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Thomas K. Mattingly
Thomas Kenneth "Ken" Mattingly II ( - 17. März 1936 in Chicago, Illinois), ist ein ehemaliger US-amerikanischer Astronaut.
Leben
Studium und Militärdienst
Mattingly besuchte die Miami Edison High School in Miami, Florida und studierte anschließend Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität von Auburn, Alabama. Nach dem Abschluss des Studiums trat er 1958 in die amerikanische Marine ein, wo er zum Pilot ausgebildet wurde. Er diente auf den Flugzeugträgern USS Saratoga und USS Franklin D. Roosevelt. Im Jahre 1965 studierte er an der Air Force Aerospace Research Pilot School.
Apollo
Mattingly bewarb sich bei der NASA und wurde am 4. April 1966 mit der fünften Astronautengruppe der Öffentlichkeit vorgestellt.
Als Spezialgebiet sollte sich besonders um die Entwicklung der Raumanzüge für die Mondlandung kümmern.
Schon Ende 1966 wurde er der Support Crew des dritten bemannten Apollo-Flugs zugeteilt, der damals noch unter der Projektbezeichnung Mission E lief und später als Apollo 8 nummeriert wurde. Mattingly arbeitete dabei unter anderem als Verbindungssprecher (Capcom). Auch bei der historischen Mission von Apollo 11 gehörte er wieder der Support Crew an und hielt als Capcom Verbindung zur Mannschaft.
Da er einer der Experten für das Apollo-Raumschiff war, wurde er am 6. August 1969 als CM-Pilot für die Mission Apollo 13 eingeteilt, ohne vorher in einer Ersatzmannschaft gewesen zu sein.
Einige Tage vor dem Start, am 6. April 1970, stellte sich heraus, dass der Ersatzpilot der Mondfähre, Charles Duke mit Röteln infiziert war, und dass Ken Mattingly nicht dagegen immun war. Um das Risiko zu eliminieren, dass Mattingly während des Mondfluges erkrankte, wurde er am 9. April durch den Reservepilot Swigert ersetzt.
Mattingly bekam die Röteln nicht, und war maßgeblich an der Rettungsaktion beteiligt, als die Apollo-13-Astronauten durch eine Explosion an Bord in Lebensgefahr gerieten.
Seinen ersten Weltraumflug trat Mattingly dann am 16. April 1972 an, als Pilot der Kommandokapsel von Apollo 16. Auf dem Rückflug vom Mond verließ Mattingly das Raumschiff Casper für Außerbordaktivitäten, was für Apollo 13 noch nicht vorgesehen war.
Beim letzten Apolloflug (Apollo 17) im Dezember 1972 diente Mattingly wieder als Capcom.
Space Shuttle
Nach Abschluss des Apollo-Mondprogramms übernahm Mattingly 1973 die Leitung des Astronaut Office Support für die zukünftige Raumfähre Space Shuttle. 1978 wurde er Technischer Assistent für Testflüge beim Manager des Raumflugtestprogramms. Ende 1979 wurde er Leiter der Arbeitsgruppe für Start und Wiedereintritt im Astronaut Office, bis er sich ab April 1981 wieder auf seine aktive Tätigkeit als Astronaut vorbereiten musste.
Für die Shuttle Testflüge STS-2 im November 1981 und STS-3 im März 1982 war er als Ersatzkommandant eingeteilt.
Vom 27. Juni bis zum 4. Juli 1982 absolvierte Mattingly dann seinen zweiten Raumflug. Er kommandierte den Testflug STS-4 der Raumfähre Columbia. Als Pilot war Henry Hartsfield an Bord.
Ab 1983 leitete Mattingly eine NASA-Abteilung, die eng mit dem amerikanischen Verteidigungministerium zusammenarbeitete.
Mattingly war auch als Kommandant für den Flug STS-10 vorgesehen, der im November 1983 einen Aufklärungssatelliten für das amerikanische Verteidigungsministerium in die Erdumlaufbahn bringen sollte, aber wegen Verzögerungen abgesagt wurde. Auch ein weiterer Flug (STS-41-E), bei dem Mattingly im Juli 1984 das Kommando haben sollte, musste abgesagt werden.
Am 24. Januar 1985 konnte Mattingly endlich mit dem Shuttle Discovery seinen dritten Weltraumflug durchführen. Er befehligte die Mission STS-51-C in einem Einsatz für das Verteidigungsministerium, bei dem mehrere Satelliten ausgesetzt wurden.
Bei diesen drei Raumflügen verbrachte Mattingly 21 Tage im All.
Nach der NASA
Im Juni 1986 verliess Mattingly die NASA und kehrte zur US-Marine zurück, wo er als Manager für Satelliten-Programme arbeitete. Er verließ die Navy 1990 im Range eines Konteradmirals und ging in die Industrie.
Bei Grumman in Reston, Virginia arbeitete er am Raumstations-Programm, bis er 1993 zu General Dynamics in San Diego wechselte, wo er die Verantwortung für die Atlas-Rakete übernahm. Sein Geschäftsbereich wurde an Martin Marietta verkauft und in die Firma Lockheed Martin eingegliedert, wo Mattingly zeitweise die Entwicklung der Raumfähre X-33 leitete.
Seit 1998 ist Mattingly Geschäftsführer der Rocket Development Company in Los Alamitos, Kalifornien, einer Firma die sich auf preisgünstige Trägersysteme konzentriert. Parallel dazu ist er seit Juli 1999 Aufsichtratsvorsitzender der Muttergesellschaft Universal Space Network.
Ken Mattingly ist zwei Mal geschieden und hat einen Sohn (Thomas Ken III, - 1972) aus erster Ehe.
Siehe auch
- Liste der Raumfahrer
Weblinks
- [http://www.jsc.nasa.gov/Bios/htmlbios/mattingly-tk.html NASA-Biografie]
Mattingly, Thomas
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Mattingly, Thomas
Mattingly, Thomas
17. März
Der 17. März ist der 76. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 77. in Schaltjahren) - somit bleiben 289 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1813 - Mit dem Aufruf von Friedrich Wilhelm (Preußen) „An mein Volk.“ beginnen die Befreiungskriege gegen Napoléon.
- 1922 - Der Putschversuch des ostpreußischen Geheimrats Wolfgang Kapp in Deutschland bricht zusammen.
- 1948 - Der Brüsseler Pakt als Vorläufer der Westeuropäischen Union (WEU) wird von Großbritannien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Luxemburg unterzeichnet.
- 1950 - In Finnland wird Urho Kaleva Kekkonen Ministerpräsident und am selben Tag ein Handelsabkommen mit der UdSSR abgeschlossen.
- 1959 - Der Dalai Lama Tenzin Gyatso flieht nach Indien, nachdem ein Aufstand der Tibeter gegen die chinesischen Besatzer gescheitert ist.
- 1966 - Das amerikanische Mini-U-Boot "Alvin" findet im Mittelmeer vor der spanischen Küste eine verloren gegangene amerikanische Wasserstoff-Bombe.
- 1969 - Golda Meïr wird Ministerpräsidentin von Israel.
- 1992 - In Südafrika stimmen 68,7 Prozent der Weißen für eine Abschaffung der Rassentrennung.
- 1995 - In Aserbaidschan scheitert ein Putschversuch von Teilen des Militärs. Dabei wird der Anführer der Putschisten, Vizeinnenminister Rowschan Dschawadow getötet.
- 1998 - In der Volksrepublik China wird Zhu Rongji Ministerpräsident und Staatspräsident Jiang Zemin in seinem Amt bestätigt.
- 1998 - Der Ausnahmezustand in Sambia wird aufgehoben
- 2002 - Nach sechsjähriger Regierungszeit der Sozialisten gewinnt der konservative Partido Social Democrata unter José Manuel Durão Barroso die Parlamentswahlen in Portugal bei einer Wahlbeteiligung von 62,3 % mit relativer Mehrheit.
- 2003 - Verfassungsänderung in Frankreich. Hauptpunkt: Dezentralisierung Frankreichs
- 2004 - Ein Pogrom von Albanern führt im Kosovo zu bestialisch Morden an Serben. Historische Kirchen und Klöster wie auch Häuser von Serben werden verbrannt.
- 2005 - Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte kommt es bei einer Wahl zum Ministerpräsidenten in Schleswig-Holstein zu keinem Ergebnis, so dass die Wahl ausgesetzt wird
Wirtschaft
- 1929 - Die Brüder Wilhelm und Fritz von Opel verkaufen - für die damals ungeheure Summe von 120 Mio. Reichsmark - ihre Automobilfirma Opel an den amerikanischen Automobilkonzern General Motors.
- 1960 - Die staatliche Wolfsburger Volkswagen GmbH wird in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
Wissenschaft, Technik
- 1845 - Der Brite Stephen Perry erfindet das Gummiband.
- 1953 - In der Wüste Yucca Flats in Nevada bringt die US-Armee auf einem 100 Meter hohen Turm einen atomaren Sprengsatz zur Explosion (erster "öffentlicher" Atombombentest im Beisein der Presse).
Kultur
- 1804 - In Weimar wird Friedrich von Schillers Drama "Wilhelm Tell" uraufgeführt.
- 1810 - Das Drama "Das Käthchen von Heilbronn" von Heinrich von Kleist wird am Theater an der Wien erstmals aufgeführt.
- 1846 - Die Oper "Attila" von Giuseppe Verdi wird im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt.
- 1883 - Uraufführung des Dramas Dejanice von Alfredo Catalani am Teatro alla Scala di Milano in Mailand.
- 1932 - Uraufführung der Oper La Donna Serpente (Frau und Schlange) von Alfredo Casella am Teatro Reale in Rom.
- 1941 - Die National Gallery of Art, eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, wird in Washington (D.C.) eröffnet.
- 1951 - An der Städtischen Oper Berlin wird "Die Verurteilung des Lukullus" von Paul Dessau uraufgeführt.
- 1952 - Die Oper "Proserpina und der Fremde" von Juan José Castro wird an der Mailänder Scala uraufgeführt.
- 1959 - Die "Goldenen Löwen" von Radio Luxemburg werden erstmalig verliehen, und zwar an die deutschen Schlagersänger Cornelia Froboess, Peter Kraus und Fred Bertelmann.
- 1967 - Uraufführung der Oper Mourning becomes Electra von Marvin David Levy an der Metropolitan Opera in New York.
Katastrophen
- 1800 - Beim Untergang des britischen Linienschiffs HMS Queen Charlotte (100 Kanonen) nach einem Brand an Bord vor Livorno (Italien) sterben 673 Seeleute, nur 156 können gerettet werden.
- 1891 - Das britische Dampfschiff "SS Utopia" sinkt vor Gibraltar, 574 Menschen sterben.
- 1960 - Eine Lockheed L-188c Electra auf dem planmäßigen Flug von Minneapolis nach Miami explodiert in der Luft. Alle 63 Personen an Bord sterben.
- 1963 - Bali, Indonesien. Ausbruch des Vulkans Agung. Etwa 1.300 Tote.
- 1992 - Die Explosion einer Autobombe vor der israelischen Botschaft in Buenos Aires fordert 29 Todesopfer und über 200 Verletzte.
Sport
- 1994 - Der Finne Toni Nieminen steht auf der Skiflugschanze in Planica als erster Skispringer einen Sprung auf über 200 Meter.
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1231 - Shijo, 87. Kaiser von Japan
- 1537 - Toyotomi Hideyoshi, japanischer Feldherr und einer der "drei Reichseiniger"
- 1733 - Carsten Niebuhr, deutsch-dänischer Forschungsreisender
- 1754 - Jeanne-Marie Roland de la Platière, französische Revolutionärin
- 1780 - Thomas Chalmers, Begründer der Freien Schottischen Kirche
- 1782 - Sophie von Kühn, die Verlobte von des Dichters Novalis
- 1807 - Karl Mathy, Bankier und badischer Staatsminister
- 1811 - Karl Gutzkow, Autor des ersten deutschen Frauenromans
- 1813 - Kamehameha III., von 1825-1854 König von Hawaii
- 1826 - Oscar Peschel, deutscher Geograf
- 1834 - Gottlieb Daimler, deutscher Ingenieur und Erfinder
- 1839 - Joseph Rheinberger, liechtensteinischer Komponist
- 1849 - Carl Zaar, deutscher Architekt
- 1859 - Albert Vater, deutscher Politiker, Mitbegründer der KPD in Magdeburg
- 1862 - Silvio Gesell, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
- 1873 - Wilhelm Kreis, deutscher Architekt
- 1880 - Guillermo Uribe Holguín, kolumbianischer Komponist
- 1880 - Lawrence Oates, britischer Polarforscher
- 1881 - Helene Weber, deutsche Politikerin und Frauenrechtlerin
- 1881 - Walter Rudolf Hess, Schweizer Neurophysiologe
- 1882 - Lukas Weghofer, österreichischer Ökonom
- 1883 - Johan Bierens de Haan, niederländischer Biologe und Ethologe
- 1888 - Eduard Fraenkel, deutsch-britischer Altphilologe
- 1895 - Shemp Howard, amerikanischer Komiker (The Three Stooges)
- 1901 - Alfred Newman, US-amerikanischer Filmkomponist
- 1905 - Toni Menzinger, deutsche CDU-Politikerin, MdL Baden-Württemberg
- 1908 - Brigitte Helm, deutscher Stummfilmstar
- 1908 - Josef Garovi, Schweizer Komponist
- 1910 - Karl Hans Bergmann, deutscher Publizist
- 1918 - Mercedes McCambridge, US-amerikanische Schauspielerin
- 1919 - Nat King Cole, US-amerikanischer Jazzmusiker
- 1920 - Mujib-ur-Rahman, Politiker in Bangladesh
- 1920 - José Sánchez, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- 1922 - Lydia Roppolt, österreichische Malerin
- 1926 - Siegfried Lenz, deutscher Schriftsteller
- 1929 - Peter L. Berger, österreichischer Soziologe
- 1930 - Betty Allen, US-amerikanische Mezzo-Sopranistin und Dozentin
- 1933 - Eckart Kleßmann, deutscher Historiker
- 1933 - Siegfried Vergin, SPD-MdB 1990-1998
- 1933 - Heather Armitage, britische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1935 - Hans Wollschläger, deutscher Schriftsteller, Übersetzer, Historiker, Herausgeber und Organist
- 1936 - Jürgen Hentsch, deutscher Schauspieler
- 1936 - Ladislav Kupkovic, slowakischer Komponist und Dirigent
- 1936 - Klaus Lohmann, deutscher Politiker
- 1937 - Adam Wade, US-amerikanischer Sänger
- 1938 - Rudolf Nurejew, russischer Tänzer
- 1938 - Keith Patrick Michael O'Brien, Erzbischof von St. Andrews und Edinburgh und Kardinal
- 1939 - Clarence Collins US-amerikanischer Sänger
- 1939 - Giovanni Trapattoni, italienischer Fußballtrainer
- 1939 - Lewis Mathis, US-amerikanischer Sänger
- 1940 - Vito Picone, US-amerikanischer Sänger
- 1942 - Dietmar Keller, deutscher Politiker (SED), Minister für Kultur in der DDR
- 1942 - John Wayne Gacy, US-amerikanischer Serienmörder
- 1944 - Bob Johnson, britischer Musiker
- 1944 - John Sebastian, US-amerikanischer Musiker
- 1944 - Paul Pilnick, britischer Musiker
- 1944 - Franz Fiedler, österreichischer Rechnungshofpräsident und Verfassungsrechtler
- 1946 - Georges J. F. Köhler, deutscher Biologe
- 1946 - Harold Brown, US-amerikanischer Musiker
- 1948 - Pat Lloyd, britischer Musiker
- 1948 - William Gibson, US-amerikanischer Science-Fiction-Autor
- 1949 - Patrick Duffy, amerikanischer Fernsehschauspieler
- 1949 - Werner Lämmerhirt, deutscher Sänger
- 1950 - Rötger Feldmann, deutscher Comiczeichner ("Werner")
- 1951 - Kurt Russell, US-amerikanischer Schauspieler
- 1951 - Scott Gorham, britischer Musiker
- 1954 - Lesley Ann Down, Schauspielerin
- 1955 - Gary Sinise, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur
- 1955 - Mariano Rajoy, spanischer Politiker
- 1955 - Paul Overstreet, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1956 - Jürgen Pahl, deutscher Fußballspieler
- 1962 - Claire Patricia Grogan, britische Sängerin
- 1964 - Rob Lowe, US-amerikanischer Schauspieler
- 1970 - Patrick Lebeau, kanadischer Eishockeyspieler
- 1972 - Melissa Auf der Maur, kanadische Rockmusikerin
- 1972 - Mia Hamm, US-amerikanische Fußballspielerin
- 1973 - Caroline Corr, irische Musikern
- 1977 - Mario Mühlbauer, österreichischer Fußballspieler
- 1983 - Akif Imamovic, österreichischer Fußballspieler
Gestorben
- 180 - Marcus Aurelius, Römischer Kaiser
- 461 - Patrick von Irland, irischer Schutzpatron und Nationalheiliger
- 659 - Gertrud von Nivelles, Äbtissin in Brabant
- 1040 - Harald I., englischer König
- 1272 - Go-Saga, 88. Kaiser von Japan
- 1605 - Pieter Bast, niederländischer Zeichner, Kupferstecher und Kartograf
- 1619 - Denis Calvaert, belgischer Maler
- 1620 - Johannes Sarkander, Priester und Märtyrer der katholischen Kirche
- 1638 - Charles de Blanchefort de Créquy, französischer Heerführer und Marschall von Frankreich
- 1680 - François de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller
- 1782 - Daniel Bernoulli, schweizer Mathematiker
- 1798 - Aloys Blumauer, österreichischer Schriftsteller, Herausgeber und Freimaurer
- 1808 - Carl Friedrich Hindenburg, deutscher Mathematiker, Professor der Philosophie und Physik
- 1830 - Laurent de Gouvion Saint-Cyr, französischer Politiker und Militär
- 1846 - Friedrich Wilhelm Bessel, deutscher Astronom, Mathematiker und Geodät
- 1847 - Grandville, französischer Zeichner, Buchillustrator und Karikaturist
- 1847 - Jean Ignace Isidore Gérard, französischer Zeichner, Buchillustrator und Karikaturist
- 1852 - Ferdinand Öchsle, deutscher Mechaniker, Goldschmied und Erfinder
- 1853 - Christian Doppler, österreichischer Mathematiker und Physiker
- 1861 - Per Conrad Boman, schwedischer Komponist
- 1879 - Heinrich Gottlieb Ludwig Reichenbach, deutscher Naturwissenschaftler
- 1886 - Karl von Brandenstein, preußischer General
- 1886 - Leopold Zunz, deutscher Wissenschaftler
- 1906 - Johann Most, Sozialdemokrat, später Anarchist
- 1911 - Friedrich Haase, deutscher Schauspieler, Regisseur und Theaterdirektor
- 1912 - Lawrence Oates, britischer Polarforscher
- 1917 - Cæsar Peter Møller Boeck, norwegischer Dermatologe
- 1917 - Franz Brentano, deutscher Philosoph und Psychologe
- 1921 - Nikolai Jegorowitsch Schukowski, russischer Mathematiker, Aerodynamiker und Hydrodynamiker
- 1929 - Bona Peiser, deutschlands erste Volksbibliothekarin
- 1937 - Joseph Austen Chamberlain, britischer Politiker und Außenminister
- 1955 - John Pius Boland, Der erste Olympiasieger im Tennis
- 1956 - Irène Joliot-Curie, französische Chemikerin
- 1959 - Galaktion Tabidse, georgischer Lyriker
- 1962 - Wilhelm Blaschke, österreichischer Mathematiker und Autor
- 1964 - Franz Landsberger, Kunsthistoriker
- 1966 - Karl König, österreichischer Anthroposoph
- 1971 - Friedrich Wilhelm Wagner, deutscher Jurist und Politiker
- 1976 - Luchino Visconti, italienischer Schriftsteller, Theater- und Filmregisseur
- 1979 - Jean Monnet, war französischer Staatsmann und Politiker
- 1983 - Gigi Gryce, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist
- 1986 - Heinz Nixdorf, deutscher Firmengründer und Wirtschaftsmanager
- 1990 - Capucine, französische Schauspielerin
- 1992 - Jack Arnold, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1992 - Monika Mann, deutsche Schriftstellerin
- 1994 - Walter Janka, Verleger, SED-Mitglied, in der DDR angeklagt der 'konterrevolutionären Verschwörung'
- 1996 - René Clément, französischer Filmregisseur
- 1999 - Boleslaw Barlog, deutscher Theaterregisseur
- 2000 - Harry Blum, deutscher Politiker, Oberbürgermeister von Köln
- 2002 - Christian Graf von Krockow, deutscher Publizist
- 2002 - Luise Rinser, deutsche Schriftstellerin
- 2004 - Monique Laederach, Schweizer Schriftstellerin und Literaturkritikerin
- 2005 - Gary Bertini, israelischer Dirigent
- 2005 - George F. Kennan, US-amerikanischer Historiker und Diplomat
Feier- und Gedenktage
- Nationalfeiertag:
- Irland: Saint Patrick's Day
- Kirchliche Gedenktage:
- Hl. Gertrud von Nivelles, Äbtissin (katholisch) - Sankt Gertrauden
- Hl. Patrick von Irland, Glaubensbote (katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox) - Saint Patrick's Day
- Weltschifffahrtstag in der DDR
Siehe auch
- 16. März - 18. März
- 17. Februar - 17. April
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0317
ja:3月17日
ko:3월 17일
simple:March 17
th:17 มีนาคม
1936
Politik
- 1. Januar: Albert Meyer wird Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Ab heute werden nur noch Mitglieder der Hitler-Jugend für die Beamtenlaufbahn zugelassen
- 7. März: Deutschland kündigt die Verträge von Locarno. Truppen der Wehrmacht besetzen das entmilitarisierte Rheinland
- 17. Juli: Mit einem Militärputsch der nationalen Rechten unter General Franco in Spanisch-Marokko beginnt der bis 1939 dauernde Spanische Bürgerkrieg. Im Spanischen Bürgerkrieg fällt Mallorca in den Machtbereich der Falange
- 26. August: Hitler befiehlt, in seiner Denkschrift zum Vierjahresplan, die Armee muss in 4 Jahren „einsatzfähig“ und die Wirtschaft „kriegsfähig“ sein
- 11. November: Die Annäherung Italiens und Deutschlands wird mit der Achse Rom-Berlin vertraglich bekräftigt
- 25. November: Abschluss des Antikomintern-Paktes zwischen Deutschland und Japan
- November: Die deutsche „Legion Condor“ greift in den spanischen Bürgerkrieg ein
- 5. Dezember: Gründung der SSR Kasachstan
- 10. Dezember: Eduard VIII. verzichtet zugunsten seiner bürgerlichen Lebensgefährtin Wallis Simpson auf die britische Krone. Sein Nachfolger wird Georg VI.
Wissenschaft und Technik
- 11. Mai: Die Reichsbahn stellt mit einer Lok der Baureihe 05 einen Geschwindigkeitsweltrekord für Dampfloks auf. Die Lok erreicht eine Geschwindigkeit von 200,4 km/h
- 5. Oktober: Der Rügendamm zwischen Stralsund und der Insel Rügen wird eröffnet
- 24. November: Maurice Claisse, Frankreich erreichte mit einem Bréguet Koaxialhubschrauber „Gyroplane“ eine Flughöhe von 158 Meter: Weltrekord
- Emil Lumbeck entwickelt das nach ihm benannte handwerkliche Verfahren zur Klebebindung von Büchern und wird damit zum Wegbereiter des Taschenbuchs
- Die Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose wird von dem Schweizer Guido Fanconi entdeckt
Kultur
- 2. Januar: Uraufführung der Operette Die große Sünderin von Eduard Künneke in der Berliner Staatsoper
- 22. Februar: Uraufführung der Oper Judith von Natanael Berg am Kungliga Teatern in Stockholm
- 28. Februar: Uraufführung der Oper Bloud (Das Tor) von Josef Bohuslav Foerster am Nationaltheater Prag
- 27. März: Uraufführung der Oper Rossini in Neapel von Bernhard Paumgartner in Zürich
- 26. Mai: Uraufführung der Oper Doktor Johannes Faust von Hermann Reutter in Frankfurt am Main
- 15. November: Uraufführung der Oper Enoch Arden oder der Möwenschrei von Ottmar Gerster in Düsseldorf
- 23. November - Das US-Magazin "Life" erscheint.
- 6. Dezember: Uraufführung der Oper Schwarzer Peter von Norbert Schultze in Hamburg
- Der Roman „Absalom, Absalom“ von William Faulkner erscheint
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1. Januar: Die neue große Olympia-Schanze in Garmisch-Partenkirchen wird trotz Schneemangels mit einem internationalen Skispringen eingeweiht
- 1. August: Eröffnung der XI. Olympische Spiele in Berlin, Deutschland
- Weltweit erstes Karate Dojo wird in Zoshigaya, Japan eröffnet
- 2. Januar: Josef Huchler, deutscher Politiker und Unternehmer
- 2. Januar: Roger Miller, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter († 1992)
- 3. Januar: Georgina Spelvin, US-amerikanische Pornodarstellerin
- 6. Januar: Darlene Hard, ehemalige US-amerikanische Tennisspielerin
- 6. Januar: Julio María Sanguinetti, Journalist, Politiker und Staatspsäsident von Uruguay
- 8. Januar: Robert May, australischer Physiker, Zoologe und Präsident der Royal Society
- 8. Januar: Jayonto N. Dixit, indischer Politiker und Außenminister († 2005)
- 9. Januar: Georg Bamberg, deutscher Politiker und MdB
- 9. Januar: Klaus-Dieter Uelhoff, deutscher Politiker und MdB
- 10. Januar: Robert Woodrow Wilson, US-amerikanischer Physiker
- 12. Januar: Raimond Pauls, lettischer Komponisten
- 12. Januar: Émile Lahoud, libanesischer Staatspräsident
- 14. Januar: Reiner Klimke, deutscher Dressurreiter und Politiker († 1999)
- 14. Januar: H. G. Francis, deutscher Science Fiction-Autor
- 16. Januar: Tinus Bosselaar, niederländischer Fußballspieler
- 19. Januar: Willie Smith (Bluesmusiker), US-amerikanischer Blues-Musiker
- 20. Januar: Frances Shand Kydd, Mutter von Diana Spencer, Prinzessin von Wales († 2004)
- 22. Januar: Alan J. Heeger, US-amerikanischer Chemiker und Physiker
- 23. Januar: Horst Mahler, deutscher Rechtsanwalt und Gründungsmitglied der RAF
- 27. Januar: Ursula Schröder-Feinen, deutsche Opernsängerin († 2005)
- 27. Januar: Manfred Molzberger, deutscher Leichtathlet († 2003)
- 27. Januar: Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt
- 27. Januar: Samuel Chao Chung Ting, US-amerikanischer Physiker
- 28. Januar: Ismail Kadare, albanischer Schriftsteller
- 28. Januar: Alan Alda, US-amerikanischer Schauspieler
- 29. Januar: Patrick Caulfield, britischer Pop-Art Künstler († 2005)
- 30. Januar: Horst Jankowski, deutscher Jazzpianist und Bandleader († 1998)
- 31. Januar: Hiroshi Hoshina, japanischer Komponist und Dirigent
- 2. Februar: Benjamin Ben Eliezer, israelischer Politiker und Brigade-General
- 2. Februar: Wolfgang Wiester, Richter am Bundesverfassungsgericht
- 5. Februar: Norma Thrower, australische Leichtathletin und Olympionikin
- 6. Februar: Jun Kondo, japanischer Physiker
- 8. Februar: Elisabeth Orth, österreichische Schauspielerin
- 9. Februar: Georg Sterzinsky, deutscher Kardinal und Erzbischof
- 11. Februar: Burt Reynolds, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Februar: Fang Lizhi, Professor für Astrophysik
- 12. Februar: Joe Don Baker, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. Februar: David Yonggi Cho, koreanischer christlicher Evangelist
- 15. Februar: Hansjürgen Verweyen, Fundamentaltheologe († )
- 16. Februar: Pino Solanas, argentinischer Filmemacher
- 16. Februar: Eliahu Inbal, israelischer Dirigent
- 17. Februar: Jim Brown, US-amerikanischer Footballspieler
- 18. Februar: Jean M. Auel, US-amerikanische Schriftstellerin
- 19. Februar: Jürgen Voß, deutscher Chemiker
- 20. Februar: Larry Hovis, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger († 2003)
- 22. Februar: Martin Mußgnug, deutscher Politiker († 1997)
- 22. Februar: Ernie K-Doe, ein US-amerikanischer Sänger († 2001)
- 22. Februar: John Michael Bishop, US-amerikanischer Virologe
- 26. Februar: José da Cruz Policarpo, Patriarch von Lissabon, Kardinal
- 27. Februar: Johannes Kaiser, deutscher Leichtathlet
- 27. Februar: Günther Jansen, deutscher Politiker
- 27. Februar: Peter Krause (Rechtswissenschaftler), deutscher Rechtswissenschaftler
- 27. Februar: Roger Michael Mahony, Erzbischof von Los Angeles und Kardinal
- 29. Februar: Henri Richard, kanadischer Eishockeyspieler
- 4. März: Aribert Reimann, deutscher Komponist und Pianist
- 5. März: Manfred Lepa, deutscher Richter am Bundesgerichtshof von 1982 bis 2001
- 5. März: Canaan Banana, methodistischer Priester und erster Präsident von Simbabwe. († 2003)
- 7. März: Julio Terrazas Sandoval, Erzbischof von Santa Cruz de la Sierra und Kardinal
- 7. März: Georges Perec, französischer Schriftsteller († 1982)
- 8. März: Martin Scharfe, deutscher Volkskundler
- 9. März: Mickey Gilley, US-amerikanischer Country-Sänger und Pianist
- 10. März: Johanna Lüttge, deutsche Leichtathletin
- 10. März: Joseph S. Blatter, Präsident des Weltfussballverbandes FIFA
- 10. März: Karl-Bernhard Schmitz, Richter am Bundesgerichtshof
- 11. März: Antonin Scalia, US-amerikanischer Jurist und beisitzender Richter am Supreme Court
- 12. März: Eddie Sutton, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 13. März: Lothar Ahrendt, Minister des Inneren der DDR
- 15. März: Francisco Ibáñez, spanischer Comiczeichner
- 17. März: Klaus Lohmann, deutscher Politiker
- 17. März: Jürgen Hentsch, deutscher Schauspieler
- 17. März: Ladislav Kupkovič, slowakischer Komponist, Dirigent und Hochschulprofessor
- 17. März: Thomas K. Mattingly, US-amerikanischer Astronaut
- 18. März: Frederik Willem de Klerk, südafrikanischer Politiker, Präsident
- 19. März: Heinrich Neisser, österreichischer Politiker
- 19. März: Ursula Andress, Schweizer Schauspielerin
- 19. März: Eduard Gufeld, ukrainischer Schachspieler († 2002)
- 20. März: Lee Perry, Musikproduzent
- 22. März: Roger Whittaker, britischer Sänger und Liedermacher
- 22. März: Hans Burghart, deutscher Arzt
- 23. März: Wolfgang Fritz Haug, deutscher Philosoph
- 24. März: Alex Olmedo, peruanischer Tennisspieler
- 25. März: Carl Kaufmann, deutscher Leichtathlet
- 26. März: Giora Feidman, argentinischer Klarinettist
- 26. März: Jürgen Meyer, deutscher Politiker, MdB, Universitätsprofessor und Rechtsanwalt
- 27. März: Otmar Issing, deutscher Ökonom
- 28. März: Mario Vargas Llosa, peruanische Schriftsteller
- 28. März: Amancio Ortega, spanischer Textilunternehmer
- 29. März: Renato Arlati, Schweizer Schriftsteller († 2005)
- 31. März: Aung Thwin, myanmarischer Bildhauer
- 31. März: Marge Piercy, US-amerikanische Schriftstellerin und Feministin
- 1. April: Jean-Pascal Delamuraz, Schweizer Politiker (FDP) († 1998)
- 4. April: Hans Grodotzki, deutscher Leichtathlet
- 6. April: Manfred Schoof, deutscher Jazztrompeter
- 6. April: Jean-Pierre Changeux, Professor für molekulare Neurobiologie
- 8. April: Klaus Löwitsch, deutscher Schauspieler († 2002)
- 9. April: Valerie Solanas, US-amerikanische Feministin († 1988)
- 14. April: Ivan Dias, Erzbischof von Bombay und Kardinal
- 15. April: Albert Darboven, deutscher Unternehmer
- 15. April: Raymond Poulidor, französischer Radrennfahrer
- 20. April: Heinz Schleußer, deutscher Gewerkschafter und Politiker († 2000)
- 22. April: Michael Höltzel, deutscher Hornist und Musikprofessor
- 22. April: Dieter Kronzucker, deutscher Journalist und Moderator
- 22. April: Glen Campbell, US-amerikanischer Country-Sänger
- 23. April: Adelheid Duvanel, Schweizer Schriftsteller († 1996)
- 23. April: Roy Orbison, US-amerikanischer Country- und Rock-Sänger († 1988)
- 24. April: Akwasi Afrifa, ehemaliger Staatschef von Ghana († 1979)
- 24. April: Jill Ireland, Schauspielern und Produzentin († 1990)
- 26. April: Heinz Vollmar, deutscher Fußballspieler († 1987)
- 26. April: Carson Parks, Sänger und Texter († 2005)
- 29. April: Alejandra Pizarnik, argentinische Dichterin († 1972)
- 29. April: Zubin Mehta, indischer Dirigent
- 29. April: April Stevens, US-amerikanische Sängerin
- 29. April: Lane Smith, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
- 2. Mai: Engelbert (Sänger), britisch-US-amerikanischer Schlagersänger
- 2. Mai: Helga Brauer, deutsche Schlagersängerin († 1991)
- 3. Mai: Jon Idigoras, Gründer der baskischen Separatisten-Partei Herri Batasuna († 2005)
- 7. Mai: Jürgen Höhne, deutscher Laiendarsteller
- 8. Mai: Henning Frederichs, deutscher Komponist, Dirigent und Musikpädagoge († 2003)
- 8. Mai: Kazuo Koike, Mangaka
- 9. Mai: Glenda Jackson, britische Schauspielerin und Politikerin
- 9. Mai: Albert Finney, britischer Schauspieler und Produzent
- 9. Mai: Ulrich Kienzle, deutscher Journalist
- 12. Mai: Klaus Doldinger, deutscher Musiker, Komponist und Saxophonist
- 12. Mai: Guillermo Endara Galimany, Jurist, Politiker und war Staatspräsident Panamas
- 12. Mai: Frank Stella, US-amerikanischer Maler und Bildhauer
- 14. Mai: Bobby Darin, US-amerikanischer Popmusiker († 1973)
- 15. Mai: Ralph Steadman, britischer Autor, Illustrator, Cartoonist and Karikaturist
- 15. Mai: Jean Balissat, Schweizer Komponist und Professor
- 15. Mai: Wavy Gravy,
- 16. Mai: Manfred Stolpe, deutscher Politiker
- 16. Mai: Karl Lehmann, römisch-katholischer Geistlicher und Bischof von Mainz
- 17. Mai: Lars Gustafsson, schwedischer Schriftsteller
- 17. Mai: Károly Klimó, ungarischer Maler und Graphiker
- 17. Mai: Dennis Hopper, US-amerikanischer Schauspieler und Filmemacher
- 20. Mai: Gerhard Paul, Redemptorist
- 21. Mai: Günter Blobel, deutscher Biomediziner
- 22. Mai: M. Scott Peck, († 2005)
- 24. Mai: Werner von Moltke, deutscher Leichtathlet
- 25. Mai: Willfried Penner, deutscher Politiker
- 25. Mai: Tom T. Hall, galt als der Geschichtenerzähler der Countrymusik
- 27. Mai: Louis Gossett Jr., US-Schauspieler
- 28. Mai: Gitta Nickel, deutsche Regisseurin
- 28. Mai: Betty Shabazz, Witwe von Malcolm X († 1997)
- 29. Mai: Josef Deimer, deutscher Politiker
- 29. Mai: Wyn Hoop, deutscher Schlagersänger
- 29. Mai: Klaus Winter, Richter († 2000)
- 30. Mai: Keir Dullea, US-amerikanischer Schauspieler
- 31. Mai: Hans-Dieter Schwind, deutscher Jurist und Politiker
- 1. Juni: Peter Sodann, deutscher Schauspieler, Regisseur und Intendant
- 1. Juni: Hans Kneifel, deutscher Schriftsteller
- 2. Juni: Wladimir Golubnitschi, sowjetischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 3. Juni: Heinrich Hugendubel, deutscher Buchhändler († 2005)
- 3. Juni: Enric Gensana, spanischer Fussballer († 2005)
- 5. Juni: Jacques Dewatre, französischer Offizier und Diplomat
- 6. Juni: Levi Stubbs, Sänger der Rhythm'n'Blues Gruppe „The Four Tops“
- 7. Juni: John Williamson, britischer Wirtschaftswissenschaftler
- 8. Juni: Robert Floyd, US-amerikanischer Informatiker († 2001)
- 8. Juni: Kenneth G. Wilson, US-amerikanischer Physiker
- 8. Juni: James Darren, US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Regisseur
- 9. Juni: Jürgen Schmude, deutscher Politiker
- 10. Juni: Wjatschaslau Kebitsch, Weißrussischer Politiker
- 11. Juni: Wolfgang Römer, Richter am Bundesgerichtshof
- 12. Juni: Hans Eibl, österreichischer Komponist und Professor
- 13. Juni: Christian Meyer-Oldenburg, deutschsprachiger Science-Fiction-Autor († 1990)
- 13. Juni: Helena Růžičková, tschechische Schauspielerin († 2004)
- 14. Juni: Wolfgang Behrendt (Boxer), deutscher Boxer
- 14. Juni: Josef Haselbach, Schweizer Komponist und Organist († 2002)
- 14. Juni: Renaldo Benson, US-amerikanischer Soul- und R&B-Sänger († 2005)
- 15. Juni: Claude Brasseur, französischer Filmschauspieler
- 16. Juni: Anthony Olubunmi Okogie, Erzbischof von Lagos und Kardinal
- 17. Juni: Ken Loach, britischer Filmregisseur
- 17. Juni: Jude Wanniski, US-amerikanischer politischer Ökonom, Publizist und Journalist († 2005)
- 17. Juni: Christine Krohn, Richterin am Bundesgerichtshof
- 18. Juni: Ronald Venetiaan, Staatspräsident von Suriname
- 19. Juni: Thomas Höpker, deutscher Fotograf
- 19. Juni: Peter Corterier, deutscher Politiker
- 19. Juni: Zacharias Heinesen, färöischer Maler
- 22. Juni: Hermeto Pascoal, brasilianischer Musiker
- 22. Juni: Kris Kristofferson, US-amerikanischer Country-Musiker
- 23. Juni: Konstantinos Simitis, griechischer Politiker, Ministerpräsident
- 23. Juni: Richard Bach, US-amerikanischer Schriftsteller
- 25. Juni: Bacharuddin Jusuf Habibie, indonesischer Politiker, Präsident
- 26. Juni: Jean-Claude Turcotte, Erzbischof von Montréal und Kardinal
- 26. Juni: Hal Greer, US-amerikanischer Basketballspieler
- 28. Juni: Kurt Krenn, Bischof a.D
- 28. Juni: Gisela Kraft, deutsche Schriftstellerin und literarische Übersetzerin
- 30. Juni: Klaus Kutzer, Richter am Bundesgerichtshof
- 2. Juli: Rex Gildo, deutscher Sänger und Schauspieler († 1999)
- 3. Juli: Leo Wilden, deutscher Fußballspieler
- 5. Juli: Piet Fransen, ehemaliger niederländischer Fußballspieler
- 5. Juli: James Mirrlees, Ökonom
- 7. Juli: Friedhelm Döhl, deutscher Professor für Komposition
- 10. Juli: Lutz Meyer-Goßner, Richter am Bundesgerichtshof
- 17. Juli: Nick Brignola, US-amerikanischer Musiker († 2002)
- 18. Juli: Hermann Wimmer, deutscher Politiker und MdB
- 18. Juli: Gerd Böttcher, deutscher Schlagersänger und Schauspieler († 1985)
- 20. Juli: Barbara A. Mikulski, Senatorin vonMaryland, USA
- 22. Juli: Klaus Bresser, deutscher Journalist
- 23. Juli: Christian Tomuschat, Inhaber des Lehrstuhls für öffentliches Recht, Völker- und Europarecht
- 24. Juli: Dan Inosanto, US-amerikanischer Kampfsportler
- 25. Juli: Glenn Murcutt, australischer Architekt
- 25. Juli: Karin Johannsen-Bojsen, Schriftstellerin
- 25. Juli: David Sime, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer
- 27. Juli: Helmut Fendel, deutscher Fußballspieler
- 27. Juli: Siegbert Alber, deutscher Politiker
- 28. Juli: Milan Uhde, tschechischer Schriftsteller und Politiker
- 29. Juli: Rolf Presthus, norwegischer konservativer Politiker und Jurist († 1988)
- 29. Juli: Elizabeth Dole, US-amerikanische Politikerin und Senatorin
- 30. Juli: Buddy Guy, Bluesmusiker
- 30. Juli: Luciana Aigner-Foresti, italienischer Archäologe
- 1. August: Carl von Württemberg, deutscher Unternehmer
- 1. August: William D. Hamilton, englischer Biologe († 2000)
- 1. August: Horst Josef Zugehör, Richter am Bundesgerichtshof
- 7. August: Rahsaan Roland Kirk, US-amerikanischer Saxophonist und Multi-Instrumentalist († 1977)
- 10. August: Barbara von Wulffen, deutsche Autorin
- 11. August: Rolf Krenzer, Kinderbuchautor und Musicalkomponist
- 12. August: Margot Eskens, deutsche Schlagersängerin
- 12. August: Gerold Tandler, deutscher Politiker
- 12. August: Jürgen Wohlrabe, deutscher Politiker, Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses († 1995)
- 12. August: John Poindexter, US-amerikanischer Admiral und Politiker
- 13. August: Günther Heyenn, deutscher Politiker
- 13. August: Siegfried Kampl, österreichischer Politiker
- 13. August: Vyjayantimala, indische Schauspielerin
- 15. August: Lothar Buchmann, Fußballspieler und Trainer
- 20. August: Bernhard Wessel, Fußballspieler
- 20. August: Hideki Shirakawa, japanischer Chemiker, Träger des Chemie-Nobelpreises 2000
- 20. August: Felix Meier, Minister für Elektrotechnik und Elektronik der DDR
- 21. August: Klaus Christian Plönzke, deutscher IT-Unternehmer
- 21. August: Wilt Chamberlain, US-amerikanischer Basketballspieler († 1999)
- 22. August: Werner Stengel, deutscher Ingenieur und Achterbahnkonstrukteur
- 23. August: Henry Lee Lucas, US-amerikanischer Serienmörder
- 24. August: Antonia S. Byatt, englische Schriftstellerin
- 24. August: Antonio María Rouco Varela, Erzbischof von Madrid und Kardinal
- 25. August: Hugh Hudson, britischer Filmregisseur
- 26. August: Benedict Anderson, US-amerikanischer Politikwissenschaftler
- 27. August: Hans Georg Bertram, deutscher Komponist und Organist
- 27. August: Lien Chan, taiwanesischer Politiker
- 29. August: John McCain, US-amerikanischer Senator und Mitglied der Republikaner
- 30. August: Torsten Wolfgramm, deutscher Politiker
- 3. September: Zine el-Abidine Ben Ali, Präsident des nordafrikanischen Staates Tunesien
- 5. September: John C. Danforth, Jurist, Politiker und Pfarrer
- 7. September: Buddy Holly, US-amerikanischer Rock'n'Roll Musiker und Komponist († 1959)
- 8. September: Werner Huß, deutscher Althistoriker
- 9. September: Virginia Joan Bennett, Ehefrau von Edward Kennedy
- 13. September: Werner Hollweg, Opernsänger, Tenor
- 14. September: Manfred Kock, deutscher Theologe, Ratsvorsitzender der EKD
- 14. September: Ferid Murad, US-amerikanischer Wissenschaftler und Nobelpreisträger
- 14. September: Walter Koenig, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. September: Ashley Cooper, australischer Tennisspieler
- 15. September: Jürgen Timm, deutscher Politiker
- 15. September: Lothar Warneke, deutscher Regisseur und Drehbuchautor († 2005)
- 15. September: Jurij Koch, deutscher sorbischsprachiger Schriftsteller
- 16. September: Claus Seibel, deutscher TV-Journalist
- 19. September: Jürgen von Gerlach, Richter
- 19. September: Gene Dinwiddie, US-amerikanischer Blues-Saxophonist
- 19. September: Al Oerter, mehrfacher Olympiasieger
- 20. September: Paulus Böhmer, deutscher Schriftsteller
- 21. September: Juri Michailowitsch Luschkow, Oberbürgermeister von Moskau
- 21. September: Dickey Lee, US-amerikanischer Sänger und Songschreiber
- 21. September: Jean Pütz, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator
- 24. September: Jim Henson, US-amerikanischer Regisseur und TV-Produzent († 1990)
- 25. September: August Kühn, deutscher Schriftsteller († 1996)
- 25. September: Moussa Traoré, Präsident von Mali
- 29. September: Silvio Berlusconi, italienischer Politiker und Ministerpräsident
- 1. Oktober: Lea Rosh, deutsche Fernsehjournalistin und Publizistin
- 1. Oktober: Inge Wettig-Danielmeier, deutsche Politikerin
- 2. Oktober: Lutz Zülicke, deutscher Chemiker
- 3. Oktober: Steve Reich, Komponist
- 4. Oktober: Christopher Alexander, Architekt, Architekturtheoretiker und Buchautor
- 4. Oktober: Cynthia Mc Leod, surinamische Schriftstellerin
- 5. Oktober: Dietmar Kamper, Philosoph, Schriftsteller und Kultursoziologe († 2001)
- 5. Oktober: Annerose Schmidt, Pianistin
- 5. Oktober: Václav Havel, Schriftsteller, Politiker
- 7. Oktober: Charles Dutoit, Dirigent
- 7. Oktober: František Oldřich Kinský, tschechischer und argentinischer Staatsbürger
- 8. Oktober: Alfons van Gelder, Richter am Bundesgerichtshof
- 11. Oktober: Jürgen Mittelstraß, deutscher Philosoph
- 13. Oktober: Hans-Joachim Meyer, Minister für Bildung und Wissenschaft der DDR
- 13. Oktober: Christine Nöstlinger, österreichische Schriftstellerin
- 16. Oktober: Gerardo Gandini, argentinischer Komponist Klassischer Musik
- 18. Oktober: Horst Antes, deutscher Maler
- 18. Oktober: Jaime Lucas Ortega y Alamino, Erzbischof von Havanna und Kardinal
- 22. Oktober: Peter Cook, britischer Architekt und Autor
- 22. Oktober: Wolfgang Sieg, deutscher Schriftsteller
- 23. Oktober: Hans Zehetmair, deutscher CSU-Politiker
- 23. Oktober: HP Zimmer, deutscher Maler und Bildhauer († 1992)
- 23. Oktober: Philip Kaufman, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor
- 24. Oktober: Bill Wyman, englischer Bassist, Mitglied der Rolling Stones
- 24. Oktober: Rainer Kunad, Komponist († 1995)
- 24. Oktober: Friedrich Blumenröhr, Richter am Bundesgerichtshof
- 24. Oktober: Jimmy Dawkins, US-amerikanischer Blues-Gitarrist
- 26. Oktober: Christiane Herzog, Journalistin und Gattin des Bundespräsidenten Roman Herzog († 2000)
- 28. Oktober: Carl Davis, US-amerikanischer Komponist
- 28. Oktober: Charlie Daniels, US-amerikanischer Rockmusiker
- 28. Oktober: Joe Spinell, US-amerikanischer Schauspieler († 1989)
- 30. Oktober: Polina Astachowa, ukrainische Turnerin († 2005)
- 31. Oktober: Nicolás de Jesús López Rodríguez, Erzbischof von Santo Domingo und Kardinal
- 31. Oktober: Rüdiger Rogge, Richter am Bundesgerichtshof
- 31. Oktober: Ronald Graham, US-amerikanischer Mathematiker
- 31. Oktober: Michael Landon, US-amerikanischer Schauspieler († 1991)
- 3. November: Roy Emerson, australischer Tennisspieler
- 4. November: Didier Ratsiraka, madagassischer Politiker
- 5. November: Uwe Seeler, deutscher Fußballspieler und Manager
- 6. November: Heinz Rölleke, deutscher Philologe und Erzählforscher
- 7. November: Al Attles, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer
- 9. November: Conny Freundorfer, deutscher Tischtennisspieler († 1988)
- 9. November: Michail Tal, lettischer, sowjetischer Schachspieler († 1992)
- 12. November: Inge Brück, deutsche Sängerin
- 12. November:
Chicago
Chicago [] ist eine Stadt im US-Bundesstaat Illinois in den Vereinigten Staaten von Amerika. Mit einer Einwohnerzahl von 2.862.000 (2004) ist sie die drittgrößte Stadt der USA. Der Name leitet sich aus dem Wort Checagou ab, mit dem die Potawatomi-Indianer das Marschland beschrieben, wo später die Stadt gegründet wurde. Das indianische Wort bedeutet sowohl wilde Zwiebeln wie auch Stinktier. Frei übersetzt bedeutete Checagou also soviel wie „Land, das nach Zwiebeln stinkt“. Die Stadt liegt im Bundesstaat Illinois, am Südwestufer des Michigansees. Im Volksmund wird Chicago auch the windy city genannt.
Geografie
Michigansee
Geografische Lage
Chicago liegt im Nordosten Illinois. Laut Daten des United States Census Bureau hat die Stadt eine Fläche von 606,1 km². Gewässer bedecken davon 2,94% (17,8 km²). In Chicago mündete einst der Chicago River in den Michigansee. Allerdings fließt das Wasser des Chicago River seit 1900 nicht mehr in den zur Trinkwassergewinnung genutzten Michigansee, sondern wird über den „Chicago Sanitary & Ship Canal“ in den Illinois und letztendlich in den Mississippi abgeleitet. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 6 Grad Celsius.
Klima
Das Klima in Chicago ist sehr kontinental. Im Sommer ist es sehr heiß, und im Winter extrem kalt. Da die vorherrschenden Winde im Winter aus Alberta kommen, und nicht vom Michigansee, der für die Gebiete in Michigan einen mildernden Einfluß hat, ist die Durchschnittstemperatur in Januar niedriger als etwa in Anchorage (Alaska). Wer bei -20 Grad in der Schlucht zwischen den Hochhäusern der Lasalle Street gestanden hat, wird schnell erkennen, weshalb die Stadt den Spitznamen "The Windy City" hat.
Ausdehnung des Stadtgebiets sowie der nicht eingemeindeten Agglomeration
Seit der Stadtgebieterweiterung von 1960 um den großzügigen Ausbau des Flughafen O’Hares zu ermöglichen, gliedert sich die City of Chicago in 77 Community Areas.
Ein Bild zur räumlichen Aufteilung findet sich hier [http://en.wikipedia.org/wiki/Image:4550393.gif|1]
Darüber hinaus gibt es noch dutzende Vorstädte in neun verschiedenen Counties welche mit dem Stadtgebiet von Chicago verflochten sind, und daher als Agglomeration gelten. Diese Counties sind in Illinois Cook, DuPage, Kane, Kendall, Lake, McHenry und Will County, in Indiana Lake County und in Wisconsin das Kenosha County. Mit mehr als 9,4 Millionen Einwohnern liegt die Metropolregion Chicago an 28. Stelle der Liste der größten Metropolregionen der Welt (Stand 1. Januar 2005). Da die Vorstädte politisch unabhängig sind, fließen keine Steuergelder aus diesen Enklaven, um die zentrale Infrastruktur der Großstadt zu finanzieren. Dies ist insbesonders bei den Schulen wichtig, weil ihre Finanzierung auf den lokalen Grundsteuern zu einem großen Teil erfolgt, mit landesweiten Zuschüssen pro Schüler als Ergänzung.
Greater Chicago beziehungsweise Chicagoland oder Chicago Metropolitan Area stand bei der Entwicklung des Modells der städtischen Zonen des renommierten Stadtgeographen Ernest Burgess um einen Central Business District (CBD) Pate. Den Kern des CBD bildet der sogenannte, von den Hochbahnschleifen umschlossene Loop (Chicago), die Community Area 32 und angrenzende Gebiete.
Geschichte
In den 70er-Jahren des 18. Jahrhunderts errichtete Jean Baptiste Point du Sable - Sohn eines Québecer Kaufmanns und einer schwarzen Sklavin - einen Handelsposten am Tauschplatz der ortsansässigen Indianerstämme Miami, Fox, Sac und Potawatomi. „Der erste weiße Mann der sich hier niederließ, war ein Schwarzer“, werden sie zitiert.
Vom Handelsposten zur Stadt
Dank der verkehrsgünstigen Lage an den Wassertransportwegen des Michigansees, einem der Großen Seen, und des Chicago Rivers gewann der Handelsposten bis Anfang des 19. Jahrhunderts zusehends an Bedeutung. Als Illinois 1818 den USA beitrat und deshalb verkehrstechnisch besser erschlossen werden sollte, erlangte Chicago nach dem Bau der Ost-West Eisenbahnstrecke daher schnell den Ruf als „Tor zum Westen“. Chicago war nun der wichtigste Handelsplatz für Rohstoffe und landwirtschaftliche Produkte weit und breit. Holz kam mit Schiffen aus dem Norden und wurde vor Ort weiterverkauft oder mit der Bahn weitertransportiert, und Lebensmittel brachten die Farmer auf die Märkte, von wo sie dann wiederum problemlos auf Schiffe oder Züge umgeladen und verfrachtet werden konnten. Werkzeuge und sonstige Materialien die (vorerst) nicht oder in unzureichender Menge vor Ort produziert wurden, kamen wiederum aus dem Osten. So wurde aus dem Handelsposten ein Dorf. Am 12. August 1833 wurde Chicago offiziell gegründet und bereits vier Jahre später, 1837, wurde Chicago mit seinen 4200 Einwohnern zur Stadt erhoben.
Rasante Expansion
1837
Von nun an ging es Schlag auf Schlag. Immer mehr Menschen zogen in die Stadt, und der ohnehin bereits ausgeprägte Handel wurde weiter angetrieben, was noch mehr Zuwanderer anlockte. Die Grundstückspreise stiegen rasant an. Drei Jahre lang sollen sie sich täglich verdoppelt haben. Als der 1836 begonnene Bau des „Illinois & Michigan Canals“ zwischen dem Chicago River und dem in den Mississippi mündenden Illinois 1848 fertig gestellt wurde, gab es eine weitere äußerst attraktive Verkehrsroute. Sechs Staaten südlich entlang des Mississippi, sowie drei nördlich, und Regionen entlang des in den Mississippi mündenden Missouri waren nun zusätzlich durch eine breite Wasserstraße erschlossen. Ebenfalls 1848 wurde zudem die erste Eisenbahnstrecke eröffnet, die auch Chicago anfuhr - die „Galena & Chicago Union Railroad“. Seit der Fertigstellung des „Chicago Sanitary Canals“ im Jahr 1900 mündet der Chicago River nicht mehr in den Michigansee, sondern durch den „Illinois & Michigan Canal“ und in weiterer Folge den Illinois in den Mississippi.
1850 hatte Chicago bereits 30.000 Einwohner, und ein Ende des Zustroms war nicht absehbar - zu günstig waren die Rahmenbedingungen am Verkehrsknotenpunkt der USA. 1855 kam es zum „Lager Beer Riot“. Deutsche Siedler kämpften in diesem Aufstand um ihr Recht auch am Sonntag Bier ausschenken zu dürfen. Zwischen dem 8. und dem 10. Oktober 1871 wütete der Große Brand von Chicago, der den Großteil der Stadt zerstörte. Doch rasch wurde die Stadt wieder aufgebaut. Architekten wie Louis Sullivan und später auch Frank Lloyd Wright kamen in die Stadt, die nun als Experimentierfeld für urbane Innovationen diente. 1880 zählte die „wiedergeborene“ Stadt bereits 500.000 Einwohner.
Geburtsstunde des Hochhauses
1880
Zwischen 1880 und 1890 verdoppelte sich die Einwohnerzahl und Chicago zählte nun über eine Million Einwohner. Zwar erlebten die Grundstückspreise in der Innenstadt schon seit der Ernennung zur Stadt immer wieder extreme Anstiege, doch dieses Mal drang man in eine neue Preisdimension vor. Kostete 1m² im Jahr 1880 noch 130 US-Dollar, versiebenfachte er sich bis zum Jahr 1890 fast bis auf 900US-$/m². Um rentabel zu wirtschaften, begannen Grundstückseigner ihre Grundfläche maximal zu nutzen - d.h., es musste höher gebaut werden. Dank neuer Erfindungen wie elektrischer Aufzüge, feuerfesterer Baustoffe, aber vor allem durch die Verwendung von Stahlskeletten im Gebäudebau, wurde dies möglich.
Das Home Insurance Building von 1885 (1931 abgerissen), war das erste Bauwerk, das die neuen technischen Errungenschaften vereinte, und gilt mit seinen zehn Etagen als das erste Hochhaus der Welt. Das 1889 von Dankmar Adler und Louis Sullivan errichtete Auditorium Building wies zudem - neben seiner fast perfekten Akustik - als Neuheit eine Klimaanlage auf. Zwischen 1890 und 1894 wurde das Reliance Building erbaut, welches als Vorläufer der gläsernen Vorhangwandkonstruktion gilt, die später den „internationalen Stil“ bestimmen sollte. Es gilt als Meisterwerk der Ersten Chicagoer Schule.
Ende 19. Jahrhundert
Am 1. Mai 1886 organisierten die Gewerkschaften Chicagos einen Streik, um die Arbeitszeiten von täglich 12 auf 8 Stunden zu reduzieren. Als die Polizei am 3. Mai hart durchzugreifen begann, und Streikende getötet wurden, kam es zu einem Aufstand, der als Haymarket Riot in die Geschichte einging. Das Ende des 19. Jahrhunderts war auch ansonsten keine ruhige Phase. Die Korruption erlebte seine erste Blütezeit. Viele Politiker der Stadt waren käuflich. Etwa ein Viertel der Stadträte besaßen Saloons und waren als „boodlers“ („Geschmierte“) verschrien. Hempstead Washburne, Bürgermeister von 1891 bis 1893 war für seine Wiederwahl mit dem Hinweis „klüger, für einen Mann zu votieren, der bereits genug gestohlen hat, als für einen neuen“. Auch Wahlbetrug stand an der Tagesordnung. Washburne gelang seine Wiederwahl jedenfalls nicht.
1893 bewarb sich Chicago für die Weltausstellung und gewann gegen seine Mitbewerber New York, Washington und St. Louis. Die „World Columbian Exposition“, so hieß die Veranstaltung, dauerte rund fünf Monate und hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Kunst und Architektur dieser Zeit.
World Columbian Exposition
Weitere geschichtliche Ereignisse
- Juli 1918: Als weiße Polizisten sich weigern, bei einer Steinigung eines im See schwimmenden Schwarzen einzuschreiten, folgt ein sechstägiger Aufstand mit 38 Toten.
- ab 1920: Johnny Torrio und Al Capone übernehmen die Kontrolle über große Teile der Stadt.
- Ab 1922 Chicago wird zur Jazzmetropole. Größen wie Louis Armstrong, Earl Hines oder Jelly Roll Morton beleben die "schwarzen Clubs" und prägen den "Chicago Jazz"
- 1933 Weltausstellung des Fortsc | | |