław Wyspiański - Art gallery]
Wyspianski, Stanislaw
Wyspianski, Stanislaw
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Wyspianski
Wyspianski
15. JanuarDer 15. Januar (in Österreich: 15. Jänner) ist der 15. Tag des Gregorianischen Kalenders - somit verbleiben noch 350 (in Schaltjahren 351) Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1552 - Unterzeichnung des Vertrags von Chambord.
- 1759 - Das Britische Museum in London wird eröffnet.
- 1835 - Die Bundesversammlung in Frankfurt (Main) verbietet Handwerksgesellen, sich zu organisieren.
- 1918 - Die russische Rote Armee wird gegründet.
- 1919 - In Berlin werden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von Reichswehrsoldaten ermordet.
- 1923 - Litauische Freischärler marschieren in das franz. besetzte Memelland ein.
- 1943 - Das größte Bürogebäude der Welt, das Pentagon, wird in Arlington (Virginia) eingeweiht.
- 1961 - Guinea. Sékou Touré wird neuer Staatspräsident.
- 1965 - Burundi. Regierungschef Pierre Ngendendumwe wird ermordet.
- 1970 - Kapitulation der Republik Biafra.
- 1971 - Der Assuan-Staudamm wird in Ägypten eingeweiht.
- 1972 - Margarethe II. wird zur Königin von Dänemark proklamiert.
- 1983 - Das Zündwarenmonopol des schwedischen Konzerns Svenska Tändsticks AB endet nach 53 Jahren.
- 1985 - Brasilien. Erste demokratisch durchgeführte Wahlen finden statt.
- 1985 - Der 298 Meter hohe Sendemast des Westdeutschen Rundfunks auf dem Bielstein im Teutoburger Wald stürzt um, nachdem durch starke Vereisung eine Pardune zerrissen ist.
- 1990 - Deutschland. Mehrere Tausend Demonstranten stürmen die ehemalige Zentrale des Staatssicherheitsdienstes und verwüsten diese.
- 1992 - Slowenien und Deutschland nehmen diplomatische Beziehungen auf.
- 1992 - Slowenien wird von den Ländern der EG anerkannt
- 1993 - Slowenien wird Mitglied im IMF (Internationaler Währungsfonds) und der Weltbank
- 1993 - Die italienische Polizei verhaftet in Palermo den Mafia- Boss Salvatore Roma.
- 1996 - Griechenland. Ministerpräsident Andreas Papandreou tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück.
- 1997 - Andorra wird in die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgenommen.
- 1999 - Die Zentralbank Brasiliens gibt den Wechselkurs des "Real" frei.
- 2000 - Kabul, Afghanistan. Die Taliban erkennen Tschetschenien als unabhängige Republik an.
- 2001 - Grenzgefechte zwischen Myanmar und Bangladesch.
- 2001 - Die englischsprachige Wikipedia wurde gegründet.
- 2002 - Kanada. Premierminister Jean Chrétien bildet das Kabinett um. 10 Ministerposten werden neu besetzt.
- 2003 - Ecuador. Lucio Gutiérrez Borbúa wird Staatspräsident
- 2004 - T-Mobile Deutschland schaltet sein UMTS-Netz für alle Kunden frei.
- 2005 - Mahmud Abbas wird als Nachfolger des verstorbenen Jassir Arafat als palästinensischer Präsident vereidigt.
Kultur
- 1895 - Uraufführung der Petersburger Schwanensee-Inszenierung des Kaiserlichen russischen Balletts.
- 1958 - Uraufführung der Oper Vanessa von Samuel Barber an der Metropolitan Opera in New York.
Wissenschaft
- 1915 - Die Erstausgabe der Proceedings of the National Academy of Sciences erscheint
Katastrophen
- 1905 - Bei einer durch einen Felsabsturz des Ramnefjell in den Lovatn-See verursachten, 40 m hohen Flutwelle sterben 63 Einwohner der Dörfer Bodal und Nesdal in Norwegen
- 1934 - Erdbeben der Stärke 8,1 in Nepal und Indien, ca. 10.700 Tote
- 1944 - Erdbeben der Stärke 7,8 in San Juan, Argentinien, rund 5.000 Tote
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1972 - Joe Frazier gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Terry Daniels im Rivergate Auditorium, New Orleans, USA, durch technischen KO
Geboren
- 1342 - Philipp der Kühne, Herzog von Burgund
- 1432 - Alfons V., König von Portugal
- 1449 - Katherina, Markgräfin von Baden
- 1481 - Baldassare Peruzzi, italienischer Architekt und Maler
- 1512 - Robert IV. von der Mark, Herzog von Bouillon, Herr von Sedan
- 1591 - Alexandre de Rhodes, französischer Jesuit und Missionar
- 1592 - Schah Jahan, indischer Kaiser und Erbauer das Taj Mahal
- 1622 - Molière, französischer Dramatiker
- 1714 - Sidonia Hedwig Zäunemann, deutsche Dichterin
- 1730 - Louis Dutens, französischer Schriftsteller
- 1773 - Antoine-Léonard de Chézy, französischer Orientalist und Mitbegründer der Indologie
- 1777 - Karoline Jagemann von Heygendorff, deutsche Sängerin, Schauspielerin, gest. 1848
- 1785 - William Prout, britischer Mediziner und Chemiker
- 1789 - Joseph Ignatz Peter, Teilnehmer an der Badischen Revolution 1848/49
- 1791 - Franz Grillparzer, österreichischer Schriftsteller
- 1793 - Ferdinand Georg Waldmüller, Maler und Kunstschriftsteller
- 1795 - Alexander Gribojedow, russischer Diplomat und Dichter
- 1795 - Willem de Clercq, niederländischer Schriftsteller
- 1805 - Louise Bertin, französische Komponistin, gest. 1877
- 1807 - Hermann Burmeister, Naturforscher und Leiter des Naturhistorischen Museums von Buenos Aires
- 1809 - Pierre Joseph Proudhon, französischer Ökonom, Soziologe und Anarchist
- 1814 - Ludwig Schläfli, Schweizer Mathematiker
- 1833 - Louis Paulsen, Schachspieler
- 1837 - Willy Seidel, deutscher Schriftsteller
- 1840 - Eduard Locher, Schweizer Ingenieur, Erfinder und freier Unternehmer
- 1841 - Frederick Arthur Stanley, 16. Earl of Derby,
- 1842 - Josef Breuer, Wiener Arzt, Physiologe und Philosoph
- 1848 - Raphael von Koeber, deutsch-russischer Philosoph und Musiker
- 1850 - Mihai Eminescu, rumänischer Dichter
- 1851 - Jan Blockx, belgischer Komponist
- 1858 - Giovanni Segantini, Vertreter der Malerei-Epoche des Symbolismus
- 1858 - Simon Breu, deutscher Komponist, Musikpädagoge
- 1863 - Wilhelm Marx, Reichskanzler der Weimarer Republik
- 1866 - Lars Olof Jonathan Söderblom, evangelischer Theologe und Erzbischof von Uppsala
- 1866 - Nathan Söderblom, Schwedischer protestantischer Theologe und Friedensnobelpreisträger
- 1868 - Otto von Lossow, deutscher General
- 1869 - Stanisław Wyspiański, Polnischer Dramatiker, Poet, Maler und Architekt.
- 1872 - Arsen Borissowitsch Kozojew, sowjetischer Schriftsteller
- 1873 - Max Adler, österreichischer Soziologe
- 1875 - Thomas Burke, Teilnehmer der ersten olympischen Sommerspiele 1896 in Athen
- 1879 - Benedikt Kreutz, zweiter Präsident des Deutschen Caritasverbandes (DCV)
- 1882 - Margaret von Connaught, Kronprinzessin von Schweden
- 1884 - Erwin Jacobi, deutscher Staats- und Kirchenrechtler
- 1885 - Lorenz Böhler, österreichischer Chirurg
- 1886 - Harry Kuneman, niederländischer Fußballspieler
- 1887 - Willy Seidel, deutscher Schriftsteller
- 1889 - Walter Serner, Essayist, Schriftsteller und Dadaist
- 1891 - Ossip Emiljewitsch Mandelstam, russischer Dichter
- 1892 - Frank Hutchens, neuseeländischer Komponist
- 1895 - Artturi Ilmari Virtanen, finnischer Biochemiker und Nobelpreisträger
- 1897 - Xu Zhimo, chinesischer Dichter
- 1898 - Martha Saalfeld, deutsche Lyrikerin
- 1899 - Paul Spaak, belgischer Politiker und Regierungschef
- 1900 - William Heinesen, Dichter der Färöer
- 1901 - Guido Schmidt,
- 1902 - Nâzım Hikmet, türkischer Dichter und Dramatiker
- 1902 - Saud ibn Abd al-Aziz, König von Saudi-Arabien
- 1904 - Ludwig Freund, tschechischer Politiker und Publizist
- 1906 - Alfred Maleta, österreichischer Politiker, Nationalratspräsident
- 1906 - Aristoteles Onassis, griechischer Reeder
- 1907 - Janusz Kusocinski, polnischer Leichtathlet
- 1908 - Edward Teller, US-amerikanischer Physiker
- 1909 - Gene Krupa, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 1912 - Ernest Chandrall, US-amerikanischer Chemiker
- 1912 - Michel Debré, französischer Politiker
- 1913 - Alexander Iwanowitsch Marinesko, U-Boot-Kommandant der S-13 im 2. Weltkrieg
- 1913 - Lloyd Bridges, US-amerikanischer Schauspieler
- 1914 - Etty Hillesum, niederländische Schriftstellerin
- 1914 - Hugh Trevor-Roper, britischer Historiker
- 1914 - René Le Bègue, französischer Autorennfahrer
- 1916 - Christel Peters, deutsche Fernseh- und Theaterschauspielerin
- 1918 - David George Kendall, Autorität der Angewandten Wahrscheinlichkeit und der Datenanalyse
- 1918 - Edouard Gagnon, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1918 - Gamal Abdel Nasser, ägyptischer Staatsmann und Staatspräsident
- 1919 - Heinz Bethge, deutscher Physiker
- 1919 - Maurice Herzog, französischer Bergsteiger und Politiker
- 1920 - Bob Davies, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1920 - Gertrude Pritzi, österreichische Tischtennisspielerin
- 1920 - John Joseph O'Connor, Erzbischof von New York und Kardinal
- 1920 - Melvin Lasky, US-amerikanischer Publizist
- 1922 - Franz Fühmann, deutscher Schriftsteller
- 1922 - Paul Casimir Marcinkus, Erzbischof emeritus und ehem. Präsident der Vatikanbank
- 1924 - Georg Ratzinger (Kirchenmusiker), deutscher katholischer Geistlicher und Kirchenmusiker
- 1925 - Ernst Benda, deutscher Jurist, Politiker und Bundesminister
- 1926 - Abdus Samad Azad, Politiker in Bangladesh
- 1926 - Guido Baumann, Schweizer Journalist und TV-Moderator
- 1926 - Maria Schell, österreichische Schauspielerin
- 1929 - Martin Luther King, US-amerikanischer Theologe, Bürgerrechtler und Friedensnobelpreisträger
- 1930 - Michel Chapuis, französischer Organist
- 1930 - Earl Hooker, US-amerikanischer Bluesmusiker
- 1930 - John Unnerud, norwegischer Rallyefahrer
- 1935 - Robert Silverberg, Autor
- 1941 - Captain Beefheart, US-amerikanischer experimenteller Rock- und Bluesmusiker
- 1941 - Henry van Lyck, deutscher Schauspieler
- 1945 - Alis Koekkoek, niederländischer Politiker
- 1945 - Christian Anders, deutscher Schlagersänger
- 1947 - Michael Schanze, deutscher Sänger, Buchautor und Fernsehmoderator
- 1948 - Ronald Wayne Van Zant, US-amerikanischer Musiker
- 1949 - Götz Kauffmann, österreichischer Schauspieler, Kabarettist und Buchautor
- 1951 - Christoph Eymann, Schweizer Politiker
- 1953 - Alexander Villinger, deutscher Komponist und Musiker
- 1956 - Hee Wan Lee, Trainer der Deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen
- 1958 - Boris Tadic, serbischer Politiker und Staatspräsident
- 1962 - Richard Seeber, österreichischer Politiker und Mitglied des EU-Parlaments
- 1963 - Bruce Schneier, Mathematiker und Kryptologe
- 1963 - Rick Nasheim, kanadischer Eishockeyspieler
- 1965 - Adam Jones, Gitarrist der progressiven Rockband Tool
- 1965 - Markus Ferber, deutscher Politiker
- 1965 - Maurizio Fondriest, italienischer Radrennfahrer
- 1969 - Meret Becker, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 1969 - Wita Pawlysch, ukrainische Leichtathletin
- 1975 - Mary Pierce, französische Tennisspielerin
- 1978 - Katrin Molkentin, deutsche Politikerin
- 1979 - Michael Neumayer, deutscher Skispringer
- 1984 - Julia Palmer-Stoll, deutsche Schauspielerin
- 1985 - René Adler, deutscher Fußballspieler
Gestorben
- 1575 - Barbara Uthmann, deutsche Unternehmerin
- 1623 - Paolo Sarpi, italienischer Ordensmann und Historiker
- 1775 - Giovanni Battista Sammartini, italienischer Komponist
- 1781 - Maria Anna von Spanien, Prinzessin von Spanien und Königin von Portugal
- 1784 - Jobst Anton von Hinüber, deutscher Jurist, Postmeister und Klosteramtspächter
- 1789 - Johann Baptist Wenzel Bergl, tschechisch-österreichischer Maler
- 1793 - Johann Matthias Menninger, österreichischer Schauspieler
- 1815 - Emma Hamilton, englische Mätresse des Admirals Horatio Nelson
- 1889 - Melchior Josef Martin Knüsel, Schweizer Politiker, Bundesrat
- 1898 - Antoine François Marmontel, französischer Komponist
- 1909 - Arnold Janssen, deutscher Missionar und der Gründer der Steyler Missionare
- 1909 - Ernst von Wildenbruch, deutscher Schriftsteller und Diplomat
- 1909 - Robert Zünd, Schweizer Maler
- 1912 - Henry du Pré Labouchère, britischer Politiker
- 1915 - George Nares, britischer Admiral und Polarforscher
- 1919 - Jérôme Eugène Coggia, französischer Astronom
- 1919 - Karl Liebknecht, sozialistischer deutscher Politiker
- 1919 - Rosa Luxemburg, Vertreterin der internationalen Arbeiterbewegung
- 1927 - David Janowski, polnischer Schachspieler
- 1928 - Ferdinand Mülhens, deutscher Gutsbesitzer und Unternehmer
- 1931 - Leonhard Schrickel, deutscher Schriftsteller
- 1932 - Georg Michael Kerschensteiner, deutscher Pädagoge, Reichstagsabgeordneter
- 1934 - Hermann Bahr, deutscher Schriftsteller, Dramatiker sowie Theater- und Literaturkritiker
- 1937 - Josef Steinbach, österreichischer Gewichtheber
- 1943 - Friedrich Seetzen, Konsistorialpräsident der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens
- 1948 - Henri-Alexandre Deslandres, französischer Astronom
- 1950 - Henry Hartley Arnold, US-amerikanischer General
- 1951 - Fritz Balogh, deutscher Fußballspieler
- 1954 - Hermann Höpker-Aschoff, deutscher Politiker, MdB und Verfassungsgerichtspräsident
- 1955 - Johannes Baader, deutscher Architekt, Schriftsteller, Dadaist und Aktionskünstler
- 1955 - Yves Tanguy, französischer Maler des Surrealismus
- 1964 - Jack Teagarden, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1976 - Nina Wladimirowna Makarowa, russische Komponistin
- 1977 - Hans Alser, schwedischer Tischtennisspieler
- 1977 - Hermann Schwann, deutscher Politiker und MdB
- 1979 - Charles William Morris, US-amerikanischer Semiotiker und Linguist
- 1982 - Rudolf Thaut, Baptistenpastor, Präsident der Europäisch-Baptistischen Föderation
- 1983 - Ernst Erich Noth, US-amerikanischer Literaturwissenschaftler und Schriftsteller
- 1986 - Bruno Liebrucks, deutscher Philosoph
- 1988 - Seán Mac Bride, irischer Politiker
- 1989 - Ernst Neger, deutscher Dachdecker und Fastnachtssänger
- 1990 - Gordon Jackson, britischer Schauspieler
- 1993 - Sammy Cahn, US-amerikanischer Liedtexter
- 1994 - Harry Nilsson, US-amerikanischer Sänger
- 1997 - Helenio Herrera, argentinischer Fußballtrainer
- 1998 - Gulzarilal Nanda, indischer Politiker
- 2000 - Alain Poiré, französischer Filmproduzent
- 2003 - Milan Machovec, tschechischer Philosoph
- 2005 - Dan Lee, Macher des Kinofilms "Findet Nemo"
- 2005 - Ruth Warrick, US-amerikanische Schauspielerin
- 2005 - Victoria de los Angeles, spanische Sopranistin
- 2005 - Walter Ernsting, deutscher SF-Autor
- 2005 - Werner Lesser, deutscher Skispringer
Feier- und Gedenktage
- Namenstage: Arnold, Gabriel, Habakuk, Maurus, Kuno
- Paulustag
Siehe auch
:14. Januar - 16. Januar
:15. Dezember - 15. Februar
:Historische Jahrestage - Zeitskala
:Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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ja:1月15日
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simple:January 15
Krakau
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Krakau (polnisch Kraków []) ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Kleinpolen und liegt an der oberen Weichsel im südlichen Polen – rund 250 km südlich der Landeshauptstadt Warschau. Sie ist Industrie-, Wissenschafts- und Kulturzentrum des südlichen Landesteils, der von Landwirtschaft und Weinbau geprägt ist. Eine Vielzahl an Bauwerken der Gotik, der Renaissance, des Barock und späterer Epochen prägt das Bild der alten Stadt.
Geschichte
Die Geschichte Krakaus beginnt vor der Gründung des polnischen Staates als Hauptstadt des vistulischen Stammes.
10. Jahrhundert
Nach dem Gründungsmythos der Stadt errichtete Stammesfürst Krak die Stadt auf dem Wawelhügel über einer Drachenhöhle, nachdem er den dort hausenden Drachen getötet hat. Aus dieser Zeit stammen zwei Grabhügel, in denen nach der Überlieferung Krak und seine Tochter Wanda ihre letzte Ruhestätte gefunden haben sollen.
Die ersten Überlieferungen beziehen sich auf Slawen, die sich am Weichselufer ansiedelten. Im 9. Jahrhundert gehörte Krakau wahrscheinlich zeitweise zum Großmährischen Reich. Im Jahre 966 wurde Krakau von dem arabisch-jüdischen Kaufmann Ibrahim ibn Jakub zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Um das Jahr 990 wurde Krakau von Mieszko I. erobert und kam damit unter die Herrschaft der polnischen Piasten.
Ende des 10. Jahrhunderts war Krakau bereits ein bedeutender Handelsplatz und wurde im Jahre 1000 von Boleslaw I. dem Tapferen (Bolesław I Chrobry) zum Bischofssitz gemacht. Die ersten steinernen Gebäude wurden errichtet (eine Burg auf dem Wawelhügel und diverse romanische Sakralbauten).
- 1038 verlegte Kazimierz der Erneuerer die Hauptstadt Polens von Gnesen nach Krakau.
- 1079 erschlug König Boleslaw II. der Kühne (Bolesław II Śmiały) in der Michaeliskirche den Erzbischof Stanislaus. Stanislaus wurde zu einem der ersten Schutzpatrone Polens.
- Von 1138 bis 1320 waren die Krakauer Fürsten im Rahmen der Senioratsverfassung den übrigen polnischen Teilfürsten übergeordnet.
- Im 13. Jahrhundert wurde es von tatarischen Plünderern verwüstet. Besonders verheerend war der erste Anstrum der Tataren im Jahr 1241, den nur die Wawelburg und der Stadtteil Okół überstanden haben.
- 1257 wurde Krakau nach Magdeburger Stadtrecht von Bolesław dem Schüchternen neugegründet und in der heute noch in der Altstadt zu sehenden Weise wieder aufgebaut. In dieser Zeit wurden die Marktplätze und das schachbrettartige Straßennetz der Altstadt geformt, in das ältere Fragmente, wie die Marienkriche oder die Grodzka-Strasse, eingebettet wurden.
- 1320 wurde in der Wawelkatedrale zum ersten Mal seit der Teilung im Jahre 1138 wieder ein polnischer König gekrönt, Władysław Ellenlang. Krakau blieb Krönungs- und Begräbnisstätte der polnischen Könige bis 1734.
- Seit 1150 existierte eine Lateinschule unter der Direktion des Krakauer Erzbistums, und Kasimir III. der Große (Kazimierz III Wielki) gründete 1364 die Krakauer Universität (die spätere Jagiellonen-Universität), die nach der Universität Prag die zweitälteste in Mitteleuropa ist.
- Kazimierz der Große gründete zwei Vorstädte von Krakau Kazimierz (1335) und Kleparz (1366)
- Die Stadtregierung Krakaus untersteht jahrhundertelang dem Krakauer Erzbischof als Fürstbistum.
- Während der Herrschaft von Wladyslaw II. Jagiello (Władysław II Jagiełło) wurde Krakau ein Mitglied der Hanse, verließ diese aber 1478 wieder.
16. Jahrhundert
- Nach der polnisch-litauischen Union 1385 entwickelte sich Krakau als Hauptstadt einer der größten europäischen Kontinentalmächte ökonomisch, kulturell, wissenschaftlich und urbanistisch.
- 1385–1572: Unter der Herrschaft der Jagiellonen, die unter anderem auch familiäre Beziehungen mit Habsburg unterhielten, wuchs Krakau weiter und wurde unter Sigismund I. dem Alten (Zygmunt I Stary) und Sigismund II. August (Zygmunt II August) zum Machtzentrum Polen-Litauens (siehe auch Geschichte Polens). Zu dieser Zeit zählte Krakau ca. 30.000 Einwohner. Aus dieser kulturellen Blütezeit der Stadt ist noch heute eine Vielzahl von Baudenkmälern und Kunstschätzen der Renaissance erhalten. Insbesondere der Schloßkomplex auf dem Wawelhügel und die befestigte Altstadt - Barbakane, Tuchhallen etc.
- 1475 warb der bayerische Herzog Georg der Reiche von Bayern um die Hand von Hedwig Jagiellonica (Jadwiga Jagiellonka), der Tochter von König Kasimir IV. Jagiellonicus (Kazimierz IV Jagiellończyk). Nach einer zweimonatigen Reise fand in Landshut die Landshuter Fürstenhochzeit statt.
- 1488 gründete der Humanist Conrad Celtes die Sodalitas Litterarum Vistulana, eine Gelehrtengesellschaft nach Vorbild der Römischen Akademie.
- 1489 beendete Veit Stoß (poln. Wit Stwosz) aus Nürnberg die Arbeit am Hochaltar der Krakauer Marienkirche.
- Vor 1500 richtete Johann Haller die erste Druckerpresse in Krakau ein.
- Veit Stoß fertigt den Marmorsarkophag für Kasimir IV. Jagiellonicus.
16. Jahrhundert von Krakau]]
Nikolaus Kopernikus studierte in Krakau.
1505 sind im Balthasar-Beheim-Kodex die Statuten der deutschsprachigen Bürger-Gilden beschrieben.
1520 veranlasst Johann Beheim die Herstellung der heute noch größten polnischen Kirchenglocke, der Sigismund-Glocke.
Im gleichen Zeitraum ist Hans Dürer, der jüngere Bruder des Albrecht Dürer, Hofmaler bei Sigismund I. dem Alten.
Hans von Kulmbach fertigt den Altar der Johanniskirche.
Mitte des 16. Jh. wurde begonnen, die deutschsprachige Stadtregierung durch eine polnische zu ersetzen.
1572 stirbt der letzte Jagiellonenkönig, Sigismund II. August (Zygmunt II August).
1596 verlegt der polnische und zeitweise schwedische König sowie zeitweise Zar von Russland Sigismund III. Vasa (Zygmunt III Waza) die Residenz nach Warschau, das bis 1526 (dem Jahr des Erlöschens des masowischen Piastenhauses) Hauptstadt des Herzogtums Masowien war und danach an die polnische Krone zurückfiel. Sigismund bevorzugte die Nähe Warschaus zu seinem schwedischen Erbkönigreich und zu seinen russischen Ambitionen.
Die Bedeutung Krakaus nimmt ab, beschleunigt durch die Plünderung während der schwedischen Invasion und durch die Pest, die 20.000 Opfer fordert.
Im Zuge der Polnischen Teilungen wird Krakau 1815 als Republik Krakau zunächst ein Satellitenstaat Österreich-Ungarns, später annektiert und 1846 Galizien zugeschlagen. Unter der relativ liberalen Herrschaft Österreichs entwickelte sich Krakau erneut zum Zentrum polnischer Kunst und Kultur. In diese Zeit fiel das Wirken von Jan Matejko, Stanisław Wyspiański, Jan Kasprowicz, Stanisław Przybyszewski, Juliusz Kossak und Wojciech Kossak, Stanisław Ignacy Witkiewicz und Leon Chwistek. Krakau wurde das Zentrum der neoromantischen Bewegung Junges Polen sowie des polnischen Modernismus.
In Krakau und Warschau etablierten sich nationale Befreiungsbewegungen.
Siehe auch Geschichte von Galizien.
20. Jahrhundert
Im Ersten Weltkrieg kämpften Krakauer Truppen innerhalb der Mittelmächte, also an der Seite Österreich-Ungarns und des Deutschen Reiches. Nach dem Ersten Weltkrieg ging Krakau im neuen polnischen Staat auf.
Im September 1939 wurde Krakau von der deutschen Wehrmacht besetzt und zur Hauptstadt der deutschen Besatzungsregierung gemacht. Unter Gouverneur Hans Frank wurden die Konzentrationslager Plaszów und Auschwitz in unmittelbarer Nähe errichtet. Obwohl die Besatzer einige Schäden anrichteten, blieb Krakau von Bombardements und großen Zerstörungen weitgehend verschont.
Nach dem Zweiten Weltkrieg unterdrückten die polnische kommunistische Regierung und die UdSSR die bürgerlichen und aristokratischen Strömungen der Krakauer. Aus ideologischen Überlegungen heraus wurden in unmittelbarer Nachbarschaft das damals weltgrößte Stahlwerk und die sozialistische Trabantenstadt Nowa Huta (deutsch: Neue Hütte) errichtet. Die Regierung erhoffte sich durch einen größeren Anteil an „sozialistischen Arbeitern" dem Einfluss der „kapitalistischen Intellektuellen" zu beseitigen. Nowa Huta wurde während der Samtenen Revolution zu einem Brennpunkt des sozialen und politischen Geschehens. Bis in die 90er Jahre hinein schädigten die Emissionen des Stahlwerks die historische Substanz der alten Stadt..
Jüngste Vergangenheit
- 1978 wird Krakau UNESCO-Weltkulturerbe.
- Anfang der 1990er: Durch westliche Hilfe gelingt es, die schädlichen Immissionen des Stahlwerkes zu stoppen und den historischen Stadtkern vor weiteren Schäden durch Kohlebefeuerung mittels Installation elektrischer Heizsysteme zu schützen.
- 2001: Das größte Problem der Stadt ist neben der vor allem in Nowa Huta und der ganzen Region herrschenden hohen Arbeitslosigkeit der Verkehr im inneren Stadtring der modernen Stadt. Trotz knapper Finanzen gelingt es, wenn schon der Autobahnring nie komplett fertig wurde, wenigstens die Entlastungsbrücke für die Stadtteile auf der Südseite der Weichsel (Podgorze) fertigzustellen. Krakau positioniert sich nach wie vor als Wissenschafts- und Kulturstandort, es soll jedoch nicht verschwiegen werden, dass Pläne wie die Sonderwirtschaftszone „Technologiepark“ oder „Einkaufszentrum Hauptbahnhof“ wegen der anhaltenden wirtschaftlichen Probleme, oder der erwartete New-Economy-Aufschwung, ausblieben, oder in ihrer Realisierung erheblich zurückgeworfen wurden.
- 2002/2003: Mit Hilfe von EU-Geldern wurden diverse Verkehrsprojekte begonnen. Dazu gehören weitere Brücken im und um das Stadtgebiet, der Aus- und Neubau eines Ringstraßensystems, Entlastungsbrücken- und Tunnel für sehr stark frequentierte Kreuzungen und Verkehrskreisel.
Architektur
Da nach der Zerstörung durch die Tataren im Hochmittelalter keine wesentlichen Zerstörungen erfolgten und sich die Industrialisierung eher außerhalb abspielte, ist Krakau reich an Beispielen aller Epochen ab dem Hochmittelalter, vor allem Renaissance, aber auch Jugendstil und Neogotik sind zu finden (Collegium Novum). Bausünden wurden erfreulich wenige begangen, allerdings existiert eine bemerkenswerte Investitionsruine, das unvollendete Hochhaus Szkieletor. Seit dem Jahr 2002 werden viele Baulücken im Stadtgebiet durch angepasste Neubauten geschlossen.
Kulturelles Leben, Veranstaltungen
Die bekanntesten Theater
- das Alte Theater (Teatr Stary)
- das Slowacki-Theater
- die Oper
- die Operette
- Theater „Bagatela“
Bekannte Regisseure und Schauspieler Krakaus sind Andrzej Wajda und Jerzy Stuhr.
Kabarett
Krakau ist bekannt für seine alte Tradition des literarischen Kabaretts, die bis heute gepflegt wird. Bekannteste Kabarett-Theater sind Piwnica pod baranami und Jama Michalika. Ein neues, junges Kabarett ist Loch Camelot. Im Piwnica pod baranami hatte die legendäre Chansonsängerin Polens Ewa Demarczyk ihre ersten Auftritte. Sie ist dem Kabarettkeller bis heute eng verbunden.
Die wichtigsten Veranstaltungen
- Stündliches Trompetensignal vom Turm der Marienkirche (von einem Trompeter gespielt)
- Internationales Festival der Seemannslieder (Shanties) - (Februar)
- Internationales Festival des Alternativ- und Experimentaltheaters - Krakowskie Reminiscencje Teatralne - (März)
- Tage der Orgelmusik - (April)
- Internationales Festival der Kurzfilme - (Mai)
- Juvenalia - Studentenfestival - (Mai)
- Festival der Jüdischen Kultur - (Juni) - eine der Höhepunkte des Krakauer Kulturjahres
- Jazzfestival im „Pod Baranami“ - (Juli)
- Festival „Klassische Musik an historischen Orten“ - (August)
- Festival der Jazztrompeter - Miles Davis Memorial Night - (September)
- Festival „Genius Loci“ in Kazimierz - (Oktober)
- Wettbewerb der Krakauer Weihnachtskrippen - (Dezember)
Bildung
Krakau ist ein Bildungszentrum. Es gibt 12 Hochschulen mit ca. 10.000 Bediensteten und 51.000 Studenten.
Links zu Bildungseinrichtungen:
- [http://www.ae.krakow.pl/ Akademia Ekonomiczna]
- [http://www.uci.agh.edu.pl/ Akademia Górniczo-Hutnicza]
- [http://www.cyf-kr.edu.pl/KRAKOW/AM/ Akademia Muzyczna]
- [http://www.ar.krakow.pl/ Akademia Rolniczna]
- [http://www.cyf-kr.edu.pl/KRAKOW/UM/PWST/ Państwowa Wyższa Szkoła Teatralna]
- [http://www.pk.edu.pl/ Politechnika Krakowska]
- Jagiellonen-Universität [http://www.uj.edu.pl/ Uniwersytet Jagielloński]
- [http://www.wsp.krakow.pl/ Wyższa Szkoła Pedagogiczna]
- [http://www.wszib.krakow.pl/ Wyższa Szkoła Zarządzania i Bankowości]
- [http://www.v-lo.krakow.pl/ V Liceum Ogólnokształcące im. Augusta Witkowskiego] (Oberschule)
- [http://www.nowodworek.krakow.pl/ I Liceum Ogólnokształcące im. Nowodworskiego] (Oberschule)
- [http://www.xiii-lo.krakow.pl/ XIII Liceum Ogólnokształcące im. Bohaterów Westerplatte] (Oberschule)
Sehenswürdigkeiten
Krakau ist auch das Ziel vieler polnischer und internationaler Touristen. Die Stadt ist bei Besuchern auf Grund ihrer südlichen Atmosphäre sehr beliebt.
Jagiellonen-Universität
Jüdisches Viertel und Ghetto
Der Stadtteil Kazimierz (Kasimir) war einst eine selbständige Stadt. In Kasimir gab es früher einen hohen jüdischen Bevölkerungsanteil. Das ehemalige jüdische Viertel ist heute überwiegend saniert und zu einem Anziehungspunkt für Besucher geworden, jedoch wird es kaum mehr von Juden bewohnt. Nur noch etwa 150, vor allem ältere Juden sind derzeit noch ansässig, das jüdische Zentrum nimmt somit an, dass es bald keine Juden mehr in Kazimierz geben wird. Das ehemalige Ghetto (bzw. die Reste davon wie Teile der Mauer und die Ghetto-Apotheke) befindet sich dagegen südlich der Weichsel im Stadtteil Podgórze. In den Strassen des Ghettos wurden aufgrund der erhaltenen historischen Bausubstanz zahlreiche Aufnahmen für den Kinofilm Schindlers Liste gedreht.
Überblick
- über 100 Kirchen und Klöster
- 28 Museen mit den bedeutendsten Ausstellungsstücken aus ganz Polen
- jüdisches Viertel Kazimierz (Drehort für den Film „Schindlers Liste“)
- über 200 Kellerkneipen
- eine große Investitionsruine, das Hochhaus Szkieletor
Königlicher Weg
Der königliche Weg beginnt nördlich der Altstadt am Denkmal der Grunwaldschlacht, welches an den Sieg der Polen über den deutschen Ritterorden erinnert. Man überquert die innere Ringstraße um die Altstadt und steht vor der Barbakane, die als größter gotischer Wehrturm Europas gilt. Weiter kommt man zu den Resten der Stadtmauer mit dem Krakauer Florianstor. Durch dieses letzte erhaltene Stadttor betritt man die Altstadt. Im Verlauf der Floriansstraße kommt man am Apothekenmuseum vorbei und erreicht den größten europäischen Marktplatz des Mittelalters.
Krakauer Florianstor
Am und um den Hauptmarkt (polnisch Rynek Główny) liegen mehrere Sehenswürdigkeiten, dazu gehören die Krakauer Marienkirche mit dem berühmten Hochaltar des Nürnbergers Veit Stoß, die Krakauer Barbarakirche, die Sukiennice (Tuchhallen) mit Gemäldegalerie und Souvenirläden, der Krakauer Rathausturm, die Krakauer Adalbertkirche und weitere Denkmäler und Bürgerhäuser. Etwas abseits des Marktplatzes liegt der alte Teil der Jagiellonen-Universität. Entlang der Grodzkastraße kommt man an weiteren Kirchen vorbei. Dazu gehören die Krakauer Dominikanerkirche, die Krakauer Peter-und-Paul-Kirche, die Krakauer evangelische Kirche. Am Ende des Weges sieht man das überwältigende Wawel-Schloss auf dem Wawelhügel am Ufer der Weichsel mit dem feuerspeienden Denkmal des Wawel-Drachen.
Museen
Die wichtigsten der 28 Museen
- Das Nationalmuseum (Leonardo da Vinci, Rembrandt)
- „Bunkier Sztuki“ (Moderne Kunst)
- Galerie der Tuchhallen Sukiennice (Malerei 19. Jhdt)
- Jan-Matejko-Haus
- Das Manggha-Haus (nein, keine japanischen Comics, aber schon japanische Sammlungen)
- Archäologisches Museum mit den Daueraustellungen: 1000 Jahre Krakau und Ägypten
- Pharmazeutisches Museum
- Trakl-Museum (Sterbezimmer, im Militärhospital)
Lokale Küche
Die lokale Küche ist teilweise noch von der K.u.K.-Vergangenheit geprägt, aber mittlerweile abgesehen davon so breit und international wie in jeder vergleichbaren Stadt. Besonders hervorzuheben ist der neueste Trend zu altpolnischer bäuerlicher und adeliger Küche. Die Portionen sind sehr großzügig bemessen. Die Mehlspeisen sind deutlich österreichisch geprägt. Eine Spezialität sind die krautgefüllten Pfannkuchen (pierogi), die in den unterschiedlichsten Variationen in fast jedem Restaurant bestellt werden können.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- Alexander Abusch, Journalist, Schriftsteller und Politiker in der DDR
- Stefan Banach, polnischer Mathematiker
- Daniel Bogusz, polnischer Fussballspieler
- Boleslaw III. (Polen), Co-Herzog (1102-1107), Herzog von Polen (1107-1138)
- Krzysztof Borek, polnischer Komponist
- Carl Carl, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor
- Ewa Demarczyk, polnische Sängerin und Schauspielerin
- DJ Tomekk, deutscher Hip-Hop-Musiker und Musikproduzent
- Robert Gadocha, polnischer Fußballspieler
- Mordechaj Gebirtig, jiddisch-polnischer Poet und Komponist
- Henryk Grossmann, deutscher Ökonom jüdisch-polnischer Herkunft
- Ludwig Gumplowicz, Einer der Gründungsväter der europäischen Soziologie
- Friedrich Halm, österreichischer Dichter und Dramatiker
- Wojciech Has, polnischer Filmregisseur
- Roman Haubenstock-Ramati, Komponist
- Zvi Hecker, israelischer Architekt
- Jerzy Hoffman, polnischer Filmregisseur
- Josef Hofmann, österreichischer Pianist
- Stanislaus Hosius, deutsch-polnischer Theologe
- Roman Ingarden, polnischer Philosoph
- Johann I. (Polen), König von Polen (1492-1501)
- Heiliger Kasimir von Polen, katholischer Heiliger, zweiter Sohn von Kasimir IV.
- Johann II. Kasimir (Polen), König von Polen
- Antoni Kątski, Klaviervirtuose und Komponist
- Zygmunt Konieczny, polnischer Komponist
- Ewa Lipska, polnische Dichterin und Autorin
- Franciszek Macharski, Erzbischof von Krakau und Kardinal
- Jan Matejko, polnischer Maler
- Edward Ochab, polnischer Politiker
- Karin Reschke, deutsche Schriftstellerin
- Jan Rokita, polnischer Politiker der Partei "Bürgerplattform"
- Sigismund II. (Polen), König von Polen, Großfürst von Litauen, letzter König der Jagiellonen
- Jerzy Stuhr, polnischer Schauspieler und Regisseur
- Grzegorz Turnau, polnischer Liedermacher
- Karl Freiherr von Urban, österreichischer Feldmarschallleutnant
- Vladislav II. (Böhmen und Ungarn), König von Polen
- Wanda Wasilewska, polnische und sowjetische Politikerin.
- Wladyslaw II. (Polen), Oberherzog von Polen, Herzog von Schlesien
Berühmte mit Krakau verbundene Personen
- Veit Stoß (Polnisch: Wit Stwosz)
- Oskar Schindler
- Johannes Paul II., als Karol Wojtyła in Wadowice bei Krakau geboren
- Jerzy Hoffman
- Nigel Kennedy
- Georg Trakl
- Czesław Miłosz
- Stanisław Lem
- Stanislaus von Krakau
- Valentin Faltin (Polnisch: Walenty Falten)
- Roma Ligocka
- Piotr Skrzynecki, Gründer des Piwnica pod baranami
- Roman Polanski
Verkehr (lokal)
Das Straßenbahn- und Autobusnetz ist dicht. Besonders die Außenbezirke verbindet die Straßenbahn mit dem Zentrum. Eine Schnellstraßenbahn ist in Planung – teilweise als U-Bahn konzipiert.
Verkehr (Fernverkehr)
Endpunkt der Autobahn A4.
Internationaler Flughafen Johannes Paul II. Krakau-Balice in Balice mit Linienverbindungen u.a. nach Chicago, Frankfurt am Main, Wien.
Eisenbahnverbindungen (u.a. nach Breslau und Danzig über Warschau, aber auch in die Ukraine über Przemyśl, nach Prag und Budapest sowie Wien und Bratislava und auch (neuerdings) Berlin über Posen, im Sommer Direktverbindung bis Hamburg.
Linienbusverkehr, international und ins Umland.
Die Weichsel wird höchstens für Ausflugsdampfer benutzt.
Umgebung
- Nationalpark in Ojców (ca. 24 km entfernt) mit dem ehemaligen Jagdschloss Pieskowa Skala der Krakauer Könige
- Wieliczka mit dem ältesten Salzbergwerk der Welt (17 km entfernt)
- Abtei von Tyniec
- der westlich der Innenstadt gelegene Stadtwald, Las Wolski, mit zoologischem Garten
- Kloster im Las Wolski
- Zakopane
- Auschwitz, polnisch Oswiecim
Partnerstädte
Krakau unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:
- Bordeaux (Frankreich)
- Bratislawa (Slowakei)
- Cusco (Peru)
- Edinburgh (Schottland)
- Fez (Marokko)
- Florenz (Italien)
- Frankfurt am Main (Deutschland), seit dem 6. Dezember 1991
- Göteborg (Schweden)
- Innsbruck (Österreich)
- Leipzig (Deutschland)
- Löwen (Belgien)
- Lemberg (Ukraine)
- Mailand (Italien)
- Nürnberg (Deutschland), seit 1979
- Orleans (Frankreich)
- Rochester (USA)
- Sevilla (Spanien)
- Solothurn, (Schweiz)
- Wilna (Litauen)
- Zagreb (Kroatien), seit 1975
Klima und Wetter
Krakau liegt an der Schwelle vom atlantischen See- zum Kontinentalklima. Je nach vorherrschender Windrichtung wird das Wetter beeinflusst. Westwinde (~40 %) bringen vor allem im Sommer feuchtes Wetter mit Regen, während Ostwinde (~22 %) besonders im Winter trockene und sehr kalte Witterung hervorrufen. Der Wind weht durchschnittlich mit 11 km/h.
Die mittlere Temperatur im Januar beträgt etwa -2 °C, wobei Tiefsttemperaturen von mehr als -20 °C keine Seltenheit sind. Die mittlere Temperatur im Juli beträgt etwa +19 °C, das Thermometer kann aber auch +35 °C und mehr erreichen. Allgemein ist das Wetter sehr ruhig mit geringen täglichen Schwankungen.
An sehr heißen Sommertagen kann es zu kräftigen Gewittern kommen. In den letzten Jahren haben in der Region die Extremwettererscheinungen zugenommen. Dazu gehören Sturzregen mit 50 l/m² oder auch kleine Tornados. Im Rekordsommer 2003 wurden Staubteufel beobachtet.
Weblinks
- [http://www.krakow.pl/de/ Magical Kraków - Offizielle Seite der Stadt]
- [http://www.krakau.zaprasza.net Touristeninformation]
- [http://www.cracowonline.com/ Krakau Online]
- [http://www.krakow4u.pl/ger_index.php?parametr=ger_glowna_s Cracow4u]
- [http://www.krakow-info.com/ Krakau-Info]
- [http://wikitravel.org/en/article/Krakow kracow in Wikitravel] (engl.)
- [http://public-transport.net/bim/Krakow.htm Straßenbahn in Krakau]
- [http://www.go-cracow.com Krakau für Touristen]
Kategorie:Ort in Polen (dt.)
Kategorie:Weltkulturerbe
als:Krakau
ja:クラクフ
1907
- 1. Januar: Das Rentenzuschussgesetz tritt in Frankreich in Kraft
- 1. Januar: Das Antikorruptionsgesetz Prevention of Corruption Act tritt in Kraft
- 1. Januar: Eduard Müller wird neuer Bundespräsident in der Schweiz
- 2. Januar: In Frankreich tritt das bereits 1905 verabschiedete Gesetz über die Trennung von Kirche und Staat in Kraft
- 6. Januar: Maria Montessori eröffnet ihre erste Schule und Kindertagesstätte in Rom (Casa dei Bambini in San Lorenzo)
- 8. Februar: Im rumänischen Teil Moldawiens kommt es zu blutigen Bauernaufständen gegen Grossgrundbesitzer und Juden. Wegen der schnellen Ausbreitung auf andere Regionen wird im März der Belagerungszustand über das ganze Land verhängt. Bei der Niederschlagung des Aufstandes kommen ca. 11.000 Bauern um
- 23. Februar: Bei den ersten Parlamentswahlen im britischen Transvaal erringen die Buren einen überwältigenden Sieg
- 21. März: Das Vereinigte Königreich lehnt Vorschläge zu einem Tunnelbau unter dem Ärmelkanal ab, da es trotz der Entente cordiale eine französische Invasion fürchtet
- 10. Juni: In Frankreich kommen erstmals Farbfotos der Brüder Louis Jean und Auguste Lumière an die Öffentlichkeit
- 1. Juli: Deutschland, Österreich-Ungarn und Italien verlängern ihren Dreibund um weitere sechs Jahre
- 19. Juli: Vertrag zwischen Russland und Japan: Japan annektiert Korea und den südlichen Teil der Mandschurei, Russland die Nordmanschurei
- 1. August: Erstes Pfadfinderlager der Welt unter Leitung von Robert Baden-Powell auf Brownsea Island beginnt. Es endet am 9. August
- 6. Oktober: Der Deutsche Werkbund wird in München gegründet
- 31. Oktober: Entente cordiale wird durch Russland zur Triple Entente erweitert
- 13. Dezember: Der größte Schoner der Welt, die Thomas W. Lawson, sinkt vor den Scilly-Inseln
- 17. Dezember: Bhutan. Krönung des 1. Königs Ugyen Wangchuk, Urgroßvater des heutigen Königs
- Gründung des Tierparks Hagenbeck
- Der König von Siam auf Staatsbesuch in Berlin
- Kongress der Zweiten Internationale in Stuttgart
- Fertigstellung des Hamburger Wasserturms Sander Dickkopp
- Mit der Krankenschwester Florence Nightingale wird zum ersten Mal Frau in Grossbritannien mit einem königlichen Orden ausgezeichnet
- Die preußische Kreisstadt Iserlohn im Sauerland wird kreisfrei, bleibt jedoch Kreisstadt des Kreises Iserlohn
Kultur
- 17. Januar: Uraufführung der Oper La Maschere von Pietro Mascagni am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 20. Februar: Uraufführung der Oper Die Legende von der unsichtbaren Stadt Kitesh und der Jungfrau Fewronija (Orig.: Skasani je o newidimom grade Kiteshe i dewe Febronii) von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow an der Hofoper in Sankt Petersburg
- 21. Februar: Uraufführung der komischen Oper Romeo und Julia auf dem Dorf von Frederick Delius an der Komischen Oper Berlin
- 2. März: Uraufführung der Operette Ein Walzertraum von Oscar Straus am Carl-Theater in Wien
- 15. April: Uraufführung der Oper Gloria von Francesco Cilea am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 10. Mai: Uraufführung der Oper Ariane et Barbe-bleu (Blaubart) von Paul Dukas an der Opéra-Comique in Paris
- 27. Juli: Uraufführung der Operette Der fidele Bauer von Leo Fall in Mannheim
- September: Die erste Volkssternwarte Europas wird in Zürich der Öffentlichkeit zugänglich gemacht
- 26. Oktober: Uraufführung der Oper Die rote Gred von Julius Bittner in Frankfurt am Main
- 2. November: Uraufführung der Operette Die Dollarprinzessin von Leo Fall am Carl-Theater in Wien
- 22. Dezember: Uraufführung des Balletts Der sterbende Schwan in St. Petersburg
- Das Alpine Museum in München wird eröffnet
Katastrophen
- 14. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 6,5 in Kingston, Jamaika, etwa 1.600 Tote
- 21. Februar: Das britische Fährschiff Berlin strandet im Sturm vor Hoek van Holland. 176 Tote
- 21. Oktober: Ein Erdbeben der Stärke 8,1 in Zentralasien, etwa 12.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Februar: Gründung des Sportvereins Vogelheim, dem heutigen Rot-Weiss Essen
- Gründung des SV 07 Neuhaus, vorgänger des heutigen SC Paderborn 07
- 4. Januar: Arnold Dannenmann, evangelischer Theologe († 1993)
- 4. Januar: Willy Busch, deutscher Fußballspieler († 1982)
- 12. Januar: Sergej Koroljow, sowjetischer Raketenkonstrukteur († 1966)
- 12. Januar: Tex Ritter, US-amerikanischer Musiker und Schauspieler († 1974)
- 13. Januar: Bruno Mathsson, Architekt und Designer († 1988)
- 15. Januar: Janusz Kusocinski, polnischer Leichtathlet († 1940)
- 16. Januar: Paul Nitze, US-amerikanischer Politiker, Abrüstungsunterhändler unter Ronald Reagan († 2004)
- 18. Januar: Werner Jacobi, deutscher Politiker († 1970)
- 19. Januar: Lilian Harvey, deutsche Schauspielerin und Sängerin († 1968)
- 20. Januar: Manfred von Ardenne, deutscher Naturwissenschaftler († 1997)
- 20. Januar: Paula Wessely, österreichische Film- und Theaterschauspielerin († 2000)
- 21. Januar: Dixie Dean, englischer Fußballspieler († 1980)
- 23. Januar: Hideki Yukawa, japanischer Physiker († 1981)
- 26. Januar: Hans Selye, kanadischer Mediziner († 1982)
- 1. Februar: Günter Eich, deutscher Lyriker und Hörspielautor († 1972)
- 4. Februar: Otto Ohlendorf, SS-General, Amtschef im Reichssicherheitshauptamt († 1951)
- 4. Februar: Walter Seuffert, deutscher Jurist und Politiker († 1989)
- 5. Februar: Hans Bender (Psychologie), Psychologe und Professor († 1991)
- 5. Februar: Pierre Pflimlin, französischer Politiker und Mitglied des EU-Parlaments († 2000)
- 6. Februar: Hansjochem Autrum, Zoologe († 2003)
- 6. Februar: Paul Lemmerz, Räderfabrikant, Unternehmer und Mäzen († 1977)
- 9. Februar: H. M. S. Coxeter, britisch-kanadischer Mathematiker († 2003)
- 11. Februar: Käthe Gold, österreichische Schauspielerin († 1997)
- 15. Februar: Jean Langlais, französischer Komponist und Organist († 1991)
- 16. Februar: Jean Burger, französischer Kommunist und Widerstandskämpfer († 1945)
- 16. Februar: Rudolf Braune, deutscher Schriftsteller und Journalist († 1932)
- 20. Februar: Erich Klabunde, deutscher Politiker und MdB († 1950)
- 20. Februar: Ernst Schellenberg, deutscher Politiker († 1984)
- 21. Februar: W. H. Auden, englischer Schriftsteller († 1973)
- 21. Februar: Wystan Hugh Auden, englischer Schriftsteller († 1973)
- 22. Februar: Heinrich Schneider, deutscher Politiker im Saarland († 1974)
- 23. Februar: Hans-Jürgen Graf von Blumenthal, deutscher Widerstandskämpfer († 1944)
- 4. März: Heinrich Draeger, deutscher Politiker und MdB († 1991)
- 5. März: Rosemarie Clausen, deutsche Theaterfotografin († 1990)
- 8. März: Konstantin Karamanlis, griechischer Politiker († 1998)
- 9. März: Mircea Eliade, rumänischer Religionshistoriker, Essayist und Romancier († 1986)
- 10. März: Rudolf Sühnel, deutscher Philologe und Professor
- 11. März: Georg Maurer, deutscher Lyriker, Essayist und Übersetzer († 1971)
- 11. März: Helmuth James Graf von Moltke, deutscher Jurist, Widerstandskämpfer († 1945)
- 13. März: Ludwig Biermann, deutscher Physiker († 1986)
- 15. März: Zarah Leander, schwedische Schauspielerin († 1981)
- 19. März: Hans Mayer, deutscher Literaturwissenschaftler, Jurist, Sozialforscher († 2001)
- 20. März: Helmut Allardt, deutscher Diplomat († 1987)
- 20. März: Helmut Echternach, Pastor, protestantischer Theologe (Dogmatiker) und Bischof († 1988)
- 22. März: Lucia dos Santos, Zeugin einer Marienerscheinung († 2005)
- 22. März: Oskar Rudolf Schlag, deutscher Psychotherapeut, Schriftsteller († 1990)
- 23. März: Daniel Bovet, italienischer Pharmakologe († 1992)
- 29. März: Alfred Rasser, schweizerischer Kabarettist und Schauspieler († 1977)
- 8. April: Walter Czollek, († 1972)
- 9. April: Paul Wessel, Mitglied des Politbüros des ZK der SED in der DDR († 1967)
- 11. April: Erwin Levy, deutscher Psychologe († 1991)
- 12. April: Eugène Chaboud, französischer Formel 1- und Sportwagenrennfahrer († 1983)
- 12. April: Imogen Holst, englische Musikschriftstellerin, Komponistin und Dirigentin († 1984)
- 14. April: François Duvalier, haitianischer Arzt, Politiker, Präsident und Diktator († 1971)
- 15. April: Nikolaas Tinbergen, niederländischer Verhaltensbiologe († 1988)
- 17. April: Paul Eliasberg, deutsch-französischer Grafiker († 1983)
- 18. April: Lars Valerian Ahlfors, finnisch-US-amerikanischer Mathematiker († 1996)
- 18. April: Miklós Rózsa, Filmkomponist († 1995)
- 23. April: Fritz Wotruba, österreichischen Bildhauer († 1985)
- 26. April: Leo Kofler, deutscher Philosoph († 1995)
- 26. April: Theun de Vries, niederländischer Schriftsteller († 2005)
- 29. April: Fred Zinnemann, US-amerikanischer Filmregisseur († 1997)
- 30. April: Ludwig Rödl, deutscher Schachmeister († 1970)
- 6. Mai: Yasushi Inoue, japanischer Schriftsteller († 1991)
- 9. Mai: Baldur von Schirach, deutscher Politiker und Reichsjugendführer († 1974)
- 11. Mai: Albert Großhans, deutscher Schuhkaufmann und Politiker
- 11. Mai: Eva Schulze-Knabe, Malerin, Widerstandskämpferin († 1976)
- 11. Mai: Hermann Behrends, Generalleutnant der Polizei und SS-Gruppenführer der Waffen-SS († 1948)
- 12. Mai: Katharine Hepburn, US-amerikanische Schauspielerin († 2003)
- 13. Mai: Daphne du Maurier, englische Schriftstellerin († 1989)
- 16. Mai: Arturo Uslar Pietri, Venezolanischer Schriftsteller, Diplomat und Politiker († 2001)
- 16. Mai: Hans Dichgans, deutscher Politiker und MdB († 1980)
- 18. Mai: Carl Mydans, US-amerikanischer Fotograf († 2004)
- 18. Mai: Clifford Curzon, britischer Pianist († 1982)
- 19. Mai: Heinrich Eckstein, deutscher Politiker († 1992)
- 20. Mai: Franz Jägerstätter, Kriegsdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg († 1943)
- 20. Mai: Hedda Zinner, deutsche Schriftstellerin, Schauspielerin († 1994)
- 21. Mai: Karl Graf von Spreti, deutscher Politiker und Diplomat († 1970)
- 22. Mai: Georges Remi, belgischer Comic-Autor und Zeichner († 1983)
- 22. Mai: Hergé, belgischer Comic-Autor und Zeichner († 1983)
- 22. Mai: Laurence Olivier, britischer Regisseur, Theater- und Filmschauspieler († 1989)
- 25. Mai: U Nu, myanmarischer Politiker († 1995)
- 26. Mai: Georgi Filippowitsch Baidukow, sowjetischer Pilot und Autor († 1996)
- 26. Mai: John Wayne, US-amerikanischer Schauspieler († 1979)
- 27. Mai: Rachel Carson, US-amerikanische Zoologin und Biologin († 1964)
- 30. Mai: Elly Beinhorn, berühmte Fliegerin des 20. Jahrhunderts
- 1. Juni: Frank Whittle, englischer Pilot, Erfinder und Geschäftsmann († 1996)
- 4. Juni: Rosalind Russell, US-amerikanische Schauspielerin († 1976)
- 5. Juni: Rudolf Peierls, deutsch-britischer Physiker († 1995)
- 6. Juni: Jascha Brodsky, legendärer Geigenlehrer († 1997)
- 7. Juni: Karl Bergmann, deutscher Politiker, MdB († 1979)
- 7. Juni: Mascha Kaléko, deutschsprachige Dichterin († 1975)
- 8. Juni: Georges Speicher, französischer Radrennfahrer († 1978)
- 10. Juni: Artur Stegner, deutscher Politiker († 1986)
- 10. Juni: Fabio Metelli, Psychologe († 1987)
- 14. Juni: Chico Landi, brasilianischer Rennfahrer († 1989)
- 14. Juni: Paul Klinger, deutscher Schauspieler († 1971)
- 14. Juni: René Char, französischer Dichter († 1988)
- 22. Juni: Eberhard Koebel, Autor, Gründer der Jungenschaft († 1955)
- 23. Juni: James Edward Meade, britischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger († 1995)
- 24. Juni: Vitaliano Brancati, italienischer Schriftsteller († 1954)
- 25. Juni: J. Hans D. Jensen, deutscher Physiker und Nobelpreisträger († 1973)
- 1. Juli: Fabian von Schlabrendorff, deutscher Offizier und Widerstandskämpfer gegen Hitler († 1980)
- 2. Juli: Kurt Birrenbach, deutscher Politiker und MdB († 1987)
- 5. Juli: Ethel Smith, kanadische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 6. Juli: Frida Kahlo, mexikanische Malerin († 1954)
- 7. Juli: Robert A. Heinlein, US-amerikanischer Science-Fiction-Schriftsteller († 1988)
- 8. Juli: Otto Kranzbühler, Verteidiger von Karl Dönitz bei den Nürnberger Prozessen († 2004)
- 12. Juli: Hans Lenz, deutscher Politiker († 1968)
- 16. Juli: Barbara Stanwyck, US-amerikanische Schauspielerin († 1990)
- 19. Juli: George de Mestral, Schweizer Ingenieur, Erfinder des Klettverschlusses († 1990)
- 19. Juli: Günter Bialas, deutscher Komponist († 1995)
- 23. Juli: Käte Strobel, deutsche Politikerin († 1996)
- 25. Juli: Karl Höller, deutscher Komponist († 1987)
- 28. Juli: Dolf Sternberger, deutscher Politikwissenschaftler und Journalist († 1989)
- 29. Juli: Herbert Turnauer, österreichischer Industrieller († 2000)
- 1. August: Marga von Etzdorf, deutsche Fliegerin († 1933)
- 3. August: Ernesto Geisel, Präsident Brasiliens († 1996)
- 8. August: Benny Carter, Jazzsaxophonist († 2003)
- 9. August: Theodor Teriete, deutscher Politiker und MdB († 1971)
- 13. August: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, Leiter des Krupp-Konzerns († 1967)
- 14. August: Ernst Waldbrunn, österreichischer Schauspieler und Kabarettist († 1977)
- 16. August: Alexander Uriah Boscovich, israelischer Komponist († 1964)
- 17. August: Roger Peyrefitte, französischer Schriftsteller und Diplomat († 2000)
- 21. August: Hans Welker, Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft († 1968)
- 21. August: Kurt Gregor, Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel der DDR († 1990)
- 23. August: Ludwig Hoelscher, deutscher Cellist († 1996)
- 2. September: Fritz Szepan, deutscher Fußballspieler († 1974)
- 5. September: Else Quecke, deutsche Schauspielerin († 2004)
- 5. September: Jürgen Spanuth, Altphilologe und Pastor († 1998)
- 5. September: Wolfram Dörinkel, deutscher Politiker und MdB († 1975)
- 7. September: Ahmed Adnan Saygun, türkischer Komponist († 1991)
- 12. September: Roger Bonvin, Schweizer Politiker († 1982)
- 15. September: Alfred Delp, deutscher Jesuit und Widerstandskämpfer († 1945)
- 15. September: Fay Wray, US-amerikanische Schauspielerin († 2004)
- 18. September: Edwin Mattison McMillan, US-amerikanischer Physiker († 1991)
- 18. September: Leon Askin, österreichischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent († 2005)
- 20. September: Arthur Emmerlich, deutscher Widerstandskämpfer († 1942)
- 23. September: Pauline Réage, französische Autorin († 1998)
- 23. September: Werner Bockelmann, deutscher Jurist und Politiker († 1968)
- 26. September: Anthony Blunt, britischer Kunsthistoriker und Spion († 1983)
- 27. September: Maria Treben, österreichische Kräuterkundige und Autorin († | | |