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Tele ColumbusDie Tele Columbus AG & Co. KG ist ein Unternehmen im Bereich Kabelfernsehen.
Seit 1985 fungiert die Tele Columbus mit Sitz in Hannover als Holding für verschiedene Kabel-Servicegesellschaften in Deutschland, die mit unterschiedlichen Konzepten in Städten und Regionen für einen Fernseh- und Hörfunkempfang sorgen. Sie kooperiert dabei mit der Wohnungswirtschaft, um eine adäquate Lösung für die Versorgung zu finden.
Die Unternehmen der Tele Columbus Gruppe bieten analoges Kabelfernsehen, Digitalfernsehen sowie Internetzugang an.
Mit ihrem eigenen Dienstleistungszentrum betreut die Tele Columbus Gruppe bundesweit rund 2,6 Millionen (Stand August 2005) angeschlossenen Teilnehmer. Seit Mitte 2003 gehört die Tele Columbus den von BC Partners beratenen Eigenkapitalfonds.
Siehe auch
Übersicht der Kabelnetzbetreiber in Deutschland
Weblinks
- [http://www.telecolumbus.de telecolumbus.de] - Offizielle Website von Tele Columbus.
UnternehmenAls Unternehmen oder Unternehmung wird allgemein ein von Personen durchzuführendes Vorhaben bezeichnet. Im wirtschaftlichen Bereich wird seine Struktur im so genannten Geschäftsplan festgeschrieben. Die Begriffe Unternehmung und Unternehmen werden heute meistens synonym gebraucht.
Rechtsbegriff
Wirtschaftsunternehmen werden in Form einer so genannten Firma geführt. Der Firmenbegriff ist im § 17 HGB festgelegt und bezeichnet die juristische Benennung eines kaufmännischen Wirtschaftsbetriebes. Umgangssprachlich wird der Begriff Unternehmung dennoch oft fälschlicherweise für eine Firmierung benutzt oder er steht für eine Institution in der Gesellschaft. In Deutschland ist der Begriff Unternehmer in § 14 BGB definiert. Weiterhin definiert § 2 Abs. 1 UStG den Unternehmer, dort heißt es: Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbständig ausübt..
Es gibt jedoch keinen einheitlichen Rechtsbegriff des Unternehmens, da dieser Begriff je nach Zweck des Gesetzes, das ihn verwendet, unterschiedlich definiert wird.
Ein Betrieb ist hingegen eine reine Produktionsstätte, die Sachgüter oder Dienstleistungen erstellt, wie beispielsweise ein Gebäude mit Maschinen. Kommt zu diesem Betrieb auch noch eine Rechtsform, die sog. Firmierung wie z.B. eine Kapitalgesellschaft (,GmbH, AG) bzw. ein sog. Einzelunternehmen mit dem dazugehörigen Kapital in Form von Betriebsmitteln, Gebäuden, Geld, Aktien etc., so wird aus der Betriebsstätte ein Unternehmen. Die Frage, ob und wie ein solches Unternehmen auch unternehmerisch tätig wird, welche Unternehmen sie plant und verfolgt und ob sie dazu ggf. sog. Projekte durchführt, ist Gegenstand des Unternehmensbegriffes.
Unternehmensformen
Im engeren Sinne ist ein Unternehmen jede Einheit, unabhängig von ihrer Rechtsform, die eine wirtschaftliche oder gemeinnützige Tätigkeit ausübt. Der Begriff beschreibt also eine Aktivität und zunächst keine Firma. Als Unternehmen zählen insbesondere auch jene Vorhaben, die eine handwerkliche, freiberufliche, oder handelsrechtliche Arbeit als Einpersonen- oder Familienbetriebe ausüben sowie Personen- und Kapitalgesellschaften, die regelmäßig einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen.
Größe oder Ziel eines Unternehmens (vergl. Zielformulierung) sind für die Definition eines Unternehmens irrelevant. Ein Unternehmen grenzt sich von einem Projekt grundsätzlich dadurch ab, dass es keinen definierten Endzeitpunkt besitzt, kein einmaliges, sondern ein ständiges Vorhaben ist und die Ressourcen i.d.R. nicht von vorne herein begrenzt sind. Sehr wohl können allerdings Projekte Bestandteil eines Unternehmens sein. Im kreativen und gemeinnützigen Bereich hat sich diese Trennung jedoch nicht etabliert. Hier spricht man bei jedem Vorhaben gerne von Projekt, weil die semantisch exakte DIN-69901-Terminologie in solchen Unternehmen weitgehend unbekannt ist (siehe hierzu Projekt).
Rechtsformen von Unternehmen
Unternehmen werden in zweierlei Rechtsformen eingeteilt: Einzelunternehmen und Gesellschaftsunternehmen. Ein Einzelunternehmen kann nur von einer
Person geführt werden, Gesellschaftsunternehmen können (müssen aber nicht) von mehreren
Personen geführt werden.
Ökonomische Interpretation
Die Frage, warum sich Individuen und Gruppen von Individuen zu Unternehmen zusammenschließen und dadurch Transaktionen außerhalb des Marktes durchführen, ist eine der Grundfragen der Industrieökonomik.
Neben Effizienzgründen (Technologische Gründe, Unternehmen als langfristige Beziehung, Unternehmen als Institution zum optimalen Umgang mit unvollständigen Verträgen) kann die Existenz von Unternehmen auch mit Rentenabschöpfung erklärt werden.
Unternehmensformen in der Praxis
Es gibt unterschiedliche Arten von Wirtschaftsunternehmen, sie können beispielsweise im industriellen Sektor, im handwerklichen Sektor, im Agrarsektor, in der Dienstleistung oder im Handel angesiedelt sein. Wenn ein Unternehmen über die Landesgrenzen expandiert, spricht man von einem Multinationalen Unternehmen.
Eine besondere Beachtung in der Europäischen Union schenkt man, politischen Äußerungen zufolge, den Klein- und Mittelunternehmen (vergl. KMU-Definition EU, Artikel 1). Viele große Unternehmen firmieren als Aktiengesellschaft und ihre Aktien werden an der Börse gehandelt.
Bedeutende deutsche Unternehmen werden im Deutschen Aktienindex zusammengefasst.
Unternehmensübernahme
Eine Unternehmensübernahme wird definiert als das Erlangen von Kontrolle über ein Unternehmen. Unter Kontrolle kann die Befugnis zur Festlegung der Ziele und Bestimmung der Geschäftspolitik verstanden werden. Aus den marktwirtschaftlichen Prinzipien der Autonomie und des Privateigentums ergibt sich, dass die Kontrolle den Eigentümern zusteht. Zwar können sich die Eigentümer angestellter Geschäftsführer bedienen, die unter Umständen sehr frei über die Unternehmensressourcen bestimmen können, dennoch ist die Kontrolle, die von diesen Personen ausgeübt wird, nur derivativer Natur. Es wird hier insofern auf die originäre Kontrolle, die durch das Eigentum am Unternehmen vermittelt wird, abgestellt.
Für den Erwerb des Eigentums an einem Unternehmen sind grundsätzlich zwei juristische Wege gangbar. Zum einen kann der Eigentumsübergang durch Einzelübertragung aller Vermögensgegenstände und Schulden erfolgen. Diese Möglichkeit des Erwerbs wird in der Literatur auch als asset-deal bezeichnet. Daneben besteht die Möglichkeit, Beteiligungsrechte an dem Rechtsträger des Unternehmens zu erwerben. Das Unternehmen ist im deutschen Rechtssystem nicht selbstständig rechtsfähig, kann also nicht selbst Träger von Rechten und Pflichten sein. Es bedarf hierfür eines Rechtsträgers, der Inhaber aller Vermögensgegenstände und Träger aller im Unternehmen begründeten Verpflichtungen ist. Rechtsträger können insbesondere Kapitalgesellschaften, aber auch Personengesellschaften sein. Für diese Form der Übertragung hat sich der Begriff share-deal eingebürgert. Im Gegensatz zum asset-deal, bei dem das Eigentum an den einzelnen Vermögensgegenständen wechselt, bleibt der Eigentümer an diesen Gegenständen beim share-deal also unverändert, nämlich beim Unternehmensträger. Lediglich die Eigentumsverhältnisse bezüglich des Unternehmensträgers ändern sich.
Damit eine Übernahme vorliegt, müssen die mit der Beteiligung am Träger verbundenen Rechte allerdings ausreichen, um sich bei Interessendivergenzen gegen die anderen Miteigentümer durchzusetzen.
Eigenschaften
In der Lehre von Finanzierung und Investition haben Unternehmen unter anderem diese Eigenschaften:
- Marktwert
- Gesamtkapitalkostensatz
- Verschuldungsgrad
- Kapitalkostenkurve
Siehe auch
- Liste der größten Konzerne
- Verzeichnis von Unternehmen
- Unternehmer, Manager
- BDI, Arbeitgeber
- Konzern, Weltkonzern, Virtuelles Unternehmen, Energieversorgungsunternehmen, Einliniensystem, Mehrliniensystem
- Liste mit Personen und Unternehmen zur deutschen Wirtschaft, Unternehmen in den USA
- Produktionsmittel, Eigentum, Staat, Privatisierung, Verstaatlichung
Literatur
- Paco Xander Nathan: Sind Unternehmen die besseren Menschen?. Löhrbach 2004, ISBN 3922708307
- Burkard Lotz, Rechtsanwalt Frankfurt am Main: Der Konsortialvertrag des Anlagenbaus im In- und Ausland. ZfBR 1996, 233 ff
ja:株式会社
ko:주식회사
1985
Jahreswidmungen
- 1985 ist „Jahr der Vereinten Nationen“.
- 1985 ist „Internationales Jahr der Jugend“.
- Der Neuntöter (lat. Lanius collurio) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- 1. Januar: In Deutschland geht SAT.1 auf Sendung
- 1. Januar: Die Schweiz führt die Autobahngebühr für Pkw ein
- 1. Januar: Die DDR vergrößert ihr See-Territorium von 3 auf 12 Seemeilen
- 1. Januar: Kurt Furgler wird neuer Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: In den meisten EG-Mitgliedsstaaten werden die ersten Europäischen Pässe ausgestellt
- 15. Januar: Der 298 Meter hohe Sendemast des Westdeutschen Rundfunks auf dem Bielstein im Teutoburger Wald stürzt um, nachdem durch starke Vereisung eine Pardune zerrissen ist
- 5. Februar: Nach 16 Jahren wird der Grenzübergang zwischen Spanien und Gibraltar wiedereröffnet
- 12. Februar: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Saarland
- 23. Februar: Dr. Martin Bangemann wird auf dem Parteitag in Saarbrücken als Nachfolger von Hans-Dietrich Genscher zum neuen Bundesvorsitzenden der FDP gewählt
- 4. März: In Ahaus nimmt der erste deutsche Bürgerbus seinen Betrieb auf
- 10. März: Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin (West-Berlin), die Koalition von CDU und FDP unter dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) wird bestätigt. Die SPD erzielt ihr schlechtestes Wahlergebnis seit Kriegsende
- 11. März: Michail Gorbatschow wird Generalsekretär der KPdSU
- 15. März: Wiederherstellung der Demokratie in Brasilien
- 2. April: Verurteilung der führenden RAF-Terroristen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt
- 11. April: Albanien. Tod von Enver Hoxha, Ramiz Alia übernimmt die Führung der Kommunistischen Partei, Beginn einer vorsichtigen Öffnung des Landes
- 16. April: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Türkei
- 8. Mai: Richard von Weizsäcker hält im Deutschen Bundestag die vielbeachtete Rede Zum 40. Jahrestag der Beendigung des Krieges in Europa und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
- 20. Mai: Sendestart von Radio Martí
- 10. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Volksrepublik China
- 11. Juni: Im geteilten Berlin kommt es zum größten Agentenaustausch in der Nachkriegsära. 25 Westspione wechseln auf der Glienicker Brücke gegen 4 Ostagenten die Demarkationslinie
- 21. Juni: Syrien wird Mitglied in der FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation)
- 9. Juli: Der österreichische Glykolwein-Skandal nimmt seinen Lauf. Vor dem Genuss von Prädikatsweinen, die mit dem Frostschutzmittel Diethylenglykol gepanscht sein können, warnt das deutsche Bundesgesundheitsministerium
- 10. Juli: Das Greenpeace-Schiff Rainbow Warrior wird von Agenten des französischen Geheimdiensts im Hafen von Auckland versenkt
- 13. Juli: Mit Live Aid findet das bis dahin größte Benefizkonzert parallel in London und Philadelphia statt
- 23. Juli: Commodore stellt den Amiga (später in Amiga 1000 umbenannt) im Lincoln Center in New York, USA, vor. Mit dabei sind unter anderem der Künstler Andy Warhol und Debbie Harry (Blondie). Er überbietet an Grafikleistung alles bisher da gewesene
- 6. August: Bolivien. Dr. Victor Paz Estenssoro wird zum 4. Mal Präsident
- 27. August: General Ibrahim Babangida übernimmt die Macht in Nigeria
- 23. September: Malediven. Staatspräsident Gayoom wird für 5 Jahre wiedergewählt
- 7. Oktober: Das Kreuzfahrtschiff Achille Lauro wird durch Palästinenser unter dem Kommando Abu Abbas' entführt
- 26. Oktober - 120 Aborigines erhalten den australischen Uluru-Nationalpark mit dem Felsen Ayers Rock zurückübertragen. Sie vereinbaren im Gegenzug mit der Regierung in Canberra, den Park für 99 Jahre auch dem Tourismus zu öffnen.
- 27. Dezember: Bei einem Terroranschlag am Flughafen Wien-Schwechat werden drei vor dem Schalter der israelischen Fluggesellschaft El Al wartende Passagiere getötet und mehr als dreißig teils schwer verletzt
- 31. Dezember: Großbritannien tritt aus der UNESCO aus
- Alexey Pajitnov programmiert das Computerspiel Tetris
- Aus dem ersten Privatsender Deutschlands, PKS, wird SAT.1
- UNO: Jahr der Jugend
Kultur
- 16. Februar - Uraufführung der Oper Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke von Siegfried Matthus an der Staatsoper in Dresden
- 19. Februar Die erste Folge der Fernsehserie Eastenders wird zum ersten Mal in der BBC ausgestrahlt.
- 22. April - Eröffnung des Käthe Kollwitz Museum in Köln.
- 13. Juni - Durch einen Brandanschlag wird im Kunsthaus Zürich das Gemälde Bildnis des spanischen Königs Philipp IV. von Peter Paul Rubens völlig zerstört
- Eröffnung der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München
- Die Stadt Augsburg feiert ihren 2000. Geburtstag
Katastrophen
- 17. Februar: In der Nähe von Düren, Deutschland ereignet sich einer der schwersten Autobahnunfälle der deutschen Nachkriegszeit, bei dem sechs Menschen ums Leben kommen. Ein auf ein Stauende treffender Fahrer hält direkt hinter einer Anhöhe und wegen der an diesem Tag häufig vorhandenen Nebelbänken fährt ein LKW mit zu hoher Geschwindigkeit auf das Stauende zu. Es kommt zur Katastrophe, bei der mehrere Menschen regelrecht zerquetscht wurden. Insgesamt werden mehr als 60 Fahrzeuge in die Massenkarambolage verwickelt
- 29. Mai: Brüssel, Belgien. Beim Europapokal-Finale zwischen Juventus Turin und Liverpool im Brüsseler Heyselstadion kommt es zur Katastrophe, als englische Fans in den gegnerischen Block stürmen und die Italiener gegen eine Mauer treiben. Bei deren Einsturz kommen 39 Menschen ums Leben
- 23. Juni: Atlantik, eine Boeing 747 der indischen Luftfahrtgesellschaft Air India stürzt nach einer Bombenexplosion in den Atlantik. Es waren 329 Todesopfer zu beklagen
- 19. Juli: Bei Téséro im Val di Stava (Stavatal) in Trentino-Südtirol, Italien bricht der Absetzdamm eines Bergwerks und verursacht eine Flutwelle, die zwischen 200 und 361 Todesopfer fordert
- 2. August: Fort Worth, Dallas, Texas, USA. Eine Lockheed L-1011 TriStar der Delta Air Lines stürzte während eines Sturms in der Nähe des Flughafens ab. 134 Menschen starben, 30 wurden gerettet
- 12. August: In der Nähe der Stadt Otsuki, Japan stürzte eine Boeing 747 der Japan Airlines, Flugnummer 123, ab und zerschellte. Von den 524 Menschen an Bord überlebten nur vier. Die Firma Boeing entschuldigte sich öffentlich für den Vorfall, da dieser Unfall auf eine unsachgemäß durchgeführte Reparatur zurückzuführen war
- 22. August: Manchester, Großbritannien. Eine Boeing 737 der British Airtours mit 137 Menschen an Bord, startet zum Flug nach Korfu, Griechenland. Während des Startvorgangs bricht zunächst unbemerkt an einem Triebwerk Feuer aus. Sekunden danach brachen die Piloten den Startvorgang ab. Aber der Wind intensivierte die Flammen und der Treibstoff fing ebenfalls Feuer. 55 Personen starben in den Flammen und an den Rauchvergiftungen
- 6. September: Milwaukee, Wisconsin, USA. Eine Douglas DC-9 der Midwest Express stürzte kurz nach dem Start ab. Alle 31 Menschen an Bord starben
- 19. September: Erdbeben der Stärke 8,1 in Michoacán, Mexiko, etwa 15.000 Tote
- 13. November: Ausbruch des Vulkans Nevado del Ruiz, Nähe Armero, Kolumbien. Die Stadt Armero wurde verwüstet. 31.000 Tote
- 12. Dezember: Eine gecharterte Douglas DC-8 mit US-Soldaten der Sinai-Friedenstruppe auf dem Flug nach Hause in die Weihnachtsferien stürzte unmittelbar nach dem Start in Neufundland ab. 256 Menschen kamen ums Leben
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 15. Juni: Pinklon Thomas gewann seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Mike Weaver in Las Vegas, Nevada, USA, durch technischen KO
- 7. Juli: Boris Becker siegt als erster Deutscher und jüngster Tennisspieler aller Zeiten beim Grand Slam-Turnier von Wimbledon
- Bernhard Langer gewinnt als erster deutscher Golfer die US Masters in Augusta
- 8. Januar: Elisabeth Pähtz, Schachspielerin
- 11. Januar: Mark Yeates, irischer Fußballspieler
- 15. Januar: René Adler, deutscher Fußballspieler
- 19. Januar: Ulrich Maurer (Sportler), deutscher Eishockeyspieler
- 19. Januar: Daniyel Cimen, Profifußballer
- 22. Januar: Thomas Bröker, deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Paul Thomik, deutscher Fußballspieler
- 28. Januar: Basharmal Sultani, afghanischer Boxer
- 29. Januar: Athina Onassis, Enkelin und Erbin des Vermögens von Aristoteles Onassis
- 2. Februar: Massoud Azizi, afghanischer Leichtathlet
- 4. Februar: David Lazzaroni, französischer Skispringer
- 5. Februar: Cristiano Ronaldo, portugiesischer Fußballspieler
- 7. Februar: Tina Majorino, US-amerikanische Filmschauspielerin
- 9. Februar: David Gallagher, US-amerikanischer Filmschauspieler
- 26. Februar: Sanya Richards, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1. März: Andreas Ottl, deutscher Fußballspieler
- 3. März: Mariel Zagunis, US-amerikanische Säbel-Fechterin
- 11. März: Sascha Rammel, deutscher Fußballspieler
- 11. März: Hakuho Sho, mongolischer Sumo-ringer
- 18. März: Marc Heitmeier, deutscher Fußballspieler
- 26. März: Keira Knightley, britische Schauspielerin
- 29. März: Christiane Fürst, deutsche Volleyball-Nationalspielerin
- 2. April: Stéphane Lambiel, Schweizer Eiskunstläufer
- 12. April: Şəhriyar Məmmədyarov, aserbaidschanischer Schachgroßmeister
- 14. April: Olena Kostewytsch, ukrainische Sportschützin
- 19. April: Jan Zimmermann, deutscher Fußballspieler
- 26. April: Jure Bogataj, slowenischer Skispringer
- 30. April: Elena Fanchini, italienische Skirennläuferin
- 1. Mai: Philipp Fleischmann, österreichischer Schauspieler und Kurzfilmregisseur
- 2. Mai: Sarah Hughes, US-amerikanische Eiskunstläuferin
- 16. Mai: Anja Mittag, deutsche Fußballspielerin
- 19. Mai: Christopher Reinhard, deutscher Fußballspieler
- 22. Mai: Tranquillo Barnetta, Schweizer Fußballspieler
- 23. Mai: Nicky Adler, deutscher Fußballspieler
- 25. Mai: Markus Brzenska, deutscher Profi-Fußballspieler
- 30. Mai: Michael Phelps, US-amerikanischer Schwimmer und Weltrekordhalter
- 31. Mai: Lichtenfels (DJ), deutscher Disc-Jockey
- 1. Juni: Tirunesh Dibaba, äthiopische Leichtathletin
- 4. Juni: Anna-Lena Grönefeld, deutsche Tennisspielerin
- 4. Juni: Lukas Podolski, deutscher Fußballer
- 5. Juni: Bashir Ahmad Rahmati, afghanischer Ringer
- 8. Juni: Alexandre Despatie, kanadischer Wasserspringer
- 9. Juni: Sebastian Telfair, US-amerikanischer Basketballspieler
- 11. Juni: Tim Hoogland, deutscher Fußballspieler
- 11. Juni: Petter Tande, norwegischer Nordisch Kombinierer
- 12. Juni: Blake Ross, Softwareentwickler
- 20. Juni: Kai Hesse, deutscher Fußballspieler
- 22. Juni: Martin Liebers, deutscher Eiskunstläufer
- 27. Juni: Nico Rosberg, Rennfahrer
- 27. Juni: Swetlana Alexandrowna Kusnezowa, russische Tennisspielerin
- 1. Juli: Michael Delura, deutscher Fußballspieler
- 7. Juli: Marc Stein, deutscher Fußballspieler
- 9. Juli: Paweł Korzeniowski, polnischer Schwimmer
- 10. Juli: Mario Gomez, Profifußballspieler beim VfB Stuttgart
- 12. Juli: Timo Röttger, deutscher Fußballspieler
- 17. Juli: Francis Banecki, deutscher Fußballspieler
- 24. Juli: Teagan Presley, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 28. Juli: Christian Süß, deutscher Tischtennisspieler
- 30. August: Leisel Jones, australische Schwimmerin
- 30. August: Tianna Madison, US-amerikanische Leichtathletin
- 3. September: Friba Razayee, afghanische Judoka
- 7. September: Marcio Rafael Ferreira de Souza, brasilianischer Fußballspieler
- 11. September: Shaun Livingston, US-amerikanischer Basketballspieler
- 14. September: Felix Hell, Organist
- 16. September: Madeline Zima, US-amerikanische Schauspielerin
- 17. September: Tomáš Berdych, tschechischer Tennisspieler
- 25. September: Marvin Matip, deutscher Fußballspieler
- 9. Oktober: Lukas Sinkiewicz, deutscher Fußballspieler
- 10. Oktober: Silvie Ketelaars, Schwimmerin der niederländischen Antillen
- 11. Oktober: Michelle Trachtenberg, US-amerikanische Schauspielerin
- 24. Oktober: Wayne Rooney, englischer Fußballspieler
- 24. Oktober: Victoria Max-Theurer, österreichische Dressurreiterin
- 25. Oktober: Arkadij Naiditsch, deutscher Schachspieler lettischer Herkunft
- 31. Oktober: Sascha Rabe, deutscher Eiskunstläufer
- 31. Oktober: Kerron Clement, US-amerikanischer Leichtathlet
- 3. November: Philipp Tschauner, deutscher Profifußballspieler beim 1. FC Nürnberg
- 4. November: Vanessa Struhler, eine deutsche Sängerin
- 14. November: Veroljub Salatic, Schweizer/Bosnischer Fußballspieler
- 18. November: Allyson Felix, US-amerikanische Leichtathletin und Olympionikin
- 27. November: Dominik Stroh-Engel, deutscher Fußballspieler
- 3. Dezember: László Cseh, ungarischer Schwimmer
- 3. Dezember: Amanda Seyfried, US-amerikanische Schauspielerin
- 5. Dezember: Frankie Muniz, US-amerikanischer Schauspieler
- 8. Dezember: Dwight Howard, US-amerikanischer Basketballspieler
- 18. Dezember: Heidi Andreasen, erfolgreiche Schwimmerin bei den Paralympics
- 27. Dezember: Thomas Ower, deutscher Eishockey-Torwart
- 27. Dezember: Karolina Swiderski, Bundesvorsitzende der Schüler Union Deutschlands
- 1. Januar: Hermann Reutter, deutscher Komponist und Musiker ( - 1900)
- 6. Januar: O. F. Weidling, Talkmaster und Conférencier im Fernsehen der DDR ( - 1924)
- 6. Januar: Wladimir Konstantinowitsch Kokkinaki, sowjetischer Testpilot ( - 1904)
- 10. Januar: Anton Karas, österreichischer Komponist und Musiker ( - 1906)
- 14. Januar: Lama Anagarika Govinda, deutscher Interpret desBuddhismus ( - 1898)
- 14. Januar: Rudolf Agricola, Wirtschaftswissenschaftler, Journalist ( - 1900)
- 14. Januar: Robert T. Odeman, deutscher Kabarettist ( - 1904)
- 19. Januar: Eric Voegelin, Politologe und Philosoph ( - 1901)
- 20. Januar: Johannes Thimme, RAF-Mitglied ( - 1956)
- 22. Januar: Bernhard Sprengel, deutscher Schokoladenfabrikant und Kunstmäzen ( - 1899)
- 22. Januar: Yusuf Lule, ugandischer Politiker ( - 1912)
- 22. Januar: Michail Michailowitsch Gromow, sowjetischer Pilot ( - 1899)
- 26. Januar: Jacob Yuchtman, starker SchachspielerSchachspieler ( - 1935)
- 1. Februar: Anton Kutter, deutscher Regisseur und Konstrukteur des Kutter-Schiefspieglers ( - 1903)
- 6. Februar: Eduard Wahl, deutscher Politiker ( - 1903)
- 8. Februar: Ernst Brüche, deutscher Physiker und Wegbereiter der Elektronenoptik ( - 1900)
- 10. Februar: Werner Hinz, deutscher Schauspieler ( - 1903)
- 11. Februar: Henry Hathaway, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1898)
- 11. Februar: Jochen Müller, deutscher Fußballspieler ( - 1925)
- 19. Februar: Katharina Schroth, deutsche Physiotherapeutin ( - 1894)
- 20. Februar: Isaac Kashdan, US-amerikanischer Schach-Großmeister und Autor ( - 1905)
- 22. Februar: Albert Volkmann, deutscher Problemkomponist ( - 1908)
- 22. Februar: Emilie Kiep-Altenloh, deutsche Politikerin ( - 1888)
- 22. Februar: Efrem Zimbalist, US-amerikanischer Komponist, Musikpädagoge und Dirigent ( - 1889)
- 26. Februar: Gerd Böttcher, deutscher Schlagersänger und Schauspieler ( - 1936)
- 26. Februar: Tjalling Koopmans, US-amerikanischer Ökonom niederländischer Abstammung ( - 1910)
- 27. Februar: Henry Cabot Lodge Jr., US-amerikanischer Politiker und Diplomat ( - 1902)
- 28. Februar: David Byron, englischer Musiker ( - 1947)
- 3. März: Kyril Bonfiglioli, englischer Kunsthändler und Schriftsteller ( - 1928)
- 7. März: Tamara Ramsay, Kinderbuchschriftstellerin ( - 1895)
- 10. März: Israel Regardie, Okkultist ( - 1907)
- 10. März: Konstantin Ustinowitsch Tschernenko, russischer Politiker ( - 1911)
- 14. März: Josef Spies, deutscher Politiker ( - 1906)
- 15. März: Emmy Meyer-Laule, deutsche Politikerin ( - 1899)
- 16. März: Roger Sessions, US-amerikanischer Komponist ( - 1896)
- 21. März: Michael Redgrave, britischer Schauspieler ( - 1908)
- 23. März - Zoot Sims, US-amerikanischer Jazzmusiker ( - 1925
- 24. März: George London, Opernsänger ( - 1920)
- 26. März: Anders Cleve, finnischer Schriftsteller ( - 1937)
- 28. März: Hannelore Schlaf, deutsche Tischtennisspielerin und -funktionärin ( - 1930)
- 29. März: Gerhard Stöck, deutscher Leichtathlet und Olympiasieger ( - 1910)
- 30. März: Sœur Sourire, Zeichenlehrerin, Ordensschwester und Chansonnière ( - 1933)
- 1. April: Herman Roelstraete, belgischer Komponist und Dirigent ( - 1925)
- 6. April: Mark Lothar, deutscher Komponist ( - 1902)
- 7. April: Carl Schmitt, deutscher Staatsrechtler und Philosoph ( - 1888)
- 8. April: Boris Tichonowitsch Koschewnikow, russischer Komponist und Professor ( - 1906)
- 11. April: Enver Hoxha, politischer Führer Albaniens ( - 1908)
- 11. April: Bunny Ahearne, Präsident der IIHF ( - 1900)
- 20. April: Charles Francis Richter, US-amerikanischer Seismologe ( - 1900)
- 20. April: Rudolf Gnägi, Schweizer Politiker ( - 1917)
- 21. April: Joe Hembus, Filmkritiker ( - 1933)
- 21. April: Tancredo Neves, brasilianischer Politiker ( - 1910)
- 22. April: Alfred C. Gimson, englischer Sprachwissenschaftler ( - 1917)
- 23. April: Sam Ervin, US-amerikanischer Politiker ( - 1896)
- 26. April: Adolf Maislinger, KZ-Häftling im KZ Dachau ( - 1903)
- 29. April: Karen Fredersdorf, deutsche Schauspielerin ( - 1892)
- 8. Mai: Karl Marx, deutscher Komponist und Pädagoge ( - 1897)
- 8. Mai: Ulrich Dübber, Journalist und Politiker ( - 1929)
- 8. Mai: Theodore Sturgeon, Science-Fiction-Autor ( - 1918)
- 11. Mai: Piet van Mever, niederländischer Komponist ( - 1899)
- 12. Mai: Jean Dubuffet, französischer Maler und Bildhauer ( - 1901)
- 13. Mai: Alexander Alexandrowitsch Mikulin, sowjetischer Triebwerkskonstrukteur ( - 1895)
- 13. Mai: Mildred Scheel, deutsche Ärztin, Gattin von Walter Scheel ( - 1932)
- 19. Mai: Hilding Rosenberg, schwedischer Komponist und Digirent ( - 1892)
- 19. Mai: Johannes Petzold, Kirchenmusiker, Komponist mehrerer Gesangbuchlieder ( - 1912)
- 21. Mai: Karl Weber, deutscher Politiker ( - 1898)
- 25. Mai: Johannes Holthusen, Slawist und Professor an der Universität Würzburg ( - 1924)
- 26. Mai: Harold Hecht, US-amerikanischer Filmproduzent ( - 1907)
- 2. Juni: Franz Korinek, österreichischer Politiker und Minister ( - 1907)
- 3. Juni: Karl Obermayr, bayerischer Volksschauspieler ( - 1930)
- 5. Juni: Josef Maria Reuss, Weihbischof in Mainz und Titularbischof von Sinope ( - 1906)
- 5. Juni: Diarmaid Ó Súilleabháin, Irischer Schriftsteller ( - 1932)
- 6. Juni: Kurt Ranke, Germanist und Volkskundler (Erzählforscher) ( - 1908)
- 7. Juni: Georgia Hale, US-amerikanische Schauspielerin ( - 1905)
- 12. Juni: Helmuth Plessner, deutscher Philosoph und Soziologe ( - 1892)
- 15. Juni: Andy Stanfield, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger ( - 1927)
- 16. Juni: Alois Mertes, deutscher Politiker ( - 1921)
- 21. Juni: Tage Erlander, schwedischer Premierminister ( - 1901)
- 21. Juni: Marianne Frostig, Sozialarbeiterin, Lehrerin und Psychologin ( - 1906)
- 28. Juni: Mischa Spoliansky, Komponist (Revue, Filmmusik) ( - 1898)
- 2. Juli: Josef Mühlberger, deutscher Schriftsteller und Journalist ( - 1903)
- 3. Juli: Friedrich Ruge, Marineoffizier; Admiral; Inspekteur der Marine ( - 1894)
- 4. Juli: Lotte Strauss, deutsche Pathologin ( - 1913)
- 7. Juli: Guido Kisch, Jurist und Rechtshistoriker ( - 1889)
- 8. Juli: Simon Smith Kuznets, Nobelpreisträger und Ökonom ( - 1901)
- 9. Juli: Charlotte, von 1919 bis 1964 Großherzogin von Luxemburg ( - 1896)
- 9. Juli: Jimmy Kinnon, Gründer von Narcotics Anonymous ( - 1911)
- 13. Juli: Matthias Hoogen, deutscher Politiker ( - 1904)
- 16. Juli: Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger ( - 1917)
- 17. Juli: Susanne K. Langer, US-amerikanische Philosophin ( - 1895)
- 17. Juli: Wynn Stewart, US-amerikanischer Country-Musiker ( - 1934)
- 25. Juli: Willie Perryman, US-amerikanischer Blues-Musiker ( - 1911)
- 26. Juli: Walter Richter, deutscher Schauspieler ( - 1905)
- 1. August: Sam Wooding, Jazz-Pianist, -Arrangeur und -Bandleader ( - 1895)
- 1. August: Alois Carigiet, Schweizer Künstler, Maler und Kinderbuchautor ( - 1902)
- 6. August: Forbes Burnham, guyanischer Politiker und Präsident von Guyana ( - 1923)
- 8. August: Milton Greene, US-amerikanischer Fotograf ( - 1922)
- 8. August: Louise Brooks, US-amerikanische Filmschauspielerin ( - 1906)
- 11. August: Karel Berman, tschechischer Komponist und Opernsänger ( - 1919)
- 12. August: Jakob Adlhart, Bildhauer ( - 1898)
- 12. August: Manfred Winkelhock, deutscher Formel-1-Rennfahrer ( - 1951)
- 15. August: Hubert Ehrengut, deutscher Arzt ( - 1911)
- 22. August: Paul Peter Ewald, deutscher Physiker ( - 1888)
- 24. August: Paul Creston, US-amerikanischer Musiker und Komponist ( - 1906)
- 24. August: Morrie Ryskind, US-amerikanischer Autor ( - 1895)
- 27. August: Ernst Aust, deutscher Politiker ( - 1923)
- 28. August: Ruth Gordon, US-amerikanische Schauspielerin ( - 1896)
- 30. August: Taylor Caldwell, englische Schriftstellerin ( - 1900)
- 31. August: Frank MacFarlane Burnet, australischer Mediziner ( - 1899)
- 1. September: Stefan Bellof, Autorennfahrer ( - 1957)
- 7. September: George Pólya, US-amerikanischer Mathematiker ( - 1887)
- 7. September: Rodney R. Porter, englischer Biochemiker ( - 1917)
- 8. September: John Franklin Enders, US-amerikanischer Bakteriologe ( - 1897)
- 9. September: Paul John Flory, US-amerikanischer Chemiker und Nobelpreisträger ( - 1910)
- 11. September: William Alwyn, englischer Komponist ( - 1905)
- 13. September: Werner Trillmich, deutscher Historiker ( - 1914)
- 13. September: Benno Sterzenbach, deutscher Theater- und Film-Schauspieler ( - 1916)
- 14. September: Cootie Williams, US-amerikanischer Jazztrompeter ( - 1910)
- 15. September: Wolfgang Abendroth, deutscher Politologe ( - 1906)
- 19. September: John Caldwell Holt, US-amerikanischer Autor und Pädagoge ( - 1923)
- 19. September: Italo Calvino, italienischer Schriftsteller ( - 1923)
- 22. September: Axel Springer, Gründer und Inhaber des Axel Springer Verlags ( - 1912)
- 24. September: Antonio Poma, Erzbischof von Bologna und Kardinal ( - 1910)
- 28. September: Günther Sare, deutscher antifaschistischer Demonstrant ( - 1949)
- 30. September: Herbert Bayer, österreichischer Grafikdesigner, Typograf, Maler und Fotograf ( - 1900)
- 2. Oktober: Hugo Decker, deutscher Politiker ( - 1899)
- 2. Oktober: Rock Hudson, US-amerikanischer Filmschauspieler ( - 1925)
- 2. Oktober: Alexander Möller, deutscher Politiker ( - 1903)
- 2. Oktober: George Savalas, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1926)
- 5. Oktober: Karl Menger, österreichischer Mathematiker ( -
Holding
Der Begriff Holding umschreibt keine eigenständige Rechtsform, sondern eine in der Praxis etablierte Organisationsform der Dachgesellschaft eines Konzerns und ist gesetzlich nicht definiert, weshalb der Begriff Holding auch in der Literatur nicht einheitlich verwendet wird.
Im Rahmen einer sich global entwickelnden Wirtschaft ist das Ziel des Organisationsmanagements international tätiger Unternehmen die langfristige Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Es gilt, eine solche Organisationsstruktur zu schaffen, die effiziente Arbeitsabläufe im Hinblick auf Qualität, Zeit und Kosten im Unternehmen ermöglicht und zu diesem Zweck konkrete organisatorische Regelungen zu schaffen. Holdingstrukturen stellen seit Jahren eine beliebte Form der Organisation national wie international tätiger Unternehmen dar.
Merkmale
Die Holding-Organisation besteht aus zwei Ebenen: Einer Konzernzentrale oder Dachgesellschaft und mehreren rechtlich und organisatorisch selbstständigen Tochterunternehmen, an denen die Holding-Gesellschaft eine Kapitalbeteiligung hält (vom englischen “to hold“).
Die Organisationsform der Holding definiert sich – anders als die Funktionsbereichsorganisation oder die Geschäftsbereichorganisation – weniger über die interne Aufgabenverteilung als vielmehr über die Verteilung der Eigentumsrechte und damit über Entscheidungs- und Weisungsbefugnisse.
Die Leistungserstellung erfolgt in den Tochterunternehmen, den Grundeinheiten des Konzerns. Ob diese vertikalen Teilstufen in demselben Wertschöpfungsprozess operieren und damit eine funktionale Gliederung vorliegt oder ob sie in unterschiedlichen Wertschöpfungsprozessen aktiv sind und damit eine Gliederung nach Objektbereichen gegeben ist, ist irrelevant. Viele Holding-Gesellschaften versuchen, Synergieeffekte zwischen den Tochterunternehmen zu nutzen. Aus dieser Absicht entstehen Zentralbereiche mit entsprechender funktionaler Anordnungsbefugnis gegenüber den Tochterunternehmen, die nach regionalen oder produktorientierten Gesichtspunkten geschaffen werden.
Vorteile
Die Holding-Organisation ist ein Instrument zur Ausnutzung von Steuervorteilen, zur Umgehung von Kapitalbeteiligungsgrenzen und zur Verwirklichung von Größen- und Spezialisierungsvorteilen im Rahmen der Kapitalanlage. Des Weiteren ermöglicht diese Organisationsform die leichte Integration von akquirierten Unternehmen.
Steuervorteile können genutzt werden, indem die Holding-Gesellschaft ihren Firmensitz in ein Land verlegt, in dem attraktivere steuerliche Rahmenbedingungen gegeben sind.
Die von den Tochterunternehmen an die Holding-Gesellschaft abgeführten Gewinne unterliegen dann einer günstigeren Steuergesetzgebung.
Aus kartellrechtlichen Gründen ist es Unternehmen häufig untersagt, größere Kapitalbeteiligungen an anderen Unternehmen zu halten. In vielen Fällen ist die Überschreitung einer Mindestbeteiligung darüber hinaus mit gesetzlichen Pflichten verbunden. Um dies zu umgehen, werden vielfach Holding-Gesellschaften gegründet.
Holding-Gesellschaften ermöglichen es den betreffenden Unternehmen, direkte in indirekte Kapitalbeteiligungen zu verwandeln. Für den Gesetzgeber und die Aufsichtsbehörden ist es wesentlich schwieriger, indirekte Kapitalbeteiligungen zu untersagen und aufzudecken, zumal durch die Einschaltung von Zwischenholdings die tatsächliche Beteiligungsstruktur nur mit erheblichem Aufwand nachvollzogen werden kann.
Nachteile
Die Nachteile einer Holding liegen ähnlich wie bei der Geschäftsbereichorganisation. Durch die Strukturierung in Tochterunternehmen kann in diesen eine Blindheit gegenüber den Zielen des Gesamtkonzerns entstehen. Durch deren rechtliche Selbstständigkeit entsteht darüber hinaus ein höherer administrativer Aufwand.
Formen der Holding
Es werden verschiedene Formen der Holding-Organisation unterschieden, je nachdem wie viele Funktionen und Entscheidungen von der Konzernzentrale wahrgenommen werden:
- Operative Holding: traditionelle Organisationsform von Großunternehmen. Hierbei entfaltet die Muttergesellschaft die wesentlichen zum Leistungserstellungsprozess notwendigen Aktivitäten, das heißt sie ist direkt am Markt tätig. Die Gründung von Tochtergesellschaften dient der Ergänzung bzw. Unterstützung, z. B. Auslandsniederlassungen. Die Tochtergesellschaften sind daher i. d. R. deutlich kleiner als die Muttergesellschaft und hängen von dieser strategisch, strukturell und personell ab. Die Konzernzentrale übt sehr starken Einfluss auf die Tochterunternehmen aus. Verbreitung: Die operative Holding findet man vor allem bei Konzernen, die durch vertikale und horizontale Diversifikation aus einem dominierenden Geschäftsfeld heraus gewachsen sind. Beispiel: Aldi
- Managementholding: Die Managementholding hat kein eigenes operatives Geschäft. Im Gegensatz zur Finanzholding hält sie jedoch nicht nur die Beteiligungen an den Tochtergesellschaften, sondern führt diese auch. Zu diesen Führungsaufgaben gehören typischerweise die Festlegung der strategischen Geschäftsfelder, die strategische Steuerung, die Besetzung von Führungspositionen und die Steuerung des Kapitalflusses innerhalb der Gruppe. Es ist möglich, dass die Vorstandsmitglieder der Holdinggesellschaft auch die Leitungsfunktionen der Tochtergesellschaften, z. B. als Vorstandsvorsitzende, wahrnehmen. Größter Vorteil dieser Holding ist ihre Flexibilität, da jedes Tochterunternehmen Strategien für sein Geschäftsfeld entwickelt. Diese Holdingform kombiniert die Marktnähe und Flexibilität von KMUs mit der Kapitalkraft und Marktpräsenz großer Unternehmen. Beispiel: Automobil- und Elektrokonzerne
- Finanzholding (Vermögensholding): Gegenstück der operativen Holding, vorrangig vermögensverwaltende Tätigkeit. Die Finanzholding übt weder die operative noch die strategische Leitung in ihren Tochtergesellschaften aus. Durch die Besetzung der obersten Führungspositionen, die Vorgabe von finanziellen Zielgrößen und die Zuteilung finanzieller Ressourcen besteht nur mittelbar Einfluss. Im Vordergrund steht die Ertrags- und Wertoptimierung des Konzerns.
Literatur
- Manfred Schulte-Zurhausen: "Organisation". 3. Auflage 2002, Vahlen Verlag 2002. ISBN 3-8006-2825-2.
Kategorie:Planung und Organisation
Kategorie:Unternehmensform
Kategorie:Steuerrecht
ja:持株会社
DigitalfernsehenAls digitales Fernsehen oder Digitalfernsehen bezeichnet man sowohl die Ausstrahlung der Bild- und Tondaten des konventionellen Programmangebots des Fernsehens in digitalisierter Form sowie auch ein nicht präzise eingegrenztes Spektrum neuartiger Dienste wie interaktives Fernsehen.
Technik
Die Übertragung erfolgt in Europa wie in den meisten Staaten der Welt im DVB-Standard, der neben Fernseh- und Radioprogrammen auch Zusatzinformationen (z.B. Untertitel, EPG) und neue Datendienste (z.B. Texte, PC-Daten, MHP) bietet.
Es gibt verschiedene Übertragungsmöglichkeiten für DVB:
- DVB-T (terrestrisch)
- DVB-C (Kabel)
- DVB-S (Satellit)
- DVB-H (terrestrisch für mobile Geräte)
Japan nutzt ein verwandtes Verfahren (ISDB), während die USA zumindest für den Antennenempfang ihr ATSC-Format propagieren.
Zeitliche Entwicklung
Das Digitalfernsehen wurde kommerziell erstmals im Frühjahr 1994 per Satellit unter dem Markennamen DirecTV in den USA angeboten.
Ende 1993 einigten sich zwölf europäische Länder darauf, möglichst rasch eine Spezifikation für die Übertragung digitaler Fernsehsignale über Satellit und Kabel zu erstellen; die Einführung war bereits für 1995 geplant. Das daraus erwachsene DVB wurde in Deutschland dann erstmals am 28. Juli 1996 vom dafür neu geschaffenen Pay-TV-Veranstalter DF1 (Digitales Fernsehen 1) ausgestrahlt. Wegen Erfolglosigkeit trotz großangelegter Werbekampagne und populärer Sportereignisse wurde es später mit dem Bezahlsender Premiere aus dem gleichen Haus, der Kirch-Gruppe, zusammengelegt.
Währenddessen begannen beinahe alle überregionalen deutschen Sender, privat wie öffentlich-rechtlich, vorwiegend über die Astra-Satelliten des Betreibers SES parallel zur analogen mit der digitalen Ausstrahlung. Digital kommt auf die Zuschauer eine regelrechte Programmflut zu. Neben zusätzlichen, nur für Digital-Nutzer zugänglichen Sendern werden auch einige Lokalsender digital ausgestrahlt.
Anfang 2003 begann etwas später als in vergleichbaren Ländern (UK: 1996) die Einführung von DVB-T, der terrestrischen DVB-Variante, im Großraum Berlin, doch mit der vollständigen Abschaltung des analogen terrestrischen Fernsehens in diesem Gebiet bereits im August desselben Jahres nahm Deutschland weltweit eine Vorreiterrolle ein. Nach Berlin folgte zunächst in weiteren Ballungsgebieten die Umstellung auf DVB-T.
Ab 2004 wird in Europa über Satellit HDTV ausgestrahlt.
Siehe auch
- IPTV
Weblinks
- [http://www.infosat.info/ Aktuelle Information zum Thema Digitales Fernsehen über Satellit, Kabel & Antenne von INFOSAT]
- http://www.digitalfernsehen.de (Newsportal, Hintergründe, Forum; Website der Zeitschrift)
- http://www.ueberall-tv.de/ (hrsg. v. Deutsche TV-Plattform e.V.)
- http://www.hans-bredow-institut.de/publikationen/dw/index.html (DocuWatch Digitales Fernsehen)
- http://www.rundfunkinfo.de (Digitales Fernsehen, DVB-T, DVB-C, Premiere)
- http://www.dvb-t-technik.de/ (Infos, News, Tipps, Forum rund um DVB-T)
- [http://www.dvb-t-portal.de DVB-T-Portal von TechniSat: News, Vorteile, Programm-Übersichten der Regionen ]
- http://www.transponder-news.de (umfangreiches Forum zu den Themen Digitales Fernsehen, Empfangswege...)
Kategorie:Fernsehen
Kategorie:Fernsehtechnik
ja:デジタルテレビ
ko:디지털 텔레비전
InternetzugangAls Internetanbindung oder Internetzugang bezeichnet man die Verbindung eines Standortes mit dem Internet.
Diese Anbindung kann dauerhaft bestehen (Festverbindung), oder bei Bedarf hergestellt werden (z.B. Dial-up). Als Zugangsgeräte werden Akustikkoppler, Modems, ISDN- oder DSL-Anschlüsse, Kabelmodems, Satellitenverbindungen oder auch Router genutzt.
Die Anbindung wird durch einen Online-Dienst, einen Internetdienstanbieter oder Internet Service Provider (ISP) oder auch einen Telekommunikations-Carrier hergestellt. Die Abrechnung für die Dienstleistungen erfolgt entweder pauschal (Flatrate) oder volumen- (nach der Menge der übertragenen Daten) bzw. zeitbasiert (nach der Dauer der Online-Verbindung).
Siehe auch
- Internetzugang über Satellit
- Mailbox
- Usenet
Kategorie:Internet
2005
Jahreswidmungen
- 2005 ist „Internationales Jahr der Physik“ (UN) und Einsteinjahr (in Deutschland; anlässlich des 100. Geburtstags der Relativitätstheorie, 50. Todestag von Einstein)
- Deutsch-Polnisches Jahr (2005/2006)
- 2005 ist „Internationales Jahr des Sports“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Jahr der Kleinstkredite“ (UN)
- 2005 ist „Internationales Hans Christian Andersen-Jahr“ (anlässlich seines 200. Geburtstages)
- 2005 ist in Deutschland „Schillerjahr (anlässlich seines 200. Todestages)
- Der Uhu (Bubo bubo) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Der Wetterstern (Astraeus hygrometricus) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Brandknabenkraut (Orchis ustulata) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Braunbär (Ursus arctos) ist Wildtier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
- Das Windröschen (Anemone) ist Staude des Jahres (Bund deutscher Staudengärtner)
- Die Schwarzerde ist Boden des Jahres (Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft)
- 2005 ist Koreajahr der Botschaft der Republik Korea in Deutschland und des deutschen Auswärtigen Amtes
- 2005 ist „Jubiläumsjahr“ in Österreich (60 Jahre Unabhängigkeit vom Deutschen Reich, 50 Jahre Staatsvertrag, 10 Jahre EU-Beitritt)
- 2005 ist George-Enescu-Jahr (UNESCO)
- Jahreslosung: „Jesus Christus spricht: Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ (Lk 22,32)
Politik
Januar
- 1. Januar: Die 3. Stufe der deutschen Steuerreform 2000 tritt in Kraft
- 1. Januar: Luxemburg übernimmt den Vorsitz im Europäischen Rat
- 1. Januar: Samuel Schmid wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Start der Einführung des Arbeitslosengeldes II (siehe Agenda 2010, Hartz-Konzept)
- 1. Januar: Start der Lkw-Maut in Deutschland in eingeschränktem Umfang (in vollem Umfang zum 1. Januar 2006)
- 3. Januar: 20. Todestag von Edmund Jäger, Begründer der deutschen Bewegung für mehr Ausbildungsplätze
- 20. Januar: George W. Bush wurde für seine zweite und letzte Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt. Die Sicherheitsvorkehrungen der Veranstaltung waren immens
- 22. Januar: Die WASG wird als Partei gegründet
- 26. Januar: Das Bundesverfassungsgericht kippt das bundesweite Verbot von Studiengebühren in Deutschland mit der Begründung, dass ein solches Verbot in die Länderhoheit in Bildungsangelegenheiten eingreife
- 30. Januar: Erste freie Parlamentswahlen im Irak
Februar
- 8. Februar: Erstmals seit 2000 gibt es wieder ein Treffen zwischen einem israelischem Ministerpräsidenten und einem palästinensischen Präsidenten: Mahmud Abbas und Ariel Sharon erklären nach einem Treffen in Sharm El-Sheikh einen Waffenstillstand
- 18. Februar: Nach dem Düsseldorfer Landessozialgericht verstößt die Anrechnung von Partnereinkommen bei unverheirateten Paaren nach Hartz IV gegen das deutsche Grundgesetz
- 20. Februar: Landtagswahl in Schleswig-Holstein, weder CDU/FDP noch SPD/Grüne erreichen eine Mehrheit
- 22. Februar: George W. Bush besucht Deutschland, Absperrungen in und um Mainz verursachen kilometerlange Staus
- 23., 24. und 25. Februar: Gipfeltreffen in Bratislava zwischen George W. Bush und Wladimir Putin
- 28. Februar: Die pro-syrische libanesische Regierung tritt aufgrund der Proteste der Bevölkerung zurück
März
- 7. März: Der Rat der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria beschließt die Umbenennung der Stadt in Tshwane
- 14. März: Der chinesische Volkskongress beschließt mit 2 Enthaltungen und 2998 Befürwortungen das Anti-Abspaltungsgesetz. Im Gesetz wird die „use of force“ angedroht, falls keine Wiedervereinigung mit Taiwan möglich erscheint
- 22. März: mit dem Weltwassertag beginnt die Internationale Aktionsdekade „Wasser – Quelle des Lebens“ (2005: 2015)
- 26. März: Mehr als eine Million Menschen demonstrieren in Taiwan gegen das Anti-Abspaltungsgesetz
- 31. März: Terri Schiavo stirbt nach 15 Jahren im Koma und fast 2 Wochen ohne Nahrung und Wasser
April
- 2. April: Papst Johannes Paul II. stirbt im Alter von 84 Jahren nach fast 27-jährigem Pontifikat: dem drittlängsten in der römisch-katholischen Kirchengeschichte
- 4. April: Die kleinere österreichische Regierungspartei FPÖ spaltet sich in FPÖ und BZÖ
- 6. April: Fürst Rainer III. von Monaco stirbt nach langer Krankheit im Alter von 81 Jahren. Rainier regierte das Fürstentum Monaco 56 Jahre lang und war damit der am längsten regierende Monarch Europas
- 9. April: Als erster afrikanischer Staat beendet Benin in einer öffentlichen Zeremonie offiziell das Zeitalter der weiblichen Genitalverstümmelung
- 9. April: Mehrere tausende Anhänger des radikalen Schiitenführers Muktada al-Sadr demonstrieren in Bagdad für den Abzug der Besatzungstruppen
- 9. April: Beginn der, zum Teil gewaltsamen, Proteste von Chinesen gegen Japan. In den folgenden Wochen kommt es zu Protesten in Peking, Kanton, Shenzhen und Shanghai. Anlass ist ein japanisches Schulbuch, das aus chinesischer Sicht die Gräueltaten Japans während des Zweiten Weltkriegs verharmlost
- 15. April: Die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier ist wegen der Affäre um Wahlfälschungen bei der Münchner CSU (siehe Münchner CSU-Affäre) zurückgetreten
- 18. April: Ex-Bundesinnenminister Manfred Kanther wird wegen Untreue in Zusammenhang mit der CDU-Spendenaffäre zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt
- 19. April: Joseph Ratzinger wird vom Konklave 2005 zum neuen Papst Benedikt XVI. gewählt
- 19. April: Erwin Teufel tritt als Ministerpräsident von Baden-Württemberg und Landesvorsitzender der Südwest-CDU zurück. Nach parteiinternen Querelen und der Ohrfeigen-Affäre seines Staatsministers Christoph Palmer macht er Platz für seinen Nachfolger Günther Oettinger
- 24. April: Vor 90 Jahren begann der Völkermord an den Armeniern durch das Osmanischen Reich. Weltweit wurde dessen gedacht
- 25. April: Der Sozialdemokrat Jiri Paroubek wird der neue tschechische Ministerpräsident
- 26. April: Die letzten 250 syrischen Soldaten verlassen den Libanon
- 29. April: Der taiwanesische Oppositionsführer Lien Chan trifft als Vorstand der Kuomintang zum ersten Mal seit fast 60 Jahren mit einem Staatschef der Volksrepublik China, Hu Jintao, zusammen
Mai
- 8. Mai: Zur Verhinderung einer NPD-Demonstration in Berlin wurde ein „Tag der Demokratie“ durchgeführt. Die Angaben zu den Teilnehmerzahlen schwanken von mehreren tausend bis mehr als hunderttausend
- 21. Mai: Der 50. Eurovision Song Contest findet in Kiew, Ukraine statt
- 22. Mai: Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen. CDU und FDP gewinnen und stellen den Ministerpräsident Jürgen Rüttgers. Nach 39 Jahren regiert erstmals nicht mehr die SPD. Bundeskanzler Gerhard Schröder kündigt als Reaktion auf die Wahlniederlage seiner Partei Neuwahlen zum Bundestag für Herbst an
- 24. Mai: Oskar Lafontaine, früherer Parteivorsitzender der SPD, kündigt seinen Austritt aus der Partei an. Er will zur nächsten Bundestagswahl mit einem Bündnis aus PDS und WASG antreten
- 24. Mai: Der SPD-Parteivorstand stimmt mit nur einer Enthaltung und 2 Gegenstimmen den vorgezogenen Neuwahlen zu
- 29. Mai: Die Franzosen stimmen gegen die EU-Verfassung und stürzen damit die europäische Union und speziell Frankreich in eine politische Krise. Chirac stellt Regierungsumbildung in Aussicht
Juni
- 1. Juni: Auch die Niederländer stimmen gegen die EU-Verfassung
- 25. Juni: Im Iran gewinnt der erzkonservative Teheraner Bürgermeister Mahmud Ahmadinedschad überraschend die Präsidentenwahlen. Beobachter befürchten nun ein Ende des Öffnungsprozesses, die USA zeigen sich aufgrund der Angst vor einer Ausweitung des iranischen Atomprogramms besorgt
- 27. Juni: Bundeskanzler Gerhard Schröder beantragt die Vertrauensfrage im Parlament
Juli
- 1. Juli: Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) stellt die Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag und verliert wie gewünscht
- 7. Juli: In London geschehen Anschläge während der Rushhour auf die U-Bahn und auf Busse
- 21. Juli: Bundespräsident Horst Köhler löst den 15. Deutschen Bundestag auf
- 31. Juli: Die Übergangsfrist für die Rechtschreibreform endet
August bis Dezember
- 9. August: Das Bundesverfassungsgericht verhandelt über die Verfassungsbeschwerden von Jelena Hoffmann (SPD) und Werner Schulz (Grüne) gegen die Auflösung des Bundestages
- 4. September: TV-Duell zwischen Schröder und Merkel
- 18. September: (Vorgezogene) Wahl zum deutschen Bundestag (CDU/CSU bilden die stärkste Fraktion. Weitere Parteien: SPD, FDP, Die Linkspartei.PDS, Bündnis 90/ Die Grünen)
- 10. Oktober: Die beiden stärksten Fraktionen im neuen deutschen Bundestag, CDU/CSU und SPD, einigen sich auf eine große Koalition. Angela Merkel soll erste deutsche Bundeskanzlerin werden
- 13. Oktober: Der „Noch-Bundeskanzler“ Gerhard Schröder gibt offiziell bekannt, dass er dem Kabinett der Großen Koalition nicht angehören wird
- 18. Oktober: Konstituierende Sitzung des 16. Deutschen Bundestages in Berlin als neuer Bundestagspräsident wurde Norbert Lammert gewählt
- 24. Oktober: Aung San Suu Kyi, birmesische Friedensnobelpreisträgerin befindet sich nun insgesamt 10 Jahre unter Hausarrest der Militärdiktatur
- 27. Oktober: Zwei Jugendliche sterben bei der Verfolgung von der Polizei. siehe: Unruhen in Frankreich 2005
- 12. November: Die Große Koalition veröffentlicht ihr Koalitionspapier.
- 22. November - Dr. Angela Merkel (CDU) wird vom Bundestag zur ersten Bundeskanzlerin in der Geschichte Deutschlands gewählt.
Terroranschläge und Kriege
- 2. Januar: In Balad, 80 Kilometer nördlich von Bagdad, haben zwei Selbstmordattentäter 19 Menschen getötet und sechs verletzt
- 8. Januar: Bei einer Explosion einer Autobombe vor dem US-Hauptquartier in Bagdad sind min. 25 Menschen getötet worden rund 100 verletzt worden
- 14. Januar: Im Gaza-Streifen sprengten sich drei Selbstmordattentäter in die Luft. Sechs getötete Israelis.
- 18. Januar: Die radikal-islamischen Hamas verübt einen Selbstmordanschlag nahe Gusch Katif im südlichen Gaza: 1 getöteter Israeli, 3 Verletzte
- 29. Januar: Durch eine Landmine der Taliban sind in Südwestafghanistan neun Soldaten getötet worden
- 29. Januar: Einen Tag vor den Wahl im Irak wurden bei mehreren Anschlägen 11 Menschen getötet und 4 verletzt
- 31. Januar: In Spanien wurden 2 Menschen verletzt bei einem Bombenanschlag der ETA in Denia, nahe Alicante
- 5. Februar: In Basra sind bei einer Bombenexplosion vier irakischen Soldaten getötet worden und einer wurde schwer verletzt
- 8. Februar: Bei einem Anschlag auf Rekrutierungsbüro der irakischen Armee in Bagdad sind min. 21 Menschen getötet und min. 27 weitere Personen verletzt worden
- 9. Februar: In Madrid wurden 42 Menschen verletzt bei einem Anschlag der ETA vor der Eröffnung der Internationalen Kunstmesse ARCO
- 14. Februar: Bei einer Autobombenexplosion vor einer schiitischen Moschee in Balad Rus, 75 km nord-östlich von Bagdad sterben 14 Menschen und 20 werden verletzt
- 14. Februar: Rafik Hariri, libanesischer Ex-Ministerpräsident, wird durch einen Autobombenanschlag in Beirut (Libanon) getötet. Weitere 16 Menschen sterben, etwa 120 werden verletzt. In Anschluss demonstrieren mehrere Hunderttausend gegen die syrischen Besatzer
- 18. Februar: Ca. 30 Menschen werden bei einem Anschlag auf eine schiitische Moschee in Bagdad getötet
- 19. Februar: Bei drei Anschlägen in Bagdad und Bakuba wurden 7 Menschen getötet und mehr als 35 weitere verletzt
- 24. Februar: Anschlag mit einer Autobombe in Tikrit. Min. 15 Tote und 20 Verletzte
- 25. Februar: 9 UN-Soldaten aus Bangladesh werden in einem Hinterhalt in dem Ituri-Distrikt (DR Kongo) getötet, min. 11 weitere verletzt
- 27. Februar: Anschlag in Tel Aviv (Israel). 4 Tote, 50 Verletzte. Israel macht Syrien verantwortlich
- 28. Februar: Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen Stadt Hilla sterben mind. 132 Menschen, 130 werden verletzt
- 2. März: Mehrere Anschläge im Irak. 11 Tote
- 2. März: UN-Soldaten töten rund 30 Kilometer von Bunia (DR Kongo) 50 Milizionäre
- 19. März: In der südwestpakistanischen Stadt Fatahpur sterben bei einem Bombenanschlag auf schiitische Pilger 39 Menschen
- 20. März: Bei einem Anschlag in Doha (Katar) stirbt ein Mensch
- 22. März: In der Nähe von Tikrit werden bei Kämpfen zwischen US-amerikanischen und irakischen Streitkräften einerseits und Aufständischen andererseits ca. 100 Menschen getötet
- 27. März: Bei einem Autobombenanschlag in Beirut sterben 2 Menschen
- 6. April: Bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und schiitischen Rebellen im Nordwesten des Jemen, die bis zum 7. April andauern, sterben über 70 Menschen
- 7. April: Im Westen Nepals sterben bei Kämpfen zwischen Regierungssoldaten und maoistischen Rebellen mehrere hundert Menschen
- 7. April: Bei einer Bombenexplosion in einem Basar in Kairo (Ägypten) sterben 3 Menschen und 17 werden verletzt,
- 9. April: Bei einem Sprengstoff-Attentat südlich von Bagdad (Irak) wurden 15 Menschen getötet
- 14. April: Bei Anschlägen in Kirkuk, Bakuba, Tikrit und Bagdad (Irak) wurden mehr als 20 Menschen getötet
- 16. April: Bei Anschlägen in Bakuba und anderen Städten im Irak starben mindestens 14 Menschen
- 21. April: Im Tigris (Irak) werden die Leichen von ca. 50 Menschen entdeckt, vermutlich aus der Ortschaft Madain. In der Stadt Haditha entdeckten Anwohner 19 weitere Leichen; 8 weitere Menschen sterben bei verschiedenen Anschlägen in Bagdad
- 22. April: Bei einem Abschuss eines Hubschraubers nördlich von Bagdad im Irak sterben 11 Menschen, davon 6 Amerikaner
- 30. April: Nachdem der Sieg von Faure Gnassingbé bei Präsidentschaftswahlen im Togo von der Opposition nicht anerkannt wurde, starben bei Unruhen in den letzten Tagen über 100 Menschen
- 30. April: Bei einem Anschlag in Kairo (Ägypten) stirbt ein Mensch. Zwei Frauen beschießen einen Touristenbus, keine Toten
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