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Telemark

Telemark

Der Begriff Telemark bezeichnet:
- eine Provinz Norwegens, siehe Telemark Fylke
- eine norwegische Milchkuhrasse, eine Rot-Weiße Kuhrasse, siehe Telemark (Rind)
- einen Skifahrstil, bei der der Fahrer mit der Ferse nicht in der Skibindung fest sitzt, siehe Telemarken
- die Art, in der ein Skispringer landen muss, um Punktabzüge zu vermeiden, siehe Telemarklandung
- eine Schrittfolge bei verschiedenen Standardtänzen

Telemark Fylke

Telemark ist eine Provinz (Fylke) in Norwegen. Es liegt im Süden des Landes zwischen dem Skagerrak und der Hardangervidda. Durch die Telemark verläuft der berühmte Telemarkkanal. Gleichzeitig ist die Telemark die Heimat von Sondre Norheim, der neben den Begriffen Ski und Slalom auch die Technik des Telemarkens geprägt hat. Henrik Ibsen stammt ebenso aus der Telemark. Zentrum des lebendigen Erbes dieses bedeutenden Norwegers ist sein Geburtsort Skien, gleichzeitig Hauptstadt der Telemark.

Persönlichkeiten

Aasmund Olavsson Vinje (
- 1818 in Vinje - 1870), Schriftsteller Sondre Norheim (
- 1825 in Morgedal, Kviteseid - 1897), Pionier des modernen Skilaufs Henrik Ibsen (
- 1828 in Skien - 1906), Schriftsteller Vidkun Quisling (
- 1887 in Fyresdal - 1945), faschistischer Politiker Aslaug Vaa (
- 1889 in Rauland, Vinje - 1965), Schriftsteller Tarjei Vesaas (
- 1897 in Vinje - 1970), Schriftsteller Anne Grimdalen (
- 1899 in Skafså, Tokke - 1961), Bildhauer Eivind Groven (
- 1901 in LÃ¥rdal, Tokke - 1977), Komponist Klaus Egge (
- 1906 in Gransherad, Notodden - 1979), Komponist Hans Herbjørnsrud (
- 1938 in Heddal, Notodden), Schriftsteller Tor Åge Bringsværd (
- 1939 in Skien), Schriftsteller

Kommunen

(Einwohner am 1. Oktober 2005)

- Bamble (14.106)
- Bø (5.288)
- Drangedal (4.153)
- Fyresdal (1.372)
- Hjartdal (1.619)
- Kragerø (10.494)
- Kviteseid (2.583)
- Nissedal (1.399)
- Nome (6.588)

- Notodden (12.325)
- Porsgrunn (33.454)
- Sauherad (4.313)
- Seljord (2.914)
- Siljan (2.370)
- Skien (50.759)
- Tinn (6.268)
- Tokke (2.423)
- Vinje (3.694)
Kategorie:Norwegen

Ski

Ein Ski (in Österreich vorwiegend ebenfalls korrekt als „Schi“ geschrieben) ist ein brettförmiges Sportgerät zur Fortbewegung auf Schnee, das mit einer Bindung an den Skistiefeln oder -schuhen befestigt wird. Jeder Ski hat eine Lauffläche und eine Schaufel. Die Form der Skier unterscheidet sich nach der damit ausgeübten Sportart. Der mit Skiern ausgeübte Sport heißt Skisport. Das Wort „Ski“ leitet sich von norwegisch „Scheit“ oder „Schneeschuh“ ab. Als Pluralform sind laut Duden „Ski“, „Skier“ und „Skis“ zulässig. Der mit einem Alter von 4500 Jahren bislang älteste Ski wurde in einem Moor bei Hoting in Schweden entdeckt. Es handelt sich um ein 110 cm langes und 10 cm breites Brett. Eine 4000 Jahre alte in Stein gemeißelte Abbildung eines Skifahrers wurde auf der norwegischen Halbinsel Rødøy gefunden. Als Begründer des alpinen Skilaufs gilt der Österreicher Mathias Zdarsky, der im niederösterreichischen Lilienfeld Material und Technik des Skilaufs an die Anforderungen bergigen Geländes anpasste und dort 1905 den ersten Torlauf veranstaltete. Eine besondere Form des Ski ist der Monoski. Neben den Schnee-Skiern gibt es auch Wasserski.

Skitypen

Alpinski

Alpinski sind etwa zehn Zentimeter breite Skier mit einer Stahlkante. Sie werden zum Skifahren verwendet. Die Stahlkante begrenzt den Skibelag nach rechts und links. Mit der Kante findet der Ski Halt im Schnee und auf Eis sowie auf steilen Skipisten. Die Kanten müssen regelmäßig geschliffen werden. Das Einsetzen der Skikanten, „Kanten“ genannt, ist ein Bewegungsablauf beim Skifahren. Moderne Alpinskier werden fast ausschließlich als so genannte Carvingskier hergestellt. Neben Carvingskiern gibt es auch Spezialskier für bestimmte Anwendungsbereiche im alpinen Skisport:
- mit Tourenskiern und darunter geschnallten oder geklebten Fellen lassen sich Berge besteigen
- auf Twintips, Skiern mit sowohl vorn als auch hinten aufgebogenen Enden, können in einer Halfpipe und einem Funpark Tricks gefahren und gesprungen werden
- mit Fatboys, besonders breiten Skiern, wird im Tiefschnee gefahren
- mit Telemarkskiern wird die Telemarktechnik gefahren
- besonders kurze Skier („Big Foot“ von Kneissl, „Snowblade“ von Salomon) ermöglichen ein sehr freies Bewegen im Schnee und bieten gerade Anfängern eine leicht handhabbare Abwechselung zum langen, schwerer beherrschbaren Standardski
- mit Firngleitern wird bei speziellen Schneeverhältnissen gefahren.
- auf historischen Fassdauben wird ausschließlich zur [http://www.fassdauben.ch/bilder.html Publikumsunterhaltung] gefahren

Nordische Ski

Im nordischen Skisport werden zwei grundlegend unterschiedliche Typen von Ski eingesetzt. Beiden gemeinsam ist, dass sie eine Bindung haben, bei der nur die Schuhspitze fixiert wird, die Ferse aber frei bleibt.
- Langlaufski sind schmale, lange Ski, die vorwiegend zum Laufen verwendet werden. Abfahrten und insbesondere das Fahren von Kurven ist nur eingeschränkt möglich. Die Länge des Skis sollte etwa von null bis zwanzig Zentimeter über der Körperlänge liegen. Unterschieden werden:
  - klassische Rennski sind besonders schmal (4 bis 5 cm), haben keine Stahlkanten und sollten nur auf Loipen verwendet werden. Sie sind in der Mitte leicht nach oben gebogen. Die Skispannung muss so gewählt werden, dass der mittlere Bereich (Steigzone) nicht ständig den Schnee berührt. Die Steigzone wird mit Haftwachs behandelt oder weist Steighilfen z.B. in Form von Schuppen auf. Die Gleitzonen (vor und hinter der Steigzone, werden mit Gleitwachs behandelt.
  - Skatingski sind im Gegensatz zu den klassischen Ski etwas kürzer haben eine flachere Schaufel und einen anderen Spannungsverlauf. Es gibt keine Steigzone.
  - Cruising-Ski sind etwas breiter (5 bis 7 cm) und kürzer
  - Touringski sind über 7 cm breit, manchmal auch mit einer Stahlkante versehen, geeignet für Wanderungen und Fahrten im freien Gelände.
- Sprungski sind besonders breite Ski (bis zu 20 cm), die in Längen um 2,50 verwendet werden. Sie sind nur für die Benutzung von Sprungschanzen geeignet. Kategorie:Sportgerät Kategorie:Ski ja:スキー

Skibindung

Als Skibindung wird der Teil eines Skis bezeichnet, der den Skischuh mit dem Ski verbindet. Es gibt je nach Ski die unterschiedlichsten Skibindungen, die sich vor allem durch unterschiedliche Befestigungsarten des Schuhs am Ski auszeichnen. Bei nordischen Skisportarten (zum Beispiel dem Langlauf) und bei Tourenski wird der Schuh nur mit der Schuhspitze am Ski befestigt, während die Ferse frei bleibt; bei alpinen Skisportarten werden dagegen sowohl Schuhspitze als auch Ferse mit dem Ski verbunden. Neben der Verbindung von Schuh und Ski sorgt die Skibindung insbesondere beim Alpinski für die korrekte Kraftübertragung vom Skifahrerfuß auf den Ski, was für die feinfühlige Steuerung des Ski wichtig ist. Die Skibindung ist außerdem wesentlich für die Sicherheit des Sportlers, weshalb eine Alpinskibindung häufig auch als Sicherheitsbindung bezeichnet wird. Eine Sicherheitsbindung verbindet den Schuh nicht fest mit dem Ski, sondern hält die Verbindung nur solange fest, bis eine bestimmte Grenze der Krafteinwirkung überschritten wird. Bei höherer Belastung „löst die Bindung aus“ und der Ski trennt sich vom Schuh. Ist der Auslösewert nach dem Fahrkönnen und dem Belastungsmaximum des Sportlers korrekt eingestellt, lassen sich so bei einem Sturz Verletzungen durch sperrige Skier an den Füßen vermeiden. Beim Carving ist es üblich, die Standposition durch die Montage einer Platte zwischen Ski und Bindung gegenüber der direkten Platzierung der Schuhsohle auf dem klassischen Alpinski zu überhöhen. Mit dem Aufkommen der Carvingski ist es auch üblich geworden, dass der Hersteller die vormals getrennt vom Ski zu erwerbende Bindung (und die Überhöhung) direkt in den Ski integriert. Für Tourenski gibt es eine spezielle Kombination aus Sicherheits- und nordischer Bindung, die Tourenbindung. Sie fixiert für den Aufstieg nur die Schuhspitze, während die Ferse frei bleibt, und kann für die Abfahrt in eine Sicherheitsbindung umgewandelt werden. Skibindungen, Skischuhe und das Vorgehen zur korrekten Einstellung einer Sicherheitsbindung sind nach verschiedenen internationalen Normen (ISO) genormt.

Weblinks


- [http://www.vis-technik.bayern.de/de/left/fachinformationen/produktgruppen/sport-freizeit/ski/skibindung.htm Verbraucherschutzinformationssystem Bayern–VIS: Informationen zur Skibindung] Kategorie:Ski

Telemarken

Das Telemarken ist ein Skistil aus Norwegen. Der Fahrer kniet praktisch beim Fahren indem er die Ferse des hinteren Fuß hochhebt und den Talski nach vorne schiebt.

Geschichte

Telemarken wurde Ende des 18. Jahrhunderts von dem Norweger Sondre Norheim eingeführt. Der Name kommt von der Konkurrenz zwischen der Parallelschwungtechnik und der Telemarktechnik, weil Norheim aus dem Fylke Telemark kam. Die frühere Technik ist in Norwegen nach dem früheren Namen der Hauptstadt als Kristianiatechnik bekannt.

Material

Ski

Früher wurden zum Telemarken spezielle Fjellski benutz, das sind breite Langlaufski mit Stahlkante. Heute werden wie beim Alpinskifahren, tailierte Pistenski, Tourenski oder Freerideski benutzt.

Schuhe

Beim Telemarken haben sich Hartschalenschuhe durchgesetzt. Ein weicherer Kunststoff im Zehenbereich ermöglicht das Abknicken des Schuhes.

Bindung

Eine Telemarkbindung fixiert nur die Front des Telemarkschuhs in der Bindung, die Ferse ist dabei frei und kann um den Flex des Telemarkschuhs rotieren. Man unterscheidet die Dreipinbindung und moderne Kabelzugbindungen. Es gibt auch neue Ansätze die Bindung komplett ohne ein Drahtseil zu bauen.

Wettbewerbe

Die internationalen Wettkämpfe im Telemarksport werden vom Internationalen Skiverband FIS reglementiert und veranstaltet. Bei Telemarkwettkämpfen gibt es auch Strafsekunden, sogenannte Penaltys, die zur Laufzeit addiert werden. Einen Penalty bekommt man für das Nichterreichen der Mindestweite beim Sprung, für die Landung ohne Telemark und für jedes Tor, das man nicht mit sauberer Telemarktechnik passiert. Es gibt folgende Disziplinen:

Telemark Riesenslalom

Gleich wie der alpine Riesenslalom, aber mit einem Sprung (ca. 25m) bei dem auch die Weite und die Landung bewertet werden.

Telemark Classic

Riesenslalom mit etwas weiterem Sprung (ca. 30m) und zusätzlich noch einer 360° Steilwandkurve und einer Skatingstrecke. Laufzeit: ca. 3,5 Minuten

Telemark Sprint Classic

Wie Telemark Classic jedoch mit einer kürzeren Laufzeit (ca. 1,5 Minuten) dafür aber zwei Läufe.

Weblinks


- [http://www.fis-ski.com/de/neuigkeiteninformationen/beschreibungfisdiszipline/telemark.html Beschreibung der FIS Disziplin Telemarkskifahren]
- [http://www.freeyourheel.de Freeyourheel.de]
- [http://www.freeheel.ch Freeheel.ch]
- [http://www.telemark-online.de telemark-online.de]
- [http://www.telemark-kurse.de telemark-kurse.de]
- [http://www.expeditionsbergsteigen.com/freeride.html Freeride-, Telemark- und Skitouren-Portal bei Expeditionsbergsteigen.com] Kategorie:Norwegen Kategorie:Ski Kategorie:Wintersportart ja:テレマークスキー

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