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Walter Hauser

Walter Hauser

Walter Hauser (
- 1. Mai 1837; † 22. Oktober 1902) war ein Schweizer Politiker (FDP). Er wurde am 13. Dezember 1888 in den Bundesrat gewählt und verstarb im Amt. Während seiner Amtszeit stand er den folgenden Departementen vor:
- 1889-1890: Militärdepartement
- 1891-1899: Finanz- und Zolldepartement
- 1900: Politisches Departement
- 1901-1902: Finanz- und Zolldepartement Walter Hauser war Bundespräsident in den Jahren 1892 und 1900 und Vizepräsident in den Jahren 1891 und 1899.

Weblinks


- [http://www.dhs.ch/externe/protect/textes/d/D3644.html Artikel im Historischen Lexikon der Schweiz] Hauser, Walter Hauser, Walter Hauser, Walter Hauser, Walter Hauser, Walter Hauser, Walter Hauser, Walter Hauser, Walter Hauser, Walter Hauser, Walter

1. Mai

Der 1. Mai ist der 121. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 122. in Schaltjahren) - somit bleiben 244 Tage bis zum Jahresende!

Ereignisse


- 305 - Diokletian und Maximian, die beiden Augusti in der Tetrarchie im Römischen Reich der Spätantike, danken ab.
- 1707 - England, Schottland und Wales werden zu Großbritannien vereinigt.
- 1775 - Der Wiener Augarten wird zugänglich für die Allgemeinheit.
- 1840 - Im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland beginnt der Verkauf der One Penny Black, der weltweit ersten Briefmarke (gültig ab 6. Mai 1840)
- 1844 - In München kommt es wegen einer Bierpreiserhöhung zu schweren Ausschreitungen. Ende April wurden jedes Jahr die Sommerbierpreise angeschlagen. Das Sommerbier war in der Produktion teurer als das Winterbier. Die fast 30%ige Erhöhung von 5 auf 6,5 Kreuzer brachte Soldaten und Arbeiter in Rage. Ein Arbeiter verdiente damals rund 40 Kreuzer am Tag.Bier
- 1851 - Im eigens dafür errichteten Crystal Palace im Londoner Hyde Park wird die Great Exhibition, die allererste Weltausstellung, feierlich eröffnet.
- 1859 - In Ecuador wird Gabriel García Moreno Staatspräsident.
- 1865 - Kaiser Franz Joseph eröffnet die vier Kilometer lange und 57 Meter breite Wiener Ringstraße.
- 1878 - In Paris wird die erste Weltausstellung mit Länderpavillons eröffnet.
- 1890 - Der Erste Mai wird im Gedenken an die Haymarket Riot erstmals international als „Kampftag der Arbeiterbewegung“ begangen.
- 1909 - Der deutsche Offizier Paul Graetz erreicht Swakopmund und beendet damit die erste Durchquerung Afrikas mit dem Automobil.
- 1920 - Sieben Thüringische Staaten werden zum Land Thüringen vereinigt.
- 1929 - In Berlin kommt es zum sog. Blutmai, als die Polizei auf aufständische Arbeiter schießt.
- 1945 - Karl Dönitz, von Hitler testamentarisch zum Reichspräsidenten bestimmt, erklärt in einer Rundfunkansprache die Fortsetzung des militärischen Kampfes gegen „den vordrängenden bolschewistischen Feind“; in Berlin nehmen sich Joseph Goebbels, testamentarisch zum Reichskanzler bestimmt, und seine Frau Magda nach Ermordung ihrer Kinder das Leben.
- 1950 - Palästinensisches Flüchtlingsproblem: Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNRWA nimmt seine Arbeit auf.
- 1958 - In Argentinien wird Arturo Frondizi neuer Staatspräsident.
- 1960 - Kalter Krieg: Über der Sowjetunion wird ein U-2-Spionageflugzeug der USA abgeschossen.
- 1960 - Einweihung des DDR-Überseehafens Rostock
- 1970 - US-Invasion in Kambodscha mit dem Ziel Nachschubwege der Nord-Vietnamesen nach Südvietnam abzuschneiden.
- 1974 - Beim Überschreiten der Punktzahl in der Flensburger Verkehrssünderkartei ist seit heute in der Bundesrepublik Deutschland das Wiederholen der theoretischen Fahrprüfung vorgeschrieben.
- 1976 - In Italien wird Giulio Andreotti erneut Regierungschef.
- 1977 - Bei der größten 1. Mai-Demo in der Geschichte der Türkei werden 37 Menschen durch Angriffe türkischer Counterguerillakräfte getötet. In der Türkei und in Nordkurdistan sterben Ende der 70er Jahre bei politischen Auseinandersetzungen zwischen revolutionären und faschistischen Kräften täglich bis zu 25 Menschen.
- 1979 - Dänemark entlässt Grönland in die Selbstverwaltung
- 1986 - Afghanistan. Dr. Mohammad Najibullah löst Babrak Karmal als Generalsekretär der DVPA ab
- 1987 - Ausschreitungen in Berlin-Kreuzberg mit Brandstiftungen, Plünderungen und Barrikadenbau lassen die Polizei für eine Nacht die Kontrolle über den Stadtteil verlieren, siehe Erster Mai in Kreuzberg.
- 1997 - Die meisten Botschafter der Staaten der EU kehren in den Iran zurück, da sich die Lage in Teheran nach den gewalttätigen Studentenprotesten gegen das Berliner Mykonos-Urteil etwas stabilisiert hat.
- 1999 - Nauru wird Vollmitglied des Commonwealth of Nations
- 1999 - Der Nigerianer Marcus Omofuma stirbt während der Abschiebung aus Österreich, nachdem ihm österreichische Polizisten Mund und Nase verklebten
- 2000 - In Island wird Staatspräsident Ólafur Ragnar Grimsson in seinem Amt bestätigt.
- 2002 - Das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und Jordanien tritt in Kraft
- 2003 - Von US-Präsident George W. Bush offiziell erklärtes Ende von größeren Kampfhandlungen im Irak (Dritter Golfkrieg)
- 2004 - Im Rahmen der EU-Osterweiterung werden 10 neue Staaten in die Europäische Union aufgenommen: Estland, Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Malta und Zypern. In vielen Städten finden Freudenfeiern und große Feuerwerke statt, in Athen ein großer Festakt mit den 25 Staats- und Regierungschefs.
- 2005 - Der Jahrestag der großen EU-Erweiterung (inzwischen durch Volksabstimmungen klar bestätigt) wird vielerorts gefeiert. Außenkommissarin Ferrero-Waldner gibt ausführliche Interviews zur Situation.

Wirtschaft


- 1821 - Die Bank von England tauscht ihre Banknoten wieder gegen Gold ein; damit endet die seit Ende 1797 bestehende "bank-restriction".
- 1886 - In Chicago beginnt ein Streik, in dessen Verlauf es zum Haymarket Riot und mit Toten kommt. Dieses Ereignis wird zum Bezugsdatum für den Tag der Arbeit.
- 1995 - Beitritt Liechtensteins zum EWR (Europäischer Wirtschaftsraum)
- 2000 - Horst Köhler, Deutschland, wird Direktor des IWF (Internationaler Währungsfond)
- 2001 - In Guatemala wird der US-Dollar als zweite Währung neben dem Quetzal eingeführt.
- 2004 - In Polen gilt für Investitionen ab sofort das EU-Recht.

Wissenschaft und Technik

Kultur


- 1775 - Uraufführung des Melodrams Medea von Georg Benda in Leipzig.
- 1776 - Gründung des Geheimordens "Bayrische Illuminaten" durch Adam Weißhaupt in Ingolstadt
- 1786 - Die Oper "Die Hochzeit des Figaro" von Wolfgang Amadeus Mozart wird in Wien uraufgeführt.
- 1863 - Uraufführung der Oper Le Jardinier et son seigneur von Léo Delibes am Théâtre-Lyrique in Paris.
- 1983 - Uraufführung des Musicals My One and Only von George Gershwin am St. James Theatre in New York.
- 1954 - Pablo Picasso malt das Portät Sylvette

Religion


- 1942 - Joseph Frings wird Erzbischof von Köln

Katastrophen


- 1854 - Der britische Passagierdampfer City of Glasgow sinkt auf der Überfahrt nach New York City mit 480 Menschen an Bord.
- 1929 - Ein Erdbeben der Stärke 7,4 fordert im Iran ca. 3.300 Todesopfer.
- 1991 - Flutkatastrophe in Bangladesch. Eine Flutwelle von 20 m Höhe überflutet das tiefliegende Ganges-Delta. Nach späteren Schätzungen von Hilfsorganisationen kommen 500.000 Menschen ums Leben.
- 2002 - Bangladesch. Untergang einer Fähre auf dem Meghna. 400 Tote.
- 2003 - Ein Erdbeben der Stärke 6,4 im Osten der Türkei fordert 177 Todesopfer.

Sport


- Einträge im Bereich Formel 1 siehe Formel 1.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1905 Der Fußballklub Arminia Bielefeld wird gegründet
- 1979 Uli Hoeneß wird Manager des FC Bayern München
- Jährlich - Radrennen Rund um den Henninger-Turm in Frankfurt am Main, Main-Taunus-Kreis und Hochtaunuskreis.

Geboren

Rund um den Henninger-Turm
- 1218 - Rudolf I. von Habsburg, römisch-deutscher König
- 1225 - Jean de Joinville, Begleiter und Chronist von Ludwig den IX.
- 1531 - Katharina Thomás, spanische Nonne und Mystikerin
- 1592 - Adam Schall von Bell, deutscher Wissenschaftler und Missionar
- 1623 - Hans Ernst von Wied-Runkel, deutscher Soldat und Hofbeamter
- 1672 - Joseph Addison, britischer Schriftsteller und Politiker († 17. Juni 1719)
- 1754 - Bernhard Heinrich Overberg, deutscher Theologe und Pädagoge
- 1759 - Jacob Albrecht, deutsch-amerikanischer Prediger († 18. Mai 1808)
- 1760 - Friedrich Albrecht Carl Gren, deutscher Chemiker
- 1769 - Arthur Wellesley, 1. Herzog von Wellington, britischer Feldmarschall († 14. September 1852)
- 1772 - Karl Friedrich von Gärtner, deutscher Botaniker und Arzt
- 1777 - Vincenz Eduard Milde, Erzbischof von Wien
- 1780 - Philip Marheineke, deutscher Theologe
- 1803 - James Clarence Mangan, irischer Schriftsteller († 20. Juni 1849)
- 1805 - Johann Jacoby, preußischer Politiker und führender deutscher Radikaldemokrat
- 1814 - Carlos Auersperg, österreichischer Politiker († 4. Januar 1890)
- 1817 - Karl Isidor Beck, österreichischer Schriftsteller († 9. April 1879)
- 1825 - Johann Jakob Balmer, schweizerischer Mathematiker und Physiker
- 1830 - Guido Gezelle, flämischer Dichter
- 1837 - Walter Hauser, schweizerischer Bundesrat, Bundespräsident
- 1839 - Adolf Guyer-Zeller, schweizerischer Unternehmer, Gründer von Eisenbahnlinien Adolf Guyer-Zeller
- 1852 - Calamity Jane, US-amerikanische Westernheldin
- 1852 - Santiago Ramón y Cajal, spanischer Mediziner und Nobelpreisträger
- 1855 - Cecilia Beaux, US-amerikanische Malerin
- 1862 - Marcel Prévost, französischer Schriftsteller
- 1863 - Stephan Kekulé von Stradonitz, deutscher Jurist, Privatgelehrter und Genealoge
- 1868 - Väinö I., Prinz und Landgraf zu Hessen sowie zwei Monate lang König von Finnland
- 1872 - Hugo Alfvén, schwedischer Komponist und Dirigent
- 1872 - Sidónio Pais, portugiesischer Militär, Putschist und Präsident
- 1874 - Romaine Brooks, US-amerikanische Malerin
- 1877 - Otto Palandt, Herausgeber der nach ihm benannten BGB-Kommentare
- 1881 - Pierre Teilhard de Chardin, französischer Jesuit, Theologe und Philosoph
- 1883 - Karel Heijting, niederländischer Fußballspieler
- 1884 - Felipe Boero, argentinischer Komponist
- 1886 - Walter Cramer, Beteiligter am Attentat auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944
- 1887 - Hans Demmelmeier, deutscher CSU-Politiker und MdB
- 1888 - Willy Knothe, deutscher Politiker und MdB
- 1892 - Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld, deutscher Flugpionier
- 1894 - Maria Restituta, österreichische Ordens- und Krankenschwester, selig gesprochen 1998
- 1896 - Herbert Backe, deutscher Reichsminister für Ernährung in der Endphase des Dritten Reichs
- 1897 - Otto Brües, deutscher Schriftsteller
- 1899 - Jón Leifs, isländischer Komponist
- 1900 - Ignazio Silone, italienischer Schriftsteller
- 1901 - Antal Szerb, ungarischer Schriftsteller
- 1905 - Henry Koster, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1905 - Theodor Oberländer, NS-Funktionär, später Bundesvertriebenenminister
- 1908 - Giovanni Guareschi, italienischer Journalist, Karikaturist und Schriftsteller
- 1909 - Giannis Ritsos, griechischer Schriftsteller
- 1910 - Roland Rainer, österreichischer Architekt
- 1912 - Otto Kretschmer, deutscher U-Boot-Kommandant
- 1914 - Rudolf Gellesch, deutscher Fußballspieler
- 1915 - Archie Williams, US-amerikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
- 1915 - Hanns-Martin Schleyer, deutscher Jurist und Arbeitgeberpräsident
- 1916 - Glenn Ford, US-amerikanischer Film- und Fernsehschauspieler
- 1923 - Joseph Heller, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1924 - Big Maybelle, US-amerikanische Sängerin
- 1924 - Grégoire Kayibanda, ruandischer Politiker
- 1924 - Wiktor Petrowitsch Astafjew, russischer Schriftsteller und literarischer Weggefährte Alexander Solschenizyns
- 1925 - Gary Bertini, jüdischer Komponist und Dirigent
- 1927 - Horst Drinda, deutscher Schauspieler
- 1929 - Ralf Gustav Dahrendorf, deutsch-englischer Soziologe, Politiker und Publizist
- 1929 - Sonny James, US-amerikanischer Musiker
- 1930 - Little Walter, US-amerikanischer Musiker
- 1934 - Laura Betti, italienische Schauspielerin
- 1934 - Shirley Horn, US-amerikanische Jazzmusikerin
- 1936 - Danièle Huillet, französische Regisseurin
- 1939 - Judy Collins, US-amerikanische Sängerin
- 1941 - Juraj Hatrík, slowakischer Komponist
- 1943 - Franziskus Eisenbach, Titularbischof von Sigo und Weihbischof emeritus von Mainz
- 1943 - Willi Kraus, deutscher Fußballspieler
- 1944 - Costa Cordalis, griechischer Sänger deutscher Schlager
- 1944 - Rita Coolidge, US-amerikanische Country-Sängerin
- 1945 - Mimi Farina, US-amerikanische Sängerin
- 1946 - Joanna Lumley, britische Schauspielerin und ein ehemaliges Model
- 1946 - John Woo, aus Hongkong stammender Regisseur und Filmproduzent
- 1946 - Peter Kostelka, österreichischer Politiker
- 1947 - Danilo Popivoda, jugoslawischer ehemaliger Fußballspieler
- 1953 - Detlev Samland, deutscher SPD-Politiker
- 1953 - Joanna Szczepkowska, polnische Schauspielerin
- 1953 - Pierre Franckh, deutscher Schauspieler
- 1954 - Ray Parker Jr., US-amerikanischer Musiker
- 1956 - Andreas Vitásek, österreichischer Kabarettist, Schauspieler und Regisseur
- 1957 - Rick Driscoll, britischer Musiker
- 1957 - Steve Farris, US-amerikanischer Musiker
- 1959 - Phil Smith, britischer Musiker
- 1960 - Jennifer Grey, amerikanische Schauspielerin
- 1962 - Maia Morgenstern, rumänische Schauspielerin
- 1962 - Owen Paul, britischer Sänger
- 1964 - Yvonne van Gennip, niederländische Eisschnellläuferin
- 1966 - Olaf Thon, deutscher Fußballspieler
- 1967 - Tim McGraw, US-amerikanischer Country-Musiker
- 1968 - Oliver Bierhoff, deutscher Fußballspieler
- 1969 - Javier Bardem, spanischer Schauspieler
- 1969 - Wes Anderson, US-amerikanischer Regisseur
- 1973 - Oliver Neuville, deutscher Fußballspieler
- 1974 - Marc Seliger, deutscher Eishockeytorhüter
- 1975 - Marc-Vivien Foé, kamerunischer Mittelfeldspieler
- 1975 - Michael Mehlem, österreichischer Fußballspieler
- 1979 - Lars Berger, norwegischer Biathlet
- 1979 - Pauli Rantasalmi, finnischer Musiker (The Rasmus)
- 1980 - Julia Tabakowa, russische Leichtathletin und Olympiateilnehmerin
- 1981 - Aliaksandr Hleb, weißrussischer Fusballspieler
- 1982 - Tommy Robredo, spanischer Tennisspieler

Gestorben


- 1308 - Albrecht I., war Römischer König sowie Herzog von Österreich und der Steiermark Albrecht I.
- 1555 - Marcellus II., Papst 1555
- 1572 - Pius V., Papst seit 1566
- 1578 - Wilhelm II. von der Mark, Admiral der Wassergeusen und Gouverneur von Holland
- 1731 - Johann Ludwig Bach, deutscher Komponist
- 1737 - Jean-Alphonse Turrettini, reformierter Theologe
- 1772 - Gottfried Achenwall, Begründer der moderenen Statistik
- 1816 - Justus Perthes, Gründer eines geografisch-kartografischen Verlags
- 1870 - Gabriel Lamé, französischer Mathematiker und Physiker
- 1871 - Andreas Andresen, deutscher Kunstbuchautor
- 1873 - David Livingstone, schottischer Missionar und Afrikaforscher
- 1874 - Vilém Blodek, tschechischer Komponist
- 1874 - Niccolò Tommaseo, italienischer Schriftsteller
- 1875 - Leonhard Kohl von Kohlenegg, österreichischer Schriftsteller und Schauspieler
- 1875 - Alfred George Stevens, britischer Bildhauer
- 1881 - Romolo Gessy, Italienischer Afrikareisender
- 1889 - Heinrich Adolph Meyer, deutscher Meeresforscher und Fabrikant
- 1891 - Ferdinand Gregorovius, deutscher Schriftsteller und Historiker
- 1893 - Alexander Kaufmann, deutscher Schriftsteller
- 1898 - Louis Appia, Chirurg und Mitbegründer des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz
- 1899 - Ludwig Büchner, jüngerer Bruder des Revolutionärs Georg Büchner Ludwig Büchner
- 1904 - Antonín Dvořák, tschechischer Komponist
- 1911 - Otto Lueger, Professor der Wasserbautechnik
- 1914 - Hermann Frasch, deutsch-US-amerikanischer Chemiker und Technologe
- 1916 - Rudolf Hirth du Frênes, Maler und Bruder des Schriftstellers und Verlegers Georg Hirth
- 1917 - William Knox D'Arcy, britischer Unternehmer
- 1920 - Margaret von Connaught, Kronprinzessin von Schweden
- 1927 - Oscar Swahn, schwedischer Sportschütze und ältester Olympiasieger aller Zeiten
- 1933 - Carl Roman Abt, schweizerischer Ingenieur und Erfinder
- 1935 - Henri Pélissier, französischer Radrennfahrer
- 1939 - Wilhelm Normann, deutscher Chemiker
- 1942 - Georg von Eucken-Addenhausen, Jurist und Staatsmann
- 1944 - Jizchak Katzenelson, jüdischer Lyriker und Dramatiker
- 1945 - Joseph Goebbels, deutscher Nationalsozialist
- 1945 - Magda Goebbels, Ehefrau von Joseph Goebbels
- 1946 - William Johnston, US-amerikanischer Tennisspieler
- 1946 - Edward Bairstow, englischer Organist, Pädagoge, Komponist, Chorleiter und Dirigent
- 1949 - Wilhelm Thöny, österreichischer Maler und Grafiker
- 1950 - Ernst Laemmle, deutsch-US-amerikanischer Filmregisseur
- 1950 - Lothrop Stoddard, US-amerikanischer Eugenier, Autor und Bewunderer Adolf Hitlers
- 1954 - Käte Duncker, deutsche Politikerin
- 1963 - Veza Canetti, österreichische Schriftstellerin, seit 1938 im Exil in London
- 1965 - Spike Jones, US-amerikanischer Musik-Komiker
- 1967 - Maria Probst, deutsche CSU-Politikerin
- 1973 - Asger Jorn, dänischer Künstler
- 1976 - Michael Gartenschläger, Opfer der deutsch-deutschen Grenze Michael Gartenschläger
- 1978 - Aram Chatschaturian, sowjetischer Komponist
- 1978 - Hans Severus Ziegler, deutscher Publizist, Intendant, Lehrer und nationalsozialistischer Politiker
- 1981 - Vern Sneider, US-amerikanischer Autor
- 1981 - Robert Stauch, deutscher CDU-Politiker
- 1982 - Walther Wenck, deutscher Oberbefehlshaber der 12. Armee im Zweiten Weltkrieg
- 1982 - Wolfgang Stammberger, deutscher Politiker
- 1991 - Richard Thorpe, US-amerikanischer Filmregisseur
- 1993 - Pierre Bérégovoy, französischer Politiker der Sozialisten
- 1994 - Ayrton Senna, Formel-1-Rennfahrer und dreifacher Formel-1-Weltmeister
- 1996 - Irene Koss, Schauspielerin und die erste deutsche Fernsehansagerin
- 1997 - Bo Widerberg, schwedischer Regisseur
- 1998 - Eldridge Cleaver, US-amerikanischer Schriftsteller und der Mitbegründer der Black Panther
- 2004 - Felix Haug, schweizerischer Popmusiker
- 2004 - Irina Pabst, deutsche Modedesignerin
- 2004 - Lojze Kovacic, slowenischer Schriftsteller und Pädagoge
- 2004 - Scott R. Lemmon, Programmierer

Feier- und Gedenktage


- Tag der Arbeit in vielen Staaten ("Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse")
- Die Nacht zum ersten Mai wird auch als Walpurgisnacht bezeichnet
- Kirchliche Gedenktage:
  - Hl. Josef der Arbeiter (katholisch)
  - Hl. Maria (katholisches Hochfest in Bayern: Patrona Bavariae);
  - in England: Hl. Walburga, Äbtissin von Heidenheim (katholisch)
  - Hl. Philippus, Apostel, Märtyrer (anglikanisch)
  - Hl. Jakobus, der Sohn des Alphäus, Apostel, Märtyrer (anglikanisch)
- Marshallinseln - Tag der Unabhängigkeit (1979)
- Österreich - Staatsfeiertag

Siehe auch


- Erster Mai
- 30. April - 2. Mai
- 1. April - 1. Juni
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 0501 ja:5月1日 ko:5월 1일 simple:May 1 th:1 พฤษภาคม

22. Oktober

Der 22. Oktober ist der 295. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 296. in Schaltjahren) - somit bleiben 70 Tage bis zum Jahresende.

Ereignisse


- 1797 - André-Jacques Garnerin springt mittels Fallschirm aus einem Ballon. Sein Sprung ist der erste Fallschirmsprung in Europa.
- 1836 - Sam Houston wird erster Präsident der unabhängigen Republik Texas.
- 1895 - Nach einem spektakulären Eisenbahnunfall im Bahnhof Montparnasse in Paris wird der Lokführer zu 50 Franc Strafe verurteilt und muss für zwei Monate ins Gefängnis.
- 1904 - Doggerbank-Zwischenfall. Beschuss britischer Fischerboote vor der Doggerbank durch die Russische Ostseeflotte.
- 1943 - Ein Britischer Bombenangriff auf Kassel zerstört die Stadt größtenteils und führt zum Tod tausender Bewohner.
- 1946 - In der Sowjetischen Besatzungszone werden rund 2100 Wissenschaftler und Spezialisten zusammen mit ihren Familien zu Reparationsleistungen in die Sowjetunion verschleppt
- 1948 - Walter Ulbricht erklärt die Oder-Neiße-Grenze zwischen Deutschland und Polen als endgültig
- 1953 - König Sisavong Vong von Laos ruft einseitig die vollständige Unabhängigkeit des Landes von Frankreich aus.
- 1962 - John F. Kennedy kündigt nach der Entdeckung von sowjetischen Raketenabschussbasen auf Kuba eine Blockade des für die Insel bestimmten Flug- und Schiffsverkehrs an. Siehe Kubakrise
- 1962 - In der Sowjetunion wird Oberst Oleg Penkowski wegen Spionage für die USA und England verhaftet.
- 1990 - Ein Handelsabkommens zwischen der EU und Rumänien wird unterzeichnet.
- 1990 - Souveränitätserklärung von Turkmenistan, das sich somit von der aufgelösten Sowjetunion lossagt.
- 1999 - Maurice Papon, ein Vertreter des Vichy-Regimes in Frankreich während des 2. Weltkriegs, 1961 verantwortlich für die Todesschüsse auf algerische Demonstranten in Paris, tritt seine Gefängnisstrafe aufgrund seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit an.

Wirtschaft

Wissenschaft, Technik


- 1938 - Die erste Herstellung einer Fotokopie einer Schriftvorlage gelingt Chester Carlson in einem Labor, Nähe New York, der darauf ein Patent erhält.
- 1968 - Nach 163 Erdumkreisungen wassert Apollo 7 sicher im Atlantik.

Kultur


- 1725 - Uraufführung des Singspiels "Die Hamburger Schlacht-Zeit, oder Der mißgelungene Betrug" von Reinhard Keiser am Theater am Gänsemarkt in Hamburg.
- 1904 - Mit der "B.Z. am Mittag" erscheint in Berlin die erste deutsche Boulevard-Zeitung im Straßenverkauf.
- 1959 - Uraufführung des Antikriegsfilms "Die Brücke" von Bernhard Wicki.
- 1962 - Uraufführung der Oper "L'opéra d'Aran" ("Die Oper von der Insel Aran") von Gilbert Bécaud in Paris
- 1964 - Jean-Paul Sartre lehnt den ihm verliehenen Literaturnobelpreis ab.
- 1965 - Ein Kulturabkommen zwischen Deutschland und Portugal wird unterzeichnet und am 29. Dezember 1966 in Kraft treten.
- 1985 - Erstausstrahlung der Serie "Die Schwarzwaldklinik" im ZDF
- 1987 - Uraufführung der Oper "Nixon in China" von John Adams an der Grand Opera an Houston, Texas.
- 2005 - Mit einem [http://www.nightwish.com/deutsch/lettertotarjade.html offenen Brief] wird die Sängerin der Band Nightwish offiziell aus der Band ausgeschlossen

Religion


- 1844 - Die von der Miller-Bewegung erwartete Wiederkehr von Jesus Christus bleibt aus. Enttäuschte Anhänger gründen später die Siebenten-Tags-Adventisten.
- 1922 - Wiederbezug der Benediktinerabtei St. Matthias (Trier)
- 1978 - Mit der Inthronisation von Papst Johannes Paul II. beginnt dessen Pontifikat.

Katastrophen


- 1707 - Strandung von 4 Schiffen eines Geschwaders der Royal Navy unter Admiral Sir Clowdisley Shovell auf den Scilly Inseln wegen Navigationsfehlern. Über 1600 Tote, 26 Überlebende
- 1940 - Nach der Kollision mit einem Frachtschiff sinkt der kanadischen Zerstörer "Margaree" im Nordatlantik. Dabei sterben 140 Menschen.

Sport


- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.

Geboren

Leichtathletik Leichtathletik Leichtathletik Leichtathletik
- 700 - Willibald von Eichstätt, erster Bischof von Eichstätt
- 1197 - Juntoku, 84. Kaiser von Japan
- 1511 - Erasmus Reinhold, deutscher Astronom und Mathematiker
- 1565 - Benedikt Carpzov der Ältere, deutscher Professor für Rechtswissenschaften
- 1591 - Alfonso III. d'Este, ältester Sohn des Herzogs Cesare d'Este
- 1605 - Frédéric-Maurice de La Tour d'Auvergne, duc de Bouillon, französischer General
- 1648 - Alexei I., russischer Zar
- 1688 - Nadir Schah, Schah von Persien
- 1689 - Johann V., portugiesischer König
- 1729 - Johann Reinhold Forster, deutscher Naturforscher
- 1751 - Nathanael Gottfried Leske, deutscher Naturforscher
- 1761 - Antoine Barnave, französischer Politiker
- 1811 - Franz Liszt, Pianist und Komponist
- 1818 - Charles Marie Leconte de Lisle, französischer Dichter
- 1844 - Sarah Bernhardt, französische Schauspielerin
- 1858 - Auguste Viktoria, deutsche Kaiserin
- 1859 - Karl Muck, deutscher Dirigent
- 1860 - Traugott Tamm, deutscher Schriftsteller
- 1869 - Oskar Hergt, deutscher Politiker
- 1870 - Iwan Bunin, russischer Dichter
- 1872 - Alessio Ascalesi, Erzbischof von Neapel und Kardinal
- 1880 - Jan van Beek, niederländischer Fußballspieler
- 1881 - Clinton Davisson, US-amerikanischer Physiker (Physiknobelpreis 1937)
- 1881 - Johannes Freumbichler, österreichischer Heimatschriftsteller
- 1885 - Giovanni Martinelli, italienischer Opernsänger (Tenor)
- 1891 - Kurt Hickethier, deutscher Arzt
- 1899 - Otto Krayer, deutscher Arzt und Pharmakologe
- 1900 - Karl Walz, deutscher Politiker (CDU)
- 1903 - George Beadle, US-amerikanischer Biologe
- 1903 - Curly Howard, amerikanischer Komiker (The Three Stooges)
- 1906 - Kees van Baaren, niederländischer Komponist und Lehrer
- 1906 - Fritz Cremer, deutscher Bildhauer
- 1913 - Robert Capa, US-amerikanischer Fotograf
- 1913 - Bao Dai, letzter Kaiser von Vietnam
- 1913 - Hans-Peter Tschudi, Schweizer Politiker
- 1919 - Doris Lessing, englische Schriftstellerin
- 1920 - Timothy Leary, US-amerikanischer Psychologe
- 1921 - Georges Brassens, französischer Chansonnier
- 1921 - Herbert Gruhl, deutscher Politiker und Umweltschützer
- 1923 - Bert Trautmann, deutscher Fußballspieler
- 1925 - Robert Rauschenberg, US-amerikanischer Maler
- 1929 - Lew Jaschin, sowjetischer Torwart
- 1934 - Julio Jiménez, spanischer Radrennfahrer
- 1936 - Jacques Berndorf, Schriftsteller und Journalist
- 1937 - Manos Loïzos, griechischer Komponist
- 1938 - Sir Derek Jacobi, britischer Schauspieler
- 1938 - Christopher Lloyd, US-amerikanischer Schauspieler
- 1938 - Claus Hipp, deutscher Unternehmer und Künstler
- 1939 - Joaquím Alberto Chissano, mosambikanischer Unabhängigkeitskämpfer, Staatspräsident
- 1942 - Annette Funicello, US-amerikanische Sängerin
- 1943 - Catherine Deneuve, französische Filmschauspielerin
- 1943 - Urszula Dudziak, polnische Jazzsängerin
- 1943 - Robert Fuller, US-amerikanischer Sänger
- 1943 - Robert Long, niederländischer Sänger und Songschreiber
- 1943 - Wolfgang Thierse, deutscher Politiker (SPD), Bundestagsvizepräsident
- 1943 - Hans Hartz, deutscher Musiker
- 1945 - Leslie West, US-amerikanischer Musiker, Sänger und Songschreiber
- 1946 - Eddie Brigati, US-amerikanischer Sänger
- 1948 - Arsène Wenger, französischer Fußballtrainer
- 1949 - Manfred Trojahn, deutscher Komponist
- 1949 - Butch Goring, kanadischer Eishockeyspieler und -trainer
- 1952 - Jeff Goldblum, US-amerikanischer Schauspieler
- 1959 - Stefan Kurt, Schweizer Schauspieler
- 1963 - Brian Boitano, US-amerikanischer Eiskunstläufer
- 1964 - DraÏen Petroviç, kroatischer Basketballspieler
- 1965 - Alison Louise Kennedy, britische Schriftstellerin
- 1967 - Ulrike Maier, österreichische Skirennläuferin
- 1969 - Helmut Lotti, belgischer Sänger
- 1975 - Michel Salgado, spanischer Fußballspieler
- 1975 - Steve Vermaut, belgischer Radrennprofi
- 1975 - Ulyana Gumeniuk, ukrainische Malerin

Gestorben

Ulyana Gumeniuk Ulyana Gumeniuk Ulyana Gumeniuk
- 741 - Karl Martell, fränkischer Hausmeier aus dem Geschlecht der Karolinger
- 1100 - Břetislav II., böhmischer Herzog der Přemysliden, ermordet
- 1383 - Ferdinand I. der Schöne, portugiesischer König 1367-1383
- 1563 - Diego de Siloé, spanischer Baumeister und Bildhauer
- 1764 - Jean Marie Leclair, französischer Geiger, Komponist
- 1802 - Samuel Arnold, englischer Komponist und Organist
- 1818 - Joachim Heinrich Campe, deutscher Schriftsteller, Sprachforscher und Pädagoge
- 1843 - Roman Soltyk, polnischer General
- 1847 - Henriette Herz, deutsche Schriftstellerin
- 1849 - Gottlob König, deutscher Forstwissenschaftler
- 1854 - Jeremias Gotthelf, Schweizer Schriftsteller
- 1859 - Louis Spohr, deutscher Komponist
- 1863 - Johann Friedrich Böhmer, deutscher Historiker (
- 1795)
- 1882 - Ion Andreescu, rumänischer Maler
- 1882 - János Arany, ungarischer Dichter
- 1902 - Walter Hauser, Schweizer Politiker, Staatspräsident
- 1906 - Paul Cézanne, französischer Maler des Impressionismus
- 1919 - Hermann Weingärtner, deutscher Turner und Olympiasieger
- 1922 - Lyman Abbott, US-amerikanischer Religionsphilosoph
- 1928 - Andrew Fisher, australischer Premierminister
- 1943 - Josef Venantius von Wöss, österreichischer Kirchenmusiker, Komponist und Verlagsredakteur
- 1953 - Albert Meyer, Schweizer Politiker
- 1954 - Oswald de Andrade, brasilianischer Schriftsteller
- 1957 - Bok de Korver, niederländischer Fußballspieler
- 1959 - Jorgo Busianis, griechischer Maler
- 1965 - Paul Tillich, deutscher protestantischer Theologe und Religionsphilosoph
- 1969 - Tommy Edwards, US-amerikanischer Sänger
- 1973 - Pablo Casals, Cellist, Komponist und Dirigent
- 1975 - Arnold J. Toynbee, britischer Kulturtheoretiker und Geschichtsphilosoph
- 1976 - Else Brökelschen, deutsche CDU-Politikerin
- 1979 - Arnold Joseph Toynbee, britischer Historiker
- 1979 - Nadia Boulanger, französische Musikpädagogin, Komponistin und Dirigentin
- 1981 - David Burghley, britischer Leichtathlet und langjähriger IAAF-Präsident
- 1986 - Albert von Szent-Györgyi Nagyrapolt, ungarischer Biochemiker (Medizinnobelpreis 1937)
- 1986 - Ye Jianying, chinesischer Politiker, Staatsoberhaupt der Volksrepublik China
- 1987 - Jerzy Chromik, polnischer Leichtathlet
- 1987 - Lino Ventura, französischer Filmschauspieler
- 1990 - Werner Jarowinsky, war Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der SED in der DDR
- 1993 - Jiri Hájek, tschechoslowakischer Politiker
- 1994 - Tilli Breidenbach, deutsche Schauspielerin ("Lindenstraße")
- 1995 - Mary Wickes, US-amerikanische Schauspielerin
- 1998 - Eric Ambler, englischer Schriftsteller
- 2002 - Richard Helms, US-amerikanischer Politiker und CIA-Chef
- 2004 - Jean-François Leuba, ehem. schweizerischer Nationalratspräsident
- 2005 - Franky Gee alias "Captain Jack", kubanischer Musiker
- 2005 - Arman, französisch-US-amerikanischer Objektkünstler und Mitbegründer des Nouveau Réalisme

Feier- und Gedenktage


- Gedenktag des Heiligen Ingbert
- Gedenktag des Seligen Kaiser Karl

Siehe auch


- 21. Oktober - 23. Oktober
- 22. September - 22. November
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag 1022 ja:10月22日 ko:10월 22일 simple:October 22 th:22 ตุลาคม

Schweiz

Die Schweizerische Eidgenossenschaft (franz. Confédération suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun svizra, lat. Confoederatio Helvetica), kurz Schweiz, ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa. Der Name Schweiz ist die ins Hochdeutsche übertragene Form des Kantonsnamens Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft verallgemeinert wurde. Die Schweiz liegt zwischen Bodensee und Genfersee, Alpenrhein und Jura, Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt nördlich an Deutschland (345.7 km Grenzlänge), östlich an Liechtenstein (41.1 km) und Österreich (165.1 km), südlich an Italien (734.2 km). Der westliche Nachbar ist Frankreich mit 571.8 km gemeinsamer Grenzlänge.

In Kürze

Frankreich Die Schweiz ist geprägt von Gebirgen, Seen und Wäldern. Die Schweizer verstehen sich als «Willensnation» – sie bilden weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit. Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl speist sich aus der gemeinsamen Geschichte, den gemeinsamen Mythen, gemeinsamen politischen Grundhaltungen (Föderalismus, Volksrechte) und zum Teil aus dem Gefühl, in Europa einen Sonderfall zu bilden. Der Legende nach wurde die Eidgenossenschaft am 1. August 1291 auf der Rütli-Wiese gegründet. Der 1. August ist deshalb heute Nationalfeiertag. Die Schweiz in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat besteht seit 1848. Sie gliedert sich in 26 Kantone. Die ständige Wohnbevölkerung beträgt 7.4 Millionen, davon sind 20.6 % Ausländer. Die Lebenserwartung beträgt 82.8 Jahre für Frauen und 77.2 für Männer (BFS, 2005). Offizielle Landessprachen sind deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch. 41 % der Schweizer Bürger sind römisch-katholisch und 40 % sind evangelisch-reformiert. Die Schweiz ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von durchschnittlich 58'000 Schweizer Franken (38'000 Euro) pro Einwohner und Jahr eines der wirtschaftlich stärksten Länder der Welt. Drei Viertel der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor tätig. Die Schweiz versteht sich als aussenpolitisch neutral. Sie ist Mitglied der UNO, der EFTA, des Europarats, der WTO, nicht aber der Europäischen Union. Das Landeskennzeichen der Schweiz ist «CH», für Confœderatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft.

Geografie

CH Die Schweiz gliedert sich in fünf geografische Räume, die klimatisch grosse Unterschiede aufweisen: den Jura, das Mittelland, die Voralpen, die Alpen und die Alpensüdseite. 38% (14'813 km²) der Schweizer Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. Davon sind 30.4% (12'522 km²) Wald. Überbaut sind 5.8% (2418 km²). 25.5 % (10'531 km²) – vorwiegend in den Bergen – gelten als unproduktive Naturfläche. Die maximale Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 220 km, die grösste West-Ost-Ausdehnung 348 km.

Geologie

Die geologische Struktur der Schweiz ist im Wesentlichen das Ergebnis einer Plattenkollision Afrikas und Europas während der letzten Jahrmillionen. Geologisch wird die Schweiz in fünf Hauptregionen eingeteilt: Die Alpen bestehen im Kern aus Granit, der Jura ist ein junges Faltengebirge aus Kalkstein. Zwischen dem Jura und den Alpen liegt das teils flache, teils hügelige Mittelland. Dazu kommen noch die Poebene im südlichsten Zipfel des Tessins, dem Mendrisiotto (Mendrisio), sowie die Oberrheinische Tiefebene um Basel, welche zum allergrössten Teil ausserhalb der Schweiz liegen.

Berge

Oberrheinische Tiefebene In der Schweiz gibt es insgesamt 74 Viertausender. Davon befinden sich 55 ganz in der Schweiz; 19 sind an der Grenze zu Italien. Die zwölf höchsten Berge der Schweiz befinden sich alle in den Walliser Alpen. Der höchste unter ihnen ist die Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv mit 4634 m. Die Dufourspitze ist damit gleichzeitig der höchste Punkt der Schweiz. Der im Ausland bekannteste Berg in den Schweizer Alpen ist das Matterhorn (4478 m) südlich von Zermatt. Im Berner Oberland bilden der Eiger (3970 m), der Mönch (4107 m) und die Jungfrau (4158 m) eine bekannte Dreiergruppe. Die markanten Punkte der Ostalpen sind der Piz Bernina (4049 m), der östlichste Viertausender der Alpen, und der Piz Palü (3901 m). In den Voralpen sind die Erhebungen deutlich tiefer, nicht desto weniger existieren hier bekannte Punkte, so der Luzerner Hausberg Pilatus (2032 m), der Titlis (3238 m), die Rigi (1797 m) im Kanton Schwyz oder der Säntis (2502 m) im Alpstein in der Ostschweiz. Erwähnenswert sind auch die Gebirge im Tessin. Die grösste Erhebung im Jura befindet sich in Frankreich, es ist der Crêt de la Neige mit 1718 m. Der höchste Schweizer Jura-Berg ist der Mont Tendre mit 1679 m. Der bekannteste Vertreter ist jedoch vermutlich das Chasseral (1607 m). Weitere Berge sind la Dôle (1677 m), Chasseron (1607 m) und le Suchet (1588 m). Siehe auch: Liste der Berge in der Schweiz Liste der Berge in der Schweiz]]

Seen

Die Schweiz hat aufgrund ihrer topographischen Struktur und vor allem aufgrund der Vergletscherung während der Eiszeiten viele Seen. Ein Grossteil sind kleinere Bergseen. Der grösste See der Schweiz ist der Genfersee (580.03 km²) an der französischen Grenze. Er liegt zu knapp 60 % auf Schweizer Boden. Der an Deutschland und Österreich grenzende Bodensee ist mit 536.00 km² etwas kleiner (23.73 % der Uferlänge auf Schweizer Boden). Der Lago Maggiore an der italienischen Grenze (19,28 % auf Schweizer Territorium) bildet mit 193 m ü.M. den tiefsten Punkt der Schweiz. Die grössten sich ausschliesslich in der Schweiz befindenden Seen sind der Neuenburgersee (215.20 km²), der Vierwaldstättersee (113.72 km²) und der Zürichsee (88.17 km²). Siehe auch: Liste der Seen in der Schweiz

Flüsse

Liste der Seen in der Schweiz]] Zwei der drei grössten Flüsse Europas, der Rhein und die Rhône, haben ihren Ursprung in der Schweiz. Beide entspringen im Gotthardmassiv. In der Schweiz befinden sich mehrere Wasserscheiden. Der Rhein fliesst bei Reichenau im Kanton Graubünden aus Vorder- und Hinterrhein zusammen, wobei nur der Vorderrhein tatsächlich dem östlichen Gotthardmassiv entspringt. Der Hinterrhein entspringt im weiter südlich gelegenen Rheinwald, in der Nähe des San Bernhardino-Passes an der Grenze zum Tessin. Der Rhein fliesst von Reichenau in nördlicher Richtung durch das Rheintal und bildet die Grenze zum Fürstentum Liechtenstein und dem Österreichischen Bundesland Vorarlberg bis in den Bodensee. Bei Konstanz, verlässt er den Bodensee in westlicher Richtung und bildet zu einem grossen Teil die Grenze zu Deutschland (Der grösste Teil des Kantones Schaffhausen und ein Teil des Halbkantons Basel-Stadt befindet sich nördlich des Rheins). Kurz nach Schaffhausen (Neuhausen) befindet sich der grösste Wasserfall Mitteleuropas, der Rheinfall (siehe Bild). Im weiteren Verlauf durchquert er die Stadt Basel und verlässt die Schweiz daraufhin in Richtung Norden bis er schliesslich in die Nordsee mündet. Die Rhône entspringt auf der westlichen Seite des Gotthardmassivs (Rhônegletscher) und fliesst durch den gesamten Kanton Wallis in den Genfersee. Am westlichen Seeende fliesst die Rhône durch die Stadt Genf, verlässt kurz darauf die Schweiz und mündet ins Mittelmeer. Mit Ausnahme der Engadiner und Tessiner Gewässer münden alle Gewässer der Schweiz in Rhein oder Rhône. Der Inn entspringt südlich von St. Moritz (Maloja) im Engadin (Graubünden). Er fliesst durch Silser- und Silvaplanersee in Richtung Norden und verlässt die Schweiz bei Vinadi. Er passiert die bekannten Tiroler Städte Landeck und Innsbruck und mündet im bayerischen Passau in die Donau. Der Namensgeber des Kantons Tessin, der Ticino, entspringt im südlichen Gotthardmassiv und fliesst durch die Nordhälfte des Kantons in den Lago Maggiore und verlässt damit die Schweiz. Er mündet schliesslich in den Po. Innerhalb der Schweiz hat der Rhein mit 375 km den längsten Lauf, gefolgt vom Rhein-Zubringer Aare mit 295 km (die Aare entspringt wie die Rhône im westlichen Gotthardmassiv). Die Rhône hat eine Länge von 264 km innerhalb der Schweiz. Im nördlichen Gotthardmassiv entspringt zusätzlich der aus der Schweizer Geschichte bekannte Fluss Reuss (Fluss), welcher in den Vierwaldstättersee, durch Luzern und schliesslich zusammen mit der aus Zürich kommenden Limmat in die Aare fliesst. Der wohl bekannteste Fluss des Jura ist der Le Doubs, der in Frankreich entspringt nach Norden fliesst und teils die schweiz/französische Grenze bildet, teils auf Schweizer Boden fliesst. Im Kanton Jura macht der Le Doubs einen Richtungswechsel und fliesst in südwestlicher Richtung in die Saône. Siehe auch: Liste der Flüsse in der Schweiz

Klima

Liste der Flüsse in der Schweiz Liste der Flüsse in der Schweiz Liste der Flüsse in der Schweiz Nördlich der Alpen herrscht gemässigtes mitteleuropäisches Klima, südlich der Alpen ist es eher mediterran. Das Klima ist regional jedoch sehr unterschiedlich. Dies ist bedingt durch die Höhenlage wie auch durch die geografische Lage. Während in der Innerschweiz, in den Alpen und im Tessin die durchschnittliche Regenmenge bei ungefähr 2000 mm/Jahr liegt, beträgt sie im Wallis (Rhônetal) nur 550 mm/Jahr; der trockenste Ort ist Ackersand mit 521 mm im Jahresmittel. Im Mittelland beträgt die Menge etwa 1000–1500 mm/Jahr. Die Regenmenge ist im Sommer mit Ausnahme des Rhônetals ungefähr doppelt so hoch wie im Winter. So liegt das Monatsmittel in Zürich im Januar bei 73 mm und im Juni bei 131 mm. Das Monatsmittel für Juli in Sion im Rhônetal dagegen liegt bei 40 mm und im Januar bei 61 mm (jeweils Auswertungen der Jahre 1961–1990). Die Temperaturen in der Schweiz sind primär abhängig von der Höhenlage. Generell liegt in den Niederungen die Durchschnittstemperatur im Januar bei rund -1 bis +1 °C. Im wärmsten Monat, dem Juli, liegt diese bei 16 bis 19 °C. Die Jahrestemperaturen betragen ungefähr 7 bis 9 °C. In der Magadinoebene im Tessin liegt der Durchschnittswert etwa 2 bis 3 °C höher. Im Oberengadin ist es rund 10 °C kälter. Der durchschnittlich wärmste Ort (mit einer MeteoSchweiz-Messstation) ist Locarno-Monti mit einem Jahresmittel von 11.5 °C, der kälteste auf dem Jungfraujoch mit -7.5 °C. Absolute Rekorde mass man in Grono mit 41.5 °C am 11. August 2003, beziehungsweise in La Brévine mit -41.8 °C (12. Januar 1987). Während Hagel in den Alpen, in der Romandie wie auch im Tessin ein eher seltenes Ereignis ist, war deren Intensität in der Periode 1999–2002 vor allem im Emmental, im Laufental wie auch im Toggenburg am höchsten. Es hagelte dort bis zu 60 Minuten im Jahresdurchschnitt. In den anderen Regionen beschränkt sich Hagel auf unter 30 Minuten. Nebel ist im ganzen Mittelland zu beobachten. Besonders häufig ist der Nebel entlang der Aare, der nördlichen Reuss wie auch im Thurgau, wo er vor allem im Herbst über mehrere Wochen auftreten kann. In den Tälern erscheint der Nebel seltener. Häufig auftretende Winde in der Schweiz sind der milde Föhn und die kalte Bise. Die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit ist 285 km/h (Jungfraujoch, 27. Februar 1990). Bekannte Formen von Naturkatastrophen in der Schweiz sind Schnee- und Gerölllawinen sowie Überschwemmungen.

Flora und Fauna

30 Prozent der Landoberfläche der Schweiz sind bewaldet. In den Alpen dominieren Nadelhölzer (Tannen, Fichten, Lärchen, Arven). Die Wälder in den Alpen haben wichtige Funktionen als Lawinen- (Bannwald) und Hochwasserschutz (der Wald fängt die Regenmenge auf und gibt sie nur langsam wieder ab). Im Mittelland, im Jura und auf der Alpensüdseite unterhalb von 1000 Metern wachsen Laubmischwälder und Laubwälder. Im Tessin gibt es als regionale Besonderheit ausgedehnte Kastanienwälder, die in früheren Zeiten eine Hauptrolle bei der Ernährung der Bevölkerung spielten.

Bevölkerung

Sprachen

Kastanienwälder Der Artikel 4 der Bundesverfassung hält seit 1999 fest: «Die Landessprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.». Im Artikel 701 heisst es zudem: «Die Amtssprachen des Bundes sind Deutsch, Französisch und Italienisch. Im Verkehr mit Personen rätoromanischer Sprache ist auch das Rätoromanische Amtssprache des Bundes.» Im Kanton Zürich ist zusätzlich die Gebärdensprache verfassungsmässig anerkannt. Wegen der oben zitierten Verfassungsbestimmung mit vier anerkannten Landessprachen, nehmen manche Leute irrtümlich an, Schweizer sprächen vier Sprachen, was jedoch nicht der Fall ist. Wirklich viersprachig ist einzig der Bundesstaat als Institution. Bereits auf Kantons- und Gemeindeebene ist es anders: In den meisten Fällen existiert nur eine Amtssprache. Wer aus einem anderssprachigen Landesteil zuzieht, hat kein Recht darauf, in seiner angestammten Sprache mit den neuen Kantons- und Gemeindebehörden zu verkehren. Mit 63.7 % ist Deutsch (hellgrau) die meistverbreitete Sprache. Die Bevölkerung spricht aber gemeinläufig einen der vielen schweizerdeutschen Dialekte. Französisch wird von 20.4 % (blau) der Bevölkerung gesprochen. Dieser Teil des Landes wird häufig die Suisse romande oder Romandie genannt. Im Kanton Tessin und vier Südtälern des Kantons Graubünden wird Italienisch (rot, Anteil 6.5 %) gesprochen. Die vierte Landessprache, Rätoromanisch (grün), hat einen Anteil von 0.5 % und wird in Graubünden gesprochen, wobei praktisch alle Rätoromanischsprachigen daneben noch deutsch sprechen. Durch Zuwanderung bedingt sprechen mittlerweile 9 % der Einwohner andere Sprachen als die Landessprachen. Von diesen ist das Serbisch-Bosnisch-Kroatische mit 1.5 % am weitesten verbreitet. Als Fremdsprachen beherrschen die meisten Schweizer eine zweite Landessprache und Englisch. Siehe auch: Sprachen in der Schweiz, :Kategorie:Schweizer Sprache

Religionen

:Kategorie:Schweizer Sprache] Von den Schweizer Bürgern sind 41 % katholisch, 40 % reformiert, 2.5 % in Freikirchen, 5.5 % gehören zu anderen Religionsgemeinschaften und 11 % sind ohne Religionszugehörigkeit. Von den Ausländern in der Schweiz sind 44 % römisch-katholisch, 5 % evangelisch-reformiert, 17 % orthodox, 18 % islamisch, und 2 % ohne Bekenntnis. Es ist den Kantonen überlassen, ob sie ausgewählten Religionsgemeinschaften einen besonderen Status als Landeskirche verleihen wollen. In den meisten Kantonen haben die Römisch-Katholische Kirche und die Evangelisch-Reformierte Kirche, in einigen Kantonen zusätzlich die Christkatholische Kirche diesen Status inne. In einigen Westschweizer Kantonen gibt es keine Landeskirchen, weil dort Kirche und Staat vollständig getrennt sind. Protestantisch dominiert sind der Kanton Bern, Teile von Graubünden und Schaffhausen, Zürich, Basel die meisten Westschweizer Kantone, insbesondere die Calvinstadt Genf. Die Römisch-Katholische Kirche dominiert in den Kantonen Freiburg, Jura, Wallis, Tessin, in den Kantonen der Zentralschweiz und in Teilen der Ostschweiz. Die Christkatholische Kirche ist nur in Teilen der Nordwestschweiz von Bedeutung. Mit 0.33 % ist der Buddhismus in der Schweiz stärker vertreten als in anderen Ländern Europas. Siehe auch: Religionen in der Schweiz

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte der Schweiz. Nach dem Untergang des Römischen Reiches besiedelten Burgunder und Alamannen das Gebiet der heutigen Schweiz. Bis 746 unterwarfen die Franken beide Völker, deren Territorium Teil des Fränkischen Reiches wurde. Bei der Teilung dieses Reiches kam das Gebiet der Schweiz zum Ostfrankenreich, dem späteren Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Ihr Gebiet gehörte dabei grösstenteils zum Stammesherzogtum Schwaben und zum Königreich Burgund. In der frühen deutschen Geschichte spielen Adelsgeschlechter aus der Schweiz wie die Habsburger, Zähringer, Kyburger, Lenzburger und Rudolfinger eine wichtige Rolle. Ausserdem waren die Alpenpässe für die deutsche Herrschaft über Italien von grösster Wichtigkeit. So lässt sich erklären, weshalb die deutschen Herrscher immer ein ganz besonderes Augenmerk auf die Talschaften in den Alpen legten. Die Bewohner der Talschaften der Innerschweiz sahen diese «Reichsunmittelbarkeit» als Privileg. Burgund] Die drei «Urkantone» oder «Waldstätte» (Orte) Uri, Schwyz und Unterwalden schlossen 1291 nach dem Tod des deutschen KönigsRudolf I. von Habsburg einen Bund zum Schutz ihrer «alten Freiheiten». Eine diesbezügliche Urkunde, der sogenannte Bundesbrief, ist datiert auf Anfang August 1291. Der Legende nach geschah die Beschwörung dieses Bundes auf dem Rütli. Ins breite Bewusstsein der Menschen drang diese Legende mit dem 1804 veröffentlichten Theaterstück «Wilhelm Tell» von Friedrich Schiller. Im 19. Jahrhundert wurde der 1. August 1291 als Datum für die Begründung der alten Eidgenossenschaft und damit als schweizerischer Nationalfeiertag festgelegt. Beim Bündnis von 1291 ging es jedoch weniger um den Schutz vor dem Haus Habsburg, als vielmehr darum, sich für die Unsicherheiten nach der Wahl eines neuen deutschen Königs abzusichern. Tatsächlich folgte ja auf Rudolf eine eher unsichere Zeit mit schnell wechselnden Herrschern. Das schlechte Verhältnis zwischen den Eidgenossen und dem Herrscherhaus der Habsburger rührt von der deutschen Königswahl vom 25.11.1314 her, als der Wittelsbacher Ludwig der Bayer und der Habsburger Friedrich der Schöne gleichzeitig zum deutschen König gewählt wurden. Die Eidgenossen hielten zu Ludwig dem Bayer. Dies und ein Überfall auf das Kloster Einsiedeln bewog Leopold I. von Österreich 1315 zu einem Kriegszug gegen die Eidgenossen, der in der Schlacht am Morgarten unglücklich für ihn endete. Um ihre Selbständigkeit gegenüber Habsburg zu wahren, schlossen sich Luzern, Zürich, Glarus, Zug und Bern im 14. Jahrhundert dem Bund der Waldstätte an. Das resultierende Gebilde wurde als die Acht Alten Orte bezeichnet. Es folgten weitere Auseinandersetzungen mit dem Haus Habsburg: 1386 bei Sempach und 1388 bei Näfels gelang es den Eidgenossen habsburgische Ritterheere zu schlagen. 1415 eroberten sie sogar die habsburgischen Stammlande im Aargau. Zwischen der Stadt Zürich und den übrigen Eidgenossen kam es wegen der Erbschaft der Grafen von Toggenburg zum Alten Zürichkrieg (1436–1450) in dessen Verlauf sich Zürich mit Habsburg verbündete. In der Schlacht bei St. Jakob an der Birs wurden die habsburgischen Hilfstruppen der Armagnaken zwar nicht geschlagen, sie zogen sich jedoch angesichts der hohen Verluste wieder zurück. Zürich war schliesslich zur Rückkehr in die Eidgenossenschaft gezwungen. Ein weiterer Krieg brachte Habsburg 1460 um den Thurgau, so dass sich Herzog Sigismund von Tirol am 11.6.1474 in der «Ewigen Richtung» gezwungen sah, die alte Eidgenossenschaft als eigenständiges Staatswesen anzuerkennen. 1474 zogen die Eidgenossen auf Wunsch Kaiser Friedrich III. gegen Karl den Kühnen von Burgund und vernichteten den mächtigen burgundischen Staat. Bern und Freiburg expandierten in dieser Zeit ins vormals savoyisch und burgundisch kontrollierte Waadtland, das sie bis 1536 ganz eroberten. Der militärische Sieg über die Burgunder bestärkte die Eidgenossenschaft in ihrem Willen nach Selbständigkeit. Aus diesem Grund widersetzte sie sich der Reichsreform von Kaiser Maximilian I.. Der Versuch Maximilians, im sogenannten Schwabenkrieg die Eidgenossen gefügig zu machen, endete 1499 im Frieden zu Basel mit der faktischen Unabhängigkeit der Schweiz vom Heiligen Römischen Reich. Mit dem Beitritt von weiteren Kantonen erweiterte sich die Eidgenossenschaft bis 1513 auf Dreizehn Orte. Dazu kamen weitere Verbündete, die sogenannten zugewandten Orte. zugewandten Orte Die Expansion der Eidgenossenschaft in Richtung Oberitalien erfolgte zur Sicherung der Alpenpässe. Dadurch wurde die Eidgenossenschaft in die komplizierten italienischen Kriege zwischen Habsburg, Frankreich, Venedig, dem Papst, Spanien und den verschiedenen italienischen Potentaten verwickelt. Aus jener Zeit stammt auch die Schweizergarde, die der Papst Julius II. 1506 gründete. Bis 1513 gelang den Eidgenossen die Eroberung des heutigen Tessin und schliesslich sogar von Mailand, über welches sie die Schutzherrschaft ausübten. Nach einer Niederlage gegen Frankreich in der Schlacht bei Marignano 1515 endete die militärische Dominanz über Oberitalien. Der Mythos der Unbesiegbarkeit der Schweizer war widerlegt und es offenbarte sich die politische Zerstrittenheit der Orte untereinander. Dadurch wurde ab 1515 eine weitere wirksame Aussenpolitik verhindert und es begann die Phase des "Stillsitzens", was man später Neutralitätspolitik nannte. Die Dreizehn Orte schlossen 1521 ein Soldbündnis mit Frankreich ab und erhielten dafür Pensionen, Zoll- und Handelsvergünstigungen und politischen Beistand bei inneren und äusseren Konflikten. Die alte Eidgenossenschaft wurde damit faktisch ein französisches Protektorat. Die von Ulrich Zwingli 1519 eingeleitete Reformation in Zürich breitete sich im Mittelland aus und führte zu grossen Spannungen zwischen den verschiedenen Kantonen. Nach den religiös begründeten Kappelerkriegen kam es 1531 im Zweiten Kappeler Landfrieden zum Kompromiss: Zürich, Bern, Basel, Schaffhausen und Teile von Graubünden blieben reformiert; die Urkantone, Luzern, Zug, Solothurn und Freiburg blieben katholisch. 1541 setzte Johannes Calvin in Genf die Reformation durch. Trotzdem kam es noch zweimal in den Villmergerkriegen von 1656 und 1712 zu militärischen Auseinandersetzungen zwischen den beiden Konfessionsgruppen unter den Orten. Am 24. Oktober 1648 erreichte die Schweiz im Westfälischen Frieden die völkerrechtliche Anerkennung ihrer Souveränität und löste sich damit vom Heiligen Römischen Reich deutscher Nation. Am 5. Mai 1798 wurde die Alte Eidgenossenschaft von Frankreich besetzt. Im Gebiet der Schweiz wurde daraufhin nach französischem Vorbild eine Helvetische Republik als Zentralstaat errichtet. Die bisherigen Unterschiede zwischen Untertanenlande und herrschenden Städten und Orten wurden aufgehoben. Fünf Jahre später, 1803, verordnete Napoléon Bonaparte in der Mediationsakte der Schweiz jedoch wieder eine Verfassung, welche zum Prinzip des Föderalismus und damit zu autonomen Kantonen zurückkehrte. Die ehemaligen Untertanengebiete und die zugewandten Orte wurden in die neuen Kantone St. Gallen, Graubünden, Aargau, Thurgau, Tessin und die Waadt umgewandelt. Waadt 1815 wurde die «immer währende Neutralität der Schweiz» durch die europäischen Grossmächte am Wiener Kongress anerkannt. Eine neue Verfassung, der «Bundesvertrag», stärkte in der so genannten Restauration die Eigenständigkeit der Kantone, so das die Schweiz wieder zu einem Staatenbund wurde. Streitigkeiten zwischen den liberal-progressiven und den konservativ-katholischen Kantonen führten 1847 zum Sonderbundskrieg. Nach der Niederlage der konservativ-katholischen Kantone wurde die Schweiz in den modernen Bundesstaat umgewandelt und die Autonomie der Kantone durch eine neue Bundesverfassung (1848) eingeschränkt. Bern wurde der Sitz der Bundesbehörden und des Parlaments. Die Bundesverfassung wurde nur zweimal 1874 und 1999 revidiert. Auf Initiative von Henri Dunant erfolgt 1864 in Genf die Gründung des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz. Während der beiden Weltkriege bewahrte die Schweiz offiziell ihre Neutralität, die allgemeine Mobilmachung wurde jedoch angeordnet. Die Schweiz nahm im Zweiten Weltkrieg einerseits Flüchtlinge auf, wies aber zeitweise gezielt Juden an den Grenzen ab. Die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg wurde in den 1990er-Jahren im Bergier-Berichtes kritisch aufgearbeitet. Unrühmliche Kapitel der neueren Zeit sind einerseits die Verfolgung der Jenischen zwischen 1926 und 1972 durch das «Hilfswerk» Kinder der Landstrasse und anderseits die sechsstellige Zahl an Verdingkindern, welche zwischen 1800 bis in die 1960er und 1970er-Jahren zu Zwangsarbeit auf Bauernhöfen eingesetzt wurden und häufig misshandelt worden sind. Die Volksrechte wurden seit 1848 immer stärker ausgebaut. 1919 wurde das Proporzwahlverfahren für den Nationalrat eingeführt. 1971 wurde in einer Volksabstimmung das Frauenstimmrecht nach jahrzehntelangen Kampf angenommen. Der von der Regierung angestrebte Beitritt zum EWR scheiterte 1992. Die Schweiz trat nach einer positv ausgegangenen Volksabstimmung am 10. September 2002 den Vereinten Nationen (UNO) bei.

Politik

Hauptartikel: Politisches System der Schweiz

Politisches System

Die Schweiz, die weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit bildet, ist ein Bundesstaat. Sie unterscheidet sich von anderen Staaten durch
- die