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United States Naval Academy

United States Naval Academy

Die Marineakademie der Vereinigten Staaten, United States Naval Academy, befindet sich an der Nordseite von Annapolis, Maryland, USA an der Chesapeake Bay. Sie wurde im Jahre 1845 durch George Bancroft gegründet. Sie bildet Offiziersanwärter für der Marine der Vereinigten Staaten aus. Sie gehört zu den renommiertesten Universitäten der Vereinigten Staaten und wird vom Pentagon finanziert. Nach vier Jahren Ausbildung müssen die Rekruten fünf Jahre in der US Navy dienen. Die US Naval Academy ist das Pendant der US Navy zur
- United States Military Academy der US Army in West Point, NY.
- United States Air Force Academy der US Airforce in Colorado Springs, CO.

Weblinks


- [http://www.usna.edu US Naval Academy] Naval Academy Kategorie:Militärische Ausbildungsstätte ja:海軍兵学校 (アメリカ合衆国)

Annapolis (Maryland)

Annapolis ist die Hauptstadt des Bundesstaates Maryland in den USA und gleichzeitig Sitz der US-Marineakademie. Annapolis ist heute eine prosperierende Hafenstadt mit ca. 35.000 Einwohnern. In ihren diversen Hafenbuchten (Marinas) liegen hunderte von Segelyachten, die zur fast ganzjährigen Segelsaison in der Chesapeake Bay kreuzen.

Geschichte

Bereits 1649 gründeten britische Siedler aus Virginia zwischen der Mündung von Severn und South River einen Hafen, den sie Arundel Town tauften. 1704 verlegte jedoch der Gouverneur Francis Nicholson den Regierungssitz der jungen Kolonie Maryland von St. Mary's City an diesen Ort und benannte ihn zu Ehren der Königin Anne in Annapolis um. Nach Ende des Unabhängigkeitskrieges diente die Hafenstadt sogar neun Monate lang als Hauptstadt der USA. Vier der Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung stammten aus dem Tabakhafen Marylands.

Sehenswürdigkeiten

Tabak
- State House : Der von der obligatorischen Holzkuppel bekrönte Regierungssitz ist immerhin 20 Jahre älter als sein Gegenstück in Washington, D.C.. Hier legte George Washington vor dem Kongress auch seinen Oberbefehl über die Kontinental-Armee nieder.
- Charles Carroll House und Chase-Lloyd House (Ausstellungen zum Alltagsleben des 18. Jahrhunderts)
- Hammond-Harwood House (Ausstellung zur afro-amerikanischen Geschichte)
- Marineakademie der USA - mit Marsch der ca. 4.200 Kadetten zum Lunch vor Schaulustigen und historischer Kirche.

Persönlichkeiten


- Bernard Addison, Musiker
- Charles Carroll, Politiker
- Asaph Hall, Astronom
- Thorne Smith, US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor

Weblinks


- [http://www.ci.annapolis.md.us/ Offizielle Seite der Stadt]
- [http://www.visitannapolis.org Offizielle Tourismus-Seite]
- [http://www.hometownannapolis.com Capital, die lokale Zeitung]
- [http://www.usna.edu US Naval Academy] Kategorie:Hauptstadt in den USA Kategorie:Ort in Maryland ja:アナポリス simple:Annapolis, Maryland

Maryland

Maryland ist ein Bundesstaat der USA an der Atlantikküste. Seine Hauptstadt seit 1694 ist Annapolis.

Geographie

Annapolis Maryland liegt in der Mitte der Ostküste. An der tief ins Land schneidenden Chesapeake Bay liegen wichtige Häfen, wie Baltimore und Annapolis, das Sitz der Marineakademie der USA ist. Die Bucht war lange Zeit einer der ertragreichsten Fischgründe der Welt, doch die Überfischung und Wasserverschmutzung ließ die legendären Austernbänke fast vollkommen verschwinden. In dem relativ kleinen Staat liegen die Extreme nahe beinander: Hier die Metropole Baltimore, dort die abgelegenen Hügel der Appalachen und an der Küste beschauliche Fischerdörfer.

Geschichte

Lord Baltimore, der 1632 für das Land eine Bewirtschaftungskonzession erhielt, benannte der Überlieferung nach das Gebiet nach Königin Henrietta Maria, der Ehefrau des englischen Königs Karl I. Am 25. März 1634 ließen sich die ersten Siedler in dem Gebiet nieder. Maryland war die einzige katholische unter den sonst strikt protestantischen britischen Kolonien in Nordamerika. Die Maryland-Toleranz-Akte war eines der ersten Gesetze, das ausdrücklich andere (christliche) Konfessionen tolerierte und gilt infolgedessen als Vorläufer des 1. Amendments. Die berühmte Mason-Dixon-Linie, zugleich die Grenze zwischen Pennsylvania und Maryland, wurde dort in den 1760er-Jahren gezogen, um Zwistigkeiten zwischen den Familien Penn und Calvert zu schlichten. Ursprünglich hatte die königliche Charta - aufgrund einer fehlerhaften Landkarte - Maryland den Potomac River und das Territorium nördlich des 40. Breitengrads zugesprochen, wodurch ausgerechnet Philadelphia, die größte Stadt Pennsylvanias, zu Maryland gehört hätte. Daraufhin beauftragten die herrschenden Familien Marylands und Pennsylvanias, Calvert und Penn, die Geometer, Charles Mason und Jeremiah Dixon mit dem Vermessen einer neuen gültigen Grenze. Die später nach ihnen benannte Linie ist auch die traditionelle und gern zitierte Abgrenzung zwischen den so genannten Nord- und Südstaaten geworden. 1788 löste sich Maryland als eine der ersten 13 Kolonien vom Mutterland los. Die Amerikanische Hauptstadt Washington D.C. entstand in einem zu diesem Zweck von Maryland abgetrennten Distrikt. Im Krieg von 1812 wurde Maryland Kriegsschauplatz, als die Briten vergeblich neuen Zugriff auf die Kolonien zu gewinnen suchten. Die britischen Truppen scheiterten bei der Zerstörung der Schiffswerft und der Einnahme der Stadt Baltimore aufgrund des beharrlichen Widerstandes einer Hafenbefestigung. Das erbitterte Gefecht inspirierte den Augenzeugen Francis Scott Key zum Verfassen des The Star-Spangled Banner, das zum Text der amerikanischen Nationalhymne wurde. Während des Sezessionskrieges blieb Maryland weitgehend neutral. Als sich abzeichnete, dass es sich infolge der Vorkehrungen des Nordens nicht von der Union lossagen würde, bezog man Maryland nicht in die Emanzipationsproklamation ein. Noch Jahre nach Ende des Bürgerkrieges herrschte hier die Sklaverei.

Politik

Im Moment amtiert Robert L. Ehrlich als Gouverneur (Republikaner, bis Januar 2007). Die Senatorin Barbara A. Mikulski (Demokraten, bis Jan. 2007) und ihr Kollege Paul S. Sarbanes (Demokraten, bis Jan. 2007) vertreten die Interessen Marylands in Washington.
- Liste der Gouverneure von Maryland

Bevölkerung

In Maryland leben 5.508.909 Einwohner, davon 62,1 % Weiße (darunter 15,7 % mit deutschen Vorfahren), 27,9 % Schwarze und Afro-Amerikaner, 4,3 Hispanics, 4,0 Asiaten, 0,3 % Indianer. Das Pro-Kopf-Einkommen 2002 betrug 32.680 US-Dollar.

Städte und Einwohnerzahlen

Liste der Gouverneure von Maryland
- Einwohner: 5.386.079
- Bruttosozialprodukt pro Kopf: $ 35.279 Größte Städte (Einwohner 1. Juli 2004)
- Baltimore - 636.251
- Gaithersburg - 58.091
- Rockville - 57.100
- Frederick - 57.009
- Bowie - 53.840
- Hagerstown - 37.536
- Annapolis - 36.217
- Salisbury - 26.148
- College Park - 25.350
- Greenbelt - 22.176
- Laurel - 21.048
- Cumberland - 20.957
- Liste der Städte in Maryland
- Liste der Countys in Maryland

Wirtschaft

Agrarsektor: Meeresfrüchte, Fisch, Geflügel und Eier, Molkereiprodukte, Rinder, Sojabohnen und Getreide. Industrie: Elektroartikel, Medizintechnik, Biotechnologie Lebensmittelindustrie, Chemieprodukte, Druckereien und Verlage, Maschinenbau, Kohle, Tourismus.

Sehenswürdigkeiten

Tourismus
- Chesapeake Bay mit all seinen Vorzügen zum Segeln, Angeln und sonstigen Wassersportmöglichkeiten
- Baltimore
- Blackwater-Naturreservat
- "Preakness Stakes", berühmtes Pferderennen in Baltimore
- Antietam National Battlefield (Gedenkstätte der blutigsten Schlacht des Sezessionskrieges)
- Frederick
- St. Michels - malerische Hafenstadt
- Ocean City, 10 Meilen langer Atlantikstrand und Rummelplatz, besonders überlaufen während des Springbreaks
- Assateaque Island National Seashore - Naturschutzgebiet mit unberührten Stränden und Marschlandschaften
- Fort Meade (Sitz der National Security Agency)
- Annapolis (Haupt- und Hafenstadt, Marineakademie)

Berühmte Persönlichkeiten

National Security Agency
- Spiro Theodore Agnew, Vizepräsident, Baltimore
- Toni Braxton, Sängerin, Anne Arundel Cty
- John Wilkes Booth, Schauspieler, Attentäter Lincolns, Harford County
- James M. Cain, Schriftsteller, Annapolis
- Charles Carroll, Politiker, Annapolis
- Philip Glass, Komponist, Baltimore
- Linda Harrison, Schauspielerin und Fotomodell
- Billie Holiday, Jazz und Bluessängerin, Baltimore
- Johns Hopkins, Finanzmagnat, Anne Arundel Cty
- Francis Scott Key, Rechtsanwalt, Dichter, Carroll Cty
- Barry Levinson, Regisseur und Produzent, Baltimore
- Benji Madden, Musiker der Band Good Charlotte, Charles Cty
- Joel Madden, Musiker und Sänger der Band Good Charlotte, Charles Cty
- Thurgood Marshall, Jurist, Baltimore
- Babe Ruth, Baseballspieler, Baltimore
- Upton Sinclair, Autor, Baltimore
- Leon Uris, Schriftsteller, Baltimore
- John Waters, Regisseur, Baltimore
- Frank Zappa, Sänger und Produzent, Baltimore
- David Hasselhoff, Sänger und Schauspieler, Baltimore

Sonstiges

David Hasselhoff
- Staatsflagge: (siehe oben) Diese beinhaltet die Wappen der Familien Calvert und Crossland. Der Gründungsvater des Staates, der zweite Lord Baltimore, hieß eigentlich Cecil Calvert. Das schwarz-goldene Wappen gehört der Familie Calvert. Die rot-weißen Insignien stehen für die Familie Crossland.
- Staatsmotto: "Fatti maschii parole femine", sinngemäß = starke Heldentaten, sanfte Aussagen.
- Hymne: "Maryland, My Maryland." Die Melodie der Hymne stammt von dem deutschen Lied "O Tannenbaum".
- Staatsvogel: Baltimoretrupial (Icterus galbula)

Weblinks


- [http://www.maryland.gov/ Offizielle Homepage der Regierung Marylands]
- [http://www.state.md.us/ Offizielle Homepage des Staates]
- [http://www.mdisfun.org/ Tourismus-Behörde]
- [http://www.maryland.com/ Kommerzielles Touristikcenter]
Kategorie:US-Bundesstaat ja:メリーランド州 ko:메릴랜드 주 ms:Maryland simple:Maryland

Chesapeake Bay

Die Chesapeake Bay ist die größte Flussmündung in den USA und eine der bedeutendsten Naturlandschaften Nordamerikas. Sie ist quasi ein Teil des Atlantiks, der von Virginia und Maryland umgeben ist. Maryland Der Name Chesepiooc der Algonkin sprechenden Indianerstämme der Powhatan und Nanticok bedeutete Mächtiger Fluss, reich an Fisch mit harter Schale. Kapitän John Smith, der den meisten aus der Pocahontas-Legende bekannt ist, erkundete die Bucht als erster Weißer 1608 und empfand die Bucht überwältigt als einen „Siedlungsplatz für Menschen, auf den sich Menschen und Himmel noch nie besser geeinigt“ hätten.

Lage

Die Wasseroberfläche der Bucht bedeckt 12.000 km² und grenzt an den District of Columbia sowie an sechs weitere Bundesstaaten der USA bzw. deren Einzugsgebiet: New York, Pennsylvania, Delaware, Maryland, Virginia und West Virginia. Das Einzugsgebiet umfasst 165.800 km². Mehr als 150 Flüsse und Bäche münden in die Bucht, die selbst vom Susquehanna River im Norden bis zum Atlantischen Ozean im Süden 311 km lang ist. Im geologischen Sinne ist die Bucht eigentlich das ursprüngliche Tal des Susquehannas, in das sich der Fluss vor 15.000 Jahren während der letzten Eiszeit eingegraben hatte, als der Meeresspiegel ca. 100 m niedriger lag. An ihrem engsten Punkt, in der Nähe von Annapolis, Maryland, ist die Bay nur 6,5 km breit und wird von der Bay Bridge überspannt. Nahe bei der Mündung stellen die Chesaspeake Bay Bridge und Tunnel die Verkehrsverbindungen her.

Der Krater

Annapolis Im Eozän vor 35 Millionen Jahren wurde der Eingang der Bucht von einem Meteoriten getroffen. Der 85 km breite und 1,3 km tiefe Krater hat sein Zentrum acht Kilometer westlich von Cape Charles und wurde aufgrund seiner heute unterseeischen Lage erst 1993 bei Ölbohrungen entdeckt. Der Krater besteht aus Breccie, die im Laufe der Zeit von einer 300 bis 500 Meter dicken Schicht Sedimente überlagert wurden. Diese Breccie sind auch für die Unterbrechung der natürlichen Aquifer und den 1,5 Mal höheren Salzgehalt des Grundwasser verantwortlich. Den Bewohnern der betroffenen Gebiete war der hohe Salzgehalt schon lange bekannt. Größten Teils ist das Grundwasser unnutzbar, aber erst mit der Entdeckung des Kraters konnte dieser Sachverhalt erklärt werden. Erste Hinweise auf den Krater gab es bei einer Bohrung im entfernten Atlantic City, bei der eine 20 cm dicke Schicht Auswurfmaterials das Zeichen eines massiven Einschlags ist. Der Einschlag ist trotz seines frühen Auftreten höchst wahrscheinlich für die Entstehung der heutigen Bucht verantwortlich.

Charakteristik

Über weite Strecken hinweg bildet das Ufer als Steilküste gleichsam die Falllinie von höher gelegenem Piedmont Plateau zur eigentlichen Küstenebene. In der Nähe des westlichen Ufers liegen die größten Städte und Häfen: Annapolis, Baltimore, Washington, D.C. sowie der städtische Knotenpunkt um die Hampton Roads. An der zerklüfteten Ostküste gibt es nur kleinere Orte, malerische Fischerdörfer oder pittoreske Kleinstädte, in deren Marinas unzählige Yachten und die Boote der Fischer dümpeln. Auf der sich anschließenden und weitestgehend unter Naturschutz stehenden Delmarva-Halbinsel bildeten sich ausgedehnte Marschlandschaften, Sümpfe, Wälder und Weidegebiete aus. Sümpfe Die Marschen werden regelmäßig von den Gezeiten überflutet, wobei ihre Gräser gegen das Salzwasser resistent sind. Diese besondere Landschaft bietet einen nährstoffreichen Schutz für diverse Vogelarten (Blaureiher, Weißkopfseeadler, kanadische Wildgänse, Störche, Tundraschwäne und etliche Zugvögel)auf dem Weg in die Karibik) und für Fische (Flundern, Barsche, Alsen, Elritzen) sowie für Krebse und Austern.

Mündungsflüsse


- Susquehanna
- Potomac River
- James River
- Appomattox River
- Rappahannock River
- Patuxent River
- Choptank River
- York River mit dem Pamunkey River und Mattaponi River

Fischgründe im Wandel der Zeit

Die Bucht war lange Zeit berühmt für ihre großartigen Fanggründe, insbesondere Meeresfrüchte wie Krabben, Venusmuscheln und Austern. Der Journalist H. L. Mencken aus Baltimore bezeichnete Anfang des 20. Jahrhunderts die Chesaspeake Bay als natürliche Proteinfabrik. In jener Ära waren die wohlschmeckenden Austern (Crassotrea virginia) derart zahlreich, dass die Austernbänke als gefährliche Hindernisse bei dem oft nur zwei bis sechs Meter tiefen Wassers für die Schifffahrt in den Seekarten vermerkt wurden. Auf dem Zenit des Austernfangs Mitte des 19. Jahrhunderts lebten 7.000 Fischer von den Erträgen. Heute sind aufgrund der jahrhundertelangen Überfischung, der Überdüngung durch die Landwirtschaft gerade an der Ostküste und die Umweltverschmutzung im Zuge der Urbanisierung speziell an der Westküste der Bucht die Bestände signifikant zurückgegangen. Dennoch ist sie zum heutigen Zeitpunkt immer noch die schalentierreichste Flussmündung der USA, was allerdings den amerikanischen Bemühungen kein gutes Zeugnis ausstellen sollte. Denn unter dem Strich hat das so genannte Chesaspeake Bay Agreement von 1987, in dem sich die Anrainerstaaten auf höhere Richtwerte zur Rettung der Bucht einigten, keine besondere Wirkung gezeigt, wenn man den ursprünglichen Bestand berücksichtigt. Zur Zeit werden jährlich immer noch 45.000 Tonnen Krabbenfleisch aus der Chesapeake Bay gefischt, was die USA nach wie vor zum größten Krabbenfleisch-Exporteur der Welt macht. Der Gouverneur Marylands Robert L. Ehrlich hatte seinen Wahlkampf in jüngster Zeit auch mit dem Thema Umweltschutz im Dienste der Chesaspeake Bay gewonnen. Für einen Republikaner war es ein ungewöhnliches Wahlkampfmotiv - aber Ehrlich zeigte sich damit seinem Heimatstaat instinktiv verbunden, was seine Wähler honorierten.

Sonstiges

Die Bucht war Schauplatz der gleichnamigen Seeschlacht von Chesapeake Bay 1781, in der die Französische Flotte die Royal Navy schlug, sodass die Landtruppen des britischen General Charles Cornwallis keine Unterstützung bekamen und letztendlich die USA ihre Unabhängigkeit von England erreichten. Aus der Gegend stammt auch die Hundezüchtung Chesapeake Bay Retriever.

Literatur


- James A. Michener: Die Bucht, zahlreiche Auflagen (belletristischer, aber kenntnisreicher Einblick in die ereignisreiche Geschichte der Chesaspeake Bay).

Weblinks


- [http://www.chesapeakebay.net/ Chesapeake Bay Program ]
- [http://www.cbf.org/ Chesapeake Bay Foundation ]
- [http://www.acb-online.org/ Alliance for the Chesapeake Bay] Kategorie:Aquifer Kategorie:Bucht ja:チェサピーク湾

Pentagon

Das Pentagon ist der Hauptsitz des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums. Es ist eines der größten Bürogebäude der Welt und eingebettet in 50 ha Park- und Rasenfläche. Das Pentagon liegt am Potomac River in Arlington (Virginia) an der Grenze zu Washington (D.C.). Mit dem Wort „Pentagon“ meint man auch oft nicht das Gebäude, sondern das US-Verteidigungsministerium selbst.

Baugeschichte

1941 litt das seinerzeit 24.000 Mitarbeiter umfassende Verteidigungsministerium unter akuter Platznot und war zudem auf 17 verschiedene Gebäude verteilt. Im Juli desselben Jahres ersuchte Brigadegeneral Brehon B. Sommervell darum, diese Probleme durch einen Neubau zu lösen, der ursprünglich nur als Übergangslösung gedacht war. Der US-Kongress hatte, aufgrund der zu erwartenden hohen Baukosten, zunächst Bedenken, gab jedoch am 14. August 1941 angesichts der Kriegssituation in Europa grünes Licht für den Bau und stellte die nötigen Mittel bereit. Für den drohenden Fall des Kriegseintritts der USA sollte das Verteidigungsministerium einsetzbar sein. Ursprünglich sollte das Gebäude an einem anderen Standort entstehen. Das vorgesehene Bauland war unter dem Namen Arlington Farms bekannt und wurde durch 5 Straßen eingerahmt, was die charakteristische Form des Gebäudes vorgab. Präsident Franklin Delano Roosevelt fürchtete jedoch, der riesige Bürokomplex könne die Sicht vom Nationalfriedhof Arlington aus auf Washington (D.C.) beeinträchtigen und ließ einen anderen Bauplatz suchen. Eine weitere Bedingung von Roosevelt war, dass man kein Material aus Krieg führenden Staaten zum Bau verwenden darf. Damit war vor allen Marmor (aus Italien) gemeint. So musste das Pentagon aus Beton gebaut werden. Den endgültigen Standort fand man 1,2 km flussabwärts am Potomac River. Hier befanden sich zuvor der alte Hoover-Airport, eine ehemalige Ziegelei, ein Rennplatz sowie eine 'ärmlichere' Siedlung, genannt „Hell's Bottom“. An der fünfseitigen Form hielt man fest und entwarf die endgültige Version mit freiem Innenhof. Jede Seite des Fünfecks besteht ihrerseits aus fünf parallelen Gebäudereihen (den so genannten Ringen), so dass nur die Mitarbeiter ganz außen im Ring 1 oder innen im Ring 5 die Chance auf einen 'Gartenblick' haben. Außerdem hat jeder Ring 5 Stockwerke. Die fünf Gebäudeteile repräsentieren die ebenso vielen Sektionen des Amerikanischen Militärs: „Army“, „Navy“, „Marines“, „Air Force“ und die „Defense Intelligence Agency“ 14.000 Arbeiter und 1.000 Architekten arbeiteten nun in 3 Schichten rund um die Uhr. Am 11. September 1941 begonnen und nach 16 Monaten, am 15. Januar 1943, fertig gestellt, kostete der Bau 83 Millionen Dollar.

Führung der Streitkräfte

Das Pentagon wird mit den Streitkräften durch ein spinnennetzartiges globales Nervensystem verbunden: Global Information Grid.

11. September 2001

Global Information Grid Einer der Terroranschläge am 11. September 2001 in den USA galt dem Pentagon, das an seinem „60. Geburtstag“ punktuell beschädigt wurde. Dabei kamen 125 Menschen ums Leben. Das Einschlagloch war anfangs fast nicht auszumachen, da die entführte Boeing 757 mittig auf ein Eisentor für Zulieferer anflog und erst im Gebäude-Komplex in einer Kerosin-Feuerwolke spektakulär brannte. Aufgrund der geringen Beschädigung am und um das Gebäude, widersprüchlicher Zeugenaussagen und dem Vorenthalten von Informationen (z. B. Videoaufnahmen) durch das Verteidigungsministerium, kursieren einige von der offiziellen Version abweichende Theorien über den Anschlag. Eine dieser Theorien ist, dass es kein Flugzeug war was das Pentagon traf sondern eine Rakete. Diese Version basiert auf Aussagen von Zeugen, die angeben, kein Flugzeug gesehen, sondern nur den Lärm einer Rakete gehört zu haben. Für diese Theorie spricht die Tatsache, dass Videobänder existieren, die den Einschlag des Objektes zeigen und bis heute vom FBI zurückgehalten werden.

Siehe auch


- US-Streitkräfte

Weblinks


- [http://www.defenselink.mil/pubs/pentagon/ The Pentagon – Offizielle Webseite]
- [http://www.magazinusa.com/lv2/inside/i_pentagon.asp magazinUSA.com – „The Pentagon – Geschichte und Fakten“]
- [http://www.pentagonstrike.co.uk/pentagon_ge.htm#Main Pentagonanschlag – (deutsch)]
- [http://www.pentagonstrike.co.uk Pentagon Strike – (englisch)] Kategorie:Bürogebäude Kategorie:Militärische Einrichtung (USA) ja:ペンタゴン

US Navy

Die United States Navy (USN) ist die Kriegsmarine der Vereinigten Staaten von Amerika. Sie ist mit etwa 600.000 Mann die zahlenmäßig stärkste und kampfkräftigste Marine der Welt und umfasst über 300 Schiffe sowie ca. 4.000 Kampfflugzeuge. Vereinigten Staaten von Amerika Vereinigten Staaten von Amerika Vereinigten Staaten von Amerika

Entstehung der US Navy

Hauptartikel: Geschichte der US Navy Die United States Navy geht auf Continental Navy zurück, die am 13. Oktober 1775 vom amerikanischen Kontinentalkongress eingerichtet wurde. Zunächst bestand sie lediglich aus zwei bewaffneten Schiffen, deren Aufgabe es war, den Nachschub der Briten zu stören, die zu dieser Zeit gerade Krieg gegen die nach Unabhängigkeit strebenden Amerikaner führten. Der Kongress richtete außerdem ein Marine-Komitee ein, das die Operationen und den Aufbau der neuen Marine leiten sollte. Auf dem Höhepunkt des Unabhängigkeitskrieges besaß die Continental Navy etwa 50 Schiffe, von denen immer ca. 20 aktiv waren. Nach dem Krieg verkaufte der Kongress die verbliebenen Schiffe und entließ die Seeleute und Offiziere. Die Verfassung der Vereinigten Staaten, die 1789 ratifiziert wurde, ermächtigte den Kongress "eine Marine vorzuhalten und zu unterhalten". Kraft dieser Autorität beschloss der Kongress am 27. März 1794, sechs Fregatten zu bauen, von denen die ersten drei, die USS United States, USS Constellation und die USS Constitution, 1797 in Dienst gestellt werden konnten. Die Verwaltung der Navy war zunächst beim Kriegsministerium angesiedelt, bis der Kongress am 30. April 1798 ein eigenständiges Marine-Ministerium einrichtete. Im Zweiten Weltkrieg überholte die USN die britische Royal Navy was die Stärke anging und erzielte einen Vorsprung, der sich seitdem kontinuierlich vergrößerte. Beim Angriff der Japaner auf Pearl Harbor zunächst schwer getroffen, hatte die US Navy im Zweiten Weltkrieg im Pazifik maßgeblichen Anteil an der Niederwerfung des japanischen Reiches, insbesondere bei den Kämpfen #Schlacht in der Korallensee, #Schlacht um Midway, #"Inselspringen", vor allem Saipan, Truk und Eniwetok. Während des Kalten Krieges war die USN wie alle anderen Gattungen Teil des Wettrüstens. Besonders die U-Boot-Flotten waren hier wichtig, da sie im Falle eines Atomkrieges die Zweitschlagfähigkeit für strategische Atomwaffen besessen hätten. Die russische Marine ist auch heute noch die zweitgrößte Marine der Welt. Die Außen- und Militärpolitik der USA stützt sich seitdem wesentlich auf die Macht ihrer Flugzeugträger, die, in so genannten Trägerkampfgruppen ("Carrier Strike Groups [CSG]", früher: "Carrier Vessel Battle Groups [CVBG]") organisiert, schnell in der Lage sind, sowohl Drohpotenzial von See her aufzubauen, als auch über längere Zeit unabhängig von Verbündeten und landgebundenen Stützpunkten Militäroperationen durchzuführen. Die USN operiert von großen Heimatstützpunkten auf dem Territorium der USA aus, von denen die größten und bekanntesten in Norfolk (Virginia) und San Diego (Kalifornien) liegen. Als "Exot" kommt Guantanamo Bay auf Kuba hinzu, die wohl einzige 'kapitalistische' Basis im ehemals 'kommunistischen Machtbereich'. Die Marine wird vom Secretary Of The Navy (SecNav) geführt, einem Stellvertretenden Minister im Staatssekretärsrang.

Förderer und Theoretiker

Als wesentlicher Theoretiker der USN hat Admiral Chester W. Nimitz die Ziele und Aufgaben seiner Marine definiert. Die Regierung Reagan formulierte 1982/83 das Ziel, die Marine auf 600 Schiffe zu vergrößern, was aber letztlich auf Dauer aus Kostengründen scheiterte. Immerhin wurden in dieser Zeit die mächtigsten verbliebenen Schlachtschiffe des Zweiten Weltkrieges, New Jersey, Iowa und Missouri reaktiviert und mehrere Jahre im aktiven Dienst gehalten.

Dienstgrade


-
dieser Rang ist nicht mehr in Gebrauch, stattdessen kam 2002 der CWO5 hinzu.

Anmerkungen

1. Die Mannschaften und Unteroffiziere der US Navy werden als enlisted bezeichnet. Wobei ab der Soldstufe E4 (PO3) die Dienstgradgruppe der Non-commissioned officer (NCO) beginnt, die ab der Soldstufe E7 (CPO) auch Staff oder Senior NCO (SNCO) genannt wird. 2. Der Rang Fleet Admiral ist ein 5-Sterne Admiral, wurde 1944 eingeführt und ist das Äquivalent zum General of the Army. Er ist für Kriegszeiten reserviert. Den Rang des Fleet Admiral trugen während und nach dem 2. Weltkrieg folgende Offiziere:
- William D. Leahy
- Ernest J. King
- Chester W. Nimitz
- William F. Halsey 3. Alle Flaggoffiziere werden ohne Beachtung ihres Ranges mit Admiral, Lieutenant jG werden als Lieutenant und Lt.Cmdr mit Commander angesprochen. In der Dienstgradgruppe der Unteroffiziere werden die Petty Officer aller Klassen nur mit Petty Officer und die Chief Petty Officer mit Chief, Senior Chief bzw. Master Chief angesprochen. 4. Der Rang Rear Admiral untergliedert sich in zwei Soldstufen (lower half und upper half). Heute sind diese Dienstgrade jeweils Admiralsränge. Im 19. Jh. hingegen wurde der heutige Rear Admiral (lh), also ein 1 Sterne Admiral, Commodore genannt und war kein Flaggoffizier, sondern ein Captain mit erweitertem Verantwortungsbereich. 5. Die Unteroffiziere der Navy tragen sogenannte Service Stripes am linken Ärmel ihrer A-Klasse Uniform (nicht an der täglichen Dienstuniform). Jeder dieser roten Querbalken steht für 4 Jahre Dienstzeit. Es gibt auch eine goldene Ausführung, die von Unteroffizieren getragen wird, die mindestens 12 Jahre im Dienst und dabei frei von Disziplinarmaßnahmen sind. 6. Der Posten/Rang Master Chief Petty Officer of the Navy ist singulär. Er ist in beratendender Funktion für den Chief of Naval Operations und den Chief of Naval Personnel tätig und unterrichtet ihn in Angelegenheiten, die die Mannschaftsgrade in besonderem Maße betreffen. 7. In großen Kommandos (bspw. auf einem Flugzeugträger oder auf einem großen Stützpunkt) in denen mehrere Master Chief Petty Officer (MCPO) dienen, gibt es einen Master Chief, der direkt dem Commanding Officer (CO) untersteht und die primäre Verbindung zwischen den Unteroffizieren und den Offizieren bildet. Meist ist dies der dienstälteste Master Chief. Dieser trägt den Titel Command Master Chief (CMCPO) in Kommandos und in einer Flotte Fleet Master Chief. Auf kleineren Schiffen kann diese Position auch von einem Senior Chief ausgefüllt werden, wobei der Posten des dienstältesten Petty Officer auf einem U-Boot Chief of the Boat (COB) genannt wird. Die Uniform des CMCPO spiegelt diese administrative Rolle wieder, denn sie ist einer Offiziersuniform ähnlich, mit dem Unterschied, dass sie andere Abzeichen als die eines Offiziers trägt. "Command Master Chiefs" tragen als Abzeichen das eine Master Chiefs mit dem Unterschied, das in der Mitte der Winkel ein Stern zu finden ist. Ein "Fleet Master Chief" trägt dasselbe Abzeichen, jedoch mit goldenen Sternen. 8. Das Offizierkorps der Navy unterteilt sich in zwei Gruppen:
- Unrestricted line (Reguläre Truppen): Überwasserkriegsführung, Flieger, Unterwasserkriegsführung, Spezial Kriegsführung, Nuklear
- Restricted line (Reserve Offiziere): Ingenieure, Luftfahrzeugingenieure, Luftfahrzeuginstandsetzung, Verschlüsselungstechniker, Marine Geheimdienst, Öffentlichkeitsarbeit, Meteorologie und Ozeanographie
- Stabsstellen: Versorgungs Corps, Medizinisches Corps, Medizinisches Service Corps, Zahnärztliches Corps, Krankenschwestern Corps, Geistliches Corps, Zivil Ingenieur Corps, Judge Advocate General Corps, Navy Band Corps Der Ausdruck "line officer" bezieht sich auf einen Offizier, der ein Kriegsschiff oder eine Fliegerstaffel kommandiert. Der Begriff wurde von der britischen Marinetaktik des 18. Jh., bei der Kriegsschiffe eine Linie formten, abgeleitet. Die Kapitäne solcher Schiffe kommandierten demnach Schiffe der Linie (ships of the line, Linienschiff). Heute tragen alle line officers der Navy einen Stern auf dem Ärmel ihrer Uniform, über den goldenen Streifen, die ihren Rang anzeigen. Stabsoffiziere haben anstatt des Sterns andere Abzeichen. Offiziere des Marine Corps gelten alle als line officers, da sie neben ihrer Spezialverwendung alle in der Lage sind Truppen zu kommandieren. Die Navy rekrutiert ihre Offiziere von der United States Naval Academy, dem Navy Reserve Officer Training Corps (NROTC), der Officer Candidate School (OCS) und anderen Offizierprogrammen. 9. Die Navy hat in ihren Reihen, wie die Army und das Marine Corps auch, Warrant Officer. Diese Soldaten sind am ehesten mit Offizieren des militärfachlichen Dienstes in der Bundeswehr zu vergleichen. Sie sind auf ihrem Gebiet eingesetzte Spezialisten mit ähnlichen Befugnissen wie ein regulärer Offizier, jedoch nur in ihrer Fachverwendung. Um ein "warrant" (dt. "Bevollmächtigung") zu erhalten und vom SecNav zum Warrant Officer berufen zu werden muss man Unteroffizier der Soldstufe E7-E9 sein. Der Dienstgrad des WO1 ist nicht mehr in Gebrauch, daher lautet die korrekte Bezeichnung der US Navy "Chief Warrant Officer". Bundeswehr Bundeswehr Bundeswehr Bundeswehr Bundeswehr Bundeswehr Bundeswehr]

Struktur

Flotten

2. Flotte, Atlantik

In Friedenszeiten ist die 2. Flotte verantwortlich für das Kampftraining der Marine-Einheiten im Atlantik, entwickelt und evaluiert neue Taktiken und hält eine Kampfgruppe in Einsatzbereitschaft. Ihr Hauptoperationsgebiet ist der Atlantische Ozean vom Nord- bis zum Südpol und von der Küste der Vereinigten Staaten bis zur Westküste Europas. Sie operiert außerdem entlang beider Küsten Südamerikas und Teilen der Westküste Mittelamerikas. Insgesamt beträgt ihr Einsatzgebiet mehr als 38 Millionen Quadratmeilen. Das Hauptquartier der 2. Flotte ist Norfolk (Virginia), das Flaggschiff die USS Iwo Jima. Der Verband besteht aus einem austarierten Mix mit Flugzeugträgern, Über- und Unterseeeinheiten, Aufklärungsgruppen, amphibischen Landungstruppen und Logistikeinheiten.

3. Flotte, Zentraler und Östlicher Pazifik

Hauptaufgabe der 3. Flotte ist die Überwachung der Gewässer des östlichen und zentralen Pazifik. In Friedenszeiten hat diese Flotte keine amphibischen Einheiten und fest zugeteilten Flugzeugträger. Das Hauptquartier der 3. Flotte ist Pearl Harbor auf Hawaii.

5. Flotte, Naher Osten

Die 5. Flotte unterhält eine sichtbare Präsenz im Persischen Golf und angrenzenden Seegebieten. Die 5. Flotte wurde ursprünglich am 26. April 1944 aus Verbänden der Zentralpazifik-Flotte gebildet, und nach dem Krieg wieder aufgelöst. Zur Zeit des 1. Golfkriegs wurde die Region sowohl von Kräften der Atlantik- als auch der Pazifikflotten patrouilliert. Im Juli 1995 machten die Ereignisse eine eigene Flotte für diese Region notwendig. Nach 48 Jahren wurde die 5. Flotte ein zweites Mal gegründet und kreuzt nun im Persischen Golf, Roten Meer und der Arabischen See. Das Hauptquartier ist in Manama (Bahrain) angesiedelt. Dieser Verband besteht normalerweise aus mindestens einer Trägergruppe (CVBG), einer amphibischen Gruppe sowie weiteren Marinefliegern, Über- und Unterwasser-Einheiten.

6. Flotte, Mittelmeer

Das Hauptquartier der 6. Flotte ist die USS Mount Whitney mit Heimathafen Gaeta (Italien). Sie besteht aus etwa 40 Schiffen, 175 Flugzeugen und 21.000 Mann in Kampf- und Unterstützungseinheiten, die sich auf mindestens eine Trägergruppe, eine amphibische Gruppe, eine Marineexpeditionseinheit (MEU), eine Logistikgruppe und eine U-Boot-Gruppe aufteilen.

7. Flotte, Westlicher Pazifik und Indischer Ozean

Die 7. Flotte, aufgestellt während des Zweiten Weltkriegs, ist die größte aller amerikanischen Frontflotten, mit 50-60 Schiffen, 350 Flugzeugen und 60.000 Mann. Die 7. Flotte und ihre Einsatzgruppen haben drei wichtige Aufgaben:
- Hilfe bei Naturkatastrophen und gemeinsamen militärischen Operationen
- Operatives Kommando für alle Navy-Einheiten in der Region
- Verteidigung der koreanischen Halbinsel. Von den derzeit der 7. Flotte zugeteilten Schiffen operieren 18 von US-Stützpunkten in Japan und Guam aus, darunter die USS Kitty Hawk als Amerikas einziger permanent außerhalb der USA stationierter Flugzeugträger. Diese 18 Schiffe sind das zentrale Element der amerikanischen Präsenz in Asien. Sie sind 17 Tage näher an potenziellen Konfliktgebieten in Asien als ihre Gegenstücke auf Stützpunkten in den USA. Das Flaggschiff der 7. Flotte ist die USS Blue Ridge, beheimatet in Yokosuka, Japan.

Ausrüstung

Schiffe der US Navy

Die Namen von bewaffneten Schiffen der US Navy beginnen alle mit USS (United States Ship). Unbewaffnete und zivil bemannte Schiffe der Navy haben Namen mit USNS (United States Naval Ship). Die US Navy benutzt Buchstabenkürzel, um den Typ eines Schiffes zu klassifizieren. CVN steht dabei z.B. für einen atomgetriebenen Flugzeugträger, FFG für eine mit Lenkwaffen ausgerüstete Fregatte.
- BB (Battleship), Schlachtschiff
- CVN (Nuclear Powered Aircraft Carrier), Nuklearangetrieber Flugzeugträger
- CV (Aircraft Carrier), Flugzeugträger
- CGN (Nuclear Power Guided Missile Cruiser), Nuklearangetrieber Lenkwaffenkreuzer
- CG (Guided Missile Cruiser), Lenkwaffenkreuzer
- DDG (Guided Missile Destroyer), Lenkwaffenzerstörer
- DD (Destroyer), Zerstörer
- FFG (Guided Missile Frigate), Lenkwaffenfregatte
- FF (Frigate), Fregatte
- LHD (Landing Ship, Helicopter Dock) Amphibisches Angriffsschiff, allgemeine Kapazitäten (Mischung aus LHA und LPD)
- LHA (Landing Ship, Helicopter Assault) Amphibisches Helikopter-Angriffsschiff
- LPD (Amphibious Transport Dock) Amphibisches Dockschiff
- SSBN (Nuclear Powered Ballistic Missile Submarine), Nuklearangetriebes Raketen-U-Boot
- SSN (Nuclear Powered Submarine), Nuklearangetriebes Jagd-U-Boot

Bemerkenswerte Schiffe

Flugzeugträger sind die strategischen Waffen der Navy. Mit ihnen lässt sich militärische Macht an jedem Punkt der Welt demonstrieren.
- USS Kitty Hawk (CV-63)
- USS Enterprise (CVN-65)
- USS John F. Kennedy (CV-67)
- Nimitz-Klasse (9 Schiffe, 1 im Bau)
- USS Nimitz (CVN-68)
- USS Dwight D. Eisenhower (CVN-69)
- USS Carl Vinson (CVN-70)
- USS Theodore Roosevelt (CVN-71)
- USS Abraham Lincoln (CVN-72)
- USS George Washington (CVN-73)
- USS John C. Stennis (CVN-74)
- USS Harry S. Truman (CVN-75)
- USS Ronald Reagan (CVN-76)
- USS George H. W. Bush (CVN-77) U-Boote sind die zweite strategische Waffe der Navy und können sowohl zur Überwachung feindlicher Marineaktivitäten als auch als Plattform für Lenkwaffen dienen.
- USS Nautilus (SSN-571) - erstes U-Boot mit Atomantrieb (1955)
- USS Thresher - 1963 bei einem Unfall gesunken
- USS Scorpion - 1968 durch Unfall verloren gegangen
- USS Ohio - erstes Boot der Ohio-Klasse, 1979 in Dienst gestellt
- USS George Washington - erstes U-Boot mit ballistischen Raketen
- U-Boot der Los Angeles-Klasse Schlachtschiffe
- USS Arizona - Pennsylvania-Klasse, beim Angriff auf Pearl Harbor versenkt
- USS Texas - Flaggschiff des D-Day
- USS Iowa - Iowa Klasse, letzte Schlachtschiff-Klasse der USN Kreuzer
- USS Indianapolis - Schwerer Kreuzer, von japanischem U-Boot versenkt
- USS Long Beach - Erstes nuklear getriebenes Überwasserschiff der Welt
- USS Vincennes - schoss 1988 einen zivilen Airbus A300 im Persischen Golf ab Fregatten
- Fregatte der Oliver Hazard Perry-Klasse
  - USS Stark
  - USS Reuben James - 1985 in Dienst gestellt [http://www.en.wikipedia.org/wiki/Oliver_Hazard_Perry_class_frigate vollständige Liste] Zerstörer
- USS Reuben James - der erste Verlust der Amerikaner im Zweiten Weltkrieg
- USS Cole - schwer beschädigt bei einem Bombenanschlag in Aden (Jemen) Andere
- USS Iwo Jima - erstes dediziertes Amphibien-Angriffsschiff der US Navy
- USS Liberty - Aufklärungsschiff, von den Israelis schwer beschädigt
- USS Macon (ZRS-5) Starrluftschiff, konnte u.a. Aufklärungsflugzeuge absetzen und wieder aufnehmen
- USS Peleliu - Amphibien-Angriffsschiff
- USS San Antonio - Amphibien-Landungsschiff
- USS Swift (HSV-2) - Hochgeschwindigkeits-Katamaran
- Mercy-Klasse - Lazarettschiffe
- Pegasus-Klasse - die grössten je in Dienst gestellten Tragflächenboote
- USS Constitution - das weltweit älteste, noch im Dienst stehende Kriegsschiff, das noch schwimmt siehe auch: :Kategorie: Militärschiffsklasse, :Kategorie:Militärschiff (USA) :Kategorie:Militärschiff (USA) :Kategorie:Militärschiff (USA)

Marine-Flugzeuge


- Douglas A-4
- AV-8 Harrier II
- Grumman E-2
- EA-6 Prowler
- McDonnell Douglas F-4
- Grumman F-14
- Northrop F/A-18
- F-35 Joint Strike Fighter
- Sikorsky H-3
- Boeing CH-46
- Sikorsky CH-53
- Kaman SH-2 Seasprite
- Sikorsky SH-60 Sea Hawk
- Lockheed P-3
- Lockheed S-3
- Bell V-22

Organisation der Navy

Die United States Navy wird geführt vom Department of the Navy, einer Abteilung des US-Verteidigungsministeriums im Pentagon, an dessen Spitze der Secretary of the Navy (SECNAV) steht. Ihm unterstellt ist der ranghöchste Offizier der Navy, der Chief of Naval Operations (CNO) und dessen Stellvertreter, der Vice Chief of Naval Operations. Ebenfalls zum Departement of the Navy gehört das United States Marine Corps. Das Marine Corps ist de facto eine eigenständige Teilstreitkraft, gehört aber offiziell zur Navy, dessen Oberbefehlshaber den Titel Commandant of the Marine Corps trägt und den gleichen Rang wie der CNO hat. Der Chief of Naval Operations ist zuständig für die militärischen Belange der Navy und ist Mitglied der Joint Chiefs of Staff. Er ist verantwortlich für die Organisation, das Training und die Ausrüstung der Navy. Zusammen mit den Unified Combatant Commanders (Oberbefehlshaber über alle Streitkräfte in einem der weltweit 5 Einsatzregionen) befiehlt der CNO die Flotten und Verbände der Navy. Im Juli 2005 besteht die Führung der Navy aus folgenden Personen:
- Secretary of the Navy: Gordon R. England
- Oberbefehlshaber (Chief of Naval Operations): Admiral Michael G. Mullen
- Stellvertretender Oberbefehlshaber (Vice Chief of Naval Operations): Admiral Robert F. Williard Die Strafverfolgung übernimmt für die Navy, wie für das Marine Corps, neben der Standortmilitärpolizei der Naval Criminal Investigative Service (NCIS). siehe auch: Atomstreitkräfte, Tailhook-Skandal, Aufstand der Admirale

Ausbildung

Berühmte Mitglieder der US Navy


- Henry Fonda - Schauspieler, war Leutnant beim Marinenachrichtendienst im Zweiten Weltkrieg
- Hyman Rickover - Einwanderer aus Polen, wurde 4-sterniger Admiral, Haupt des Programmes für nukleare U-Boote
- George H. W. Bush - ehemaliger US-Präsident, jüngster Marineflieger während des Zweiten Weltkriegs
- Jimmy Carter - ehemaliger US-Präsident, im Kalten Krieg U-Boot-Fahrer, später Nobelpreis-Träger
- John F. Kennedy - ehemaliger US-Präsident, Bootskommandant im Zweiten Weltkrieg
- Richard M. Nixon - ehemaliger US-Präsident, Nachschuboffizier im Zweiten Weltkrieg
- Roger B. Chaffee - Astronaut, Apollo 1
- John Young - Marineflieger, und Gemini-, Apollo- und Space Shuttle-Pilot
- Lyndon B. Johnson - ehemaliger US-Präsident, Lieutenant Commander, bekam den Silver Star für seinen Einsatz im Südpazifik

Marinestützpunkte


- Guantanamo Bay - Kleiner Teil der Südküste Kubas, von den USA gemietet und als Marinestützpunkt und Terroristengefangenlager genutzt.
- Norfolk (Virginia) - Größter Marinestützpunkt der Welt. Ist der Haupthafen für die Schiffe der 2. Flotte
- San Diego (Kalifornien) - Großer Stützpunkt an der Westküste Amerikas.
- Diego Garcia (Indischer Ozean) - Gemeinsamer Stützpunkt mit Großbritannien.

Weblinks


- [http://www.navy.mil Website der US Navy]
- [http://www.chinfo.navy.mil/navpalib/news/.www/status.html Status of the Navy] (engl.)
- [http://navysite.de/ Unofficial US Navy Site (engl.)] ja:アメリカ海軍

US Army

Die US-Armee (engl. United States Army) ist der Teil der US-Streitkräfte, der für militärische Operationen zu Lande verantwortlich ist. Die Bezeichnung US Army wird sehr häufig synonym zum gesamten amerikanischen Militär verwendet. Das so bezeichnete amerikanische Heer wurde 1775 vor der Gründung der Vereinigten Staaten im Zuge des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges eingerichtet. Sie unterteilt sich in drei Teile: Aktive Armee, Reserve und Nationalgarde. Alle drei Teile haben an jedem Krieg der USA seit dem 1. Weltkrieg teilgenommen. Der Gebrauch der Armeereserve und der Nationalgarde nahm nach dem Vietnamkrieg zu. Sie nahmen am zweiten Golfkrieg, den militärischen Maßnahmen im Kosovo und dem dritten Golfkrieg teil. Das europäische Hauptquartier der US-Armee (Englische Abkürzung: USAREUR) ist in Heidelberg, deren übergeordnete Kommandoeinheit ist das United States European Command) (USEUCOM) in Stuttgart. Siehe auch: Streitkräfte der USA Streitkräfte der USA

Rekrutierung und Ausbildung

Ausbildung

Rekruten aus Übersee werden der 1. Rekrutierungsbrigade der US-Armee zugerechnet.

Struktur

1. Rekrutierungsbrigade der US-Armee

Einheiten

Die US-Armee ist in mehreren, zum Teil überlappenden Ebenen organisiert. Auf strategischer Ebene sind die stehenden Armeen die größten Strukturen. Zur Zeit existieren 5 Armeen:
- 1. Armee (östl. USA, Reservearmee)
- 3. Armee (Zentralkommando: u.a. Katar, Kuwait)
- 5. Armee (westl. USA, Reservearmee)
- 7. Armee (Europa)
- 8. Armee (Korea) Die nächstkleineren Einheiten sind die Heeresabteilungen (Korps). Zurzeit existieren vier Korps:
- 1. Korps in Fort Lewis (Washington) mit
  - 3. Brigade, 2. Infanteriedivision
  - 1. Brigade, 25. Infanteriedivision
- 3. Korps in Fort Hood (Texas) mit
  - 1. Kavalleriedivision in Fort Hood (Texas)
  - 4. Infanteriedivision in Fort Hood (Texas)
  - 7. Infanteriedivision in Fort Carson (Colorado)
  - 3. gepanzertes Kavallerieregiment in Fort Carson (Colorado)
  - 24. Infanteriedivision in Fort Riley (Kansas)
  - 1. Brigade, 1. Infanteriedivision in Fort Riley (Kansas)
  - 3. Brigade, 1. Panzerdivision in Fort Riley (Kansas)
- 5. Korps in Heidelberg mit
  - 1. Infanteriedivision ("The Big Red One") in Würzburg
  - 1. Panzerdivision ("Old Ironsides") in Wiesbaden
- 18. Luftlandekorps in Fort Bragg (North Carolina) mit:
  - 3. Infanteriedivision in Fort Stewart (Georgia)
  - 10. Bergdivision in Fort Drum (New York)
  - 82. Luftlandedivision ("All-Americans") in Fort Bragg (North Carolina)
  - 101. Luftlandedivision ("Screaming Eagles") in Fort Campbell (Kentucky)
  - 2. gepanzertes Kavallerieregiment in Fort Polk (Louisiana)
  - 11. gepanzertes Kavallerieregiment in Fort Irwin (Kalifornien) Bis auf das in Heidelberg stationierte 5. Korps haben alle anderen Abteilungen ihre Hauptquartiere in den USA. Die Korps sind jeweils an ihr Operationsgebiet angepasst, verfügen jedoch grundsätzlich über die Fähigkeit, militärische Aufgaben aller Art über längere Zeit auszuführen.

Grundlegender Aufbau der operativen Ebene

Hierarchie

Anmerkungen

1. Die Mannschaften und Unteroffiziere der US Army werden als enlisted bezeichnet. Ab der Soldstufe E4 (CPL/SPC) beginnt die Dienstgradgruppe der Non-Commissioned Officer (NCO), welche ab der Soldstufe E6 (SSG) auch Staff oder Senior NCO (SNCO) genannt wird. 2. Die US Army rekrutiert ihre Offiziere über mehrere interne und externe Organisationen und Institutionen:
- United States Military Academy in West Point (New York)
- Absolventen der Militärakademien der anderen amerikanischen Streitkräfte können und dürfen sich dazu entschließen, ins Offizierskorps der Army berufen zu werden
- Mannschaftsgrade oder College-Absolventen die erfolgreich die Officer Candidate School (OCS) bestehen.
- College-Absolventen, die achtsemestrige Army-Reserve Officer Training Corps-Kurse (ROTC) an einer Universität durchlaufen haben.
- Anwälte, Ärzte, Krankenschwestern, Tierärzte und Prediger dürfen sofort in ihr entsprechendes berufliches Korps berufen werden.
- Mannschaftsgrade dürfen, wenn sie nach Meinung mehrerer Offiziere dazu geeignet sind (z.B. wegen besonderer Pflichterfüllung und/oder wegen herausragender Führungseigenschaften), zu Felde zu Offizieren befördert werden. Audie Murphy wurde auf diese Art und Weise zum Offizier gemacht. Offiziere erhalten ihre Einberufung ins Offizierskorps vom US-Präsidenten. Zunächst werden sie als Reserveoffiziere berufen. Auf Befördeung zum Major hin können sie vom Präsidenten der regulären Armee zugeteilt werden, sofern dafür das Einverständnis und darüber hinaus eine Empfehlung des Senats vorliegt. [http://www4.law.cornell.edu/uscode/10/531.html]. Offiziere werden einer Teilstreitkraft zugewiesen bis sie den Rang eines Brigadier General erreicht haben. Ab diesem Zeitpunkt wird von ihnen ein Mindestmaß an Kompetenz erwartet, sodass sie befähigt sind, Soldaten aus jeder beliebigen Teilstreitkraft zu kommandieren. Sobald Offiziere ihr Patent erhalten haben, durchlaufen sie eine intensive mehrstufige militärische Weiterbildung, die mit teilstreitkraftspezifischen Maßnahmen einhergeht und sich bis zum Command and General Staff College in Fort Leavenworth, Kansas fortsetzen kann. Ein Nachweis der spezifischen Weiterbildung ist bei der Beförderung zu bestimmten Rängen unabdingbar. 3. Der Laufbahngruppe des Warrant Officer ist eine Besonderheit. Nach Ernennung auf Befehl des Secretary of the Army wird er nach der Beförderung zum Chief Warrant Officer Two (CW2) durch den Präsidenten vereidigt (Offizierspatent). Der Warrant Officer entspricht ungefähr einem Offizier, ihm werden nach der Beförderung zum Chief Warrant Officer Four (CW4) geringfügige Privilegien zugestanden. Jedoch ist er nur Spezialist auf seinem Fachgebiet und kann keine Kommandogewalt über Truppen ausüben. Aus den Reihen der Warrant Officer rekrutieren sich in der Army sehr viele Hubschrauberpiloten. Am ehesten ist ein Warrant Officer mit einem Offizier des militärfachlichen Dienstes der Bundeswehr zu vergleichen. Warrant Officers werden hauptsächlich an der US Army Warrant Officer Candidate School in Fort Rucker, Alabama rekrutiert. 4. Der Posten/Rang Sergeant Major of the Army ist einzigartig. Er ist in beratendender Funktion für den Generalstabschef der Army tätig und unterrichtet ihn in Angelegenheiten, die die Mannschaftsgrade in besonderem Maße betreffen. 5.Der Specialist (SPC; Soldstufe E-4) entspricht dem Rang des Corporal. Er hat aber technische Fähigkeiten, die außerhalb des Verantwortungsbereichs des Corporal liegen. Im Gegenzug wird bei einem Corporal mehr Wert auf seine Führungsqualität im Gefecht gelegt, was erklärt, warum ein Specialist in der Befehlskette der USA im Gegensatz zur Soldstufe unter dem Corporal steht. 6. Die Tätigkeiten der Soldaten der Army werden mit der Military Occupational Specialty (MOS) festgelegt. Dies sind Tätigeitsbeschreibungen, wie beispielsweise Panzerfahrer, Infanterist oder Hubschrauberpilot.

Der Generalstab des amerikanischen Heeres

Im Gegensatz zur Bundeswehr wird die US-Armee von einem Generalstab befehligt. Ihm ist der Vereinigte Generalstab der USA (Joint Chiefs of Staff) übergeordnet. Gegenwärtig sind im Generalstab des Heeres vertreten:
- Der Minister des Heeres: Francis J. Harvey
- Der Staatssekretär des Heeres: Raymond F. DuBois
- Generalstabsvorsitzender des Heeres: General Peter Schoomaker
- Der Stellvertretende Generalstabsvorsitzender des Heeres: General Richard M. Cody
- Der Sergeant Major des Heeres: Sergeant Major Kenneth O. Preston Der Posten des Sergeant Major of the Army wurde eingeführt, um Mehrheitsverhältnisse im Generalstab mit einer Person, die der Truppe noch recht nahe steht und somit am wahrscheinlichsten in ihrem Sinne bezüglich Einsatzbereitschaft entscheidet, zu erzwingen.

Ausrüstung der US-Armee

Infanterieausrüstung

Gemäß häufiger Bekundungen und interner Doktrin stützt sich die Kampfkraft der US Army auf einen bestmöglich ausgerüsteten und ausgebildeten Soldaten, weswegen sie sich wie keine andere Teilstreitkraft der Welt auf technische, moralische und natürliche Verbesserungen am individuellen Soldaten konzentriert. Diese Entwicklung hat jedoch die Kriegsführung der Army stetig und überproportional verteuert.

Handwaffen


- Bajonett
- M16 (Sturmgewehr)

- M40 (Handgranate)
- M4 (Sturmgewehr)

- M9 (Pistole)

- Colt M1911 (Diese Pistole wurde offiziell durch die Beretta ersetzt, findet aber durch Beliebtheit und Verbreitung noch vielfach Anwendung)
- M203 (Granatwerfer) für das M16 und das M4

- M240 (Maschinengewehr)
- M249 SAW (Maschinengewehr)

- M60 (Maschinengewehr)
- Mk19 (Maschinengranatwerfer)
- M224 (Mörser)
- M252 (Mörser)
- Molle West(Taktische-Kampfweste)

Waffen gegen gepanzerte Fahrzeuge


- TOW

- FGM-148 Javelin

Sonstiges


- GPS
- Joint Service Lightweight Integrated Suit Technology (JSLIST) (System zum Schutze des Soldaten vor der Kriegsführung mit Massenvernichtungswaffen
- M40/42 (Gasmaske)
- M256 Chemical Agent Detector

Fahrzeuge

Gepanzerte Fahrzeuge


- M1 Abrams

- M2 Bradley

- M113

- MLRS

- M6 Linebacker

- M120 (Mörserfahrzeug)

Artillerie


- Haubitze M102
- M109 Paladin

- Haubitze M119
- Haubitze M198

Flugabwehr


- MIM-104 Patriot
- M1097 Avenger

Transport- und Versorgungsfahrzeuge


- Heavy Expandable Multipurpose Tactical Truck (HEMTT)

- Hummer oder Humvee (HMMWV: High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle)

- Jeep

- Dodge W 200 M 880 Series

- 5-Ton-Truck

- CUCV

- M1070
- Palletized Load System/PLS

Andere Fahrzeuge


- M88 Hercules
- M93 Nuclear, Biological and Chemical Reconaissance System)
- Stryker

Fluggerät

Da die militärische Luftfahrt bis zum Kriegseintritt der USA in den Zweiten Weltkrieg im amerikanischen Militär nur eine untergeordnete Rolle spielte, unterstand sie bis dahin der US-Armee. 1941 wurde sie in die am 20. Juni des selben Jahres gegründete US Air Force, die 1943 den anderen Teilstreikräften gleichgestellt wurde, ausgegliedert. Deswegen besaß die US-Armee bis dahin nur ein sehr kleines Luftschlagkontingent. Desweiteren erging in diversen Abkommen der amerikanischen Teilstreitkräfte untereinander ein Verbot an die Army, überhaupt die Planung solcher Fluggeräte anzugehen. Zum Zeitpunkt des Abschlusses dieser Abkommen war die militärische Nutzung von Hubschraubern noch nicht abzusehen. Im Vertragswerk ist von "Festflügelkampfflugzeugen" die Rede. Diese Vertragslücke nutzten sowohl die Army als auch das Landkontingent der Marines, die sonst Kampfflugzeuge nur auf den Schiffen der US Navy nutzen dürfen, zur Anschaffung militärischer Hubschrauber aller Art.

Hubschrauber/Helikopter

Die Army setzt militärische Hubschrauber aller Art ein:
- Kampfhubschrauber:
  - AH-64 Apache

  - AH-1 Cobra

  - MH-6 Little Bird nur im 160th Special Operations Aviation Regiment (160th SOAR)
- Transporthubschrauber:
  - CH-47 Chinook (Truppen und Material)

  - UH-60 Black Hawk (in mehreren Ausführungen)
- Hubschrauber zur Aufklärung und Beobachtung
  - OH-58 Kiowa

Manöver, Übungen

Alle Einheiten der US-Armee sind zur Durchführung regelmäßiger Übungen verpflichtet, die theoretisch überall stattfinden dürfen, meistens aber auf armeeeigenem Gelände, mit dem der Großteil der Einheit nicht vertraut ist. Allerdings gibt es auch zentrale Manöverplätze. Diese sind in den USA das Joint Readiness Training Center (JRTC) in Fort Polk, Louisiana und das National Training Center (NTC) in Fort Irwin, Kalifornien. In Europa gibt es die Truppenübungsplätze in Grafenwöhr zum Training mit scharfer Munition im Joint Multinational Training Center (JMTC), früher ETC (European Training Center) bzw. GTA (Grafenwoehr Training Area), und in Hohenfels zum Feindmanövertraining im Combat Maneuver Training Center (CMTC), früher HTA (Hohenfels Training Area). Daneben werden jährliche regionale Manöver durchgeführt, bei der vornehmlich die einzelnen Divisionen, die in Deutschland stationiert sind, gegeneinander antreten. Diese wurden bis 1989 im sehr großen Rahmen abgehalten und nannten sich bis dahin REFORGER, Return of the Forces to Germany. Damals wurden ganze Divisionen aus den USA zur fiktiven Unterstützung gegen den Feind eingeflogen. So kam zur Verstärkung für das damalige 5. Korps (Frankfurt) mit der 3. Panzer- und der 8. Infanteriedivision zusätzlich die 2. Panzerdivision, wobei das 7. Korps (Stuttgart) mit der 1. Panzer- und der 3. Infanteriedivision, das von der 1. Infanteriedivision unterstützt wurde die Truppen des Warschauer Paktes simulierte. Mit diesen gigantischen Manövern wollte die US-Regierung ihre Entschlossenheit zur Unterstützung des NATO-Partners Deutschland im Falle eines sowjetischen Angriffs zeigen.

Traditionen

Wie alle anderen Teilstreitkräfte des US-Militärs legt die Army großen Wert auf Geschichte und pflegt ihre Traditionen weitläufig. Ein nicht geringer Teil ihres Budgets fließt an ihre eigenen historischen und sozialen Institutionen.

Vereidigung

Nach der Grundausbildung müssen alle Rekruten einen Eid schwören oder eine Eidesstattliche Versicherung ableisten: I swear to protect the Constitution of the United States from all enemies, both foreign and domestic, (so help me God). zu deutsch: Ich schwöre, dass ich die Verfassung der Vereinigten Staaten sowohl vor ihren inneren als auch auswärtigen Feinden beschützen werde, (so wahr mir Gott helfe). Dieser Eid bekräftigt weniger die Verteidigung des unmittelbaren Nationalstaats USA als der Verfassung der USA und ist eine Manifestierung der Bedenken ihrer Begründer. Die religiöse Beteuerung ist zwar freiwillig, wird aber von offizieller Seite unterstützt. So wird sie in keiner Werbung für die Streitkräfte ausgelassen.

Hymne der United States Army

March along, sing our song
with the Army of the free
Count the brave,
count the true,
who have fought to victory.
We're the Army and proud of our name;
We're the Army and proudly proclaim:
First to fight for the right, and to build the Nation's might,
And the Army Goes Rolling Along
Proud of all we have done,
Fighting till the battle's won,
And the Army Goes Rolling Along
Chorus:
Then it's hi, hi, hey! The Army's on its way
Count off the cadence loud and strong (two, three)
For wher-e'er we go, You will always know
that the Army Goes Rolling Along
Valley Forge, Custer's ranks, San Juan hill and Patton's tanks,
And the Army went rolling along.
Minute men from the start,
Always fighting from the heart,
And the Army keeps rolling along.
Chorus:
Men in rags, men who froze, still that Army met its foes,
And the Army went rolling along.
Faith in God, then we're right,
And we'll fight with all our might,
As the Army keeps rolling along.
Unter dem umgangssprachlichen Namen (US) Army Hymn ist dieser Marsch bekannt. Tatsächlich heißt das Lied Mighty is Our Army, es wurde von Ralph Lee Bowerman komponiert.

Soldatenschwur/Warrior's creed

Ende der Neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts brachte das Pentagon einen inoffiziellen Soldatenschwur in Umlauf, der keinesfalls mit der tatsächlichen Vereidigung zu verwechseln ist. Sein Wortlaut ist absichtlich pathetisch gewählt und soll an jene erinnern. I am an American Soldier.
I am a Warrior and a member of a team.
I serve the people of the United States
and live the Army Values.
I will always place the mission first.
I will never accept defeat.
I will never quit.
I will never leave a fallen comrade.
I am disciplined, physically and mentally tough,
trained and proficient in my warrior tasks and drills.
I always maintain my arms, my equipment and myself.
I am an expert and I am a professional.
I stand ready to deploy, engage and destroy
the enemies of the United States of America
in close combat.
I am a guardian of freedom
and the American way of life.
I am an American Soldier.
Generell werden nur die vier fett markierten Zeilen zitiert.

Veteranenorganisationen

Die
US Army betreibt die umfangreichste Veteranenfürsorge unter den US-Streitkräften. Damit will sie das Bild des verdienten, gemeinen Infanteristen pflegen. Allerdings legt die Mehrheit der amerikanischen Öffentlichkeit ein insgesamt stärkeres Augenmaß auf die Army als auf die Air Force und die Navy, während das Marine Corps nicht nur diesbezüglich eine Sonderstellung innehat.
- Amerikanische Legion

Weblinks


- [http://www.army.mil/ Homepage der United States Army]
- [http://www.hqusareur.army.mil/ Homepage der US Army, Europe]
- [http://www.usarmygermany.com Homepage der US Army Germany]
- [http://www.vcorps.army.mil/ Homepage des 5. Korps, Heidelberg]
- [http://www.army.mil/fact_files_site/ Übersicht Ausrüstung der US Army auf ebenjener Website]
- [http://www.panzerbaer.de/archiv/us_ftx_reforger_1987-a.htm Panzerbaer.de mit einer Galerie zu
REFORGER 1987]
- [http://www.army.mil/symbols/Downloads/ArmySongCombined.mp3 Download einer Kurzfassung der
Army Hymn, ca. 600 kB]
- [http://www.army.mil/symbols/ Traditionen der
US Army] Army Kategorie:Heer ja:アメリカ陸軍

United States Air Force Academy

Die United States Air Force Academy (USAFA), ist eine Einrichtung zur Offiziersausbildung der United States Air Force. Der Campus befindet sich in Colorado Springs, Colorado. Nach einem vierjährigen Studium wird den Absolventen der Titel eines Bachelor of Science verliehen, außerdem erhalten Sie in der Regel den Dienstgrad eines Second Lieutenant der United States Air Force. (Einige wenige Absolventen lassen sich in andere Teilstreitkräfte versetzen oder erhalten aufgrund fehlender medizinischer Eignung lediglich den akademischen Grad aber kein Offizierspatent.) Siehe auch unter: Offizier

Weblinks


- [http://www.usafa.af.mil Official website]
- [http://www.academyadmissions.com USAFA Admissions website]
- [http://www.airforcesports.com Official athletics site]
- [http://www.usafa.org Association of Graduates site]
- [http://www.edodo.org/ eDodo, a satire site popular with cadets & maintained by graduates] Academy Kategorie:Militärische Ausbildungsstätte

Kategorie:United States Navy

Navy USA

Kategorie:Militärische Ausbildungsstätte

Die Kategorie enthält militärische Einrichtungen die ausschließlich der Ausbildung dienen. Ausbildungsstaette A

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