:: wikimiki.org ::
| Teich |
Teich
Ein Teich ist ein künstlich hergestelltes stehendes Gewässer von geringer Tiefe.
Die Funktionen von Teichen sind:
stehendes Gewässer
- die Fisch- und Geflügelwirtschaft. Siehe Karpfenteich, Ententeich
- Schmuck- und Zierteich in Gärten und Parks (Gartenteich),
- die Bereitstellung von Brauch- und Löschwasser (Löschteich),
- Speicher für Energiewasser im Bergbau -->Oberharzer Wasserregal, Kunstteich
- die Viehtränke.
Teiche bieten einer Vielzahl verschiedenster Pflanzen und Tierarten einen Lebensraum.
Gartenteich
Ein Gartenteich, oder auch Schmuck- und Zierteich genannt. Die Abdichtung eines künstlichen Teiches kann mit Teichfolie, einer Tondichtung, mit Bentonit oder Beton durchgeführt werden. Auch gibt es Fertigbecken aus PE oder Polyester. Sein Zweck liegt in den meisten Fällen in der Verschönerung des Gartens, er kann aber auch aus künstlerischen oder therapeutischen Zwecken angelegt werden. Außerdem kann ein Teich in einem Naturgarten vielen Tieren Lebensraum bieten.
Lebensraum
Ein Teich kann auf viele verschiedene Weisen angelegt werden, z.B. möglichst naturbelassen, modern oder auch asiatisch mit den sehr beliebten Kois. Zierteiche erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und haben inzwischen sogar in sehr kleinen Gärten Einzug erhalten, selbst auf mancher Terrasse lassen sie sich finden. Dies ist wohl auf den hohem Erholungswert zurückzuführen den Zierteiche auszeichnen, ein kleiner Bach oder sogar Springbrunnen verstärken diesen Effekt noch.
Teiche sind außerdem ein großes Entdeckungsgebiet für Kinder, aber auch so mancher Erwachsener wird sich wundern, welch eigentümliche Lebewesen sich in großer Anzahl im Biotop Teich finden lassen.
Künstlichen Teiche sind ferner auf Golfplätzen wo sie als Wasserreservoir bzw. Spielhindernisse dienen.
In neugeschaffenen, künstliche Teichen wird Fischlaich häufig im Gefieder von Wasservögeln eingeschleppt.
Lebensraum Teich
Golfplätzen]
Literatur
- Norbert Jorek: Beispielhafte Gartenteiche. Natur und Garten 2004, ISBN 3-924564-04-3
- Wolfram Franke: Faszination Gartenteich. 2000, ISBN 3405150671
- Peter Hagen: Teichbau und Teichtechnik, ISBN 3800168499
- Friedrich Kögel, Harald Gebhardt und Mario Ludwig: Tiere im Gartenteich. 2004, ISBN 3-405-16712-4
Weblinks
- [http://www.fischdatenbank.at Datenbank aller Teichbewohner inkl. Bildmaterial und Zusatzinformationen]
- [http://www.biotopforum.at Sammlung informationsreicher Artikel rundum den Teich und deren Bewohner]
- [http://www.heimwerker-webverzeichnis.de/003,001,035,001.htm Sehr umfangreiche Linksammlung zum Thema]
- [http://www.hausgarten.net/gartenteich-teich.html Infos zum Gartenteich]
- [http://www.hobbygartenteich.de/ Hobby Gartenteich]
- [http://www.teichbeispiele.de/ Teichbeispiele]
- [http://www.der-teich.de/ Der Teich]
- [http://www.hydro-kosmos.de/ Zwischen Gartenteich und Feuchtbiotop]
- [http://www.Koihome.de/ Infos zu Garten und Koiteich]
Kategorie:Limnologie
Kategorie:Biotop
ja:池
StillgewässerStillgewässer (auch stehende Gewässer) gehören zu den Oberflächengewässern.
Oberflächengewässer
Oberflächengewässer
In der Hydrologie beschäftigt sich die Limnologie mit stehenden Süßwasser-Gewässern. Danach sind sie im Gegensatz zu Fließgewässern geschlossene Ökosysteme.
Kriterien zur Unterscheidung von Stillgewässern sind deren Größe und Tiefe, nach denen man unterscheidet:
- Tümpel sind flache temporäre Süßwasseransammlungen mit stark schwankenden Wasserständen
- Weiher sind Flachwasserseen mit geringer Tiefe. Schwimmpflanzen erreichen mit ihren Wurzeln in der Regel den Grund.
- Seen die über eine ausreichende Tiefe verfügen, damit sich eine Temperaturschichtung entwickeln kann.
- Sölle sind eiszeitlich bedingt entstandene Gewässer aus ehemaligem Toteis.
- Lachen sind episodische Gewässer, auch Pfützen. Werden nur durch Regen gespeist, sonst aber trocken.
- Teiche sind dauerhafte Gewässer mit Zu- und Abfluß.
Sonderformen sind künstlich angelegte Teiche, Weiher oder Seen, die in der Regel einem besonderen Nutzungszweck wie der Fischzucht, dem Bergbau oder Badezwecken dienen. Auch geflutete Kiesgruben, Lehmgruben und Tagebaurestlöcher zählen dazu. Sie alle weisen aber stark veränderte Ökosysteme auf, insbesondere die Kiesgruben- und Tagebauseen haben aufgrund des mineralischen tertiären Bodens pH-Werte zwischen zwei und sechs, bei denen nur sehr eingeschränkt Leben möglich ist. Auch unterirdische Höhlenseen und heiße Süßwasserseen zählen zu den Sonderformen der Stillgewässer.
Die biologische Qualität von Stillgewässern wird anhand des Trophiensystems in Trophiestufen eingeteilt. Das bei Fließgewässern angewandte Saprobiensystem ist aufgrund der unterschiedlichen biologischen Zonierung nicht geeignet.
Siehe auch: Söll (Teich), Woog, Pfuhl
Kategorie:Gewässer
Kategorie:Limnologie
Kategorie:Biotop
KarpfenteichEin Karpfenteich ist ein künstlich angelegtes stehendes Gewässer, das der wirtschaftlichen Produktion von Karpfen und anderen Fischarten (siehe Karpfenfische) dient, die für diesen Gewässertyp geeignet sind (Schleie, Hecht, Zander).
Die Bewirtschaftung eines Karpfenteiches ist eine Form landwirtschaftlicher Flächennutzung und entspricht im Bereich der Fischerei einer Weidewirtschaft. Durch Düngung des Wasserkörpers wird die Primärproduktion angeregt. Über die Stufen der Nahrungskette soll so eine möglichst hohe Produktion an Fisch ermöglicht werden.
Dem beschriebenen wirtschaftlichen Ziel entspricht die Konstruktion dieses Gewässertyps. Düngung bringt einen normalen See dadurch zum Kippen, dass die Tiefenschicht Hypolimnion durch den hohen Biomasseanfall frei von Sauerstoff wird. Ein Karpfenteich wird dagegen so flach angelegt (ca. 1 - 2 Meter), dass die Durchmischung täglich bis zum Boden neuen Sauerstoff einbringen kann.
Karpfenteiche müssen im Herbst abgefischt werden. Deshalb erhält jeder Karpfenteich ein Ablaufbauwerk, den sog. Mönch. Er enthält einen Ablauf auf Höhe des Teichbodens, so dass der Teich vollständig entleert werden kann. Der Teichboden wird in Form eines sehr flachen Trichters auf den Mönch zu angelegt. So sammeln sich die Fische beim Ablassen mit dem abnehmenden Wasserstand vor dem Mönch.
Der Mönch selbst besteht aus einem Kasten über dem Ablaufrohr, in den zwei parallele Reihen von Staubrettern eingesetzt werden können. Die ablaufseitige (dem Inneren des Kastens zugewandte) Reihe von Brettern wird so hoch eingesetzt, wie der Wasserstand sein soll (Staubretter). Die teichseitige Reihe von Brettern beginnt über dem Teichboden mit einem Gittereinsatz, durch den das Tiefenwasser eintreten und zwischen den beiden Bretterreihen aufsteigen kann, um schließlich über das ablaufseitige Staubrett abzustürzen in das Ablaufrohr.
Karpfenteiche werden meist in gestuften Gruppen gebaut, um mehrere Altersstufen der Fische getrennt in Abfolge halten zu können. Entsprechend unterscheidet man Laichteiche, Brutteiche und Abwachsteiche für verschiedene Jahrgänge der Fische.
Die Wasserversorgung erfolgt in manchen Gegenden (z.B. in Mittelfranken: Aischgrund) nur durch den Regen. Man nennt solche Teiche "Himmelsteiche". Ihr Wasser wird möglichst gehalten und beim Abfischen zum Füllen des nächsten etwas tiefer gelegenen Teichs genutzt. In jedem Fall wird der Wasserzulauf von Karpfenteichen den Sommer über auf ein Minimum beschränkt (Ausgleich von Verdunstung und Versickerung, ca. 1 l/s je Hektar Fläche), um nicht Nährstoffe und Naturnahrung zu verlieren.
Kategorie:Limnologie
Kategorie:Fischerei
Gartenteich
Ein Teich ist ein künstlich hergestelltes stehendes Gewässer von geringer Tiefe.
Die Funktionen von Teichen sind:
stehendes Gewässer
- die Fisch- und Geflügelwirtschaft. Siehe Karpfenteich, Ententeich
- Schmuck- und Zierteich in Gärten und Parks (Gartenteich),
- die Bereitstellung von Brauch- und Löschwasser (Löschteich),
- Speicher für Energiewasser im Bergbau -->Oberharzer Wasserregal, Kunstteich
- die Viehtränke.
Teiche bieten einer Vielzahl verschiedenster Pflanzen und Tierarten einen Lebensraum.
Gartenteich
Ein Gartenteich, oder auch Schmuck- und Zierteich genannt. Die Abdichtung eines künstlichen Teiches kann mit Teichfolie, einer Tondichtung, mit Bentonit oder Beton durchgeführt werden. Auch gibt es Fertigbecken aus PE oder Polyester. Sein Zweck liegt in den meisten Fällen in der Verschönerung des Gartens, er kann aber auch aus künstlerischen oder therapeutischen Zwecken angelegt werden. Außerdem kann ein Teich in einem Naturgarten vielen Tieren Lebensraum bieten.
Lebensraum
Ein Teich kann auf viele verschiedene Weisen angelegt werden, z.B. möglichst naturbelassen, modern oder auch asiatisch mit den sehr beliebten Kois. Zierteiche erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und haben inzwischen sogar in sehr kleinen Gärten Einzug erhalten, selbst auf mancher Terrasse lassen sie sich finden. Dies ist wohl auf den hohem Erholungswert zurückzuführen den Zierteiche auszeichnen, ein kleiner Bach oder sogar Springbrunnen verstärken diesen Effekt noch.
Teiche sind außerdem ein großes Entdeckungsgebiet für Kinder, aber auch so mancher Erwachsener wird sich wundern, welch eigentümliche Lebewesen sich in großer Anzahl im Biotop Teich finden lassen.
Künstlichen Teiche sind ferner auf Golfplätzen wo sie als Wasserreservoir bzw. Spielhindernisse dienen.
In neugeschaffenen, künstliche Teichen wird Fischlaich häufig im Gefieder von Wasservögeln eingeschleppt.
Lebensraum Teich
Golfplätzen]
Literatur
- Norbert Jorek: Beispielhafte Gartenteiche. Natur und Garten 2004, ISBN 3-924564-04-3
- Wolfram Franke: Faszination Gartenteich. 2000, ISBN 3405150671
- Peter Hagen: Teichbau und Teichtechnik, ISBN 3800168499
- Friedrich Kögel, Harald Gebhardt und Mario Ludwig: Tiere im Gartenteich. 2004, ISBN 3-405-16712-4
Weblinks
- [http://www.fischdatenbank.at Datenbank aller Teichbewohner inkl. Bildmaterial und Zusatzinformationen]
- [http://www.biotopforum.at Sammlung informationsreicher Artikel rundum den Teich und deren Bewohner]
- [http://www.heimwerker-webverzeichnis.de/003,001,035,001.htm Sehr umfangreiche Linksammlung zum Thema]
- [http://www.hausgarten.net/gartenteich-teich.html Infos zum Gartenteich]
- [http://www.hobbygartenteich.de/ Hobby Gartenteich]
- [http://www.teichbeispiele.de/ Teichbeispiele]
- [http://www.der-teich.de/ Der Teich]
- [http://www.hydro-kosmos.de/ Zwischen Gartenteich und Feuchtbiotop]
- [http://www.Koihome.de/ Infos zu Garten und Koiteich]
Kategorie:Limnologie
Kategorie:Biotop
ja:池
Oberharzer WasserregalDas Oberharzer Wasserregal ist ein jahrhundertealtes System zur Versorgung von Wasserrädern in den Harzer Gruben mit Aufschlagwasser. Die zur Erzeugung von Wasserkraft gebauten Anlagen stehen heute unter Denkmalschutz und werden zum Teil noch zur Trinkwassergewinnung genutzt.
Aufbau
Das Wasserregal bestand aus einer Vielzahl von Stauseen und Stauteichen wie dem Oderteich (ehemals 120, heute noch 65 Teiche), die alle ähnlich konstruiert sind und die zur Sammlung und Speicherung des Regenwassers dienen. Das Wasser wurde in fast parallel zu den Isohypsen der Hänge verlaufenden Gräben (insgesamt ca. 500km Gräben) gesammelt und in die Teiche geleitet, teilweise über große Entfernungen, wie zum Beispiel der Dammgraben, der Wasser aus der Region des Brockens über 25 km bis nach Clausthal leitet. Die Teiche geben ihr Wasser an eine weitverzweigte Reihe von Gräben und Wasserläufen ab, welche teils oberirdisch, teils unterirdisch verlaufen, damit schließlich das Wasser in den Gruben die Wasserräder antreibt. Ein komplexes System sorgt dafür, dass für jedes Wasserrad eine angemessene Menge an Wasser zur Verfügung steht. Überdies kann das Wasser durch stetige Weiterführung auf mehreren Ebenen genutzt werden. Die Wasserräder selbst, die teilweise als Kehrräder ausgelegt waren, hatten verschiedene Aufgaben. Zum Beispiel sollten sie das Wasser aus Gruben pumpen oder Personen- und Materialtransport in die Schächte ermöglichen, wofür teilweise abenteuerlich wirkende Hebelkonstruktionen (Kunstgestänge, Fahrkunst) verwendet wurden. Die Stauseen und Wassergräben sind heute noch weitgehend erhalten, die Wasserräder selbst aber sind überwiegend nicht mehr vorhanden, auch wenn einige rekonstruiert sind.
Siehe auch: Polsterberger Hubhaus, Oberharzer Teiche
Geschichte
Das Wasserregal (von lat. rex, regis = König) bestand in seinen Anfangszeiten bei Wiederaufnahme des Bergbaus im Harz im 16. Jahrhundert als Wassernutzungsrecht im Rahmen der Bergfreiheiten. Mit der Verstaatlichung der Bergwerke am 1. Januar 1864 durch das Königreich Hannover fielen neben den Bergfreiheiten auch sämtliche Wassernutzungsrechte zurück an den Staat. Damit hatte das Königreich Hannover das Wasserregal beansprucht. Es ist im Preußischen Wassergesetz von 1913 §16 und §381 erstmals schriftlich als Gesetzestext niedergelegt. Nach dem Anschluss des Königreiches Hannover an das Königreich Preußen übernahm die Königlich-Preußische Bergbauinspektion und später dann die Preussag den Betrieb der Bergwerke des Oberharzes. Mit dem wohl endgültigen Ende des Bergbaus im Oberharz blieb noch die Möglichkeit der weiteren Wasserkraftnutzung der gestauten und aufgefangenen Wasser zur Stromerzeugung. Dies wurde von der Preussag bis 1980 in den Schächten Kaiser Wilhelm (maximale Leistung 4,5 MW) und Ottiliae (maximale Leistung 1,5 MW) fortgesetzt. Dafür wurden die Teiche und Gräben weiterhin benötigt und gepflegt. Nach Stilllegung der Kraftwerke ging die Anlage des Wasserregals auf die Harzwasserwerke über, die diese pflegen und betreiben. Für Clausthal und Altenau wird der Hirschler Teich, für Zellerfeld der Kellerhals Teich durch die Stadtwerke Clausthal-Zellerfeld zur Trinkwassergewinnung genutzt.
Weblinks
- [http://www.wasserreich-niedersachsen.de/wasser-erlebnisse/zeitgeschichte/oberharzer-wasserregal/index.php Weitere Informationen]
- [http://www.harzwasserwerke.de/ohwr/ohwr.htm Oberharzer Wasserregal]
- [http://www.harzwasserwerke.de/ Harzwasserwerke]
Kategorie:Wasserkraft
Kategorie:Bergbau
Kategorie:Harz (Mittelgebirge)
TränkeEine Tränke bezeichnet eine Stelle, wo Tiere Wasser trinken können.
Tränken können dabei sowohl natürlicher Art sein (Fluss, Teich, Bach etc.) als auch von Menschen künstlich angelegt, um das Nutzvieh mit Wasser zu versorgen oder Wildtieren einen leichteren Zugang zum lebensnotwendigen Nass zu ermöglichen.
Künstliche Tränken
In landwirtschaftlich geprägten Dörfern diente vor der intensiven Viehhaltung oft ein künstlich angelegter Teich als Viehtränke für den gesamten Viehbestand der Gemeinde. Auch Tröge an gefassten Quellen oder Brunnen dienten der Wasseraufnahme von Ziegen, Kühen, Pferden und Schafen.
Moderne Tränken
In der Schweinehaltung unterscheidet man speziell in
- Nippeltränken und
- Beckentränken/Schalentränken
In der Schweinehalte Hygiene Verordnung ist immer für höchstens 12 Schweine eine Tränkstelle vorgeschreiben.
Bei den Nippeltränken können Verschmutzungen nahezu ausgeschlossen werden, da die Ferkel mit leicht schräg nach oben gehaltenem Kopf daran saugen. Nippeltränken sind optimaler Weise in der Höhe verstellbar und können so je nach Größe der Tiere eingestellt werden. Oft werden sie aber auch über nicht einstellbare Edelstahl-Anschlussrohre montiert. Die Montagehöhe sollte immer ca. 5 - 10 cm über Rückenhöhe der Tiere liegen. Wird keine Höhenverstellung eingebaut werden oft mehrere Nippeltränken in unterschiedlichen Höhen montiert.
Beckentränken bestehen im Stall meist aus Edelstahl aber auch aus emailierten Gusseisen.
Der Vorteil von Tränkebecken gegenüber Nippeltränken liegt in den geringern Wasserverlusten. Bei Nippeltränken kann man beobachten, das die Tiere den Oberkiefer auf den Nippel legen und viel Wasser am Maul der Tiere vorbei auf den Boden läuft.
Die Wasseraufnahem an Schalentränken entspricht eher dem natürlichen Tränkverhalten der Tiere. Bei Nippeltränken wird den Tieren das Wasser eher in den Mund gespritzt.
In der Abferkelbucht werden zum Tiel Becken eingebaut, die sowohl von der Sau als auch von den Ferkeln gemeinsam genutzt werden. Der Vorteil liegt in der sofortigen Annahme diesesr Tränke durch die Ferkel, da die Tiere das Wasser sehen können. Ist eine Schwimmertränke eingebaut läuft, sobald der Wasserstand unter ein gewisses Nievau gefallen ist, automatisch Wasser nach. In den Meisten Fällen werden jedoch Tränken mit einem Rohrventil eingebaut, das von den Tieren über mit dem Rüssel betätigt wird. Das Wasser ist in diesen Tränken immer frisch und nicht abgestanden.
Zum Teil werden in der Schweinehaltung Medikamente über das Tränkwasser an die Tiere verabreicht. Dabei ist besonders auf die Einhaltung der Installationsvorschriften (DIN 1988 Schutz des Trinkwassers) zu achten.
Hygiene
Speziell bei Pferdetränken ist auf Hygiene zu achten. Bei allen Tränken kann es vorkommen, dass sie zugefroren oder voll mit Kot sind und das Tier nicht trinken und wie bei Pferden dadurch schnell krank werden kann. Die Folge können Koliken und Kreislaufversagen sein. Beides kann lebensbedrohlich werden. Verschmutzte Tränken sind deswegen sofort zu reinigen, damit sich keine Keime bilden können und das Pferd wieder trinken kann.
Im Bereich der Pferdehaltung werden, wenn die Tiere in Einzelboxen gehalten werden häufig Tränken mit einer Kunststoffschale eingesetzt. Bei Pferden besteht die Gefahr, dass diese mit der Hinterhand under das Becken schlagen. Ist eine Gusstränke eingebaut besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr. Es kann zu Sehnenverletzungen oder, wenn die Schale splittert durch daraus resultierenden scharfen Kanten, auch zu Schnittverletzungen kommen. Es sollte eine Tränke, die aus einem besonders schlagfestem Kunststoff gefertigt wurde eingesetzt werden.
Bei automatischen Selbsttränken sollte der Verantwortliche immer prüfen, ob Wasser nachfließt. Funktioniert die Tränke nicht, sollte man dem Pferd sofort Wasser aus einem Eimer anbieten und die Tränke reparieren. Bis das Wasser wieder fließt, muss man das Pferd mindestens dreimal täglich tränken. Dabei soll man das Pferd soviel saufen lassen wie es will.
Kategorie:Viehwirtschaft
Tondichtung: Tonkunst
Bentonit
Bentonit ist ein Tonmineral, das als wichtigsten Bestandteil Montmorillonit (60 - 80%) enthält. Weitere Begleitmineralien sind Quarz, Glimmer, Feldspat, Pyrit oder auch Kalk. Die innere Oberfläche eines Gramms beträgt nach Seifert, Gärtnern - Ackern ohne Gift 400 bis 600 Quadratmeter (normaler Ton: 2 qm). Er bildet deswegen besonders wertvolle Ton-Humus-Komplexe, so dass unbelasteter Bentonit auch eine gute Zugabe zum Kompost darstellt.
Den Namen hat das Mineral nach der Benton-Formation (einer Gesteinsschicht am Rock Creek Wyoming).
Bentonit findet eine wichtige Anwendung in der Bautechnik. Bentonit wird als Gleitmittel beim Vortrieb von Tunnel und Rohren, Einvibrieren von Schmalwänden als Gleitmittel oder als Stützflüssigkeit bei ungestützten Bohrungen und Schlitzwänden eingesetzt. Darüber hinaus hat Bentonit eine Bedeutung als Abdichtungsmittel von künstlichen Teichen und findet auch Verwendung als Katzenstreu.
Weitere Einsatz ist die Gewinnung von Adsorbentien für
- Öl- und Getränkeraffinierung
- Gießereiadditive
- Papieradditive und Spezialitäten
- Hoch- und Tiefbau
- Waschmitteladditive
- Abwasserbehandlung
- Pharmazie und Diagnostik / Elektronik und Logistik
- Lacke und Farben
- Plastik-Additive
Weblinks
- http://www.bentonit.de/wasist.htm
- http://www.sud-chemie.com
Kategorie:Mineral
NaturgartenVon Naturgarten (korrekterweise "naturnaher" Garten, manchmal auch "Ökogarten") spricht man, wenn ein Garten neben der ästhetischen Funktion naturnah konzipiert und realisiert wird mit möglichst einheimischen Pflanzen, bzw. solchen, die der Tierwelt - Schmetterlingen, Käfern, Vögeln, Igel und andere Kleinlebewesen - artenreiche Lebensräume bietet. Eine ungemähte Wiese und Wildwuchs stellen noch keinen Naturgarten dar, wenn auch spontane Vegetation begrenzt zugelassen wird!
Im naturnahen Garten haben Unkrautgifte, chemische Düngungsmittel und Schneckengifte nichts verloren, aber ein Komposthaufen, eine Regentonne, Unterschlupfmöglichkeiten für Bodentiere, sowie Nisthilfen für Vögel, ein Totholzhaufen für Kleinlebewesen, eine Trockenmauer, ein Teich gehören dazu.
Oft wird auch eine Kräuterspirale angelegt, das Dach oder Wände begrünt. Versiegelte Flächen werden möglichst gering gehalten, um die Wasserdurchlässigkeit zu erhalten. Ein Naturgarten leistet einen kleinen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz.
In einer Welt, die immer mehr von Technik regiert wird, kann solch ein Garten, dem Biogarten - sehr ähnlich, so eine Oase für die bedrohte Natur in unserer "aufgeräumten" Kulturlandschaft sein, der die Sinne anspricht: es duftet nach frischer Erde und Blüten, gibt mit Obst und Gemüse Leckeres für die Küche, der Hörsinn freut sich an Tierlauten. Ein naturnaher Garten ist eigentlich automatisch ein kinderfreundlicher Garten, denn besonders Kindern macht es Spaß, hier noch ein Stück Natur hautnah erleben zu können.
Literatur
- Marie Luise Kreuter: Der Biogarten. 360 S., BLV, München 2000
- Dr. Reinhard Witt: Der NaturGarten - lebendig, schön, pflegeleicht. Pflanzvorschläge für alle Standorte. BLV, München 2001
- Dr. Reinhard Witt, Fritz Hilgenstock: Naturgarten-Baubuch. Callwey, München 2003
Weblinks
- [http://www.naturgarten.org www.naturgarten.org] - Naturgarten e.V.
- [http://www.gartenwelt-natur.de www.gartenwelt-natur.de] - Gartenwelt Natur
- [http://www.gartenlinksammlung.de/natur.htm www.gartenlinksammlung.de] - Naturgarten-Webtipps
- [http://www.nabu.de/modules/suche/htdig.php?q=naturgarten www.nabu.de] - Naturschutzbund Deutschland e.V.
Kategorie:Gartenbau
Kategorie:Naturschutz
Koi
Der Nishikigoi (錦鯉 = "Brokatkarpfen"), kurz auch Koi (鯉) genannt ist eine Zuchtform des Karpfens (Cyprinus carpio).
Es gibt Zuchtformen des Koi, die mit dem aus Europa stammenden Spiegelkarpfen gekreuzt worden sind. Diese werden Doitsu genannt.
Die Herkunft der Koi ist nicht eindeutig geklärt. Die heute gezüchteten Varietäten kommen hauptsächlich aus Japan. Aber auch in anderen Ländern wie zum Beispiel Israel, Singapur, und Südafrika werden immer schönere Tiere gezüchtet. Auf Grund der Werte, die Koi wegen ihrer Zeichnung bekommen, werden sie in möglichst keimfreien Anlagen gezüchtet und gehalten. Dadurch sind sie auch anfälliger für Krankheiten und Parasiten. Entgegen der landläufigen Meinung wachsen Kois immer, egal wie groß der Teich ist. Der älteste Koi wurde über 200 Jahre alt und bei nahrhaftem Futter werden sie über 1 Meter groß.
Am meisten verbreitet sind 1-, 2- und 3-farbige Varietäten. Vertreten sind rote, weiße und schwarze, aber auch blaue, gelbe, orange, grüne, metallisch glänzend, silbern- und goldfarbene.
Innerhalb von 13 Oberklassen gibt es über 130 Zuchtformen.
Koi können je nach Körperbau, Zeichnung und Hautqualität erhebliche Werte darstellen. Da in einem Koiteich immer sehr viele Fische in wenig Wasser gehalten werden, ist größte Sauberkeit in der Teich-Anlage und gut gefiltertes Wasser zwingend erforderlich. Wie jedes Rassetier ist auch der hochgezüchtete japanische Koi anfälliger für Krankheiten und Parasiten als sein Bruder der Speisekarpfen oder die Koi aus anderen Ländern.
Zuchtformen
- Kohaku
- Sanke
- Showa
- Bekko
- Utsurimono
- Koromo
- Kawarimomo
- Ogon
- Hikarimoyomono
- Hikari-Utsurimono
- Asagi/Shusui
- Tancho
- Kinginrin
Theorien zur Herkunft der Koi
Es gibt viele Theorien über die Herkunft der Koi. Kinginrin
Sie sollen aus der Donauregion, dem Schwarzen Meer, dem Kaspischen Meer, dem Aralsee, der heutigen Volksrepublik China oder aus Korea stammen. Es gibt chinesische Schriften, in denen vom Koi die Rede sein soll, also ist es am wahrscheinlichsten, dass sie als erstes in China gezielt gezüchtet wurden.
In China waren laut Überlieferungen schon vor 2500 Jahren Farbkarpfen bekannt.
Sie entstanden bei der Flusskarpfenzucht, die bereits im 11. Jahrhundert v. Chr. eine große Tradition hatte, denn China ist das älteste Fischzuchtland.
Schon vor mehr als 2400 Jahren (zwischen 770 und 476 v. Chr.) während der sogenannten Frühlings und Herbstperiode, schrieb der chinesische Hofbeamte Fan Li ein Fischzuchtbuch, welches das älteste der Welt ist.
In dem Buch Yogyokyo (um 530 v. Chr.) konnte man wohl schon über die Koizucht lesen,
auf jeden Fall aber über die Karpfenzucht.
Auch in dem Buch Yang yu jing von Jin Cui Bao (um 316–265 v. Chr.) sollen Aufzeichnungen über mehrfarbige Karpfen zu finden sein.
Als der erste Sohn von König Shoko von Ro zur Welt kam, soll er dem chinesischen Philosophen Konfuzius einen Koi geschenkt haben. Der Philosoph benannte seinen Sohn nach dem Geschenk.
Der Koi symbolisiert Stärke, da er als einziger Fisch die Wasserfälle des Gelben Flusses bezwingen kann.
Sicher ist, dass der Koi ursprünglich nicht aus Japan stammt. Wie er nach Japan gekommen ist, ist auch strittig. Eine Theorie besagt, dass er durch Buddhisten von Korea eingeführt wurde, eine andere, dass er in der Zeit der chinesischen Eroberungszüge von China nach Japan kam. Von Karpfen berichten auch zwei weitere japanische Bücher aus dem Jahr 713 "Hitachi Fudoki" (Natureindrücke der Region Hitachi) und aus dem Jahr 720 "Nihon-shoki" (japanische Chronik). Sicher ist nicht ob es sich um Farbkarpfen handelt. Da das japanische Zeichen für Koi gleichzeitig das chinesische Zeichen (Li yu) für Karpfen ist.
Im 18. Jahrhundert wurden durch Reisbauern in der Provinz Niigata die Karpfen zur Nahrungsaufbesserung gehalten. Niigata war zu diesem Zeitpunkt sehr schwer zu erreichen und die Leute im Winter auf die Ernährung von Karpfen angewiesen. So entwickelte sich dort die Karpfenzucht.
Um 1800 fielen den Züchtern aus der Region um Niigata erstmals die Farbmutationen auf.
Am Anfang beschränkte sich die Mutation auf rote, weiße und hellgelbe Koi.
Wegen der Abgeschiedenheit von Niigata verbreiteten sich die Farbkarpfen sehr langsam. Erst 1914 wurden 27 Koi zur Taisho-Ausstellung nach Tokio gebracht wo sie den zweiten Preis gewannen. Sieben der Koi erhielt der Kronprinz Hirohito als Geschenk.
Die Ausstellung war der Durchbruch der Koizucht wie man sie heute kennt.
In den 1920er Jahren brachte eine Wirtschaftsflaute die Koizucht fast zum Erliegen.
Den nächsten Schlag musste sie auf Grund des Nahrungsmangels während der Zeit des Zweiten Weltkriegs hinnehmen.
Aber dann ging es nur noch aufwärts. Durch Bahnanbindung und Ausbau der Fluglinien konnte der Koi seine Verbreitung, unter den Liebhabern und Züchtern, rund um die Welt antreten.
Mittlerweile werden sie auch in vielen anderen Ländern gezüchtet und die Qualität wird immer besser.
Sonstiges
Eine Hauptrolle spielt der Koi in Doris Dörries Spielfilm Der Fischer und seine Frau (2004).
Kategorie:Karpfenartige
ko:잉어
Springbrunnen
Ein Springbrunnen ist ein Brunnen, der eine besonders attraktive Wasserfontäne besitzt. Oft schließen sich weitere Wasserspiele an, zum Beispiel Wasserfall-Kaskaden, treppenförmige Wasserläufe und Becken. Er wird meist in Parks und Gärten als dekoratives Element und als Attraktion installiert. Auch Gartenteiche werden gerne als Springbrunnen ausgeführt oder mit einem Springbrunnen versehen. Das dient unter anderem auch der Erhaltung bzw. Verbeserung der Wasserqualität durch Sauerstoffaufnahme. Es gibt auch kleine Varianten für den Gebrauch im Haus als Luftbefeuchter.
Elektrische Anlagen im Bereich von Springbrunnen
Luftbefeuchter]
In Bereichen von Wasserbecken, also auch von Springbrunnen, besteht für Menschen auf Grund der feuchten Umgebungsbedingungen ein höheres Risiko als in der sonst üblichen trockenen Umgebung, durch elektrische Anlagen und Einrichtungen gefährdet zu werden. Deswegen gelten besondere Anforderungen für die elektrischen Anlagen in diesen Bereichen. Sie sind Gegenstand der Norm/Sicherheitsbestimmung DIN VDE 0100-702 (VDE 0100-702). Eine ausführliche Erläuterung zur Ausführung der elektrischen Anlage in Bereichen von Springbrunnen und anderen Wasserbecken nach DIN VDE 0100-702 (VDE 0100-702) mit vielen Bildern und Lösungen von Praxisproblemen ist in Band 67B der VDE-Schriftenreihe enthalten. Sowohl die Norm DIN VDE 0100-702 (VDE 0100-702) als auch der erläuternde Band 67B der VDE-Schriftenreihe können vom VDE-Verlag bezogen werden.
Kategorie:Brunnen
ja:噴水
Golfplatz
Ein Golfplatz verfügt in der Regel über 18 Spielbahnen, auf denen Golf gespielt wird.
Wesentliche Elemente einer Spielbahn sind Abschläge, Fairway und Grün (mit Loch), jeweils aus einer Vegetationsdecke mit unterschiedlichen Sportrasenarten. Dazu kommen noch die Bunker, Wasserhindernisse (künstliche oder natürliche Teiche / Wasserläufe) und das Rough.
Die meisten Golfplätze verfügen darüberhinaus über eine Driving Range (Übungswiese), Putting Greens (Übungsgrüns) und mehrere Kurzbahnen (Short Course). Zu einem Golfplatz gehört in der Regel ein Clubhaus mit dem so genannten 19. Loch, einer Gaststätte.
Die Anzahl der Golfbahnen auf einem Platz ist in der Regel durch 9 teilbar. D. h. es gibt Plätze mit 9, 18, 27, 36 usw. Bahnen.
Golfbahnen (auch verkürzt "Löcher" genannt) werden entsprechend ihrer Länge in 3 Kategorien eingeteilt:
Par-3-Löcher: Hier sollte der Spieler idealerweise mit drei Schlägen den Ball eingelocht haben. Par 3 Löcher sind so angelegt, dass der Spieler das Grün mit dem ersten Schlag erreichen kann. Mit zwei weiteren Putts soll dann der Ball eingelocht sein. Hat der Spieler ein Par-3-Loch mit 3 Schlägen beendet hat er "Par" gespielt. Ein Schlag unter Par, also nur zwei Schläge bei einem Par-3-Loch, nennt man "Birdie". Braucht der Spieler lediglich einen Schlag, er locht also mit dem Abschlag ein, nennt man das ein "As" / "Ass" oder ein "hole in one". Braucht der Spieler 4 Schläge bei einem Par-3-Loch, hat ein "Bogey" gespielt, braucht er 5 Schläge nennt man das Ergebnis "Doppel-Bogey". Par-3-Löcher können bis zu 230 m lang sein und sind die kurzen Bahnen eines Golfplatzes. Ein 18-Loch-Golfplatz hat meist vier kurze Bahnen.
Par-4-Löcher: Hier sollte der Spieler idealerweise mit 4 Schlägen eingelocht haben. Der Ball wird abgeschlagen, landet auf dem Fairway und wird dann mit dem zweiten Schlag auf das Grün geschlagen. Mit zwei weiten Putts sollte der Ball eingelocht sein. Hat der Spieler das Par-4-Loch mit vier Schlägen beendet, hat er Par gespielt. Analog zu den Ausführungen bei den Par-3-Löchern nennt man ein Spielergebnis mit einem Schlag unter Par "Birdie", zwei Schläge unter Par "Eagle", 3 Schläge unter Paar "Ass" oder "hole in one". Ein Schlag über Par, also 5 Schläge nennt man wiederum "Bogey" und 2 Schläge Par "Doppel-Bogey". Par-4-Löcher können bis ca. 440 m lang sein. Ein 18-Loch-Golfplatz hat meist 10 Par-4-Löcher.
Par-5-Löcher: Hier sollte der Spieler idealerweise mit 5 Schlägen eingelocht haben. Der Ball wird abgeschlagen, auf dem Fairway weitergespielt und mit dem 3. Schlag auf das Grün geschlagen. Hinzu kommen wiederum 2 Putts. Auf einem Par-5-Loch spielt man also mit 5 Schlägen Par, mit 4 Schlägen "Birdie", mit 3 Schlägen "Eagle" mit zwei Schlägen "Albatros" oder "Double-Eagle". Braucht der Spieler 6 Schläge, spielt er "Bogey", braucht er 7 Schläge, spielt er "Doppel-Bogey". Par-5-Löcher können deutlich über 500 m lang sein, es sind die langen Löcher des Platzes. Ein 18-Loch-Golfplatz hat meist 4 Par-5-Löcher.
Fairway
Zu einem 9er-Course gehören meist 2 Par-3-Bahnen (ohne Knie), 5 Par-4-Bahnen (ggf. mit einem Knie in der Spielbahn) und 2 Par-5-Bahnen (Bahn mit ggf. 1 oder 2 Doglegs (Knien)). Die Anzahl der Schläge auf einem 9er-Parcours sind somit 36.
In der Regel werden 2 Halbrunden gespielt d. h. 18 Bahnen. Das entspricht etwa einem Par von 72.
Zur technischen Ausstattung gehört ein Greenkeeper-Bereich mit Unterstellmöglichkeiten von Rasenpflegemaschinen. Zu den meisten modernen Golfplätzen gehört eine künstliche Beregnungsanlage. Der Trinkwasserverbrauch in südlichen Ländern liegt bei bis zu 10 mm, d.h. 10 l pro Quadratmeter.
Viele Plätze sind eher für anspruchsvollere Spieler (niedriges Golfhandicap) ausgelegt. Diese Golfplätze werden als Turnierplätze bezeichnet.
Spielbahn
Abschlag
Ein Abschlag ist ein Bestandteil einer Golfplatzbahn (engl. tee oder tee box). Meist ist der Abschlag leicht erhöht und beschreibt ein Rechteck. Zum Abschlagen wird der Golfball auf einen Holzstift gesetzt, der ebenfalls Tee genannt wird. Ein Golfplatz besitzt in der Regel 4 verschiedene Abschläge je Spielbahn: einen Damenabschlag (rot), einen Herrenabschlag (gelb), einen Turnierabschlag für Damen (schwarz) und einen Turnierabschlag für Herren (weiß). Beim Abschlagen des Balls entstehen häufig Schäden auf der Abschlagfläche, so genannte Divots. Diese Schäden in der Grasnarbe werden durch Nachsaat und Düngung wieder repariert.
Fairway
Das Fairway ist der Bestandteil einer Spielbahn beim Golf. Es ist der gemähte Bereich zwischen Abschlag und Grün. Bei Par-4- und Par-5-Löchern können die Fairways einen oder auch mehrere Knicks (Dogleg) haben.
Der Bereich zwischen dem Fairway und dem umliegenden nichtgemähten Bereich wird als "Semirough" bezeichnet.
Aus spieltechnischen Erschwernisgründen sind die Fairways häufig an spielstrategischen Punkten mit Bunkern ausgestattet.
Grün
Das Grün (Green) ist der Zielbereich beim Golf. Die Fläche eines einzelnen Grüns beträgt etwa 450 bis 600 m². Die Gesamtfläche aller Grüns auf einem Golfplatz beträgt etwa 8000 m². Das Grün wird im Sommer täglich auf eine Länge von 4 mm (Turniernorm: 3,2 mm = 1/8" = 0,125 Zoll) geschnitten. Der Übergang zum höheren Rasenumfeld wird als Vorgrün (Semigreen) bezeichnet. Um das Grün schwieriger zu gestalten, werden seitens des Golfarchitekten Schwellen (Breaks) eingebaut. Ein gutes Grün sollte mehrere Fahnenpositionen (Einspielloch) ermöglichen. Um das Grün herum liegen häufig Bunker (Sandlöcher), die das Anspiel erschweren sollen. Der Bereich vor dem Grün wird als Anspielbereich (Approach) bezeichnet.
Die Golfspieler sind zur besonderen Schonung des Grüns angehalten. Beschädigungen durch den Ball werden mit Hilfe einer Pitchgabel ausgebessert.
Das kurzgeschnittene Gras wächst auf einer sogenannten 20 cm starken Rasentragschicht, die aus Sand und Oberboden besteht. Diese körnige Tragschicht soll ein Versickern von Oberflächenwasser (Regen bzw. Beregnungsanlage) ermöglichen.
Um das Einlochen auf den Grüns zu üben, gibt es auf den meisten Golfplätzen ein sogenanntes Putting-Green, das zu keiner Spielbahn gehört. Hier kann das Einlochen mit einem speziellen Schläger (Putter) geübt werden.
Loch
Ein Loch ist im Golf das Ziel einer Spielbahn, in die der Ball gespielt werden soll.
Ein solches Loch (engl. "hole") ist eine genormte, zylindrische Metallhülse, mind. 10 cm (4 Inches) tief mit einen genormten Durchmesser (108 mm, bzw. 4,25 Zoll/Inches). Das Loch befindet sich auf dem Grün (dem besonders kurz gemähten Rasen am Ende der Spielbahn) und ist mit einer Fahne markiert. Zur besseren Verteilung der Belastung auf dem Grün wird das Loch öfters versetzt, es befindet sich also nicht immer an der selben Stelle auf dem Grün.
Auch die Spielbahnen werden im Golf "Loch" genannt. Eine Golfrunde geht normalerweise über 18 Loch, entsprechend gibt es meist 18-Loch- und 9-Loch-Golfplätze.
Der Ausdruck "19. Loch" wird scherzhaft für die Bar im Clubhaus genutzt.
Rough
Als Rough (das Raue) werden die Teile eines Golfplatzes bezeichnet, die zwischen den Spielbahnen liegen. Die Roughbereiche werden nur zweimal jährlich gemäht und liegen im Ballsicherheitsabstand zwischen den Bahnen. Als Semirough wird der Übergangsbereich zwischen Fairway und Rough bezeichnet.
Innerhalb des Roughs kann noch die Unterscheidung in Hardrough (längere Gräser) und bespielbares Rough (kürzeres Rough) gemacht werden. Golfspieler lieben das Rough in einer Grashöhe, die es ermöglicht, verschlagene Bälle wiederaufzufinden.
Bunker
Ein Golfbunker ist ein Sandhindernis (Grube), der das Golfspielen auf einer Spielbahn erschweren soll.
Damit die Bunker schon von weithin erkennbar sind, ist ihre Rückseite hochgezogen. Landet der eigene Ball in einem Bunker, ist dadurch auch Blick und Weg Richtung Grün (Loch) versperrt. Fairwaybunker sind links und rechts des Fairways angeordnet und liegen im Zielbereich der Spieler mit niedrigem Golfhandicap. Grünbunker liegen direkt vor oder hinter dem Grün, um das Anspielen zu erschweren, d. h. das Grün zu verteidigen. Ursprünglich sind Bunker eher selten in der Fairwaymitte platziert, die heutigen Golfplatz-Architekten gestalten diese Hindernisse jedoch gerne in den Balllandezonen, um den Spieler zu taktischem Spiel zu zwingen: hohes Risiko auf dem direkten Wege oder geringes Risiko auf einem längeren Weg in Richtung Loch.
Eine Sonderform des Bunkers ist ein so genannter Pottbunker, der steil und eng nach unten führt. Eine weitere Sonderform ist der Beachbunker, ein flächiger Bunker der zum Teil im Wasser liegt.
Als Bunkersand wird meist ein heller Sand verwendet, der schon von weitem leuchtet. Unter dem Sand liegt häufig eine Drainage, die stehendes Wasser im Bunker ableiten soll.
Laut Golfregeln muss der Spieler den Ball aus dem Bunker schlagen, darf dabei aber mit dem Schläger nicht den Sand berühren, bevor er den Schlag ausführt (Aufsetzen des Schlägers). Mittlere und schlechtere Spieler verlieren durchschnittlich mindestens einen Schlag durch den Besuch eines Bunkers. Sollte ein Bunker vom Golfer benutzt worden sein, so gehört es zur Platzetikette, die entstandenen Unebenheiten mit einer seitlich liegenden Harke wieder einzunivellieren.
Erschwernisse (Hazards)
Drainage
; Bunker
: Eine besonders hergerichtete, oft vertiefte Bodenstelle, wo das Gras oder Erdreich entfernt und durch Sand ersetzt worden ist. Der Schläger darf vor einem Schlag aus dem Bunker den Boden nicht berühren. Nicht mit Sand gefüllte Vertiefungen werden oft auch als Gras- oder Erdbunker bezeichnet, sind jedoch im Sinne der Regeln keine Bunker (Golf).
; Wasserhindernis (water hazard)
: Grundsätzlich darf man aus einem Wasserhindernis spielen. In der Uferzone ist das auch durchaus möglich, jedoch spielt man selten aus dem Wasser. Im Hindernis darf man (wie auch im Bunker) keine Probeschwünge mit Bodenkontakt machen. Es gibt zwei Arten von Wasserhindernissen:
:; Frontales Wasserhindernis
:: Mit gelben Pfählen gekennzeichnetes Wasserhindernis. Man darf den Ball (unter Hinzurechnung eines Strafschlags) überall auf einer Linie fallen lassen, die sich von der Fahne durch die Stelle zieht, an der der Ball die Wasserhindernisgrenze überschritten hat, jedoch nicht näher zum Loch.
:; Seitliches Wasserhindernis (lateral water hazard)
:: Mit roten Pfählen gekennzeichnetes Wasserhindernis. Man darf den Ball (unter Hinzurechnung eines Strafschlags) innerhalb von zwei Schlägerlängen von der Stelle entfernt fallen lassen an der der Ball die Wasserhindernisgrenze überschritten hat, jedoch nicht näher zum Loch.
; Rough
: Das Rough ist selten gemähtes, sehr hohes Gras. Das Rough umgibt die Spielbahnen (Fairways). Es ist schwer, hier herauszuspielen, weil der Ball sich teilweise im tiefen Gras "eingräbt" und der Schwung des Schlägers beim Schlag durch das Gras stark gebremst wird. In vielen Golfclubs wird das Rough nur ein- bis zweimal Mal im Jahr gemäht.
; Semirough
: Das Semirough ist nicht ganz so hoch wie das Rough, jedoch wird es auch nur begrenzt (bzw. hoch) gemäht. Es stellt meistens den Übergang zwischen dem Rand der Spielbahnen (Fairways) und dem Rough dar.
; Ungewöhnlich beschaffener Boden
: Ungewöhnlich beschaffener Boden beinhaltet zeitweiliges Wasser, Löcher und Laufgänge grabender Tiere sowie Boden in Ausbesserung. Boden in Ausbesserung ist in der Regel mit blauen Markierungen versehen (Pfähle, Bänder oder Farbmarkierungen). Dies können z.B. Neupflanzungen oder die Neuaussaat von Gras sein. Liegt der Ball in ungewöhnlich beschaffenem Boden oder wird der Stand oder Schwung beim Schlag durch Boden in Ausbesserung behindert, so muss zuerst die nächstgelegene Stelle festgestellt werden, für die diese Einschränkung nicht mehr gilt. Der Ball muss nun straffrei innerhalb von einer Schlägerlängen von dieser Stelle fallengelassen werden, jedoch nicht näher zum Loch.
Driving Range
Eine Driving Range ist eine Übungswiese für Golfer. Der Abschlag ist in der Regel höher gelegen und leicht gekrümmt. Zur Driving Range gehört eine Abschlagshütte sowie eine Ballautomat. Die Wiese hat etwa eine Länge von 300 Metern. Da der Rasen auf den Abschlägen durch Schläge sehr strapaziert wird, schlagen die Spieler oft von Matten aus Kunststoff ab, deren Eigenschaften die des Fairways immitieren. Damit die Golfer auch ihren Schwung mit dem Driver trainieren können, besitzen die Matten häufig einen elastischen Kunststoff-Zylinder, der das Tee ersetzt.
Der Golfer kann sich auf dieser Anlage gegen eine Gebühr einen Eimer voll Bälle entleihen und diese zur Verbesserung seiner Schlagtechnik übungsweise in die Unendlichkeit oder auf bestimmte Ziele schlagen. Der Betreiber einer solchen Anlage ist entweder der Club oder der freiberufliche Golflehrer (Pro).
Die auf der Übungswiese liegenden Bälle werden einmal täglich durch eine Ballsammelmaschine wieder eingesammelt.
Um Verletzungen vorzubeugen, ist das Betreten der Grünfläche nicht empfehlenswert und oftmals durch den Betreiber untersagt.
Abschlagshütte
Umweltkritische Aspekte
Abschlagshütte
Die Anlage von Golfplätzen bringt einen enormen Flächenverbrauch mit sich (18-Loch-Platz etwa 60 bis 75 ha).
Als problematisch anzusehen sind Einfüsse auf die Bodenbeschaffenheit. Besonders in ökologisch reichen Gebieten hat die Veränderung des Grundwasserspielgels verheerende Folgen, die durch die Anlage von Drainagesystemen eintritt.
Die Anlage als solches zerschneidet die Gebiete und führt zu einer Abnahme der Arten. Allerdings werden immer mehr Golfplätze auf schlechten Böden, die für die Landwirtschaft als zu ertragsarm angesehen werden, angelegt. Da sie die totale Verbauung ("Verhüttelung") stadtnaher Gebiete verhindern, kann man diese Plätze auch wieder als kleine Grünoasen einstufen.
Befürworter führen an, das in den Roughs bis zu 30 Pflanzenarten angesiedelt werden. In den Städten der USA suchen oft Schulklassen mit ihren LehrerInnen Golfplätze auf, um Vögel oder Schmetterlinge zu beobachten.
Die wenigen, meist nicht gefährdeten Tierarten, die sich auf den Golfplätzen ansiedeln, werden durch den Sportbetrieb kaum gestört.
Pestizide werden - wenn überhaupt - fast ausschließlich nach Bedarf auf den Grüns (1% der Golfplatzfläche) ausgebracht. Sie gelangen über Insekten allerdings in die Nahrungskette. Um ein Eindringen der Pestizide und des Kunstdüngers ins Erdreich und damit Grundwasser zu verhindern, werden in Sonderfällen Folien unter die Grüns gelegt.
siehe auch Sportökologie
Weblinks
- [http://www.umwelt.bz.it/montiggl/nsb02.html "Es gibt keine ökologischen Golfplätze" F. Florineth, Prof. an der Uni für Bodenkultur/Wien]
- [http://www.oekogolfplatz.de/ Institut für ökologische Golfplatzpflege]
- [http://www.umweltschutz.zh.ch/db/pdf/ZUP25-00_Golf1.pdf Golfplätze in ökologisch empfindlichen Gebieten]
- [http://www.tuniberg-breisgau.de/Seiten/golfplatz.htm Weitere Luftbilder von einem Golfplatz bei Freiburg]
- [http://www.sl-plan.de/golfplaetze/golfplaetze.htm Beratung-Fachinfos]
Kategorie:Golf
Kategorie:LimnologieDie Limnologie ist die Wissenschaft von den Binnengewässern unabhängig von ihrem Salzgehalt (Salinität) als Ökosystem.
Kategorie:Ökologie
Kategorie:Hydrologie
Cường độ dòng điệnTrong điện học và điện từ học, dòng điện là dòng chuyển động có hướng của các điện tích.
Cường độ dòng điện được định nghĩa là lượng điện tích đi qua trong một đơn vị thời gian. Nó thường được ký hiệu bằng chữ I, từ chữ tiếng Đức Intensität, nghĩa là cường độ.
:
Ở đây, dQ là lượng điện tích chảy qua trong thời gian dt.
Đơn vị đo cường độ dòng điện trong SI là ampe.
Ví dụ
- Sét là một dòng điện mạnh, gồm các ion hay electron di chuyển bởi lực Culông giữa các đám mây mang điện trái dấu, hoặc giữa đám mây tích điện và mặt đất,
- Gió Mặt Trời, là các điện tích bay ra từ Mặt Trời, khi rơi vào khí quyển Trái Đất có thể gây ra hiện tượng cực quang.
- Dòng di chuyển của các electron trong dây kim loại khi nối giữa hai điện cực của một pin.
- Trong điện tử học, dòng điện có thể là dòng chuyển động của electron trong dây dẫn điện kim loại, trong các điện trở, hay là dòng chuyển động của các ion trong pin, hay dòng chảy của của các hố điện tử trong vật liệu bán dẫn.
- Trong plasma, các electron, ion âm và dương có thể di chuyển tự do, và sẽ di chuyển thành dòng, khi nằm trong điện trường
- Trong dung dịch điện phân, các ion âm và dương có thể di chuyển giữa hai điện cực.
- Trong nước đá hay một số chất rắn điện phân, các proton có thể di chuyển thành dòng điện.
Dòng điện quy ước
Dòng điện quy ước, vì lý do lịch sử, là dòng chuyển động tương đương của các điện tích dương. Nó được đưa ra để thống nhất quy ước về chiều dòng điện (chiều chuyển động của các điện tích dương) trong các trường hợp phức tạp như:
- Trong kim loại, thực tế các proton (tích điện dương) chỉ có các dao động tại chỗ, còn các electron (tích điện âm) chuyển động. Chiều chuyển động của electron, do đó, ngược với chiều dòng điện quy ước.
- Trong một số môi trường dẫn điện (ví dụ trong dung dịch điện phân, plasma,...), các hạt tích điện trái dấu (ví dụ các ion âm và dương) có thể chuyển động cùng lúc, ngược chiều nhau.
- Trong bán dẫn loại p, mặc dù các electron thực sự chuyển động, dòng điện được mô tả như là chuyển động của các hố điện tử tích điện dương.
Từ trường
Mọi dòng điện đều sinh ra từ trường, theo định luật Ampere. Khi dòng điện chạy trong một dây dẫn điện, từ trường sinh ra có dạng xoáy vòng quanh dây dẫn.
Mọi dòng điện đều chịu lực tương tác khi nằm trong từ trường. Lý do là các điện tích chuyển động trong từ trường chịu lực Lorentz.
Đo dòng điện
:Xem thêm bài ampe kế
Cường độ dòng điện có thể được đo trực tiếp bằng Gavanô kế, tuy nhiên phương pháp này đòi hỏi phải mở mạch điện ra để lắp thêm ampe kế vào.
Cường độ dòng điện có thể được đo mà không cần mở mạch điện ra, bằng việc đo từ trường sinh ra bởi dòng điện. Các thiết bị đo kiểu này gồm các đầu dò hiệu ứng Hall, các kẹp dòng và các cuộn Rogowski.
Trong định luật Ohm
Định luật Ohm nói rằng cường độ dòng điện chạy qua một điện trở (hoặc các thiết bị Ohm) tuân theo:
:
với
:I là cường độ dòng điện, đo bằng ampe
:U là hiệu điện thế giữa 2 đầu điện trở, đo bằng vôn
:R là điện trở, đo bằng ohm.
Trên cơ thể người
Nguy hiểm
Độ nguy hiểm của điện giật phụ thuộc vào cường độ dòng điện, vào thời gian dòng điện chạy qua người, và vào đường đi của dòng điện trên cơ thể người. Nói chung:
- 1 mA gây đau nhói.
- 5 mA gây giật nhẹ.
- 50 đến 150 mA có thể giết chết người, bằng các tác động như rhabdomyolysis (phân hủy cơ), hay làm suy thận cấp (do chất độc của cơ bị phân hủy đi vào máu).
- 1 đến 4 A gây loạn nhịp tim, và lưu thông máu bị gián đoạn.
- 10 A gây ngừng tim (cầu chì trong gia đình thường tự ngắt ở cường độ dòng này).
Dòng điện chạy qua tim và não là nguy hiểm nhất. Đa phần các nguồn điện nguy hiểm có hiệu điện thế ổn định, nên theo định luật Ohm, cường độ dòng điện phụ thuộc vào điện trở trên đường truyền qua người. Đối với dòng lớn, nó phụ thuộc thêm các hệ thống hạn chế dòng lớn trong mạch điện (như cầu chì).
Ích lợi
Dòng điện một chiều với cường độ cỡ mA khi truyền qua cơ thể gây nên những tác dụng sinh lý đặc biệt sau:
- làm giảm ngưỡng kích thích của sợi cơ vận động
- giảm tính đáp ứng của thần kinh cảm giác do đó giảm đau
- gây giãn mạch ở phần cơ thể giữa hai điện cực
- tăng cường khả năng dinh dưỡng của vùng có dòng điện đi qua.
Các tác dụng của dòng điện qua cơ thể được ứng dụng trong châm cứu hay điện châm và là cơ sở của liệu pháp Galvani, trong đó người ta đưa dòng điện một chiều cường độ tới hàng chục mA vào cơ thể và kéo dài nhiều phút. Tuy nhiên trong những trường hợp tai biến bất ngờ, điện tác dụng lên cơ thể quá những mức độ mà cơ thể có thể chịu đựng được. Lúc đó điện trở thành một mối nguy hiểm cho sức khoẻ và tính mạng con người.
Đối với những bệnh nhân khi tim đã ngừng đập người ta có thể dùng liệu pháp sốc điện để cố gắng kích thích tim đập lại với hy vọng duy trì sự sống.
Tốc độ dòng điện
Dòng điện chảy theo một hướng, nhưng các điện tích đơn lẻ trong dòng chảy này không nhất thiết chuyển động thẳng theo dòng. Ví dụ như trong kim loại, electron chuyển động zigzag, va đập từ nguyên tử này sang nguyên tử kia; chỉ nhìn trên tổng thể mới thấy xu hướng chung là chúng bị dịch chuyển theo chiều của điện trường.
Tốc độ di chuyển vĩ mô của các điện tích có thể tìm được qua công thức:
I=nAvQ
với
:I là cường độ dòng điện
:n là số hạt tích điện trong một đơn vi thể tích
:A là diện tích mặt cắt của dây dẫn điện
:v là tốc độ di chuyển vĩ mô của các hạt tích điện.
:Q là điện tích của một hạt tích điện.
Ví dụ, một dây đồng với diện tích mặt cắt bằng 0.5 mm2, mang dòng điện có cường độ 5 A, sẽ có dòng electron di động với tốc độ vĩ mô là vài millimét trên giây. Ví dụ khác, các electron chuyển động trong bóng hình của tivi theo đường gần thẳng với tốc độ cỡ 1/10 tốc độ ánh sáng.
Tốc độ di chuyển vĩ mô của dòng điện không nhất thiết phải là tốc độ truyền thông tin của nó. Tốc độ truyền thông tin của dòng điện trong dây đồng nhanh gần bằng tốc độ ánh sáng. Đó là do, theo lý thuyết điện động lực học lượng tử, các electron truyền tương tác với nhau thông qua photon, hạt chuyển động với vận tốc ánh sáng. Sự di chuyển, có thể là chậm chạp, của một electron ở một đầu dây, sẽ nhanh chóng được biết đến bởi một electron ở đầu dây kia, thông qua tương tác này. Điều này cũng giống như khi đầu tàu hỏa chuyển động với vận tốc nhỏ (ví dụ vài cm/s), gần như ngay lập tức toa cuối cùng của đoàn tàu cũng nhận được thông tin và chuyển động theo. Chuyển động tổng thể của đoàn tàu là chậm, nhưng thông tin lan truyền dọc theo đoàn tàu rất nhanh (vào cỡ tốc độ âm thanh lan truyền dọc theo tàu).
Mật độ dòng điện
Một cách tổng quát, mật độ dòng chảy bất kỳ là cường độ dòng qua đơn vị diện tích mặt cắt vuông góc với dòng đó, với dòng có thể là dòng điện, dòng nước,... Đối với dòng điện, mật độ dòng được gọi là mật độ dòng điện.
Cường độ dòng tổng quát liên hệ với mật độ dòng tổng quát trên một bề mặt bất kỳ qua công thức:
:
với
:φ là cường độ dòng. Nếu dòng là dòng điện, nó đo bằng ampe
:A diện tích mà dòng đi qua, đo bằng mét vuông
:j là mật độ dòng. Nếu dòng là dòng điện, nó đo bằng A/m2
Cũng có thể biểu diễn mật độ dòng là:
:
với
:n là số hạt mang dòng trong một đơn vị thể tích
:x là điện tích hay khối lượng hay các tính chất khác đang quan tâm của hạt mang dòng
:u là vận tốc chuyển động vĩ mô của dòng hạt
Mật độ dòng điện có ý nghĩa trong thiết kế mạch điện, trong điện tử học. Các thiết bị tiêu thụ điện thường bị nóng lên khi có dòng điện chạy qua, và chỉ hoạt động tốt dưới một mật độ dòng điện an toàn nào đấy; nếu không chúng sẽ bị nóng quá, chảy hoặc cháy. Ngay cả trong vật liệu siêu dẫn, nơi điện năng không bị chuyển hóa thành nhiệt năng, mật độ dòng điện lớn quá có thể tạo ra từ trường quá mạnh, phá hủy trạng thái siêu dẫn.
Các đơn vị điện từ trong SI
Xem thêm
- Dòng điện xoay chiều
- Dòng điện một chiều
- Dẫn điện để có thêm thông tin về cơ chế vật lý của tính dẫn điện/nhiệt trong vật liệu.
Liên kết ngoài
- [http://www.ctu.edu.vn/coursewares/khoahoc/sinhly/ch4.2.htm#VI.5 Nguy hiểm của điện]
- [http://www.ctu.edu.vn/coursewares/khoahoc/sinhly/ch4.2.htm#VI.2 Tác dụng sinh lý của dòng điện một chiều]
Thể loại:Điện từ học
Thể loại:Đại lượng vật lý
Thể loại:Vật lý học
ko:전류
ja:電流
wydarzenia gry dieta kopenhaska Granada accommodation hosting
|
|
|
|