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WalterWalter ist ein männlicher Vorname, eine um das "h" verkürzte Form von Walther.
Auch als Familienname ist "Walt(h)er" in Deutschland verbreitet.
Varianten
Niederdeutsch: Wolter / Schweizer: Walti / Englisch: Walt / Niederländisch: Wouter, Wout / Französisch: Gauthier, Gautier / Italienisch: Gualtieri, Gualtiero / Altdeutsche Formen: Walthari, Waltheri
Herkunft und Bedeutung
Althochdeutsch waltan -> herrschen, walten und heri -> Heer, Truppe
Bedeutungsgleich mit dem Namen Harald.
Walter bedeutet umgangssprachlich auch: "Der über dem Heere waltende".
Namenstag
8. April, 17. Mai
Bekannte Namensträger
Vorname
- Walther aus dem Walthari-Lied (ca. 9. Jahrhundert), westgotischer Königssohn
- Walter Percy Chrysler ( - 1875; † 1940), US-amerikanischer Automobil-Pionier
- Walter Jauch ( - 1888; † 1976), Versicherungskaufmann, Gründer von Jauch & Hübener
- Walter Matthau ( - 1920; † 2000), US-amerikanischer Filmschauspieler
- Walter Momper ( - 1945), deutscher Politiker
- Sir Walter Raleigh ( - 1554; † 1618), englischer Seefahrer und Schriftsteller
- Walter Scheel ( - 1919), deutscher Alt-Bundespräsident
- Sir Walter Scott ( - 1771; † 1832), schottischer Schriftsteller
- Walter Stoeckel ( - 1871); † 1961), deutscher Gynäkologe
- Walter Ernst Paul Ulbricht ( - 1893, † 1973), Politiker und Staatsmann der früheren DDR
- Walther von der Vogelweide (um 1200), Minnesänger
Familienname
- Bruno Walter ( - 1876 - †1962), Dirigent, Pianist und Komponist
- Dietmar Walther ( - 1923), Dirigent und Komponist
- Fritz Walter ( - 1920 - †2002), Fußballspieler
- Fritz Walter ( - 1960), Fußballspieler
- Fritz Walter ( - 1896 - †1977), Politiker
- Hansjoachim Walther ( - 1939 - †2005), Politiker
- Hans-Jürgen Walter ( - 1944), Begründer der Gestalttheoretischen Psychotherapie
- H. E. Erwin Walther ( - 1920 - †1995), Komponist
- Heinz E. Walter ( - 1934), Genealoge, Historiker
- Hellmuth Walter ( - 1900 - †1980), Ingenieur
- Joachim Walther ( - 1943), Schriftsteller
- Johann Gottfried Walther ( - 1684 - †1748), Komponist
- Johann Jakob Walther ( - 1650 - †1705), Komponist
- Johann Walter ( - 1496 - †1570), Kantor
- Johannes Walther ( - 1860 - †1937), Geologe
- Kerstin Walther ( - 1961), Leichtathletin
- Otto Walter ( - 1882 - †1965), Archäologe
- Otto F. Walter ( - 1928), Schriftsteller
- Silja Walter ( - 1919), Schriftstellerin
- Ulrich Walter ( - 1954) Astronaut und Physiker
- Werner Walter ( - 1957) Erforscher außergewöhnlicher Phänomene (UFOs)
Walter war auch das Pseudonym des Schriftstellers Henry Spencer Ashbee.
Siehe auch: Carl Walther GmbH
Kategorie:Männlicher Vorname
Kategorie:Familienname
VornameDer Vorname oder Personenname ist der Teil des Namens einer Person, der nicht die Zugehörigkeit zu einer Familie ausdrückt, sondern das Individuum innerhalb der Familie bezeichnet. Im Deutschen und in anderen europäischen Sprachen bildet er bei zusammengesetzten Namen den ersten Namensteil, während er beispielsweise im Ungarischen, Chinesischen, Japanischen oder Koreanischen hinter dem Familiennamen steht.
Bei der Auswahl, Anzahl und Klangfarbe der gewählten Vornamen spielt der soziale Hintergrund der Eltern eine gewichtige Rolle. Der weltweit vermutlich am häufigsten verwendete Vorname ist Mohammed. Besonders in islamischen Ländern ist er oft vertreten.
Funktion
In westlichen Kulturen dient der Vorname innerhalb einer Familie zur Unterscheidung zwischen den Familienmitgliedern (im Unterschied zum Familiennamen, der die Zugehörigkeit zu einer Familie ausdrückt). Keine Seltenheit ist es jedoch, wenn derselbe Vorname nach dem Tode des Kindes für ein nachgeborenes erneut vergeben wird.
Es gibt Gegenden in Deutschland (z.B. in Thüringen), in denen es durchaus möglich war, zwei oder mehrere, ja alle gleichzeitig lebenden Kinder derselben Familie mit dem selben Vornamen taufen zu lassen. Man unterschied dann zwischen "Groß-Hans" und "Klein-Hans" usw. - Manchmal ist die Gleichnamigkeit nur sekundär oder scheinbar, wenn etwa bei einem Doppelnamen wie "Johann Christoph" ein Namensteil im praktischen Gebrauch ausfiel oder vergessen wurde und nicht selten bei der Heirat oder beim Tode dieser Person dann ein neuer Doppelname erfunden worden ist. Genealogische Nachforschungen werden dadurch erschwert (siehe auch Toter Punkt).
Soziologisch gesehen gibt es einen Ablauf der Namensgebung, der sich in Wellenform immer wiederholt: Die soziale Oberschicht gibt ihren Kindern Vornamen, die besonders erwählt sind und sie vom einfachen Volk unterscheiden sollen. In den folgenden Jahrzehnten gibt die Unterschicht ihren Kindern auch diese Namen. Dadurch werden diese Namen "gewöhnlich" und die Oberschicht sieht sich veranlasst, neue Vornamen zu geben oder auf sehr alte und ungebräuchlich gewordene Namen zurückzugreifen oder Doppelnamen zu bilden. Um 1600 begann auf diese Weise die Bildung von Doppel-Vornamen. Als schließlich alle Kinder mehrere Vornamen hatten, begann die Oberschicht wieder, nur einen einzigen Vornamen zu vergeben. So folgt seit Jahrhunderten Modewelle auf Modewelle.
Die Namensgebung spielte im deutschen Sprachraum lange auch eine politische Rolle: Zum einen wurden von den Kirchen christliche und hebräische Namen gefördert (so ließ Johannes Calvin zur Taufe nur biblische Namen zu), zum anderen nahm die Zahl der gebräuchlichen unterschiedlichen Vornamen mit der Zeit ab.
Funktion (erster Teil eines zusammengesetzten Namens) und Bedeutung (Unterscheidungsname zwischen Familienmitgliedern) fallen in westlichen Kulturen zusammen. In vielen asiatischen und afrikanischen Kulturen wird allerdings erst der Familienname und danach der Familienmitgliedsname genannt. Das ist auch im Ungarischen der Fall. Im süddeutschen Sprachraum ist es gängige Praxis in der Umgangssprache. Beispiel: der "Köhlers Werner". Obwohl der Familienmitgliedsname in diesen Fällen nicht mehr vor dem Familiennamen steht, wird er trotzdem von Mitgliedern westlicher Kulturen Vorname genannt.
In einigen Ländern gibt es zwischen Vornamen und Familiennamen noch den Vatersnamen, wie zum Beispiel in Russland.
Aus einigen Vornamen haben sich im Laufe der Zeit auch Familiennamen entwickelt.
Die wissenschaftliche Disziplin der Namenforschung
beschäftigt sich mit der Bedeutung, Herkunft und Verbreitung von Namen. Erklärungen in Buchform hat unter anderem der Dudenverlag herausgebracht.
Namensgebung in Deutschland
Nach der Geburt eines Kindes wird dessen Vorname von den Eltern bestimmt. In Deutschland gibt es bestimmte Richtlinien für die Namensgebung:
Der Vorname...
- ... muss als solcher erkennbar sein.
- ... muss eindeutig männlich oder weiblich sein.
- ... darf dem Kindeswohl nicht schaden.
- ... darf kein Orts-, Familien- oder Markenname sein.
- ... muss innerhalb eines Monats nach der Geburt festgelegt werden.
- ... kann nicht rechtlich geschützt werden (um ihn auf diese Weise als einzigartig zu erhalten).
Eine Person kann mehrere Vornamen, muss aber mindestens einen Vornamen besitzen. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes dürfen einem Neugeborenen maximal fünf Vornamen gegeben werden. Bei Verwendung mehrerer Vornamen wird der Vorname, mit dem die Person "gerufen" wird, als Rufname bezeichnet. Die Reihenfolge der Vornamen stellt keine Rangfolge dar. Nach höchstrichterlicher Rechtsprechung steht es in Deutschland dem Namensträger frei, zwischen seinen standesamtlich eingetragenen Namen zu wählen. Ein "Rufname" ist also nicht unveränderlich festgelegt.
In Deutschland besteht in Ausnahmefällen die Möglichkeit, seinen Vornamen im Nachhinein ändern zu lassen. Dies fällt in den Zuständigkeitsbereich der Namenänderungsbehörde, die entweder beim Standesamt, der Kreisverwaltung oder beim Ordnungsamt angesiedelt ist. Damit der Vorname geändert werden kann, müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Zum Beispiel können ausländische Vornamen nach der Einbürgerung eingedeutscht werden. Außerdem gibt es die Möglichkeit, den Vornamen ändern zu lassen, wenn jemand schon immer anders genannt wurde und sich mit seinem exotischen Vornamen nicht abfinden kann.
Entwicklung in Deutschland
In Deutschland dominierten seit dem Mittelalter Vornamen christlicher und deutscher Herkunft. Erst seit den 1950er-Jahren änderte sich dies massiv. Besonders anglophone und romanische Vornamen wie Jennifer, Mike oder aber Natalie und Marco gewannen an Bedeutung. Obwohl in beiden Teilen Deutschlands verschiedene Namen die größte Beliebtheit hatten (Peggy und Cindy sind oft zitierte Beispiele für die DDR), war die Tendenz in beiden Staaten gleich. Ende des 20. Jahrhunderts besaßen knapp zwei Drittel der Vornamen weder einen christlichen noch einen deutschen Hintergrund.
Vor allem folgende Faktoren sind für diese Änderungen verantwortlich:
- Das Aufgeben familieninterner Traditionen (z. B.: Benennung des ältesten Sohnes nach dem Vater oder Großvater, Erbnamen; Benennung nach den Taufpaten)
- Das Streben nach Individualität: Die Einzigartigkeit der Kinder soll sich auch in einzigartigen Namen widerspiegeln
- Das Vermeiden von Namen, die für die Eltern- und Großelterngeneration typisch sind
- Der Bedeutungsverlust des christlichen Glaubens in der Gesellschaft
- Der nach Shoa und Zweitem Weltkrieg als problematisch empfundene Rückgriff auf nationale deutsche Traditionen
- Das hohe Prestige der westeuropäischen und nordamerikanischen Länder in beiden Teilen Deutschlands
- Erhöhter Konsum der Massenmedien, in denen Produktionen aus den USA, Großbritannien und Frankreich dominieren
- Verstärkte Internationalisierung der Kultur
- Verstärkte Berücksichtigung phonetischer Kriterien (möglichst vokalreiche Namen für beide Geschlechter, Mädchennamen auf -a, Zurückhaltung gegenüber den Phonemen /p/, /t/ und /k/)
Einflussfaktoren, die ausgeschlossen werden können:
- Immigration nach Deutschland - Typische Vornamen der Immigrantengruppen blieben auf diese beschränkt.
- Internationaler Tourismus - Sowohl Bundesrepublik als auch die DDR erlebten die Zunahme westlicher Vornamen, obwohl die Reiseziele verschieden waren.
Bei der Übernahme fremder Namen war seit jeher eine lautliche Anpassung zu beobachten. Zuerst wurden Namen adaptiert, die an traditionelle phonetische Gewohnheiten anschlussfähig waren. So wurde im Mittelalter aus Johannes Hans, aus Christian Christen und aus Marcus zunächst Marx. Manche Namen wurden auch in ihrer geschriebenen Form übernommen, obwohl die Aussprache in den Herkunftsgebieten eine andere war: So wurde span. Xavier als Xaver übernommen und nicht als Schabier und norweg. Harald als Harald und nicht als Harall.
Literatur
Jürgen Gerhards: Die Moderne und ihre Vornamen. Eine Einladung in die Kultursoziologie. Wiesbaden 2003.
Jürgen Gerhards: Globalisierung der Alltagskultur zwischen Verwestlichung und Kreolisierung: Das Beispiel Vornamen. In: Soziale Welt. Zeitschrift für sozialwissenschaftliche Forschung und Praxis. Jg. 54, Heft 2, Bonn 2003.
Siehe auch
- Kategorie:Weibliche Vornamen
- Kategorie:Männliche Vornamen
- Wikipedia:WikiProjekt Namensforschung
- Liste gebräuchlicher Vornamen
- Römische Vornamen
- Hamburger Sie
Weblinks
- [http://www.firstname.de/ Datenbank mit mehr als 76.000 Vornamen aus aller Welt]
- [http://www.gfds.de/namen.html Gesellschaft für Deutsche Sprache: Beratung Vornamen; beliebteste Vornamen]
- [http://www.vornamenarchiv.de vornamenarchiv.de]
- [http://www.vornamen.ch Vornamen.ch]
- [http://www.beliebte-vornamen.de Ranglisten der beliebtesten Vornamen seit 1890]
- [http://www.kunigunde.ch www.kunigunde.ch: Vornamen und ihre Bedeutung]
- [http://www.behindthename.com Bedeutung und Herkunft von Vornamen aus allen Teilen der Welt] (englisch)
- [http://www.rundschau-online.de/kr/KrCachedContentServer?ksArtikel.id=1107874790444&listID=1037966279508&openMenu=1039082845263&calledPageId=1039082845263 Marie und Maximilian bleiben die beliebtesten Vornamen 2004 in Deutschland]
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WaltherWalter ist ein männlicher Vorname, eine um das "h" verkürzte Form von Walther.
Auch als Familienname ist "Walt(h)er" in Deutschland verbreitet.
Varianten
Niederdeutsch: Wolter / Schweizer: Walti / Englisch: Walt / Niederländisch: Wouter, Wout / Französisch: Gauthier, Gautier / Italienisch: Gualtieri, Gualtiero / Altdeutsche Formen: Walthari, Waltheri
Herkunft und Bedeutung
Althochdeutsch waltan -> herrschen, walten und heri -> Heer, Truppe
Bedeutungsgleich mit dem Namen Harald.
Walter bedeutet umgangssprachlich auch: "Der über dem Heere waltende".
Namenstag
8. April, 17. Mai
Bekannte Namensträger
Vorname
- Walther aus dem Walthari-Lied (ca. 9. Jahrhundert), westgotischer Königssohn
- Walter Percy Chrysler ( - 1875; † 1940), US-amerikanischer Automobil-Pionier
- Walter Jauch ( - 1888; † 1976), Versicherungskaufmann, Gründer von Jauch & Hübener
- Walter Matthau ( - 1920; † 2000), US-amerikanischer Filmschauspieler
- Walter Momper ( - 1945), deutscher Politiker
- Sir Walter Raleigh ( - 1554; † 1618), englischer Seefahrer und Schriftsteller
- Walter Scheel ( - 1919), deutscher Alt-Bundespräsident
- Sir Walter Scott ( - 1771; † 1832), schottischer Schriftsteller
- Walter Stoeckel ( - 1871); † 1961), deutscher Gynäkologe
- Walter Ernst Paul Ulbricht ( - 1893, † 1973), Politiker und Staatsmann der früheren DDR
- Walther von der Vogelweide (um 1200), Minnesänger
Familienname
- Bruno Walter ( - 1876 - †1962), Dirigent, Pianist und Komponist
- Dietmar Walther ( - 1923), Dirigent und Komponist
- Fritz Walter ( - 1920 - †2002), Fußballspieler
- Fritz Walter ( - 1960), Fußballspieler
- Fritz Walter ( - 1896 - †1977), Politiker
- Hansjoachim Walther ( - 1939 - †2005), Politiker
- Hans-Jürgen Walter ( - 1944), Begründer der Gestalttheoretischen Psychotherapie
- H. E. Erwin Walther ( - 1920 - †1995), Komponist
- Heinz E. Walter ( - 1934), Genealoge, Historiker
- Hellmuth Walter ( - 1900 - †1980), Ingenieur
- Joachim Walther ( - 1943), Schriftsteller
- Johann Gottfried Walther ( - 1684 - †1748), Komponist
- Johann Jakob Walther ( - 1650 - †1705), Komponist
- Johann Walter ( - 1496 - †1570), Kantor
- Johannes Walther ( - 1860 - †1937), Geologe
- Kerstin Walther ( - 1961), Leichtathletin
- Otto Walter ( - 1882 - †1965), Archäologe
- Otto F. Walter ( - 1928), Schriftsteller
- Silja Walter ( - 1919), Schriftstellerin
- Ulrich Walter ( - 1954) Astronaut und Physiker
- Werner Walter ( - 1957) Erforscher außergewöhnlicher Phänomene (UFOs)
Walter war auch das Pseudonym des Schriftstellers Henry Spencer Ashbee.
Siehe auch: Carl Walther GmbH
Kategorie:Männlicher Vorname
Kategorie:Familienname
AlthochdeutschAls Althochdeutsch (Ahd.) bezeichnet man die älteste schriftlich bezeugte Form der deutschen Sprache in der Zeit etwa von 750 bis 1050.
1050
Das Althochdeutsche ist keine einheitliche Sprache, wie der Begriff suggeriert, sondern die Bezeichnung für eine Gruppe von westgermanischen Dialekten, die südlich der so genannten „Benrather Linie“ (die von Düsseldorf-Benrath ungefähr in west-östlicher Richtung verläuft) gesprochen wurden. Diese Dialekte unterscheiden sich von den anderen westgermanischen Sprachen oder Dialekten durch die Durchführung der Zweiten (oder Hochdeutschen) Lautverschiebung. Die Dialekte nördlich der „Benrather Linie“, das heißt, im Bereich der norddeutschen Tiefebene und im Gebiet der heutigen Niederlande, haben die Zweite Lautverschiebung nicht durchgeführt. Diese Dialekte werden zur Unterscheidung vom Althochdeutschen unter der Bezeichnung Altsächsisch (seltener: Altniederdeutsch) zusammengefasst. Aus dem Altsächsischen hat sich das Mittel- und Neuniederdeutsche entwickelt.
Da das Althochdeutsche eine Gruppe nahe verwandter Dialekte war, gab es im frühen Mittelalter auch keine einheitliche Schriftsprache; die überlieferten Textzeugnisse lassen sich den einzelnen Dialekten zuweisen, so dass man oft treffender von Altfränkisch, Altbairisch, Altalemannisch etc. spricht.
Die althochdeutsche Überlieferung besteht zu einem großen Teil aus geistlichen Texten (Gebeten, Taufgelöbnissen, Bibelübersetzung); nur vereinzelt finden sich weltliche Dichtungen (Hildebrandslied) oder sonstige Sprachzeugnisse (Inschriften, Zaubersprüche).
Charakteristisch für die althochdeutsche Sprache sind die noch vokalisch volltönenden Endungen (vgl. Latein), zum Beispiel:
Im Zusammenhang mit der politischen Situation ging im 10. Jahrhundert die Schriftlichkeit im Allgemeinen und die Produktion deutschsprachiger Texte im Besonderen zurück; eine Neueinsetzung einer deutschsprachigen Schriftlichkeit und Literatur ist ab etwa 1050 zu beobachten. Da sich die schriftliche Überlieferung des 11. Jahrhunderts in lautlicher Hinsicht deutlich von der älteren Überlieferung unterscheidet, bezeichnet man die Sprache ab etwa 1050 als Mittelhochdeutsch.
Literatur
- Rolf Bergmann u. a. (Hrsg.): Althochdeutsch
# Grammatik. Glossen. Texte. Winter, Heidelberg 1987, ISBN 3-533-03877-7
# Wörter und Namen. Forschungsgeschichte. Winter, Heidelberg 1987, ISBN 3-533-03940-4
- Wilhelm Braune: Althochdeutsche Grammatik. Niemeyer, Tübingen 2004, ISBN 3-484-10861-4
- Rudolf Schützeichel: Althochdeutsches Wörterbuch.Niemeyer, Tübingen 1995, ISBN 3-484-10636-0
- Stefan Sonderegger: Althochdeutsche Sprache und Literatur: eine Einführung in das älteste Deutsch. Darstellung und Grammatik. de Gruyter, Berlin (u. a.) 1987, ISBN 3-11-004559-1
Siehe auch
Deutsche Sprachgeschichte, althochdeutsche Literatur
Weblinks
- [http://www.cis.uni-muenchen.de/ahdeutsch/haupt.html www.cis.uni-muenchen.de/ahdeutsch/haupt.html] – Althochdeutsches Wörterbuch des 8. Jahrhunderts
- [http://www.koeblergerhard.de/germanistischewoerterbuecher/althochdeutscheswoerterbuch/nhd-ahd.pdf Neuhochdeutsch-althochdeutsches Wörterbuch] – im PDF-Format
Kategorie:Deutsche Sprache
Kategorie:Sprachstufe
8. AprilDer 8. April ist der 98. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 99. in Schaltjahren) - somit bleiben 267 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 1525 - Das weltliche Herzogtum Preußen entsteht aus dem Staat des Deutschen Ordens..
- 1874 - In Deutschland wird die Pockenschutzimpfung für Kinder verpflichtend eingeführt.
- 1904 - Großbritannien und Frankreich bilden die Entente cordiale.
- 1940 - Dänemark. Truppen des Deutschen Reichs besetzen ohne Gegenwehr das neutrale Dänemark.
- 1966 - Das Zentralkomitee der KPdSU wählt Leonid Breschnew einstimmig zum Generalsekretär.
- 1977 - Israel. Ministerpräsident Yitzhak Rabin tritt nach Devisenvergehen seiner Ehefrau zurück.
- 1991 - Swiad Gamsachurdia wird Georgiens erster Staatspräsident.
- 1994 - Sylvestre Ntibantunganya wird Staatspräsident von Burundi.
- 1998 - Robert Kotscharjan wird Staatspräsident von Armenien.
- 1999 - Ismail Omar Guelleh wird zum Staatspräsidenten von Dschibuti gewählt.
- 2002 - Der Staatspräsident der Volksrepublik China, Jiang Zemin, stattet Deutschland einen Staatsbesuch ab.
Wirtschaft
- 1870 - Die Deutsche Bank AG wird in Berlin gegründet.
- 1948 - Die Fluglinien von Dänemark, Schweden und Norwegen werden zur "SAS" zusammengelegt.
- 2002 - Der Medienkonzern Kirch-Gruppe stellt den Konkursantrag.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1667 - Paris, Frankreich. Die weltweit erste Kunstausstellung wird im Salon du Louvre eröffnet.
- 1742 - Georg Friedrich Händels Oratorium Der Messias wird in Dublin uraufgeführt.
- 1836 - Uraufführung der Oper Alice von Friedrich von Flotow im Hôtel Castellane in Paris.
- 1876 - Die Oper "La Gioconda" von Amilcare Ponchielli wird an der Mailänder Scala erstmalig aufgeführt.
- 1908 - Das Märchenspiel "Schwanenweiß" von August Strindberg wird in Helsinki uraufgeführt.
- 1926 - Der Film "Die Biene Maja und ihre Abenteuer" nach dem gleichnamigen Buch von Waldemar Bonsels wird im Berliner Capitol-Theater erstmalig gezeigt.
- 1935 - Uraufführung der Oper Maria Malibran von Robert Russell Bennett an der Juilliard Music School in New York.
- 1967 - In Wien gewinnt Sandie Shaw mit "Puppet on a String" den zwölften Grand Prix Eurovision de la Chanson.
- 1987 - Die Oper "La forêt" von Rolf Liebermann wird in Genf uraufgeführt.
Religion
- 2005 - Papst Johannes Paul II. wird in Rom in der Basilika San Pietro beigesetzt.
Katastrophen
- 1906 - Bei Neapel fordert der Ausbruch des Vulkans Vesuv, der dabei 200 m an Höhe verliert, mehrere hundert Todesopfer.
- 1966 - Durch ein Feuer im Maschinenraum brennt das norwegische Passagierschiff Viking Express mit 494 Personen an Bord in der Karibik aus. 2 Tote.
Sport
- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
Geboren
- 1320 - Peter I. (Portugal), achter König von Portugal
- 1336 - Timur-Leng, mongolischer Herrscher
- 1605 - Philipp IV. (Spanien), König von Spanien, Neapel und Sizilien
- 1624 - Karl II. von Lichtenstein-Kastelkorn, Olmützer (Mähren) Bischof, Archivar und Musikliebhaber
- 1655 - Ludwig Wilhelm I., Markgraf von Baden
- 1692 - Giuseppe Tartini, italienischer Violinvirtuose und Komponist
- 1695 - Johann Christian Günther, deutscher Schriftsteller
- 1776 - Wassili Michailowitsch Golownin, russischer Marineoffizier und Forschungsreisender
- 1783 - John Claudius Loudon, schottischer Botaniker und Landschaftsarchitekt
- 1784 - Dionisio Aguado, spanischer Gitarrist und Komponist
- 1795 - August von Bethmann-Hollweg, deutscher Jurist und Politiker
- 1805 - Hugo von Mohl, deutscher Botaniker
- 1815 - Andrew Graham, irischer Astronom
- 1818 - August Wilhelm von Hofmann, deutscher Chemiker
- 1818 - Christian IX. (Dänemark), König von Dänemark, Herzog von Schleswig
- 1832 - Alfred Waldersee, deutscher Militär, Generalfeldmarschall Preußens
- 1835 - Anna Schramm, deutsche Soubrette und Schauspielerin
- 1847 - Emil Kirdorf, deutscher Industrieller
- 1859 - Edmund Husserl, deutscher Philosoph
- 1866 - Fritz Mackensen, deutscher Maler des Jugendstils
- 1869 - Charles-Henri-Joseph Binet, Erzbischof von Besançon und Kardinal
- 1873 - Heinrich Dubbel, Initiator des nach ihm benannten Taschenbuchs für den Maschinenbau.
- 1875 - Albert I. (Belgien), König der Belgier
- 1879 - Heinrich Reimers, deutscher Publizist
- 1887 - Ludwig Wolker, eine führende Gestalt der katholischen Jugendbewegung und Mitbegründer des Ludwig Wolker
- 1889 - Adrian Boult, englischer Dirigent
- 1890 - Hans Böhm (Politiker), deutscher SPD-Politiker
- 1892 - Richard Joseph Neutra, österreichischer Architekt
- 1893 - Mary Pickford, US-amerikanische Schauspielerin der Stumm- und frühen Tonfilmzeit
- 1898 - Therese Neumann (Resl von Konnersreuth), bayerische Bauernmagd
- 1901 - Jean Prouvé, französischer Architekt und Designer
- 1902 - Hermann Ahrens, deutscher GDP-Politiker und MdB
- 1904 - John Antill, australischer Komponist
- 1904 - Sir John Richard Hicks, britischer Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger
- 1905 - Curt Ackermann, deutscher Schauspieler, Dialogbuchautor und Synchronregisseur
- 1911 - Émile Michel Cioran, ungarischer Philosoph
- 1911 - Melvin Calvin, US-amerikanischer Chemiker und Biochemiker
- 1912 - Sonja Henie, US-amerikanisch-norwegische Eiskunstläuferin
- 1914 - Schwester Euthymia, selige Clemensschwester
- 1919 - Ian Douglas Smith, britischer Politiker
- 1922 - Alfred Lorenzer, deutscher Psychoanalytiker und Soziologe
- 1924 - Günter Pfitzmann, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 1929 - Hans Korte, deutscher Schauspieler
- 1929 - Jacques Brel, französischer Chansonnier und Schauspieler
- 1929 - Walter Berry, österreichischer Bassbariton
- 1933 - Fred Ebb, US-amerikanischer Liedtexter
- 1935 - Avi Primor, israelischer Diplomat und Publizist
- 1936 - Klaus Löwitsch, deutscher Schauspieler
- 1937 - Seymour Hersh, US-amerikanischer Enthüllungsjournalist
- 1938 - Connie Stevens, US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin
- 1938 - Kofi Annan, 7. Generalsekretär der Vereinten Nationen
- 1940 - John Havlicek, US-amerikanischer Basketballspieler
- 1942 - Roger Chapman, britischer Sänger
- 1944 - Christoph Hein, ostdeutscher Schriftsteller, Übersetzer und Essayist
- 1944 - Odd Nerdrum, norwegischer Maler
- 1947 - Michael Holzach, deutscher Journalist und Buchautor
- 1947 - Pascal Lamy, EU-Kommissar aus Frankreich
- 1947 - Steve Howe, britischer Gitarrist
- 1948 - Danuta Hübner, polnische Politikerin und EU-Kommissarin
- 1948 - Patty Pravo, italienische Sängerin
- 1949 - John Madden, britischer Filmregisseur
- 1949 - Reg Isidor, britischer Musiker
- 1950 - Grzegorz Lato, polnischer Fußballspieler
- 1950 - Margrit Wetzel, deutscher Politiker und MdB
- 1951 - Gerd Andres, deutscher Politiker
- 1951 - Mel Schacher, US-amerikanischer Musiker
- 1954 - John Schneider, US-amerikanischer Musiker
- 1957 - Andrea Ypsilanti, deutsche Politikerin
- 1961 - Andi Hug, schweizerischer K1-Boxer
- 1963 - John Charles Julian Lennon, britischer Musiker
- 1964 - Biz Markie, amerikanischer Hip-Hop Musiker
- 1968 - Patricia Arquette, US-amerikanische Schauspielerin
- 1968 - Andreas Hutzel, deutscher Schauspieler
- 1968 - Patricia Girard-Léno, französische Leichtathletin und Olympionikin
- 1969 - Arabella Kiesbauer, österreichische Fernsehmoderatorin
- 1975 - Anouk Teeuwe, niederländische Sängerin
Gestorben
- 217 - Caracalla, römischer Kaiser
- 622 - Shotoku Taishi, japanischer Kulturheld
- 1196 - Knut Eriksson, König von Schweden
- 1364 - Johann II. (Frankreich), König von Frankreich von 1350 bis 1364
- 1461 - Georg von Peuerbach, österreichischer Astronom
- 1492 - Lorenzo de Medici, italienischer Politiker und Stadtherr von Florenz
- 1586 - Martin Chemnitz, Lutherischer Theologe
- 1598 - Ludwig Helmbold, lutherischer Kirchenliederdichter
- 1666 - Hans Georg von Schleinitz, deutscher Verwaltungsbeamter und Gelegenheitsdichter
- 1704 - Hiob Ludolf, Begründer der Äthiopistik
- 1725 - John Wise, US-amerikanischer Schriftsteller und Pfarrer
- 1835 - Wilhelm von Humboldt, deutscher Gelehrter und Staatsmann
- 1848 - Gaetano Donizetti, italienischer Komponist
- 1857 - Heinrich Eduard Bethmann, deutscher Schauspieler
- 1867 - Emil Adolf Roßmäßler, deutscher Naturforscher und Volksschriftsteller
- 1870 - Charles Auguste de Bériot, belgischer Violinist und Komponist
- 1890 - Friedrich Strampfer, österreichischer Schauspieler und Theaterdirektor
- 1897 - Heinrich von Stephan, Generalpostdirektor des Deutschen Reichs
- 1909 - V. U. Hammershaimb, färöischer Pfarrer und Philologe
- 1909 - Venceslaus Ulricus Hammershaimb, färöischer Pfarrer und Philologe
- 1919 - Loránd Eötvös, ungarischer Kultus- und Unterrichtsminister
- 1922 - Erich von Falkenhayn, deutscher Offizier und Militärpolitiker
- 1927 - Karl Friedrich Wilhelm Otto Richter, deutscher Politiker
- 1931 - Erik Axel Karlfeldt, schwedischer Lyriker
- 1936 - Robert Bárány, ungarischer Mediziner, Neurochemiker und Nobelpreisträger
- 1937 - Arthur Foote, US-amerikanischer Komponist
- 1938 - King Oliver, afroamerikanischer Komponist
- 1939 - Egmont Colerus, österreichischer Schriftsteller
- 1941 - Max Herrmann-Neisse, deutscher Schriftsteller
- 1945 - Hans von Dohnanyi, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer
- 1945 - Jakob Sprenger (NS-Politiker), nationalsozialistischer Politiker
- 1945 - Josef Weinheber, österreichischer Lyriker
- 1945 - Lizzi Waldmüller, österreichische Filmschauspielerin und Sängerin
- 1945 - Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg, deutsche Fliegerin und Ingenieurin
- 1949 - Ulrich Salchow, schwedischer Eiskunstläufer
- 1950 - Albert Ehrenstein, Lyriker, Erzähler
- 1950 - Wazlaw Fomitsch Nischinski, russischer Balletttänzer und Choreograph
- 1959 - Jonathan Zenneck, Physiker, Funkpionier und Erfinder
- 1960 - Henri Guisan, General der Schweizer Armee während des 2. Weltkriegs
- 1967 - Elisabeth Crodel, deutsche Malerin
- 1968 - Ernst Wilhelm Nay, deutscher Maler
- 1973 - Pablo Picasso, spanischer Maler und Bildhauer
- 1973 - Viktor de Kowa, deutscher Theater- und Filmschauspieler
- 1977 - Hermann Fränkel, deutsch-amerikanischer Altphilologe
- 1981 - Omar Bradley, US-amerikanischer Fünf-Sterne-General
- 1984 - Pjotr Kapiza, russischer Physiker
- 1984 - Pjotr Leonidowitsch Kapiza, russischer Physiker
- 1992 - Daniel Bovet, italienischer Pharmakologe und Nobelpreisträger
- 1992 - Käte Hamburger, deutsche Germanistin, Literaturwissenschaftlerin und Philosophin
- 1994 - Hans Bodensteiner, deutscher Politiker
- 2003 - Franz Rosenthal, deutscher Orientalist
- 2003 - Maki Ishii, japanischer Komponist
- 2004 - Hans Guido Mutke, im Zweiten Weltkrieg Jagdflieger in der Luftwaffe
- 2004 - Herb Andress, deutscher Film- und Fernsehschauspieler
- 2005 - Yoshitaro Nomura, japanischer Filmregisseur
Feier- und Gedenktage
Siehe auch
- 7. April - 9. April
- 8. März - 8. Mai
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
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WestgotenGoten#Westgoten
1875
- Dezember: Übernahme der Mehrheit der Sueskanal-Aktien durch die britische Krone
- Das Osmanische Reich ist gezwungen den Staatsbankrott anzumelden
- Einweihung des Hermannsdenkmales im Teutoburger Wald nach 37jähriger Bauzeit
- Gabun wird französische Kolonie
- Im Deutschen Reich schließen sich der von Ferdinand Lassalle 1863 gegründete Allgemeine Deutsche Arbeiterverein (ADAV) und die von Wilhelm Liebknecht, August Bebel 1869 gegründete Sozialdemokratische Arbeiterpartei (SDAP) zur Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP), der Vorgängerpartei der 1890 in Sozialdemokratische Partei Deutschlands umbenannten SPD, zusammen
- Matthew Webb durchschwimmt als erster Mensch ohne technische Hilfen den Ärmelkanal
- Die große Duisburger Synagoge wird am 6. März eröffnet
Wissenschaft, Technik
- 20. Mai: Unterzeichnung der Meterkonvention durch 17 Staaten
- John Kerr entdeckt den nach ihm benannten elektrooptischen Effekt
- Alexander Graham Bell führt Versuche zur Verbesserung des Telefons durch
- Richard Caton registriert elektrische Aktivität an der Hirnrinde von Tieren
Kultur
- 3. März: Uraufführung der Oper Carmen von Georges Bizet an der Opéra-Comique in Paris
- 10. März: Uraufführung der Oper Die Königin von Saba von Karl Goldmark an der Hofoper in Wien
- 19. Juli: Uraufführung der Oper La falce (Die Sichel) von Alfredo Catalani in Mailand
- 7. Januar: Thomas Hicks, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger(† 1963)
- 8. Januar: David Griffith, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent († 1948)
- 10. Januar: Issai Schur, Mathematiker († 1941)
- 11. Januar: Reinhold Glière, russischer Komponist († 1956)
- 14. Januar: Albert Schweitzer, deutscher Arzt, Missionar und Friedensnobelpreisträger († 1965)
- 15. Januar: Thomas Burke, Teilnehmer der ersten Olympischen Sommerspiele 1896 († 1929)
- 25. Januar: Karl August Nerger, Fregattenkapitän und Träger des Ordens Pour-le-Mérite († 1947)
- 2. Februar: Fritz Kreisler, Wiener Violinist und Komponist († 1962)
- 4. Februar: Ludwig Prandtl, deutscher Physiker († 1953)
- 6. Februar: Otto Geßler, deutscher Reichswehrminister († 1955)
- 7. Februar: Walter Courvoisier, schweizer Komponist († 1931)
- 18. Februar: Wilhelm Külz, deutscher Politiker († 1948)
- 20. Februar: Marie Marvingt, französische Pilotin mit abgelegter Flugprüfung († 1963)
- 21. Februar: Jeanne-Louise Calment Ältester Mensch 1997( - 1997)
- 24. Februar: Konstantin Hierl, nationalsozialistischer Politiker und Funktionär († 1955)
- 26. Februar: Hans Böckler, deutscher Politiker und Gewerkschaftsfunktionär († 1951)
- 26. Februar: Alexander Borissowitsch Goldenweiser, russischer Pianist und Komponist († 1961)
- 26. Februar: Erich Koch-Weser, deutscher Politiker († 1944)
- 7. März: Maurice Ravel, französischer Komponist († 1937)
- 8. März: Franco Alfano, italienischer Komponist († 1954)
- 19. März: Gustav Wyneken, deutscher Reformpädagoge († 1964)
- 22. März: Hans Grimm, deutscher Schriftsteller und Publizist († 1959)
- 25. März: Xenia Alexandrowna Romanowa, russische Großfürstin († 1960)
- 26. März: Syngman Rhee, erster südkoreanischer Präsident († 1965)
- 1. April: Edgar Wallace, englischer Krimi-Schriftsteller († 1932)
- 2. April: Walter Percy Chrysler, US-amerikanischer Automobil-Pionier und Begründer des internationalen Automobilunternehmens Chrysler Corporation († 1940)
- 4. April: Pierre Monteux, französisch-amerikanischer Dirigent († 1964)
- 5. April: Blumepeter, Mannheimer Lokallegende († 1940)
- 5. April: Mistinguett, französische Sängerin († 1956)
- 8. April: Albert I. (Belgien), König der Belgier († 1934)
- 9. April: Jacques Futrelle, US-amerikanischer Schriftsteller († 1912)
- 16. April: Erwin Baur, deutscher Arzt, Botaniker, Genetiker und Züchtungsforscher († 1933)
- 18. April: Oskar Ernst Bernhardt, deutscher Gründer der Gralsbewegung († 1941)
- 24. April: Johanna Tesch, deutsche Politikerin († 1945)
- 9. Mai: Friedrich Horn, deutscher evangelischer Theologe
- 11. Mai: Harriet Quimby, US-amerikanische Pilotin († 1912)
- 11. Mai: Louis Weinert-Wilton, deutscher Schriftsteller († 1945)
- 12. Mai: Mathias Kneißl, bekannter bayrischer Räuber
- 30. Mai: Giovanni Gentile, italienischer Philosoph, Kulturmanager und Politiker
- 1. Juni: Carl Severing, deutscher Politiker und Minister († 1952)
- 6. Juni: Thomas Mann, deutscher Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger († 1955)
- 9. Juni: Henry Hallett Dale, britischer Biochemiker († 1968)
- 11. Juni: George Herbert Walker, Bankier († 1953)
- 13. Juni: Paul Neumann, österreichischer Sportschwimmer († 1932)
- 14. Juni: Clemens von Franckenstein, Opernkomponist und Generalintendant in München († 1942)
- 20. Juni: Othenio Abel, österreichischer Paläontologe und Evolutionsbiologe († 1946)
- 22. Juni: Johannes Baader, deutscher Architekt, Schriftsteller, Dadaist und Aktionskünstler († 1955)
- 23. Juni: Norman Pritchard, indischer Leichtathlet, Olympiateilnehmer und Schauspieler († 1929)
- 28. Juni: Henri Léon Lebesgue, französischer Mathematiker († 1941)
- 2. Juli: Fritz Ullmann, deutscher Chemiker
- 3. Juli: Ernst Ferdinand Sauerbruch, deutscher Chirurg. († 1951)
- 3. Juli: Ferdinand Sauerbruch, deutscher Chirurg († 1951)
- 10. Juli: E. C. Bentley, britischer Schriftsteller († 1956)
- 21. Juli: Oskar Moll, deutscher Maler († 1947)
- 25. Juli: Paul Graetz, deutscher Offizier († 1968)
- 26. Juli: Antonio Machado, spanischer Lyriker († 1939)
- 26. Juli: Carl Gustav Jung, Schweizer Psychoanalytiker († 1961)
- 31. Juli: Jacques Villon, französischer Maler des Kubismus († 1963)
- 9. August: Albert Ketèlbey, englischer Komponist und Dirigent († 1959)
- 23. August: William Henry Eccles, britischer Physiker, Radiopionier († 1966)
- 26. August: John Buchan, schottischer Schriftsteller († 1940)
- 1. September: Edgar Rice Burroughs, US-amerikanischer Schriftsteller († 1950)
- 3. September: Ferdinand Porsche, österreichisch-deutscher Autokonstrukteur († 1951)
- 3. September: Wilhelm Scharrelmann, deutscher Lehrer und Schriftsteller († 1950)
- 5. September: Carl Froelich, deutscher Filmpionier und -regisseur († 1953)
- 6. September: Hermann Pistor, deutscher Mathematiker und Physiker († 1951)
- 20. September: Matthias Erzberger, Politiker in der Weimarer Republik († 1921)
- 25. September: Emil Lask, deutscher Philosoph († 1915)
- 27. September: Grazia Deledda, italienische Schriftstellerin († 1936)
- 1. Oktober: Eugeen Van Mieghem, belgischer Künstler († 1930)
- 5. Oktober: Cyril Rootham, englischer Komponist († 1938)
- 12. Oktober: Aleister Crowley englischer Okkultist († 1947)
- 19. Oktober: Theodor Duesterberg, langjähriger Vorsitzender des Stahlhelmbundes († 1949)
- 23. Oktober: Gilbert Newton Lewis, US-amerikanischer Physikochemiker († 1946)
- 24. Oktober: Fanny Starhemberg, österreichische Politikerin († 1943)
- 31. Oktober: Heinrich Thyssen, deutscher Unternehmer, Kunstmäzen († 1947)
- 31. Oktober: Vallabhbhai Patel, indischer Staatsmann († 1950)
- 4. November: Magdalene Pauli, Schriftstellerin († 1970)
- 9. November: Rudolf von Sebottendorf, Gründer der Thule-Gesellschaft († 1945)
- 10. November: Johanna Niese, österreichische Schauspielerin († 1934)
- 14. November: Bruno H. Bürgel, Astronom, Schriftsteller und Publizist († 1948)
- 19. November: Hiram Bingham, Archäologe und Forschungsreisender aus Hawaii († 1956)
- 19. November: Michail Iwanowitsch Kalinin, Wichtiger sowjetischer Politiker, u. a. Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjet (und damit Staatsoberhaupt) († 1946)
- 20. November: Friedrich Werner von der Schulenburg, deutscher Diplomat († 1944)
- 23. November: Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski, russischer Volkskommissar († 1933)
- 27. November: Franz Xaver Schwarz, Reichsschatzmeister der NSDAP († 1947)
- 27. November: Julius Lenhart, österreichischer Turner und Olympiateilnehmer († 1962)
- 3. Dezember: Bernhard Lichtenberg, katholischer Theologe († 1943)
- 4. Dezember: Rainer Maria Rilke, Schriftsteller deutscher Sprache und Lyriker († 1926)
- 12. Dezember: Gerd von Rundstedt, deutscher Generalfeldmarschall im Zweiten Weltkrieg († 1953)
- 14. Dezember: Paul Löbe, deutscher Politiker († 1967)
- 19. Dezember: Mileva Maric, Mathematikerin und die erste Frau Albert Einsteins († 1948)
- 21. Dezember: Thomas Schneider, Automobolist († 1954)
- 24. Dezember: Otto Ender, österreichischer Politiker († 1960)
- 25. Dezember: Theodor Innitzer, Erzbischof der Erzdiözese Wien und Kardinal († 1955)
- 3. Januar: Pierre Larousse, französischer pädagogischer Schriftsteller ( - 1817)
- 5. Januar: Hermann Wilhelm Bödeker, evangelischer Pastor ( - 1799)
- 6. Januar: Friedrich Wilhelm I., letzter Kurfürst und souveräner Landgraf von Hessen-Kassel ( - 1802)
- 10. Januar: Jean Achille Deville, französischer Gelehrter ( - 1789)
- 12. Januar: Tongzhi, chinesischer Kaiser der Qing-Dynastie ( - 1856)
- 20. Januar: Maximilian Werner, badischer Politiker ( - 1815)
- 1. Februar: William Bennett, britischer Komponist und Pianist ( - 1816)
- 2. Februar: Ludwig Droste, deutscher Architekt und Stadtbaumeister ( - 1814)
- 11. Februar: Karl Friedrich von Savigny, preußischer Diplomat und katholischer Politiker ( - 1814)
- 15. Februar: Friedrich von Uechtritz, deutscher Dichter, Historiker und Genealoge ( - 1800)
- 17. Februar: Friedrich Wilhelm August Argelander, deutscher Astronom ( - 1799)
- 22. Februar: Charles Lyell, britischer Geologe ( - 1797)
- 22. Februar: Jean-Baptiste Camille Corot, französischer Landschaftsmaler ( - 1796)
- 7. März: Arthur Helps, englischer Schriftsteller ( - 1813)
- 7. März: John Edward Gray, britischer Zoologe ( - 1800)
- 19. März: Jean Baptiste Vuillaume, französischer Geigenbauer ( - 1798)
- 4. April: Karl Mauch, deutscher Afrikaforscher ( - 1837)
- 7. April: Georg Herwegh, revolutionärer deutscher Dichter des Vormärz ( - 1817)
- 11. April: Samuel Heinrich Schwabe, deutscher Astronom ( - 1789)
- 11. April: Andrew J. Hamilton, 12. Gouverneur von Texas ( - 1815)
- 21. April: Herbert Viktor Anton Pernice, Jurist ( - 1832)
- 30. April: Johann Friedrich Graf von Waldeck, französischer Antiquar, Kartograf ( - 1766)
- 1. Mai: Leonhard Kohl von Kohlenegg, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler ( - 1834)
- 4. Mai: Heinrich Georg August Ewald, deutscher Theologe und Orientalist ( - 1803)
- 12. Mai: Heinrich von Hofstätter, von 1839–1875 Bischof von Passau ( - 1805)
- 17. Mai: John Cabell Breckinridge, US-amerikanischer General und Staatsmann ( - 1821)
- 22. Mai: Nuno José Severo de Mendoça Rolim de Moura Barreto, portugiesischer Politiker ( - 1804)
- 3. Juni: Georges Bizet, französischer Komponist ( - 1838)
- 4. Juni: Eduard Mörike, deutscher Lyriker und Erzähler ( - 1804)
- 13. Juni: Heinrich Louis d'Arrest, Astronom in Berlin, Leipzig und Kopenhagen ( - 1822)
- 20. Juni: Peter Karlowitsch von Uslar, russischer Ingenieur, Sprachforscher und Offizier ( - 1816)
- 27. Juni: Antoine-Louis Barye, französischer Bildhauer ( - 1795)
- 28. Juni: Josef Misson, österreichischer Mundartdichter ( - 1803)
- 29. Juni: Ferdinand I., Kaiser von Österreich ( - 1793)
- 9. Juli: Christian Ruben, deutscher Maler ( - 1805)
- 14. Juli: Guillaume-Henri Dufour, schweizer Humanist, General, Politiker, Kartograf und Ingenieur ( - 1787)
- 14. Juli: Henri Dufour, schweizerischer Humanist, General, Politiker, Kartograf und Ingenieur ( - 1787)
- 23. Juli: Isaac Merrit Singer, US-amerikanischer Unternehmer und Erfinder ( - 1811)
- 25. Juli: Joseph-Maurice Exelmans, französischer Admiral ( - 1816)
- 28. Juli: Johann Baptist von Schweitzer, Präsident des ADAV und MdR ( - 1833)
- 31. Juli: Andrew Johnson, US-amerikanischer Politiker, 17. Präsident der USA ( - 1808)
- 4. August: Hans Christian Andersen, dänischer Dichter und Schriftsteller ( - 1805)
- 10. August: Karl Andree, deutscher Geograph und Publizist ( - 1808)
- 17. August: Wilhelm Heinrich Immanuel Bleek, deutscher Sprachwissenschaftler ( - 1827)
- 29. August: Gustave Lannes de Montebello, französischer General ( - 1804)
- 15. September: Guillaume-Benjamin Duchenne, französischer Physiologe ( - 1806)
- 25. September: Tony Franck, deutsche Pianistin ( - 1827)
- 19. Oktober: Charles Wheatstone, britischer Physiker ( - 1802)
- 25. Oktober: Jacques Paul Migne, französischer Priester ( - 1800)
- 29. Oktober: John Gardner Wilkinson, britischer Ägyptologe ( - 1797)
- 19. November: Carl Julius Milde, Zeichenlehrer am Katharineum ( - 1803)
- 21. November: Friedrich Albert Lange, deutscher Philosoph und protestantischer Theologe ( - 1828)
- 24. November: Joseph Othmar Ritter von Rauscher, Erzbischof von Wien ( - 1797)
- 27. November: Richard Christopher Carrington, englischer Astronom ( - 1826)
- 3. Dezember: Ferdinand Adolph Lange, Uhrmacher und Unternehmer ( - 1815)
- 10. Dezember: Franz Toldy, ungarischer Literaturhistoriker ( - 1805)
- 17. Dezember: Theodor von Zwehl, deutscher Staatsminister des Inneren ( - 1800)
- 23. Dezember: Egron Sellif Lundgren, schwedischer Maler und Schriftsteller ( - 1815)
Staatsoberhäupter
Europa
- Portugal: Ludwig I., König von Portugal, (1861–1889)
- Schweiz: Johann Jakob Scherer, Bundespräsident der Schweiz, (1875)
ko:1875년
simple:1875
1940
Politik
- 1. Januar: Marcel Pilet-Golaz wird zum zweiten Mal Bundespräsident der Schweiz
- 1. Januar: Die Studentische Dienstpflicht tritt im Deutschen Reich in Kraft
- 12. März: Finnland verzichtet im Vertrag von Moskau auf Karelien
- 18. März: Zweiten Weltkrieg Achsenmächte: Adolf Hitler und Benito Mussolini treffen sich am Brennerpass in den Alpen und vereinbaren die Allianz gegen Frankreich und Großbritannien
- 9. April: Deutsche Truppen besetzen Dänemark und Norwegen
- 12. April: Britische Truppen besetzen die zu Dänemark gehörenden Färöer
- 25. April: Die Flagge der Färöer wird von Großbritannien international anerkannt. Seitdem ist der 25. April auf den Färöern ein Feiertag
- 10. Mai: Beginn des 'Blitzkriegs', die deutsche Wehrmacht besetzt die Niederlande, Belgien und das neutrale Luxemburg, um die Maginot-Linie zu umgehen
- 10. Mai: Die Regierung Chamberlain tritt zurück, ein Kriegskoalitionskabinett unter Churchill übernimmt die Führung Großbritanniens
- 12. Mai: Beginn des 'Blitzkriegs' gegen Frankreich, die deutsche Wehrmacht überschreitet die französische Grenze
- 13. Mai: Der britische Premier Winston Churchill hält seine bekannte „Blut, Schweiß und Tränen“-Rede vor dem britischen Parlament
- 14. Mai: Bombardierung der niederländischen Stadt Rotterdam
- 15. Mai: Kapitulation der niederländischen Regierung (mit Ausnahme der Provinz Zeeland)
- 10. Juni: Italien erklärt Frankreich und Großbritannien den Krieg
- 14. Juni: Deutsche Truppen besetzen Paris
- 14. Juni: Das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau wird eröffnet
- 17. Juni: Die Sowjetunion besetzt Estland und Lettland
- 18. Juni: Der französische General Charles de Gaulle ruft von London aus zum Widerstand auf und bildet das provisorische Nationalkomitee (Exilregierung)
- 22. Juni: Compiegne: am gleichen Ort im gleichen Eisenbahnwagon wie 1918 wird der Waffenstillstand zwischen Frankreich und Deutschland unterzeichnet
- 3. Juli: Britische Flugzeuge bombardieren die französische Flotte in Mers-el-Kebir
- 6. August: Estland. Erzwungener Beitritt zur Sowjetunion
- 13. August: Die deutsche Luftwaffe beginnt die Luftschlacht um England
- 30. August: Zweiter Wiener Schiedsspruch: Ungarn erhält Landesteile von Rumänien
- 6. September: Carol II., König von Rumänien dankt ab. Sein Sohn Michael I. wird der Nachfolger
- 27. September: Dreimächtepakt zwischen Deutschem Reich, Italien und Japan. Unterzeichnung im Großen Saal der Neuen Reichskanzelei
- 28. Oktober: Metaxas lehnt das Ultimatum Mussolinis zur Kapitulation mit dem berühmten "όχι" ab
- 12. Dezember: „Ewiger“ ungarisch-jugoslawischer Freundschaftsvertrag (am 3. April 1941 von Ungarn gebrochen)
Wirtschaft
- 15. Mai: Verkaufsstart für Nylonstrümpfe
- 15. Mai: Das erste McDonald's-Restaurant wurde in San Bernardino, Kalifornien, eröffnet
- die spanische Fluggesellschaft Iberia (Líneas Aéreas de España) wird gegründet
Wissenschaft und Technik
- 27. Februar: Entdeckung der C-14-Radiokarbonmethode
- 27. April: Abschluss der Abwrackung von LZ 127 „Graf Zeppelin“' und LZ 130 „Graf Zeppelin II“: Ende der Groß-Luftschiff-Ära
- 6. Mai: Sprengung der Luftschiffhallen auf dem Flugplatz „Rhein-Main“
- 12. September: Entdeckung der prähistorischen Höhlenmalereien in der Höhle von Lascaux
Kultur
- 16. April: Uraufführung der Oper Maryša von Emil František Burian in Brünn (Brno)
- 18. Mai: Uraufführung der Oper Volo di notte von Luigi Dallapiccola am Teatro comunale in Florenz
Katastrophen
- 23. April: Der Zerstörer „La Railleuse“ (Frankreich) sinkt nach einer Kesselexplosion in Casablanca (Marokko). 28 Tote unter der 159 Mann starken Besatzung
- 30. April: Der Zerstörer „Maille-Brézé“ (Frankreich) sinkt nach einer inneren Explosion bei Greenock. 28 Tote unter der 240 Mann starken Besatzung
- 17. Juni: Deutsche Bomber versenken vor St-Nazaire den zur Evakuierung britischer Truppen aus Frankreich eingesetzten Passagierdampfer RMS Lancastria mit etwa 6.000 Menschen an Bord. Die Angaben über die Anzahl der Opfer schwanken zwischen 2.000 und 4.000 Toten. Es handelt sich um den verlustreichsten Schiffsuntergang der britischen Geschichte, der jedoch auf Befehl Winston Churchills geheim gehalten wird
- 16. Juli: Im Nebel kollidiert der britische Zerstörer „Imogen“ im Pentland Firth mit einem anderen Schiff und sinkt. 18 Tote
- 22. Oktober: Nach der Kollision mit einem Frachtschiff sinkt der kanadischen Zerstörer „Margaree“ im Nordatlantik. 140 Tote
- 10. November: Erdbeben der Stärke 7,3 in Rumänien, ca. 1.000 Tote
Sport
Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden siehe unter der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 7. April: Endstand 2:2 im Fußball-Länderspiel Deutschland gegen Ungarn im Olympiastadion Berlin
- 1. Mai: Keine Olympischen Spiele wegen des Krieges
- 6.–8. Juli: Tennis Länderwettkampf in Berlin zwischen Deutschland und Italien endet 1:5
- 1. September: Endstand beim Fußball-Länderspiel in Leipzig zwischen Deutschland und Finnland 13:0
1. Halbjahr
- 1. Januar: Anna Prucnal, polnisch-französische Schauspielerin und Sängerin
- 1. Januar: Genya Ravan, US-amerikanische Rock-Sängerin
- 2. Januar: Horst Rankl, bayerischer Schriftsteller und Schauspieler
- 4. Januar: Brian D. Josephson, britischer Physiker
- 4. Januar: Gao Xingjian, chinesischer Erzähler, Übersetzer, Dramatiker, Regisseur, Kritiker und Künstler
- 4. Januar: Helmut Jahn, deutsch-amerikanischer Architekt
- 5. Januar: Athol Guy, australischer Musiker
- 5. Januar: Phil Trim, spanischer Musiker afroafrikanischer Abstammung
- 6. Januar: Van McCoy, US-amerikanischer Musiker und Produzent († 1979)
- 7. Januar: Helga Schubert, deutsche Psychologin und Autorin
- 9. Januar: Ruth Dreifuss, Schweizer Politikerin
- 11. Januar: Eike Ebert, deutscher Politiker
- 12. Januar: Matthias Habich, deutscher Schauspieler
- 13. Januar: Dieter Schulte, deutscher Gewerkschafter
- 13. Januar: Detlef Engel, deutscher Schlagersänger
- 13. Januar: Tadaoki Ishihara, japanischer Komponist und Professor
- 14. Januar: Siegmund Nimsgern, deutscher Opern- und Konzertsänger
- 16. Januar: Franz Müntefering, deutscher Politiker
- 17. Januar: Frieder Birzele, deutscher Politiker und MdL
- 17. Januar: Hans-Werner Hector, deutscher Unternehmer, Mitbegründer des Softwareunternehmens SAP AG
- 17. Januar: Kipchoge Keino, kenianischer Leichtathlet
- 17. Januar: Tabaré Vázquez, uruguayischer Politiker
- 18. Januar: Pedro Rodriguez, mexikanischer Formel 1 und Sportwagenrennfahrer († 1971)
- 18. Januar: Martin Kayenburg, deutscher Politiker und MdL
- 19. Januar: Bernhard Sinkel, deutscher Regisseur, Autor und Produzent
- 19. Januar: Paolo Borsellino, italienischer Richter und Mafia-Jäger († 1992)
- 19. Januar: Edmund White, US-amerikanischer Schriftsteller
- 21. Januar: Jack Nicklaus, US-amerikanischer Golfspieler
- 22. Januar: Eberhard Weber, Bassist und Komponist
- 22. Januar: John Hurt, britischer Schauspieler
- 23. Januar: Jürgen Grasmück, deutscher Autor von Science-Fiction-Romanen
- 23. Januar: Werner Krämer, deutscher Fußballspieler
- 23. Januar: Armin Maiwald, deutscher Journalist, Fernsehregisseur und -moderator
- 23. Januar: Johnny Russell, US-amerikanischer Country-Musiker und Songwriter († 2001)
- 24. Januar: Joachim Gauck, erster Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen
- 24. Januar: Alois Glück, deutscher Politiker und MdL
- 25. Januar: Wolfgang Paul (Fußballspieler), deutscher Fußballspieler
- 25. Januar: Brent McCall, US-amerikanischer Komponist
- 27. Januar: Daniel Gray Quillen, US-amerikanischer Mathematiker
- 27. Januar: James Cromwell, US-amerikanischer Schauspieler
- 28. Januar: Miguel Barnet, kubanischer Schriftsteller und Ethnologe
- 28. Januar: Helma Gautier, österreichische Schauspielerin
- 28. Januar: Guido Bachmann, Schweizer Schriftsteller und Schauspieler († 2003)
- 29. Januar: Katharine Ross, US-amerikanische Schauspielerin und Kinderbuchautorin
- 1. Februar: Henning Kaul, bayerischer Politiker
- 4. Februar: Ulla Norden, deutsche Schlagersängerin
- 4. Februar: George A. Romero, US-amerikanischer Regisseur, Produzent
- 5. Februar: Hans Ruedi Giger, Schweizer Grafiker und bildender Künstler
- 6. Februar: Helga Thiede, deutsche Sängerin (Sopran)
- 6. Februar: Tom Brokaw, US-am | | |