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The Beatles

The Beatles

The Beatles waren eine britische Musikgruppe aus Liverpool. Die Gruppe gilt als die erfolgreichste und einflussreichste Band des 20. Jahrhunderts. Ihre aktive Zeit waren die 60er Jahre, bevor sie sich im Jahr 1970 trennte. Die Beatles entwickelten sich aus den Vorläufergruppen The Quarry Men (1957), Johnny And The Moondogs (1959) und The Silver Beatles (1960). Unter dem Namen „Beat Brothers“ – vorgeschlagen vom Produzenten Bert Kaempfert – machten die Beatles als Begleitband von Tony Sheridan im Jahr 1961 in Hamburg ihre ersten Plattenaufnahmen. Ihre Karriere begann 1962 mit der Veröffentlichung ihrer ersten Single Love Me Do und dauerte bis zum 10. April 1970, als Paul McCartney in einer Pressemitteilung die Trennung offiziell bekannt gab.

Allgemein

Die vier Bandmitglieder der Gruppe – oft als „Fab Four“ oder (wegen ihrer Frisur in den Anfangsjahren) scherzhaft als „Pilzköpfe“ bezeichnet – waren:
- John Lennon (John Winston Lennon, später John Ono Lennon,
- 9. Oktober 1940 in Liverpool), Gesang, Rhythmusgitarre, Keyboards und Mundharmonika. Am † 8. Dezember 1980 wurde John Lennon von dem geistig verwirrten Attentäter Mark David Chapman in New York vor dem Dakota Building, in dem Lennon mit seiner Frau ein Apartment bewohnte, erschossen.
- Paul McCartney, (James Paul McCartney,
- 18. Juni 1942 in Liverpool), Gesang, Bass-Gitarre, Gitarre und Keyboards
- George Harrison (
- 25. Februar 1943 in Liverpool, † 29. November 2001 in Los Angeles an Krebs), Gesang, Leadgitarre und Sitar
- Ringo Starr (Richard Starkey,
- 7. Juli 1940 in Liverpool), Schlagzeug und Gesang ab August 1962 an Stelle von Pete Best Zeitweilig wirkten in der Gruppe mit:
- Stuart („Stu“) Sutcliffe, Bass bis 1960 (
- 23. Juni 1940 in Edinburgh, † 10. April 1962 in Hamburg an einem Blutgerinnsel im Gehirn)
- Randolph Peter („Pete“) Best, Schlagzeug bis 1962 (
- 24. November 1941 in Madras) John Lennon und Paul McCartney waren die musikalischen Köpfe der Beatles. Sie komponierten die meisten Lieder der Band, darunter zahlreiche Hits wie Yesterday, Let It Be, I Want To Hold Your Hand, A Hard Day's Night, She Loves You, Help!, Michelle, Yellow Submarine, Lucy in the Sky with Diamonds (das nach einem selbstgemalten Bild von John Lennons Sohn Julian, der sagte, das sei seine Schulkameradin Lucy am Himmel mit Diamanten, benannt wurde), Hey Jude und I am the Walrus. Während der aktiven Zeit der Band veröffentlichen John Lennon und Paul McCartney ihre Songs stets unter dem Copyright von „Lennon-McCartney“ (Ausnahme ist "Please Please Me", ihre erste Schallplatte, auf der als Autoren McCartney-Lennon genannt sind). Das hatten sie zu Beginn ihrer kompositorischen Tätigkeit so abgesprochen und galt auch für Lieder, die einer der beiden alleine schrieb. Grundlage für diese Vereinbarung war der Umstand, dass Lennon/McCartney kurz nach Gründung der Band ihre Songs tatsächlich gemeinsam schrieben und es sich um echte Gemeinschaftskompositionen handelte. Im Laufe der Jahre schrieben beide ihre Lieder zunehmend getrennt. Dabei ist musikwissenschaftlich umstritten, ob John Lennon oder Paul McCartney den größeren kreativen Beitrag zum musikalischen Gesamtwerk der Beatles geleistet hat. In der wissenschaftlichen Literatur wird heute überwiegend die Auffassung vertreten, dass John Lennon die kreativere und innovativere musikalische Kraft war. Dies werde insbesondere an seinem Hang zu ausgefallenen Arrangements und harmonischen Finessen deutlich. Paul McCartney wird heute zumeist als die im melodiösen Bereich führende Kraft der Beatles angesehen und gilt damit als in gleicher Weise genial wie sein musikalischer Partner. Dass die beiden "Stars" der Beatles auch enge Freunde waren, beweist die Tatsache, dass Paul bei Johns erster Hochzeit mit Cynthia Powell deren Trauzeuge war. Doch obwohl die Einflüsse auf die Beatles-Musik von Paul McCartney und John Lennon von außen betrachtet hervorragend waren, so ist die Bedeutung von George Harrison und Ringo Starr nicht zu unterschätzen. Die enorme Wirkung der Beatles ist nicht nur durch die Qualität der Songs oder durch die Leistungen einzelner zu erklären, sondern konnte nur durch das Zusammenspiel von vier hochbegabten Musikern geschehen, die auch für ihren anarchischen Humor und ihre sympathische Ausstrahlung berühmt geworden sind. Als Songwriter für die Beatles betätigte sich auch George Harrison. Dabei stand er angesichts der musikalischen „Übermacht“ von Lennon/McCartney immer im Schatten dieses Songwriter-Duos. Dennoch entwickelte Harrison – vor allem in der Spätzeit der Beatles – beachtliche kompositorische Fähigkeiten. Mit Liedern wie While My Guitar Gently Weeps, Here Comes The Sun und Something fand er weltweite Anerkennung als Komponist. Zudem gilt er als derjenige Beatle, der am meisten Zeit und Arbeit in die Suche nach neuen Klangdimensionen steckte. So führte er neben neuen Aufnahmetechniken auch das indisch-mystische Element in die Musik der Beatles ein. Der oft in den Hintergrund gedrängte Ringo Starr schrieb auch einige Lieder, wie zum Beispiel Octopus's Garden. Er war es auch, der Yellow Submarine und With A Little Help From My Friends sang, weltweit bekannte Songs der Beatles. Die Beatles trennten sich offiziell im Jahr 1970, als Band waren sie bereits in den späten 1960er Jahren auseinandergebrochen. Die Gründe waren vielfältig: Es gab Eifersüchteleien, musikalische Differenzen und finanzielle Auseinandersetzungen. Seit Anfang 1969 kursierten Trennungsgerüchte, die durch zahlreiche Prozesse, die die vier Beatles gegeneinander führten, genährt wurden. Dennoch rauften sie sich in der zweiten Jahreshälfte 1969 zusammen und vollendeten ihr letztes gemeinsames Projekt: Das Album „Abbey Road“. Es wurde ein riesiger kommerzieller und musikalischer Erfolg. Das Album „Abbey Road“ belegt, dass die Beatles in ihrer Endphase – trotz ihrer tiefgehenden Meinungsverschiedenheiten und der gegeneinander gerichteten gerichtlichen Auseinandersetzungen – eine musikalische Abgeklärtheit, Reife und Professionalität erreicht hatten, die sie von anderen Pop-Musikern ihrer Zeit abhob. 1969]

Rekorde in der Musik

Die Beatles haben während ihrer musikalischen Karriere eine beachtliche Anzahl von Rekorden aufgestellt, von denen einige bis heute Bestand haben. Einige dieser herausragenden Leistungen sollen hier nun beschrieben werden. Obwohl sie nur über einen Zeitraum von acht Jahren Plattenaufnahmen machten, sind die Beatles die Gruppe mit den meistverkauften Tonträgern der Welt. Laut Angaben ihrer Plattenfirma EMI beläuft sich die Menge der verkauften Einheiten auf ca. 1,3 Milliarden. (Im Jahre 2005 wurde dieser Rekord von der Rockgruppe Queen gebrochen) Die Beatles haben mehr Multi-Platin-Auszeichnungen erhalten als jeder andere Künstler (13 in den USA). Die Beatles hatten mehr Nr.-1-Singles als alle anderen Gruppen oder Sänger (22 in den USA, 23 in Australien, 23 in den Niederlanden, 22 in Kanada, 21 in Norwegen, 18 in Schweden, 11 in Deutschland). Einen weiteren Nr.1-Hit verhinderten die Beatles kurioserweise selber, da sie „Penny Lane“ und „Strawberry Fields Forever“ als „Doppel-A“-Single veröffentlichten. Das führte dazu, dass die Verkaufszahlen und das Spielen im Radio zwischen den zwei Songs geteilt wurden und nicht zusammen gezählt werden konnten. Sie kamen deshalb nur auf Platz 2 mit den Singles. Die Beatles hatten mehr Nr.-1-Alben als andere Einzelkünstler und Gruppen (19 in den USA und 15 in Großbritannien). Die Beatles verbrachten die meisten gezählten Wochen auf Platz 1 in den Album-Charts (132 in den USA und 174 in Großbritannien). Die erfolgreichste erste Woche von Verkäufen für ein Doppel-Album erzielten die Beatles mit „The Beatles Anthology Volume 1“. Im Zeitraum vom 21. November bis 28 November 1995 wurde das Album 855.473 mal in den USA verkauft. Lennon und McCartney sind die bisher erfolgreichsten Komponisten der Pop-Geschichte mit 28 Nr.-1-Singles in den USA für McCartney, und 21 für Lennon (19 Titel wurden gemeinsam geschrieben). Lennon war verantwortlich für 21 Nr.1-Singles in Großbritannien, und McCartney erzielte dort 23 Erfolge (18 Titel wurden gemeinsam geschrieben). Während der ersten April-Woche 1964 hielten die Beatles die ersten fünf Plätze auf dem „Billboard Singles Chart“. Niemandem sonst war etwas Derartiges zuvor gelungen, und es dürfte schwer sein, diese Leistung zu wiederholen. Die fraglichen Titel waren „Can't Buy Me Love“, „Twist And Shout“, „She Loves You“, „I Want To Hold Your Hand“ und „Please Please Me“. In der Woche des 11. April 1964 hielten die Beatles vierzehn Plätze im „Billboard Hot 100“. Vor den Beatles war neun die höchste Anzahl von Titeln eines Interpreten in den „Hot 100“ auf einmal (Elvis Presley, 19. Dezember 1956). Die Beatles waren die einzigen, die sich selbst zweimal auf dem ersten Platz der US-„Billboard Hot 100“ ablösten. Dieses Kunststück gelang ihnen Anfang des Jahres 1964. Dem Titel I Want to Hold Your Hand folgte She Loves You und nach dieser Single kam Can't Buy Me Love auf Platz 1. Boyz II Men und Elvis Presley gelang es jeweils einmal, sich selbst direkt mit einem eigenen Titel von Platz 1 abzulösen, aber lediglich den Beatles gelang ein „Three-Peat“. Die Beatles waren die ersten, die einen Song während einer weltweiten Fernsehübertragung aufgenommen haben. Diese fand unter der Beteiligung von 26 Ländern am 25. Juni 1967 statt und hatte in aller Welt 600 Millionen Zuschauer. Jedes Land lieferte einen Beitrag, so konnte man zum Beispiel eine Geburt in Mexiko miterleben. Und man war dabei, als in England der Song der Beatles "All you need is love" live aufgenommen wurde, und zwar im Studio 1 der Abbey Road Studios. Viele Freunde der Beatles sangen am Ende des Songs mit, als dieser langsam ausgeblendet wurde, z. B. Mick Jagger, Keith Richards, Marianne Faithfull, Eric Clapton und Keith Moon. In den USA sind sie am 14. Juni 2005 zum sechsten Mal mit einem Diamond Award ausgezeichnet worden, den die Recording Industry Association of America RIAA für mehr als zehn Millionen in den USA verkaufte Alben verleiht. Die im Jahr 2000 erschienene Greatest-Hits-Compilation "1" hatte diese imposante Zahl vor kurzem überschritten. Das in den USA bestverkaufte Beatles-Album ist noch immer das 1968 erschienene "The Beatles – White Album". Insgesamt belaufen sich die Beatles-Verkäufe in den USA auf 168 Millionen Alben (Stand 2005). RIAA

Musikalische Bedeutung

Die Beatles sind die wichtigste Pop-Band der 1960er Jahre und haben nahezu alle Genres der Pop-/Rock-Musik nachhaltig beeinflusst. Bis zum Jahr 2003 hatten sie ca. 1,3 Milliarden Tonträger verkauft. Anfänglich standen sie namengebend für die Musikrichtung des Beats. Dies war ein Gitarren-lastiger Musikstil, der sich durch den schnellen 4/4-Takt und eingängige Melodien auszeichnete. Seine Bedeutung liegt darin, dass er zum ersten Mal einen eigenständigen Rockstil in Großbritannien etablierte und damit eine musikalische Unabhängigkeit von den US-Vorbildern ermöglichte. Ab 1964 begannen die Beatles sich musikalisch radikal weiterzuentwickeln und mit anderen Musikstilen zu experimentieren. So zeigt das AlbumBeatles For Sale“ deutliche Einflüsse aus der Folk- und Country-Musik. Das folgende Album „Help!“ enthält erstmals Gastmusiker, und zwar - wie nachfolgend regelmäßig - aus dem klassischen Bereich: unter anderem ist mit der Ballade Yesterday ein Stück zu hören, in dem der Sänger (McCartney) neben seiner Akustikgitarre nur von einem Streichquartett begleitet wird. Auf dem 1965 veröffentlichten Album „Rubber Soul“ wurden erstmals indische Einflüsse hörbar. Das '66er Album „Revolver“ beeindruckte durch ein breites Panoptikum unterschiedlichster Pop-Derivate. Darin zeigte sich eine wesentliche Stärke der Beatles: Sie vermochten unterschiedliche Geschmäcker zu bedienen, ohne dabei ihren eigenen Charakter zu verlieren. Mit dem '67er Album „Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band“ schließlich legten sie das erste Konzeptalbum der Popgeschichte vor, das auch von „Pet Sounds“ der Beach Boys inspiriert ist und Brian Wilson in die Depression trieb. Sgt. Pepper war auch die erste Platte in der Popgeschichte, auf deren Cover die Songtexte abgedruckt waren. Mit der Doppel-LP „The Beatles“, wegen des Covers gemeinhin „White Album“, das „Weiße Album“, genannt, demonstrierten die Beatles noch einmal ihr gesamtes songwriterisches Spektrum, u. a. mit „Helter Skelter“, einem der ersten Hardrock-Stücke der Rock-Geschichte. Mit dem letzten eingespielten Album „Abbey Road“ lieferten sie Ansätze, die eindeutig in Richtung Artrock gingen. Die Beatles lösten sich in ihren Kompositionen auch erfolgreich vom Dur-Moll-Schema der europäischen Musik und verwendeten in ihren Songs ausgefallene Skalen wie z. B. die Kirchentonart Mixolydisch (Beispiel: Norwegian Wood).

Bedeutung für die Pop-Kultur

Mixolydisch Bis zu den Beatles hatten lediglich Frank Sinatra in den 40ern sowie in den 50ern Elvis Presley eine ähnliche Welle der Begeisterung und fanatischen Verehrung losgetreten. Dabei nahmen die Beatles gegenüber den Rolling Stones die Rolle der „braven Jungs“ ein und blieben auch textlich noch recht lange dem harmlosen Schlager treu. Doch im Rahmen der geistigen und gesellschaftlichen Veränderungen der späten 60er Jahre änderten die Beatles ihren Stil. Ab 1965 wurden die Texte, inspiriert durch Bob Dylan, allmählich tiefgründiger und persönlicher. Songwriting und Arrangements wurden zunehmend komplexer. In Liedern wie „She Said, She Said“ verarbeiteten sie die ab 1966 gemachten Erfahrungen mit LSD. Sie beschäftigten sich mit indischer Spiritualität und bekannten sich 1967 zu dem Guru Maharishi Mahesh Yogi und seiner Meditationstechnik. Letztlich verstanden es die Beatles meisterhaft, sich den jeweiligen gesellschaftlichen Strömungen anzupassen, ohne sich zu sehr zu exponieren. So experimentierten sie zwar 1967 mit psychedelischen Elementen in der Musik, blieben dabei aber wesentlich gemäßigter als etwa Pink Floyd zur selben Zeit. Als Timothy Leary 1970 Governeur von Kalifornien werden wollte, war der Beatlessong „Come Together“ seine Wahlkampfhymne. Nicht zuletzt durch ihre Filme – insbesondere durch „Yellow Submarine“ (1968) – übten sie einen nachhaltigen Einfluss auf die Pop-Kultur aus und trugen zur Entwicklung des Musikvideos bei, da sie zeitweise kurze Filme speziell für ihre neuen Single-Erscheinungen drehten und diese an die Fernsehsender schickten. Ihre Clips für "Strawberry Fields" und "Penny Lane" waren somit quasi die ersten Musikvideos der Popgeschichte, in denen die Band nicht einfach ihren Song spielte, sondern in denen auch andere Dinge passierten. Allerdings waren sie damals noch auf Film aufgenommen und nicht auf Video. McCartney behauptete später, sie hätten das deswegen erfunden, weil sie keine Lust mehr hatten in irgendwelchen TV-Studios live ihre songs zu spielen.

Singles

Die folgende Auflistung beschränkt sich auf die Singles, die in Großbritannien erschienen. Insbesondere in den USA wurde durch die dortigen Plattenfirmen eine Reihe von weiteren Titeln aus Alben ausgekoppelt, um zusätzliche Gewinne zu erzielen. Dabei handelte es sich stets um bereits bekannte Stücke, daher werden sie hier nicht gesondert benannt. Als Kuriosum erwähnenswert ist die Single Komm Gib Mir Deine Hand/Sie Liebt Dich aus dem Februar 1964, die speziell für den deutschen Sprachraum eingespielt wurde.
- Love Me Do/P.S. I Love You (5. Oktober 1962)
- Please Please Me/Ask Me Why (12. Januar 1963)
- From Me To You/Thank You Girl (12. April 1963)
- She Loves You/I'll Get You (23. August 1963)
- I Want To Hold Your Hand/This Boy (29. November 1963)
- Can't Buy Me Love/You Can't Do That (20. März 1964)
- A Hard Day's Night/Things We Said Today (10. Juli 1964)
- I Feel Fine/She's A Woman (14. November 1964)
- Ticket To Ride/Yes It Is (9. April 1965)
- Help!/I'm Down (23. Juli 1965)
- We Can Work It Out/Day Tripper (3. Dezember 1965)
- Paperback Writer/Rain (10. Juni 1966)
- Yellow Submarine/Eleanor Rigby (5. August 1966)
- Penny Lane/Strawberry Fields Forever (17. Februar 1967)
- All You Need Is Love/Baby You're A Rich Man (7. Juli 1967)
- Hello Goodbye/I Am The Walrus (24. November 1967)
- Lady Madonna/The Inner Light (15. März 1968)
- Hey Jude/Revolution (30. August 1968)
- Get Back/Don't Let Me Down (11. April 1969)
- The Ballad Of John And Yoko/Old Brown Shoe (30. Mai 1969)
- Something/Come Together (31. Oktober 1969)
- Let It Be/You Know My Name (Look Up The Number) (6. März 1970)
- Free As A Bird/Christmas Time (Is Here Again) (GB – 12. Dezember 1995)
- Real Love/Baby's In Black (GB – 4. März 1996) Von den bekanntesten Singles wurde 20 Jahre nach deren ersten Veröffentlichung eine Picture-Single herausgegeben. Außerdem sind die meistens Singles zusätzlich als Juke Box-Single in farbigem Vinyl erhältlich gewesen. Von der ersten Single Love Me Do bis zu Lady Madonna erschienen die Singles auf dem Parlophone-Label. Ab Hey Jude wurden die Platten der Beatles auf dem eigenen APPLE-Label veröffentlicht.

EPs


- My Bonnie (My Bonnie/ Why/ Cry For A Shadow/ The Saints) (GB – 12. Juli 1963)
- Twist And Shout (Twist And Shout/A Taste Of Honey/Do You Want To Know A Secret/There's A Place) (GB – 12. Juli 1963)
- The Beatles Hits (From Me To You/Thank You Girl/Please Please Me/Love Me Do) (GB - 6. September 1963)
- The Beatles No. 1 (I Saw Her Standing There/Misery/Anna (Go To Him)/Chains) (GB - 1. November 1963)
- All My Loving (All My Loving/Ask Me Why/Money/P.S. I Love You) (GB - 7. Februar 1964)
- Four By The Beatles (Roll Over Beethoven/All My Loving/This Boy/Please Mr. Postman) (USA – 11. Mai 1964)
- Long Tall Sally (Long Tall Sally/I Call Your Name/Slow Down/Matchbox) (GB – 19. Juni 1964)
- Extracts From The Film A Hard Day's Night (I Should Have Known Better/If I Fell/Tell Me Why/And I Love Her) (GB – 4. November 1964)
- Extracts From The Album A Hard Day's Night (Anytime At All/I'll Cry Instead/Things We Said Today/When I Get Home) (GB – 6. November 1964)
- 4 By The Beatles (Honey Don't/I'm A Loser/Mr. Moonlight/Everybody's Trying To Be My Baby) (USA – 1. Februar 1965)
- Beatles For Sale (No Reply/I'm A Loser/Rock And Roll Music/Eight Days A Week) (GB – 6. April 1965)
- Beatles For Sale No. 2 (I'll Follow The Sun/Baby's In Black/Words Of Love/I Don't Want To Spoil The Party) (GB – 4. Juni 1965)
- The Beatles Million Sellers (She Loves You/I Want To Hold Your Hand/Can't Buy Me Love/I Feel Fine) (GB – 6. Dezember 1965)
- Yesterday (Yesterday/Act Naturally/You Like Me Too Much/It's Only Love) (GB – 4. März 1966)
- Nowhere Man (Nowhere Man/Drive My Car/Michelle/You Won't See Me) (GB – 8. Juli 1966)
- Magical Mystery Tour (Magical Mystery Tour/Your Mother Should Know/I Am The Walrus/The Fool On The Hill/Flying/Blue Jay Way) (GB – 8. Dezember 1967) Doppel-EP
- Baby It's You (Baby It's You/I'll Follow The Sun/Devil In Her Heart/Boys) (GB – 2. Dezember 1994)
- Free As A Bird (Free As A Bird/I Saw Her Standing There (take 9)/This Boy (takes 12 and 13)/Christmas Time (Is Here Again)) (GB – 12. Dezember 1995)
- Real Love (Real Love/Baby's In Black (Hollywood Bowl)/Yellow Submarine (alternate version)/Here, There and Everywhere (takes 7 and 13)) (GB – 5. März 1996)

Alben

Die jeweils wichtigsten bzw. bekanntesten aber nicht unbedingt als Singles erschienenen Songs sind unter „Hits“ aufgeführt. Neben den Originalalben erschienen bei Odeon, Parlophone sowie unter dem Beatles-eigenen Schallplattenlabel Apple auch diverse Zusammenstellungen:
- The Beatles Beat, enthält frühe Hits (1964)
- A Collection Of Oldies ... but Goldies (1966)
- The Beatles / 1962-1966, inoffiziell auch als „rotes Album“ bekannt (1973)
- The Beatles / 1967-1970, inoffiziell auch als „blaues Album“ bekannt (1973)
- The Beatles „Love Songs“, enthält Liebeslieder und Balladen (1977)
- The Beatles „Rarities“, enthält u. a. zwei deutschsprachige Liedversionen (1978)
- Past Masters Volume One und Two, enthalten alle Titel, die nicht auf den 13 regulären Alben erschienen waren (1988)
- Live at the BBC, Doppel-Album enthält Studio-Live-Aufnahmen für die BBC zu Beginn der 60er Jahre (1994)
- The Beatles "1", enthält alle Nummer-1-Hits der Gruppe in verschiedenen Ländern (2000) Außerdem wurden einige ihrer Alben neu digital abgemischt und auf CD veröffentlicht: (Teilweise mit leicht geänderten Titellisten)
- Yellow Submarine (1999)
- Let It Be ... Naked (2003) In den Jahren 1995-1996 erschienen die drei „Anthology“-Alben, die einen ausführlichen Blick auf die Entstehungswege zahlreicher Beatles-Kompositionen ermöglichen.

Filme


- A Hard Day's Night (1964).
- Help! (1965)
- Magical Mystery Tour (1967)
- Yellow Submarine (1968)
- Let It Be (1970) – Ausgezeichnet mit einem Oscar in der Kategorie Original Song Score United Artists war für den Kinovertrieb dieser Filme zuständig. Die Soundtracks wurden vom Tochterunternehmen United Artists Records auf den Markt gebracht.

Entwicklung

Die Beatles traten nicht aus dem Nichts auf die Bühne, sondern entwickelten sich aus einer Reihe von Vorläuferbands um John Lennon, der eine Schülerband mit wechselnder Besetzung und wechselndem Namen leitete: Diese Schülerband aus Liverpool war The Quarry Men, die Skiffle-Musik und Rock 'n' Roll spielte. Sie war zunächst benannt nach der „Quarry Bank High School“, auf welche die Mitglieder gingen. Gründer und Bandleader war der Gitarrist John Lennon. Die Mitglieder der Quarry Men wechselten ständig, was nicht unwesentlich am exzentrisch-strengen Bandleader Lennon lag. Zwei weitere Musiker setzten sich jedoch durch, es waren die Gitarristen Paul McCartney und George Harrison. Die Band wurde dann in Johnny And The Moondogs umgetauft, später in The Silver Beetles, als eine Anlehnung an die damals bekannte Band von Buddy Holly, die sich „Crickets“, also Heuschrecken nannten. - - Schließlich kam Lennon die Idee, das Wort Käfer (Beetle) mit dem musikalischen Schlag (Beat) zu verbinden.

Literatur (Auswahl)


- The Beatles: „The Beatles Anthology“ ISBN 3-5500-7132-9
- Andy Babiuk: „Der Beatles Sound“ ISBN 3-9322-7536-5
- Steve Turner: „A Hard Day's Write. The Beatles. Die Geschichte zu jedem Song.“ ISBN 3-9276-3810-2
- Hunter Davis: „A Hard Day's Night - The Beatles. Die einzige autorisierte Biographie. Update 2002“ - ISBN 3-8544-5089-3
- George Harrison: „I, Me, Mine“ ISBN 0-7538-1734-9
- George Martin: "Summer of Love - Wie Sgt Pepper entstand" ISBN 3-89487-271-3
- Rainer Moers, Claus-Dieter Meier, Matthias Bühring, Franz Budéus: „Die Beatles, Geschichte und Chronologie“ ISBN 3-88619-698-4
- Ian MacDonald: "The Revolution in the Head - The Beatles Records and the Sixties". ISBN 1844138283

Weblinks


- [http://www.thebeatles.com/ TheBeatles.com – Offizielle Webseite]
- [http://www.icce.rug.nl/~soundscapes/DATABASES/AWP/awp-notes_on.html Eine Analyse jedes Beatles-Songs von Alan W. Pollack (englisch)]
- [http://www.beatles-discography.com/ Komplette UK und US Diskografie]
- [http://home.att.net/~chuckayoub/the_beatles_lyrics.html Texte zu den Songs der Beatles]
- [http://www.geocities.com/penneylayne/lineups.html Komplette Bandbesetzungen der Beatles]
- [http://erdbeerfelder.de/ Deutsche Fanseite]
- [http://www.lunar-bay.de/beatles/bandg/teil01.htm Nacherzählung der Beatles-Anthologie in zwölf Teilen]
- [http://www.flensburg-online.de/beatles/ Die Beatles von A-Z mit Tageskalender]
- [http://www.beatlesmuseum.net Das Beatles Museum]
- [http://www.foren.de/system/user_macca.html Beatlesforum "Yellow Submarine"]
- Beatles, The Beatles, The Beatles, The Beatles, The Beatles, The Beatles, The ja:ビートルズ ko:비틀즈 simple:The Beatles

Wikipedia:Formatvorlage Band

Allgemeines

Beim Anlegen neuer Artikel für Musikgruppen sollte man sich, soweit sinnvoll anwendbar, an das hier verfasste Muster halten, damit eine gewisse Einheitlichkeit entsteht. Den grauen Kasten nebenan kann man per Copy & Paste rausschnippseln und als Vorlage verwenden. Hier wurde anschaulich eingearbeitet, wie eine Biografie mit den unten folgenden Anmerkungen aussehen sollte. Weiter unten kann man sich das Beispiel als möglichen Artikel ansehen. Bei Artikeln zu Solomusikern oder einzelnen Gruppenmitgliedern bitte die Formatvorlage Biografie beachten, bei der Diskografie, Literatur, Weblinks aber nach dieser Vorlage arbeiten. Bitte auch die Ratschläge ganz am Ende beachten! Zunächst aber die Anmerkungen:

Bearbeitungsschritte


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- Beitrag schreiben.
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- Für Chartplatzierungen kann die Wikipedia:Chartbox benutzt werden. Und so schaut es dann aus: ---- Die Mustergruppe ist eine Musterland-Gruppe aus Musterstadt. Musterstadt Die Gruppe wird den Stilrichtungen der Musik zugerechnet, wobei sie das Kunststück fertig brachten, Eier mit Tomaten zu kombinieren. Der Name bezieht sich übrigens auf den mustergültigen Haarschnitt des Sängers. "Gegründet wurde die Mustergruppe von Tom Mustermann (Instrument/Gesang), Lotte Musterfrau (Instrument/Gesang), Felix Mustersohn (Instrument/Gesang) und Lola Mustertochter (Instrument/Gesang). Inspieriert durch die damalige Zeit/von ihrem großen Idol Led Zeppelin, spielten sie anfangs als Coverband, bevor sie von Kalle Kunz oder Stefan Raab entdeckt wurden." ... "Eine hohe Fluktuation herrschte unter den Gruppenmitgliedern" oder "Alte Mitglieder gingen, neue kamen." ... "Der Durchbruch kam mit Album Total, das sich zig Millionen mal verkaufte." ... "Bei einem Unfall mit dem Tourbus starb Felix Mustersohn, was das Ende der Gruppe bedeutete" ... "2000 startete Mustergruppe ein Comeback mit dem neuen Instrumentalisten/Sänger Frodo Beutlin" ...
- Album Total (1999; Plattenfirma), Bemerkungen
- NocheinAlbum (2017; Plattenfirma), Noch mehr Bemerkungen
- 1989: ECHO und drei Grammys für Album Mei, san mir guad
- 1991: Goldene Kamera für Mir san Besser (Bestes Video) Rockmusik, Stilrichtungen der Musik, Portal:Musik und weitere
- Erna Mustermannforscherin: Standardwerk über unsere Gruppe. Verlag, Erscheinungsort Jahr
- http://www.mustergruppe.de – Offizielle Webpräsenz Kategorie:Rockband
Kategorie:Isländische Band
Kategorie:2010er Band



Band

Band (Musik)

Band oder Musikgruppe

Eine Musikgruppe ist ein Zusammenschluss von Musikern, den man aufgrund des großen Einflusses, den die US-amerikanische und britische Popularmusik seit dem 20. Jahrhundert ausübte, auch als Band bezeichnet. Besonders bezieht sich der Begriff Band auf Musikgruppen, die seit etwa 1960 direkt oder indirekt auf der Stilform Rock (oder Rockmusik) basieren, der seither popularmusikalisch dominiert, und davor besonders auf dem seinerzeit alles dominierenden Jazz, z. B. die Swing Big Bands der 1930er Jahre. Ein etwas aus der Mode gekommener deutscher Begriff für Band ist Kapelle. Die deutsche popularmusikalische Fachsprache, z. B. der GEMA, leidet etwas unter ihrer veraltet anmutenden Begrifflichkeit.

Arrangement, Bandleistung oder -produkt

Wesentlich an Bands ist, dass sie in der Regel erst mit zunehmender Größe von etwa fünf Musikern an mit und nach Noten spielen müssen. Sonst wird die Entscheidung, wer wann was spielt (Arrangement), zu kompliziert. Bei solch großen Bands hängt das Gelingen des Bandklanges vom Arrangeur, der für die einzelnen Instrumente die einzelnen Stimmen in Noten schreibt, und viel weniger vom Komponisten des betreffenden Stückes ab. Unterhalb jener Größe reicht meist die unmittelbar vorherige Absprache aus, wann was kommt (Head Arrangement). Solch kleine Bands erarbeiten Musikstücke besonders dadurch, dass sie die Stücke sich kollektiv (möglichst immer in und mit der ganzen Band) erspielen und zurecht spielen (wie es speziell klingen soll). Die Leistung einer Band besteht in der Darbietung oder Aufführung von Musik (Live-Musik), speziell Popularmusik (im Gegensatz zu Klassischer oder Ernster oder Kunst-Musik) und hier besonders von Rock oder Jazz, aber auch Folk-Musik, volkstümlicher Musik, Marschmusik, Weltmusik, usw. Eine Bandleistung oder genauer ein fassbares -produkt besteht weiter in zeitlich und räumlich trennbarer Produktion eines Tonträgers (CD, MC, Video, DVD, usw) in einem Studio (hohe Klangqualität) oder durch Mitschschnitt von Live-Musik (meist geringere Klangqualität als im Studio). Live-Musik als auch Tonträger können getrennt als auch gemeinsam angeboten werden, z. B. CDs nur in einem speziellen Vertrieb oder Shop oder aber während eines Auftritts. Oder für eine CD wirbt die Band auf einer an die CD-Produktion anschließenden Tour mit vielen Auftritten. Nur begrenzt gehört Moderation (überleitende Ansage), eine spezielle Show, Performance, usw, im Weiteren als Entertainment bezeichnet, zur Band-Darbietung, fördert diese aber, ist eigentlich jedoch eine gesonderte Leistung sowie unter Umständen durch besondere Künstler erbracht (Schauspieler, Ansager, usw).

Bandgrößen und Status der Bandmitglieder

Typische oder häufige Bandgrößen sind: das Trio (drei Musiker), das Quartett (vier Musiker), das Quintett (fünf Musiker), bis hierhin oft, besonders im Jazz, 'Combo' genannt; ab da Big Band, so die kleine Big Band (acht bis zehn Musiker) und die (eigentliche) Big Band (12–18 Musiker). Ein Duo (zwei Musiker) gilt zumeist noch nicht als Band. Bands unterscheiden sich nach Profi- (hauptberufliche Musiker), Semiprofi- (nebenberufliche Musiker) und Amateur-Bands (Hobby-Musiker, die nicht oder gelegentlich nebenberuflich tätig sind). Eine Band baut sich in der Regel auf aus Gesang (engl. vocals, Hauptstimme und Backgroundstimmen), Melodie- (z. B. Saxophon oder Lead-Gitarre), Rhythmus- (z. B. Keyboard oder Rhythmus-Gitarre), Bass-Instrument (meist Bass-Gitarre, Kontrabass oder Bass-Synthesizer) und Schlagzeug (inklusive Percussion) sowie den nicht unmittelbar musikalisch Tätigen, z. B. dem Mischer (inklusive Beleuchtung), den Roadies (Transport, Auf-, Abbau) und dem Agenten oder Manager (Auftrittsbeschaffung, Studioproduktionen organisieren, Musiker verpflichten, usw.). Je kleiner eine Band ist, desto mehr fallen diese Funktionen zusammen (auf eine Person); und umgekehrt.

Bands und DJs

Bands haben durch DJs im Zuge der Computerisierung der Popularmusik seit besonders etwa 1990 (Techno usw) eine große Konkurrenz bekommen. Die 'Partys' mit DJs machen heute bereits ein Vielfaches von Veranstaltungen mit Bands aus, ohne dass diese quasi aussterben. Mit DJs sind hier nicht solche gemeint, die selbst Mitglied einer Band und dort als Musiker tätig sind.

Equipment

Das so genannte Equipment oder die Bandausrüstung umfasst Instrumente, Verstärker, Effekte, Mikrofone und Lichtanlage. Nicht direkt dazu zählen Notenmaterial und Tonträger, Bühnenkleidung oder Transportmittel. Bei kleineren Konzerten oder Clubauftritten genügt geringes Equipment wie ein tragbarer Koffer-Verstärker, z. B. für E-Gitarre oder Keyboard unter hundert Watt, für Bass-Gitarren über hundert Watt. Bei größeren Veranstaltungen (Saal, Halle, Festplatz, Open Air, Stadion, usw) wird eine so genannte PA (Public Address System), ein sehr leistungsfähiges Verstärkersystem für die ganze Band zusammen eingesetzt. Eqipment wird je nach Bandgröße vom einzelnen Musiker im eigenen Auto oder von der Band im Band-Bus bis hin zu mehreren Sattelschleppern (The Rolling Stones in den 1980ern-90ern, u.a.) transportiert zu den Auftrittsorten. Bei größerem Umfang (Stadtfeste, Stadien, Open Airs, usw) wird Equipment, besonders PA, Lichtanlagen, sogar Bühnenaufbauten, Bestuhlung, usw, angemietet von speziellen Unternehmen für Veranstaltungs- und Lichttechnik sowie von diesen bedient und gewartet. In gebauten Auftrittsstätten (Säle, Konzerthallen, usw) und Studios ist PA und Beleuchtungsanlage oft fest installiert. Equipment hat wie manche Spitzenbands Preise angenommen, die mittlerweile Großinvestitionen und exakte groß-betriebliche Planung erfordern sowie entsprechend zahlungsfähige Nachfrage und gewinnträchtige Marktchancen.

PA

Bei größeren Veranstaltungen (Hallen, Festplatz, usw) werden PA-Anlagen (Public Address System) eingesetzt. Das sind sehr starke Verstärkungs-Systeme bis zu hunderten, miteinander verbunden bis zu tausenden von Watt. Eine PA besteht aus dem Mischpult (Mixer), dem Rack mit allen zusätzlichen Geräten (besondere Effekte, usw), den Endstufen, den Frequenzweichen, dem Kabelsystem und vor allem strapazierfähigen, sehr leistungsstarken Lautsprecher-Boxen. Über eine PA werden Mikrofone und manche Instrumente, deren besonderer Klang nicht durch einen speziellen Verstärker entsteht, direkt angeschlossen (Line). Oder Verstärker, die erst den typischen Klang eines Instrumentes erzeugen, z. B. ein Kofferverstärker bei einer E-Gitarre, nimmt man mit Mikrofon ab. Ab Beschallung mit PA wird es in der Regel nötig, auch das Schlagzeug zu verstärken. Das geschieht in der Regel mit mehreren Mikrofonen direkt über PA. Instrumente und Mikrofone der ganzen Band werden über Kabel oder Bühnensender zum Mischpult geleitet. Das steht am optimalen akustischen Platz und wird vom Mixer (Tontechniker, -ingenieur) bestmöglich eingestellt gehalten in Richtung Publikum als auch Band (extra PA oder Monitoranlage). Das Mischpult ergänzen die zur Klangregelung angeschlossen Zusatzgeräte, die Effekte (z. B.: Filter, Equalizer, Hall, Echo, usw). Vom Mischpult gehen die geregelten Klangsignale zu den Endstufen, wo die Verstärkung stattfindet. Die Frequenzweichen teilen den verstärkten Klang nach Bass-, mittleren und hohen Frequenzen. Von dort werden die Klangfrequenzen zu den entsprechenden Lautsprecherboxen geleitet.

Musikindustrie und soziale Situation

Je größer die Investitionen in eine Band (in ihr Equipment, in neue Band-Mitglieder, usw) sind, desto größer wird die Vernetzung der Bandaktivitäten mit verwandten Aktivitäten, mit der Musikindustrie im weitesten Sinn und mit ihr kooperierender Industrien, um die Investitionen plus Gewinn wieder einzuspielen. Solche anderen Aktivitäten sind: die Band trägt Kleidung einer bestimmten Marke und fördert damit deren Verkauf; die Band spielt unter dem auffällig prangernden Logo einer Automarke; oder ein Song der Band ist Werbemelodie im Fernsehen; Bands treten kostenlos auf, spenden ihre Einnahmen Benachteiligten und fördern damit indirekt größere Absatzchancen ihrer CDs; usw. Hier den Erfolg einer Band genau errechnen zu wollen wie sonst bei industriellen Leistungen, scheitert jedoch an dem im Vergleich zu anderen Branchen plötzlichen Modewandel des Show-Business. Trotz sozial sehr großer Unterschiede zählt die Musikindustrie weltweit zu den Schlüsselindustrien, in denen sich neue Technologien, z. B. Computer und Internet, am schnellsten, aber auch sozial am brutalsten durchsetzen: Es gibt wenige, sehr erfolg- und 'steinreiche' Bands sowie viele sozial kaum abgesicherte Bands und Musiker. Bands dienen unpolitischem Freizeitvergnügen, als Wirtschaftsfaktor, als Bestandteil so genannter Jugendkultur und bis hin zum Mittel der Politik und sogar leider politischem Missbrauch (Gewalt-, Rassenverherrlichung), d.h.  haben eine Schlüsselstellung in gesellschaftlicher und politischer Kommunikation. !

20. Jahrhundert

Das 20. Jahrhundert begann am 1. Januar 1901. Allerdings erließ der damalige Kaiser Wilhelm II. ein Dekret, welches in Deutschland den Beginn des neuen Jahrhundert auf den 1. Januar 1900 legte. Das 20. Jahrhundert zählt zur Epoche der Neuzeit und endete am 31. Dezember 2000.

Ereignisse/Entwicklungen


- Erster Weltkrieg (19141918)
- sozialistische und kommunistische Revolutionen in Europa, Asien und Amerika (vergleiche Kommunistische Partei)
  - Oktoberrevolution (1917)
  - Novemberrevolution (1918)
  - Chinesische Revolution (1949)
    - infolge: Okkupation Tibets durch die chinesische Volksbefreiungsarmee (1951)
  - Kubanische Revolution (1959)
- Zweiter Weltkrieg (19391945)
  - Holocaust und Shoa
- Kalter Krieg (Beginn um 1945, Ende etwa 1991)
  - Koreakrieg (19501953)
  - Mauerbau (1961)
  - Kubakrise (1962)
  - Vietnamkrieg (1964-1975)
- Teilung Deutschlands, Gründung der Bundesrepublik und Verkündung des Grundgesetzes (19451949)
- Nahostkonflikt
  - Palästinakrieg (1948)
  - Sechs-Tage-Krieg (1967)
  - Jom-Kippur-Krieg (1973)
  - Intifada (ab 1987)
- die Generalversammlung der Vereinten Nationen verkündet 1948 in Form einer UNO-Resolution die Gemeinsame Erklärung der Menschenrechte
- Viele ehemaligen Kolonien werden unabhängig.
- Kulturrevolution in der Volksrepublik China (1966-1976)
- Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986)
- Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten im Jahre 1990

Erfindungen und Entdeckungen


- Elektronik (erst mit Röhren, dann mit Transistoren)
  - Röhre
  - Transistor
  - Computerchip
- Funktechnik
  - Radio
  - Fernseher
  - Mobilfunk
- DNA-Struktur
  - Gentechnik
- Flugzeug
- Raumfahrt
  - Erste Mondlandung
- Kernenergie
  - Kernreaktor
  - Atombombe
- Internet

Persönlichkeiten

Politik und Adel


- Konrad Adenauer (Bundesrepublik Deutschland)
- Bhimrao Ramji Ambedkar
- Askar Akajew (Kirgisien)
- Salvador Allende (Chile)
- Jassir Arafat (Palästinenser)
- Kemal Atatürk (Türkei)
- Clement Attlee (Großbritannien)
- Menachem Begin (Israel)
- David Ben Gurion (Israel)
- Jean Bedel Bokassa
- Pieter Willem Botha (Südafrika, Apartheid)
- Elizabeth Bowes-Lyon (Großbritannien)
- Willy Brandt (Bundesrepublik Deutschland)
- Leonid Iljitsch Breschnew (UdSSR)
- George Herbert Walker Bush (USA)
- Heinrich Brüning (Weimarer Republik)
- Jimmy Carter (USA)
- Fidel Castro (Kuba)
- Nicolae Ceauşescu (Rumänien)
- Neville Chamberlain (Großbritannien)
- Jacques Chirac (Frankreich)
- Nikita Chruschtschow (UdSSR)
- Winston Churchill (Großbritannien)
- Dalai Lama Tibet
- Frederik Willem de Klerk (Südafrika)
- Deng Xiaoping (Volksrepublik China)
- Alexander Dubček (Tschechoslowakei)
- Friedrich Ebert (Deutschland)
- Dwight D. Eisenhower (USA)
- Ludwig Erhard (Bundesrepublik Deutschland)
- Valéry Giscard d'Estaing (Frankreich)
- Gerald Ford (USA)
- Francisco Franco (Spanien)
- Mahatma Gandhi (Indien)
- Hans-Dietrich Genscher (Deutschland)
- Mao Zedong (Volksrepublik China)
- Charles de Gaulle (Frankreich)
- Michail Gorbatschow (UdSSR)
- Paul von Hindenburg (Weimarer Republik)
- Adolf Hitler (Drittes Reich)
- Ho Chi Minh (Vietnam, Vietcong, Vietnamkrieg)
- Saddam Hussein (Irak)
- Juan Carlos (Spanien)
- John F. Kennedy (USA)
- Ruhollah Khomeni (Iran, Islamische Revolution)
- Martin Luther King (USA, Bürgerrechtsbewegung)
- Helmut Kohl (Bundesrepublik Deutschland)
- Wladimir Iljitsch Lenin (Russland, Oktoberrevolution)
- Karl Liebknecht (Deutschland, Sozialismus)
- Patrice Lumumba (Kongo)
- Rosa Luxemburg (Deutschland, Sozialismus)
- Nelson Mandela (Südafrika, ANC)
- Golda Meïr (Israel)
- François Mitterrand (Frankreich)
- Jean Monnet Frankreich
- Muhammad Husni Mubarak (Ägypten)
- Benito Mussolini (Italien)
- Augusto Pinochet Ugarte (Chile, Militärjunta)
- Pol Pot (Kambodscha)
- Jitzhak Rabin (Israel)
- Fürst Rainier (Monaco)
- Ronald Reagan (USA)
- Franklin D. Roosevelt (USA)
- Anwar as-Sadat (Ägypten)
- Ariel Scharon (Israel)
- Josef W. Stalin (UdSSR)
- Gustav Stresemann (Weimarer Republik)
- Robert Schuman (Frankreich)
- Margaret Thatcher (Großbritannien)
- Lew Dawidowitsch Trotzkij (Russland, Oktoberrevolution, UdSSR)
- Harry S. Truman (USA)
- Balthazar Johannes Vorster (Südafrika, Apartheid)
- Lech Wałęsa (Polen)
- Shimon Peres (Israel)
- Malcolm X (USA)

Naturwissenschaftler, Ärzte und Ingenieure


- Noam Chomsky (Linguistik)
- Francis Crick (Molekularbiologie)
- Niels Bohr (Physik)
- Paul Dirac (Physik)
- Albert Einstein (Physik)
- Enrico Fermi (Physik)
- Alexander Fleming (Medizin)
- Otto Hahn (Physik)
- Stephen Hawking (Physik)
- Werner Heisenberg (Physik)
- Edwin Hubble (Physik)
- Lise Meitner (Physik)
- Max Planck (Physik)
- Erwin Schrödinger (Physik)
- James D. Watson (Biologie)
- Chien-Shiung Wu (Physik)
- Konrad Zuse (Informatik)

Sozialwissenschaftler & Philosophen


- Theodor W. Adorno (Kritische Theorie)
- Kurt Gödel (Philosophie der Mathematik)
- Martin Heidegger (Phänomenologie)
- Claude Lévi-Strauss (Strukturalismus)
- Niklas Luhmann (Soziologische Systemtheorie)
- Karl Popper (Kritischer Rationalismus)
- Willard Van Orman Quine (Philosophische Logik)
- Jean-Paul Sartre (Existenzialismus)
- Ludwig Wittgenstein (Analytische Philosophie)

Künstler


- Ernst Barlach
- Max Beckmann
- Joseph Beuys
- Constantin Brancusi
- George Braque
- Marc Chagall
- Giorgio de Chirico
- Le Corbusier
- Enzo Cucchi
- Salvador Dalí
- Otto Dix
- Jacob Epstein
- Max Ernst
- Marcel Duchamp
- Lyonel Feininger
- Juan Gris
- Walter Gropius
- Erich Heckel
- Friedensreich Hundertwasser
- Frida Kahlo
- Wassily Kandinsky
- Anselm Kiefer
- Ernst Ludwig Kirchner
- Paul Klee
- Yves Klein
- Gustav Klimt
- Oskar Kokoschka
- Käthe Kollwitz
- Jannis Kounellis
- Roy Lichtenstein
- René Magritte
- Marino Marini
- Henri Matisse
- Joan Miró
- Amedeo Modigliani
- Piet Mondrian
- Henry Moore
- Edvard Munch
- Emil Nolde
- Pino Pascali
- Renzo Piano
- Pablo Picasso
- Max Pechstein
- Jackson Pollock
- Auguste Rodin
- Ludwig Mies van der Rohe
- Mark Rothko
- Henri Rousseau
- Karl Schmidt-Rottluff
- Kurt Schwitters
- Andy Warhol
- Frank Lloyd Wright

Schriftsteller


- Douglas Adams
- Isabel Allende
- Jorge Amado
- Luis Aragon
- Isaac Asimov
- Miguel Ángel Asturias
- James Baldwin
- Johannes R. Becher
- Samuel Beckett
- Heinrich Böll
- Wolfgang Borchert
- Jorge Luis Borges
- Bertolt Brecht
- André Breton
- Mikhail Bulgakov
- Basil Bunting
- Italo Calvino
- Albert Camus
- Truman Capote
- Agatha Christie
- Rubén Darío
- Friedrich Dürrenmatt
- Umberto Eco
- Ilja Ehrenburg
- Paul Éluard
- Michael Ende
- Hans Fallada
- William Faulkner
- F. Scott Fitzgerald
- Max Frisch
- Gabriela Mistral
- Edward Morgan Forster
- Carlos Fuentes
- Allen Ginsberg
- Noah Gordon
- Günter Grass
- Alamgir Hashmi
- Gerhart Hauptmann
- Ernest Hemingway
- Hermann Hesse
- Stefan Heym
- Nazim Hikmet
- Aldous Huxley
- Ödön von Horváth
- Elfriede Jelinek
- James Joyce
- Erich Kästner
- Franz Kafka
- Yasunari Kawabata
- Stephen King
- Rudyard Kipling
- Ephraim Kishon
- Milan Kundera
- Selma Lagerlöf
- Phillip Larkin
- Else Lasker-Schüler
- Halldór Laxness
- Harper Lee
- Stanisław Lem
- Astrid Lindgren
- Federico García Lorca
- Antonio Machado
- Andre Malraux
- Henning Mankell
- Thomas Mann
- Heinrich Mann
- Gabriel García Márquez
- Arthur Miller
- Margaret Mitchell
- Alan Moore
- Toni Morrison
- Vladimir Nabokov
- Pablo Neruda
- George Orwell
- Boris Leonidowitsch Pasternak
- Fernando Pessoa
- Ezra Pound
- Marcel Proust
- Horacio Quiroga
- Ayn Rand
- Charles Reznikoff
- J.K. Rowling
- Francoise Sagan
- Antoine de Saint-Exupéry
- Jerome David Salinger
- Bhisham Sahni
- Jean-Paul Sartre
- Arthur Schnitzler
- Anna Seghers
- Upton Sinclair
- George Bernard Shaw
- Alexander Solschenizyn
- Gertrude Stein
- John Steinbeck
- Amy Tan
- J.R.R. Tolkien
- John Updike
- Virginia Woolf
- W. B. Yeats Siehe auch: Literaturkalender

Musik


- John Cage, Gustav Mahler, Richard Strauss, Arnold Schönberg, Anton Webern, Alban Berg, Karlheinz Stockhausen, Philip Glass, Béla Bartók
- Beatles, Rolling Stones, Pink Floyd, Ella Fitzgerald, Billie Holiday, Frank Sinatra, Madonna
- Jazz, Rock, Pop, Rap & Hip Hop, Elektronische Musik

Film


- Mario Adorf
- Addi H.
- Hans Albers
- Ingrid Bergman
- Humphrey Bogart
- Marlon Brando
- Luis Buñuel
- Charles Chaplin
- Francis Ford Coppola
- Bette Davis
- James Dean
- Louis de Funes
- Robert de Niro
- Marlene Dietrich
- Cecil B. DeMille
- Clint Eastwood
- Bernd Eichinger
- Sergej Eisenstein
- Rainer Werner Fassbinder
- Federico Fellini
- Victor Fleming
- Clark Gable
- David Griffith
- Alec Guinness
- Audrey Hepburn
- Katharine Hepburn
- Alfred Hitchcock
- Dustin Hoffman
- Stanley Kubrick
- Fritz Lang
- Sergio Leone
- George Lucas
- Marilyn Monroe
- Friedrich-Wilhelm Murnau
- Al Pacino
- Gregory Peck
- Sam Pekinpah
- Robert Redford
- Leni Riefenstahl
- Roberto Rossellini
- Heinz Rühmann
- Margaret Rutherford
- Arnold Schwarzenegger
- Peter Sellers
- Steven Spielberg
- Sylvester Stallone
- Erich von Stroheim
- Jacques Tati
- Elizabeth Taylor
- Spencer Tracy
- Sir Peter Ustinov
- Rudolph Valentino
- John Wayne
- Orson Welles
- Wim Wenders
- Billy Wilder

Trends


- Entwicklung von der Industriegesellschaft (Anfang des 20. Jahrhunderts) über die Dienstleistungsgesellschaft (70er Jahre) hin zur Informationsgesellschaft (Ende des 20. Jahrhunderts)
- Globalisierung
- Postmoderne

Siehe auch


- 100 Wörter des 20. Jahrhunderts
- Kurzes 20. Jahrhundert
- Ikonen der Moderne aus der westlichen Kultur 01-20 ! als:20. Jahrhundert ja:20世紀 ko:20세기 simple:20th century

The Quarry Men

The Quarry Men war John Lennons erste (von ihm gegründete) Band. Die Quarry Men war eine Vorläufer-Formation der späteren Beatles. Die Band wurde im Jahre 1955 an seiner damaligen Schule in Liverpool gegründet. Lennon war Schüler an der "Quarry Bank Grammar School". Daher auch der Name Quarry Men. Die Band wurde mit folgenden Mitgliedern gegründet:
- John Lennon (Lead-Gesang, Gitarre)
- Eric Griffiths (Gitarre)
- Pete Shotton (Waschbrett)
- Len Garry (Bass)
- Colin Hanton (Drums)
- Rod Davis (Banjo)
- Ivan Vaughan The Quarry Men spielten Skifflemusik auf Schulparties oder anderen öffentlichen Veranstaltungen. Lennon war damals gerade 15 Jahre alt. Am 18. Oktober 1957 tritt erstmals Paul McCartney mit den Quarry Men auf. 1958 stößt George Harrison zu den Quarry Men. 1959 nennen sich die Quarry Men in Johnny and the Moondogs um.

Weblinks


- [http://www.beatlesmuseum.net Das Beatles Museum]
- [http://www.germanbeat.info Unabhängiges deutsches Portal über Beatles-Neuveröffentlichungen] Kategorie:Band Kategorie:britische Band

1957

Ereignisse

Politik


- 1. Januar: Hans Streuli wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Eine neue Straßenverkehrsordnung tritt in der DDR in Kraft
- 1. Januar: In Deutschland werden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung von 3 auf 2 % gesenkt
- 1. Januar: Das Saarland wird elftes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland
- 1. Januar: Die Rentenreform tritt inkraft. Die Rentenversicherung wurde zu einem auf dem Generationenvertrag beruhenden lohnbezogenen und beitragsbezogenen Versicherungssystem ausgebaut
- 5. Januar: Die ersten drei Divisionen der Bundeswehr werden unter das Kommando der NATO gestellt
- 10. Januar: Harold Macmillan wird britischer Premierminister
- 29. Januar: Luftverkehrsabkommen zwischen Deutschland und Schweden
- 14. Februar: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Japan. In Kraft seit dem 10. Oktober 1957
- 6. März: Die Goldküste und Togoland werden als Republik Ghana von Großbritannien unabhängig
- 8. März: Ghana wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 25. März: Gründung der EWG und der Europäischen Atomgemeinschaft durch die Mitglieder der 1951 gegründeten Montanunion
- 26. März: Bestätigung des Bundesverfassungsgerichtes über die Weitergeltung des Reichskonkordats
- 1. April: Die ersten Wehrpflichtigen der Bundeswehr beginnen ihren Wehrdienst
- 12. April: „Göttinger Erklärung“ der Göttinger 18 gegen atomare Bewaffnung der Bundeswehr
- 8. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Türkei. In Kraft seit dem 9. Juni 1958
- 10. Mai: Erste Nationalversammlung im französischen Ostkamerun
- 19. Mai: In der Bundesrepublik Deutschland wird die Geschwindigkeit in Ortschaften auf 50 km/h begrenzt
- 19. Mai: Die Gesamtdeutsche Volkspartei (GVP) löst sich zugunsten der SPD auf
- 29. Mai: Im Grenzverkehr zwischen Deutschland und Österreich wird kein Reisepass mehr benötigt
- 25. Juli: Tunesien wird Republik, Habib Bourguiba wird zum ersten Präsidenten gewählt
- 29. Juli: Gründung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA)
- 26. August: Die Sowjetunion gibt den ersten Start einer Interkontinentalrakete bekannt
- 2. September: In Little Rock, Arkansas, USA läßt der Gouverneur Nationalgardisten aufmarschieren, um neun schwarzen Schülern, aus Gründen der Rassentrennung, den Zutritt zur örtlichen Schule zu verwehren
- 17. September: Malaysia wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 3. Oktober: Willy Brandt wird als Nachfolger des verstorbenen Otto Suhr zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt
- 4. Oktober: Die Sowjetunion startet vom Weltraumbahnhof Baikonur aus den kugelförmigen Satelliten Sputnik und löst dadurch im Westen den sog. Sputnikschock aus
- 8. Oktober: In Bayern zerbricht die Viererkoalition. Ministerpräsident Wilhelm Hoegner (SPD) tritt zurück und fortan regiert die CSU das Land
- 1. November: Die Frankfurter Prostituierte Rosemarie Nitribitt wird ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden. Dem Callgirl werden Beziehungen zu Prominenten in Wirtschaft und Politik nachgesagt
- 9. November: Handelsabkommen zwischen Deutschland und Kolumbien
- 17. November: 35.000 Südtiroler fordern auf Schloss Sigmundskron eine neue Autonomie
- 13. Dezember: Freundschafts-, Handels- und Schifffahrtsvertrag zwischen Dominikanische Republik und Deutschland
- Max Brauer (SPD) löst in Koalition mit der FDP die Regierung von Kurt Sieveking ab und wird erneut Erster Bürgermeister von Hamburg

Wirtschaft


- 5. Oktober: Zwischen den Umspannwerken Ludwigsburg-Hoheneck und Rommerskirchen wird die erste 380-kV-Hochspannungsleitung in Betrieb genommen
- 15. Dezember: Die Stadt München erreicht eine Million Einwohner

Wissenschaft und Technik


- 1. Januar: Österreich startet die regelmäßige Fernsehausstrahlung
- 12. Januar: Australien eröffnet seine südlichste Polarstation, die Davis-Station
- 1. Juli: Beginn des Internationalen Geophysikalischen Jahres (IGY) (Ende: 31. Dezember 1958)
- 4. Oktober: Die Sowjetunion bringt mit dem Sputnik den ersten künstlichen Satelliten in die Erdumlaufbahn
- 2. Dezember: Der erste kommerzielle Atomreaktor geht in Shippingport, Pennsylvania in Betrieb
- 6. Dezember: Der erste Startversuch eines US-Satelliten schlägt fehl, die Rakete explodiert auf dem Versuchsstand
- 28. Dezember: Capt. James Bowman, USA erreicht mit seinem Hubschrauber Cessna Prototyp YH-41 9.076 m Höhe.: Weltrekord
- Contergan wird von der Chemie Grünenthal GmbH in Stolberg auf den Markt gebracht
- Die Synapsen werden entdeckt

Kultur


- 1. Januar: Im Pariser Louvre wirft ein Besucher einen Stein auf das Bild der „Mona Lisa“. Leonardo da Vincis Bild wird leicht beschädigt
- 26. Januar: Uraufführung der Oper Les dialogues des Carmélites (Gespräche der Karmeliterinnen) von Francis Poulenc am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
- 9. Mai: Uraufführung der komischen Oper Der Revisor von Werner Egk bei den Festspielen in Schwetzingen
- 9. Mai: Uraufführung der Oper The Visitors von Carlos Chávez Ramírez in New York
- 8. Juni: Uraufführung der lyrischen Tragödie Bluthochzeit von Wolfgang Fortner in Köln
- 7. Juli: John Lennon und Paul McCartney begegnen sich zum ersten Mal auf einem Kirchenfest in Liverpool. Als Beatles werden sie mit George Harrison und Ringo Starr die bekannteste Rockband der Musikgeschichte
- 23. Juli: Uraufführung des Melodrams A Tale of Two Cities von Arthur Benjamin an der Sadler's Wells Opera an London
- 11. August: Uraufführung der Oper Die Harmonie der Welt von Paul Hindemith am Staatstheater in München
- 24. September: Uraufführung des Tanzdramas Maratona von Hans Werner Henze in Berlin
- 26. September: Uraufführung des Musicals West Side Story von Leonard Bernstein im Winter Garden Theatre in New York
- September: Erste deutsch-amerikanische Steubenparade in New York

Katastrophen


- 1. Februar: Rikers Island, New York, USA. Eine Passagiermaschine der Northeast Airlines verunglückte kurz nach dem Start vom Flughafen LaGuardia in einem Schneesturm. Die Unfallursache war ein Pilotenfehler. 21 Personen der 101 an Bord befindlichen Menschen wurden getötet
- 21. März: Pazifik. Eine Maschine der U.S. Air Force verschwand etwa 400 km vor Tokyo, Japan vom Radar und ist seither verschollen. Die 67 sich an Bord befindlichen Menschen gelten seither ebenfalls als verschollen
- 7. April: Nahe Bage, Brasilien. Eine C-46A verunglückte durch ein Feuer an Bord. Alle Flugbegleiter sowie die 40 Passagiere wurden getötet
- 18. Juni: Schweiz. Eine DC-3 der Swissair stürzte in einen See. Alle 9 Menschen starben
- 27. Juni: Erdbeben unbekannter Stärke in Russland, etwa 1.200 Tote
- 2. Juli: Erdbeben der Stärke 7,4 im Iran, etwa 1.200 Tote
- 15. Juli: Indonesien. Eine Lockheed L-1049C stürzt ins Meer. 58 der 68 Passagieren sterben bei diesem Unfall
- 11. August: Québec, Kanada. Eine DC-4 der Canadian Maritime Central Airways stürzte ab. 79 Tote
- 15. August: Kopenhagen, Dänemark. Eine Iljuschin Il-12 der russischen Aeroflot, auf dem planmäßigen Flug von Moskau, Russland nach Kopenhagen streifte im Sinkflug den Schornstein eines Kraftwerks. Alle 23 Menschen an Bord starben
- 21. September: Untergang des deutschen Segelschulschiffes Pamir in Höhe der Azoren. Nur sechs von 86 Seeleuten überlebten
- 29. September Nukleare Havarie in Majak (Russland)
- 8. Oktober Atomunglück im Atomkraftwerk Windscale/England
- 3. November: Düsseldorf, Deutschland. Eine DC-4 mit zehn Menschen an Bord stürzt auf dem planmäßigen Flug Düsseldorf: New York mit Zwischenlandung in Reykjavik, Island kurz nach dem Start in Düsseldorf in die an den Flughafen angrenzende Nachbarschaft. Mehrere Gebäude wurden in Brand gesteckt. Mehrere Menschen starben, auch ein Anwohner
- 8. November: Eine Boeing B-377 Stratocruiser ist auf dem planmäßigen Flug San Francisco nach Honolulu, Hawaii ungefähr 1.600 km vor ihrem Bestimmungsort abgestürzt. Alle 44 Personen starben. 4 Tage später fanden Rettungskräfte die Verunglückten. Wie sich herausstellte waren die meisten nur leicht verletzt. Die Personen sind vielmehr ertrunken
- 9. November: Pazifik Eine Boeing B-377 Stratocruiser der PanAm verunglückte auf der planmäßigen Route San Francisco nach Honolulu, Hawaii. Die Wrackteile wurden in einem Umkreis von etwa 150 km östlich von Hawaii entdeckt. Alle 52 Menschen starben
- 13. Dezember: Erdbeben der Stärke 7,3 im Iran, 1.130 Tote

Sport

Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 9. Juni Erstbesteigung des Broad Peak, des zwölfthöchsten Berges der Erde durch Hermann Buhl, Marcus Schmuck, Fritz Wintersteller und Kurt Diemberger

Geboren


- 1. Januar: Mimi Leder, Tochter des Regisseurs Paul Leder
- 4. Januar: Patty Loveless, US-amerikanische Country-Sängerin
- 5. Januar: Karl Allgöwer, ehemaliger deutscher Fußballspieler
- 7. Januar: Andreas Staribacher, österreichischer Politiker
- 7. Januar: Nicholson Baker, US-amerikanischer Schriftsteller
- 9. Januar: Dirk Metz, Staatssekretär in der Hessischen Staatskanzlei
- 11. Januar: Yslaire, belgischer Comiczeichner
- 11. Januar: Darryl Dawkins, US-amerikanischer Basketballspieler
- 12. Januar: António Vitorino, bis November 2004 EU-Kommissar für Justiz und Inneres
- 12. Januar: John Lasseter, US-amerikanischer Trickfilm-Regisseur
- 16. Januar: Reinhard Eugen Bösch, Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat
- 17. Januar: Bernd Hitzler, Bürgermeister, MdL
- 17. Januar: Nancy Argenta, kanadische Sopranistin
- 20. Januar: Michael Veith, deutscher Skirennläufer
- 22. Januar: Mike Bossy, ehem. kanadischer Eishockeyspieler
- 23. Januar: Paul Steiner, deutscher Fußballspieler
- 23. Januar: Caroline von Hannover, Tochter von Fürst Rainier III von Monaco und Fürstin Gracia Patricia
- 24. Januar: Ramón Martín Huerta, mexikanischer Politiker († 2005)
- 25. Januar: Luis Alfredo Garavito Cubillos, kolumbianischer Serienmörder
- 26. Januar: Masamicz Amano, japanischer Komponist
- 27. Januar: Frank Miller (Comicautor), US-amerikanischer Schriftsteller und Künstler
- 29. Januar: Manuela Groß, deutsche Eiskunstläuferin, Olympiamedaillengewinnerin
- 30. Januar: Payne Stewart, US-amerikanischer Golfspieler († 1999)
- 31. Januar: Bojan Križaj, ehemaliger slowenischer Skirennläufer
- 1. Februar: Walter Schachner, österreichischer Fußballtrainer
- 3. Februar: Ulrich Karger, Religionslehrer und Schriftsteller
- 4. Februar: Erwin Resch, österreichischer Skirennfahrer
- 4. Februar: Don Davis, US-amerikanischer Komponist
- 5. Februar: Silke Hinrichsen, deutsche Politikerin
- 6. Februar: Matthew Best, britischer Dirigent
- 9. Februar: Jaco van Dormael, Regisseur, Autor
- 10. Februar: Stephan Balkenhol, deutscher Bildhauer
- 10. Februar: Steffen Flath, deutscher Politiker
- 14. Februar: Yasmina Reza, französische Schriftstellerin, Regisseurin und Schauspielerin
- 15. Februar: Heribert Klein, Journalist und Organist († 2005)
- 16. Februar: LeVar Burton, US-amerikanischer Schauspieler
- 17. Februar: Loreena McKennitt, kanadische Musikerin und Komponistin
- 18. Februar: Marita Koch, ehemalige Leichtathletin der DDR
- 18. Februar: Vanna White, US-amerikanische „Glücksradfee“
- 19. Februar: Ray Winstone, besser bekannt als Ray Winstone, ist ein britischer Schauspieler
- 19. Februar: Rainer Wieland, deutscher Europaabgeordneter
- 19. Februar: Falco, Sänger, Musiker († 1998)
- 23. Februar: Andreas Schockenhoff, Politiker, MdB
- 24. Februar: Philippe Vandevelde, belgischer Comiczeichner
- 26. Februar: Joe Mullen, US-amerikanischer Eishockeyspieler und -trainer
- 27. Februar: Adrian Smith, Rockmusiker
- 27. Februar: Viktor Fjodorowitsch Markin, sowjetischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 28. Februar: Jan Ceulemans, belgischer Fußballspieler
- 5. März: Dietmar Wischmeyer, deutscher Komiker, Autor und Kolumnist
- 8. März: Kathleen Gertrud Ferrier, niederländische Politikerin
- 8. März: Herbert Pöck, österreichischer Eishockeytrainer und Eishockeyspieler
- 8. März: Axel A. Weber, Präsident der Deutschen Bundesbank
- 10. März: Hans-Peter Friedrich, deutscher Politiker
- 10. März: Shannon Tweed, kanadische Schauspielerin und Fotomodell
- 10. März: Osama bin Laden, saudi-arabischer Terrorist
- 11. März: