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Tony Blair
Anthony "Tony" Charles Lynton Blair ( - 6. Mai 1953 in Edinburgh) ist ein britischer Politiker. Der Rechtsanwalt ist seit 1997 Premierminister des Vereinigten Königreiches (Labour Party). Er ist der am längsten ununterbrochen regierende Labour-Premierminister.
Leben
Blair wurde in Edinburgh in Schottland geboren, verbrachte aber den größten Teil seiner Jugend im nordenglischen Durham. Sein Vater Leo Blair, ein Rechtsanwalt, war Mitglied der Konservativen Partei. Leo Blair strebte eine Kandidatur für das britische Unterhaus an, erlitt jedoch einen Schlaganfall, als Tony elf Jahre alt war.
Er besuchte die gleiche Schule, in der auch Rowan Atkinson war, der später als Mr. Bean bekannt wurde.
Den Schulabschluss erreichte Tony Blair am Fettes Colleg in Edinburgh (auch als das "Eton von Schottland" bezeichnet). Er studierte Rechtswissenschaften am St. John's College in Oxford. In seiner Freizeit spielte er Gitarre und sang für eine Rockband namens "Ugly Rumours". Nach seinem Studienabschluss 1975 wurde er Rechtsanwaltsanwärter und traf dabei Cherie Booth, seine künftige Frau.
Blair und Booth heirateten am 29. März 1980. Aus der Ehe gingen drei Söhne (Euan, Nicky, Leo) und eine Tochter (Kathryn) hervor. Leo Blair ist bekannt als das erste während der Amtszeit geborene Kind eines Premierministers seit 150 Jahren. Tony Blair war stets bestrebt, seine Kinder aus dem Rampenlicht der Öffentlichkeit fernzuhalten, was aber nicht immer gelang.
Blair ist Anglikaner, während seine Frau Cherie römisch-katholisch ist - auch die Kinder werden im katholischen Glauben aufgezogen. Auch wenn Blair seinen Glauben nicht zum politischen Thema machen möchte, gilt dieser als wichtige Antriebsfeder seiner politischen Überzeugungen. Die Werke des schottischen christlichen Philosophen John Macmurray haben vermutlich einen prägenden Einfluss auf Blair, der als der religiöseste Premierminister seit William Ewart Gladstone angesehen wird.
Politische Karriere
Kurz nach seinem Universitätsabschluss 1975 trat Tony Blair in die Labour Party ein. In den frühen 80er Jahren war er in Hackney, einem Bezirk in London, aktiv, wo er der "gemäßigten Linken" angehörte, die die Kontrolle über die Partei zu übernehmen versuchte. Allerdings schlug sein Versuch fehl, als Kandidat für den Rat von Hackney aufgestellt zu werden. Über seinen Schwiegervater kam er in Kontakt mit Tom Pendry, einem Unterhausabgeordneten, den er um Unterstützung für seine politische Karriere bat. Pendry vermittelte Blair als Kandidaten für eine Nachwahl zum Unterhaus in Beaconsfield im Jahr 1982. Auch wenn dies ein sicherer Wahlkreis der Tories war und Blair lediglich 10% der Stimmen erreichte, wurde er dadurch innerhalb der Labour-Partei und bei ihrem Vorsitzenden Michael Foot bekannt.
1983 gelang es Blair, Kandidat für Labour im neu geschaffenen Wahlkreis von Sedgefield zu werden. Es war ein sicherer Wahlkreis für Labour, und so zog Blair trotz der verheerenden Niederlage seiner Partei bei den Unterhauswahlen ins Parlament ein.
Parlamentarische Oppositionszeit
Sedgefield
Nach dem Einzug ins Parlament begann für Tony Blair ein steiler Aufstieg. 1984 war er stellvertretender finanzpolitischer Sprecher seiner Partei. Er initiierte eine Untersuchung der Übernahme der kollabierten Johnson Matthey Bank durch die Bank of England und brachte die Regierung in Verlegenheit, als er einen Bericht der Europäischen Gemeinschaft vorlegte, der auch von einem Kabinettsmitglied unterzeichnet worden war und in dem die britische Wirtschaftspolitik kritisiert wurde.
Blair gehörte dem Reformflügel seiner Partei an, der von Parteichef Neil Kinnock angeführt wurde. Nach den Unterhauswahlen 1987 kam er in die Arbeitsgruppe für Handel und Industrie und wurde deren Sprecher für die Stadt London. Er kandidierte für das Labour-Schattenkabinett und erhielt 71 Stimmen aus seiner Fraktion, was für einen jungen Parlamentarier als gutes Ergebnis angesehen wurde.
Nach dem Börsencrash von 1987 gewann Blair an Bekanntheit. Er setzte sich als Modernisierer in Szene, indem er gegen den drittklassigen Service für Kleinanleger an der Londoner Börse protestierte. Er wurde im Labour-Schattenkabinett 1988 Energieminister und im folgenden Jahr Arbeitsminister des Schattenkabinetts. Ihm fiel auf, dass die Unterstützung seiner Partei für die in Entwicklung befindliche Europäische Sozialcharta einer Abkehr von den sogenannten "Closed Shops" bedeutete, der Verpflichtung durch britische Arbeitgeber an alle ihre Beschäftigten, Mitglied in der gleichen Gewerkschaft zu sein. Als er diese Positionsänderung im Dezember 1989 bekanntgab, sorgte dies für große Verärgerung bei der Parteilinken, erschwerte den Konservativen aber politische Attacken auf seine Partei.
Wegen seiner jugendlichen Ausstrahlung und Telegenität wurde Blair durch den PR-Beauftragten seiner Partei, Peter Mandelson, stärker ins Rampenlicht gerückt. Seine erste große Rede auf dem Parteitag 1990 war allerdings ein Fehlschlag, als er überhastet sprach und den Faden seines Manuskripts verlor. Er arbeitete daran, seine Partei stärker in die politische Mitte zu rücken und sie dadurch bei den Wahlen von 1992 wählbarer zu machen.
Nach der Wahlniederlage 1992 gegen Premier John Major trat Parteichef Neil Kinnock zurück. Unter seinem Nachfolger John Smith wurde Blair Innenminister im Schattenkabinett. Sein Konzept beschrieb er als "Hart gegen die Kriminalität, Hart gegen die Ursachen der Kriminalität". In diesem Feld hatte die Labour-Partei zuvor ein eher schlechtes Image. Tony Blair beklagte einen Verlust an Gemeinsinn, den er zumindest teilweise dem "Liberalismus der 60er Jahre" anlastete, sprach sich für die Angleichung des Mindestalters für gleichgeschlechtliche sexuelle Beziehungen aus und war gegen die Todesstrafe.
John Smith starb 1994 unerwartet nach einem Herzinfarkt. Tony Blair und Gordon Brown waren die aussichtsreichen Kandidaten für seine Nachfolge. Auch wenn Brown mit seiner größeren Erfahrung zunächst als der wahrscheinlichere Kandidat galt, zeigten die Umfragen eine deutlich größere Unterstützung für Blair, und Brown verzichtete auf die Kandidatur. Am 21. Juli 1994 setzte sich Blair bei der Wahl gegen John Prescott und Margaret Beckett durch und wurde neuer Parteivorsitzender. Es gibt Berichte, nach denen er Gordon Brown versprochen habe, ihn nach einer festgelegten Zeit zu seinem Nachfolger zu machen.
Parteivorsitz
Blair begann die Partei konsequent zu reformieren und ersetzte die Parteistatuten von 1918. Bemerkenswert war die Streichung der Klausel IV, welche vorsah, dass "das Volk die Produktionsmittel besitzen" solle (daraus leiteten frühere Labour-Regierungen die Legitimation von Verstaatlichungen ab). Auf einem Sonderparteitag 1995 wurde diese Änderung bestätigt. Sozialreformen und eine Öffnung des Landes gegenüber der EU bildeten weitere Kernpunkte seiner Politik. Blair gebrauchte den Begriff New Labour, um seine christlich-demokratischen Überzeugungen gegenüber dem seiner Meinung nach veralteten sozialistischen Gedankengut abzugrenzen.
Seine Reformen stießen auf Kritik bei den Traditionalisten der Parteilinken und wurden von den politischen Gegnern als "oberflächlich" bezeichnet, doch es gab seiner Partei ein neues Bild in der Öffentlichkeit. Auf dem Parteitag 1996 nannte er als Prioritäten nach einer möglichen Regierungsübernahme "Bildung, Bildung, Bildung".
Unterstützt durch die Unzufriedenheit mit der konservativen Regierung John Majors, welche von Korruptionsanschuldigungen und Streit um die Europapolitik geplagt war, erreicht "New Labour" bei den Unterhauswahlen von 1997 einen Erdrutschsieg. Mit 43 Jahren wurde Tony Blair jüngster britischer Premierminister seit 1812.
Erste Amtszeit 1997-2001
Gleich nach dem Amtsantritt gab die Regierung, namentlich Schatzkanzler Gordon Brown, der Bank of England freie Hand bei der Festsetzung der Leitzinsen. Zuvor hatten die Regierungen, gerade in Wahlkampfzeiten, oft an den Zinsen gedreht, was negative Folgen für die britische Wirtschaft hatte.
Mit Alistair Campbell installierte er einen Pressesprecher mit vorher nicht da gewesenem Einfluss.
Einer der größten Erfolge während seiner ersten Amtszeit war die Unterzeichnung des Karfreitags-Abkommens, welches den Nordirland-Konflikt wesentlich entschärfte. Die Verhandlungen über ein Abkommen hatten bereits unter Blairs Vorgänger John Major begonnen. Es wurde schließlich am 10. April 1998 unterzeichnet. Am 26. November des gleichen Jahres war Blair der erste britische Premierminister überhaupt, der vor dem irischen Parlament eine Rede hielt. Auch wenn die Einlösung vieler Teile des Abkommens auf sich warten lässt, haben die Waffenstillstandsvereinbarungen und neuen politischen Strukturen für Nordirland die Perspektiven für einen langfristigen Frieden in Nordirland wesentlich verbessert.
Es gab zudem wesentliche Verfassungsreformen. Ein Menschenrechtskatalog wurde 1998 eingeführt; in Wales und Schottland wurden Regionalparlamente errichtet, und erbliche Adelstitel berechtigten in den meisten Fällen nicht mehr zum Einzug ins Oberhaus. Im Jahr 2000 wurde eine neue regionale Struktur für den Großraum London geschaffen und ein "Freedom of Information Act" verabschiedet.
In der Kosovo-Krise 1999 spielte Blair eine führende Rolle. Nachdem die Labour-Partei die Schwäche der Tory-Regierung während des Bosnienkrieges kritisiert hatte, forderte Blair ein klares Handeln der NATO gegenüber Slobodan Milošević. Er überzeugte US-Präsident Clinton, notfalls auch Bodentruppen im Kosovo einzusetzen. Auf einer Rede in Chicago, einen Monat nach Kriegsbeginn, legte er Grundzüge einer neuen Doktrin für die internationale Gemeinschaft fest [http://www.pbs.org/newshour/bb/international/jan-june99/blair_doctrine4-23.html]. Im gleichen Jahr erhielt er den Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen.
Wahlen und Zweite Amtszeit ab 2001
Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen
Im Wahlkampf 2001 machte Blair die Verbesserung der öffentlichen Dienstleistungen, insbesondere des britischen Gesundheitswesens, zum Hauptthema. Die Konservative Partei versuchte das Thema weitgehend zu ignorieren und kritisierte vor allem eine mögliche britische Mitgliedschaft in der Europäischen Währungsunion. Die Labour-Partei gewann die Wahlen deutlich, und Tony Blair wurde der erste Labour-Premier, der eine volle zweite Amtsperiode regierte. Der Vorsitzende der Tories, William Hague, trat zurück und wurde durch Iain Duncan Smith ersetzt. Hague war der erste konservative Parteivorsitzende, der nie Ministerpräsident wurde.
Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 stellte sich Blair kompromisslos auf die Seite der USA und half bei der Bildung einer internationalen Koalition zur Intervention in Afghanistan, bei der britische Truppen beteiligt waren.
Blair unterstützte von Beginn an die Pläne von US-Präsident Bush zu einem möglichen Angriff auf den Irak unter Diktator Saddam Hussein. Der Krieg war international wie auch im eigenen Land heftig umstritten. Blairs Begründungen fokussierten auf die Behauptung, Irak besitze Massenvernichtungswaffen und habe UN-Resolutionen verletzt, da der Sturz einer Diktatur im internationalen Recht kein Kriegsgrund ist. Großbritannien nahm mit 46.000 Soldaten, einem Drittel der gesamten Stärke der Armee, am Golfkrieg von 2003 teil. Nach dem Sturz Saddam Hussein wurden die Truppen vorrangig im Süden des Irak stationiert.
Als sich die Existenz von Massenvernichtungswaffen nach dem Krieg nicht bestätigte, geriet Blair innenpolitisch unter Druck. Ihm wurde vorgeworfen, die vorliegenden Indizien einer irakischen Bedrohungen massiv übertrieben zu haben. Die Kontroverse hält bis heute an.
Innenpolitisch ging Blair nach dem Wahlsieg zunächst die Erfüllung seiner Versprechen bezüglich der öffentlichen Dienstleistungen an. Seine Regierung erhöhte die Steuern, um die Ausgaben für Bildung und Gesundheitswesen zu erhöhen. Er bemühte sich um Reformen bei der Struktur der Gesundheitswesen und gab den Krankenhäusern größere finanzielle Autonomie.
Nach dem Tod des Waffenexperten und Berater der britischen Regierung David Kelly am 17. Juli 2003 wurden die Rücktrittsforderungen aus den eigenen Reihen und von der Opposition immer lauter. Am 29. Januar 2004 veröffentlichte der mit der Untersuchung der näheren Umstände des Todes betraute Lordrichter Brian Hutton den Schlussbericht seiner Arbeit. Dort wurde auch die Frage erörtert, ob Tony Blair die Order zur Preisgabe des Namens des Biowaffenexperten gab. Tony Blair und die Öffentlichkeit interpretieren den Abschlussbericht als völlige Entlastung, während der Generaldirektor und der Intendant der BBC umgehend von ihren Ämtern zurücktraten.
Kontroversen gab es auch um Studiengebühren. Ein Gesetz, das Erhöhungen zuließ, brachte Blair am 27. Januar 2004 an den Rand einer Abstimmungsniederlage im Unterhaus. Im April 2004 kündigte er zudem ein Referendum über die EU-Verfassung an. Dies wäre erst das zweite nationale Referendum in der britischen Geschichte und bedeutete eine Abkehr von der bisherigen Position seiner Regierung. Die Abstimmung wird voraussichtlich im Frühjahr 2006 stattfinden.
Beim Verbot der Fuchsjagd legte sich Blair mit den Traditionalisten seines Landes an. Im Gegensatz zur kompromisslosen Partnerschaft mit den USA bei deren Militäraktionen drängt Blair auf ein rasches Handeln beim Klimaschutz und eine vollständige Implementierung des Kyoto-Protokolls.
Im Herbst 2003 wurden bei Blair Herzrhythmusstörungen festgestellt. Er musste sich deswegen ein Jahr später einer Operation unterziehen.
Seit dem 6. Februar 2005 ist Blair der am längsten regierende Labour-Premierminister aller Zeiten.
Wahlen und Dritte Amtszeit ab 2005
Bei den Unterhaus-Wahlen vom 5. Mai trat Blair erneut als Kandidat für die Labour-Partei an. Nach einem kurzen Wahlkampf, in dem er vor allem versuchte, die wirtschaftlichen Erfolge seiner Regierung herauszustellen, errang seine Partei trotz deutlicher Verluste eine erneute Mehrheit der Sitze. Sein konservativer Gegenkandidat Michael Howard hatte die Steuer- und Immigrationspolitik zum wichtigsten Thema seines Wahlkampfs gemacht, konnte jedoch die Stimmenzahl seiner Partei nur unwesentlich steigern, auch wenn es den Tories gelang, zahlreiche Parlamentssitze hinzuzugewinnen. Charles Kennedy, Blairs Herausforderer von den Liberaldemokraten, hatte ganz auf den in der britischen Öffentlichkeit heftig umstrittenen Irak-Krieg als Wahlkampfthema gesetzt, konnte damit jedoch trotz Stimmen- und Sitzgewinnen keine Regierungsbeteiligung seiner Partei erzwingen.
Tony Blair wurde daher am 6. Mai 2005 von der britischen Königin Elisabeth II. zum dritten Mal in Folge mit der Regierungsbildung beauftragt.
Siehe auch: Politisches System Großbritanniens und Nordirlands, Premierminister
Weblinks
-
- [http://www.number-10.gov.uk/output/page4.asp Offizielle Biographie Tony Blairs (en)]
- [http://www.pinr.com/report.php?ac=view_report&report_id=252&language_id=1 Janelle Osmann, The Bush-Blair Alliance and the 2005 British Election] (Power and Interest News Report, 5. Januar 2005)
Blair, Tony
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6. MaiDer 6. Mai ist der 126. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 127. in Schaltjahren) - somit verbleiben 239 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1233 – Waldemar II. (Dänemark) wird auf Lyö gefangen genommen. Damit bricht die dänische Großmachtstellung zusammen.
- 1527 – Sacco di Roma, Plünderung Roms durch deutsche Truppen, markiert das Ende der italienischen Renaissance.
- 1622 – Schlacht bei Wimpfen. Zwischen den siegreichen Ligatruppen unter Tilly und González Hernandez de Córdoba und den pfälzischen Truppen unter Markgraf Georg Friedrich von Baden-Durlach
- 1682 – Ludwig XIV. verlegt seinen Hof nach Versailles.
- 1840 – Großbritannien. Die erste Briefmarke wird benutzt.
- 1882 – Lord Frederick Cavendish wird im Phoenix-Park von Dublin von einer irischen Untergrundgruppe ermordet.
- 1889 – Der Eiffelturm wird zur Pariser Weltausstellung offiziell eröffnet.
- 1910 – George V. wird König von Großbritannien und Nordirland.
- 1954 – In Paraguay beginnt mit einen Putsch die 35 Jahre dauernde Diktatur Alfredo Stroessners.
- 1974 – Willy Brandt tritt wegen der Affäre um den Agenten Günter Guillaume zurück.
- 1994 – Die offizielle Eröffnung des Eurotunnels zwischen Großbritannien und Frankreich erfolgt durch Königin Elisabeth II. und den französischen Präsidenten François Mitterrand.
- 1997 – Israel. Staatspräsident Ezer Weizmann und Palästinenserführer Jassir Arafat treffen sich in Eres zu Gesprächen.
- 2002 – Frankreich. Staatspräsident Jacques Chirac ernennt Jean-Pierre Raffarin zum Ministerpräsidenten
- 2002 – Marc Ravalomanana wird Staatspräsident in Madagaskar
Wirtschaft
- 1946 – Camille Gutt, Belgien, wird erster Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
Wissenschaft, Technik
- 1745 – Dorothea Christiane Erxleben besteht ihre "Doktorprüfung" und wird zur ersten Ärztin Deutschlands.
- 1955 – Der Franzose Jean Boulet erreicht mit einem Hubschrauber SE 3130 "Alouette II" die neue Weltrekordhöhe von 8.209 m.
- 2001 – Dennis Tito, der erste Weltraumtourist, landet nach einem neuntägigen Weltraumflug wieder in Kasachstan auf der Erde.
Kultur
- 1857 – Uraufführung der Oper Erzsébet von Ferenc Erkel in Budapest.
Religion
- 1542 – Francisco de Xavier y Jassu trifft in Goa ein und beginnt mit der Missionierung in Indien.
Katastrophen
- 1930 – Erdbeben der Stärke 7,2 im Iran, etwa 2.500 Tote
- 1937 – Das Luftschiff LZ129 Hindenburg geht bei der Landung in Lakehurst in Flammen auf. Von den 97 Personen an Bord sterben 36.
- 1976 – Erdbeben der Stärke 6,5 in Friaul, Italien, etwa 1.000 Tote
- 1999 – Ein Erdbeben der Stärke 6,2 im Iran, 26 Tote
- 2000 – Erdbeben in der Provinz Cankiri, Türkei, 2 Tote
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1954 – Roger Bannister, britischer Medizinstudent läuft in Oxford als erster Mensch die englische Meile (1609,35 Meter) unter 4 Minuten (3:59,4 min)
- 1994 – Lennox Lewis gewinnt seinen Boxkampf und Weltmeistertitel im Schwergewicht gegen Phil Jackson im Convention Center, Atlantic City, New Jersey, durch technischen K.O..
Geboren
- 973 – Heinrich II., der Heilige, deutscher König
- 1501 – Marcellus II., Papst
- 1574 – Innozenz X., Papst
- 1696 – Johann Andreas von Franken-Siersdorf, Generalvikar in Köln
- 1728 – Johann Andreas Stein, deutscher Klavierbauer
- 1756 – André Masséna, kämpfte unter Napoleon
- 1758 – Maximilien de Robespierre, französischer Revolutionär
- 1769 – Ferdinand III., Großherzog von Toskana
- 1781 – Karl Christian Friedrich Krause, deutscher Rechtsphilosoph
- 1785 – Arvid August Afzelius, schwedischer Volksliedsammer
- 1786 – Ludwig Börne, deutscher Schriftsteller
- 1815 – Eugène Labiche, französischer Schriftsteller
- 1823 – Wilhelm Heinrich Riehl, deutscher Journalist, Novellist und Kulturhistoriker
- 1836 – Max von Eyth, deutscher Ingenieur und Schriftsteller
- 1854 – Jean Bungartz, deutscher Tiermaler und Autor verschiedener Bücher
- 1856 – Robert Edwin Peary, US-amerikanischer Ingenieur und Polarforscher
- 1856 – Sigmund Freud, Neurologe aus Österreich
- 1861 – Rabindranath Tagore, indischer Philosoph (Literaturnobelpreis 1913)
- 1866 – Jóannes Patursson, färöischer Dichter und Politiker
- 1870 – Safvet-beg Bašagić, bosnischer Schriftsteller und Politiker
- 1871 – Christian Morgenstern, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 1871 – Victor Grignard, französischer Chemiker, Nobelpreis 1912
- 1876 – Paul Silverberg deutscher Industrieller
- 1878 - Harry Farjeon, englischer Komponist
- 1880 – Ernst Ludwig Kirchner, deutscher Maler des Expressionismus
- 1882 – Kronprinz Wilhelm von Preußen
- 1887 – Michael Browne, irisch-stämmiger Kardinal, Chef des Dominikaner-Ordens
- 1890 – Friedrich Oehlkers, deutscher Botaniker
- 1893 – Wilhelm Kohlhoff, deutscher Maler und Graphiker
- 1893 – Hinrich Wilhelm Kopf, deutscher Politiker, Ministerpräsident Niedersachsens
- 1898 – Konrad Henlein, sudetendeutscher Nazi-Funktionär
- 1901 – Fritz Levy, der letzte Jude von Jever
- 1902 – Max Ophüls, deutscher Filmregisseur
- 1904 – Max Mallowan, war britischer Archäologe
- 1905 – René Dreyfus, französischer Autorennfahrer
- 1906 – André Weil, französischer Mathematiker
- 1907 – Yasushi Inoue, japanischer Schriftsteller
- 1908 – Necil Kâzım Akses, türkischer Komponist
- 1911 – Walter Müller, österreichischer Schauspieler
- 1912 – Ellen Müller-Preis, erfolgreiche österreichische Florettfechterin
- 1913 – Carmen Cavallaro, US-amerikanischer Musikerin
- 1913 – Stewart Granger, britischer Schauspieler
- 1915 – Orson Welles, US-amerikanischer Regisseur und Schauspieler
- 1921 – Erich Fried, österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist
- 1925 – Hanns Dieter Hüsch, deutscher Solokabarettist
- 1932 – Johannes Gross, Publizist, Korrespondent, Chefredakteur und Herausgeber
- 1934 – Hennes Junkermann, deutscher Radsportler und Radtrainer
- 1934 – Oskar Gottlieb Blarr, deutscher Organist und Komponist
- 1937 – Rubin Carter, US-amerikanischer Mittelgewichts-Boxer
- 1939 – Herbie Cox, US-amerikanischer Sänger
- 1941 – Ivica Osim, bosnischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- 1942 – Amadeus August, deutscher Schauspieler
- 1942 – Ariel Dorfman, argentinischer Schriftsteller
- 1942 – Colin Earl, britischer Musiker
- 1943 – Andreas Baader, deutscher Terrorist (Rote Armee Fraktion)
- 1943 – Wolfgang Reinhardt, deutscher Leichtathlet
- 1945 – Bob Seger, US-amerikanischer Musiker
- 1945 – Jimmie Dale Gilmore, US-amerikanischer Country-Sänger
- 1946 – Heinz Eggert, deutscher Politiker und TV-Moderator
- 1949 – Peter Sellin, deutscher Politiker, MdB
- 1950 – Samuel K. Doe, Präsident Liberias
- 1951 – Davey Johnstone, britischer Musiker
- 1952 – Herbert Rusche, deutscher Politiker und Schwulenaktivist
- 1953 – Paul Rübig, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 1953 – Tony Blair, britischer Politiker und Premierminister
- 1957 – Gabriele Fograscher, deutsche Politikerin und MdB
- 1960 – Anne Parillaud, französische Filmschauspielerin
- 1960 – Larry Steinbachek, britischer Musiker
- 1961 – George Clooney, US-amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur
- 1962 – Mario Kummer, deutscher Radsportler
- 1972 – Naoko Takahashi, japanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
Gestorben
- 1190 – Friedrich von Hausen, mittelhochdeutscher Dichter von Minne- und Kreuzzugsliedern
- 1475 – Dieric Bouts, niederländischer Maler
- 1527 – Charles de Bourbon-Montpensier, französischer Heerführer, Herzog von Bourbon-Montpensier
- 1579 – François de Montmorency, Gouverneur von Paris und Marschall von Frankreich
- 1638 – Cornelius Jansen, niederländischer Theologe
- 1708 – François de Montmorency-Laval, erster katholischer Bischof in Kanada
- 1796 – Adolph Knigge, deutscher Schriftsteller
- 1801 – Franz Troglauer, Räuberhauptmann und Wilderer in Nordbayern
- 1814 – Georg Joseph Vogler, deutscher Komponist, Organist, Priester, Musikpädagoge und Musiktheoretiker
- 1855 – Alexander von Soiron, Politiker und Abgeordneter in der Frankfurter Nationalversammlung
- 1859 – Alexander von Humboldt, deutscher Naturforscher und Entdecker
- 1862 – Henry David Thoreau, US-amerikanischer Schriftsteller und Philosoph
- 1864 – Ludolph Christian Treviranus, deutscher Botaniker
- 1877 – Johan Ludvig Runeberg, finnischer Schriftsteller
- 1878 – François Benoist, französischer Komponist
- 1880 – Friedrich Bayer, Gründer der Farbenfabrik Friedrich Bayer, der heutigen Bayer AG
- 1892 – Ernest Guiraud, französischer Komponist
- 1894 – Arnold Bürkli, Schweizer Bauingenieur
- 1899 – Philipp Krementz, Erzbischof des Erzbistums Köln
- 1904 – Franz von Lenbach, deutscher Maler
- 1910 – Carl Ferdinand Otto Ludwig Udo III. von Alvensleben, Rittergutsbesitzer
- 1910 – Eduard VII., König von England
- 1919 – Lyman Frank Baum, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1930 - Alexander Pawlowitsch Kutepow, General im russischen Bürgerkrieg
- 1931 – Hermann Anschütz-Kaempfe, deutscher Wissenschaftler und Erfinder des Kreiselkompass
- 1949 – Maurice Maeterlinck, belgischer Schriftsteller
- 1951 – Hans Andrias Djurhuus, färöischer Dichter
- 1952 – Maria Montessori, italienische Ärztin, Reformpädagogin, Philosophin und Philanthropin
- 1954 – Peter Lorson, katholischer Theologe, Jesuit, Schriftsteller
- 1956 – Karl Schworm, Autor und Heimatdichter
- 1960 – Paul Abraham, ungarischer Komponist
- 1964 – Heinrich Ehmsen, deutscher Maler und Grafiker
- 1965 – Rudolf-Ernst Heiland, deutscher Politiker
- 1968 – Thomas Alder, deutscher Filmschauspieler
- 1969 – Don Drummond, jamaikanischer Musiker
- 1971 – Helene Weigel, deutsche Schauspielerin
- 1978 – Heinrich Luhmann, deutscher Pädagoge und Heimatdichter
- 1983 – Kai Winding, US-amerikanischer Jazzposaunist
- 1990 – Irmtraud Morgner, in Berlin; ost-deutsche Autorin, Heinrich-Mann-Preis der Akademie der Künste der DDR 1975 ( - 22. August 1933)
- 1991 – Wilfrid Hyde-White, in Woodland Hills, Kalifornien; britischer Schauspieler ( - 12. Mai 1903)
- 1992 – Marlene Dietrich, deutsch-US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
- 1993 – Ann Todd, in London; britische Schauspielerin ( - 24. Januar 1909)
- 1998 – Chatichai Junhavan, zwischen 1988 und 1991 Premierminister von Thailand
- 1998 – Erich Mende, deutscher Jurist und Politiker (MdB und Bundesminister)
- 1999 – Kaii Higashiyama, japanischer Landschaftsmaler
- 2002 – Pim Fortuyn, niederländischer Politiker und Publizist
- 2004 – Barney Kessel, US-amerikanischer Jazz-Gitarrist
- 2004 – Philip Kapleau, US-amerikanischer Zen-Mönch
- 2004 – Robert Gratzer, österreichischer Schriftsteller, Journalist, Dramaturg und Verleger
- 2005 – Jost Gross, Schweizer Politiker und Nationalrat, SP
- 2005 – Joe Grant, US-amerikanischer Comic-Autor
Feier- und Gedenktage
- 1527 – katholisch, Karl V. verwüstet Rom. Obwohl die aus der Schweiz stammenden Soldaten damals noch nicht für den äußeren Schutz des Vatikans verantwortlich sind, gelingt es ihnen mit dem Papst in die uneinnehmbare Engelsburg zu fliehen. 147 der insgesamt 180 Männer sterben. Seither ist der 6. Mai ein Gedenktag und der traditionelle Termin für die Vereidigung der neuen Rekruten für die Schweizergarde.
Siehe auch
- 5. Mai – 7. Mai
- 6. April – 6. Juni
- Mai – Historische Jahrestage – Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel – Wikipedia:Formatvorlage Tag
0506
ja:5月6日
ko:5월 6일
simple:May 6
th:6 พฤษภาคม
Edinburgh
Edinburgh [] (Dùn Éideann in schottischem Gälisch, deutsch auch Edinburg;
[http://www.geo.ed.ac.uk/scotgaz/sounds/S565.WAV hier] kann man die richtige Aussprache erhören)
ist seit 1492 die Hauptstadt von Schottland. Seit 1999 tagt hier wieder das schottische Parlament.
Die Stadt mit ihren 435.790 Einwohnern (2005) liegt an Schottlands Ostküste und auf der Südseite des Firth of Forth. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten sind das Schloss Edinburgh Castle, der Holyrood Palace und die National Galleries of Scotland.
Edinburgh ist Schauplatz für das bekannte Edinburgh Festival, das jedes Jahr im Sommer kunst- und kulturinteressierte Besucher anzieht.
Sehenswertes
Edinburgh Festival
Zu den markantesten Punkten der Stadt zählt die Burg Edinburgh Castle, die auf die Princes Street blickt und den Anfang der Royal Mile (auch High Street genannt) bildet, die an der St. Giles Cathedral (geweiht dem Stadtheiligen Ägidius von St. Gilles) vorbeiführt und beim Palace of Holyroodhouse endet, dem gegenüber sich auch der moderne Bau des schottischen Parlaments befindet. Im Fischgrätmuster öffnen sich die kleinen Gassen - den closes, courts, wynds - der Altstadt, die von größeren Marktplätzen durchzogen ist.
Der Park Princes Street Gardens erstreckt sich zwischen dem erloschenen Vulkan, auf dem die Burg erbaut wurde und der Princes Street. Wo heute zwischen beiden der Park und der Bahnhof liegt, umgaben einst Sumpfland und Seen den Berg, was noch auf älteren Gemälden zu sehen ist.
Mit der Princes Street beginnt die georgianische "New Town", die sich mit ihren rechtwinklig angelegten Straßen weiter nach Norden erstreckt.
Botanisch interessant ist auch der Royal Botanic Garden Edinburgh nördlich des Stadtzentrums.
Royal Botanic Garden Edinburgh
Eine wunderbare Aussicht über die Stadt hat man von dem vulkanischen Hausberg Arthur's Seat. Der Aufstieg lohnt sich. Nicht ganz so anstrengend ist der Aufstieg zu den Salisbury Crags am Fuß des Berges - auch hier liegt einem Edinburgh zu Füßen.
Im Hafen von Leith, am sogenannten Ocean Terminal, liegt die ehemalige königliche Yacht Britannia, die besichtigt werden kann.
Wirtschaft
Traditionell ist Edinburgh ein wichtiges Handelszentrum, das Schottland mit Skandinavien und Kontinentaleuropa verbindet.
Die Bedeutung des Hafens von Leith hat allerdings in den letzten Jahrzehnten stetig abgenommen.
Kultur
Höhepunkt des kulturellen Lebens ist das sommerliche Edinburgh Festival (14.8. - 4.9.2005), das internationale Bedeutung im Bereich Theater und Musik erlangt hat. Die National Galleries of Scotland beherbergen repräsentative Sammlungen der europäischen Malerei mit einigen bekannten Highlights und zeigen wechselnde Sonderausstellungen.
Bildung
Edinburgh ist eine Stadt, die auch für ihre Universitäten bekannt ist. Es beherbergt gleich drei international bekannte Universitäten, nämlich
die Napier University, die Heriot-Watt University und die University of Edinburgh, wobei letztere neben Universitäten wie Oxford oder
Cambridge zu den besten Großbritanniens zählt.
Sport
Zwei Fußballklubs spielen in der obersten schottischen Liga; nämlich die rivalisierenden Vereine Hibernian Edinburgh und Heart of Midlothian, wobei der eine katholisch und der andere protestantisch ist.
Ebenfalls in Edinburgh beheimatet ist das Murrayfield Stadium, das nationale Rugbystadion von Schottland, das im gleichnamigen Stadtteil liegt.
Berühmte Einwohner
Der schottische Reformator John Knox und der Mathematiker und Astronom John Napier wurden im 16. Jahrhundert in Edinburgh geboren. Auch der Philosoph und Historiker David Hume wurde in Edinburgh geboren und besuchte die Edinburgh University.
Der geistige Vater von Sherlock Holmes, Arthur Conan Doyle, und der (Mit-)Erfinder des Telefons, Alexander Graham Bell, kamen beide in Edinburgh zur Welt. Der Physiker James Clerk Maxwell wurde hier geboren und ging in die renommierte Edinburgh Academy zur Schule und besuchte anschließend die Edinburgh University. Robert Louis Stevenson, der Autor der "Schatzinsel", fand warme Worte für die Stadt — bevor er für immer nach Samoa zog. Ein lebendiges Bild der Stadt zeichnete auch Sir Walter Scott in seinem romantisch-patriotischen Roman "The Heart of Midlothian". Der berühmte Schauspieler Sean Connery wurde in Edinburgh geboren und wuchs auch hier auf. Der britische Premierminister Tony Blair wurde hier geboren und besuchte die exklusive Privatschule Fettes College.
Die Schriftstellerin Joanne K. Rowling schrieb den ersten Band der Harry Potter-Reihe in einem Café in Edinburgh. Außerdem sind die Inspektor Rebus Krimis des in Edinburgh lebenden Schriftstellers Ian Rankin hier angesiedelt. Der außerhalb Schottlands bekannteste Snooker-Spieler Stephen Hendry wurde in Edinburgh geboren.
Gleichnamige Städte
Schottische Auswanderer haben den Namen Edinburghs in die Welt getragen. Heute findet sich etwa:
- Edinburgh, Indiana, USA
- Dunedin, Neuseeland
- Dunedin, Florida, USA
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- George Hamilton-Gordon, 4. Earl of Aberdeen, britischer Staatsmann und Premierminister
- John Anderson (Biologe), schottischer Zoologe
- Alexander Graham Bell, britischer Sprechtherapeut, Erfinder und Großunternehmer
- Isabella Bishop, britische Reiseschriftstellerin
- Tony Blair, britischer Politiker und Premierminister Großbritanniens
- James Boswell, schottischer Schriftsteller und Rechtsanwalt
- Sean Connery, schottischer Schauspieler
- James Connolly (Gewerkschafter), irischer Gewerkschafter und Politiker
- Arthur Conan Doyle, britischer Schriftsteller
- Ron Flockhart, britischer Rennfahrer und Pilot
- Gordon Joseph Gray, Erzbischof von Edinburgh und Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Nigel Gresley, britischer Dampflokomotivkonstrukteur
- Douglas Haig, 1. Earl Haig, britischer Generalfeldmarschall
- John Scott Haldane, englischer Physiologe
- William Theodore Heard, Kardinal der römisch-katholischen Kirche
- Stephen Hendry, schottischer Snooker-Spieler
- William Vallance Douglas Hodge, britischer Mathematiker
- David Hume, schottischer Philosoph, Ökonom und Historiker
- James Hutton, schottischer Naturforscher und Geologe
- Michael Innes, schottischer Krimi-Schriftsteller
- Jakob I. (England), König der Schotten, von England und Irland (Insel)|Irland
- Johnny Keating, ehemaliger schottischer Jazzmusiker und Orchesterleiter
- Alexander Gordon Laing, britischer Afrikaforscher
- John Law, Nationalökonom
- Leander Jameson, südafrikanischer Premierminister und Anführer des Jameson-Raid
- Joan Lingard, britische Kinder- und Jugendbuch-Autorin
- Alan Longmuir, Musiker
- Henry Mackenzie, schottischer Schriftsteller
- Bruce Marshall, schottischer Schriftsteller
- David Martin (Schottischer Politiker), Europaabgeordneter für die Labour Party
- James Clerk Maxwell, Schottischer Physiker
- William Topaz McGonagall, schottischer Exzentriker, Abstinenzler und Dichter
- Finlay Mickel, britischer Skirennläufer
- Allen Ramsay, Portraitist und Hofmaler von Georg III.
- Daniel Rutherford, schottischer Chemiker
- Walter Scott, schottischer Schriftsteller, der Historienromane schrieb
- Alastair Sim, britischer Schauspieler
- Chris Small, schottischer Snookerspieler
- Graeme Souness, englischer Fußballspieler und Fußballtrainer
- Robert Louis Stevenson, schottischer Schriftsteller
- Stuart Sutcliffe, Maler und Musiker, frühes Mitglied der Beatles
- D'Arcy Wentworth Thompson, britischer Mathematiker und Zoologe
- Thor Vilhjálmsson, Schriftsteller, Autor
- Allan Wells, britischer Leichtathlet
- Roy Williamson, Musiker und Instrumentenbauer
Weblinks
- [http://www.timeout.com/edinburgh/ Time Out: Edinburgh] - Führer durch die Stadt
- http://www.edpm.co.uk The Edinburgh Directory Project (MM) - Was ist los in der Stadt?
- http://www.waterofleith.edin.org/ - The Water of Leith Conservation Trust
- http://www.edinburgh-waterfront.com/ - Führer der Strandpromenade Shore Leith
- http://www.cajoda-edinburgh.com/ - Lokale Suchmaschine
- http://edinburgh-places.co.uk/ - Sehenswürdigkeiten, Restaurants etc.
- http://www.eicc.co.uk/ - Bilder aus Edinburgh
- http://www.edinburghfestivals.co.uk/ - Ein Führer zu den vielen Festivals in Edinburgh, darunter der berühmten Dudelsack-Militärparade
- http://www.edintattoo.co.uk/ - Dudelsack-Militärparade
- http://www.edinburghzoo.org.uk/ - Edinburgher Zoo
- http://www.hotdoc.de/europe/united_kingdom/scotland/edinburgh/homede.html - Stadtplan
- http://www.nms.ac.uk/nms/home - National Museum of Scotland
- http://www.natgalscot.ac.uk - Schottische Nationalgalerien
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Kategorie:Weltkulturerbe
Kategorie:Unitary Authority (Schottland)
ja:エディンバラ
th:เอดินบะระ
1997
Jahreswidmungen
- Der Frauentäubling (Russula cyanoxantha) ist Pilz des Jahres (Deutsche Gesellschaft für Mykologie)
- Der Buntspecht (Dendrocopos major) ist Vogel des Jahres (NABU/Deutschland)
- Die Eberesche (Sórbus aucupária) ist Baum des Jahres (Kuratoriums Baum des Jahres/Deutschland)
- Das Wanzen-Knabenkraut (Orchis coriophora) ist Orchidee des Jahres (Arbeitskreis Heimische Orchideen/Deutschland)
- Der Alpensteinbock (Capra ibex) ist Tier des Jahres (Schutzgemeinschaft Deutsches Wild)
Politik
- 1. Januar: Arnold Koller wird Bundespräsident der Schweiz
- 15. Januar: Andorra wird in die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgenommen
- 16. Januar: Yahya A.J.J. Jammeh wird Staats- und Regierungspräsident in Gambia
- 19. Januar: Bulgarien. Petar Stojanov wird Staatspräsident
- 21. Januar: Deutschland und Tschechien unterzeichnen die deutsch-tschechische Aussöhnungserklärung
- 3. Februar: Pakistan. Erneute Auflösung des Parlaments
- 4. Februar: Südafrika bekommt eine neue Verfassung
- 8. Februar: Vorgezogene Parlamentswahlen in Nauru
- 13. Februar: Vorgezogene Präsidentschaftswahlen in Nauru. Neuer Präsident wird Kinza Clodumar
- 17. Februar: Bulgarien stellt den Antrag auf Vollmitgliedschaft in der NATO
- 21. Februar: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Lettland
- 1. März: Albanien: Die Regierung unter Präsident Sali Berisha tritt zurück
- 14. März: Evakuierungsmaßnahme der Bundeswehr in Albanien „Operation Libelle“
- 1. April: Konteradmiral Rudolf Lange wird Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr, nachdem sein Vorgänger wegen der Roeder-Affaire um den Auftritt des bekannten Geschichtsrevisionisten Manfred Roeder zurücktreten musste
- 9. April: Erstmals tagen die Abgeordneten in Angola
- 11. April: Bildung der Regierung in Angola
- 11. April: Entsendung einer internationalen Schutztruppe nach Albanien im Auftrag der OSZE
- 13. April: Präsidentschaftswahlen in Mali
- 27. April: Zweite demokratische Wahlen im Jemen
- 1. Mai: Abkommen über kulturelle Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Slowakei
- 1. Mai: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Slowakei. In Kraft seit dem 28. Mai 1998
- 21. Mai: Bulgarien. Ivan Kostov wird Ministerpräsident
- 21. Mai: Unterzeichnung der Versöhnungserklärung zwischen Polen und Ukraine
- 23. Mai: Regierungspräsident im Iran wird Hodschatoleslam Seyed Mohammad Khatami
- 27. Mai: Die NATO-Russland-Grundakte wird in Paris, Frankreich, unterzeichnet
- 2. Juni: Bundeswahlen in Kanada
- 6. Juni: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Finnland
- 11. Juni: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Thüringen
- 20. Juni: Natsagiin Bagabandi wird Staatspräsident der Mongolei
- 29. Juni: Albanien. Erste Neuwahlen nach den Unruhen
- 1. Juli: Großbritannien wird wieder Mitglied in der UNESCO
- 1. Juli: Rückgabe von Hongkong an die Volksrepublik China
- 5. Juli: Staatsstreich in Kambodscha. Viele Politiker gehen ins Exil
- 6. Juli: Bundeskongresswahlen in Mexiko
- 8. Juli: Unterzeichnung der NATO-Ukraine-Charta
- 9. Juli: Mazedonien. Unruhen in Gostivar und Tetovo
- 12. Juli: Berlin. Als Protest gegen musikalische Ausgrenzung und Kommerzialisierung der Love Parade kommt es zur Hateparade, aus der sich später die Demonstration Fuckparade entwickelt
- 14. Juli: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Polen. In Kraft seit dem 4. Januar 1999
- 22. Juli: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Litauen
- 23. Juli: Laos wird Mitglied der ASEAN (Assoziation südostasiatischer Staaten]
- 25. Juli: In Indien wird mit Kocheril Raman Narayanan erstmals ein Kastenloser Staatspräsident
- 6. August: Bolivien. Hugo Banzer wird Präsident
- 28. August: Armenien und Russland unterzeichnen Freundschaftsvertrag
- 28. August: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Turkmenistan. In Kraft seit dem 19. Juni 2002
- 1. September: Finnland. Veränderung der Verwaltungsstrukturen
- 1. September: Eröffnung des Deutschen Gymnasiums Tallinn, Estland
- 16. September: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Mongolei. In Kraft seit dem 15. Juni 1998
- 18. September: Terroranschlag auf Touristen vor dem Ägyptischen Museum in Kairo, Ägypten
- 21. September: Parlamentswahlen in Polen
- 7. Oktober: Inkrafttreten der neuen Verfassung in Polen
- 12. Oktober: Kamerun. Paul Biya wird im Amt als Staatspräsident bestätigt
- 16. Oktober: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Mazedonien. In Kraft seit dem 13. Januar 1999
- 17. Oktober: Neue Verfassung in Polen
- 29. Oktober: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verhängt Sanktionen gegen Angola
- 30. Oktober: Mary McAleese wird Staatspräsidentin von Irland
- 31. Oktober: Lesotho. Letsie III. wird als König gekrönt
- 7. November: Kulturabkommen zwischen Deutschland und Australien. In Kraft seit dem 15. Juni 2000
- 17. November: Terroranschlag auf Touristen vor dem Hatschepsut-Tempel in Luxor, Ägypten
- 26. November: Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Kasachstan
- 1. bis 10. Dezember: In Kyoto (Japan) findet eine internationale Klimakonferenz statt, auf der sich die Industrieländer verpflichten, ihre Treibhausgas-Emissionen zu senken
- 10. Dezember: Kasachstan. Umbenennung der Hauptstadt Akmola in Astana
- 10. Dezember: Kasachstan. Akmola wird neue Hauptstadt
- 17. Dezember: Chile wird assoziiertes Mitglied des Mercosur
- 19. Dezember: Parlamentswahlen in Dschibuti
- 22. Dezember: Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und Mecklenburg-Vorpommern
- 27. Dezember: Oman, Einführung des Oamnischen Rates
Katastrophen
Oman
- 9. Januar: Detroit, USA. Absturz einer Embraer EMB 120 beim Anflug. Alle 29 Menschen starben
- 21. Januar: Ein Erdbeben der Stärke 5,9 in der Provinz Xinjiang, Volksrepublik China. 12 Tote
- 1. Februar: Bei Tambacoumba, Senegal stürzte ein Flugzeug der Air Senegal ab. Von den 52 an Bord befindlichen Menschen kamen 23 ums Leben
- 2. Februar: Angola. Eine CASA 212 der Angolanischen Luftwaffe verunglückte auf einem Inlandsflug, wobei alle 37 Insassen starben
- 4. Februar: Israel. Kollision zweier Militär-Hubschrauber. Alle 73 Menschen starben
- 24. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 6,5 in Turkmenistan und Iran. 100 Tote
- 27. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 7,1 in Pakistan. 60 Tote
- 28. Februar: Ein Erdbeben der Stärke 6,1 in Armenien und Aserbaidschan; ca. 1.100 Tote
- 13. März: Iran. Bei Dezful stürzte eine Lockheed C-130 Hercules der Iranischen Luftwaffe ab. 86 Menschen kamen dabei um
- 18. März: Der Rumpf einer russischen Antonow An-24-Chartermaschine bricht während eines Fluges in die Türkei auseinander. 50 Personen sterben, und der Flugzeugtyp erhält Flugverbot
- 8. Mai: Shenzhen, Volksrepublik China. Notlandung einer Boeing 737 der China Southern Airlines bei schlechtem Wetter. 35 der 74 Personen an Bord starben
- 19. März: Ein Erdbeben der Stärke 4,9 in Pakistan. 15 Tote
- 10. Mai: Erdbeben der Stärke 7,5 im Iran, 1.560 Tote
- 21. Mai: Ein Erdbeben der Stärke 5,8 im Süden Indiens. 38 Tote
- 6. Juni: Kinshasa, Demokratische Republik Kongo. Absturz einer Vickers Viscount direkt nach dem Start. 23 Menschen starben
- 9. Juli: Ein Erdbeben der Stärke 7,0 in der Nähe der Küste von Venezuela. 81 Tote
- 17. Juli: Bandung, Indonesien. Eine Fokker F-27, auf dem Flug nach Jakarta, stürzte etwa 12 km nach dem Start ab. 28 Menschen starben, 22 wurden gerettet
- 21. Juli: Ein Erdbeben der Stärke 5,0 in Südafrika. 15 Tote
- 6. August: Agana, Guam. Absturz einer Boeing 747 der Korean Air, etwa 5 km vor dem Flughafen. 228 Menschen starben, 26 konnten gerettet werden
- 3. September: Phnom Penh, Kambodscha. Eine Tupolew Tu-134 der Vietnam Airlines stürzte ab. 65 Menschen starben. Ein Baby hat überlebt
- 13. September: Namibia. Kollision einer Tupolew Tu-154 der Deutschen Luftwaffe mit einer Lockheed C-141 Starlifter der US-Luftwaffe über dem Atlantik, rund 120 km westlich von Namibia. Alle 24 Menschen an Bord der Tupolew und alle 9 der Starlifter starben
- 26. September: Nähe Medan, Sumatra, Indonesien. Absturz eines Airbus A300 der Garuda Indonesia. Alle 234 Menschen an Bord starben
- 26. September: Zwei Erdbeben der Stärke 5,4 und 5,6 in Umbrien und Marken (Italien). Betroffene Städte: Assisi und Perugia. 11 Tote
- 28. September: Ein Erdbeben der Stärke 5,9 auf Sulawesi, Indonesien. 18 Tote
- 10. Oktober: Uruguay. Absturz einer argentinischen Douglas DC-9 bei Gewitter. Alle 74 Menschen starben
- 21. November: Ein Erdbeben der Stärke 6,1 in Indien und Bangladesch. 23 Tote
- 5. Dezember: Irkutsk, Russland. Eine Antonow An-124-Frachtmaschine stürzte unmittelbar nach dem Start in ein Wohngebiet. Mehrere Häuser wurden durch das anschließende Feuer vernichtet. 85 Menschen starben
- 15. Dezember: Sharjah, Vereinigte Arabische Emirate. Absturz einer Tupolew Tu-154, aus Tadschikistan kommend. Von den 86 Insassen überlebte nur einer
- 17. Dezember: Griechenland. Absturz einer ukrainischen Jakowlew Jak-42. Alle 70 Menschen an Bord starben
- 19. Dezember: Sumatra, Indonesien. Absturz einer Boeing 737 der Silk Air aus Singapur. Alle 104 Menschen an Bord starben
Wissenschaft/Technik
- 24. Februar: Das im vergangenen Sommer geborene geklonte Schaf Dolly wird der Öffentlichkeit vorgestellt
- 9. März: Totale Sonnenfinsternis im Osten Sibiriens
- 4. Juli: Die Sonde Pathfinder mit dem Geländewagen Sojourner landet auf dem Mars
- 18. September: Der erste Zeppelin NT belebt nach fast 60 Jahren die Zeppelin-Luftschifffahrt am Bodensee neu
Gesellschaft
Luftschiff
- 6. September: Am Trauerzug für die tödlich verunglückte Lady Di nehmen in London zwei bis drei Millionen Menschen teil
- Oktober: In Bilbao eröffnet das Guggenheim-Museum
- Dezember: Höhepunkt des bundesweiten Studentenstreiks
Kultur
- Joanne K. Rowling: Harry Potter und der Stein der Weisen
- Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel feiert 50. Geburtstag
- 21. November: Ein Niederländer zerstört im Stedelijk-Museum in Amsterdam das Gemälde „Cathedra“ von Barnett Newman mit einem Messer
- Gründung der Transport Protocol Experts Group
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- Borussia Dortmund gewinnt das Endspiel der UEFA Champions League am 28.Mai in München durch Tore von Karl-Heinz Riedle (2) und Lars Ricken mit 3:1 Toren gegen die italienische Mannschaft von Juventus Turin
- Der FC Schalke 04 gewinnt den UEFA-Cup im Elfmeterschießen im Giuseppe-Meazza-Stadion gegen Inter Mailand mit 3:1 Toren, nachdem die beiden vorherigen Spiele nach 90 bzw. 120 Minuten jeweils 1:0 von der gastgebenden Mannschaft für sich entschieden wurden
- Jan Ullrich gewinnt als erster Deutscher die Tour de France. Er war mit 23 Jahren zugleich einer der jüngsten Sieger des härtesten Radrennens der Welt
Sonstiges
- 30. November: Das Funknavigationssystem OMEGA wird abgeschaltet
-
- 1. Januar: Hans-Martin Majewski, deutscher Komponist ( - 1911)
- 1. Januar: Aenne Brauksiepe, eine deutsche Politikerin ( - 1912)
- 1. Januar: Caspar Diethelm, Schweizer Komponist und Dirigent ( - 1926)
- 1. Januar: Townes Van Zandt, US-amerikanischer Songwriter ( - 1944)
- 2. Januar: Randy California, US-amerikanischer Gitarrist ( - 1951)
- 3. Januar: Karl Mewis, SED-Funktionär und Vorsitzender der Staatlichen Plankommission in der DDR ( - 1909)
- 5. Januar: André Franquin, belgischer Comiczeichner ( - 1924)
- 5. Januar: Vero Wynne-Edwards, britischer Zoologe, Begründer der Ökologie ( - 1906)
- 8. Januar: Melvin Calvin, US-amerikanischer Chemiker und Biochemiker ( - 1911)
- 9. Januar: Edward Osóbka-Morawski, polnischer Politiker und Ministerpräsident ( - 1909)
- 10. Januar: Alexander Robert Todd, britischer Chemiker, Nobelpreisträger ( - 1907)
- 12. Januar: Charles Brenton Huggins, kanadisch-US-amerikanischer Chirurg ( - 1901)
- 15. Januar: Helenio Herrera, argentinischer Fußballtrainer ( - 1916)
- 16. Januar: Juan Landázuri Ricketts, Erzbischof von Lima und Kardinal ( - 1913)
- 17. Januar: Clyde Tombaugh, US-amerikanischer Astronom und Entdecker des Planeten Pluto ( - 1906)
- 20. Januar: Albín Brunovský, slowakischer Grafiker und Maler ( - 1935)
- 28. Januar: Mikel Koliqi, Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1902)
- 31. Januar: Heiner Carow, deutscher Regisseur und Vizepräsident der Akademie der Künste der DDR ( - 1929)
- 2. Februar: Erich Eliskases, österreichischer und argentinischer Schachmeister ( - 1913)
- 2. Februar: Martin Mußgnug, deutscher Politiker ( - 1936)
- 3. Februar: Alfons Bauer, deutscher Komponist volkstümlicher Musik und Zitherspieler ( - 1920)
- 3. Februar: Bohumil Hrabal, tschechischer Schriftsteller ( - 1914)
- 9. Februar: Brian Connolly, schottischer Musiker ( - 1945)
- 13. Februar: Thies Christophersen, gehörte der Gruppe der Revisionisten an (Holocaustleugner) ( - 1918)
- 16. Februar: Chien-Shiung Wu, chinesisch-amerikanische Physikerin ( - 1912)
- 17. Februar: Bärbel Inhelder, Schweizer Entwicklungspsychologin ( - 1913)
- 17. Februar: Amha Selassie I., Kronprinz von Äthiopien ( - 1916)
- 17. Februar: Darcy Ribeiro, brasilianischer Anthropologe, Politiker, und Schriftsteller ( - 1922)
- 19. Februar: Deng Xiaoping, chinesischer Politiker ( - 1904)
- 19. Februar: Dieter Hasselblatt, Hörspielredakteur, Autor ( - 1926)
- 21. Februar: Josef Posipal, deutscher Fußballspieler ( - 1927)
- 23. Februar: Tony Williams, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger ( - 1945)
- 25. Februar: Ugo Poletti, Erzbischof von Spoleto und Kardinal der römisch-katholischen Kirche ( - 1914)
- 27. Februar: Fritz Eschmann, deutscher Bundestagsabgeordneter ( - 1906)
- 4. März: Carey Loftin, US-amerikanischer Schauspieler und Stuntman ( - 1914)
- 6. März: Cheddi Jagan, Politiker, Guyana ( - 1918)
- 7. März: Martin Kippenberger, deutscher Maler und Installationskünstler ( - 1953)
- 7. März: Edward Mills Purcell, US-amerikanischer Physiker ( - 1912)
- 9. März: Vera Ferra-Mikura, österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin ( - 1923)
- 9. März: The Notorious B.I.G., US-amerikanischer Rapper ( - 1972)
- 10. März: LaVern Baker, schwarze Rhythm and Blues-Sängerin ( - 1928)
- 14. März: Fred Zinnemann, US-amerikanischer Filmregisseur ( - 1907)
- 14. März: Jurek Becker, deutscher Schriftsteller ( - 1937)
- 15. März: Victor Vasarely, französischer Maler und Grafiker ( - 1908)
- 18. März: Wladimir Lindenberg, russischstämmiger Arzt ( - 1902)
- 19. März: Jacques Foccart, französischer Politiker ( - 1913)
- 20. März: Carlo Fassi, Eiskunstläufer und Trainer ( - 1929)
- 26. März: Otto John, erster Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz ( - 1909)
- 27. März: Ella Maillart, Schweizer Sportlerin und Reiseschriftstellerin ( - 1903)
- 28. März: Helmut Grashoff, langjähriger Manager von Borussia Mönchengladbach ( - 1928)
- 31. März: Lyman Spitzer, US-amerikanischer Astronom und Physiker ( - 1914)
- 31. März: Friedrich Hund, deutscher Physiker ( - 1896)
- 4. April: Alparslan Türkeş, türkischer Soldat und Politiker ( - 1917)
- 6. April: Stephan Hermlin, deutscher Schriftsteller ( - 1915)
- 6. April: Jack Kent Cooke, kanadischer Unternehmer, Besitzer diverse Profiteams ( - 1912)
- 9. April: Yank Rachell, US-amerikanischer Blues-Musiker ( - 1910)
- 10. April: Toshiro Mayuzumi, japanischer Komponist und Professor ( - 1929)
- 10. April: Erik Blumenfeld, deutscher Kaufmann und Politiker der CDU ( - 1915)
- 10. April: Martin Schwarzschild, US-amerikanischer Astrophysiker ( - 1912)
- 14. April: Gerda Christian, Privatsekretärin von Adolf Hitler ( - 1913)
- 16. April: Roland Topor, französischer Autor, Schauspieler und Maler ( - 1938)
- 17. April: Chaim Herzog, Präsident Israels ( - 1918)
- 18. April: Herbert Czaja, deutscher Politiker ( - 1914)
- 20. April: Otto Wilhelm von Vacano, Klassischer Archäologe mit Schwerpunkt Etruskologie ( - 1910)
- 24. April: Werner Metzen, deutscher Unternehmer ( - 1946)
- 25. April: Brian May (Australien), ein Komponist für Filmmusik ( - 1934)
- 27. April: Dulce Maria Loynaz, kubanische Dichterin ( - 1903)
- 28. April: Peter Murray Taylor, Lord Chief Justice of England and Wales (1992–1996) ( - 1930)
- 2. Mai: Heinz Ellenberg, Biologe, Botaniker, Landschaftsökologie ( - 1913)
- 2. Mai: Paulo Freire, Pädagoge, Jurist, Historiker, Philosoph ( - 1921)
- 2. Mai: John Carew Eccles, australischer Physiologe ( - 1903)
- 2. Mai: Alfred Day Hershey, US-amerikanischer Biologe ( - 1908)
- 3. Mai: Narciso Yepes, klassischer Gitarrist ( - 1927)
- 8. Mai: Joachim Angermeyer, deutscher Politiker ( - 1923)
- 8. Mai: Kai-Uwe von Hassel, deutscher Politiker ( - 1913)
- 19. Mai: Troy Ruttman, Rennfahrer ( - 1930)
- 20. Mai: Virgilio Barco Vargas, Politiker und Präsident der Republik Kolumbien ( - 1921)
- 20. Mai: Richard Leising, deutscher Lyriker ( - 1934)
- 23. Mai: James Lee Byars, US-amerikanischer Künstler ( - 1932)
- 24. Mai: Edward Mulhare, Schauspieler ( - 1923)
- 26. Mai: Manfred von Ardenne, deutscher Naturwissenschaftler ( - 1907)
- 28. Mai: Ronald V. Book, US-amerikanischer Informatiker ( - 1937)
- 29. Mai: Jeff Buckley, US-amerikanischer Sänger und Gitarrist ( - 1966)
- 29. Mai: Victor Kirst, Politiker, Mitglied des Deutschen Bundestages von 1969 bis 1976 ( - 1925)
- 30. Mai: Béla Barényi, Konstrukteur des VW Käfer, Nestor der passiven Sicherheit im Automobilbau ( - 1907)
- 1. Juni: Nikolai Alexandrowitsch Tichonow, sowjetischer Politiker ( - 1905)
- 1. Juni: Fred Rauch, Sänger, Texter sowie Radio-moderator ( - 1909)
- 2. Juni: Helen Jacobs, US-amerikanische Tennisspielerin ( - 1908)
- 3. Juni: Marta Schanzenbach, deutsche Politikerin ( - 1907)
- 11. Juni: Kurt Stöpel, deutscher Radrennfahrer ( - 1908)
- 12. Juni: Bulat Schalwowitsch Okudschawa, russischer Dichter und Liedermacher ( - 1924)
- 14. Juni: Helmut Fischer, deutscher Schauspieler ( - 1926)
- 18. Juni: Lew Sinowjewitsch Kopelew, russischer Schriftsteller ( - 1912)
- 20. Juni: John Akii-Bua, Leichtathlet ( - 1949)
- 22. Juni: Peter Woydt, Berliner Sportjournalist
- 23. Juni: Betty Shabazz, Witwe von Malcolm X ( - 1936)
- 25. Juni: Adolf Kabatek, Geschäftsführer Ehapa ( - 1931)
- 25. Juni: Jacques-Yves Cousteau, französischer Meeresforscher ( - 1910)
- 28. Juni: Helmut Leherbauer, österreichischer Maler ( - 1933)
- 1. Juli: Robert Mitchum, US-amerikanischer Schauspieler ( - 1917)
- 1. Juli: Gerd Wiltfang, deutscher Springreiter, WM-Sieger 1978 ( - 1946)
- 3. Juli: Johnny Copeland, US-amerikanischer Bluesmusiker ( - 1937)
- 5. Juli: Miguel Najdorf, Schachgroßmeister ( - 1910)
- 7. Juli: Heino Jaeger, deutscher Maler, Graphiker und Satiriker ( - 1938)
- 11. Juli: Erwin Seeler, deutscher Fußballspieler ( | | |