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Stonewall
Stonewall ist der Name einer Bar in der New Yorker Christopher Street an der Ecke der 7th Avenue (genauer: Stonewall Inn) und die Bezeichnung für ein historisches Ereignis, das sich am 27. Juni 1969 an dieser Stelle ereignete (genauer: Stonewall Rebellion oder Stonewall Riots). An dieses Ereignis wird jedes Jahr weltweit mit dem Christopher Street Day erinnert (im englischen Sprachraum meist: Stonewall Day).
Christopher Street Day
Das Ereignis
In den 60er Jahren kam es in New York und anderen Städten immer wieder zu Razzien in Schwulenlokalen. Dabei wurde die Identität der Besucher des Lokals festgestellt (und bisweilen öffentlich gemacht) und es kam zu Verhaftungen und Anklagen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.
Am 27. Juni 1969 fand eine solche Razzia in der Szene-Bar "Stonewall Inn", die an diesem Abend auch von zahlreichen Transvestiten und Drag Queens besucht war. An diesem Tag sollen sich nicht zuletzt deswegen besonders viele Schwule in New York aufgehalten haben, weil zuvor die Beerdigung eines Schwulenidols stattgefunden hatte, der Schauspielerin Judy Garland. Die Besucher des "Stonewall Inn" ließen sich das Vorgehen der Polizei nicht gefallen und die Polizisten wurden vertrieben.
Die Ereignisse führten zu einer breiten Solidarisierung im New Yorker Schwulenviertel, und auch in den Folgetagen wurde den inzwischen verstärkten Polizeitruppen erfolgreich Widerstand geleistet. Erst nach fünf Tagen beruhigte sich die Situation.
Seine Bedeutung
Stonewall bedeutete eine Neuorientierung in der Schwulenbewegung: Während es bis dahin um die Entkriminalisierung von Schwulen und Lesben ging und darum, für Toleranz bei der heterosexuellen Bevölkerungsmehrheit zu werben, steht nach Stonewall eine andere Einstellung im Vordergrund: Schwule, Lesben, und Transgender können stolz auf sich selbst, ihre sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität und ihren Lebensstil sein und diesen Stolz (gay pride) auch öffentlich machen.
Siehe auch
- Homosexualität
- Christopher Street Day
- Liste der Transgender-Themen
- Themenliste Homosexualität
Literatur
- Donn Teal: The Gay Militants : How Gay Liberation Began in America, 1969-1971. New York 1971. ISBN 0312112793.
- Martin Duberman: Stonewall. New York 1993. ISBN 0452272068.
- Eric Marcus: Making History : The Struggle for Gay and Lesbian Equal Rights, 1945 - 1990 ; An Oral History. New York 1993. ISBN 0060167084.
Weblinks
- [http://www.gaystation.de/history/ Schwule Geschichte]
- [http://gigi.x-berg.de/stonewall/ Stonewall was a riot!]
- [http://www.imdb.com/title/tt0114550/ Der Film Stonewall in der International Movie Database]
Kategorie:Geschichte der Homosexualität
Kategorie:Homosexualität und Politik
27. JuniDer 27. Juni ist der 178. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 179. in Schaltjahren) - - somit bleiben 187 Tage bis zum Jahresende.
Im deutschsprachigen Raum wird der 27. Juni auch als der Siebenschläfertag bezeichnet. Nach einer Bauernregel wird das Wetter der nächsten sieben Wochen an diesem Tag bestimmt. Diese Bezeichnung für den 27. Juni gibt es auch in Russland.
Ereignisse
- 1743 - In der Schlacht bei Dettingen (Österreichischer Erbfolgekrieg) besiegen die verbündeten Österreicher und Briten die Franzosen.
- 1759 - Der britische General James Wolfe beginnt im Zuge des nordamerikanischen Franzosen- und Indianerkriegs (1754-1763) mit der Belagerung des französischen Quebec.
- 1844 - Joseph Smith, der Gründer und erste Prophet der "Mormonen" wird in Carthage, Bundesstaat Illinois zum ersten Präsidentschaftskandidaten der USA, der während seiner Wahlkampagne ermordet wird.
- 1859 - Der Basler Grossrat beschließt mit seinem Gesetz zur Stadterweiterung den Abriss der Basler Stadtmauer
- 1864 - Sieg der Konföderierten in der Schlacht am Kennesaw Mountain (siehe Atlanta-Feldzug).
- 1898 - Joshua Slocum bewerkstelligt als erster Einhandsegler eine Weltumseglung.
- 1905 - Auf dem Panzerkreuzer Potemkin kommt es zu einer Meuterei, da die Mannschaft das madenverseuchte Fleisch nicht mehr essen will. (Datum nach der in Russland noch nicht eingeführten neuen gregorianischen Zeitrechnung).
- 1954 - Guatemala. Staatspräsident Jacobo Arbenz Guzman wird unter Mitwirkung der USA gestürzt.
- 1966 - Mit einem unblutigen Staatsstreich übernimmt das Militär in Argentinien die Macht.
- 1977 - Dschibuti wird unabhängig von Frankreich.
- 1985 - In den USA verliert die berühmte Route 66 den Status als US-Highway, bleibt jedoch ein Anziehungspunkt für Touristen und Nostalgiker.
- 1993 - In Bad Kleinen bei Schwerin missglückt eine Festnahme der RAF-Mitglieder Wolfgang Grams und Birgit Hogefeld. Ein Polizist und Grams sterben bei dem Einsatz der GSG 9.
- 1995 - Scheich Hamad setzt seinen Vater ab und übernimmt die Amts- und Staatsgewalt in Katar.
- 1997 - Albanien. Erneutes Attentat auf Staatspräsident Sali Berisha.
- 1997 - Peking, Volksrepublik China. Ministerpräsident Li Peng und Ministerpräsident Wiktor Tschernomyrdin, Russland, unterzeichnen ein Abkommen über die Lieferung von Erdgas und Erdöl.
- 1999 - Erneuter Waffenstillstand zwischen Eritrea und Äthiopien.
Wirtschaft
- 1873 - Die Brauerei Beck & Co. wird in Bremen von Baumeister Lüder Rutenberg, Braumeister Heinrich Beck und dem Kaufmann Thomas May als "Kaiserbrauerei Beck & May" gegründet.
- 1893 - Im Zuge der "Großen Depression" 1873-1895 kommt es in New York City zum Zusammenbruch der dortigen Börse.
- 1972 - Der Unterhaltungselektronik- und Automatenhersteller Atari wird von Nolan Bushnell und Ted Dabney gegründet.
Wissenschaft, Technik
- 1954 - In Obninsk bei Moskau wird das erste Kernkraftwerk der Welt erfolgreich in Betrieb genommen
Kultur
- 1765 - Uraufführung der komischen Oper Le Faux Lord von François-Joseph Gossec am Comédie-Italienne in Paris.
- 1971 - Das vom gebürtigen Berliner Bill Graham gegründete Musiktheater Fillmore East in New York City wird aufgrund der steigenden Gagenforderungen der Musiker kurzerhand geschlossen.
- 1988 - Kulturabkommen zwischen Deutschland und Kamerun. In Kraft seit dem 14. Februar 1989
Religion
- 678 - Papst Agatho wird als Nachfolger von Donus inthronisiert.
- 1519 - Beginn der Leipziger Disputation
Katastrophen
- 1957 - Ein Erdbeben unbekannter Stärke in Russland führt zu etwa 1.200 Toten.
- 1957 - 500 Menschen fallen dem Hurrikan "Audrey" in Louisiana und Texas zum Opfer.
- 1980 - Eine Douglas DC-9 der Aero Transporti Italiani stürzt kurz vor Sizilien ins Mittelmeer. Alle 81 Menschen an Bord sterben. Es konnte nicht bewiesen werden, dass ein in der Nähe abgehaltenes Militärmanöver Ursache des Unglücks war.
- 1998 - Ein Erdbeben im Südwesten der Türkei fordert ca. 130 Todesopfer.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1988 - Mike Tyson gewinnt seinen Boxkampf gegen Michael Spinks in der Convention Hall, Atlantic City, durch KO und wird damit Weltmeister im Schwergewicht.
- 1997 - Wladimir Klitschko gewinnt seinen Boxkampf gegen Salvador Maciel in Offenburg, durch KO.
- 1999 - Den großen Preis der Formel 1 von Frankreich, ausgetragen in Magny-Cours, gewinnt Heinz-Harald Frentzen auf Jordan/Mugen/Honda.
Geboren
- 1462 - Ludwig XII., König von Frankreich
- 1550 - Karl IX., König von Frankreich
- 1644 - Christian Ernst zu Bayreuth, toleranter Landesherr
- 1694 - Johann Hildebrand Withof, deutscher Professor für Beredsamkeit und Geschichte
- 1789 - Philipp Friedrich Silcher, deutscher Komponist
- 1806 - Augustus De Morgan, englischer Mathematiker
- 1809 - François-Certain Canrobert, französischer General und Marschall von Frankreich
- 1816 - Friedrich Gottlob Keller, deutscher Erfinder (Papier aus Holzschliff)
- 1817 - Marie Louise von François, deutsche Schriftstellerin
- 1821 - August Conradi, deutscher Komponist
- 1838 - Peter Mauser, deutscher Waffenkonstrukteur
- 1846 - Charles Stewart Parnell, irischer Politiker
- 1850 - Lafcadio Hearn, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1862 - Johann Puch, österreichischer Ingenieur und Industrieller
- 1866 - Else Lehmann, deutsche Schauspielerin
- 1869 - Emma Goldman, US-amerikanische Anarchistin und Friedensaktivistin
- 1869 - Hans Spemann, deutscher Biologe und Zoologe
- 1872 - Herber Doust Curtis, US-amerikanischer Astronom
- 1880 - Helen Keller, US-amerikanische Schriftstellerin
- 1882 - Eduard Spranger, deutscher Philosoph und Pädagoge
- 1887 - Paul Simmel, deutscher Karikaturist
- 1892 - Erich Köhler, deutscher Politiker und MdB
- 1893 - Big Bill Broonzy, US-amerikanischer Musiker
- 1898 - Alja Rachmanowa, russische Schriftstellerin
- 1901 - Merle Antony Tuve, war US-amerikanischer Physiker und Geophysiker
- 1905 - Alfred Lemmnitz, war Minister für Volksbildung der DDR
- 1916 - Hallvard Johnsen, norwegischer Komponist
- 1923 - Jacques Berthier, französischer Organist und Komponist
- 1924 - Ruth Schönthal, deutsch-US-amerikanische Komponistin
- 1925 - Jan Burssens, belgischer Maler
- 1927 - Otto Herbert Hajek, deutscher Bildhauer
- 1927 - Erika Simon, deutsche Archäologin
- 1931 - Martinus J.G. Veltman, holländischer Physiker
- 1932 - Anna Moffo, US-amerikanische Sängerin
- 1932 - Ferdinand Tillmann, deutscher Politiker und MdB
- 1932 - James Wines, US-amerikanischer Bildhauer und Architekt
- 1932 - Joachim Wohlgemuth, deutscher Schriftsteller
- 1937 - Alexander Heimann, schweizer Schriftsteller
- 1938 - Konrad Kujau, deutscher Maler, Fälscher der Hitler-Tagebücher
- 1940 - Billy Davis junior, US-amerikanischer Sänger
- 1941 - Krzysztof Kieślowski, polnischer Filmregisseur
- 1941 - Marquard Bohm, deutscher Schauspieler
- 1942 - Jérôme Savary, argentinischer Regisseur
- 1942 - Larry Taylor, US-amerikanischer Musiker
- 1942 - Waltraud Schoppe, deutsche Politikerin
- 1943 - Georgie Fame, britische Sängerin
- 1943 - Jean Knight, US-amerikanische Sängerin
- 1943 - Kira von Preußen, zweitälteste Tochter von Louis Ferdinand von Preußen
- 1946 - Zsuzsanna Gahse, deutsche Schriftstellerin und literarische Übersetzerin
- 1948 - Richard McCracken, britischer Musiker
- 1949 - Rafael Chirbes, spanischer Schriftsteller
- 1950 - Clay Blaker, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1950 - Junior Daye, britischer Sänger
- 1951 - Mary McAleese, irische Journalistin und Politikerin
- 1952 - Boguslaw Linda, polnischer Schauspieler
- 1953 - Hans Reckers, Gründungsvorsitzender des Verbandes Kritischer Schüler
- 1955 - Isabelle Adjani, französische Filmschauspielerin
- 1957 - Uwe Helmes, deutscher Fußballspieler
- 1959 - Lorrie Morgan, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1959 - Janusz Kaminski, polnisch-amerikanischer Kameramann
- 1961 - Terri Nunn, US-amerikanische Songschreiberin und Sängerin
- 1962 - Michael Ball, britischer Musical-Schauspieler
- 1964 - Kai Diekmann, deutscher Journalist
- 1967 - Markus Kavka, deutscher DJ und Moderator
- 1969 - Shawne Borer Fielding, Schweizerisch-US-amerikanisches Model
- 1970 - Régine Cavagnoud, französische Skirennläuferin
- 1972 - Michal Zebrowski, polnischer Schauspieler
- 1975 - Tobey Maguire, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 1977 - Raul Gonzalez, spanischer Fußballer (Raúl)
- 1978 - Marc Terenzi, US-amerikanischer Sänger
- 1979 - Ehud Vaks, israelischer Judoka
Gestorben
- 444 - Kyrill von Alexandria, Patriarch von Alexandria von 412 - 444, Heiliger, Kirchenvater und Kirchenlehrer
- 1149 - Raimund von Poitiers, französischer Ritter der Epoche der Kreuzzüge
- 1574 - Giorgio Vasari, Hofmaler der Medici und Biograph florentinischer Künstler
- 1654 - Johann Valentin Andreae, deutscher Schriftsteller, Mathematiker, Theologe
- 1655 - Eleonora Gonzaga, jüngste Tochter von Vincenzo I. Gonzaga, Herzog von Mantua
- 1775 - Ignaz Günther, deutscher Bildhauer
- 1794 - Claude-Victor de Broglie, französischer Politiker und General
- 1794 - Wenzel Anton Graf Kaunitz, österreichischer Politiker
- 1814 - Johann Friedrich Reichardt, deutscher Komponist und Musikschriftsteller
- 1829 - James Smithson, britischer Mineraloge and Chemiker
- 1831 - Sophie Germain, französische Mathematikerin
- 1844 - Joseph Smith, Gründer und erster Prophet der Mormonen
- 1848 - Heinrich Zschokke, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Pädagoge und Politiker
- 1856 - Joseph Meyer, deutscher Verleger
- 1875 - Antoine-Louis Barye, französischer Bildhauer
- 1876 - Christian Gottfried Ehrenberg, deutscher Biologe und Zoologe
- 1880 - Karl Wilhelm Borchardt, deutscher Mathematiker
- 1900 - Mary Krebs-Brenning, deutsche Pianistin
- 1917 - Gustav von Schmoller, deutscher Ökonom, gilt als Führer der sogenannten historischen Schule
- 1917 - Karl Almenröder, deutscher Pilot im Ersten Weltkrieg
- 1918 - George Mary Searle, US-amerikanischer Astronom und Geistlicher
- 1922 - Paul Schreckenbach, deutscher Pfarrer und Schriftsteller
- 1930 - Kakuza Tscholokaschwili, georgischer Partisanenführer
- 1944 - Hans Kloepfer, österreichischer Arzt und Schriftsteller
- 1944 - Leonid Isaakowitsch Mandelstam, russischer Physiker
- 1944 - Vera Menchik, russisch-englische Schachweltmeisterin
- 1945 - Emil Hácha, tschechischer Politiker und Präsident des Protektorats Böhmen und Mähren
- 1946 - Juan Antonio Ríos Morales, chilenischer Politiker
- 1948 - Wilhelm Sauter, deutscher Maler
- 1957 - Hermann Buhl, österreichischer Bergsteiger
- 1960 - Charlotte Dod, britische Tennisspielerin
- 1960 - Otto Köhler, deutscher Politiker und MdB
- 1961 - Hélène Dutrieu, belgische Pilotin
- 1963 - John Maurice Clark, US-amerikanischer Ökonom
- 1966 - Arthur Waley, britischer Sinologe
- 1970 - Poul F. Joensen, färöischer Dichter
- 1973 - Odd Nansen, norwegischer Philanthrop
- 1975 - Geoffrey Ingram Taylor, britischer Physiker
- 1975 - Robert Stolz, österreichischer Komponist und Dirigent
- 1976 - Sara Alexandrowna Lewina, russische Komponistin
- 1989 - Sir Alfred Jules Ayer, britischer Philosoph
- 1992 - Elizabeth Shaw, irische Künstlerin
- 1993 - Michael Newrzella, deutscher GSG9-Beamter
- 1993 - Wolfgang Grams, deutscher Terrorist der Rote Armee Fraktion (RAF)
- 1994 - Jacques Berthier, französischer Organist und Komponist
- 1996 - Albert R. Broccoli, US-amerikanischer Filmproduzent
- 1998 - Nikolaus Joachim Lehmann, Informatiker aus der DDR
- 1999 - Georgios Papadopoulos, griechischer Politiker, Regierungschef und Staatspräsident
- 1999 - Siegfried Lowitz, deutscher Schauspieler
- 2000 - Pierre Pflimlin, französischer Politiker und Mitglied des EU-Parlaments
- 2001 - Jack Lemmon, US-amerikanischer Schauspieler
- 2001 - Tove Jansson, finnische Fantasy-Schriftstellerin
- 2001 - Udo Proksch, Geschäftsmann, Krimineller
- 2002 - John Entwistle, britischer Rockmusiker
- 2003 - Giuseppe Pontiggia, italienischer Schriftsteller
- 2004 - Edwin Noël, deutscher Schauspieler
- 2004 - Helmut Rothemund, deutscher Politiker und MdL
- 2004 - Jean Graczyk, französischer Radsportler
- 2004 - Ramdat Misier, 3. Staatspräsident von Suriname
- 2005 - John Walton, Nachfahre des Wal-Mart Firmengründers
Feier- und Gedenktage
- Christopher Street Day (im engl. Sprachraum: Stonewall Day): Gedenken an die Unruhen von 1969 als Startpunkt der Schwulenbewegung
- Kirchenjahr: Gedenktag der Hl. Hemma von Gurk
Siehe auch
- 26. Juni - 28. Juni
- 27. Mai - 27. Juli
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0627
ja:6月27日
ko:6월 27일
simple:June 27
th:27 มิถุนายน
1969
- 1. Januar: Ludwig von Moos wird Bundespräsident der Schweiz
- 20. Januar: der Republikaner Richard Milhous Nixon wird als 37. Präsident der USA vereidigt
- 13. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Ecuador. In Kraft seit dem 22. März 1970
- 18. März: Demokratische Republik Kongo. Investitionsförderungsvertrag zwischen Deutschland und dem ehemaligen Zaire
- 20. März: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Indien. In Kraft seit dem 11. September 1969
- 31. März: Deutschland schließt mit Argentinien ein Rahmenabkommen über die Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung
- 28. April: Charles de Gaulle tritt nach einem gescheiterten Referendum und den Folgen der Maiunruhen 1968 vom Amt des Staatspräsidenten zurück
- 9. Juni: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Brasilien. In Kraft seit dem 17. Dezember 1970
- 15. Juni: Frankreich. Georges Pompidou wird neuer Staatspräsident
- 27. Juni: New York: Stonewall-Aufstand in der Christopher Street (Christopher Street Day)
- 1. Juli: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Senegal
- 20. Juli: Erste bemannte Mondlandung von Apollo 11
- 21. Juli: Neil Armstrong betritt um 3 Uhr 56 MEZ als erster Mensch den Mond
- 28. Juli: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Jugoslawien. In Kraft seit dem 26. Januar 1970
- 9. August: Charles Manson und seine Anhänger ermorden Sharon Tate und ihre Freunde
- 13. August: schwere Grenzkonfrontation zwischen der Sowjetunion und China
- 14. August: Einsatz britischer Truppen in Nordirland
- 15. August: 17. August: Woodstock Music and Art Festival
- 1. September: Umsturz in Libyen
- 5. September: Gründung der Universität Bielefeld
- 3. Oktober: Eröffnung des Berliner Fernsehturms am Alexanderplatz
- 21. Oktober: Willy Brandt wird Bundeskanzler Westdeutschlands nach dem Sieg der SPD bei den Bundestagswahlen am 28. September
- 19. November: Apollo 12 landet auf dem Mond, Charles Conrad betritt als dritter Mensch den Mond.
- 24. November: Gustav Heinemann besucht als erster deutscher Bundespräsident die Niederlande
- November: Gründung des ARPANET, dem Vorläufer des Internet
- Joseph Höffner wird Erzbischof von Köln
- Baubeginn der Wiener U-Bahn an der Station Karlsplatz
- Eröffnung des ersten Zöppkesmarktes in Solingen
Kultur
- 30. April: Uraufführung der Oper Maître Pathelin oder Die Hammelkomödie von Rainer Kunad an der Staatsoper in Dresden
- 15. Mai: Uraufführung der Oper Das Märchen von der schönen Lilie von Giselher Klebe bei den Schwetzinger Festspielen
- 20. Juni: Uraufführung der Oper Die Teufel von Loudun von Krzysztof Penderecki an der Hamburgischen Staatsoper
- 14. August: In den bundesdeutschen Filmtheatern läuft der Sergio Leone-Western „Spiel mir das Lied vom Tod“ an. Die Musik von Ennio Morricone prägt sich den Kinogängern ein
- 25. September: Uraufführung der Oper Zweihunderttausend Taler von Boris Blacher im Städtischen Opernhaus Berlin
- 13. Dezember: Uraufführung der Oper Die Geschichte von Aucassin und Nicolette von Günter Bialas am Cuvilliés-Theater in München
- 19. Dezember: Uraufführung der Oper Lanzelot von Paul Dessau an der Deutschen Oper Berlin
- Eröffnung des Archiv der sozialen Demokratie
Katastrophen
- 6. Januar: Bradford, Pennsylvania, USA. Absturz einer Convair CV 440 der Allegheny Airlines während der Landung bei schlechter Sicht. 11 der 28 Menschen an Bord starben
- 13. Januar: Santa Monica Bay, Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Douglas DC-8 der Scandinavian Air System stürzte während der Landung ins Meer. 15 Menschen starben, 30 konnten gerettet werden
- 21. Januar: Lucens, Kanton Waadt, Schweiz. Nur wenige Stunden nach der Inbetriebnahme des Kernreaktors, kommt es in Brennelement 59 zu einer Explosion, welche zu einer sofortigen Abschaltung und schliesslich zur Aufgabe des Reaktors führt
- 18. Januar: Santa Monica Bay, Los Angeles, Kalifornien, USA. Eine Boeing 727 der United Airlines stürzte nach einem Elektronikausfall kurz nach dem Start ins Meer. Alle 28 Menschen an Bord starben
- 16. März: Maracaibo, Venezuela. Eine venezuelanische Douglas DC-8 mit 83 Menschen an Bord stürzte in einen Vorort. 155 Menschen starben, 100 wurden verletzt
- 19. März: das seinerzeit höchste Bauwerk Europas, der 365 Meter hohe UKW- und TV-Sendemast in Emley Moor, Großbritannien, stürzt während eines Wintersturms in Folge starker Vereisung ein
- 3. Juni: Der Zerstörer Frank E. Evans (USA) sinkt im Südchinesischen Meer bei einem SEATO-Manöver nach der Kollision mit dem Flugzeugträger Melbourne (Australien). Von der 274 Mann starken Besatzung des Zerstörers sterben 74 Mann
- 12. Juli: Nähe Hitauda, Nepal. Absturz einer Douglas DC-3 der Royal Nepal Airlines. Alle 35 Menschen an Bord starben
- 25. Juli: Erdbeben unbekannter Stärke in der Volksrepublik China, rund 3.000 Tote
- 9. August: Shelbyville, Indiana, USA. Kollision einer Douglas DC-9 und einer Piper Cherokee. Alle 83 Menschen starben
- 17. August: Die US-Golfküste wird von Stufe-5-Hurrikan Camille heimgesucht, 256 Menschen verlieren ihr Leben
- 20. November: Nigeria. Absturz einer McDonnell Douglas DC-10 der Nigerian Airlines
- 8. Dezember: Athen, Griechenland. Absturz einer Douglas DC-6B der griechischen Olympic Airways
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 19. November - Der beim FC Santos spielende brasilianische Fußballstar Pelé erzielt in seiner Vereinslaufbahn das tausendste Tor.
- 1. Januar: Sophie Okonedo, britische Filmschauspielerin
- 2. Januar: Christy Turlington, US-amerikanisches Fotomodell
- 3. Januar: Marie Darrieussecq, französische Schriftstellerin
- 3. Januar: James Carter, US-amerikanischer Tenorsaxophonist
- 4. Januar: Markus Seidel, deutscher Schriftsteller
- 5. Januar: Petra Behle, deutsche Biathletin
- 5. Januar: Brian Hugh Warner, Musiker und Mitglied der gleichnamigen Rockband Marilyn Manson
- 6. Januar: Stephan Harlander, deutscher Basketballtrainer
- 6. Januar: Norman Reedus, US-amerikanischer Schauspieler
- 10. Januar: Andreas Reinke, deutscher Profi-Fußballspieler
- 12. Januar: Eduardo Hurtado, ecuadorianischer Fußballspieler
- 12. Januar: Robert Prosinečki, kroatischer Fußballspieler
- 12. Januar: Holger Zastrow, deutscher Politiker und MdL
- 13. Januar: Stephen Hendry, schottischer Snooker-Spieler
- 14. Januar: Dave Grohl, US-amerikanischer Musiker
- 15. Januar: Meret Becker, deutsche Schauspielerin und Sängerin
- 15. Januar: Wita Pawlysch, ukrainische Leichtathletin
- 16. Januar: Axel Britz, deutscher Fußballspieler
- 16. Januar: Roy Jones Jr., US-amerikanischer Boxer
- 17. Januar: Naveen Andrews, britischer Schauspieler
- 17. Januar: Tiësto, DJ und Produzent
- 19. Januar: Predrag Mijatović, serbischer Fußballspieler
- 22. Januar: Markus Eggler, Schweizer Curling-Sportler
- 23. Januar: Stefano Zanini, italienischer Radrennfahrer
- 24. Januar: Franz-Josef Dickhut, deutscher Spieler im asiatischen Brettspiel Go
- 25. Januar: Tanja Brakensiek, deutsche Politikerin
- 26. Januar: Leif Schrader, deutscher Politiker
- 26. Januar: Maarten den Bakker, niederländischer Radrennfahrer
- 27. Januar: Patton Oswalt, US-amerikanischer Schauspieler
- 28. Januar: Eduard Glieder, österreichischer Fußballspieler
- 28. Januar: Kathryn Morris, US-amerikanische Schauspielerin
- 29. Januar: Mirjam Müntefering, deutsche Schriftstellerin
- 29. Januar: Sasa Obradovic, ehemaliger Basketballspieler
- 29. Januar: Lara Magoni, italienische Skirennläuferin
- 30. Januar: Alexei Sergejewitsch Drejew, russischer Schachspieler
- 31. Januar: Katjuša Pusnik, slowenische Skirennläuferin
- 1. Februar: Gabriel Batistuta, argentinischer Fußballspieler
- 1. Februar: Brian Krause, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. Februar: Michael Sheen, walisischer Schauspieler
- 4. Februar: Claudia Michelsen, deutsche Schauspielerin
- 6. Februar: David Hayter, US-amerikanischer Synchronsprecher, Schauspieler und Drehbuchautor
- 7. Februar: Wiktor Wiktorowitsch Maigurow, ehemaliger russischer Biathlet
- 11. Februar: Jennifer Aniston, US-amerikanische Schauspielerin
- 12. Februar: Steve Backley, britischer Leichtathlet, mehrfacher Olympiateilnehmer
- 12. Februar: Petra Kronberger, Skirennläuferin, Olympiasiegerin
- 12. Februar: Darren Aronofsky, US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 13. Februar: Holger Müller, deutscher Comedian und Schauspieler
- 13. Februar: Kate Pace, kanadische Skirennläuferin, Weltmeisterin
- 15. Februar: Anja Andersen, dänische Handballspielerin und -trainerin
- 15. Februar: Fulvio Valbusa, italienischer Skilangläufer
- 16. Februar: Zlatko Perica, Gitarrist
- 16. Februar: Fermín Cacho Ruiz, spanischer Leichtathlet
- 17. Februar: Željko Mavrović, Boxer und Ex-Europameister im Schwergewicht
- 18. Februar: Alexander Gennadijewitsch Mogilny, russischer Eishockeyspieler
- 22. Februar: Marc Wilmots, belgischer Fußballspieler und Trainer
- 23. Februar: Michael Campbell, neuseeländischer Golf-Profi
- 23. Februar: Maria Vassilakou, österreichische Politikerin
- 24. Februar: Katrin Schreiter, deutsche Leichtathletin
- 28. Februar: Eva Glawischnig-Piesczek, Politikerin, Nationalratsabgeordnete
- 4. März: Henrik Rödl, ehemaliger deutscher Basketballspieler
- 4. März: Matthias Kahle, Rallye-Fahrer
- 5. März: MC Solaar, französischer Rap und Hip Hop Musiker
- 6. März: Amy Pietz, US-amerikanische Schauspielerin
- 6. März: Andrea Elson, US-amerikanische Schauspielerin
- 8. März: Andrea Parker (Schauspielerin), Schauspielerin
- 10. März: Ximena Restrepo, kolumbianische Leichtathletin und Olympionikin
- 12. März: Graham Coxon, Gitarrist und Maler
- 14. März: Axel Hager, deutscher Volleyballspieler
- 18. März: Wassyl Iwantschuk, ukrainischer Schachgrossmeister
- 19. März: Connor Trinneer, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. März: Ali Daei, iranischer Fußballspieler
- 23. März: Franz Stocher, österreichischer Bahn-Radrennfahrer
- 24. März: Stephan Eberharter, Skirennläufer, Olympiasieger
- 25. März: Cathy Dennis, Sängerin, Songwriterin und Produzentin
- 26. März: Mahsun Kırmızıgül, berühmter Sänger in der Türkei
- 26. März: Hanns-Christian Kaiser, deutscher Künstler
- 28. März: Ilke Wyludda, deutsche Leichtathletin
- 28. März: Ingrid Stöckl, österreichische Skirennläuferin
- 28. März: Brett Ratner, US-amerikanischer Regisseur
- 29. März: Kim Batten, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 31. März: Fredy Chassot, Schweizer Fußballspieler
- 1. April: Urs Lehmann, ehemaliger Schweizer Skirennläufer
- 2. April: Mariella Ahrens, Schauspielerin
- 3. April: Ben Mendelsohn, australischer Schauspieler und Musiker
- 5. April: Stefan Romberg, deutscher Politiker
- 6. April: Paul Rudd, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 7. April: Marc Acardipane, deutscher Musikproduzent und DJ
- 8. April: Arabella Kiesbauer, österreichische Fernsehmoderatorin
- 8. April: Dulce Pontes, portugiesische Sängerin
- 9. April: Linda Kisabaka, deutsche Leichtathletin
- 11. April: Michael von Grünigen, Schweizer Skirennläufer
- 15. April: Jimmy Waite, kanadischer Eishockey-Goalie
- 16. April: Olivia Del Rio, brasilianische Pornodarstellerin
- 16. April: Marcus Jehner, deutscher Eishockey-Profi
- 17. April: Kim Fisher, deutsche Sängerin und Fernsehmoderatorin
- 18. April: Anja Greb, Inlinehockey-Nationalspielerin, Eishockeyspielerin
- 19. April: Stefanie Schuster, österreichische Skirennläuferin
- 19. April: Zsuzsa Polgár, ungarisch-US-amerikanische Schachspielerin
- 20. April: Marietta Slomka, deutsche Journalistin
- 21. April: Toby Stephens, britischer Schauspieler
- 24. April: Melinda Clarke, US-amerikanische Schauspielerin
- 25. April: Renée Zellweger, US-amerikanische Schauspielerin
- 1. Mai: Javier Bardem, spanischer Schauspieler
- 1. Mai: Wes Anderson, US-amerikanischer Filmregisseur
- 6. Mai: Marc Debus, Kampfsportler, Sifu im Kung Fu
- 7. Mai: Marie Bäumer, deutsche Schauspielerin
- 10. Mai: Georg Nüßlein, deutscher Politiker und MdB
- 10. Mai: Hilary Lindh, US-amerikanische alpiner Ski-Fahrerin
- 12. Mai: Ramón Ramírez, mexikanischer Fußballspieler
- 14. Mai: Cate Blanchett, australische Filmschauspielerin
- 15. Mai: Michael Gudo, deutscher Biologe und Philosoph
- 16. Mai: Marco Kurz, deutscher Fußballprofi und Trainer
- 16. Mai: Steve Lewis, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 18. Mai: Dennis Bergkamp, niederländischer Fußballspieler
- 19. Mai: Thomas Vinterberg, dänischer Regisseur
- 20. Mai: Alberto Mancini, ehemaliger argentinischer Tennisspieler
- 20. Mai: Laurent Dufaux, ehemaliger Schweizer Radrennfahrer
- 21. Mai: Heorhij Gongadse, ukrainischer Journalist († 2000)
- 22. Mai: Jörg Roßkopf, deutscher Tischtennisspieler
- 23. Mai: Laurent Aiello, französischer Auto-Rennfahrer
- 23. Mai: Lars Frederiksen, US-amerikanischer Punkmusiker
- 25. Mai: Anne Heche, US-amerikanische Schauspielerin
- 28. Mai: Eric Fish, deutscher Musiker
- 28. Mai: Werner Amon, österreichischer Politiker
- 30. Mai: Bernd Flessner,
- 1. Juni: Taylor St. Clair, eine US-amerikanische Pornodarstellerin
- 2. Juni: Alexander Leipold, deutscher Ringer
- 7. Juni: Alina Astafei, deutsche Leichtathletin
- 7. Juni: Álex Aguinaga, Ecuadorianischer Fußballspieler
- 7. Juni: Joachim (Dänemark), Prinz von Dänemark
- 8. Juni: Dariusz Wosz, deutscher Fußballspieler
- 12. Juni: Heinz-Christian Strache, österreichischer Politiker
- 13. Juni: Swetlana Wladimirowna Kriweljowa, russische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 14. Juni: Steffi Graf, deutsche Profi-Tennisspielerin
- 15. Juni: Oliver Kahn, deutscher Fußball-Torwart, mehrfacher Welttorhüter
- 15. Juni: Uwe Scheuch, österreichischer Politiker
- 15. Juni: Ice Cube, US-amerikanischer Rap-Musiker und Filmschauspieler
- 17. Juni: Paul Tergat, kenianischer Leichtathlet
- 19. Juni: Tobias Barnerssoi, deutscher Skirennläufer
- 20. Juni: MaliVai Washington, US-amerikanischer Tennisspieler
- 21. Juni: Lloyd Avery II, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 21. Juni: Gabriella Paruzzi, italienische Skilangläuferin
- 23. Juni: Fernanda Ribeiro, portugiesische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 26. Juni: Colin Greenwood, Mitglied der Rockband Radiohead
- 27. Juni: Khadja Nin, Musikerin
- 28. Juni: Stéphane Chapuisat, Schweizer Fußballspieler
- 30. Juni: Uta Rohländer, deutsche Leichtathletin
- 3. Juli: Gedeon Burkhard, deutscher Schauspieler
- 6. Juli: Liz Baffoe, deutsche Schauspielerin
- 7. Juli: Clemens Haipl, Autor, Zeichner, Kabarettist und Musikproduzent
- 7. Juli: Sylke Otto, deutsche Rodlerin
- 7. Juli: Joe Sakic, Eishockeyspieler (NHL)
- 9. Juli: Munkhbayar Dorjsuren, deutsch-mongolische Sportschützin
- 10. Juli: Juliane Banse, deutsche Violinistin und Sopranistin
- 16. Juli: Sahra Wagenknecht, Politiker Autorin
- 16. Juli: Bjørn Dunkerbeck, Windsurfer
- 17. Juli: Jaan Kirsipuu, estnischer Radrennfahrer
- 19. Juli: Sabine Bau, eine deutsche Florett-Fechterin
- 20. Juli: Josh Holloway, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. Juli: Isabell Werth, deutsche Dressurreiterin
- 21. Juli: Volker Wertich, Erfinder und Entwickler von Computerspielen
- 22. Juli: Ronny Weller, deutscher Gewichtheber
- 23. Juli: Tanja Gönner, deutsche Politikerin
- 23. Juli: Marco Bode, deutscher Fußballspieler
- 23. Juli: Kai Meyer, Schriftsteller, Journalist, Drehbuchautor
- 24. Juli: Jennifer Lopez, US-amerikanische Rhythm and Blues-Sängerin und Schauspielerin
- 25. Juli: Alexander Falk, deutscher Unternehmer und Verlagserbe
- 25. Juli: Artur Partyka, ehemaliger polnischer Leichtathlet
- 27. Juli: Pavel Hapal, ehemaliger tschechischer Fußballspieler
- 27. Juli: Maria Grazia Cucinotta, italienische Schauspielerin
- 27. Juli: Paul Levesque, US-amerikanischer Wrestler
- 2. August: Erik Meijer, niederländischer Fußballspieler
- 2. August: Fernando Couto, portugiesischer Fußballspieler
- 2. August: Ioan Codruţ Şereş, rumänischer Politiker und Vize-Präsident
- 3. August: Ingo Oschmann, deutscher Comedian & Zauberer/Kleinkünstler
- 4. August: Max Cavalera, brasilianischer Rockmusiker
- 6. August: Elliott Smith, US-amerikanischer Songwriter und Musiker († 2003)
- 7. August: Günter Krings, deutscher Politiker und MdB
- 7. August: Domino Harvey, US-amerikanisches Fotomodell und Kopfgeldjägerin († 2005)
- 8. August: Faye Wong, chinesische Sängerin und Schauspielerin
- 8. August: Stefan Krempl, Journalist
- 9. August: Divine Brown, US-amerikanische Prostituierte mit Hugh Grant als Kunde
- 11. August: Dru Berrymore, deutsche Pornodarstellerin
- 11. August: Vanderlei de Lima, ein brasilianischer Marathonläufer
- 12. August: Tanita Tikaram, britische Sängerin
- 17. August: Donnie Wahlberg, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler
- 18. August: Peter Wurm, österreichischer Dokumentarfilmer, Bildhauer und Aktionskünstler
- 18. August: Everlast, US-amerikanischer Rapper
- 18. August: Christian Slater, US-amerikanischer Schauspieler
- 18. August: Edward Norton, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 19. August: Clay Walker, Country-Sänger
- 19. August: Matthew Perry (Schauspieler), US-amerikanischer Schauspieler
- 21. August: Oliver Geissen, deutscher Fernsehmoderator
- 25. August: Enrico Poitschke, deutscher Radrennfahrer
- 26. August: Sarah Sorge, deutsche Politikerin
- 27. August: Christof Straub, österreichischer Musiker und Komponist
- 28. August: Philipp Brammer, deutscher Schauspieler
- 28. August: Jack Black, US-amerikanischer Schauspieler
- 30. August: Philipp van Endert, deutscher Jazz-Gitarrist und Komponist
- 4. September: Alex Hicks, kanadischer Eishockeyspieler
- 5. September: Sebastian Edathy, deutscher Politiker
- 5. September: Rewas Arweladse, Georgier Fußballspieler
- 7. September: Angie Everhart, US-amerikanische Schauspielerin
- 8. September: Holger Klein, deutscher Radiomoderator
- 13. September: Matthias X. Oberg, deutscher Regisseur
- 16. September: Reiner Kirsten, deutscher Volksmusiksänger
- 17. September: Ken Doherty, irischer Snooker-Spieler
- 18. September: Nezha Bidouane, marokkanische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 19. September: Candy Dulfer, Saxophonistin und Jazz-Musikerin
- 19. September: Annett Bresan, sorbisch-deutsche Archivarin und Historikerin
- 21. September: Billy Boyo, jamaikanischer Kinderstar-Deejay der frühen Reggae-Dancehalls († 2000)
- 23. September: Silvia Seidel, deutsche Schauspielerin
- 23. September: Michael Rich, Radrennfahrer
- 23. September: Michelle Thomas, US-amerikanische Schauspielerin († 1998)
- 24. September: Shawn Crahan, US-amerikanischer Rockmusiker
- 25. September: Catherine Zeta-Jones, britische Schauspielerin
- 27. September: Tanja Kinkel, deutsche Schriftstellerin
- 29. September: Ivica Vastić, österreichischer Fußballspieler
- 29. September: Pawel Anatoljewitsch Kolobkow, russischer Degenfechter
- 29. September: Erika Eleniak, US-amerikanische Schauspielerin und Playmate
- 1. Oktober: Marcus Stephen, nauruischer Gewichtheber und Abgeordneter Parlaments
- 1. Oktober: Heather Hunter, Pornodarstellerin, Tänzerin und Sängerin
- 3. Oktober: Gerhard Schebler, deutscher Schachspieler
- 3. Oktober: Gwen Stefani, US-amerikanische Sängerin
- 4. Oktober: Abraham Benrubi, US-amerikanischer Schauspieler
- 5. Oktober: Nana Abrokwa, deutscher Rapper und DJ
- 5. Oktober: Sven Dietrich, deutscher Lokalpolitiker
- 6. Oktober: Bjarne Goldbæk, dänischer Fußballspieler
- 6. Oktober: Byron Black, ehemaliger Tennisspieler
- 6. Oktober: Ebele Okoye, nigerianische Malerin
- 8. Oktober: Hagen Rether, deutscher Kabarettist
- 8. Oktober: Julia Ann, US-amerikanische Tänzerin und Pornodarstellerin
- 9. Oktober: PJ Harvey, britische Sängerin und Songwriterin
- 10. Oktober: Brett Favre, American Football Spieler
- 10. Oktober: Robert Quiroga, US-amerikanischer Boxer († 2004)
- 11. Oktober: Tetjana Tereschtschuk-Antipowa, ukrainische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 12. Oktober: Cary Mullen, kanadischer Skirennläufer
- 14. Oktober: Karsten Baumann, deutscher Fußballspieler
- 14. Oktober: David Strickland, US-amerikanischer Filmschauspieler († 1999)
- 15. Oktober: Vítor Baía, portugiesischer Fußballspieler
- 16. Oktober: Reinhold Daschner, deutscher Fußballspieler
- 17. Oktober: Ernie Els, südafrikanischer Golfer
- 19. Oktober: Dieter Thoma (Skispringer), deutscher Skispringer
- 19. Oktober: Trey Parker, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur
- 20. Oktober: Guillermo Perez-Roldan, ehemaliger argentinischer Tennisspieler
- 22. Oktober: Helmut Lotti, belgischer Startenor
- 22. Oktober: Florian Leis-Bendorff, deutscher Musiker († 2005)
- 23. Oktober: Christian Schwarzer, deutscher Handballspieler
- 23. Oktober: Dolly Buster, tschechische Produzentin, Regisseurin, Schauspielerin, Pornodarstellerin und Autorin
- 25. Oktober: Simone Koch, deutsche Eiskunstläuferin
- 27. Oktober: Michael Tarnat, deutscher Fußballspieler
- 29. Oktober: Mirco Nontschew, deutscher Komiker
- 29. Oktober: Serenity, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 30. Oktober: Stanislav Gross, tschechischer Politiker
- 31. Oktober: Dieter Ramusch, österreichischer Profifußballspieler
- 3. November: Robert Miles, Schweizer Pop- und Dreamhouse-Musiker
- 4. November: Matthew McConaughey, US-amerikanischer Schauspieler
- 6. November: Manou Lubowski, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
- 7. November: Hélène Grimaud, Pianistin
- 10. November: Jens Lehmann (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 13. November: Ayaan Hirsi Ali, niederländische Politikerin
- 15. November: Harry Koch, Fußball-Abwehrspieler von Eintracht Trier
- 19. November: Richard Virenque, französischer Radrennfahrer
- 20. November: Wolfgang Stark, deutscher Fußball-Schiedsrichter
- 21. November: Olivia Jones, deutsche Politikerin und Drag-Queen
- 22. November: Katrin Krabbe, deutsche Kurzstreckenläuferinnen
- 26. November: Shawn Kemp, US-amerikanischer Basketballspieler
- 28. November: Sonia O'Sullivan, irische Leichtathletin und Olympionikin
- 28. November: Lexington Steele, US-amerikanischer Pornodarsteller und -regisseur
- 29. November: Kasey Keller, US-amerikanischer Fußballspieler
- 2. Dezember: Marisa Zenima Granieri, italienische Popsängerin
- 3. Dezember: Halvard Hanevold, norwegischer Biathlet
- 4. Dezember: Jay-Z, US-amerikanischer Rap-Musiker
- 6. Dezember: Jörg Heinrich, deutscher Fußballspieler
- 8. Dezember: Bernd Hollerbach, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 9. Dezember: Horst Heldt, deutscher Fußballspieler
- 9. Dezember: Bixente Lizarazu, französischer Fußballspieler
- 10. Dezember: Rob Blake, kanadischer Eishockeyspieler
- 11. Dezember: Viswanathan Anand, indischer Schach-Weltmeister der FIDE
- 12. Dezember: Michael Möllenbeck, deutscher Leichtathlet
- 13. Dezember: Sergei Fjodorow, Eishockeyspieler
- 15. Dezember: Peter Müller (Fußballspieler), Fu
Christopher Street DayChristopher Street Day (CSD) ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag der Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und deren Unterstützern. Gefeiert und demonstriert wird für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. Die Bezeichnung Christopher Street Day ist nur in Deutschland und der Schweiz üblich. In Österreich heißt der Umzug Regenbogenparade, in englischsprachigen und romanischen Ländern wird meist von Gay Pride oder Pride Parades gesprochen, und in Australien sind die Paraden mit der Karnevalstradition vermischt worden und heißen Mardi Gras ('Fetter Dienstag', gemeint ist damit ursprünglich der Fastnachtsdienstag).
Geschichte des CSD
Fastnacht
Der CSD erinnert an das erste bekannt gewordene Aufbegehren von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street in Greenwich Village am 27. Juni 1969 in der Bar Stonewall Inn, die so genannte „Stonewall-Rebellion“. Zu dieser Zeit gab es immer wieder gewalttätige Razzien der Polizei in Kneipen mit homosexuellen Zielpublikum. Der 27. Juni markiert dabei den Tag, an dem erstmals ein Aufbegehren gegen solche Willkür und Gewalt stattfand. Es kam in der Folge zu tagelangen Straßenschlachten zwischen den Opfern der Polizeirepression und den Tätern. Seit 1970 wird in New York am letzten Samstag des Juni, dem Christopher Street Liberation Day, mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis erinnert. In Deutschland fanden 1979 die ersten CSDs unter dieser Bezeichnung in Bremen und Berlin statt. Größere Schwulen- und Lesbendemonstrationen gibt es in Deutschland allerdings schon seit 1972 (die erste in der Bundesrepublik Deutschland am 29.4. in Münster). Der erste CSD in der Schweiz fand am 24. Juni 1978 in Zürich unter dem Namen "Christopher-Street-Liberation-Memorial Day" statt.
CSDs heute
Münster
Münster
Münster
In beinahe jeder größeren Stadt in Deutschland feiert die Queer Community heute CSDs. Die größten finden in Köln und Berlin statt. Köln wurde 2002 mit über 1,2 Millionen Beteiligten (Teilnehmer und Zuschauer) größter CSD in Europa. Die Paraden / Demonstrationen während des CSDs stellen mittlerweile ähnliche Attraktionen dar wie beispielsweise Karnevalsumzüge oder die wesentlich neueren Technoparaden.
Aus organisatorischen Gründen finden die CSDs nicht genau an dem historischen Datum, dem 27. Juni statt, sondern an den Wochenenden im Juni bis August. Die CSDs nehmen ihre Ursprünge als politische Demonstration immer noch in Demonstrationsparaden mit einem politischen Motto und einer Kundgebungen statt. Hieran nehmen häufig Prominente, wie z.B. in Berlin (2000) Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, Bundesministerin Renate Künast, 2001 der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (seit 2001), in Frankfurt am Main 2004 Oberbürgermeisterin Petra Roth und der hessische Minister und Chef der Staatskanzlei Roland Koch teil. In einigen Städten übernehmen Politiker auch die Schirmherrschaft, wie in Hamburg der damalige Bürgermeister Ortwin Runde, in Dresden Oberbürgermeister Ingolf Roßberg oder in Würzburg Claudia Roth. In München wird der – im Vergleich zu anderen deutschen Millionenstädten – kleine Demonstrationszug mittlerweile schon fast traditionell durch Oberbürgermeister Christian Ude angeführt. Zusätzlich zur politischen Botschaft der CSDs wird ausgelassen gefeiert. Das Feiern des eigenen Lebensstils begründet sich aus dem Ursprung des CSDs: es soll demonstrativ gezeigt werden, dass man stolz auf sich, sein Leben und seine sexuelle Identität sein kann (daher auch die Bezeichnung Gay Pride 'schwuler Stolz' für solche Veranstaltungen).
Neben der CSD-Parade gibt es in vielen Städten ganze Kulturwochen mit bekannten Künstlern, politischen Veranstaltungen und Partys. In Köln hatte der CSD im Jahr 2002 zum ersten Mal mehr Besucher in die Stadt gelockt als der Rosenmontagszug.
In folgenden Städten finden jährlich größere CSD-Straßenfeste und/oder Paraden statt:
Europride
Seit 1991 vergibt die EPOA (European Pride Organizer's Association, Verband europäischer CSD-Organisationen) jeweils an eine Stadt den Titel Europride. Dieser CSD wird dann entsprechend größer angelegt, um eine entsprechende internationale Beachtung zu erreichen.
Die Städte, die den Europride seitdem ausgerichtet haben, sind:
CSD Radio
- 1992 London
- 1993 Berlin
- 1994 Amsterdam
- 1996 Kopenhagen
- 1997 Paris
- 1998 Stockholm
- 2000 Rom
- 2001 Wien
- 2002 Köln
- 2003 Manchester
- 2004 Hamburg
- 2005 Oslo
- 2006 London
- 2007 Madrid
- 2008 Stockholm
Der Europride 2004 fand vom 4. bis 13. Juni in Hamburg statt, im Jahr 2005 feierten Homosexuelle in Oslo vom 17. bis zum 27. Juni. 2006 wird der Europride vom 15. Juni bis 1. Juli in London stattfinden.
Informationen und vollständiger Kalender am EPOA Website [http://www.europride.info/]
Worldpride
Der erste weltweite CSD mit Teilnehmern und Organisatoren aus Ländern aller Welt war der Worldpride 2000 in Rom. Der zweite Worldpride war für August 2005 in Jerusalem geplant, ist jedoch auf 2006 verschoben worden, damit er nicht in die Zeit des Rückzugs jüdischer Siedler aus dem Gazastreifen fällt.
In einer gemeinsamen Pressekonferenz von moslemischen, jüdischen und christlichen Religionsführern wandten sich diese in unterschiedlicher Schärfe gegen die geplante Demonstration und die Veranstaltungen. Der moslemische Scheich Menasra drohte: „Jerusalem auf den Kopf zu stellen, mitsamt den Juden und Christen“, falls es zu der seiner Meinung nach teuflischen Demonstration kommen solle. Oberrabbiner Amar sprach von einer „Beleidigung Jerusalems“, der Vertreter des Vatikans von „Provokation“, Bischof Scherevian: „Wir sind für Menschenrechte, aber gegen Sünde und Verbrechen, auf die in der Bibel die Todesstrafe stand.“
Siehe auch
- Schwulenbewegung
- Gay
- Stonewall
- Themenliste Homosexualität
- Homosexualität und Religion
- Regenbogenparade
- Gedenktag
- Feiertag
- Bewegliche Gedenktage
Weblinks
- [http://stadt.gay-web.de/csd/index.shtml Terminübersicht 2006]
- [http://www.europride.info/ EuroPride]
- [http://www.gay.org.il/joh/eng/WPJ.htm Worldpride 2006]
- [http://www.gaystation.de/history/ Schwule Geschichte]
Kategorie:Homosexualität
Kategorie:Demonstration
ja:ゲイ・パレード
TransvestitismusUnter Transvestitismus wird das Tragen der Bekleidung eines anderen Geschlechts als Ausdruck der eigenen Geschlechtsidentität verstanden. Transvestitismus ist unabhängig von der sexuellen Orientierung und keine spezifisch homosexuelle Erscheinung.
Geschichte
Transvestitismus ist ein von Magnus Hirschfeld 1910 geprägter Begriff. Er beschrieb damit alle Menschen, die, gleich aus welchen Gründen, freiwillig Kleidung trugen, welche üblicherweise von dem Geschlecht, dem sie körperlich zugeordnet waren, nicht getragen wurde; und zwar sowohl Männer als auch Frauen. Heute entspricht dieser Begriff am ehesten dem Begriff Transgender.
Eine erste Unterscheidung zwischen Transvestitismus und seelischem Transsexualismus traf Hirschfeld selbst im Jahr 1923 in der letzten Ausgabe seines Jahrbuches für sexuelle Zwischenstufen, um das Begehren einiger Transvestiten nach körperlicher Anpassung an das andere Geschlecht zu beschreiben. 1953 griff Harry Benjamin diese Unterscheidung in seinem Artikel Transvestism and Transsexualism (Intl. Journal of Sexology) auf und etablierte sie 1966 mit seiner Veröffentlichung The Transsexual Phenomenon in der Sexualmedizin. Diese beiden Kategorien sind auch heute noch die bekanntesten aus dem Transgender-Spektrum.
Seit den späten 1970er Jahren ist auch der Begriff Cross-Dressing geläufig, dazu kommen noch die Begriffe Travestie und Drag.
Unterschiedliche Formen des Transvestitismus
; Cross-Dressing : Das Tragen von Kleidung eines anderen Geschlechts in der Öffentlichkeit oder privat. Üblicherweise nicht in übertriebener Form wie beim Drag.
; Transvestitismus im engeren Sinne : Meist im Sinne von Cross-Dressing gebraucht, oder als Beschreibung von Cross-Dressing plus sexueller Befriedigung durch Cross-Dressing.
; Drag : Zu unterscheiden ist hier zwischen Drag Queens und Drag Kings: Drag Queens sind anatomische Männer, die Frauen in einer extrem überzeichneten Weise darstellen. Drag Kings hingegen wird häufig für alle Menschen mit einem weiblichen Körper, die in irgendeiner Form Männlichkeit darstellen, benutzt. Dies schließt das gesamte Spektrum des Transvestitismus und einen großen Teil des Transgender-Spektrums ein.
; Travestie : Überzeichnete Darstellung von Rollen oder Personen eines Geschlechts durch Mitglieder eines anderen Geschlechts. Davon abgeleitet auch überzeichnete oder misslungene Darstellungen von Dingen.
Anders als die vier oben genannten Begriffe meist nicht zum Transgender-Spektrum gerechnet wird
;Transvestitischer Fetischismus : Fetischismus, der auf die Bekleidung oder Bekleidungsstücke eines anderen Geschlechts gerichtet ist. In der ICD-10 wird Transvestitischer Fetischismus unter dem Code F65.1 (Störung der Sexualpräferenz) geführt.
Üblicherweise besteht bei all diesen Formen (außer unter Umständen bei Drag Kings) nicht der Wunsch nach einem vollständigen Wechsel der Geschlechtsrolle, die Übergänge dazu, ebenso wie die Übergänge zwischen den obengenannten Formen, sind aber in der Praxis sehr fließend.
Insbesondere ist es nicht selten, dass der Wunsch nach einem vollständigen Geschlechtsrollenwechsel durch intensives Cross-Dressing für lange Zeit kompensiert werden kann, ehe dieser durchbricht und nicht mehr kompensiert werden kann, und ein vollständiger Wechsel der Geschlechtsrolle angestrebt wird.
Weblinks
- [http://crossdress.transgender.at CrossDressing Guide]
- [http://www.transsisters.de/ Transsisters]
- [http://www.transgender.at/nettext/td-sexue.html Eine modifizierte Harry Benjamin Skala] Diese Skala wird häufig zur Einstufung von "Transvestiten und Transsexuellen" benutzt, sie ist allerdings nicht unumstritten.
Literatur
- Magnus Hirschfeld (1910): Die Transvestiten. Über den erotischen Verkleidungstrieb. Berlin: Med. Verlag Alfred Pulvermacher.
- J. J. Allen (1996): The Man in the Red Velvet Dress. Inside the World of Cross-Dressing. Ohne Ort. ISBN 1559723386
Siehe auch
Liste der Transgender-Themen
Kategorie:Transgender
ja:異性装
Judy GarlandJudy Garland ( - 10. Juni 1922 in Grand Rapids, Minnesota, USA; † 22. Juni | | |